Prisoners of another world(Juvia & Persephone)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Prisoners of another world(Juvia & Persephone)

      Elisabeth

      Ein reges treiben herrschte in der großen Villa am Rande der Stadt, Diener liefen wild umher während die Tochter des Hauses noch Seelenruhig in ihrem Bett verharrte. Sie zählte die Sekunde bis wie gewohnt von der Schwesteroberin aus dem Bett gezerrt wurde. Die Sekunden verstrichen und dann ging die Tür auch schon auf ohne auf die Junge Frau im Bett zu achten riss die ältere Damen einfach die Vorhänge auf um das Licht des Tages herein zu lassen. Mit einem klatschen in die Hände rief sie einige jüngere Damen herein die schon Kleidung bereit in ihren Armen trugen und die Junge Frau wurde sofort aus dem Bett gezerrt. „So sieht eine Dame nichtmal aus wenn sie morgens aufwacht! Wie wollt ihr so einem Mann gefallen?“ Zeterte die ältere Damen direkt los während die jüngeren Frauen an den Haare der Silberhaarigen herum fummelten. Die selbe Leier, der selbe strenge Ton und das selbe spitze Gesicht wie jeden Morgen. Seufzend ließ sich Elisabeth das alles über sich ergehen während ihr Blick fest in den Spiegel gerichtet war, sie musste nur den Tag überstehen dann könnte sie einfach wieder in ihr wahres Ich eintauchen. Nur wenige Stunden dann konnte sie diesem tristen Leben entfliehen, diesen faltigen Gesicht welches nur negatives an ihr fand. Mit dem Gedanken an neue Teams die sie für den neuen Boss bilden konnte blendete sie das Gemecker der Oberhaushälterin aus und ließ das Gezerre an sich über sich ergehen.
      Das Frühstück war wie immer reichlich was eine Verschwendung ohne gleichen war da die Mahlzeit für andere für Monate reichen würde doch auf sie hörte sowieso niemand. „Guten Morgen Vater.“ begrüßte sie kein Gesicht sondern eher die Rückseite eines Tabletts da ihr Vater schon morgens in seine Geschäfte vertieft war, wie sehr hatte sie sich gewünscht einfach nur in einem Wohnheim leben zu dürfen. Dieses Frühstück war so lächerlich gewesen doch daran hatte sich Elisabeth bereits gewöhnt, wann sie das letzte mal das Gesicht ihres Vaters ohne ein Tablett davor gesehen hatte erinnerte sie sich kaum noch. „Sitz aufrecht Elisabeth mit einem krummen Rücken wird kein Mann dich attraktiv finden, es reicht ja schon das du die Haare deiner Großmutter hast.“ Tadelte ihre Mutter sie sogleich direkt während die schwarzhaarige Schönheit sich elegant auf ihren Platz setzte, ihre langen wallenden locken lagen perfekt auf ihren Schultern wie sie es immer taten. Ihre stechenden grünen Augen sahen zu dem Mann hinter dem Tablett und dann wieder zu der Silberhaarigen „Wie läuft das Projekt um Geld für das neue Wohnheim zu organisieren? Wird die Presse da sein?“ Die Junge Frau musterte ihre Mutter die eine so unangenehme Art hatte sich für das Leben ihrer Tochter zu interessieren das sie innerlich aufstöhnen musste. „Natürlich Mutter, Vater hat schließlich gespendet für die Renovierung und als Leitende Uni Vorsitzende wie auch Tochter des großen Spenders werde ich ganz vorne stehen.“ Elisabeth wusste was ihre Mutter hören wollte damit sie Ruhe gab, zufrieden aß die Dunkelhaarige Schönheit wie so oft nur einen Obstsalat und das Frühstück endete zum Glück ohne weitere Gespräche.
      Die Fahrt zur Uni war wie so oft einfach schweigsam da Elisabeth mit ihren Gedanken schon an den neuen Boost dachte den sie von ihrem Gehalt gekauft hatte, es würde sie endlich eine weitere Stufe näher zu einer festen Crew bringen. Sie scrollte so durch das Newsfeed ihres liebsten Spieles um die neusten Infos auf einem Blick zu haben und als hätte das Universum ihr etwas sagen wollen blieb sie an einem Post hängen. Es gab ein neues Rüstungspack in einem Store in der Nähe ihrer Uni was auf eine bestimmte Anzahl begrenzt war und Punkt 10 Uhr verkauft wurde! Mit einem Satz klopfte sie gegen die Scheibe die sie von ihrem Fahrer trennte und erhob zum ersten mal seit langem wirklich ihre Stimme „Fahren sie schneller ich will meine Vorlesung nicht verpassen!“ Der Fahrer war für einen Moment erschrocken doch nickte nur und einige Minuten später ließ er sie vor ihrem Uni Gebäude raus. Die Silberhaarige schaute leicht um die Ecke bis der Wagen nicht mehr zu sehen war und dann schnappte sie sich ihre Tasche und machte sich auf den Weg zu dem Gaming Store in dem Einkaufszentrum zwei Straßen weiter. Der Store war noch geschlossen doch einige standen schon davor also zählte die junge Frau die Leute vor dem Store um sie mit den verfügbaren Zahlen zu vergleichen, zu ihrem Glück wären nach ihr sogar noch fünf weitere Packs Verfügbar. Plötzlich hielt ihr jemand von hinten die Augen zu und Elisabeth sah in die strahlenden Grün gelblich wirkenden Augen ihres besten Freundes „Woher wusste ich nur das ich dich hier und nicht in unserer Vorlesung finden würde?“ Die Junge Frau lächelte das erste mal an diesem Tag und drückte die riesigen Hände des brünetten Mannes von ihrem Gesicht weg „Aus dem gleichen Grund aus dem ich wusste das ich schneller hier sein würde als du.“ Beide unterhielten sich noch während sie auf ihre Handys schauten wann der Store endlich öffnen würde damit sie das Pack kaufen konnten! Die Menge war richtig aufgeregt und Elisabeth erkannte einige der Spieler wieder da man sich irgendwann einfach zu oft vor diesen Stores traf. „Zum Glück verpassen wir heute nicht viel außer die Einführung in die Leere der Essbaren Pflanzen in Botanik. Ich habe manchmal das Gefühl der Prof quält uns extra und wartet bis zum Schluss mit dem guten Stoff.“ Meckerte der brünette woraufhin Elisa ihm einen Schubser mit ihrem Ellenbogen gab „Würde der allwissende Herr Jace nicht immer schlafen und meine Mitschriften dann klauen wäre es sicher auch kein so mieser Stoff für dich.“ Manchmal hatte sie dann wohl doch ein bisschen was von ihrer Familie übernommen und zwar das Tadeln anderer.
    • Naru Patrick Howard & Alexander "Alec" James Salvatore

      Ein langgezogenes Gähnen zog durch die Reihen der Warteschlange am frühen Morgen, die sich vor dem städtisch beliebten Spieleladen schon in frühen Stunden versammelt hatte. Alle darauf aus, das begehrte Rüstungspack zu ergattern, dass es für das überall beliebte VR-MMORPG nur für begrenzte Zeit zu erlangen gab. Und wenn man sich so umsah, spielte wirklich jeder dieses Spiel. Ob groß, ob klein, ob jung oder alt. Es spielte keine Rolle. Jede Altersgruppe war hier zu finden, was den Rotschopf immer aufs Neuste überraschte, der sich dankend einen Kaffee in einem Wegwerfbecher nahm. Diese Becher, sowie auch einige Sandwiches, von denen er noch eines im Mund hängen hatte, wurden wohl von einem sehr zuvorkommenden Gamerkollegen verteilt, so wie jedes Mal. Und wie jedes Mal, würde Naru ihm dafür im Game ein großzügiges Angebot machen. Vielleicht würde er ihm heute helfen das asiatische Löwenmount zu bekommen, auf den der es dieser Kerl schon eine Weile abgesehen hatte, wenn auch bisher erfolglos. Das war schließlich das Mindeste unter sich helfenden Gamerkollegen, wie er fand.
      Er lehnte sich an die Wand, die direkt neben der Tür war – nur 2 Personen waren vor ihm – und genoss sein morgendliches Sandwich, wenn er auch Thunfisch nicht wirklich leiden konnte. Aber immer noch besser als nichts. Dabei hörte er eher desinteressiert den um ihnen herrschenden Gesprächen zu, die ihm Aufschluss darüber gaben, wie weit die Personen in den Spielen waren und ob es sich eventuell lohnen würde Kontaktdaten auszutauschen. Allianzen zwischen verschiedenen Völkern zu gründen war schließlich nie verkehrt, nicht wahr? Doch so gedankenversunken wie er war, spürte er zu spät den Windhauch an seinem Gesicht, der ihm das Stehenbleiben einer Person vermitteln sollte, sodass er dem kurz darauf folgenden Schlag auf den Kopf nicht rechtzeitig ausweichen konnte, auch wenn dieser wohl vorhersehbar gewesen wäre. „Au! Sag mal geht’s dir noch gut, Alec?“, schimpfte er mit einem blonden Jungen mit Brille, der ihn wohl mit einer zusammengerollten Zeitung geschlagen hatte, die er nun schulterte und mit genervten Blick zu dem rothaarigen Jungen hinabsah. „Das könnte ich dich fragen. Wie lange gammelst du hier schon rum? Und das an einem Arbeitstag? Musst du nicht in einer halben Stunden bereits bei der Arbeit sein?“ – „Joa, schon. Und?“, gab Naru resignierend von sich und biss erneut in sein Sandwich, wobei er seinen besten Freund gelassen kauend anblickte. „Du hast dich nicht wirklich krank gemeldet, oder? Schon wieder?“ – „Nope. Hab eben angerufen. Die offizielle Version ist: Ich hab verschlafen hehe“ Ein schweres Seufzen drang aus dem Mund des Blondschopfes. Er schob sich die Brille minimal hoch, um sich mit geschlossenen Augen den Nasenrücken zu massieren. „Warum.. war mir das klar gewesen? Die inoffizielle Erklärung würde wohl lauten: Ich war noch vor Sonnenaufgang auf den Beinen, kann aber nicht pünktlich erscheinen, weil ich mein Geld sinnlos für irgendwelche Rüstungsteile für das angesagteste Spiel überhaupt ausgeben will und ich nicht riskieren möchte, dass es mir einer vor der Nase wegschnappt. Hab‘ ich recht?“ Daraufhin öffnete er wieder die Augen und sah seinen Freund streng an, der weiterhin gelassen sein Frühstück kaute. „Erraten. Aber hey! Da ich weiß, wie pflichtbewusst DU immer bist und ich weiß, wie niedergeschlagen du wärst, wenn du nicht mit uns anderen Nerds mithalten kannst“ – „wär ich nicht..“ – „werde ich uns das Doppelpack holen. Die zusätzlichen Boni behalt natürlich ich, aber so stehst du mir und dem Rest hier in nichts nach, Kumpel~ Bin ich nicht ein toller Freund? Hehe“ Sein Freund ging vor Naru in die Hocke und sah ihm entnervt in die Augen, ehe er diesem mit dem Finger gegen die Stirn schnippte, und das nicht zu sanft, sodass dieser sich an zischend an die Stirn packte und dabei fast sein Sandwich hätte fallen lassen. „Das machst du für dich. Ich bin nur dein praktischer Deal, damit ich dir nicht länger eine Standpauke halte, Baaaaaaaaaaaaka. Und davon abgesehen“ Alec grinste seinen Freund frech ins Gesicht „habe ich seit dem Wochenende ein wesentlich höheres Kopfgeld als du, oder nicht? Fast dreimal so hoch, wenn ich mich nicht irre. Heißt: Ich komme viel leichter an wertvolle Rüstungsteile ran als du, da meine Missionen wesentlich besser belohnt werden, an denen DU nicht einmal teilnehmen darfst~ Wirklich bedauerlich, dass du das Event verpasst hast, weil du länger arbeiten musstest, um deine Fehltage auszugleichen, nicht wahr? Würde mich ja mal zum Nachdenken bringen.“ Daraufhin richtete er sich wieder zu voller Größe auf, während Naru undeutlich irgendwelche Beschimpfungen vor sich hinmurmelte und Alec sich seinen Rucksack über eine Schulter warf – Naru die Zeitung auf den Schoß schmeißend. „Bilde dich wenigstens etwas, wenn du deine Zeit hier schon so vergeudest. Und wehe du bist heute Abend zu müde. Ich habe extra meinen Nachhilfetermin für dich abgesagt, weil du mir keine andere Wahl gelassen hast. Also WEHE du lässt mich dann sitzen, klar?“ Schmollend sah Naru von seinem Essen auf. „Du willst doch nicht echt schon gehen, oder? Dein Seminar beginnt doch noch lange nicht.“ – „Falls du es vergessen hast: Ich habe heute eine Präsentation, die ich vorstellen muss und möchte mich darauf noch einigermaßen seelisch vorbereiten, anstatt mich von dir vollkommen ablenken und den halben Vortrag vergessen zu lassen.“ – „Oh. Stimmt, da war was. Na dann: Hau sie um!“ Dabei grinste Naru seinen Freund bis über beide Ohren an, was etwas widerlich aussah, bedachte man das halb aufgegessene Sandwich in seinem Mund. Alec jedoch schien das schon gewohnt zu sein, nickte seinem Freund nur schmunzelnd zu und machte sich dann auf den Weg Richtung Uni, wobei er Karteikarten aus seiner Jackentasche fischte, die er noch einmal gründlich durchging.

      -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

      Kathey „Cat“ Lya Laurent

      Auch Kathey war schon früh wach, was sie allem voran ihren netten und nicht sehr taktvollen Wohnheimkollegen zu verdanken hatte. Von langem Ausschlafen hatte sie sich schon vor einiger Zeit verabschieden können. Jeden Morgen um kurz nach 6 Uhr ging es los, das lärmende Gedudel irgendeines Bayern verrückten Austauschschülers, der meinte mit seiner Musik das ganze Stockwerk wecken zu müssen, da die Wände wohl wissend nicht gerade dick waren. Oh, sie hatte nichts im Geringsten gegen Austauschschüler beziehungsweise international angereiste Studenten, die an dieser Universität studieren wollten. Sie war immerhin selbst eine von ihnen. Aber ein wenig Respekt anderen gegenüber sollte man schon haben. Und da dies wohl nicht der Fall zu sein schien, entstand jeden Morgen ein riesiger Streit zwischen den einzelnen Mitbewohnern, dem sie, nachdem sie zwei oder dreimal dran teilgenommen hatte, lieber fernblieb. Sie war kein großer Morgenmensch, vor allem Lärm vertrug sie am Morgen ganz und gar nicht. Und so hatte sie sich wie jeden Morgen ein Buch geschnappt, nachdem sie aus der Dusche gekommen und angezogen war, hatte sich auf den großen Hof zu einem Baum begeben, an den sie sich im Schneidersitz niederließ, und angefangen mit Musik in ihren Ohren in einem französischen Manga zu lesen. Früher hätte sie wohl die Finger von diesen seltsamen Comics gelassen, doch seit sie dieses Spiel begonnen hatte, das einzig und alleine auf eine Mangareihe beruhte, die aus Japan kam, interessierte sie dieser „Kram“ doch mehr als gedacht. Doch gerade als sie erst 5 Seiten gelesen hatte, tippte sie jemand an der Schulter an. Sie grinste mit Blick auf ihre Uhr. Pünktlich, wie erwartet. Sie knickte die Ecke der Seite ein, auf der sie zuletzt gewesen war und blickte auf in das vertraute Gesicht. Ein kleiner schlaksiger junger Mann mit einer viel zu großen Brille, wenn man sie fragte, und ebenso viel zu blasser Haut. Es war offensichtlich, dass er nicht viel rauskam, auch wenn er es wohl sehr gerne würde. Und das war auch Sinn und Zweck ihres jetzigen Treffens. Er wirkte sehr unsicher und sie wusste, dass er Kontakt zu anderen eher mied, aufgrund seiner Ablehnungsangst. Doch wie jedes Mal, wenn er ihr einen Gefallen machen würde, täte sie dasselbe für ihn. „S‘il vous plaît, setz dich doch. Es ist doch viel – wie sagt man – confortable als zu ste‘en und deine ‘ände in die ‘ose zu krallen. Mittlerweile müsstest du doch wissen, dass ich nicht beiße, Oui?“ Sie konnte Englisch eigentlich perfekt und das Akzentfrei, aber sie wusste, dass der Junge vor ihr bei französischem Akzent ganz schwach wurde, warum also nicht die Waffen nutzen, die man zur Verfügung hatte?
      Einige Ausreden stammelnd, die sehr unverständlich waren im Übrigen, setzte er sich schließlich mit genug Abstand zwischen ihnen auf das nasse Gras, wobei er vorher seine Jacke auf den Boden legte und sobald er die Erde berührte, sofort seine Hände mit einem Fläschen Desinfektionsmittel reinigte. Kathey verdrehte die Augen. Aber im Grunde fand sie das sogar schon fast charmant. Jeder Mensch hatte schließlich seine Eigenheiten und es war immer wieder schön für sie, Menschen zu treffen, die diese nicht gänzlich verbergen wollten oder in seinem Fall konnten. Da fiel ihr ein.. wie war sein Name noch gleich? Irgendwas mit S bestimmt. „Excusez-moi. Dein Name ist doch.. Stefán, Oui?“ – „Oh. Uh. N-Nein. Ich ‘eiße.. also.. Ich heiße Alistair. A-Aber du kannst mich ruhig uhm.. nennen wie du willst..“, erklärte der junge Mann, der dabei immer leiser wurde. „Oh, fantastique! Dein Name ist so uhm.. wie sagt man.. difficile? Ich nenne dich einfach hmm.. Ned. Kurz für Lunetts. Deine Brille ist so ‘erausstechend, tu sais?“ Der Angesprochene mit den ins Gesicht hängenden braunen Strähnen nickte nur stumm. Sicher war ihm sein neuer Spitzname nicht sehr recht, aber akzeptabler als so manch andere Spitznamen, die er sonst so zu hören bekäme. „‘owever, ich würde dir gerne wieder einen Vorschlag machen. Du ‘ast meine Nachricht bekommen, Oui?“ – „D-Die zu dem Rüstungsding? Für dieses.. Spiel?“ – „C’est correct! Und ich brauche dieses Pack dringend. Ich würde sagen.. du ‘olst mir das. Das mit dem extra Bonus und im Gegenzug mach‘ ich dir ein Rendezvous klar, Oui? Mit Alesia aus dem ‘öheren Semester. Die, der du immer so nachschaust, wenn du glaubst, dass es keiner bemerkt~“ Oh, man hätte ein Thermometer in den Jungen stecken können, es hätte ausgeschlagen, so purpurrot lief er gerade an. Er schämte sich offensichtlich in Grund und Boden, dass er ertappt worden war. Armer Junge. „D-Das..“ – „Du musst dich nicht schämen, Oui? Sie ist wirklich ‘übsch. Und ein Rendezvous zu organisieren dürfte kein Problem für mich darstellen. Voraussetzung ist natürlich, dass du mir ‘ilfst dieses Pack zu bekommen. Du sie’st.. ich ‘abe nicht viel Zeit ‘eute, sonst würde ich es selber machen. Aber die verkaufen nur eine limitierte Anza’l und immer zu so unpassenden Zeiten. Ich kann unmöglich meine Vorlesung deswegen verpassen, Oui? Ich würde mit dem Stoff gar nicht me’r nachkommen. Aber.. wie sagt man: Eine ‘and wäscht die andere, Oui? Bring mir das Pack und du ‘ast noch ‘eute Abend ein romantisches Rendezvous. Accord? Ich meine.. Deal?“ Unsicher und stark zitternd, öffnete er langsam den Mund: „Wie? I-Ich meine.. wie willst du..“ – „Oh! Das ist gute Frage! Sagen wir einfach.. keine Frau weltweit kann Nein sagen zu einem Rendezvous mit einem Franzosen~ Ich sage einfach.. du bist Cousin von mir. Am besten du lässt ‘eute Abend die Brille weg und zie’st was nettes an. Dann wird sie nicht drauf kommen, dass das eine kleine.. Schwindel ist.“ Dabei zwinkerte sie dem perplexen Jungen kichernd zu, ehe dieser nach einiger Bedenkzeit wohl einzulenken schien, da er aufstand und fragte: „Und es sieht genauso aus wie auf dem Bild, das du mir geschickt hast? Diese Spielergänzung?“ – „Oui! Exact wie auf dem Bild.“ Er verzog den Mund minimal, schloss tief durchatmend die Augen und nickte erneut, eher um sich selbst zu bestärken. „Ich bring es dir, sobald ich es hab!“ Kaum gesagt lief er auch schon, wackliger Knie wohl bemerkt, davon, weshalb sie erleichtert ausatmete. „Na endlich! Ich dachte schon der geht nie und ich muss weiter diese unbeholfene französische Austauschschülerin mimen. Ich kann ihre hilflose Tonart, wenn sie spricht, nicht austehhhhhhhhen! Und es ist eine üble Nachrede, dass wir kein einziges H aussprechen können! Zudem.. klinge ich immer wie so eine willige Prostituierte, wenn ich mich so verstelle.. Schrecklich!“, schimpfte sie vor sich selbst hin, ehe sie schnaubend wieder ihren Manga hervorzog und weiterlas, in der Hoffnung, dass er wirklich noch ein Pack abbekommen würde, dass sie dann für mindestens den doppelten Preis im Spiel verkaufen könnte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Juvia ()