Order of Celcus [Sayu&Michiyo]

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    • Order of Celcus [Sayu&Michiyo]

      Vorstellung: @sayuury
      Order of Celcus [Sayu&Michiyo]

      Yatomi Celcus
      Wieder eine Saison verstricht und leitete mit dem schwindenden Sommer das Ende der Ferien ein. Der Unterrichtsbeginn war seit der "Beförderung" des jungen Mannes eine lästige Zeit. Die sonst so besonnenen Gänge des Anwesens würden sich wieder mit lautem Getrampel, unkontrollierbarer Geräuschausbreitung in den Hallen und der Hektik des Alltages füllen. Tief durchatmend und mit Blick aus dem Fenster genoss der junge Celcus noch die Ruhe vor dem Sturm, bevor sein Zuhause mal wieder die Tore für die Magier aus aller Welt öffnete. Bereits die ersten Köpfe waren vor dem stählernen Gittertor, dass den einzigen Einblick durch die steinerne graue Ziegelmauer gewährte. Von da oben ähnelten sie einer Schar Ameisen, als könne er sie in den Fingerspitzen zweier Finger zerdrücken, wenn er denn nur die Hand nach ihnen ausstrecken würde. Vermutlich wäre es ihm ohnehin ein leichtes, die Hälfte von ihnen Kampfunfähig zu machen doch eine vielversprechende Zahl an neuen Anwärter wartete da draußen. Jedes Jahr aufs neue galt es die Spreu vom Weizen zu trennen und das Potential jener auszubauen, die von großem Nutzen sein konnten. Zumindest war das Yatomis Ziel auch wenn ihm der Order andere Töne ins Ohr sang. Doch etwas anderes blieb dem Zaubermeister nicht übrig, irgendwie musste er doch um den Erhalt seiner Rasse kämpfen und der immer näher kommende Krieg zwischen Mensch und Magier scheint keinen anderen sonst so zu bewegen wie ihn.

      Gerade als sich die Tore öffneten zog es den Blondschopf aus seinen Gedanken. Es nun nicht die Zeit um über den Weltfrieden zu spekulieren, denn die Arbeit rufte. Mit strammen Schritt glitt er die endlos vielen Stufen des Aussichtsturmes herunter, bemühte sich dabei nicht einmal zu Schauen wo er hintrat- wofür auch? Keiner kannte das Gebäude besser als er, war es schon von klein auf seine Heimat. Nur den wenigsten Zauberer kam dieses Privileg zu teil hier in die Lehre zum Meister zu gehen. Zauberlehrlinge - das sind die meisten aber die Chance zum wahren Meister ausgebildet zu werden erhielten nur wenige glückliche Männer und Frauen, wobei der Anteil an Männern deutlich überwog. "Das stärkere Geschlecht." ,"In Stresssituationen agieren sie robuster!", "Sie sind einfach bessere Magier." nur wenige der blödsinnigen Aussagen der voreingenommenen Orderbelegschaft. Aber auch außerhalb des Ordens, draußen in der realen Welt galt dieses Missverständnis. Völliger Humbug wenn man Yatomi fragte. Seine Mutter selbst soll laut Geschichten und Erzählungen mächtiger als der vergötterte Gründer des Ordens, Hayato Celcus gewesen sein. Zu gerne hätte er diese geheimnisvolle Frau kennengelernt, doch leider verschwand auf einer Mission vor dreizehn Jahren jegliche Spur von ihr.

      Unten angekommen wandte er sich durch die sich langsam füllenden Flure. Wenn er schon wieder zu spät zur Eröffnungsrede erscheinen würde, gäbe es erneut ärger mit Meister Gyatso. Auch wenn ihn das nicht sonderlich hetzen ließ, so legte er doch einen etwas schnelleren Schritt an den Tag als üblich. Die vielen neuen Gesichter bereiteten dem Lehrer Kopfschmerzen, wenn er nur daran dachte sich die ganzen dazugehörigen Namen merken zu müssen - leider nur eine der vielen lästigen Aufgaben als Betreuungsperson. Wieder entwich den rosigen Lippen ein sanfter Seufzer. Konzentriert versuchte Yato sich nicht ständig umzudrehen, wenn er die unkontrollierte Energie der Neuankömmlinge vernahm. Sie waren alle so aufgewühlt, dass man das Knistern in der Luft spüren konnte oder zumindest Celcus es konnte, denn Energien wahrnehmen zu können war eine Fähigkeit, die selten Männern zu teil kam. Für gewöhnlich hatten Frauen diese Kraft, besonders unter den Heilern war sie stark vertreten um ihre Patienten behandeln zu können ohne eine Auskunft über den Schmerz erhalten zu müssen. Eine große Bürde wie es der blauäugige empfand. Wie schrecklich es wohl sein mag, als Berufung den Schmerz anderer spüren zu müssen. Laut einigen Aussagen soll es den Schwestern aber möglich sein die Kraft gänzlich auszublenden, als wäre sie gar nicht da! Etwas worum Yato sie immer beneidete. Lediglich zu einem leisen Summen konnte er es unterdrücken, hatte er nie jemanden getroffen, der ihm in dieser Fähigkeit unterrichten konnte.

      Um die letzte Ecke gebogen und die zwei schweren Holztüren aufgeschwungen befand er sich endlich auf dem Hinterhof. Eine große Bühne erstreckte sich über das sonst so grüne Feld während eine Vielzahl an Stühlen reihenweise aufgestellt waren. Statt sich durch die Menge zu schlingen nahm der Blonde einen Umweg in Kauf, der am Tag der Anreise jedoch definitiv eine Abkürzung zur Bühne wäre. So bog er links sein, steuerte auf den Blumengarten am Teich zu, der genau an der Grenze zum Wald lag. Von außen herum würde er schnell Backstage sein und sich von Gyatso auf die Bühne heben lassen. Der Anblick des Blumenmeeres war schön zu dieser Zeit und gewann für einen kurzen Moment die Aufmerksamkeit des Jungen bis er einen leichten Schmerz und Nachdruck an der Schulter vernahm. Ein kurzes Stöhnen der Überraschung entwich aus seinem Mund ehe sein Augenmerk auf den Widerstand wandte. Es war ein junges Mädchen - ein Neuling - wie Yato einschätzte. Er hatte das Fräulein hier noch nie gesehen, konnte ihr Gesicht niemandem zuordnen wobei ihm die Gesichtszüge unheimlich bekannt vorkamen, vielleicht die jüngere Schwester eines Schülers, den er bereits unterrichtete? Still schweigend musterte er die Blondine mit meterlangem Haar. Sie war eine Schönheit, keine Frage aber ihre Unsicherheit stand ihr auf der Stirn geschrieben. Direkt am ersten Tag von einem jungen Mann angerempelt zu werden war vermutlich nicht ihre Traumvorstellung und die vielen Eindrücke konnten schon verängstigen. Kaum auszumalen wie der Celcus sich fühlen würde, wenn er hier nicht aufgewachsen wäre. "Is ubi cum magica." gab er endlich einen Ton von sich als er merkte, dass er mal wieder zu sehr in seiner eigenen Blase weilte. Nickend sah er ihr das letzte Mal in die Augen bevor er an ihr vorbei hopste um den Beginn der Willkommensrede nicht zu verpassen. Das sie als Neuzugang die Phrase des Orders vielleicht noch gar nicht kannte, kam dem Blonden leider erst auf der Bühne in den Sinn aber da Gyatso seine Rede ohne hin mit diesen Worten beenden würde, machte er sich nicht weiter Gedanken und stellte sich zu den anderen Lehrmeistern und Jahrgangsbesten auf der Bühne ehe Gyatso das Mikrofon ergriff. "Sie sind schon wieder spät." brummte es aus dem glatzköpfigen Mann mit langem weißen Bart. "Ihr habt eure Rede noch nicht begonnen." schummelte sich ein schadenfrohes winziges Lächeln auf die Mundwinkel des Nachkommens Celcus bis beide ihren Platz einnahmen und die Willkommensrede begann.

      Wie jedes Jahr wurden alle Magier willkommen geheißen, die nötigen Unterlagen wie eine Karte des öffentlichen Teil des Anwesens, die Stundenpläne sowie dazugehörigen Namensangaben der Lehrmeister verteilt ehe die berüchtigten Worte "Is ubi cum magica." das Ende einleiteten. "Begleitet vom Zauber!" fügte der amtierende Orderleiter die Übersetzung hinzu und entließ alle Neulinge ihr neues Schuljahr.
      A heart's a heavy burden.

    • Leethe Azera
      Eine ewige reise aus dem süßen hatte die Halb Elfe hinter sich ehe sie an den Toren ankam, die Füße der Dame schmerzten sie hätte wirklich anders Schuhwerk anziehen sollen aber so einfach war diese Situation am ende nicht gewesen. Auf der flucht fürs überleben war einem vieles egal selbst die schmerzen in den Füßen vom ganzen laufen.
      So viele Menschen standen wie sie hier, das Herz von ihr fing an wie wild zu Pochen, langsam strich sie über einen blauen Crystal in Blumenform es war die kette ihrer Mutter. Langsam schloss sie im stehen ihre Augen ein wenig ruhe konnte nicht falsch sein schließlich war es unbekannt wann die Türen sich öffneten. Dieser Ort glich ihren träumen wie ihr Vater es immer wieder ihr erklärt hatte.
      Leethe wusste nicht wie lange sie gedöst hatte jedoch als sie langsam ihre Augen öffnete schaute sie sich verwundert um die Menschen die in scharen noch hier gewesen waren, schienen alle weg „ oh nein ich hab zulange...“ nuschelte sie leise und ging schnell hinein. So etwas konnte auch nur ihr passieren.

      Wo musste sie hin?
      Diese sonst so einfache Aufgabe war ganz allein eine wirkliche Herausforderung. Sofort ging sie durch die vielen verwinkelten Gänge, die sorge zu spät zu kommen für die Versammlung
      mit schnellen schmerzenden schritten rannte die blonde doch als sie den Hinterhof sah seufzte sie leise … wo war sie überhaupt?
      Sie schaute sich langsam um das schien die Bühne somit war sie sehr nah und doch sehr fern als sie sich gerade umschaute spürte sie einen Körper der gegen sie stieß sie hatte nur wenige Sekunden nicht aufgepasst dann spürte sie schon den kalten Boden an ihren Beinen sie blickte auf und erblickte einen blonden jungen Mann, er wirkte nicht viel älter als sie. Langsam richtete sie sich auf ohne den blick von ihm zu nehmen sie musterte ihn von oben bis unten. Durch den Sturz wirkte ihr Haar so ungestüm wie seines.
      Ihr Herz raste nur schneller als ohne hin schon sie würde lügen wenn sie sagen würde das er nicht attraktive wäre.
      Erst als sie seine Worte hörte riss es aus ihre Gedanken und er huschte an ihr vorbei „ w... warte ich muss da rein“ doch dann war er schon weg. Die Worte hatte sie verstanden nur zu oft hatte ihr Vater diese ihr gesagt.
      Nun stand sie hier wie bestellt und nicht abgeholt ob der Junge Mann ihre Worte überhaupt mitbekommen hatte so zaghaft wie sie diese ausgesprochen hatte.
      Sie ging sofort den gang zurück wo sie gekommen war wenn hier die Bühne war sollte der Eingang davon ja nicht allzu weit entfernt sein.

      So war jedenfalls die Logik dieser halb Elfe leider schienen alle Menschen bei der Versammlung zu sein und nach weiteren Minuten des suchen erblickte sie eine Tür davor stand ein Mann mit braunen kurzen haaren und einer runden Brille auf seiner Nase. Ein kurz verwirrter blick war von ihm zu bemerken „ihr seit doch auch neu los schnell rein da... ihr seit viel zu spät“ sagte er wirklich strenge Mann und öffnete die Tür der Versammlung erneut.
      Sofort nickte Leethe und schritt hinein ihre Wangen waren knall rot und sie konnte spüren wie die Menschen sie anstarrten schließlich war es sehr auffällig wenn eine weitere Person dazustieß. Sie probierte dies jedoch so gut wie möglich zu ignorieren, ob der blonde junge von vorhin auch ein Schüler war? sie probierte sich mit diesen Gedanken ab zu lenken ehe sie zu einem freien Stuhl in der ersten reihe ankam und sich schnell setzte. Als sie langsam ihre Gedanken sortiert hatte und sich nun voll und ganz der rede konzentrieren konnte merkte sie das zum einen diese halb fertig war aber auch das der blonde dort vorne stand.
      Sie ließ sich ihre Verwirrung nicht anmerken doch er wirkte viel zu jung war er schon ein Lehrer?
      Sie hörte sich alles gut an und dann kamen auch die Worte womit der blonde sie verabschiedend hatte erst jetzt realisierte sie das ihr leben ohne angst vor einer Verbrennung haben konnte.
      Leethe könnte sich endlich dem verbessern und dem lernen neuer Fähigkeiten widmen. Das sie jedoch direkt in der Hölle der Löwen war wusste sie nicht es war nur eine frage der Zeit bis das Hause Azera von ihrer Ankunft Wind bekam.
    • Jahr für Jahr die selbe Botschaft herbei getragen durch andere Worte und Formulierungen. Öde und gelangweilt ließ sich Yatomi nichts anmerken, zählte dabei innerlich die Minuten und Sekunden bis die Veranstaltung ihr Ende finden sollte. Wieso musste denn auch die Belegschaft wie auf dem Präsentierteller auf der Bühne die Ohren steif halten? Wie traurige Trophäen, die in der Vitrine verkümmerten. Als die erlösenden Worte, der lateinische Spruch die Rede krönten zögerte der Jüngling keinen weiteren Moment um von der Bühne zu treten. Bevor der Unterricht beginnen konnte, würden die Schüler ersteinmal die Stundenpläne, Gebäudekarten und ihre neuen Unterkünfte zugeteilt bekommen - alles Aufgaben der Vertrauensschüler, zu denen Yatomi einst gehörte. Damalige Vorbereitung um Verantwortung zu übernehmen und eine wichtige Rolle im Schulsystem zu spielen, wie sein Vater es gerne schimpfte für den Blondschopf jedoch nur Stress und eine Bürde sich in dem Gewusel der Mengen durch schlagen zu müssen. Die erste Unterrichtsstunde für den jungen wurde zum Glück erst am nächsten Tag beginnen, da heute die erste Lektion unter freiem Himmel stattfinden würde und sich der Flugtiere widmete. Während sich der nachkomme Celcus also erleichtert verziehen konnte Schritten die Schüler an die Tat.

      "Leethe Azera." Rief eine junge melodische Frauenstimme den gefüllten Flur entlang. Emi Aiza war eine der Vertrauensschüler, die sich freiwillig gemeldet hatten an dem ersten Schultag die Unterlagen zu verteilen. Ihr braunes Haar, welches ihr bis zur Schulter reichte, wirbelte umher als sie sich drehte und versuchte um sich ein Gesicht zu erkennen, das sich angesprochen fühlte. Als sie das Mädchen erblickte reichte sie dieser ohne zu zögern die Dokumente, drückte sie ihr gerade zu auf. "Halli Hallo mein Name ist Aiza. Emi reicht aber vollkommen aus. Ich bin Vertrauensschülerin und bin dazu da Fragen zu beantworten, Streits zu schlichten und und und. Also wenn du irgendwas brauchst kannst du dich gerne an mich oder meine Freunde wenden." Lächelnd und mit einem Fingertippen auf das Wappen, welches an ihrem Shirt auf Brusthöhe befestigt war, verwies sie auf die Brosche, die jeder Ansprechpartner trug. "Dann wollen wir doch mal sehen." Murmelte sie mit ihren in dunkelroter Farbe getönten Lippen während der Blick auf das Klemmbrett vor ihr wanderte. "A...A..A.. hier musst du doch irgendwo sein. Azera, gefunden!" Freudig strahlte sie den Namen hervor, sah der Blondine dabei flüchtig in die Augen bevor sie der Zeile auf dem Papier wieder folgte. "Nanu...das. hmm." Ein kurzes grübeln, verloren in ihren eigenen Gedanken schien etwas nicht mit den Angaben zu stimmen. "He Shouta!" Rief sie einen ihrer Kollegen rüber um gemeinsam darauf zu schauen. "Ich glaube hier ist ein Fehler unterlaufen." "Ne...das ist schon richtig so. Die Änderung kam gestern Abend erst vom Rat persönlich." Setzte der dunkelhaarige Bursche sie in Kenntnis ehe er einen kurzen Moment auf die Dame vor sich schaute. "Willkommen im Order." Gab er zurückhaltend mit einem skeptischen Unterton von sich und wandte sich wieder seiner eigenen Arbeit zu.

      "Nun gut. Entschuldige die Verwirrung bitte, in der Liste steht, dass du im Hause drei untergebracht bist. Für gewöhnlich stehen die ersten vier Häuser den Oberschülern, Lehrern und begabten zur Verfügung aber wenn die Angabe von oben kommt wird es schon stimmen." Nickte Emi freundlich und nahm dem Neuling sogleich eines der Blätter in ihren Händen ab. Wild blätternd klappte sie die Seite auf, die den Grundriss des Hauses zeigte. "Wir sind gerade hier. Die Treppe dort führt dich auf den zentralen Gang von dem aus die Häuser eins bis fünf erschlossen werden. Du bist also quasi hier im Gebäude untergebracht. Die anderen Schüler verteilen sich auf die Türme und Nebenbauten auf dem Grundstück. Mich findest du im Haus Nummer Vier und wenn du dich verirrst kannst du einfach den Schildern zu den Treppenhäusern folgen, dort findest du dann meist einen Übersichtsplan. Egal was du tust, meide das Haus Eins. Dort ist der Rat und die Lehrer mit ihren Lehrlingen untergebracht. Die meisten in unserem Alter vollkommene Snobs, die sich für etwas besseres halten und sich gerne duellieren. Das ist außerhalb von schulischen Veranstaltungen übrigens untersagt, passiert hier aber leider trotzdem häufiger. So genug geschwafelt. Hiermit hast du erstmal alles was du brauchst. Dein Stundenplan ist auf der letzten Seite und für die Wahlfächer findest du eine eigene kleine Broschüre. Morgen beginnt der erste Unterrichtstag aber heute Abend haben wir noch eine kleine Willkommens-Party nur für Schüler. Alle Neulinge sind gern gesehen, schau doch vorbei nachdem du dich etwas eingelebt hast, ja?" Ein letztes Mal lächelte die brünette Leethe zu und wandte sich schließlich von ihr ab um mit der nächsten Person weiter zu machen.


      A heart's a heavy burden.

    • Leethe Azera

      Die Eröffnungszeremonie war leider kurz nachdem sie sich gesetzt hatte schon vorbei ein trauriges seufzen war zu hören, hätte sie doch nur den Raum schneller gefunden, doch nun traurig darüber zu sein würde der blonden Schönheit auch nicht helfen sofort richtete sie sich auf und schaute sich um es war wirklich viel los.
      Als sie ihren Namen hörte, jemand suchte sie. ihre empfindlichen Ohren versuchten den Ort auszumachen ehe sie sich durch die menge durch quetschte, es war wirklich voll und jeder schien unglaublich ungeduldig zu sein als sie auf die brünette zukam spürte sie auch schon ein Stapel Papierkram. Sie schien sofort auf den Punkt zu kommen das mochte sie gern, nur ungern redetet Leethe Ewigkeiten um den heißen Brei Rum vor allem waren die anderen Menschen um sie sehr unruhig und schienen auch nur so schnell wie möglich auf ihre Zimmer zu wollen
      „freut mich dich kennenzulernen Emi“ antwortete sie sofort und strich sich vorsichtig eine Strähne aus dem Gesicht, vorsichtig hinter ihr Elfen Ohr.
      Sie hörte gut zu und probierte ihre Gedanken zu sortieren es waren wirklich viele Informationen auf einmal in kürzester zeit. Nach jedem Satz der Vertrauensschülerin nickte die Halb Elfe als Zeichen das sie die Erklärung verstanden hatte. Als Emi ihr Zimmer suchte schaute sie vorsichtig auf die liste, es waren wirklich viele Häuser doch es machte Sinn schließlich waren allein in diesem Raum waren unzählige Neulinge Leethe konnte sich nicht vorstellen wie viele Schüler insgesamt im Orden waren. Sie war also im Haus drei. Sofort kam die frage auf ob diese Entscheidung durch ihren Familien Namen getroffen worden war, Ihr Vater hatte nur zu oft früher von seinem leben im Orden ihr erzählt und auch das seine Familie talentiertere Magier wären und Leethe es auch schaffen könnte wenn sie viel trainieren und üben würde
      sofort griff sie vorsichtig an ihrer kette ein lila farbigen kleiner Edelstein ihr größer Schatz „ich werde sicherlich später zur Party kommen ich werde dann mein Zimmer suchen, danke für die kleine Erklärung „Is ubi cum magica „ sagte die zarte stimme als Verabschiedung mit einem sanften lächeln ehe sie platz für denn nächsten Schüler machte.
      Der Orden war Riesig und ihre Orientierung war nicht die beste, sie hoffte einfach ihr Zimmer ohne zwischen fälle erreichen zu können.
      Langsam ging sie durch die Flure und spürte wie ihr ganzer Körper kribbelte das Gefühl von Sicherheit aber vor allem Neugierde überkam sie in diesem Moment. Sie konnte es kaum erwarten endlich ihren ersten Unterricht zu haben der nicht nur von ihren Eltern angeleitet wurde.
      Jedoch fühlte sie Augen die sie die ganze zeit angestarrt hatten, sie verstand nicht wieso schob es jedoch auf ihre Ohren die meisten hier schienen Menschen zu sein mit Ausgrenzung wegen ihrer Halbblut Herkunft musste sie schon immer fertig werden somit war es keine große Überraschung.
      Sie verfolgte den weg wie man es der blonden gesagt hatte sie wusste jetzt schon sie würde vor dem Unterricht besonders früh losgehen nur um nicht zu spät zu kommen.
      Gedanken versunken ging sie durch die Gänge erst zu spät merkte sie das sie hier falsch war so etwas konnte auch nur ihr passieren. Sofort versuchte sie die Worte von Emi umzusetzen „ Haus eins... na toll genau das wo ich nicht hin sollte laut Emi“

      Leethe setzte die Dokumente die sie bekommen hatte an ein Fensterbrett ab und tippte auf die stelle wo sie dachte das sie gerade war „ hier bin ich... und dort muss ich hin“ wahrscheinlich hatte sie nur das falsche Treppen Haus genommen, sie würde jemanden nachfragen wie sie zu ihrem Haus kommen konnte jedoch war ihre sorge groß was passierte wenn sie jemand ansprach.
      Jedenfalls so lange so jemand dafür fand der ganze Flur war Gespenster leer und alles was sie hören konnte war der Wind der durch die Flure wehte
    • Yatomi Celcus

      Endlich der Menge entkommen kehrte Ruhe um den jungen Erben ein. Erschöpft von all den fremden Energien, die um ihn herum schwirrten fasste er sich mit geschlossenen Augen an die Schläfe ehe er diese sanft zu massieren begann. Der schwere Kopf brummte, ratterte von all diesen neuen Eindrücken und der Anstrengung, sich nicht von diesen Beeinflussen zu lassen. Yatomi hatte noch einiges an seinen Kräften zu pfeilen, denn die Disziplin nicht von Menschenmengen überwältigt zu werden beherrschte er noch bei weitem nicht, vor allem bei ihm fremden Menschen, denn einmal eine Energie erkannt, könnte er sich dieser anpassen und sie besser ausblenden als wenn sie gänzlich neu für ihn war. Tief ausatmend verabschiedete der Blonde die Spannung auf seiner Kopfhaut. Das Haus Eins war so schön leer wie eh und je, schließlich dürften nur wenige Personen diesen Flügel des Gebäudes betreten und diese kannte der junge Celcus alle nur zu genüge. Umso mehr überraschte es ihn etwas zu spüren, weit weg aber trotzdem nahbar, schien jemand unbefugtes sich in den Trakt verirrt zu haben - nichts unglaublich außergewöhnliches zu Semesterbeginn aber auch nicht alle Tage gesehen. Kurz hielt er inne, war denn kein Wächter auf den Fluren unterwegs? Neugierig machte der junge Mann sich auf den Weg, setzte sich etwas genervt und mit schweren Beinen in Bewegung. Je näher er kam, desto sicherer war er sich, diese Energie an dem Tag bereits gespürt zu haben, konnte sie aber selbstverständlich nicht zuordnen. Erst als er um die Ecke bog und die Blondine ihren Papierstapel studieren sah, wusste er um wen es sich handelte. Die junge Frau, die sich am Morgen vor der Zeremonie bereits verlaufen hatte, schien erneut Schwierigkeiten mit ihrer Orientierung zu haben. Zu verübeln war es ihr nicht, das Haus war das reinste Labyrinth für außenstehende, die es zum ersten Mal betraten. "Schon am ersten Tag die Regeln brechen?" wies er mit gehobenem Finger auf eine der an die Wand gemalten Einsen hin, die im jeweiligen Flur die Häuser markierten. Jedem Schüler wurde es an die Hand gelegt, sich nicht in das Haus der Lehrenden und Leitenden zu verirren.

      Einige Schritte auf die Dame zu machend, verringerte er erneut die Meter zwischen den beiden, diesmal jedoch kontrolliert und bestimmt - nocheinmal wollte er nicht willkürlich in das Mädchen laufen oder sie gar zu Boden reißen. Nah genug um einen Blick auf ihre Unterlagen erhaschen zu können, kam der Mann zum stehen, richtete seine Aufmerksamkeit aber weiterhin auf den Eindringling. Vielleicht hatte sie sich absichtlich in das Haus geschlichen, Gefahr konnte schließlich überall lauern und dann lief er ihr nicht zum ersten Mal über den Weg...Zu viele Zufälle für den kostbaren Erben, nach dessen Leben viele Feinde trachteten. Skeptisch blieb er wachsam, schätzte sein Gegenüber aber nicht als sonderlich bedrohlich ein, nicht weil sie eine Frau war, eine hübsche noch dazu und auch ihre zierliche Statur war nicht der Grund, sondern lediglich ihr Auftreten, die Haltung war es, die sie nicht sonderlich Bedrohlich aussehen ließ. Die Verwirrung war ihr quasi auf die Stirn geschrieben oder die Schönheit einfach eine hervorragende Schauspielerin, die in der Tat dafür sorgte, dass Yatomi seine Deckung ein klein wenig fallen ließ. "Dein Haus?" Erkundigte er sich sofort mit fester Stimme nach dem Ursprung ihrer Suche und wandte seinen Blick zum ersten Mal von den leuchtend lilafarbenen Augen, die das zarte Gesicht der Fremden umschmeichelten. Ein wahrhaft schöner Kontrast zu ihrer hellen Haut sowie ihrer Haare darstellte. Mit seinen eigenen blauen, das Papier scannend beschlich Celcus ein unwohles Gefühl. Die Nummer Drei zierte klar und deutlich ihre Dokumente, somit war sie gar nicht so verkehrt gelaufen doch wie könnte ein Neuling in solch hohem Rang eingestuft werden.

      Für den Bruchteil einer Sekunde senkte Yato der Frau erneut seine Aufmerksamkeit, musterte diese nun von Kopf bis Fuß in der Hoffnung etwas übersehen zu haben. Kannte er sie vielleicht? War sie eine Schülerin von einem anderen Ort oder gar ein Nachkömmling bekannter Magier? Ihre Blicke trafen sich, die Ozean Blauen Augen verzweifelt auf der Suche nach einer Antwort doch das Kopfzerbrechen half nicht weiter. Ein Name musste her, da ihre Gesichtszüge ihm nichts weiteres verrieten.

      "Azera." Patzte er den Nachnamen hervor sogleich er ihn laß, überrascht und ungläubig auf das Dokument geschaut. Die Aussprache des Namens fehlerfrei, richtig betont und mit den Emotionen mit denen er sprach war es eindeutig, dass ihm dieser definitiv etwas sagte. //Seto hatte eine Tochter?// In all den Erzählungen seines Vaters, in dem Entsetzen, dass dieser talentierte Herr sich einfach vom Orden abwandte und die Sachen gepackt hatte um fortzugehen, hatte sein Vater nie etwas von einem Kind erzählt. Die Erben talentierter Magier, Zauberer mit hohem Potential in der Blutlinie galt es doch stets zu beobachten und zu fördern. Wieso hörte Yatomi das erste Mal von einem Azera Kind. Unsicher ob das Hause Drei ihrer angemessen war, sie nicht im höheren oder gar im untersten Haus untergebracht werden sollte, zogen sich die Augen des Burschen zu kleinen schlitzen zusammen. Wie war das nur möglich? Was war damals geschehen? Zu wenig Informationen lagen ihm vor um ein Urteil zu fällen. Hatte Gyatso sie genehmigt und in eines der höchsten Häuser platziert oder handelte es sich um einen Blindgänger, der genehmigt wurde weil die Person, die den Stempel setzte den Namen nicht kannte? Der Order war das Heim für alle, schloss so gut wie niemanden aus doch so in Rage wie Yato seinen Vater in Erinnerung hatte, wenn der Name Azera über dessen Lippen glitt musste mehr dahinter stecken.

      Sanft mit dem Kopf schüttelnd verabschiedete sich der junge von dem Gedankenchaos. Es war besser, wenn er ihr einfach den Weg weisen würde und lieber schnell mit Gyatso sprach. "Sie sind im letzten Treppenaufgang falsch abgebogen. Hier die nächste Links befindet sich ein weiterer Gang über den Sie in das Haus drei gelangen." Nickte er mit fester Miene nachdem seine Fingerspitze über den Gebäudeplan getanzt war um den Worten Bilder folgen zu lassen.
      A heart's a heavy burden.

    • Leethe Azera

      Wie kam sie nur in ihr Haus, das Gebäude wo sie drin schien wirkte so verwinkelt und verwirrend. Die leisen schritte durch die Gänge, die immer näher zu ihr kamen. Ließen sie nicht gerade ruhiger werden.
      Sie seufzte lautlos wieso kam ihr das Gefühl das sie sich die ersten tage einige male verirren würde.
      Doch dann hörte sie die für sie schon bekannte stimme und blickte zur Seite, es war der blonde den sie aus versehen angerempelt hatte war er in Haus eins? Dabei wirkte er keineswegs so schlimm wie Emi von Haus eins geredet hatte.
      Der blonde konnte genau merken wie die Frau vor ihm ihn von Kopf bis Fuß anfing zu mustern auf der suche etwas zu finden was sie übersehen hatte. Er wirkte jung war er wohl auch ein Vertrauensschüler? Waren die ersten dinge die durch den Kopf der Halb Elfe kam.
      „Ich hab mich verirrt ich bin sofort weg es ... tut mir leid“ flüsterte sie fast nicht hörbar, es war ihr deutlich unangenehm er war eine der wenigen der wusste das sie zu spät war weil sie sich verlaufen hatte noch immer trug sie ihre Alltag Kleidung die schon bald nur noch im Schrank liegen würde.
      Der Stoff schmeichelte jedoch den Körper genau an den richtigen orten und die schwarze kleine Korsage um ihre Taille betonte ihre schmale Taille.
      Jedoch war nicht nur ihre Kleidung ungewöhnlich auch ihr verhalten zum erben wusste sie einfach nicht das er der Nachfahre von diesem Orden war so unbeschwert wie sie mit ihm redete.
      „Haus Haus drei "antwortete sie ihm sofort, sie schaute ihm dabei tief in die Augen mit einem sanften lächeln auf den Lippen. Leethe Azera wäre nicht das einzige Kind dieser Familie im selben Jahr war auch ihr Cousin ein junger Magier der das genaue gegen teil zu der leisen Leethe war, Dieser war auf Empfehlung seines Vaters in Haus eins gekommen. Leethe war ein Kind wovon niemand hatte wissen sollen doch das jeder im Orden willkommen sein sollte war etwas was der Familie Azera missfiel dieses Kind gehörte nach ihnen nicht zu der begabten Magier Familie und verschmutzte nur den Namen.
      Nur die wenigsten wussten das Seto Azera durch die geliebte Elfen Geliebte Ratha Elrie verbannt wurde.
      Schließlich waren nach der Philosophie des Ordens jeder willkommen, die meisten hatten nie verstanden wieso Seto aus dem Orden gegangen war.

      „Es wirkt als würdet ihr meinen Namen kennen "sagte sie ehrlich ihre Gedanken zu dem jungen erben, sie schien sofort zu bemerken wie sehr der blonde in Gedanken war es war ihm sozusagen im Gesicht abzulesen
      Sicherlich war er nur so verwirrt wie Emi darüber das sie in Haus drei war
      „Die Vertrauensschüler meinten das der Rat gestern entschieden hatte das ich in Haus drei einziehen sollte, ich verstehe zwar nicht weshalb weil eher Oberschüler die höheren Häuser beziehen soweit ich das gehört hatte. Falls ihr verwundert seit über das Haus für eine im ersten Jahr“
      Leethe merkte sofort wo ihr Fehler gewesen war „ ich verstehe also erst hier und dann dort rein und dann bin ich da. Dankeschön „ ihre stimme klang in jedem Wort das sie sprach so freundlich und fröhlich dabei konnte man nur ahnen was ein wessen der Außenwelt erlebte ehe sie zum Orden kamen „Seit ihr auch ein Schüler des Ordens? "fragte sie unwissend das es sich um ein Lehrer dieser Einrichtung handelte sie hatte wirklich keine Ahnung wer gerade vor ihr stand
      Es war nicht das einfachste für eine introvertierte Person ein Gespräch anzufangen jedoch versuchte sie wirklich mit dem blonden vor ihr eines anzufangen, ihre zittrige stimme allein bei der frage ob er auch ein Schüler von hier war schien kaum zu überhören zu sein auch wenn sie es geschickt versuchte zu überspielen.

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    • Die liebliche Stimme der jungen Frau erklang sanft und schüchtern und lief ohne es zu wissen direkt in ein Fettnäpfchen. Amüsiert und nun doch kein Grinsen mehr verkneifen könnend wandte Yatomi das Gesicht zur Seite. Es kam wirklich sehr selten vor, dass ihn jemand nicht erkannte. Jeder der seinen Vater kannte könnte die Ähnlichkeit bereits von Kilometern erahnen und jeder der den großen Celcus nicht kannte wusste zumindest wer der angehende Leiter des Ordens war. Auch wenn er es unheimlich niedlich fand, dass sie so unbeholfen war, so erlöste er sie noch nicht aus der Unwissenheit. "Wir sehen uns dann im Unterricht Miss Azera." Noch immer mit einem Lächeln auf den Lippen verabschiedete er sich von der Blondine, die besser ihr Zimmer finden sollte bevor die Feierlichkeiten des ersten Abends beginnen würden. Früher oder später würde sie herausfinden wer er war, spätestens im Unterricht würde kein Weg mehr daran vorbeiführen aber bis dahin erlaubte sich der Erbe den Spaß. So schnell wie er um die Ecke gebogen kam verschwand er auch wieder, diesmal jedoch in die andere Richtung.

      Der Tag verflog in seinem Ereignissreichtum Recht schnell und so wich die Sonne dem Mond, der den Sternen Himmel in einem leuchtendem blau erhellte. Das Echo der Musik von draußen hallte bereits in den Gängen des Gebäudes und lud alle Schüler dazu ein sich zu vergnügen. Während die meisten Oberschüler bereits auf dem Hof ihren Platz einnahmen, sich gebraute Getränke genehmigten und sich zur Musik bewegten machte es ihnen Yatomi gleich. Auch er war Gast der Party auch wenn er eher in geschlosseneren Kreisen unterwegs war, denn ihm und seinem engsten Kreis waren eigene Tischgruppen, Sitzsäcke und Hängematten gewidmet. Von weitem sah der ganze Hof aus wie eine gewöhnliche Sommerfeier mit einem großen Lagerfeuer und tanzenden oder tuschelnden Personen, die an ihren Bechern hingen. Der Erbe Celcus genoss diesen Abend weil er einer der wenigen war, an denen er sorglos Spaß haben durfte, da er ja immer noch Teil der Schülerschaft war. Ein Posten dem er in seinem Alltag eher selten nachkam. Man sah ihn nur selten an Kursen teilnehmen, bekam die meiste Zeit Privatstunden oder übte für sich allein. Das Doppelleben war im Order nämlich nur schwer zu vereinbaren, da alle stets darum bemüht waren das Ansehen des Celcus hoch zu halten und keinen Raum für Fehler zu lassen aber dieser Tag, diese Nacht zwei Mal im Jahr durfte er einfach Mal dazugehören. Mit einigen anderen Schülern, die er seine Freunde nannte spielten sie spiele, alberten herum und lachten ihre Sorgen, die sie im Cider tränkten, davon.

      Emi war ebenfalls schon auf der Party zu gange und war gerade erst vom Bowle-Stand zurück gekehrt mit einem frischen Drink in der Hand. Leicht angeheitert wollte sie zu ihren Mitschülern, die sich auf einem gefällten Baumstamm ums Feuer versammelt hatten, zurück als sie das lange Blonde Haar der Halbelfe erblickte. Sie war zu spät oder kam absichtlich als Nachzüglerin und wurde sogleich von der Braunhaarigen begrüßt. "Heeeeiiyy! Leethe richtig? Hab mir deinen Namen gemerkt. Ja ja eine Schülerin im ersten Jahr in meinem Haus kommt nicht häufig vor." Legte die kleine Frau einen Arm um die Schönheit und leitete ihr den Weg zu den anderen. "Leute, Leute das ist Leethe sie wohnt bei uns im Haus." Gab sie stolz bekannt und drückte die zarte Dame zu der Menge. "Los los setzt dich." Noch bevor sie eine Wahl hatte wurde der Hintern der Neuen auf dem Baumstamm platziert und ihr ein Becher in die Hand gedrückt. "Du bist so liebevoll wie eh und je Emi. Vergiss nicht zwischen den Sätzen zu atmen. Darf sie überhaupt schon trinken?" Die Runde lachte laut und hieß schließlich die Blondine willkommen.

      Da das Gelächter ums Feuer lauter wurde entging auch Yatomi nicht, dass Azera sich auf die Feier getraut hatte. Insgeheim hatte er gehofft sie zu sehen, denn irgendwas an diesem Mädchen schien anders zu sein. Obwohl er ihre Energie wahrnehmen konnte, so gelang es ihm nicht diese auszublenden oder zu lesen. Eher wie ein weißer Hauch oder ein dünner Nebel, der die junge Frau umgab und ihm den Einblick verwährte. In seinen Gedanken verloren und von ihrer Energie angezogen bemerkte der neunzehn jährige gar nicht, dass er seinen Fokus die ganze Zeit über auf sie gerichtet hatte. Erst nachdem ihre Blicke sich trafen wandte er sich ab, wie ein kleiner Weckruf, der ihn aus seiner Trance löste. Im selben Moment legte ein Freund seinen Arm um den Blonden um mit diesem anzustoßen.
      A heart's a heavy burden.

    • Leethe Azera

      So schnell wie er gekommen war verschwand der blonde wieder sie schaute ihm hinterher noch nie war sie miss Azera genannt worden es wirkte so ungewöhnlich und sie nahm langsam ihre ganzen Dokumente sie sollte lieber aus dem Flur ehe jemand anders sie hier noch fand.
      Sofort folgte sie der Weg Beschreibung und schaute sich alles ganz genau an, sie wollte schließlich ihr Zimmer schneller finden. Als sie endlich zur Tür ankam öffnete sie diese, niemand anders schien gerade da zu sein wenigstens etwas aber schnell war zu merken das die rechte Hälfte des Raumes schon besetzt war, auch wenn es sehr ordentlich und diszipliniert wirkte sie setzte ihre Dokumente auf den linken Schreibtisch und setzte sich.
      Wer wohl ihre Zimmer Genossin war? Sie konnte es kaum erwarten diese endlich zu treffen.

      Eine lange pause zum einleben hatte Leethe jedoch nicht, sie zog sich gerade die uniform an als sie die Musik schon laut hörte. Sie hätte es fast vergessen die schulfreier war heute Abend. Sie Zog sich hektisch ihre uniform an kämmte sich einmal ihre haare durch und versteckte ihre kette unter dem Oberteil. Sicherlich waren die meisten schon unten und sie fragte sich wie solche feiern wohl abliefen.
      Als sie langsam ankam schaute sie sich unbeholfen um, die meisten schienen sich schon gut zu verstehen und sie traute sich kaum irgendwen anzusprechen zu ihrem Glück kam Emi gerade auf sie zu und ehe sie diese Einladung Ablehnen konnte spürte sie die Raue Rinde des Baumstammes und einen Drink in ihrer Hand. Ein wenig streng roch das zeug aber sie wollte höflich sein „ danke Emi das ist wirklich nett“ sagte sie und schaute sich um einfach in eine Gruppe hineinzukommen von Oberschülern war wohl etwas womit sie nicht gerechnet hatte und sie spürte sofort wie ihre knie ein wenig zitterten. Die Nervosität schien sich sofort zu melden, aber sie konnte sofort spüren das die meisten hier wirklich nett wirkten.
      Sie nippte gerade an ihrem Drink und merkte wie die süße den bissigen Alkohol Geschmack überdeckte. Sie lies ihre blicke schweifen, wer war noch alles auf dieser schule es dauerte nicht lange ehe sie den blonden von vorhin bemerkte sie hatte ihm in die Augen geschaut. Oh Gott was ist wenn er nun dachte das sie eine unheimliche Stalkerin war. Schließlich hatten sie sich heute einige male schon getroffen.
      Würde sie doch nur wissen das der erbe das keineswegs denken würde nach dem sie nicht einmal gewusst hatte wer er ist.

      Erst die ein wenig tiefere Frauen stimme die sich gerade neben Leethe setzte weckte sie aus ihren Gedanken „und wie schmeckt der Punsch? Ich bin übrigens Yuri Sobasaka deine Mitbewohnerin.“ Die Frau war sicher 19 oder 20 schon trug kurze schwarze haare aber die Augen waren in einem wunderschönen Purpur rot gefärbt.
      Die große runde Brille betonte dazu das zierliche Gesicht, sie wirkte genau wie ihr Zimmer ordentlich und diszipliniert.
      „du hast sie hergebracht oder Emi?“ Yuri schien Emi nur zu gut zu kennen naja das war auch kein wunder die beiden waren Vertrauensschüler und zuständig für die erst jährigen.
      „Ich muss zugeben ich war sehr verwirrt zu hören das ich eine erst jährige als neue Zimmergenossin bekomme aber ich freue mich auf den gemeinsamen Alltag“ schloss die schwarzhaarige das Thema damit ab.
      Sie nahm ihr Becher Punsch und schlug es sanft an das von Leethe an ehe sie einen schlug gemeinsame mit der Halb Elfe trank.

      Dann versank die Elfe wieder in ihre Gedanken Langsam schweifte ihr blick wieder rüber zum blonden das warme Feuer wärmte sie für die kühle Nacht, ob jemand mit Feuer Element Magie dieses wohl entzündet hatte.
      Das nächste mal musste sie unbedingt früher auf so eine Party um alles von Sonnenuntergang bis spät in die Nacht mitzubekommen.
      Mit der einen Hand hielt sie den Punsch mit der anderen strich sie sich vorsichtig durch ihr seidenweiches Haar. Erst jetzt fiel ihr auf das sie den Namen des blonden gar nicht kannte, wieso hatte sie diesen nicht nachgefragt als er ihr vorhin geholfen hatte jetzt zu fragen ohne einen wirklichen Grund wäre doch unglaublich seltsam.

      Unglaublich viele Gedanken kamen in den kleinen Kopf der halb Elfe und auf keine ihrer fragen bekam sie eine Antwort, erst den Ellenbogen in ihre Taille schien sie in die Realität wieder zu bringen und verwundert schaute sie in die runde „willst du noch weiter aus deinem leeren Becher trinken? "fragte Yuri scherzhaft und Leethe wurde knallrot sie hatte gar nicht bemerkt wie viel sie in so kurzer zeit getrunken hatte.
    • Die Abendstunden vergingen ehe die Nacht einbrach und der Himmel in einem dunklen Blau getaucht wurde. Einzig die Flammen des Feuers sowie die Sterne erhellten den Himmel. Emi entging der Wechsel im Wolkenbett nicht und so erhob sie sich vom Baumstamm und riss ihren Becher ebenso in die Höhe. "Oh es wird schon ganz dunkel. Yuri es wird dunkel!" schrie sie euphorisch zur schwarzhaarigen ehe die Brünette dann auch schon zur Elfe schaute. "Oooh du weißt noch gar nicht was das heißt." Stellte sie taumelnd fest und wandte sich anschließend tatsächlich zu dem VIPs, die bisher in den eigenen Kreisen verweilten. "Yaatolein!" erklang es melodisch als würde sie den Spitznamen singen. Genau wie alle anderen Schüler wusste sie natürlich wer der Erbe war und wenn sie nicht schon lange befreundet gewesen wäre, hätte sie sich am nächsten Tag vermutlich in Grund und Boden schämen müssen solch einen Ton ihm Gegenüber zu wählen. Lachend reagierte der Blonde auf ihren Ruf. Er verstand von selbst wieso die kleine Frau nach ihm verlangte und als ihre freudigen Blicke sich trafen sprach sie weiter. "Wenn ich bitten darf." Verbeugte sie sich künstlich gespielt, riss dabei einen Arm in die Höhe während ihr Oberkörper nach vorn kippte und sie glatt den Inhalt des Bechers in der anderen Hand über den Boden ergoss. Ohne zu zögern trat Celcus ans Werk und erhellte lediglich mit einer sanften Handbewegung in der Luft den Außenbereich des Geländes. Kleine Glühwürmchen artige Kugel verteilten und klammerten sich an die Blätter der umgebenden Bäume und plötzlich herrschte Unruhe in der Menge. Die Schüler, die dem Orden bereits angehörig waren blieben nicht länger an ihren Plätzen, erhoben sich und wanderten dem See entgegen. "Los komm mit." ermutigte Shouta die sichtlich verwirrte Blondine, nickte Yuri zu und wandte sich der ziemlich betrunkenen Emi zu. "Du auch aber so tief wie du ins Glas geschaut hast nimmst du dieses Semester lieber nicht an den Spielen Teil." Lachte er die Brünette aus während er einen Arm um ihre Hüften legte um sie zu stützen. "Ich weiß echt ga-ha-arnicht wovon du sprichst." Lallte Emi dem hübschen jungen entgegen.

      Im selben Moment wich auch Yatomi von seinem Posten und mischte sich unter die Menge, genauer gesagt war er plötzlich an der Seite der beiden Vertrauensschüler. "Was habt ihr denn mit Aiza angestellt?" "Sie ist alt genug um selbst zu entscheiden wie viel sie trinkt." Fauchte Shouta den Erben an, er hatte noch nie viel für den Typen übrig. Sofort hob der Blonde beide Hände unschuldig in die Höhe als würde er zeigen wollen, in Frieden zu kommen aber er hatte sich in den Jahren daran gewöhnt, dass der beste Freund von Emi ihn nicht leiden konnte. "Na gut, wir sehen uns beim Spiel." Bevor er ging warf er einen unauffälligen Blick zu Leethe herüber, sodass sich ihre leuchtenden Augen für den Bruchteil einer Sekunde trafen als wären seine Worte eigentlich an sie gerichtet gewesen und so verschwand er in der Menschenmenge.

      Am See angekommen begann das Spiel der Magier, eine Show die den Neulingen gewidmet wurde, eine Präsentation der feinsten Künste aller Zauberer, die sich bereit erklären ihre Kräfte auf eindrucksvolle Weise dem Publikum zu präsentieren. Meist waren es die ältesten Jahrgänge, die etwas vorbereitet hatten aber jeder der teilnehmen wollte konnte eine Darbietung leisten. Eigentlich war Emi ein riesen Fan von den Spielen, war selbst immer eine der ersten, die das neue Schuljahr mit ihrer Zauberei begrüßte aber dafür war sie nun nicht wirklich mehr im Stande. Es begann die wundervolle kleine Tradition mit all den freiwilligen Lehrlingen. Einige Freunde des Gründer Sohn waren ebenfalls mit von der Partie indem einer zielbewusst aufs Wasser steuerte und mit einem Hechtsprung begann eine wilde Wassershow vorzuführen. Wie auf einem Surfbrett aus Wasser glitt er auf der flüssigen Oberfläche als würde er darüber schweben und riss mit den Wellen eine Fontänen Einlage auf. Der Jubel wurde lauter und animierte den jungen Mann der mit einem Salto zurück an Land ging und platzt für den nächsten Kandidaten machte.

      Einer nach dem anderen zeigten sie was sie drauf hatten, natürlich nur rein ästhetisch gesehen. Nachdem viele Gesichter sich getraut hatten schien die Darbietung immer mehr dem Höhepunkt entgegen zu fiebern und in den letzten Jahren war dies immer das selbe gewesen doch bevor es dazu kam lief Emi
      als sich die nächste Gelegenheit für einen Schüler ergab in die Mitte des Kreises, der sich vor dem Ufer gebildet hatte. Sie wollte die Nacht noch nicht enden lassen, alle waren so gut gelaunt, genossen die Show und tanzten was das Zeug hielt, wieso mussten die schönsten Momente immer so schnell ihr Ende finden? Gerade zu einer Drehung angesetzt, ihre Finger bereitwillig in die Luft gehoben und zum Zauber ansetzend wollte sie eine Illusion beschwören doch in ihren Übermut unterschätze sie ihren Pegel und ging in der elegant gedachten Drehung zu Boden. Alles um sie herum lachte, amüsierte sich weiterhin ohne der kleinen Frau ihre Lage zu verübeln. Celcus machte sofort einen Schritt auf sie zu um ihr auf zu helfen aber zeitgleich tat auch Shouta dies. Die Blicke der beiden trafen sich während Shouta hinter der Frau auch schon unter ihre Arme Griff und Yato, der vor ihr stand zum Zuschauer wurde. "Du musst nicht immer den Held spielen." brummte es leise aus dem Vertrauensschüler, sodass nur die in unmittelbarer Nähe seine Worte vernehmen konnten. Wie immer verstand er die Welt nicht und wieso er den Unmut des sonst so freundlichen Schüler verdient hatte. Seufzend und mit leichter Sorge im Gesicht richtete sich seine Aufmerksamkeit stattdessen auf Aiza, die vorsichtig auf die Füße kam. "Ouh man wiie peinlich. Würdest du für mich übernehmen?" Kicherte es verlegen aus der angeheiterten heraus, die nun die Bühne für den angehenden Ordenführer räumte. Da genug Alkohol vergossen und gefeiert wurde nickte der Blonde ihr zu und wandte sich dem großen See zu. Viele Schüler taten es ihm gleich, weil sie wussten welch Anblick sie erwarten würde. Mit beiden Armen vor sich ausgestreckt konzentrierte sich der neunzehnjährige auf den Himmel. Alle zuvor erleuchteten Glühwürmchen artigen Kugeln flogen durch die Menschenmassen, zum Greifen nah und steuerten ebenfalls auf das Gewässer zu. Sie führten einen kleinen Tanz auf, einzelne Kugeln lösten sich zu mehreren kleineren auf, andere verschmolzen zu großen. Das Licht begann im Takt der Musik zu beben und zu schweben ehe sie wie ein Wirbel ineinander in die Luft ragten. Ein kleiner Turnado aus Lichtpartikeln, der sich wie eine Wundertüte auflöste und schließlich ein Feuerwerk entfachten. Explosion auf Explosion, gingen die Kreise wie Raketen in die Luft um in noch kleinere Knistern aufzulösen. Letztendlich verglühte auch der letzte Himmelskörper woraufhin ein tobender Applaus folgte und der junge Celcus mit kleinen Schweißperlen auf der Stirn die Arme senken konnte. Vorsichtig in die Richtung der Azera Tochter schauend erkundigte er sich ob sie ihm zugesehen hatte und die Lichtershow ebenso wie die anderen genoss während die restlichen Schüler um ihn herum dem Wasser entgegen zum nächtlichen Baden stürmten.
      A heart's a heavy burden.

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    • Die zeit mit den Oberschülern zusammen war amüsant und erst als Emi ansprach wie spät es doch war merkte Leethe wie dunkel es geworden ist, sie hatte das Gefühl für die zeit vollkommen vergessen und sie blickte leicht hinauf das nun diese Feier zu ihrem Höhepunkt kam erwartete die junge Schülerin nicht. Emis verhalten zeigte Leethe das sie froh war nicht noch einen weiteren Becher des Punsches genommen zu haben auch wenn sie nicht so betrunken wie Emi war so waren die Wangen sowie Ohren der Halb Elfe rötlich gefärbt.
      Sie blickte zur Person die Emi ansprach Yatolein... sie bezweifelte das sein Name nur Yato war aber die blonde wusste einen teil, was sie nicht weniger neugierig machte das war wohl wichtig dazu zusagen.
      Wie nur zu oft war sie in ihren Gedanken vollkommen versunken während sie die ganze Situation still schweigend beobachtete, die Augen funkelten als der Himmel in sanften leuchten gefühlt wurde. Der Ganze Orden wirkte so friedliebend und die Magier hier genossen gemeinsam ihre zeit, es war nur der erste Eindruck natürlich konnte nicht jeder jede Person mögen.
      Doch verglichen mit den Menschen wirkte es harmonisch.

      „genieße die zeit Leethe los, genieße den Moment, lebe im hier und jetzt“ ermutigte nun auch Yuri die junge Frau anscheint merkte diese wie sehr sie in Gedanken versunken war und leise kichern musste als sie merkte wie betrunken Emi doch war.
      Schnell merkte sie auch die Spannungen zwischen den beiden Schülern Der blonde und Shouta sie traute sich kaum dazwischen zu reden, sie hoffte das sich alles untereinander klären würde.
      Sie genoss die wärme des Feuers und erst nun merkte sie wie sie sich an ihren leeren Becher geklammert hatte.
      Sie schaute neugierig zum blonden der wohl nun wieder gehen wollte, ein kalter Schauer fuhr ihr über den rücken als sie merkte das auch er sie anschaute nicht lange doch lang genug das Leethe es gemerkt hatte.
      Alles wurde unruhig, Personen standen auf war nun das ende dieses abends? Was nun auf die Elfe kommen würde konnte sie sich nicht vorbereiten. Sie folgte der Masse ohne ein ziel dahinter zu haben
      Am See angekommen schaute sie sich nervös um und spürte wie sie immer weiter nach vorne gedrängt wurden weil die Menschen hinter ihr besser zuschauen wollten.

      Niemals wäre sie sonst so nah ans Ufer gekommen sie stand in der nähe der Oberschüler und fragte sich selbst ob es nicht zu aufdringlich war die ganze zeit bei ihnen zu sein aber dieser Gedanke wurde verworfen als Yuri Leethe näher zur Gruppe zog“ wir können doch nicht zulassen das du uns verloren gehst“ sagte die Brillenträgerin scherzhaft
      Gemeinsam genoss sie diese Show die sie nicht mit Worten beschreiben konnte, das dies nur der Anfang von allem war und das Highlight erst kommen würde konnte sie zwar ahnen aber sich nicht vorstellen.

      Ob sie wohl auch so etwas wunderschönes erschaffen könnte mit ihrer Magie kurz schaute sie sich in ihre Handfläche. Natürlich sie wollte besser werden ihre Magie besser beherrschen doch es wirkte für jemand im Ersten Jahr einfach nur unmöglich.
      Sie durften nur nicht vergessen das alle hier einmal Erstklässler gewesen waren.
      Besonders Die neuen wirkten fassungslos von der Show, es wurde gejubelt, getanzt und gefeiert.
      Für einen Moment vergaß jeder hier den sonst stressigen Alltag
      Kurz nicht aufgepasst schon war Emi elegant zu bogen geglitten sie wollte eigentlich sofort zu ihr und der Brünetten helfen doch die beiden Männer waren schneller
      Die leicht angetrunkene schaute zu dem Ordensführer, was er wohl für die Menschen hier vorbereitet hatte?

      Alles wirkte wie ein Traum, konnte Magie überhaupt so schön sein? Das war das erste was ihr in die Gedanken kam, Die Elfe war sprachlos über das was sie dort erblickte sie wusste gar nicht wo sie hinschauen sollte es passierte so viel gleichzeitig
      Das Feuerwerk ließen alle Gefühle nur über brodeln „unglaublich“ flüsterte sie kaum hörbar doch laut genug für die schwarzhaarige neben ihr „da hast du wahrscheinlich recht Yatomi ist wohl wirklich Unglaublich als Magier“ Die Zimmernachbarin der Elfe respektierte den Magier vielleicht weil sie sich ansatzweise vorstellen konnte welche last auf seinen Schultern lag.

      Yatomi!
      Leethe musste einige male blinzeln das schien wohl sein Name zu sein Auch diese Show war nun leider vorbei sie war wirklich schön gewesen.
      Danach war nur noch das platschen von Wasser zu hören einige Schüler waren mitsamt Uniform einfach ins Wasser gesprungen, wahrscheinlich nicht das intelligenteste wenn man in Betracht zog das morgen wieder Unterricht war doch Die Elfe spürte etwas die blicke des blonden dessen Namen sie gerade herausgefunden hatte.
      Ein blinder konnte die Begeisterung in ihren Augen erblicken und ein strahlendes lächeln zierte ihre Lippen. Sie wusste nicht was in sie geritten war vielleicht hatte sie doch zu viel Punsch aber ohne diesen hätte sich die Blonde sicher nie getraut auf ihn zu zugehen und einfach anzusprechen. „die Show war großartig „ die Musik im Hintergrund war noch immer so spät in der Nacht laut und dröhnte gut in den Ohren, für die leise stimme der jungen Frau war wahrscheinlich zu laut den kaum jemand anders als Yatomi wäre in der Lage ihre Worte zu hören.
      Langsam wurde sie jedoch ziemlich nervös was hatte sie sich gedacht einfach zu ihm zu gehen er hatte sie zwar einige male angeschaut heute Abend aber das anzusprechen einfach so? Das war selbst der leicht angetrunkenen zu peinlich.

      Doch bevor sie die Chance ergriff und zufliegen spürte sie die Schulter eines anderen Ordensmitglied in ihren rücken der sie aus versehen an rempelte und dies anscheint nicht einmal bemerkt hatte er wollte mit seinen Kumpels nur zum Wasser und es den anderen gleichtun und hineinspringen.
      Beschweren konnte Leethe sich nicht den ihr Atem stockte als sie ihre Augen öffnete und merkte wie nah sie dem blonden gerade gekommen war Wenige Zentimeter trennten die beiden gerade, der zierliche Körper der blonden war an den Magier gedrückt und ihre Hände ruhten auf seine Brust.
      Es wäre gelogen wenn sie sagte das sie einem anderen jemals so nah gewesen war und zum Glück waren ihre Wangen durch den Punsch schon rot gewesen damit war es nicht zu auffällig wie knall rot die Halb Elfe gerade geworden war.
      Ihr Körper wollte sich nicht regen, noch immer war dieser im schock.
      Wie eingefroren verharrte sie nah an den Blonden gedrückt
      Niemals hätte Leethe damit gerechnet das sie in solch eine Situation in diesem Abend kommen würde und man konnte ihr die Nervosität und Überforderung aus dem Gesicht ablesen. Sie wirkte, nein in diesem Moment war sie ein offenes Buch für jeden der ihr in die Augen schaute.
      „T..tut tut mir leid“ stotterte sie nervös Eines musste sie aber zugeben der junge Mann vor ihr hatte wunderschöne blaue Augen die sie ans Meer erinnerten

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von sayuury ()

    • Das die junge Frau direkt auf den Erben zusteuerte überraschte diesen ungemein. Wirkte die Halbelfe doch eher schüchtern und zurückhaltend statt Initiative zu ergreifen aber scheinbar täuschte der Eindruck des Blonden. Gerade als ein Schmunzeln als Folge ihres Komplimentes auf die Lippen Yatomis wanderte, weiteten sich seine Augen während sie auf ihn stürzte. Mit beiden Händen an ihren Schultern versuchte er noch die zierliche junge Dame aufzufangen, denn ein weiteres Mal wollte er sie nicht umstoßen und zu Boden gehen lassen. So nah wie die beiden Magier sich waren konnte er ihren lieblichen Duft in seiner Nase vernehmen. Eine Kombination aus Lavendelblüten und Zitrus wie ein sanfter Sommerwind in der Provence. Ihre Energie unmittelbar vor sich spürend und mit ihr eine Berührung austauschend fand er sich gefangen in ihrer Aura, die noch immer den dichten Nebel aufgewühlt hatte. Wieso konnte er sie nicht lesen? Instinktiv weiteten sich die Pupillen des Mannes und verkleinerten die Ozean-farbende Fläche seiner Seelenspiegel während er in die ihre blickte. Ähnlich dem Lavendel erstrahlten sie in einem kräftigen Purpur als wären sie das Portal zu den blühenden Feldern. "Alles in Ordnung?" Erkundigte er sich nach der Schülerin mit sanfter Stimme ehe er den Kopf hob um den Männern hinterher zu schauen, die in ihrer Euphorie und Schank die kleine Dame übersehen hatten. Einer der angeheiterten wandte sich zu den beiden aneinander gedrückten Personen, musterte diese von Kopf bis Fuß, die Position seiner Hände auf den schmalen Schultern, ihre auf seiner Brust, die Gesichter, die nur wenige Zentimeter voneinander entfernt waren. Wie sah es für außenstehende bloß aus? Ohne zu zögern machte Celcus ein Schritt rückwärts um sich von seinem Gegenüber zu lösen. Gerüchte über eine Liebschaft mit einer Anfängern würden ihm ordentlich Probleme bereiten und auf diesen Ärger wollte er wohlwissend verzichten.

      "Vielen Dank aber Ihr solltet lieber den anderen ins Wasser folgen. Das ist mit der schönste Teil der Party und auch der, an dem ich mich verabschieden muss." schuldbewusst neigte er den Kopf zum Ufer, betrachtete dabei die feiernden wie sie ihren ersten Tag des neuen Anbruchs genossen. Nur zu gern wäre Yatomi ihnen gefolgt, hätte es ihnen gleich getan und noch weitere Stunden getanzt aber als Teil der Lehrerschaft konnte er es sich nicht erlauben übermüdet oder gar zu spät zum morgigen Unterricht zu erscheinen. Einmal - zu seinen ersten Jahren - hatte er den Fehler begangen, ging vollkommen verkatert in die Stunde und konnte Wochenlang das Gekicher der Schülerschaft sowie den Unmut der Meister über sich ergehen lassen. Dies würde ihm nicht nochmal passieren, zumindest nicht, wenn er es verhindern konnte. Auf dem Absatz kehrt machend, sah er der Halbelfe über seine Schulter hinterher ehe er ihr noch etwas zurief begleitet von einem kleinen Zwinkern. "Nicht vergessen morgen geht es pünktlich in den Unterricht Miss Azera." Gleich wie er sich abwandte und ihr den Rücken kehrte, schüttelte der Bursche den Kopf und ärgerte sich über das lächerliche Zwinkern. Hatte er ihr ernsthaft zugewinkert? Wie alt war er -zwölf oder hing er schon zu lang mit den alten Herren des Orders rum? Verunsichert verschwand der mysteriöse Mann erneut bis sie sich wiedersehen würden.

      ______

      Die Nacht war laut und schlaflos für den blonden Teenager. Trällernde Musik war noch bis in die Morgenstunden zu hören und etwas schadenfroh fragte er sich bereits welche seiner Schüler wohl komplett im Eimer den Klassenraum betreten würden. Vermutlich wären es die üblichen Verdächtigen aber von den Erstklässlern kannte er noch keinen und war gespannt darauf zu sehen wer über die Stränge springen würde. So oder so würde der erste offizielle Tag immer eine Überraschung bereit halten. Etwas gerädert von den reduzierten Schlafstunden streckte sich Yatomi nach seinem Wecker aus. Da er diesen nicht erreichte beschloss er mit einer leichten Handbewegung diesen mittels grundlegender Magie zu verstummen bis plötzlich ein weiterer Piepton den Raum erschallte. Seufzend öffnete er die Augen, da er wusste, dass Gyatso vermutlich noch eine Menge mehr Wecker in seinem Zimmer platziert hatte - hat man davon wenn man ein einziges Mal zu spät kam. "Ja ja ist ja gut ich bin wach!" hob er ergeben seine Hände in die Höhe nachdem er sich auf seiner Matratze aufgesetzt hatte. "Guten Morgen junger Celcus." begrüßte ihn der schwebende Kopf des temporären Orderleiters. "Herrgott! Was soll das denn!?" verdeckte der Junge seinen nackten Oberkörper sowie seine kurze Boxershort mit der Decke als er zu seinem Meister sprach. "Bisschen Privatsphäre bitte?!" "Ich bitte euch, ihr seid der einzige Schüler mit einer eigenen Wohnung in den Häusern, ich würde behaupten das müsste euch genügen aber vielleicht hat Hayato euch doch weniger Manieren gelehrt als ich vermutet habe." mahnte der ältere mit strengem Unterton. "Ich bin auch der einzige Schüler, der gleichzeitig Lehrer ist!" warf Yato dem schwebenden Kopf vor ehe er sein Kissen zückte um dieses direkt durch die Stirn der Illusion zu werfen. "Yatomi Hayato Celcus ich darf doch wohl sehr bitten!" teilte sich die Wolke in zwei ehe sich das Gesicht wieder zu einem vereinte. "Verschwinde Gyatso. Ich bin wach, ich stehe auf und bin der erste im Saal okay? Ich mache das nicht zum ersten Mal!" lachte er dem schwebendem Ding in seinem Schlafzimmer entgegen ehe sich diese auflöste und ihn alleine ließ. Die Beziehung der beiden war kompliziert. Zu Beginn hielt Yatomi es für eine gute Idee - um genauer zu sein um die einzig richtige Lösung seinen Lehrmeister und guten Freund seines Vaters stellvertretend an die Ordensspitze zu setzen aber das Band zwischen ihnen hatte seither eine Probe unterlaufen müssen. Obwohl er sein Meister war und großen Respekt des Lehrlings erntete, so war er doch immer ein Teil der Familie. Diesen nun auch noch als Vorgesetzten aber irgendwie auch unterstellten aufgrund des Blutsrechts zu haben war für beide Parteien unbehaglich.

      Angezogen und hergerichtet verließ er sein Apartment und steuerte auf den Unterrichtsraum zu. Die ersten Stunden des Tages würde er noch in seinem gewohnten Umfeld verbringen, mit den Oberschülern, die bereits in den Illusionskünsten geschult wurden statt nur langweiliger Theorie unterlegen zu sein. Die Praxis bereitete ihm sowohl den Schülern immer noch am meisten Spaß, war es um einiges angenehmer als der Frontalunterricht wo er sich um Kopf und Kragen schwafeln musste, in der Hoffnung jemand würde einen Funken seines Wissens im Gedächtnis behalten. Doch es dauerte nicht lang bis die erste Pause vorbeizog und sich Yatomi schließlich den Neulingen zuwenden musste. Noch vor dem Gong, der die Schüler bat den Saal zu betreten fand er sich bereits in diesem wieder und stand zur Tafel gerichtet. Sein Schreibtisch war mit Büchern und Lektüre übersät und schließlich trudelten die ersten mutigen Kinder in den Raum ein. Immer mehr füllte sich die Sitzplätze bis die Türe endlich geschlossen wurde und der Blonde sich zu den Neulingen wandte. "Herzlich Willkommen zu Zaubereigeschichte und Theorie im ersten Semester. Ich bin euer Lehrmeister Celcus und werde meine liebe lange Zeit damit verbringen euch etwas Wissen einzubläuen. Wenn Sie bis hierhin keine Fragen haben, starten wir mit der ersten Lektion." gab er ruhig und streng von sich während er die leeren Gesichter betrachtete. Beinahe alle Hände ragten in die Lüfte wie ungeduldige kleine Kinder, die einen Star gesehen hatten und diesen nun mit ihren Fragen überschütten wollten. "Fragen, die nicht meine Person betreffen." Fügte er seufzend hinzu. Jedes Jahr das gleiche. Wie sind sie so jung ein Lehrer geworden? Haben sie viel von ihrem Vater gelernt? Unterrichten sie uns in der roten Kunst? Stimmt es, dass sie ein Kreuzer sind? Die Fragen klingelten noch immer in seinem Gedächtnis von vor einigen Jahren, wo er den Fehler begangen hatte die Fragen zuzulassen ohne zu wissen was ihn erwarten würde. Doch zum Glück lernte er die Neugier abzuschwächen und die Aufmerksamkeit stattdessen auf den Unterrichtsstoff zu lenken.
      "Der Inhalt ihrer Prüfungsleistung wird in diesem Fach eine schriftliche Prüfung sein, sowie eine Präsentation zu dessen Themenvergabe wir im Laufe der Stunden kommen werden..." begann er die übliche Leier seiner Stunde runter zu rattern ohne wirklich irgendjemandem eines Blickes zu würden, schaute er stehts über die Köpfe hinweg ins Leere um sich nicht ablenken zu lassen und vor Nervosität sich zu versprechen doch da war sie. Wie abgesehen nahm auch die Azera Tochter an der Lektion teil und für einen Moment trafen sich ihre Blicke. Tief einatmend sah er zu Boden und murmelte unverständlich vor sich hin. "Wo war ich stehen geblieben?"
      A heart's a heavy burden.

    • Noch immer perplex stand die junge Dame vor dem jungen Celcus, sie waren sich so furchtbar nah gewesen nicht das es etwas negatives gewesen war doch es hatte die Halb Elfe kalt erwischt.
      Immer noch spürte das zierliche Wesen diese warmen Hände an ihrer Schulter doch nicht nur das, sie hatte seinen Geruch der an jedem Lebewesen hing, deutlich riechen können doch anders als bei sich selbst konnte sie es nicht beschreiben. Er wirkte eigenartig und musste schlucken selbst als er sich verabschiedete schaute sie ihm hinterher und winkte nur ihm kurz zu. Auch sie sollte sich wohl langsam verabschieden sie war ein Monat ohne Unterbrechung unterwegs in dieser grausamen Welt gewesen. Schlafmangel war etwas was zu diesem Zeitpunkt ihres Lebens vollkommen normal geworden war.
      Die anderen werden es sicher verstehen wenn sie nun schon ging.

      Bevor die ersten sonnen strahlen in das Zimmer strahlen richtete sich Die halb Elfe schon langsam auf sie hatte so gut wie Ewigkeiten nicht mehr geschlafen. Langsam blickte sie zu der anderen Hälfte des Zimmers sie musste sich ein lachen verkneifen doch Yuri sah furchtbar aus und sie wollte diese nicht unnötiger weise früher wecken als nötig doch man sah der Kurzhaarigen an der Nasenspitze an das sie viel zu viel getrunken hatte.
      Sie richtete sich langsam auf und ging zu ihrem Schreibtisch sie hatte gestern noch alles so hingelegt wie sie es benötigte.
      Heute war ihr erster Tag und die Aufregung spürte sie in jeder Zelle ihres Körpers
      Sie musterte das Papier was ihr Stundenplan feststellen sollte noch war viele freie stellen auch heute der erste block war oft für die Erstklässler dafür da die Materialien zu beschaffen die sie benötigten ein Punkt war dabei die Schulbücher zu besorgen die sie benötigte. Aber auch sich zu informieren welche Wahlfächer die Schüler über dieses Semester wollten.
      Besonders talentierte Schüler wurden dann noch mit Einzelunterricht unterstützt der natürlich 'freiwillig' zu dem normalen Unterricht verging. Das positive jedoch an diesen Einzelstunden war das die Entwicklung der Schüler oft stark anzog.

      Verträumt wie es für Leethe normal erschien zog sie sich ihre uniform an und Bund ihr langes Haar zu einem Pferdeschwanz zusammen. Sie wäre damit wenigstens ein wenig in der Lage ihre widerspenstigen haare in griff zu halten.

      Um ihren Hals zierte eine kette mit einem hübschen Edelstein es waren eine der wenigen Gegenstände die Schüler mit ihrer uniform erlaubt waren zu tragen.
      Mit ihrem Lederbeutel ging sie dann auf den weg

      Die zeit bis ihr erster Unterricht anfing verging schnell und um so mehr sie sich in diesem Irrgarten bewegte um so schneller erreichte die Elfe ihr ziel. Notizbücher, stifte sowie Lehrbücher hatte sie sich alles abgeholt und verstaut. Auf Frühstück musste sie jedoch verzichten dafür hatte sie vergessen zeit einzuplanen.
      Zu ihrem erstaunen war sie nicht die erste am Unterrichts Zimmer, die Bänke weit hinten waren schnell alle belegt doch dies wäre sowieso nicht ihr Begier gewesen. Sie setzte sich recht weit vorne hin in die 3te reihe mittig sofort packte sie alles nötige aus und legte das passende Unterrichts Buch für die stunde auf ihren Tisch.
      Erst als sie das erste mal aufblickte schaute sie verwundert zum jungen der dort am Lehrerpult war das war ohne Zweifel der junge von gestern Yatomi was machte jemand über ihrer Klassen stufe hier?
      Es war wirklich amüsant das sie noch immer nicht begriffen hatte das dies ihr Lehrer war.
      Und als der Grosche endlich fiel hoffte Sie nur das Yatomi Celcus nicht bemerkte, wie peinlich berührt sie gerade war, am liebsten wäre Leethe in den Erdboden verschwunden

      Leethe hatte nicht angegeben das sie ein Kreuzer war primär weil sie nicht einmal es selbst wusste das sie eine weitere kraft in sich trug ob dieser junge dieses Potenzial in dieser Schülerin schon bemerkt hatte?
      Doch dann ging der Unterricht los und Leethe war bereit alles mitzuschreiben was sei als wichtig empfand doch bildete sie sich das nur ein oder trafen sich die blicke dieses Lehrers und von sie selbst.
      Selbst Leethe brachte es aus dem Konzept und sie räusperte sich kurz nur um die frage des jungen Celcus zu beantworten
      „Sie hatten den Inhalt dieses Semesters uns vermittelt und was uns am ende erwarten würde.“ sie fühlte sich furchtbar dumm sie hatte die ganze zeit nicht bemerkt das dies der nachkomme von Celcus höchstpersönlich gewesen war sicherlich dachte er nun das sie vollkommen falsch hier wäre wenn sie so etwas simples nicht wusste.
      Man merkte es Leethe nicht an doch in ihrem Kopf musste sie einiges verarbeiten und vor allem sich selbst beruhigen. Sie fragte sich jedoch auch wie die erste stunde nun weiter gehen würde, jeder Schüler hatte seine Grundfähigkeiten selbst einschätzen müssen jedoch sahen die Lehrer meistens erst bei der ersten Praktischen stunde welche Talente in jedem Schüler steckten.
    • Der süße Klang der ihm bekannten Stimme antwortete auf seinen rhetorischen Hilferuf. Unerwartet und etwas verwundert blickte Yatomi in ihre Richtung und da Leethe in der dritten Reihe saß war es ihm ein leichtes sie in der Menge erneut ausfindig zu machen. Ihre Seelenspiegel trafen sich für einen flüchtigen Moment doch auch wenn die Halbelfe am Ende des Raumes gesessen hätte, wäre ihre Aura für den Kreuzer so präsent wie ein Pfeil gewesen. Keiner der anwesenden Schüler strahlte solch eine Energie aus und obwohl der Erbe genau diese bereits bei ihrem aller ersten Zusammenstoß vermerkt hatte, so wurde er noch immer nicht schlau daraus und die Unterrichtsstunde war der am wenigsten geeignete Zeitpunkt um sich mit diesem Gedanken zu beschäftigen.

      Mit einem kleinem Schmunzeln auf den Lippen wandte der Blonde sich schließlich von der Schönheit und dem Rest der Schülerschaft ab um etwas an die Tafel zu schreiben. Schließlich waren die Jugendliche zum Lernen da und Celcus kein anderer als ihr Lehrer. So setzte auf Umwegen die Einführungsstunde der Zaubereigeschichte und Theorie fort. Neben dem endlosen Geschwafel über die großen Meister und der Entstehungsgeschichte des Ordens gab es unglaublich viel Wissen, dass man sich in diesem Fach aneignen konnte und auch ihr Lehrmeister hatte noch lange nicht alle Bücher und Geschichten verinnerlicht. Daher ruhte auch die erste Aufgabe für seine Schülerschaft.

      "Ihr werdet ein Referat, eine kleine Präsentation ausarbeiten. Befasst euch mit großen Zauberern, Meister verschiedener Künste. Ob tot oder lebendig ist eurer Wahl überlassen. Ich möchte wissen wieso ihr die Person erwählt habt, was sie eurer Meinung nach besonders macht und das war's. Es gibt nur eine Bedingung. Familiengeschichten sind untersagt. Ihr seid hier um neues zu lernen, nicht um euch und eure tollen Familien zu präsentieren." Verkündete er die erste und recht simple Aufgabe seines Kurses während er sich wieder den Papieren auf seinem Tisch näherte. "Ach und eins noch! Glaubt mir ich habe in den letzten Semestern mehr als genug über meinen Vater hören dürfen. Ihr bekommt keine bessere Note wenn ihr ihn als Gegenstand eurer Präsentation wählt als bitte verschont uns alle mit den Geschichten, die jeder Schüler hier vermutlich eh schon kennt." Mit einem Lachen und rollenden Augen wank Yatomi das unangenehme Thema ab.

      Die restliche Unterrichtsstunde verging wie im Nu. Yatomi nahm sich seiner Schüler vorsichtig an und wollte sie nicht direkt am ersten Tag mit zu vielen Informationen überschütten. Nachdem er ihnen erläutert hatte welche Lehrinhalte auf sie warten würden, fuhr er mit der Gründergeschichte des Ordens fort.

      Dass einige Menschen der magischen Welt nicht wohl besonnen waren wusste jeder der anwesenden und für gewöhnlich auch, dass aus diesem Grund der Order entstanden ist. Nicht als Ort des Wissens und der Lehre sondern als Refugium für Kreaturen der Magie kamen die mächtigsten Zauberer ihres Jahrzehnts zusammen, darunter viele Namen, die nunmehr auch Bestandteil dieses Unterrichtsfaches sein würden. Gemeinsam formten sie den großen Rat, der diese Organisation auf ihren Gründertagen leiten sollten. Allen voran Celcus, der seine Freunde, Bekannte und talentierte an seiner Seite wusste, denn ohne sie wäre der Orden niemals zu dem geworden was er zu dieser Zeit war.

      Während es in der ersten Zeit vordergründlich um die Versorgung der Verletzten und Kranken ging, das Stofpen der Mäuler, dem Bieten eines Schutzes und eines Daches über den Köpfen der Zauberer entwickelte es sich bald schon zu einem Institut, in dem man von dem Wissen anderer profitieren konnte, gegenseitig die Entwicklung förderte um gemeinsam gegen die Feinde gewappnet zu sein. Schließlich zu dem was es heute abbildete.

      Darauf gespannt was die Schüler sich für die nächste Stunde vorbeireiten würden, beendete Yatomi die Stunde genau mit dem Gong der großen Glocke. Während die hintersten Reihen direkt aufsprangen um in die Pause zu entfliehen sah es weiter vorne gesitteter aus. Ob es Leethe sehr unangenehm war so vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden? Yatomi hätte sich den Spaß verkneifen können, einfach mit offenen Karten spielen aber zumindest für die kurze Zeit war es schön nicht "der Sohn" zu sein sondern einfach nur er selbst.
      A heart's a heavy burden.