Puppet Master ( Taru, Fury, Minacat )

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    • Puppet Master ( Taru, Fury, Minacat )

      PUPPET MASTER

      Auf dem Kontinent Grana gibt es mehrere Reiche und Nationen, die mehr oder weniger friedliche, aber auch feindliche Beziehungen führen. Die üblichen Streitigkeiten um Land, Rohstoffe, Macht, Ruhm und Ehre. Und seien die Ansichten der Nationen und Herrscher doch so verschieden, haben sie doch auch alle eines gemeinsam: Puppets. Puppets, oder auch Puppenmenschen genannt, sind künstlich erschaffene Wesen, die in erster Linie der Versklavung zum Opfer fallen. Sie stehen an der untersten Ebene der Bevölkerung, haben so gut wie keine Rechte und werden mies und abwertend behandelt.
      Im Grunde sind sie nur seelenloser Dreck, der gut genug ist, die Schmutzarbeit zu erledigen. Dennoch gibt es auch Ausnahmen für die Puppenmenschen, dieser Folter zu entgehen. Entweder sie leisten gute Arbeit und erhalten soetwas wie normalen, aber durchaus strengen Umgang, oder sie werden von einem Puppenmeister aufgenommen, und versuchen sich mit dem Erreichen einer aktiven Seele freizukaufen. Schon ab dem Diener Meisterpakt steigt ihr Ansehen enorm, und besonders starke Puppets können bei Siegen auch jeden Reich machen, der hohe Summen auf sie setzt. Auch wenn man ihnen wohl nur des Geldes wegen freundlicher entgegen kommt, so sind und bleiben sie dennoch in der untersten Schicht angesiedelt, und werden erst akzeptiert, wenn sie es bis in die Meister Arena schaffen.
      Puppets leben überall in der Gesellschaft. Selbst der ärmste Bauer könnte sich einen Puppenmenschen leisten, und so billige bis kostenlose Arbeitrskräfte erhalten. Wer seinen Sklaven nicht selbst versorgen kann, nutzt halt einfach nur einen Arbeits Vertrag, denn Puppets haben auch etwas Abseits der menschlichen Ortschaften ihre eigenen Dörfer, und gründen dort ihre Familien, wohlwissend, das jedes ihrer Kinder ebenfalls künstlicher Natur ist und zum Sklavenleben verdammt ist. Nachwuchs erhalten sie zudem nur, wenn man es ihnen gestattet und ihnen einen Seelenkern überlässt. Dieser kann dann frei modelliert und entworfen werden. Die weibliche Puppet verschmilzt dann mit dem Kern und trägt diesen wie eine gewöhnliche Schwangerschaft 9 Monate in sich, ehe ein neuer Puppenmensch geboren wird, und wie ein normales Wesen aufwächst. Ab dem 10. Lebensjahr ist eine Puppe Arbeitsfähig und erhält dann auch eine Sklavenausschreibung, und kann so jederzeit verkauft werden. Mit Chance ist es ein Ortsnaher Arbeitsvertrag, mit Pech ein ferner Ort, der natürlich das Verlassen des Familie bedeutet.
      Puppenmenschen haben Träume, die in der Regel unerfüllt bleiben. Verdammt dazu, ein trauriges Leben zu führen, finden die meisten sich auch schnell damit ab, und versuchen das Beste daraus zu machen. Wenn ein reisender Meister eine Ortschaft erreicht, so keimt dennoch ein wenig Hoffnung in ihnen auf, gefunden und anerkannt zu werden. Gerade die Stärksten haben die besten Chancen, ihrem Schicksal zu entkommen. Ab diesem Punkt ist sich meist jeder selbst am nächsten. So kommt es häufig vor, das sie plötzlich streiten, sich bekämpfen und prügeln. Möglichst nah beim Meister, um auch gesehen zu werden. Oder sie wollen ihre Fähigkeiten demonstrieren und hoffen, das sie gefallen. Besucht ein Meister ein Ort, ist also immer was los. Aber so sehr Puppenmenschen einen Meister begrüßen, so sehr möchten die Anwohner eigentlich, das er schnell wieder verschwindet. Immerhin könnten käuflich erworbene Puppets mit ihm einen Vertrag eingehen, und dann fehlt die Arbeitskraft. Andererseits auch eine Möglichkeit diese noch teurer zu verkaufen, um zwei billigere zu erhalten.
      Und so kommt es, das auch heute, in der Ortschaft Esmon, ein Meister auftaucht, und nach brauchbaren Dienern sucht. Zen Tesla, ein Meister der Blitzmagien und des Speerkampfes, hat Großes vor, und muss dafür noch Größeres bewerkstelligen. Wird er an diesem Ort fündig werden, und jene Puppe bekommen, die ihm dieses Unterfangen erfüllen kann?
      Das Schicksal hat erneut am Rad gedreht ....

      Königreich Gaca
      Ortschaft Esmon

      Zen Tesla

      Das Königreich Gaca war ein kleines, aber durchaus eindrucksvolles Königreich, das sich schon oft durchsetzenund behaupten konnte. Das Volk, was dort lebte, und seinem König treu diente, war wohl ernährt und es ging ihm auch soweit ganz gut. Auch wenn man davon ausgehen musste, das allein den Puppenmenschen vieles davon zu verdanken war, da sie viele kostspielige Arbeiten umsonst verrichteten. Auch gab es von einiger Zeit genügend Puppenmeister, die sich hierzulande neue Diener suchten, diese teuer erstanden, oder durch deren siegreiche Kämpfe und hohe Wettsummen, reichlich Geld in die Landeskassen spülten.
      Vor 70 Jahre hatte man begonnen, zahlreiche Arenen zu bauen, in denen sich die Puppenmeister und ihre Puppen, auf kommende Kämpfe vorbereiten, aber auch Wettkämpfe selbst abhalten konnten. Es war eine Blütezeit der Puppenkämpfe. Doch seit mehr als 20 Jahren gab es in Esmon kaum noch Puppen, die einen Meister zu gefallen schienen. Viele versagten bei ihren Diensten gnadenlos, und das hatte inzwischen schon einen schlechten Eindruck auf das Königreich geworfen. Nur wenige konnten diesen ansehlichen Verfall stoppen.
      Puppenmeister waren gefragt wie nie, aber jeder im Land wusste, das Puppenmeister um so weniger nach ihren Puppen fragten. Der schlechte Ruf vertrieb sie meist schon vorher, so das man sich eher in Nachbarreichen versorgte.
      Dennoch blieb Gaca tapfer und stand auch heute noch hoch im Kurs, auch wenn der Reichtum zurückgegangen war. Der Handel florierte, denn Gaca hatte ein stabiles Anbauklima für Nutzpflanzen, Obst und Früchten. Viele Wälder, durchzogen von Wiesen, Bächen und zahlreichen Bauernhöfen und deren Feldern oder Plantagen, waren das, was diesem Land half, seinen König über Wasser zu halten.
      Die größte Handelsstadt des Landes hieß Varez, und lag fast im Zentrum von Gaca. Es gab jeweils noch einen größeren Umschlagsplatz in alle vier Himmelsrichtungen, nahe der Grenzregionen. Dort herrschte immer reger Handelsverkehr und geschäftiges Treiben.
      Ein gutes Straßennetz führte Transportwagen sicher auf ihren Reisen zu den Ortschaften durchs Land.
      Und auf solch einer Straße, wanderte Zen Tesla entlang, in der Hoffnung, in der nächsten Ortschaft fündig zu werden. Eigentlich hatte er sich geschworen, ab der nächsten Ortschaft mindestens eine Puppe aufzunehmen. Er konnte nicht ewig alleine weiterziehen, und kam auch sonst auf diese Weise kaum in den Genuss, mit anderen Meistern und ihren Puppendienern irgendwie Wettkämpfe abzuhalten. Er hätte sich höchstens mit einem anderen Meister darum prügeln können, wer zuerst das Anrecht hätte, Puppen in einem Durch zu rekrutieren. Aber das war langweilig.
      Er hatte bereits einen strammen Marsch hinter sicg, und saß gerade auf einem Stein am Wegensrand, der sich als bequemer Sitzplatz anbot. Er hatte nich viel bei sich. Er trug ein schickes Meistergewand, das sicher nicht billig war. Immerhin fand er sich darin edel gekleidet. Gutes aussehen war ja schon die halbe Miete. Manche Rüpel rannten in verwahrlosten Anzügen umher, oder sahen ajs wie edle Ritter, oder brutale Barbaren. Aber nichts geht über einen feinen Anzug, der mit der Kluft des Adels konkurrieren konnte.
      Aber auf Wanderschaft schien dieser doch eher fehl am Platze. Seine Füße taten weh, die in eleganten - wohlgemerkt nicht ganz billigen - Lederschuhen steckten. Aber das machte nichts. Zen kannte sich bestens darin aus, Geld auszugeben, und kaufte immer nur Dinge, die wirklich wichtig für ihn waren.
      Er hatte eine Ledertasche dabei - nicht nötig zu erwähnen, das diese nicht ganz billig war -, in der er alle Habseligkeiten seiner Raise verstaut hatte. Ein wenig Wechselkleidung und was zu Essen. Letzteres nahm am meisten Platz ein, und deshalb war die Tasche auch schon wieder fast leer. Die nächste Ortschaft war sicher noch ein paar Stunden Fußmarsch entfernt.
      "Diese verdammten Schuhe bringen mich noch um ....", knurrte er, während er seine Füße in der Luft baumeln ließ, und seine Zehen bewegte, um sie zu lockern.
      Wirklich keine Wanderschuhe. Und die Socken sahen auch schon mal besser aus. Durchgescheuert, vom Schweiß verätzt, zerlöchert wie ein Käse aus Urbos. Den Geruch mal außen vor ....
      Gut, das die Schuhe so hochwertig waren und selbst bei dieser Reise nicht auseinander fielen.
      Er wühlte in seiner Tasche herum, und fand noch ein Stück trocknes Brot und eine Wurst, die er zusammen runterwürgte. Als Nachtisch gab es noch ein Minzbonbon. Er hatte in der letzten Stadt einen Süßwaren Händler getroffen, und ihm etwas abgekauft. Das war aber auch ein ganz schön aufschwätziger Typ gewesen. Aber es hatte sich gelohnt.
      Er wurde hellhörig, als er das Klappern von Hufen und das Rumpeln eines Rades hörte. Ein Wagen kam über die Kuppel des Hügels, üder dem die Straße führte. Zen witterte eine Mitfahrgelegenheit, und beksm sie auch. Ein Bauer, der ein wenig Ernte eingeholt hatte.
      Am Ortsrand von Esmon stieg Zen ab, verabschiedete sich und marschierte nun zu Fuß weiter durchs Dorf. Natürlich fiel er auf. Er trug edle Kleidung und war zudem auch noch bewaffnet. Seit Tagen fand man einen solchen Anblick äußerst selten.
      Und schnell machten sich Gerüchte breit, das ein Puppenmeister in die Ortschaft gegommen war. Als er den Markt erreichte, sah er sich um. Eine hübsche kleine Ortschaft. Sie wirkte gepflegt. Und auch die Stände boten ordentliche Dinge an. Selbst das Obst schien von höchster Qualität. Er sah sich um, lehnte vorerst aber noch Kaufgesuche freundlich ab.
      Irgendwie hatte er das Gefühl, als wollte man ihn hinhalten.
      Er hörte Lärm. Ein Mann fluchte und beschimpfte jemanden, der am boden saß und sich entschuldigte. Da war wohl eine Kiste mit Kartoffeln umgefallen. Ohne Zweifel eine Puppe, die Mist gebaut hatte. Tja, das übliche Spiel halt.
      Als er Zen sah, war er eilig damit beschäftigt, seine Puppe aufräumen und verschwinden zu lassen. Zen seufzte. Waren die hier Mangelware? Er hatte an der Ortschaft ein Schild gesehen. Es gab zwei Puppendörfer in der Nähe. Rohmaterial sollte es also genug geben.
      Er ging ein Stück weiter und hielt dann ein kleinen Jungen an, fragte ihm nach dem Weg. Eine Frau polterte plötzlich los. "Heee, nehmen sie mir nicht den Jungen weg. Ich brauch ihn noch. Lassen sie die Finger von ihm!"
      Zen erschrak und nahm ein Schritt Abstand. "Oh, Verzeihung, die Dame. Aber könnten sie mir womöglich verraten, wo man hier kostengünstig übernachten kann?"
      Die Dame schaute grimmig und scheuchte den Jungen fort. "Na im Gasthaus natürlich. Aber günstig ist es sicher nicht. Da drüben den Weg entlang. Am Ende der Straße."
      "Oh, vielen Dank. Einen schönen Tag noch."
      "Verschwinden sie von hier, ehe sie noch Ärger machen."
      "Selbstverständlich. Ich bin schon weg ..."
      Ein komischer Ort. Die Leute hier wirken seltsam im Umgang mit Fremden, dachte er. Er verwarf die Gedanken und machte sich summend auf den Weg zum Gasthaus, das bald in Sicht kam. Es roch schon nach gutem Essen. Sein Magen knurrte wie ein wütender Hund.
      "Ja, da bin ich definitiv richtig." Er klopfte auf seinen Geldbeutel, und spürte noch so einige Münzen darin. Für heute und morgen sollte es definitiv auch reichen.
      Das er inzwischen schon unter Beobachtung stand, von Augenpaaren, die ihm folgten, hatte er noch nicht bemerkt.
      So friedlich der Ort auch war, es würde nicht mehr lange dauern, bis es reichlich Tumult geben würde. Besonders wenn man hörte, das ein Meister vor Ort wäre, der noch keinen Diener hatte.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Izumi Norawka

      Die Arzneien aus teuren Gewürzen herstellt wurden Izumi sehr sorgfältig von Pharmazeutische Assistenten in eine kleine Ledertasche gepackt.
      Still stand sie dort und wartete Geduldig darauf das man ihr die Tasche überreichen würde.
      Warum eine Apotheke die Arznei zum Kunden bringen mussten war ihr ein Rätsel...
      Sie konnte es verstehen wenn die Person Bettlegerisch war oder keine Möglichkeit besaß diese abzuholen jedoch---
      "--Bring das Sir. Leopholt im Gasthaus, verstanden? Wehe dir wenn du es Unterwegs verlieren solltest!", warnte der Assistent die Puppe heute schon zum Dritten mal.
      Als wäre dies jemals vorgekommen...
      ...
      ....
      Naja gut das eine mal!
      Izumi war beim Ausliefern eben unglücklich gestolpert. Wer hatte auch mitten auf dem weg erwartet das ein sich dort Obdachloser niederlassen würde.
      Dabei war das kleinen Fläschchen zu Bruch gegangen und der Inhalt war sofort vom trocknenden Boden aufgesaugt wurden wie ein schwamm...
      Es war also nicht ihre Schuld gewesen, sie war Fleißig und folgsam so wie man es sich von einer Puppe eben wünscht die die Arbeit erledigte die überfällig war.
      "Hast du zu gehört?!", wurde die Stimme des Assistenten Lauter als Izumi weiter ausdruckslos gerade aus starrte.
      Verarbeitend Blinzelnd als wäre sie gerade ganz wo anderes gewesen streckte sie ihre Finger nach der Ledertasche aus, jedoch zog der Assistent diese mit stechenden Blick wieder zurück.
      "Wiederhol was dir gerade gesagt habe!", forderte dieser sogleich streng.
      "Sir. Leopholt, im Gasthaus überreichen.", gab sie trocken zurück und bekamm die Tasche zu fassen aber der Assistent ließ nicht los.
      "Und...?", harkte er drohend nach. "Unterwegs nicht verlieren.", folgte Izumi nächste Antwort mit einem süßen Lächeln und erlangte endlich die Arznei in ihren Händen. Behutsam drückte sie es Ansicht und nickte noch einmal: "Ich werde acht geben, versprochen."
      Skeptisch folgte ein tiefer seufzte von Assistenten welcher vorerst sich mit diesen Worten zufrieden geben musste.
      Aber Izumi wusste das ein erneutes versagen sicher bestraft wurde...
      Warum war der Patient auch im Gasthaus?
      Ein so voller Ort war wirklich nicht gerade die beste Übergabe für Medikamente.
      Dieses Mal achtete sie darauf nicht über herum liegende Menschen zu stolpern...
      Believe Me ~

    • Faith Valentine

      Es war noch nicht einmal richtig Mittag gewesen und das Gasthaus ist bereits jetzt schon deutlich mit hungrigen Gästen besucht. Überall roch es nach däftigen Essen und das Bier wurde ebenfalls in rauen Mengen an die Tische geliefert. Bereits seit einigen Stunden sauste auch Faith zwischen den verschiedenen Tischen und der Küche hin und her. Sie nahm Bestellungen auf, brachte die bestellten Speisen und Getränke zu den Gästen, räumte das benutzte Geschirr ab und machte auch die Abrechnungen. Wobei der Chef des Gasthauses die Abrechnungen sehr genau nachkontrollierte. Erst vor wenigen Tagen hatte Faith deswegen großen Ärger bekommen als sie bei einem Gast ein Bier zu wenig abgerechnet hatte. Das fehlende Bier in der Abrechnung wurde ihr von ihrem eh schon eher mageren Gehalt abgezogen. Eigentlich hatte Faith schon längst die Schauze voll von diesem Drecksort gehabt. Am liebsten würde sie einfach ihre wenigen Habseligkeiten packen und von hier verschwinden. Doch wohin sollte sie nur gehen ? Immerhin war dieser Drecksort auch ihr Zuhause gewesen. Vermutlich war Faith für immer dazu verdammt hier an diesem Ort zubleiben. Doch entmutigen lies sie sich durch diese Tatsache ganz und gar nicht. Und das erst recht nicht vor den Gästen. Faith war ziemlich gut darin ihre wahren Gefühle und Gedanken zu verbergen und trotz ihres Unmutes stehts ein freundliches Lächeln im Gesicht zuhaben. Als nächstes nahm Faith auch schon die Bestellung eines jungen Mannes entgegen. Im Gegensatz zu den meisten Leuten schien dieser jedoch völlig Neu hier im Ort gewesen zu sein. Zumindest kannte sie den Großteil der Stammkundschaft die sich hier für gewöhnlich im Gasthaus niederließen. Vielleicht handelte es sich bei dem jungen Mann um einen umherziehenden Händler ? Gut gekleidet wie ein Händler war er zumindest. "Willkommen im Brauhaus. Darf ich ihre Bestellung entgegen nehmen ?" Begrüßte Faith den jungen Mann mit freundlicher Stimme und einen äußerst charmanten Lächeln auf den Lippen. "Ich empfehle Ihnen übrigends unser kräftiges Kellerbier, eine Spezialität des Hauses." Fügte Faith kurz noch hinzu bevor sie im Anschluss seine Bestellung aufnahm. Sofort machte sie sich auf den Weg in die Küche damit der junge Mann nicht lang auf seine bestellten Speisen warten musste. Doch weit kam sie nicht wirklich, denn schon nach kurzer Zeit stieß Faith ziemlich heftig ebenfalls mit einer anderen Dame zusammen. Es handelte sich dabei um das Mädchen, welche bei der Apotheke arbeitete und den Menschen ihre Medikamente vorbei brachte. Faith kannte sie nur flüchtig vom sehen her aber das Mädchen war genauso eine Puppe wie sie selbst gewesen. Noch bevor Faith sich bei ihr entschuldigen konnte sah sie wie eine kleine Tasche zu Boden fiel und daraufhin eine seltsame Flüssigkeit darin auslief. "Verdammt ! Kannst du den nicht aufpassen wo du hin rennst ?" Murmmelte Faith ziemlich verärgert vor sich her. Sie konnte wirklich von Glück reden das sie gerade keine Speisen oder Getränke transportiert hatte.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"
    • Izumi Norawka


      Weil ihr nur ein Name geben wurde hatte die Puppe Schwierigkeiten denn Kunden zu finden... Es war viel zu viel los und das zu so einer unpassenden Uhrzeit!
      Sie hatte keinerlei Verständnis dafür sich hier zu betrinken, die Menschen an diesem Ort schien Regelrecht ihren Kunmer ertränken zu wollen.
      Mit verengten Augen war dir kleine daher voran gegangen, jeden Gast genauer von weiten Fokussieren welcher auf den Namen passen könnte oder eine passende Reaktion zeigte auf ihre Lieferung zu warten---
      Blondes Haar aus denn Augenwinkel war das erste was ihre Augen verspätet bemerkte und ein stoß folgte der Kräftig genug war das Izumi nicht nur zurück stolperte sondern ihr diw Tasche aua ihren kleinen Händen entglitt.
      Der Schock darüber war größer als der zusammen prall selbst.
      "Oh n-nein...!", hauchte sie hevor ubd ging sogleich auf die Knie.
      Ihre Finger zuckten kurz bevor sie die Tasche berührte da sie ebenfalls nun sah wie der Flüssige Inhalt aus der Tasche lief.
      Wehe dir wenn du es Unterwegs verlieren solltest!
      Die Stimme des Pharmazeutische Assistenten hallte in ihren Kopf und als sie die Taschr öffnete konnte sie sehen wie das Fläschchen zerbrochen war... Die Scherben und der Flüssige Inhalt darin glänzten ihr fast höhnend entgegen... Sie... Sie... Würde Bestraft werden!
      Sie hatte es wieder vermasselt...
      Nein...
      Sie war nicht schuld gewesen!!
      Ihr Blick hob sich der Anderen Puppe nun deutlich erzürnt entgehen.
      "Ihr seid es die gegen mich gelaufen ist! Ist euch im klaren wie Teuer diese Arznei war!?", fragte sie Forsch und versuchte der Größeren trotzdem mutig entgegen zu blicken als sie sich wieder erhob.
      Dem Bettler auf der Straße konnte sie nicht um Ersatz Anklagen aber diese Puppe hier Arbeitete in einem Gasthaus... Vielleicht konnte sie die Strafe für sich mindern wenn sie wenigstens das Geld dafür bekam!
      Sie durfte sich jetzt nur nicht als die Schuldige hier unterstempeln lassen.
      "Das... Das müssen Sie erstatten!", blieb Izumi in der Höflichen Ansprache trotzdem darauf bedrängen.
      Believe Me ~

    • Zen Tesla

      Er hatte das Gasthaus betreten, und sich einen freien Tisch gesucht. Natürlich wurde er wie die meisten anderen, die nicht sofort ins übliche Ortsbild passten, auffällig angestarrt und gemustert. Aber ansonsten ließ sich der laufende Betrieb nicht von ihm beeinflussen. Er grüßte einige Gäste auf dem Weg zum Tisch, wo er nun saß und versuchte, freundlich auszusehen. Und es dauerte auch nicht lange, bis eine Blonde Frau zu seinem Tisch fand, ihn begrüßte und nach seiner Bestellung fragte.
      "Oh, hallo, die Dame. Ich würde gern eine große Portion Eintopf bestellen. Dazu ein paar Scheiben Brot, wenn sie haben."
      Natürlich hatten sie. Es gab hier sogar einen Bäcker in Esmon, der für sein Brot berühmt war .... innerhalb Esmons. Auch der vorgeschlagene Kellerbier schlug Zen nicht aus. Was man empfohlen bekam, schmeckte meistens auch. Niemand würde mit üblen Getränken irgendwie Werbung machen, und seinen Ruf riskieren, und bevor er hier was falsches bestellte, lieber die Emphelungen genießen.
      Einige Leute unterhielten sich verstohlen über den Fremden. Man konnte ihn nicht einordnen. Immerhin hatte er seine Waffe vor am Eingang gelassen, was schon mal für ihn sprach, da er die Hausetikette wahrte. Vermutlich einer der Gründe, weshalb die Puppenkellnerin keinen Verdacht schöpfte. Einfach nur ein reisender mit etwas mehr Geld und Anstand was den Kleidungsstil betraf. Vielleicht ein Händler aus einer Stadt?
      Zen holte einen kleinen Block aus seiner Tasche und einen Kohlestift, und fing an einige Notizen zu machen.
      "Hmm, mal sehen. Bisher keine Anzeichen für eine brauchbare Puppet **kritzelkritzel**. Ob die hier überhaupt was anbieten? Jedenfalls sind die Bewohner äußerst freundlich **kritzelkritzel**. Mir wurde sogar ein Kellerbier empfohlen **krakel**. Wenn es gut schmeckt, werde ich es weiterempfehlen." **kritzelgekrakel**
      Es wurde plötzlich laut und jemand fiel zu Boden. Ein leises Klirren ertönte und ein Poltern eines Tablets, das zu Boden gefallen war. Zen schaute kurz rüber, sah aber Niemanden in der Richtung. Das lag auch daran, das ein weiterer Tisch mit Gästen in Blickrichtung stand und die beiden Puppen noch am Boden kauerten. Sicher war der Dame etwas heruntergefallen.
      Ein paar der Gäste lachten, zwei andere schienen nicht erfreut darüber zu sein.
      "Herrje, jetzt schau sich das mal einer an. Jetzt hab ich mich erschrocken und vollgekleckert, nur wegen dieser dummen Pute.", knurrte der eine, ein grimmig aussehnender Bauer, der eine Suppe löffelte, und sich wohl etwas erschrocken hatte, und dabei sein Hemd bekleckerte. Ein weiterer Bauer der bei ihm am Tisch saß, kippte sich vorsichtig etwas von dem Wein über das Bein, und verteilte noch etwas auf dem Tisch selbst, und in seinem Essen.
      Erbost und auch etwas lauter warf er sich in die Beschwere des anderen ein. "Und mir ist der Wein verschüttet. Kann man denn hier nicht mal in Ruhe essen? Was ist das für eine nutzlose Kellnerin?"
      Beide gribsten und kicherten verstohlen. Der eine winkte schon zum Wirt, der auch der Chef war, und gerade den Raum betreten hatte.
      "Hee, HEEE, Wirt, kommt zu uns. Eure Kellnerin hat dafür gesorgt, das wir unser Essen nicht genießen konnte. Sogar Antons Hose ist besudelt. Wir werden nicht zahlen für das Essen, und im Gegenzug übernehmen wir selbst die Reinigungskosten. Dass das klar ist!"
      Natürlich waren die Kosten dafür geradezu Null, da ihre Frauen die Wäsche machten. Auf kosten der Puppe jedoch umsonst Essen, das war ihnen nur recht.
      Zen beobachtete das Schauspiel zunächst, war aber mit der Art und dem Umgang der Beiden der Kellnerin gegenüber äußerst unfair. Mal sehen was der Chef dazu sagen würde. Vielleicht hatte er für solch eine edle Dame ein eben so edlen Verteidigungs Aspekt. Vorallem, weil der eine Lump sich selbst verdreckte und alles der Kellnerin anlastete.
      Außerdem schien da noch Jemanbd auf sein Geld zu beharren. Eine weitere Dame, er sah sie, als beide aufgestanden waren, wollte ebenfalls ihre zerbrochene Ware erstattet haben. Es handelte sich dabei wohl um eine Arznei. Sowas konnte durchaus teuer werden. Er sah sich um, und bemerkte, das es ganz still geworden war. Nur Besteck klimperte gelegentlich, während man weiter aß, aber die Gespräche waren verstummt, und die Aufmerksamkeit auf die beiden Damen und den Wirt sowie den beiden Bauern gerichtet.
      Zen zückte schnell wieder sein Notizheft, und kritzelte etwas hinein. Viel mehr fügte er noch einen Anhang hinzu. "Die Bauern benehmen sich so wie sie aussehen - grimmig." **Krakel**
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Faith Valentine

      Faith verdrehte ziemlich verärgert die Augen als sie mitbekam was da gerade vor sich ging. Dabei konnte sie am aller wenigsten dafür, immerhin war die andere Puppe in sie hinein gerannt. Das diese schmierigen Bauern diese Gelegenheit gleich zu ihren Vorteil nutzen mussten war völlig klar gewesen. Dennoch versuchte Faith ihre Beherrschung nicht zu verlieren. Doch als sie plötzlich von etwas weiter hinten die Stimme ihres Chefs vernahm wurde der Blondhaarigen plötzlich ganz anders zumute. "Faith !!! Was hast du nun wieder angestellt ?!" Brüllte dieser von etwas weiter hinten und kam unverzüglich zu ihr gelaufen. Faiths Chef war auch gleichzeitig der Wirt gewesen, ihm gehörte das Gasthaus. Dan plötzlich änderte sich sein Gesichtsausdruck ins übertrieben freundliche als der Wirt sich den zwei Bauer zuwendete. "Es tut mir wirklich sehr Leid für diese Unannehmlichkeit, selbstverständlich gehen ihre Getränke und Speisen für Heute aufs Haus." Faith wusste das die Bauern damit durchkommen würden, sie gehörten zur Stammkundschaft und kamen fast jeden Tag hier her. Im nächsten Augenblick drehte sich der Wirt mit strengen Blick wieder zu Faith "Die Getränke und Speisen der beiden Herren werde ich die vom Lohn abziehen, damit das klar ist. Und jetzt mach dich wieder an die Arbeit damit die übrigen Gäste ihre Bestellungen noch rechtzeitig bekommen." Innerlich kochte Faith förmlich vor Wut, doch wie immer lies sie sich nichts anmerken und machte sich wieder an die Arbeit. In der Zwischenzeit schenkte der Wirt auch der anderen Puppe seine Aufmerksamkeit, doch im Gegensatz zu den Bauern war dieser nicht mehr so freundlich zu ihr gewesen. "Was fällt dir eigentlich ein meine Kundschaft zustören und meine Angestellten von der Arbeit abzuhalten ?! Was möchtest du .... ? Entschädigung.... ? Haha, dass ich nicht lache !! Für was den bitte... ? Für deine eigene Unfähigkeit ? Nichts da... du kannst von Glück reden das ich dich nicht den Boden schruppen lasse, denn du vorhin mit Dreck besudelt hast. Vielleicht bist du dan beim nächsten mal etwas vorsichtiger und rennst nicht durch ein gut gefülltest Gasthaus. Und jetzt sie zu das du hier raus kommst, du störst meine Kundschaft bei ihren wohl verdienten Mittag." Brauste der Wirt die kleine Puppe mit wütender Stimme an. Nur kurze Zeit später kam auch wieder Faith zurück, sie brachte dem Händler mit schnellen Schritt den bestellten Eintopf und einen großen Krug gefüllt mit frisch gezapften Kellerbier vom Fass. Im Augenwinkel beobachtete sie das Geschehen zwischen den Beiden. Eigentlich tat Faith das Mädchen schon ein wenig leid, in ihrer Haut möchte die Blondhaarige jetzt auf gar keinen Fall stecken. Vielleicht würde Faith in ihrer Pause kurz zu ihr gehen und sich nochmals bei dem Mädchen entschuldigen, auch wenn sie sich eigentlich gar keiner Schuld bewusst war aber irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte Faith dennoch gehabt.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"
    • Izumi Norawka

      Plötzlich ging ein Tumult los welche Izumi kurz von ihrer Festigkeit ablenkte und ihr Blick ebenfalls zu den Gästrn weichte die sich so laut beschwerten... Unmöglich!
      Aber das war nicht ihr Problem...
      Ihr größeres Problem war jetzt das sie zum zweiten mal der Apotheke bei der sie Arbeitet nun eine lieferung nicht erfüllen konnte...
      Dabei war sie doch so Pflichtbewusst!
      Allerdings schien diese Faith vor ihr genau so im diesem Dilemma zu sitzen... Rempelte sie öfter andere an?
      Wenn ja dann war es wirklich nicht ihre schuld!
      Allerdings redete dann der Chef der Anderen Puppe sehr schroff mit ihr.
      Für denn Moment presste sie ijre Lippe aufeinander schließlich hatre sie nicht vielw Rechte... Die Blonde war weiter die Gäste bewirten.
      Ihr Blick senkte sich auf den Dunklen Fleck am Boden...
      Sie musste doch irgendwo das ganze ausgleichen, wrnn sie so zurück kam würde man ihr nicht nur die Ohren lang ziehen!
      "... D.. Der die Arznei bekommen sollte ist eben so ein Kunde von Ihnen... Wenn ich ihm sage was passiert ist haben Sie noch ein weiteren unzufriedenen Gast hier drin...",
      Sprach sie mit gesenktem Kopf um nicht unhöflich oder Trotzig zu wirken.
      "... Außerdem handelt es sich um ein sehr Teures Rezept, es kostet mehr als eins eurer Fässe daher wird vermutlich auch ein seheär Reicher Kundschaft von ihm sein... Sehr bedauerlich... Er wird sicher nicht noch mal in ihr Gasthaus kommen..."
      Schwach seufzend ließ sie ihr Blick wieder schweifen.
      " Sir. Leopholt... ", murmelte sie denn der Mann sollte sich gewiss in der nähe befinden, vielleicht hatte er denn Tumult sogar mitgekommen?
      Aber als er gut gekleideter Mann von den Toiletten heraus tratt um wieder an seinem Platz zu nehmen.
      Denn Kopf etwas hebend tratt sie an dem Chef vorbei dabei die Tasche mlt dem kaputt Inhalt ansich heben damit nichts weiter auf den Boden tropfte...
      Siw hatte kein Gutes Gefühl das ihr versuch gelungen war wenigstens die hälfte zurück zu bekommen... Ärger würde es wohl sowieso geben...
      Sie sah etwas murrend wieder in die Richtung der Anderen Puppe. Entschuldigt hatte sie sich auch nicht...
      Believe Me ~

    • Zen Tesla

      Schon interessant, wie man hier zu Ort mit einer kleinen Rempelei umsprang, und Probleme löste. Die beiden Bauern hatten sich ein kostenloses Essen ergaunert, und die Kellnerin sollte das alles ausbaden müssen, obwohl es sicherlich etwas ungeschickt von der anderen war, einfach so blindlings durch den Raum zu laufen. Aber sie schien auch jemanden zu suchen, und anstatt zu fragen, wühlte sie sich zwischen den Tischen hindurch. Das musste ja zwangsläufig zu einem Unfall führen.
      Zen beobachtete weiter, denn ein ebenso gut gekleideter Mann wie er, naja, er war besser gekleidet, trat aus dem Toilettenbereich hervor und rümpfte die Nase.
      Das junge Mädel suchte wohl nach einem gewissen Leopholt, für den wohl die zerbrochene Ware gedacht war. Er seufzte. Hätte sie doch gleich gefragt, wäre der ganze Ärger gar nicht erst passiert. Aber aus Fehlern lernt man in der Regel am besten.

      "Hier bin ich. Wer wünscht mich zu sprechen?", erwiederte der Mann, der offenbar gut hören kann. Die junge Dame tapste zu ihm und verneigte sich leicht zum Gruß, und sprach den Herren an, und versuchte wohl auch zu erklären, warum es eine zerdepperte Ware mit halben Inhalt zum vollen Verkaufspreis gab. Der Mann hatte diese möglicherweiseschon bezahlt und erwartete entsprechend eine Leistung vom Hersteller.
      Als die junge Dame fertig war, rieb der Mann seinen Schnauzer und sein Blick wurde finster. Mit deutlich hörbarer Stimme, die nach Aufmerksamkeit der Meisten rief, tadelte er das Mädel. "Wie unfähig. Ich habe bei deinem Herrn eine sehr sehr teure Arznei bestellt - und bezahlt, und deine Aufgabe konnte simpler nicht gewesen sein. Du musstest sie mir nur bringen. Und was bringst du mir? Einen Haufen Scherben. Selbst mit den Resten ist nichts mehr anzufangen. Dort wird sicher überall Glas drin sein. Unfähig. Nutzlos. Es stimmt wohl, was man sich über dieses Dorf erzählt. In allen umliegenden Dörfern erzählt man von den ganzen nutzlosen Puppen die hier arbeiten. Und DU, DU bist wirklich ein Paradebeispiel für NUTZLOSIGKEIT! Gehe sofort zu deinem Herren, und sage ihm, das ich meine Arznei will. Sie wurde bereits bezahlt. Na los, beweg dich, du Nutzloses Gör ..."
      Er schubste sie, nach dem er sie rund gemacht hatte, und sie fiel erneut zu Boden, und die restlichen Gefäßteile in der Tasche brachen auch noch entzwei. Flüssigkeit tropfe bereits aus der Tasche.
      Die Gäste lachten etwas auf, und auch der Herr Leopholt grinste, schien in dem Beistand seiner Worte zu baden.
      Einer der Rüpelbauern warf noch hinzu, das er absolut recht damit hatte, das hier nur nutzlose Puppen sein. Kein Meister würde eine solch minderwertige Ware mitnehmen, weshalb sie leider mit diesem Abschaum hier im Dorf belästigt werden.
      Gelächter machte sich wieder breit.
      Nur Zen blieb ernst, und beobachtete das Ganze weiter. Er schien damit nicht einverstanden zu sein. Hmm, was sagte der feine Herr? Das sie eine Puppe sei? Und alle hier wären unfähige und nutzlose Puppen? Hoffentlich war das nur die übliche Umgangsweise, über die man in der Regel überall stolperte. Gerade die niedersten Puppen ohne Meister hatten es schwer. Sie wurden immer wie Dreck behandelt, waren gut genug zum Schuften und zum Putzen, und noch besser geeignet, um Schulden auf sie abzuwälzen.
      Die Puppe verließ mehr stolpernd als gehend das Gasthaus, um zu ihrem Herrn zurück zu gehen. Dort würde sie ohne Zweifel sicher auch noch bestraft werden.
      Vielleicht sollte Zen ihr folgen. Aber er hatte Hunger. Und Durst. Dann würde er später die Apotheke des Dorfes aufsuchen und versuchen, die Wogen etwas zu glätten. Außerdem könnte er ja selber noch was kaufen. Und er würde gern die Puppe mal genauer betrachten.

      Kurz fdarauf bekam er von der Kellnerin seine Bestellung serviert. Er lächelte freundlich und bedankte sich für die Mühen. Einer der Gäste meinte, das er nicht so höflich sein bräuchte. Solchen Puppen müsste man zeigen, wer der Boss ist und wo sie stehen .... ganz Unten.
      So war das also. Diese Kellnerin war auch eine Puppe. Nun sah das Ganze Spiel schon anders aus. Auch diese sollte er sich mal genauer ansehen. Er brauchte unbedingt Puppen für seine Reise, und wenn er noch länger suchte, käme er nie an seine eigenen Ziele. Vielleicht konnten sie, sofern wirklich unbrauchbar, ihm zumindestens weitere vorstellen.
      Als Zen gegessen hatte, und sich auf den vollen Bauch klopfte, stand er auf und begab sich zur Theke, wo der Wirt stand, und aufmerksam die Gäste beäugte, ob noch wer was zu Trinken orderte, oder ob seine Bedienung ja keinen Mist mehr baute.
      Zen stellte sich an die Theke und grinste. "Ich würde gern zahlen. Der Eintopf mit Brot, und das Kellerbier. Die Empfehlung der Dame kann ich nur dankend bestätigen. Zum Abendbrot werde ich mir sicher noch eines gönnen."
      Er holte seinen Geldbeutel vor und holte bereits ein paar Münzen heraus, legte diese auf die Theke.
      "Bieten sie auch eine Übernachtungsmöglichkeit? Ich bin auf der Durchreise und würde gern eine Nacht bleiben."
      Selbstverständlich gab es hier noch ein Zimmer und Zen mietete es, zahlte auch gleich und sein Beutel schmälerte sich ein wenig. Aber er hattre ja noch ausreichend Geld. Allerdings würde er sich bald wieder welches verdienen müssen. Für Esmon würde es noch reichen.
      Dann legte er noch fünf Kupfermünzen zusätzlich auf die Theke. "Ich möchte eurer Kellnerin ein Trinkgeld spendieren. Sie ist sehr freundlich. Ganz im Gegensatz zu den Bauern dort am Tisch."
      Er beugte sich vor zum Wirt, der ihn etwas seltsam ansah. "Der eine hat sich wirklich bekleckert, aber das kann man Waschen. Der andere aber hat sich absichtlich besudelt, ich habe es gesehen. Ihr werdet nichts verdienen, wenn ihr nur den Lohn einbehaltet, den ihr eurer Puppe zahlt. Der Mann sollte den vollen Preis bezahlen. Es wäre doch schade, wenn sich rumsprechen würde, das Halunken in dieser Gaststätte schalten und walten können, wie sie wollen, hmm?"
      Damit wollte er sagen, wenn die einen hier umsonst essen, und die Puppe zahlt, dann können andere das auch schaffen. Die Puppe erhält keinen Lohn, aber der Wirt auch kein Verdienst.
      Am Ende fragte Zen noch, wo er hier die Apotheke finden könnnte.

      Das Gespräch aber blieb nicht unbemerkt. Einige Gäste murmelten bereits. Jemand, der sich für eine Puppe einsetze, war endweder ein Narr, oder ein Puppet Master. Und so wie der Typ aussah, würde der hier garantiert nach einer Puppe suchen. Armer Kerl. Hier gab es nichts brauchbares. Allerdings besaßen auch einige Gäste Puppen in ihren Diensten. Bei einigen klimperten bereits die Münzen in den Augen. Nutzlosen Dreck für teures Geld anzubieten. Einige Gäste hatten es plötzlich sehr eilig. Sicher liefen sie Heim, um ihre Sklavenn zu holen, zu beweisen, was sie -nicht- konnten, aber gut genug um einem Meister zu folgen. Sie würden einfach einen neuen Sklaven aus den umliegenden Dörfern holen.
      Das würde zwar Aufsehen erregen, aber wenn der Mann über Nacht blieb, konnten sie ihn auch aus Esmon raus locken, zu den Feldern. Dort wären sie ungesehen.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Faith Valentine

      Wütend über die Unverfrorenheit der kleinen Puppe und mit knall roten Kopf verwies der Wirt sie aus dem Gasthaus. "Duuu... unverschämte Göre, sieh zu das du aus meinen Gasthaus verschwindest, sonst passiert hier gleich noch ein ganz anderes Unglück..." Knurrte der Wirt die kleine Puppe an. Faith sah ihr kurz hinterher, sie konnte einem richtig Leid tuhen. Und die aufbrausende Art ihres Chefs machte die ganze Situation nicht gerade einfacher für sie. Auch als sie nochmals zu Boden geschubst wurde und Gelächter ausbrach fühlte sich Faith nur noch umso schlechter. Es war einfach nicht fair gewesen, doch was war in dieser Welt noch fair ? Zumal gerade die niedrigeren Puppen kaum Rechte hatten.

      Als sich der gut gekleidete junge Mann anschließend bei ihr für die Bestllung bedankte errötete Faith ganz leicht im Gesicht. In der Tat kam es eher selten vor das sich die Menschen bei einer Puppe für irgendetwas bedankten. Doch Faith war gerade unfähig irgendetwas zu erwidern, weshalb sich erneut nur ein sanftes Lächeln auf ihre Lippen legte. Ein wenig seltsam fand sie den jungen Mann schon, er schien zudem äußerst freundlich zu Puppen zu sein, denn auch Faith ist sein missfallen gegenüber den Geschehnissen von vorhin nicht entgangen. Einer ihrer Stärken war es andere Personen genau zu studieren, somit war es meist ein leichtes für sie herauszufinden wie sie mit fremden Menschen umgehen musste. Faith hatte zwar einen leichten Verdacht aber das konnte eigentlich nicht sein, in dieses Drecksloch verliefen sich nur selten Meister die nach Puppen für ihre Kämpfe suchten. Meist blieben solche Meister nur kurz für eine Nacht und reisten am nächsten Tag bereits weiter in die nächste Ortschaft.


      Wieder beäugte der Wirt den jungen Mann eher misstrauisch, auch ihm war es nicht entgangen das er sich ziemlich auffällig höflich gegenüber seiner Puppenkellnerin verhalten hatte. Doch eigentlich spielte das für ihn keine Rolle solange die Bezahlung stimmte. Ihn konnte wirklich nichts mehr überraschen, in der Vergangenheit hatten schon ganz andere schräge Vögel sein Gasthaus aufgesucht. "Selbstverständlich haben wir auch Zimmer zur Übernachtung zu Verfügung. Pro Nacht kosten diese 10 Goldmünzen, jedoch sind Speisen und Getränke nicht mit im Preis enthalten und kosten daher extra." Sprach dieser und beäugte den jungen Mann weiterhin ziemlich skeptisch. Er schien wohl tatsächlich eine Schwäche für Puppen zuhaben, wenn er ihr sogar Trinkgeld geben wollte. "Ich werde den Dank an den örtlichen Braumeister und an die Küche weiter leiten, immerhin sind diese dafür verantwortlich." Fügte der Wirt anschließend noch hinzu. Als der junge Mann dan noch einmal die jüngesten Geschehnisse ansprach brummte der Wirt nur sehr lange vor sich her. Er wusste selbst das dass ein falsches Spiel war aber einerseits waren es Stammgäste gewesen und seine Puppen würde er nur im äußersten Notfall verteidigen, etwa wenn es zu übergriffen kam. Nicht das es den Wirt besonders interessieren würde aber eine verletzte Puppe konnte nun mal nicht arbeiten und wäre daher eher unbrauchbar für ihn gewesen. Und eine neue Puppe würde wieder sehr viel Einarbeitungszeit benötigen, was dem Wirt auch erstmal nur Kosten verursachen würde. "Etwas weiter unten auf dem Marktplatz, ihr könnt sie eigentlich nicht verfehlen, es ist die einzigste Apotheke im gesammten Ort."

      In der Zwischenzeit hatte Faith Pause gehabt, sie vergeudete keine Zeit und machte sich auf den Weg zur Apotheke. Sie kannte die andere Puppe nicht wirklich, hatte sie in der Vergangenheit nur ab und zu mal hier und da gesehen und wusste das sie in der örtlichen Apotheke arbeitete. Lange suchen musste die Blondhaarige nicht wirklich, immerhin gab es im gesammten Ort nur eine einzige Apotheke. Faith hatte doch irgndwie ein schlechtes Gewissen gehabt und wollte es irgendwie wieder gut machen, auch wenn sie eigentlich selbst nicht viel hatte. Innerhalb der Apotheke schaute sie sich ein wenig um, konnte jedoch das kleine Puppenmädchen nirgendwo entdecken. Also beschloss sie einfach vorn an der Theke nach ihr zufragen. "Entschuldigen Sie.... ich suche nach einem kleinen Mädchen mit blauen Haaren, sie war vor kurzem noch beim Gasthaus, Herr Leopholt schickt mich... ich soll noch etwas seiner Bestellung hinzu fügen." Das war natürlich gelogen aber das musste ja Niemand wissen aber Faith brauchte einen Vorwand, sonst würde man sie als Puppe vermutlich aus dem Geschäft jagen. Woher sie seinen Namen wusste ? Den hatte Faith aufgeschnappt, immerhin war er ein Adliger und somit nicht gerade unbekannt bei manchen Leuten mit höheren Bildungsgrad.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"
    • Izumi Norawka

      Nutzlos....
      Als Izumi am Boden aufgekommen war und die herablassenden Worte auf die Puppe traffen presste sie ihre Lippen zusammen...
      Immer trampelte man auf sie herum...
      Dabei strengte sich Izumi immer an alles richtig zu machen!
      Der Versuch den Kunden wenigstens für nachsicht zu bringen damit ihr Herr nicht unter ihrem Fehler litt erneut die Ware zum fall gebracht zu haben...
      Mit tief geneigten Kopf ließ sie den spott über sich ergehen...
      Die kurz Haarige kehrte den Gasthaus den Rücken zu und warf seufzend erneut denn Blick in die Tasche .
      Auch wenn sie in der Anderen Puppe ebenso schuld sah konnte ihr auch nicht vollkommenen wütend sein... Sie hatte mitbekommen wie die Gäste sich benehmen
      und womöglich hatte des die Blonde auch nicht wirklich einfacher.
      Dieses Dorf war voller solcher Menschen...
      Sie ahnten nicht das ein besonderer Gast im Gasthaus saß der ein vollkommenen anderes Bild von denn Puppen hatte.
      Noch immer mit gesenktem Kopf kehrte sie in die Apotheke zurück...
      Die Worte schallten ihr immer noch durch denn Kopf als sie schwermütig erzählen musste was passiert war.
      Die Tasche hatte sie abgelegt als schon voller Wucht die Faust des Chefs ihre Wange traff.
      Ihr Kopf schlauderte es schmerz aussehend zur Seite... Aber Izumi entwich kein Ton denn sie wusste das wieder einw Strafe folgen würde.
      Der Assistent der Chef packte sie grob am Arm:
      "Ich hab dich gewarnt!! Wegen DIR haben wir nur noch mehr kosten! Dein Nutzlosigkeit hat ein Ende! Du fasst keine unsere Ware mehr an!!"
      "... Es tut mir Leid...", presste Imari hevor allerdings erreichte sie sofort eine schnallende Ohrfeige... "Es Reicht du nutzlose Puppe! Wir werden dich anderes verwerten damit die Kosten die wir wegwn dkr hatten wieder rein bekommen.", schnauzte der Bartige Chef und scheuchte mit der Hand das der Assistent mit ihr in den Lagerraum ging.
      Er selbst musste sich beeilen den Kunden nicht zu lange auf seine Ware warten zu lassen.


      Als Faith die Apotheke Betratt war der Assistent gerade dabei die Tasche zu säubern und die neue flaschen rein zu packen.
      Der Chef stand an der Theke und setzte erst ein freundliche Mine auf aber als er Faith näher betrachtete waren seine Gesichtzüge direkt abwertend.
      "Was Interessiert dich dieses Mädchen? Hmpf... Sie noch nicht zurück gekommen, bestimmt aus Angst vor ihrer Strafe.", log er und sah zu seinem Assistentennder schweigend die Tasche fertig machte.
      "Was will Herr Leopholt noch?", brummte der Mann fragend. Seine Bestellung war schon speziell genug!
      Izumi saß im Lager am Boden...
      Ihre Kleidung war teils zerrissen und mit einem Gurt um denn Hals wirkte sie mehr wie ein Hund den man zu strafe an Gebunden hatte als Puppe.
      Sie sortierte kleine Pillen verschiedene Kisten, eine Aufgabe die sie nje für denn Moment beschäftigen sollte bis die nächste Strafe folgen würde
      Zum Glück hielt ihr Körper einiges ab...
      Believe Me ~

    • Zen Tesla

      Nachdem er sein Zimmer gemietet und es begutachtet hatte, machte er sich auf dem Weg zur Apotheke. Der Marktplatz war ihm bereits geläufig, er musste ja nur die Straße zurück, weil er ja schon dort gewesen war, und sich dann nach dem Gebäude umschauen. Das war der Vorteil kleinerer Ortschaften, im Gegensatz zu großen Städten, wo man sich quasi alle fünf Minuten verlaufen konnte, bei all den verwinkelten Straßen, Gassen und Wegen.
      Er hatte seinen Geldbeutel noch mal begutachtet. Ein Wucherpreis hier. 10 Goldstücke für diesen Schuppen? Er hatte schon edlere Gästezimmer bewohnt, zu deutlich geringeren Preisen. Aber er vermutete, das er hier als Reisender der etwas betuchtet wirkte, direkt mal abkassiert wird.
      Das vermerkte er noch in seinem Notizheft. In Esmon regiert die Gier. Immerhin war das Zimmer sauber. Ein Bett mit frischem Bezug, der Boden gefegt, ein stabiler Stuhl mit Tisch auf dem sogar eine frische Kerze stand und Zündmaterial. Selbst die Fenstervorhänge wirkten frisch gesäubert. Ein Schrank und eine Truhe für Habseligkeiten und eine Waschschüssel samt Handtuch. Nur die Bodendielen knartten beim gehen. Aber was solls. In freier Natir musste er heute nicht übernachten.
      Nun war er am Marktplatz angekommen, wo noch immer alles so aussah wie vor gut einer Stunde. Er beobachtete das Ganze nun etwas interessierter. Der Hunger war gestillt und bot keine Ablenkung mehr, und so bemerkte er noch ein paar weitere Puppen, die ihrer Tätigkeit nachgingen. Hier und da mal ein schroffer Umgangston ihrer Herren, die gern faul daneben saßen, wenn eine Puppe eine etwas zu schwere Kiste mit Obst alleine schleppen und einsortieren musste. Und es sollte ja nichts herunterfallen.
      Zen säufzte. Das übliche Bild eben. Puppen die als reine Sklavenwesen erschaffen wurden und auch als Gegenstände angesehen wurden, wurden auch entsprechend behandelt. Es waren ja schließlich nur magische Wesen, die ohne ihren magischen Seelenkern gar nichts anderes als leblose Dinger wären.
      Und das, obwohl Puppets wie gewöhnliche Menschen geboren werden und aufwachsen. Nur bei der Zeugung geht es etwas anders zur Sache, da man dafür einen Seelenkern benötigt, den man nur auf Anfrage erhält. Ansonsten war doch alles wie bei Menschen auch. Er rieb sich das Kinn, während er Gedankenversunken immer weiter voranschritt und plötzlich aus seinen Gedanken in die Realität herausgezogen wurde.
      Ein Huhn gackerte und flog quer vor ihm vorbei, hinterließ ein paar Federn. Unter seinen Schuhen etwas Stroh. "Hmmmmmm?"
      Er drehte seinen Kopf nach links und sah eine Kuh, und die machte ... "Mooouuuhhh"
      Zen kratzte sich am Kopf. "Nanu? Wie bin ich den hier hin gekommen?"
      Er drehte sich wieder um und verließ den Stall durch das Tor, während ein Bauer, den er nicht bemerkt hatte, ein paar Schritt zur Seite ging und dem seltsamen Besucher fragend nach sah, ehe er sich wieder dem Mistschaufeln widmete.
      Zen wischte sich noch eine Feder von der Schulter und ging zurück zum Marktplatz. Dort erneut angekommen, sah er sich um. Es war auffällig genug gestalltet, das Schild, was auf die Apotheke hinwies.
      Bevor er jedoch das Gebäude betreten konnte, zupfte jemand an seinem rechten Ärmel.
      "Heee, Mister. Sagen sie, sind sie vielleicht ein Meister?", fragte ein kleiner Junge, vielleicht zwölf Jahre alt. Zen versuchte den Sinn der Frage zu ergründen. War das auch eine Puppe? Oder der Sohn einer Familie, der womöglich einen Meister für eine Puppe die für die Familie arbeitete suchte.
      "Schon möglich, Kleiner. Wie heißt du, und warum fragst du mich das?", erwiederte Zen.
      Der Junge grinste nur breit bis über beide Ohren und lief dann plötzlich weg. Er fragte sich, was das zu bedeuten hatte. Wirklich seltsame Leute hier. Ob er ihn ausfragen sollte, und dafür eine Belohnung bekäme? Vielleicht ein Bonbon?
      Zen schüttelte den Kopf und machte seine Gedanken frei. Er wollte ja zur Apotheke und etwas kaufen. Außerdem wollte er sich die Puppe anschauen und gegebenfalls noch die Sache klären. Sicher hat man sie beschimpft, aber es war halt nur ein Unfall gewesen. Der Puppenherr hätte ihr schließlich auch das Vorgehen erklären können.
      Er betrat das Gebäude und blieb kurz im Eingangsbereich stehen. Es gb hier ein paar Regale in denen Kräuter und allerlei fertige Mischungen für die Kundschaft bereit standen. Man konnte sich das Nötige raussuchen und dann an der Theke bezahlen. Was es nicht gab, fragte man an.
      "Nanu?" Zen bemerkte die Kellnerin aus dem Gasthaus. Was sie wohl hier wollte? Ging es um die Angelegenheit mit der Ware, die zu Bruch ging, oder wollte sie sich beschweren, was der andere Puppe sicher noch weitere Schwierigkeiten bringen würde. Vielleicht aber wollte sie sich selbst entschuldigen?
      Der Chef im Hause unterhielt sich mit der Kellnerin, und sein Assistent wühlte an der Tasche herum, die die Puppe dabei gehabt hatte, und richtete sie wohl wieder her. Somit war zumindestens schon mal klar, das die Puppe hier war. Sehr gut, dann könnte er sie mal begutachten.
      Zunächst schaute er nach einigen Heiltränken, und nach einer Kräutermischung für seine Füße, die vom ganzen Laufen schon ein wenig gelitten hatten. Er war gestern und heute wohl etwas zu viel im schnellen Schritt gewandert. Ein Fußbad sollte das heute Abend regeln.
      Vier Tränke besorgte er sich und begab sich dann zum Assistenten, der inzwischen Zen als Kunden entdeckt hatte und möglichst freundlich grinste.
      "Guten Tag, werter Herr. Was darf ich für sie tun?", fragte er und Zen stellte die vier Flaschen auf die Theke. Sie waren nur ein paar Zentimeter groß, ein Schluck Inhalt, aber ausreichend, um leichtere Verletzungen zu regenerieren. Außerdem konnte man diese Prima in Jackentaschen oder an Gürteln befestigen.
      "Diese vier Heiltränke bitte. Und äh, ich bräuchte noch ein Kräuterbad für meine Füße. Hätten sie da eine Empfehlung?"
      "Selbstverständlich. Ein Heiltrunk dieser Größe kostet fün...äh, dreißig Silbermünzen. Dazu empfehle ich eine Mischung aus Isoran und getrocknetem Silky Crowfoot. Das bringt jeden müßen Fuß wieder auf Wanderschaft.", grinste er verstohlen ubd legte eine kleine Schachtel auf die Theke. "Das wären dann noch mal Zwanzig Silberstücke. Zusammen dann Fünzig, der Herr."
      Wäre doch gelacht, wenn man ihm nicht den Doppelten Preis aus der Tasche ziehen könnte. Einer wie der hatte eh genug in seinem Beutel, so wie er gekleidet war. Und von den Preisen hier zu Ort katte er sich eh nicht aus. Höchstens die Puppe dort könnte ihn darauf hinweisen, aber dann würde er die Puppe beim Wirt verpfeifen, weil sie ein Kaufgeschäft ruiniert hätte, und Schadensersatz verlangen. So oder so ein gutes Geschäft.
      Zen wühlte in seinem Geldbeutel und holte eine Goldmünze hervor, da er nicht genug Kuper und Silber hatte. Gierig griff der Mann danach, biss drauf und wevhselte dann mit 50 Silbermünzen zurück.
      "Vielen Dank für den Kauf. Darf ich sonst noch was für sie tun?", fragte der Mann und Zen rieb sich das Kinn, nachdem er die Sachen an seiner Manteltasche verstaut hatte.
      "Hmmm, ja, da gäbe es tatsächlich noch etwas. Ich war vorhin im Gasthaus, und habe ein Missgeschick miterleben dürfen. Einer jungen Dame schien etwas zu Bruch gegangen zu sein. Das war aber auch ein unvermeindliches Missgeschick. Die Leute dort hatten etwas ausgelassene Stimmung auch in ihre Arme fließen lassen, und so musste die Dame einigen ausweichen, und stieß dann mit einer dortigen Mitarbeiterin zusammen, die ebenfalls etwas holprig zwischen den Tischen hindurchtanzen musste. Der Herr, dessen Ware dabei zu Bruch gegangen war, äußerte sich darin, das sie wohl eine Pupppet wäre. Nun, wissen sie, ich habe mich gefragt, ob ich mir die Dame mal genauer andehen könnte. Das würde mir wirklich sehr viel weiterhelfen.", lächelte Zen möglichst freundlich.
      Der Assistent schien aber wenig begeistert. Auch wusste er nicht, wie er damit umgehen sollte? Immerhin saß sie im Lager angebunden und ein wenig lädiert, durch die Strafe.
      Fragend sah er zu seinem Chef, der das ganze natürlich mit einem Ohr mitgehört hatte. Zen blickte ebenfalls zur Seite zum Chef, dann zur Kellnerin, ubd tat so, als hätte er sie jetzt erst bemerkt.
      "Ohh, das ist aber ein Zufall. Die Kellnerin aus dem Gasthaus. Nochmals vielen Dank für die Emphelung des Bieres. Kaufen sie hier auch ein?"
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    • Faith Valentine

      Faith lies sich nicht wirklich von der abwertenden Art, die ihr entgegen gebracht wurde beeindrucken. Immerhin war sie dies auch von den meisten anderen Leuten aus dem Dorf gewohnt. Und so tat Faith das was sie sonst auch immer machte, sie setzte wie gewohnt ihr freundliches Lächeln auf und ignorierte alles andere ziemlich gekonnt. "Naja wissen sie... Herr Leopholt hat noch ein ganz anderes Problem... vermutlich mit seiner Frau... wie soll ich das jetzt am besten erklären..." Faith unterbrach sich kurz selbst, beugte sich im Anschluss etwas zu dem Mann über die Theke und fuhr mit leiser Stimme weiter fort. "Vermutlich ist seine Frau mit seiner Leistung im Bett ziemlich unzufrieden. Er fragt also äußerst diskret nach einem Potenzmittel... Sie wissen schon für was..." Fügte die Blondhaarige mit einem leichten Lächeln auf den Lippen hinzu. Doch plötzlich bemerkte Faith das eine andere Person neben ihr stand. So, machte die blondhaarige Puppe einen Schritt zur Seite um der Person ein wenig platz zumachen. Erst auf den zweiten Blick erkannte Faith das es sich um den freundlichen jungen Mann von vorhin handelte, welchen sie als einfachen Händler vermutete. Jedoch schien die Auswahl seines Einkaufes so überhaupt nicht typisch für einen Kaufmann zu sein. Aber anscheinend mussten seine Geschäfte ziemlich gut laufen, immerhin bezahlte er die Heiltränke und das Kräuterbad ohne weiteres. Noch nicht einmal ein kurzen Zucken ging durch sein Gesicht als er den Preis völlig bereitwillig zahlte. Faith wusste das der Preis für die paar Dinge völlig überzogen war. Doch etwas sagen durfte sie nicht, zumindest wenn sie sich anschließend nicht unnötig Ärger einhandeln wollte. Und das wollte die Blondhaarige auf gar keinen Fall, gerade die Strafen für Puppen waren meist ziemlich hart gewesen. Doch richtig merkwürdig wurde es als der junge Mann plötzlich das andere Mädchen, welche ebenfalls eine Puppe war, sich ansehen wollte. Ein normaler Mensch würde sich darum einen Dreck kümmern... außer... aber das konnte nicht sein, dass wäre wohl etwas zu viel Zufall. Als der junge Mann Faith nun doch endlich bemerkte, zuckte diese leicht zusammen. "Oh, hallo der Herr. Es freut mich das Ihnen meine Empfehlung gefallen hat." Antwortete sie ihm wieder sehr freundlich. "Ich erledige blos ein paar Aufgaben, mehr nicht..." Fügte Faith dan noch hinzu, was so natürlich nicht der Wahrheit entsprach. Sie wollte eigentlich nur das Mädchen sehen und sich bei ihr für das Missgeschick entschuldigen. Aber so wie es aussah würde die andere Puppe bereits ihre Strafe bekommen... so ein armes kleines Ding.... jetzt fühlte sich die Blondhaarige noch schlimmer als zuvor.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"
    • Izumi Norawka

      Die Stimmen der Kundschaft drangen bjs hinten ins Lager.
      Kopfschüttelnd höete sie raus wie der Chef gerade mal wieder jemand mit dem Preisen übers Ohr haute... Dabei sollte eine Apotheke dazu dienen den Menschen zu helfen und nicht Profit daraus zu ziehen!
      Hach... Sie hasste es hier.
      Ihre kleinen zierlichen Hände öffneten das nächste Kästchen, ein etwas beißender Geruch stieg heraus aber bei diesen selten Kräutern kein Wundern. Ob diese Illigeal war? Vermutlich nicht... Sie hatte auch schon Lieferdienste in denn dunkelsten Ecken dieser Ortschaft verbringen müssen ubd es hatte nicht danach gewirkt als hätte es einen Medizinischen Hintergrind gehabt...
      Ob es sich um eine Art von Suchtmittel handelte?
      Nun sie war nur eine Puppe es zu hinterfragen war nicht in ihrer Aufgabe. Als sie allerdings Hörte das man sie genauer ansehen wollte war sie verblüfft.
      Warum?
      Hatte sie im Gasthaus für weiteren unangenehmes Aufsehe gesorgt?
      Als sie aus Neugier aufstehen wollte um wenigstens ein Blick auf dke reinkommen Kundschaft durch den Türspalt zu betrachten hielt das Halsband Izumi grob zurück.
      Seufzend sank sie wieder auf den Boden und hob dke Finger an dke enge Schlinge am Hals.
      In dem Zustand würde die beide gewiss sowieso nicht zu ihr durchgelassen.

      Zen hatte es genau richtig erkannt, der Assistent war alles andere als begeistert.
      "Sie ist nicht da.", kam die üppige Ausrede von eben noch mal deutlicher. Sein Blick noch mal zum Chef wenden schob er die gewaschende Tasche beiseite.
      "Diese Puppe hat schon so viel Probleme gemacht, Sie verschwenden nur ihre Zeit Mister!"
      Es gab kaum Verständnis vonn denn Herrschaften dafür das es nicht alleinige Schuld der Puppe war.
      Das Thema schien rasch begraben zu werden als der Chef auch seinen Assistent Anwiess sich um die extra Besorgungen für Leopholt zu kümmern.
      Als er mit einer Braunen Papiertüte wieder kam glitt sein Blick noch mal zur Blonden: "Warum werfen Sie nicht direkt ein Blick auf dieses Exemplar hier? So eine Puppe wäre sicher auch für uns eine deutliche Bereicherung."
      Aber er wusste das der Gastwirt diese sicher nicht so einfach her geben würde.
      Believe Me ~

    • Zen Tesla

      Die Kellnerin erwiederte nur, das sie ein paar Besorgungen zu erledigen hätte. Aber er war überrascht zu hören, das diese wohl ebenfalls für diesen Herren waren, so wie der Chef seinen Mitarbeiter darauf ansetzte, welcher die Puppe im Gasthaus zusammengefaltet hatte. Und als man ihm dann noch sagte, das die Kellnerin auch noch eine Puppe war, überraschte es ihn gleich noch mehr? "So, sie sind eine Puppet? Äußerst interessant." Wandte er sich gleich wieder an die Kellnerin, und räusperte sich. "Ich kam in dieses Dorf, weil ich nach Puppen suche. Ihr solltest wissen, das ich ein Puppenmeister bin. Und deshalb kam ich in die Apotheke, um zu schauen, ob sich die Puppendame für meine Belange eignet."
      Er wandte sich wieder an den Apotheker, der ebenfalls etwas überrascht war, aber sich das wohl auch schon dachte. Wer sonst fragte nach einer Puppe und wollte sie gern sehen? Außer man verlangte etwas.
      "Verehrter Herr Apotheker, ich weiß das die Dame anwesend ist. Und sicher habt ihr sie wie handelsüblich bestraft. Dennoch würde ich sie gern sehen. Sollte ich sie nutzen können, würde ich ihnen einen guten Preis anbieten. Was halten sie davon?", bot Zen gleich auf den Punkt gebracht an.
      Der Chef machte große Augen, wollte was sagen, aber verschluckte die Worte, weil er nicht recht wusste, was er darauf antworten sollte. Konnten Meister die Puppen spüren, oder woher wusste er das sie doch da war? Nein, denn sonst hätte er gemerkt, das die Kellnerin auch eine war. Aber er schien tatsächlich Interesse an der nutzlosen Puppe zu haben.
      "E-ein guter Preis? Verehrter Herr, die Puppe ist nicht billig! Sie hat mich eine große Summe gekostet, und wurde hoch gelobt angepriesen. Leider entpuppte sich das als Fehlkauf. Sie ist zu nichts zu gebrauchen und macht nur Ärger. Wenn sie sie trotzdem haben wollen, bin ich bereit sie zu verkaufen, aber ich will meine Anschaffungskosten wieder rein holen. Einhundert Goldmünzen!"
      Der Assistent hatte das inzwischen auch mit angehört, und seinem Chef fragende Blicke zugeworfen, und irgendwie passende Antorten erhalten. Es roch nach leicht verdientem Geld. Izumi war nichts wert, und sie kam umsonst als billige Arbeitskraft in die Apotheke. Wenn dieser Mann tatsächlich ein Meister wäre, und sie abkaufte, war sie zumindestens dazu zu gebrauchen. 100 Goldstücke waren eine stolze Summe. Damit konnte man sich viel leisten. Und sie könnten ja einfach eine andere Puppe aus den umliegenden Dörfern für Umsonst holen. Ein wirklich gutes Geschäft.
      Er verschwand im Hinterzimmer, wo Izumi noch am Boden saß und ihre Arbeit ausführte. Dann griff er sie grob am Arm und zog sie hoch, grinste sie gierig an. "He, du nutzloses Stück Dreck, hehe. Ich glaube wir haben eine Möglichkeit gefunden, doch noch Profit aus deiner Anwesendheit zu schlagen. Da ist Jemand, der dich sehen will. Sei ja höflich, und zeig dich von der besten Seite. Wage es ja nicht, zu stolpern oder Unwahrheiten zu äußern, klar? Sonst setzt es was. Deine Strafe wird härter, sollte er dich nicht mitnehmen!"
      Er löste die Kette aus der Halterung und zog sie unsanft bis zur Tür, strafte sich und tat auf einmal so, als wäre sie zerbrechlich und ließ sie ohne Zug hinterher gehen.
      Zen hatte unterdessen etwas mit dem Chef geplaudert. Einhundert Goldstücke waren eine stolze Summe, und das wusste auch Zen. Und er hatte sicher nicht das nötige Kleingeld dafür, noch war er vom Adel. Auch wenn man das Gefühl hatte, das der Adel im Gasthaus schlief, bei den Zimmerpreisen.
      "Hmmm, einhundert Gold sagen sie? Dazu müsste ich mir erstmal was verdienen. Außerdem möchte ich sie zuerst begutachten und ein paar Fragen stellen.", meine Zen und der Chef nickte, wies aber auf schwere Zeit und den ganzen Schaden hin, den Izumi verursacht hatte. Er wäre nicht bereit unter 100 zu gehen. Komme da was wolle.
      Der Assistent kamm schließlich aus dem Lagerum vor und brachte die Puppe an der Kette haltend mit nach vorn. Zen erkannte sofort, das man sie wohl hart bestraft hatte. Man hielt sie wie ein Tier oder eine Sklavin. Er rieb sich das Kinn, als man Izumi vor ihn hin stellte und anpries.
      "Hier ist die Puppe, werter Herr. Ihr Name ist Izumi Norawka. Sie ist 20 Jahre alt, und nicht gerade die Geschickteste. Sie lässt viele Dinge zu Bruch gehen, und ist daher mit Vorsicht zu genießen. Vertrauen sie ihr besser nichts Wertvolles an. Ich sage es ihnen, damit sie keine Schadensersatzansprüche stellen oder sowas.", meinte der Junge und Zen nickte.
      Kurz begutachtete er die kleine Dame. Als Meister durfte man sich nie nur auf das Äußere verlassen, denn die wahren Kräfte einer Puppe schlummerten in ihrem Seelenkern. Die Fähigkeiten waren Ausschlaggebend. Ob hier eine muskolöse Barbarin oder eine zierliche Gestallt mit Elfenohren gestanden hätte, hätte seine Entscheidung nicht beeinflussen können.
      "Sehr erfreut, Izumi Norawka. Ich bin Zen Tesla, Puppenmeister, und auf der Suche nach einer passenden Begleitung. Darf ich erfahren, welcher Art Fähigkeiten ihr besitzt?"
      Izumi antwortete Ordnungsgemäß, immer mit etwas Druck durch den Chef und den Angestellten, die sie wachsam beäugten. Zen war mit den Antworten zufrieden. Wasser war also ihr Element. Das war durchaus brauchbar in Kombination mit Blitzmagie.
      Er fragte sie, wie gut sie bereits ihre Magie anwenden könnte, und ob sie noch andere Aspekte hätte. Hatte sie Familie in den Puppendörfern?
      Am Ende entschied Zen, das er sie abkaufen würde. Dem Chef wäre fast der Bart abgeflogen, und auch der Assistent zuckte, da sich ihre Haushaltskasse gerade mit einem Berg Goldmünzen füllte ..... zumindest, wenn Zen welche hätte.
      "Ich werde sie Abreisefertig machen, Herr Puppenmeister. Warten sie bitte hier.", meinte der Assistent und zog Izumi grab mit sich, im schnellen Schritt, weil er es kaum abwarten konnte, diese Nutzlose los zu werden, und gegen eine bessere einzutauschen.
      Zen wandte sich wieder an den Chef und kratzte sich am Kopf.
      "Äh, ja, hehehe. Es gibt da nur ein kleines Problemchen, das ich zunächst noch lösen müsste. Ich müsste erstmal etwas Geld verdienen, um sie bezahlen zu können. Und dazu benötige ich leider eine Puppe. Und eine Arena, die offizelle Verdienstkämpfe anbietet."
      Der Chef schnaufte. Damit hatte er jetzt nicht gerechnet. "Sie haben noch keine Puppe? Und sie wollen sicher Izumi in der Arena testen, um sich ein Bild von ihr zu machen, was? Das kann ich nicht so gestatten. Ich gebe sie erst mit, wenn sie vertraglich bezahlt wurde, oder als Bezahlware festgelegt wird!"
      Zen sah seine Chancen schwinden. Verflucht. Der Chef war hartnäckig, und verschlagen. Zen bekam nur eine Puppe zum Geldverdienen, wenn er definitiv viel Geld gewann und gleich wieder ausgeben würde. Und wenn sie wirklich nicht zu gebrauchen wäre, machte er noch Arenaschulden. Und die müsste er dann auch erstmal wieder rein holen.
      Er griff sich genervt mit beiden Händen an den Kopf und lehnte sich zurück. "Verflucht, dann muss ich mir Arenapuppen leihen. Aber die kosten auch Gebühren und bringen nur einen Maximalverdienst von 5 Goldstücken, kosten selber ein Goldstück. Dann würde ich gerade mal Vier Goldstücke machen, pro Sieg. Und dann müsste ich ja mindestens 25 mal hintereinander gewinnen. Welche Puppe hält das denn aus? Ahhrrrrr....."
      Das neben ihm noch eine weitere Puppe stand, die extra wegen Izumi hergekommen war, und selber wohl auch einen Weg aus diesem Kaff hier suchte, hatte er schon längst vergessen.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Faith Valentine

      Die Blondhaarige beobachtete das Geschehen sehr aufmerksam mit. Sie war doch sehr überrascht gewesen das der Reisende bereitwillig den absort hohen Preis für eine doch so vermeintlich nutzlose Puppe bezahlen würde. Entweder hatte dieser überhaupt gar keine Ahnung von dem Geschäfft oder er besaß doch etwas zu viel Zaster auf der hohen Kante. Dan jedoch schreckte Faith ein wenig auf als der Apotheker sie in den Mittelpunkt stellte. Faith hasste es wenn man Puppen wie nutzloses Vieh behandelte und einfach wie auf einem Basar an dem Höchstbietenden verkauft wurden. Doch so war leider die Gesellschaft gewesen und das würde sich vermutlich auch nicht so schnell ändern. Als der Apotheker die kleine Puppe nur wenig später tatsächlich zu Zen brachte hielt sich Faith ein wenig erschrocken die Hand vor dem Mund. Sie wusste das Puppen für ihre Fehler üblicherweise sehr hart bestraft wurden, dass kannte sie selbst nur zu gut. Aber das Mädchen sah wirklich schrecklich aus, man sah ihr an das sie schon einiges einstecken musste.... dass arme Ding. Um so mehr freute sich Faith insgeheim doch für sie das der Puppenmeister sie von diesem Tyrann freikaufte. Auch wenn sich Faith dieses große Glück besser für sich selbst gewünscht hätte. Doch das Mädchen hatte es wirklich verdeint gehabt, vielleicht hatte sie jetzt dadurch endlich wieder ein besseres Leben gehabt. Doch als sich bereits nach kurzer Zeit herausstellte das der Puppenmeister nicht das nötige Kleingeld besaß und es somit ebenfalls gerade mal seine erste Puppe sein würde. War auch Faith über diese Tatsache ziemlich schockiert gewesen, damit hat sie wirklich nicht gerechnet. Wie kann man den nur eine Puppe für diesen absorten Preis kaufen wollen und noch nicht einmal so viel Geld bei sich haben ? Ein leichtes seufzen entglitt der Blondhaarigen als sie ihre Hand ein wenig zögerlich hob. "Verzeihung... vielleicht kann ich da weiterhelfen ? Ich kenne zufällig den Weg zur Arena..." Sprach Faith plötzlich in die Runde und alle Beteiligten starrten sie mit durchdringenden Blick an. Faith schluckte schwer bevor sie dan erneut wieder das Wort ergriff. "Ähm... ich bin zwar noch nicht wirklich Kampferfahren aber generell ziemlich hart im nehmen und auch sehr Ehrgeizig... ich hoffe das reicht Ihnen für meine Dienste aus..." Sprach Faith dan weiter. Erst jetzt wurde ihr so langsam klar in welche Lage sie sich selbst gebracht hatte. Sie hatte in ihrem Leben noch nie gegen eine andere Puppe kämpfen müssen, ganz zu schweigen von der quasi nicht verhanden Kampferfahrung. Faith hatte zwar ihre Fähigkeiten und war generell auch ziemlich zäh und hartnäckig aber würde das auch wirklich reichen ? Faith konnte nur versuchen ihr Bestes zugeben auch wenn sie dies vermutlich nicht von diesem drecks Ort fortbringen würde.

      Der Weg zur Arena war zwar nicht besonders weit, dafür jedoch auch nicht wirklich leicht gewesen. Man musste auf den Weg dorthin durch unzählige kleine Gassen und Straßen hindurch laufen. Zudem kam auch noch erschwerend dazu das um diese Uhrzeit eine menge Menschen auf den Straßen unterwegs waren. Gerade in den kleineren Gasse musste man ebenfalls sehr gut auf sein Hab und Gut aufpassen, dort hatten Taschendiebe ein besonders leichtes Spiel gehabt. Schon bald hatten sie die unzähligen verwinkelten Straßen und Gassen hinter sich gelassen und standen vor großen Toren aus massiven Metall. Die Arena ähnelte vom Aufbau her eher einem Kolosseum, sie war halt nur ein paar Nummern kleiner gewesen. "Ich glaube wir müssen zuerst zur Anmeldung..." Sprach Faith plötzlich und lies Zen somit nur wenig Zeit um den Anblick der prächtigen Arena zu genießen.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"

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    • Izumi Norawka

      Im ersten Wimpernschlag glaubte die Puppe es würde sie eine erneute Strafe treffen als der Assistent schon so eilig zu ihr gestampft kam hatte es bis her nie gutes zu bedeuten.
      Vielleicht gab es eine weitere Beschwerde über sie...?
      Die eindringlichen Worte ließen keine widerrede zu und Izumi hatte gelernt das man als Puppe ein besten sputet...
      Ein zerstörte Puppe war für niemand einen Verlust, sie waren austauschbar und daher würde es keinen Kümmern wenn sie irgendwann komplett verflosst in einer Straßenecke liegen würde.
      Mit ihren großen, jedoch gerade eher Glanzlosen Augen schaute sie zu dem Fremden welcher wohl der Grund dafür war das sie her gebracht wurde obwohl sie es miedeten sie so vor der Kundschaft zu Präsentieren. An ihren Gieren Blicken erkannte sie es schon...Geld.
      Es ging wohl gerade um eine hohe Geldsumme...
      Ihr Blick wich nur flüchtig zu der Anderen Puppe bevor ihr Blick Wortlos zu Boden sank.
      Eine kleine Vorstellung über sie wurde geben, es waren die groben Fakten die man nannte wie bei einem Tier das man eben verkaufen wollte.
      Das kannte sie bereit und gerade als sie schon dachte das es wie die unzähligen anderen Verkaufs Maschen lief verharrte sie in ihrer Bewegung den drang sich schützend eine Hand an die offen gerissenen Ärmel zu legen.
      "Sehr erfreut, Izumi Norawka. Ich bin Zen Tesla, Puppenmeister..."
      Ein Puppenmeister?
      Izumi war schon einigen verschiedenen Personen begegnet in diesem kleinen Ortschaft aber ein Puppenmeister gehörte wirklich zu denn wenigen davon...
      Aber wieso sollte ein Puppenmeister Interesse an ihr haben?
      Sie...hatte noch nie Gekämpft oder dergleichen...
      Izumi wäre Nutzloser als bei den Botengängen...So wie der Chef sprach und der Assistent grinste verschwiegen sie diesen Fakt sicher vor diesen armen Meister...
      Aber sie war nicht befügt das Wort zu heben und gab daher wohl gesittet Antwort auf die Fragen die ihr gestellt wurden.
      "Wasser, die Form kann ich verändern...", sprach die Kurzhaarige in einer ruhigen Tonlage.
      Normalerweise war es ihr nicht gestattet zu viel zu Sprechen daher wusste sie auch nicht wie viel ihr erlaubt war nun darüber zu sprechen.
      "Es können große oder kleine Maßen sein..."
      Sie hob ihren Blick schwach, der Fremde schien immer noch sehr Interessiert besonderes was das Element von ihr betraf...
      Bevor es ihr aber auch möglich weiter auszuschweifen sollte sie Arbeitsfertig gemacht werden, sie hatte also auch recht mit ihrer Vermutung...ehrlicherweise konnte sie sich noch nicht vorstellen wie es in dem Diensten dieses Fremden Puppen Meisters sein sollte aber es war sicher besser als hier!
      Sie musste aufpassen beim groben Ziehen nicht zu stolpern.
      Eigentlich hätte sie noch über die anderen Fähigkeiten erzählt schließlich konnte sie diese kaum Nutzen!
      Doch Izumi hörte schond as es Probleme gab wegen der Bezahlung, war dann auch wohl zu schön um wahr zu sein...
      Schwach die Augenbrauen zusammen ziehend war ihr Blick zu der Puppe aus dem Wirtshaus gewichen...es war fast so als hätte diese ein Entschluss gefasst.
      Was...waren die beiden für ein seltsames Duo?
      Dann aber wurde sie schon weiter gezerrt schließlich konnte sie wohl nicht in diesen Aufmachung verkauft werden...Wenn überhaupt so es schien gab es da ein Problemchen.
      Grob wurde sie in ihr kleines Kämmerchen gestoßen das sie freundlicherweise als ihre Unterkunft bezeichnen durfte.
      Ein abwertendes schnauben des Assistent verriet ihr das sich Izumi nicht zu lange zeit lassen sollte...
      Es war merkwürdig, es wirkte als erwartete sie ein neues Leben...
      Langsam zog sie die abgenutzt, in mitleidenschaffte gezogende Kleidung aus und zog sich über ihre helle Haut ein andere Kleidung welche wohl angebrachte sein würde auf Reisen.
      Zumindest hatte sie schon davon gehört das Puppen Meister und ihre Puppen viel umher reisen...
      Wie langes aber dauern würde bis auch sie für ihn nur eine Nutzlose Puppe war?
      Ihr Blick fiel für ein Moment in denn Schatten während sie begann eine Tasche zu packen...
      Egal wie, sie würde sich bemühen Nützlich zu machen...
      Aber war würde sein wenn man sie nicht gehen ließ?
      Seufzend packte sie noch einige Kräuter und Medikamente dazu, man wusste nie war alles auf einer Reise so nützlich sein konnte.
      Später erfuhr sie aber auch das der Puppenmeister und die Puppen aus dem Wirtshaus wohl zur Arena aufbrechen wollten...
      Unglaublich...
      Ob sie sich doch anfangen sollte ihre Namen zu merken?
      Ihr Blick glitt wieder zu ihrem Chef welcher sich schon begierig die Handflächen reibt, vermutlich rechneten sie schon mit einen Sieg und hohe Geldsummen.
      Die Puppe im Wirtshaus...
      Sie hatte etwas an sich das durchaus vielleicht etwas zu taugen war, mehr als was für sie sprach...doch war denn Puppenmeister betraf...
      Zen Tesla...
      Wenn dieser Kerl nicht aufpasste würde man ihn sicher schon bald ganz ausnehmen wie eine Gans!
      Allein wegen dieser Gedanken drängte sich in ihr das Gefühl auf ihn begleiten zu müssen! i
      Sie wusste sie hatte schon so kaum rechte aber ob sie währenddessen vielleicht zu sehen durfte?
      Schlagen würden die beiden sie jetzt sicher nicht um ihren Wert nicht zu schwächen...Aber weiter große Hoffnung machte sich die Puppe nicht.
      Believe Me ~

    • Zen Tesla

      Er sah seine Chancen schon in irgendeinem Sumpf verschwinden, als sich die andere Puppe noch dazwischen warf, und Zen anbot, ihm zur Arena zu führen. Zumindestens suchen müsste er sie nicht mehr. Das würde Zeit sparen, brachte ihn ansonsten aber nicht weiter. Aber halt ... sprach sie nicht davon, das sie noch nicht gekämpft hatte, aber hart im nehmen wäre und ihre Dienste für ihn ausreichten?
      Auf die Frage, ob sie denn auch für ihn kämpfen wollte, nickte sie. Zen griff mit beiden Händen an die Schultern der Dame und jubelte fast. "WUNDERBAR!", rief er hocherfreut. So hatte er gleich noch Jemanden bei sich, der ihm helfen konnte, etwas Geld zu machen. Und für die Dame musste er wohl nicht bezahlen. Naja, außer er würde sie auch in seine Gruppe aufnehmen wollen. Aber der Gastwirt war sicher auch ein Knauserig. Der verlangte ja schon Unsummen für eine Übernachtung. Zen hatte das Gefühl, das man ihn entweder sehr schnell loswerden wollte, oder man versuchtre ihn übers Ohr zu hauen. HA - nicht mit Zen Tesla! Er würde alle andere schon überzeugen, sich nicht mit ihm zu messen.
      Kurz darauf wurde auch schon Izumi vorgeführt, absolut Abreise fertig. Im Grunde war sie ohnehin schon verkauft und Zen hatte sich vertraglich verpflichtet. Jetzt musste er nur noch zahlen können ... ohne sich zu verschulden.
      Zen und die Puppen verließn dann den Laden, und kaum ein paar Meter weiter weg, schien man ein paar fröhliche Rufe aus der Apotheke zu vernehmen, und gelächter. Zen achtete nicht weiter drauf, aber für Izumi war klar, sie waren sehr froh darüber, sie los geworden zu sein, und dabei noch reichlich Kasse zu machen. Und dann würden sie einfach eine neue Puppe anstellen und Botengänge erledigen lassen.
      Zen und Izumi folgten Faith, die sich auf dem Weg noch vorstellte. Der Weg war verwirrend. Eine Ortschaft wie Esmon bot offenbar mehr als man vermuten würde. Trotzdem schien die Frau sich auszukennen und führte sie direkt und schnell durch die verwinkelten Straßen, Wege und Gassen.
      Am Rande von Esmon lang eine Arena, deren Haupteingang direkt auf eine Straße führte, oder eher einem Vorplatz, auf dem man sich auch versammeln konnte. Sicher für Zuschauer, wenn mal wieder Wettkämpfe oder angebotene Shows anstanden. Man konnte mit seinen Puppen hier versuchen Geld zu machen, oder auch welches zu verlieren. Aber kaum einer nutzte solche Angebote, und wenn, waren es eher Puppenmeister auf der Durchreise, oder wenn sie extra dafür anreisten.
      Faith llier direkt weiter, machte Druck, als wenn die Zeit drängte, und Zen konnte sich das Gebäude nur einen Moment in Ruhe anschauen.
      Ein paar Stockwerke hoch und etwa rundliche Form. Es gab noch Anbauten, die typischen Räumlichkeiten, für allerlei Ausrüstung und Versorgung. Die waren halbkreisförmig hinter der Arena direkt angebaut.
      Das große Tor war komplett aus Eisen und geöffnet. Ein Gatter, dessen spitzen oben aus dem Torbogen lukten, rundete das Bildnis ab.
      "Also dann, auf zur Anmeldung.", warf Zen noch ein und sie betraten das Gebäude. Kaum das Tor durchschritten, hatte man eher das Gefühl, eine Beamtenhaus zu betreten. Es gab Sitzplätze im Empfang und mehrere Schalter, von denen die meisten geschlossen waren. Nur einer schien geöffnet zu sein, aber niemand saß dort. Sie gingen zum Schalter und Zen sah eine Art Klingel auf diesem stehen, und betätigte diese mit der flachen Hand. Es gab ein kurzen **Ping-Ping**, und sofort schoss eine gruseliger Kopf hinter dem Tresen hervor, der zu einer älteren Dame gehörte, die hier wohl am Empfang arbeitete. Sie hatte Hängewangen, die Haare zum Dutt gebunden, einen dunkelroten Lippenstift aufgetragen und trug eine nach außen spitz zulaufende Brille, die an Kettenbändern über ihren Ohren liegend auf ihrer spitzen Schnabelnase saß. Das Doppelkinn präsentierte noch eine Warze, auf der wiederum ein auffälliger nach unten gebogener etwa 1 cm langer Borsten sein Königreich markierte.
      Sie trug eine dunkelgrüne Kluft, bis oben zugeknöpft, und darunter ein weißes Hemd. Ihre Stimme wirkte unfreundlich und genervt, während sie in Händen ein Buch hielt, dazu ein Kohlestift.
      "Ja? Sie Wünschen?", kam es knapp und trocken.
      Zen erschrak und wich kurz einen Schritt zurück, atmete durch und räusperte sich.
      "Ähm, guten Tag, die Dame. Ich bin Zen Tesla und ich brauche Geld."
      Eine seltsame Vorstellung, aber nicht umsonst gab es an den Wänden Aushängetafeln, für verschiedene Angebote, hier etwas Geld zu verdienen. Allerdings sicher nicht auf die Art und Weise, wie Zen sich das vorstellte.
      "Dann sind sie hier falsch. Das ist eine Arena. Wenn sie Geld benötigen, gehen sie doch zu einer Bank. Dort können sie sich einen Kredit holen."
      Zen hob die Hände. "Nein, nein, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt, Ich äh, ... ich wollte hier ein paar Arenenkämpfe bestreiten. Ich bin ein Puppenmeister, und diese beiden Puppen hier stehen mir zur Verfügung. Ähm, was muss ich machen, um hier mindestens 100 Goldstücke zu verdienen?"
      Die Alte zog ihre Brille etwas runter und beäugte Zen und die Puppen, seufzte genervt.
      "Sie wollen also mit diesen Dingern da einen Verdienstkampf anmelden? Die sehen nicht danach aus, als ob sie irgendwas verdienen ... außer einer Tracht Prügel. Nehmen sie lieber unser Leihangebot, da stehen sie wesentlich günstiger. Welcher Art Verdienstkampf darf es denn sein? Für 100 Goldstücke haben wir nichts, aber ein 150 Gold Kampf stünde zur Verfügung. Allerdings beinhaltet das einen Kampf gegen den Arenameister entsprechend der Anzahl ihrer gemeldeten oder gemieteten Puppen."
      Zen grummelte. "Nein danke, ich verzichte auf das Angebot. Aber die 150 Gold klingen verführerisch. Bitte melden sie mich mit zwei Puppen an."
      "Name!"
      "Wie? Äh, Zen Tesla."
      "Nicht sie, die Nutzlosen dort. Sie wollen ja mit ihnen antreten, oder?", fauchte die Schabracke.
      "Hören Sie, Alte. Ja, ich werde mit den beiden antreten, schon weil ich diese dort käuflich erworben und ihre Fähigkeiten austesten will. Izumi Norawka. Und diese Puppe hilft mir. Ähm ...?"
      Faith stellte sich kurz selbst vor. Die Alte kritzelte alles in ein Buch und verlangte dann Unterschriften und stempelte das ganze dann formell ab.
      "Hier sind ihre Zugangsgenehmigungen und der Verdienstbescheid. Sollten sie den Wettkampf gewinnen, erhalten sie vom Meister einen Stempel. Gehen sie damit dann zu Schalter Zwei."
      "Oh, vielen Dank.", sagte Zen und nahm die Sachen lächelnd entgegen.
      "Das macht dann 15 Goldstücke Anmelde und Verwaltungsgebühr!"
      Zen grinste. Anmelde und Verwaltungsgebühren? "Wie?"
      Die Alte seufzte. "Gebühren. Die üblichen Gebühren. Jeweils 5 Goldstücke pro Puppe und den Verwaltungsauflagen. Das weiß doch jeder."
      Zen grinste und kratzte sich am Kopf. Er nahm seinen Geldbeutel und schaute tief hinein. Sah finster aus. Ein paar Münzen blitzen ihm noch entgegen, aber das war alles was er noch hatte. Immerhin hatte er schon das Zimmer bezahlt, aber wenn er hier verlieren sollte, dann gab es ein großes Loch im Magen. Kein Abendbrot, kein Frühstück. Und sein Schuldenberg würde rasant ansteigen. Zähneknirschend musste er seinen Beutel auskippen. Außerdem musste er, weil es nur 7 Goldstücke waren, noch eine Waffe als Pfand eintragen lassen. Das kostete nochmal 5 Gold an Verwaltungstechnischen Aufwand. Wenn Izumi und Faith also versagten, dann war er seine Waffe los, bis er alles bezahlt hatte. Außerdem müsste er bei einer Niederlage ja die Arena bezahlen. Diese Verdienstkämpfe waren Ehrenkämpfe. Der Verlierer zahlt - der Gewinner geht mit vollen Taschen heim.
      Als endlich alles erledigt war und die drei in Richtung Teilnehmer Zugang gingen, seufzte Zen. "Ich hoffe sehr, das ihr mich nicht im stich lasst. Hier in Esmon scheint es außer in der Arena nicht viele Möglichkeiten zu geben, schnell Geld zu machen. Und ohne Waffe in der Wildnis nach Wertsachen stöbern stelle ich mir auch nicht gerade fröhlich vor."
      Aber dann fing er an zuversichtlich zu lachen und klopften beiden auf die Schultern, mit der Aussage, das sie das Ding schon schaukeln würden.
      Eine Wache stand vor einer Tür und verlangte das Dokument zu sehen, nickte und ließ sie passieren. Sie kamen in einen Warteraum, wo sie ihre Habseligkeiten lagern konnten. Dafür waren Schließfächer bereitgestellt an denen sogar Schlüssel hingen, mit Bändern.
      Nach dem alles verstaut war, nahmen sie auf einer Holzbank platz, wo sie ein paar Minuten warteten.
      Zen fiel auf, das er Faith noch nicht nach ihren Fähigkeiten gefragt hatte, aber er könnte sich ja auch überraschen lassen. Ein Arbeiter kam eh gerade herein, und bat die Gemeldeten mit ihm zu kommen. Der Arena Meister wartete bereits.
      "Also gut, Mädels, auf in den Kampf. Auf das dieser Beutel schön prall gefüllt wird, hähee."
      Er wirbelte kurz mit Thunderstorm und schritt voran, Faith und Izumi folgten.
      Ein kleine Treppe hoch und sie kanen auch schon in die Arena. Zuschauer gab ein paar, aber das waren nur Laufkunden. Entweder hier passierte was, oder man saß zumindestens bequem und hatte sich mit seiner Begleitung unterhalten, ehe man seinen Weg fortsetzte. Vielleicht schaute man auch nur den Aktivitäten der Arenapuppets zu, wie sie vom Meister gedrillt und trainiert wurden.
      Wäre das aber eine offiziell angekündigte Angelegenheit an Vorstellung, wären die Sitzreihen sicher voller zahlender Zuschauer gewesen, die reichlich Wetten auf die gemeldeten Teilnehmer setzten.
      Zen sah sich um. Etwa 20 Leute saßen hier verteilt. An einer großen Holztafel hängte ein Arbeiter gerade Namensschilder aus. Herausforderer Puppenmeister Zen Tesla vs. Verteidiger Arenameister Fir Reno

      Fir Reno
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      Dieser betrat auch sogleich die Arena, gefolgt von den beiden Arenapuppen, mit denen der das Gold der Arena verteidigen würde. Er trat in die Mitte der Arena, schaute zu Zen und den beiden Puppen, und fing dann herzhaft an zu lachen.
      "BAHAHAHA, was ist denn das? Ist das nicht die Kellnerin aus dem Gasthaus? HAHA, willst du uns mit schlechter Kost bombardieren, oder was? Und die da?...", er zeigte grinsend auf Izumi, "... das ist doch diese Nullnummer aus der Apotheke. Die kann doch nicht mal nen Korb voll dummen Brotes quer über die Straßen tragen, ohne es zu vermasseln. Und du hast ernsthaft mit den beiden einen Pakt geschlossen, und willst hier die große Summe abkassieren? HAHA, ein schöner Witz ist das, Zen Tesla."
      Auch die beiden Puppen, die als Gegner ausgewählt wurden, mussten grinsen und kicherten.
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      Kaina war eine Schwertkämpferin mit ordentlich Power. Ihr schweres Eisenschwert schulterte in ihrem Nacken und mit einer Hand vor dem Munde kicherte sie verstohlen.
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      Die zweite Puppe, Flaron, war ein männlicher Feuerkämpfer, der bereits hier und da ein Flämmchen aufsteigen ließ, um dem Gegner wohl damit zu sagen, das es hier gleich heiss hergehen würde. Irgendwie hatte er Izumi im Blick. Und der sagte etwas aus wie, was ist das denn für eine verhungerte? Die puste ich mit einem Teelichtzauber um, und das wars. Lächerlich. Aber ich werd der nicht einfach nur ne Flamme unterm Hintern zünden, ich werd sie gleich aus der Tür pusten. Und zwar so, das sie nie wieder kämpfen kann vor Angst.

      Zen blieb zunächst unbeeindruckt. Ja, es war abzusehen, das der Meister hier auch Einschüchterungen vornahm. Aber irgendwie schien er die Damen ja auch zu kennen. Und der Gehilfe in der Apotheke hatte bezüglich Izumi auch Bemerkungen geäußert. Also musste da wohl wirklich was wahres dran sein. Und über Faith wusste er auch nicht mehr, als das sie im Gasthaus arbeitete. Aber der dicke Hammer kam doch erst. Zen räusperte sich.
      "Nein, das stimmt so nicht ganz. Ich ähm... habe keinen Vertrag oder Pakt mit ihnen, hehe. Izumi hier wurde vertraglich von mir gekauft. Und diese nette Dame hier hilft mir kurzfristig aus."
      Der Arenameister starrte Zen an, als hätte dieser gerade einen Geist beschworen. Auch die beiden Puppen sahen irritiert zu Zen. Keinen Vertrag? Keinen Meister-Diener Pakt?
      Dann fing der Meister wieder an zu lachen.
      "WIEBITTE? Du hast keinen Pankt mit ihnen, und willst dennoch hier um 150 Goldstücke kämpfen? Bist du wirklich ein Meister? Ist dir den nicht klar, das ihnen so nur ihre jämmerliche Grundfähigkeit zur Verfügung steht? Und meine beiden hier haben ihre volle Power. Wie in drei Gottes Namen wollt ihr hier überhaupt etwas ausrichten? Wollt ihr, das wir uns totlachen und vorher aufgeben, weil uns das Leben noch was wert ist? WAHAHAHA."
      Zen grinste, und ein Schweißtropfen glitt seine Strin hinab.
      "Nur keine Sorge, es wird sicher spannend. Können wir dann beginnen?"
      "Meinetwegen. Aber sagt hinterher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Ich werde keine halben Sachen machen. Der Kampf läuft folgendermaßen ab. Zunächst kämpfen nur die Puppen miteinander. Sobald eine Puppe ausfällt, oder drei Punkte gesammelt wurden, dürfen die Meister ebenfalls in den Kampf einschreiten. Die Meister dürfen zunächst nur gegeneinander kämpfen. Die Puppen haben freie Entscheidung, ob und wann sie ihren Meister unterstützen. Ansonsten gilt wie gewohnt, das die Puppen ihre ganzen Fähigkeiten nach Belieben einsetzen dürfen. Noch Fragen?"
      "Ja, wie lange geht der Kampf Maximal?"
      "Zehn Minuten. Danach gibt es noch eine kurze Pause und zusätzliche fünf Minuten Verlängerung. Sollte auch dann keiner Aufgeben, entscheiden die Punkte."
      "Alles klar. Dann würde ich sagen, wir sind bereit.", sagte Zen grinsend und wandte sich seinen Puppen zu.
      "Hört zu. Der Typ da spielt mit Feuer, und damit schon seine Fähigkeiten verraten. Zumindestens, das er was mit Feuer drauf hat. Den übernimmst du Izumi. Außerdem hat der wohl eh schon ein Augen auf dich geworrfen, oder zwei, hehe. Zweig mir einfach, was du drauf hast. Hör aber auch auf meine Befehle, klar?"
      Dann sah er nochmal über die Schulter, wandte sich dann Faith zu. "Keine Ahnung, was du kannstr, aber dir gehört die Frau mit dem Schwert. Schwer gepanzert ist sie auch nicht. Box ihr einfach in den Magen oder stell ihr nen Beinhaken, wenn sie ausholt. Oder lass dir was einfallen. Ich unterstütze dich dann so gut ich kann.Und vergesst nicht, hier gehts um eine Menge Geld ..."
      Er klopfte beiden noch auf die Schulter und marschierte dann ein paar Meter weiter um das Kampffeld den Puppen zu überlassen.
      Auf der anderen Seite war es dasselbe Bildnis.
      Der Meister gähnte und rechnete wohl bereits damit, nicht einschreiten zu müssen. Er war sich sehr sicher, das seine Puppen das hier allein schaffen würden. Zwei Schwachmaten und ein dämlicher Meister, der ohne Pakt mit gewöhnlichen Haushaltspuppen antritt.
      Selbst die paar Leute in den Zuschauerplätzen lachten und witzelten über das Geschehen.
      Irgendwer rief, das sich die Kellnerin hinterher gern von ihm fürsorglich bedienen lassen könnte, einem Kaufmann der hier auch einen Stand betrieb.
      Eine Frau rief, das die Apothekerin später gern ihre Latrinen schrubben kann, wenn sie Unterkunft und Nahrung benötigen sollte. Sie war fett wie ein Walross und fächerte sich Luft zu. Sie saß neben einem älteren Geschäftsmann, mit dem sie hier wohl Verträge besprach oder pausierte.
      Zen überhörte das gekonnt. Oder das auch für die anderen galt? Izumi wirkteetwas unsicher auf den Beinen, und die Kellnerin? Sie sah gefasst aus, als wenn sie eh gewohnt war, sowas zu hören.
      Dann wurde ein Ging geschlagen.
      "BEGIIIIIIINT DEN KAMPF!" **GOOOOONNNNNG**


      Flaron verlor keine Zeit und machte einn großen Ausfallschritt. "Eine Schande, das ich mit einer wie dir in einer Arena kämpfe. Ich puste dich einfach weg, du Nutzlose .... und zwar mit meiner FEUERLANZE!"
      Mit beiden Hände zusammenhaltend formte er eine größere Feuerkugel, die nur wenige Sekunden später als Feuerstrahl auf Izumi zuschoss ......

      Kiana hingegen stürmte bereits an Flaron vorbei und fuchtelte mit dem Schwert. "Hihihi, eine unbewaffnete Kellnerin, die höchstens mit den Grabschhänden der Gäste zu kämpfen hatte, dürfte mit einem Schlag aus der Tür fliegen. Kannst deinen verlausten Meister gleich mitnehmen, hihihihihihihiii..."
      Sie sprang ab und holte mit dem schweren Schwert aus. Ziel war der Oberkörper von Faith.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Faith Valentine

      Faith lies Zen keine wirkliche Zeit um das imposante Erscheinungsbild der Arena länger zu bestaunen. Die Blondhaarige wollte es einfach nur hinter sich bringen. Schon als sie durch die großen Tore aus Eisen hindurch schritten, hatte sie ein eher mumliges Gefühl bei der Sache gehabt. Warum tat Faith das eigentlich ? Ihre Chancen waren eh ziemlich gering gewesen, dass dieser Puppenmeister einen Pakt mit ihr schloss. Zumal er Faith erstmal käuflich erwerben musste und darin bestand auch schon das Problem. Den wie sich leider im nachhinein herausstellte konnte Zen ja noch nicht einmal den Preis für Izumi bezahlen. Bei dem Gedanken musste Faith ein wenig vor sich her seufzen. Es wäre ja auch einfach zu schön gewesen...

      Schon bald traff die Gruppe bei der Anmeldung ein. Dort bediente sie eine etwas ältere Dame, sie schien ihren Job schon länger hier in der Arena zumachen. So zumindest wirkte es auf Faith. Als Zen kurze Zeit später sich und die Puppen vorstellte verkrampfte Faith kurz innerlich. Hatte diese alte Schreckschraube sie wirklich gerade als Dinger bezeichnet ? Zugegeben wirklich Kampferfahren waren sie nicht gerade aber das war wirklich nicht nur beleidigend, sondern regelrecht unverschämt herablassend. "Faith Valentine..." Stellte sich die Blondhaarige kurz selbst vor. Hatte Zen gerade wirklich ihren Namen bereits vergessen ? So langsam zweifelte die Kellnerin an der Glaubwürdigkeit von Zen und auch an dem Sinn dieser ganzen Unternehmung. Doch sie hatte versprochen zuhelfen, einen Rückzieher würde sie jetzt sicherlich nicht machen, dass war einfach nicht die Art von Faith gewesen. Erneut seufzte Faith ziemlich leise vor sich her. Selbstverständlich musste man bei der Anmeldung eine Gebühr bezahlen, dass wusste selbst Faith und sie war im Gegensatz zu Zen kein Puppenmeister. Nichts war wirklich umsonst und von irgendwas muss die Arena und das Personal ja auch bezahlt werden, dass sollte selbst Zen klar sein. Als die Gruppe dan endlich zu den Teilnehmerplätzen ging klopfte Zen den beiden Puppen Izumi und Faith plötzlich leicht auf die Schultern und sprach das die beiden das schon schaukeln würden. Faith lies diese Bemerkung unkommentiert, doch ihr eher zweifelnder Blick sprach mehr als tausend Worte. So sehr unrecht hatte die alte Schreckschraube gar nicht. Sie würden definitiv eine ordentliche Tracht Prügel einfahren. Gegen normale Puppen hätten sie vielleicht noch eine reelle Chance gehabt. Aber gleich gegen den Arenameister ? So langsam wurden Faiths Zweifel an der Sache immer deutlicher...
      Anschließend wurden sie zu den Teilnehmerplätzen weitergeleitet, dort nahm Faith auf einer länglichen Holzbank platz. Äußerlich wirkte die Blondhaarige gewohnt ruhig, doch im Inneren war sie das pure Gegenteil gewesen. Faith hatte zuvor noch nie wirklich gegen eine andere Puppe kämpfen müssen, es war also ihr erstes mal. Nur kurze Zeit später wurde die Gruppe dan in die Arena herein gerufen. Dort warteten bereits ihre Gegner auf sie.

      Die Arena an sich war ziemlich spärlich besucht gewesen. Was kein Wunder war, immerhin fanden in letzter Zeit nur selten große Kämpfe statt. Und wenn, dann geschah dies unter großer Ankündigung. Die Arena war in letzter Zeit eher Treffpunkt verschiedener Käufleute gewesen oder für Adlige, die dem tristen Alltag und Langeweile entkommen wollten. Das alles ignorierte Faith ziemlich gekonnt, sie konzentrierte sich lieber auf das Geschehen vor ihr. An den Arenameister konnte sie sich jedoch noch gut erinnern, er gehörte zu den eher unliebsamen Gästen. Faith hasste es immer wenn sie diesen Mistkerln bedienen musste. Doch ihren Unmut über das dieses Wiedersehen lies sich die Kellnerin wie immer nicht anmerken. Es wurden dan noch kurz die Regeln erklärt, welche für Faith klar und absolut verständlich waren. Der Gong ertönte und der Kampf began...

      Faiths Gegnerin eine ebenfalls Blondhaarige Puppe mit eher dunkleren Hautton stürmte so gleich auf sie zu. Faith fühlte sich ein wenig von diesen doch eher plötzlichen und schnellen Angriff etwas überrumpelt. Doch sie konnte noch rechtzeitig reagiern und mit einem großen Ausfallschritt nach hinten dem Schwerthieb ausweichen. Die Klinge von Kaina traf zwar nicht direkt ihren Körper, doch ihr Kleid hatte nicht so viel Glück gehabt. Ein großer Schnitt entblößte das Korsett, welches Faith darunter trug. Sie hatte Glück gehabt aber es zeigte auch wie knapp es gerade war. Ein paar vereinzelte Zuschauer jubelten plötzlich bei diesem Anblick, der Kampf schien doch spannender zu werden als zu Anfang von allen angenommen. Doch Zeit zum verschnaufen blieb Faith nicht wirklich, denn Kaina setzte sofort mit weiteren Hieben nach. Faith hatte noch nicht einmal wirklich Zeit gehabt ihre Waffe zurufen um sich wirklich zur Wehr zusetzen. Ihr blieb nichts anderes übrig als einfach in Bewegung zubleiben und weiterhin dem Schwert auszuweichen. Klar war Faith schnell und hatte eine gute Reaktion gehabt, doch wie lange würde sie das hier durchhalten ? Zumal sich Kaina gerade förmlich einen Spaß daraus machte ihr Kleid Stück für Stück zu zerschneiden. Dieses ewige Katz und Maus Spiel ging noch eine ganze Weile so bis Faith plötzlich eine rettende Idee hatte. Sie wirbelte mit ihren Füßen grob den Staub vom Boden auf und brachte somit Kaina ein wenig ins straucheln. Das gab ihr die benötigte Zeit um zumindest ihr Schwert Thunderstrike herbei zurufen. Ein kurzer Blitz schoss plötzlich vom Himmel, direkt in die Hand von Faith und zum Vorschein kam ein Schwert, welches zahlreiche goldene und blaue Verzierungen hatte. "Na und ? Du hast nun eine Waffe, dass ändert überhaupt gar nichts..." Kam es ziemlich schnippisch von Kiana, welche sich sichtlich unbeeindruckt davon zeigte. Danach stürmte sie gleich wieder auf Faith zu. Doch als sich ihre Klingen mit einem lauten Knall kreuzten bekam Kaina gleichzeitig auch den Stromschock ihres Lebens. Denn obwohl es Faith zuerst nicht ganz klar war so war sie mit ihrer Blitzmagie der perfekte Konter für Kiana gewesen, welche vom Typ her Eisen war. Und Eisen bzw. Metall leitet Strom fast so gut wie Wasser. Beide verharrten eine gewisse Zeit in dieser Position obwohl Kiana gerade unfähig war sich überhaupt irgendwie zu bewegen. Dan endlich drückte sich Faith von der anderen Puppe weg, Kiana sackte hingegen Kampfunfähig einfach zu Boden. Das gab der Kellnerin etwas Zeit sich zuerholen, was sie wirklich bitter nötig hatte. Da der Kampf ihr wirklich viel Kraft raubte. Kurz schaute Faith zu den Anderen wie deren Kämpfe wohl so verliefen. Erst ziemlich spät bemerkte die Blondhaarige das ihr Kleid doch mehr abbekommen hatte als eigentlich vermutet. Ihr Kleid war völlig zerissen gewesen, es glich eher nur noch einem Fetzen aus Stoff, sie würde definitiv ein neues brauchen.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"
    • Izumi Norawka

      Das war nicht gut...
      Das war nicht gut.....
      Das war...ganz und gar nicht gut!!!
      Izumis Schritte fühlten sich beim Betreten der Arena immer schwerer an.
      War sich dieser Meister eigentlich bewusst was für Puppen er hier gerade an einem Kampf anmeldete?!
      Sie wäre beinahe umgekippt als sie auch noch mitbekommen hatte das sie gegen den Arenameister antreten sollten! Das war ein viel zu großer Sprung!
      Schließlich hatte Izumi noch nie gekämpft und auch bezweifelte sie selbst das sie überhaupt für sowas gemacht wurde...Sowas hatte man allerdings auch nie von ihr verlangt, das was sie konnte hatte sie sich am Ende nur aus Langweilige selbst beigebracht...!
      Zum glück erkannte sie aber auch Zweifel in Gesicht der Kellnerin damit war sie wohl mit ihren bedenken nicht allein---
      Moment! Das war nicht gut wenn sie beide schon an dem allem zweifelten!
      Stumm hatte sie auf die Warze der Alten Schachtel gestarrt...Als war ihr fast als würde das Ding sie auch schon verhöhnen!
      So wie ihr vielleicht zukünftige Puppenmeister gerade in seine gähnend leere Geldbeute starrte hätte sie sich am liebsten auf der Hacke umgedreht um wieder zu gehen.
      Mehr oder weniger war es die Hand auf der Schulter welcher Izumi davon abgehalten hatte...
      "Ich hoffe sehr, das ihr mich nicht im stich lasst..."
      Ab diesem Punkt hörte Izumi ihm schon gar nicht mehr wirklich zu, blinzelt schaute sie auf seine Hand und dann zur anderen Puppe.
      Sollte das gerade eine Art Motivation Rede gewesen sein...?
      Am liebsten hätte sie ihm jetzt eine Hand auf die Schulter gelegt um ihn zu sagen das wohl die nächsten Tage sicher verschuldet auf der Straße schlafen würde...
      Für die hier Lebenden musste es wirklich ein sonderbarer Anblick sein wie sie zu dritt zur Arena schritten...


      Der Meister des Gegnerischen Team traf mit seinem Worten den Nagel auf denn Kopf.
      Die Rufe des Publikums ließ denn Blick der Kurz Haarigen mehr geistesabwesend zur Seite kippen, am besten sie brachten das alles schnell hinter sich...Sie überzeugte denn Meister von ihrer Unfähigkeit, würde wieder zurück gebracht und würde die nächste Zeit von jeden zweiten Einwohner mit blöden Sprüchen angelacht...
      Schwach zog sich ihre schlanken Augenbrauen zusammen das Zen Anweisungen gab, über sein kleinen scherz war ihr gerade nicht sonderlich zum lachen zu mute... Dafür aber das er wie ein Taugenichts wirkte hatte Zen wohl doch ein wenig Ahnung...Vielleicht verurteilte sie ihn auch nur zu Forsch da sie an ihren eigenen Fähigkeiten zweifelte. In Gegenzug wirkte Faith so...Eisern.
      Sicher das sie nur eine Kellnerin war?
      Neben ihr fühlte sich Izumi nur noch mehr wie eine gebrechliche kleine Puppe...
      Folgsam aber nickte Izumi, sie würde darauf hören was Zen sagte auch wenn sie nicht wusste ob es an die aussichtslosen Situation etwas ändern würde.


      **GOOOOONNNNNG**

      Der Kampf begann aber Izumi hob sich leicht mit verzogenen Gesicht eine Hand an ihr rechtes Ohr.
      Warum war das so Laut...?!
      Unsicher versuchte Izumi sich eigentlich etwas von Faith abzuschauen aber ihr Gegner Flaron fackelte wirklich nicht lange.
      Ihr blieb kaum wirklich Zeit, außer mit ihrem niedlichen nicht sagenden Blick auf den Feuerstrahl zu starren der genau auf sie zu kam!
      Unglaublicherweise wich sie diesem mit einer nur einfachen Körperlichen Bewegung im letzten Sekunde aus, das sogar ein kurzes erstauntes raunen zu hören war. Jedoch...wenn man ganz genau hinschaute war Izumi gar nicht ausgewichen, sie war gestolpert und landete Bauchlinks auf dem Arena Boden! Wie in einer Klischee Situation hatte man ihr auch direkt unter ihren Rock schauen können, es folgte nun auch gelächter...Größtenteil von der Dicklichen Frau die eben schon reingerufen hatte, ihr ganzer Körper bebbte.
      Keine Minute war in Kampf verstrichen und die ungeschickte Puppe war hingefallen.
      Auch wenn die Flamme sie nicht erwischt hatte spürte sie die hitzige Luft noch deutlich.
      Erneut wich ihr Blick zum anderen geschehen, ihre Augen wurde etwas größer...Genau! Sie brauchte eine Waffe!
      Bevor Flaron erneut sich mit einen Angriff auf sie stützen würde hob sie ihre Hand und--

      anime-water.gif

      Außer Platschendes Wasser, war da nichts...
      Ihre Hand blieb Leer...
      Verdammt, dann noch mal!
      Erneut die Hand fest zusammen drückend schwebten kleine Wasser Kügelchen hoch die im selben Moment wieder zerplatzten.
      Nichts....
      Sie konnte keine Waffe erzeugen oder herauf beschwören!
      "Ha! Hab doch gesagt Nutzlos!", dröhnte der Kerl ihr entgegen, sonderlich geduldig darauf warten das sie was zustanden brachte hatte er nicht. Scheinbar wollte er sie wirklich mit seiner Feuerlanze aus der Arena schießen!!
      Es blieb ihr nicht anderes Übrig sich auf den Boden abzurollen und zu versuchen wieder auf die Beine zu kommen als schon der nächste Feuerstrahl folgte.
      Sie wusste das sie irgendwie angreifen musste aber wie?!
      Gerade als sie wieder auf die Beine gekommen war schien der Gegner sich für eine Nahkampf entschieden zu haben , sicher damit Izumi nicht erneut aus peinlichen Glück ausweichen konnte.
      Seine Fauerfaust schnellt auf Izumi zu das ihr nicht viel anderes Übrig blieb sie mit ihrer eigenen Hand abzufangen. Diese hatte sie zum Glück noch mit Wasser umhüllen können so das ein stark dampfendes zischen zu hören war als die Faust auf die Hand traf.
      Es löschte zwar das Feuer aber trotzdem war der anderer Körperlich überlegen so das es nur eine frage der Zeit war bis sie denn Wucht des Schlages nicht lange aushalten konnte.
      Ihre Arme zitterten schon und feste stand begann so bröckeln...Das Gesicht ihres Gegners kam immer näher, noch immer zischte es laut als sie begann die Augen zusammen zu kneifen.
      Sie war Nutzlos! Der Kampf war doch schon so gut wie verloren...
      Believe Me ~

    • Zen Tesla

      Der Kampf hatte begonnen, und bot gleich für Beide Meister eine Überraschung, mit der sicher keiner so gerechnet hatte. Zunächst sah es gut für den Arenameister aus, der seine Arena namentlich und auch seinen Titel mit eiserner Mine verteidigen würde. Er rechnete ganz und gar nicht damit, das der erste Punkt tatsächlich an Zen`S Team ging, als Faith ihre Kräfte anwendete und ein Schwert vom Himmel beschwor, das mit einem Blitzschlag in ihren Händen materialisierte. Das ließ Zen natürlich aufmerksam in ihre Richtung schauen. War das ein Blitz? Verfügte diese Faith etwa über Blitzmagie? Wenn das wahr wäre, dann hätte er hier in Esmon vermutlich den Joker gezogen. Er war schon lange auf der Sucher nach einer Puppet, die Blitzmagie verwenden konnte. Und da Izumi auch noch Wassermagie nutzte, wäre das ja förmlich ein doppelter Segen, da beide Puppen eine interessante Kombo bilden konnten.
      Fir Reno stand gelangweilt angelehnt an der Mauer und wartete nur darauf, das die beiden Schwächlinge von der Kampffläche geputzt wurden, aber er sah überrascht auf, als ein paar Zuschauer anfingen über das zu reden, was sie gerade dort gesehen hatten. Zunächst hatte Kiana die Kellnerin halb ausgezogen, in dem sie ihre Kleidung Stück für Stück zerschnitten hatte, aber dann traf die Wende die Schwertkämpferin förmlich wie ein Blitz. Kaum hatte die andere ihr Schwert in der Hand, wurde die Puppe des Meisters bvon einem Elektroschock kurzfristig außer Gefecht gesetzt. Etwas dampfend saß sie in der Arena am Boden, und musste erstmal wieder ihre Kräfte und Körperteile ordnen, da ihre Muskeln nicht so wollten.
      An der Tafel wurde der erste Punkt für Team Tesla ausgehängt.
      Kiana rappelte sich wieder auf und spuckte auf den Boden, grinste frech zu Faith. "Alle Achtung, du hast mich überrascht mit deiner Blitzmagie. Nicht sonderlich stark, aber durchaus gegen mich effektiv. Hihi, aber nur, solange der Stromfluss mich auch erreicht."
      Kiana holte aus einer ihrer Gürteltaschen ein paar Lederhandschuhe und zog diese an. Damit war sie am Schwertgriff schon mal isoliert. Ein erneuter Schlagabtausch würde denselben Effekt nicht nochmal ermöglichen. Aus einer anderen Tasche holte sie noch Eisenpulver hervor, das mit irgendwelchen Kristallen vermischt war. Sie pustete es von ihrer flach ausgestreckten Hand und dann wirbelte sie mit dem Schwert kreisförmig hindurch. Eine Art Metalltornado entstand. Das musste Windpulver sein, oder sowas. Es gab magische Kristalle, die man für sowas nutzen konnte, um die eigenen Fähigkeiten auszubauen. Sowas war immer selten und teuer. Arenen hatten sicher Vorteile durch ihre Schätze im Keller, um an sowas heranzukommen. Jetzt wirbelte sie das Schwert über ihrern Körper und der Tornade umhüllte sie. Somit hatten die Kristalle auch gleich noch eine zweite Funktion, da sie spitz und scharf wie kleine feine Klingen waren.
      "Hihihi, ich werde dir jetzt die restlichen Kleider vom Leib reissen, und dich zur Schau stellen, ehe ich dich ins Land der Träume erlöse, du Miststück!", fauchte Kiana und stürmte erneut los.
      Zen erkannte, das der Tornado unten sehr schmal war, kaum ihre Füße abdeckte, und schon gar nicht, wenn sie in großen Schritten lief. Aber welcher Gegner achtete schon darauf, wenn man eher oben aufpasste, weder vom Wind noch vom Schwert getroffen zu werden.
      "FAITH - TIEFSCHLAG!", gab Zen kurz eine Anweisung. Das war erlaubt. Hoffentlich hatte sie es verstanden. Entweder würde sie Kiana am Bein erwischen können, zumindestens mit einem Hieb, oder sie nutzte den Arenasand, um Kianas Sicht durch ihren eigenen Windwirbel zu verschlechtern. Danach könnte sie ausweichen und abwarten, bis sie den Zauber löste.

      Bei Izumi inzwischen sah es schon ganz anders aus, denn sie war in große Bedrängnis geraten. Flaron, die Feuerpuppe, hatte mit seinem Angriff Izumi dazu gebracht, auf den Boden zufallen. Gelächter folgte und die Dicke in der Zuschauerecke bebte förmlich vor lachen. Sie hatte es wohl bemerkt.
      Flaron, der eine hübsche Einsicht erhielt, wurde kurzfristig aus dem Konzept gebracht, weshalb er nicht sofort weiterkämpfte. Der Meister bemerkte es.
      "FLARON DU IDIOT, WAS TREIBST DU DA? KONZENTRIER DICH GEFÄLLIGST!", brüllte er wütend. Schon allein, weil Zen punkten konnte. Kiana würde später noch ne Standpauke bekommen, sollte sie das Blatt nicht wenden und ebenfalls punkten können. Und Flaron sollte hier bloß keine Spielchen treiben.
      "V-verzeihung, Meister. Es k-kommt nicht wieder vor, versprochen!", erwiederte Flaron und wurde wütend, knirschte mit den Zähnen. "NUTZLOSE ...", wiederholte er. Die kann gar nichts, nicht mal kämpfen. Die kann nicht mal ausweichen ohne hinzufallen. Sie würde dem Arenaboden mehr Schaden zu fügen als ihm.
      Das Feuer hatte die Luft erwärmt, aber bevor diese Puppe noch mit lächerlichen Ausweichmanövern ihn vorführen sollte, entschied er sich, das Ganze handelsüblich im Nahkampf zu beenden. Eine hübsche Feuerfaust ins Gesicht und sie wäre erledigt.
      Allerdings konnte sie den Schlag abfedern, und das Feuer erlöschen, da sie offenbar Wasser nutzte. Das ärgerte Flaron, aber hielt ihn nicht auf, seinen Schlag zu vollenden. So oder so würde sie gleich aus den Latschen kippen.
      Izumi flog wie ein Brett nach hinten und krachte nun rücklings auf den Boden. Sofort wurde ein Punkt für das Arena Team ausgehängt, und ein Ausgleich erzielt. Damit waren auch schon Zwei von Drei nötigen Punkten ausgespielt worden. Noch ein Punkt, und die Meister durften sich aktiv beteiligen.
      Flaron lachte und spielte sich etwas auf, eine lächerlich schwache Puppe umgepustet zu haben.
      "HAHA, siehst du, du Nutzlose? Kannst echt gar nicht. Ich werde dich so vermöbeln, das du hinteher wieder geradegebogen werden musst, um noch Laufen zu können."
      Zen war nicht zufrieden mit Izumis Leistung, und sie bestätigte irgendwie alles, was man ihr an den Kopf war oder über sie vorab erzählte. Ein Trauerfall. Aber Zen wusste, das in Izumi sicher noch mehr steckte als sie zeigen konnte. Ihre Magie war gehemmt. Sie hatte Angst. Sie bekam ja vor Angst kaum ihre Grundzauber in Funktion, wobei sie schon erwähnt hatte, das sie Wasser kontrollieren kann. Also hatte sie es auch schon mal getan. Sie kann es.
      "IZUMI! STEH GEFÄLLIGST AUF!", rief Zen ihr ins Gewissen. Er marschierte auf sie zu, packte ihre Hand und zog sie hoch. Auch das war erlaubt, den Puppen Anweisungen zu geben. Er schüttelte sie etwas und grinste. "Hast du mir nicht gesagt, du kannst Wasser verformen? Dann solltest du es auch nutzen. Du kannst es, da du es mir sonst nicht erzählen könntest. Du hast es schon gemacht. Erinner dich daran. Und dann erschaffe Wasser und forme es zu einem Schild, wenn er dich erneut angreift. Das Feuer kann dir dann nichts anhaben. Jedenfalls denke ich das, denn er schaut nicht sonderlich mächtig aus. Und dann möchtie ich, das du ihn mit Wasserbällen bombardierst. Er soll triefend nass werden. Das würde schon reichen. Halte aber Abstand und bleib in der Defensive. Vertrau mir einfach, ok?"
      Dann drehte er sie um und schubste sie sanft wieder in Richtung Gegner, zog sich selbst zurück.
      Flaron meckerte. "He, seid ihr endlich fertig mit eurem Gelaber? Als wenn das jetzt noch was bringen würde, ihr Anweisungen zu geben. Ich werde sie vor deinen Augen abfackeln, diese Versagerin."
      Gehört hatte er nicht, was sie zu besprechen hatten, aber der Puppenmeister hatte ihr wohl mit verzweifeltem Blick zu etwas geraten. Was auch immer, die würde sowieso versagen.

      Zen baute zumindestens erstmal darauf, das Izumi den Hitzkopf etwas abkühlen und durchnässen würde. Entweder würde er dann Faith auffordern, ihn anzugreifen, oder er würde selbst seine Blitzmagie nutzen, und den Typen grillen. Sollte Izumi dann noch aufrecht stehen, wäre der Arenameister sicher auch kein Problem.
      So oder so, musste er noch einen Punkt abwarten. Bis dahin beobachtete er beide und versuchte herauszufinden, ob es noch andere Schwachpunkte gab. Sicher war nur eines. Ein glücklicher Zufall brachte Gegner, die auf beide Puppen Schwachstellen darboten.
      Und was Izumi betraf, die hatte etwas Übung nötig. Da würde er noch einiges von ihr abverlangen, wenn sie erstmal auf Reisen waren.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück