Die Erbschaft (Nightking&Shiori)

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    • Die Erbschaft (Nightking&Shiori)

      Mike hatte sich gerade eine Kaffee geholt und hockte in seinem Büro über einen Berg von Akten die er noch ab arbeiten musste. Als er zufällig oder war es eine Vorahnung in seinem Briefkasten sah. Den bei der heutigen Post entdeckte er einen Brief. Es war ein Schreiben von einer Anwaltskanzlei aber der Brief war mit einer ihn bekannten Anschrift geschrieben. Er öffnete den Brief und lass ihn ruhig durch als er ihn zuende laß. Stand er auf und sagte seiner Sekreträrin das er für ein paar Tage nach Providence und das Daneford ihn vertreten soll für die nächsten Tage.
      So fuhr er nach Hause in sein kleinen Häuschen im Schatten der Miskantonic Universität am Flusslauf.

      "Es hat begonnen." meinte er und begab sich in den Keller dort in einem Safeschrank holte er seine Aufzeichnzungen heraus.
    • Ein Brief war es, der die junge Frau aus den Gedanken riss. Gerade hatte sie noch eine Vorstellung der Zeichnung im Kopf, die bis Freitag fertig sein sollte und dann, nachdem sie die ersten Zeilen der Kanzlei las, waren sämtliche Gedanken fort. Ein tiefes Loch der Verzweiflung fesselte sie und losch die einst fröhlichen Gedanken und Ideen. Ihre Brust schmerzte und ihre Glieder fühlten sich schlagartig schwer an. Fast war es so, als hätte sich ihr Körper imnu mit Steinen gefüllt. Ein seltsames und doch bekanntes Gefühl.

      Ihr Onkel, der sie jahrelang groß gezogen hatte war wohl verstorben und sie wäre die nächste Erbin laut dem Testament.
      Obwohl sie Jahre, nachdem sie in Pflegefamilien umher irrte, bei ihm ein Zuhause fand, kannte sie ihn kaum. Er war viel mit seiner Arbeit beschäftigt. Nur zum Abendessen, falls er es nicht verpasst hatte und zum wöchentliche Training sah sie ihn und doch fiel ihr diese Nachricht ungewöhnlich schwer. Sie kannte den Tod.

      Sie musste sich setzen und so nahm sie in der Küche platz.
      Sie fragte sich, was sie nun tun sollte. Die Frist wäre auf drei Tage gelegt worden.
      Toll, wenn die Post eine Ewigkeit brauch um nach Boston zu kommen, sagte sie sich und überlegte eine ganze Weile.
      Die Zeichnung wäre wichtig und müsste rechtzeitig fertig werden, doch tief im Innern war sie neugierig, was sie dort erwarten würde. Es war ein großes Haus mit wirklich vielen Zimmern. Sie erinnerte sich an einen Geheimgang, der ihr aber immer viel Ärger bereitete, wenn sie sich ihm näherte oder sie dabei erwischt wurde, wenn sie hindurch klettern wollte.
      Ein kurzes Lächeln zog sich über ihren ernsten Gesichtsausdruck.
      Sie müsse wohl eine Nacht darüber schlafen, doch diese Zeit blieb ihr nicht.

      Gerade wollte die junge Frau ins Bett gehen, als ihr Telefon zu klingeln begann. Beim Abheben des Hörers, fragte eine ältere Frau ob sie Frau Majikku Smith sei. Natürlich war sie es, doch kannte sie aus den Medien die Masche von Trickbetrügern. Sie antwortete nicht und die Frau am anderen Ende des Hörers begann über das Testament zu sprechen.
      Merkwürdiger Zufall, dachte sie sich.
      Die ältere Frau meinte, sie solle dieses Erbe keineswegs annehmen und sich dem Haus niemals nähern. Es sei zu gefährlich.
      Der Hörer klickte und so hatte Majikku aufgelegt.

      Drei Tage später, passend zum Termin des Notares und der Anwältin traf Majikku in der Kanzlei in Providence ein und unterschrieb die nötigen Papiere.
      Der Anruf dieser Frau war wohl der ausschlaggebende Grund, dass sie sich für das Erbe entschied. Wie damals bei Kindern, verbiete etwas und umso mehr Interesse schenkt man der Gefahr.

      Man begleitete sie noch zu dem Haus des verstorbenen Onkels und überreichte ihr einige Briefe und eine Menge Schlüssel.

      Nun stand sie vor dem Anwesen und staunte nicht schlecht. "Das alles gehört nun mir", flüsterte sie leise und trat mit schweren Schritten zu der großen Haustür. Das Haus war viel größer als in ihrer Erinnerung, dachte sie sich und probierte sämtliche Schlüssel bis sie den richtigen für die große Tür gefunden hatte.
      Ohne auch nur einen Blick in die Briefe oder des Testamentes zu riskieren, ging sie in die große Küche und legte sämtlichen Kram ab. Den Rucksack mit Unterwäsche und etwas Wechselkleidung legte sie unsanft zu Boden.

      Ein vertrautes Gefühl machte sich breit.
    • Die größte Gnade auf dieser Welt ist, so scheint es mir, das Nichtvermögen des menschlichen Geistes, all ihre inneren Geschehnisse miteinander in Verbindung zu bringen.Wir leben auf einer seelenruhigen Insel der Ignoranz inmitten eines Meeres von schwarzer Endlosigkeit und es war nie angedacht, dass wir je auf Reise gehen sollten.

      In seinem Büro in dem Polizeidepartment von Arkham saß Banning in seinem Stuhl und durchblätterte alte Akten aus seiner Zeit bei dem NYPD als er noch bei der Morddezernat arbeitet. Er wollte diese privaten Akten eigentlich vernichtet doch in jüngster Zeit und die Zusammen mit einem Professor der Brown Universität weckten wieder seine neugier. Er war so
      vertieft als das Telefon klingelte.

      "Polizeichef von Arkham Banning am Apparat.......was ist passiert? erzählen sie mir alles in Ruhe." sprach er ruhig nach einer gefühlten
      Stunde legte er auf und rieb sich die Stirn.

      "Wo bist du da nur reingeraten Angell." seufzte er leise und sah wieder zu den Akten.

      "Der Stein ist jetzt ins Rollen geraten." meinte er und lehnte sich in den Drehsessel und sah in den von einem Regen vergrauten Tag im Arkham. Er betätigte die Sprechanlage um mit seiner Sekretärin zu sprechen.

      "Florence könntes Du bitte alle meine Termine für die nächsten 2-3 Wochen absagen ich habe einiges zu erledigen ich fahre nach Providence ein familiäres Problem." sagte er und beendete das Gespräch. Er legte die Papiere weg und streifte seine Jacke über und begab sich schweigend zu seinem Dienstwagen nach einen kurzen Abstecher bei sich zu Hause wo er das nötigste einpackte fuhr er nun bis Providence durch.
      In einem Motel quartierte er sich ein und hatte schon bald mit der Anwaltskanzlei gesprochen ob man ihn nähere Informationen geben könnte über die Umstände.
      Am späten Abend kam er am Haus des Professors an, wo ihn auch bald Perklins der Anwalt des Professor eintraf er informierte ihn das er versuchte die Nichte des Professors zu kontaktieren.

      "Wenn, Sie herausgefunden haben wo sie sich befindet sagen sie mir bescheid eventuell ich muss mit ihr Sprechen. Ich bin hier erreichbar in diesen Motel oder unter meiner Handynummer." erklärte er und der Anwalt war damit einverstanden gewesen.

      Nun betraten sie das Arbeitszimmer sein typisches Chaos domenierte den Raum. Da haben wir einiges zu sortieren sein. Auch bat er Perklins eine Kopie des Berichtes der Gerichtsmedizinischen Untersuchung des Professors mit zu bringen doch da die Untersuchzung noch liefen konnte er nichts anderen sagen.
      So verbrachte er die nächsten Zwei Tage damit alles soweit zu erfahren zum Teil durch die Hinweise von Perklins. Er hatte sich mit einem bekannten bei der Polizei von Providence unterhalten und so konnte er in Akten einsehen auf über die Gerichtsmedizinischen Untersuchung die aber nicht viel ergab doch was die Mediziner einem Herzfehler zuordnen und auch die Verletzungen durch den Sturz erfolgten waren in Mike´s Augen falsch gewesen.

      //Das habe ich schon mal gesehen.// dachte er und machte mit seinem Handy ein Foto von den Akten als keiner hinsah erst im Motel konnte er in seinen Akten nachsehen in der Zeit hatte er Erfahren das man die Nichte des Professors gefunden hatte ihr Name war
      Majikku Smith und sie bald eintreffen würde.
    • Alles schien so vertraut, obwohl es Jahre gewesen waren als Majikku das letzte Mal dieses Anwesen als Zuhause bezeichnen konnte. Alles roch genau so wie früher, nicht alt oder modrig, obwohl das Echtholz- Mobiliar mehrere Jahrzehnte wohl auf dem Buckel hatten. Es roch noch immer nach Flieder und ein zarter Hauch seines Aftershaves lag noch immer in der Luft.
      In der guten Stube, dem Wohnzimmer, nahm man den jahrelangen Zigarrengeruch, der sich in die Polster der edlen Sitzgarnitur fest gefressen hatte wahr. Der Geruch störte Majikku aber nicht, denn sie war selbst Raucherin und durch den vielen Stress und dem herrschenden Zeitdruck sogar mehr als ihr lieb war.
      Und da war ihre typische, eingespielte Bewegung wieder. Die Hand rutschte in den großen Beutel ihres schwarzen Hoodies und zog das Päckchen Zigaretten hervor. Sie zündete die nötige Flamme des Feuerzeuges an und anschließend begann die Zigarette, die sie sanft mit den Lippen festhielt, zu klimmen.
      Ein kräftiger Zug und sie fühlte sich befreit. Sie wusste dass dieses Gefühl nur ein Hirngespinst ihrerseits war und doch fuhr ihre Psyche total darauf ab.
      Mit der Zigarette ging sie durch das Wohnzimmer. Immer wieder fand sich ihr Weg zurück zum kleinen Beistelltisch um die Asche abzuschlagen.
      Kaum vorstellbar dass ausgerechnet sie in seinem Testament genannt wurde. Sie war ihm wohl immer eine Last gewesen. Nur Ärger hatte sie ihm bereitet und eine Menge Nerven gekostet. Oft musste er sie sogar von der Schule abholen lassen, weil sie sich wieder geprügelt hatte. Sie war ein geprägtes Kind gewesen und Tom, der Blödmann hatte es verdient. Heute würde sie ihn sogar schlagen, wenn er ihr über den Weg laufen würde.

      Am späten Nachmittag hatte sich Majikku bereits ausgiebig umgesehen. Selbst ihr altes Jugendzimmer existierte noch genau so, wie sie es damals verlassen hatte. Immer wieder fand sie sich in Erinnerungen und musste an lustige Momente denken. Es gab nicht viele Momente mit ihm, aber er lehrte sie viel und sie konnte sich, im Nachhinein nie beschweren. All ihr Wissen hatte sie von ihm und seinen Bekannten.
      Klar hätte sie sich mehr Zeit mit ihm gewünscht und bereut es, sich in all den Jahren nie gemeldet zu haben, aber so wurde sie erzogen und die letzten Jahre waren wirklich eine große Herausforderung gewesen.

      Am Abend konnte sie ihre Gedanken soweit sortieren und begann damit die einzelnen Briefe zu lesen. Erinnerungen, Einträge und wichtige Termine.
      Oft wurde ein geheimes Buch erwähnt, auf welches Sie gut aufpassen müssen, es wäre jetzt Ihre Aufgabe. Doch Verstand sie den Sinn davon nicht. Vielleicht war ihr Onkel an Demenz erkrankt und nicht mehr Herr seiner Sinne und vorallem Gedanken gewesen.

      In einem der letzten Briefe befand sich ein merkwürdiger, kleiner Schlüssel. Aber entziffern konnte sie diese Schrift, oder Sprache womit der Schlüssel wohl zusammenhing nicht.

      Wozu dient dieser Schlüssel, gab es noch eine weitere Tür oder ein verstecktes Postfach von dem sie nichts wusste?

      Majikku ging sämtliche Räume nochmal ab, bis auf den Keller. Dieser war verschlossen und kein Schlüssel dazu passte. Noch nicht einmal dieser geheime Schlüssel in ihrer Hand.
    • Mike hatte sich in seinem Motel zurückgezogen und recherierte den Bericht der Polizei von Providence es kamen die ein oder andere zweifel in ihm aus.
      Der Pathologe hatte einige Untersuchungen ausgelassen ja gut er hatte für sein Alter die typischen Erscheinungen die man mit über 80zig schon mal hatte. Doch was ihn misstrauisch waren die eigenartigen Abdrücke auf der Brust dann sah er sich die Zeugen aussagen an. Das er von der Fähre aus nach Hause gegangen ist und dann von wuchtigen Mann angesprochen und danach angerembelt von vermutetet einen Raubraub doch es wurde nichts entwendet.
      Nach einen weiteren vergleich mit dem Fotos erkannte er es woher er es kannte. Er blättere in Aktenordner seinen Alten Fälle und dort fand er es.

      "Angell die haben dich mit irgendwas Mytischen Attacke ausgeschaltet." murmelte er leise den jetzt hatte er den Beweis das der Kult ihn schon lange auf dem Zettel hatte. Da er zu viel in Erfahrung gebracht hatte.

      "Jetzt werden versuchen seine Unterlagen zu bekommen." schreckte er auf und griff zum Handy und versuchte bei dem Professor anzurufen da er die Nichte warnen wollte. Doch es war nur ein besetz Zeichen zu hören.

      //Mist.....// dachte er innerlich und holte seine Dienstwaffe und seinen Wagenschlüssel eilte schnell aus dem Zimmer und fuhr beim prasselenen Regen los.

      Währenddessen hatte drei Kultitsten sich in das Haus eingeschlichen sie warteten auf dem richtigen Moment ab, und ergreiften eine sich wehrende Nichte. Doch sie wurde schnell überwältig mit einen Klebenband fesselte sie ihre Hände auf dem Rücken, den Oberkörper und die Füße zum Schluss bekam sie einen Knebel verpasst.
    • Majikku wollte gerade in ihr altes Schlaf - und Jugendzimmer gehen um sich nach diesem aufregenden Tag schlafen zu legen, als sie ein Poltern aus dem Wohnzimmer hörte.
      Alle Alarmglocken läuteten und sie ging vorsichtig die Treppen wieder herunter. Unbewaffnet.
      Erkennen konnte sie auf dem ersten Blick nichts, es war längst Nacht gewesen und das Licht wollte sie ungern einschalten. Sonst hätte sie ja gleich rufen können "ich bin hier!".

      Das Telefon klingelte und Majikku zuckte zusammen. Wohl hatte sie einen kleinen Schrei von sich gelassen, denn plötzlich packte sie jemand von hinten und versuchte sie in die Küche zu schleifen.
      Sie bewahrte Ruhe und wartete auf den passenden Moment. Um dem Typen hinter sich zwischen die Beine zu packen und seine wertvollsten Besitze zu zerquetschen.
      Er ließ sie los und packte sein bestes Stück. Als dank bekam er einen Tritt in die Magengrube und die junge Frau lief zurück zu Treppe. Um aus dem Haus zu flüchten. So war zumindest der Plan. Die Realität sah hingegen nicht so rosig aus wie vorgestellt. Majikku lief nämlich direkt in die Arme von zwei anderen Typen die sie packten.
      Wie wild versuchte sie mit Tritten und Faustschlägen sich zu wehren, doch half alles nichts.
      Ein unsanfter und gezielter Hieb in ihre Nackengegend und sie fiel bewusstlos in die Arme eines dieser Typen.

      Als sie ihre Augen wieder öffnete, war sie bereits gefesselt und geknebelt.
    • Die drei Kultisten wühlten durch das Zimmer sie waren auf der Suche nach was bestimmtest sie merkten das ihre Gefangene wach wurde einer näherte sich ihr und riss ihr das Klebeband vom Mund.

      "Wo ist das Artefakt?" fragte er zornig.

      Die anderen beiden im Raum verließen diesen so war mit ihr alleine.

      "Also rede sonst wirst du es bereuen."

      Mike fuhr durch die Hauptstrasse doch durch den Regen waren restlos überfüllt immer wieder versuchte er die Nichte des Professors zu ereichen. Doch immer besetzt Zeichen.
    • Einer dieser Typen kam auf Majikku zu, riss ihr das Klebeband von den Lippen und fragte sie nach einem Artefakt.
      "Autsch.. Was? Was für'n Ding?", fragte die junge Frau sichtlich genervt.
      Sie hatte wirklich keine Ahnung wovon dieser Typ sprach.
      "Bereuen? Verstehe. Nun, binde mich los und wir werden sehen wer von uns beiden was bereuen wird!"
      Majikku wurde gehässig. Eine gefährliche Eigenschaft, wenn man bedenkt dass sie gefesselt war und man sie jederzeit umbringen könnte.
      Zumal sie noch nicht einmal wusste, wovon dieser Typ sprach.

      Immer wieder versuchte sie mit Bewegungen ihrer Unterarmen und Handgelenke und der entstehenden Scherkräfte sich zu befreien. Nichts geschah, sie begann nur zu schwitzen. Leicht löste sich das Klebeband, doch die Energie und die ungünstige Haltung machte es ihr schwer sich zu befreien.
      Letzte Hoffnung waren ihre Beine. Der Fokus lag nun darauf, die Fesseln an den Beinen zu lockern. Ein Tritt unters Kinn würde ihn auch zu Boden bringen, dachte sie.
      Immer wieder rieb sie ihre Beine aneinander, öffnete diese und begann von vorne. Ihr war es egal gewesen, ob der Typ ihr dabei zusah. Er soll genau zusehen, dass sie ihn gleich zu Boden bringen wird, sobald sie sich befreit hatte.
    • Weiterhin suchten die Kultisten nach den Artefakt den sie vermuteten das sie sich im Haus befanden. Es klingelte ein Handy andauern.

      "Erwartest du jemanden?" fragte einer Kultisten und zeigte auf die Handynummer auf dem Display aufleuchte er verglich sie mit der Nummer die auch auf dem Festnetz Telefon angezeigt wurde.

      "Interessant! Wen gehört diese Nummer?" fragte er und behielt dabei Majikku in Auge.

      "Na gut, wenn du nichts mehr zu sagen hast werden wir deinen Anrufer befragen." sagte er und und riss ein breiten Streifen Klebeband ab und klebte ihr den Mund zu. Dann verfrachtete man sie vor den Keller, dort hatte man sie dahin gebracht.
    • Der Mann fragte nach einer Nummer, von der die geknebelten Frau andauernd angerufen wird. Sie kannte die Nummer nicht, doch fing sie an zu lügen.
      "Wer weiß, vielleicht ist es mein Freund, der wissen will, weshalb ich mich nicht melde."
      Er ignorierte die Aussage der Frau und nahm das Handy von ihrem Gesicht. Er wolle die Nummer anrufen und daraufhin lachte die Frau.
      "Genau. Jetzt bin ich aber neugierig. Vielleicht ist es ja deine Mutter die mich kontaktie..." gerade als sie ihren Satz zuende sprechen wollte, zog er ein breites Stück Klebeband ab und klebte ihr wieder ihren Mund zu.
      Genervt verdrehte sie ihre Augen und lehnte sich zurück. Laut sog sie die Luft durch ihre Nase und wartete ab.
      Ihr Handy war nicht Passwort geschützt und das nervte sie jetzt. Wer konnte denn bitte ahnen dass irgendwelche Gestalten ihr Handy in den Finger hielten.

      Auf ihrem Handy waren wichtige Unterlagen und Zeichnungen gespeichert. Ihr Handy war ihr wichtig gewesen, sehr wichtig.
    • "Verdammt....." fluchte er als schon wieder als der AB ansprang als er versuchte sie wieder zu erreichen. Langsam näherte er sich dem Haus er ließ einige Meter von dem Haus stehen im prasseln Regen schritt er mit gezogener Waffe sich dem Haus näherte zum Glück kannte er das Haus von seinen damaligen Besuchen bei dem Professor.

      Durch den Hintereingang kam er ins Haus es war alles abgedunkelt doch hörte Stimmen eher flüstern als er sich weiter näherte ging er den Geräuschen nach.
      Mike wartete nun in Deckung ab, bis sich seine Augen sich an der Dunkelheit gewöhnt hatten schrittweise näherte sich der Kellertüre hier befand sich das Archiv des Professors.
      Er sah drei Umrisse eine auf dem Boden sitzen die anderen standen vor einer Massiven Türe. Er wartete den richtigen Moment ab, um zuzuschlagen.

      "Hey Jungs stehen bleiben Hände hoch." sagte er und richtete die Waffe auf die Beiden die Anfangs den Aufforderungen nachkamen doch im nächsten Moment wurde es ihn Schwarz vor dem Augen und einem dumpfen Schmerz an seinem Hinterkopf.

      Das nächste was er spürte war das er auf dem Boden lag mit gefesselten Händen, Oberkörper, Beinen und Füßen und einem Knebel auf dem Mund.

      "Mmppff" machte er und sah die Umrisse einer jungen Frau die genauso wie er auf dem Boden lagen und genauso gefesselt und geknebelt war wie er und er sich nicht kaum bewegen konnte.
      Erst jetzt merkte er das sie alleine waren. Von den zwei und der einen der ihn niederschlagen war keine Spur zu sehen auch hatte sie die Türe noch nicht geöffnet.
    • Es polterte und ein großer Mann wurde zu der Frau auf den Boden geworfen. Er wurde gefesselt und liegen gelassen. Scheinbar war er bewusstlos.
      Na super, dachte sie. Wenn selbst so ein Kerl wie er es war nicht gegen die ankam, wie sollte eine Frau wie sie sich bloß von ihnen losreißen und sie in die Flucht vertreiben.
      Nun waren alle drei verschwunden und ließen sie zurück. Wohl auf der Suche nach diesem Teil.

      Der Fremde wurde allmählich wach und sah sie mit schweren Augen an. Er musterte sie kurz. Wäre sie jetzt nicht gefesselt, hätte sie ihm sicherlich Kaffee angeboten. Doch war sie nun gefesselt und hatte keine Lust mehr auf diesen Scheiß.
      Noch immer versuchte sie sich zu befreien und langsam verlor sie die Geduld.
      Laut stöhnte sie auf. Sichtlich genervt über diese Situation zappelte sie mit sämtlichen Gliedern, in der Hoffnung sich befreien zu können.
      Vergeblich.
    • Mike bewegte seinen Nacken der heftigt knackte von dem Schlag von hinten er schüttelte sich einem Moment dann rappelte er sich und setzte sich auf.
      Sie waren im Keller gewesen zuviel er sich errinnerte hatte hier der Professor seine Ausgrabungsverzeugen darunter waren auch Kellen, Feilen und Skalpele die ihn dabei könnten die Bänder zu lösen.
      Einfacher wäre ein Feuerzeug oder ein Messer. Er robbte zu ihr in die Nähe und blickte ihr in die Augen und deutete das versuchen an den Werkzeugkiste in der hinteren Ecke des Kellers zu kommen dort erhoffte er sich etwas scharfes zu finden.

      "Mmpfppf" und deutete die Ecke an.

      Sie hatten jetzt keine andere Wahl ihre Bewacher werden bald kommen und dann wird es gefährlich für die beiden. Langsam robbte er zu der Kiste doch jedesmal wenn er versuchte sie öffen glitt sie weg.
    • Der Fremde schien langsam wieder Herr seiner Sinne zu werden. So robbte er, nachdem er sein Genick lautstark einrasten ließ zu ihr und deutete auf die Kiste im Ecken des Kellers. Es sah wirklich dämlich aus, wie er versuchte wie ein Wurm über den Boden zu kriechen. Doch erkannte Majikku den Ernst der Lage und versuchte ihm zu helfen.

      Durch die Scherkräfte und den entstanden Schweiß ihrer harten Arbeit löste sich langsam das Klebeband und sie konnte ihre Hände besser bewegen.
      Immer wieder hob sie ihren Hintern und drückte sich mit dem Rücken voran, zu der Kiste die er vergeblich versuchte zu öffnen.
      Zusammen hatten sie es geschafft.
      Sie öffnete mit den Händen am Rücken die Kiste und kramte darin rum. Langsam bekam sie ein Stechen in der Beckengegend. Ein Krampf. Na super.
      Mit wildem Fuchteln räumte sie den gesamten Kasten aus und gab lautstark zu verstehen, dass er sich doch bitte beeilen würde.

      Sie nahm einen Schraubenzieher und hielt die Spitze in seine Richtung.
      Hoffentlich verstand er, dass sie ihm Hilfe anbot.
    • Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte sie es in einer improvisierten zusammenarbeit es geschafft die Werkzeugkisten zu öffnen und einen Spitzen gegenstand aus diesem zu holen.

      //Zum Glück einen Schraubendreher mit einem Schlitzkopf.// dachte er und versuchte aus dem bewegungen und andeutungen zu verstehen was seine Leidensgenossin von ihn wollte. Er konnte sich es schon denken deshalb robbte er nah an ihr heran möglichs ohne viel Lärm zu machen.

      "Mmmh fessmmst hammlten" versuchte er durch den Knebel zu sagen. Er drehte sich so das seine auf dem Rücken gefesselten Händen den Schlitzkopf berührten und er versuchte es erst mit Schaben doch das würde lange dauern um das Gewebe zu trennen. Deshalb drückte er dagegen damit indem Gewebeband löcher entstanden.Zwischendurch zischte er auf das er sich dabei auch Kratzer zuzog doch durch das Adrenalin was in seinen Körper pumpte unterdrückte er die Schmerzen.
      Es dauert geschlagene 10-15 Minuten bis er es schaffte das Gewebe so zu bearbeiten das er es durch riss und seine Hände frei waren dann ging es recht schnell erst die Hände dann die Füße und der Rest vom Klebeband.
      Nun wendete sich zu der gefangen Frau.

      "Mrs.Smith ich bin Mike Banning ich bin ein Freund ihres Onkels...bleiben sie ganz ruhig ich nehme ihnen erst den Knebel ab." sagte er und vorsichtig riss er das Klebeband ab, man erkannte durch die Reizung an der Haut das sie schon länger die Gefange war.
      Nun löste er die anderen Klebebänder so war sie frei.

      "Jetzt müssen wir Ruhe bewahren." flüsterte er leise hielt dabei seine Hand sanft auf ihre Mund sah sie dabei ernst an.
    • Immer wieder hob Majikku ihr Becken an, so gut es durch die Fesseln möglich war, um dem Krampf der sich von ihrer Leiste über den Oberschenkel zog irgendwie entgegen zu wirken.
      Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis der für sie noch Unbekannte sich endlich befreien konnte.
      Ein Glück, denn gerade wurde es unangenehm in dieser wirklich dummen Haltung den rettenden Gegenstand festzuhalten.

      Nicht wirklich elegant zog er Klebeband und Knebel von seinem Körper. Ihr Retter in der Not war kein Prinz, so viel stand fest.

      Er stellte sich mit dem Namen Banning vor, nie zuvor hatte sie diesen Namen gehört, mal nicht zu diesem Gesicht passend. Ein Freund ihres Onkels wäre er gewesen. Wohl freundeten sie sich an, als sie nach Boston zog, denn nie zuvor ist er ihr über den Weg gelaufen. So glaubte sie.

      Jetzt war sie an der Reihe und wurde von den Fesseln befreit. Eine Wohltat, dachte sie und verzog Schmerzerfüllt das Gesicht als er ihr das Klebeband von den Lippen riss. Doch schreien konnte sie nicht, er hielt ihr direkt seine große Hand auf den Mund.
      Mit großen Augen musterte sie ihn.

      Nein, er kam ihr wirklich nicht bekannt vor.
    • "Tut mit leid das ich so grob bin." sagte er und sah zu Türe die nach oben führte er hoffte das die ihre Gäste nicht misstrauisch wurden.

      "Wir müssen vorsichtig vorgehen ich weiss nicht ob sie bewaffnet sind. Was suchen die Eigentlich?" fragte er ruhig und musterte seine Leidenspartnerin.
      Langsam näherte er sich die Türe und schritt langsam die Kellertreppe nach oben und öffnete die Kellertüre einen Schlitz weit auf. Er hörte keine Stimmen mehr auch sowie kein gepolter mehr.

      "Ich glaube die Luft ist rein...." sagte er und öffnete die Türe und besah sich das Chaos was sie angerichtete überall verstreut lagen Bücher und die Schrankinhaltete wurden ausgeräumt.
      Seine Waffe lag auf einer Kommode noch mit dem vollem Magazin.
    • Majikku war sichtlich erleichtert darüber, endlich frei und nicht mehr gefesselt zu sein.
      Sie klopfte sich den Dreck von ihrer Kleidung.
      "Kein Ding," antwortete sie auf seine Entschuldigung.
      "Ein Artefakt meines Onkels. Keinen Schimmer was sie damit meinen. Mein Onkel hat vielerlei Antiquitäten und Sammelobjekte hier in seinem Haus, aber all das hatte sie nicht interessiert. Ich bin ehrlich, ich kenne kein Artefakt. Auch nicht was damit gemeint ist."
      Sie kratzte sich nervös den Nacken, eine Eigenschaft bei stressigen Situationen ihrerseits.

      Es dauerte nicht lange und Mike, wie er sich ihr vorstellte ging zur Kellertür.
      Er öffnete sie ein Stück und lauschte. In dieser Zeit blieb die junge Frau ruhig und bewegte sich nicht. Nicht, dass er vor ihren Bewegungen erschrecken und somit auf sich aufmerksam machen würde.
      Die Luft wäre rein, sagte Mike. Kein einziger Ton konnte man aus dem oberen Stockwerken vernehmen und so gingen beide vorsichtig nach oben. Der Wohnbereich gleichte einem Saustall. Alles lag herum und einige wertvolle Sachen waren zerstört. Auch ihre Taschen wurden durchsucht, alles lag herum.
      "Mistkerle!"
    • Mike besah sich das Chaos und half etwas beim Aufräumen.

      "Gestohlen haben sie nichts nur ein paar alten Akten haben sie durchgeblättert aber wohl nichts gefunden." meinte er und sah sich um. Langsam kam Polizist in ihm hoch.

      "Wollen Sie die Polizei verständigen oder sollen wir erstmal weiter uns umsehen." fragte er als er eine Notiz erblickte in dem Tagebuch was aufgeklappt lag.

      "Ich glaube ich weiß was sie gesucht haben." sagte er und sah zu Majikku.

      "Erstmal ich bin Mike Banning ich war bis vor einigen Jahren Polizist in New York in der Abteilung Okkulte Verbrechen und ich bin damals mit ihren Onkel in Kontakt gekommen es war irgendwie zufall den wir beiden hatte einen aufeinandertreffen mit einem Kult. Die eine antike Gottheit anbeten die laut Legende seit dem Hyborischen Zeitalter existierte." sagte er und sah zu Majikku.

      "Glauben sie mir als ich mich damit beschäftigte war auch erst sehr skeptisch dem gegenüber aber die Fakten sprechen dafür das es alles Wahr ist."