We are Jumpers! ⁆Schmutzi & Alea⁅

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    • We are Jumpers! ⁆Schmutzi & Alea⁅


      Hadline by de.cooltext.com/
      mit @Schmutzengel und Alea
      Adventure | Fantasy | Friendship | Romance |Mystery | and more

      Vorstellung
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      "Fuck! Wo bin ich denn hier gelandet?" fluchte Nathanael als sich dieser gerade aus einem Maisfeld herauskämpfte, ohne eine Idee, in welche Richtung er laufen sollte. Ein kleines Problem an dem springen in die andere Dimensionen war, dass man sich leider nicht seien Landeplatz aussuchen konnte. Das führte manchmal zu sehr unschönen und auch peinlichen Szenen. "Nicht an den Misthaufen-Vorfall denken!" ermahnte sich der Jumpder, dem es bei dem Gedanken schon wieder speiübel wurde. Das war wirklich keine schöne Geschichte gewesen. Auf dem Weg aus dem Feld heraus, flogen ihm immer wider Insekten ins Gesicht und energisch schüttelte er seinen Kopf, um die Viecher wieder abzuwimmeln. Es dauerte auch eine gefühlte Ewigkeit, mindestens aber 20 Minuten, bis er endlich auf einem Schotterweg stand. Noch immer versuchte er, die Überreste des Mais aus seinen Haaren zu fischen und überprüfte auch so gleich, ob er noch alles bei sich hatte. Jedes Mal fiel dem Bunthaarigen ein Stein vom Herzen, wenn er das Notizbuch seines Großvaters in seiner inneren Jackentasche ertastete. Nicht auszudenken, was er tun sollte, wenn er dieses Mal verlor. "Werde ich nicht!" sprach Nate laut aus, um seine Zuversicht anzuspornen. Er musste damit aufhören, immer vom Schlimmsten auszugehen und dabei war er eigentlich Optimist. Doch wenn es um das Notizbuch ging, durfte er sich keine Fehler erlauben. Auf dem Weg stehend, schloss der Jumper seine Augen und atmete mehrere Male tief ein und aus. Er war Magier und wie jeder Magier konnte er den Magie-Fluss in dieser Welt wahrnehmen. Sie war wie Luft, allgegenwärtig und je magischer die Welt, desto stärker zirkulierte die Magie in der Atmosphäre. Doch auf in dieser Dimension war die Magie nicht mehr, als eine sanfte Brise, was darauf hinwies, dass man in dieser Welt die Kraft der Magie kaum nutzte. Leider war das auch schon alles, wie Nathanael Magie wahrnehmen konnte. Ein Sensible war zu viel mehr in der Lage. Sie waren wie Spürhunde für Magie. Er nahm nur den Wind wahr, wie stark oder schwach er blies. Doch ein Sensible konnte, wie ein Hund mit seiner feinen Nase, eine Fährte, einen Geruch wahrnehmen und dem folgen. Wie das genau funktionierte, war bedauerlicherweise noch nicht erforscht und ob es mit den herkömmlichen Sinnesorganen zusammen hing oder Sensible einfach einen sechsten Sinn dafür hatten, war gänzlich unklar.
      Nate hatte jetzt aber andere Problem. In welche Richtung sollte er nun gehen? Sein Blick wanderte nach links und nach rechts, doch weit und breit kein Anhaltspunkt, der ihm weiterhelfen konnte. Damit zog er einen Kompass hervor, der aber nicht nach Norden zeigte, sondern auf die größte Ansammlung von Lebensenergie. Diesen hatte noch sein Großvater aus einer andren Welt mitgebracht und erwies sich auch heut als sehr nützlich. "Nach links also." murmelte sich der Jumper zu und machte sich auf den Weg, bis er an eine große Straße ankam. Auf diesen fuhren immer mal wieder ein paar Autos vorbei, die der Magier bis heut so noch nie gesehen hatte. Kutschen, ja. Oder etwas wie Fahrräder auf vier Reifen, dass man eben durch sein eigenes Strampeln antrieb. Doch diese Vehikel waren ihm gänzlich unbekannt und es juckte ihm schon in den Fingern eines davon näher zu untersuchen. Und so wie er die Autos anstarrte, wurde auch er von den Fahrern angestarrt. Mit seinem violetten Frack, wirkte er auf dem Lande doch sehr fehl am Platz.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • An einer Tankstelle stand der schwarze Van, an den Seiten eine Aufschrift und ein kleines Logo zu sehen: "Finni Tattoo Artist" darunter ihre Nummer und ihr Name auf den sozialen Medien. Das Logo war eine Tätowiermaschine welche gerade einen Totenschädel stach, nichts besonders aufwendiges.
      Im Inneren saß eine junge Frau, dunkle Haare, gepierced und tätowiert. Sie hatte die Sonnenblende runtergeklappt, wo auch ein praktisch, kleiner Spiegel integriert war und zog mit einem Kajal ihre Augen nach. Sie hatte getrauert, ein bedauerlicher Verlust war ihr widerfahren " Was soll ich denn jetzt machen?" Seufzte sie und legte ihre Schminke beseite. " Kadira, meine Hexenmeisterin " stöhnte sie und krallte sich ins Lenkrad. Finda spielte ein Pen and Paper mit einer Gruppe und dort spielte sie eine Hexenmeisterin mit den Namen Kadira Nachtigall. Dieser wertvolle Charakter exisiterte in diesem Spiel seit etwas über zwei Jahre und hatte heute die Stufe 17 erreicht. " Ich hatte fast Stufe 20. Mennooo!" Knurrte sie. Die Liebe zu ihrem Charakter war sehr intensiv, auch hatte sie sich ein Portrait davon als Tattoo auf den Oberarm stechen lassen. " Das ist scheiße unfair " der Charakter war heute gestorben, ein Drache hatte ihre Abenteuergruppe aus einer Höhle gejagt und dabei ist sie von der Klippe gestürzt. Der Zauber Federfall hätte ihre Sturz entschärft, doch war das Würfelglück nicht auf ihrer Seite und sie hatte mehrmals äußerst schlecht gewürfelt. Ihr Spielleiter, der sogenannte Dungeonmaster, war unerbittlich und hat sie einfach sterben lassen.
      Finda atmete tief durch und startete wieder den Motor. Eine lange Spazierfahrt nach Hause wäre jetzt genau das Richtige.
      Aus der Tankstelle hatte sie sich eine Cola sowie zwei Donuts besorgt, beide mit rosa Glasur und bunten Streuseln. Eine schwarze Sonnenbrille sorgte dafür, dass sie nicht geblendet wurde und entspannt fuhr sie los. Es dauerte knappe 10 Minuten und sie fuhr auf einer größeren, ruhigeren Landstraße. Es gab zu viele Alternativen, sodass diese Straße nicht mehr so häufig genutzt wurde. " Hehe, der sieht ja komisch aus" Finda sah eine Gestalt in einem violetten Frack " Hat der sich verirrt?" Es war untypisch hier Passanten laufen zu sehen und auch nicht ganz ungefährlich. Finda fuhr an ihm vorbei, nur um 100 Meter weiter dann abzubremsen. Sie überlegte einen Moment ob das wirklich so eine gute Idee war und legte dann den Rückwärtsgang ein. Zu der verlorenen Seele aufgeschlossen lehnte sie sich auf die Beifahrerseite und stieß die Tür auf. " Hey! " ein einladendes Grinsen warf sie dem Fremden entgegen. " Bist du ein Mörder oder so?" Fragte sie direkt und musterte ihn mit schnellen, gezielten Blicken. " Kann ich dich ein Stück mitnehmen?" Kam direkt im Anschluss die Frage und sie klopfte auf den Beifahrersitzt. Schnell waren die Hefte und das Charakterblatt ihrer Hexenmeisterin gegriffen und vom Beifahrersitzt auf das Armaturenbrett verlegt. Selbst einen kleinen Comic hatte sie gezeichnet, der ein wenig Geschichte zu dem Charakter gab, im besonderen, wie sie die Magie entdeckte, dieser lag ebenfalls auf dem Armaturenbrett. Finda schniefte, dieses Mal nicht aus Trauer sondern weil ihre Allergie sich gerade ziemlich stark meldete, dieser junge Mann hatte etwas anziehendes an sich und damit meinte sie nicht sein Aussehen.
    • Immer mal wieder rauschte ein Wagen an Nate vorbei, doch niemand hielt für ihn an. Lag es an seinem Aussehen? Oder vielleicht an seinem Schwert, was hin und wieder unter dem Frack herauslugte? Er hätte es doch zu Hause lassen sollen und sich nur mit dem Dolch begnügen. "13." zählte der junge Mann schon die motorisierten Fahrzeuge mit, die ihn passierten und die Begeisterung, die er vor einer halben Stunde noch hatte, war langsam verebbt. Es war heiß und ihm taten die Füße weh. Doch zu seiner Verwunderung blieb das letzte Metallungetüm kaum 100 Meter vor ihm stehen und rollte dann auch wieder zurück zu ihm. Eine Türe wurde geöffnet und eine Person sprach ihn an. Zu seiner Erleichterung konnte er die Sprach sogar verstehen, klang es einfach nur, als hätte diese Frau einen ulkigen Dialekt. "Guten Tag, Miss." begrüßte auch er sie freundlich und verneigte sich sogar kurz vor ihr. "Ich bin weder ein Mörder noch ein Landstreicher. Eher ein Abenteurer, der sich verlaufen hat." gab der Weißhaarige mit den bunten Strähnen selbstironisch zu. "In diesem Gefährt? Selbstverständlich!" rief der Jumper erfreut aus und konnte sein Glück kaum glauben. Etwas unbeholfen setzte er sich auf den Beifahrersitz und knallte die Wagentüre recht laut zu, mit einem Schwung, der gar nicht vonnöten war. Natürlich schnallte Nate sich nicht an, kannte er das ganze Prozedere nicht, das in einem Auto üblich war. "Nathanael Uizado mein Name. Und wie darf ich meine Retterin in der Not ansprechen?" fragte er auf seine Weise nach ihren Namen. "Das sind aber interessante Aufzeichnungen." staunte er dann über das Charakterblatt und auch die anderen Papier, die auf dem Armaturenbrett lagen und nahm sie einfach in seine Hände. Auch die Schrift in dieser Welt konnte er lesen, war sie der aus Magicandre nicht unähnlich. "Hexenmeister?" las er laut vor und bekam ganz große Augen. War er vielleicht doch auf jemanden getroffen, der sich doch mit Magie auskannte?
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
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    • Die Verneigung des jungen Mannes war etwas zu viel und sie nickte nur leicht, niemals würde sie die Verbeugung nachahmen. " Ein Abenteurer? Na das klingt ja spannend " lächelte sie und wartete darauf, dass er sich anschnallte. Ein Räuspern würde ihn sicher darauf aufmerksam machen. Nein, stattdessen griff er nach ihren Charakterblättern. " Wooah! Warte warte.." riss sie ihm übereifrig die Papiere aus der Hand und legte sie wieder an ihren Platz. " Das ist.. das war wichtig, nicht anfassen " lächelte sie und als er sich noch immer nicht angeschnallt hatte beugte sie sich zu ihm herüber und legte dem Fremden den Sicherheitsgurt an. " Immer den Gurt anlegen " sprach sie. Jetzt waren sie bereit zur Abfahrt und Finda fuhr los. Der eiserne Kollos bewegte sich sehr elegant über die Straße, anders als man es bei seiner Größe vermutet hätte aber Finda musste auch vorsichtig fahren, hinten war ihre gesamte Ausrüstung.
      Er war schon irgendwie schmeichelhaft aber er kam bestimmt nicht von hier. " Finda Sezer aber du darfst mich auch gerne Finni nennen " stellte sie sich dann auch endlich mal vor. Es vergingen drei Minuten und Finda musste unbedingt einige Fragen stellen, davor aber musste sie etwas erklären. " Die Aufzeichnung, wie du es nennst, stammen von einer Figur ab die heute leider gestorben ist. Sie war mir ziemlich wichtig und wegen einem blöden Fehler ist sie die Klippe hinuntergestürzt. Ich hätte es verhindern können " seufzte Finda. Er war ein Fremder also sprach nichts dagegen ihre nerdige Seite ein wenig an die Luft zu lassen, sie würde ihn nach der Fahrt ja eh nicht mehr sehen, also konnte es ihr auch gar nicht peinlich sein. Sie hätte aber mehr Kontext liefern sollen als nur diese kurze, verstörende Geschichte. " Du kommst nicht von hier, oder? Wo möchtest du hin? Und warum diese ausgefallene Kleidung? " bombardierte sie ihn mit einigen Fragen, alles was irgendwie raus musste. Dabei musste sie immer wieder schniefen und niesen, auch das Kribbeln wurde intensiver und aus irgend einem Grund wollte sie dem Fremden einfach mal in die Tasche greifen, als würde dort etwas für sie zu finden sein.
    • "Oh, verzeiht." entschuldigte sich Nate, als Finda ihm hastig die Papiere aus der Hand riss. Etwas verwundert sah er sie dann an, als sie ihm einen Gurt umlegte. Er wollte sich schon beschweren, bemerkte aber rechtzeitig, dass auch sie so einen Gurt angelegt hatte. Vielleicht gehörte sich das einfach so. Er nickte nur, bei ihrer kleinen Ermahnung und als dann der Wagen beschleunigte, es war kaum der Rede wert, zog sich ein Kribbeln durch Nathanels Bauch. Das Anfahren wäre für jeden anderen nichts Besonderes gewesen, doch für den Jumper war das eine gänzlich neue Erfahrung und je schneller das Gefährt wurde, desto kribbeliger wurde er. Der Weißhaarige hielt sich sogar etwas am Sitz fest, auf dem er saß. "Hallo Finda Sezer. Freut mich, deine Bekanntschaft zu machen." wechselte Nate auch gleich zum Du. Wenn er andere siezen musste, fühlte er sich selber auch alt und daher ließ er das lieber bleiben. Alt konnte er noch später werden.
      "WAS?!" rief der Jumper schockiert aus, da er glaubte, dass ein Gleichgesinnter das Zeitliche gesegnet hatte. "Welch ein Verlust. Das tut mir sehr leid. Dabei hätte ich bestimmt die Hilfe dieses Hexers gut gebrauchen können." gab er doch recht enttäuscht von sich. Doch niemand war vor dem Tod gefeit, auch nicht Magier. "Und ihr konntet wirklich nichts mehr ausrichten? Gab es denn keinen Heiler?" fragte er weiter.
      "Nein. Ich bin so zusagen neu hier." bestätigte Nathanael und sah bei ihrer Frage an sich herunter. "Stimmt etwas nicht mit meiner Robe? Ich finde sie eigentlich sehr schick." gab er doch recht selbstsicher von sich. Wenn es um seinen Modegeschmack ging, konnte niemand dem Magier etwas einreden. Da hatte er ganz seinen eigenen Kopf. "Am besten in die nächste Großstadt." antwortete er so gleich. "Sag mal Finda, was für eine Währung nutzt ihr hier? Und gibt es Monster oder so vor denen ich mich in Acht nehmen muss?" erkundigte er sich gleich weiter. Nate musste so schnell wie möglich alles über diese Welt lernen.
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    • War der Junge high? Finda schaute ihn etwas überrascht an als er den Tod dieser Figur so betrauerte. Es machte sie etwas stutzig, dass er die Hilfe ihres Charakters benötigt hätte, glaubte er wirklich dass es hier Zauberei gab? So etwas hatte Finda schon mal miterlebt, da wurde auf einer Hofparty ein paar Pillen eingeworfen und Pilze gegessen und plötzlich glaubte man Farben schmecken zu können und die Zeit auf einem Einhorn zu bereisen. Sie versuchte ihre Vorurteile dennoch ein wenig im Zaum zu halten.
      " Nein nein, deine Robe ist prächtig, so etwas sieht man aber nicht alltäglich " erklärte sie seine Kluft und deutete mit einer Hand auf ihr Outfit. Es war eine schwarze Highwaist-Hose, dazu ein schlichtes weißes Top. Schwarze, längere Fingernägel und die Sonnenbrille auf ihrer Nase. " Dem muss doch warm sein" dachte sie sich, dann fiel ihr ein, dass sie doch noch etwas zum Versorgen hatte. " Wenn du magst, dann darfst du meine Cola trinken und dir einen Donut nehmen, wenn du wirklich zu nächsten Großstadt möchtest, dann hast du noch einen weiten Weg vor dir " fing Finda an zu erklären. " Ich wohne in der nächsten Stadt, sie ist aber keine Großstadt und weiter kann ich dich dann auch nicht mitnehmen " sagte sie dem jungen Mann. Ihr war völlig entgangen das Nathanael nach Währung oder Monster fragte und als sie diese Frage aufgriff schwieg seinen einen Moment. " Uhmm.." was sollte sie darauf antworten. " Wir zahlen hier mit Dollar und nein, abgesehen vom Mensch gibt es hier keine wirklichen Monster " erklärte sie. " Vielleicht Wildtiere aber die sind auch keine wirklichen Monster " versuchte sie zu erklären. " Ich möchte dich nicht beleidigen oder so.." begann sie und rieb sich die Nase und schniefte leise. " .. aber was genau ist dein Auftrag? Bist du auf Droge oder so?" fragte sie ihn direkt.
    • Dass man seine Art von Kleidung nicht oft hier sehen würde, war für Nathanael mehr als selbstverständlich, schließlich stammte diese aus einer ganz anderen Welt. Als Finda dann auf sich zeigte, verstand der junge Mann nicht ganz, vorauf sie hinaus wollte. "Deine Kleidung ist auch sehr schick." sagte er daher nur. Schließlich hatte sie ihm ja auch ein Kompliment gemacht, was vielleicht bedeutete, dass auch er etwas Nettes zurücksagen musste. "Kolah?" sprach Nate komplett falsch aus und was sollte er nicht tun? (Do-Not) "Die nächste Stadt ist auch ausreichend. Hauptsache, ich bin wieder in der Zivilisation. Und danke, dass du einen Fremden einfach mit dir nimmst. Das ist nicht selbstverständlich. Kann ich mich dir wenigstens mit etwas erkenntlich zeigen?" fragte er Finda freundlich. "Aha! Dollar und keine Monster!" dachte sich der Jumper, wobei er erstmal herausfinden musste, was ein Dollar genau war. "Ich bin auf der Suche nach etwas Seltenen und bewusstseinserweiternde Mittel nehme ich nicht. Das nehmen doch nur Schamanen und Medien, diese Quacksalber." entgegnete er und wurde etwas abwertend. Der Tod war für Magier etwas Endgültiges und an Geister glaubte er nicht. Ihm war auch bis jetzt kein einziger begegnet. Was er bis dahin nicht weiß ist, dass es sehr wohl Dimensionen gibt, in denen Geister existieren und sein ganzes Weltbild sollte dadurch zutiefst erschüttert werden.
      "Hast du Schnupfen?" fragte nun Nate die Schwarzhaarige, die zum wiederholten Mal ihre Nase etwas hochzog. Jetzt hier krank zu werden, passte dem Jumper gar nicht in den Kram. Dabei hatte er sich doch gerade erst von komischen Pocken auskuriert, die er auch aus einer anderen Welt mitgebracht und seinen Körper mit lila Punkten übersät hatte.
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    • " Danke, ich weiß, dass ich sehr schick bin " zwinkerte sie ihm zu und konzentrierte sich einen Moment auf die Straße. Als er sie einfach nur wiederholte schaute sie ihn wieder etwas verwirrt an. Er kam wohl aus einem Dorf, welches völlig abgeschnitten von jeglichem Fortschritt lebte. So etwas gab es doch wirklich, kleine Gemeinden die sich komplett selbst ernährten und alles was sie brauchten selbst herstellten, vielleicht war Nathanael ja so einer. " Hier, Moment " sie griff sich die Colaflasche und legte diese den Jungen in den Schoß. Direkt hinterher schob sie den rosarfarbenen Karton mit den beiden Donuts. " Das ist Cola. CO-LA und das sind Donuts " sprach sie ruhig und betonte die richtige Aussprache. " Ist Beides sehr lecker " lächelte sie und machte halt an einer Ampel, sie waren schon fast bei sich zuhause. " Nicht die Ampel.." brummte Finda entnervt. Diese Ampel hatte eine absurd lange Rotzeit also machte die Dunkelhaarige den Motor aus und lehnte sich zurück. Sie nutzte den Augenblick um ihren Beifahrer etwas besser einzuschätzen und ihm aufmerksam zuzuhören. " Eigentlich nehme ich keine Fremden mit, zu groß ist die Angst vor irgendwelchen bösen Menschen aber du wirkst harmlos und du hast mir leid getan, so völlig verloren " lächelte sie. " Du schuldest mir nichts, vielleicht nur eine Antwort auf eine merkwürdige Frage " begann sie und wollte damit auch auf ihren Schnupfen zu sprechen kommen. " Hast du zufällig irgendwas komisches in deinen Taschen oder an dir? " fragte sie und musste überlegen wie sie es anders erklären sollte. " Ich glaube ich habe eine Stauballergie oder so und in seltenen Fällen überkommt mich dazu auch so ein merkwürdiges Bedürfnis irgendwas in der Hand zu halten oder so. Klingt sicher total komisch, ich will dich auch nicht anbaggern. Haha " ein peinliches Lachen kam hervor. " Du bist auf der Suche nach etwas Seltenen aber ich habe das Gefühl, du trägst so etwas schon bei dir " erklärte sie und sah ihn für einen längeren Zeitraum direkt an.
      " Oh, damn! " es war grün, schnell war der Motor gezündet und die Fahrt ging weiter.
    • Nathanael zuckte kurz zusammen, als die kühle Flasche mit der dunkeln Flüssigkeit und ein Karton auf seinem Schoß landete. "Coca-Cola" las er vom roten Etikett mit den weißen Buchstaben. Dann öffnete er den Karton und entdeckte die beiden Donuts. "Diese Cruller sind ja bunt." meinte er dann, da es diese Art von Gebäck auch bei ihm gab, nur eben mit einem anderen Namen und etwas anderem Aussehen. "Harmlos? Dann hast du wohl nicht mein Schwert gesehen." grinste er Finda entgegen. "Aber keine Angst. Ich bin wirklich ein sehr netter." versicherte er ihr. "Was Komisches?" wiederholte der Magier und dachte nach. Für ihn war das meiste, was er an sich trug, eher normal, daher begriff er nicht sofort, worauf die Schwarzhaarige hinaus wollte. "Meinst du das vielleicht?" fragte er und hielt ihr den Menschen-Kompass entgegen. Nach dem sie desen abgenommen hatte, inspizierte er dann den Verschluss der Flasche genauer und kam schnell dahinter, dass man sie aufdrehen musste. Leider war der Weißhaarige etwas zu schnell und die Cola schäumte zischend über. "Ach herrje!" rief er aus und schloss die Flasche gleich wieder. Doch der Schaden war entstanden und seine Hose hatte einiges von dem klebrigen Gesöff abbekommen. Auch seine Hände waren voll mit der Cola und da seine Hose eh hinüber war, wischte er auch seine Hände daran ab. "Entschuldige." richtete er sein Wort an die Fahrerin. "Gibt es irgendwo die Möglichkeit, dass sich das wieder sauber bekomme?" fragte er Finda dann, da er schon bemerkte wie das Zeug zukleben anfing.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
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    • Etwas entsetzt beobachtete die Frau wie der Fremde seine Hose mit der Cola flutete. Sie musste etwas grinsen, vielleicht hätte Finda ihn vorwarnen sollen. " Nun. Also.." seufzte sie und bog mehrmals hintereinander ab. " Normalerweise mache ich so etwas nicht aber ich habe eine Waschmaschine bei mir, da können wir deine Hose sauber machen " erklärte sie und fuhr auf den Parkplatz vor den Wohnhäusern. Jeder Anwohner hatte seinen eigenen Parkplatz und das war auch gut so, für dieses Privileg zahlte Finda einige Dollar im Monat. Sie machte den Motor aus und sah sich dann den Kompass genauer an, welchen sie während der Fahrt in ihrer Hand hielt. " Merkwürdig. Es fühlt sich so beruhigend an das Ding in meiner Hand zu halten. " sagte sie " Eine Taschenuhr oder? Ah ne, ein Kompass. Aber der Zeigt gar nicht nach Norden " sie musste wieder mehrmals niesen und auch ihre Nase lief. Es war die mangelnde Kontrolle über ihr Talent welches diese allergieähnlichen Zustände hervorrief. " Hier. Bitte " sie reichte ihrem Beifahrer den Menschenfinder und schnallte sich dann ab. " Der rote Knopf an deiner Seite löst den Gurt " erklärte sie und stieg schonmal aus. Finda ging um den Wagen herum und öffnete für ihren Passagier die Autotür. Außerdem wollte sie sich auch versichern, dass die Cola nur auf ihm gelandet war. " Du hast wohl nur was abbekommen " sagte sie ziemlich erfreut. Vielleicht war es nicht die beste Idee einen Mann, bewaffnet mit einem Schwert in ihre Wohnung zu lassen aber so weit dachte Finda gerade nicht und sie fühlte sich recht sicher wegen dem Pfefferspray in ihrer Hosentasche.
      " Komm mit " gemeinsam betraten sie den Hausflur und sofort kam den Beiden ein dürrer Mann mit einer Bierflasche und bunten ausgeblichenen, grünen Haaren entgegen. Seine Seiten waren rasiert und er trug ein Tanktop in braun. " Ey Finni, wann machst du mein Tattoo fertig?" Grinste er lallend während er seinen Briefkasten öffnete. " Sobald du nüchtern bist und deine Schulden bezahlt hast " erwiderte sie und führte Nathanael die Treppen hinauf. " Ignorier ihn, er ist hacke " sagte Finda ihrem Passagier. " Ich bin stocknüchtern Süße. Du bekommst deine 50 Dollar noch " rief er ihr nach. " Vor den zwei anderen Tattoos waren es 50 wir sind inzwischen bei 110 Dollar " eräwhnte sie beiläufig und stieg zwei Stockwerke höher. " Der Sohn der Hauseigentümerin " seufzte sie und schloss ihre Haustür auf.
      " Bitte, trete ein aber Schuhe aus " sagte sie. Finda bewohnte eine anderthalb Zimmer Wohnung und das erste was man beim eintreten sah war die Küche. Sie war klein aber modern. Direkt zur rechten befand sich das Badezimmer welches das Highlight der Wohnung war und gerade weiter das Wohnzimmer. Geräumig und stilbewusst eingerichtet. Ein großer Fernseher, davor ein schönes Sofa, einige Blumen und einen Schreibtisch mit Pc. Hinter einem dunklen Vorhang mit Mondmotiv befand sich dann das Schlafzimmer. Ein großes Bett und mehrere Kleiderschränke. " Ich habe noch Kleidunh von meinem Exfreund, die sollten dir passen " sagte sie.
    • "Das wäre zu freundlich." bedankte sich Nathanael schon im Voraus, wobei er keine Ahnung hatte, was genau eine Waschmasche war. Das Metallungetüm wurde auch zum Halten gebracht und aus den Fenstern heraus, konnte er ein einige Gebäude erkenne. "Was für eine interessante Architektur." bemerkte er mit Staunen. Das Niesen der Schwarzhaarigen, lenkte seine Aufmerksam wieder auf diese und nahm ihr den Kompass wieder ab. "Gut beobachtet. Er zeigt wirklich nicht nach Norden, da er sich an einer anderen Kraft orientiert." erklärte er recht oberflächlich und ließ das kleine runde Ding, in seiner Frack-Tasche verschwinden. Ihre Worte dazu sorgten dafür, dass der Jumper aufhorchte und sie kurze Zeit nachdenklich ansah. "Eine Sensible?" kam es ihm kurz in den Sinn, doch verwarf er den Gedanken schnell wieder. In einer Welt mit so wenig Magie war es doch eher unwahrscheinlich, dass es jemanden mit solch einem angeborenen Talent gab. Wie geheißen drückte er auf den roten Knopf und ähnlich, wie eine Schlange auf der Flucht, glitt der Gurt über seinen Körper. Nate zuckte dabei sogar vor Schreck etwas zusammen. Als man ihm dann die Tür öffnete, klettere der Weißhaarige wieder aus dem Wagen. "Das freut dich wohl sehr?" grinste er Finda an, wie sie meinte, dass wohl nur er von der Cola beschmutzt wurde. Er folgte ihr dann auch auf dem Fuße und in dem Gebäude, wurde die Schwarzhaarige auch gleich angesprochen. "Ist er umnachtet?" fragte Nathanael flüsternd, dem die Person nicht ganz geheuer war. "Bist du etwa eine Körperkünstlerin?" erkundigte er sich bei der jungen Frau, als das Wort Tattoo gefallen war. In Findas Wohnung entledigte sich der Jumper seinen Stiefeln und stellte sie so auf, dass sie nicht im Weg waren. Er legte dann auch den Gurt mit seinem Schwert ab und lehnte es im Wohnzimmer gegen die Wand. Ein Zeichen, dass von ihm wirklich keine Gefahr ausging. "Wechselkleidung? Das wäre wirklich nicht nötig gewesen. Hab herzlichen Dank, Finda." zeigte sich Nate erkenntlich und nahm die schwarze Jeanshose entgegen. Auch der Stoff war ihm neu, kannte er mehr Leinen und Baumwolle oder kratziges Filz. Da sein Frack lang genug war, ließ er seine Hüllen fallen und reichte der Schwarzhaarigen die dreckige Stoffhose. Er schlüpfte dann so gleich in die Jeanshose und seine Unterwäsche, die eher labbrigen weißen Shorts glich, musste er irgendwie in hineinstopfen, da die Hose doch recht eng saß. Als die Jeans dann zu war, besah sich Nate etwas und musste zugeben, dass dieses Kleidungsstück seiner Figur sehr schmeichelte. Sein Frack knöpfte er auch etwas auf, dass das einfache weiße Flanellhemd zum Vorschein kam. "Und wie genau bekommen wir meine Hose jetzt sauber?" fragte er seine Gastgeberin und sah sich neugierig etwas in der Wohnung um.
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      Monkey D. Ruffy


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    • Der junge Mann war wirklich eigenartig, auch wenn der Schrecken beim lösen des Gurtes amüsant anzusehen war, warf es einige Fragen über seine Herkunft auf. Unvorstellbar wie heutzutage jemand so etwas gar nicht kannte. Erst als sie seine Hose in die Hand gedrückt bekam ging sie etwas mehr auf seine Fragen ein. " Umnachtet ist aber sehr fein ausgedrückt. Er ist einfach drauf aber Mama zahlt ja alles also braucht er sich keine Mühe geben. " erklärte sie. Körperkünstlerin klang aber wirklich toll und das warf ihr ein Lächeln ins Gesicht. " Kann man so sagen, ja. Wenn du Interesse hast kann ich dir mein Portfolio zeigen " sagte sie und suchte im Wohnzimmer nach dem schwarzen Fotoalbum. " Hier. Ich zeichne meine Motive selbst " sagte sie stolz und drückte Nathanael das Buch mit den Bildern ihrer gestochenen Tattoos in die Hand. Die Motive waren alle recht düster, dämonische Frauen, Totenschädel, einige Runen und mystische Zeichen aber alle in einen sehr detailierten Stil.
      " Steht dir " sprach sie ein Lob zu der Hose aus, so hatte Nathanael aber auch eine ähnliche Statur wie ihr ehemaliger Freund, gehässig musste sie aber zugeben das Nathanael besser aussah. " Ich habe noch einen ganzen Rucksack voll mit Kleidung, wenn du möchtest aber später, ich zeige dir jetzt erstmal wie wir die Hose sauber machen. Komm. " Finda führte ihren Gast durch die Küche und von dort ins Badezimmer. Das Bad war geräumig, so hatte sie eine Regendusche und eine bequeme Badewanne außerdem stand eine Waschmaschine und ein Trockner im Bad. " Hier, meine Waschmaschine und mein Trockner " präsentierte sie die weißen Maschinen etwas stolz. " Klappe auf. Hose rein, dazu etwas Waschmittel, klappe zu und auf Express-Waschgang " zählte sie die nötigen Schritte auf und kurz darauf fing die Maschine an zu pumpen und sich mit Wasser zu füllen. " Der Waschgang dauert eine halbe Stunde, das Trocknen braucht dann auch eine halbe Stunde " erklärte sie dem jungen Mann. " Das wäre genug Zeit, um mir zu erklären warum du ein Schwert bei dir hast und dich so geschwollen redest. Dass du nicht von hier kommst leuchtet ein aber von wo genau bist du bitte? Ich mein', du kennst ja überhaupt nichts " sie zog ihr Handy aus der engen Hintertasche und hielt ihm das Display vor die Nase. Das Hintergrundbild der jungen Dame war natürlich sie selbst, ein Foto vor dem Spiegel in perfekter Pose. " Weißt du was das ist?" Fragte sie weiter
    • "Ein Mamasöhnchen also?" lachte Nate über die Beschreibung des Mannes von zuvor auf und blickte auf das schwarze Buch, dass man ihm in die Hand drückte. Nachdem er sich umgezogen hatte, nahm er es wieder an sich und fing an darin herumzublättern. Vor allem die mystischen Zeichen und Runen begutachtet er sehr lange. Sie ähnelten den Zeichen, die er selber für die magischen Vorbereitungen brauchte. In seiner Welt war man als Magier immer noch an gewisse Regeln und auch Naturgesetze gebunden. Aus dem Nichts konnte man nicht Magie wirken lassen, es brauchte immer Runen und Zeichen in denen selber eine magische Kraft innewohnte. Diese richtig kombiniert kanalisierten dann die Magie, die wirken sollte. Daher waren die Gegenstände, die einen Dimension-Sprung ermöglichten so wertvoll, da sie sich über die Naturgesetze und auch Regeln der Magie hinwegsetzten. Bis heute wusste man nicht in Magicandre, wie diese Objekte erschaffen wurden, nicht mal Nathanaels Großvater ist hinter dieses Geheimnis gekommen.
      "Öh. Danke." gab der Weißhaarige mit den bunten Strähnen zurück und sah kurz an sich herunter. Es sah wirklich sehr anständig aus. Natürlich wollte Nate erfahren, wie diese Trick aussah und folgte Finda in ihr Badezimmer. Einiges erkannte der Jumper wieder, wie Badewanne, Dusche oder auch Toilette. Doch eine Waschmaschine oder einen Trockner hatte er noch nie gesehen. "Sehr spannend." konnte er das alles nur kommentiere und sah dann wieder zu der Schwarzhaarigen. "Ach herrje. Wie soll ich das denn jetzt erklären?" dachte sich Nathanael und versuchte sich schon eine gute Ausrede einfallen zu lassen, als ihm ein neuer fremder Gegenstand vor die Nase gehoben wurde. "Hübscher Spiegel?" riet er nur und bemerkte schnell, dass das nicht die richtige Antwort war. "Ein Selbstbildnis von dir." war Nates nächster Versuch. Wenn er Pech hatte, musste er das mit der Magie wieder erklären und das war beim letzten Mal gehörig schiefgegangen, da man ihn verbrenn wollte. "Die haben ganz schön doof geguckt, als ich durch das Portal gesprungen bin und dann auf einmal einfach weg war." amüsierte sich der Jumper über diese Erinnerung ehe er wieder das ernte Gesicht Findas sah.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • " Das ist wirklich ein Bild von mir aber darauf wollte ich nicht hinaus " erklärte sie. Er wusste also nicht, was ein Smartphone war, das war ja wirklich interessant. " Damit kann man mit Menschen überall auf der Welt telefonieren, außerdem kann man damit Bilder und Videos machen und ins Internet " Finda musste überlegen ob er das Internet kannte, erklärte es aber trotzdem. " Im Internet kann man sich mit den Menschen aus aller Welt vernetzen. Es gibt nichts, was man im Internet nicht tun kann. " schnitt sie das große Thema nur sehr beiläufig an. Sie fühlte sich bei dem Fremden wohl genug um offen zu sprechen und auch das Schwert bedrohte die Dame überhaupt nicht. " Also? " kehrte sie aber zu ihrer früheren Frage zurück. " Was bist du?" etwas direkter kam die Frage und auch im ernsteren Ton als gewollt.
      Finda griff sich das Schwert und setzte sich damit auf das Sofa. Neugierig wollte sie die Klinge aus der Schwertscheide ziehen und das meisterliche Schmiedehandwerk begutachten. " Es ist echt, oder?" fragte sie etwas ungläubig aber die scharfen Kanten sprachen für sich selbst. " Du darfst damit nicht in der Öffentlichkeit rumlaufen, sonst wirst du direkt verhaftet und das Schwert wird die abgenommen " erklärte sie während sie mit ihren Fingern vorsichtig über den breitesten Punkt der Klinge fuhr.
    • "Internet? Video? Tele- … telefonanieren?" Lauter Begriffe, die Nate noch nie zuvor gehört hatte und sich daher ziemlich ertappt fühlte. "Vernetzen? So wie mit Kommunikations-Magie?" wäre es dem Jumper beinahe herausgerutscht, konnte sich aber noch rechtzeitig auf die Zunge beißen, ehe ein verräterisches Wort entkommen wäre. "Ich bin ein Mensch. Genau wie du. Ein Abenteurer." gab er ihr eine ehrliche Antwort auf die Frage. "He, he, he, hey!" rief Nathanael dann aus, als Finda einfach seine Waffe an sich nahm. "Natürlich ist es echt und leg es lieber schnell wieder weg. Sonst verbrennst du dir noch die Finger!" warnte er die Schwarzhaarige noch. Doch zu spät, fing sein Schutzzauber auch schon an zu wirken und das Metall begann langsam rot zu glühen. Damit würde er sich jetzt nur noch mehr Fragen einheimsen. Ob er einfach verschwinden sollte? Vielleicht einfach in die nächste Welt springen?
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • " Verbrennen? Das ist ein Schwert " erwiderte Finni besserwisserisch. Als das Metal anfing rot zu glühen und die Hitze kurz darauf auch spürbar war wurden die Augen des Mädels ziemlich riesig. " Feuer, FEUER!" rief sie sofort laut und während sie ihm die Klinge entgegenstreckte fing wieder ihr nießen an und die Nase tropfte. Als sie Nathanael das Schwert übergeben hatte schaute sie auf ihre Handflächen, etwas zittrig aber nichts war verbrannt und knusprig. " Was ist das? Wie geht das?" sprach sie während sie ihre laufende Nase hochzog. " Bist du irgendein Spinner aus der Klapsmühle? Ich glaube, ich rufe lieber die Polizei, das ist ja abgefuckt " brummte sie mit verschränkten Armen. Was war da gerade passiert? Das Schwert hat einfach so angefangen zu glühen, da war keine Technik oder so involviert, es war fast wie... Magie. Finda schüttelte ihren Kopf, jetzt wurde sie einfach nur albern, Magie gab es nicht und das was man im Fernsehen oder auf Shows sahen waren einfache Taschenspiele und manipulierte Geräte. " Wie hast du das gemacht?" fragte sie erneut, dieses mal etwas eindringlicher und kraftvoller. Es war auch das erste Mal während ihrer Begegnung wo sie den Drang verspürte ihr Springmesser zu ertasten, welches sich in ihrer Hintertasche befand.
      Es war nicht zu ahnen, das diese Begegnung ihr Leben und das Verständnis dieser Welt völlig auf den Kopf stellen sollte
    • Sofort nahm Nate sein Schwert entgegen, das auch gleich wieder aufhörte zu glühen, wie er es berührte. "Gesundheit." wünschte er ihr, als das schwarzhaarige Mädel wieder anfing heftigst zu niesen. "Das ist ein Schwert mit Schutzfunktion und ich darf doch bitten. Niemand der verrückt ist könnte so etwas hinbekommen. Dazu braucht man schon einen starken und gesunden Verstand!" gab der Jumper empört von sich. Polizei? Das hörte sich nicht gut an, es klang so ähnlich wie Policeria und das waren die Ordnungshüter in Magicandre und mit denen war echt nicht zu spaßen. "Wie ich das gemacht habe?" wiederholte Nathanael und blieb einige Minuten ganz still. "Wenn ich es dir wirklich sage, dann darfst du nicht ausflippen und lass mich auch ausreden." fing er dann langsam an zu reden. "Also, das Schwert ist mit einem Schutzzauber belegte. Siehst du die eingravierten Runen in dem Heft?" fragte er sie und zeigte auf die entsprechenden Zeichen. "Die sorgen dafür, dass nur ich das Schwert führen kann. So als Absicherung." erklärte er weiter. Der Weißhaarige mit den bunten Strähnen überlegte noch weiter, wie er sie von der Magie überzeugen konnte und kramte dann in seinen Taschen herum. Zum Vorschein kam ein verschrumpelter Apfel, den er total vergessen hatte und ein paar kleine Steine mit verschiedenen Zeichen darauf. Dieser betrachtete er genau und nahm sich zwei von ihnen. Er griff dann nach einem losen Papier, was er hier überall finde konnte und einen Stift und zeichnete einen akkuraten Kreis. Da hinein legte er den Apfel und die beiden Runensteine. Leise murmelte der Magier etwas vor sich hin und kurz darauf lösten sich die Steine einfach auf. Gleichzeitige fing der Apfel an zu vibrieren und plötzlich wuchs ein Keimling heraus und in wenigen Minuten bildete sich ein mini Apfelbaum in voller Blüte vor den Augen von Finda. Nate sagte nichts dazu, sondern sah die junge Frau einfach nur an. "Wenn sie mich verbrennen will, haue ich am besten gleich ab." dachte er sich noch.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
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    • Und es ging los, Nathanael stellte vor wie verrückt er doch war. Er sprach von Schutzzaubern und Finda rollte mit den Augen, auch wenn sie diesen Zauber gerade im vollem Umfang miterlebt hatte glaubte sie es nicht so wirklich. Es gab doch gar keine Magie aber was genau war das denn? Ihr Blick war etwas verurteilend aber zu Nathanaels Glück hatte sie noch keine Fackel oder Mistgabel in der Hand. " Was wird das jetzt?" Fragte sie irritiert und schaute zu wie der junge Mann alles vorbereitete. Der Apfel sah überhaupt nicht gut aus, hoffentlich zerlief das Ding nicht in seiner Hand. " Hmm.." als der Zauber sich entfaltete war Finda sprachlos. Ihr Weltbild war völlig erschüttert, das hier war doch tatsächlich Magie? Aber wie? Wie?!
      " ... " Finda wirkte völlig sprachlos und einen hauch blasser als ohnehin schon. " Das.. das ist gerade echt passiert, oder?" Fragte sie und ging ganz nah an dem winzigen Apfelbaum heran, davon mal abgesehen das sie so etwas noch nie gesehen hatte. " Das ist kein Plastik, der ist echt " mit großen Augen sah sie Nathanael an während sie sich aufrichtete. " Es gibt wirklich Magie? Ist das echt?! Bitte bitte verarsch mich nicht, sonst raste ich aus " brummte sie. Dieser kritische Blick wurde aber schnell durch ein Lächeln ersetzt und die Neugier überkam sie. " Wie geht das? Kannst du noch mehr und kann ich so etwas auch lernen?" Fragte sie. Wenn das hier wirklich echt war, dann durfte sie diesen Mann nicht einfach gehen lassen.
    • Nathanael hatte sich schon mental darauf eingestellt, ganz schnell von hier zu verschwinden, doch Finda reagierte ganz anders als angenommen. Verdutzt sah er sie an und bewegte seinen Mund wie ein Fisch nur stumm auf und zu, bis er endlich wieder seine Stimme fand. "Eh, ja, das ist echt. Also Magie gibt es wirklich. Auch wenn bei euch das nicht so ganz gelebt wird." fing er an zu erklären. "Also ich kann schon mehr und man kann es auch jemanden beibringen, doch man sollte schon ein Gespür für Magie haben." sprach Nate weiter, um die Erwartungen von Finda gleich wieder etwas herunterzuschrauben. "Macht dir das gar keine Angst?" fragte er dann doch lieber noch mal vorsichtshalber nach, nicht, dass sie doch noch mit Heugabel und Fackel ankam.
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