Talk to you later ¦ Saki & Anexis

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    • Talk to you later ¦ Saki & Anexis

      Vorstellung
      @Saki

      Tae-Min Sun

      Der Sänger und die anderen drei Mitglieder der Band saßen auf dem Boden ihres angemieteten Tanzraumes. Alle vier atmeten schwer und waren ziemlich verschwitzt. Heute war einer dieser Tage, an denen ihr Leader der Meinung war, sie bis zur Perfektion quälen zu müssen. Vielleicht war dieses Quälen auch berechtigt. Immerhin würden die vier bald ihren letzten Auftritt in einer Show haben, bevor sie endlich in ihren Urlaub konnten. Urlaub. Ein seltsames Wort dafür, dass sie trotzdem viel zu viel Zeit damit verbrachten in Form zu bleiben. Manchmal überlegte Tae, ob er sich so viel Mühe auch machen würde, wenn er nicht in diesem Business gelandet wäre. "Ihr seht ganz schön fertig aus.", lachte der älteste der vier. Tae musste leicht grinsen. "Klar, für dich ist das alles ein Spaziergang. Andere hier bewegen sich nicht so gerne." Tae nickte zu dem jüngsten, dem Maknae, der Gruppe, welcher scheintot am Boden lag. Erst als er ihn in die Seite piekste gab er ein Lebenszeichen von sich, in form eines mürrischen Brummens. Tae lachte und stand auf, als er auf die Uhr ah. "Meine Herren. Es war mir eine Ehre mit ihnen zusammen trainiert zu haben. Aaaaaber mein Brot wartet auf mich." Er grinste und mit einem nicken wurde er vom Leader für heute entlassen. Er verabschiedete sich von den anderen, ging sich duschen, dann zog er sich frische Klamotten an und machte sich summend auf den Weg zur Tiefgarage, um nach Hause zu fahren.
      Dort angekommen wurde er von seinem vierbeinigen Mitbewohner freudig begrüßt. "Hey stinker.", sage er grinsend und ging in die Hocke, um sich von ihm begrüßen zu lassen. Das duschen hätte er sich wohl sparen können. "Wollen wir gleich raus gehen? In den Park? Vielleicht treffen wir ein paar Freunde von dir, hm?" Lächelnd stand er wieder auf und nahm sein inoffizielles Handy in die Hand. Seit einigen Tagen hatte er geschafft zumindest ein wenig Kontakt mit einer Hand voll Leuten aufzubauen. Und eine dieser Kontakte war ihm besonders angenehm, auch wenn sie nicht wusste, wer er war.
      //Guten Abend~ Ich hoffe du hattest einen angenehmen Tag. Ich hatte heute so viele Klienten und hab jetzt erst Feierabend...//, schrieb er der jungen Frau. Er hatte ihr erzählt, dass er personal Trainer war. Eine bessere Ausrede war ihm nicht eingefallen, warum er so oft trainieren war und davon scheinbar ganz gut leben konnte. Er ließ das Handy in der Hosentasche seiner Stoffshorts verschwinden. HIer und jetzt auf eine Antwort zu warten war Sinnlos, immerhin wusste er nicht, wie erreichbar Yu-Nai gerade war. Dann wandte er sich B-Bang zu, gab ihm stumm das Zeichen, dass er sich setzen sollte. Als er angeleint wurde murrte der Hund mürrisch. "Ich weiß, ich weiß. Passt dir jetzt nicht. Aber du weißt, das muss in der Stadt sein.", erklärte er dem Vierbeiner, welcher den Kopf schief legte, als ob er den Menschen verstehen würde. "Im Park bist du wieder frei." Lächelnd tätschelte er den Kopf des Hundes. Dann machte er sich das andere Ende der Leine um die Hüfte fest, da er keine Lust hatte es in der Hand zu halten. Außerdem konnte er auf den Vierbeiner vertrauen. Das 'schlimmste' was passieren konnte war, dass er sich auf den Boden legte und Tae ihn den Weg entlang zerren musste, weil der Hund keine Lust mehr hatte sich zu bewegen. So verließ er mit B-Bang das Gebäude und machte sich auf den Weg zu einem hundefreundlichen Park. Um durch seine Tattoos nicht allzu sehr aufzufallen hatte er einen leichten, sehr locker sitzenden Pullover an.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      Den ganzen Tag hatte die junge Frau wieder in der Auffangstation verbracht, nachdem sie am Vormittag angerufen und dringend gebeten wurde zu kommen. Natürlich hatte sie sich gleich auf den Weg gemacht. Wusste sie nur zu gut, dass es sich definitiv um einen Notfall handeln würde, wenn man sie schon so früh anrief und eine ihrer jüngeren Kolleginnen beinahe drauf und dran war bereits am Telefon los zu weinen. Jemand hatte vier kleine Katzenbabys in einem Müllsack gefunden. Zu gebunden und einfach achtlos weg geworfen, als wären es längst abgelaufene Lebensmittel gewesen, die keinen Wert mehr hätten. Allein als sie dies mitbekommen hatte, nachdem sie angekommen war, kochte ein wenig die Wut in die sonst so ruhige junge Frau hoch, gefolgt von bitterer Traurigkeit. Sie würde nie verstehen, was in den Köpfen der Menschen vor sich gehen musste, die so etwas einem armen Tier antaten. Ein weiterer Grund, wieso sie froh war hier gelandet zu sein. Um eben solchen Geschöpfen zu helfen und ein besseres Zuhause suchen zu können. Damit hatte Yu-Nai auch den ganzen Tag verbracht: sich um die vier Kitten zu kümmern, dem Tierarzt zu helfen so gut sie kann, welcher die vier Kleinen untersucht hatte. Zum Glück waren sie schnell gefunden worden. Waren es wohl wirkliche Kämpfer gewesen und hatten lauthals vor sich her miaut, um auf sich aufmerksam zu machen. Es wurden weder Verletzungen noch Würmer oder Anderes auf den kleinen Körpern gefunden. Lediglich ausgehungert waren sie, weswegen die Brünette auch jetzt noch hier auf dem Boden vor der kleinen Box saß und die Kitten mit Milchflaschen fütterte. Gierig drängten sie sich jeweils zu dem Gummi, um daran zu nuckeln, schoben sich hin und her und stützten sich je mit ihren kleinen Pfötchen auf den Köpfen und dem Rücken der anderen ab, was Yu leise zum lachen brachte. "Hey, es ist genug für alle da. Nicht so gierig." sprach sie ihnen zu und beobachtete sie eine Weile, bis die erste kleine Katze wohl genug hatte und sich laut miauend auf das weiche Kissen fallen ließ, welches Yu-Nai ihnen in die Box gelegt hatte, damit sie es gemütlich hatten. Nach und nach gesellten sich die Geschwister dazu, bis sie alle vier aufeinander lagen und gegenseitig an ihren Pfötchen, an ihren Ohren oder am Schwänzchen knabberten. "Ihr werdet ein wunderbares Zuhause finden, das verspreche ich euch." gab sie leise von sich, als sie die Viere beobachtete und sich letztendlich erhob, um die Flaschen weg zu bringen.
      Kaum dies getan wanderte ihr Blick auch schon auf ihr Handy, welches sie auf dem kleinen Holztisch abgelegt hatte. War um diese Zeit nur noch sie und die Chefin hier, welche direkt über der Auffangstation wohnte. Die Tiere waren also alle in besten Händen und die ältere Dame schnell hier unten, sollte je etwas sein. Ihr Smartphone schließlich zur Hand genommen und sich gegen die Tischplatte gelehnt öffnete sie die App, welche sie sich von einer Weile herunter geladen hatte. Sie musste gestehen, es war eher aus Langeweile passiert, mitten in der Nacht, als sie nicht schlafen konnte. Um solche Zeiten machte man wohl die merkwürdigsten Sachen. Zwar hatte sie hier und da einige Chats starten können und es waren auch einige interessante Themen dabei gewesen, über die sie reden konnte. Doch früher oder später stellte sich dann doch heraus, dass es ebenfalls nur Langeweile auf der anderen Seite gewesen war. An sich war es für Yu-Nai nichts schlimmes, doch musste sie nun gestehen, dass eines ihrer Gespräche, welches auch schon ein wenig länger hielt, bis jetzt doch recht angenehm verlief.
      So bildete sich auch ungewollt ein kurzes Lächeln auf ihrem Gesicht, ehe sie etwas den Kopf schüttelte und schließlich antwortete.
      //Ebenfalls einen schönen guten Abend. ^-^
      Ich muss gestehen, er hat nicht besonders angenehm gestartet, aber im Moment bin ich zufrieden. Du solltest dir vielleicht wirklich weniger Klienten suchen, wenn du immer so spät erst zur Ruhe kommst. Ich will dir ja nichts einreden, aber zu viel Arbeit macht einen auf Dauer kaputt und vor allem mürrisch und reizbar.
      Hast du denn dadurch genug Essen und Trinken können? Das ist wichtig, wenn man so lange auf den Beinen ist und dann auch noch körperlich tätig.//
      Sie wusste ja, dass sie mit ihrer Art wohl manchmal gut und gerne Leute vergraulte. Besonders wenn sie solche beinahe schon mütterliche Texte schrieb, doch aus ihrer Haut konnte sie einfach nicht raus. Wenn sie wusste, dass jemand viel und hart arbeitete, dann machte sie sich einfach Sorgen, dass der jenige sich selbst vernachlässigte. Es war bei einigen ihrer Freunde damals immerhin genauso gewesen. Hinterher endete es damit, dass er kränklich wurde und beinahe nichts mehr unternehmen konnte, ohne einen Koller zu bekommen.
    • Tae-Min Su

      B-Bang tapste gut gelaunt neben seinem Papa her, als die beiden die Straße hinunter liefen. Trotz des Pullovers den er an hatte gab es ein paar Leute, die ihn etwas zu lange ansahen. Er kannte die Blicke. Sie überlegten, ob es wirklich Tae war. Seinem Hund konnte er eben keine Tarnung verpassen. Allerdings wollte er auf keinen Fall einen Hundesitter anschaffen, der für ihn mit dem Brot auf vier Beinen spazieren ging. Immerhin hatte er sich den Husky angelacht, also musste er sich auch um diesen kümmern. Abgesehen davon hatte er keine Lust jedes Mal mit der Erziehung von B-Bang vom neuen anzufangen. Sobald dieser die Chance dazu hatte irgendwelche Regeln aus zu spielen nutze er die Chance nämlich zu gerne. So war es jetzt auch eine Regel für ihn nah bei Tae zu laufen, bis sie an ihrem Ziel ankamen. Als er merkte, dass er eine Nachricht bekam blieb er mit B-Bang stehen, nicht ihn an, dass er sich setzte, gab ihm ein Leckerli und nahm sich dann einen Moment Zeit um auf sein Handy zu sehen und zu antworten.
      //Ich glaube ich werde eher mürrisch, wenn ich weniger arbeite. Ich bin da schon so dran gewöhnt, um ehrlich zu sein. Trinken hatte ich auf jeden Fall genug. Später koche ich noch etwas.
      Ist etwas passiert, dass dein Tag nicht so gut gestartet ist? Also... Ich will dir nicht zu nahe treten, aber wenn du darüber reden willst kannst dus gerne hier raus lassen.//
      Als die Nachricht abgeschickt war tappte Tae mit seinem Fuß leicht auf den Boden, sodass B-bang wieder auf stand und seinen Menschen aufmerksam ansah. "Auf geht's. Wir können weiter." B-Bang murrte den Menschen an und ging dann an dessen Seite weiter.
      Als sie an dem Park ankamen ließ der Sänger den Hund sich hinsetzen. Er ging vor ihm in die Hocke, machte die Leine los und hob dann einen Finger. "Du benimmst dich, ja? Heute machst du mir keinen Ärger.", redete er mir seinen Kind und bekam als Antwort den Finger abgeleckt. Tae-Min lachte leise. "Komm mit, mein Lieblingsbrot." Tae stage auf, pfiff leise und ging dann in den eingezäunten Bereich, wo bereits andere Hunde und ihre Besitzer standen um die Vierbeiner toben zu lassen. Er schloss das Törtchen hinter sich, neigte den Oberkörper zur Begrüßung der anderen leicht und sah dann den Husky, an. "Auf geht's, geh dich austoben.", sagte er, winkte den Hund von sich weg und suchte sich dann eine ruhige Ecke, wo er den Hund gut im Blick hatte, während der Vierbeiner wie ein gestochener anfing im Kreis zu rennen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      Den Gedanken an damals verdrängte sie sogleich mit einem Kopfschütteln, ehe sie sich nun daran machte auch den anderen Vierbeinern etwas zu Esse zu machen. Hatten diese immerhin auch Hunger und Yu-Nai würde niemand einfach verhungern lassen. Egal ob es Mensch oder Tier war. So schob sie ihr Handy in die Hosentasche und verschwand in die kleine Küche, in welcher all die Näpfe fein säuberlich aufgestapelt standen, nahm sich einige davon und verteilte sie erst einmal auf dem Tisch, bevor sie sich vor einem der Schränke in die Hocke begab. Dort die Türen geöffnet nahm sie sowohl Trockenfutter als auf Nassfutter heraus, ebenso spezielles Futter für ihre kranken Freunde, die sich hier noch auskurieren mussten. Hatten sie nicht nur junge Findelkinder hier sondern leider auch Ältere, die niemand mehr wollte. Unvorstellbar für die Brünette. War ein Tier doch ein Familienmitglied und kein Ding, welches man einfach abgeben oder aussetzen konnte. Menschen sollten erst einmal einen Test dazu mit dazugehöriger Bescheinigung dafür bestehen, dass sie sich überhaupt so ein liebevolles Wesen anlachen durften. Dann würde es vielen sicherlich schon einmal besser gehen, auch wenn Yu klar war, dass es dennoch nicht das Problem löste.
      Ein leises Ächzen und Keuchen kam von ihr, als sie den 20kg Sack mit Trockenfutter aus dem Schrank zog und schließlich neben den Tisch aufstellte, um mit einem Becher die kleinen Pellets des Hundefutters sowohl in die größeren Näpfe der Hunde, als auch die noch kleineren Pellets des Katzenfutters in die kleineren Näpfe der Katzen aufteilte. Einige von ihnen bekamen etwas Wasser hinein, tranken die Tiere kaum etwas und würden so an ihre Flüssigkeit kommen, während bei ein paar anderen noch das Nassfutter mit untergemischt wurde. Die beiden älteren Katzen, ein kleines Pärchen, dass hier her kam, nachdem ihre Besitzerin verstorben war, bekamen ihr spezielles Futter für den Magen, dessen zwei Näpfe Yu-Nai seperat vorbereiten würde, ebenso wie die Näpfe der 3 Hunde. Ein Rüde, und zwei Hündinnen, welche durch ihre Haltung Probleme mit ihren Muskeln und Nieren bekommen hatten. Arme Geschöpfe, um die sich die Leute hier am meisten Kümmern mussten. Nicht nur, was die Tierarztgänge anging. Als nun alles vorbereitet war füllte sie mit einem großen Kanne noch die Wassernäpfe auf, bevor sie das Handy in ihrer Hosentasche spürte. Eine kurze Streicheleinheit für einen der älteren Hunde gab es dennoch, bevor sie sich aufrichtete und auf ihr Display sah. "Na immerhin getrunken..." murmelte sie, als sie den Text las und schüttelte ein wenig lächelnd den Kopf, ehe sie sich nun an das Verteilen der Futterschüsseln vor den Boxen machte.
      Katzenwelpenzusammen_Nahaufnahme.jpg//Das habe ich nun auch noch nie gehört, aber solang du weißt, was gut für dich ist. Irgendwie verstehe ich dich dabei auch.// war es ja nicht so, dass Yu-Nai schließlich immernoch hier in der Station war, obwohl sie schon seit 14 Uhr Feierabend gehabt hätte. Auf seine weiteren Worte musste sie jedoch ein wenig überlegen, bevor sie jedoch lächelte und zu den vier Kitten sah, welche neugierig herum krochen. Kurzerhand schoss sie ein Foto mit ihrem Handy von ihnen und lud es sogleich in die Nachricht mit ein.//Ich erzählte ja, dass ich in einer Auffangstation arbeite. Und die vier Kleinen wurden heute in einer zugeschnürrten Mülltüte gefunden. Daher der nicht so gute Start in den Tag. Aber im Moment geht es ihnen gut.// Sicher war Yu-Nai etwas vorsichtig. Doch gab es doch ein paar mehr Stationen, auch wenn man es vielleicht nicht glauben mochte, weswegen sie somit ja nicht ihren genauen Ort preis gab. Es wäre ja nicht so, dass es die junge Frau recht stören würde, doch wer konnte schon wissen, wer wirklich am anderen Ende des Handys war, selbst wenn man sich gut mit dem jenigen unterhalten konnte.
      //Und wie verbringst du jetzt noch deinen Abend außer mit kochen?// wollte sie schließlich noch wissen. Konnte sie sich nicht wirklich vorstellen, dass man einfach nach hause ging, etwas zu Essen machte und dann gleich ins Bett verschwand. Selbst sie war nicht so jemand und selbst nach einem ewig langen Tag freute sie sich sich noch mit einer Freundin zu treffen, nachdem alle anderen weggezogen waren, um zu studieren.
    • Tae-Min Su

      Der Sänger verschränkte seine Arme und sah lächelnd zu, wie sein Hund anfing abzuspulen. Er fragte sich, woher der Vierbeiner die Energie nahm und hoffte, dass er sich nicht so sehr auspowern würde, dass er ihn wieder nach Hause ziehen musste. Er sah, wie B-Bang die anderen Hunde aufmischte. Dann stoppte der Hund schlagartig und sah mit aufgeregten Augen zu seinem Menschen rüber. Tae-Min konnte sich schon denken, was in ihm vor ging und im nächsten Augenblick rannte der Husky auf ihn zu. Der junge Mann musste etwas grinsen. War ja nicht so, als ob B-Bang nicht jedes Mal darauf bestand mit ihm zu spielen, weshalb er wenig überrascht war. Einen gemütlichen Abend auf dem Hundeplatz konnte er mit der Energie des noch recht jungen Hundes eben vergessen. Natürlich ließ Tae sich auf die Spieleinladung ein und fing an B-Bang immer wieder etwas zu schubsen, so zu tun, als ob er etwas schmiss, ließ sich von ihm leicht in die Arme und Hände zwicken und tobte mit ihm über den Platz. Das schöne war, dass Tae-Min sich keine Gedanken darüber machen musste, dass der Hund ihn tatsächlich verletzten würde. Die beiden waren so auf einander eingespielt, dass sie sich gegenseitig so vertrauten, dass das Spiel ruhig etwas wilder zugehen konnte.
      Das ganze ging so sicherlich eine halbe Stunde, dann ließ das Brot von dem Mann ab, um wieder zu den anderen Hunden zu sprinten. Tae fuhr sich mit den Händen durch den Haaren und sah ihm zu. Als alles soweit 'ruhig' zu laufen schien lächelte er zufrieden. Dann sah er wieder auf sein Handy. Er öffnete das Bild und grinste. Die vier waren ja niedlich. Der Text dazu war allerdings etwas weniger herzerwärmend.
      //Was?! Wie kann man sowas nur so kleinen Lebewesen antun? Und dann auch noch in einem zugeschnürten Sack, sodass sie ja keine Möglichkeit gehabt hätten... Unglaublich... Zum Glück gibt es so gute Seelen wie dich, die sich um die kleinen Fellnasen kümmern. Ich bin noch mit meinem Hund unterwegs. Ein wenig rumtoben im Park. Er gönnt mir gerade eine Pause, haha. Wenn wir wieder zuhause sind wird gekocht. Steht bei dir noch etwas an?//, antwortete er ihr und sah auf, als B-Bang sein bestes Heulen zur Schau stellte. Doch es war nichts passiert. Der kleine Angeber. "B-Bang!", rief er sein vierbeiniges Kind, welches sofort angelaufen kam. "Sind wir fertig? Ich hab leider echt Hunger, mein Kleiner.", sagte er und lächelte leicht. Der Hund murrte Tae-Min mürrisch an, er schien schon zu ahnen, was nun kam. Tae seufzte lächelnd. "Okay... Wir bleiben noch... Aber nur zehn Minuten und auch nur, weil ich dich richtig richtig gerne hab.", ließ der Mann sich scheinbar weich klopfen. Er tätschelte B-Bangs Kopf erneut und winkte ihn dann von sich weg. Sofort rannte B-Bang zurück zu den anderen Hunden und begann wieder mit einem anderen Hund zu spielen, indem er sich von diesem jagen ließ.
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    • Yu-Nai Ri

      Das Schmatzen, Klirren und die Geräusche der Pfoten über den Boden waren gerade das einzige, dass die kleine Station füllte, während Yu sich selbst nun auf einen der Stühle nieder gelassen hatte. Alle Tiere waren versorgt, sowohl mit Medikamenten als auch mit Futter und Wasser, sodass die junge Frau sicherlich auch gleich in Richtung nach Hause wandern würde. Sie müsste nur noch ihrer Chefin Bescheid geben, dass diese sich nicht wunderte, wo Yu-Nai abgeblieben war. Vielleicht würde sie einen Abstecher machen und sich etwas schnelles zum Essen mit nehmen. Zu kochen hatte sie heute keine große Lust, noch dazu würde es wieder viel zu viel werden. Wobei sie der alten Dame von Nebenan sicherlich etwas bringen konnte. Nun überlegte sie doch hin und her und entschied sich dann doch für die gesündere Variante etwas eigenes zu kochen. Natürlich etwas, das dennoch schnell ging.
      Während sie sich gedanklich einen kleinen Plan gemacht hatte, was sie einkaufen musste und was sie noch zu hause hatte, sah sie wieder auf ihr Handy und las die eigegangene Nachricht. Sowohl die von dem jungen Mann, als auch eine weitere von einer ihrer Freundinnen, welche sehr aufgeregt zu sein schien. Konnte sich Yu-Nai allerdings schon denken wobei es bei ihr ging, weswegen sie wohl doch eine Planänderung vornehmen musste.
      //Da bist du wohl nicht der einzige, der sich das als Frage stellt. Aber ja, die Kleinen waren so laut, dass sie gefunden und hier her gebracht wurden. Und das schlimmste, was gewesen ist war, dass sie ausgehungert waren. Zum Glück nichts schlimmeres. Jetzt schlafen sie gemütlich aufeinander, als wäre nie etwas gewesen. Ich bin mir sicher, dass sie auch schnell ein schönes Zuhause finden werden.// antwortete sie ihm und musste schmunzeln. //Nachdem du den ganzen Tag arbeiten warst freut sich dein Wau-Wau sicherlich sehr mit dir nach draußen zu kommen und Zeit mit dir zu verbringen. Streichel ihn bitte von mir ^.^ Ich selbst wollte gleich eigentlich Feierabend machen und noch etwas einkaufen gehen. Aber da sich eine Freundin gerade gemeldet hat wird das wohl nichts, das heißt, es wird außerhalb gegessen.// fügte sie noch hinzu, bevor sie sich schließlich erhob und nach oben ging.
      "Miss Seong-Yu? Ich würde jetzt nach Hause gehen. Die Tiere sind alle gefüttert und versorgt. Und unser Neuzugang schläft bereits." ließ sie die ältere Dame an ihrem Schreibtisch wissen, woraufhin diese lediglich etwas mit der Hand wedelte. "Ist gut. Danke, dass du heute so früh hier warst. Die Stunden schreibe ich dir gut, du kannst morgen also getrost frei nehmen." schlug sie vor, war Yu-Nai natürlich gerne annahm. Vorbeischauen würde sie allerdings trotzdem, allein schon um mit den Hunden Gassi zu gehen. "Vielen Dank... Dann komme ich morgen nur, um mit den Hunden zu gehen." lächelte sie und verbeugte sich kurz. "Gute Nacht und machen Sie auch nicht mehr solange." Damit ging sie wieder nach unten, nahm ihre Tasche und ihr Handy zur Hand, bevor sie die Station verließ und im unteren Bereich das Licht löschte. "Dann sehen wir doch mal, was dir heute passiert ist, Ju-Hee." murmelte sie und las die Nachricht noch einmal, bevor sie sich auf den Weg zum Bus-Bahnhof machte.
    • Tae-Min Sun

      Nach ziemlich genauen zehn Minuten pfiff der Sänger seinen Husky wieder zu sich. Dieses Mal ließ er sich auf keine Diskussionen mit dem Vierbeiner ein. "Mein Freund, ich hab Hunger und auch wenn du mein Brot bist, du machst mich nicht satt mein Süßer. Wir gehen deinen Freunden noch tschüss sagen." Er ging mit dem angeleinten Husky zu den anderen Hunden, sodass er ihnen tschüss sagen konnte, dann ging er mit der Leine um seine Hüfte mit B-Bang aus dem abgezäunten Teil des Parks und schlenderte mit dem Hund langsam wieder nach Hause. Wie immer hielt sich B-Bang an die Regeln, auch wenn er auf eine kleine Unaufmerksamkeit von Tae wartete. Doch heute hatte der Vierbeiner wohl schlechte Karten.
      Zuhause angekommen wurde der Husky abgeleint und der Mann sah zu, wie es sich dieser direkt auf seiner Decke bequem machte. Grummend wälzte er sich auf dieser und Tae-Min lächelte entspannt. "Du bist so ein tolles Tier...", flüsterte er leise. Dann ging er die Küche. Erst dort fiel ihm die neue Nachricht auf dem Handy auf.
      //Das sieht bestimmt sehr niedlich aus! Und so süß wie die vier aussehen werden sie sicher schnell ein warmes Zuhause finden, sobald sie fit sind. Klar, ich werde ihm das streicheln ausrichten, er freut sich bestimmt. Außerhalb essen zu gehen hat doch auch was.// Tae-Min seufzte leise. Spontan irgendwo essen zu gehen war für ihn meistens eher eine Herausforderung als alles andere und hatte selten etwas mit Entspannung zutun. //Ihr könnt euren Abend hoffentlich genießen.//, schickte er noch hinterher. Dann zog er sich Handschuhe an und fing an etwas zu kochen. Wobei kochen nun relativ war. Aus dem Kühlschrank holte er Reis vom Vortag und machte sich darauf ein paar Sushi Rollen. Da er nur für sich kochte hatte er nicht besonders hohe Ansprüche. Um das Futter von B-Bang musste er sich dank eines eingestellten Futterautomaten nicht kümmern. Der Hund wusste, wann er seine Portionen bekam und Tae-Min musste sich keine Sorgen darum machen, dass sein Schützling einmal wirklich Hunger haben musste. An seiner Bar in der Küche setzte er sich, um sein Sushi zu essen. Dabei hatte er Musik laufen, um diese noch immer ungewohnte Stille zu übertönen. Früher, als sie noch alle zusammen gewohnt hatten gab es diese Stille nicht. Es war immer etwas los. Und wenn sie nicht gemeinsam abhingen konnte man immer jemanden hören, der im Raum neben an am zocken war oder die Rapper der Gruppe sich ein schräg klingendes Gesangsbattle lieferten, bei dem jeder froh war, wenn es vorbei war. Doch nun... Seit einem Jahr gab es das für ihn nicht mehr und immer wieder kam ihm der Gedanke auf, ob das vielleicht doch keine gute Idee von ihm gewesen war.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      30 Minuten hatte sie gebraucht um endlich vor der Haustür ihrer Freundin zu stehen, nachdem sie erst einmal etliche Stationen fahren musste. Ein tiefes Seufzen entwich der Brünette. Irgendwann sollte sie sich vielleicht doch ein Gefährt zu legen, um schneller von A nach B zu gelangen, doch andererseits konnte sie das Geld anderweitig besser gebrauchen. Allein schon durch all die Medikamente für ihre Mutter, die sie brauchte. Nun vor der Tür stehend und die Klingel betätigt hörte sie hinter der Tür auch schon etliches Gepolter, bevor der Kopf ihrer Freundin heraus lugte. "Yu-Naaaaai! Da bist du ja endlich." freute sie sich und zog die Jüngere sogleich in ihre Wohnung hinein. Deutlich angetrunken, wie die Kleinere sofort roch, als ihr der Geruch des Alkohols regelrecht ins Gesicht sprang. Die leeren Flaschen auf dem Tisch bestätigten sie dabei nur, was sie den Kopf schütteln ließ. "Wer war es diesmal?" fragte sie sogleich und fing an ein paar der Flaschen aufzuheben und in eine der Tüten zu werfen. Beinahe wie ein kleines Kind, das man nicht allein lassen konnte war Ju Hee und immer wenn Yu-Nai vorbei kam fing sie erst einmal an aufzuräumen, um überhaupt Platz für einen Schritt zu haben.
      Schmollend ließ sich die Ältere auf den Boden fallen, lehnte sich etwas gegen das Sofa und brummte leise. "Minhoooo. Er hat für eine andere Schluss gemacht." jammerte sie sogleich, was die Brünette leise seufzen ließ, jedoch mit einem leichten Lächeln. "Ich dachte, dass er nur eine Ablenkung zu Sung Jin gewesen wäre, den du eifersüchtig machen wolltest." gab sie sogleich von sich, was ihrer Freundin natürlich gar nicht gefiel und sie einen Plastikbecher nach ihr warf. "Das ist was ganz anderes gewesen! Das mit Minho war ernst. Dachte ich jedenfalls..... Gut, ich hatte letztens vielleicht zu viel beim Karaoke getrunken und Soo-Ri war da..." wurde sie nun etwas kleinlaut, doch konnte sich Yu-Nai schon vorstellen was passiert war. Alkohol, Ju Hee allein mit Jungs, ein Kuss und das eine führte zum anderen. "Hilf miiiiir. Ich will ihn wieder." jammerte sie weiter und fiel nun seitlich zu Boden. Der Alkohol forderte wohl seinen Tribut. Übertrieb es Ju Hee immer wieder. Irgendwann würde sie daran noch zu Grunde gehen.
      Und nun stand sie hier. Hörte sich das Jammern ihrer Freundin an, an dem sie selbst schuld war. Doch alles was Yu-Nai nun sagen würde, würde einfach nur an einer Wand abpralle. So schwieg sie, setzte sich zu ihrer Freundin und strich ihr über den Kopf, als sie diesen auf Yu's Schoß gebettet hattte und irgendwann einschlief.
      "Ist das jetzt dein Ernst?" murmelte sie, als sie die gleichmäßige Atmung mitbekam und zu der Schwarzhaarigen herab sah. Tief seufzend ließ sie den Kopf etwas hängen, lehnte sich nun gänzlich an das kleine Sofa und nahm ihr Handy zur Hand.
      Wie sollte sie Ju Hee denn bitte helfen? Sie hatte sich in der Schule mit Minho noch nie gut verstanden. Aber ja Ju Hee ihre Freundin war, konnte sie es ja einmal versuchen, weswegen sie ihm schrieb, nachdem sie die Nummer aus Ju Hee's Handy heraus gesucht hatte. Vielleicht konnte Yu-Nai ja noch etwas retten. Er wusste ja selbst über ihr Alkoholproblem bescheid. Heute würde er sich wohl sowieso nicht mehr melden, weswegen sie ihre Freundin nun auf das Sofa hievte, was sich als schwieriger herausstellte, als es eigentlich sein sollte. Es war, als würde ihr Körper auf einmal 100 Kilo wiegen und doch schaffte sie es nach etlichem hin und her, während Ju Hee keine Anstalten machte aufzuwachen. Außer Atem ließ sie sich selbst nun wieder zurück auf den Boden fallen, sah ihre Freundin an, welche sich sogleich in Richtung Wand drehte und schüttelte erneut den Kopf, bevor sie sich der Nachricht widmete, welche sie zuvor schon erspäht hatte.
      //Abend genießen? Negativ. Sie ist gerade eingeschlafen und ich sitze bis morgen erst einmal hier fest.// schrieb sie und musste leise lachen, auch wenn ihr gerade eher nicht danach war. //Ich hoffe du bist bereits gut zuhause angekommen und hast endlich etwas gegessen. Wenn du gerade dabei bist, dann guten Appetit, wenn nicht, dann eben nachträglich!//
    • Tae-Min Sun

      Als ob seine Kollegen wussten was er gerade tat und dachte sah er überrascht auf sein Handy, als dieses aus dem vibrieren praktisch nicht mehr heraus kam. Tae ließ ein Sushi Röllchen in seinem Mund verschwinden und öffnete dann den Gruppenchat, der gerade mit Nachrichten geflutet wurde, Kauend lachte er leicht und passte dabei auf sich nicht zu verschlucken. //Hab gerade an euch gedacht. Wisst ihr was richtig übel ist? Ich hab jeden Tag alleine Küchendienst und das alles... Mag mich jemand besuchen kommen und meinen Abwasch machen?//, schrieb er grinsend in die Gruppe und lachte, als fast gleichzeitig die Antwort 'Nein' von allen dreien zurück kam. //Sehr nett.. Ihr dürft B-Bang das nächste Mal nicht streicheln, so.//, schrieb er, machte ein Bild von sich auf dem er einen Schmollmund zog und schickte es in die Gruppe. Worauf hin er ein Gruppenbild von den anderen bekam, auf dem alle ihm die Zunge raus streckten. Tae lachte wieder und schüttelte den Kopf. "Solche Spinner.", sagte er leise und aß dann sein Abendessen schnell leer. Bevor er es weiter vor sich hin schob kümmerte er sich darum, dass seine Küche nicht mehr aussah, als ob eine Bombe geplatzt wäre und ging anschließend zu B-Bang. "Ich soll dir ein streicheln ausrichten, kleiner Stinker." Er ging neben dem Vierbeiner in die Hocke und fing dann an ihn förmlich einmal vom Kopf den Rücken hinab ordentlich zu kraulen, was dem Hund ein brummen entlockte, das ihm zeigte, dass er das ganze genoss. "Kommst du mit? Aufs Sofa? Ich brauche doch ein Kopfkissen?", fragte er den Hund, stand auf und ging ins Wohnzimmer. Noch bevor er selbst ankam trippelte der Hund an ihm vorbei und sprang aufs Sofa.
      Tae-Min ließ sich neben B-Bang aufs Sofa fallen und legte sich schließlich hin, als sein pelziger Mitbewohner es sich bequem gemacht hatte. Tatsächlich konnte Tae den Hund als Kopfkissen benutzen. Als sein Handy erneut vibrierte hatte er bereits damit gerechnet, dass es erneut seine Kollegen waren. Doch dem war nicht so. Es war der andere Chat, mit der Frau, mit der seit einigen Tagen Kontakt hatte. "Ohje...", murmelte er leise, als er ihre Nachricht las.
      //Huch? Das klingt aber nicht unbedingt nach auswärts essen? Danke, danke, ich habe Sushi gemacht. War wenig spannend, aber hat satt gemacht. Ich hoffe du musst jetzt nicht hungern, bis du deinen Weg zurück in die Freiheit findest?//, antwortete er und war fast schon ein wenig besorgt.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      Noch eine Weile beobachtete Yu-Nai ihre schlafende Freundin, welche leise vor sich hin murmelte und wimmerte. Das mit Minho ging ihr wohl wirklich mehr an die Nieren, als sie gedacht hatte. Zumindest vielen einige Male sein Name, ebenso wie leise Entschuldigungen, die man von ihr sonst eigentlich nie zu hören bekam. Ein wenig verzog Yu den Mundwinkel, als sie das mitbekam und hoffte nun wirklich, dass die beiden sich wirklich vertrugen. Sie musste nur den Alkoholkonsum kontrollieren, der sie zu all dem Mist überwandt. Langsam erhob sie sich von dem harten Boden und griff sich die Schlüssel ihrer Freundin. Nach Hause würde sie heute nicht mehr kommen und mit einem Taxi würde sie auf keinen Fall fahren.
      //Was willst du denn? Wenn es wegen Ju Hee ist, dann lass mich in Ruhe. Ich bin fertig mit ihr.//
      Eine sehr einladende Antwort, welche sie von Minho bekommen hatte, doch etwas anderes hatte sie auch nicht wirklich erwartet, als sie auf dem Display seinen Namen gesehen hatte. Kurz rollte sie mit den Augen, bevor sie die Wohnung verließ, um im nahegelegenen 7Eleven zumindest ein paar Instant Nudeln essen zu können. Ihr Magen hing doch schon wortwörtlich in ihren Kniekehlen. //Ich will einfach nur in Ruhe mit dir reden, ok? Du weißt doch selbst, was Ju Hee für ein Problem hat, wenn sie ausgelassen feiert.// antwortete sie auf die Nachricht hin, bekam aber schneller als ihr lieb war lediglich einige Beschimpfungen für ihre Freundin zu hören. Natürlich war er sauer, wer würde das nicht sein, wenn sein Partner einfach jemand anderen küsste und wahrscheinlich noch mehr? //Minho, beruhig dich bitte. Wir sind keine 12 mehr, um so ausfallend zu werden. Du bist 28.// erwiderte sie und seufzte leise, während sie sich im Laden etwas verbeugte, um den Verkäufer zu begrüßen. Durch die Regale schlendernd suchte sie sich auch schon einen Becher mit ihren Lieblingsnudeln, bevor sie sich an die kleine Theke begab, um diese mit heißem Wasser aufzugießen. //Ist ja gut. Ich treff dich morgen. Ich hab heut echt kein Bock über sie zu reden. Wann?// wollte er wissen und Yu-Nai überlegte kurz. //Ich hab eigentlich frei und geh nur mit den Hunden Gassi. Gegen 15 Uhr vor der Station?// fragte sie nun, würde sie das mit Sicherheit schaffen. Eine kurze Zustimmung in der Form eines Daumenhochs folgte, bevor er offline ging. "Und sich selbst über das Temperament von ihr aufregen. Ihr gleicht euch eh wie einem Ei dem anderen." murmelte sie und nahm ihre Nudeln an sich, bevor sie bezahlte und sich erneut mit einer Verbeugung verabschiedete. Ein freundliches Lächeln folgte, bevor sie sich vor dem kleinen Laden an einen der Tische setzte.
      Und so wechselte sie auch wieder zu der App, in welcher sie seit 2 Monaten gerade einmal angemeldet war und musste ein wenig lächeln. Er schien sich wohl ein wenig Sorgen zu machen, dass Yu-Nai es nun war, welche nichts aß. Und so schnell merkte sie, wie es wohl auf der anderen Seite sein musste. //Keine Sorge. Ich hab mir ihren Schlüssel geschnappt und bin kurz in den Laden, um zumindest Nudeln zu essen. Irgendwas finde ich immer. Ich dachte auch eigentlich, dass sie wieder feiern gehen wollte, aber das war heute wohl eine Fehlentscheidung.
      Ein Mann, der sich selbst Sushi machen kann, das auch noch schmeckt? So etwas habe ich um ehrlich zu sein auch noch nicht miterlebt ^.^ Zumindest hoffe ich doch, dass es geschmeckt hat. Nicht, dass du nachts an Magenkrämpfen deswegen leiden musst. Wäre wohl für den morgigen Tag nicht so gut. Hast du denn wieder viele Klienten zum betreuen?// fragte sie und kam sich beinahe so vor, als würde sie ihn mit ihren Fragen durchlöchern und somit nerven. //Tut mir leid, wenn ich zu neugierig bin. Du musst nicht antworten, wenn du nicht willst.//
    • Tae-Min Sun

      Als B-Bang brummte hob Tae den Kopf noch einmal etwas. Der Hund rutschte ein wenig unter, bis der Sänger den Kopf wieder ablegte. Dann machte er den Fernseher wieder an und durchsuchte Netflix nach einem Film. Er suchte nichts bestimmtes. Einfach etwas, was er laufen lassen konnte um seinen Kopf ab zu schalten. Etwas, was so einfach gestrickt war, dass er nicht aufmerksam sein musste um mit zu bekommen, was eigentlich gerade Sache war. Er blieb ab einer Komödie hängen, die genau dieses einfache, anspruchslose versprach. Zumindest ließ die kurze Beschreibung und das Bild darauf schließen. Wenn man wollte konnte man an den paar Worten auch schon erahnen wohin sie Reise gehen würde und wo sie endete. Ordinär und deshalb genau das, was er nun sehen wollte. So startete er das ganze und atmete tief durch. Seit dem Tae alleine lebte war es ein kleines Ritual von ihm geworden einfach etwas laufen zu lassen, wenn er seinen Tag beendete. Die Zeit, in der eigentlich immer mit den anderen irgendwo auf der faulen Haut lag. Sie irgendeinen Unsinn erzählten oder sich zusammenschnitte aus allen möglichen Momenten ihres gemeinsamen Lebens ansahen, oder die vier sich Fan Edits ansahen und sich über einander lustig machten. Aus er darüber nachdachte, dass er diese Momente für dieses Apartment aufgegeben hatte ließ ein irgendwie trauriges Lächeln auf seinem Gesicht erscheinen. Heute war kein guter Tag. Heute war ein Tag, an dem er wirklich nicht sicher war, warum er sein warned Zuhause gegen für dad hier eingetauscht hatte. Er wusste es nicht. Er hatte keine Ahnung, warum er das getan hatte. Zumindest wusste er es jetzt gerade nicht.
      Als er eine Nachricht bekam wurde er irgendwie aus seiner Gedankenspirale heraus gezogen. Er atmete tief ein, tastete nach seinem Handy, entsperrte es und musste bei den ganzen Fragen irgendwie lächeln. //Ramen, die Retter in der Not. Ich weiß nicht was da bei dir los ist, aber ich hoffe du kannst das beste aus der Situation machen. (: Naja Sushi ist erst einmal keine große Kunst. Mir schmeckt es, aber ob es wirklich lecker ist? Keine Ahnung, ich kochte eigentlich immer nur für mich alleine.// Dann musste Tae über den nächsten Tag nachdenken. //Ja, morgen wird noch einmal viel los sein. Ab übermorgen wird es wohl weniger werden. Mal sehen ob s dabei bleibt, haha. Keine Sorge, ich melde mich schon, wenn es zu viel an Fragen wird.//
      Mir den Fragen hatte er keine Probleme. Immerhin log er, was sein Job anging. Und vermutlich wäre das fürs erste das beste. Morgen würde der Leader der Gruppe sie beim Training noch einmal richtig quälen. Dann würden sie Abends einen Livestream machen. Und dann... Übermorgen war der letzte Termin für sie bei einer Show. Dann hatte er Urlaub. Naja... 'Urlaub'.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      Die Ruhe, welche um diese Zeit hier Einhalt hielt, genoss Yu-Nai ein wenig, während nach und nach die Nudeln ihren Magen füllten. Ihr Blick wanderte durch die recht leere Straße, lediglich hier und da sah sie einen Passanten, der entweder ebenfalls noch etwas einzukaufen schien oder jemanden, der so schnell wie möglich nach hause wollte. Sie konnte es verstehen. Würde sie jetzt auch gerne auf ihrem Sofa sitzen und etwas Musik hören, die Augen zu machen und den Tag ausklingen lassen, der doch stressiger durch die Rettungsaktion geworden war, als sie gedacht hatte. Ein kurzes Schulterzucken folgte der jungen Frau, bevor sie nun den letzten Rest in ihrem Becher zu sich nahm und schließlich einen Schluck aus der Getränkedose nahm, welche sie dazu gekauft hatte, ehe eine recht schnelle Antwort schon zu sehen war. Ein wenig verwundert war sie schon, doch freute sie sich sogar darüber, wenn sie schon nicht zuhause war. Die Dose also wieder auf den kleinen Tisch abgestellt nahm sie ihr Handy wieder zur Hand und atmete erleichtert aus. Dachte sie wirklich schon, dass ihre Fragerei ihn nerven würde. Was schade wäre, war er einer der wenigen, mit dem sie sich gut unterhalten konnte.
      //Ja, Ramen sind wirklich die Retter, wenn es schnell und günstig sein muss. Und sie machen satt, von daher Win Win für mich und meinen Geldbeutel. Oh, wenn du wüsstest. Ein damaliger Freund von mir hat sogar schon beim Reiskochen versagt. Sushi war für ihn also schon eine Meisterklasse =D
      Ich würde es mir für dich wünschen, dass du ein wenig Ruhe für dich bekommst. So viel ich mit bekomme bist du beinahe ja nur auf den Beinen ohne richtige Freizeit. Ich stelle mir das sehr anstrengend vor.//
      Ein wenig verzog sie ihren Mundwinkel bei dem Gedanken, dass der arme Mann von Morgens bis Abends nur unterwegs war.
    • Tae-Min Sun

      Das zweitälteste Bandmitglied legte sein Handy neben sich ab. Da B-Bang sein Kopfkissen war konnte er es schlecht direkt neben sein Kopf legen. Doch er bekam die recht schnelle Antwort trotzdem mit, auch wenn sein Kopf sich langsam auf den Film einzulassen schien. Als er las, dass die Frau sich scheinbar Sorgen machte machte sich unbemerkt ein Lächeln auf einen Lippen breit.
      //Er hat beim... Reiskochen... versagt...? Lebt er noch oder ist er inzwischen verhungert? Meine Güte... Wenn man es nicht für sich lernt dann doch wenigstens um andere Leute zu beeindrucken, haha.
      Machst du dir etwa Sorgen? Ein gemütliches Leben ist sicher etwas anderes, aber... Es lohnt sich, das merke ich immer wieder. Und es ist alles Gewöhnungssache, auch wenn ich meinen Kollegen manchmal gerne an einer Wand festkleben wollen würden, weil er kein Ende findet. =D Wir mögen uns trotzdem noch! Falls das hier n Geheimagent ließt, ich mag meine Kollegen!!//
      Den letzten Teil hängte er an, um dem ganzen etwas Leichtigkeit zu verpassen. Tae überlegte, ob sie sich weniger Sorgen machen würde, wenn die Frau wusste, wer er tatsächlich war und was sein Job war. Oder es das ganze nur seltsamer werden lassen würde. Er seufzte leise. Erst einmal würde er das Geheimnis gut hüten. Vielleicht könnte er es ihr verraten, wenn sie sich besser und länger kannten. Doch diese Doppelrolle zu haben fühlte sich irgendwie ungemütlich an. Genauso ungemütlich wie B-Bang, der sich schon wieder drehte und Tae nun hängen ließ. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn sein Kopf landete auf dem Sofa, als der Hund sich doch entschloss sich an die Beine des Sängers mit einem gut hörbaren schnauben zu legen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      Ein leises Lachen entwich ihr, als sie die Antwort las. Ja es war sicherlich schwer zu glauben, dass jemand so ziemlich gar nicht kochen konnte. Nicht einmal, wenn es sich lediglich um Reis handelte. Er war damals wirklich alles andere als talentiert gewesen, vielleicht war es deswegen umso wichtiger, dass er nun eine Freundin hatte, die sich gut um ihn kümmerte. Vor allem damit er nicht verhungern musste. //Er lebt noch, aber überwiegend sicher auch nur durch seine Freundin, die für ihn kocht. Er hat auch ein striktes Verbot bekommen etwas in der Küche anzufassen.
      Und ja, ein wenig Sorgen mach ich mir wohl. Tut mir leid. Aber solange es doch für dich lohnt und du es nicht bereust... =D und keine Sorge. Sollte wirklich ein Geheimagent hier mitlesen, dann wissen deine Kollegen sicher besser bescheid dass du sie magst. Und es freut mich, dass du so gute Kollegen hast. Da lässt es sich sicherlich gleich besser aushalten auf der Arbeit.//
      Mit einem Lächeln las sie sich nocheinmal die Nachricht von ihm durch, bevor sie etwas kichern musste. Nette Kollegen waren wohl das A und O bei solch einer stressigen Arbeit als Personal Trainer. Alleine schon, um den Frust der Klienten irgendwie abbauen zu können.
    • Tae-min Sun

      //Moment... das heißt... er kann IMMERNOCH nicht kochen?? Ich habe fast so etwas wie Mitleid und möchte ihm einen basic-survival-skill Kurs geben... Aber immerhin scheint er gut unter gekommen zu sein? Ein sehr suspekter Gedanke, das muss ich schon sagen.
      Ach mach dir nicht zu viele Gedanken. Ich denke, dass einige um einiges mehr und härter arbeiten als ich (: Ich bin nur aus versehen mit dabei, haha. Wenn meine Kollegen nicht wären hätte ich mir schon lange etwas anderes gesucht. Die sind einfach Gold wert.//, antwortete er direkt, nachdem er seinen Kopf nun mit einem weniger lebendigen Kopfkissen stützte. "B-Bang du bist schon ein wenig gemein." Der Hund brummte ihn an. "An dir ist echt ein Mensch verloren gegangen, so oft wie du mir antwortest, Stinker.", murmelte er vor sich hin. Und genau dieses Mal bekam der junge keine Antwort von dem Vierbeiner. Tae-Min streckte sich und gähnte müde. Langsam machte sich die Erschöpfung von dem Tag doch bemerkbar. Das der Film lief hatte er bei den vielen, schnellen Antworten irgendwie komplett vergessen. Doch er war, wie versprochen, anspruchslos genug, dass Tae doch schnell wieder Anschluss fand, als er sein Handy neben seinen Kopf legte und wieder zu dem TV sah.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      //Nein, leider nicht. Ich glaube auch, dass selbst ein Kurs nicht viel bringen würde. Er ist einfach zu faul um etwas beizubehalten. Ein Wunder, dass er es geschafft hat zu studieren (:
      Dann bin ich wirklich beruhigt, dass du so gute und nette Kollegen hast. Und ich hoffe doch, dass sie auch auf dich aufpassen, dass du dich nicht überarbeitest! Hinterher muss ich doch einspringen und eine deiner Klienten werden, bei der du dich dann einfach nur ausruhen kannst, bis es weiter geht ^.^//
      Langsam sollte sie sich nun allerdings auf den Weg machen. Zwar schlief ihre Freundin ihren Rausch aus, doch Yu-Nai hatte selbst nicht große Lust die Nacht hier draußen zu verbringen. Wo entsorgte sie den Müll, welcher sich angesammelt hatte und streckte sich für einen Moment, ehe sie den Weg zurück in die Wohnung antrat. Ju Hee lag noch immer auf dem Sofa, schlief tief und fest, während die Brünette sich leise seufzend auf den Boden setzte und an das Sofa lehnte. Die Hand ihrer Freundin in ihrer, nachdem diese nach Yu-Nai gegriffen hatte, tätschelte die diese leicht. "Keine Sorge. Ich rede morgen ja mit ihm." murmelte sie etwas. Zumindest hatte sie damit etwas bei Ju Hee gut.
    • Tae-Min Sun

      Als sein Handydisplay aufblinkte entsperrt er dieses mir seiner Nasenspitze. Er war gerade wirklich zu faul seine Hände zu benutzen. Als er las das sie vielleicht eine seiner Klienten werden würde musste er lachen. Wer weiß? Vielleicht hatten sie sich bei einem Auftritt einmal gesehen? Machte das sie dann zu seiner Klientin? Er war sich nicht sicher. Allerdings fand er den Gedanken lustig.
      //Studieren können aber nicht kochen?! Bei jeder weiteren Information über ihn bin ich ein kleines bisschen mehr überfragt. Aber naja, wahrscheinlich hat jeder einen anderen Fokus im Leben.
      Wir passen gegenseitig auf einander auf (: irgendwie sind wir wie eine Familie geworden? Schwer zu beschreiben. Ich glaube ich würde dich an jemanden anderen weiter leiten, wenn du Entspannung brauchst, haha, das ist nicht mein Gebiet glaube ich.// Der jüngste der Gruppe wurde auch vermutlich sehr darüber freuen jemanden dabei zu haben, mit dem er die Zeit beim Training liegend verbringen konnte. Die diese irgendwie faule Art liebten den kleinen so viele Leute. //Ah! Hast du es inzwischen wieder nach Hause geschafft? Nicht das du in irgendeiner dunklen Gasse sitzt und immernoch Ramen schlürfst?//, erkundigte er sich. Würden sie sich länger kennen würde Tae sicher nicht schlafen gehen können, wenn sie noch alleine unterwegs war. Doch er war schon an einem Punkt, wo er sich genug sorge, dass er wenigstens wissen wollte, dass sie an einem sicheren Ort war. Er gähnte. Lange würde er seine Augen wohl nicht mehr auf halten können.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      Die Augen geschlossen und den Kopf in den Nacken gelegt genoss Yu die Stille, welche um Moment im Raum lag. Lediglich das ruhige atmen der Älteren und ihr eigenes war zu hören. Die Hand ihrer Freundin noch immer in ihrer und ober dessen Handrücken streichelnd konnte sich die Brünette ein gähnen nicht verkneifen. War sie nun doch schon seit heute morgen um 6 auf den Beinen mit wenig Schlaf in der Nacht zuvor. Vielleicht würde sie sich einfach das Bett von Ju Hee in Beschlag nehmen. Sie würde vor morgen Mittag sowieso nicht aufwachen. Kaum den Gedanken zuende gedacht erhob sie sich auch, deckte die Schwarzhaarige mit einer Decke zu und küsste diese auf den Kopf. "Schlaf gut, du Chaotin." murmelte sie und begab sich in das angrenzende Schlafzimmer, bevor sie sich auf das Bett fallen ließ. Die Tasche ließ sie daneben fallen, griff nach einem Nachthemd der Älteren und zog sich um. Waren die beiden schon lang genug befreundet, dass sie sich gegenseitig wie Zuhause fühlen konnten und dies auch taten. Nun bettfertig griff sie nach ihrem Handy, war ihr das aufleuchten nicht entgangen.
      //Ja er ist ein Kerl für sich. Aber liebenswert =D
      Wie eine Familie? Das hört sich wirklich schön an, wenn man sich so gut mit seinen Kollegen versteht. Das Glück haben wirklich nicht viele. Halte es gut fest, wer weiß ob man soetwas noch einmal im Leben findet.
      Also willst du mich einfach so schnell wieder loswerden? Frechheit! Aber irgendwie dachte ich mir schon, dass du kein Kerl bist, der auf Ruhe steht. Ansonsten hättest du dir ja kaum so viel aufgehalst (: Hauptsache du passt auf dich auf und hörst auf deinen Körper, wenn er mal nein sagt.
      Keine Sorge, ich verbringe die Nacht nicht in den zwielichtigen Gassen mit eben solchen Gestalten. Ich bleibe die Nacht bei meiner Freundin und morgen geht es dann mit dem ersten Bus zurück. Hört sich ja fast an, als würdest du dir Sorgen um mich machen. Wenn ich deine Worte zitieren darf ^.^
      Aber es ist nun auch recht spät geworden. Es war schön den Abend etwas öfter mit dir schreiben zu können. Sonst bist du ja leider immer so kurz angebunden. Ich werde nun aber langsam versuchen zu schlafen. Sonst gehen die Hunde morgen mit mir Gassi, anstatt ich mit ihnen, hehe.
      Ich wünsche dir eine gute und erholsame Nacht! Schlaf gut (://
    • Tae-Min Sun

      Auch wenn Tae sich Gedanken machte, ob alles in Ordnung war, schaffte er es nicht mehr wirklich seine Augen offen zu halten. So dauerte es nicht lange, wie er bei dem Film eigentlich nurnoch zuhörte. Als sein Handy sich erneut meldete brummte er nur leise. Er würde sich das ganze sicher gleich anschauen. Bestimmt. Ganz bestimmt. Zumindest war das sein Plan. Doch Theorie und Praxis schienen was den Gedanken amging nicht ganz Hand in Hand zu gehen. Denn innerhalb von wenigen Momenten schlief er wie ein Stein.

      Erst am nächsten Morgen, als B-Bang es sich auf Tae bequem machte öffnete er seine Augen wieder. "Brot...", brummte er den Vierbeiner an und streichelte seinen Kopf im Halbschlaf. "Ist es wieder so weit...", flüsterte er müde und gähnte dann. Seitdem Tae-Min den Hund hatte brauchte er keinen Wecker mehr. Das war wohl etwas gutes. B-Bang murrte sein Herrchen an und fing an mit seinem Voderbeinen auf ihm herum zu trampeln. "Aaah... Ist ja gut... Du bist so gnadenlos..." Langsam rappelte sich der Sänger auf, steckte sich und fuhr sich mit den Händen durch die Haare. Dann erinnerte er sich, dass er wohl doch nicht mehr geantwortet hatte. Verschlafen hing er aus dem Sofa und öffnete die Nachricht.
      //Aaaaaah! Ich bin eingeschlafen, tut mir so leid. Ich hoffe du bist gut nach Hause gekommen! Oder... Zu dem zuhause bin deiner Freundin und könntest gut erholen. Ich fand es auch schön mal in ein wirkliches Gespräch zu kommen. Heute wird bei mir viel los sein... Ich hoffe du kommst gut durch den Tag! Ich gehe jetzt erst einmal Gassi und werde dann wohl erst heute Abend wieder erreichbar sein, schätze ich. Lass dich nicht ärgern.//, tippte er, während er sich sein Apartment ging um sich Klamotten zu holen. Dann ging er schnell duschen und machte sich schnell fertig. Immerhin hatte der Hund ihn nicht aus gutem Willen geweckt, sondern weil er raus wollte. Er öffnete den Chat der Band und fragte nach, wie lange sie heute machen würden. Eventuell würde er den Hund jetzt mit nehmen, damit er nicht zu lange alleine war. Doch es kam noch keine Antwort. So ging er mir B-Bang zur Tür, leinte ihn wie üblich an, band sich das ganze zum die Hüfte und sah zu, dass er mit dem Husky nach draußen kam.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Yu-Nai Ri

      Die Brünette hatte das Handy weggelegt, kaum hatte sie die letzte Nachricht des Tages abgesendet und sha nocheinmal zu ihrer Freundin, bevor sie sich selbst hinlegte und die Augen schloss. All das Hin und Her mit den kleinen Kätzchen hatte sie doch etwas ausgelaugt, auch wenn sie es nicht gedacht hatte. Doch auch war die beinahe 17 Stunden schon auf den Beinen gewesen mit einem Schlaf von gerade einmal drei Stunden. Sie selbst predigte anderen immer, wie sollten sich nicht überanstrengen, dabei war sie selbst keinen deut besser. Allein der Gedanke ließ sie etwas schmunzeln, bevor der Schlaf sie sich recht schnell einholte und sie erst am nächsten Morgen durch ein Poltern wach wurde. Langsam öffnete sie die Augen, gähnte kurz und erhob sich ein wenig, um in Richtung Sofa zu sehen. Und schnell konnte sie das morgendliche Geräusch ausfindig machen. Ju Hee welche sich wohl mit Kopfschmerzen erhoben hatte und beinahe über den niedrigen Tisch gestolpert wäre. "Na, hast du deinen Rausch ausgeschlafen?" fragte sie sich sogleich und stieg aus dem Bett, um ihre Freundin sich gleich wieder auf das Sofa zu drücken. Dies getan machte sie dieser erst einmal einen Kaffee, würde dieser ihr sicher gut tun. "Mhm.... Du bist gestern echt noch gekommen?" murmelte sie und sah lediglich mit einem offenen Augen zu der Brünette, welche neben dem Kaffee machen die Nachricht am ihrem Handy las, ein Lächeln auf ihren Lippen. Hatte sie sich schon denken können, dass es einfach zu anstrengend für ihn gewesen sein musste. Allein das entging der Schwarzhaarigen nicht und ein Grinsen schlich sich auf das müde Gesicht. "Dachte eher du verbringst die Nacht endlich mal bei deinem Liebling." haute sie sich sogleich direkt raus, was zu Folge hatte, dass Yu-Nai das Handy beinahe hatte fallen lassen. "Was redest du denn da? Ich kenne ihn doch nicht einmal wirklich." gab sie als Antwort und drückte ihrer Freundin die Tasse in die Hand. "Ich treffe mich später übrigens mit Minho." erwähnte die beinahe wie beiläufig und tippte Ju Hee gegen die Stirn. "Und du bring endlich dein Alkoholpegel in den Griff. Wenn ich es schaffe ihn zu besänftigen wird das definitiv deine letzte Chance, Ju Hee." Noch einmal mit Nachdruck sprach sie die Worte, was die Ältere etwas kleiner werden ließ. "Jaaaaa. Versprochen." murmelte sie und trank von ihrem Kaffee. Ein seltsames Bild die sonst so temperamentvolle und vor allem von sich selbst überzeugte Ju Hee Kim so kleinlaut zu sehen. "....Und wie gesagt, ist er nicht mein Liebster." bestätigte die ihre Worte von vorhin noch einmal, während sie ihm jedoch schon wieder schrieb.
      //Du musst dich doch nicht entschuldigen. Es ist doch verständlich, dass man einschläft nach so einem Tag ^.^ Solange du gut geschlafen hast ist doch alles bestens! Ja ich bin gut nach "Hause" gekommen und bin auch ziemlich schnell eingeschlafen. Ich wünsche dir einen schönen Tag und das selbe gilt auch für dich: lass dich nicht ärgern. Und überanstreng dich bitte nicht.//
      Ein leises Seufzen folgte, während Ju Hee lächeln musste und ihre Freundin etwas anstieß. "Du machst dir immer viel zu viele Sorgen um andere, Yu." meinte sie und stellte die Tasse ab. "Du solltest dich echt Mal mit ihm treffen, wenn ihr euch so gut versteht." - "Na ich weiß nicht... Außerdem hat er viel zu tun. Da nerve ich ihn nicht sich noch damit. Außerdem: wer weiß ob er nicht einfach ein alter Kerl ist?" Leises Kichern kam von beiden bei dem Gedanken, doch hatte Yu-Nai sich nicht nicht wirklich Gedanken über ein Treffen gemacht.