Livestream without regrets ❦ [Uki & Saki]

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    • Livestream without regrets ❦ [Uki & Saki]


      So viele Leute waren hier. Saßen auf den Sesseln und Sofas, während sie ebenso wie Saranga warteten. Einige unterhielten sich, kannten sich vermutlich, während andere für sich selbst waren. An ihren Handys scrollend oder Musik hörend, hier und da ein Kichern und Schmunzeln, während die Brünette selbst ihre Beine überschlagen hatte und den Kopf auf die Hand stützte. Sie hatte es warten zu müssen. Und noch wusste sie nicht einmal genau wofür sie nun hier war. Ihr Vater hatte nur gesagt, dass es etwas neues wäre, während ihr Manager ihr lediglich als extra an Anweisungen gegeben hatte, dass sie mit ihren Bandkollegen einen Monat in den Urlaub geschickt wurde. Doch hatte sich das nicht gerade überzeugend angehört und noch dazu... Nach Urlaub sah das hier für die junge Koreanerin nicht aus. All die Gesichter, welche sie aus Film und Fernsehen kannte, Kollegen in der Pop-Szene oder ihr gar unbekannte Gesichter. Doch wenn sie ehrlich war, war es ihr egal, solang ihre vier Freunde hier bei ihr waren, mit denen sie sich verstand und mit denen sie ihre Zeit vertreiben konnte. So schob sie sich den Strohhalm in den Mund und schlürfte genüsslich an ihrem Bubbletea - Himbeere mit Kirsch-Bobbas - und lehnt sich in dem gemütlichen Sessel etwas zurück.
      Kyoya hingegen lief in dem recht großen Raum herum, sah sich alles genaustens an und las die Aufschriften unter den Bildern, welche an den Wänden hingen. Etliche Schauspieler waren vertreten, Bekannte sowie Unbekannte, während auf der anderen Seite einige Bands aufgelistet waren. Korea, Japan, China, sogar die USA und Europa war vertreten, was auch die recht unbekannten Gesichter im Raum erklärte. Mit den Europäern oder Amerikanern hatte er es nicht so musste er gestehen, auch wenn er hier und da natürlich auch schon mit ihnen vor der Kamera stand. Doch war es für ihn wohl wie für die anderen eher so, dass die Menschen meist gleich für ihn aussahen. Zumindest, wenn er sie nicht besser kannte. Nur eine war ihm im Gedächtnis geblieben - Mila Kunis - welche die einzige zu sein schien, die kein Problem damals gehabt hatte mit ihm zu drehen. War es für Amerikaner wohl etwas unüblicher mit Asiaten, die nicht eingebürgert waren, vor der Kamera zu stehen. Als er seinen Rundgang vollzogen hatte gesellte er sich zu seinen Freunden, setzte sich zu den beiden Jungs auf das Sofa und seufzte leise. "Wisst ihr schon mehr?" wollte er wissen, woraufhin der Älteste - er war nur 2 Monate älter als Kyoya - den Kopf schüttelte. "Noch immer genauso unwissend wie wohl alle hier." meinte dieser und sah zu Saranga, ebenso wie zu Jihe, welche sich zu ihrer Teamkollegin gesellt hatte und ihr frecher Weise den Bubbletea aus der Hand nahm, um selbst davon zu trinken. "Langsam würde es aber mal Zeit werden. Ich könnte mir besseres vorstellen, als zu warten." jammerte sie etwas und setzte sich auf die Armlehne des Sessels.
    • So viele große Namen und bekannte Gesichter hatte Lucy hier nicht erwartet und es machte sie vollkommen hibbelig. Sie stand mit ihrer Wasserflasche am Rand des Raumes und beobachtete, doch eher fühlte sie sich als Fan hier, als ein Teil davon. Immerhin war sie in ihren Augen nur eine kleine Influencerin und hatte noch nichts wirklich Großes erreicht. Hier waren immerhin Leute, die auch ganze Hallen von Menschen füllten und teilweise Menschen auf der ganzen Welt bewegten und zusammenbrachten. Doch auch sie erkannte natürlich nicht alle Gesichter. Dennoch war sie gespannt was nun auf sie zukommen würde und kurz überlegte Lucy jemanden anzusprechen, da sie immerhin so gar keinen hier direkt kannte. Sicher hatte sie schon mit einigen anderen Internet-Leuten Coops gemacht oder geschrieben, doch so groß war Lucy ja noch nicht und so biss sie sich nun auf ihre Lippe und kam zu dem Entschluss es erstmal zu lassen, weil sie sonst noch wirklich in den Fan-Modus fallen würde.
      Felix strich sich die im Moment dunkel-grauen Haare mit einer Hand nach oben aus dem Gesicht als er sich noch mal umsah und überlegte was genau dies werden sollte. Als es hieß, dass er hier her sollte hatte er sich eher etwas wie ein Reha-Zentrum vorgestellt gehabt oder vielleicht auch so einen alternativen Kram mit Yoga, doch was auch immer dies werden sollte, es sah nicht danach aus. Langsam wand er sich zu Hugh, einem seiner Teamkollegen in Australien, und verzog dabei den Mund etwas zu einer Schnute. "Hugh? Was meinst du ist das hier? Hat sicher nichts mit Reha zu tun oder so." Irgendwie freute Felix sich auch etwas, denn dies hier sah nach mehr Spaß aus und immerhin liebte er es neue Menschen kennenzulernen. Hugh hielt ihn am Kragen fest, war er immerhin so etwas wie ein großer Bruder für Felix und passte auf diesen auf. "Keine Ahnung, aber am besten hältst du mal die Füße still bevor du noch jeden hier vorher schon ausgefragt hast über sein Leben.", kam es von dem Älteren.
      Hate'll paralyze your mind
      Gotta see the other side
      It costs ya nothin' to be kind
      Not so different you and I
      Lookin' for love in a different light
      Until we find that equal sign
    • "Hey." murmelte Saranga, als ihr der Becher aus der Hand genommen wurde, an welchem sie gerade dabei war zu trinken. Natürlich war sie es schon gewohnt und doch war sie Jihe noch immer einen beleidigten Blick entgegen. Doch diese grinste nur kurz, ließ ein paar Bobbas in ihrem Mund platzen und sah zu den Jungs herüber, nachdem sich Kyoya zu ihnen gesellt hatte. "Also ich habe ja zwei Vermutungen, die ich aufstellen möchte. Entweder wurden wir vergessen und dürfen hier nun sitzen bis sonst wann. Oder aber sie wissen selbst nicht so genau, wieso sie uns nun hier her geholt haben." meinte sie und ließ ihren Blick über die anderen Leute wandern, die ebenfalls zu warten schien.
      Saranga hatte sich währenddessen ihren Becher wieder geschnappt und drehte sich ein wenig von Jihe weg, bevor auch sie sich erneut umsah. "Ich denke ja eher, dass es wenn dann die zweite Möglichkeit ist. Aber wieso sollten sie uns hier her holen, wenn sie nicht wissen, wieso?" meinte sie und trank erneut einen Schluck, bevor ihr Blick zu zwei weiteren wanderte, die sich über die Warterei hier unterhielten. Sie wussten wohl genauso wenig wie sie, wieso sie hier waren. Ein wenig verzog die Koreanerin den Mundwinkel und beugte sich etwas im Sessel vor, um zu ihren Freunden zu sehen. "Vielleicht wurden wir hier ja rein gebracht, um mit einer Bombe hoch zu gehen?" witzelte sie mit einem leisen lachen. Leicht wurde sie von Jihe auf den Arm geboxt, gefolgt von einem Zungenschnalzen. "Hör auf damit sowas zu sagen! Das ist nicht witzig." jammerte diese sogleich, doch auch Kyoya und die anderen lachten leise mit.
      "Ach jetzt stell dich mal nicht so an, Jihe. Als würde hier jemand offiziell eine Bombe legen dürfen. Wir sind hier noch immer in einem öffentlichen Studio." versuchte Soo-Ri sie zu beruhigen. Doch mehr als die Wangen aufzublähen tat die Schwarzhaarige nicht, ehe sie ihre Arme verschränkte und etwas schmollte. "Schmollmops." lachte Kyoya und erhob sich wieder. Konnte er nicht lange sitzen bleiben, vor allem nicht, wenn er warten musste. So gesellte er sich zu einer junge Frau, welche recht Abseits von allen stand und lächelte dieser entgegen.
      "Guten Abend." begrüßte er die junge Frau und verbeugte sich ein wenig. "Eine Frage: Hast du eine Ahnung, worauf wir hier alle warten müssen? Oder bist du genauso ahnungslos wie die anderen hier?" fragte er sie. Wobei er sich die Antwort wohl schon denken konnte, ansonsten hätte sie sicherlich schon längst etwas gesagt oder zumindest nachgefragt. Doch kaum hatte er die Frage gestellt öffnete sich auch schon die große Doppeltür, welche nun seine Aufmerksamkeit erregte. Ebenso wie die der anderen. Hinein kamen drei Männer, einer davon in einem recht auffälligen Anzug und einer aufdringlichen Sonnenbrille auf der Nase. Er selbst hatte eine Glatze, während sein Kinn die wohl fehlenden Haare zierte.
      "Entschuldigung, dass ihr so lange warten musstet." gab er fröhlich lächelnd von sich. Die Arme etwas ausgestreckt, während die anderen beiden Männer hinter ihm die Türen wieder schlossen und beinahe wie Türsteher davor stehen blieben. "Aaaah sehr schön. Wie ich sehe sind wirklich alle da, die eine Einladung bekommen haben. Wunderbar." sprach er weiter, woraufhin Jihe sich nun erhob, die Arme noch immer verschränkt. "Es wäre jetzt auch noch schön zu wissen, wieso wir hier sind." gab sie noch immer beleidigt von sich, während Saranga ihre Freundin an der Jacke zurück auf den Sessel zog.
      "Aaaah ja genau. Eure Manager haben euch ja noch nichts verraten dürfen." kicherte er leise und grinste daraufhin. Den Zeigefinger hob er etwas und ging etwas näher in die Mitte. "Reality Show." waren die einzigen Worte, die er als Erklärung gab.
    • Noch immer war Felix Feuer und Flamme und versuchte sich von dem Griff zu befreien in dem Hugh in hielt. Dieser wollte ihn nicht gehen lassen und hielt den Jüngeren weiter am Kragen fest. "Nun beruhige dich doch, Felix. Wie kannst du auch immer nur so überdreht sein.", kam es von Hugh und dieser seufzte. Auch wenn er ihn mochte, so hatte er es manchmal satt sich um den aufgedrehten Koreaner zu kümmern, der immer wie auf Drogen war. Viel zu kribbelig sah sich der Weißhaarige nun um und stieß dann auch schon Hugh mit dem Ellenbogen in die Rippen. "Boah, schau mal da ist MASK.", kam von Felix, der immer sehr auf dem neusten Stand war was Musik anging und Hugh gab hingegen nur ein "Aha." von sich, denn immerhin hörte sich für ihn der ganze asiatische Kram gleich an. "Die habe ich dir vor der letzten Therapiesitzung vorgespielt. Du weißt...", erklärte er und fing nun an die Melodie eher schlecht als recht zu summen, um zu zeigen, wie das Lied ging. Hugh hatte inzwischen den Kragen von dem Jüngeren wieder losgelassen und schloss nun die Augen in der Hoffnung, dass Felix bald aufhören würde und sie stattdessen endlich mal zu hören bekommen würden was hier vor sich ging. Der dunkelhäutige Mann hatte noch immer die Augen geschlossen und so bekam er nicht mit, dass Felix nun die Gunst der Stunde nutzte und sich langsam davonstahl. Nun, ohne seinen Aufpasser, würde er sich mal etwas mehr unter die Leute mischen, denn immerhin machte es keinen Spaß sich nur mit Menschen zu unterhalten, die man schon kannte. Doch direkt zu den Leuten von MASK zu gehen, fand er zu auffällig, wieso er sich zu einer Gruppe Leute stellte, die er noch nicht einordnen konnte, sich aber nach einer kurzen Unterhaltung als einige Jungschauspieler rausstellten. Hugh, der zu spät mitbekommen hatte, dass Felix weg war, hatte nun keine Wahl als es laufen zu lassen.
      Noch immer biss sich Lucy auf der Unterlippe rum, auch wenn sie wusste, dass es nicht gut war und sie es lieber lassen sollte. Aber sie kam sich nun mal so dumm vor hier einfach nur an einer Wand zu stehen. Es hatte etwas davon die Neue auf der Schule zu sein, weil die meisten hier wirklich jemanden kannten oder zumindest genug Einfluss und der Gleichen hatten, um sich unter das Volk zu mischen. Sie selbst war nur Influencerin und auch wenn sie schon ziemlich viele Follower hatte, so war es doch nicht leicht für sie mit neuen Menschen von Angesicht zu Angesicht zu reden. Doch da fielen ihr wieder die Worte von ihrem Manager ein, dass sie an ihrem öffentlichen Auftreten bei Events und so arbeiten sollte. Leise murmelte sie: „Jetzt oder nie.“ Lucy stieß sich grade von der Wand ab und wollte nun endlich sich unter die Menge mischen als sich nun jemand zu ihr gesellte und sie ansprach. Mit großen Augen musterte sie den jungen Mann, der sich auch noch verbeugte und echt gut aussah. „Guten Abend.“, kam es mit einem freundlichen Lächeln von ihr und sie war froh, dass man auf sie zukam. Ruhig hörte sie nun seinen Worten zu und wollte grade antworten als die Tür aufging und sie überlegte. Doch nicht zu antworten wäre auch unhöflich und so flüsterte sie schnell ihre Antwort als der Mann noch nicht ganz losgelegt hatte. „Ich habe auch keine Ahnung was hier los ist, aber so wie es scheint bekommen wir nun die Aufklärung dazu.“ Mit einem Kopfnicken deutete sie in die Richtung von dem komischen Kautz, der ihr nun schon suspekt war. Von solchen Menschen hielt sie sich auf der Straße auch schon fern und bei Fans-Meetings, doch hier schien er wirklich etwas zu sagen zu haben.
      Alle Augen schienen auf den Kerl gerichtet zu sein und auch Lucy sah ihn noch immer an als er sprach. Langsam zogen sich ihre Augenbrauen zusammen, denn was er da von sich gab gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie wollte zu keiner Reality Show und nun sah sie zu dem Kerl rüber, der sich grade zu ihr gesellt hatte. „Können die das denn einfach so?“, fragte sie ihn und auch so ging ein Raunen durch den Raum. Sogleich fingen hier und da die Gespräche an lauter zu werden, die eben noch so verstummt waren, nachdem der Kerl aufgetaucht war. Es war nun die Stimme von Felix, die den Raum ziemlich laut durchschnitt. „Das wird cool.“, kam es ziemlich laut von dem Weißhaarigen und sogleich sah Lucy zu diesem als auch schon ein anderer Kerl diesen nun im Genick packte und den Kerl ansah. „Eine Show und wir werden nicht mal gefragt und wie ist das Ganze geplant? Alle in einem Haus wäre doch eine Menge oder?“, fragte Hugh, der eigentlich lieber Urlaub und seine Ruhe wollte.
      Natürlich entgingen dem Kerl die Reaktionen der Leute nicht und sein Grinsen wurde immer breiter. Er wartete noch bis sich die Menschen etwas beruhigt hatten von ihrem ersten Schock, ehe er etwas lachte. „Dies ist doch keine Entführung. Eure Managements haben natürlich zugestimmt und ihr kommt auch ganz logisch nicht alle in ein Haus.“ Erneut legte er eine dramatische Pause ein.
      Hate'll paralyze your mind
      Gotta see the other side
      It costs ya nothin' to be kind
      Not so different you and I
      Lookin' for love in a different light
      Until we find that equal sign