God's Tears: >Apocrypha< (Countess ft. Efrye)

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    • God's Tears: >Apocrypha< (Countess ft. Efrye)

      God’s Tears

      > Apocrypha <



      ★ 1988

      Ein Expeditionsteam bestehend aus renommierten Wissenschaftlern lokalisierte eine in der Cheops-Pyramide liegend subterrane Grab-Kammer inmitten Ägyptens. Der Fund, ein nahezu historisches Phänomen:
      So schien kein Mensch von ausgeblichenen Leinen ummantelt, aufgebahrt im steinernem Kokon einer längst vergessenen Zeit, nein; jene von verzückter Neugier durchwirkte Iris vermochte als Zeuge vom “Erwachen” eines antiken Mythos auserkoren, die Legenden uralter Geistwesen und Gottheiten zu neuem Leben zu entfachen. Kaum mehr denn der letzte Atemzug eines Entschlafenden entwich dem zur Unkenntlichkeit gezeichneten Phantom - doch nicht der Tod selbst hatte sein Urteil geflüstert, sondern lediglich der ewige Schlaf, schlummernd am schmalen Grat zwischen Leben und grenzenloser Leere;
      Nicht lebendig - nicht tot. Was die Gruppe jedoch nicht zu erahnen imstande war - exakt zur selbigen Stund’ der Entdeckung offenbarten sich überall in der Welt neue Grabkammern, in ihnen der schlafende Gotttum thronend. Gänzlich der Euphorie verfallen, entnahm das Team dem als “Anubis” titulierten anthropomorphen Geschöpf Proben. Im Laufe der Untersuchung eruierten die Forscher, dass das ursprünglich als normal befundene Blut der Schlüssel für die sogenannte Winterstarre des “Anubis” über eine eigenst bestimmte Lebensdauer zu verfügen, war. Nicht nur, dass das vermeintliche Blut der Ursprung dieser ungewöhnlichen Alterungssperre zu sein schien und einhergehend eine relative Unsterblichkeit darstellte, so konstituierte das Team ebenfalls eine noch nie zuvor entdeckte Zellart. In der initialen Phase der revolutionären Entdeckung injizierten die Forscher vorerst Mäusen die extrahieren Zellen, welche in ihren naturellen Bestandteilen eine ohnehin erhöhte Quantität an Stammzellen, und nach Injektion mehr neurale Aktivität in den Gehirnen der tierischen Probanden aufwies. Nebst der verbesserten Vitalfunktionen erhielten die Nagetiere ferner ansteigende Ausdauer, Muskelkraft und Rasanz. Die Majorität der Forscher startete eine Studie zur Evaluation von gegenwärtigen forschungspolitischen Initiativen und Maßnahmen, das Projekt >Puer aeternus<, um das „Unausweichliche" hinauszuzögern, falls nicht gänzlich aufhalten zu können. (Obgleich letzteres Wunschdenken wohl eher der geistigen Grenze zwischen Macht und Ohnmacht entsprang).
      Im Verlaufe der Studie zeichnete sich eine deutliche Verlangsamung des biologischen Alterungsprozess‘ ab, welche darüber hinaus die Vermutung bekräftigte, die epigenetische Uhr zwar bislang nur geringfügig, jedoch trotzdem signifikant zurückdrehen zu können, da die im Blut vorhandenen Substanzen, deren Funktionalität normalerweise nur bei jungen Menschen effiziente Wirksamkeit zeigt, die Zellen vital hielten. (Im Blut bei älteren Menschen hingegen kreisen Stoffe, die sie stilllegen.)

      ★ 1992

      Das vielversprechende Target?
      Immunoseneszenz. Präzisiert: Der Zerfall des Immunsystems. Dieser wird maßgeblich durch die Verkümmerung des Thymus induziert und die im Knochenmark produzierten weißen Blutkörperchen benötigen dieses Organ, in dem sie zu spezialisierten T-Zellen reifen, die zu den schärfsten Waffen des Immunsystems zählen, um Infektionen und Krebs zu bekämpfen. Da die Drüse jedoch nach der Pubertät zu schrumpfen beginnt und zunehmend mit Fett verstopft wird, erfolgt eine Rückbildung des Thymus, die schließlich beim Menschen ab einem Alter von etwa 63 Jahren zur Erschöpfung des T-Zell-Rezeptor-Repertoires führt. Offensichtlich gelang es den Wissenschaftlern, durch die gewählte Präventionsstrategie an gesunden Mäusen,- und später schließlich Erwachsenen, nicht nur den biologischen Alterungsprozess zu verlangsamen, sondern gemessen an der epigenetischen Uhr tatsächlich sogar umzukehren. Ein Millionengeschäft entfachte, das vor allem von Gier korrumpierten Medizinern instrumentalisiert wurde, Hightech-Mogulen das gewonnene Blutplasma intravenös zu verabreichen und ihnen damit ein verlängertes, gesünderes Leben zu versprechen, denn der Tod wurde für etliche Obrigkeiten als Kränkung betrachtet. Hightech-Milliardäre, die sich alles kaufen konnten, nur nicht das ewige Leben. Zusätzlich vermochten beide Dinge, stark verlängertes Leben und relative Unsterblichkeit, nun medizinisch erzeugt, nur den Reichsten der Reichen und für militärische Zwecke zur Verfügung gestellt werden, was die Menschheit prinzipiell in eine fortwährende Spaltung hätte geführt: Eine fast gottgleiche, unsterbliche Oberschicht und eine sterbliche Sklavenrasse, die sich das kommunistische System China’s tendenziell als Vorbild hätte genommen. Doch die Ressourcen näherten ihrer restlosen Aufzehrung innerhalb weniger Jahre. So resultierte ein neues Projekt namens >Apocrypha< aus dem Bestreben grenzenloser Unvernunft.
      Ziel: Menschen züchten, deren Zellen mit der Unsterblichkeits-DNA würden verschmelzen. Eine zukünftige Quintessenz des ewigen Lebens für den überprivilegierten gesellschaftlich entfremdeten Funktionär.

      ★ 1995

      Nach einigen erschütternden Fehlschlägen, sorgfältig selektierten Frauen und Männern das Blut zu transfundieren, in der Hoffnung, dass jene Nachkommen selbst das evolvierte Lebenselixier produzieren können, injizierten Wissenschaftler den Hoffnungsträger schließlich Föten direkt im Mutterleib. Widererwartens verschmolz die DNA des Blutes tatsächlich mit den Zellen der Föten. Die Kinder, welche selber nur als „Tank“, „Grenzgänger“ oder „Apocrypha“ bezeichnet wurden, wiesen äußerlich kaum relevante Unterschiede zum durchschnittlichen Homo-Sapiens auf. Vielmehr lag der Fokus auf ihrem inneren Wert: so lapislazuli ihr Blut, so pastellblau der salzige Tropfen ihres isolierten Daseins‘ - Abweichungen je nach injizierten Ur-Zellen inbegriffen. Bereits in jungen Jahren ließ sich ein eklatanter Unterschied zwischen den Grenzgängern und normalen Kindern ableiten: So waren viele der „Tanks“ schon im Alter von eineinhalb Jahren befähigt, einwandfrei zu laufen, mit zwei sprechen, zählen und sogar in der Lage, schreiben und leichte Rechenaufgaben lösen zu können. Weder stieß diese Entwicklung auf Begeisterung, noch sollte sie adäquat gefördert werden, fungierte ihre Existenz einzig und allein für die Produktion des inzwischen patentierten Namens >Aiku<. (Unsterblichkeit) In den folgenden Jahren berichteten die Kinder immer wieder von seltsamen Träumen, die an die Visionäre frühgeschichtlicher Epochen erinnerten und „unheimlichen“ Begebenheiten.

      ★ 1999

      Die Entstehung einer neuen Lebensform schien unverkennbar; 1999 ließ ein Ifrit- Grenzgänger das erste Mal ein Blatt mit bloßer Energie verbrennen, wenige Tage danach berichtete eine Anubis-Tank von einer rastlosen Seele, die ihr die Identität ihres Mörders mitgeteilt haben soll und welcher daraufhin sogar verhaftet werden konnte. Die Organisation für nationale Sicherheit befehligte am 9.Juli. 2006 das SEK zur Vernichtung sämtlicher Grenzgänger. Keine Überlebenden geduldet.
      Das Ende des Projekts


      >Apocrypha<






      Handlung:
      - X war einer dieser Grenzgänger. Und einer der wenigen Überlebenden dieser Art. Der verschonte lebendige Beweis einer inhumanen Geschäftsvision. X hatte mit anhören müssen, wie seinesgleichen rigoros abgeschlachtet wurde. Vermutlich hätte X das gleiche Schicksal ereilt, wäre X nicht gerade aus der Zelle geholt und für den Verkauf angeboten worden. So hatte Agostino, Boss einer multiinternationalen Untergrundmafia, X erstanden und für seine Zwecke ausgebildet. Die göttlichen Gaben durfte X lediglich bei Aufträgen in absoluter Eigenverantwortlichkeit und ohne Zeugen zu hinterlassen, verwenden. Emotionen, die den salzigen Geschmack pastellblauer Tränchen hervorlockten, wurden ebenso strikt untersagt wie vermieden - und sollten doch mal ein paar einsam schimmernde Tropfen über die Makellosigkeit verwünschter Unschuld gehuscht sein, so waren sie nie von freundschaftlicher Geborgenheit und Trost spendenden Worten aufgefangen worden. X‘ aikuisches Blut – das dunkle Vermächtnis und gleichzeitige Verhängnis einer Operation, dass das Leben dieses Einzelkämpfers in leere Einsamkeit stürzte - beglaubigte eines dieser “andersartigen” Phänomene. Niemand außer Agostino war sich X' wahrer Herkunft, geschweige denn Bedeutsamkeit, bewusst. 2011 verstarb das Oberhaupt unter mysteriösen Umständen und er entschied, der Mafia den Rücken zu kehren, um ein neues, autonomes Leben in Freiheit starten zu können. Während X mehr oder minder verzweifelt über die Jahre versuchte, sich seiner Vergangenheit zu entledigen und seiner Person eine unbekannte Identität verlieh, so bemerkte er konstant wiederkehrend, dass sein Blut mit den Zellen bestimmter Individuen zu resonieren begann. Reiche, abartige Schnösel, die viel jünger wirkten, als das Alter, das sie nannten, besagte. X schien kaum fähig, den Grund für dieses seltsame Echo zu erschließen, waren doch nahezu alle seiner Spezies liquidiert worden und beschloss, eigeninitiativ Nachforschungen anzustellen. Dass X sich bei seiner Suche nach der Wahrheit in große Gefahr begab, wäre er nicht nur für die Forschung von besonderer Relevanz, sondern auch für das Militär eine nützliche Waffe und für den gewöhnlich Homo Sapiens ohnehin eine existenzielle Gefährdung, vermochte er nicht mal ansatzweise zu erahnen. Und da wäre noch die Vergangenheit. Eine Bedrohung, die sich so lautlos wie ein Schatten in X’ Leben auszudehnen begann und versuchte, eine tiefe Schlucht zwischen Freiheit und todesmutige Gewissheit zu schlagen.

      - Y, die Tochter (oder Sohn) Agostino’s und Komplize von X, fand kurz nach X’ Verschwinden und dem Tod des Vaters ein Testament, dessen Zeilen über die Wahrheit X’ aufklärten. Angesichts X’ Flucht assoziierte Y die Schuld des Ablebens ihres/seines Vaters mit X. Sie/Er lässt nach X suchen – in jedem Land, auf jedem Kontinent, in jedem Dörflein und düsteren Winkeln diverser Städte. Y muss X finden und zurückbringen, der Preis des Aufwands spielt dabei keine Rolle - geht es nicht nur um die Ehre des Clans, sowie das Wissen über die Machenschaften der Mafia, das X bei sich trägt; sondern auch um die Kostbarkeit als einer der wenigen überlebenden „Grenzgänger“ X’ Art.


      (Ir)relevante Info's

      * Grenzgänger

      rassespezifische Merkmale wie z.B
      - blaues Blut/Haare/Nägel; ungewöhnliche Augenfarbe etc,

      - übernatürliche Fähigkeiten, die den Gaben jener Götter/Geistwesen zugesprochen werden

      ~~~~~~~~~~~~~~

      Steckbriefvorlage:


      F i r s t n a m e


      L a s t n a m e


      A g e


      A b i l i t y / T a l e n t s


      ☪ Spiritual Ability (Grenzgänger) (max 2)


      ☪ C h a r a c t e r T r a i t s



      ☪ C u r r e n t Si t u a t i o n (optional)


      ☪ B i o g r a p h y


      ☪ T r i v i a(optional)


      ☪ A p p e a r a n c e

    • >> Do you know what gods and monsters actually have in common?
      The lack of understanding you have for them as soon as you are convinced of their existence. Both sides act completely differently - but the result is almost the same.
      Reproach, indignation, rejection. <<



      ☪ F i r s t n a m e
      Zharjcaíne


      ☪ L a s t n a m e
      Fioñ

      ☪ A g e
      29 (biologisch)
      46 (origin age)



      ☪ C h a r a c t e r T r a i t s
      Das Erscheinungsbild des jungen Mannes mag gleichermaßen exotisch wie sein Auftreten selbst wirken. Während das nahezu flammend anmutende Weiß an eine Löwenmähne, oder gar an die glatten Spitzen frostkühler Eiszapfen erinnert, vollenden vor allem die stechend fliedergehauchten Iriden den ersten Eindruck eines zwar höflich, jedoch unnahbaren Charakters. Seine Präsenz birgt eine unberechenbar wechselhafte Aura, deren kafkaeske Intensität sich beinahe schon eigenwillig mit seinem professionalen Gebaren zu kreuzen wagt. Zharjcaíne nutzt das manipulative Attribut der Stoa - eine ihn allzeit umspielende Gelassenheit, wohlweislich bemessen dem Gegenüber die Schnittstelle zwischen Macht und Ohnmacht zu suggerieren; lauernd, obgleich nicht minder manierlich - eher noch einer unbewussten Warnung gleichkommend, ein mögliches Verbrechen an ihm besser auszuschließen; jene armen Teufel, die sich der Sehnsucht nach schmerzhafter Gegenwehr nicht erwehren können, erbringt er dennoch den Gefallen einer schicksalhaften Kostprobe. Eben diese (un)günstige Gabe manövriert den Achtundzwanzigjährigen paradoxerweise häufig(er) in aufwallende Konflikte, hergeleitet durch fälschlich interpretierte Missverständnisse, da gerade seine Unerschütterlichkeit vereinzelt als provokantes Desinteresse oder schlicht abwertende Arroganz gewertet wird. "Verlass dich auf andere, und du bist verlassen" - ein einfaches Moto, für den Hühnen aber mittlerweile als geltender Existenzstandard verstanden, bewältigt Caíne die Kunst des Daseins im Einzelgängertum. So bleibt ein möglicher Einblick in seine triviale Lebensgestaltung verwehrt; selbst tiefste, dem Verlangen halb verfallene Begierden sind hinter dem Vorhang des Schweigens sorgfältig verborgen. Umhin, liegt es dem Weißhaarigen fern, sich eines moralischen Maßstabs zu bedienen. Einzig und allein der Norm menschlicher Grenzen und Einordnung entstammend, spricht er Regeln systematisch ihren Wert ab und verlässt sich lieber auf seine alleinige Kalkül. Neue Regeln, neues Spiel, neue Wege, neues Ziel. Unter dem Deckmantel der Geduld würde die Majorität wohl behaupten, dass Zharjcaíne so etwas wie Rachsucht kaum antreibt - denn eines der wertvollsten Mächte, bisweilen vergeblich bestrebt zu kontrollieren, rauscht unablässig durch die blassen Venen des Mannes: Zeit. Ein Segensfluch, sich dem Altern (wenngleich unfreiwillig) widersetzen zu können. Resultierend kann sein Racheakt erst Jahre - viele Jahre später - erfolgen, wenn eben besagtes Privileg die Erinnerung bereits zum Verblassen verführt hat, - ohne, dass ihm noch ein Motiv hätte zugestanden werden können. Obzwar Zharcaìne fremde Bedürfnisse wie Neugier, Gleichgültigkeit oder Mordlust spielerisch zu jonglieren weiß, kennzeichnet ihn zu guter Letzt immerhin eine positive Eigenschaft: Der Verlass, ein gegebenes Versprechen bedingungslos einzuhalten.



      ☪ B i o g r a p h y

      >> [...]And if you look into an abyss for too long, the abyss also looks into you[...];
      so I became the darkness myself. <<

      „Deine Mama schaut noch nach einem Geschenk für deine kleine Schwester. Möchtest du hier warten oder lieber spielen gehen?“
      Wenn er sich damals anders entschieden hätte - wenn er seiner Neugierde nicht nachgegeben, und fort zum "Spielen" gegangen wäre, hätte er heute wohl selbst eine Familie, ein Kind, dass auf dem Schoß der Großeltern sitzen und sorgenlos die Streicheleinheiten genießen würde? Sie alle - zusammen an einem Tisch, lachend, über die Welt philosophierend, für einen winzigen Augenblick alle Nöte vergessen dürfen...
      Vielleicht. Vielleicht in einem anderen Leben... Es mag viele Gründe geben, weshalb Eltern ihre Kinder zurück,- oder adoptieren lassen, verkaufen oder sich ihrer manchmal... gänzlich entledigen. Doch die Frage, egal von welchem zerbrochenen Herzchen ergriffen, bleibt stets die Gleiche: Warum...? Und genauso oft, wie Antworten hinter dem Vorhang der Unwissenheit verbleiben, vermögen sie gleichermaßen enttäuschen und einen Kummer erwecken, dessen Verletzung keine roten Perlen zu fließen lassen vermag. Nur, weil wir die Wunden nicht sehen können, heißt das nicht, dass wir nicht verletzt sind.
      In dieser Zeit lernten heimatlose Kinder sehr schnell, dass sie als "Heimkinder" kaum Rechte besaßen - und ohnehin nie zugestanden bekämen. Sie waren verkannte Phantome, deren klägliche Hilfeschreie manchmal aus den abgedunkelten Räumen hallten, falls potenzielle Interessenten das Unbehagen tatsächlich überwinden, und über die Schwelle des Gebäudes treten konnten, das Freiheit und Gefängnis so unbarmherzig in zwei Gesellschaften teilte. Was gab es besseres als menschliche Probanden, die über kein geltendes Existenzrecht verfügten - waren sie doch theoretisch nie geboren - und praktisch noch weniger gewollt...
      Freundschaft - wohl eines der schönsten Eigenschaften, die ein Mensch pflegen und überhaupt (er)leben darf. Aber wie verändert sich die Beziehung zu diesem Gefühl, wenn Freundschaften wortwörtlich zum Tode verurteilt sind? Verspürt man Angst - gar Abscheu vor ihnen? Oder vor den Gefühlen selbst, die aus dem ständigen Verlust resultieren? Viele seiner Freunde hat er elendig verenden sehen, manchmal nach Stunden, manchmal mit abnehmender Gesundheit erst nach Tagen - nachdem sie dieses sogenannte "Stärkemittel" gespritzt bekommen hatten. Wirklich von Glück sprechen, jene illegalen Imfpungen halbwegs unbeschadet überstanden zu haben,
      stößt auf Ablehnung. Der Tod hätte ihm bedeutend viele Qualen erspart; Erlösung geboten, umhin, hätte er sich nie zu verzeihen gewusst, nur der Schwäche wegen allein aufzugeben. Folglich gründete seine Renitenz und Starrköpfigkeit irgendwann im Erscheinen zweier seltsam weiß gekleideter Männer, deren Hände den kleinen Jungen zwar aus dem Horror-Haus, doch hinein in die nächste Stufe gewissenloser Experimente führten. In den Jahren darauf erschufen die "Weißen Männer" so etwas wie ein "Aihtiatiun"(arabisch; = Ersatzteil) aus seinem Körper - ein lebendiges Gefäß, das zwar in der Lage war, die im Blut vorhandenen Substanzen für ein stark verlangsamendes Altern selbst herzustellen, doch bei Transfusion in andere Körper irgendwann zerfielen. Dementsprechend lag die Bilanz der einer Verjüngung, respektive langsameren Altern bei etwa 5 Jahren pro Transfusion. Am 9.Juli. 2006, als das SEK die Institution stürmte, gelang ihm das erste Mal die Flucht gen Freiheit.




      ☪ A b i l i t y / T a l e n t s
      - Kampfsportler
      - Waffen, - und Narkosmittel versiert
      - beherrscht den Tanz der Klänge verschiedener Instrumente (Klavier, Violine, Panflöte, Schlagzeug)




      ☪ C u r r e n t Si t u a t i o n
      Underground- Geschäftsführer einer Schönheitschirurgie, bzw. der Firma "Aeterna" für den diskreten Handel seines Blutes.




      ☪ T r i v i a(optional)
      - Zharjcaíne ist kein Grenzgänger
      - er besitzt lediglich verbesserte Ausdauer, Muskelkraft und Rasanz
      - durch das Puer aeternus - Blut, welches in ihm fließt
      - ledig
      - Sein Haar erblühte einst in orangenem Charme





      ☪ A p p e a r a n c e

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