∂уѕтσριαη ❦ our own paradise ❦ [Katze & Saki]

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    • ∂уѕтσριαη ❦ our own paradise ❦ [Katze & Saki]

      our own paradise

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      apocalyptic, dystopian, war, romance, violent
      @Glaskatze


      Damals existierte eine Welt in der Vampire und Menschen einst in Harmonie Seite an Seite in einem Paradies lebten. Sie musizierten, sangen und tanzten zusammen, doch entbrannte eines Tages ein verlustreicher Krieg zwischen den beiden Seiten. Ein Menschenkind wurde in eben jenen Krieg hinein geboren, wurde bereits im jungen Alter zum Soldaten ausgebildet, um der Armee bei der Bekämpfung der Bestien zur Seite zu stehen, bis sie eines Tages bei einer Auslöschung eines Vampirnests eine Spieluhr der früheren Zeit fand. Seit der Krieg damals ausgebrochen war, war die Musik ein Tabuthema der Menschheit, gehörte diese lediglich der Vampire. Hieße es der Gesang und die Melodien würden Menschen zu ihnen locken.
      Auf der anderen Seite gab es einen Vampir, welcher in seinem damaligen Kindesalter schon erfahren musste, wie schrecklich die Menschen waren. Menschen, die nichts von ihnen wussten und einzig allein mit ihren Waffen die Vampire dezimierten. Er selbst jedoch war nie wirklich dafür in den Krieg zu ziehen, verliebte sich diese später in eine Menschenfrau, mit welcher er für eine kurze Zeit in ihrem "eigenen Paradies"
      lebten, bis sie von einer der Bestien umgebracht wurde.

      Die Vampire hatten keine andere Wahl und fanden eine "Droge", welche ihre unzähmbare Stärke um ein vielfaches verstärken sollte. Ihr menschliches Aussehen war gänzlich Geschichte, ebenso wie ihr eigener Verstand, welcher Platz für die Zerstörung und Tötung aller machte, die nicht wie sie selbst waren.



      Steckbriefvorlage:

      Name:
      Alter:
      Geburtstag:
      Herkunft:
      Charakter:
      Besonderes:
      Sonstiges:
      Aussehen:

      und gerne was dir noch einfällt

      ╔═.✵.════════════════╗
      ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє.
      ╚════════════════.✵.═╝



      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєяутнιηg!"




    • Name: Camille Durand (franz. Aussprache)
      Alter: 23 Jahre
      Geburtstag: 20. November / Skorpion /
      Größe: 1,74 m
      Rasse: Mensch
      Herkunft:
      Camille wuchs in einer kleinen Gemeinschaft auf. Ein Verbund, zusammengeschlossen aus dem gemeinsamen Ziel, zu überleben. Eine Weile zogen sie umher. Unerfahren und nur immer darauf bedacht, keinen Laut von sich zu geben. Ein abgelegenes Plätzchen am Ende der diesseits bekannten Welt sollte der Gruppe schließlich als Ort der Niederlassung dienen.
      Endstation.
      Ein Zuhause?
      Für einige Jahre war es das. Ein Zuhause. Unbeschwert war Camilles Kindheit nie – aber die trügerische Sicherheit des stillen Örtchens ließ die Gemeinschaft in einen alltäglichen Trott verfallen. Sie wiegten sich in Sicherheit. Begannen, Pflanzen zu säen. Mit den ersten Sprösslingen keimte Hoffnung. Vielleicht war dies der Ort, an dem sie bleiben konnten. Für immer.

      Mit acht Jahren stieß Camille im Wald auf etwas Besonderes. Ein langer, aus Holz gearbeitet Gegenstand. Er war hohl, besaß ein Loch am oberen und unteren Ende und vier kleinere Löcher auf einer Seite. Camille nahm ihn auf. Er schmiegte sich verräterisch in ihre Hand, als hätte er nur auf sie gewartet. Mit einer Neugierde und Unschuld, wie sie nur Kinder besitzen können, pustete sie in das Loch. Ein Ton erklang.
      Das musste Musik sein.

      Nichts weiter geschah und Camille fragte sich, ob all die Geschichten über Musik und ihre unheilbringende Wirkung nur erfunden waren. Ammenmärchen.
      Das Holz schmiegte sich an ihre Hand, während sie dem wundersamen Instrument auf dem Heimweg immer wieder Töne entlockte. Die Laute, die dieses Holz erzeugte, waren schön. Harmonisch. In der Stille des Niemandslandes am Ende der Welt schienen sie unendlich laut.

      Was danach geschah, ist Geschichte. Camille spricht nicht von dem Tag, an dem die Vampire sie fanden. Fragt man sie nach ihrer Kindheit und beobachtet sie dabei aufmerksam, so mag man vielleicht einen Blick auf die Finsternis erhaschen, die über ihr Gesicht huscht. Die Erinnerung an etwas weit entferntes in ihren Augen. Doch der Ausdruck ist schnell verflogen.

      So viel ist klar: Camille stand eines Tages, zusammen mit einer Handvoll von Überlebenden, vor den Toren von Paris. Seither lebt sie in dieser Stadt. Fragt man sie heutzutage, wo sie herkommt, so wird ihre Antwort „Paris“ lauten.

      Charakter:
      Camille ist ausdauernd, entschlossen und ehrgeizig. Sie scheint furchtlos, fast schon närrisch selbstbewusst im Angesicht von Gefahr. Dabei ist es nichts, was sie sich groß auf die Fahne schreibt. Sie läuft nicht durch die Welt und posaunt heraus, dass sie sich für stark und fähig hält. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie sie sich hält. Selbstsicher. Sie vertraut auf ihr Können. Ihre Fähigkeit, sich den Monstern zu stellen. Sie zu bezwingen. Dieses Selbstbewusstsein und der Kampfgeist lassen sie vor kaum einer Herausforderung innehalten. Hierfür ist sie schon oft mit Verletzungen gestraft worden. Unter den langen Ärmeln ihrer Jacke verbergen sich Narben von den unzähligen Begegnungen mit der Welt. Aber sie lebt. Camille weiß, dass sie nicht unbezwingbar ist. Sie weiß, dass der Tod sie eines Tages einholen wird. Aber dieses Wissen lebt am Rande ihres Bewusstseins. Im Verdrängen ist sie besonders gut.

      Sie kämpft mit einer Leidenschaft, die sie sonst nur für wenige Bereiche ihres Lebens aufbringt. Es ist leichter, alles andere auszuschließen. Sich mit den Dingen nicht zu beschäftigen. Kämpfen – das ist etwas, in dem sie gut ist. Es fällt ihr leicht, sich dem Adrenalin hinzugeben. Es gibt nichts außer ihr und der Gefahr.
      Fast scheint es so, als würde sie nur auf den nächsten Kampf warten. Als würde sie vor etwas anderem als den Schrecken dieser Welt davonlaufen.

      Camille ist gradeheraus mit ihrer Meinung. Passt ihr etwas nicht, merkt sie dies an. Findet die Anmerkung keine Beachtung, stimmt sie einfach zu. Lässt man sie dann unbeobachtet und erachtet sie es für Nötig, zieht sie dennoch los und setzt ihren Plan in die Tat um. Es ist ausgesprochen schwierig, sie von etwas abzuhalten, dass ihrer Meinung nach das Richtige ist. Das Richtige hat jedoch viele Definitionen, die sie nicht alle immer beachtet. Sie ist hartnäckig, verbissen und stur.

      Camille ist kein Mensch, der viele Emotionen zeigt. Sie lacht nicht, sie weint nicht. Am häufigsten wird man sie mit noch gerunzelter Stirn sehen. Dabei ist Camille nicht etwa unfähig, Emotionen zu empfinden. Aber Emotionen sind Schwäche. Schwache Menschen sterben. Sie möchte nicht schwach sein. Ein einziges Mal hat sie diese Schwäche zugelassen – die Konsequenzen dafür trägt sie bis heute mit sich.
      Es ist leichter, die Dinge zu verdrängen. Es ist leichter, sich auf Kämpfe und Monster zu konzentrieren. Auf das Überleben. Schöne Dinge hat diese Welt nicht mehr zu bieten. Kann sie nicht zu bieten haben.

      Unter der harten Fassade schlummert jedoch ein tiefemotionaler Mensch. Dieser Mensch möchte sie jedoch nicht sein. So stürzt sie ihre gesamte Existenz in ein Leben voller Beschäftigung. Essen, Schlafen, Training – Überleben. Keine Zeit lassen, um sich mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen.

      Keine Zeit, um die schönen Seiten des Lebens kennen zu lernen – die es schlichtweg nicht gibt. Alles Schöne ist verräterisch, lullt dich ein. Wartet darauf, dass du deine Deckung herunterlässt – und dann schlägt es zu.
      Camilles Deckung ist stets oben. Sie lebt in ständiger Erwartung, dass etwas schlimmes passiert. Das führt dazu, dass sie auch unter Menschen kaum Freunde hat. Sie findet keinen Anschluss, bemüht sich allerdings auch nicht, diesen herzustellen. Dennoch ist es in den Reihen der Menschen ein offenes Geheimnis, dass Camille einen weichen Kern hat. Wird Hilfe benötigt, ist sie zur Stelle. Getrieben von einem starken Pflichtgefühl allen Menschen gegenüber, kann sie nicht anders. Wiedergutmachung?

      Sie ist sehr verlässlich. Für erbrachte Leistungen erwartet sie jedoch keine Lorbeeren. Lieber verschwindet sie still.
      Camille wirkt nach außen taff und abgeklärt, im tiefsten Inneren, jedoch, ist sie verloren. Hilflos. Sie weiß nichts mit sich anzufangen. Sie weiß nicht, was es wirklich heißt, zu Leben. Deutlich wird dies besonders, wenn sie mit Situationen konfrontiert wird, die sie aus ihrer Komfortzone herauslocken. Ein Grund, aus dem sie soziale Gegebenheiten meidet und sich bei solchen eher im Hintergrund hält.

      Besonderes: Camille hat an zahlreichen Stellen ihrer Arme und Beine Narben. Feine silberne Zeichnungen, die ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Jede Narbe eine Begegnung mit dem Tod.

      In einer Welt, in der jeder falsche Schritt den Tod bedeuten kann, muss man stets auf der Hut sein. Camille trägt ausnahmslos mindestens eine Waffe bei sich - selbst beim Schlafen. Erholsam ist der Schlaf mit einer Handfeuerwaffe am Beinholster zwar nicht, aber über die Jahre hat sie gelernt, damit klarzukommen. Ohne das Gewicht ihrer Waffen fühlt sie sich unvollständig, es versetzt sie zutiefst in Unruhe.

      Camille hält nicht viel von dem Deal mit den Vampiren. Ein tiefes Misstrauen liegt dem Zugrunde. In ihrem Kopf handelt es sich hierbei nur um einen Versuch, das Vertrauen der Menschen zu erhalten. Sobald diese nachlässig werden, werden die Vampire zuschlagen. Aus diesem Grund bemüht sie sich, bei jedem Austausch dabei zu sein. Camille wird nicht nachlässig.
      Das glaubt sie zumindest.


      Sonstiges: Camille ist nach dem Vorfall in ihrer ursprünglichen Gemeinschaft nicht die einzige Überlebende gewesen. Einer der Überlebenden war ein Mann namens Adam. Adam ist das, was für Camille am ehesten einer Vaterfigur gleichkommt. Sie bat ihn damals, sie auszubilden. Lange weigerte Adam sich – wollte dem Kind nicht auch noch das letzte bisschen an Unschuld rauben. Camille blieb jedoch hartnäckig an seiner Seite. Unschuldig war sie seit jenem Tag schon nicht mehr.
      Auch Adam wurde schnell bewusst, dass das Kind nicht aufgeben würde. Er nahm sie unter seine Fittiche. Somit hat Camille bereits seit jungen Jahren eine Ausbildung im Kämpfen erhalten. Das war alles, an dem sie sich damals festhalten konnte - ist es das doch heute noch.
      Adam ist Ravens Bezugsperson. Er kennt sie besser als jeder andere.

      Bei Camille handelt es sich keinesfalls um eine "Ein-Mann-Armee". Außeneinsätze finden in Gruppen statt. Übergaben finde in Gruppen statt. Sie gehört mit zu den besten Soldaten in der Stadt - aber auch diese haben Schwächen. So ist Camille schon öfter nur mit dem Leben davon gekommen, da sie sich in einer Gruppe befand.
      Alleine überlebt in dieser Welt niemand lange.

      Camille ist Teil des Militärs und untersteht somit direkt dem Kommando der Anführer von Paris, da dieses vom Militär kontrolliert wird.



      Quelle 1
      Quelle 2
      Quelle 3
      Quelle 4


      Name: Gabriel Le Calvez
      Alter: 45 Jahre
      Geburtstag: 15. Dezember // Schütze
      Rasse: Vampir
      Größe: 1,85 m
      Herkunft:
      Geboren wurde Gabriel in einer kleinen Vampirgemeinschaft an der Küste der Normandie. Tatsächlich hatte seine Gruppe lange keine befestigte Ortschaft, in der sie sih aufhielt. Somit waren er und seine Leute Nomaden.
      Diese Art des Lebens brachte auch immer wieder Konflikte mit sich. Wandern, Plündern, auf Menschen treffen. Was dann folgte, war meist eine blutige Auseinandersetzung.

      Gabriel war zehn Jahre alt, als sie ein verlassenes Camp am Meer vorfanden. Ob von Mensch oder Vampir vermochte er nicht zu sagen. Einige Jahre diente der Ort seiner Gruppe als Operationsbasis. Wie so oft in dieser Welt, hielt dies jedoch nicht lange.

      Eine Gruppe von Menschen überrollte sie, während sie schliefen. In der Unterzahl flüchteten die Vampire. Jedoch nicht, ohne auf Seiten der Menschen ebenfalls für einige Verluste zu sorgen.

      Gabriel ist mit seinen jungen Jahren schon oft mit Konflikten dieser Art konfrontiert worden. Aber das scheint in dieser Welt keine Seltenheit zu sein.

      Sein Grüppchen war über die Jahre an vielen verschiedenen Orten. Verlor viele Mitglieder, gewann einige dazu. Tod und Leben waren hier stets nah beieinander. Das schlimmste, jedoch, war es für Gabriel jedes Mal, wenn er dabei zusehen musste, wie die sanften Gesichtszüge seiner Freunde sich zu denen einer Bestie verzehrten. Überleben um jeden Preis. Auch wenn dies hieß, sich selbst aufzugeben.

      Irgendwann trug der Wind das Gerücht einer Stadt an die Ohren der Gruppe, in der es Frieden geben sollte. Gabriel konnte dies kaum glauben. Frieden? Zwischen Menschen und Vampiren? Das klang utopisch.
      Dennoch sprach er sich dafür aus, nach Paris zu wandern. Es wäre eine lange, gefährliche Reise, doch Gabriel wollte an etwas Gutes glauben. An Frieden. Einen Ort, an dem Mensch und Vampir miteinander lebten. Der Krieg hatte in seine Augen lange genug gewütet und dabei nichts als Verderben mit sich gebracht.

      Nicht alle in seiner Gruppe waren derselben Meinung. Einige, jedoch, schlossen sich ihm auf seiner Reise nach Paris an.
      Bei ihrer Ankunft fanden sie die Stadt gespalten vor. Eine Seite den Menschen, eine Seite den Vampiren. Ein seltsamer Pakt, der den „Frieden“ wahrte.

      In Gabriels Augen ist dieser Frieden nur eine nette Umschreibung für „Wir töten euch nicht, solange ihr uns nützlich seid“. Aber es ist ein Anfang.

      Charakter:
      Gabriel ist ein Idealist. Er hat in seiner kurzen Lebenszeit schon viel grausiges gesehen – dennoch lässt er sich davon nicht unterkriegen. Er möchte an etwas glauben. Er trifft aktiv die Wahl, an das Gute in der Welt zu glauben. Und er denkt, dass dies auch alle anderen könnten, wenn sie nicht so engstirnig wären. Was hat der Krieg schon gebracht, außer Trauer und Wut. Blut und Tod. Verderben.
      Vampire, die zu Bestien werden. Zu Monstern.
      Menschen, die mit ihren Waffen Genozide begehen.
      Welche Art von Welt ist das? Wer kann dies gutheißen? Wer kann dies wollen?
      Gabriel jedenfalls tut dies nicht. Er möchte etwas verändern. Er möchte für etwas einstehen.

      Dabei ist Gabriel jedoch keinesfalls so dumm, dass er für seine Ideale die Werbetrommel rührt. Er weiß genau, dass es viele Vampire und Menschen gibt, die genau so zufrieden sind. Aber jedes noch so kleine Aufbegehren, jeder noch so kleine Kommentar gegen den Krieg, sind für Gabriel schon ein richtiger Schritt. Mal abgesehen davon, dass er es sich auch einfach nicht verkneifen kann, ständig zu allem einen Kommentar abzugeben. Und wenn er nur leise grummelt. Hauptsache, er hört seinen Kommentar. Dann fühlt er sich besser.

      Überhaupt ist Gabriel sehr extrovertiert. Er ist ein kleiner Träumer, kommt oft auf irrwitzige Ideen und zögert auch nicht, diese in die Tat umzusetzen. Dabei hat er stets ein schiefes Grinsen auf den Lippen und ein spitzbübisches funkeln in den Augen. Er hat es sich zu seiner persönlichen Aufgabe gemacht, niemals so langweilig zu werden, wie die ganzen alten Vampire. Die alten Säcke nehmen das Leben viel zu ernst.
      Gabriel jedenfalls hat seine eigene Art gefunden, mit den Dingen umzugehen. Er lacht viel, reißt viele Witze und würde selbst mit seinem letzten Wort noch versuchen, auch andere zum Lachen zu bringen. Humor scheint für ihn darüber hinaus auch als Abwehrmechanismus zu fungieren. Selbst in ernsten Situationen wird Gabriel versuchen, das Ganze mit einem Kommentar zu entschärfen. Hierfür verfügt er über ein kreatives Maß an trockenen und sarkastischen Bemerkungen.

      Gepaart mit seiner Schlagfertigkeit und Redegewandtheit wird man von ihm rhetorisch auch schon mal erschlagen. Nicht selten haut er Dinge raus, über die andere zweimal nachdenken würden.

      Gabriel ist sehr loyal. Es ist relativ einfach, diese Loyalität zu gewinnen. Das liegt wohl daran, dass er damit bis jetzt noch nicht auf die Nase gefallen ist. Keine großen Attentate oder Messer im Rücken, die etwas an seiner Einstellung daran hätten ändern können. Hinzu kommt seine idealistische Art hier ins Spiel. Kommt es zu Situationen, in denen ein Schritt aufeinander zu gemacht werden muss, ist Gabriel meist der erste, der dies tut. Eine lockere Bemerkung, ein harmloses Grinsen und ehe man sich versieht, möchte man ihm vertrauen. Etwas an ihm weckt das Vertrauen anderer. Vielleicht das Gefühl, dass er immer mit offenen Karten spielt?
      Denn schwirrt ihm etwas im Kopf herum, so hält er damit nicht lange hinterm Berg. Wieso auch? Das Leben ist zu kurz – und das sagt er, als Vampir. Jeden Moment könnte man eine Kugel in den Rücken bekommen, sich in eine Bestie verwandeln oder einfach über seine eigenen Beine stolpern. Wieso also warten?

      Seine idealistische Art hat jedoch auch eine Kehrseite – Gabriel ist zwar grundsätzlich sehr offen und überzeugt vom Guten – er antagonisiert jedoch die alten Vampire. Diejenigen die so alt sind, dass sie die Zeit vor dem Krieg kannten. Denn gerade diese Vampire müssten es besser wissen. Müssten wissen, dass es auch anders sein könnte. Das es anders sein muss.

      Besonderes:
      Tatsächlich haben seine Eltern lange genug gelebt, um in dieser Welt nicht nur ein Kind, sondern gleich zwei auf die Welt zu bringen. Gabriel hat einen älteren Bruder. Die beiden sind im Laufe ihrer Reise bei einer Auseinandersetzung mit den Menschen getrennt worden. Er weiß nicht, ob sein Bruder noch lebt. Das Einzige, was ihm von seinem Bruder geblieben ist, ist ein silberner Ring. Gabriel trägt ihn stets an einer Kette um den Hals.

      Gabriel hat noch nie direkt von einem Menschen getrunken. Zu groß ist die Furcht davor, sich nicht stoppen zu können.
      Blutkonserven, die Vampir-Paris durch das Handeln mit den Menschen erhält, trinkt er aber durchaus. Er denkt, dass die Menschen dieses Blut freiwillig geben. Außerdem versucht er so, seine Resistenz zu steigern, was die Konfrontation mit menschlichem Blut angeht.

      Sonstiges:
      Gabriel kann beide Seiten im Krieg verstehen. Jeder möchte sich verteidigen, jeder möchte überleben. Er hält es den Menschen nicht vor, dass sie Vampire töten – immerhin beruht dies auf Gegenseitigkeit. Viel mehr ist er einfach der Meinung, dass alle kollektiv dumm sind, da sie immer noch Krieg führen. Wofür wird hier überhaupt gekämpft?

      Gabriel hat die Eigenschaft, zu summen oder leise zu singen, wenn er gedankenverloren einer Tätigkeit nachgeht. Er tut dies ganz automatisch, ohne darüber nachzudenken.

      Er hat einen tätowierten Rücken und Arme (siehe Bild).

      Da es auf dem Bild so schlecht zu sehen ist: Seine Augen sind Veilchen Lila.
      nur, weil du nicht paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind.

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    • maxresdefault.jpgName:
      Evaniya "Eva" Krylow

      Alter:
      21 Jahre
      19. November, Skorpion

      Herkunft:
      Tscheljabinsk, Ural, Russland

      Charakter:
      Evaniya ist eine recht aufgeschlossene, aber ruhige junge Frau, welche eher sachlich ihre Probleme und aufkommende Diskussionen zu klären versucht. Sie war noch nie ein Freund der Gewalt, doch die Umstände des Überlebens in der jetzigen Zeit veranlassten sogar die sich sonst von jeglichen Konfrontationen distanzierende Eva sich und ihre Liebsten mit Hilfe der ihr bereitgestellten Waffen zu verteidigen. Unter Aufsicht des obersten Kommandanten in Paris war Eva ein Teil des kleinen Auslöschungstrupps des Militärs.

      Ihre Emotionen hat sie meistens gut unter Kontrolle, handelt so gut es ihr möglich ist sachlich und neutral anderen gegenüber und distanziert sich weitestgehend von den Vampiren, sofern ihr dies möglich ist. Zu ihrem eigenen Glück hatte sie selbst noch nie aus nächster Nähe einen von ihnen sehen müssen, waren die Bestien bei ihrem Eintreffen meistens schon weggebracht worden oder zumindest tot. Sie selbst ist überwiegend nur dafür zuständig die Beute zu identifizieren und Überlebende sicher zurück zu bringen.

      Evaniya kannte es nie anders, wurde sie wie so viele in eine Welt der Zerstörung, des Krieges und des Überlebens hinein geboren und hatte mit etlichen Kindern in ihrem Alter bereits früh lernen müssen mit Waffen umzugehen. Am besten kommt sie mit Fernwaffen klar, die zwar langsamer im Schuss waren, dafür jedoch die Präzision verstärkten. Auf dem Schießstand war sie in ihrem damaligen Alter von 12 Jahren die beste Schützin mit einem Scharfschützengewehr.

      Trotz der finsteren Zeit im derzeitigen Frankreich lässt sie es sich nicht nehmen nachts die Sterne zu bewundern, welche sie von der Seine aus deutlich sehen konnte. Zwar hasst sie die lauten Gespräche und Geräusche beider Fraktionen, wollte sie nicht mitbekommen, wie Blut, Geld und manchmal sogar Menschen gehandelt wurden, um den Frieden im Stadtinneren zu wahren, doch versucht sie weiterhin alles auszublenden, um die letzten schönen Dinge in ihrem Leben nicht missen zu müssen. Der Schnee gehört auch noch auf ihre Liste ihrer Lieblingsdinge, doch leider hatte sie seit Jahren keinen richtig weißen Schnee mehr sehen können. Lediglich fallenden Matsch, welcher sich mit Asche und Blut vermischt hatte.
      Seit ihrer Geburt an wurde ihr eingetrichtert, was die Vampire zu den Bestien machte, welche sie waren. Seither hegt sie einen regelrechten Hass gegen die Monster, ebenso wie die dazu gehörige Musik. Sobald sie von der anderen Seite der Seine auch nur eine Melodie hört, so läuft sie gern auch einmal verbotener Weise aus der Stadt hinaus, um keinen Ton davon hören zu müssen. War es immerhin der Lockruf der Bestien.

      Besonderes:
      ~ als gebürtige Russin kann sie perfekt Französisch, aber kein Wort Russisch
      ~ sie besitzt eine 10cm lange Narbe am linken Oberarm, die sie durch einen Streifschuss eines Soldaten bekommen hatte
      ~ sie hat noch nie in ihrem Leben auch nur einmal Musik oder Gesang gehört

      Sonstiges:
      ~ sie ist 1,69m groß bei einem Gewicht von 64kg
      ~ ihre Lieblingsfarben sind Violet und bordeaux rot
      ~ auch wenn sie es nicht zeigt liebt sie unnatürliche Augenfarben
      ~ sie schwärmt seit 4 Jahren für einen Soldaten in ihrem Aufklärungstrupp
      ~ würde am liebsten die Welt vor der Zerstörung und dem Krieg kennen


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      24505b14e669b7d82ab3fb681cda2e6a.jpgName:
      Joél de l'Aurore

      Alter:
      128 Jahre
      03. Juni, Zwilling

      Herkunft:
      Gordes, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich

      Charakter:
      Joél ist ein sturer und recht eigensinniger Mann, welcher meist nach seinem eigenen Befinden als das der anderen handelt und meist als egoistisch und selbstverliebt gilt. Seit dem Krieg zwischen den Menschen und den Vampiren wurde sein Verhalten zunehmend schlimmer, dass es sogar soweit ging, dass er sich selbst einen abgelegenen Ort gesucht hatte, um dort sein Leben weitergehens in Ruhe verbringen zu können.

      Joél lebte bereits, als der Krieg sein volles Ausmaß angenommen hatte und keiner mehr auch nur Kontakt zu der jeweilig anderen Fraktion mehr hatte. Als Kind hatte er selbst jedoch noch das Glück, dass er in einer kleinen Stadt in Frankreich leben durfte, in welcher noch eine Handvoll Menschen mit den Vampiren zusammen lebten, lachten und musizierten, bis der Krieg im ganzen Land ausgesprochen wurde. In dieser Zeit hatte er auch jemanden kennengelernt, mit wem er zu dieser Zeit geflüchtet war, um sich ein ruhiges Leben aufzubauen. Keine Kriege, etliches an Musik und keine Flucht. Das war das einzige, was er wollte, doch war sein Traum davon schneller in Scherben geschlagen worden, als es ihm lieb war.

      Seither ist er zurückgezogen, hat sein Lächeln beinahe gänzlich verloren und wirkt anderen gegenüber eiskalt, was jedoch nur eine Handvoll durchschauen konnten. Kommt es doch einmal dazu, dass er sich unter Massen befindet, so kann es schnell einmal geschehen, dass er seine Beherrschung verliert. Zu viele Diskussionen oder lautes Schreien kann er weder leiden noch gut damit umgehen, weswegen er selbst in solchen Situationen die Lautstärke hebt oder gar von Dannen zieht. Meist geschieht dies bei den Treffen, in welchen sie ihr weiteres Vorgehen gegen die Menschen besprachen, auf welches er selbst keine Lust hat.

      Nur wenige Personen duldet er in seiner Gegenwart und lässt bei diesen zu, dass diese ihm mal gehörig ihre Meinung geigen oder ihm seinen Kopf waschen konnten. Brauchte er zumindest eine Person, die ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holte, wenn er wieder mit seinen eigenen Gedanken im Streit war. Wollte er selbst diesen Krieg nicht mehr erleben müssen und einfach wieder in Frieden mit den Menschen leben können, weswegen er entweder sein Paradies finden oder von der Welt Abschied nehmen mochte.

      Besonderes:
      ~ trinkt kein menschliches Blut
      ~ hat eine Schwäche für Tiere
      ~ trägt einen kleinen, mit Juwelen verzierten Schädel aus Glas bei sich

      Sonstiges:
      ~ ist 1,83m groß mit einem Gewicht von 87kg
      ~ seine Lieblingsfarben sind schwarz und weiß
      ~ hat bernsteinfarbene Augen, wenn er wütend wird werden sie blutrot
      ~ glaubt nicht an wahrhaftige Liebe
      ~ würde am liebsten irgendwo für sich alleine leben
      ~ will unter keinen Umständen eine Bestie werden

      ╔═.✵.════════════════╗
      ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє.
      ╚════════════════.✵.═╝



      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєяутнιηg!"




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