Maids on the Night Fights

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    • Maids on the Night Fights

      Maids on the Fight Nights


      In der Kleinstadt Numata gibt es ein nettes Maid Cafe namens Honeydrop, das schon seit mehr als 5 Jahren besteht, und in diesem Stadtteil nahezu keine Konkurrenz fürchten musste. Daher war es immer gut besucht, und die Maids auch sehr angesehen. Schulmädchen träumten davon, dort einmal aushelfen oder später sogar beruflich als Maid arbeiten zu dürfen. Die Chefin gilt als höflich und soll ein offenes Ohr für alle Anfragen haben, jedem die Chance bieten, sich zu beweisen.
      Doch die Lage änderte sich, als vor einigen Wochen ein kleines Restaurante gegenüber schließen musste. Die Besitzer, ein älteres Ehepaar, waren verstorben und hatten keinen Erben hinterlassen, und es wollte sich auch keiner für die Übernahme finden lassen.
      So kam es, das jemand das nun leerstehende Gebäude aufkaufte und ein weiteres Maid Cafe errichtete. Bis zum Tag der Eröffnung war nicht mal klar gewesen, was dort errichtet wurde. Das kam sehr überraschend für das Cafe Honeydrop.
      Zudem zog es natürlich auch die Kunden an. Es war neu, bot zudem bessere Preise. Angeblich auch bessere Angebote in Auswahl und Geschmack. Und auch die Maids dort wirkten sehr zuvorkommend auf die Gäste. Auch bot man das ein oder andere Sonderprogramm an, was es im Honeydrop so nicht gab, oder vom Regelwerk nicht erlaubt war.
      Und als wäre das noch nicht genug, so schien man gezielt das Cafe Honeydrop aushebeln zu wollen. Der zum Ausgleich und für die Kundenrückgewinnung erdachte Apfelkuchen wurde kurzerhand kopiert und verfeinert.
      Das geschah auch mit weiteren Produkten. Ebenso auch Preisanpassungen.
      So wurden die Kunden zum Teil hin und hergezogen.
      Letztenendes kam es zum Gespräch der Chefs. Beide wollten aber nicht nachgeben und auf Bedingungen der anderen eingehen. Ja, sie verprügelten sich sogar gegenseitig und lagen drei Tage im Krankenhaus. Inzwischen eskalierte der Streit auch bei den Mitarbeitern. Beschimpfungen, Sachschäden, Sabotage .... jedoch verdeckt, so das Kunden davon nichts mitbekamen.
      Als die Chefs zurück kamen, schworen sie zusätzlich Rache und Vergeltung! Jeder schob natürlich die Schuld auf den anderen. Und beide waren sturer als ein Dickschädel, was dazu führte, das sie sich nochmals prügelten, und sich wieder gegenseitig ins Krankenhaus beförderten - für drei Wochen!
      Und so kam es, das die Maids nach Feierabend sich überlegen mussten, wie man der Konkurrenz eines auswischen konnte. Ein neuer Kuchen kam ins Programm - der Feind kopierte. Das durfte so nicht sein. Ein direkter angeforderter Wettkampf zum Recht an dem Kuchen wurde dem Gegner mitgeteilt. Dieser nahm natürlich wohlwollend an.

      Des Nachts trafen sich die verfeindeten Maids beider Cafe`s in geheimen Untergrund Clubs, um sich dort zu bekämpfen. Das ganze wurde sogar moderiert. Es gab reichlich Auswahl, wie Boxen, Prügeln, Saufen, und noch vieles mehr, wie das inzwischen im Untergrund berühmte Maidball Game. Auch dabei verdienten die Maids noch Geld durch die nächtlichen Kunden dieser Spelunken, und die Besitzer der Spelunken selbst verdienten gleich mit. Darunter auch Verbrecher und eben jene, die man tagsüber nicht "vornehm gekleidet" antreffen würde - Rocker oder Punker, und alles, was die Pestilenz der Stadt und Umgebung aufbringen konnte.
      Durch die Sieges Prämien konnten die Maids auch das ein oder andere im Cafe finanzieren. Leider galt das auch für die Konkurrenz, da jeder mal gewann oder verlor.
      Und so hatten die Maids quasi zwei Kundenstämme zu bedienen. Tagsüber die üblichen Gäste mit Freundlichkeit und Sonnenschein - Nachts die unüblichen Gäste mit brutaler Gewalt und Finsternis.
      Der Sieger durfte den günstigeren Preis setzen, ein Produkt des anderen abwählen, oder gar übernehmen usw. usw., halt auch Auflagen erstellen - Ausnahme war jedoch die Schließung. Es galt das andere Cafe so zu ruinieren, das es von selbst schließen musste.

      Wer wird am Ende das Rennen machen? Cafe Honeydrop mit seinen 5 Jahren Stammplatz, oder das neue Cafe Urban Rose, das alle Konkurrenten gnadenlos aushebeln will?
      Wir werden sehen ......


      Präfektur Gunma - Stadt Numata 20.06.2022
      Cafe Honeydrop

      Pünktlich um 10.00 Uhr hatte das Honeydrop wieder die Türen geöffnet, um die zahlende Kundschaft zu bedienen, die schon seit Jahren treu ergeben war, zumindestens, bis gegenüber auf der anderen Straßenseite ein neues Maid Cafe eröffnet hatte, weil die Vorbesitzer des kleinen Restaurantes, welches zuvor dort stand, verstorben waren und keinen Erben hinterlassen hatten. Der neue Käufer fand sich schon zwei Tage später, und weitere zwei Tage später stand das Gebäude umzäunt von einem Gerüst und einer Sichtschutzplane, bereit für einen Bauauftrag.
      Im Honeydrop vermutete man eine Sanierung und einen Umbau, da alte Möbel davon getragen wurden, und Kisten mit neuem Inhalt hinein. Im Eiltempo war die Baufirma eine Woche lang aktiv von morgens um 6 Uhr bis abends um 22 Uhr mit ihren Arbeiten beschäftigt gewesen. Das hatte ein paar Kunden vergrauelt, aber zum Glück saßen im April draußen eh noch nicht so viele Leute. Der Paukenschlag hagelte auf das Honeydrop nieder, als der Tag der Eröffnung kam, und schon über Nacht in zahlreichen Briefkästen der Umgebung Flyer zur Eröffnung auftauchten, und sich der Naubau als weiteres Maid Cafe entpuppte, das seine Gäste mit reichlich Prunk empfing.
      An dem Tag war der Umsatz im Honeydrop natürlich im Keller. Aber das war ja normal, wenn es Neueröffnungen gab, und die Leute erstmal schnuppern kamen. Aber dabei blieb es nicht. Tatsächlich stellten bald alle fest, dass das neue Cafe Urban Rose gezielt versuchte, die Kunden abzuwerben, und dabei nicht davor zurück schreckte, Angebotene Ware zu kopieren und zu verfeinern, Preise anzupassen und den Service zu verbessern.
      Natürlich versuchte die Chefin dann mit der anderen Chefin darüber zu reden, aber das endete in einer Katastrophe ... und drei Tage Krankenhaus. Das zwei Frauen sich so vermöbeln konnten war indertat ein Wunder. Aber selbst dabei blieb es nicht. der Streit weitete sich aus auf die angestellten Maids, was die Chefs veranlasste, sich dafür zu rächen .... sie landeten 3 Wochen im Krankenhaus, und topten ihre letzte Prügelei bei weitem.
      Nun war das Maß voll - der Krieg wurde erklärt und ab sofort galt auch für das Honeydrop Personal: Keine Gnade zeigen! Das Urban Rose wird seine Türen schließen und aus dieser Straße verschwinden. So die Worte der Chefin - am Telefon aus dem KH.
      Dieser Krieg dauerte nun schon gute sechs Wochen an, und es schien kein Ende in Sicht.

      Frau Shimada war noch nicht anwesend, da sie meistens erst zur Mittagszeit oder am Nachmittag zum Dienst antrat und bis abends zum Feierabend an der Theke aushalf, sofern dort keine andere eingeteilt war. Aber ihre Vertreterin Yuna Miyamoto war bereits aktiv. Zusammen mit Yukiko waren sie in der Regel immer die Ersten, da sie zwei der Mietwohnungen bewohnten, die über dem Honeydrop von der Chefin vermietet wurden. Sie öffneten die Türen und schauten zunächst nach dem Rechten. Natürlich kamen auch schon weitere Maids hinzu, die seitlich im Personaleingang die Umkleideräume betraten, und sich dann den Vorbereitungen anschlossen. Einige würden erst später zum Dienst erscheinen. Einige hatten auch mal frei. Und die ein oder andere musste ggf. auch mal eine kurze Zwangsauszeit nehmen, und ihre Wunden lecken.
      Der Wetterbericht für Heute sah strahlenden Sonnenschein vor. Ideal, um auch draußen zu bedienen. Tee und Wasser, so wie Eis würde man heute sicher in größeren Mengen los werden.
      Yuna hakte die Liste ab. Es schien alles Inordnung zu sein.

      "Yukiko, der Boden hat ein paar Staubflusen angesammelt. Kümmer dich bitte darum." Ein paar Kleinigkeiten gab es aber immer, aber das waren nur die natürlichen Dinge. Ansonsten hielt man das Cafe bestens in Schuss. Yuna prüfte noch die Lichter, fand eine flackernde Glühbirne, schrieb diese auf, um sie wechseln zu lassen. Spätestens Abends oder wenn wetterbedingt mal nötig, sollte auch das Licht funktionieren. "Und wechsel noch diese Glühbirne aus."
      Inzwischen waren aus Felicitas und Seki arbeitsbereit. Man begrüßte sich kurz und es wurden schon erste Aufgaben verteilt. Jederzeit könnte bereits ein Gast erscheinen.
      "Seki, bitte neue Servietten in die Spender und die Tischdeck für draußen aufziehen. Feli, fülle noch die Külschränke unter der Theke auf. Heute soll es warm werden. Etwas mehr Wasser als üblich.Und bitte das Tagesangebot auf die Tafeln schreiben. Unser Kokos-Annanas Kuchen gibts heute für 300 Yen inklusive einer Tasse Kaffee oder Tee."

      Damit war der Erste Teil durch und sie schritt zum Fenster zur Straße hin, und spähte hindurch. Ihr Gesicht verzog sich etwas. Da drüben gab es auch schon wieder Aktivitäten zu verzeichnen. "Die sollen ja in ihren Wänden bleiben ...", knurrte Yuna zu sich selbst, wandte sich wieder ab und begab sich zum Kaffeekocher. In einem Reagl gab es reichlich Auswahl für schnelle Zubereitungen, die mit heißem Wasser übergossen jeden Gaumen nach Wunsch erfreuen konnten. Gut, das die Chefin noch nicht da war. Erst gestern hatte sie in einem unbeobachteten Moment eine Tasse Kaffee gekocht. Ob sie dabei in Gedanken war? Wie zum Teufrl kann man einen Kunden zum Arzt befördern, wenn man eine Tasse Kaffee kocht? Jedenfalls hatte dieser sich schrecklich an Kaffeesatz in der Tasse verschluckt, und Yuna musste den Gast am Oberkörper so heftig zusammenpressen, das der letzte Schuss Luft in den Lungen die Verstopfung löste, damit er nicht erstickte. Das hatte den Gast vermutlich mehr geschadet, als der Kaffee, aber die Chefin nahm alle Schuld auf sich und bot eine Woche Gratis Kaffee an. Ob der Kunde heute wieder käme?
      Auf dem Marktplatz waren jedenfalls schon reichlich Leute, um frische Ware einzukaufen. Dürfte bald die Ersten Kunden herwehen.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Noch bevor ihr ramponierter Radiowecker überhaupt die Chance hatte, zum Leben zu erwachen, war Seki bereits wach.
      6:59, auf die Minute genau. So wie immer. Warum sie sich dann trotzdem noch die Mühe machte, sich einen Wecker zu stellen, blieb auch ihr verschleiert. Es war vermutlich einfach nur die Gewohnheit.
      Ihr Dienst im Cafe begann eigentlich erst nach 10 Uhr, dennoch stand sie immer früher auf, um sich adäquat auf den Tag vorbereiten zu können.
      Mit einem leichten summen tapste sie in ihr kleines Badezimmer, wo sie nach gründlichem Zähneputzen und einer schnellen, kühlen dusche in ihre Kleidung warf.
      Der nächste Teil ihrer morgendlichen Routine war ihr liebster Teil: Gespannt warf sie einen prüfenden Blick in den Kühlschrank, um ihr Werk des Vorabends zu begutachten und gegebenenfalls noch ein wenig nachzujustieren.
      Sie hatte mal wieder eine Idee ausgebrütet und sich gestern nach der Arbeit noch in die Küche gestürzt, um ihrer Vision Leben einzuhauchen.
      Und nun stand ihr neuester kreierter Kuchen vor ihr. Ob dieser wohl geeignet war, um in die Speisekarte des Cafes aufgenommen zu werden?
      Nur eine Möglichkeit, es herauszufinden!
      Behutsam hob Seki das Süßgebäck in eine blickdichte Transportform. Der Fakt, dass diese Blickdicht war, war besonders wichtig. Je länger die Konkurrenz der Kuchen verborgen blieb, desto besser!
      Ob dieser jedoch überhaupt die Chance gewinnen würde, den Kunden präsentiert zu werden, lag völlig in der Entscheidungsgewalt der Chefin. Mit ihrem Urteil stand und fiel alles.
      Um halb 10 machte sich die junge Frau schließlich fertig für die Arbeit. Kuchen, Portemonnaie, Schlüssel, Handy, Taser. Alles da, perfekt.
      Ohne weitere Umschweife machte sie sich auf den kurzen Fußweg, die nur wenige Minuten andauerte. Jeder Passant, der an ihr vorbei ging, erweckte jedoch ihr Misstrauen und ließ Seki ihre wertvolle Fracht fester umklammern.
      Bevor das Maid Cafe Urban Rose auf der gegenüberliegenden Straßenseite eröffnet wurde, hatte das blonde Mädchen nie einen Grund gehabt, so paranoid zu sein. Doch vieles änderte sich rasant, nachdem die Streitereien anfingen.
      Prügeleien, Sachbeschädigungen, Diebstahl der Speisekarten. Es war ein absoluter Ausnahmezustand, in dem sich das Cafe seit der Eröffnung der Konkurrenz befand.
      Nicht selten kam es seitdem vor, dass Seki auf dem Weg zur Arbeit von ominösen Passanten mit Sonnenbrille und tief ins Gesicht gezogener Kapuze so angerempelt wurde, dass alles, was sie mit sich trug, zu Boden fiel.
      Seit der etwas ungewöhnliche Kompromiss zwischen den beiden Cafees etabliert wurde, hatte sich dies zwar wieder gebessert, aber man konnte ja nie vorsichtig genug sein, nicht wahr?
      Seki stieß einen erleichterten Seufzer aus, als sie ohne Zwischenfall pünktlich im Cafee ankam. Schnell huschte sie in die Küche, wo jemand bereits ihrem Tagewerk nachging.
      “Guten Morgen, Iku!” begrüßte Sie die schüchterne Köchin fröhlich und stellte ihre Transportbox auf einer etwas abseits liegenden freien Arbeitsfläche ab.
      “Kam mal wieder spontane Inspiration über dich hinein?” fragte diese mit einem Blick auf das mysteriöse Objekt.
      “Du kennst mich doch!” grinste Seki verwegen, bevor sie in die Umkleide huschte, um sich in ihre Uniform zu werfen.
      Yuna und Yukiko waren als zwei der Ersten bereits im Cafe und bereits am Arbeiten, als Seki sich zu ihnen gesellte.
      Zügig hatte sie selbst auch schon einen Auftrag von der Stellvertretenden Chefin erhalten.
      “Ich habe in der Küche ein Produkt zum testen hinterlassen.” informierte Seki diese noch schnell, bevor sie auch schon an die Arbeit ging.
      Die Servietten wurden schnell aus dem Lager geholt und mit akribischer Genauigkeit auf die Spender, von denen es auf jedem Tisch des Cafes einen gab, verteilt.
      Als nächstes schnappte sie sich den Stapel sauberer, gefalteter Tischdecken und ging damit nach draußen, wo diese sorgfältig ausgeschüttelt und faltenlos auf die jeweiligen Außenplätze verteilt wurden.
      Ein vorsichtiger Blick fiel währenddessen auf die gegenüberliegende Straßenseite, wo das Urban Rose ihr mit Auflauern der Präsenz ins Auge fiel.
      Hoffentlich würde der heutige Tag möglichst ruhig verlaufen. Aber seit die Konkurrenz aufgeschlagen war, hatte es keinen wahrlich ruhigen Tag mehr hier gegeben.

    • Es war früh am Morgen. Wie früh? Das wusste die junge Dame nicht. Seit sie in Japan lebte, hatte sich ihr Leben um 180° gedreht und nicht ein Tag war wie der andere.
      So durchdrang ein grummelndes Geräusch den Raum im Dachgeschoss. Die Sonnenstrahlen brachen sich im Zimmer und hinterliesen ein angenehm, jedoch für gerade wachgewordene zu helles Licht.
      Langsam stand sie nun auf, und kam doch schnell aus den Federn, wenn man es mit früher verglich. Schnell das Bett aufschütteln und die Kiste mit den Messern an sich nehmen.
      Diese Messer. Kopfschütteln und ein seufzen entwich der jungen Dame. Sie wusste wie sehr ihre Schwester denen hinterher war. Damit sie sich nicht mehr wehren konnte. Doch noch nie hatte sie es geschafft an diese zu kommen. Zu schnell war Felicitas wenn sich jemand leises Schrittes in ihr Zimmer schleichen wollte. Eines der Messer war nicht ohne Grund unter ihrem Kopfkissen. Ein paar mal musste sie es schon werfen um so zu verhindern das sie an Sachen kam.

      So hatte sie sich schnell Klamotten angezogen und ihre kleine Schatulle geschnappt. Wo sie oft Messer verbarg war für viele Schleierhaft, da sie Plötzlich eines in der Hand hatte um damit anzugeifen.
      Als sie die Treppen nach unten kam, lächelte sie fröhlich und begrüßte ihren Vater wie jeden Morgen.

      "Guten Morgen Feli."

      Tiefe, verschlafene Stimme, mit einer Tasse Kaffee in der einen und einem Blatt der Zeitung in der anderen Hand. Seit sie hier war, hatte sie ihren Vater nie anders am Morgen gesehen. Arbeiten konnte er nicht mehr, daher musste sie und ihre Schwester das Geld einbringen. Dies erledigten die beiden auch ohne Probleme. Vermutlich war Mei schon wach und verschwunden, sie war immer früher weg als Felicitas, daher wunderte sie das nicht mehr.

      "Ess etwas."

      Ihr Blick ging zum Tisch, wo ein paar Brötchen in einem Korb lagen und etwas Wurst, Käse und Butter zum Belegen bereit stand. Nach einem kurzen Blick auf die Uhr, der ihr zeigte, das nichts in Eile war, setzte sie sich kurz und nahm sich etwas.

      "Thanks.."

      Sie nahm es und es dauerte nicht lange bis sie das Brötchen gegessen hatte. Nachdem dies vollbracht war, verbeugte sie sich nochmal tief und verabschiedete sich von ihrem Vater.
      Mit diesen Worten ging sie los, auf den Weg zu dem Café in welchem sie seit dem sie seit einige Zeit arbeitete. Allein der Job half ihr so viel dabei ihr Japanisch zu verbessern.
      Auch im Schreiben war sie so viel besser geworden. Sie war nicht die schnellste, aber dennoch konnte man sich nur so verbessern.

      Der weg war nicht weit, war sie angekommen und sah das auch ihre Schwester gegenüber schon angefangen hatte. Nach einem Augenrollen, betrat sie das Café und begrüßte die Anwesenden freundlich. Mit federndem Gang begab sie sich in die Umkleide. Kleid und Friesur saßen schnell. Ihre Messer am Bein angebunden und die anderen ebenfalls verstaut.
      So kam sie wieder raus und sah zu den anderen.

      Doch kaum angekommen, wartete schon die Arbeit die erledigt werden wollte. Ein kurzes nicken, als Bestätigung und schon war sie dabei alles zu erledigen.
      Mit der Kühltheke hatte sie heute sogar gerechnet. Immerhin wurde wunderbares Wetter für heute angesagt, da war es kein Wunder, das man da vermutlich mehr gebrauchen würde.
      Schnell war diese Aufgabe erledigt und wie angeschafft etwas mehr, so wie immer wenn das Wetter so wie heute wurde.

      Jetzt kam die Aufgabe, die sie oft bekam, mittlerweile öfter als damals, aber nur so lernt man, nicht wahr? So trugen sie die Füße nach draußen und sie beschrieb die Tafel. Sie hatte alles was es gab perfekt gelernt, daher konnte sie das ohne Fehler auf die Tafel auftragen. Das war wichtig, das ihr kein Fehler unterlief, denn, das könnte sonst als Punkt für die Gegner gezählt werden.
      Nachdem sie alles auf die Tafel aufgetragen hatte, trat sie einen Schritt zurück, und kontrollierte nochmal.

      "Kein Fehler.. gut.."

      Ihr Blick ging kurz zu ihrer Kollegin, in der Hoffnung, das diese dies mit einem kleinen nicken bestätigte.
    • Urban Rose

      Rosabella Morita

      Zehn Uhr in der Früh war eigentlich eher ihre Aufstehzeit und Zeit für ein gemütliches Frühstück. Aber das war schon seit einigen Wochen nicht mehr so, denn um diese Zeit stiefelte sie - ausgerechnet SIE - zu Fuß zu diesem Cafe, in dem sie untergekommen war. Zum Glück als Maid, und nicht irgendwo als Tippse in einem Büro mit schlechtem Kaffee. Hier im Cefe Urban Rose gab es viel leckere Sachen zu genießen, und nach Feierabend durfte man auch mal bei den Resten naschen.
      Das Wetter war auch gut, kaum Wolken am Himmel, und Sonnenschein war auch angekündigt. Es dürfte wohl etwas wärmer werden so ganz ohne Nachmittagsbewölkung wie angekündigt. Getränke sollten heute die Kehlen befeuchten und gute Kundschaft generieren. Aber dazu mussten sie sich auch was einfallen lassen. Was besseres, als jenes, was es gegenüber im Honeydrop zu kaufen gäbe. Eine Aktion. Etwas Besonderes.
      Rosabella, manchmal wurde sie auch Rosa oder Bella gerufen, wobei Letzteres eigentlich eher in ihrem Familien oder Freundeskreisen zu finden wäre.
      Da sie keine Freunde hat, ist es ihr aber auch so recht.
      Sie kam wie immer total hübsch und überteuert angezogen in das Cafe und nutzte dafür mal wieder den Haupteingang. Die Tür schwang auf und sie betrat die Bühne.
      "HOOOhohohohoooo, einen wunderschönen ... und ertragreichen Guten Morgen, wünscht euch eure liebste Kameradin, ICH, Rosabella, die ihr schon so sehr vermisst habt. Erfreut euch auch heute auf meine tatkräftige Unterstützung. HO HO HOOO."
      Der Gegenwind fiel eher mau aus, und man tadelte sie eher, das sie 10 Minuten zu spät zum Dienst erschienen war, den Haupteingang wieder missbrauchte, und dann auch noch nutzlose Reden schwang. Sie solle sich gefälligst beeilen und umziehen, ehe die Chefin davon Wind bekäme. Hauptsächlich kam die Kritik von Koga, die kein Blatt vor dem Munde nahm, wenn es darum ging, jemandem die Meinung zu geigen.
      "Jaja, reg dich ab, und tu, was immer du gerade tust.", winkte Rosa sie ab und begab sich zu den Umkleideräumen. Kurz darauf war sie umgezogen und wollte sich gerade an der Theke auf einem Hocker ausruhen, weil der Weg hierher schon anstrengend genug war, als Koga erneut Wind in ihre Richtung blies.
      "Ich soll den Stand draußen aufbauen? Kann das nicht jemand anderes tun?" War die Gegenfrage. Nun, sie könnte ja auch die Kisten mit den Gläsern aus dem Keller holen. Aber Rosa entschied sich dann doch, beim Aufbau zu helfen.
      Sie begab sich nach draußen und fand Mei Lee vor, die schon ein paar Sachen geholt hatte. "Hohohohooo, heute wird wohl ein ganz erfrischender Tag, was? Die Idee der Chefin ist gar nicht mal so verkehrt. Ob wohl was übrig bleibt?"

      Miss Hanarosa hatte für den heutigen Tag die bezaubernde Idee gehabt, die Kunden - vorallem auch für die Kinder derer, die hier spazierten oder auf dem Markt einkauften, frisch gepresste Limonade anzubieten. Orange und Zitrone. Dazu gab es noch eine Gratis Kugel Limetteneis mit Schokoladenstreusel. Der Stand sollte um 11 Uhr öffnen. Also in knapp 40 Minuten. Rosa hatte sich ja auch schon ganz schön Zeit gelassen, und Mei hatte schon einiges alleine schleppen müssen.
      Das Meiste fehlte noch. Zunächst der Stand bestehend aus drei Tischen mit jeweils Zitronen und Orangenpresse so wie mittig die Eismaschine. Drei Maids würden hier später stehen. Wer, war noch nicht ganz klar. Miss Hanarosa würde das persönlich einteilen wollen.
      Gläser fehlten noch, die Körbe mit den Orangen und Zitronen. Diese wurden bereits in der Früh geliefert, und standen im Kühlraum. Auch mussten noch die Pressen und die Eismaschine aufgestellt und angeschlossen werden. Sie waren bereits im Verzug - um ZEHN Minuten! Bellas 10 Minuten! Das gibt nen mords Anschiss, wenn hier nicht pünktlich der erste Kunde seine Limmo bekäme.
      "Na, nun mach mal nicht die Welle. Wir schaffen das schon. Schließlich hilft die die Beste Maid des Hauses - ICH, ROSABELLA, die schönste Blume im Urban Rose, von den Kunden geschätzt, von den Männern verehrt, von den ..... Idioten da drüben gefürchtet, zu jeder Schandtat bereit .... gehe mir erstmal ein Wasser holen. Die Luft ist heute etwas trocken. Aber dann gehts auch wirklich los! HOOOOhohohooo....!"
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    • Yukiko nickte stumm. Warum sollte sie reden? Es gab keinen Anlass unnötig Energie zu verschwenden. Der Hauptmann a.D. nahm den Besen und fegte den Boden. Yukiko Inukara. Eine Frau mit einer gewalttätigen Vergangenheit. Ihre Kolleginnen wissen, dass sie bei den Spezialkräften war, aber sie wissen nicht, was sie dabei gemacht hat. Bis das neue Café aufgemacht hat und der Konkurrenzkampf richtig begonnen hat. Hier geht es um die Vernichtung des anderen Cafés. Und Yukiko spürte wie sie langsam anfing wieder zu leben. Die bisherigen Problemchen waren kein Problem für die. Dezent aber Unnachgiebig hat sie die Probleme aus dem Café entfernt. Ohne groß Gewalt oder Kraft anzuwenden. Als sie im Café die Glühbirne wechselte sah sie sich um und sah sich jede ihrer Kolleginnen an. "Semper Fi." Murmelte sie leise, als sie sich an ihre Arbeit machte. Die Glühbirne war schnell gewechselt und der Boden war rein. Doch es gab noch einiges zu erledigen. Ein Blick ins Auftragbuch ließ sie stutzen. Ein bekannter Name war erschienen. Ruhig begab sie sich zu Yuna. "Miyamoto - san. Hast du was dagegen , wenn ich die Reservierung um 13 Uhr am Tisch 12 übernehme?" Fragte sie leise. Es war ihr wichtig, denn der General war oft für sie da gewesen. Auch als ihre Dienstzeit geendet hat und nicht verlängert wurde. Sie stand ohne Ziel da und er hat sich um sie gekümmert. Dank ihm war sie hier beschäftigt.

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      Sakura akihara:

      Die Yakuza verdrehte die Augen. Rosabelle war eine Schande für das Café. Faul, ohne Disziplin und ihr Kampfstil ist ohne Ehre und Ästhetik. Seit 8 Uhr ist Sakura im Laden und war am arbeiten. Sie kann es sich nicht leisten, Müßiggang zu gehen. Ihre Eltern würden es mitbekommen und dann hätte sie den Salat. "Lerne zu dienen, damit du würdig bist bedient zu werden." Mit diesen Worten habe. Sie ihr gesagt, wann und wo sie sich zur Arbeit melden sollen. Und da Sakura nach dem Kodex der Samurai ausgebildet wurde ist sie gegangen. Es ist ihre Pflicht. Ihr Katana ist immer dabei. Eine Spezialanfertigung für die große Japanerin. "Koga? Kannst du mir bitte im Keller helfen die Sachen hoch zu holen?"



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Yuna

      Während sie den Kaffeekocher prüfte und auch nachschaute, ob genügend Kaffeesorten in ausreichenden Mengen vorhanden waren, kam Yukiko zu ihr, und fragte nach, wegen einen speziellen Reservierung um 13 Uhr Mittagszeit. Da gab es wohl einen Gast, den sie unbedingt bedienen wollte.
      Yuna nickte. "Ja, kein Problem. Kommt jemand, den du gut kennst?"
      Yuna würde es den anderen noch mitteilen, das diese Person für Yukiko zugeteilt war. Man sollte entsprechend darauf achten, das sie den Gast auch bedienen kann. Jemand würde ihre Bestellung übernehmen müssen, sofern sie bereits einen Gast versorgte.
      Der Boden und das Licht waren auch soweit erledigt, und draußen wurde es auch schon einladender. Es hatte auch noch keiner weitere Probleme gemeldet.


      Auf dem Weg zu den Cafe`s
      Remi und Ramba

      Es war ein bereits alltagsbekannter Ablauf der sich jeden Morgen vor der Haupteingangstür der Mietshäuser abspielte. Es war fast so, als würden sich die beiden Schwestern miteinander abbsprechen, doch war genau das Gegenteil der Fall. Wenn sie miteinander sprachen, dann nur um der anderen etwas vorzuwerfen, oder sich selbst aufzuwerten und anzugeben.
      Die Türen krachten ins Schloss und beide starrten für einige Sekunden über die Straße zur anderen herüber.
      "Nee-Sama!", kam es von Remi. "Nee-Sama!", kam es von Ramba. Das Guten Morgen fiel aus, weil schon mehr als genug Höflichkeit ausgetauscht wurde.
      Beide straften sich und machten Kehrt, um dem Weg zur Arbeit zu folgen. Zu Fuß benötigten sie etwa 10 Minuten. Ihre Schritte hallten fast im Gleichschritt, den beide versuchten, immer wieder zu stören und aus dem Takt zu bringen, bis sie wieder im Gleichschritt waren, und das Ganze wiederholten.
      "Nee-Sama, es besteht kein Grund, das du zur selben Zeit zur Arbeit gehst. Stehe bitte 5 Minuten früher auf.", nörgelte Ramba. Remi machte ein Tzz Geräusch und entgegnete. "Wieso sollte ich früher aufstehen? Damit du länger deinen Schönheitsschlaf genießen kannst? Steh doch selber früher auf!"
      "Ich bin die Ältere von uns beiden. Zolle mir den nötigen Respekt!" "Habe etwas mehr Achtung vor deiner jüngeren, und vorallem schöneren Schwester. Aber du warst ja schon immer etwas unbeholfen und grantelig im Umgang mit anderen. Ein Wunder, das du die Gäste noch nicht aus dem Urban Rose geekelt hast."
      "Und es ist ebenso ein Wunder, das überhaupt noch Gäste im Honeydrop aufkreuzen. Wir haben im Urban Rose wesentlich mehr zu bieten."
      "Mehr zu bieten habe ja wohl ich!", konterte Remi grinsend und presste ihre Brüste etwas zusammen. "Weich und ansehlich!" Ramba schnaufte verärgert, konterte aber zurück. "Paahh, Größere Brüste, dickere Beine, ... bei dir ist eben alles Fett. Und dein Hintern erst. Ich bin naturschlank und mein fein gepflegtes Haar passt sich den rosigen Wangen meiner seidig weichen Haut an."
      Beide grinsten sich gespielt freudig an, der anderen eins ausgewischt zu haben. Und so ging es dann bis zu ihrem Arbeitsplatz weiter. Bevor beide im Personaleingang verschwanden schauten sie sich nochmal in die Augen. "Pass auf, das du die Gäste nicht rausekelst!" "Pass auf, das dein dicker Hintern noch Platz für Gäste lässt!" "Ich werde nicht verlieren!"
      Den letzten Teil sprachen sie synchron, ehe sie auf dem Absatz kehrt machten und dann in ihren Cafe`s verschwanden, um sich umzuziehenn. Für beide war es heute ein wichtiger Tag. Es gab lecckeren Kuchen im Honeydrop, der die Gäste mit seinem Duft locken sollte. Und im Urban Rose würde man mit selbstgemachte und frisch gepresster Limo die Herzen der Kinder erobern, und damit das Geld der Eltern in die Kassen spülen.
      Welches Cafe würde wohl am heutigen Tage den meisten Umsatz generieren? Klar war jedenfalls, das die Siegerin sicher wieder der Verliererin etwas aufzwingen würde.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Mei Lee:


      Mei wandelte schon sehr früh durch die Straßen, meist sogar die Nächte lang, da sie es hasste nach hause zu gehen. Warum? Ganz einfach, das Monster was sich "Schwester" nennt hält sich dort auf.
      Wie sich der Hass in sich breit macht wenn sie an diese Person dachte.
      So konnte sie früh am Morgen immer schon bei dem Echten Café sein und dort arbeiten.

      Dort war anfangs immer das selbe. Umziehen und die ersten Arbeiten erledigen. Jedenfalls war es so schön ruhig, wenn noch keine Kunden da waren, aber immerhin konnte sie sich in die Küche zurück ziehen. Auch wenn sie hier noch einiges anderes erledigen musste bis es soweit war.

      So hatte sie draußen einige Arbeiten und konnte gegenüber JENE PERSON sehen. Ihre Schwester. Sofort entwich ihr ein fauchen und sie erledigte gewissenhaft ihre Arbeit. Als aber jemand anderes ihre Ruhe störte.

      "Was willst du denn jetzt hier.. Sag mir nicht das die Chefin dachte das du das kannst? Na ich weiß nicht. Obwohl.. vielleicht, kannst du ja gut die Dienerin spielen.. Indem du anderen Sachen hinreichst.."

      Das Mei heute einen mega guten Tag hatte, erkannte man sofort. Sie heute zu reizen könnte schief gehen.
      Doch das schlimmste an ihr war ihre eingebildete Art. Wäre sie nicht in diesem Café, hätte sie ihr schon längst mit Absetzen ihren Kopf in zwei Geteilt. Das war ja nicht zum Aushalten.

      "Also.. eine Sache... Ich hoffe wirklich jemand stopft dir mal dein Mundwerk. ABER.. wenn du SO gut bist. Ich bin wieder in der Küche, mach den Aufbau alleine, jemand SO TOLLES wie du müsste das doch easy hinbekommen. Bye!"

      Mit den Worten verschwand sie zurück in ihre Küche um die Ruhe vor der anderen zu haben.
      Tief durchatmend, richtete sie dort alles für die Vorbestellungen her und verdrehte nur immer wieder die Augen, wenn sie an andere dachte.
    • Ein wenig später zur Mittagszeit
      Honeydrop

      Inzwischen war wesentlich mehr auf den Straßen los, und in beide Cafe`s verirrten sich die ersten Gäste, deren Stimmung ähnlich angenehm war, wie das Wetter draußen. Ganz anders war die Stimmung im Honeydrop, als sie bemerkten, was drüber am Urban Rose los war.
      "Hmmmpf, wieso haben die dort drüben solch einen Andrang?", murmelte Yuna, während sie sich zu einem Fenster begab, um besser sehen zu können. Offenbar standen dahinten viele Eltern mit ihren Kindern an. Gab es da etwa frisch Gepresstes? So eine Schande. Bei dem Wetter waren viele Kinder unterwegs, und mit ihren Eltern auch auf dem Markt. Und was lieben Kinder? Richtig - Limonade! Und die Eltern bekamen auch noch Gratis Eis! Die gehen wirklich aufs Ganze.
      Und hier? Yuna drehte sich um, fand ein paar alte Knacker und zwei Geschäftamänner, die hier Kaffee tranken und sich von weiteren Köstlichkeiten fern hielten. Keine Suppe zur Mittagszeit? Nicht mal die alten Herren?
      Yuna brodelte innerlich, behielt aber die Kontrolle. Heute Nacht würden sie auf jedenfall verlangen, das bei einer Niederlage kein Stand mehr draußen vor dem Urban Rose aufgebaut werden durfte! Oh ja, das war eine prima Idee.
      "Na gut, Zeit für Gegenmaßnahmen!" Yuna hatte eine Idee und holte sich Seki und Feli zur Seite.
      "Hört zu, ihr beiden. Ihr schnappt euch jetzt ein Stapel Flyer und ab mit euch auf demn Markt. Klappert auch die umliegenden Straßen ab. Macht ein wenig Werbung. Und nehmt noch eine Dose Bonbons mit. Damit bestechen wir die Kinder, hehehe."
      Yunas Augen funkelten wie Sterne, als sie sich bildlich vorstellte, wie die Kinder mehr der süßen Honigbonbons wollten, und dafür die Eltern förmlich ins Honeydrop zwingen würden.
      "Und wenn euch auch noch was einfällt, dan nur zu. Hopp hopp, die KUnden warten!"
      Ihr Blick wanderte wieder zum Fenster und ihre Gesicht zeigte ein Grinsen. "Wartet nur, ihr Looser ...!"
      "Heee, HEEE, Junge Dame! Ich möchte zahlen!", kam es plötzlich von einem der Tische. Einer der Geschäftsmänner war soeben fertig mit seinem Kaffee, und klappte bereits seinen Koffer wieder zusammen.
      "Sehr wohl, mein Herr!" Mit fröhlichem Lächeln begab sie sich elegant zur Kasse, und konnte gleich dort bleiben, weil der Typ ebenfalls dorthin kam.
      "Einmal der Kaffee, das macht dann 300 Yen. Möchten sie auch den Beleg dazu?"
      "Nein.", kam es genervt zurück. Der Mann knallte 350 Yen auf den Tisch und verabschiedete sich dann. "Stimmt so."
      "Vielen Dank, verehrter Gast. Beehren sie uns gern wieder. Einen schönen Tag wünsche ich ihnen."
      Kaum war der Gast verschwunden, säufzte sie. Ein ungemütlicher Bursche. Keinen Anstand. Immerhin gabs Trinkgeld.


      Urban Rose

      Das Geschäft lief super. Es schien sich recht schnell rum zusprechen, das es hier kühle und selbstgemachte Limonade gab. Frisch gepresst schmeckt eben doch ambesten. Dachte sich auch Rosabella, die selbstverständlich auch für sich selbst ein Gläschen zubereitete und verkostete.
      "HOOOhohohooo, diese Limonade ist einfach köstlich. Sie schmeckt so fruchtig, und so süß ... fast so süß wie ich es bin, hohohoo."
      Das schien gerade den Kindern zu gefallen. Ob sie wollte oder nicht, sie schien mit ihrer Art und Weise heute tatsächlich mal nützlich zu sein, auch wenn sie kaum bediente und die Arbeit eher an ihrer Kollegin hängen blieb, während sie lieber mit den Kindern knuffte, oder den Erwachsenen Männern, sofern welche dabei waren, schöne Augen machte.
      Mei Lee musste natürlich doch wieder beim Aufbau helfen, weil Rosabella das sonst nicht hinbekommen hätte. Und das hätte ganz bestimmt Ärger bedeutet, den sie sicher auch noch auf Mei geschoben hätte.

      Eine Limo nach der andere wanderte über die Theke, und Mei musste schon fast betteln, das Rosabella endlich mal mehr mit half. Natürlich so, das es nicht auffiel. Es gab nur wenige Momente, wo sie mal Ruhe hatten.
      "Ich soll das Eis alleine übernehmen? Haaahhh, das ist aber ganz schön viel verlangt.", beschwerte sie sich. Aber es half ja nichts. Wenn man sie so sehr darum bat, den Kunden das Eis zu reichen, dann konnte jeder Kunde sich glücklich schätzen, von einer solch erhabenen Dame bedient worden zu sein.
      Als sie dann auch noch etwas kleckerte, und sich die Hand und den Unterarm leckte, schienen gleich drei Typen ganz begeistert davon zu sein.
      Sofort knallte Geld auf den Tisch.
      "W-w-w-ii-wii-wiir...wollen Limonade! Drei große Gläser bitte."
      Als Rosabella in der Zeit schon das Eis zubereitete, und in die Waffeln drückte, kam die Bitte, doch absichtlich mit der Zunge drüber zu lecken.
      "Hmmm? Ich soll an eurem Eis lecken? Meint ihr das ernst?", fragte sie irritiert.
      Gerötet bejahten sie es und schienen ganz vernarrt zu sein, als Rosa genussvoll am Eis leckte, und dabei obzöne Geräusche machte.
      Von den drei Typen kam nur ein "OOOOoooohhhhhhhh....", und mit schelmischem Grinsen nahmen sie danach das Eis entgegen.
      Rosabella nutzte das eiskalt aus.
      "Nicht so hastig, meine Hübschen, starken Burschen. Mir ist vom lecken schon ganz kalt geworden. Wenn ich doch nur etwas Trinkgeld bekommen könnte, dann würde mein Herz förmlich in Flammen aufgehen ....uuhhhuuuuu...!"*Zwinkerzwinker*
      "OOOOHHHHHH......"
      Rums lagen sofort 1000 Yen Extra von jedem auf dem Tisch. Rosabella nahm es danken an, stopfte das Geld in ihr Oberteil, und bedankte sich mit einem Luftkuss in die Richtung der Männer, die fröhlich zwitschend davon hüpften.
      Gut das hier gerade keine Kinder anwesend waren.
      Rosabella kicherte siegesbewusst. "HO HO HO HOOO, hast du das gesehen, Mei? So einfach wickelt man das dumme Fußvolk um den Finger. Das hat uns 3000 Yen in die Kasse gespült. Aber das war ja zu erwarten. Eine Schönheit wie ich, verhilft dem Urban Rose zu einem fantastischen finanziellen Aufstieg. Wir werden heute einen neuen Rekord abkassieren, HOOOO HOHOHOOOO!"
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Yukiko:

      Die junge Frau nickte nur. Als Zeichen, dass diese Person für sie wichtig ist. "Ja." Bestätigte sie nochmal. Sie sah auf die Uhr. Es war noch Zeit. Da kam ihr eine Idee. Es war relativ warm. Limonade war das eine, aber sie wollten sich bestimmt noch abkühlen. Wie ein Schatten stand sie neben Yuna. "Eis. Kühle Getränke und Speisen. Dazu noch den Außenbereich öffnen. Schatten ist immer gut." Sie hoffte nur, dass Yuna nicht auf die Idee kommt, dass sich yukiko zum Teil entblößen würde. Wie hat Narben auf dem Körper, die sie niemanden zeigen will. Narben aus einer Zeit, als sie Soldatin war. Wo sie gekämpft und getötet hat, um ihr Heimatland zu beschützen.

      Sakura:

      Die Yakuza seufzte. Rosabelle war einfach nur ohne Ehre und würde ihr am liebsten die Kehle durch schneiden. Doch sie machte sich an die Arbeit. Trug Gegenstände, Essen und Getränke hin und her. Und als sie sah, was rosabelle da machte schnaubte sie nur kurz. "Einfach nur billig." Zu den Gästen ist sie freundlich und höflich. In einer Pause seufzte sie kurz. Wenn sie Sayuka nur sehen würde. Dann wäre ihr Elan wieder da. Aber irgendwie mussten sie das andere Café ausstechen. Einige von der Yakuza haben angeboten das andere Café zu sabotieren. Doch Sakura hatte da was dagegen. Auch die Yakuza arbeiten mit Ehre und wenn ihre Chefin nicht danach fragt, dann hält sie auch die Füße still. Ihre Kolleginnen wissen nicht, dass sie zur Yakuza gehört.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*