Fallen Kingdom [Runa & Zdrada]

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    • Fallen Kingdom [Runa & Zdrada]


      X ist der Prinz einer florierenden Handelsstadt. Die Krone seines Vaters hatte er schon in jungen Jahren geerbt und bewies schnell ein Händchen für politisches und wirtschaftliches Können. Sein ohnehin bereits wohlhabendes Land wurde noch wohlhabender. Eigentlich sollte es den Leuten da doch gut gehen, richtig? Falsch! So talentiert X im Umgang mit der Macht, die ihm seine Krone verlieh auch war, sein Umgang mit anderen Menschen ließ stark zu wünschen übrig.
      Er war blickte stets auf andere herab, behandelte sie wie Dreck, besonders seine Bediensteten wie ersetzbare Objekte, vergnügte sich jede Nacht mit einer anderen Frau, ließ diejenigen, die sich gegen sein empörendes Verhalten aussprechen ohne mit der Wimper zu zucken öffentlich hinrichten.
      Genug war genug! Irgendwann reichte es den Leuten.

      Eines Nachts geschah dann schließlich das Unabwendbare: Seine Bediensteten wendeten sich gegen ihn. Vom hoch angesehenen Berater, bis hin zum einfachen Stalljungen hatten sie alle gestrichen die Nase voll. Mit einem vergifteten Dolch wurde er niedergestreckt.
      Vergiftet, Lebensbedrohlich verwundet und in die Ecke gedrängt griff er zu verzweifelten Maßnahmen um zu fliehen. Er sprang. Von der Burgbrücke seines Schlosses in die reißende Strömung des Flusses über den die Brücke führte.

      Diejenigen, die dies mit ansahen waren sich sicher: Der König ist tot! Mit dem Gift und seinen Verletzungen konnte er unmöglich lange durchhalten, selbst wenn er den Sturz in das wilde Gewässer wie durch ein Wunder überlebt haben sollte. Das Volk feierte.

      Doch der König überlebte. Der Fluss trug ihn weit weg von seinem Königreich. Weit weg von all denjenigen, die sein Gesicht kannten. Er wäre mit Sicherheit gestorben, wenn er sich nicht in den Netzen einiger Fischer verfangen hätte, welche ihn nicht erkannten und in ihre kleine Ufersiedlung brachten.
      Wochenlang wurde er dort von einer alten Heilerin versorgt, welche sich um ihn kümmerte.
      Eine Nahtoderfahrung konnte einen Mann verändern.
      X lernte sein Leben neu zu schätzen kennen. Die liebevolle Fürsorge, die er durch seine Lebensretterin erfuhr rührte ihn dazu auch das Leben anderer in einem anderen Licht zu sehen. Der ehemalige König war nicht mehr wiederzuerkennen.

      Er entschloss sich, in dem kleinen Dorf zu bleiben, wo ihn niemand kannte, in dem er nicht wie ein König, sondern wie einer von ihnen behandelt wurde. In dieser Gemeinschaft fand er nicht nur einen neuen Sinn für sich, sondern zum ersten Mal auch eine Familie.



      Y hasste seinen König aus tiefster Seele. Er stammte aus ärmlichen Verhältnissen und arbeitet als einfacher Stallbursche am Königshofe um seine Familie ernähren zu können. Dort musste er unzählige Erniedrigungen durch die Hand des Königs erdulden. Als sich die Bediensteten dann eines Tages dazu entschlossen, ihren König aus dem Weg zu räumen, war er direkt Feuer und Flamme. Er war derjenige der das Gift besorgt hatte, mit welchem der tödliche Dolch benetzt wurde. Mit Genugtuung hatte er mitangesehen, wie der König sich in seinen eigenen Tod gestürzt hatte.
      Er war sich sicher, dass nun der Beginn eines neuen, friedlichen Zeitalters für das Königreich eingebrochen sei. Und für eine Weile schien es auch ganz danach.
      Für seine Dienste in der Rebellion wurde er als einer der Erlöser gefeiert und zum Anführer der Stadtwache ernannt. Er konnte seiner Familie endlich warme Mahlzeiten auf den Tisch bringen. Es könnte für ihn nicht besser sein.
      Doch die Dinge änderten sich schnell. Die Krone war ohne Haupt, welches sie tragen konnte, und einige der ehemaligen Berater übernahmen die Rolle des Königs. Doch keiner von ihnen besaß dasselbe Händchen für Wirtschaft wie X. Langsam aber sicher schwand der Reichtum des Landes. Innerhalb weniger Jahre war das Königshaus hoch verschuldet und die aufkeimenden Unruhen der Bevölkerung wurden von den neuen Herrschern mit gnadenlose Brutalität verstummt.
      Y Aufgabe war es, diese Unruhestifter zu verfolgen und zu richten. Er war ein Teil des grausamen neuen Systems. Er hasste seine Aufgabe wie die Pest. Es war schlimmer als seine Zeit als Stallbursche. Damals konnte er sein Leiden noch jemand anderem in die Schuhe schieben, doch nun konnte er sich selbst nicht mehr ruhigen Gewissens in die Augen sehen. Doch seinen Posten zu verlassen konnte er nicht, dies würde ihn als Verräter abstempeln und seiner Familie ein noch größeres Leiden bescheren. So agierte er still und heimlich. Er sorgte dafür, dass Zellen der zu Tode verurteilten vergessen wurden über Nacht abzuschließen, oder Informationen darüber, wo Unruhestifter lebten verloren gingen. Kleinigkeiten, die Y nicht nachgewiesen werden konnten aber dennoch einer handvoll Menschen das Leben rettete…



      X hatte sein ehemaliges Königreich schon beinahe vergessen, als ihm eines Tages, von einem vorbeiziehenden Händler von den Umständen des Königreichs berichtet wurde. Es hätte ihm eigentlich egal sein können. Aber ein kleiner Teil von ihm, welches das Land und seine Bewohner immer noch als rechtmäßig sein Eigen ansah, sehnte sich danach zurück zu kehren.
      Wohl wissend, dass er vermutlich augenblicklich gelyncht werden würde, sollte ihn jemand wiedererkennen, entschied er sich entgegen seines gesunden Menschenverstandes, in seine alte Heimat zurück zu kehren.
      Er verabschiedete sich von seiner neu gefundenen Familie und versprach wieder zu kommen und brach auf um dem untergehenden Land, was einst sein war, maskiert entgegen zu treten.





      Y erreichten immer mehr seltsame Reporte. Vorräte, die aus dem Schloss gestohlen wurden und mutmaßlich in diversen Armenvierteln verteilt worden waren. Kutschen, welche Gefangene zum Gefängnis transportieren sollte wurden überfallen und die Gefangenen befreit. Falsche Informationen und Hinweise, welche die Stadtwache in die Irre führten. All diese Reporte standen in Verbindung zu einem mysteriösen, maskierten Fremden der aus dem nichts aufgetaucht war. Dieser Fremde war niemand anderes als X, welcher sich vorgenommen hatte dem Volk, das er einst dazu brachte ihn aus tiefster Seele zu hassen, auf seine Art zu helfen. Er war klug, er kannte sich in der Stadt aus wie kein anderer und kannte jede Art und Weise wie man unbemerkt ins Schloss eindringen konnte. Die Stadtwache biss sich die Zähne daran aus ihn fest zu nehmen.
      Natürlich war es Y Aufgabe als Anführer der Stadtwache diesen Fremden ausfindig und unschädlich zu machen. Nach außen hin tat er auch so, als würde er sich mit der Strafverfolgung von X beschäftigen. Realität war jedoch, dass er X als selbsternannten Vigilante des Volkes respektierte. Im Stillen versuchte er so den geheimnisvollen Fremden zu unterstützen wo er nur konnte. Die beiden schlossen ein ungewöhnliches Bündnis. Wenn Y bloß wüsste, dass X derjenige ist, für den er selbst Jahre nach seinem vermeintlichen Tod, noch einen brennenden Hass verspüre…

      X- Zdrada
      Y- @Runa

      Steckbrief nach eigenem Ermessen
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      Name:
      Helio Nicollo

      Spitznamen:
      Heli (von Freunden & Familie)

      Alter:
      22

      Charakter:
      Man sieht es ihm auf dem ersten Blick zwar nicht an, aber Helio ist ein guter Kerl. Um seine Familie ernähren zu können, würde er alles tun. Daher war er damals Feuer und Flamme den alten König zu "töten". Er wollte, dass es ihm und seiner Familie gut geht da er oft unter dem alten König zu leiden hatte und als Stallbursche nicht wirklich viel verdiente.
      Doch auch bei seiner jetzigen Position leidet er viel, da er es nicht mag, dass er nur zusehen muss wie das Land sich immer weiter verschuldet und damit, seiner Meinung nach, untergeht.

      Beruf:
      Anführer der Stadtwache

      Familie:
      Lucius Nicollo [Vater/vor wenigen Jahren verstorben]
      Medea [Mutter/42/lebend allerdings Recht kränklich]
      Felicitas "Feli" Nicollo [jüngere Schwester/19/lebend]
      Mein aktueller Nummer 1 Anime Husband: Hao Asakura aus Shaman King 2021!!!!!! <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3

    • Name: Vanitas Erebus Van Astora

      Alter: 25

      Position: Rechtmäßiger Thronfolger von Auldrant

      Charakter: Vanitas ist arrogant und selbstgefällig, ohne den geringsten Funken Empathie für das Leiden Anderer. Als Herrscher opferte er seine Zeit und seine Mühen für den Wohlstand des Landes, da war es doch nur selbstverständlich zu erwarten, dass seine Untertanen ihm Dankbarkeit und Gehorsam entgegenbrachten, oder? Ungehorsam bestrafte er mit grausamer Rücksichtslosigkeit. Was er jedoch als „Ungehorsam“ empfand, war für alle anderen lediglich „Freie Meinungsäußerung“ so machte er sich schnell in den Augen seines Volkes unbeliebt…

      Vergangenheit: Die Mutter des Jungen Prinzen verstarb kurz nach seiner Geburt an Kinderbettfieber, woraufhin sein Vater, der ehemalige König in ein tiefes emotionales Loch stürzte. Der ehemals gütige König war nur noch ein Echo seiner selbst. Vanitas, welcher seinen Vater nicht anders kennengelernt hatte, sah ihn als einen Versager von König an und schwor die Krone würdevoller zu tragen, als sein Vater schließlich das Zeitliche segnete. Mit 17 Jahren war er zu jung um von den Anhängern der Krone ernst genommen zu werden, jedoch alt genug um Anspruch aus die Herrschaft zu erheben. So strengte er sich an, um sich den ihm gebührenden Respekt zu verdienen und verwandelte sein Reich binnen kürzester Zeit in eine florierende Wirtschaftsmachte, welcher auf dem gesamten Kontinent mit Bewunderung und Neid begegnet wurde.
      Und so bekam er den Respekt den er sich erwünscht hatte, jedoch nie die Liebe seines Volkes, welches primär seine Arrogante und Unmenschliche Seite sah…




      Nach seinem Sturz:






      Umbenannt zu: Nox

      Nach seinem Sturz vom Thron und seiner tödlichen Verletzung, wurde er in einem kleinen Dorf am Ufer des Flusses gesund gepflegt. Nach beinahe einem Jahr der Genesung, hatte Vanitas, welcher sich in „Nox“ unbenannt hatte, seine ehemalige körperliche Verfassung wieder beinahe völlig hergestellt. Dennoch war er nicht mehr wiederzuerkennen. Aus dem ehemals stolzen, gehässigen König wurde ein bescheidener, ehrlicher Mann, welcher seit Leben fortan zu schätzen wusste, und seinen Lebensrettern, denen seine Identität verschleiert blieb, bei der Arbeit in ihrem kleinen, friedlichen Dorf unterstützte.