Friendships and other disasters [SunnySunshine & Yennefer]

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    • Friendships and other disasters [SunnySunshine & Yennefer]

      Hogwarts - eine Schule für junge Zauberer und Hexen. Hier lernen sie, wie sie ihre magischen Fähigkeiten kontrollieren und richtig anwenden können, erweitern ihr Wissen in den verschiedenen Fächern und werden zu Beginn des 1. Jahres in eines der vier Häuser aufgeteilt.
      Ravenclaw, Hufflepuff, Slytherin und Gryffindor.
      Und obwohl Hogwarts als Schule für Zauberer und Hexen gilt, so ist sie, wenn man das Leben außerhalb des Unterrichtes beachtet, doch genauso wie die Schulen, die Muggle besuchen. Zwar lernen sie andere Dinge als Muggle, aber auch sie müssen sich mit den typischen Problemen von Teenagern herumplagen. Freundschaften, Liebe, Streitereien und Rivalitäten.
      Was Hogwarts aber von gewöhnlichen Muggle-Schulen unterscheidet? Sie müssen sich aktuell einer gewissen Gefahr aussetzen - die Gefahr des dunklen Lordes...
    • Scarlett
      Ihre Eltern hatten sie, wie jedes Jahr, überpünktlich am Gleis abgesetzt, sich verabschiedet und sie alleine stehen lassen mit ihrem Gepäck. Die Blondine kannte das schon. Vorsorglich war sie mit einigen Büchern gewappnet und dem Tagespropheten, mit dem sie sich auch auf einer Bank niederließ, bis der Zug einfuhr. Allmählich füllte sich das Gleis, sie hielt Ausschau nach ihren Freunden und entschied sich dazu, schon einmal einzusteigen, um ein Abteil frei halten zu können. Nachdem das Gepäck abgegeben war, fand sie sich schon im Flur des langen Zuges wieder, begrüßte hier und da einige Klassenkameraden aus dem eigenen Haus (und natürlich aus den anderen Häusern), ehe sie ein passendes Abteil fand. Sie öffnete das Fenster, zog die Schuhe aus und stellte sich auf die Bank, um aus dem oberen Teil des Fensters rausschauen zu können.
      Während sie Ausschau hielt, hing sie ihren Gedanken hinterher. Das war nun ihr letztes Schuljahr. Sie hatte noch keine Ahnung, was sie danach eigentlich anfangen sollte? Sie hätte die freie Wahl, zumindest wählte sie ihre Schulfächer so, dass sie die freie Wahl behalten könnte an Berufen. War auch keine gute Idee. Entscheidungen treffen gehörte nicht unbedingt zu ihren Stärken, sofern sie diese nicht mit einer Pro und Contra Liste entscheiden konnte. Alles, was auf Logik basierte, war so viel einfacher zu verarbeiten! Und ihre Eltern waren leider auch keine Hilfe. Beide waren im Ministerium tätig und wollten ihre Tochter gerne jeweils in der eigenen Abteilung sehen. Puh... Sie mochte ihre Eltern, aber mit ihnen zusammenarbeiten? Ständig bevormundet werden? Da konnte sie sich Schöneres vorstellen. Apropos Schöneres vorstellen! Dieses Jahr würde sie es schaffen, ihre Bedenken beiseite schieben und einem ihrer Freunde näher kommen! Diesen Vorsatz fasste sie zwar jedes Schuljahr... Ohne Ergebnis. Aber dieses Jahr! Da würde sie ihre Bedenken über Bord werfen! Sie hatte ja nichts zu verlieren? Außer natürlich eine jahrelange Freundschaft, eine Gruppe würde auseinander brechen, man würde sich nach dem nächsten Sommer vielleicht nie wieder sehen... Prompt waren da wieder die Zweifel. Eines dieser Dinge, die nicht mit einer Pro und Contra Liste zu lösen waren. Gut, dass sie auf dem Bahnsteig Archie entdeckte, ihm zuwinkte und unnötige Gedanken beiseite schob. Oh... Der schien auch wieder richtig gute Laune zu haben...

      Archie
      Die Ferien waren viel zu schnell um. Und erholsam waren die auch nicht! Fast die ganzen Ferien lag man ihm in den Ohren, was er nach der Schule anfangen wollte. Immerhin müsste er sich bald für einen Berufszweig entschieden haben! Und Archie hatte überhaupt keine Ahnung, was er eigentlich machen wollte. Seine Fächer grenzten die Auswahl auch ziemlich ein… Er war nicht die hellste Leuchte, hatte seine Fächer auch eher danach gewählt, mit welchem seiner Freunde er diese zusammen haben könnte und danach, ob er in dem Fach potenziell einschlafen könnte oder nicht. Seine Noten ließen vielleicht auch zu wünschen übrig… Man schaffte zwar immer wieder die Versetzung, aber… Wie seine Mutter so schön seine Noten zitierte, damit würde er es höchstens zum Trollausbilder schaffen!
      Dann würde er das eben werden… Müde, genervt und ohne große Lust marschierte er mit seinen Eltern und Gepäck durch die magische Wand, versuchte in dem Chaos irgendwen zu finden und erkannte eine seiner Freundinnen, die ihm aus dem offenen Fenster zuwinkte.
      „Also, bis Weihnachten.“, verabschiedete er sich halbherzig und ließ sich von seiner Mutter noch drücken.
      „Archibald, wir meinen es überhaupt nicht böse, aber denk doch auch etwas an die Zukunft. Du bist nun volljährig, dein letztes Jahr steht bevor und danach…“
      „Jaja, ich werde schon keine Schande für den Rest der Familie.“, murrte er und seine Mutter seufzte.
      „So meinte ich das nicht…“ Der Nachteil, wenn man Kind von einer Hexe und einem Muggel war. Es gab die eine Seite, die alles total begeistert aufnahm und sich über jeden Fortschritt freute und die, die leider genau wusste, wie es in der Zaubererwelt abging und Archies Erfolge missbilligten. Es waren schließlich keine, sondern nur das, was jeder aus dem ersten Lehrjahr schaffte.
      Nun verabschiedete er sich endgültig, gab sein Gepäck ab, zwängte sich durch die belebten Gänge des Zuges und ließ sich im Abteil seiner Freundin nieder. War das schon wieder anstrengend...
      "POSSE... We are. We always will be. Because we're a posse, we want to help you. Whatever it takes to fulfill your dream, we're willing to do. But... You're being manipulated, Seifer. You've lost yourself and your dream. You're just eating out of someone's hand. I want the old you back! Since I can't get through to you, all I have now to rely on is Squall! It's sad... Sad that I only have Squall to rely on... Seifer! Are you still gonna keep goin'?"

      - Fujin to Seifer <3
    • Elliot

      "Elliot! Jetzt beeile dich doch!" ertönte die Stimme seiner Mutter, die bereits mit dem Gepäck des Jungen vorgelaufen war. Der junge Zauberer war nicht unbedingt jemand, der mit Pünktlichkeit glänzen konnte, den an diesem Morgen hatte er abermals erfolgreich verschlafen und durfte sich dadurch über einen unruhigen, stressigen Morgen freuen. Dennoch erreichten sie noch rechtzeitig das Gleis, jedoch drängten sich die Schüler Hogwarts bereits in den Zug, um auch ja einen Platz in einem Abteil zu finden. Zu seinem Glück waren seine Freunde aber immer die ersten, die im Zug waren, um einen Abteil frei zu halten.
      Was würde er nur ohne sie machen.
      "Immerhin ist das dein letztes Jahr...", seufzte seine Mutter und wandte sich ihrem Sohn zu. "Einmal verschlafen kann ich noch, nach den Weihnachtsferien", grinste er sie verschmitzt an, ließ sich von ihr aber anschließend in eine herzliche Umarmung ziehen. "Bis dahin", verabschiedeten sie sich voneinander, ehe Elliot als einer der letzten in den Zug trat und sich direkt auf die Suche nach dem Abteil machte, welchen seine Freunde belegten.
      Dort traf er auch schon auf zwei bekannte Gesichter. "Einen wunderschönen guten Tag", trällerte der Hufflepuff grinsend und ließ sich neben Scarlett nieder. "Da habt ihr aber wieder schöne Plätze ausgesucht", merkte er an und lehnte sich etwas in seinem Sitz zurück, während er die Arme hinter seinem Kopf verschränkte. "Lass mich raten - dein Verdienst?" fragte er das überpünktliche Mädchen neben sich und verwuschelte neckend ihre Haare, bevor er zu Archie schaute. "Anstrengender Morgen, mhm?"

      Ruby

      Wie jedes Jahr verabschiedete Ruby sich bereits am Eingang des Bahnhofes von ihren Eltern. Sie begleiteten sie nie bis zum Gleis, einfach, weil sie sowieso nicht dorthin kamen. "Viel Spaß, Liebes. Wir sehen uns dann zu Weihnachten", verabschiedete sich ihre Mutter von ihr, umarmte sie und ihr Vater strich ihr kurz mit einem Lächeln über den Kopf. Somit machte Ruby sich auf den Weg zum Gleis - oh, wie lange sie doch beim ersten Mal danach gesucht hatte. Doch mittlerweile erkannte sie den Pfeiler bereits von weitem und es dauerte auch nicht lange, bis sie sich auf dem Gleis 9 3/4 befand.
      Dadurch, dass sie sich bereits am Eingang von ihren Eltern verabschiedet hatte, gab die Ravenclaw einfach nur ihre Sachen ab und trat in den Zug, der schon gut besucht war. Sie ging davon aus, dass ihre Freunde bereits da waren, weshalb sie sich auf die Suche nach dem Abteil machte, welchen sie auch recht schnell fand. Scarlett, Archie und Elliot waren bereits da, weshalb sie lächeln die Tür zum Abteil des Zuges öffnete und anschließend wieder hinter sich schloss.
      "Hey", begrüßte sie die anderen drei und ließ sich neben Archie nieder. "Hattet ihr schöne Ferien?" erkundigte sie sich, während sie den Stoff ihres Rocks glatt strich. Sie freute sich immer, wenn sie die Geschichten über die Ferien ihrer Freunde hörte, denn sie waren so anders als die, die Ruby erzählen konnte.