Tears of a past life [Akira & Michiyo]

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    • Tears of a past life [Akira & Michiyo]

      Tears of a past life [@Akira & @Michiyo]
      SoL | Drama | Romance - BL

      Unerwartet und völlig aus dem Nichts überkam ihn die Welle eines unerklärlichen Schmerzes in seiner Brust. Es war kein stechender Schmerz, der sich bei jedem Atemzug enger schnürte, sondern glich eher dem Gewicht eines halben Elefanten. Wie Tonnen Zement legte sich das dumpfe Gefühl auf sein plötzlich schweres Herz, das bemüht in einem unvergleichlich schnellen Takt zu schlagen begann und seinen gewohnten Rhythmus verabschiedete. Noch nie zuvor hatte X so eine Explosion seiner Emotionen ertragen müssen, geschweige sie nach außen hin zu zeigen. Der verschwiegene Mann war kein Kerl überschwänglicher Ausdrücke seiner inneren Welt und doch stand er da, den Tränen nicht nur nahe, sondern seinen Tränendrüsen bereits zum Opfer gefallen. Er verstand nicht, woher dieser Ausbruch rührte, noch wieso er keinerlei Kontrolle mehr über seine Sinne hatte. Alles was X zusammenreimen konnte, war der Fakt, dass er inmitten der belebten Innenstadt, umgeben von Menschenmengen wie ein Kleinkind, das Weinen begann… Alles einem einzigen Blickkontakt geschuldet.

      Als sich die Augenpaare der beiden kreuzten, hielten Y wie auch X in ihren Bewegungen inne. Sie kannten einander nicht - unbekannte Gesichter, die im Trubel des alltäglichen Treibens nur zwei unscheinbaren Gestalten glichen. Trotzdem ließ der Gedanke, dass dies nicht ihre erste Begegnung war keinen von beiden los. Wieso beschlich sie das Gefühl, eine Verbindung zu teilen und warum zierten Tränen der Trauer - oder doch der Freude? - ihre jungen Züge?

      Kannten sie sich und hegten keinerlei Erinnerungen mehr aneinander oder teilten sie gar eine Vergangenheit, die über ihr jetziges Dasein hinaus ging? Würden sie dem Ganzen auf den Grund gehen oder sich peinlich berührt das Augenwasser von den Wangen wischen und getrennte Wege gehen?
      A heart's a heavy burden.

    • Name: Hayden Walsh

      Alter: 28

      Größe: 1.86m

      Geschlecht: Männlich

      Persönlichkeit: Entgegen seinem äußeren Erscheinungsbild versteckt sich hinter den vielen Piercings, dem pechschwarzen Haar und den zahlreichen Tätowierungen eine durchaus sanfte Seele. Missverstanden von den meisten, meidet Hayden den Kontakt zu Fremden und lebt ganz nach dem Motto, Qualität statt Quantität. Auf die sorgfältig erlesenen Persönlichkeiten, die länger als einen Tag in seinem Leben verweilen, wirkt der 28-Jährige zwar noch immer reserviert, ist aber für den ein oder anderen Spaß zu haben und definitiv ein Kandidat, um Pferde zu stehlen. Nach gewisser Zeit des Warmwerdens weicht die Strenge von dem zu jungen Gesicht, um in solch tiefe Falten gelegt zu sein und enthüllt ein strahlend weißes Lächeln, wenngleich Hayden selbst sein Lachen als peinlich empfindet, da es ab und an von einem leisen Grunzen begleitet wird, für das er sich schämt. Abgesehen von dieser Kleinigkeit verfügt der junge Herr über ein hohes Selbstbewusstsein. Nur selten lässt er sich aus der Fassung bringen und trägt seine Nervosität nie nach außen.

      Auf den ersten Blick unnahbar und durch die Körperkunst schnell in eine Schublade gesteckt, trifft der altbewährte Spruch der harten Schale mit dem weichen Kern auf den Schwarzhaarigen zu. Dass man in Haydens großes Herz geschlossen wurde, bemerkt man meist erst ziemlich spät, da er seine Schwierigkeiten damit hat, anderen seine Gefühle zu zeigen oder diese gar in Worte zu fassen. Wenn er sich im Beisein eines Menschen fallen lässt, kommt sein Hang zum Sarkasmus durch. Am liebsten verbringt er seine Zeit damit, den nächsten Adrenalinschub zu suchen und teilt dieses Hobby gerne mit Gleichgesinnten.

      Vorgeschichte: Bereits als Kind fiel der junge Walsh besonders ins Auge. Seine leuchtenden Augen würden einst zahlreiche Frauenherzen brechen und dem Mann alle Türen offen stehen, doch von solchen Aussagen distanzierte sich Hayden gekonnt. Früh zeigten sich Züge, die für einen Jungen seines Alters ungewöhnlich waren. Das Spielen mit aufgemotzten Karren bereitete ihm nur wenig Spaß und auch das weibliche Geschlecht schien ihm zu viele Unterschiede seiner selbst aufzuweisen, wusste er nichts mit den viel redenden und mit Puppen spielenden Gören anzufangen. Menschen im Generellen sagten ihm wenig zu. Die einen zu laut, die anderen zu leise, tat er sich schwer, Anschluss bei Gleichaltrigen zu finden und knüpfte, wenn Bekanntschaften zu älteren. Bücher hingegen schien er in jeder Form und Farbe zu genießen, vergrub seinen Kopf gern in den Lehren und Geschichten vergangener Tage. Um dem asozialen Verhalten ihres Sohnes entgegenzuwirken, beschlossen seine Eltern, eine angemessenere Freizeitgestaltung zu wählen und schickten den Burschen sogleich zur Musikschule. An die Klänge des Klaviers musste sich der halbe Meter erst einmal gewöhnen, fand sich mit der Zeit jedoch damit ab, diesen Wunsch seinen Alten erfüllen zu müssen. Seine Begabung allein hätte ein Aufgeben des Instrumentes verhindert. Nicht nur in der Welt der Töne war ein besonderes Talent zu vernehmen, sondern auch in den schulischen Aktivitäten schien Hayden schnell gelangweilt zu sein. Entgegen allen Annahmen, dass der Junge überfordert sei und seinem niedrigen IQ geschuldet durch die Gegend starrte, brachte ein Test einen anderen Betrachtungswinkel zum Vorschein. Sein Intellekt lag oberhalb des Durchschnitts und erklärte, laut der Aussagen der Experten, sein geringes Interesse an Gleichaltrigen.

      Die Vorurteile als täglichen Begleiter zu haben, sorgte dafür, dass Hayden ein hohes Maß an Toleranz entwickelte. Im Gegensatz zu anderen verzichtete er stets darauf, ein Buch nach seinem Band zu bewerten und ließ sich lieber Zeit, bevor er eine Wertung traf. Obwohl er dem Klavier beinahe gänzlich den Rücken gekehrt hatte, schienen die Muskeln bei der Berührung der Tasten jeden einzelne gespielte Note zu erinnern.

      Aussehen: Schwarzes Haar, Grau-blaue Augen, zahlreiche Tattoos, die sich von seiner rechten Hand bis hin zur Halsbeuge erstrecken.
      A heart's a heavy burden.

    • Name: Theodore "Ted(dy)" Kingsley.

      Alter: 27 Jahre alt.

      Größe: 174cm.

      Geschlecht: Männlich.

      Persönlichkeit: Wie ungemütlich kann man den eigenen Abend gestalten? Kommt wohl darauf an, ob man auf lautes Geschreie steht oder nicht. Ted ist, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Krawalliersdelikt. Jeder, der ihn kennt, weiß, dass man sich nichts Gutes einbrockt, wenn man den vorlauten Fratz zu seiner nächsten Party einlädt - man nutzt besser die Gunst der Stunde und distanziert sich von dem Energiebündel, den man weitgehend von der Cousine des Freundes eines Freundes kennt, oder ähnliches. Der langweilige Name ist dennoch nicht Programm - wer sich freiwillig auf den Schreihals einlässt, der bekommt erstklassigen Service; angefangen bei exzessivem Gelächter und dämlichen Witzen, bis hin zur besten Feierstimmung des Jahres. Der kurzgeratene Partylöwe mit der spitzen Schlangenzunge nimmt kein Blatt vor den Mund und ist Feuer und Flamme für jedwede Unternehmung, in welcher er sich ausnahmsweise wiederfindet. Dass man Ted eigentlich nur in einem dermaßen eingerauchten und angesoffenem Zustand begegnet, schein den Meisten egal zu sein - korrekt ist der Typ auf alle Fälle, wenn auch in den falschen Freundeskreisen, die ihm mehr Dummheiten in den Schädel hämmern, als ihm lieb ist. Ob der Dorftrottel jemals aus seinen Fehlern lernt, scheint unwahrscheinlich - besser wird es auch nicht mehr.

      Wer sich freiwillig durch das krampfhafte Dauer-High des vernarrten Dorfschreiers kämpft, der findet relativ schnell heraus, dass Ted eher ein Teddy ist - ein verdammter Nerd, der sich viel zu gerne für drei Tage in seinem Zimmer verschanzt, um seine aufgebrauchte, soziale Batterie wieder aufzuladen und sich online in das nächstbeste MMO zu stürzen, oder vielleicht doch lieber die nächst DND-Kampagne? Ansprechbar scheint er während eben jenen Phasen nicht unbedingt gleich zu sein, ist sein gestörter Schlafrhythmus für mitternächtliche Raids doch von Vorteil, aber sobald er aus seinen koma-artigen, obsessiven Zuständen erwacht, erhascht man einen guten Blick auf einen recht aufgebrauchten Mann, der ein unwahrscheinliches Doppelleben führt; die falschen Freunde sorgen nun einmal für die richtige Chemie. Teddy ist durchaus bemüht und penetrant damit beschäftigt, es jedweder Person in seinem Leben mehr als nur recht zu machen. Was nicht passt, wird passend gemacht, und selbst, wenn er sich dabei in die eigenen Finger schneidet, bedeutet das nicht, dass er es nicht freiwillig tut. Wer etwas von ihm will, der bekommt es auch, selbst wenn der offenherzige Plüschbär dafür einen weiteren All-Nighter hinlegen muss. Sowohl seine Online-Freunde als das Gesindel, mit dem er sich im echten Leben gerne abgibt, könnten sich darüber nicht einiger sein, dass Theodore ein workaholic mit dem krampfhaften Drang zur klinischen Überarbeitung ist, der erst aufgibt, wenn sein Körper ihn dazu zwingt. Willensstärke braucht es dazu, vermutlich auch Selbstbewusstsein - und ungemein viele Kippen.

      Vorgeschichte: Wer ist schon gern das zweite Kind von drei? Keiner. Theodore auch nicht. Als ehemaliges Nesthäkchen fühlte er sich im jungen Alter von acht Jahren links liegen gelassen, als seine kleine Schwester auf die Welt kam. Sein älterer Bruder war schon immer der heißbegehrte erste Enkel unter den Großeltern und seine kleine Schwester das erste Mädchen und der nachzügelnde, süße Fratz, der nie etwas falsch machen konnte. 'Theo' zog sich infolge dessen eher mehr zurück, vor allem dann, als seinen Eltern die Bilder, die er aus dem Kunstunterricht mit nach Hause brachte egal wurden, oder die selbstgebastelten Geburtstagsgeschenke an wert verloren, weil sie 'nur' von ihm kamen. Das Augenmerk lag nicht länger auf Theodore Kingsley, der mit einem Mal plötzlich aus den Gedanken und Mündern seiner Familie verschwunden war - das ungestüme Kind entwickelte sich, nach einer kurzen Wirkungsphase, zu einem ungestümem Rabauken, der nach Aufmerksamkeit verlangte, die er sich durch Fehlverhalten in seiner späteren Kindheit und früheren Jugend erwirtschaftete. Bis auf zahlreichen Hausarrest und ein paar versaute Sommer in einem Erziehungscamp gab es wenig, das aus den zwieträchtigen Aktionen wuchs, deren Samen er ausgestreut hatte - eigentlich schaufelte er sich damit unwissentlich sein Grab, welches er erst betrat, als er sich in die unendlichen Weiten des Internets abseilen wollte. Theo traf Personen, von denen er glaubte, sie würden ihn verstehen - auch, wenn er sich stundenlang, tagelang mit ihnen unterhielt, so war er nie der Meinung, sie würden seine Geschichten nicht gerne hören, oder seine Bemühungen nicht wertschätzen. Kein einziges Mal fühlte er sich zur Seite geworfen, missachtet oder Fehl am Platz. Egal, wie es mit seinen Noten aussah, er schien immer Zeit für sie alle zu haben, sich bis tief in die Nacht ihren Problemen widmen zu wollen, bis zu jenem Punkt, an dem er sich von einem von ihnen aus der Schale locken ließ - was war schon daran, wenn er mit einem Mann flirtete, der immer wieder beteuerte in seinem Alter zu sein, der in der Nähe lebte, der ihn nach draußen, in die Welt, die ihn so unfair behandelt hatte, einlud? Alles. Wäre da nicht das Pack eben jener hungriger, schmieriger Wölfe die ihn schlussendlich auf Ted tauften - eine Begegnung, an die er sich bis heute nicht erinnern kann, auch, wenn er den hässlichen Fratzen auf ewig dankbar zu sein scheint.

      Im Endeffekt ist Teddy nicht mehr er selbst, und doch eine bessere Version der Person, die er schon immer sein wollte: Ein verstoßener, enterbter Dorn im Auge seiner Eltern, der vehement daran arbeitet, den Abschluss für sein Modestudium endlich hinzubekommen, damit er sich in ein paar graue Rauchschwaden auflösen kann, um dringlichst das Land zu verlassen. Wäre da nicht sein grauer Schmusetiger, der versorgt werden muss, oder aber der ein oder andere, unterbezahlte Auftrag einer Onlinebekanntschaft, die gern etwas von dem Rosenkavalier geschneidert bekäme, der verdammt nochmal nicht nein sagen kann, obwohl er von Freitag bis Montag abstürzt und den Rest der Woche eigentlich mit lernen verbringen sollte.

      Aussehen: Schwarze Haare (gefärbt), dunkelbraune Augen, gepiercte Ohren + Zunge, meist in Begleitung eines Glimmstängels und 5 Zippos.

      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • In einem früheren Leben..

      Name: Wyatt Humphreys

      Alter: 26

      Größe: 1.82m

      Geschlecht: Männlich

      Vorgeschichte: Eine Stimme so sanft wie das Lied eines Engels und Augen, die dem wolkenlosen Himmel glichen, war Wyatt das Abbild eines Geschenk Gottes - so zumindest in den Augen seiner Eltern. Jahre lang hatten sie den Kampf auf sich genommen, einen Verlust nach dem anderen ertragen, bis ihnen schließlich jeder Funken Hoffnung durch die Finger entglitt. Zu viele Tränen hatten sie vergossen, die verlorene Brut verabschiedet und in ein sanftes Kissen aus Weiß gebettet, um ihnen die Reise über die Regenbogenbrücke zu erleichtern. Mit dem zweiten Streifen auf dem vielversprechenden Stück Plastik schienen alle Ängste erneut die vom Schmerz zerbrochene Familie heimzusuchen, doch wussten sie nicht, dass es dieses Mal gelingen sollte. Ihr unerfüllter Kinderwunsch trug in dem kleinen Wyatt endlich Früchte. Ein angemessener Name, wie sie fanden, da er Stärke symbolisierte und für einen entschlossenen Krieger stand. Eine Prophezeiung, die das sanftmütige Wesen des Jungen eher weniger erfüllen würde. Zu lieb, zu zerbrechlich war der kleine Fratz, der hinter dem stolzen Namen steckte und zu Beginn seiner Entwicklung eher Schwierigkeiten zeigte. Wyatt Humphreys war kein Kind geminderten Wissens oder unfähig der Interaktion mit anderen, sondern eher das Gegenteil. Er sprach schnell, begeistert von den meisten Dingen des Lebens mit einem beneidenswerten Optimismus und stieß mit ebendieser Haltung anderen gern vor die Stirn. Kaum verwunderlich, dass er bereits in der frühen Schulzeit Feinde machte, die ihn beim Ertönen der Klingel gern hinter die Mauer des Schulgebäudes zogen, um ihm eine Lektion zu erteilen. Ein Mensch allein sollte nicht so viel Freude am Leben haben. Einen Abbruch an seiner Frohnatur machten diese Eskapaden nicht, auch wenn sie nicht nur auf seiner Seele tiefe Narben hinterließen.

      Unter den magischen Vorgängen der Pubertät entwickelte sich aus der zwergenhaften Kreatur ein Mann stattlicher Größe, dessen Körper leider nicht so schnell mit dem Wachstumsschub umzugehen wusste. Auch die vielen Jahre danach schien das Fleisch an seinen Rippen nur dürftig haften zu bleiben. Muskulös war Wyatt nur aus dem Grund, dass ihm das Fett fehlte, um diese zu bedecken. Sein Spiegelbild jedoch niemals verachtend, war er mehr als fein mit seinem Äußeren. Schmächtig war er alle Male, doch es passte zu seinem Charakter und der Abneigung für jegliche Sportarten. Als Musiker stand er lieber auf der Bühne oder hinter einem Instrument statt unter einer Hantelbank. Die Klänge seiner Stimme wie auch der Schall der Tonerzeuger erwiesen sich als ergiebiger und erforderten keine strenge Ernährung oder starkes Schwitzen, um Erfolge zu erzielen. Trotz des unglaublichen Talents des Virtuosen, wagte er nicht den Absprung in die Welt der professionellen Musiker und gab sich stattdessen mit bescheidenen Aussichten des Lehrerkollegiums zufrieden - auf die Fächern Musik, Kunst und Geschichte fokussierte sich sein Lehramtsstudium.

      Persönlichkeit: Man sollte meinen, dass ein Frontsänger des Chors sowie ein Bühnen-Pianist sich nicht sonderlich vor Menschenmassen fürchtete. Das ständige Rampenlicht müsste einen abhärten und im Mittelpunkt aller den Höhepunkt der Extase finden, doch in dem Blondschopf schienen die knallharten Musiker Gene weniger stark vertreten zu sein. Seine schüchterne Ader war ihm beim Musizieren zwar kaum anzumerken, aber jeder, der in seinem näheren Personenkreis stand, wusste, dass Wyatt unglaublich befangen war. Gerade in der Interaktion mit Unbekannten verhaspelte er sich in seinen Worten, begann schneller zu sprechen, als es üblich war, und strahlte nicht länger die sonst so ruhige Aura aus. Stets bemüht allen Recht zu machen, wusste Wyatt Fürsorge zu zeigen und ließ sich dabei selbst gerne mal außer Acht. Der Blondschopf brauchte nunmal nicht viel im Leben, um glücklich zu sein und teilte daher gerne seine Frohnatur mit anderen.

      Aussehen: Blondes Haar, Blaue Augen
      A heart's a heavy burden.

    • once upon a time.

      Name: Xavier “Cupid” Pearson.

      Alter: 28 Jahre alt.

      Größe: 191cm.

      Geschlecht: Männlich.

      Persönlichkeit: Der Charakter eines Löwen, eines Ritters in silberner Rüstung - Xavier ist der Typ, bei dem man Schutz sucht; der Typ, der mit seinem angeborenem Beschützerinstinkt beinahe anzugeben weiß und jedweden Konflikt, in dem er sich unfreiwillig wiederfindet, mit seiner koketten Art zu lösen weiß. Das Beste von sich präsentiert der gewitzte Charmebolzen nicht nur in beruflichen Situationen, sondern mit jedem seiner Atemzüge - ein Bilderbuchheld, der mit seiner optimistischen Einstellung mehr als nur zu punkten verweis kommt einem nun einmal gerne ins Haus. Egal wie man es dreht und wendet, sein Herz aus Gold ist fest in seiner Brust verankert und auf schöne Worte folgen wirksame Taten - Xav scheint nie aus reinem Eigennutz zu handeln, sondern immer das Wohlbefinden seiner Mitmenschen im Hinterkopf zu haben, die er viel zu gerne miteinander verkuppelt, weswegen sein enger Freundeskreis den Typen mit den weltbesten Schnapsideen auch “Cupid” nennt; wer sich von ihm verkuppeln lässt, wird vermutlich auch glücklich. Zumindest glauben ihm das die Meisten; ob er nun ein guter Lügner oder ein optimistischer Loser ist, weiß keiner so genau, aber wenn man eben jene Freunde fragt, so scheint Xav einfach ein herzensguter Mensch zu sein, der - hätte er noch mehr Freizeit - wohl sein ganzes Leben mit gemeinnütziger Arbeit eindecken würde. Dass es aus Xaviers tiefstem Inneren nichts auszugraben gibt, scheint dennoch eine schäbige Lüge zu sein, auch, wenn er nicht zugibt, dass ihn etwas zu stören scheint. So sehr er sich auch bemüht, so offensichtlich scheint es schon nach kurzer Zeit zu sein, dass alter Ballast schwer auf den müden Schultern liegt; das ansteckende Gelächter nach und nach zerfrisst.

      Vorgeschichte: Xavier wäre in seinem Leben gerne vieles gewesen, wie zum Beispiel ein guter, großer Bruder oder ein verruchtes Einzelkind. Seine Mutter nahm sich kurz nach der Geburt seines kleinen Bruders das Leben und sein Vater, der sich eigentlich seiner Rechte entziehen wollte, nahm sich der beiden Kinder an. Dass sein alter Herr bereits zu jenem Zeitpunkt völlig überfordert war, konnte man ihn ansehen - dass er anstatt von Therapie zu tief in die Flasche schaute, sah man Xavier mit all seinen blauen Flecken, blutigen Kratzer und gebrochenen Knochen auch oft genug an. Die Tortur, die er über sich ergehen ließ, weil er seinen kleinen Bruder beschützen wollte, hielt sich bis zu seinem achtzehnten Geburtstag, als er sich schlussendlich dazu entschied, seinem alten Leben mit einem einfachen Abschluss den Rücken zu kehren, und seinen kleinen Bruder mit sich auf die Reise zu nehmen. Leichter gesagt als getan; sein Vater alarmierte die Polizei, Xavier war derjenige, der sich bei Freunden verschanzen musste, und auch derjenige, der von seinem dauerbesoffenem Vater wegen der Entführung seines Bruders angezeigt wurde. Ein paar Nächte verbrachte er hinter Gittern, bevor man ihn wieder ziehen ließ - sich bei ihm entschuldigte, ihm erzählte, dass sein alter Herr nicht nur sich selbst sondern auch seinen Bruder erschossen hatte.


      Erneut war er derjenige, der ein paar Jahre bei seinen Freunden unterkam, der das widerliche Erbe seiner verkorksten Familie ignorierte - das schwarze Schaf das leben durfte und sich in mehr Schlägereien und illegale Untergrundkämpfe verwickelte, als ihm je wirklich recht sein sollte. Die Phase der Depression, des Schocks und der Verleumdung der Realität hielt wenige Monate, bis er sich selbst dazu entschied, aus seinem Leben etwas machen zu müssen - auch, wenn Narben seinen Werdegang widerspiegeln, so ist es Xav verdammt nochmal egal, wer sich mit ihm anlegt. Heutzutage lasst er alles lieber ruhig angehen, sitzt in seinem Garten herum und liest, strickt, bastelt - eine ordentliche Vaterfigur wäre er schon, wenn er sich doch nur etwas mehr für Frauen interessieren würde, die etwas von ihm wollen. Fehlanzeige. Einzig das Rauchen und lange, einsame Spaziergänge in der Natur schienen ihm geblieben zu sein; seine Freunde - seine neue Familie - dürfen dabei selten fehlen, aber manchmal tankt er gern Ruhe, für sich selbst, damit er der Urne seines Bruders ein paar Bilder mehr mitbringen kann.

      Aussehen: Braune Haare, grüne Augen, ca. 6cm lange Narbe zwischen seiner linken Wange und seinem Mundwinkel, leicht krumme Nase.

      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.