Zwischen Zombies, Gefahren und Ängsten [Hera|Kisaragi]

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    • Zwischen Zombies, Gefahren und Ängsten [Hera|Kisaragi]

      Zur Vorstellung:
      Zwischen Zombies, Gefahren und Ängsten [Hera|Kisaragi]

      Dies ist ein Rpg zwischen @Hera und meiner Wenigkeit @Kisaragi


      Dave:

      Der Grünhaarige atmete tief durch und hatte sich ein wenig umgeschaut. Die wievielte Stadt war es schon, in der er war? Die Vierte?
      Und schon wieder waren diese Zombies auch schon hier, doch schienen die Zombieangriffe hier erst am Anfang zu stehen. Einige der Untoten machten sich über ihre Opfer her und so hörte er hier und da immer wieder Schreie.
      "Denen ist nun nicht mehr zu helfen" sprach er ruhig und verengte die Augen. Sicher, er hatte im Krieg schon einiges miterlebt, doch diese Situation war etwas anderes.
      Er kämpfte nun nicht mehr gegen Menschen, sondern gegen Untote, welche nur auf Geräusche reagierten. Solange man Ruhig ist und keinen Lärm machte, war es kein Problem sich voran zu bewegen.
      Kurz hatte er seine Waffe neu geladen gehabt und war langsam aus seinem Versteck gekommen. Die Waffe lies er wieder in das Holster zurück sinken und nahm die Machete zur Hand.
      Langsamen Schrittes sah er sich um, er musste aufpassen, dass er nichts umwarf oder gegen irgendetwas trat. Was im dunkeln nicht so einfach gewesen war.
      Aktuell waren die Zombies in dieser Lage sicherlich im Vorteil gewesen.
      Eine Taschenlampe hatte er dabei, doch diese benutzte er aktuell nur dafür, um Nahrung und Gebrauchsgegenstände zu suchen, wenn es zu dunkel war.
      Doch hatte er in ein paar Metern einen Kiosk entdeckt, dort fand er sicherlich einiges an Lebensmittel, welche ihn deutlich helfen werden.

      An dem Laden angekommen, wessen Fensterscheiben deutlich mit Blut beschmiert waren, blickte er kurz hinein. Der komplette Laden war noch komplett ungeplündert und somit ein wirklicher Glücksgriff für den Ex-Soldaten.
      Das Problem jedoch würde werden, die Leiche vor der Tür zu überqueren. Er musste oft genug erleben, wie sich diese Dinger plötzlich erhoben, nur weil sie einen warmen Körper in der Nähe spürten.
      Diese Viecher waren einfach nur ätzend.

      Mit langsamen Schritten war er über die Leiche gestiegen und blickte kurz zu dieser.
      Gut, dann müsste er seine Machete wieder dreckig machen und so trennte er den Kopf vom Körper, indem er ein Kräftigen Schlag auf den Hals ausübte.
      Dave hatte den Kopf mit einem leichten Tritt ein paar Meter weiter befördert und war dann in den Kiosk gegangen. Oder eher, er öffnete die Tür einen Spalt und griff nach dem Glöckchen, welches mit der Tür verbunden war.
      Schon so oft hatte er diesen Fehler gemacht, noch einmal tat er es nicht und aufgrund seiner Größe kam er ohne Probleme heran und brach das Glöckchen ab.
      Dies legte er dann vorsichtig auf den Tresen und schnell schulterte er seinen Seesack ab.
      Die Taschenlampe hatte er dann auch endlich angeschaltet und so nahm er das Wichtigste aus dem Kiosk mit. Fertigfraß, Batterien und Verbandszeug.
      Er hoffte auch wirklich, auch mal etwas anderes zu finden um sich sein Leben einfacher machen zu können. Doch er konnte es sich nicht leisten, in Privatwohnungen einzubrechen.
      Meist gab es dort eh nichts mehr und in den meisten Wohnungen, gab es den ein oder anderen Zombie. Geschlossene Räume sind eh die Hölle...
      Dementsprechend blieb ihm aktuell nichts anderes übrig, als über das froh zu sein, was er fand. Aber er war froh, dass er seinen Zigarettenvorrat wieder auffüllen konnte.
      Der einzige Luxus den er sich gönnen konnte...

      Er war schnell mit dem Kiosk fertig gewesen, er hatte den ganzen Laden durchsucht gehabt und somit schulterte er seinen Seesack auch schon wieder.
      "Gut, dann muss ich gucken, ob ich ein Auto kurzschließen kann" murmelte er leise und sah raus.
      Aktuell war keinerlei Zombie zu sehen und aus diesem Grund hat er heute wirklich Glück. Es gab Tage und Nächte, in denen er wirklich große Probleme mit diesen Monstern hatte...
    • Jace

      Was ist passiert? Zombies. Das waren doch immer Märchen. Gruselgeschichten die man sich erzählte, um den anderen einen Schauer über den Rücken zu jagen.
      Grade noch hatte er die Kasse nachgezählt als sein Chef diesen komischen Typen an der Tür in seiner üblichen schroffen Art zurechtwies. Der Mann, der so eigenartig aussah, mit seinen leeren Augen und dieser eigenartiger Haut. Der Mann sah zum verwechseln ähnlich mit einem Junkie der gerade drauf war. Und dann war es einfach passiert. Wie in einem scheiß Film, biss sich der Typ an dem Hals fest und wenn man von diesem Blutschwall ausginge, hatte dieser direkt die Arterie getroffen.
      Jace stand wie angewurzelt da. Sah, wie sein Chef schreit und um Luft rang. Er und sein Chef waren gerade dabei abzuschließen und somit die einzigen, die in diesem Laden noch waren. Eigentlich wäre es mal seit langem wieder ein schöner entspannter Feierabend gewesen.
      Ihm gefror das Blut in den Adern und versuchte zu atmen. Jace wurde kotzübel als er die Schmatzgeräusche vernahm. Dann endlich, kam endlich der Adrenalinstoß den er brauchte um in die Pötten zu kommen. Schnell schnappte er sich sein Zeug, ging zum Pausenraum und verbarrikadierte die Tür mit allem was er finden konnte. Dann schnappte er sich sein Handy und versuchte seine Eltern zu erreichen.
      "Die Leitung ist überlastet, bitte versuchen sie es zu einem anderen Zeitpunkt" schnell legte er auf.
      "Scheiße" fluchte er leise und wählte daraufhin den Notruf nur um das gleiche wieder zu hören.
      Vermutlich wimmelte es draußen von "Zombies".
      Dieser Gedanke war so neu, so fehl am Platz und doch musste sich Jace bewusst machen, was er klar und deutlich gesehen hatte.
      Als ihm bewusst wurde was eben passierte, merkte er, dass ihm die Tränen liefen.

      Er wusste nicht wie lange er dort verharrte in dieser einen Position wie sich Säuglinge wohlfühlten, doch nach seinem Bildschirm auf dem Handy urzuteilen, war es spät am Abend. Jace haderte mich sich selbst. Er sah sich um und sah am Ende des Raumes einen Axt für Notfälle. Konnte er das? War Jace dazu in der Lage jemanden umzubringen auch wenn dessen Seele im Jenseits war? Zu viele Gedanken, zu viele negative Gedanken die ihn zusetzten. Er fühlte sich wie ein Hilfloser Junge und trotzdem musste er eine Entscheidung fällen, wo nur eine Lösung richtig war. Sein eigenes Leben. Jace wischte sich die Tränen aus dem Gesicht schnappte sich die Axt und lauschte anschließend an der Türe. Nichts zu hören. Er nahm all seinen Mut zusammen und zog die Türe auf. Vorsichtig ging er leise die Wand entlang und erstarrte als er einen Mann sah oder auch ein Zombie? Langsam geht Jace rückwärts um aus dem Licht zu verschwinden und tritt in eine Scherbe die ihm hinter dem Tresen kaputt gegangen war. Er riss die Augen auf und betete ein Stoßgebet, hob die Axt und lief auf die Person zu um wenigstens sich zu retten.

    • Dave:

      Kurz blickte sich der Ex-Soldat noch etwas um. Das schon ziemlich schlechte Licht im Kiosk flackerte leicht vor sich her und von den Kühlgeräten kam ein leises Surren. Mehr war nicht in dem Laden zu hören und dabei sollte es auch am besten bleiben.
      Noch länger wollte er nun nicht in diesem engen Gebäudeteil verharren, doch würde er sich heute auch nicht noch weiter auf Vorratssuche begehen. Das was er nun hatte, würde für einige Tage reichen.
      Wenn er diese überhaupt überleben würde, denn er konnte an jeder Ecke sterben. Das war ihm bewusst.
      So hungerte er lieber, als unnötig Dinge herumzuschleppen, die ihn verlangsamten. Es reichte schon, dass die Kriegsverletzung immer wieder ein Problem war.
      Langsam war er dann auch schon zu der Tür gegangen, als er plötzlich etwas hörte und somit wandte er sich zum Tresen um.

      Der Grünhaarige schien wohl nicht alles im Kiosk untersucht zu haben, wahrscheinlich war dieser Junge, welcher nun auf ihn losrannte aus einen der hinteren Räume gekommen. Vielleicht aus einer Abstellkammer oder ähnlichem.
      Mehr würde es wahrscheinlich nicht in diesem kleinen Laden geben.
      Genervt zischte der Mann und verengte die Augen, schnell konnte er reagieren und hatte die Hand gegriffen, die die Axt umklammert hatte und so drückte er diese fest. Da er deutlich mehr Muskeln hatte, als der Jüngling war dies ein leichtes.
      Zudem schien der Fremde nicht einmal in der Lage zu sein eine Axt ordentlich zu halten und somit war der Griff des Älteren eisern.
      Mit der anderen Hand drehte er den Weißhaarigen in der Bewegung, so dass der Rücken gegen die Brust des Ex-Soldaten gedrückt wurde. So hielt er ihm schnell den Mund zu und achtete darauf, dass er nicht aus versehen auch noch die Nase von ihm zuhielt.

      "Beruhig dich" meinte er leise, jedoch mit fester Stimme.
      Er merkte, wie der Körper des jungen Mannes zitterte. Hätte Dave nicht schon so viele Kriege erlebt, wäre er wahrscheinlich in der selben Verfassung, wie der junge Mann.
      Dieser schien sich irgendwo versteckt zu haben. Hatte abgewartet. Wohl gehofft, dass es nur ein böser Traum gewesen war.
      "Ich bin nicht hier, um dir irgendetwas zutun. Nenn mich einen Plünderer, doch du hast mitbekommen was los ist, oder?" fragte er nach. So schloss er die Augen, der Andere konnte ihn eh nicht antworten, doch hoffte er zumindest auf ein Nicken oder ähnliches.
      "Du gibst mir gleich die Axt, ohne groß Lärm zu machen. Diese Untoten reagieren in erster Linie auf Lärm" erklärte er ihm, so blickte er kurz durch die Scheibe nach draußen. Noch war nichts auffälliges zu sehen. Außer das Chaos, was der Aufruhr hinterlassen hatte.
      "Ich lasse dich danach auch los und dann kannst du dir selbst in aller Ruhe ein Bild von der Lage machen" versprach er ihm.
      Er könnte dem Anderen locker das Rückgrat brechen, doch wollte er dies nicht machen.
      Dieser junge Mann war einfach nur verängstigt, was nicht verwunderlich war.
      Da war er ihm wirklich nicht böse.