Versprochen (Anexis & Maka)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Versprochen (Anexis & Maka)

      Vorstellung: Versprochen (Anexis & Maka) - Vorstellung - ღAnime-Rpg-Cityღ

      @Anexis

      Unsanft wurde der Wolfsjunge aus dem Schlaf gerissen, als das Gezwitscher seiner Freundin der Amsel an seine Ohren drang. Leise fluchend, zog er sich seine Decke über den Kopf. "Wie oft, muss ich dir noch sagen, dass du mich nicht wecken musst!", brummte Haku verschlafen. "Ich höre dann damit auf, wenn du allein aufstehst.", antwortete ihm die Amsel. "Ach Meru...", murmelte Haku. "Du weißt dass ich kein Kind mehr bin, dass du ständig aus dem Bett holen musst oder? Was macht es denn, wenn ich 1 oder 2 Stunden länger schlafe?", fragte er und zog die Decke etwas nach unten. Aufgrund der plötzlichen Helligkeit blinzelte Haku und es dauerte etwas bis er den kleinen schwarz braunen Vogel entdeckte. "Und was ist, wenn etwas passiert? Und du bist nicht da weil du im Bett liegst?", stellte ihm Meru die Gegenfrage. Haku seufzte. Er setzte sich auf und sah zu dem Vögelchen. "Wenn es nachts irgendeinen Vorfall gibt, ist es auch nicht schlimm wenn ich schlafe? Ich versteh echt nicht wo der Unterschied ist.", sagte er und gähnte einmal herzhaft. Dann erhob sich Haku und streckte sich. "Naja, da ich einmal wach bin. Kann ich auch aufstehen.", sagte er und sah zu Meru. Diese jedoch war durch das kleine Loch in seiner Hütte wieder nach draußen gehopst. "Beeilung! Beeilung!", flötete sie vom Dach. Der Wolfsjunge seufzte. "Ja doch. Hör auf zu hetzen. Du weißt, dass ich mich nicht beeile, wenn du hetzt, nur weil du schon seit 3 Stunden wach bist.", brummte Haku. Er verließ seine Hütte und entledigte sich seiner Kleidung. Die wenige Kleidung die er besaß, behandelte er äußerst vorsichtig. Alles waren Kleidungsstücke die er den Menschen von den Wäscheleinen gestohlen hatte. Schließlich konnte er schlecht einfach in eins ihrer Geschäfte spazieren. Den Fehler sich den Menschen zu nähern, würde er nicht noch einmal machen. Damals, als er im Dorf nach seiner Freundin gesucht hatte, wurde er als Monster beschimpft und mit diversen Dingen beworfen. Seitdem mied der Wolf die Menschensiedlung. Haku schüttelte den Kopf um die Gedanken an damals zu vertreiben. Er sprang in das Wasser des kleinen Teiches, der neben seinem Haus lag und schwamm einige Runden. Als er fertig war, stieg er aus dem Wasser und schüttelte sich ein paar Mal. Ähnlich wie die Hunde der Menschen, wenn sie nass wurden. Während sich Haku wieder anzog, berichtete Meru ihm von den bisherigen Geschehnissen im Wald. "Also nichts ungewöhnliches, das ist gut.", sagte er und streckte sich. "Dann machen wir uns mal auf den Weg.", sagte Haku. Meru nahm wie sonst auch auf seiner Schulter Platz und gemeinsam machten sich die beiden auf den Weg um ihre tägliche Runde durch den Wald zu drehen.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Als ihr Wecker neben ihr klingelte presste Hinami ihre Augen zusammen. Was für ein Unding an einem seltenen freien Tag geweckt zu werden. Doch es war ja nicht so, als ob sie sich gestern nicht dazu entschieden hatte, sich heute morgen so wecken zu lassen. Immerhin wollte so ein seltener freier Tag angemessen genutzt werden. Hinami rang sich dazu durch den Wecker aus zu stellen und setzte sich dann mit einem leisen Seufzen auf und nahm ihr Handy in die Hand. Sofort sah sie nach, ob sie heute nicht spontan in den Dienst geschoben wurde, was nicht unbedingt eine Seltenheit wäre. Doch die Luft schien rein zu sein. So stand sie auf, hüpfte unter die Dusche und machte sich ein schnelles Frühstück, welches sie gestern bereits vorbereitet hatte. Kaum hatte sie fertig gegessen wechselte sie von ihrem Bademantel in ihre Klamotten. Praktische Sachen, sie allerdings auch beweglich genug waren, dass sie sich gut und frei darin bewegen konnte. Für heute hatte sie sich den Wald vor genommen. Vorgestern hatte sie es tatsächlich geschafft sich mit einem damaligen Freund zu treffen. Das Treffen war gut gelaufen, die beiden hatten sich verstanden, als ob Hinami nie weggewesen war. Und natürlich hatten sie direkt Nummern ausgetauscht. Doch trotz des guten Treffens war sie heute im Wald alleine auf sich gestellt. Joshi musste heute arbeiten. Während sie ihren Rucksack und ihre dazu gehörende Ausrüstung packte summte die junge Frau gut gelaunt vor sich hin. Ob der Schrein wohl noch stand? Für einen Moment war sie etwas nachdenklich. Was wenn er nicht mehr da war? Oder es der Eiche nicht gut ging? Schnell schüttelte sie den Kopf. Solche Gedanken wollte sie sich nicht machen. Sie war wieder Zuhause. Sie wollte sich keine schlimmen Szenarien in den Kopf setzen. Doch augenblicklich musste sie nun an Haku denken. Praktisch gleichzeitig bekam sie Bauchschmerzen. Gab es ihn noch? Ging es ihm gut? Vermutlich wäre er nicht gut auf sie zu sprechen, wenn sie sich über den Weg stolpern sollten. Immerhin war sie einfach verschwunden. Gedankenverloren stand sie einige Augenblicke fast regungslos da. Nun schlug sie sich einige Male leicht gegen die Wangen, um sich zurück auf die Erde zu holen. "Was soll das denn... Warum ist mein Kopf heute so...", murmelte sie zu sich selbst. Dann verließ sie endlich ihre Wohnung und spazierte zu ihrem bekannten Wald. Auch wenn sie hier aufgewachsen war hatte sich in den Jahren in denen sie nicht hier gewesen war einiges geändert. So gab es den Trampelpfad, den sie immer genutzt hatte um an ihre Plätze zu kommen nicht mehr. Also wanderte sie gemütlich zu einem der 'offiziellen Waldeingänge', um dahin zu kommen, wo sie wollte. Sie sah sich lächelnd um und band sie die Haare zu einem Zopf zusammen. Als ob sie letzte Woche das letzte Mal hier gewesen war wusste sie sofort, wo sie war und welcher Weg wohin führte. So machte sie sich tatsächlich als erstes auf den Weg zu der alten Eiche.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Zu allererst führte ihn der Weg zu dem Campingplatz in der Nähe eines großen Teiches, wo die Menschen auch fischen konnten. Vorsichtig hockte Haku zwischen den Büschen um zu überprüfen ob die Luft rein ist. Da er niemanden sah und auch keine anwesenden Menschen roch, schlich er sich zu dem Campingplatz. Seine Augen verengten sich zu schlitzen, als er den Müll und die Flaschen überall rumliegen sah. //Sie werden es nie lernen.//, dachte er sauer. Eins seiner Ohren zuckte und Haku sah sich um. Er hob seine Nase in den Wind, ließ den Kopf aber wieder sinken. Einen Augenblick, dachte er schon, die Menschen kämen zurück. Haku sah zum Zelt und dann wieder zu dem Müll der überall verteilt war. Dem Wolfsjungen kam eine Idee. Grinsend öffnete er das Zelt und fing an die Vorräte der Menschen zu durchsuchen. Einige Lebensmittel und Kleidungsstücke, fanden den Weg in deine Taschen. Schließlich hob der Wolf den Müll vor dem Zelt auf und warf es in die Behausung der Menschen. Einen Augenblick überlegte er ob er das Zelt wieder verschließen sollte, entschied sich jedoch dagegen. Haku sah sich noch einmal um und verschwand dann wieder mit seinen Schätzen zwischen den Bäumen. Er aß eines der Sandwiche, die er den Menschen entwendet hatte und ging weiter. Die Kleidung und einen Teil der Lebensmittel versteckte er in einem seiner Verstecke. Auf dem Rückweg, würde er erneut hier vorbei kommen und es einsammeln.
      Haku war gerade fertig seine Schätze zu verstecken, als Meru aufgeregt um ihn herumflatterte. "Was ist los?", fragte er und sprang von dem Vorsprung herunter. "Es ist ein Mensch im Wald.", sagte die Amsel. Haku hob wenig überrascht die Augenbraue. "Ja vermutlich die Deckscheine vom Campingplatz.", sagte er. "Nein.", flötete die Amsel. "Sie ist am alten Tempel. Hattest du nicht dafür gesorgt, dass sich niemand mehr dorthin verirrt?", fragte das Vögelchen. Haku runzelte die Stirn. "Naja ich hab es zumindest versucht.", murmelte er. Gemeinsam mit der Amsel machte er sich auf den Weg. Es dauerte nicht lange und sie waren in der Nähe des Schreins und der alten Eiche. Haku zog seine Kleidung aus und verbarg sie sorgsam vor den Blicken der Menschen. Dann verwandelte er sich in einen Wolf. Leise, fast schon lautlos, schlich er durch das Gebüsch und sah sich in der Nähe der Eiche und des Schreins um. Bisher konnte er noch keinen Menschen entdecken oder erschnüffeln. //Ob Meru sicher ist, dass hier ein Mensch ist? Ich kann niemanden entdecken.//, dachte er verwirrt.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Der 'Weg' auf dem sie sich gemacht hatte war kaum noch als Weg zu erkennen. Alles war zugewuchert und wusste man nicht, dass hier mal ein tatsächlicher Weg gewesen war würde vermutlich niemand auf die Idee kommen hier entlang zu gehen. Das ganze ähnelte mehr einem Querfeldein Ausflug als allem anderen. Doch genau auf so etwas war die junge Frau vorbereitet. Besonders lange hätte sie sich auf den offiziellen Wegen sowieso nicht aufgehalten. Sie wollte zu ihren alten verstecken, zu dem Ort, an dem sie ein Waldtippi gebaut hatten, zu ihrem Kletterbaum. Und nichts davon lag auch nur in der Nähe der Wege. Zumindest in ihrer Erinnerung. Vielleicht hatte sich das inzwischen geändert. Vielleicht gab es nun neue Wege weshalb die alten, so wie dieser hier, kaum mehr zu erkennen waren. So kletterte sie über einen Baum, der in ihrem Weg lag, quetschte sich ohne Sorgen sich zu verletzen oder etwas von ihren Klamotten kaputt zu machen durch Sträucher, bis sie es schließlich an den Platz den sie ins Visier genommen hatte ankam. Kurz klopfte sie ihre Kleidung ab und zog ein paar Blätter ins Ästchen aus ihren Haaren heraus, bevor sie sich umsah. "Hätte nicht damit gerechnet, dass es So schwer wäre zu dir zu kommen. Als ob dich jemand verstecken wollten würde.", redete Hanami mit sich smart selbst, als sie zu dem großen Baum sah. Sie näherte sich diesem etwas und verbeugte sich schließlich vor diesem, als ob er ein Mensch wäre. Immerhin war dieser Ort immer so wichtig für sie gewesen, dass sie ihm genügend Respekt entgegenbringen wollte. Mit einem beruhigen Lächeln legte sie den Kopf etwas schief. "Dir scheint es ganz gut zu gehen. Ich bin mir sicher, dass du hier genug Ruhe vor Menschen hast und so ungestört hier leben kannst." Nun seufzte sie. Vielleicht war es ganz gut, dass niemand hier war. Sonst würde man sie wohl als verrückt erklären, wenn man ihr zusah, wie sie mit einem Baum redete als ob er ein guter Freund von ihr wäre. "Als ich hier her gekommen bin habe ich so viel Müll gesehen... Eigentlich wollte ich dir etwas mitbringen." Sie zog ein kleines Glöckchen aus einer ihrer Hosentaschen und betrachtete dieses. Dann schüttelte sie den Kopf. "Aber das lasse ich lieber. Ich möchte euch hier nicht noch mehr Ärger machen.", murmelte sie leise und steckte das Glöckchen wieder ein. Dann wanderte ihr Blick zu dem Tempel, der schon bessere Tage gesehen hatte. "Ich sehe schon... Hier war lange niemand mehr?" Hinami stellte ihren Rucksack auf den Boden ab und ging nun ein paar Schritte, um sich vorsichtig ein Bild von dem zu machen, was sich durch das zu wachsen des Tempels alles verändert hatte.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Der Wolf hatte den Baum beinahe einmal umrundet, als er plötzlich einen Menschen roch. Instinktiv machte er sich klein und verschwand im nächsten Gebüsch. Er wartete und beobachtete den Menschen, der es wagte in sein Revier einzudringen. Er lauschte wachsam den Worten und kniff die Augen zusammen, als der Mensch ein kleines Objekt in der Hand hielt. Schließlich bewegte sich der Mensch in seine Richtung und Haku wich etwas zurück. Er ließ sich weiter in das Dunkel des Waldes fallen, so dass er zwischen dem Gebüsch kaum noch auszumachen war. Ein tiefes bedrohliches Knurren entwich seiner Kehle. Seine Augen leuchteten in einem hellen rot, während er den Mensch fixierte. Langsam und vorsichtig, machte Haku einen Schritt vor den anderen und versuchte so dem Menschen genug Angst einzujagen, in der Hoffnung, dass dieser sich nicht noch einmal hierher wagte.
      Haku ging vorsichtig weiter, versuchte mit seinem Knurren den Menschen weiter zurück zu drängen. Wütend, bedrohlich klang das Bellen, dass Hakus Kehle entwich. Als er erneut knurrte sah man deutlich seine langen, scharfen Zähne. //Was will die hier.//,fragte er sich und hoffte, dass dieser Mensch bald verschwinden würde. Vermutlich würde es dann wieder heißen, dass ein Wolf in den Wäldern sein Unwesen trieb. Jedoch war das Haku egal. Es war ihm lieber die Menschen dachten dies, als dass sie hier einfach herumspazierten, als würde der Wald ihnen gehören.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Als Hinami aus dem Busch heraus angeknurrt wurde und dann noch das Bellen hinzu kam blieb sie schließlich wie angewurzelt stehen. Allerdings konnte sie nicht von dich behaupten, dass sie Angst hatte. Vielleicht, weil sich dieser Ort so vertraut anfühlte? "Ah... Hier wohnt jemand. Ich möchte nicht stören.", sagte sie leise und ging die paar Schritte die sie gegangen war wieder zurück, während sie noch einmal übe die Geräusche nach dachte. Das klang nach einem Wolf. Automatisch musste sie erneut an Haku denken. Mit einem leisen seufzen holte sie eine große Plastiktüte aus ihrem Rucksack und band diese am Rucksack fest. Wenn sie unterwegs Müll finden würde könnte sie diesen gleich mitnehmen. Auf den Boden gekniet sah sie noch einmal in die Richtung, aus der das knurren gekommen war. "Du kennst ihn bestimmt... Ich würde zu gerne wissen, wie es ihm geht.", redete sie mit sich selbst und sah dann hoch zur Eiche. "Du wirst von jemandem beschützt. Im dich muss ich mir sicher keine Sorgen machen." Sie lachte nun leise, stand auf und setzte dich den Rucksack wieder auf. "Ich werde es sicher nicht schaffen jeden Tag her zu kommen. Aber ich werde mich sicher öfter hierher verlaufen." Hinami legte eine Hand an den Stamm der Eiche und schloss die Augen für ein paar Momente. Dann sah sie sich erneut nach dem vermeidlichen Wolf um. "Ich gehe jetzt wieder. Pass mir gut auf den Ort hier auf. Und falls du meinen Freund kennst auch auf ihn." Den letzten Satz sagte sie etwas leiser. Dann nahm sie ihren Hand von der Rinde und ging zurück zu der Lücke zwischen dem Gebüsch, durch die sie sich zu der Eiche gequetscht hatte. Wenn hier wirklich jemand oder etwas war, das sie nicht an diesem Ort haben wollte wollte sie nicht für Unruhe sorgen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Der Wolf beobachtete den Menschen vor sich. //Sie wirkt nicht so, als hätte sie Angst vor mir.//, dachte er. Der Wolf war kaum noch vom Gebüsch verborgen, als der Mensch mit dem Baum sprach. //Warum redet sie mit dem Baum?//, fragte er sich und wurde bei ihren Worten stutzig. //Welchen Freund meint sie? Etwa den Baum?//, fragte er sich und legte etwas den Kopf schief. Nun da genug Abstand zwischen ihm und dem Menschen war, trat er etwas aus dem Gebüsch heraus und beobachtete jede Bewegung des Menschen. Noch immer knurrte der Wolf, auch wenn es nicht mehr ganz so bedrohlich klang sondern eher, wie eine Warnung klang, dass man sich ihm nicht mehr einfach so nähern sollte. Als der Mensch die Eiche und den Schrein schließlich verließ, wartete Haku einige Minuten ehe er zu dem Schrein ging und diesen beschnüffelte. //Scheint alles ok zu sein.//, dachte er und sah sich um. //Müll hat sie auch keinen herumgeworfen.//, dachte er, als er sich umsah. Die Worte des Menschen kamen ihm wieder in den Sinn. //Es klang so, als würde ich sie öfter hier antreffen...Mal sehen...//, dachte er. Irgendwie fand er diesen Menschen seltsam. Nicht nur, dass sie scheinbar keine Angst vor ihm hatte, auch ihr Geruch war seltsam. Irgendwie wirkte er vertraut, aber auch irgendwie anders. Fast hätte man meinen können, es wäre seine Freundin von früher, aber das konnte nicht sein. Warum sollte sie nach all den Jahren hier wieder auftauchen? Abgesehen davon, dass der Wolf mittlerweile der Meinung war, dass sie nicht mehr am Leben war. Haku trottete zurück zur Eiche. Er rollte sich in der Nähe des Schreins zusammen und schloss die Augen. Ein kurzes Nickerchen konnte nicht schaden. Zumal Meru ihn vermutlich wecken würde.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Statt sich noch einmal im zu drehen, um einen besseren Blick auf den Wolf zu bekommen wuselte sich die junge Frau einfach durch die Büsche, bis sie wieder normal gehen konnte und wieder querfeldein durch den Wald ging. Immer wieder zupfte sie dabei Müll aus den Ästen der Pflanzen heraus, der sich in diesen verfangen hatte und ließ das ganze in der Tüte an ihrem Rucksack verschwinden. "Ob es doch noch gibt, Haku?", murmelte sie vor sich hin. "Das du inzwischen in so einem zugemüllten Wald leben musst." Sie seufzte, als sie eine Dose von einem Ast herunter zog. "Aber weißt du... Ich bin inzwischen in einigen Wäldern gewesen und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer." Hinami blieb stehen und legte den Kopf mit einem seufzen zur Seite. "Ich muss wirklich aufhören mit mir selbst zu reden. Erst unterhalte ich mich mit einem Baum und jetzt rede ich so, als ob du hier wärst und mich hören würdest, während ich mitten im Wald stehe. Morgen lese ich sicher einen Bericht, dass sich eine verrückte im Wald herum treibt." Hinami zog die Schultern leicht hoch und ging dann langsam weiter. Inzwischen folgte sie eher der Müllspur, anstatt sich anderes zu orientieren wo sie gerade war. Irgendwie hatte sie immernoch das Gefühl den Ort wie ihre Westentasche zu kennen. Und falls garnichts mehr ging hatte sie imnernoch ihre Handy, das ihr sicher gehen konnte.
      Als sie ihren Schritten dem herumfliegenden Müll ausgerichtet hatte, und die Tüte immer voller wurde machte sich nun langsam doch daran den nächsten Platz, an dem sie sich früher oft aufgehalten hatte zu suchen. Ihr Blick suchte nach einem Unterschlupf. Keine wirkliche Höhle, eher ein Tunnel aus Felsen, der einfach so im Nichts stand.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Der Wolf lag nicht lang, als die Amsel erneut um ihn herum flog. "Was?", fragte er und öffnete seufzend die Augen. "Der Mensch von eben.", sagte sie atemlos. "Was ist mit dem?", fragte Haku. "Sie läuft weiter im Wald herum.", sagte das Vögelchen. "Und?", fragte Haku. "Was erwartest du. Das ist ein Mensch. Vermutlich läuft sich nicht mal auf den Wanderwegen sondern einfach querfeldein und schmeißt ihren Müll überall herum.", murmelte er und kratzte sich mit seinem Hinterlauf am Ohr. "Ja...nein...sie ist irgendwie anders.", sagte die Amsel. Haku zog die Augenbraue hoch. "Sie sammelt den Müll auf und sie scheint...", stoppte das Vöglein. "Scheint was?", fragte Haku. "Sie scheint dich zu kennen. Sie hat deinen Namen gesagt.", sagte Meru. Einen kurzen Augenblick flammte Hoffnung in Hakus Augen auf. Hoffnung darauf, dass es sich bei dem Menschen vielleicht um seine alte Freundin handeln könnte. Jedoch verflog dieser Ausdruck so schnell wieder aus seinen Augen wie er gekommen war. "Führ mich zu ihr.", brummte Haku. Bevor er jedoch Meru folgte, lief er zurück zu seiner Kleidung, nahm diese in sein Maul und folgte der Amsel. Es dauerte schließlich nicht lange und er konnte den Menschen riechen. Er legte seine Kleidung ab. "Danke.", sagte Haku zu Meru. "Warte an der Eiche, auf mich.", sagte Haku. "Aber...", fing Meru an. "Nichts aber! Warte einfach da!", sagte Haku schroff. "Bitte Meru.", fügte er dann sanfter hinzu. Meru nickte und erhob sich dann in die Lüfte. Haku wartete bis er die Amsel nicht mehr riechen konnte und verwandelte sich zurück in einen Menschen. Er zog seine Kleidung wieder an und hob dann den Kopf um herauszufinden, in welcher Richtung sich der Mensch befand, der ihn angeblich kennen sollte. Vorsichtig, immer darauf bedacht ja keinen Laut zu machen, begab sich Haku in die Richtung die seine Nase ihm andeutete. So dauerte es nicht lange und der Wolfsjunge erblickte die Menschenfrau. An ihrem Rucksack hing ein Beutel, in den sie offenbar den Müll beförderte der ihr unterwegs unter die Nase kam. Das schon allein war seltsam. Vorsichtig und leise beobachtete er den Menschen. //Sie scheint sich hier auszukennen.//, dachte er und kniff die Augen zusammen. Obwohl er die Frau nicht kannte, so hatte er trotzdem das Gefühl sie zu kennen. Warum also hatte er das Gefühl? Es konnte unmöglich seine Freundin von damals sein. Sie war mit Sicherheit tot. Sie konnte also unmöglich plötzlich hier auftauchen. Wer war diese Frau also?

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Immer wieder sah Hinami sich um, um sicher zu sein, dass sie sich nicht verlaufen würde. Nicht, dass sie sich tatsächlich Sorgen darum machen würde, aber sicher war wohl sicher. Statt vor sich hin zu summen genoss sie lieber die Geräusche, die der Wald ihr zu bieten hatte. Eine willkommene Abwechslung neben ihrem lauten Berufsleben, welches durchgehend von irgendwelchen piepen und klingeln begleitet wurde. Als sie ihren gesuchten Unterschlupf sah wurde ihr Gang etwas schneller, sodass sie förmlich darauf zu rannte. Als sie allerdings davor zu stehen kam musste sie leise lachen. "Den hatte ich etwas größer in Erinnerung." Sie zog ihren Rucksack von den Schultern, achtete darauf den gesammelten Müll nicht neu zu verteilen, stellte ihn auf den Boden und krabbele dann in den Unterschlupf hinein. Kaum zu glauben, dass hier mal drei Kinder genug Platz gefunden hatten. Statt sich nach möglichen Beobachtern umzusehen drehte sie ihren Kopf so, dass sie an die Decke des Steinunterschupfes sehen konnte, fing an das Moos daran ab zu knibbeln, um die kleinen Muster frei zu legen, die sie damals mit Steinen hinein gehauen hatten. "Alles noch da...", flüsterte sie und fuhr mit ihrem Finger ein paar Linien entlang, bevor sie ein Bild mit ihrem Handy davon machte. Das würde sie Joshi das nächste Mal zeigen, wenn sie sich trafen. Vorsichtig zog sie ihren Rucksack nun etwas an sich heran, kramte in diesem, zog einen Apfel heraus und biss in diesen hinein. Sie lehnte sich mit ihrem Rücken an den Steinblock hinter ihr und betrachtete das Muster weiter, während sie mit einem verträumten Lächeln den Apfel kaute. "Schon seltsam... Hier hat sich so viel verändert, aber gleichzeitig ist irgendwie noch alles so wie es war... nur... ruhiger. Und mit mehr Müll.", flüsterte sie leise vor sich hin. "Alles so wie es war... Vielleicht aber auch nur, weil ich so viel Zeit hier verbracht habe?" Ihr Flüstern war fast tonlos. Immerhin war es wohl seltsam genug eine erwachsene Frau zu sehen, die in einem kleinen Steintunnel saß und einen Apfel aß. Es war wohl ganz gut, wenn man sie nicht direkt hören könnte.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Der junge Mann wusste nicht wirklich was er von der jungen Frau halten sollte. Er war früher mal an diesem Ort, allerdings konnte er sich nicht vorstellen, was an einem Steinunterschlupf so interessant war. Vorsichtig schlich er näher ran, allerdings nicht ganz so vorsichtig wie davor und trat prompt auf einen trockenen Ast. Augenblicklich versteckte er sich hinter dem Stamm von einer Kastanie und hoffte, dass der Mensch ihn nicht gesehen hatte. Leise und mit angehaltenem Atem wartete er.
      Schließlich konnte er hören, wie die junge Frau scheinbar wieder hinunter kam. //Mist und nun? Wenn sie hier langkommt, wird sie mich sofort sehen.//, dachte er und sah sich um. Haku hob einen Stein auf und warf ihn ein paar Meter weiter von sich weg. So hatte er die Chance ins Gebüsch abzutauchen. Gesagt getan. Haku tauchte ab und bewegte sich in geduckter Körperhaltung ein ganzes Stück von ihr weg. Leise zog er die Hose und das Shirt aus und versteckte es unter einigen Büschen. Dann erst verwandelte er sich in seine Wolfsform. So war er besser geschützt und ein Wolf fiel im Wald nicht so auf, wie ein Mensch mit Wolfsohren. Leise schlich der Wolf wieder zu der jungen Frau, um sie zu beobachten. Noch immer war er sich nicht sicher, warum bei ihr das Gefühl des Widererkennens so stark war.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Als die Frau die nicht so ganz passenden Geräusche hörte runzelte sie die Stirn leicht und sah sich suchend um. "Hallo?", fragte sie relativ laut. Doch wie erwartet kam da keine Antwort. Sie krabbelte aus dem Steinunterschlupf hervor, als sie den Apfel fertig gegessen hatte und sah sich um. Dich wirklich etwas sehen konnte sie auch nicht. "Muss ich mir wohl eingebildet haben." Sie strich sich eine Haarsträhne die ihrem Pferdeschwanz entkommen war aus dem Gesicht. Erst jetzt machte sie sich darüber Gedanken, warum sie keine Angst gehabt hatte, als sie scheinbar ein Wolf angebellt hatte. Sich hier wohl fühlen hin oder her, es war immernoch ein wildes Tier gewesen. Oder? Vielleicht hatte Haku ihr damals einfach jede Angst vor Wölfen genommen. Immerhin hatte er keine aggressive Art ihr gegenüber gehabt. Erneut klopfte Hinami ihre Klamotten ab, bevor sie sich ihren Rucksack aufsetzt. Dabei sah sie für einen Moment zu einem der Büsche, als ob etwas ihren Blick förmlich anzog. Doch was genau es war wusste sie selbst nicht. War dort etwas? Zögernd ging sie nun ein paar kleine Schritte auf den Busch zu, dann ging sie in die Hocke um einen besseren Blick zwischen die Äste zu bekommen. "Hallo?", fragte sie erneut etwas zögernd.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Der Wolfsjunge zuckte zusammen, als er plötzlich die laute Stimme der Frau hörte. Er hörte wie sich die Frau in Bewegung setzte und auf ihn drauf zu kam. unsicher sah sich Haku um. Wo sollte er als nächstes hin? Als der Mensch schließlich stehen blieb und erneut Hallo sagte, überlegte der junge Mann nur einen Augenblick. Blitzschnell lief er auf die Frau drauf zu und verschwand kurz darauf im nächsten Gebüsch. Er verstecke sich erneut und beobachtete die Frau. //Ich kann Merus nerviges Gezwitscher schon hören. Warum setzt du dich einer solchen Gefahr aus? Sei doch vorsichtiger. Was wenn sie gefährlich ist?//, dachte der Wolf und verdrehte die Augen. Die Frau war nicht gefährlich, dass konnte Haku riechen. Aber irgendwie fand er sie trotzdem seltsam. Laut Meru, hatte sie seinen Namen gesagt, aber seitdem er ihr gefolgt und sie beobachtet hatte, gab sie irgendwie nur Schwachsinn von sich. //Eigentlich hab ich auch anderes zu tun, als einem Menschen hinterher zu rennen.//, dachte er.//Vermutlich hat sich Meru einfach nur verhört.//, dachte er und schüttelte den Kopf. Vorsichtig, damit der Mensch ihm nicht zu nahe kam, ging er zu der Stelle, an der er sich seiner Kleidung entledigt hatte und schnappte sich diese. //Ich sollte so langsam zurück zur Eiche gehen. Meru wartet und ich hab noch einiges anderes zu erledigen.//, dachte er und setzte sich langsam in Bewegung.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Als der Wolf nun aus dem Gebüsch auf sie zu gerannt kam war Hinami wie versteinert. Sie blinzelte einige Male, als er an ihr vorbei war und drehte sich dann langsam nach ihm um. "Waren seine Augen.. rot?", murmelte sie verwirrt. "Wie die von Haku damals.." Sie stand langsam wieder auf und sah in die Richtung, in die der Wolf gerannt war. Leider war der Wolf so schnell unterwegs gewesen, dass seine Augen das einzige gewesen waren, die ihre Augen gerade einfangen konnten. "Pass bitte gut auf ihn auf, wenn du ihn kennst." Hinami biss sich leicht auf die Lippen und atmete tief durch. Vermutlich war es ein gutes Zeichen, dass sie diesem Wolf gerade begegnet war. Das würde bedeuten, dass es mehr von denen, die wie Haku waren gab und er wohl nicht alleine war. Vielleicht sollte sie doch etwas beunruhigt davon sein, dass sie nun zum zweiten Mal einem Wolf begegnet war. Die junge Frau war sich wirklich nicht sicher. Vielleicht wäre es doch besser, wenn sie sich auf den offiziellen Wegen aufhalten würde. Ein nachdenkliches seufzen entwich ihr. Das war wohl einer der seltsamsten Waldbesuche seit langem. Unsicher legte sie ihre Hand in den Nacken und schüttelte leicht den Kopf. Nun ging sie bewusst einige Schritte von der Stelle, bei der sie den Wolf das letzte Mal gesehen hatte, weg. Sie wollte ihr Glück nicht herausfordern. Sie beschloss einige Momente dort wo sie nun stand zu warten, damit der Wolf hoffentlich weiter ging und sie nicht aus versehen über ihn stolpern würde, wenn sie den Weg zurück lief, was sie dann schließlich auch tat.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Der junge Mann blieb augenblicklich stehen, als er seinen Namen hörte. //Woher kennt sie meinen Namen?//, fragte er sich und drehte sich zu der jungen Frau um. //Es kann unmöglich Hinami sein. Warum sollte sie jetzt hier wieder auftauchen.//, fragte er sich und legte seine Kleidung ab. Obwohl es für ihn ein enormes Risiko war, verwandelte er sich zurück und schlüpfte in seine Kleidung. Er beobachtete die Frau noch eindringlicher. //Vielleicht war es nur Zufall?//, fragte er sich. //Das kann unmöglich Hinami sein. Sie hat eine Narbe unter dem Knie und...//, dachte der Wolfsjunge stoppte jedoch dann seine Gedanken. Bisher hatte er selber nicht darauf geachtet, ob der Mensch eine Narbe an der Stelle wie Hinami hatte. Wenn ja, könnte es vielleicht doch seine alte Freundin sein? Haku schüttelte den Kopf. Er schob den Gedanken so weit wie möglich von sich. Es konnte nicht Hinami sein, die er dort sah. Sie war tot, warum sonst war sie damals so einfach verschwunden. Der junge Mann war so in seinen Gedanken vertieft, dass er nicht mitbekam, wie die Menschenfrau in sein Blickfeld wanderte, nur war es ein leichtes für sie den Wolfsjungen zu entdecken. Haku war alarmiert er hechtete hinter einen Baum und hoffte das der Mensch ihn nicht gesehen hatte.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Als in ihrer Nähe etwas unerwartet hohes hinter einen Baum hechtete stoppte Hinami sofort. Etwas hohes? Zumindest hatte das nicht mehr die Silhouette eines Wolfes gehabt. Sie sah ungefähr in die Richtung und fing an an ihrem Daumen etwas an der Haut zu knibbeln, wie sie es irgendwie schon immer getan hatte, sobald sie unsicher wurde. Eine schlechte Eigenart, die sie so schnell nicht los werden würde. "En... Entschuldigung?", fragte sie in die Richtung und sah suchend von Baum zu Baum. Sie atmete tief durch und ging nun einfach in die Richtung weiter, in der sie das, was gerade mehr nach Mensch ausgesehen hatte als nach Wolf hin gesprungen war. Falls es wirklich ein Mensch war sollte sie ihn vielleicht warnen, dass hier in der Nähe ein Wolf war. Schließlich war vermutlich nicht jeder so abgebrüht, wie sie, was diese Tiere anging. Es würde sie nicht einmal wundern, wenn genau diese Abgebrühtheit sie irgendwann so richtig in Probleme geraten würde. "Bist du einer von ihnen?", flüsterte sie nun leise. Wenn das tatsächlich ein normaler Mensch gewesen war würde sich wohl eine wirklich gute Ausrede für diese Frage einfallen lassen müssen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Zu seinem Glück oder besser gesagt zu seinem Unglück, hatte der Mensch ihn nicht gesehen. Allerdings bewegte sie sich nun in seine Richtung. Eng presste sich Haku an den Baum, der an dem kleinen Hand stand. Vorsichtig versuchte er sich um den Baum herum zu schleichen, um dem Menschen aus dem Weg zu gehen. Jedoch war er dabei nciht annähernd so vorsichtig wie er es sonst war. Er trat auf einen lockeren Stein und man hörte wie etwas den Hang hinunter fiel. "Aua!", murmelte der junge Mann und hielt sich den Kopf. Er hatte den Menschen fast schon wieder vergessen, vor dem er sich eigentlich verstecken sollte. Sein Blick fiel auf die Steine die mit ihm nach unten gefallen waren und er fluchte leise. //Wenn sie das nicht gehört hat, dann ist sie taub. Lieber schnell aufstehen und verschwinden.//, dachte er und stand aus dem kleinen Steinhaufen auf. Bei jeder Bewegung, rollten erneut Steine herunter. //Klasse Haku, mach am besten noch mehr Lärm. Vielleicht solltest du gleich jedem Menschen und jedem Jäger auf die Nase binden, dass du hier zu finden bist.//, dachte er. Der Wolfsjunge sah zu der Stelle, an der er heruntergefallen war und erstarrte augenblicklich. Über ihm stand der Mensch. Hakus Augen wurden zu schlitzen und er wich zurück. "Verschwinde lieber aus dem Wald, Mensch. Deinesgleichen haben hier nichts zu suchen!", sagte er drohend. Es war gar nicht gut, dass ein Mensch ihn gesehen hatte. Er wusste was das hieß, dass wieder Scharenweise Jäger und Wilderer ihren Weg hierher finden würden um ihn zu jagen.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Als die Frau etwas fallen hörte ging sie sofort zu der Stelle. Sie hielt sich an dem Baum fest und beugte sich etwas über den Abhang, um einen Blick auf denjenigen zu werfen, der da gerade einen Abgang gemacht hatte. Ihre Augen weiteten sich, als sie die Ohren an seinem Kopf und die roten Augen sah. Sofort legte sie einen Finger auf ihre Lippen, als Zeichen, dass er nicht so laut sein sollte. "Shh.... Was meinst du was hier los ist, wenn du entdeckt wirst?", sagte sie leise und kniete sich dann an den Hang. Tatsächlich war sie erstaunlich wenig überrascht davon einen Wolfsjungen an zu sehen. Sie sah sich kurz um um eine Stelle zu finden, an der sie nach unten kommen konnte ohne sich jeden Knochen zu brechen. "Hast du dir weh getan? Ich muss dich etwas fragen." Hinami schnürte ihren Rucksack und den Beutel nun fester an sich, sodass dieser nicht verloren ging, als sie anfing den Hang hinunter zu steigen und versuchte dabei sich so fest zu halten, dass sie keine plötzliche Bekanntschaft mit der Schwerkraft machen musste. "Du siehst jemanden sehr ähnlich. Jemand mit dem ich gut befreundet war.", erklärte sie, während sie herunter kraxelte. "Vielleicht kennst du ihn?"
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Haku

      Der junge Mann wich weiter zurück, als die Frau zu ihm nach unten kam. "Lass das meine Sorge sein, wenn ich entdeckt werde.", sagte er. "Abgesehen davon, muss ich dir gar ncihts beantworten. Ich kenn dich nicht und ich bezweifle, dass ich jemandem ähnlich sehe.", sagte Haku und musterte die junge Frau. bei dem Wort befreundet, spitzte Haku die Ohren. "Das bezweifle ich.", murmelte Haku auf die Frage des Menschen. Jetzt, da sich die beiden gegenüber standen, zog sich Haku der Magen zusammen. Er hatte irgendwie ein ungutes Gefühl. Vielleicht sollte er doch lieber das Weite suchen. Er beobachtete, wie der Mensch den Hang hinunter kletterte, als er sie anknurrte. "Bleib dort stehen.", sagte er und ging selber noch einen Schritt zurück. "Solltest du noch einen Schritt näher kommen, beiß ich dir ins Bein.", sagte er drohend. "Oder in die Kehle. Je nachdem wo ich eher ran komme.", fügte er noch hinzu. "Deine Frage kannst du auch von dort stellen.", sagte er. Unbehagen und Angst kletterten Hakus Rücken hinauf. Der Wolfsjunge fühlte sich nicht wohl in dieser Situation.

      The worst Day of loving someone is the Day you lose them.
    • Hinami Ito

      Unten angekommen zuckte sie leicht zusammen, als sie eher unsanft gesagt bekam, das sie bleiben sollte, wo sie war. Und sofort fing sie wieder an an ihren Daumen etwas Haut an zu kratzen. Für einen Moment überlegte sie tatsächlich einfach weiter auf ihn zu zu gehen. Doch dann erinnerte sie sich daran ihr Glück nicht heraus zu fordern. "Du bist ein Wolfsjunge.", benannte sie das ziemlich offensichtliche. Hinami zog ihren Rucksack ab, ging in die Hocke und holte eine kleine erste Hilfe Tasche raus. "Ich weiß nicht, ob du so etwas gebrauchen kannst, aber falls du dich verletzt hast kannst du dir gerne damit helfen.", sagte sie ruhig und war die Tasche etwas von sich weg. "Den Müll nehme ich natürlich mit. Nun... Meine Frage..." Hinami überlege etwas. "Ich war früher, als ich noch jünger war mit einem Wolfsjungen hier im Wald befreundet. Wir haben uns immer an einem besonderen Baum getroffen. Er heißt Haku. Kennst du ihn zufällig? Ich war lange nicht mehr hier, und", Hinami seufzte leise, "ich frage mich oft, wie es ihm geht.", erklärte sie dem Mann mit dem Wolfsohren, während sie weiter in der Hocke blieb, um ihm auf keinen Fall das Gefühl zu geben, dass sie ihm etwas böses wollte.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.