You are mine now [HolyElisabeth x Minacat]

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    • You are mine now [HolyElisabeth x Minacat]

      Vorstellung

      @Minacat


      Es war ein angenehmer Juni-Sommertag. Die Sonne erhellte die Straßen der Stadt und die Fenster reflektierten das Licht in wunderbare Regenbögen. Annabelle genoss die Sonnenstrahlen auf ihrer hellen Haut, welche sich im Sommer selten färbte. Lediglich ein paar leichte Sommersprossen waren zu sehen.
      "Heute ist ein perfekter Tag, um etwas Geld zu verdienen!", meinte sie entschlossen zu sich selbst. Ihre Stimme war für andere sehr angenehm anzuhören und klang so feminin, dass man dahin schmelzen konnte. Die Brünette machte sich auf dem Weg zum Markt, wo sie einen kleinen Stammplatz hatte. Es war genau zwischen einem Café und einer Bäckerei gelegen. Beide verströmten einen süßen Duft, den Annabelle sehr liebte. Dort stellte sie sich hin und atmete einige Male ein und aus, ehe sie etwas lauter zu reden begann, um die Aufmerksamkeit der anderen auf sich zu ziehen.
      "Kommt her liebe Leute und staunt! Lasst euch verzaubern von meinem Geheimnis!"
      Eigentlich war ihre Kraft schon längst kein Geheimnis mehr, lediglich die Vielfalt war unter ihresgleichen einzigartig.
      Die Menschen versammelten sich um Annabelle und auch die Cafébesucher wandten ihren Blick in ihre Richtung. Für die Kellner war es stets ein neues Spektakel, obwohl sie Annabelle schon gut kannten.
      Nach einem tiefen Atemzug, sprang Annabelle in die Luft und wurde zu einem prächtigen Adler, dessen Federn so braun waren, wie ihr Haar. Sie flog über die Köpfe der staunenden Leute und gab ein paar Geräusche von sich, ehe sie sich im Sturzflug erneut verwandelte, allerdings dieses Mal zu einem schneeweißen Fuchs mit den schönen rubinroten Augen, die sie auch besaß. Die Leute applaudierten, legten Geld in eine Kleine Schale, die von einer Kellnerin hingestellt wurde. Annabelle zeigte noch weitere wilde Tiere wie etwa einen Wolf, einen Bären oder sogar eine Maus. Alle der verschiedenen Gestalten hatten eine Eigenschaft von Annabelles menschlichen Körper. Erst ganz zum Schluss wurde sie wieder zu einer bezaubernden Dame, welche etwas schwerer atmete, da das Gestaltwandeln sehr anstrengend für sie ist. Ihr Blick wanderte durch die Menschenmenge.


      Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
      so will ich mich von euch finden lassen.
    • Das warme Wetter verleitete Sean Stone heute dazu ein neues Café in der Stadt auszuprobieren.
      Er hatte zwar nichts gegen sein Stammcafé wo es immer schon denn Besten Apfelstrudel und süßlichen Himbeeren Tee gab doch er war schon immer jemand gewesen der gerne neues ausprobierte. Denn nur so entdeckte man oft die neusten Wunder oder Anderen Raritäten.
      Ein junger Mann von seinem Beruf kannte sich eben damit aus wenn man ein Händchen für die richtigen Orten haben musste.
      So auch heute schien ihn sein Gespür auf eine richtige Goldmine zu stoßen, das Café schien sehr belebt zu sein das neben eine Bäckerei angrenzte...doch zu einer Verwunderung galt die vielen Menschenmengen nicht alleinig denn Geschäften.
      Sich an seinen dunklen, Hut greifend versuchte er zu sehen wovon die Menschen so begeistert schien, doch dann klang eine so bezaubernde Stimme an seine Ohren. Es war wie ein kribbelnd das sich durch sein Körper zog und seine schlanken Augenbrauen heben ließ.
      Das letzte mal als er so eine Stimme gehört hatte gehörte diese einer Meerjungfrau die mit ihrem Gesang Andere verführen konnte...
      Ein schmunzeln entglitt ihm...Nun es war sehr unwahrscheinlich eine Meerjungfrau hier mitten in der Stadt anzutreffen.
      Nachdem sich ein etwas größer Mann aus seinem Blickfeld entfernt hatte war sein Blick dann auf...Ein Jüngere Dame gefallen. Ihre Rubin roten Augen sorgten sofort dafür das sich sein Blick an sie fest fraß.
      Was sie dann vorführte ließ sein Blick intensiver an jeder ihrer Bewegungen haften...
      Sein Umfeld rückte immer mehr in den Hintergrund...
      Was er da gerade sah...
      ...Eine Gestalwandlerin!
      Ihm blieb fast der Atem weg als sich ein schmales grinsen über seine Lippen zog.
      Wie lange hatte er nach so jemand gesucht...?
      Sie fehlte ihm noch in seiner Sammlung! Es muss Schicksal sein das sich ihre Wege an diesen Wunderbaren Sommertag zusammen führte!
      Diese Ahnungslosen Tölpel wusste gar nicht was sie hier erblickten!
      Er selbst drängte sich vorbei um selbst Geld für die Dame in die kleine Schale warf.
      "Das war eine Wunderschöne, Show...Sind Sie öfter hier?", fragte er sie dann auch sogleich nachdem die Menschenmassen weniger geworden waren.
      Believe Me ~

    • Es war mal wieder ein guter Auftritt, den sie hingelegt hatte. Sie blickte in die strahlenden Gesichter, wie sich Kinder freuten und Erwachsene staunten. Diese Freude reichte ihr schon aus, doch brauchte die Gestaltwandlerin Geld, um ein Studium zu finanzieren. So freute es sie auch, wie sich die Schale mehr und mehr füllte. Ein Herr trat an die Schale heran, der ihre Aufmerksamkeit weckte.
      Er hatte einen dunklen Hut auf, der seine Augen ein wenig bedeckte. Lediglich hellbraunes Haar war darunter zu erkennen. Der Herr fragte sie, ob sie öfter hier sei. Seine Stimme klang ein wenig aufgeregt oder eher erstaunt. Dies war kein Wunder nach so einer Vorstellung.
      Annabelle schenkte dem Fremden ein Lächeln und antwortete sanft: „Ja, ich bin jedes Wochenende hier. Morgen komme ich wieder her und da verspreche ich etwas großes, atemberaubendes!“
      Die Gestaltwandlerin hatte ein großes Spektrum an Tieren, aus denen sie sich immer ein paar aussuchte. Heute waren es wilde Tiere des Waldes, doch morgen wollte sie zur Steppe wechseln, so war auf jeden Fall ihr Plan.


      Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
      so will ich mich von euch finden lassen.
    • Sean erwiderte ihr Lächeln Charmant und hörte ihren Worten zu.
      Von nahen war ihre Schönheit nur um so deutlicher...
      Die Gier sie zu besitzen wuchs auf gleichen Maßen.
      "Oh das klingt wirklich wundervoll, dann werde ich mit sicherheit auch kommen.", pflichtete er bei...Dann setzte er aber ein trauriges Lächeln auf.
      "Hach...Nur schade."
      Sein Blick mit Absicht zur Seite abwenden als bedrückte ihn gerade wirklich etwas.
      "Wissen Sie...Meine Jüngere, kleine Schwester ist derzeit Bettlägerig...Sie hat hohes Fieber und darf daher nicht heute nicht mir in die Stadt kommen, ihr hätte Ihre Show eben mit sicherheit sehr gefallen."
      Ein tiefer seufzte entglitt ihm.
      "Es würde ihr wirklich so viel Freude bereiten da bin ich mir sicher...Derzeit ist sie wirklich niedergeschlagen fast nichts scheint sie aufzuheitern...Daher bin heute in die Stadt um ihr vielleicht etwas mit zu bringen das ihr Lächeln zurück bringen könnte."
      Beschämt an den Hut greifen sah er wieder zu ihr: "Oh tut mir Leid ich wollte sie nicht mit meinen Probleme bequatschen, es war wirklich schön."
      So als er sich gerade verabschieden wollte und dabei flüchtig auf ihre Schüssel sah schien ihm plötzlich eine Idee zu kommen.
      "Oh...!"
      Wieder zu ihr herum drehend sah er sie aufgeweckter an:
      "...Das kommt vielleicht plötzlich aber würden Sie vielleicht eine Private Verfrühung für meine Schwester veranstalten? ich würde Sie selbst verständlich dafür bezahlen, Sie würden damit nicht nur mir eine große Freude bereiten!"
      Believe Me ~

    • Annabelle lauschte den Worten des Herren gespannt und als seine Mine so traurig wurde, tat es ihr im Herzen weh. Es musste ihm ziemlich schmerzen... Seine arme kleine Schwester... bettlägerig....
      Die Gestaltwandlerin hatte nun auch einen bedrückten und mitleidenden Gesichtsausdruck. Zu gern würde sie dem Herren helfen, doch wusste sie nicht wie. Sie blickte betrübt auf den Boden, als der Herr sich entschuldigte.
      "Oh nein! alles gut... Das mit Ihrer Schwester tut mir sehr leid", sprach sie einfühlsam zu ihm, als er eine gute Idee zu haben schien.
      Eine Privatvorstellung? Sowas hatte Annabelle noch nie getan... Aber das mit seiner Schwester war auch ein außergewöhnlicher Umstand. Vielleicht sollte sie es einfach wagen, zumal der Herr Bezahlung versprach und Geld brauchte sie ganz dringend...
      Genau in dem Moment knurrte ihr Magen und schlagartig ging ihre Hand zu ihrem Bauch.
      "Verzeiht... ehm... ich nehme ihr Angebot an. Ich gebe Ihrer Schwester eine private kleine Vorstellung und Sie bezahlen mich dafür... das Geld kann ich gut gebrauchen", meinte sie dann noch mit einem sanften aber auch peinlich berührtem Lächeln.
      Ob das ganze so sicher war, wusste Annabelle nicht, aber die Gedanken schwanden immer wieder, wenn sie an die Geschichte des Herren dachte. Die arme kleine Schwester...


      Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
      so will ich mich von euch finden lassen.