Long Lost Heritage [Countess & Codren]

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    • Long Lost Heritage [Countess & Codren]


      Eine Welt, vereinigt von Rassen, die sich die Herrschaft aufgrund ihrer Fähigkeiten teilen, droht dem Untergang geweiht zu sein. Vor tausend Jahren gelang den Menschen, den niedrigsten Kreaturen, deren Sinne so stumpf sind, dass sie noch nicht einmal eigene Fähigkeiten besitzen, der Durchbruch einer Erfindung, mit der sie eben jene Fähigkeiten der anderen Weltrassen nachstellten. Sie entwickelten mehr dieser Gerätschaften, die zum einen die Fähigkeiten nachahmen, verbessern und zum anderen neue Fähigkeiten entwickeln konnten, mit denen sie schließlich in einen Krieg zogen, um sich der tyrannischen Herrschaft der anderen zu entziehen. Dieser alles beherrschende Weltkrieg dauerte Jahrzehnte, forderte Opfer auf beiden Seiten, gab den Menschen allerdings zum ersten Mal in ihrem Leben so etwas wie Freiheit. Eine Kapitulation war ausgeschlossen, sie würden sich nie wieder freiwillig in die Sklavenschaft zurückbegeben, aber die Weltherrschaft an sich zu reißen war allerdings auch keine Möglichkeit, denn obwohl die Geräte vielleicht besser als manche natürlichen Fähigkeiten waren, so waren sie doch nicht unfehlbar, konnten zerstört oder verloren gehen und waren letztendlich nicht so instinktiv zu benutzen, wie die natürlichen Fähigkeiten der anderen Rassen.

      So kam es - um den Krieg und das Massakrieren zu beenden - zu einer Verhandlung, bei der sich alle Mächte einem gemeinsamen Vertrag unterworfen, in dem die Sklavenschaft der Menschen offiziell beendet, die Menschen auf den selben Rang wie alle anderen gesetzt wurden und damit der Krieg beendet wurde. Die Benutzung der Gerätschaften wurde verboten und sie wurden an unbekannten Orten verschlossen.
      Tausend Jahre vergingen, in denen sich das Leben einigermaßen wieder normalisierte und sich die Menschen ihre eigene Zivilisation aufbauten. Der Vertrag wurde zwar nicht vergessen, nachdem er die Grundlage gegen jegliche Ungerechtigkeiten bildete, doch wie das mit Legenden so üblich war, wurden über die Generationen die Klauseln des Vertrags falsch wiedergegeben, es wurde sich an falsche Dinge erinnert und die Überlieferungen waren schließlich nicht mehr wahrheitsgetreu. Die Erfindungen der Menschheit wurden als Mythos abgetan und der Weltkrieg auf der Grundlage wiedergegeben, dass die Menschen in einer solchen Anzahl angegriffen hatten, dass sie die anderen trotz ihrer Fähigkeiten schlichtweg überrumpelt hatten. Nachdem auch die ganzen Erbauer dieser Geräte schon längst verstorben waren, gingen sie als reine Legenden ein.
      Nach dieser langen Zeit der Entwicklung kam nun allerdings langsam wieder ein höherer Rassismus gegen die Menschen hervor, die schließlich als die schwächeren angesehen wurden. Die Sklaverei war in vielen Ländern noch weit verbreitet und somit auch die Sklaverei der Menschen, die wenig kosten und von denen ausgegangen wird, dass sie sowieso nur dafür geschaffen wurden.

      Doch nun wurde plötzlich eines der Geräte entdeckt. Sämtliche Menschen erkannten mit einem Mal, dass sie tatsächlich einmal die Mittel dazu hatten einen gefährlichen Krieg zu führen und sich gegen ihre Sklaventreiber aufgelehnt hatten, und die ganze Welt erkannte, dass die Geräte, die im Vertrag genannt wurden, tatsächlich irgendwo zu existieren schienen und damit der Gefahr ausgesetzt waren, gefunden und eingesetzt zu werden. Nun bestand die Gefahr eines neuen, gewaltigen Weltkrieges, der ein weiteres Mal Millionen von Leben auslöschen würde, da der Vertrag nicht unfehlbar ist und Lücken gefunden und genutzt werden können. Jeder würde sich, in Anberaumung dieser Gefahr, überlegen müssen, auf welcher Seite er stand. Würden die Menschen tatsächlich so weit gehen einen neuen Krieg anzuzetteln, um sich aus einer neuen Sklaverei zu befreien? Sollte man versuchen selbst nach den Gerätschaften zu suchen, um sich im Krieg einen günstigen Platz zu ergattern? Sollte man versuchen die Geräte zu finden und irgendwo zu verstecken, wo sie ganz sicher niemand findet - oder sie sogar zerstören? Sollte man sich zusammenschließen und einen Krieg anzetteln, bevor die Menschen selbst die Geräte finden - oder sollte man sich ihnen womöglich anschließen in der Hoffnung, dass sie, sollten sie doch die Weltherrschaft an sich reißen können, mit ihren Verbündeten erbarmen hätten? Eine schwierige Entscheidung wartete auf sämtliche Mächte dieser Welt.



      @Countess
    • Idras Wenkhil




      Rasse: Raschai
      Alter: 32
      Größe: 1,89 m
      Fähigkeit: Steinwandeln

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      Raschai

      Rassenmerkmale: Elfenartige Ohren und Hautmusterungen
      Verbreitete Fähigkeit: Naturwandeln
      Bevölkerungsdichte auf der Welt: Gering bis mittel

      Lebensweise: Die Raschai verbringen ihr meistes, wenn nicht gesamtes Leben innerhalb ihrer Familie. Da sie somit meist große Unterkünfte benötigen, um alle Familienmitglieder unterzubringen, besitzen die meisten Raschai eigenes Land, auf das sie bauen. Nur wenige Familien leben in Städten.

      Religion: Der Glaube der Raschai bezieht sich auf den Ursprung allen Lebens, den die Familie Raschai bildete. Sie erschuf die Welt, das Leben und sämtliche Attribute, die damit kamen und brachte das Gleichgewicht hervor. Die Raschai waren eine riesige Familie, deren Mitglieder einzelne Aufgaben besaßen. Nach diesem Glauben gibt es zu jedem Stück dieser Welt ein raschaisches Familienmitglied, das ihn erschaffen hat. Extremisten dieses Glaubens stützen sich meist auf ein einzelnes Familienmitglied, das ihren Vorstellungen zusagt, anstatt - wie eigentlich üblich - die Familie Raschai als großes Ganzes zu betrachten.

      Weltanschauung: Für die Raschai gibt es auf der Welt nur zwei Rassen: Gemusterte und Musterlose. Gemusterte, zu denen in den meisten Fällen nur ihre eigene Rasse zählt, sind direkte Nachkommen der Raschai Familie, während Musterlose die Bastarde darstellen, die einige weniger glorreichen Familienmitglieder während der Erschaffung auf die Welt setzten. Die Muster bilden für sie dabei eine natürliche Verbindung zur Energie des Erdreichs, aus der sie ihre Fähigkeiten schöpfen und daher behaupten viele, dass Musterlose ihre Fähigkeiten lediglich erschlichen haben.

      Bedeutung der Muster: Die Hautmusterungen werden genetisch vererbt und gehen verloren, wenn sich ein Raschai mit einem Nicht-Raschai paart. Ihnen wird eine hohe Bedeutung zugeschrieben, die manchmal sogar so weit geht den Charakter des Besitzers vorherzusagen, und alle Raschai tragen ihre Muster mit ausnahmslosem Stolz. An den Stellen der Muster ist das Fleisch bis zum Knochen hin gefärbt und wächst im Muster nach, wenn es an der Stelle verletzt wird. Manche Glaubenskreise betrachten ihre Muster als heilig oder sogar intim.

      Ränge: Raschai-Familien unterteilen sich in Verwandtschaftsgrade. Jede Familie besitzt ein oder mehrere Familienoberhäupter, welche offiziell den Namen der Familie nach außen hin tragen und als Vertretung der Gesamtheit angesehen werden. Alle direkten Nachkommen und Eltern des aktuellen Familienoberhauptes gehören dem 1. Verwandtschaftsgrad an und besitzen damit am meisten Autorität. Das Familienoberhaupt bestimmt seinen Nachfolger nach freier Wahl und in einem unvermitteltem Todesfall, wird der älteste Vertreter des höchsten Grades zum neuen Oberhaupt.
      itglieder des 2. Verwandtschaftsgrades stellen Geschwister der Eltern und Nachkommen bzw. Eltern dieser Geschwister des Familienoberhauptes dar, den 3. Verwandtschaftsgrad besitzen die Ehepartner jener Geschwister, den 4. Grad besitzen die Eltern jener Ehepartner und den 5. jeder darüber hinaus. Inoffiziell gilt man ab dem 4. Verwandtschaftsgrad allerdings schon nicht mehr als Teil der Familie.
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      Familienstammbaum:
      Family Tree Wenkhil.PNG

      Aufgabenbereiche:
      Idras: Finanzen / Haushalt
      Schwester Nala: Ländereien
      Cousin Vathar: Militär
      Mutter Lyntia: Beziehung zu anderen Familien

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    • Eldyra Leveilleur



      Rasse: Solis Albus
      Alter: 27
      Größe: 1,74 m
      Fähigkeit: Irrlicht
      Sonstiges: Mittlerweile nicht mehr dazu in der Lage, ihre Fähigkeit auszuüben; da sie sich innerhalb der Sklavenschaft befindet und unterdrückt wird.
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      Solis Albus

      Rassenmerkmale: lange, spitze Ohren, weißes bis silbriges Haar, Porzellan gleichender Hautton
      Verbreitete Fähigkeit: Nutzung/Veränderung des Lichts verschiedenster Art und Weisen
      Bevölkerungsdichte auf der Welt: Äußerst gering


      Lebensweise: Schon immer umfasste die Anzahl der Solis Albus keine hohe, allerdings wurden sie genau aus diesem Grund geschätzt und als eines der ältesten Völker verehrt. Die Solis Albus zählen zu der höchsten Rasse innerhalb der Artenrangfolge und trugen vor Jahrtausenden von Jahren massiv zur Entstehung des gesamten Reiches bei. Gerade weil sie in der Lage dazu sind, das Licht auf allerlei Art und Weisen zu brechen/nutzen/verändern. Im Laufe des Krieges wurde die Rasse beinahe völlig ausgelöscht, genau so wie andere Elfenrassen in ihrer Existenz bedroht waren. Da die Solis Albus schon immer aus wenigen Vertretern bestand, wurden sie von anderen Rassen gestürzt und letzendes insoweit unterdrückt, dass sie heutzutage meist in Sklaverei leben. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass sie nie wieder an der Spitze der Rangordnung stehen und das System bestehen bleibt.


      Religion: Die Solis Albus verehren den Sonnen- und Schwurgott Helios. Stets hinter seiner Schwester Eos fährt Helios in seinem vierspännigen Wagen von Ost nach West über den Himmel, während vier prächtige Rösser seinen Wagen ziehen. In den Augen der Solis Albus ist das Haupt Helios von Strahlen umgeben und wird mit der Sonne selbst identifiziert. Die Solis Albus sind der Meinung, Helios verfügt über die Gabe, das Verborgene ans Licht zu bringen und sieht als leuchtender Sonnengott alles. Nichts bleibt dem Sonnengott verborgen, weshalb er gleichzeitig als Gott des Lichtes verehrt wird. Er hört und sieht nicht nur alles, er ist es auch, der Blinde heilen oder Narren mit Blindheit schlägt. Innerhalb der Religion der Solis Albus existieren noch weitere Götter; doch nur Helios wird als der rechtmäßige Gott verehrt.


      Ränge: Innerhalb der Solis Albus gilt das Recht der Älteren. Je älter ein Vertreter ist, umso mächtiger ist er in den Augen anderer. Nur diejenigen, die die rechtmäßigen Rassenmerkmale aufweisen, werden überhaupt als Vertreter der Rasse angesehen. Ein Kind, das bei der Geburt oder auch im Laufe des Lebens keine typischen Rassenmerkmale aufweist, eine andere Haarfarbe oder Ähnliches besitzt, wird verbannt. Deshalb kann man die Solis Albus direkt identifizieren. Mittlerweile gibt es jedoch Vertreter, die absichtlich ihr Äußeres verändern oder manipulieren, um nicht ihrer Abstammung entlarvt und der Sklaverei zum Opfer zu fallen.
      my review on life so far:

      ★ ★ ★ ☆ ☆
    • Seria Sinclair



      Rasse: Mensch
      Alter: 25
      Größe: 1,67 m
      Fähigkeit: keine
      Sonstiges: Wurde in die Sklavenschaft hineingeboren und zählt zu den gewöhnlichen Menschen ohne besonders herausragende Fähigkeiten und/oder Auffälligkeiten.
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      Menschen


      Rassenmerkmale: keine besonderen Auffälligkeiten. Der Alterungsprozess bei Menschen geht weitaus schneller vonstatten als bei anderen Rassen, wodurch Menschen in einem für andere Rassen nicht sonderlich hohen Alter bereits diverse Veränderungen der Haut aufweisen (z.B. Falten, schlaffe Haut, Talgfilme etc.).
      Verbreitete Fähigkeit: Keine direkte. Menschen sind im Gegensatz zu anderen Rassen weitaus begabter in Tätigkeiten, die hohes Geschick erfordern. So waren es auch die Menschen, die mithilfe von Magie anderer Rassen die ersten Erfindungen auf die Welt brachten, um künstliche Fähigkeiten zu erschaffen und ihrem sonstigen trostlosen Dasein ein Ende bereiteten. Im Zuge dieser Vergangenheit gelten Menschen als keine besonders ansehnliche Rasse - zu groß ist die Angst, dass Menschen erneut zu solch Durchbrüchen in der Lage sein könnten. Daher haben vereinte Rassenoberhäupter dafür gesorgt, dass die Rasse der Menschen mittlerweile die meisten Sklaven ausmachen. Dafür sind sie auf diesem Gebiet heiß begehrt, da sie in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden können.
      Bevölkerungsdichte auf der Welt: sehr hoch


      Lebensweise: Menschen haben von Beginn der Zeit an ein ziemlich einfaches Leben geführt. Sie waren unterschiedlich gut in verschiedensten Aufgabenfeldern und teilten sich untereinander ein, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Sie besitzen noch immer keine hohe Lebenserwartung und sind im hohen Alter kaum mehr dazu in der Lage Arbeiten zu verrichten, weshalb sie von den meisten Rassen als nutzlos angesehen werden. Nachdem der Krieg also vorbei war, wurde dafür gesorgt, dass die Menschen allesamt in die Sklavenschaft gezwungen wurden. Ohne Hilfe ihrer Gerätschaften, die ihnen künstliche Fähigkeiten verliehen, waren sie also bis auf das Verrichten einfacher Arbeiten nicht von besonders hohem Wert.


      Religion: Der Glaube zwischen den Menschen variiert stark. Es gibt zwar meist nur einen richtigen Gott und dessen Sohn, die von den Menschen verehrt werden - wie genau er aussieht, welch Taten er vollbringt und wie er sich den Gläubigen als erkenntlich zeigt, unterscheidet sich von Manuskript zu Manuskript. Der Gott der Menschen trägt verschiedene Namen und doch enthält jede Glaubensweise mindestens einen Funken der Gemeinsamkeit. Innerhalb der Menschenrasse ist es auch nicht verwerflich, nicht nur einer einzigen, gemeinsamen Glaubensweg zu verfolgen - was bei anderen Rassen wiederum für Ablehnung sorgt.


      Ränge: Menschen legen viel Wert auf Familie, in welcher ein jeder seine ganz persönliche Rolle verkörpert. Dennoch gibt es kein festgeschriebenes Rangsystem, das einen Menschen zu etwas zwingt, was er nicht will und gleichzeitig legen Menschen keinen Wert auf eine bestimmte Haarfarbe, einen bestimmten Hautton oder Ähnliches. In den Augen der meisten Menschen ist ein jener gleichviel wert, ohne dabei Unterscheidungen vorzunehmen. Selbst ein unehelich gezeugtes Kind ist nicht weniger wert.
      my review on life so far:

      ★ ★ ★ ☆ ☆