Verschollen [ElliJoanna feat. Nat]

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    • Verschollen [ElliJoanna feat. Nat]

      X ist einer der besten Biologen seiner Zeit.
      Immer wieder wagt er sich, um die Welt kennen zu lernen, in gefährliche Gebiete auf der ganzen Welt, um der Forschung einen Freundschaftsdienst zu erweisen und seinen Wissensdurst zu stillen.
      Dieses Mal der Amazonas-Regenwald in Südamerika. Aufgrund einer unerwarteten Gefahrenquelle, wurde X von seinem Team getrennt und muss sich nun vor gefährlichen Räubern der Nacht in Acht nehmen, die ihn gern zwischen seine Zähne bekommen wollen.
      Plötzlich, ein tiefer Fall und die Ohnmacht tritt ein.
      Y findet den schwer verletzten Mann und bringt ihn an einen Ort, von dem er nicht gewagt hatte zu träumen und peppelt den Fremden wieder auf.
      X kann kaum glauben, wo er sich befindet.
      Im Regenwald scheint sich anscheinend eine große Gruppe von Ureinwohnern eingenistet zu haben.
      So lernt er das Leben dieser kennen, indem er viel Zeit mit Y verbringt. Doch je mehr er mit ihr verbringt, desto mehr gefällt es ihm, bei der bereits verlobten Y zu sein.
      Wo soll das alles nur hinführen?

      X = @ElliJoanna

      Y= @Nat

      Vorstellung


      "If youre lover you gotta be a fighter
      because if you don't fight for your love ... what kind of love do you have?"

      - Keanu Reeves -
    • Dr. Jonathan Brown war schon immer ein hochangesehener Mann in London. Der Biologe hatte nie Schwierigkeiten ein Team auf die Beine zu stellen, egal wie ausgefallen die neuste Mission war. Und genau so war es auch dieses Mal. Eine Reise in den Amazonas auf der Suche nach einer Blüte, die laut den Büchern nur einmal alle hundert Jahre blüht. Für andere Biologen wäre die Blüte nur ein Irrglaube gewesen, aber Jonathan war der festen Überzeugung, dass sie existierte. So machte er sich auf den Weg mit seinem Team vom regnerischen, kalten England in die warmen tropischen Regenwälder des Amazonas.

      Sie waren schon einige Tage dort und hatten ihr Lager an einer Küste aufgeschlagen. Die Blüte sollte unweit dieser Küste zu finden sein, so die Erzählungen. Jonathan und sein Team machten sich auch heute wieder auf den Weg, eben jene Blüte zu finden.
      „Und Sie wissen auch, wie die Blüte aussieht, Dr. Brown?“, fragte Julia, eine der jüngsten Teammitglieder. Sie war kräftig, aber dennoch zierlich gebaut. Sie war ebenso wissbegierig, wie Jonathan, aber eher extrovertiert.
      „Natürlich weiß ich das. Ein strahlendes weiß, mit roten Akzenten und kräftig grünen Blättern. Sie kann nicht zu übersehen sein, muss am Klippenraaaaaaaa -“
      Kaum wollte Jonathan seinen Satz beenden, stürzte der Biologe eine Böschung hinunter. Ein Busch federte seinen Sturz und er fand sich am Fuß der Klippe wieder, an welcher sie gerade entlang gegangen waren. Das Team konnte nicht rechtzeitig reagieren und hatte den Biologen so verloren.
      „Dr. Brown!!!“, hörte man nur noch die Klippe entlang schallen. Jonathan hatte aber schon etwas anderes gefunden, was ihn interessierte.

      Er folgte einem Tier, welches er so zuvor noch nicht gesehen hatte und bemerkte gar nicht, wie es immer dunkler um ihn herum wurde. Sein Magen knurrte, doch er konnte sich an den Beeren bedienen, die hier im Amazonas wuchsen. Das Einzige, worauf er achten musste, war nicht selbst gefressen zu werden und ehe er sich versah, wurde er von mehreren Raubtieren gejagt.
      Der Braunhaarige hatte das Gefühl, dass sein Glück ihn verlassen hatte. Es war dunkel, er konnte nicht mal die Hand vor seinen Augen sehen. Keiner war hier, um ihm zu helfen und noch dazu blieb ihm langsam die Luft weg. Er wollte sich abstützen, doch griff ins Leere und stürzte erneut. Dieses Mal hatte er kein Glück mehr und als er am Boden aufkam, verlor er sein Bewusstsein.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Die Dunkelheit war nicht jedermanns Freund.
      Doch Nahili liebt es, im warmen Wasser des Amazonas zu sitzen und hoch in den Himmel zu starren.
      Sie rätselte über die vielen Lichter und über die Sternschnuppen, die an ihr vorübergezogen. Doch da plötzlich, ein paar dumpfe Aufpralle und schon fiel etwas vom Himmel.
      Da die Augen der jungen Huni Kuin zwar geschärft für die Nase, aber der Mensch nicht hundertprozentig darauf ausgelegt war, konnte sie eine Silhouette erkennen, aber nicht genau, was es war.
      Sofort sprang sie fauchend erschrocken zurück hinter einen großen Fels, ehe sie nun ihren Dolch zog, den sie immer bei sich trug, falls sie sich wehren müsste.
      Doch das Wesen, das da von oben gekommen war, rührte sich nicht. Deswegen schielte das junge Mädchen nun hinter dem Fels hervor.
      Es lag immer noch da, rührte sich nicht, machte keine Laute als wäre es überhaupt am Leben.
      Somit schlich sich Nahili in der Hocke an, den Dolch immer bereithalten zuzustechen, sollte es ein Hinterhalt sein.
      Das Herz der jungen Frau ging vor Adrenalin so schnell, dass sogar ihr Atem zitterte.
      Nachdem sie nun bei dem Ding angekommen war konnte sie es genauer betrachten.
      Es hatte eine humanoide Form und Hände, Beine und einen Kopf und lag offensichtlich falsch herum im Matsch.
      Somit legte die junge Frau nun eine Hand auf die Schulter des fremdartigen Wesens, das ihrer so ähnlich war, bis auf die eigenartige helle Haut. Sie drehte es und zum Vorschein kam ein.
      “Ein Mann…” murmelte sie in die Sprache Pirahã bis sie nun doch den Dolch wieder wegsteckte und sich nun leicht über den Mann lehnte, da sie am Kopfende dieses saß.
      Ihren Kopf legte sie auf seine Brust. Das Herz, es schlug immer noch in seiner Brust.
      Danach ging ihr Gesicht zu dem seinen und auch da drehte sie ihr Ohr zu dem anderen.
      Sie konnte die Atmung an ihrem Ohr spüren und somit war es klar.
      Er lebte und hatte sich wohl verletzt.
      Doch was sollte die junge Frau nun schon ausrichten? Sie war alleine hier und keiner ihrer Stammesgenossen schien hier den Weg zu kreuzen.
      Rumzuschreien in der dunklen und gefährlichen Nacht, war auch nicht gerade von Vorteil.
      Deswegen sollte man als Mensch im Amazonas lieber den Mund halten, wenn man nicht getötet werden wollte.
      Somit blieb sie neben ihm hocken und strich dem Mann ein paar Haare auf dem Gesicht bis sie in etwas klebriges und flüssiges fasste. Sie zog schnell die Hand zurück und roch an dieser Substanz.
      Es war Blut. Hatte er etwa eine Kopfverletzung. Sie lehnte sich nochmal über ihn um das Mondlicht zu ihrer Laterne zu machen, damit das Licht richtig fiel und sie somit erkennen konnte ob da etwas dunkles seinen hellen Kopf zierte und tatsächlich.
      Etwas hilflos und panisch sah das Mädchen um sich ehe sie nun einfach ein Stück stoff von ihrem leicht bekleideten Oberteil abriss und ihm an die Schläfe packte und an der Seite zubinden konnte. Sie musste warten, bis er wach wurde, denn nur so konnte sie ihn ins Dorf bringen, um ihm zu helfen.


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      - Keanu Reeves -
    • Es dauerte eine Weile, bis Jonathan wieder wach wurde. Es war noch immer recht dunkel um ihn herum und als er die Augen öffnete, konnte er nicht viel erkennen. Ein schmerzverzerrtes Stöhnen entwich seinem Mund, ehe er reflexartig zum Bein griff. Er sah sich dann um und erblickte den Körper einer… Frau? War das Julia? Nein… Die Haut war zu dunkel und die Brüste zu groß. Brüste… er starrte direkt auf Brüste?!
      Der Londoner wurde direkt Rot im Gesicht und sah weg. Die Frau, die ihn wohl gerettet hatte, schien sehr leicht bekleidet und eher von hier zu stammen.
      „Verzeihung…“, keuchte er dann noch immer in Schmerz, ehe er in seine Hosentasche griff, um sein Smartphone zu greifen. So schlau war das im Nachhinein vielleicht nicht, weil er nicht wusste, was die andere Person denken könnte, was er nun rausholte. Es könnte immerhin auch eine Waffe sein. Sofort hielt der Biologe inne und sah nochmal zu der Frau.
      Jonathan konnte nur schwer ein Gesicht ausmachen, da ihm die Brille von der Nase gerutscht war, welche er nun mit den Händen versuchte zu finden. Er tatschte im Dreck um sich herum und fand sie relativ schnell. Er setzte sie sich auf und erkannte nun mehr, da das Mondlicht genau richtig fiel.
      Seine Augen weiteten sich. Diese Frau war wunderschön und so fremd. Er wollte sich aufrichten, aber wieder entwich ihm ein schmerzhaftes Stöhnen. Sein Kopf schmerzte, sein Bein ließ sich nicht bewegen. Auf verschiedenen Sprachen, die er aus dem Amazonas kannte, versuchte er die Frau nach ihrem Namen zu fragen. Doch scheinbar bekam er nur fragende Blicke, bis er zu Pirahã wechselte.
      „Wie ist dein Name?“
      Er beherrschte die Sprache nicht perfekt und es klang eher gebrochen. Vielleicht träumte Jonathan auch nur. Vielleicht war er auch gestorben, wer weiß. So eine hübsche Frau konnte doch nur ein Engel sein, oder nicht?
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Während Nahili ihm die Wunde am Kopf mit einem Stück ihrer eigenen Kleidung abband, stöhnte der junge Mann plötzlich, voller Schmerz und regte sich unter ihr. Davon ließ sich die junge Frau nicht stören und machte einen ordentlichen Knopf bis sie kurz ein paar unverständliche Worte vernahm. Der Fremde suchte etwas in seiner Hosentasche und somit weitete die junge Frau ihre Augen und wich zurück ehe sie leicht zu Fauchen begann. Sie wollte ihm also drohen, seine Waffe gefälligst nicht gegen sie zu erheben. Schließlich wollte sie ihm ja nur helfen und dann patschte er auch noch im Matsch rum als wäre er ein kleines Kind oder auf der Suche nach etwas. Etwas weiter weg lag ein befremdliches Ding das nun die etwas verschreckte Frau vorsichtig mit ihrer freien Hand näher zu dem Mann schob. Immer noch war sie in der Hocke und hatte ihren Dolch schützend vor sich gerichtet. Würde er den eisernen Tod ziehen, wäre sie trotz des Dolches geliefert, soviel war sie sich bewusst. Das Herz ging schnell und aufgeregt der Atem. Wieder kamen ein paar unverständliche Worte und Nahili legte nur fragend den Kopf schief. Sie wusste nichts damit anzufangen, doch anscheinend schien er kein Angreifer zu sein und somit steckte sie ihren Dolch zurück vor sie ihn hergenommen hatte. Während der Verletzt anfing sein Sprachvokabular zu durchforsten, kam sie vorsichtig auf allen vieren wieder angeschlichen wie eine Raubkatze. Was wollte er ihr nur mitteilen? Wollte er vielleicht sage wo er Schmerzen hatte? Ihr sagen, dass er nicht gefährlich war? Immer wieder ein fragender Blick bis plötzlich seine Stimme verständlich wenn auch etwas neuartig in ihrem Gehörgang halten. Sie ergaben plötzlich Sinn und somit antwortete sie. "Nahili." Er konnte also ihre Sprache? Obwohl er weiß war, konnte er sie verstehen? Doch war dies jetzt nur Zufall gewesen oder nicht, deswegen testete sie es aus. "Wo sitzt dein Schmerz?" wenn er jetzt antworten würde, dann wusste sie, dass er sie ganz sicher verstehen konnte.


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    • Nahili, antwortete sie ihm. Also doch. So wusste Jonathan nun, welche Sprache er verwenden musste, auch wenn er diese nur wenig beherrschte. Mit ihr, könnte er jedoch die Sprache lernen und besser mit ihr kommunizieren. Als sie dann fragte, wo sein Schmerz war, deutete er auf sein rechtes Bein.
      Das Bein… gebrochen“, bekam er dann zusammen und verzerrte ein wenig das Gesicht. Er musterte dann Nahili etwas genauer, was in dem Licht etwas schwer fiel. Deshalb deutete er auf seine Hosentasche, aus welcher er gerade schon etwas holen wollte.
      Licht“, brachte er heraus und griff vorsichtig in die Tasche, nur um ein Smartphone herauszuholen, welches stark mitgenommen aussah. Es war aber kein normales Smartphone, wie es jeder besaß, sondern hatte ein paar Survivalaspekte. Somit war der Bildschirm zwar gesplittert, aber das Handy noch in Takt. Jonathan leuchtete dann mit der integrierten Taschenlampe auf sein Bein. Man sah nun, dass es falsch verbogen war und stark blutete.
      Jonathan achtete darauf, dass er Nahili keinen Schrecken einjagte, oder sie blendete. Er war immerhin geübt im Umgang mit wilden Tieren oder eben fremden Kulturen. Darum hielt er nun das Handy auch Nahili hin, sodass sie merken sollte, dass es keine Waffe war. Nur wie sollte er ihr erklären, dass es sich hierbei nicht um Magie handelte, sondern um Technik?
      Jonathan richtete seine Brille wieder ein wenig und hielt sich dann den Kopf. Erst jetzt bemerkte er den Verband. Wo hatte sie… Sie hat doch nicht etwa ihre Kleidung zerrissen? Er musterte die Fremde nun ein wenig genauer, doch ob sie wirklich etwas abgerissen hatte oder die Kleidung immer so kurz war, konnte Jonathan nicht genau sagen.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Sein Bein? Etwas fragend sah sie in sein Gesicht und versuchte seinen Blick zu finden, doch es war zu dunkel und dann sprach er plötzlich etwas von einem Licht. Ah, das Dinge, das er da aus seiner Hosentasche holte, war also Licht? Kannte der Mann denn kein Feuer? Doch plötzlich erhellte das Smartphone die Dunkelheit und machte alles um die beiden herum noch dunkler, als es eben schon gewesen war. “Ein Feuerstrahl” gab sie fasziniert von sich während sie dem Licht mit ihren braunen Augen folgte und da sah sie etwas abscheuliches. Sein Bein! Es war komplett verbogen und blutete. Die hübsche Frau verzog ihr Gesicht schmerzverzerrt und zog die Luft scharf ein ehe sie plötzlich begann ihre Hüllen fallen zu lassen. Moment! Sie ließ ihre Hüllen fallen? Ihr Kleid, dass sie noch eben getragen hatte und eh schon kurz genug war, wurde nun aufgezogen und somit konnte man nur mehr eine Leinenhose erkennen und oben, nichts. Da war nichts. bloße Nacktheit offenbarte sich nun. Um ihre Hüften trug sie noch ein Seil und eine selbstgemachte Lederscheide in der der Dolch steckte, den sie nun wieder benutzte, um ihre Kleidung in zwei Teile zu teilen. Da saß sie, beinahe so wie Gott sie erschaffen hatte und hielt den einen Teil ihres Stoffes mit ihren Zähnen, während die Hand mit dem Dolch durch ihre Kleidung schnitt um diese nun zu zerteilen. Das schöne Kleid, dahin war es. Mit beiden Teilen die sie sich auf ihre Schulter legte, kroch sie auf allen vieren mit ihrem Dolch in der Hand hinunter zu seinem Bein ehe sie sich die wunde besah. Das sah ja wirklich schmerzhaft aus. Doch dann kam ihr eine Idee. Sie rollte einen Streifen ihrer Kleidung nun zu einem kleinen Ball zusammen, ehe sie nun über den Mann kroch, um zu seinem Mund zu gelangen. Sie stopfte ihm den Stoffknäuel in den Mund ehe sie den Rückwärtsgang einschlug. “Der Schmerz wird unerträglich sein.. doch alles wird gut..” versuchte sie ihn zu besänftigen ehe sie ihre Hände an sein kaputtes Bein legte und mit einer schnellen, harten und sehr schmerzhaften Bewegung es wieder in die richtige Positiv brachte. Es musste ungemein weh tun. Das musste die Hölle auf Erden sein. Aber nur wenn das Bein wieder gerade war, konnte es heilen. Plötzlich keine Regentropfen, die ihr auf das Haupt fielen. Dabei sah das junge Mädchen nun hoch ehe sie das letzte Stückchen Stoff nahm um es unter dem Bein durchzuziehen und seine Wunde die so stark blutete fest abzubinden. “Großer Gott, vergib und heile.. was geheilt werden muss..” hörte man sie leise beten ehe sie sich verneigte und sich plötzlich der Regen über die beiden ergoss. Das prasselnde Blätterdach nahm eine Geräuschkulisse ein, die hier nicht gerade ungefährlich sein konnte, aber hatte auch etwas Beruhigendes. Nachdem sie kurz um Heilung gebeten hatte da steckte sie ihren Dolch zurück in die Scheide bis sie wieder auf allen vieren wie ein Panter über den jungen Mann kroch, sein Gesicht kurz vor dem ihrem. Er sah richtig fertig aus und schien immer noch vor Schmerz geplagt. Nahili’s Gesichtsausdruck wurde traurig ehe sie nun mit zarten Fingern den Stoffballen in seinem Mund entfernte. “Vergib..” kam nur leise und schuldbewusst von ihr. Sie fühlte sich also schlecht ihm solchen Schmerz zugefügt zu haben. Doch plötzlich wurde die junge Frau auf ein Geräusch aufmerksam. Es war etwas weiter weg und hallte durch den Regenwald und doch war es kein Tier. Ein schriller, heller Schrei, nahe einem Affen jedoch machte keines dieser Tiere dieses Geräusch. Völlig konzentriert auf diesen Schrei vergaß Nahili wo sie sich gerade befand und nahm nun einfach dort Platz, wo sie gerade war. Auf dem Becken des Mannes. So kommte man sie näher betrachten. Mit ihrem Blick, der durch den Regenwald suchte, was sie nicht sehen konnte, wirkte sie wie ein Reh. Hin und wieder drehte sich ihr Kopf mit dem Ohr in die Richtung, von dem das Geräusch ausging. Und da! Es wiederholte sich nochmal. Wieder ein kurzer schriller Schrei, wie von einem Primaten. Aufgeregt legte die Halbnackte ihre eine Hand an seine Brust und vergrub diese nervös und vor Kälte zitternd ihre zierlichen Finger in seinem Hemd. Mittlerweile waren die beiden pitschnass und der Körper der jungen Frau gab jungen Rundungen und kurven frei, die gerade eben noch verborgen gewesen waren. Das sie Kälte auch nicht an ihr einfach so vorbeizog erkannte man nun gut, da ihr Oberkörper frei war von dem bereits das Regenwasser hinunter lief zu ihrem flachen Bauch. Und da kam es nochmal! Wieder dieser Schrei. Doch dieses Mal machte Nahili das selbe Geräusch zurück. Sie konnte solch einen Laut perfekt nachahmen? Oder waren es etwa andere ihres Stammes, die auf der Suche nach ihr diese Laute verwendeten? Faszinierend. Nachdem der Schrei nochmal in der Ferne erklang, erwiderte Nahili es wieder und man merkte, dass dieses Tier, oder was da auch immer, immer näher kam. Es kamen Schritte in der Dunkelheit auf die beiden zu. Die junge Frau beugte sich nun zu dem jungen Forscher hinunter, ehe sie leise flüsterte. “Sie kommen”


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    • Jonathan war froh, dass sie wegen des Handys nicht austickte, ja sogar eher fasziniert war. Als sie sich dann aber plötzlich auszog, konnte der Braunhaarige seinen Augen kaum trauen. Als sie das Kleid in zwei Teile riss, wurde dem Forscher jedoch bewusst, warum sie dies tat. Abgeneigt war er dennoch nicht von ihrem Anblick. Sie hatte einen schönen Körperbau und ihre dunkle Haut war schön anzusehen. Allgemein war sie eine bezaubernde junge Frau und Jonathan wurde leicht rot im Gesicht, ehe er seinen Blick von ihr abwenden wollte. Noch bevor er dies aber konnte, hatte er etwas Stoff in seinem Mund. Er konnte ihr dabei tief in die Augen schauen. Sie hatte so schöne Augen, dass er einen Moment seinen Schmerz vergaß. Als sie aber ihre Hände an das verletzte Bein legte, kehrte der Schmerz zurück und aus einem schmerzverzerrten Stöhnen wurde schnell ein dumpfer Schrei. Dass sie das Bein einfach so in die richtige Position brachte… damit hatte er nicht gerechnet, obwohl es wahrscheinlich das richtige war. Sein Atem wurde schwer und dann begann es auch schon zu regnen. Viel bekam der junge Forscher nicht mehr mit, bis sich die nasse, nur leicht bekleidete, Frau auf sein Becken setzte. Sofort stieg ihm das Blut ins Gesicht und er errötete abermals. Was war denn nun los? Reagierte sie auf die Umgebung?
      Jonathan versuchte etwas zu hören, doch sein Blick ging immer wieder zu der immer nasser werdenden Frau, die dort auf seinem Schoß saß. Eine natürliche Reaktion konnte auch er nicht unterdrücken und schlimmer wurde die Situation noch, als sie sich an ihn drückte. Sie zitterte…Jonathan legte seine Arme um sie, damit ihr nicht zu kalt war, immerhin hatte sie keine Kleidung mehr an und war pitschnass. Das Nachahmen der Tiergeräusche um sie herum, empfand der Forscher schon als sehr beeindruckend und er konnte nicht leugnen, dass es ihn auch ein wenig erschreckte. Als sie dann flüsterte, dass sie kommen würden, war er einen Moment verwirrt, doch dann stiegen die Gedankenblitze ein. Vermutlich waren das die Signalrufe ihres Stammes und sie würden sich so verständigen.
      Der Braunhaarige nickte und drückte Nahili etwas fester an sich, um sie weiter zu wärmen. Während sie warteten, ging Jonathan noch einmal die Erlebnisse im Kopf durch. Nahili bewegte sich tierartiger, als andere Menschen. Sie lief eher auf allen Vieren und verteidigte sich scheinbar mit einem Dolch. Nicht viel… aber sie war auch kräftig und vermutlich hätte sie bei Gefahr um Hilfe rufen können. Als er wieder daran dachte, dass sie nun halbnackt auf ihm lag und sich so gut um ihn gekümmert hatte, schlug sein Herz ein wenig schneller und das Blut suchte sich wieder einen anderen Weg. Kurz darauf raschelte es im Busch und Jonathan ließ den Griff, mit welchem er Nahili wärmen wollte, wieder locker.
      Es kamen einige Männer aus dem Gebüsch, welche Jonathan eher missbilligend begutachteten. Einer der Männer schien der Anführer der Truppe zu sein. Ob er wohl auch der Stammesanführer war? Jonathan blieb zunächst ruhig liegen und wartete ab, was passieren würde. Er wollte den anderen nicht das Gefühl vermitteln er sei eine Gefahr oder ähnliches.
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Der junge Mann, der vorne stand, hatte gewisse Ähnlichkeit mit Nahili. Es war ihr Bruder. “Ashvar” erklang sanftmütg und erleichtert aus ihrem Mund. “Nahili..” kam kalt aus dem Mund des jungen Mannes. “Warum bist du entblößt und reitest einen weißen Lüstling?” Die junge Frau sah nun etwas verwundert zu dem Professor hinunter ehe sie sich schnell erhob und etwas schuldbewusst den Blick senkte. “Papa würde sich schämen.” kam nur eine kurze Standpauke ehe seine ernste Miene zu dem Verletzt hinunter sah. “Und du, weißer Mann. Was fällt dir ein unsere Frauen zu verführen und dabei noch Lust zu empfinden? Schande über deine ungezügelte Libido” zische er während Ashvar mit seinem Speer herantrat und ihm mit dem Fuß schon zwischen die Beine treten wollte. “Halt!” rief Nahili. Sofort fielen die Blicke der drei Männer auf sie. “Er ist verwundert..” sprach sie kleinlaut und deutete auf seine Wunden die mit ihrer Kleidung abgedeckt waren. “Du da!” sprach er zu dem Professor. “Wende sofort deinen Blick ab!” während er seinen Speer an seinen Hals richtete. “Sei gewarnt, der Körper Nahili’s ist nur für den bestimmt, der zu ihr sagt Ja" Nahili verdeckte ihre Brust und auch die anderen Männer wagten es nicht, sie anzusehen. “Wir gehen” dabei wurde die junge Frau unsanft am Arm ergriffen und von dem Speerträger vorgeführt, während die anderen beiden nun den weißen Mann an Arm und einem Bein ergriffen und ihn mit sich mit trugen. Sie würden ihn nicht sterben lassen. Das war unehrenhaft. Schließlich war er einer von ihnen. So gingen Ashvar und Nahili voraus, ihr Blick viel hin und wieder besorgt zurück auf den Professor. Sie schien sich wirklich sorgen um ihn zu machen. “Wir müssen ihn zu Zural bringen..” sprach sie nun. “Ja, wenn es dein Wunsch ist.. aber kümmern musst du dich mit Zural.. ich will nichts mit weißen Dämonen zu tun haben..” sprach ihr Bruder ehe Nahili lächelnd nickte. Nach einigen Fußmarsch kam die Gruppe in einem Dorf an indem ein großes Feuer brannte. Das Volk schlief in kleinen Hütten, an einer Stelle, wo der Amazonas bereits leichter bewachsen war. Als die Männer Mit Nahili und dem fremden kamen, kamen sie alle angelaufen. Die Frauen trugen alle Kleidung und die Männer meistens nur eine Hose, da das Wetter sehr schwül war. “Dahin” Ashvar deutete auf die Hütte von der jungen Frau und so legten sie den Mann einfach in diese hinein um dann diese zu verlassen. Nahili selbst folgte ihm und hatte bereits ein kurzes Kleid erhalten. Der Ausschnitt war wieder ähnlich wie der von dem anderen und es war wohl der schwülen Hitze geschuldet.


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      - Keanu Reeves -
    • Jonathan blickte zu den Männern und lauschte den Gesprächen. Er wandte dann seinen Blick ab, als er dazu aufgefordert wurde, sprach aber nicht ein Wort.
      //Der, der zu ihr Ja sagt? Meint er, die Person, die die kleine heiraten würde? Bestimmt… aber warum nennen sie mich weißen Dämon? Haben sie schlechte Erfahrungen gemacht?//
      Der Forscher ließ sich tragen und beobachtete alles genau, ohne jedoch die halbnackte Nahili noch einmal anzusehen. Ihr Bruder klang dahingehend sehr ernst und sprach sehr genau. Als sie dann im Stammeslager ankamen, blickte er sich so viel um, wie er konnte. Er wollte alles verstehen. Er wollte alles nachvollziehen können, doch dann schmerzte ihm sein Kopf wieder, als man ihn zu Boden legte.
      Der Braunhaarige hielt sich den Kopf, als sein Blick wieder zu Nahili schweifte.
      „Ashvar … dein Bruder? Wer dein Vater?“, fragte er dann vorsichtig nach. Bisher kannte er es nur aus alten Stämmen so, dass der Sohn des Häuptlings der Anführer der Krieger war. Ob dies hier nun der selbe Fall war, wusste er nicht genau.
      „Oh! Und ich wollte nicht… also ich….“, stammelte er dann, als ihm einfiel, dass er bei der ganzen Aufregung die Kontrolle über seinen Körper verlor und Lust empfand. Tatsächlich war es noch recht neu für ihn, denn in keinem Land hatte es zuvor jemand geschafft, den Forscher zu solch einer Lust zu treiben. Ja, der Forscher dachte zeitweise sogar, er sei asexuell, hätte auch kein Interesse an Beziehungen. Seine einzige Liebe war bisher immer die Forschung.
      Kurz ließ er den Blick schweifen, ehe ihm noch etwas einfiel. Erschrocken kramte er in einer Gürteltasche und holte ein Buch hervor. Er blätterte in den nassen Seiten und sein Blick wurde etwas betrübter. Viele der Zeichnungen und Texte waren verschwommen und kaum noch lesbar.
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    • Die junge Frau mit den dunklen Haaren ging nun neben dem Weißen in die Hocke. “Ja Ashvar mein Bruder..” lächelte sie nun, ehe ihr Blick ernst wurde. “Häuptling Nahir” erwiderte sie leise, ehe sie nun etwas unsicher den Blick senkte. Sie schien ihren Vater wohl doch zu fürchten. Ihm Respekt zu zollen. “Wo ist deine Frau?” fragte sie nun den Forscher ehe ihr brauner Blick auf den ihren traf. Sie konnte es nicht sagen, aber sie fand ihn sehr interessant. “Nicht um Verzeihung bitten. Ich war unehrenhaft..” erwiderte sie leise und nickte bestätigend. Ja, was war ihr denn überhaupt eingefallen, sich vor einem Mann auszuziehen? Selbst wenn sie ihm nur helfen wollte. Es war nicht legitim, sich von einem Kerl zu entkleiden, bevor sie nicht verheiratet war. “Stamm ist .. alten Geistes..” erzählte sie dem Neuankömmling, ehe sie nun zu dem Buch sah, was der junge Mann nun auspackte. Interessiert folgte ihr Buch den Seiten, die verschwommen waren.


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    • Als Nahili Jonathan fragte, wo seine Frau sei, seufzte er ein wenig.
      Ich habe keine…“, erklärte er ihr dann und blickte dann ungläubig zu ihr, als sie meinte, dass sie unehrenhaft sei.
      Nein! Du hast mich gerettet…. Du ehrenhaft!“, versuchte er dann überzeugend zu wirken, was nicht sonderlich leicht war, da er eine derart seltene Sprache nicht gut beherrschte.
      Stamm alten Geistes…“, murmelte er nach, während er die verschwommenen Seiten des Buches betrachtete. Wieder seufzte er ein wenig.
      „Die Seiten sind hin…“, murrte er auf Englisch. Nur hier und da waren noch ein paar Pflanzen zu erkennen. Es war ein Buch, welches er bei seinem ersten Besuch im Amazonas verfasst hatte. Alle Pflanzen die er kannte oder finden konnte, hatte er in dieses Buch aufgenommen und nun war diese Arbeit hin. Zum Glück hatte er noch vieles davon im Kopf und könnte das Buch noch einmal verfassen. Er legte das Buch neben sich, um den Kopf wieder vernünftig ablegen zu können. Die junge Frau neben ihm, war die Tochter des Häuptlings und er hatte nach ihr gegiert wie ein Löwe nach einer von vielen Löwinnen… Zumindest in den Augen des Bruders.
      Nach einer kurzen Zeit kam dann auch eine ältere Dame ins Zelt. Sie wirkte wie die freundliche Oma von nebenan, die sich damals schon immer um Jonathans Verletzungen gekümmert hatte. Ob diese Dame hier eine Ärztin war? Musste sie wohl, wenn Nahili darauf bestand, dass der Forscher hier her kommen musste.
      Nahili… Warum bringst du einen weißen Mann hier her?“, fragte sie ruhig, ehe sie sich neben Jonathan setzte und begann die notdürftigen Bandagen abzuwickeln. Sie betrachtete die Stofffetzen und schnalzte ein wenig tadelnd zu Nahili. War es hier wirklich so schlimm, dass sie sich vor Jonathan ausgezogen hatte? Dann wanderte ihr Blick über die Wunden und die Dame begann aus ein paar Kräutern, etwas Spucke und Wasser, eine Salbe zu mischen.
      Jonathan sah zu der Dame.
      Nahili nicht unehrenhaft“, brachte er heraus und die Dame blickte ein wenig erstaunt. Selten beherrschten andere ihre Sprache. Vielleicht war das der Grund, warum er überhaupt überlebte, als Nahilis Bruder ihn mit ihr fand. Sie erwiderte dazu aber nicht viel, deutete stattdessen auf ein paar größere Blätter hinter Nahili und schmierte dann die Paste auf die Wunde. Jonathan war auf Schmerzen vorbereitet, doch die Salbe verbreitete eine angenehme Wärme. Anschließend verband die ältere Dame die Wunden fachmännisch und schiente sogar das gebrochene Bein.
      Ein paar Tage muss er ruhen, aber ich bezweifle, dass er das hier darf, Nahili. Dein Vater wird das nicht erlauben… Nicht nach all dem was weiße Männer dem Stamm vor Jahren angetan haben“, erklärte sie.
      Jonathan blickte verwundert zwischen den beiden hin und her. Was war hier vor längerer Zeit passiert?
      Erfolg beginnt mit der Entscheidung es zu versuchen ~
    • Der junge Mann war also alleinstehend. Irgendwie fand Nahilindas traurig. Er hatte also seine Seelenverwandte noch nicht gefunden. Hier nannte man es den Geist der Liebe in sich entfachen. Nachdem es nun um die Ehre ging und die Erregung eines weißen Mannes da blickte weiteren sich die Augen und gingen sofort zu dem Verletzten. Sie war in seinem Augen ehrenhaft? Ungläubig sah sie ihn an Ehe sie nun leicht lächen musste und ihm an den Haaren zupfte. “Der Stamm sieht das anders” sprach sie leise während sie nun auch von ihm abließ. Er war alleine schon durch seine Haut und seine Andersartigkeit ein interessanter Mann und da Nahili neugierig war konnte er sie so locken. Zural kam in das Zelt.sje war die Medizin Frau und war eigentlich unparteiisch. Natürlich konnte sich das hübsche Mädchen nun auf ein paar Standpauken vorbereiten dass war ihr klar aber dennoch obwohl sie die Strafen hier kannte, wurde darauf eingegangen. “Weil er verletzt ist..” antwortete sie auf die Frage der Heilerin. “Ja ich.. weiß aber er wäre sonst vielleicht gestorben” sagte sie nun und stellte sich verteidigend auf seine Seite. Das sich die junge Frau auf seine Seite stellte war wirklich ein starkes Stück. “Wo ist sie?!” Hörte man nun plötzlich jemand aufgebrachten vor dem Zelt rufen Ehe Nahili sofort aufsprang. Ein wutentbrannt er Mann kam in die Raum und sah sich um. Er war groß, muskulös und dunkler als das Mädchen. Dabei fiel sein Blick auf den Verletzten und dann auf Nahili, die gerade vor ihn gegangen war, um Jonathan zu schützen. “Du stellst dich vor den weißen Lüstling?!” Zischte er sie an ehe Nahili zurückfauchte. Die Augen des Mannes würden verwundert groß. “Er ist verletzt Razul und er ist kein Lüstling er hat mich nicht angefasst..” plötzlich ein schallendes Geräusch und die junge Frau flog mit voller Wucht zu Boden. “Wie kannst du es wagen einen weißen Dämon hierzu bringen, ihn zu schützen und dich vor ihm ausziehen!” Nahili lag am Boden und hielt ihre rötlich gefärbte Wange während sich der eigentlich sehr hübsche Mann zu ih hockte und raunte. _Das wird sich einiges an Wiedergutmachung kosten wenn du nicht entehrt werden willst und verstoßen” raunte er leise während er sie dabei grob an den Haaren ergriff. Nach seiner Schmerzhaften Standpauke erhob sich Razul währen er das Zelt verließ und Nahili sich etwas unsicher erhob kam nun ein älterer Mann zu ihnen blickte auf Jonathan rümpfte die Nase dann auf Nahili und Schuld bewusst sich auf die Lippen biss. Sie hatte sich wohl mit der Rettung von Jonathan keinen Freundschaftsdienst erwiesen. “Razul ist wütend” erwiderte er und sah sie an “Ja ich weiß..” - “Zurecht” brummte der Mann namens Nahir mit tiefer Stimme. “Er wird bleiben aber du wirst dafür die Konsequenzen tragen müssen.. jeden Tag den er hier verweilt. Verstanden?” Nahili lächelte und ging zu ihrem Vater, ehe sie ihm um den Hals fiel. dieser lächelte nur kurz. “Und er wird in ein eigenes Zelt Betracht.. ich will ihn hier nicht sehen” warf er nur abfällig ab.


      "If youre lover you gotta be a fighter
      because if you don't fight for your love ... what kind of love do you have?"

      - Keanu Reeves -
    • Jonathan genoss die Aufmerksamkeit, die er von Nahili bekam, aber die Stimmung änderte sich schnell, als ein Schrank eines Mannes das Zelt betrat und so aggressiv gegenüber Nahili war. Jonathan wollte sich aufrichten, doch die ältere Dame legte ihm kopfschüttelnd die Hand auf die Brust, sodass er liegen bleiben musste. Jonathan tat sich schwer damit, Gewalt ansehen zu müssen. Gerade wenn er der Auslöser dafür war. Als der aufgebrachte Mann ging, brachte Jonathan gerade so Nahilis Namen heraus, da kam auch schon der nächste, welcher wieder Ähnlichkeiten zu der jungen Frau aufwies – ihr Vater – schlussfolgerte Jonathan.

      Jonathan wartete ruhig, bis die beiden ihr Gespräch beendet hatten und meinte dann gebrochen: „Danke für Gastfreundschaft, danke für Rettung“

      Jonathan wurde dann von der älteren Dame aufgeholfen, sodass der 1,86m große Mann nun endlich stehen konnte, auch wenn es nicht ganz ohne Stütze ging. Jonathan humpelte langsam aus dem Zelt hinaus, wurde von der älteren Dame hinausgeleitet und dann von zwei anderen Männern zu einem Zelt geführt. Es war noch immer dunkel draußen undJonathan könnte eine Mütze voll Schlaf gut gebrauchen. Vielleicht war das auch alles nur ein Traum. Auch wenn Jonathan sich das Gegenteil wünschte. Diese Nahili hatte in ihm Gefühle erweckt, die er so nicht kannte.





      Die ganze Nacht über suchte Julia aufgebracht nach Jonathan, musste vom Team zurückgehalten werden, nicht tiefer in den Regenwald zu gehen und schlief erst am Morgen erschöpft ein. So schnell wollte sie die Suche nicht aufgeben. Der Forscher oder seine Überreste müssten sich noch irgendwo hier im Amazonas befinden. Wenigstens sein Wissen sollte man schützen und wieder zurück nach London bringen.
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    • Nahili nickte nur erfreut. Sie schien die einzige zu sein, die Jonathan hier mochte. Vielleicht lag es daran, dass sie ein offenes und ehrliches Kind war, dass es hasste, wenn man andere Menschen schlecht behandelte. Doch sie wusste nicht, worauf sie sich eingelassen hatte, als sie meinte, sie würde die Konsequenzen für ihr Handeln tragen. Während Jonathan schlief, wurde Nahili abgeholt und erfuhr in einem anderen Zelt ihre Strafe. Sie wurde von zwei jungen Männern gehalten während ein anderer seine Peitsche schwang. Jeder Hieb tat unerträglich weh auf ihrem nackten Rücken. Doch das alles war es ihrer Meinung nach Wert. Sich für diesen Fremden aufzuopfern. Nachdem sie die Schläge ertragen hatte und das Blut aus ihren frischen Wunden quoll, hatte sie eigentlich vor zu dem Fremden zu gehen, doch da wurde sie auch schon Razul gepackt, der sich heute geschämt hatte für ihre unehrenhafte Handlung sich zu entkleiden vor einem fremden. Alleine, wie ihr Bruder erzählte, dass er sie vorgefunden hatte. Er kam sich vor als müsste er eine Schlampe heiraten. Um den Schmutz von ihr zu bekommen, war es die Logik des Stammes die junge Frau zu dominieren, indem er sich an ihr verausgabte egal wie ihre Stimmung oder Wille dafür sprach.

      Währenddessen schien in das Zelt des Verwundeten ein junger Mann zu kommen, den er so nicht kannte. Dahinter folgte ihm eine jüngere Frau die dem Forscher nun Reis und gebratenen Fisch auf einem Blatt brachte. “Na alles klar?” erklang auf Englisch ehe sich der junge Mann neben den älteren hockte. Er sprach Englisch und das auch noch fließend und perfekt. “Siehst ja ziemlich Scheisse aus..” versuchte er zu scherzen während er nun die Bandagen des anderen Mannes löste um diese zu wechseln. “Ich bin Aron” grinste er breit während der anscheinend junge Medizinmann sich daran machte den Forscher neu zu verarzten. “Das ist meine Frau Lurai” er nickte zu der jungen Frau die ihm das Essen gebracht hatte. “Du traust dich ja was dich mit einer vom Huni Kuin Stamm in solch einer Pose auffinden zu lassen. Ganz schöner Anfängerfehler”


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      - Keanu Reeves -
    • Jonathan bekam von der Bestrafung von Nahili nicht viel mit. Erst am nächsten Morgen, als dieser Fremde zu ihm ins Zelt kam und dann auch noch perfektes Englisch beherrschte. Der Forscher ließ sich verarzten und sah zu dem Essen, was man ihm gebracht hatte.
      „Aaron? Kein Name eines Stammesmitglieds… wer bist du? Wo ist Nahili?“, fragte er einfach direkt. Es war angenehm auf seiner Muttersprache reden zu können und doch machte er sich Sorgen um seine Retterin. Es hieß etwas von Konsequenzen…
      „Dr. Jonathan Brown mein Name… ich bin von der Klippe gestürzt und Nahili hat sich um meine Verletzungen gekümmert… Ich wusste nicht.. Ich wollte nicht…“ Jonathan stammelte einiges vor sich zurecht. Er gab sich die Schuld daran, dass Nahili nun in Schwierigkeiten steckte. Dennoch verwirrte ihn dieser Aaron. Aber vielleicht war es gut, jemanden zu haben, der deren Sprache beherrschte und sogar deren Kultur kannte.
      Als die Wunden versorgt waren, richtete sich Jonathan auf und aß zunächst etwas. Er musste zu Kräften kommen.
      „Mein Team wird bestimmt schon nach mir suchen… Ich will nicht länger bleiben als nötig, aber würde schon gern so viel wie möglich über diese Fremde Kultur lernen“, murmelte er vor sich hin, während er aß.


      Julia schlief nicht lange und auch nicht sonderlich viel. Während der Rest des Teams noch schlief, schlich sie sich ins Zelt des Forschers, um dort seine Sachen zu durchwühlen. Sie machte sich über ein paar der Bücher her, die er zurückgelassen hatte, konnte aber nichts zu der Blüte finden, weshalb sie überhaupt hierher gekommen waren.
      „Dieser Tollpatsch hat das Buch bestimmt bei sich… Ich hoffe es geht ihm gut…“, murmelt sie vor sich hin und las weiter in den Büchern. Sie durchforstete auch seine Kleidung und legte sich in seine Hängematte mit einem seiner Hemden.
      „Es ist nicht seine erste Reise… er wird es schon überleben…“
      Sie roch an seinem Hemd und starrte dann an die Zeltdecke
      „hoffentlich…“
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    • Aaron, der Mann im Wolfspelz wie sie ihn nannten, hatte auch nicht die selbe Hautfarbe wie die Leute dieses Stammes. “Ich war eigentlich fast dasselbe wie du” dabei zuckte er mit den Achseln. “Zumindest gewesen..” sagte er nun während er die Bandagen festgezogen hatte und sich erhob. Seine Haut war auch sonnengebräunt jedoch wirkte sie eher golden als wirklich braun. “Der Stamm hier ist sehr streng mit Neuankömmlingen.. mich wollten sie beinahe töten aber ich habe ihre Kranken und Verwundeten geheilt deswegen brauchten sie mich und darunter war auch meine Frau hier.” Er war also weiß? Er war ein weißer Arzt der hier geblieben war und in Amerika als verschlossen galt. “Sagt dir der Name Doktor Aaron Tailes etwas?” Der Fall um den verschollenen Doktor Tailes war damals in den Nachrichten und in der Zeitung. Keiner traute sich mehr in den Regenwald da das Gerücht umging, er sei von den Eingeborenen gefressen worden. Da er ärztliche Fachkenntnis hatte wurde er von dem Dorf leichter aufgenommen als andere und als Nachfolger der älteren Medizinfrau bestimmt. Er fragte nach Nahili. “”Sie wird wohl ihre Strafen bekommen” stellte der junge Mann bedrückt fest. “Eine Unfolgsame des Stammes, die Gefahren bringt, wird normalerweise ausgestoßen, aber Nahili ist die Tochter des Chefs hier, deswegen wird sie wohl ausgepeitscht werden. Laut den leuten hier ist schmerz der beste Lehrmeister und ihr Verlobter wird sich auch noch mit ihr austoben wollen, nachdem sie ihm Schande bereitet hatte.” Nachdem er fertig war setzte er sich hin. “Fremde Kulturen? Sie sind schon brutal anders.” sprach er streng. “Eine Frau, die sich hier mit mehreren Männern abgibt, ist unrein. Ein Mann, der mehrere Frauen besteigt, ist ein Held, da er das Dorf vergrößert.” dabei ballte der junge Heiler leicht die Fäuste. “Ich habe nur meine Frau hier auch wenn sie mich immer wieder auf andere anspricht. Aber ich bin laut dem Häuptling nur ein jämmerliche weißer Waschlappen der nicht mehr als eine Frau glücklich machen kann, Deswegen hab ich Ruhe” dabei lachte er verlegen.

      Manuel kam ins Zelt und verzog leicht das Gesicht als er Julia erblickte und seufzte nur schwer mit verdrehten Augen. “Na wieder am Fangirlen?” fragte er mit einem leicht arroganten Lachen. Er fand das ganze, was die junge Frau hier abzog einfach nur widerlich und ekelhaft. Der junge Mann war dabei das Navigationsgerät, dass sie mit sich getragen hatten so einzustellen, dass sie die Stelle finden würden wo der Doktor gefallen war. “Vergiss es Mädchen, du hast keine Chance bei ihm.” versuchte er Julia wieder mal den Chef auszureden. Er wusste natürlich, dass es nichts bringen würde aber irgendwann würde vielleicht sogar dieser über blonden Prinzessin der Knoten im Gehirn aufgehen. Auf einer Karte kreiste der lockige Kerl nun den Ort des Verschwindens ein. “Der Suchtrupp dürfte bald ankommen.” brachte er nun murmelnd hervor.


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      - Keanu Reeves -
    • Jonathan lauschte Aarons Worten. An den Fall des verschollenen Dr. Tailes konnte er sich nur zu gut erinnern. Aber die Strafe, die Nahili nun ertragen musste, gefiel Jonathan ganz und gar nicht. Er mochte es auch nicht, dass jemand, der viele Frauen hatte, so hoch angesehen wurde. Das mochte er sowieso in keiner Kultur, da wäre er lieber allein. Ein leichtes seufzen entglitt dem jungen Forscher, ehe er sich vorsichtig aufrichtete.
      „Danke Aaron… Zu wissen, dass ich nicht ganz allein hier bin, ist schon hilfreich, aber jetzt muss ich Nahili finden. Ich muss ihr helfen“, meinte er dann entschlossen und versuchte vorsichtig das Zelt zu verlassen. Diese Männer, die viele Frauen hatten und diese dann noch bestraften, das waren die Unehrenhaften in seinen Augen. Niemand hatte es verdient, für eine Heldentat zu leiden. Jonathan verdankte Nahili sein Leben.
      So humpelte er aus dem Zelt heraus, ließ sich auch nicht aufhalten und suchte ergiebig nach Nahili. Er musste ihr einfach helfen. Er konnte es nicht auf sich sitzen lassen und vorallem sollte man ihr niemals etwas antun. Sie sollte das Recht haben, wie jeder andere auch, ihr Leben so zu leben, wie sie es will. Jonathan wusste zwar noch nicht, was er in seinem Zustand anrichten könnte, aber irgendwie musste er doch Nahili helfen können. Da erblickte er auch dann die beiden. Razul und Nahili, wie er sie in ein Zelt zerrte.
      Nein… es durfte nicht zu spät sein. Jonathan griff allen Mut zusammen, sein Adrenalin ließ ihn den Schmerz vergessen, als er schneller zu den beiden eilte.
      „Halt!“, rief er dann ohne nachzudenken auf deren Sprache.
      „Lass sie gehen“, knurrte er dann regelrecht, als er bei den beiden ankam.


      Julia seufzte, als sie von Manuel unterbrochen wurde.
      „Natürlich habe ich eine Chance bei ihm. Es ist nur noch nicht so offensichtlich. Er muss mich einfach lieben. Meinem Vater gehört immerhin ein großes Labor in Oxford und er könnte Dr. Brown weiter finanzieren“, meinte die Blondine dann, ehe sie sich aufrichtete und zum Navigationgerät schaute.
      „Wie ist er denn so weit weg gekommen?“
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    • Nahili war gerade dabei sich zu wehren, um von ihrem Verlobten nicht den Respekt eingeflößt zu bekommen, den man hier so eingeflößt bekam wie in der Tierwelt, als plötzlich jemand im Zelt stand. Es war der Fremde. Razul ließ sofort von der jungen Frau die er gerade zu Boden gebracht hatte ab während er sich langsam zudem Weißbrot umdrehte. “Was willst du?” Kam fragend und sichtlich genervt aus dem jungen Mann. Nahili, die am Boden lag, war definitiv verstört wie auch überrascht sich aufsetzte. “Du hast hier nichts verloren. Geh zurück in dein Zelt” Dabei ergriff er die junge Frau am Nacken und drückte das Mädchen unsanft gegen die Wand bis er mit seinem Bein zwischen ihre Beine kickte um diese automatisch zu öffnen. Schamesröte stieg in das Gesicht der jungen Frau, denn der Fremde stand mitten im Zelt. Würde er jetzt etwa dabei zusehen wollen?! Etwas verzweifelt kniff sie die Augen zu als Razul ihr Becken berührte und versuchte, sie von ihrer unteren Kleidung zu befreien. Das war also das goldene Los, wenn man hier nicht nach den regeln spurte. “Raus oder ich hole die Wachen” zischte er kalt Nahili hatte Angst und schämte sich zu sehr den fremden nochmal anzusehen. “Los raus!” Schrie er. “Je länger du da stehst, desto schmerzhafter mach ich es für sie” dabei zog er die junge Frau an den Haaren leicht zurück. “Ah!” sie hobp mit zugekniffenen Augen den Kopf. Razul meinte es wirklich ernst. Er hatte keine Lust auf sinnlose Heldentaten und dafür grade zu stehen musste Nahili selbst.

      “Na denn..” Manuel wusste dass Julia keine Chance hatte. Denn Liebe könnte man nicht erzwingen und das war das was sie vor hatte.Glück würde sie mit ihm nie besitzenm denn was würde denn passieren wenn sie es schaffte ihn an sich zu ketten. Er würde vor lauter Unglück fremgehen. Nachdem der junge Mann seinen Standort lokalisiert hatte blinzelte sie verwundert. “Naja.. ich schätze ein Tier wird ihn gefressen haben und sein übriggebliebener Körper lag nun dort. Oder die Ureinwohner haben ihn ..und kochen sich gerade ein Süppchen” scherzte er.


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      - Keanu Reeves -
    • Jonathan ballte die Hände zu Fäusten. So wollte er sie bestrafen? Mit Sex? Was sollte das? Das war unter aller Menschenwürde. Er dachte nicht daran das Zelt zu verlassen.
      „Lass sie in Ruhe! Sie hat nichts getan. Sie hat mein Leben gerettet!“, meinte er dann und humpelte auf den deutlich überlegeneren Mann zu. Jonathan wusste nicht, wann Schluss war. Woher auch? Noch nie war er überhaupt in so einer Situation und doch sagte ihm sein Kopf, dass er was unternehmen musste. Sein Instinkt war es, auch wenn er verletzt war, alles zu geben, um das Mädchen zu retten.
      So dachte er nicht lange nach. Gewalt war keine Lösung, aber vielleicht konnte er den größeren austricksen.
      „Willst du sie jetzt vor mit entblößen? Willst du, dass ich sie nackt sehe?“, fragte er dann nach. Wenn er sie jetzt und hier entblößen würde, wäre das doch gegen die eigenen Stammesregeln.
      „Sehe ich sie nackt, bist du daran Schuld. Wird dem Häuptling nicht gefallen. Willst du sie dreckig machen?“
      Seine Sprache war nicht perfekt, aber er hoffte, dass er dennoch den Punkt traf, auf welchen er hinaus wollte. Er hoffte so genug Druck ausüben zu können.

      "Das wäre schrecklich!!", kam es von Julia, ehe sie ihre Sachen schnappte und zu Manuel sah.
      "Wir gehen da jetzt hin und schauen selbst nach. Wir müssen ihn retten!"
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