Avatar - Kampf der zwei Giganten [Aozora & Aiden]

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    • Avatar - Kampf der zwei Giganten [Aozora & Aiden]

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      Kampf der zwei Giganten



      Weylin

      Die Sonne kitzelte in seiner Nase, und weckte ihn an diesem Morgen langsam aber sicher auf. Es war nicht angenehm unter den Sternen zu übernachten, vor allem nicht in den Nächten die kalt waren. Und es war die Zeit angebrochen, in denen jede Nacht immer kälter wurde, anstatt wärmer.
      Und da Weylin nichts an diesen Ort hielt, und es kein Bett gab in das er sich hätte kuscheln können, gab es für ihn auch überhaupt keinen Grund länger liegen zu bleiben. Das war auch der Grund warum er seine Sachen packte, von denen es ohnehin nicht sehr viele gab, um sein nächstes Ziel zu finden. Es war nicht unbedingt so, das er es wollte, aber es war einfach die einzige Möglichkeit genug Geld für ihn und seine kleine Familie zu bekommen... Es war auch wirklich nicht so, das er Leute bestahl die es nicht verkraften konnten, das war etwas worauf Weylin immer wert legte.
      Er packte sich also seine Tasche wieder auf seine Schultern, die nach den ganzen Wochen die er schon umherwanderte, recht schmerzten, kickte noch ein wenig Erde über sein ausgegangenes Feuer, und wanderte weiter den Weg entlang, bis er in der Ferne ein Dorf entdeckte. Ein Dorf am Meer. Es wäre schön gewesen, wenn er nur hier wäre um Urlaub zu machen, oder die Welt zu sehen. Nun war das was in seinen Kopf vorging etwas anderes. Ein Dorf so nah am Meer, hatte bestimmt etwas mit Fischerei zu tun, und da es am Weg lag, gab es sicherlich auch guten Handel, und durch guten Handel wurden die Leute reich. Zumindest wurden die reich, die über das alles die Hand hielten, Weylin konnte sich gut vorstellen, das einzelne Fischer weniger Glück hatten was den Profit anging.
      Weylins Ziel war es also zunächst herauszufinden, wer dort das sagen hatte, und wer am meisten Geld besaß. Und von dort aus hatte er seine Tricks und Ganuerein bereits ausgearbeitet, die er gut anwenden könnte... Solange er bis dahin nicht auffiel. Zumindest würde er es versuchen, und es gab zwei Dinge die er auf dem Weg zum Erfolg beachten musste. Einmal, das er seine Kapuze tief in sein Gesicht gezog, und zum anderen war es das er sich in den Schatten der Gassen aufhielt um von keinen gesehen zu werden. Zumindest so lange nicht bis er sich einen guten Überblick verschaffen konnte, und einige Gespräche belauscht hatte.
      Es war in Dörfern in denen reger Handel betrieben wurde, immer leichter für ihn. Dort konnte man leichter anonym bleiben, und es fand auch niemand komisch, wenn man einmal einen Fremden antraf.
      Und genau das was er in den letzten Monaten gelernt hatte, versuchte er jetzt in die Tat umzusetzten. Es war jedes Mal wieder komisch ein neues Dorf zu betreten, mit diesen Absichten. Weylin fühlte sich auch jetzt komisch, auf eine seltsame Art schuldig, als er die ersten Menschen mit einander reden hören konnte.


      "Call me Icarus, cause baby you're my sun"


      "Loving you's my Achilles' heel"
    • Shenmi


      Die ersten Sonnenstrahlen des Tages, strahlten durch die Holzbalken, genau in Shenmis Gesicht. Ihre runtergekommene Hütte war wirklich nichts tolles, alles undicht, wirkt fast so, als würde die jederzeit auseinander brechen, viel hatte sie auch nicht da drin, doch es reichte für sie zum Überleben. Und diese Morgensonne, war Shenmis persönlicher Wecker.
      Etwas schlaftrunken setzte sich das junge Mädchen auf, und streckte sich ausgiebig. Sie war zwar eigentlich eine Schlafmütze und würde am liebsten weiter schlafen, doch wartete Arbeit. Augenreibend stand sie also auf, verließ die runtergekommene Hütte, zum Fass was daneben stand um Regenwasser aufzufangen, und wusch sich damit das Gesicht.
      Sie war nun mal ein armes Mädchen, die hart um ihr Überleben kämpfen musste. Sie lebte schon solange in diesem Dorf, doch war es dennoch nicht einfach. Zumal, dass sie nicht von jedem akzeptiert wird.
      So machte sie sich früh am Morgen auf zum Markt. Dort wartete ihre erste Arbeit für den Tag. Ein netter älterer Herr, der Fisch verkauft, die sein Sohn im Meer fängt hilft sie immer wieder aus. So machte sie sich also auf den Weg dorthin.
      "Oh guten Morgen, Shenmi." wurde das junge Mädchen begrüßt. Sie verbeugte sich zur Begrüßung. "Guten Morgen Herr Chen. Benötigen Sie heute wieder meine Hilfe?" fragte sie mit einem lächeln.
      "ohh.. Natürlich. Ich habe ein paar Waren die ausgeliefert werden müssten. Würdest du das für mich tun?" wobei der ältere Herr sie ebenso anlächelte.
      "Natürlich!" freute sich Shenmi und folgte den alten Herren in den offenen Raum, hinter dem Stand. Dort standen paar Kisten, die wohl wieder geliefert werden sollen. Herr Chen, ist zwar nicht der größte Händler in Qinchao, doch hatte er da schon paar bekanntere Kunden im Dorf, manchmal auch welche von außerhalb.
      Motiviert nahm sich das junge Mädchen eins der Kisten, und machte sich damit auf den Weg. Diese Kiste war für den Bürgermeister des Dorfes, der auch ein Freund von Herrn Chen war. Das war wohl auch der Grund, weshalb er bei ihm einkaufen würde.

      Damit machte sich das junge Mädchen auf dem Weg zum Bürgermeister. Damit musste sie quer durchs Dorf, dieser lebte nämlich genau auf der anderen Seite des Marktes.
      Natürlich würde sie diese Aufgabe auch nicht ohne Probleme ausführen können. Auf dem Weg durch die Straßen, die mittlerweile schon recht belebt war, und viele unterwegs waren um ihrer täglichen Arbeit nachzugehen, begegnete sie natürlich nicht so netten gesellen.
      Einige im Dorf, können das arme Mädchen einfach nicht akzeptieren, und manche davon gehen so weit, ihr das Leben noch schwerer zu machen als es so schon ist.
      Zwei Jungs, etwas älter als Shenmi selbst, kamen ihr auf der Straße entgegen, die Shenmi sofort bemerken und ihr entgegenliefen. Das taten sie um ihr ein Beinchen zu stellen.
      Mit der schweren Kiste, voller Fisch, fiel Shenmi in den Dreck. Die Kiste landete vor ihr, die selbst aufbrach, und damit paar der Fische ebenso auf dem Boden landeten.
      "Na wie gefällt dir das, Außenseiterin?" meinte einer der pubertären Jungs, und beide fingen dabei an zu lachen. Shenmi setzte sich schmerzerfüllt wieder auf, bemerkte das der ganze Fisch der ihr anvertraut wurde, nun ruiniert war.
      "Oh nein!" rief sie, rannte rüber und versuchte die glitschigen Wesen wieder aufzuheben und in der Kiste wieder reinzutun.
      "Hey ignorier uns nicht, Außenseiterin!" rief der eine angesäuert, und ging bedrohlich auf Shenmi zu..

    • Weylin

      Als Weylin das Dorf betrat, war es noch recht leer, so hatte er ein wenig Zeit sich umzusehen. Zumindest genug Zeit um das Haus auszumachen das für ihn den Anschein machte als hätte es am meisten zu bieten. Aber vielleicht würde er damit nicht anfangen, denn so eine Stadt direkt am Meer hatte bestimmt auch andere Köstlichkeiten zu bieten, die er nur zu gerne ausnutzen würde.
      Also blieb er, und beobachtete dabei die Menschen die sich langsam immer mehr auf den Straßen begannen herum zu treiben. Einige von diesen Leuten konnte Weylin schon von vorne heraus ausschließen, man erkannte an ihren Klamotten schon gut genug ob sie es wert waren überhaupt bei ihnen vorbei zu sehen oder nicht.
      Es dauerte auch nicht lange bis Weylin, noch immer mit seiner Kapuze über den Kopf und so gut er konnte in den Schatten verborgen, zu den ersten Ungerechtigkeiten in diesen Dorf über den Weg lief. Manchmal hatte er noch die Hoffnung das es irgendwo einen Ort gab an dem es absolut fair vor sich ging, aber umso mehr er von dieser Welt sah desto weniger glaubte er an all das. Die Hoffnung dorthingehend schwand von Tag zu Tag mehr.
      Dennoch, das was er hörte und mitbekam, brachte ihn irgendwie zum Kichern. Er hatte viele Dinge bei seinen Reisen mitbekommen, die Beleidigung 'Außenseiterin' schien ihm beinahe schon lächerlich einfallslos zu sein.
      Und vielleicht war es sein Instinkt, oder einfach nur weil Weylin manchmal beweisen musste das er nicht ein ganz so übler Kerl war, aber er entschied sich dafür dem Mädchen zu helfen. Ihr zumindest die Zeit zu lassen, den ganzen Haufen an Fischen wieder aufzusammeln und sich überlegen zu können was sie jetzt damit machen würde.
      "Hey ihr", begann er dann grinsend, und war mit wenigen Schritten zwischen dem Mädchen und den unfreundlichen jungen Herren. "Ich finde das eure Beleidigungen sehr zu wünschen übrig lassen. Einmal abgesehen davon eure Opfer auswahl. Ihr wirkt doch auf mich wie zwei Kerle die zu einigen fähig sind, und dann auf ein wehrloses Mädchen los gehen."
      Weylin zuckte dabei leicht mit den Schultern.
      "Call me Icarus, cause baby you're my sun"


      "Loving you's my Achilles' heel"
    • Shenmi

      Leicht verzweifelt versuchte sie eilig den Fisch wieder einzudammeln, die er nette alte Herr ihr anvertraute. Kaum bemerkend wie die pubertären jungs weiter auf sie zukamen, und ihr wohlmöglich noch mehr angetan hätten als nur dreckige Fische. Wäre jemand nicht dazwischen getreten, um den wehrlosen Mädchen zu helfen.
      Als eine fremde Stimme ertönte, sah Shenmi hinter sich, um rauszufinden wem diese gehört. Doch kannte sie die Person nicht, die sich mutig dazwischenstellte.

      "Huuuh?" Machte einer der Jungs genervt und spuckte dem Fremden vor die Füße. "Was mischst du dich da ein?? Das geht dich gar nichts an." Sprach der Junge in einem genervten Ton.
      Nach 2 genaueren Blicken der beiden aggressiven Jungs sahen sie dem Jungen schon irgendwie an, dass sie sich vielleicht nicht mit ihm anlegen sollten. "Vergiss es. Wir gehen, das wird mir zu blöd." Sagte er schließlich, vermutlich weil er vor den Fremden deutlich mehr respekt hatte, als vor Shenmi zumindest. Auch wenn der Zweite grade widerworte geben wollte, folgte er dem ersten schließlich doch und ließen damit den Fremden und auch Shenmi vorerst in ruhe.

      Nachdem Shenmi die Fische halbwegs retten konnte stand sie wieder auf. Sie ging zum Fremden und zog ihn leicht am Ärmel um die aufmerksamkeit zu erhaschen.
      Sobald verbeugte sie sich vor ihm und möchte sich bedanken.
      "Vielen Dank für deine Hilfe" richtete sich dabei wieder auf und sah den Jungen Fremden freundlich an.