Summercamp Burdon ❦ [Uki & Saki]

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    • Summercamp Burdon ❦ [Uki & Saki]

      @Ukizilla

      Summercamp Burdon
      Welcome in hell
      Vorstellung zu "¢αмρ ❦ Summercamp Burdon ❦"
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      mystery, drama, romance, violent

      Knisternde Lagerfeueratmosphäre,
      Sport und Action,
      Freunde für das Leben,
      Auftanken,
      Atem holen,
      Gottes Nähe spüren…

      Das erleben jedes Jahr Kinder und Jugendliche, die sich auf ein Abenteuer dieser ganz besonderen Art einlassen.
      Einerseits, weil sie unvergessliche Momente in einer vertrauensvollen Atmosphäre erfahren,
      und andrerseits weil sie Jesus Christus persönlich kennenlernen können.
      Diese veränderte junge Generation ist die Voraussetzung für eine gute Zukunft unserer Gesellschaft.
      Zu diesem Sommerevent laden wir herzlich ein – als Teilnehmer oder als Mitarbeiter.

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      Gemütliche Hütten für müde Knochen.
      Aus dem reinen Holz der naheliegenden
      Wäldern gefertigt spenden unsere kleinen
      Camphütten Platz für jeweils 4 Personen.
      Genügend Stauraum für das nötige Hab und



      Gut mit
      Schlössern, um seine Habseeligkeiten
      von Unbefugten zu schützen. Hier könnt ihr
      nach einem langen Tag die Seele baumeln
      lassen und euch von einem wunderschönen Tag erholen.


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      9b1c235a1a15316f2747aae64c52b469.jpgAlle Aktivitäten können in den dafür vorgesehenen Hütten
      nachgegangen werden. Sei es die Kunst, die Musik oder
      Basteleien, hier kommt jeder unserer Camper auf seine
      Kosten. All die Aktivitäten können natürlich auch außerhalb
      stattfinden, um die wunderbare Natur Burdon's zu genießen.

      Auch die sich gemeldeten Betreuer bekommen ihre ganz eigene
      Unterkunft für den kompletten Sommer gestellt. Fließend Wasser,
      generierter Strom und ein Vorbereitungsraum für die geplanten
      Aktivitäten darf natürlich nicht fehlen. Das angrenzende
      Sanitätshäuschen bietet auch die nötige Sicherheit bei
      Verletzungen, die am besten ausbleiben sollten.

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      Auch für die Erwachsenen ist Platz geboten in unserer anliegenden
      Lodge. Bei Fragen und Anregungen kontaktieren Sie uns gerne. Wir
      freuen uns sehr Sie und Ihre Schützlinge herzlich im Camp Burdon
      willkommen heißen zu dürfen und allen einen unvergesslichen
      Sommer bieten zu können.


      Rufen Sie uns gerne an:
      Tel.: 555 - XXXX
      Mo. - Fr.: 7am - 10pm
      Sa. + Su.: 10am - 6pm




      Ein leises Seufzen entwich Amber, als sie erneut die Broschüre in ihren Händen überflog, während der Motor des Busses leise brummte. Die Gespräche um sie herum fühlten sich an, als würden diese sie erdrücken, während Robin neben ihr genüsslich seinen Schlaf gefunden hatte. Eine merkwürdige Angewohnheit von ihm. Immer wenn es um Ausflüge ging war er der Erste, welcher direkt nach dem Start des Motors einschlief und erst wieder die Augen öffnete, als sie am Ziel angelangt waren. Doch zumindest war er einer der wenigen, bei wem Amber sich wie sie selbst verhalten konnte. Das Stück Papier lag nun auf ihrem Schoß, während sie ihren Kopf auf die Hand stützte und den Blick aus dem Fenster richtete.
      Sie waren schon eine ganze Weile auf einer Landstraße, umgeben von Bäumen und kaum Gegenverkehr kam auf. Es schien beinahe so, als würden sie eine Fahrt ins Nirgendwo antreten. Seitdem sie die Stadt verlassen hatten hatte Am zumindest kaum mehr etwas wie Zivilisation gesehen und sogleich kamen ihr wieder Geschichten in den Sinn, welche einer ihrer Mitbewohner immer erzählte. Ein kurzer Schauer schlich sich ihren Rücken herunter, gefolgt von Gänsehaut an den Armen, ehe sie durch den vollen Bus sah. Sie hoffte inständig, dass dieser Sommer ein schöner werden würde. Mit schönem Wetter, ohne Unfällen und vor allem ohne diese merkwürdigen Gedanken und Träume, welche sie seit einiger Zeit hatte.
      Langsam lichtete sich der Wald und interessiert klebte Am beinahe schon an der Scheibe, als sie schemenhafte Bauten zu Gesicht bekam. Umringt von weiteren Bäumen, welche jedoch nicht all zu dicht wie im Wald beieinander standen und kurz dachte sie, sie hätte etwas Wasser aufblitzen sehen. Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Ein See wäre wunderbar. Kannte sie in der Stadt nur das Schwimmbad und auch dort konnten sie eher selten hin. Waren die Betreuer und Lehrer recht streng, was all dies anging. "Robin... Hey. Wach auf. Wir sind gleich da." weckte sie ihren Sitznachbarn leise und schüttelte ein wenig an dessen Schulter. Allein der Anblick lohnte sich ihres Erachtens nach schon früher die Augen aufzumachen. Doch blieb der Pinkhaarige weiterhin in seiner eigenen Traumwelt.
    • Hailey saß ganz vorne im Bus, direkt beim Fahrer und hatte die Nase wie fast immer in einem Buch. Nur die ersten 5 Minuten bis nach der Abfahrt hatte auch Josh dort gesessen nachdem man ihn gezwungen hatte diesen Platz einzunehmen. Doch kaum war der Bus außer Sichtweite der Eltern gewesen und der Fahrer anderweitig beschäftigt hatte sich der große Blonde nach hinten verzogen zu seinen Kumpels. Sicher waren alle nicht wirklich cool in seinen Augen und doch waren diese Leute, seine ausgewählte Gruppe, noch die Beliebtesten der Schule. Immer wieder machten sie Mist, man hörte sie durch den Bus sich unterhalten und als nun das Camo in Sicht kam wurden sie noch unruhiger, denn immerhin kam nun wieder ihr Bewegungsdrang zum Vorschein. Josh, dessen Sachen noch vorne bei seiner Zwillingsschwester lagen, machte sich wieder auf den Weg dorthin als er nun am Amber und Robin vorbeikam. Das Freak-Pärchen, wie seine Gruppe die beiden oft nannte. Amber versuchte grade Robin zu wecken und Joshs Lippen verzogen sich gleich zu einem Lächeln als er nun Robin in die Rippen trat. Nicht fest genug um Schaden anzurichten, aber sicher fest genug für Schmerzen und einen blauen Fleck. "Ey Dornröschen, du Weib... aufstehen. Wir sind gleich da. Oder hoffst du auf deinen Prinzen, der dich wach küsst?"
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    • Ein wenig verzog Amber den Mundwinkel, als der ältere keine Anstalten machte aufzuwachen. Kurz war sie schon daran ihm etwas aus ihrer Wasserflasche ins Gesicht zu tröpfeln, doch sag sie aus dem Augenwinkel heraus schon Josh, welcher an den beiden vorbei ging. Aber nicht ohne Robin einen Tritt dazu lassen, gefolgt von gehässigen Worten. "Hey!" meldete sich die Brünette, während Robin von eben jenen tritt beinahe schon gezwungen wurde die Augen aufzuschlagen. Ein Keuchen entwich ihm, während er sich etwas auf seinem Platz krümmte und nach Luft Rang. Die Arme um seine Rippen geschlungen und unter einem zusammen gekniffen Auge zu dem Blonden sehend. "Halt doch dein Maul du Arsch." keuchte er unter Schmerzen auf. Wusste er zu gut, dass sicherlich nur der Anfang des Sommers werden würde, während Amber ihre Hände an den Schultern des Pinkhaarigen hatte und Josh mit aufeinander gepressten Lippen ansah. "Wieso bist du immer so gemein? Er hat dir gar nichts getan." gab sie von sich, bevor sie sich wieder ihrem Freund widmete und die noch kühle Flasche an seine Seite hielt, welche sie vorhin nicht als Wecker benutzen wollte. "Geht's? Soll ich vorbei bescheid sagen? Was wenn es was schlimmeres ist?" Ein Kopfschütteln folgte, nachdem Robin seinen Atem wieder gefunden hatte. "Die Genugtuung zu ich dem Kerl sicher nicht. Geht schon."
    • Josh beachtete natürlich das Gezeter nicht wirklich viel, außer dass er sich noch mal zu den Beiden drehte und mit seiner Hand eine Schnatter-Bewegung machte. "Ja, ja... nur weil du keinen echten Kerl abbekommst, Amber.", meinte er und griff sich dabei mit der anderen Hand in den Schritt und stieß seine Hüften hervor was sogleich zu einigem Gemurmel führte. Auch Hailey hatte sich kurz zu der Szene umgedreht und noch ehe Josh nun wieder ganz bei ihr war sprach sie extra laut. "Du weißt, dass Gewalt gegen die Bibel ist. Man soll seinen Nächsten mit Liebe behandeln. Auch wenn Robin vielleicht ein verirrtes Schaf ist mit seiner Sexualität. Gott wird ihn schon wieder an die Hand nehmen und zurück zur Herde bringen und Robin eine Frau finden lassen, die ihn heilen wird.", sprach sie und meinte es leider auch wirklich so. Josh hingegen hatte nichts gegen Robin an sich und auch nichts gegen Schwule, aber er hatte nun mal andere Gründe, die wohl auch nicht viel besser waren. Doch die Ansichten und die Dummheit seiner Schwester machten ihn fertig und so schlug er sie nun mit einem der rumliegenden Prospekte auf den Kopf. "Dann nimm auch gefälligst meine göttliche Strafe an... immerhin haben mich schon einige Weiber "Gott" genannt." Mit diesen Worten ließ er sich auf den Platz neben seiner Schwester fallen, die nun etwas gejault hatte, aber auch wusste, dass sie gegen ihren Bruder keine Chance hatte. Bald würden sie im Camp sein und er wollte nicht bei der Bremsung durch den ganzen Bus fliegen.
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    • "Du bist wirklich ..." kam es leise von Robin, als er Josh' Worte hörte, gefolgt von seiner recht obszönen Pose, während Amber selbst jedoch nur Josh ansah. "Was meinst du?" fragte sie, den Kopf etwas zur Seite geneigt, ehe der Pinkhaarige jedoch abwinkte. "Frag einfach nicht, Am. Der Idiot weiß doch selbst nicht, was er da redet." antwortete Robin stattdessen und lehnte sich etwas im Sitz zurück. Die Worte von Hailey hörte er allerdings bis zu sich und ein leichter Rotschimmer bildete sich auf seinem Gesicht. Mussten die beiden wirklich immer das Thema ansprechen, dass er eben anders war, als die anderen hier? Er hatte es selbst schon schwer genug damit klar zu kommen, allein wegen solchen Deppen wie dem Blonden, die nur darauf herum ritten und es breit traten. Ein leises Seufzen entwich beiden, als nun wohl langsam Ruhe einkehrte und wenig später der Bus auch vor der Lodge der Erwachsenen hielt. Die Tür öffnete sich und eine der beiden Nonnen, welche das christliche Internat leiteten, erhob sich von ihrem Platz und drehte sich zu den Schülern. "Ich bitte euch zusammen zu bleiben, sobald ihr den Bus verlassen habt. Bildet eine Reihe und wartet darauf, dass der Herr Busfahrer eure Taschen aus dem Stauraum geholt hat, während alles weitere für euch vorbereitet wird." sprach sie und verließ mit der anderen Nonne den Bus. "Warten.... Also sitzen bleiben, bis alle raus sind und dann als letztes raus." murmelte Robin, welcher ein stummes, zustimmendes Nicken von der Brünette erhielt. Waren die beiden immer das Schlusslicht, egal um was es sich handelte. Doch war das besser, als all der Rumschubserei oder dem Getuschel ausgesetzt zu sein.
    • Danny gehörte zu diesen Menschen, die in wirklich jeder Situation schlafen konnten und dies hatte er die ganze Fahrt über gemacht gehabt. Sein Schlaf war nur ab und an von dem Lärm von dem Idioten Josh und seinen Kumpels gestört wurden und er wunderte sich manchmal wieso dieser noch auf dem Internat war, auch wenn es ihm eigentlich klar war. Sein Vater hatte eben Beziehungen und deshalb hatte man den Dummkopf nicht rausgeworfen und er hatte noch immer sein Gefolge, dass immerhin nicht ganz so dumm war wie dieser selbst. Als der Bus nun hielt und die Nonne ihre Ansprache startete hob er den Kopf und streckte die Arme, die bis eben noch um seinen eigenen Oberkörper geschlungen waren. Ihm entwich ein Gähner und sah grade eben noch wie Josh nun als Erster raus drängte als sei er ein Hund, der sich aufs Gassi gehen freute. Danny schüttelte den Kopf und beobachtete wie nach und nach die Mitschüler den Bus verließen. Er hatte es nicht eilig und blieb nun stehen als er als einer der letzten losging und an der Reihe von Robin und Amber stehen blieb. "Nach euch, wenn ihr mögt.", meinte er mit einem Lächeln. Er mochte eigentlich jeden und versuchte mit allen auszukommen und außer mit Josh war er mit niemanden groß aneinander geraten, auch wenn Hailey ab und an Scheiße labberte in seinen Ohren.
      Draußen hatte Josh sich schon wieder zu seinen Leuten gesellt und natürlich hielt sich nur eine Hand voll an Leuten an die Ansage eine Reihe zu bilden. "Geil, immerhin ist hier echt ein See und ich hoffe nur, dass ich mir mit keinem Spasten die Hütte teilen muss."
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    • "Ich hoffe wirklich, dass der Kerl einmal so richtig aufs Maul bekommt. Oder einen Krampf beim Schwimmen." murmelte Robin. War er eigentlich nicht so jemand, der anderen etwas böses wünschte, doch bei Josh konnte man gar nicht anders. Er war einfach ein Arsch und das fanden so ziemlich alle aus dem Internat. Doch etwas sagen traute sich keiner, hatten sie viel zu viel Angst vor dem Älteren. Ein leises Seufzen entwich ihm, ehe sein Blick zu Danny wanderte, welcher er bis dato nicht einmal bemerkt hatte. "Oh. Du bist auch noch im Bus?" fragte er und rieb sich etwas den Nacken, ehe auch er ein wenig lächeln musste. "Danke." murmelte er schließlich und schlüpfte in den schmalen Gang des Busses. Ein leises Kichern kam von Amber, als sie die beinahe 180 Grad Wendung von Robin's Stimmung mitbekam, als Danny zu ihnen schritt. Auch sie lächelte dem Hellhaarigen entgegen und bedankte sich, bevor sie Robin folgte und mit ihm auf den Dazugestoßenen wartete. Doch kaum den Bus verlassend hörte man schon wieder die Stimme des Blonden, welche den Pinkhaarigen aufbrummen ließ. "Kann er nicht einfach still sein? Ich glaube fast jeder ist froh, wenn man nicht in seiner Nähe sein muss." murmelte er und schob seine Hände in die Jackentaschen. "Die mit der größten Klappe haben das niedrigste Selbstwertgefühl und lassen dieses durch Aggressionen an anderen aus, die es sich gefallen lassen. Ignoriert ihn einfach so gut es geht." ertönte eine recht ruhige und monotone Stimme hinter den drei letzteren, welche Robin und auch Amber deutlich zusammen zucken ließ. "Sam... Hast du mich erschreckt." kam es sogleich von Amber, welche ihre Hand auf ihre pochende Brust legte und den Kopf etwas hängen ließ. Die Brünette hatte wirklich ein Talent dafür sich anzuschleichen, egal in welcher Situation. "Tut mir leid. Ich dachte nur, ihr spreche euch ein wenig gute Worte bezüglich Josh zu." fügte sie an und strich sich eine lose Haarsträhne hinter ihr Ohr.
    • Danny war froh, dass nicht alle Menschen wie Josh waren und doch glaubte er an Karma und dass sich dieses noch mal rächen würde, auch wenn er niemanden was schlechtes wünschte. "Sicher bin ich hier. Wo sollte ich auch sonst sein?", meinte Danny, der immerhin fast nie in der Ferien nach Hause fuhr, auch weil es so einfacher war. Als nun Robin sich immerhin etwas zu beruhigen schien und sein Angebot, zusammen mit Amber, annahm folgte er diesen kurz danach aus dem Bus. Immerhin waren also nicht nur Idioten hier und er würde nicht nur mit Josh und Hailey alleine hier festsitzen. "Immerhin seid ihr euch dann immerhin dabei einig: Keiner will den anderen als Partner in der Hütte haben.", kam es von dem Hellhaarigen, der nun leise lachte ehe er Sams Stimme hörte. Auch er war im ersten Moment überrascht. Zwar hatte er sie schon im Bus gesehen gehabt, doch dass sie sich ihnen angeschlossen hatte, hatte er nicht mitbekommen. Doch im Gegensatz zu den Beiden anderen, die sich wohl erschrocken hatte, schenkte er ihr nur ein Lächeln. "Sehr weise Worte. Ich für meinen Teil gebe mein bestes damit er euch allen nicht zu sehr auf den Zeiger geht." Danny und Josh waren Feinde, wobei alle wussten, dass es eher von Josh ausging und dieser auch derjenige war, der es immer auf die Spitze trieb. Wie aufs Stichwort hatte er sich nun zu der kleinen Gruppe umgedreht und funkelte sie an. "Schau mal einer an: Die Bekloppten haben sich auch schon gefunden. Fast wie Magneten ziehen sie sich magisch an.", kam nun von dem Blonden woraufhin Danny schmunzelnd antwortete: "Und Affen wissen seid neustem wie Magnetismus geht. Ich bin erstaunt."
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    • "Ich denke, dass du dafür eine ganze Armee brauchen würdest, gegen seine Dummheit anzutreten." antwortete Sam auf Danny's Worte, woraufhin Robin leise lachen musste. "Nun, zu viert wären wir dann wohl schon." meinte dieser, bevor sein Blick wieder zu Josh wanderte, welcher es nicht lassen konnte und seinen Mund wieder öffnete. Doch der weißhaarige konterte das Dahergerede, was Amber leise kichern ließ und Robin grinsen. Lediglich Sam sah mit einem neutralen Gesichtsausdruck zu dem Blonden, lauschte dessen Worte und die Danny's, bevor sie nun ihre Kopfhörer herunter zog und um ihren Nacken praktizierte. "Einspruch. Affen kennen zumindest das Prinzip von Gemeinschaft und Nächstenliebe. Bei Josh kann man von Glück sprechen, wenn er es schafft alleine seinen Hintern abzuwischen." gab sie von sich, bevor ihr Blick zu den Erwachsenen wanderte, welche zusammen mit der Campleitung und einigen der Aufseher am Hauptgebäude standen. Sicherlich teilten diese bereits alle in den Hütten ein, in welchen sie den Sommer über nächtigen müssten.
    • Das ganze Hin und Her zwischen ihnen war eine normale Streitigkeit wie sie oft vorkam und meistens eben von Josh ausging. Heute war keine Ausnahme und Danny war der Meinung: Wer austeilen konnte, der musste auch einstecken. Josh sah es anders und als sowohl Danny als auch Sam über ihn im Zusammenhang mit Affen redeten wurde er immer angepisster und machte einen Schritt auf die Gruppe zu. Wenn nun nicht zwei seiner Handlanger ihn festgehalten hätten, dann wäre es sicher zur Sache gegangen.
      Danny war wirklich ein Freund von Sams Art und so fing er nun leise an zu lachen als sie ihm widersprach. Wenn nun kein Aufpasser dabei gewesen wäre, dann hätte er sicher den Blonden davon abhalten müssen Sam zu schlagen. Deshalb war er auch eine Schritt vorgegangen und hatte sich zwischen Josh und die Anderen gestellt. So eine Art war typisch für ihn und er würde immer die Schwächeren vor Idioten wie Josh beschützen. Zum Glück war der zweite Teil der dummen Bande nicht da. Auch wenn Hailey nicht ganz so nervend war wie Josh, so würde sie nun nur stören. Diese stand ganz vorne und wartete brav darauf, dass es gleich losging und sie hoffentlich mit einem gläubigen Menschen die Hütte teilen würde.
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    • Natürlich war es klar gewesen, dass die Worte nur an Josh' nicht vorhandenes Ego Kratzern und er sich sogleich drauf und dran war seine Fäuste sprechen zu lassen. War der Blonde in den Augen Sam's wirklich noch unterbelichteter als es die meisten Primaten waren. Manchmal glich er einfach nur einem aggressiven Bullen, der bereits seine Eier verloren hatte und nun seinen Frust an anderen auslassen musste. So zuckte die Jüngere nicht einmal, als der Blonde bereits einen Schritt auf sie zu machte. Nicht einmal seine Kompanen gingen das Risiko ein, dass ihr ach so großartiges Alphatier gleich erwischt wurde und zurück ins Internat musste. Würden sie hier dann dich nur wie sabbernde Babys herum sitzen und nicht wissen, was sie zu tun hatten. "Lasst uns gehen." meldete sich Robin stattdessen an die anderen drei und grinste diesen kurz zu, bevor er den Weg zu den Aufsichten einschlug, welche schon geduldig auf ihre Schützlinge warteten. "Ach, da kommen die kleinen Käfer ja." hörte man sich sogleich einen der Campaufsichten, welcher mit einem recht lustlosen und eher müden Lächeln zu der Truppe sah. Die Hände in den Hosentaschen seiner Cargoshorts und eine davon heraus nehmend, um zu grüßen. "...Käfer... Du könntest dir auch mal bessere Spitznamen einfallen lassen, Ken." meldete sich eine weitere Aufsichtsperson und grinste sich sogleich breit. "Na ich hoffe doch, dass ihr alle genug Motivation und Spaß mit gebracht habt. Wir wollen immerhin, dass das ein unvergesslicher Sommer für euch wird, nicht wahr?" lachte sie sogleich und deutete auf ihre Kollegen. "Jeder meiner Kollegen und natürlich auch ich sind zuständig für je ein Haus, dass wir euch zuweisen werden. Mein Name ist Nathalie und ich bin für das Bären-Haus zuständig. Dann meine liebe Kollegin Grace hier neben mir darf sich nicht fehlen. Dann haben wir hier noch unseren eher faulen Zeitgenossen Kensuke und Mike hier drüben. Natürlich könnt ihr zu jedem beliebigen Aufseher von uns kommen wenn ihr fragen habt." sprach sie sich sogleich wie einstudiert und klatschte erfreut mit den Händen.
    • Da nun die Situation etwas unter Kontrolle war und zumindest die Idioten Josh im Zaum hielten entspannten sich auch Dannys Muskeln wieder. Auch wenn er auf den ersten Bick nicht so aussah, so konnte er es doch mit dem Blonden aufnehmen. Trotzdem war er jedes Mal froh, wenn er es umgehen konnte. Stattdessen lauschte er nun den Worten von Robin und nickte. „Ja, lass uns mal hingehen und schauen was die so zu sagen haben.“, kam es zustimmend von ihm und er blieb bei der kleinen Truppe. Von ihnen waren ihm immerhin alle sympathisch.
      Grace mochte ihren Job hier und auch das Geld, dass er ihr einbrachte und auch wenn sie Ken mochte, so hatte der Kerl ab und an einen an der Klatsche. Er sprach immerhin hier nicht mit Fünfjährigen, sondern mit fast Erwachsenen. Kurz hob sie die Hand als nun ihr Name erwähnt wurde. Sie würde den Teenagern nachher schon den Zahn ziehen mit den dummen Gruppennamen und dieser Gedanke ließ sie schmunzeln. „Nathalie? Hast du die Aufteilung parat oder wie sieht es aus?“ Sie wollte endlich loslegen und nicht nur doof hier in der Gegend stehen. Es würde eh noch dauern bis sie sich eingerichtet hatten.
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    • "Aber sicher habe ich die Aufteilung hier. Was wäre ich denn für eine Leitung, wenn nicht?" kam es mit einem erneuten Lachen, welches Sam leise seufzen ließ. Sie merkte deutlich, dass all dieses fröhlich freundliche nur gespielt war, doch verübeln konnte sie es ihr auch nicht. Stattdessen wanderte ihr Blick zu den anderen drei. Ken, welcher bereits jetzt schon beinahe einzuschlafen schien, war wohl eher jemand, dem alles egal war, solange er keinen Ärger bekam und nichts passierte. Mike war wohl eher der coole Aufseher, welcher ja nur die besten Aktivitäten auf seine Liste packte. Und Grace.... Schien wohl die einzige zu sein, die normal zu sein schien. Jedenfalls deutete Sam die Körperhaltung und das Auftreten der Vierte so und bis jetzt hatte sie sich noch nicht getäuscht. "Alsoooo dann fangen wir doch mal an. Zu Ken dürfen jedenfalls vier von euch Jungs. Da wären einmal Daniel Flores, Robin Narrow, Josh Miller und Kevin Lasley." sprach sie die ersten vier Namen und sogleich wich jegliche Farbe aus Robins sonst recht gesund aussehenden Gesicht, als er Josh' Namen hörte. Ein kurzer Blick wanderte zu dem Blonden herüber, ebenso wie zu Kevin, welcher sich zu seiner Armee zählte, aber eher nur der Laufbursche für alles war. Jetzt stand jedenfalls schon einmal fest, dass dies der schlimmste Sommer in Robins leben werden würde. Auch wenn zumindest Danny mit ihm eingeteilt war. "Und zu guter Letzt kommen noch Hailey Miller, Amber Brooks, Charlotte McGooney und Samantha Barley zu unserer lieben Grace." beendete die junge Aufsicht ihre Einteilung, während Amber ihren besten Freund Beistand. Hatte sie es mit den drei Damen doch recht gut getroffen, selbst wenn Charlotte dachte, sie wäre die Königin aller. Schlimmer als Josh war niemand. "Mein Beileid, Robin. Ein Sarg aus Eiche soll recht günstig sein." kam sogleich von Sam, als hätte Robin es nicht schon schwer genug.
    • Grace verschränkte die Arme und lauschte den Erklärungen wer in welchem Haus sein würde. Ihr war es eigentlich egal wen sie ab bekam, denn immerhin war es nicht so, dass sie und die Schüler Freunde werden würden. Sie sollte ja immerhin nur darauf aufpassen, dass diese nicht weg liefen oder sich gegenseitig um brachten. Dennoch musterte sie die Gesichter, denn man konnte zu gut erkennen welcher wann aufmerksam wurde und somit bei ihr im Haus sein würde. Zumindest sahen sie nicht zu schlimm aus und waren keine aus einer Besserungsschule oder so, da sollte etwas Benehmen wohl drin sein.
      Josh hingegen drehte sich sogleich zu Danny und Robin um und machte in Robins Richtung das Zeichen mit der aufgeschlitzten Kehle. Er würde dem kleinen Arsch schon den Tag vermiesen und ihm diese Zeit im Camp zur Hölle machen. Danach gab er sich ein Highfive mit Kevin, der sich auch schon freute, auch wenn er nur ein Mitläufer war. Danny hingegen versuchte Josh einen mörderischen Blick zuzuwerfen und wusste zu gut, dass er Robin beschützen würde. Er hasste Josh und sein Mobbing, dass für ihn nur ein Zeichen war, dass der Kerl selbst sicher diverse psychologische Probleme hatte, ebenso wie seine Schwester. Eben jene stand noch immer so da als hätte sie einen Stock verschluckt. Sein Blick fiel nun auf Sam als diese nun Robin neckte und Danny, auch wenn er es nicht wollte, kurz lachen musste. "Der war gemein, Sam.", meinte er und legte nun Robin seine Hand auf die Schulter. "Aber keine Sorge: immerhin bin ich auch noch da und es hätte noch viel schlimmer werden können."
      Nun war es die Stimme von Grace, die sie unterbrach: "Wenn dann meine Mädels alle herkommen würden, dann bringe ich euch zu der Hütte.", meinte sie und hob die Hand, ehe sie einige Schritte zur Seite machte damit diese sich zu ihr gesellen konnten.
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    • Kaum waren die Namen ausgesprochen so sah Robin auch schon, wie sich Josh zu ihm drehte. Eine Geste, welche er besonders bei dem Blonden ernst nehmen konnte und er musste zugeben: Er hatte ein wenig Angst. Auch, wenn Danny mit ihm dort drin gefangen war. Josh hatte noch immer sein Gefolge und diese würden alles für ihn tun. "....Kann ich mir nicht einfach irgendwas ins Shirt schieben und als Frau durchgehen? Ich will nicht. Ich will echt nicht." murmelte er etwas und zog die Schultern etwas nach oben. Sam's Kommentar mit dem Sarg machte es auch nicht besser, besonders nicht nach der Geste von eben. "Du schaffst das schon. Und wenn er dir zu nahe kommt, dann rennst du einfach zu uns, ok?" war es nun Amber, welche ihren Freund etwas aufmuntern wollte und ihm etwas entgegen lächelte. Erst, als sie Grace' Stimme hörte, sah sie zu dieser und presste die Lippen etwas aufeinander. "Du schaffst das. Ich glaube an dich. Du bist stark. Und toll." sprach sie noch einmal zu ihm und wanderte dann in Richtung der jungen Aufsicht, während Sam ihr folgte. Jedoch nicht ohne Robin und Danny kurz das Peace-Zeichen zu zeigen. Natürlich ohne eine Miene zu verziehen. Die Jungs würden das schon schaffen und wenn, dann sollten sie sich ruhig mal prügeln. Vor allem Robin sollte das mal nicht schaden, wie sie fand. "Die Häuser sind aber schon gut zugänglich? Ich habe genug Filme gesehen, um zu wissen, dass abgelegene Häuser besonders in einem Camp der perfekte Ort für Serienmörder sein soll." sprach Sam sogleich, kaum waren die Mädchen bei Grace angelangt, während Amber beinahe schon entgeistert zu ihr sah. "Hör auf damit. Du kannst sowas doch nicht sagen." meinte sie sogleich, während Ken, welcher mit etwas Abstand neben ihnen stand, etwas lächelte. "Hier gibt es keine Serienmörder... Nur Bären, Wölfe, manchmal sollen sogar Pumas hier gesichtet worden sein..." gab er von sich und musste leise lachen, ehe er die Jungs zu sich her winkte. "Hey, ihr halben Portionen. Bewegt euch hier her. Ihr könnt später in eurer Hütte noch genug rumturteln." meinte er etwas lauter, nachdem auch ihm nicht entgangen war, dass einer der Jungs wohl den Kleineren im Visier hatte. Zwar schien Ken auf den ersten Blick recht lustlos, doch war er auch ebenso scharfsinnig. "Ich weiß ja nicht, auf was für Spielchen du stehst, Großer. Aber das hier ist ein anständiges Camp. Behalt deine Fesselspielchen also lieber für dich in deinem Zimmer, ansonsten findest du dich sehr schnell an einem Baum wieder." richtete er die recht leisen Worte nun an Josh, nachdem sich die Jungs bei ihm eingefunden hatten und er sich etwas zu diesem gesellt hatte.
    • Auch wenn Danny Josh auch nicht mochte und es zwischen ihnen beiden öfter Reibereien gab, so fand er diese Geste übertrieben, aber auch Robins Reaktion. Je mehr dieser sich auch wand und zeigte, dass Josh ihm was anhaben konnte, desto schlimmer wurden die Attacken auch in seinen Augen meistens. Doch sagte er lieber nichts mehr dazu und überlegte eifrig wie er es verhindern konnte und dafür sorgen, dass am Ende auch alle lebendig Heim kamen. Er wusste auch nicht wieso er sich immer so rein hing und die Anderen beschützen wollte, doch so war er nun mal. Es war nun die Stimme der weiblichen Aufsicht, die ihn wieder nach vorne sehen ließ und er musterte die Gruppen nun genauer, ehe auch er sich in Bewegung setzte. Da standen Charlotte und Hailey schon vorne, zweite als ob sie über alles und jeden richten würde. Sie hatte seiner Meinung nach etwas von jemanden, der damals auch die netten Frauen als Hexen angezeigt hätte und dabei selbst eine war. Danny war eigentlich der Typ jeden zu akzeptieren, doch bei ihr hatte er immer das Gefühl, dass sie einen in die Seele sah bei direktem Augenkontakt. Nun dem Beispiel von den Mädchen folgend ging er zu Ken, der etwas seltsam, aber lustig wirkte. So jemanden hatte er weniger hier vermutet zu treffen und er lachte leise über die Frage von Sam. Typisch für sie. Josh sah nun ebenfalls zu Sam und musterte sie. „Die ist nach Robin sicher dann die Zweite, die dem Killer zum Opfer fällt.“, meinte er gehässig zu seinem Gefolge und sah Ken nun finster an, der meinte die Fresse aufzumachen. „Klingt für mich eher so als würdest du auf so einen Scheiß abfahren, aber da bist du bei mir an der falschen Adresse, Kumpel. Kannst ja Robin fragen, der nimmt dich sicher gerne.“ Josh war frech zu jedem und machte auch keinen Halt bei Ken.
      Grace war froh, dass sie nicht so einen Arsch betreuen musste und lächelte Ken kurz aufmunternd zu, ehe sie sich an die Mädels wand. „Dann bringe ich euch mal zu der Hütte und zeige sie euch. Wie Kenn schon sagte…“, fing sie an und setzte sich beim Reden in Bewegung, da nun alle Mädchen da waren. „…Hier gibt es keine Serienmörder und die Hütten sind gut zugänglich, haben Licht und Strom und alles. Keine Panik also und immerhin sind wir Betreuer hier um auf euch aufzupassen.“ Mit den Worten waren sie bei der Hütte angekommen, waren die Wege wenigstens nicht zu weit. Langsam öffnete sie die Tür um trat zur Seite. „Regel… es gibt Schlafenzeiten, Aufstehenszeiten und Essenszeiten. Sollte ja soweit logisch sein. Keine Jungs in den Hütten, zumindest nach gewissen Zeiten und Regeln.“ Sogleich schnellte Haileys Hand hoch und Grace seufzte leise. „Du musst dich nicht melden…“ Sogleich kam die Stimme der gläubigen Hailey: „Also ich bin ja dagegen, dass Jungs überhaupt in unsere Hütte dürfen. Das geziemt sich nicht.“
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    • Ken hatte weiterhin ein Lächeln auf den Lippen, als würde er der brave und nette Aufseher sein, während er etwas auf Josh' Rücken klopfte und schließlich mit seiner Hand etwas festeren Druck auf seine Schulter ausübte. Wusste der Brillenträger genau wo er Halbstarke wie ihn am besten anfassen musste, um diesen ein wenig Schmerzen erfahren zu lassen. "Solang du unter meiner Aufsicht bist wirst du dich brav verhalten und alles tun, damit das hier für uns alle angenehm von Statten geht." sprach er ruhig, mit einem gefährlichen Unterton, während das Lächeln weiterhin auf seinem Gesicht zu sehen war. "...Ansonsten werde ich dein schlimmster Albtraum." brummte er nun, das Lächeln nun verschwunden und aus dem Augenwinkel heraus zu dem Blonden sehend, bevor er wieder von ihm abließ und in die Hände klatschte. "Dann bringen wir euer Zeug mal in die Hütte, damit ihr euch ein Bett aussuchen könnt." meinte er und deutete ihm zu folgen, während Robin tief seufzte. "Das wird ein Albtraum." murmelte er und winkte Amber ein wenig, bevor er dem Brillenträger in die Hütte folgte. Zumindest war Danny in seiner Nähe. Vor ihm brauchte er keine Angst zu haben. "Keine Mädchen, keine laute Musik, Licht wird um 22 Uhr ausgemacht, aufgestanden wird um 6 Uhr ohne Widerworte, ansonsten gibt es Spüldienst." kam es sogleich von dem Älteren, als dieser die Tür zur Hütte öffnete. "Die Hütte wird nach 22 Uhr auch nicht mehr verlassen.... Wenn ich es nicht mitbekomme ist es mir allerdings recht egal." grinste er ein wenig. Hauptsache sie verhielten sich ruhig, damit er selbst keinen Ärger bekam.
      Schweigend lauschten die Mädchen der Blauhaarigen, als diese sprach und sie zu der Hütte führte. Amber sah Robin nocheinmal mit einem Du schaffst das Blick hinterher und widmete sich dann ebenfalls den Worten der Aufsicht, bevor sie, ebenso wie Sam zu Hailey sahen. "Es ziemt sich auch nicht ungefragt den Mund auf zu machen und überall seinen Senf dazu zu geben." erwiderte Sam monoton auf die Worte der Zwillingsschwester, während sie ihre Tasche auf einem der Betten abstellte und wieder zu Grace sah. "Wie sieht es damit aus, jemandem Nachts Reißzwecken ins Bett zu werfen, wenn er einen Freund nicht in Ruhe lässt?" fragte sie und setzte sich auf die Matratze. "Natürlich vor den Schlafenszeiten."
    • Für einen Augenblick weiteten sich Josh augen als Ken ihn anfasste, doch dann sah er diesen nur böse an. Den Kerl würde er sich noch mal vornehmen und dies am besten, wenn keiner dabei war. Auch wenn er ein Arsch war, so wusste Josh auch wann er lieber schweigen sollte und dies war einer der Momente. Lediglich ein nicht wirklich hörbares „Fick dich.“ Kam von ihm. Diese Sache würde er sich nachher noch mal vornehmen und einen Plan schmieden müssen. Auch würden nun Robin und Danny ganz sicher ihr Fett weg bekommen, hatte er doch auch deren Blicke gesehen oder zumindest den von Danny, der nun grinste. Dem Weißhaarigen gefiel es, dass endlich mal jemand der Aufseher etwas gegen Josh sagte, machten doch die Lehrer in der Schule meistens nichts. Er folgte nun Ken, während Josh sich sogar mal im Hintergrund hielt und das Schlusslicht bildete. Die Regeln waren soweit logisch und er fand den Kerl super. Dieser war locker, aber auch nicht zu teilnahmslos. Danny betrat nun die Hütte und sah sich etwas um. Es war kein Luxus und doch würde er sich sicher gut hier einfinden, war er immerhin nicht anspruchsvoll.
      Grace rollte unweigerlich mit den Augen bei den Worten und musste sich ein Lachen verkneifen nachdem sie Sams Worte gehört hatte, zumindest die Ersten. Was dann folgte musste sie unterbinden, auch wenn sie es verstehen konnte. Dieses Jahr schienen sie eine wirklich anstrengende Gruppe zu haben. „Also…“, setzte die Blauhaarige an. „Ich möchte nicht, dass ihr euch gegenseitig mobbt oder verletzt… sich aber mal gegenseitig Streiche zu spielen ist normal und gehört doch auch zum jung sein.“ Kurz sah sie zu Sam und hoffte, dass diese verstand. „Was das mit den Jungs angeht: die Mehrheit entscheidet und da du wohl die Einzige bist, die dagegen ist, sind sie erlaubt, solange ihr euch an die Zeiten haltet.“ Auch sie ratterte diese nun wie auswendig gelernt runter, wie es eben schon Ken bei den Jungs getan hatte. Wenn die Leute sich benahmen, dann war sie recht locker, doch wenn Grace merkte, dass sie ihr auf der Nase rumtanzen, dann würden sie sie anders kennenlernen.
      Hate'll paralyze your mind
      Gotta see the other side
      It costs ya nothin' to be kind
      Not so different you and I
      Lookin' for love in a different light
      Until we find that equal sign
    • "So, dann packt mal brav aus und sucht euch je ein Bett aus. Wenn ihr damit fertig seid kommt ihr zum großen Platz in der Mitte. Nicht zu verfehlen, es steht ein großer Lagerfeuer dort." meinte Ken, als alles gesagt war und er die Arme vor der Brust verschränkte. "Ich glaube in einer halben Stunde solltet ihr soweit sein. Dann führen wir euch erst einmal durch das Camp und zeigen euch, was man hier alles machen kann. Zumindest hoffe ich, dass Grace oder die anderen das tun." murmelte er den letzten Satz und seufzte leise. Würde er doch nur das Geld nicht brauchen, dann müsste er sich hier mit den Kindern nicht rumschlagen. Doch nun war er hier und er musste das Beste daraus machen. Hatte er immerhin zwei hübsche Kolleginnen an der Seite, auch wenn er auf den zweiten männlichen Part hier gerne verzichten könnte. So klatschte er kurz in die Hände und verließ die Hütte. "Und wenn ich auch nur einmal Radau höre, dann bin ich nicht mehr der nette und verständnisvolle Aufseher, den man am liebsten hätte. Ist das klar?" kam es nun etwas ernster von dem Brillenträger, was überwiegend an Josh und Kevin gerichtet war. Konnte er sich schon vorstellen, dass vor allem die beiden Ärger bedeuten könnten.
      "Streiche reichen mir auch schon. Beim verletzen sollte man hier aber ein Auge auf ein paar Jungs haben." erwiderte Sam und deutete indirekt auf Josh und seine Kumpanen an, während auch Amber sich auf eines der Betten niederließ und ihre Tasche auf dieses legte. "Ich glaube wenn, dann kommt eh nur Robin hier rein. Und von ihm braucht kein Mädchen hier etwas zu befürchten." meldete sich nun Charlotte, welche ihre Tasche achtlos auf das 3. Bett warf und sich sogleich ans Auspacken machte. Ein leises Seufzen entwich Amber dabei, bevor ihr Blick zu Boden wanderte. Machte sie sich wirklich Sorgen um ihren Freund, doch wusste sie ebenso wie Sam, dass Danny sicherlich auf ihn Acht geben würde.
    • Josh hatte schon längst aufgehört auch nur eine Funken seiner Aufmerksamkeit an Ken zu verschwenden. Er würde erstmal seinen Kram machen und dann der Masse folgen. Nun Robin fertig zu machen wäre unklug und er würde lieber auf einen geeigneten Moment warten, wenn der dumme Brillenheinz nicht dabei war. Spätestens wenn sie allein in der Hütte waren am Abend. Allein schon der Gedanke zauberte ihm ein Lächeln auf den Mund und er sah kurz in Robins Richtung als er sich nun eines der Betten aussuchte und seinen Kram drauf warf. „Natürlich werden wir uns brav benehmen und an alle Regeln halten, Ken.“, meinte er nun mit einem gespielten Lächeln und natürlich hörte man den Sarkasmus raus und dass er sich ganz sicher nicht benehmen wollte. Doch die Andeutung allein würde ihm sicher keinen Ärger einbringen können und Ken hatte ihn sowieso schon auf dem Kieker. Danny beobachtete immer noch ruhig was hier vor sich ging und wurde das schlechte Gefühl nicht los, dass sie hier trotz einem scheinbar recht geeigneten Aufseher noch Ärger haben würden. "Machen wir.", antwortete er mal für die Gruppe damit Ken nicht so dumm dastand und ging dann zu Robin. "Willst du eines der äußeren Betten?", fragte er ruhig nach und würde sich dann quasi als Schutzschild zwischen ihn und die beiden Idioten legen. „Ich gebe mein Bestes, um dich zu beschützen, denn wir wissen ja beide was für ein Arsch Josh sein kann.“ Er zog leicht die Schultern hoch, denn auch wenn er Robin mochte, so war er auch der Meinung, dass dieser ab und an etwas stärker auftreten konnte, doch jeder war nun mal anders.


      Grace nickte auf die Aussage von Sam hin. Konnte sie doch meistens Schläger sehr schnell ausmachen und so stützte sie die Hände in die Hüfte, um kurz zu überlegen. „Mach dir darum mal keine zu großen Sorgen. Immerhin ist es unsere Aufgabe hier für Ruhe zu sorgen.“, kam es aufmunternd von ihr. Sicher war es Ken auch schon aufgefallen, wirkte er zumindest nicht dumm und dennoch würde sie ihn nachher danach mal fragen. "Ihr solltet nun mal lieber auspacken. In einer halben Stunde treffen wir und bitte beim Platz fürs Lagerfeuer in der Mitte des Lagers. Dann wird euch alles Weitere gezeigt und erklärt was so die nächsten Tage geplant ist. Also... bitte alle pünktlich sein.", meinte sie und ging dann hinaus um ihnen etwas Zeit zu lassen. Aus dem Augenwinkel sah sie noch, wie diese seltsame Hailey ihre Tasche auf das letzte leere Bett legte. Wie konnte man so zugeknöpft sein? Ein Seufzen entwich ihr als sie schon mal voran ging, um dort zu warten und zu schauen was die anderen so zu berichten hatten. Nathalie war schon da, denn sie schien sowieso hier viel mehr Ahnung zu haben als die anderen. Sicher hatte sie diese Dinge schnell einfach abgeharkt und dann sich hier her gesetzt auf einen der großen Baumstämme, die als Bänke dienten. Langsam setzte sich nun Grace zu ihr und lächelte diese an. Wenn man hier schon die nächste Zeit zusammen abhing, dann würde es helfen sich besser kennenzulernen. „Ich bin wirklich gespannt, wie es wird. Diese Gruppe bringt scheinbar einige Probleme mit und hoffentlich schlagen sie sich nicht die Köpfe ein.“ Nathalie lachte etwas und schüttelte de Kopf. „Dafür sind wir ja da, also damit sie es nicht machen.“ Langsam kam auch Mike nun wieder in ihre Richtung zurück. „Na, Mädels.“, grüßte er locker und setzte sich auf eine der anderen Baumstämme.
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