Fighting our sweet temptation [Juvi & Persephone]

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    • Fighting our sweet temptation [Juvi & Persephone]


      Selene

      Regen prasselte auf das Dach während das angestrengte Stöhnen dreier Männer durch die dunklen Gassen huschte, Kiste um Kiste wurde durch eine in rot beleuchtete Hintertür getragen. In diesem Viertel keine Besonderheit genauso wenig wie das zarghafte Wimmern verlorener Kreaturen. Die Lichter der Stadt verbargen was tief in ihr vor sich ging, die Menschen beachteten die armseligen Kreaturen am Rande ihrer Existenz nicht einmal und lebten einfach ihr leben wie sie es gewohnt waren. Niemand beachtete die Geschäfte die tief in den Schatten verborgen diese wunderschöne Stadt so viel grausamer gestalteten. Niemand beachtete die armseligen Kreaturen die in Ketten wie eine Antiquität gehalten wurde. Fielen Schüsse im Mantel des Mondlichtes ignorierte ein jeder das, jeder war sich selbst der nächste da gab es keine Ausnahmen. Niemand wollte ärger mit den Schatten haben die diese Stadt in ihren Fängen hielt. Wo es Licht gab da gab es natürlich auch Schatten das ließ sich nicht vermeiden doch niemand hatte am Anfang damit gerechnet das die Schatten dieser Stadt irgendwann so große Fänge über die Wesen legen würde.
      Leicht bekleidete Elfen standen an dem Straßenrand und lockten mit ihrer Makellosen Haut einen jenen hinein der ihren Fängen nicht mehr entkommen würde. Dunkle Gebäude wo jeder wusste das dort die Dämonen oder aber auch die schönsten Träume in einem geweckt wurden. Alte Hexen die einem sagten ob man seine große Liebe finden würde oder aber einsam und alleine sterben würde. Das alles waren die Schattenseiten dieser riesigen schönen Stadt und am Rande dieser stand ein Gebäude schöner als alle anderen verborgen für jene die nicht wussten wonach sie suchen mussten, aber herausstechend für alle die wussten was dort auf sie wartete.
      Goldene Decken die mit riesigen kristallenen Kronleuchtern geschmückt waren, eine Bar an der man nur die teuersten Getränke bekam ob es nun Feenblut war oder der teuerste Nektar einer Rose die nur alle Tausendjahre blühte als das gab es da doch das war nicht das besondere an diesem Ort. Eine große Bühne war in den schönsten Blauen Tönen getaucht während ein Gesang durch die Runden ging der einem jedem einen Nebel durch die Gedanken ziehen ließ. Ein Gesang der verzauberte doch hörte man genau hin konnte man das Rascheln der Ketten hören die eine Junge Frau an ihrem Platz hielt. Sie bewegte sich kaum und doch wusste Selene genau jede kleine Bewegung war besser bewacht als die Vorratskammer. Ihre bezaubernde Stimme animierte diese ganzen reichen Wesen dazu mehr zu trinken und mehr Geld dort zu lassen unwissend das sie keinen eigenen Willen mehr hatten. Ihre Stimme drang in die Gedanken dieser unwissenden Wesen und niemand von ihnen konnte es noch aufhalten da die große Show bereits begonnen hatte, so sehr die Sängerin dieses Gefühl hasste so war sie nicht mehr als ein Abfall Produkt dieser Gesellschaft. Eine Sklavin mehr war sie nicht, so war sie nicht mehr wert als das was sie diesen Männern die an der Spitze standen einbrachte. Ihre Brust schnürte sich zusammen bei dem Gedanken das diese gaffenden Reichen nicht mehr taten als sich an dem Leid dieser Kreaturen zu erfreuen, mit ihren fetten Bäuchen und gefälschten Körpern. Wie gerne wollte sie diese Kreaturen quälen wie man es bei ihr getan hatte die letzten Jahren, wie gerne wollte sie einfach nur zusehen wie sie sich gegenseitig vernichteten. Ihr Blick traf auf den eines Mannes der hinten in den Schatten stand und sie wusste bevor sie auch nur etwas erreichen konnte würde er ihr ihre Stimme für immer nehmen also gehorchte sie. Mit einem tosenden Applaus endete ihr Lied der Verzückung und der aufgeweckte Showmacker leitete das Hauptprogramm ein während Selene wissend was geschehen würde die Bühne verließ, kaum hinter der Bühne zog man an ihren Ketten was ihr ein leises fauchen entlockte. „Benimm dich lieber mein liebes Goldkehlchen ansonsten wird es kein netter Abend für dich.“ Grinste einer der halb Riesen sie an was sie zum würgen brachte da sie wusste was dieses Grinsen bedeutete. Ein Käfig wurde an ihr vorbei geschoben und die Junge Frau mit den roten Haaren wurde in Ketten gelegt auf die Bühne geschoben während ihre Sicht auf das rote Haare verschwamm wurde der Dunkelhaarigen schmerzlich bewusst das sie wider gefangen in ihrem Glaskanister war.
    • Lisanna Rutherford

      Es war eine dieser kalten Nächte, die jeder anderen zu gleichen schien. Das Tropfen auf kalten Stein. Ein eisiger Windhauch. Das Klirren verschiedener Ketten. Das Wimmern jeglicher bemitleidenswerter Geschöpfe.. gepaart mit den übelriechenden Gestänken aus einer Alkohol-, Parfüm- und Blutmischung und den widerwärtigen Lauten etlicher Personen, die sich am Leid anderer zu laben schienen. Was eine verdorbene Welt, in der sie alle hineingeboren waren. Was für ein grausiges Schicksal, dem keiner von ihnen, die nicht zu den Reichen und Mächtigen gehörten, je entkommen würde könnten. Nur der endgültige Tod würde dies je ändern können. Und jeder Einzelne von diesen traurigen Geschöpfen hatte schon vor langer Zeit sein Schicksal akzeptiert, diese Stätte früher oder später nur im Tode verlassen zu können. War es nicht sogar erst gestern gewesen? Ein stolzer Mann und doch so unglücklich, Teil dieser traurigen Gefangenschaft zu werden, hatte sein Schicksal selbst in die Hand genommen vor dem ganzen dagewesenen Publikum und ihnen eine Show geliefert, die wohl lange nicht mehr vergessen werden würde, zumindest nicht von jenen, die seinen Selbstmord mit eigenen Augen hatten erleben müssen. Lisanna fand seinen Tod schade und bedauerlich, sie hatte diesen seltsamen Kautz ehrlich gemocht. Wenn es spät war und kaum einer der Gäste anwesend und die Wärter zu betrunken waren, um Etwas mitzubekommen, hatte er immer dieses seltsame verträumte Lied gesummt.
      Ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen, wenn sie daran dachte und ihr Blick zu der mittlerweile leeren Zelle wanderte. Sie spielte mit den Fingern in der Luft als ob sie versuchte darin Etwas zeichnen zu wollen. Ein blauer Schimmer erschien von ihren Fingerspitzen und wandelte sich schließlich zu einem leuchtenden blauen Schmetterling, der auf ihrem Finger zum Sitzen kam. Leise, fast zögerlich erklang die Stimme der Rothaarigen in diesem kalten, schwach vom Mondlicht beleuchtetem Lager:
      "Lavenders blue, dilly, dilly
      Lavender's green
      When I am king, dilly, dilly
      You shall be queen
      Who told you so, dilly, dilly
      Who told you so?
      'Twas mine own heart, dilly, dilly
      That told me so
      Call up your men, dilly, dilly
      Set them to work
      Some to the plough, dilly, dilly
      Some to the fork
      Some to make hay, dilly, dilly
      Some to reap corn
      While you and I, dilly, dilly
      Keep ourselves warm
      Roses are red, dilly, dilly
      Voilets are blue
      Because you love me, dilly, dilly
      I will love you
      Let the birds sing, dilly, dilly
      And the lambs play
      We shall be safe, dilly, dilly
      Out of harm's way"
      Während sie gesungen hatte, erklangen schwere Schritte, die immer näher kamen und mit Ende ihres gemurmelten Liedes donnerte ein kräftiger Schlag eines Schlagstocks gen die Eisenstäbe ihres Käfige, weshalb sie sich hastig die Ihren zu hielt aufgrund des schrecklich vibrierenden Lärms. "KLAPPE! Du bist gleich dran, besser du bereitest dich auf deinen Auftritt vor anstatt diesem blödsinnigen Kinderlied nachzugehen, Püppchen" Wütend sah sie durch verengte Augen zu dem grobschlägigen Troll, dessen Anblick sie jedes Mal anwiderte. Wer stach sich immerhin schon freiwillig Knochen seiner Opfer durch diverse Körperteile, wie die Nase oder Ähnliches? "Das ist ja wohl meine Sache, wie ich mich auf meinen Auftritt vorbereite, oder? Ein Wunder, dass du nicht zu den Freaks gehörst bei diesem Aussehen." - "Wie war das?!" Ein schelmischen Grinsen umspielte das Gesicht der jungen Frau, während sie näher an die Gitterstäbe trat, diese mit ihren schlanken Finger umfasste und dem Troll süßlich ansah. "Das war keineswegs böse gemeint. Es ist nur das, was ich die anderen Wärter hab reden hören. Ich bekomm' ja sonst nichts amüsantes zu hören, da Schnapp ich auf, was ich kriegen kann. Dabei sehen sie nicht das, was ich in dir sehe~" Ihr Blick wanderte sanft über das widerlich entstellte Gesicht ihres Trollwärters. "Ein großer starker Troll, der sicher gerne eine Runde mit mir spielen wollen würde, oder?" Der Troll schnaubte und trat den Stäben näher. "Keiner hier ist so dumm, wieder mit dir zu spielen. Und ich erst recht nicht. Oder hast du vergessen, dass ich live dabei war wie du eine meiner Kollegen nach dem anderen fertig gemacht hast?" - "Ach komm schon. Sei nicht so nachtragend. Mir ist soooooo langweilig. Komm rein und spiel mit mir.", bettelte sie in einer zuckersüßen und verlaufenden Stimmlage, weshalb der Troll nur grinste, auf einen Knopf an seinem Gürtel drückte und durch die Stahlkette an ihrem Hals Lisannas Körper mehrere Tausend Volt gejagt bekommen hatte, die sie rücklings aufschreiend zu Boden warfen. "Ich liebe es, wenn sie schreit vor Schmerzen.", sprach er vor sich hin, sah am Ende des Ganges ein rotes nicht aufleuchten und wusste, dass es Zeit für die Hauptveranstaltung war. Er pfiff seine Kollegen herbei, mit deren Hilfe er den Käfig hinazsschob, in der die leicht benommene Rothaarige sich langsam wieder aufrichtete, wenn auch zitternd. Auch wenn sie noch so benommen war, wusste sie, was nun folgte. Ihr großer Auftritt.. Oh, wie sie es hasste für diese Männer zu tanzen und dabei jene toxische Vorstellung zu geben, die ausgewählte Gäste der Reihe nach den Körper zum zerfallen bringen lassen konnte.
      "Und nun kommen wir zu unserer Hauptvorstellung, Ladys und Gents. Dem Freak Circus, angefangen mit unserer Crème de la Crème. Sie ist wunderschön und doch so wahnsinnig von ihren eigenen versteckten Fähigkeiten geworden. Gar tödlich, will ich meinen. Darum: Anfassen strikt verboten, auch wenn es eine große Versuchung ist.. einen solch perfekten Körper, der einer Porzelanpuppe gleicht, mit den eigenen Händen beschmutzen zu wollen. Oh ja, schon viele Männer erlagen dieser Versuchung. Unter anderem mein eigener törichter Sohn." Der Direktor des Etablisment trat mit einem verächtlichen Blick zu Lisanna an dem Käfig vorbei, der ihre Fähigkeiten begrenzen sollte. Doch wusste er aus eigenen Erfahrungen, die er gerade bitter zum Besten gab, dass es durchaus Möglichkeiten gab diese Stäbe zu umgehen. "Doch wir sind nicht töricht. Im Gegenteil. Wir sind hier um eine fabelhafte Show zu erleben" Er lehnte dich dicht zu dem Käfig. "und diese wird sie uns bieten, ohne jeglichen Auferhebens." Sein Blick war nur zu gut zu interpretieren. Sollte sie auch nur versuchen Faxen zu machen, würde sie schlimme Schmerzen wieder fahren, gegen die sie sich unmöglich zur Wehr setzen könnte. Darauf wollte sie doch lieber verzichten, auch wenn es für sie gerade eine Versuchung war, nicht doch ein wenig Chaos in diese langweilige Show zu integrieren.
      Die Musik erklang, der Direktor entfernte sich und die Menschen jubelten obszöne Bemerkungen ihr zu, die sie mittlerweile schon so gewohnt war, dass sie diese gekonnt ignorierte, auch wenn sie es verabscheute auf ihr Aussehen dezimiert zu werden. Dennoch tat sie, weshalb sie hier war. Sie begann elegant zu tanzen, was die Massen noch mehr zum Jubeln brachte und achtete dabei immer wieder auf den im Schatten lauernden Direltir und seine Zeichen. Denn auch heute waren Personen dabei, die er tot sehen wollte. Und auch dies tat sie beim Tanzen.. Während sie ihren Körper elegant über die Bühne gleiten ließ - immer auf ihre Fußfessel bedacht - strömten nach und nach blaue Falter aus ihr heraus, die durch die Gitterstäbe glitten und durch den Raum flatterten. Die Zuschauer sagen du es wohl als einen netten Effekt der Show, zumindest jene, die even nicht kurz darauf blau angeschwollen zusammenwachsen und ihre Körper sich gänzlich zu Staub aufzulösen schienen. Fast als würden sie von innen verbrannt werden.
      Am Ende ihrer Show verneigte sie sich ehrerbietig und warf dem Marionettenzieher im Hintergrund noch einen bösen Blick zu, ehe auch sie nun wieder weggebracht wurde und eine weitere Attraktion die Bühne betreten sollte. Was ein endloses Trauerspiel... Und sie war Teil davon.

    • Selene Hargraves


      Attraktion um Attraktion wurde auf die Bühne gebracht und dies elendigen Wesen wurden begafft wie frisches Fleisch beim Metzger. Das alles widerte die Sirene einfach nur an wie konnten diese Wesen einfach dabei zusehen wie andere Arten so misshandelt wurden? Durch die dicken Scheiben ihres eigenen Gefängnisses sah sie zu wie die anderen zur Schau gestellt wurden und wie sie alle darunter litten. Das Lachen der anderen war sogar durch ihr Wassergefängnis zu hören und sie ertrug dieses Gelächter kaum.
      Ein Rütteln an ihrem Tank verriet ihr das es Zeit wurde die Show zu beenden und man schob sie in ihrem Wassertank auf die Bühne während der Ansagende Troll die Leute in Stimmung brachte. „Hören sie nun die Schluss Arie unserer bezaubernden Sirene doch passen sie auf ein Schritt zu nah an sie heran und die tiefe wird ihr kaltes Grab.“ Witzelte er über die Legenden der Sirenen das sie andere in die Tiefe zogen einfach um Leute zu töten doch das war nur das Bild was die anderen Wesen haben wollten von Sirenen. Ein sanftes Klavierspiel erklang und Selene erhob erneut ihre Stimm und stimmte ein sanftes Wiegenlied an welches die Leute dazu brachte müde zu werden, tief in sich jedoch würden sie immer den Drang verspüren wieder dorthin zu kommen. Ihr Blick glitt auf den Besitzer der wie immer grinsend in seiner eigenen kleine Loge saß wie so oft wenn sie sang jedoch mit bedeckten Ohren. Ihre Chance würde eines Tages kommen, eines Tages würde sie es schaffen und diesem Käfig aus Glas entfliehen.
      Die Show endete und niemand bemerkte das einige verschwunden waren oder ihre Gedanken nicht mehr die eigenen waren. Eine schmierig Hand strich über die Wange der Sirene und ein fauchen entfuhr ihrer Kehle doch das schreckte die Hand einfach nicht ab. „Na na mein kleines Goldkehlchen wir wollen doch nicht den Chef verärgern oder?“ Die Junge Sirene wusste das es kein entkommen aus diesem Leben gab egal wie sehr sie diese Berührungen sie auch anekelten. „Natürlich nicht.“ seufzte sie resigniert sie hatte oft genug versucht dagegen anzukommen doch das hatte keinen Sinn. „Das habt ihr alle gut gemacht doch das nächste mal möchte ich endlich neue Nummern sehen das übliche reicht den Gästen nicht mehr!“ verkündete der Troll zwar mit einem Lächeln aber die Drohung war klar zu hören, würden sie sich nicht mehr anstrengen waren sie dem Untergang nah. „Vergesst nicht das am Ende der Woche wieder Neuzugänge dazu kommen und ihr sicher nicht ersetzt werden wolltet.“ Ersetzen nannte dieser Kerl das zwar aber das bedeutete nur wenn sie keine Verwendung mehr für dich hatten dann warst du nicht mehr zu gebrauchen für die Bevölkerung, der Tod war alles was dann wartete.
      Selene zischte nur und wurde in ihre Ecke gestellt mit dem Wassertank der ihr Zuhause war wenn sie nicht singen musste.
      Es wurde alles Still und jeder vergrub sich in seinen eignen Käfig, seinen eigenen Groll gegen diese Welt. „Selene kannst du mir etwas vorsingen?“ Erklang die Stimme des kleinen Fuchsmädchens welches vor wenigen Wochen erst ihre Mutter verloren hatte durch diesen grausamen Kerl. Lächelnd nickte die Sirene und das Mädchen wie auch einige der anderen Wesen setzten sich dicht an ihre Gitterstäbe um der sanften Stimme zu folgen die ihre Gedanken in ein sanfte Fantasie lockte.

      Welcome to Wonderland, I'll be your guide
      Holding your hand under sapphire skies
      Let's go exploring or we could just go for a walk


      Welcome to Wonderland, where should we go
      There's a tea party along down the road
      Make an appearance and maybe they'll sing us a song

      Dancing through a dream underneath the stars
      Laughing 'til the morning comes
      Everyone that leaves has a heavy heart


      Oh, Wonderland I love
      Nothing around here is quite as it seems
      Not sure if anything's real or a dream
      And the only thing sure from the start
      Is the song that's inside of your heart
      Don't let it leave


      Sie beendete das Lied und die meisten wirkten ruhig mit ihren Gefühlen für diesen Abend doch auf Dauer konnte auch sie diese armen Wesen nicht in eine schönere Welt schicken. Ihre Macht hielt nicht für immer vor allem nicht wenn sie aus ihren kleinen Träumen geweckt wurden und die harte Realität wieder auf sie wartete.

      Sero Blackbelt

      Ein sanfter Wind wehte durch ein offenes Fenster und Gelächter füllte die Stille die alles umgeben hatte. Eine Stille die nur durch das kratzen einer Feder auf Papier unterbrochen wurd. Eine Stille die nichtmal erahnen ließ das dort im Dunkeln eine Person hinter diesem riesigen Schreibtisch saß. Gesang zog in die Räume und ein Lied welches einen lockte zu bleiben erklang und Sero wusste das die Show im vollen Gange war, alles was ihn jedoch interessierte war ob diese dreckigen Wesen ihr Geld wert waren. Nichts anderes zählte für ihn, Zahlen waren alles was er sehen wollte ob es nun Unmenschlich war oder nicht das interessierte ihn nicht.
      Müde legte er sein Brille niedr die er so oft bei der Arbeit trug während er schon die Papiere der neusten Angebote auf dem Markt durchgegangen war. Seine grünen Augen richteten sich aus seinem Fenster welches ihm ein direkten Blick auf die Bühne gab, wunderschöne Schmetterlinge tanzten durch den Raum doch er wusste genau wie tödlich diese waren. Grinsend sah er zu wie einige der Männer verschwanden und er empfand nichts als Erleichterung bei dem Gedanken das diese Schulden nun bezahlt waren. Er wandt seinen Blick wieder ab diese Freaks interessierten ihn nicht solange sie ihren Job machten war ihm der Rest sichtlich egal gewesen. Wieder auf die Papiere sehend überlegte der Grünhaarige schon wen er ersetzen würde gegen eine bessere Attraktion. Der Schwarzmarkt bot solch große Auswahl an Wesen an das er kaum ruhig bleiben konnte bei dem Gedanken einige von ihren Kuriositäten weiter zu verkaufen und dafür neue Ware zu kaufen.
      Die Show endete während Sero die Liste der Wesen die verkauft oder getötet werden mussten fertig gestellt hatte und seine Augen nahmen eine unmenschliche Form an. Giftige Schlangenaugen sahen auf die Wesens Liste während jemand an die Tür klopfte und ein riesiger Troll in einem viel zu schicken Anzug herein trat. „Sero mein bester hast du die Liste endlich fertig? Ich finde wir brauchen wieder etwas neues unser Goldkehlchen und unser kleiner Schmetterling reichen den Gästen nicht mehr.“ Sich seine Zigarett anzündend setzte sich der Anzugträger mit den dumpfen Blick der Schlange gegenüber die nur grinsend ihre spitzen Zähne entblößte „Natürlich wie immer bedarf es dafür keine Worte.“ Damit schmiss er ihm die Listen hin für die Neueinkäufe, der Verkäufe aber auch der unbrauchbaren. Beide hatten sich inzwischen an diese Geschäfte gewöhnt daher hatte keiner von ihnen wirklich Mitleid mit einem der Gefangenen Wesen. Zufrieden nickte der Boss die Listen ab und ließ Sero wieder alleine der seine Schlangenform annahm um sich die Wesen anzusehen die er verkaufen wollte. Bei den Käfigen angekommen hörte er den Gesang den er nur zu gut kannte „Kleins Goldkehlchen ich erinnere mich gut daran das niemand dir gesagt hat das du singen sollst oder?“ Seine Lippen lächelten zwar aber seine Augen erreichte dieses Lächeln nicht, im Gegenteil in ihnen sah man die blanke Grausamkeit. „Irgendwann singe ich ein Lied nur für dich und das wird das letzte was du hören wirst.“ Fauchte sie ihn an doch er winkte nur ab er wusste sich immerhin von Gefahren fern zu halten gerade wenn es um zwei seiner Anschaffungen ging.