Switched Master [Hera & Sarktus_Kun]

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    • Switched Master [Hera & Sarktus_Kun]

      Die Sterne am Himmel leuchteten schon in voller Pracht, als sich ein junger Mann keuchen rücklings ins Graß fallen ließ.Der Scheiß lag tiefend nass auf seiner Haut. Frustriert schlug er mit geballter Faust auf den Boden.
      "Verdammt...Wieso wirst du einfach nicht stärker, Alexander Morris?!?", knurrte der junge Mann vor sich hin.
      Den heutigen Tag nahm sich Alexander frei von seinen Aushilfsjob, um an seinen magischen Fähigkeiten zu feilen, da er eher zum unteren Durchschnitt galt, wenn es nach anderen Magiern ging. Den viele Magier sahen auf ihn herab, auch der Vater seiner besten Freundin, Leónna Diaz.
      Nicht das er ihren Vater um jeden Preis beeindrucken wollte, doch so langsam merkte er, wie diese herablassenden Blicke sich in seine Seele brannten und ihn insgeheim veränderten, so dass er sich selbst auch mehr oder weniger für ein Magier der Unterklasse hielt. Das kratze sehr an seinem Selbstbewustsein. vor allem aber...wollte er wieder mehr das Abhängen mit Leónna genießen, ohne sich zu fühlen, als würde der Pöbel mit der Prinzessin reden, auch wenn ihre Familie natürlich in Sydessa mehr als bekannt waren für ihre Magie und vor allem, das sie den Auserwählten der Welt schenkten.
      Kurz grübelte Alexander noch nach, den Blick Richtung Himmel gerichtet, doch ein Gedanke ließ ihn schlagartig aufschrecken.
      "Verdammt hoch drei!!! Ich wollte mich doch noch heut Abend mit Leónna treffen. Ob sie sauer sein wird?"
      Schnell zog sich er sich seine schwarze Lederjacke an und rannte so schnell los, wie er nur konnte.
      Ach wenn ich doch nur den Beschleunigungszauber könnte, wäre ich binnen 2 Minuten bei ihr, so wird er leider erst in 15 Minuten bei ihr ankommen. Ermusste sich etwas einfallen lassen, um es wieder bei ihr gut zu machen. Zwar sah sie verärgert schon süß aus, doch trotzdem wollte er keinen Streit mit ihr haben.
      Er rannte üner die Wege wie ein Berserke und sprang sogar über Zäune und Mauern, nur um Sekunden gutzuschreiben, doch vergebens.

      Nach 15 Minuten erreichte er das kleine Straßencafe, in dem er sich mit ihr treffen wollte, weil er ihr den dortigen neuen Apfelkuchen zeigen und natürlich ausgeben wollte. Dieser würde sich sicher innerhalb der nächsten Tage so herumsprechen, das das Cafe für mehrere Wochen ausgebucht sein wird.
      Schnaufend und völlig aus der Puste hielt Alexander bei den Tischen der Außenterasse an und hielt Ausschau nach seiner besten Freundin und flehte innerlich.
      "Bitte sei da...und...vor allem....sei bitte nicht sauer."

      @Hera
    • Loénna

      "Ich frage mich, wieso du dich noch mit diesem Tölpel abgibst. Er ist nicht gerade der, den ich mir für dich wünsche Loénna." Wütend bereitet Loénnas Vater das Ritual vor.
      "Dad, er ist mein bester Freund und kein Geliebter. Das wäre wirklich eigenartig."grauste sie sich und half ihrem Dad dabei an den richtigen Stellen ihres Hauses die Kerzen aufzustellen. Der Braunhaarigen wird es mulmig zumute je näher die Nacht einbrach. Denn die Schriftzüge die sie gefunden hatte waren für sie eindeutig, ihre Familie waren nicht die gebürtigen auserwählten. Doch ihr Vater sah nicht einmal die Schriftrollen an. Denn wenn es nach ihm ginge, dann würden viele versuchen dieses einzigartige Geschenk zu bekommen. Dafür würden andere alles tun, sogar lügen oder in ihren Vaters Worten "sogar eine Freundschaft vortäuschen" natürlich auf Alexander bezogen. Was Väter immer mit ihren Töchtern haben...
      Alex und Loénna kannten sich schon seit sie kleine Kinder waren und gemeinsam in den Magiekurs ihrer Schule sich einschrieben. Zwar hatte sie die Magiekunst in Elemente recht schnell beherrscht und auch die Zeit hatte sie unter kontrolle, jedoch war Alex derjenige der sie runter brachte wenn jemand sie hänselte und Loénna sich mit ihrer Magie wehren wollte. Auch als ihre Mutter starb, war Loénna ihren Emotionen geliefert und somit ihre Magie außer Kontrolle. Alex war für sie da. Hatte sogar Verletzungen erlitten durch ihrer unkontrollierbaren energie. Das schweißte sie in der Kindheit noch mehr zusammen und doch, hasste sie ihn in diesem Augenblick. Er hatte den Jahrestag ihrer gemeinsamen Freundschaft gestern vergessen, das was er nie tat.
      Ihr Vater riss sie aus ihren Gedanken und sie blickte auf.
      "Zieh dir bitte dein Gewand an das ich dir aufs Bett gelegt habe. Seit Generationen wird dieses Kleidungsstück weiter vererbt." Er lächelte und er fing an aus seiner Zeit als Soulsammler zu erzählen.
      Sie verdrehte die Augen da sie die Geschichte schon hunderte mal gehört hatte. Loénna sah auf die Uhr und schluckte. Wann war die Zeit so schnell vergangen? Sie ging schnell unter die Dusche, richtete sich und zog ihr Gewand über. Sie fragte sich, welche Waffe sie bekäme oder sogar Kraft damit sie die sämtliche Magie nutzen konnte. Denn den meisten Magiern wird keine 100% Magie gewährt. Nur eben dem Soulsammler.
      Wie lange sie wohl weg sein würde? Nachdenklich zog sie sich die Robe über und sah in den Spiegel.
      "Verdammt sollst du sein Alex" flüsterte sie und machte ihrem Spiegelbuld kehrt. Als sie die Treppen runter kam, war ihr Vater bereits im großen Wohnzimmer. Loénnas Granny und Granpa waren da und lächelten ihr wehmütig zu.
      Ihr Vater umarmte sie das letzte mal fest und sprach ihr aufmunternd zu. Mit einem nicken zum Kreis, ging die Braunhaarige mit stolzer Haltung darauf zu während ihre kleine und doch so wichtige Familie das Ritual beginnen. Als Loénna im Kreis war, schloss sie die Augen und bereitete sich vor. Ließ alles zu wie ihr Vater es ihr beigebracht hatte. Dann sprach sie die Worte "Sei offen für das was kommen mag und lasse ein was dir Geschenkt wird. Beschütze die Welt vor den bösen Seelen und rette die Menschheit mit..." bevor sie zuende sprach und die wärme schon allmählichspürte, hörte sie nur noch dumpf ihren Namen.