Sweethearts (Sayo & Uki)

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    • Sweethearts (Sayo & Uki)

      Steckbriefe

      @Sayo

      Irgendwann hatte es angefangen, der Anfang vom Ende. So etwas ist ein schleichender Prozess, den sie erst zu spät bemerkt hatte. Nach und nach hatten sie wegen der Arbeit immer weniger Zeit gehabt und die schönen Momente waren weniger geworden. Irgendwann kam es sogar so weit, dass er sie immer mehr genervt hatte. Doch selbst dann hatte sie es natürlich ignoriert und auf andere Dinge geschoben bis sie irgendwann gemerkt hatte, dass sie sich nicht mal mehr nach seiner Nähe sehnte. Soo-Young konnte es wirklich nicht sagen wann es gekommen war und wie, denn es war ein schleichender Prozess gewesen.
      Vor einigen Wochen hatten sie dann darüber geredet und nun hatten sie beide einen neuen Partner. Normale Paare trennten sich nun, doch sie waren aneinander gekettet quasi und dies schien beiden auf das Gemüt zu schlagen. Mit all den Macken, die sie aneinander schon lange nervten wurde es einfach zu viel.
      Heute hatten sie wieder einen Termin gehabt. Erst war es ein kleines Shooting gewesen und danach hatte es noch ein Interview gegeben. Schon da war Soo-Young kurz davor gewesen aus zurasten und hatte sich immer wieder auf die Zunge beißen müssen. Ji-Hoon hatte so viele dumme Dinge in ihren Augen wieder gesagt und dies alles nur bei seinem Versuch lustig und charmant zu sein. Kaum waren die Beiden nun in der Limousine, die sie zum Flughafen bringen sollte eingestiegen und die Tür hinter ihnen ins Schloss gefallen, da seufzte sie und verschränkte die Arme, während ein wertender Blick auf ihren Ex fiel. "Könntest du beim nächsten Mal bitte nicht wieder so einen Müll reden?", fragte sie ihn schließlich schnippisch.
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    • Eigentlich waren sie immer eins gewesen. Doch er hatte sich auch in jemand anderen verliebt. Das wusste sie auch. Vor allem das er auf beides stand, so war es nicht verwunderlich das er irgendwann auch das männliche Geschlecht suchen würde.
      Doch eigentlich liebte er sie auch. Doch das sie immer weniger mit ihm machte, machte er mehr mit seinem neuen Freund. Einen den er noch von damals kannte. So war es auch für die Fans nicht verwunderlich das er oft mit ihm abhing. Da nach außen nicht bekannt war, das er auch auf Männer stand. So machte er es wie immer. Feierte, oder saß vor seinem PC. So entfernten sie sich und er lebte nur noch bei ihr weil er es musste.

      Eigentlich wollte er heute nicht mit her kommen. Doch das Management wollte es. Er verdrehte seine Augen und erfüllte seinen Job. Er alberte wie immer herum. Zeigte wie gut er aussah und lachte über die Witze die immer wieder zu hören bekam. Als sie ihre Bilder machte, verdrehte er die Augen und schüttelte nur ab und an den Kopf.
      Sätze wie, es würde so, oder so doch nicer aussehen, kamen von ihm ab und an, was Typisch war für ihn.

      Irgendwann war die Tortur vorbei und sie saßen ENDLICH im Auto. Er freute sich so sehr wieder nach Hause zu kommen. Sich ins Bett zu kuscheln und an seinen Schatz. Seinen Neuen Schatz.
      Kaum saß er im Auto, machte er ein Selfie und schickte es ab, dann hörte er nur den Satz und schüttelte mit einem schmunzeln auf den Lippen den Kopf.

      "Aww. Was denn? Bist ja nur neidisch, weil die meine Ideen genommen haben nicht deine. Da ich sowieso die besseren hatte. Mal ehrlich. Wer will denn heute noch ein Foto sehen das eine Fingerpistole drauf hat. Is doch schon lange out. Außerdem sah man so mehr von meinem Sixpack. und das gefällt mir."

      Lachte er dann noch und tippte weiter auf seinem Handy und schrieb mit seinem Freund.

      "Außerdem, bist du selbst schuld. DU hast angefangen nichts mehr mit mir machen zu wollen. Das ich meinen Best Buddy jetzt hab der eh besser wie du, oder dein neuer ist, ist auch klar."

      Er zuckte mit den Schultern und seufzte. Immerhin munterten ihn die süßen Nachrichten etwas auf.
    • Soo-Young fiel fast die Kinnlade runter als sie ihn hörte. War ja klar, dass er wieder nur von sich redete und davon wie gut sein Körper doch auf den Bildern wirken wird. Es kam ein leises "Pff.." von ihr und sie rollte die Augen.
      Er lächelte sein Handy an und dieses Lächeln hatte sie sonst nur gesehen, wenn er sie damals ansah. Nun galt es einem Anderen. Früher hatte sie sein Selbstvertrauen so geliebt und auch das Sixpack, doch inzwischen fand sie ihn nur nervig damit. Ständig musste er sich in die Szene rücken und so tun als würde sie die ganze Welt um ihn drehen. Einer der Gründe wieso sie so sauer auf ihn war, denn er sah sie nicht und dies schon sehr lange. Hatte er doch nie verstanden unter was für Stress sie gestanden hatte nachdem sich ihre Gruppe aufgelöst hatte und sie ihr Solo gestartet hatte. Nein, er hatte sich quasi vernachlässigt gefühlt.
      Eben dies warf er ihr nun vor und auch, dass sein Neuer besser war als sie. Das war ein Stich ins Herz und doch lächelte sie ihn nun nur an. "War ja klar. Ich weiß.. ich bin an allem alleine Schuld. Wie könntest du auch nur einen Fehler machen, nicht war? Und natürlich ist dein Neuer besser als ich. Wie sollte unser Mister Perfekt hier denn auch sich mit weniger zufrieden geben?" Leise lachte sie nun darüber und schüttelte den Kopf. "Du bist der eingebildeste Affe, den ich kenne."
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    • Als er das Pff hörte schüttelte er schnaubend den Kopf.
      Es war ihre Schuld. Er wollte oft noch was mit ihr machen, aber nie kam was von ihr. Er hatte genauso viel aufgegeben wie sie und immer tat sie als wäre nur diese Person es, die Probleme hatte.
      Daher konnte er nicht verstehen, das sie jetzt so tat als wäre sie DIE Person auf der Welt.

      Als er dann hörte das sie sogar was sagte, sah er von seinem Handy auf und musterte sie von oben bis unten. Erneut schüttele er nur den Kopf.

      "Wow... Wie Tief will man sinken. Grüß bitte die Unterwelt von mir wenn du angekommen bist."

      Ji-hoon seufzte nur und verschränkte dann die Arme als sie nochmal was von sich gab.

      "Alter... Was hat das mit eingebildet zu tun? Erstmal, ich kenn Sung-ho schon seit meiner Bandzeit und außerdem, hatten wir damals schon was miteinander. Nur war es da noch nichts ernstes. Außerdem!! DU hast immer gesagt, das dir das nix ausmacht wenn ich auch auf Männer stehe. Also.. Und JA klar hab ich auch Fehler gemacht, aber dennoch, ich hab immer mit dir geredet, aber du meintest ja immer nur, ne heut nich, ne keine Lust, ne lass mich in ruh. ICH hab genauso viel um die Ohren wie du. Sogar mehr, ich Produziere immer noch meine Songs, schreib sie und alles, als ob du das könntest."

      Lachte er kurz abwertend und schüttelte den Kopf.
      Wie ihn das nervte, und das noch den ganzen Flug über? Wie sollte er das nur aushalten? Er würde bis der Flieger kam, vermutlich mit Sung-ho tellen und dann wird seine Stimmung vermutlich ein bisschen besser werden.
    • Natürlich redete sich Ji-hoon wieder nur raus und stellte sich als das Opfer da. Sie wusste damals schon, dass er bi war, doch war es ein Unterschied zwischen wissen und gegen einen Mann ausgetauscht zu werden und noch zu hören wie viel besser dieser doch war. Sie hatte nichts gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen, doch sagte diese kleine Stimme in ihrem Inneren, dass sie ihn hätte halten können, wenn sie auch ein Mann gewesen wäre und Ji-hoon nur mit Sung-ho zusammen war, weil dieser ihm geben konnte was er wirklich wollte. An die emotionale Ebene dachte diese Stimme nicht, sondern neckte sie nur mit anderen Dingen.
      Für einen kurzen Augenblick war sie gewillt ihm einzugestehen, dass sie doch mehr Schuld war als er und sie hätte mehr auf ihn zugehen können, doch dann sagte er, dass er ja mehr zu tun gehabt hätte und er immerhin alles machte und sie es nicht könnte. Hätte er nur diesen Satz nicht gesagt. Doch so war er immer, er musste zu viel sagen.
      "Stimmt, ich bin so schlecht und nicht talentiert genug. Keiner kommt an dich ran, oh großer Ji-hoon. Weißt du was? F..." Weiter kam sie nicht, denn in dem Moment meldete sich der Fahrer mit einem Räuspern. "Wir sind bei der Maschine angekommen.", kam es von ihm und Soo-Young war froh, dass er wohl nicht alles verstanden hatte, wenn überhaupt etwas. Innerlich dankte sie ihm, denn wegen ihm hatte sie nun nicht sich ganz gehen lassen. Sogleich stieg sie aus und wartete nicht mal bis man ihr die Tür öffnete. Bis zum Abflug würde sie nicht mehr in seiner Nähe bleiben.
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    • Ji-hoon tippte nun wieder auf seinem Handy. Er schrieb das er ihn gleich anrief, da er echt lust hatte seine Stimme zu hören. Als er dann aber wieder ihre Stimme hörte, verdrehte er die Augen.

      "Was denn nun noch? Also ehrlich.. Du kannst nur eins.. D.."

      Auch er hielt dann Inne, da sie ausstieg.
      Sofort tat er es ihr gleich und sah sich etwas um.
      Er lächelte und spielte fröhlich wie so oft, wer wusste wer hier war und ihn sah? Als er seinen Blick zur Uhr wandte merkte er er habe noch Zeit. So ging er etwas weg und rief die Nummer an von der Stimme die er hören wollte.

      "Hey Bro, na was geht?"

      Natürlich nannte er ihn in der Öffentlichkeit noch immer Bro, doch beide wussten, was er eigentlich meinte.
      So unterhielt er sich mit diesem. Sung-ho hatte ihm zugehört und war immer für ihn da wenn er ihn gebraucht hatte. Vor allem zu der Zeit, als sie es nicht tat. Wie oft hätte er ihren Rat gebraucht? Wie oft hatte er gehofft noch mehr mit ihr was zu machen und das schlimmste, sie machte ihn immer und immer wieder fertig.
      Nicht mal Freunde konnten sie mehr sein.

      "Ja, mir auch. Naja.. was denkst du? Es ist wie immer."

      Fröhlich und nichtssagend. Ohne das man was falsches denken könnte. Doch wer es wusste wusste es. Das war der unterschied. Ji-hoon lächelte sofort wahrlich und es ging ihm besser als er die aufmunternden Worte von seinem Freund hörte.

      "Danke. Du bist echt ein Engel. Klar, unternehmen wir heute was. Meine Frau wollte sowieso einen Mädlsabend machen und da können wir auch was machen."

      Eines war klar, mittlerweile war Ji-hoon mehr als ein K-Pop Idol. Er war schon fast Schauspieler und das war das traurige. Normalerweile würde er zeigen wie es ihm ginge, aber er konnte es nicht, er fühlte sich zerrissen und brauchte eine Umarmung, eine die er nicht bekam. Aber wenigstens fühlten sich Sung-hos Worte ein bisschen wie eine an.
    • Kaum war die Tür wieder auf und sie draußen setzte sie ihr übliches Lächeln für die Öffentlichkeit auf. Bloß keine Blöße geben und zeigen, dass sie sich nicht mehr verstanden. Soo-Young atmete tief durch und hasste es, dass sie ihn so anging. Aber noch mehr hasste sie ihn, dass er ihr so gemeine Sachen als Kontra an den Kopf warf. Er wusste doch gar nichts mehr von ihr und dabei wusste sie noch immer alles über ihn.
      Sung-ho war nett ohne Frage und eigentlich wünschte sie Ji-hoon alles Glück, doch hatte sie ihn nie verlieren wollen, doch er hasste sie und es gab kein zurück mehr.
      Sie hatte nun auch ihr Handy in der Hand und sah kurz zu Ji-hoon rüber, der bereits mit seinem Neuen redete, während sie überlegte wen sie anrufen könnte um nicht so dumm da zu stehen. All ihre Lügen würden sicher nicht auffliegen, da sich ihr Ex nicht mal für sie interessierte. Gutes Schauspiel eben. Kurz blieb ihre Hand stehen bei Tae-Mins Namen. Wenn sie Ji-hoon sagen würde, dass sie keine Gefühle für den Mann hatte und auch sich nur locker mit diesem traf würde er dann vielleicht sie zumindest umarmen? Der Gedanke kam ihr für einen Augenblick bis sie bemerkte wie lächerlich er war und sie bitter lächelte.
      Tae-Min war eigentlich ein One-Night-Stand gewesen. Die festeste Beziehung hatte sie zu ihrem Therapeuten von dem Ji-hoon auch nichts wusste. Nach all dem Hin und Her war sie auf Rat einer Freundin mal zu einem gegangen und dieser hatte ihr auch erklärt wieso all dies gekommen war: Burn-out.
      Dieser war schuld an allem. Daran, dass sie so pissig war, dass sie ihr Interesse verloren hatte an Jo-hoon und allem. Doch auch dies würde ihn ihr nicht mehr zurückbringen, wenn sie es ihm sagen würde. Sicher würde er nicht mal zuhören und selbst wenn denken, dass sie eine Ausrede erfand.
      „Hallo!?....“, ertönte nun eine Stimme aus ihrem Handy. Sie war so in ihren Gedanken gewesen und hatte nicht mal mitbekommen, dass sie den Knopf gedrückt hatte, doch einfach auflegen würde seltsam wirken. Schnell hob sie das Gerät an ihr Ohr und lächelte.
      „Na du? Alles gut bei dir? Wir sind grade fertig und können sicher gleich in den Flieger.“, erklärte sie ruhig und als sie die Antwort hörte wie es ihm ging überlegte sie kurz. „Es bleibt bei heute Abend oder? Schön mit einer Flasche Rotwein…“ Leise lachte sie, auch wenn ihr eigentlich nicht dazu zu Mute war. Auch hatte sie keine Lust auf Tae-Min. Er sah nicht schlecht aus und hatte Geld, aber er war eben Sorte: Reicher und etwas überheblicher Geschäftsmann. Wirklich eine Zukunft hatte es nicht und auch hatte sie keinen Spaß mit ihm.
      Langsam stahl sich ein verliebtes Lächeln auf ihre Lippen als sie Tae-Min zuhörte und dabei aber in Ji-hoons Richtung sah. Sie erinnerte sich grade an die Anfänge mit ihrem Ex. Wie viel Spaß sie gehabt hatten bei ihren damals noch heimlichen Treffen und wie er sie immer zum Lachen hatte bringen können.
      „Der Flieger wäre dann soweit. Wenn Sie bitte einsteigen würden.“, kam es vom Steward und Soo-Young war froh, dass sie auflegen konnte nach einer kurzen Verabschiedung um in den Flieger zu steigen. Zuhause würde sie immerhin nicht immer wieder Ji-hoon sehen und dran erinnert werden wie es mal war.
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    • Ji-hoon nickte.

      "Natürlich..."

      Die Worte halfen. Es war so angenehm mit ihm zu reden, ihm zuzuhören und das er wirklich alles von ihm wusste. Wie er es wieder schaffte auf andere Gedanken zu bringen. Das sie beiden jetzt wieder mehr miteinander hatten, war nur da er jemanden brauchte. Er konnte nicht allein sein und das wusste man.
      Sogar die Fangemeinde wusste das er nie alleine sein konnte und immer ein Wesen bei sich brauchte.
      Seine Gedanken wurden gestoppt als er den Witz von seinem Freund hörte.

      "Oh my.. Was zur Hölle? Was soll das jetzt heißen, also wirklich.."

      Er schüttelte den Kopf und sah das Ji-hoon los ging, nämlich Richtung Flugzeug nickte er.

      "Brah, ich muss aufhören wir fliegen gleich los. Sehen uns bald und halt mir nen Burger frei, die anderen werden vermutlich sonst alle weg essen. Bye."

      So legte er auf und da er der drittjüngste seiner alten Band war schüttelte er den Kopf. Die Erinnerungen stimmten ihn froh, aber es gab so vieles was ihn froh stimmte. Er beruhigte sich und ging dann ebenfalls in den Flieger.
      Vermutlich würde er im Flieger dann schlafen oder so, da er echt ein bisschen pause und ruhe brauchen konnte.
    • Nachdem der Steward sie hineingebeten hatte machte sich Soo-Young auf den Weg in das kleine Flugzeug. Für sie zwei hatte man eine der kleineren Maschinen zur Verfügung gestellt. So waren es neben den Beiden nur ein Steward und der Pilot selbst. Der jungen Frau war es aber vor allem wichtig, dass sie sich nicht mehr mit Ji-hoon unterhalten musste als sie sich in einen der bequemen Sessel fallen ließ und anschnallte. Sie war kein Freund vom fliegen, auch wenn sie keine wirkliche Flugangst hatte. Heute jedoch war ihr alles recht solange es nur schnell ging und sie bis zum nächsten Auftritt erstmal etwas Ruhe genießen könnte.
      Nachdem nun wenig später alle eingestiegen waren und bereit hin das Flugzeug ab. Soo-Young zog sich ihre Schlafbrille auf und schloss die Augen um sich ein Nickerchen zu machen. Wenig später war sie auch schon im Land der Träume und dies bis die Maschine ins Trudeln geriet. Sie machte einen Satz, der so stark war, dass die Sängerin nun ihre Augen öffnete und die Maske von diesen riss. Erschrocken sah sie sich um und dachte im ersten Moment daran, dass sie sich geirrt hatte bis ein erneuter Satz folgte. Unweigerlich sah sie nun zu Ji-hoon. „Was ist denn hier los?“
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    • So stieg er ein.
      Er fühlte sich in so kleinen Kisten, wie er sie immer nannte nicht wohl. Schon damals hatte er das Management angefleht große zu nehmen, doch heute schien es nicht anders gegangen zu sein.
      Also biss er sich in die Lippe, setzte sich hin und atmete tief durch. Sein Handy im Flugmodus und so auch seinen Laptop, welchen er aber nun benutzte um ein bisschen an seinen Texten zu schreiben. Es gab ihm ruhe und Entspannung.

      Die Zeit verging und er merkte nicht wie viel oder wie lange sie schon flogen, als die Maschine plötzlich ins straucheln geriet.
      Gerade noch so schaffte er es, seinen Laptop fest zu halten.

      "Fuck war das knapp."

      Er sah zu seiner Ex und zuckte mit den Schultern als sie ihn ansprach.

      "Ich hab keine..."

      Gerade als er antworten wollte, wurde er von einer Durchsage unterbrochen. Es schien wohl komplikationen zu geben und man solle auf dem Platz sitzen bleiben. Der Satz, das alles okay wäre und man sich keine Sorgen machen sollte, glaubte er aber nicht wirklich.
      So sah er zu Soo-young und seufzte.

      "Den letzten Satz glaub ich nicht wirklich.. Aber wir müssen hoffen das alles gut geht?"

      Unsicher von seinen eigenen Worten, wusste er nicht ob und wie er das hoffen sollte.
    • Für einen Moment hatte sie vergessen, dass sie eigentlich nicht mehr privat mit Ji-hoon reden wollte und dies war in dieser Situation auch sicherlich normal. Jetzt schon hämmerte ihr Herz ziemlich in ihrer Brust und dies wurde von der Durchsage auch nicht verbessert. Leicht hatten sich ihre Finger in die Armlehnen gekrallt, jedoch nicht so, dass es auffiel, wenn man nicht genau hinsah.
      Langsam ging ihr Blick nun wieder zu ihre Ex als dieser meinte, dass der letzte Satz auch ihn nicht wirklich beruhigt hatte. "Immerhin etwas worin wir uns noch einig sind.", meinte sie direkt und zog ihrer Gurt noch mal zur Sicherheit nach als das Flugzeug noch einen Satz machte, gefolgt von einem lauten Knall und nun die Geräusche sich verändert hatten. Die Motorgeräusche klangen nun anders und dies war der Moment in dem sie wirklich in Panik geriet. Denn es kam nun keine beruhigende Aussage und dies hieß, dass sie wohl schwer beschäftigt wären. Kurz huschte ihr Blick zu dem Sänger als ihre Aufmerksam nun abgelenkt wurde, weil die Nase des Fliegers sich sogleich leicht nach vorne neigte.
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    • Ji-hoon seufzte und atmete tief durch. Denn genau das war der Grund warum er so kleine Dinger wie die Pest hasste!
      Er packte seinen Laptop weg und nahm sein Handy. Sofort machte er ein Video.

      "Leute! Sollte mir hier was passieren, will ich das.. ihr das Testament benutzt, Oh außer der letzte Satz, streicht den, aber ich hoffe ihr werdet mich nie vergessen.. Ich liebe euch alle!"

      Dann ging er mit seinem Mund nah an das Mikro. Denn das was er jetzt sagte, sollte niemand außer das Telefon hören.

      "Alle, und auch sie. Ihr wisst wer gemeint ist. Immerhin.. sterben wir vielleicht gemeinsam? In.. guten wie in schlechten Zeiten, bis das der Tod uns scheidet."

      Lachte er und beendete. Das Video so. Sofort schickte er es in die Gruppe und Biss sich auf seine Lippe.
      Als es dann aber schlimmer wurde, bekam er sogar Tränen in die Augen.
      Das letzte was er auf seinem Handy als Nachricht bekam, war ein Herz von seinem Freund und der Nachricht, das er ihn liebte. Auch das er hoffte es geht alles gut, plus, er sich schnell mit ihr gut stellen soll.

      Er sah zu seiner Ex und schniefte einmal.

      "Will sagen da.."

      Doch mehr konnte er nicht sagen, da die Angst und alles in ihm hoch stiegen und er ohnmächtig wurde.
    • Etwas erstaunt war Soo-Young schon als sie Ji-hoons Stimme hörte wie dieser wohl ein Video aufnahm. Nicht der beste Zeitpunkt, aber vielleicht auch nicht der Schlechteste. Sie war nur zu sehr damit beschäftigt sich Sorgen zu machen und Panik zu haben. Das Flugzeug wackelte und trudelte immer mehr als sie seine Stimme hörte und seinen Blick zu ihm wand. Wieso hatte sie sich auch nur mit Absicht so weit weg von ihm gesetzt? Grade jetzt wollte Soo-Young eigentlich einfach nur bei ihm sitzen und ihn halten. Falls sie starben, und dies war gar nicht so unwahrscheinlich, dann doch bitte nicht so. Sie waren zerstritten und die letzten Worte waren gemeine gewesen. "Was?", fragte sie, hatte sie seine Worte doch nicht hören können wegen dem Lärm, der nun ankündigte, dass das Ende nah war.
      Den eigentlichen Absturz und das Zerschellen der Maschine hatte sie nicht mehr mitbekommen. Als sie langsam wieder zu sich kam wusste sie im ersten Moment nicht wo sie war und wieso ihr alles wehtat. Vorsichtig tastete sie nach ihrem Körper und blinzelte, da ihre Sicht verschwommen war. Erst langsam kamen die Gedanken wieder an den Absturz und sogleich war sie schlagartig wach. Sich jedoch schnell zu bewegen war keine gute Idee gewesen und sie fasste sich an ihren brummenden Kopf. "Ji-hoon?" Auch wenn sie sich nicht mehr verstanden, so war die Sorge um ihn doch da. Ihre Hand hatte den Weg zum Gurt gefunden und sie schnallte sich schnell ab, so gut es ihre Motorik zuließ, und stand langsam auf.
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    • Ji-hoon war bewusstlos geworden als das Flugzeug abgestürzt war und bekam nichts davon mit als das Flugzeug zerschellte. So lag er zunächst unter den Trümmern und war zunächst ausgeknipst.

      Es dauerte so einige Zeit, bis er wieder zu sich kam und spürte sofort den Schmerz in seinem Arm bis hin unter zu seiner Hand. Seine Augen blinselten mehrmals und als seine Augenlider sich entschieden offen zu bleiben, sah er die Trümmer über sich liegen. Ein grummeln entwich ihm, was dafür sorgen sollte, auf sich aufmerksam zu machen.
      Doch es war zu leise. Zu leise damit man ihn überhaupt hören konnte.
      Nun drückte er mit seiner nicht verletzten Hand eine der Trümmer weg und machte mit dieser auch den Gurt auf. Nun konnte er mehr erkennen. Genug um zu sehen das es Soo-Young auch gut ging.

      "Z..um.. G..lü..ck.."


      Es war das erste was er sagte, dennoch war es so leise das es kaum zu hören war und er hatte ein lächeln auf den Lippen. Sein Arm war noch eingeklemmt aber sofort versuchte er diesen zu Befreien. Noch immer umklammerte diese Hand sein Handy und seine Gedanken kreisten um alles und um nichts. Er lag noch immer am Boden und versuchte sich zu befreien.
    • Noch immer unsicher auf den Beinen stand Soo-Young nun da und merkte, dass ihr alles wehtat. Sicher hatte sie sich auch einige Verletzungen zugezogen, doch diese merkte sie noch nicht wirklich. Sicher das Adrenalin als sie sich umsah zu dem Punkt wo sie Ji-hoon vermutetet und da hörte sie auch schon wie ein Stück Trümmer geschoben wurde und fiel. Er lebte also und ihr fiel nun ein gewaltiger Stein vom Herzen. Wenn ihm etwas passiert wäre, dann hätte sie es sich nie verziehen, auch wenn sie keine Schuld hatte. Langsam stapfte sie in seine Richtung. "Ji-hoon, alles gut?", fragte sie leise als sie bei ihm ankam und ging auf die Knie. Dies bereute sie sogleich wieder, denn langsam merkte sie ihre Verletzungen. Ihr Bein war irgendwie verletzt und blutetet und auch tat ihr ganzer Bauch und Brustkorb weh. Sicher von dem Gurt und dem Aufprall waren nun einige Rippen gebrochen oder angebrochen. "Lass mich dir helfen...", kam von ihr und sie fing am Gurt an zu ziehen um diesen zu öffnen. Die Beule an ihrem Kopf, die auch etwas blutete, hatte sie noch nicht bemerkt. Auch waren ihr die anderen Beiden noch nicht in den Sinn gekommen und wo diese vielleicht waren. Ji-hoon war grade am wichtigsten.
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    • Ji-hoon, sah wie seine Ex zu ihm kam und ihm sogar half. Damit hatte er nicht gerechnet.
      Bei ihrer Frage wusste er nicht wie er antworten sollte.
      Gut? Das wäre die komplett falsche Antwort, aber schlecht? Im Moment war er sich nicht sicher.

      "Ich.. lebe?"

      Mehr kam von ihm als Antwort nicht wie es ihm ging. Als der Gurt offen war, konnte er sich so setzen, das er seine andere Hand von den Trümmern befreien konnte.
      Sein Handy hatte einige Kratzer aber mehr nicht, es funktionierte. Das war für ihn das wichtigste. Erleichtert atmete er aus und sah dann zu Soo-Young.

      "Leg du dich hin. Du bist verletzt, ich komme schon klar. Autsch.."

      Seine Hand zuckte und war vermutlich gebrochen. Sie war Blau und geschwollen. Seine Knie waren offen und an seiner Schulter war ein tiefer schnitt. Auf dem Rechten Auge, sah er gerade sehr schwach und auch das war sehr blau und rot.
      Schmerzen spürte er noch nicht wirklich, aber er war sich sicher das das noch kommen würde.
    • Auch wenn sie vorher noch so sauer auf ihn gewesen war, so wusste sie, dass sie sich nun etwas zusammennehmen mussten. Natürlich lebte er, sonst hätte er sich auch nicht mit ihr unterhalten können und Soo-Young rollte leicht die Augen, aber sicher war er auch nur so durcheinander wie sie.
      Endlich war er befreit und sie fiel sogleich auf ihren Hintern, weil sie noch zu durch den Wind war. "Du kommst klar? Ich glaube wohl kaum. Deine Hand sieht schlimmer aus als ich und was hast du mit deinem Kopf gemacht?", fragte sie und es war neben den Terminen wohl die längste Unterhaltung ohne Streit seit langem.
      Sie drehte leicht den Kopf und sah sie um. Es war nur das Zwischenteil des Flugzeuges, dass sie sah und dem sie waren. Sie mussten gleich das Cockpit suchen gehen und schauen, ob das Funkgerät noch ging, sonst würden sie nicht nach Hause kommen.
      "Ji-hoon.... Geht dein Handy noch? Können wir Hilfe rufen?" So viele Fragen wirrten ihr im Kopf rum.
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    • Er nickte nur und sah sich selber etwas um.
      Als er sah das sie sich hinsetzte war er erleichtert und als sie ihn wieder ansprach sah er auf seine Hand die noch immer das Handy umklammerte und legte seine gesunde Hand über seine Verletzte Gesichtshälfte.

      "Ich.. weiß nicht.. Das Teil lag auf mir.. und ich seh kaum was auf dem Auge, aber es geht schon."


      Er deutete auch etwas auf die Platte die vorher noch auf ihm gelegen hatte, dann musterte er sie.

      "Wie geht es dir? Bist du schlimm verletzt und hast du schon andere gesehen?"

      Dann schloss er kurz die Augen und legte die Hand an den Kopf. Es fühlte sich an als würde er gleich explodieren, aber als sie fragte ob sein Handy noch ging nahm er es endlich mal in seine Gesunde Hand und nickte.
      Denn es funktionierte zwar, dennoch musste er sie enttäuschen. Denn was leider das Hauptproblem war, er hatte kein Netz und es lag nicht am Flugmodus. Diesen hatte er eben rausgemacht, damit er die Nachricht schnell abschicken konnte.

      "Es geht und alles, aber.. es ist kein Netz. Wobei man den Notruf auch ohne Netz rufen können müsste oder? Können wir gleich mal schauen, aber das musst du machen. Ich kann kaum was erkennen auf dem Ding wegen meinem Auge."

      Er hielt es ihr entgegen und sein Hintergrund war er mit seinem neuen Freund. Wo sie sich gerade küssten.
      Ji-hoon vertraute ihr soweit, das sie nicht groß rum schnüffelte, daher dachte er sich nicht groß was.
    • Soo-Young saß auf dem Boden und sah zu Jo-hoon auf. Er sah wirklich mitgenommen aus und sie fing an sich noch mehr Sorgen zu machen als sie seine Worte hörte, dass er auf dem Auge kaum sehen konnte. Sogleich versuchte sie für einen Moment wieder hoch zu kommen, doch ihre Beine wollten nicht mehr und so blieb sie wie angewurzelt sitzen. Der Ruck hatte ihren Rippen auch nicht gut getan und so hielt sie sich diese leicht und atmete scharf ein.
      "Ich weiß nämlich nicht wo meine Tasche ist und mein dummes Handy ist da drin.", erklärte sie kurz als Soo-Young nun das Handy von ihrem Ex nahm. Endlich schien es zumindest so ruhig zwischen ihnen zu sein, dass sie sich nicht die Köpfe einschlugen, doch als die junge Frau das Hintergrundbild sah sank ihre Laune sogleich noch weiter.
      Sicher war es sein Handy und er konnte manchen was er wollte damit, doch dies war für sie wie ein Stich ins Herz. "Nettes Bild...", kam deshalb auch mit einem unterschwelligen angepissten Ton ehe sie darauf herumdrückte. Solange sie in irgendeinem Netz waren sollten sie auch einen Notruf absetzen können, selbst, wenn es nicht das eigene Netz war. Der Gedanke war schön, doch was nun kam enttäuschend. Kaum hatte sie den Knopf gedrückt gehabt kam auch schon das Signal, dass sie nicht durchkam und keinen Notruf absetzen konnte.
      "Wo zur Hölle sind wir, wenn wir nicht mal irgendein Netz haben?", fluchte sie und legte nun auf. "Und nun?", fragte sie Ji-hoon in der Hoffnung, dass er eine Idee hatte.
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    • Ji-hoon, beobachtete wie sie sich selbst vor schmerzen krümmte und schüttelte nur den Kopf. Sie waren beide unglaublich angeschlagen und das war ein Problem. Sie brauchten beide Hilfe, dennoch bekamen sie sie nicht. So wie es im Moment aussah.
      Als er den Kommentar zu dem Hintergrundbild hörte grinste er nur etwas.

      "Ja, schon niedlich nicht war? Sieht schon hot aus, so zwei Jungs die sich küssen."

      Lachte er und schüttelte den Kopf anschließend.
      Dann sah er sich so gut er konnte um, während Soo-Young versuchte einen Notruf abzusetzen. Er sah etwas entfernt von ihnen die andere Hälfte des Flugzeugs und deutete schon mal in diese Richtung.
      Als diese dann aber Fluchte seufzte er und nahm ihr das Handy sofort aus der Hand. Die Angst das sie es durch die Gegend warf, kam in ihn hoch und das wollte er sicherlich nicht haben. Die Erinnerungen waren da drauf und die wollte der junge Mann behalten.

      "Gute Frage, aber da hinten ist der Rest des Flugzeugs. Ich schau mal nach wie es denen geht. DU bleibst da..."

      Er drückte sich ab und biss die Zähne zusammen. Etwas schwankte er. Mit halber sicht zu gehen war nicht einfach, dazu die Kopfschmerzen und der Schwindel liesen es aussehen als wäre der gute Betrunken.
      Noch nach ein paar Schritten ging es und er kam bei den Flugzeugrest an.
      So sah dieser sich um und biss sich auf die Lippe, wand den Blick ab und schloss die Augen.

      "Na lecker..."

      Er verdrehte die Augen und versuchte sich irgendwie durch zu abeiten. Auch wenn es mit einer Hand nicht so einfach war, war das größere Problem das zwei Leichen neben ihm waren. Die offensichtlich Tod waren.
      Als er es endlich geschafft hatte, sah er das die Leitung ebenfalls Tod war. Was jetzt? Die Blackbox die für die anderen interessant war um sie zu finden, war die Möglichkeit, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber die zu finden, in dem Zustand in dem die beiden waren, war alles aber keine gute Idee.
      Er seufzte, und ging wieder zu Soo-Young zurück.


      "Also.. die anderen sind Tod und glaub mir das willst du nicht sehen. Schlimmer als jeder Splatter und die mochtest du schon nicht. Dann die Leitung dort ist auch Tod.. So keine Ahnung was wir jetzt machen können. Aber erstmal ausruhen."

      Denn das musste er. Er fühlte sich schrecklich und damit er nicht auch noch drauf ging, wäre ein bisschen ruhe vielleicht nicht so übel.