In love with a Yankee [Mizu&Caili]

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    • In love with a Yankee [Mizu&Caili]

      *Vorstellung*
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      Mirai Tenjo

      „Pass auf auf dem Weg nach Hause meine Liebe, ja?“, rief ihre Kollegin aus Pop&Dance, einem alten Musikfachgeschäft, das jedoch noch genug Stammkunden und Interessenten hatte, um im Zeitalter von Internet und online Bestellungen überleben zu können, der jungen Schülerin zu. Es war süß, wie sie sich Sorgen um Mirai machte, dennoch hielt diese das nicht für nötig, da sie sich selbst zu verteidigen wusste, im Gegenteil, wenn es jemanden gab, die einer Konfrontation nie aus dem Weg gehen würde, dann war es eindeutig Mirai.
      „Klar, mach ich!“, rief sie dieser dennoch hinterher, während sich die Türen des Geschäfts hinter ihr schlossen und die Schwarzhaarige hinaus in die Nacht entließen. Mirai genoss besonders ihre langen Nachtschichten, zu Zeiten wie diesen verirrten sich sowieso nur selten irgendwelche Kunden, weshalb sie die meiste ihrer Zeit mit Musik hören und Manga lesen verbringen konnte, oder hier und da etwas putzen, so oder so, ihre Musik konnte sie überall hin begleiten, solange es keinen Kunden gab, der ihrer Aufmerksamkeit bedarf.
      Kühle Abendluft stieß der Schwarzhaarigen entgegen, dennoch weigerte sie sich ihre Jacke zu schließen, empfand sie es doch als deutlich gemütlicher, während sie mit einer weißen Plastiktüte in der Hand – ein paar neue CDs, die sie kaum erwarten konnte Zuhause in ihren eigenen vier Wänden auszuprobieren – durch die Straßen schlenderte, als sie auf der anderen Straßenseite ein Bild erkannte, dass sie leider bereits mehr als nur einmal gesehen hatte.
      Eine Schülerin – erkennend an ihrer Schuluniform, wahrscheinlich hatte sie noch einen Club oder andere Pflichten gehabt, heck, vielleicht ist sie auch einfach gleich nach der Schule mit Freunden ins Karaoke, was wusste Mirai schon? - musste wohl auf ihrem Weg nach Hause sein, doch nur wenige Meter hinter ihr schlenderte ein älterer Mann entlang, sicherlich Mitte vierzig oder fünfzig, schwer zu erkennen mit den Straßenlampen als einzige Lichtquelle, doch vielleicht war schlendern nicht das richtige Worte. Er folgte ihr. Ganz eindeutig.
      Verlangsamte seine Schritte, wenn das Mädchen es tat, beeilte sie, wenn sie es auch tat und Mirai zweifelte keine Sekunde daran, dass er beginnen würde zu rennen, wenn sie aus auch tat.
      Ihre Faust schloss sich fester um ihre Plastiktüte, während die Schwarzhaarige die Wut in sich aufkommen ließ und nur zu gerne wünschte sie sich einen Baseballschläger oder ein Stahlrohr herbei, dass sie dem fremden Mann einfach ins Gesicht hätte schlagen können, doch in diesem Moment blieben ihr nur die Plastiktüte mit den CDs als Waffe und ein Taschenmesser, dass sie immer bei sich trug, das einzige was bei der Arbeit nicht auffallen würde.
      So oder so: Mirai würde die arme Schülerin, welche in ihrem Alter zu sein schien, sicherlich nicht alleine lassen, ob sie wohl schon bemerkt hatte, dass sie verfolgt wurde?
      Wenn ja, musste sie sicherlich große Angst haben, wenn nicht war sie nur ein umso leichteres Opfer.
      Die Schwarzhaarige blieb stehen, blickte nach links und rechts, ließ ein Auto über die Straße fahren, ehe sie sie mit schnellen Schritten überquerte, direkt auf die Schülerin zu, welcher sie einfach einen Arm um ihren legte, sich einklammerte, als wären sie Jahre lang gute Freunde.
      „Heee~y! Hätte nicht erwartet dich hier zu sehen! Hat sich der Club in die Länge gezogen?“, lächelte Mirai breit, und gab diese Worte laut genug von sich, dass ihr Verfolger sie hören musste, doch ein Blick nach hinten bewies ihr, dass es nicht reichte, dass sie nun nicht mehr alleine war.
      Wahrscheinlich war sich dieser Mann sicher, dass zwei junge Mädchen keine Gefahr für ihn sein würde, dabei war eine vollkommen genug.
      „Du wirst verfolgt.“, flüsterte die Schwarzhaarige der Rothaarigen zu, erst jetzt die Farbe ihres Haars erkennend und auch die Tatsache, dass das Mädchen eine Brille trug.
      Oh, und hatte sie schon erwähnt, dass sie süß war?
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      @_Mizuki
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