Kussetsukiri (Persephone & Exo)

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    • Kussetsukiri (Persephone & Exo)

      @Persephone

      Kussetsukiri (​Persephone & Exo)

      "Und? Wie war deine erste Woche im freien, seit langen?" die Stimme war kalt und erfüllte den ganzen mäßig belichteten Raum. Der Mann, vom welchen die Stimme ausging, stand starr am Fenster und blickte hinaus auf die Stadt vor ihn. "Hm.. Schwer in Worte zu fassen. Ich wanderte durch das Dorf um zu sehen ob ich irgendeine Verbindung spüren würde, doch das was ich sah, unterschied sich von Grund aus von den was ich noch von meiner Kindheit wusste, oder wissen glaubte. Überall wo ich hin ging, waren entweder Leute am verhungern, oder ertranken sich in Alkohol. Doch die allgemeine Stimmung war gedrückt, egal wo mich mein Weg hinführte. Doch vielleicht war es schon immer so, und erst jetzt bin ich reif genug um das zu erkennen." Es zeigte sich das noch jemand in den Zimmer war, wo der mittelältere Mann aus den Fenster sah. Die Frage war offensichtlich an ihn gerichtet, da es nur die Beiden in den Raum waren. Der Mann stimmte den Jungen durch ein kurzes Räuspern zu. "Ist das wie unser Dorf auf dich wirkt? Dann ist es wohl wahr, wenn selbst eine Person die ein halbes Jahrzehnt verborgen unter der Erde verbracht hat es so sieht." Die Aussage wirkte fast wie Missgunst, doch nahm sie Keigo nicht so auf. Auch wenn jemand anderes sich durch eine solch leicht provozierende Aussage eingehen würde, so jedoch nicht er. Auch wenn ein Teil davon stammte, das er einfach eine Art 'Immunsystem' gegen Sarkasmus und schnippische Bemerkung durch seinen sehr geringen Einfluss von sozialen Interaktionen über die letzten Jahre aufgebaut hatte, so lag es wohl auch in welcher Gegenwart er sich zur Zeit befand. Der dritte Mizukage, das Oberhaupt von den Dorf auf welches er so ernst nieder sah. Als der Mann merkte das seine Bemerkung auf taube Ohren stieß, senkte er nur kurz enttäuscht den Kopf. "Diese 'gedrückte' Stimmung von der du gesprochen hattest. Sie ist nun schon so lange ein Teil von Kirigakure, das viele sie mit den Nebel der unser Dorf umgibt vergleichen. Schuld daran trägt mein Vorgänger. Er war ein ruckratslose Feiglinge. Genauso wie unser Lord. Sie kuschten vor den anderen Nationen, und machten uns zur Lachnummer. Sie gaben den Großteil unserer angebauten Vorräte an andere Länder, um nicht ins Kreuzfeuer zu geraten. 'Alles zum Schutz von Kirigakure und derer Einwohner' Das ich nicht lache. Sie spuckten auf das Andenken unseres Gründers. Für die anderen Länder um uns herum sanken wir so tief, das viele sogar unsere Position als einer der großen Nation in Frage stellten. Sie erhielten das Mitleid der anderen Nationen, zu kosten des Vertrauens unserer Streitkräfte. Wie viele unserer Stärksten wurden Abtrünnig allein weil sie keinen Feiglingen die Treue halten wollten?" Die Stimmung des Mizukage wurde zunehmend schlechter, umso länger er über die derzeitige Lage des Dorfes sprach. Über die Tatsache das Kirigakure wohl über die meisten Abtrünnigen besaß, war sich Keigo jedoch bereits bewusst. So spielte er selbst sogar mit den Gedanken. Nach den Mord an seinen Großvater hielt ihn nichts mehr an diesen Dorf. Aber gleichzeitig, wo sollte er schon hin? Er war sich seiner Situation schmerzlich bewusst. Das friedliche Leben über das er sich fragte ob es ihn Ruhe bringen würde, würde niemals das seine seien. Nicht solange dieses Wesen in ihn versiegelt war. Und so beugte er sich seinen Schicksal, und folgte der Einladung des Mizukage. Das Treffen sollte über die Zukunft des Dorfes gehen, doch bisher schienen sich die beiden Parteien nur gegenseitig abzuschätzen. Doch so langsam näherten sie sich wohl den eigentlichen Grund für ihr heutiges Treffen. "Als ich den langsamen und erbärmlichen Zerfall unseres Dorfes erkannte, konnte ich nicht mehr einfach nur zusehen. Ich nahm mir die Macht etwas dagegen zu unternehmen, und schlachtete dabei alle ab, die sich mir in den Weg zu stellen versuchten. Ich wählte die Wiedergeburt durch Blut. Der einzige Weg, diesen bisslosen Dorf, wieder Leben einzuhauchen. Weißt du wie man unser Dorf mittlerweile nennt? Das Dorf unter den Blutnebel. Das erste Zeichen das die anderen Nationen uns wieder wahrnehmen. Viele hinterfragen meine Methoden, zweifeln an meinen Verstand. Aber schau.. In etwas über einen Jahrzehnt erzog ich diese durch von unsere Ehre verkauften Frieden verweichlichten Lämmer, zu blutrünstigen Mördern. Sie fürchten weder den Tod noch ihre Verbündeten zu verlieren. Für sie zählt nur die Mission. Egal zu welchen Preis. Allein dafür waren all die Opfer es wert." Man musste den menschlichen Verstand bis ins kleinste Detail zu verstehen, um zu merken wie überzeugt der Mizukage von sich, wie auch sein Plan, war. Keigo kannte die Methoden die der Mizukage so sehr preiste. Mord.. Schon im frühen Alter. Es sollte die junge Rekruten abhärten. Ihnen die Furcht vor den Tod nehmen. Er war tatsächlich erfolgreich darin, manche würden sogar sagen etwas zu erfolgreich. Er erschaffte eine Armee von blutdurstigen Monstern. "Klingt für mich so als ob ihr euer Ziel bereits erreicht habt. Für was braucht ihr dann mich?" Der Mann hatte sich in all der Zeit nicht von den Fenster fortbewegt, und so schaute er auch weiter hinaus auf das vom Nebel umgebende Land. "Ich trainierte Lämmer zu Wölfen, doch werden sie nicht reichen. Mein Plan ist es die unsere volle Streitmacht wieder aufzubauen. Dafür fehlt jedoch noch ein sehr wichtiges Puzzelteil. Die 'sieben Schwertkämpfer'.. Legenden. Sie sollen meine Trumpfkarte werden. Leider sind auch die meisten von ihnen unter den vielen die das Vertrauen an unser Dorf verloren haben, mit darunter gewesen." Mit diesen Worten wandte er sich zum ersten Mal vom Fenster ab, und stand nun den jungen Mann direkt gegenüber. "Kirigakure ist seit Generationen für seine Schwertkunst bekannt. Sicherlich hat dich dein Großvater ebenfalls in jener unterrichtet. Trotzdessen sehe ich kein Schwert an dir." Der Themenwechsel erwischte Keigo etwas auf den falschen Fuß, jedoch ließ er sich das nicht anmerken. "Er unterrichtete mich in der Schwertkunst, doch ich wählte meinen eigenen Weg. Für mein Schwert..." Schwarzen Blitze umtanzten den Körper des jungen Mannes, und sammelten sich kurz darauf in seiner rechten Hand, welche er langsam auf Brusthöhe erhebte. "Ich entschied mich für eine Methode die es mir ermöglichte es immer bei mir tragen zu können." In den unheilvollen Licht welches von den schwarzen Blitzen ausging, erkannte er ein kurzes Lächeln in den Zügen des Mizukage. Er wandte sich von ihn ab, und warf einen Ordner auf seinen mit Papieren beladen Schreibtisch. "In dieser Akte findest du Informationen über die zuletzt bekannten Besitzer der sieben Schwerter. Deine Mission ist es sie ausfindig zu machen. Überzeuge sie von unsere Sache. Bring sie dazu mir die Treue zu schwören. Sollte das nicht funktionieren, bring mir ihre Waffen. Diese Mission wird nicht einfach, aber du musst sie nicht allein bestehen. In jener Akte steht auch der Aufenthaltsort der letzten Schwertkämpferin, welche noch in Kirigakure verweilt. Treffe dich mit ihr, denn nur ihr beiden kann ich diese Mission auferlegen. Bei jeden anderen wäre es nichts weiter als sie in ihren sicheren Tod zu schicken. Genau dafür wurdest du ausgebildet. Ich denke nicht das ich es erwähnen muss, aber Versagen ist keine Option. So wie sich neue Träger für die Sieben Schwerter finden lassen, so kann man das selbe auch von einen Bijuu behaupten. Damit ist alles gesagt. Geh." Im nächsten Moment stand der Mizukage allein in sein Büro. Der junge Mann war verschwunden, und mit ihn die Akte auf den Tisch. In bedachten Schritten nahm er wieder seine Position vor den Fenster ein.
      Der Grünhaarige nahm Platz auf der Spitze eines Gebäudes in der Nähe ein. "Sarana Biwa, hm?"
    • Ein Rascheln zog durch das dichte Blättergewand der Bäume während alles so friedlich in Einklang mit der Natur zu stehen schien. Die Vögel tranken an dem kleinen Bach der die Grenze zu den geschäftigen Dorf stellte. Nichts konnte diese friedliche Idylle stören bis auf dieser beißende Geruch von Blut der zusammen mit dem sanften Wind durch die Wälder zog. Der Duft von Eisen war nicht verwechselbar und niemand wagte sich auch nur sich zu fragen woher dieser beißende Duft von Eisen kam. Die Schreie derer denen das Blut gehörte waren schon längst verstummt mit einer brutalen Grausamkeit. In mitten dieses friedlichen Waldes lag ein Schlachtfeld und das Blut sickerte in die Erde zum Dünger für die Pflanzen werdend beließ die einzige lebende Person es dabei. Haar so hell das es feinster Elfenbeinfarbener Seide glich wären da nicht rote Klumpen die das Haar strähnig wirken ließen, Augen so Blau wie der Himmel jedoch ohne einen wirklichen Ausdruck in ihnen.
      Ein Tropfen war das einzige unnatürliche Geräusch an diesem Toten Ort, das tropfen von Blut von einer sich regenerierenden Klinge. Die Muskeln der Jungen Frau zuckten zusammen und sie hörte das fast verstummende Atmen eines am Boden liegenden Ninjas „Ihr seit ein Monster…und irgendwann wird euer Dorf für diese Taten büßen müssen.“ kalt Lächelnd beugt sich die Blonde Frau über den schimpfenden Ninja der irgendwie ihrem Jutsu entkommen war „Ein Monster? Nein das ist nicht mein Titel der gehörte meinem Bruder, tu mir also ein gefallen und verwechsle uns nicht einfach ja?“ Dem Mann gefror das Blut in den Adern bei dem Gedanken das diese schöne Frau mit solch einer Grausamen Art wirklich handelte, ihre Worte jedoch kamen dem Ninja jedoch in den Sinn wie auch der richtige Blick auf ihr Schwert. „Du bist die Blutrote Bestie von Kirigakure! Ich wusste es das eine einfache Kunoichi nicht all diese Männer töten könnten mit nur einem kleinen Jutsu! Was für ein mieser Trick von Kiri!“ Sarana war die Worte dieses Mannes längst leid doch sie konnte nicht umher das ein grausames Grinsen ihre rosafarbenen Lippen umspielte, ein Mieser Trick also? Wenn sie diese Aussage nicht schon so oft gehört hätte fände sie es sicher nicht so witzig. Mit einer unvorstellbaren Wucht rammte sie das Kubikiri Bouchou direkten eben dem Kopf des Mannes in die Erde was ihn aufschreien ließ wie eine Frau. „Vergleiche nie wieder eine Bestie mit einer einfachen Kunoichi aus eurem lächerlichen Dorf, lass mich dir etwas sagen bevor du stirbst. Wenn du meine Art schon grausam findest sollte sich dein Dorf warm anziehen da ich nicht die grausamste von uns allen bin.“ Langsam wurde sie diese Konversation müde daher tötete sie den Mann und verließ das Feld voller Leichen da ihre Mission beendet war, das einige ‚ihrer‘ Leute dabei auch umgekommen waren war ihr völlig egal am Ende Zählte nur das erfüllen der Mission. Zufrieden mit sich selbst kaufte sie eine falsche Sake ,auch wenn der Verkäufer die Blutverschmierte Frau verstört angesehen hatte, um sich mit dieser zum Grab ihres Bruder zu begeben.
      Dort auf dem Hügel wo sie ihn begraben hatte hinter ihrem Haus setzte sie das Schwert ab und goss beiden nie Schale mit Sake ein „Ich habe endlich neue Informationen zu den anderen. Irgendwann bringe ich sie alle zusammen und wir erfüllen unsere Pflicht wie du es getan hast Bruder.“ Die Kunoichi trank aus und sah auf den Grabstein ihres Bruders, er hatte sich immer gewünscht seinen Dienst für dieses Dorf zu leisten doch er hatte nie richtig die Chance dazu gehabt also würd sie das tun. Dieses Ziel zu erreichen bedeutete aber auch das sie die anderen Schwerter finden musste und ihre Träger immerhin liefen sie mit zu viel Macht herum welche in die falschen Hände geraten könnte, das war eine Gefahr die sie für das Dorf nicht riskieren durfte. Sie würde sie alle finden und zurück holen egal ob lebend oder Tod aber diese Schwerter gehörten in den Dienst des Dorfes versteckt im Nebel. Wenn es sein musste würde sie alles und jeden töten um dem Mizukage damit zu Diensten zu sein immerhin hatte er ihrem Bruder und ihr eine Chance gegeben mehr zu sein als einfache Bauern im großen Spiel der Dörfer. „Der Duft von Blut war nicht zu verkennen ist das dein neues Markenzeichen geworden Kind?“ Diese Stimme war der jungen Frau so bekannt wie sie auch Fremd gewesen war, ihre Mutter war nie der Mütterliche Typ gewesen. Sarana stand auf und sah der Frau der sie so ähnlich sah direkt in ihre dunklen Augen die der einzige Unterschied der beiden gewesen war. „Ich bin kein Kind mehr und wonach ich rieche kann dir egal sein, fass den Sake von Juuzou an und ich töte dich alte Frau.“ Wie immer schüttelte die ältere Frau nur ihren Kopf sie hatte aufgegeben sich zu fragen warum ihre Kinder ihr nicht dankbar waren. „Ich habe heute gehört das der Mizukage dich gelobt hat wegen deiner letzten Mission, Juuzou wäre sicher Stolz auf seine kleine Schwester.“ Das zischen eines Schwertes war zu hören und eine riesige Klinge drückte sich gegen die Kehle der älteren Frau die nur seufzend ruhig stehen blieb. „DU hast kein Recht über ihn zu reden.“ Damit ließ Sarana die Frau dort stehen und begab sich wieder ins aus um sich das Blut dieser niederen Ninja abzuwaschen, sie würde die Anführerin werden der Schwertkämpfer von Kirigakure sobald sie alle zurück geholt hatte. Sie würde allen zeigen das ihr Bruder seinen Wunsch an sie weitergegeben hatte und diese Frau würde sehen das niemand sie brauchte. Nach dem Tod ihres Bruder war sie plötzlich wieder aufgetaucht und hatte Mutter gespielt aber Sarana wusste es besser sie hatte einfach nur gehört das die Talente ihrer Kinder anerkannt wurden. Sie wollte nur noch mehr in den Wohlwollen des Mizukage leben damit war ihr dreckiges Leben am Ende noch am einfachsten. Kaum fertig gewaschen sah die Blondine eine Versiegelte Schriftrolle auf ihrem Bett da sie das Siegel erkannte grinste sie wirklich freudig Ameyuri Ringo also? Sie konnte wohl nicht widerstehen immerhin wussten sie noch nicht das Juuzou Tod war und ihn wiederzusehen lag wohl im Interesse der Besitzerin des Kibas.
    • Er ließ sein Blick über die diversen Papiere schweifen. Wie der Mizukage schon erwähnt hatte waren die meisten Informationen nur Augenzeugenberichte, mögliche Verbündete und sogar noch lebende Verwandte. Alles und jeden der möglicherweise Informationen über den derzeitigen Aufenthaltsort dieser legendären Shinobi Auskunft geben könnte. Selbst er hatte in seiner Kindheit von den großen Taten dieser Ninjas gehört. Doch das wohl außergewöhnlichste an ihnen, war sogleich auch der Ursprung ihres Namens, die berühmten Schwerter. Jedes Schwert wurde nachgesagt das es mystische Kräfte hätte. Dazu sollen sie auch ein eigenes Ego haben, und somit ihre Träger selbst erwählen. Die Geschichten erzählten von vieler dieser übernatürlichen Fähigkeiten, doch die Fähigkeit die wohl für ihn am meisten zählte, war das unsichtbare Band, das alle Schwerter und dessen Träger verband. Sollte diese Fähigkeit tatsächlich existieren, so wäre das eine riesige Hilfe in seiner Suche. Was ihn wieder zu seiner Partnerin in dieser Mission brachte. Es kam selten vor das ein Duo eine Mission zugeteilt wird. In Kirigakure waren entweder eine Gruppe von Ninjas beauftragt, oder Einzelmissionen. Seine Teamkollegin war die einzige Trägerin einer dieser legendären Schwerter, die Kirigakure treu geblieben ist. Da sie zusammen arbeiten würde, las er ihren Teil der Akte sich etwas genauer durch. Sie machte sich recht schnell einen Namen nachdem sie das Schwert aufnahm, mit einen ziemlich beeindruckenden Verzeichnis ihrer erfolgreich übernommenen Missionen. Sie war wohl eine der ersten der 'neuen' Generation an blutrünstigen Mördern, die der amtierende Mizukage ausbilden ließ. Es konnte verstehen warum auch ihr die Mission übertragen wurde. Selbst sollte die Legende von der Band was alle Schwertkämpfer verbündete und zu einer Einheit machte, nur erfunden sein, so war es trotzdem eine der ihren zu einen Treffen mit den anderen Schwertkämpfern mitzunehmen. Vielleicht würde sie das bereitwilliger für ein Gespräch machen. Nun da das geklärt war, blieb ihn wohl nichts anderes übrig als zu den Ort zu gehen welcher in der Akte verzeichnet war, und sich seiner zukünftigen Reisepartnerin vorzustellen.
      Ihr Wohnort war in den Unterlagen von den Mizukage mit angegeben. Ohne wirklich Zeit verlieren zu wollen machte er sich auf den Weg. Auch wenn er seine längste Zeit, in den letzten Jahren, Untergrund trainierend mit seinen Großvater verbrachte, kannte er sich doch noch erstaunlich gut aus, und konnte auch so sein Weg finden. Die Stadt hatte einige wenige Änderungen unterlaufen, aber es war auch nicht so das er nie mehr an der frischen Luft gewesen war nachdem sein Training begann. Aber tatsächlich war das in den meisten Fällen in der Dunkelheit, somit war es ziemlich ungewohnt mit anderen Leuten zu sprechen. Und genau wegen dieser Umstände war er auch etwas besorgt was das Treffen angehen sollte. Seine Gesprächspartner in den letzten Jahren konnte er wohl an einer Hand abzählen. Das machte ihn etwas nervös, sogleich konnte er aber auch nicht abstreiten sich etwas darauf zu freuen.
      Über die Dächer der ruhigen Stadt kam er recht schnell an sein Ziel. Während er sich noch im Flug von seinen letzten Sprung befand, sah er ein offenes Fenster, das doch sehr einladend schien. Ohne wirklich viel darüber nachzudenken stieg er durchs Fenster in das Innere des Hauses. Er konnte sich keine wirkliche Meinung zum Inneren machen. Er würde es wohl als 'normal' bezeichnen, aber gleichzeitig war auch seine Wahrnehmung von diesen Wort sehr schräg. Er war kein wirklicher Sensor-Type, aber auch er konnte grob das Chakra in seiner Umgebung wahrnehmen. Als solches war es nicht schwer, die einzige Person innerhalb des Gebäudes ausfindig zu machen. Auch sie würde er wohl als 'normal' bezeichnen. Eine junge Frau. Da er sie nur von hinten sehen konnte, hatte er nicht viele Anhaltspunkte, aber sie schien die Person zu sein die er suchte. Eigentlich plante er direkt sie anzusprechen, aber nun da er in der Situation war, kam er ihr doch nur näher ohne etwas zu sagen.
      Als hätte sie seine Präsenz gefühlt, schnippte sie in einer Halbdrehung um ihre eigene Achsel. Gezückt eines dieser Schwerter welche der Mizukage so zu suchen schien. Die Situation verschärfte sich in einer Sache von Sekunden. Keigos Instinkte übernahmen die Kontrolle. Während all der Zeit die er im Training mit seinen Großvater verbrachte, würde ihn ein Skill immer wieder eingebläut und das war instinktiv auf Mordlust zu reagieren. Ironischerweise war es diese Hölle durch welche ihn der alte Mann jagte welche ihn in diesen Moment das Leben rettete. Es war mehr als klar das dies keine Warnung war, dieser Angriff war direkt auf sein Kopf abgezielt. In der letzten Sekunde konnte er das Schwert abfangen, indem er einfach seine ausgestreckte Hand erhob, und fast schon berechnet, sie in die Öffnung inmitten der Klinge steckte. Es kannte den Aufbau des Kubikiri Bouchou nur von den Aufzeichnung in der Akte, er wusste das dass die Öffnung stumpf war, auch wenn er in genau diesen Moment selbst nicht gedacht hatte das er dieses Wissen zu seinen Vorteil nutzen konnte. Mit was er jedoch nicht rechnen konnte, war mit was für Kraft die junge Frau dieses Schwert, das fast größer war als sie selbst, zu schwingen vermag. Die Kombination aus den Anblick der jungen Frau, kombiniert mit der Situation in welcher sie sich zurzeit befanden, ließ ihn sein Gegenüber unterschätzen, ein Fehler den ihn teuer zu schaden kam. Er merkte wie seine Hand die Klinge kaum verlangsamte und sie weiter unbarmherzig ihren Pfad folgte, ohne wirklich am Momentum zu verlieren und seine Hand einfach wegdrückte. Als er das merkte war nicht mehr viel Zeit. Er aktivierte sein Chakra, und irgendwie in einer Spur des Glücks konnte er die Klinge noch irgendwie stoppen, ohne sie ihn grob näher kam. Doch merkte er langsam die Folgen dieser Auseinandersetzung. Obwohl die Öffnung stumpf war, so hatte sie doch genug Kraft reingesteckt das selbst jenes ihn nicht wirklich half, als sich ein scharfer Schmerz durch seinen Körper zog, gefolgt von einer Taubheit von seinen rechten Arm ausgehend.
      Das sie soviel Kraft aufwenden konnte, in einer Situation wo sie eigentlich unvorbereitet seinen sollte, ganz zu schweigen von ihrer unvorteilhaften Starterposition, ließ andere Inhalte aus der Akte Keigo von seinen Unterbewusstsein hervorrufen. Und das war die Reports welche von der Brutalität mit welcher sie ihre Missionen erfüllt hatte. Ihm wurde langsam klar das er sich von der femininen Form hat täuschen lassen. Ihn Gegenüber stand eine wahre Mörderin, welche nicht zögern würde sein Leben auszulöschen. Erinnert an diesen Fakt, ließ er keine weitere Sekunde verstreichen, und zog prompt die Schriftrolle mit den Wappen des Mizukage hervor. "Warte! Ich bin nicht dein Feind. Ich wurde vom Mizukage wegen einer Mission geschickt."