Abysswaltz [Glalex & Chaoz]

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    • Abysswaltz [Glalex & Chaoz]

      Abysswaltz [Glalex & Chaoz] - Vorstellung - ღAnime-Rpg-Cityღ


      "Hah? Schon wieder einen Rookie? Der letzte ist erst vor 2 Tagen gestorben.."

      Die Hand des Silberhaarigen Mannes lehnte locker auf dem Griff seines Katanas, während sein Blick entnervt das Gesicht des Graubärtigen Mannes anstarrte welcher in lockerer Haltung vor ihm an einen Schreibtisch saß und seine Arme auf diesen angewinkelt hielt, sein Kinn dabei locker auf seine zusammengefalteten Hände abstützte. "Hoh? Eure Einheit besitzt die niedrigste Sterberate, weshalb sollten wir euch keine weiteren Rekruten zustellen?"
      "Ganz einfach weil niemand der Einheit beitreten kann, alter Mann.. Wenn jeder durch die Prüfung fällt, kann niemand dazustoßen und so bleiben nur die, die wirklich etwas drauf haben."
      "Dann wirst du die Prüfung dieses Mal eben lassen!"
      "HAH?!", entwich es den Silberhaarigen Mann in aggressiver Tonlage während seine Arme sich entsetzte zur Seite warfen. "Bist du senil geworden, alter Mann? Willst du jeden Neuankömmling in sein unausweichliches Ende schicken? Die Aufnahmeprüfungen sind dafür da um Spreu von Weizen zu trennen, sie sind dafür da um Leben zu schützen und sie nicht einfach so wegzuwerfen!"
      Die Augen des Graubärtigen Mannes schlossen sich für einen Moment, bevor er sich von seinen Stuhl loslöste und seine Fäuste mit Wucht auf den Tisch prallen ließ. "Vergiss nicht wer hier die Befehlsgewalt inne hat, Vermillion! Du wirst auf den Befehl des Kommandanten hören, haben wir uns verstanden?! Wir sind unterbesetzt, also wird ab sofort jedes Mitglied angenommen ohne einer unschaffbaren Prüfung ausgesetzt zu werden!"
      Ein entnervtes Schnalzen der Zunge war vom jungen Mann zu vernehmen, bevor er abwertend auf den Graubärtigen hinabstarrte und ihm mit seinen Worten entgegnete. "Sein Tod geht auf deine Kappe, alter Sack!"
      Ohne auf eine Antwort vom Kommandanten zu warten, wandte sich der Silberhaarige Mann von ihn ab. Die Tür vor ihn öffnete sich und die Sekretärin des Kommandanten trat ein, während Noel nur knapp an ihr vorbeilief und seine eiskalten azurblauen Augen von ihr abwandte. Als die Tür sich hinter ihm schloss, ertönte die Stimme der älteren Frau die vernahm wie der ältere Mann sich erschöpft mit seiner Hand übers Gesicht fasste. "Der war ja heute mal wieder gut drauf. Was für einen Befehl habt ihr ihn gegeben?"
      "Geht dich nichts an.. Hast du die Unterlagen der Neulinge dabei?"
      Inzwischen stapfte der Silberhaarige wutentbrannt über die Flure, seine Hände in den Jackentaschen verstaut und vor sich her fluchend. "Dämlicher alter Sack, keine Ahnung von den Verlusten die wir hier erleiden. Schön die Eier auf seinem warmen Sessel schaukelnd, während draußen mehr und mehr von uns sterben und nun sendet er auch noch neues Kanonenfutter aus."
      Ein zischen ertönte im Ohr Noels bevor dieser an das Gerät an seinem Ohr befindlich tippte, wo sich schnell ein kleiner Transmitter bemerkbar machte. Die Stimme einer Frau ertönte aus dem Transmitter und sprach ihn gut zu. "Lass dich nicht ärgern, wir bekommen das schon irgendwie hin!"
      "Ja Yuri, während wir uns um den Neuling kümmern sterben Kameraden denen wir keine Rückendeckung geben können- Schlimmstenfalls jedoch sterben die Kameraden selbst, weil sie versuchen den Neuling aufgrund seiner Unerfahrenheit zu retten. Es ist seine Schuld wenn Menschen sterben und gleichermaßen ist es nicht seine Schuld, weil er zu diesem Zeitpunkt nicht geschult genug dafür ist die Schuld tragen zu können!"
      Erneut ertönte das Zischen in seinem Ohr, während ein schlichtes Seufzen aus seinen Lippen ertönte. "Vergiss es.. Ich werde nicht zum Essen vorbeikommen. Die Nacht muss ich mir einen Kopf machen wie wir den Neuling am Leben halten und wen ich für seinen Schutz ansetze während Ich mich um die Shoku in der Vorratskammer kümmere. Er benötigt so schnell wie möglich eine Waffe um von Nutzen zu sein!"
      "Fiesling, dabei hab ich extra schon alles eingekauft."
      "Dann guten Hunger!", entgegnete es der Silberhaarige, bevor er per Knopfdruck den Transmitter ausschaltete und sich nun im schnelleren Tempo durch die Flure begab um seinen Weg zu seinem Haus außerhalb des Hauptquartiere zu nehmen. Das rege Treiben der kleinen Stadt interessierte ihn reichlich wenig, sobald er seine kleine Einraumwohnung erreichte, machte er sich eine Konservenbüchse warm und tüftelte einen Plan für die nächsten Tage aus. Und so verging die wenige Zeit die ihn verblieb, bevor er sich vor den Ruinen einer einst vergangenen Stadt wiederfand. Unter seinen Augen offenbarten sich tiefe Augenringe, vor seinen Augen seine Kameraden, darunter der erste und der zweite Leutnant und zwischen den beiden der Neuankömmling neben 5 weiteren Personen. "Hör zu, Junge. Siehst du einen Shoku dann renn, siehst du einen Schatten dann renn, siehst du einen Kameraden in Gefahr dann renn, egal was ist renn und versuch deine Hände an die Waffe in der Kammer zu gelangen. Befolge diese eine Regel und versprich mir bitte nicht alles vollzukotzen wenn du zum ersten Mal eine Vorratskammer siehst. Solltest du es nicht rechtzeitig zur Waffe schaffen, solltest du von einen von ihnen erwischt werden dann sei dir über die Tatsache gewiss das du verloren bist! Ich werde kein Leben meiner Leute opfern um einen Schwächling zu schützen der nicht auf sich selbst aufpassen kann, also zeig mir das du das Zeug dazu hast meine Kameraden zu deinem Schutz anzusetzen. Ich bin übrigens Noel Vermillion, dein Captain. Freut mich nicht dich kennenzulernen, auf einen baldigen Abschied wenn alles gut läuft! Und nun, auf geht's Männer!"
      Ohne auf die Antwort des Neulings zu warten, sprang der Silberhaarige über die Müllhalde die einst einen Zaun der verkommenen Stadt darstellen sollte und sprang von Wölbung zu Wölbung um schließlich auf dem Boden anzukommen. "Machen wir uns auf die Suche nach einen Dimensionsriss!"
      Inzwischen ertönte in Simons Ohr ein zischen, kurz bevor nun Yuri zu ihm sprach. "Nimm's ihn nicht übel Simon, er ist zu allen am Anfang so. Ich bin übrigens Yuri, eure Navigatorin. Meine Aufgabe ist es euch die richtigen Wege vorzugeben und euch zu informieren wenn Feinde in der Nähe sind, wenn du also immer brav auf mich hörst dann wird dir Nichts passieren. Auf gute Zusammenarbeit, Simon!"
      Die Soldaten streiften eine Weile umher, als sich in der Ferne zwei Arme durch die Luft stießen und diese auseinander zu zerren schienen. Ein Wesen offenbarte sich und stieß vorerst seinen Kopf, dann seinen Körper aus dem Inneren des Risses, bis es sich vor der Truppe aufbäumte, sein Kopf sich allerdings schneller von seinen Körper löste als es reagieren konnte. Die Klinge die zuvor in blitzschneller Reaktion aus der Scheide gezogen wurde, fand seinen Weg zurück ins Gehäuse und der Silberhaarige sah mit seinen blauen Augen aus seinen Augenwinkeln zu seinen Leuten. "Sichert den Ausgang, der Neuling und Ich machen uns auf den Weg ins Innere!"

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    • Ich war aufgeregt und glücklich hier sein zu können. Klar die Rede meines Kapitän war nicht wirklich aufbauend aber das würde mich nicht stoppen " verstanden Sir! " Rief ich als er an mir vorbei ging. Über seine Truppe hatte ich schon einiges gehört und auch wenn er kühl war , war es längst nicht die kälteste Begrüßung die ich bekommen hatte "ich nehme es ihn nicht übel. Er ist netter als einige andere zu mir. Auf gute Zusammenarbeit Yuri! " Sagte ich optimistisch und grinste breit.

      Als ich die Arme sah machte ich mich bereit zu laufen aber es war schon vorbei. Es war immer wieder unglaublich was Leute von dieser Organisation konnten. Ich atmete tief durch und war bereit herein zu gehen neben dem Kapitän. Mein ganzer Körper kribbelte als wir durch den riss treten. Kurz blickte ich mich um, um die Waffe auswendig zu machen. Hier war alles voller Leichen, was ein schrecklicher Anblick war. Doch durch Bilder hatte ich mich etwas darauf vorbereiten können. Ganz anders war es mit dem Geruch. Der schreckliche Geruch von Verwesung und Tod. Ich konnte mich davon abhalten zu kotzen und rannte los. Es gab hier natürlich einige shoku aber darum müsste sich der Kapitän kümmern. In mitten dieses Raumes war eine klinge die groß und eindrucksvoll war. Ihre Form war ungewöhnlich da sie seitlich ->->-> aussehen würde nur das die striche dicket waren. Daneben lag eine Schneide die eigentlich viel zu klein war. Darüber konnte ich mir keine Gedanken machen. Ich rannte über die Körper meiner gefallenen Artgenossen. Nur knapp konnte ich ein paar Angriffen entgehen. Jemand mit geschulten Auge konnte erkennen das ich definitiv trainiert hatte aber das die Bewegungen ungeschliffen waren ließ darauf schließen das ich kein Meister oder Lehrer gehabt hatte. Ein bisschen Schatten sammelte ich in meiner Hand und nahm einen Shoku die sicht als ich sie wie ein Schneeball in sein Gesicht warf .

      Dann hatte ich es tatsächlich geschafft und berühre das Schwert und Schneide. Keuchend spürte ich wie die Energie mich füllte. Die Schneide hängte ich an einen Gürtel und packte das Schwert. Die Zacken hatten ein silver und stahlähnliche Farbe während das innere eine Mischung aus Roten und schwarzen Streifen hatte. Wo Griff und klinge aufeinander treffen war in der mitte eine orange Kugel. So rannte ich zurück und grinste breit. Schwester ich hatte den ersten Schritt zu unseren Ziel geschafft! Ich sammelte erneut Schatten um ein Gegner zu blenden nur diesmal schleudert es den Kopf des wesen in dem Nacken. Seit wann richten meine Schatten Schaden an ? Die Überraschung ließ mich unachtsam sein. So konnte ich nur im letzten Moment ein Schlag blocken. Ein Shoku hatte sich an mich angeschliechen . Ich spüre eine Kraft von den beiden Gegenstände ausgehen. So ließ ich sie frei statt auf Schwerkampf zu setzen. Ohnr Erfahrung wäre es nutzlos. Der Umgang mit einer klinge braucht viel Übung. Als die Kraft freigesetzt wurde erschien aus der Schneide ein weiteres Schwert das den Gegner in die Brust traf bevor er noch einmal Zuschlagen konnte " geschafft! " Rief ich, stockte und rannte dann sofort weiter in Richtung Ausgang. Wenn nichts weiter passiert hatte ich es geschafft.
    • Endlose Bleichlinge, unzählbare gesichtslose Kreaturen streckten ihren Rücken durch. An ihren Lefzen tropfte das Blut ihrer Opfer, die Fetzen der Überbleibsel zu Boden während die Blicke oder das was man als Blicke bezeichnen könnte, sich den zwei Personen zuwandten die durch den Dimensionsriss eintraten. Ein Brüllen, ein Auskeuchen warmer Luft die sich in Form einer weißen Wolke äußerte und Flüssigkeit die den Mundwinkeln der Kreaturen zu Boden niedertropfte, die freudige Bewegung in ihrer Drehung in der Erkenntnis neues Frischfleisch gefunden zu haben. All diese Reaktionen ließen sie dank ihres diabolischen Grinsens nun weitaus menschlicher wirken, als man es von diesen Monstern vernehmen würde und nun, begaben sie sich langsam aber bedrohlich in Bewegung um sich ihre Beute zu erjagen. Der Blick des Silberhaarigen schweifte kurzerhand durch die Umgebung, bevor er seine Nase mit seiner freien Hand zuhielt und seinen Blick entnervt in Richtung der Gestalten wandte. "Scheiße, die liegen sicher schon Wochen hier."
      Ein zischen ertönte im Ohr des Mannes, während nur ein simples Wort aus dem Lippen der Navigatorin entwich. "Ausdrucksweise!"
      "Tch.. Vornehmes Verhalten bringt niemanden zurück.."
      Die Hand des Mannes lehnte sich nun ein weiteres mal locker auf seinen Schwertgriff, bereit jedem Moment die Klinge zu ziehen und eine auf ihn zuspringende Kreatur zu erledigen. "Selbst als niedrigste ihrer Stufe werde ich mich niemals an die Hässlichkeit ihrer Gestalt gewöhnen können."
      "Ausdruck!", doch ohne eine Antwort darauf zu entgegnen, begab sich der Silberhaarige in Startstellung für einen Sprint. "Ja ja."
      In einem enormen Tempo schoss er auf die Bleichlinge zu, wich in der Klaue der ersten Gestalt nur knapp mit einer halben Drehung um seine eigene Körperachse aus und führte die Klinge in selbiger Linie hinter sich her um das nahe Monster zu entzweien. Hinter der Gestalt machte sich schnell der Schlund eines weiteren Shoku bemerkbar, welcher seine spitzen Zähne in den Rachen des Mannes verankern wollte, doch dieser duckte sich weg und stieß das stumpfe Schwertende gegen die Magengrube der Kreatur, die nun ihre Arme um seinen Körper schloss doch mit einer akrobatischen Bewegung durch einen Kick des Mannes zur Seite geschossen wurde. Noch in der Bewegung seines Beines fand er wieder auf dem Boden Halt und ließ gleichermaßen binnen weniger Sekunden Vorderseite seiner Stiefel über den Boden nach hinten gleiten um erneut zu einem Sprint anzusetzen. Dieser entpuppte sich allerdings widererwartend als ein Satz nach vorne während seine Schwerthand samt der Klinge eine Schneise durch die drei vor ihm befindlichen Wesen zog und die Schreie ihrer Schmerzen im geschlossenen Raum niederhallten, so laut das selbst Yuri sich ihre Ohren bedecken musste. Noch bevor er wieder landete hielt er die Klinge im Anschlag und stieß das Schwert durch den Brustkorb eines Shoku, der intelligent genug gewesen war seine Landung zu erahnen, doch von der geballten Macht des Schwertes und des Gewichtes des Mannes zu Boden gedrückt wurde. Weitere Kreaturen nährten sich und griffen mit ihren Klauen nach dem Mann, der nun auf dem Monster unter sich hockte und das Schwert mit einem kräftigen Zug aus dessen Körper befreite. Ein Satz nach hinten entfernte ihn vom Ort, während die Kreaturen aufeinanderprallten und vor Zorn aufbrüllten, doch war es das noch nicht. Aus seinen Augenwinkeln vernahm der Silberhaarige Mann eine sich nähernde Klaue, stemmte seine Fersen schlagartig zu Boden und stolperte so über den Boden nach hinten um schließlich mit einer Rückwärtsrolle über den Boden auszuweichen und mit den Rücken an einen Balken Halt zu finden. "Das war verdammt knapp!", entwich es ihm mit erzürnter Stimme, während er erzürnt sein Schwert in Richtung des Shoku warf und ihn so an einem weiteren Balken niederpinnte. Einem weiteren Angriff wich er mit einer schnellen Rolle nach vorne aus, drückte sich schließlich mit der Hand nach vorne ab und wandelte die Rolle in einem Kopfstand und schließlich Salto nach vorne um. Es waren so viele Gestalten, so viele Klauen, so viele Zähne und alle versuchten ihn in jeglichen Situationen zu erhaschen. Als er schließlich an der Stelle seines Schwertes angelangte, plusterte sich vor ihm erneut eine Kreatur auf und trennte ihn und seine Waffe voneinander. Der Silberhaarige hob seine Arme und nahm eine Kampfhaltung ein, die es ihm ermöglichte auch ohne Waffe zu kämpfen. Sobald die Klaue nun versuchte ihn zu durchbohren, schlang sich der Arm um die Kreatur und warf sie mit voller Kraft über sich weg. Ohne auch nur Luft zu holen, drückte sich der Mann wieder nach oben weg, umfasste den Schwertgriff und stieß seinen Stiefel gegen den Shoku um seine Waffe wiederzugewinnen und seinen Blick der Meute hinter ihm zu widmen, die gierig ihre Zähne bleckten und mit der Zunge über ihre blutigen Lechzen fuhren. Noel fuhr sich durch die Haare und strich sein Pony über sein Haupt während erneut seine Stimme ertönte. "Keine Ruhe, was? Sei's drum."
      Als nun der Neuling seine Waffe ummantelte und sich bereits Shokus seiner Position näherten, wandte sich der Körper des Mannes unwillkürlich Simon zu, während er seine Hand nach ihm ausstreckte und "Pass auf Neuling!", rief. Doch seine Sorge war unbegründet, denn wenn auch mit Mühe gelang es den jungen Mann sich gegen die Monster zu behaupten. Ein schlichtes Lächeln entpuppte sich auf den Lippen des Mannes, bevor er sich mit ernstem Blick seinen Kontrahenten zuwandte.
      "Doch nicht so schlecht der Kleine, jetzt kann ich unmöglich schlecht vor ihm dar stehen!", entwich es in einer gespielt männlichen Stimme aus dem Ohrstöpsel, während sich ertappt die Augen des Silberhaarigen Mannes weiteten und er beschämt sein Gesicht zur Seite abwandte, dabei mit seiner Handfläche jedoch die Schamesröte im Gesicht überdeckte. "Sei ruhig.", entwich es ihm in ruhiger Tonlage während er die Kommunikation ausschaltete und sich seinen Feinden widmete. Einer entkam seinen Blutrausch jedoch und näherte sich dem Neuling, der nahe des Eingangs durch das Tor stoßen wollte, woraufhin Noel ein weiteres Mal sein Schwert warf um den Shoku an eine Wand zu pinnen. "Gut gemacht Simon! Ich werde mich um den Rest kümmern, also geh schon mal vor!"
    • Ich hatte echt Glück gehabt das der Kapitän so stark war und damit die ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Bleichlinge waren nicht sehr klug aber klig genug im zu erkennen das nan sich erst um die größere Gefahr kümmern sollte. Deswegen hatten mich auch nur so wenige angegriffen. Ich war fast beim Ausgang als eins dieser Monster neben mir an die Wand genagelt wurde. Mir gefiel es nicht ihn alleine zu lassen aber ich wäre eh keine Hilfe. So schenkte ich ihn ein Lächeln und verschwand durch den Ausgang. Was ich nicht bemerkte war wie das Schwert was ich als Geschoss benutz hatte sich auflöste und verschwand als wäre es nie da gewesen. Nur das Loch im Shoku ließ erahnen das dort mal eine Waffe gewesen war.

      Draußen atmete ich tief durch und hätte mie gedacht das die verstaubte Luft von Ruinen Mal so frisch sein könnte! Viel besser als der Geruch dadrin. Warum benutze man keine Gasmasken oder sowas? Ich war erst einmal erleichtert es geschafft zu haben und zeigte den anderen meine Waffe. " Bestätige Bergung einer Waffe. Name Cornwell " gab ich per Kommunikator an Yuri durch. Mir war zwar nicht klar woher ich den Namen wusste aber ich war mir absolut sicher das das der Name war. Und es war eine tolle Waffe! Schwert aus dem nichts , es sieht toll aus und trotz Unterdrückungsmedizin stärkte es meine Kräfte. Nur war es etwas unhandlich mit der Größe eines Zweihänder, auch wenn es erstaunlich leicht war für die Größe. Ich schwang es probeweise ein wenig und stockte als sich die Form verändert und nun etwas kürzer und dünner war. Es ähnelt nun ehr einen Langschwert aber noch immer mit den Zacken. Diese Waffe war echt einfach super! Aber gerade weil sie so viel konnte und kompliziert war , war sie ziemlich nutzlos in den Händen eines Anfänger. Trotzdem konnte ich nicht aufhören stolz zu grinsen. Zumindest für den Moment hatte ich ausnahmsweise keine Selbstzweifel. Das würde sich nach dem hoch durch den Erfolg ändern aber jetzt gerade hoffe ich einfach das meine Schwester mich im Himmel sehen kann und stolz ist. Jetzt hieß es nur noch warten bis der Kapitän kam. Na hoffentlich schafft er es wirklich. Ach er war eben so super da muss ich mir eigentlich keine Gedanken machen.
    • "Gute Arbeit, Simon!", entwich es aus dem Kommunikator mit freundlicher Stimme während einer der Soldaten ihm entgegen kam. Es handelte sich um Naval, den zweiten Leutnant, dessen untere Gesichtshälfte unter einer Maske verborgen war und obgleich sie ungefähr die gleiche Höhe besaßen, war sein Gegenüber geschlagene 6 Jahre jünger als Simon. "Glückwunsch Neuling, du hast deine erste Nacht überlebt. Lass dich von deinen falschen Stolz über deinen Erfolg jedoch nicht blenden, denn die zweite Nacht ist die, die wirklich gefährlich wird. Falls deine Waffe dich nicht akzeptiert, so wird sie dich im Schlaf verschlingen und nichts weiter als eine willenlose Puppe zurücklassen."
      Während die Worte des zweiten Leutnants relativ hart wirkten, wandte sich der erste Leutnant zu Wort und lehnte dabei seine rechte Hand in den Nacken. "Also.. Ich will euch nicht unterbrechen, aber wir sollten die Ruinen verlassen bevor höherrangige Shoku's erscheinen. Keinem Neuling außer dem Captain ist es gelungen in seiner ersten Mission einen Shoku der Stufe 2 zu erlegen und selbst er war laut Erzählungen danach schwer verwundet.."
      "Das stimmt!", ertönte es mit lauter Stimme durch den Kommunikator und brachte alle dazu ihre Zähne vor Schreck zusammenzubeißen, gar ihre Hand aus Reflex auf ihren Kommunikator zu legen. "Oh Verzeihung, hab den Regler wohl etwas zu laut eingestellt. Ja, unser Noel ist zwar ein richtiger Draufgänger, aber auch er hat einmal klein angefangen!"
      Noch bevor irgendjemand der Aussage etwas beifügen konnte, ertönte die Stimme des Silberhaarigen Mannes aus dem Hintergrund dessen gräuliche Jacke und weißen Haare von roter Flüssigkeit durchnässt waren. Die azurblauen Augen schauten streng in die Runde während er seine Aussage kund gab. "Oh, lasst euch nicht stören. Nein, alles gut wir befinden uns hier ja nur im Feindgebiet, also tut euch keinen Zwang an!"
      "Oh Oh! Er ist sauer Jungs.. Viel Spahaß! Ich klink mich aus!"

      Der Silberhaarige fuhr sich erneut mit der Hand durch die Haare um das herabtropfende Blut daran zu hindern seinen Weg durch sein Gesicht zu suchen und möglicherweise somit seine Sicht zu behindern. Mit festem Schritt stapfte er auf den ersten Leutnant zu, packte ihn an den Kragen und sah ihm mit ernstem Gesichtsausdruck in die Augen. "Du bist in meiner Abwesenheit der Captain, du hast eine Rolle zu erfüllen also benimm dich deiner Position entsprechend und verschwende deine Gedanken nicht an Nichtigkeiten! Hier auf dem Feld sind wir keine Freunde sondern Kameraden, die einander ihren Rücken anvertrauen! Also weise deine Kameraden an die Plaudereien zu unterlassen und schaff sie gefälligst in Sicherheit!"
      Der Rothaarige Mann wirkte in Anbetracht seiner misslichen Lage relativ ruhig, wenngleich sich Schweißperlen auf seine Stirn versammelten und er nervös seine Hand zum salutieren erhob. "Jawohl, Captain! Männer, ab zum Evakuierungsort!"
      Selbst Naval salutierte nun als gemeinsam das Wort "Jawohl" ertönte und sich die Gruppe in Bewegung begab. Der Kommunikator schaltete sich einmalig wieder ein, Yuri jedoch sprach nur in das Ohr von Noel. "Du hast gerade selbst wertvolle Zeit mit einer Nichtigkeit verschwendet, Captain. Diese Worte hätten auch bis zu eurer Ankunft am Helikopter warten können."
      Entnervt schnalzte der Silberhaarige Mann mit seiner Zunge, während seine Augen schmaler wurden und seine rechte Augenbraue nervös begann zu zucken. "Yuri~ Wenn wir wieder da sind haben wir ein ernstes Wörtchen miteinander zu wechseln!"
      "Oho Captain, heißt das du kommst doch zum Abendessen vorbei?"
      Die obere Gesichtshälfte des Mannes hüllte sich in Schatten, während sein Finger erneut auf den Kommunikator tippte um diesen auszuschalten. Noel nahm diesmal jedoch den Kommunikator ab und warf ihn auf den Boden, trat noch dreimal nach und machte sich danach auf dem Weg zum Evakuierungsort an welchem bereits der Helikopter landete. "Simon, auf ein Wort!"
      Während seine Kameraden bereits in den Helikopter stiegen, ertönte die Stimme des Captains ungewohnt ruhig. "Wie geht es dir? Hat dich einer der Bleichlinge erwischt?"
    • Ich nickte verlegen als mir gesagt wurde ich soll mir nichte drauf einbilden " ich hoffe das mir die Waffe mir wohlgesinnt ist. Bis jetzt hat sie mich auf jeden Fall beschütz " sagte ich lächelnd aber nicht mehr so arrogant. Es wäre wohl besser zu gehen. Ich war erstaunt bei der Geschichte auch wenn ich natürlich etwas zusammen zuckte bei der lauten Stimme.

      Aufgeregt sah ich zum Kapitän. Natürlich war das Meckern nicht schön aber wenigstens ging es ihn gut ! Den Tadel den er seinen Vertreter gab war hart aber wohl auch notwendig. Beim Befehl Salontiere ich ebenfalls. Während ich den anderen folgte merkte ich wie es mir wesentlich schwerer viel mitzuhalten. War es die Aufregung ? Oder doch die Waffe? Zum Glück war unser Ziel nicht weit weg. Die veränderte Form des Schwertes passte nun wenigstens im die Schneide so das ich es wegstecken konnte.

      Das würde wahrscheinlich auch unseren Kapitän auffallen als ich seinen Befehl folgte und zu ihn kam. " Es war knapp aber ich konnte dank ihrer Hilfe jeden Angriff entkommen. Nur um ehrlich zu sein Sir fühle ich mich gerade ziemlich schwächlich. Ich bitte diesen Mangel zu entschuldigen " sagte ich höflich aber ehrlich. Eine Sache die ich gelernt hatte im kurzem Grundkurs war das falsche Stärke zeigen gefährlich sein konnte. Nicht nur für ein selbst sondern auch für seine Kameraden. Und diese wollte ich suf keinen Fall weiter in Gefahr bringen. Schließlich war die ganze Operation hier für mich" Cornwell und ich werden ihnen hoffentlich bald mehr von nutzen sein " wenn der Kapitän nichts weiter hätte würde ich mich auch im den Helikopter begeben um zurück zu kehren.
    • "In Ordnung. Dann Willkommen in der Vermillion Einheit, Kadett Rasulitie. Überlebe diese Nacht und zeig mir das du es Wert bist ein Teil meiner Kameraden zu werden!"
      Einer seiner Soldaten warf aus dem Helikopter ein Handtuch, welches der Silberhaarige nur knapp mit seiner freien Hand zu fangen vermochte. Als sein Blick sich an Simon vorbeiwandte, sah ihn der Rothaarige Leutnant an und erhob seine Hand, während Noel lediglich mit einem Nicken entgegnete. Das Handtuch über sein Kopf reibend, um bestmöglich das Blut aus seinem Haar zu entfernen, wandte sich der Captain nun an seinem Gegenüber vorbei und stieg in den Helikopter ein. "Wir fliegen zurück nach Avalon und erstatten im Hauptquartier Bericht. Stell dich auf eine Menge Papierkram ein, Neuling!"
      Schließlich gab sich der Silberhaarige auf einem der Sitzplätze nieder und legte sich den Sicherheitsgurt an. Nachdem er sich vergewisserte das alle Mann am Bord waren, klopfte er mit seiner Hand auf den Rücksitz des Piloten und ließ seine Stimme laut ertönen um das Geräusch der Propeller zu übertönen. "Abflug, Matthew!"
      Alsbald sich der Helikopter in die Höhe begab, verlief der Flug zum Hauptquartier reibungslos und ohne Zwischenfälle, wirkte für den Neuling eventuell fürs erste Mal etwas erdrückend dank der Totenstille im Inneren des Helikopters, abgesehen vom lauten Dröhnen der Propeller, doch verendete innerhalb kürzester Zeit auf dem Landeplatz der Avalon. Bei der Avalon handelte es sich um ein gigantisches, schiffähnliches Konstrukt auf welchem eine Stadt erbaut wurde. Nachdem die Truppe den Helikopter verlassen hatte, stellten sich die Soldaten in Reih und Glied auf und salutierten vor Noel, der lediglich zur Seite abwank und damit den Befehl gab sich zu rühren. "Geht nach Hause, eure Familien warten auf euch! Um den Bericht werde Ich mich kümmern... Simon du bist eine Ausnahme, du wirst mich wohl vorerst ins Hauptquartier begleiten müssen um dich beim Kommandanten vorzustellen und deine Aufnahmepapiere auszufüllen!"
      "Jawohl!"
      "Captain, kann ich mit euch sprechen?"
      Noel vernahm wie Akito noch einmal den Kontakt zu ihm suchte, sah kurz zu Simon und hob entschuldigend seine Hand. "Gib mir 2 Minuten."
      Danach entfernte er sich mit Akito einige Meter, doch trotz des mangelnden Tons der Kommunikation war leicht zu vernehmen das der Silberhaarige innerhalb der Grenzen Avalons weitaus lockerer wirkte. Das Gespräch endete schließlich, als Noel seine Hand auf die Schulter des Rothaarigen legte und ihm lediglich zunickte. Danach entfernte liefen sie in zwei entgegengesetzte Richtungen auseinander und Noel schloss ein weiteres Mal zu Simon auf. "Können wir endlich?"
    • Ich war verwundert das er nichts zu meiner Erschöpfung sagte aber das war wohl normal? Auf jeden Fall salutier ich lächelnd " Das werde ich tun Sir " sagte ich mit der festesten Stimme die ich noch hin bekam. Papierkram war nicht gerade das auf was ich mich freuen würde aber das war wohl nötig. So stieg ich ebenfalls in den Helikopter und schnalle mich an. Der Rückflug selber war erdrückend ruhig. Okay der Helikopter selbst war ziemlich laut aber ich bezog mich auf die Leute. Ich weiß es war eine Mission für mich aber sollten die Leute nicht froh sein das wir es geschafft hatten ? Besonders da es keine Verletzten gab.

      Meine Frage die ich nie laut gestellt hatte wurde bei der Ankunft beantwortet. Nachdem wir uns aufgestellt hatten wurden alle außer mir entlassen und plötzlich waren die meisten viel entspannter. Die Mission war wohl erst hier wirklich vorbei wenn wir hier angekommen sind. Avalon beeindruckte mich immer wieder. Es war so riesig und modern. Ich könnte ewig staunend durch die Gegend laufen aber dafür war jetzt keine Zeit. Nun zumindest 2 Minuten waren mir vergönnt während der Kapitän mit seinen Stellvertreter beschäftigt war. " Bin bereit Sir " sagte ich als er fragte ob wir können. Ohne den Kapitän hätte ich mich wahrscheinlich verkaufen aber so kamen wir ohne Probleme vorran

      Im Hauptquartier angekommen begrüßte uns ein Mädchen was etwas älter war als ich und damit wohl ca so alt wie der Kapitän. Sie hatte dunkelblaues Haar und war etwas kleiner als ich und ich war schon nicht groß. Ich erkannte es nicht aber ihre Uniform wieß sie als Mitglied von Leitung aber auch Krankenstation aus. " Guten Tag Noel Vermillion. Sie werden bereits für eine kurze Rückmeldung beim Kommandant erwartet . Simon Rasulitie übernehme ich statt dem Kommandant auf seine bitte hin " mir fiel es sofort auf an ihrer Ausstrahlung. Sie war wie ich ein vetfluchtes Kind. So fern es keine Wiederrede vom Kapitän gab würde ich der Dame folgen die ziemlich gute Laune hatte. Sie passte ihren Schritt auch meinfn inzwischen etwas langsamen Tempo an " keine Sorge so eine Reaktion ist bei uns normal wenn wir unsere Waffe erhalten " erklärte sie und in einen Büro setzen wir uns hin.

      Sie fragte mich ein wenig aus wie das ganze für mich gewesen war und ihre lockere Art machte mir das ganze sehr einfach. Nebenbei musste ich einige Dokumente ausfüllen " Gut das wäre geschafft. Wenn du irgendwelche Fragen hast bezüglich verfluchte Kinder oder einfach ein Gespräch mit Tee brauchst bin ich dein Mädchen~ " sagte sie lächelnd und ich lächelte glücklich zurück. So bedanke ich mich und konnte dann gehen. Maria ozeanie . Ein wirklich liebes Mädchen was wohl Heilende Kräfte durch ihre Waffe hatte die aber ehr langsam wirken weswegen sie selten auf dem Feld ist und deswegen in der Leitung arbeitet. Ich müsste lügen wenn ich sagen würde mein Herzschlag war ganz ruhig gewesen. Jetzt hieß es aber ab nach Hause, was essen und dann schlafen. Schließlich würde morgen Test und Training anstehen. Bevor ich nützlich mit der Waffe war würde ich Kontrolle haben müssen.

      Die Erschöpfung schenkte mir ein erholsamen Schlaf der mich aber fast zu spät kommen ließ. Mit Toast noch im Mund kam ich bei der Trainingshalle an und war bereit los zu legen!


    • "Jo Noel!"
      Kaum hatte der Silberhaarige Mann nach der Übergabe seines neuen Schützlings die Tür zum Raum des Kommandanten geöffnet, sah ihn eine Blondhaarige Gestalt mit azurblauen Augen entgegen. Seine Stimme wirkte rau, seine Haltung fast schon arrogant und sein Gesichtsausdruck alles Andere als erfreut. "Ah, der Held von Slep ist wieder zurück." Unbeeindruckt stellte sich Noel schließlich an die Seite des Mannes und salutierte, wenn auch mit bewusst lustlosem Akzent. Der Graubärtige Mann sah in Richtung des 'Helden', der seinen Blick wiederum streng an Noel wandte während die Stimme des Silberhaarigen ein weiteres Mal ertönte. "Die Bergung der Waffe Cornwell war erfolgreich, der Rekrut Simon Rasulitie erwarb rechtmäßig die Lizenz um in den Rang eines Kadetten der Vermillion Einheit aufzusteigen. Bist du nun zufrieden, alter Mann?"
      "Hey..", entwich es den Blondhaarigen Mann der seine Hand auf den Kopf des Silberhaarigen niederlegte und allein durch seine Präsenz einen unheimlichen Druck in der Umgebung ausübte. "Bist du nicht etwas zu undiszipliniert, kleiner Bruder? Sieht aus als bräuchtest du mal wieder ein paar Lektionen, hm?" Das Gesicht des Mannes strahlte während seiner Worte eine unglaubliche Kälte aus, seine Mundwinkel lagen flach und ließen keinerlei Einblick auf seine wahre Gefühlslage. Doch während sich die nun ebenfalls eiskalten Augen des Silberhaarigen zu seinem Gegenüber wandten, setzte dieser ein simples Lächeln auf und entfernte seine Hand von dessen Kopf. "Wow, ruhig Kleiner. Hast dir in meiner Abwesenheit ja einen richtigen Killerblick angeeignet. Wüsste gerne ob es deinem eher durchschnittlichen Können beigetragen hat und zu Verbesserungen führte."
      Die Hand Noels ruhte lediglich sacht auf dem Griff seines Katana, doch der Blondhaarige hob lediglich seine Hände und versuchte ein weiteres mal seinen jüngeren Bruder zu beruhigen. "Nicht hier! Erstatte deinen Bericht, dann können wir uns morgen der Sache annehmen. Währenddessen werd ich der kleinen Yuri einen Besuch abstatten, mal sehen ob sie auch über sich hinausgewachsen ist!"
      Nach diesen Worten lief der Held von Slep in Richtung der Tür, stoppte jedoch als aus den Lippen des Silberhaarigen ein weiteres Mal sein Name ertönte. "Caim!"
      Noel's Blick wandte sich mit einer erzürnten Ummantelung in Richtung des Mannes der an der Tür stoppte und seinen Blick erwiderte. "Du wirst ihr kein Haar krümmen!"
      "Gruselig, aber.. Wo denkst du hin?", entwich es dem Mann während er sich noch einmal in Richtung Noel drehte. "Ich bin ein Gentleman!"
      Mit einem gespielt freundlichen Lächeln verließ Caim nun schließlich den Raum und ließ Noel zurück dessen Hand sich an seinen Schwertgriff verkrampfte, während er versuchte seinen Zorn durch den Biss auf seine Unterlippen zu unterdrücken.
      "Captain Vermillion, sollte noch ein Wort der Überheblichkeit gegenüber eures Vorgesetzten oder General Vermillion fallen, so bleibt mir nichts Anderes übrig als euch eures Ranges zu degradieren und die Vermillion Einheit neu zu organisieren! Ihr werdet euren Bruder dem Respekt entgegen bringen, den er verdient. Denn nicht ihr wart es der der Menschheit neue Hoffnung gab, sondern er!"
      Worte des Missfallens drückten sich die Kehle des Captains hinauf, doch hüllte sich die obere Gesichtshälfte des Mannes in Schatten und verbargen die unausgesprochenen Worte die er bewusst versuchte hinunterzuschlucken. "Habe ich mich klar ausgedrückt, Captain Vermillion?"
      "Ja, Sir..", entwich es fast schon kleinlaut seinen Lippen während sich die Hand des Mannes auf dem Schwertgriff zu lockern beging und er sich zum Gehen abwandte. "Entschuldigen Sie mich.. Ich werde mich umgehend um den Einsatzbericht kümmern!"
      "In Ordnung, sie dürfen gehen!"
      Zorn spiegelte sich in den blauen Augen unter den Schatten wieder, fast schon leblose Augen deren Autorität untermauert wurde doch dessen Ziel und Gesinnung feststand. Caim Vermillion, das Ziel dieses Hasses und Vernichtung seiner Reputation, die Gesinnung die sich dahinter verbarg. Alsbald der sichtlich gereizte Captain die Schwelle zum Ausgang des Hauptquartiers übertrat, ergoß sich ein Schauer von Regen über sein Haupt und ließen den angestauten Zorn übersprudeln. "Fuck!"
      Unkontrolliert warf er sein Schwert in eine Ecke des Gebäudes und schlug seine Faust in Richtung einer Säule um schließlich sein Gesicht vor Schmerz zu verziehen. Die silbernen Strähnen fielen Noel ins Gesicht und verbargen sein Antlitz, gewährten dabei seinem Augen lediglich einen eingeschränkten Wahrnehmungsbereich doch verbargen so auch den Kummer der sich in diesen offenbarte. Nach einigen stillen Minuten, in denen der erbarmungslose Regen auf den gekränkten Captain niederprasselte, begab sich dieser mit festen Schritten in Richtung seines Katana um dieses wieder aufzuheben und machte sich ohne Umwege in Richtung seiner schlichten Wohnung. Die grellen Lichter der Stadt strahlen auf den Silberhaarigen nieder, doch der Blick des Mannes wandte sich stets zu Boden und vernahm die Personen die ihnen entgegenkamen als unbedeutende Schatten. Das Abbild des Mannes spiegelte sich in den Glasfassaden der Gebäude wieder, der Blick des Silberhaarigen wandte sich in Richtung seines Spiegelbildes und die azurblauen Augen starrten zwischen den nassen Strähnen in seine eigenen. "Tch.."
      Das erneute Seufzen läutete eine Änderung seiner zuvor niedergeschlagenen Mimik ein und der Kummer wich schließlich dem Widerstand der sich in Form seines genervten Gesichtsausdrucks äußerte. Ohne weiter darüber nachzudenken rannte der Silberhaarige Mann los, obgleich seine Kleidung vollkommen durchnässt, sein Körper schwer wie blei war, die Stiefel die Pfützen in die Höhe springen ließen und die Kälte schon in seine Knochen einzudringen vermochte, hörte er nicht auf zu rennen. Und als sich seine Schritte verlangsamten, erblickte er in der Ferne ein etwas abstehendes Gebäude, an welchem er zu stoppen vermochte und zögerlich seine Hand erhob um an die Tür zu klopfen. Just in jenem Moment in welchem sich die Hand dann doch wieder in Richtung Boden wandte, öffnete sich die Tür und entpuppte das Gesicht einer Weißhaarigen Frau in einem Mantel mit einem Schirm in der Hand, welchen sie gerade aufklappen wollte. "Noel?"
      Als die Stimme der Frau ertönte, normalisierte sich langsam der Atem des Mannes der noch immer durch das rennen erhöht war. "Yuri.. Ich bin hier wegen dem Abendessen!"
      Die Überraschung im Gesicht der jungen Frau wich schließlich einem sanftmütigem Lächeln dahin, bevor sie die Tür hinter sich erneut öffnete und mit ihrer Hand nach drinnen wies. "Komm rein!"

      Der nächste Morgen brach an und Noel war schon früh wieder auf dem Beinen. Als Simon in der Trainingshalle ankam, befand dieser sich schon vor Ort und übte Schwertschläge mit einem Holzschwert. Seine graue Jacke hing dabei über einem Holzbalken, das schwarze T-Shirt gab Einsicht auf einige seiner Tattoos die sich über seinen Arm erstreckten, doch das weiße Handtuch um seinen Nacken verbarg diesen in Anbetracht des ersten Erscheinungsbildes. "Guten Morgen, Simon! Der frühe Vogel fängt den Wurm, huh? Bist bereit für dein erstes Training?"
      Mit dem Handtuch wischte sich der Silberhaarige nun den Schweiß von der Stirn, legte es danach jedoch ebenfalls auf einen der Holzbalken und betrat den Vorraum in welchem sich Simon noch aufhielt. "Hier!"
      Noel warf seinem Gegenüber schließlich das Holzschwert zu, streckte seinen rechten Arm zur Seite und dehnte mit seinem linken Ellenbogen nach. "300 Hiebe sollten für den Anfang reichen.. Danach geht es mit 20 Runden um die Trainingshalle, 100 Liegestütze, 100 Kniebeuge und 100 Rumpfheber weiter. Sobald die Aufwärmung vorüber ist, wirst du gegen einen von mir ausgewählten Kadetten antreten um deine Fähigkeiten und deinen Rang zu bemessen. In der Vermillion Einheit sind mit dir nun 13 Mann, welchen Rang du unter ihnen einnimmst entscheidet an welchen Missionen du teilnehmen darfst und für welche Tätigkeiten du bevollmächtigt wirst. Es entscheidet außerdem dein Gehalt und den Umfang deines weiteren Trainings, also gib dir Mühe!"
    • Ich konnte mein Toast noch schlucken bevor ich antworte " guten Morgen Sir ! " Rief ich als Antwort und zog mir einen blauen Trainingsanzug an. Wäre eigentlich etwas übertrieben gewesen aber dieser hatte eine besondere Eigenschaft. Durch Cornwell waren meine Kräfte stark angestiegen und da ich untraininiert war strömte die Energie ungenutzt aus mir heraus was zur schnellen Erschöpfung führt. Außerdem war mein Körper noch wirklich bereit für alles. Dieser Anzug verringert den Verlust an Energie und gibt sie mir zurück. So würde sich etwas wie gestern nicht wiederholen. Zumindest solange ich ihn trage. Ich schaffe es irgendwie das Schwert gepackt zu bekommen. Die Aufzählung des Training ließ mich schlucken aber war nicht so schlimm. Das ich danach direkt gegen jemanden antreten schon ehr. Schließlich hatte hier alle schon Felderfahrung im Gegensatz zu mir.

      Doch aufhalten lassen würde ich mich von den Sorgen nicht. So begann ich mit den Hieben. Erst noch ziemlich ungewohnt hatte ich gegen Ende zumindest ein bisschen Gefühl für die Übungswaffe bekommen. Was mir an richtigem Training fehlte hatte ich wenigstens in Ausdauer. Ein wenig Schweiß musste ich mir nur abwischen und tief durchatmen bevor ich begann die Runden zu laufen. Laufen war wie ich fand das schlimmste Training. Es war unglaublich langweilig und eintönig. Immer wieder die gleiche Gegend wie in einem Karussell. Doch zumindest im Laufen war ich geübt. Hatte oft die Flucht ergreifen müssen vor Leuten die ein Hass gegen meine Art pflegen. Immer auf den Atem achten und zügig aber nicht zu schnell. Es ging um Ausdauer. Ich konnte spüren wie der Anzug eine erholsame Wirkung hatte auch wenn es im eigentlichen Sinne nur meine eigene Energie war.

      Vor den weiteren Übungen musste ich allerdings etwas trinken. Dehydriert sein war ein oft unterschätztes Problem. Als das erledigt war begann ich jeweils hundert der geforderten Übungen aus zu führen. Diese machten mir bis jetzt am meisten zu schaffen aber ich zog es durch ! Meine Muskeln mochten Meckern und Schmerzen aber da musste ich nun durch. Nach dem ich das komplett geschafft hatte stand ich ächtzend auf. Ich wollte bei der Prüfung gut abschneiden. Der Rang , das Gehalt und die Bevollmächtigung waren mir egal. Aber der Umfang meines Trainings war mir wichtig. Ich wollte so viel wie möglich üben , lernen und stärker werden. Dafür war ich Feuer und Flamme. Es war der beste Weg mein Ziel zu erreichen.

      Mit Übungsschwert in Hand und erschöpften lächeln stand ich bereit für wen auch immer der Kapitän aussucht. " Was ist erlaubt? " Fragte ich neugierig. Um mein bestes zu geben musste ich mein bestes geben. Ich hatte gehört das manche Trainingshallen mit Energie und Kraftfelder versorgt waren die tödliche Verletzung verhindern. Da aber immer nur gewisse bereiche davon betroffen sein können, es eine ganze Weile zum aufbauen braucht und gegen die shoku nutzlos waren wurden sie nicht im großen Still benutz. Aber für Soldaten Training war es natürlich gut zu brauchen. Ob diese Halle das auch hatte ?
    • "Guten Morgen, Captain!"
      Noel's Arme waren vor seiner Brust verschränkt, sein Blick streng auf Simon gerichtet während der Neuling die 100 Schwerthiebe in Angriff nahm. Als die Stimme seines zweiten Leutnants im Raum ertönte, wandte sich sein Gesicht in Richtung des Vorraumes, entgegnete jedoch nur mit einem schlichten zunicken. Naval lief am Silberhaarigen vorbei, erhaschte sich von der Halterung zwei Holzschwerter und ließ ein weiteres Mal seine Stimme ertönen. "Captain!"
      Kaum wandte sich der Kopf des Mannes dem Leutnant zu, reagierte seine Hand auch schon reflexartig und fing das Holzschwert auf, welches der Schwarzhaarige kurzerhand in seine Richtung geworfen hatte. Es war Überraschung die sich im Gesicht des Silberhaarigen ausbreitete, doch binnen weniger Sekunden wich die Überraschung schließlich einem ernüchternden Seufzen dahin. Naval begab sich in eine Kampfhaltung und richtete das Holzschwert in Richtung seines Gegenübers. "Schon wieder? Ich bin gerade ziemlich beschäftigt.."
      "Ich will dir meine Fortschritte zeigen!" Ein todernster Blick verharrte wie ein Schleier über den Augen des jungen Mannes, der seinem Vorbild stets beweisen wollte was in ihm steckte. "In Ordnung!", entwich es den Silberhaarigen nun schlicht mit ernster Stimmlage, während auch er eine Kampfhaltung einnahm um seinen Gegenüber entsprechend gerecht zu handeln. "Komm!"
      Der Schwarzhaarige schoss wie ein Blitz auf Noel zu und stieß sein Schwert in Richtung seines Brustkorbes, doch der Silberhaarige reagierte schnell, drehte seinen Oberkörper leicht zur Seite und lenkte mit seinem Schwert den Stich zur Seite ab. Was folgte waren aufeinanderfolgende Schneisen, Schwerthiebe, Tritte und Ausweichrollen in denen es Naval stets auf den Rücken des Mannes abgesehen hatte, doch Noel parierte jegliche Attacken gar schon mühelos wirkend. Zwischendurch stieß der hölzerne Schwertgriff auf offene Stellen in der Haltung des Schwarzhaarigen, während ab und an mahnend die Worte des Captains ertönten. "Zu schwach, mehr Kraft... Achte auf deine Schritte!..."
      Mit einer Drehung drückte sich nach einem heftigen Schlagabtausch schließlich die Ferse des Mannes gegen die Magengrube Navals und katapultierte ihn einige Meter weiter nach hinten. Noch im Sturz versuchte sich der Schwarzhaarige abzurollen und wieder zu fangen, doch bekam dabei das Holzschwert gegen die Beine und brach in seinem Versuch in der Hocke zu landen wieder zusammen. "Körperspannung und Atmung! Was ist los mit dir?! Du verhältst dich doch sonst nicht wie ein Anfänger.."
      Langsam versuchte sich der Schwarzhaarige schließlich aufzurichten, seine Beine schwächelten jedoch und er landete im Schneidersitz während er nach Luft japste. "Ich verhalte mich nicht wie ein Anfänger Captain, ihr seid einfach zu stark und haltet euch kein bisschen zurück! Ist irgendetwas vorgefallen?"
      "Guten Morgen, Jungs!"
      Als die Stimme Yuri's ertönte, schreckte der Silberhaarige schließlich auf und stand nun kerzengerade da. Naval vernahm sehr wohl diese Reaktion und setzte ein schelmisches Grinsen auf. "Hoo~ Hat das etwa mit Yuri zu tun?" "Was hat mit mir zu tun?", entwich es schließlich den Kommunikator in sanfter Stimmlage.
      Ein roter Schimmer bildete sich auf Noels Gesicht, doch verbarg er jenes unter seiner Handfläche und wandte es zur Seite ab während seine Stimme ertappt ertönte. "S-Sei ruhig.."
      "Oh Noel, du bist also schon in der Trainingshalle? Ich hab mich schon gefragt wieso du heute morgen so früh bereits weg warst, dabei hatte ich eigentlich noch vor Frühstück zu machen."
      "Nein Captain, ihr habt doch nicht?"
      Noel drehte sich nun schließlich komplett von Naval weg. Es war ihm nicht möglich sein gesamtes Gesicht zu verbergen, doch genügte diese Reaktion dem überraschten Schwarzhaarigen um mit einem herzlichen lachen die Situation aufzulockern. "Sag mal, wo ist eigentlich der Neue hin?"
      Erneut zuckte Noel zusammen und durchforstete mit seinen azurblauen Augen die Trainingshalle um nach seinen Schützling Ausschau zu halten. "Ah, der wird bestimmt seine Runden drehen.. Dann wird er mit den Liegestützen wohl bereits fertig sein."
      "Moment, habt ihr ihn wirklich das Training durchlaufen lassen welches wir derzeit durchnehmen?"
      "Red keinen Unsinn, natürlich hab ich das Training abgewandelt und an seine Verhältnisse angepasst.."
      Naval ließ ein tiefes Seufzen ertönen, während er sich nun doch auf die Beine begab und die Holzschwert einsammelte. "Das hoffe ich doch, Captain. Kein normaler Mensch wäre in der Lage so ein brutales Training durchzustehen!"
      "Hah?", ertönte es genervt aus den Lippen des Mannes, während die azurblauen Augen streng den Schwarzhaarigen beobachteten. "Nichts für Ungut, aber ihr seid ein Monster. Keinen von uns gelang es bisher mit eurem Trainingsmethoden mitzuhalten und uns mangelt es wirklich an dem Verständnis wie ihr in der Lage seid den doppelten Umfang zu absolvieren!"
      "Oh, aber man sieht es an seinem Körper!", ertönte es wieder ohne Vorwarnung aus den Kommunikator.
      "YURI!!!"
      Ein erneutes Lachen ertönte von Naval, während sich die Tür zum Gebäude zu öffnen vermochte und sowohl der Rest der Truppe, als auch Simon wieder eintraten. Allesamt stellten sie sich in Reih und Glied auf, salutierten und sahen den Silberhaarigen dabei zu wie er sich Simon zuwandte der bereits voller Erschöpfung das Holzschwert in den Händen hielt. "Mutige Worte, Simon.. Pass auf das du dich daran nicht verschluckst. Du kannst deine volle Kraft verwenden.. Ich habe festes Vertrauen in meine Kameraden, keiner von ihnen wird Verletzungen davontragen. Aber ich erwarte auch viel von dir, also wirst du gegen den fünften Rang antreten! Ferris!"
      "Ja Captain!", ein junger Mann ungefähr im Alter von Simon trat hervor. "Nimm ihn nicht auf die leichte Schulter, nur weil er ein Neuling ist! Er hat bereits während seiner ersten Mission mehrere Bleichlinge erledigt, obwohl er noch kein Wissen über seine Waffe besaß."
      "Jawohl Captain!" Der Mann stellte sich schließlich Simon gegenüber und reichte ihm die Hand. "Auf einen fairen Kampf, Simon!"

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    • Ich schluckte und sah die ganzen Leute an die ich bereits von gestern kannte. So machte ich mich bereit " ich bin geehrt von den Erwartungen " sagte ich aber war nicht davon überzeugt diese erfüllen zu können. " Auf ein fairen Kampf Ferris " erwiedere ich und schüttelte seine Hand. Dann gingen wir auf ein üblichen Abstand.

      So begann der Kampf. Vorsichtig umkreisen wir uns und beobachten. Dann Griff ich an mit einem Stoß. Dieser wurde aber leicht geblockt und mit ein Knie Tritt in meine Magengrube gekontert. Das zwang mich zum Rückzug und ich keuchte. Ferris wollte natürlich Nachsetzen aber ich hatte Schatten gesammelt und warf sie in einer kleinen Welle gegen ihn. So konnte ich ihn damit tatsächlich ein wenig zurück drängen als wäre es eine zähe Flüssigkeit. Ferris hatte wohl vergessen was ich war. So erzeugte ich eine kugel aus Schwärze die rotiert und zu einer Scheibe wurde. Das konnte ich als Schild in der freien hand nutzen. Es war behelfsmäßig aber so konnte ich ein paar weitere Angriffe blocken. Ferris setzte viel auf Geschick und jeder meiner Angriffe wurde gekonntert.

      Die Erschöpfung war mir anzumerken und meine eh lausige Technik ließ viel zu wünschen übrig. Nun war ich fast durchgehend nur Schläge mit Schwert odet Schatten am blocken. Allerdings konnte ich ihn überraschen als das Schattenschild plötzlich sein Holzschwert festhält und ich ihn näher ziehfn konnte und so mein ersten richtigen Treffer laden konnte. Zwar nur gegen die Schulter des nicht Schwertarm aber immerhin. Es war das beste was ich ohne Cornwell tun konnte. Im weiteren Verlauf des Kampf vermied er das Schild nun mehr aber er hatte trortzdem die Oberhand. Überall hatte ich schon blaue Flecken und der Anzug erreichte auch sein Limit mit zurück werfen meiner Energie.

      Ohne das ich es merke kam ein weiterer Zuschauer dazu. Maria kam in die Halle " ich hoffe es stört sie nicht wenn ich ihn etwas beobachte " sagte sie lächelnd und nickte zufrieden mit meiner Leistung " ein dauerhafter Schatten ein Tag nach dem Erwachen. Nicht schlecht " murmelte sie. Nicht unglaublich gut aber definitiv im oberen drittel der verfluchten Kinder.

      Ich wusste das ich eigentlich keine Chance mehr hatte aber ich wollte alles geben. So löste sich das Schild auf und drei Seile flogen auf Ferris zu . Das erwischte ihn kurz am Bein und einen Arm. So lande ich noch ein Stoß gegen seine Schwerthand. Aber dann Griff er mich und warf mich über sich. Ich knallte auf den Rücken und die mir eh knappe Luft wurde aus meinen Lungen gedrückt. Die Seile lösten sich auf und schon war Ferris auf mir und drückte das Holzschwert an meine Kehle. Besiegt und erschöpft blieb ich liegen. Aus meiner Sicht war ich Chancenlos gewesen. Die gehende Maria dachte ehr das ich ein ungeschliffener Diamant bin. Oder eine Knospe. Zeit und Mühe und ich wäre wahrscheinlich ziemlich nützlich. So zumindest die Professionelle Sicht. Was soe Privat denkt hatte beim Training nichts zu suchen.

      Ferris löste sich von mir und rieb sich Hand und Schulter " das waren gute Treffer Simon! " Lobte er und ging dann zurück in die Reihe der anderen. Da hatte ich selbst ohne Waffe Kräfte und hatte trortzdem versagt. Langsam , ganz langsam kam ich wieder auf die Beine. Das mit den besseren Training konnte ich nun wohl vergessen. Selbst ein Blinder konnte sehen das ich in keiner Verfassung war um noch irgendwas zu leisten. Trotzdem baute ich mich ächtzend vorm Kapitän auf " Verzeihung sie entäuscht zu haben. Was kommt als nächstes? " Wir waren auf kein Schlachtfeld wo Müdigkeit und Verletzung andere in Gefahr bringt. Deswegen war ich so unachtsam was mein Zustand angeht.
    • "Mach dir nichts draus, Simon! Es war vermutlich etwas ungerecht dich direkt gegen einen der Stärksten antre-"
      Noel war nicht in der Lage seinen Satz zu vollenden, als plötzlich die ernste Stimme Yuri's durch den Kommunikator ertönte. "Wir haben ein Problem! Ich schalte auf private Kommunikation um, die Informationen sind streng geheim!"
      Alles was folgte war nun nur noch vom Silberhaarigen zu vernehmen, der seinen Blick für einen kurzen Moment zu Naval lenkte um ihn still zuzunicken. Sein Gegenüber entgegnete die gleiche Reaktion und der Captain begab sich geradewegs in Richtung der Eingangstür zur Trainingshalle. "Noel.."
      Die Stimme der jungen Frau wirkte bedrückt, doch der Silberhaarige seufzte lediglich und lehnte sich mit den Rücken an die Wand. "Was ist Yuri? Du willst doch nicht über gestern Nacht reden, oder?"
      "Noel, der Kommandant hat mir eine Befehlsübermittlung entsendet. Ein Deus wurde gesichtet..."
      "Ein Deus?! Yuri das kann unmöglich sein... Bisher wurde einmalig ein Rang 8 Shoku gesichtet und der hat innerhalb weniger Wochen halb Europa verwüstet! Die Forschung ging davon aus, dass es sich dabei um ein einmaliges Exemplar handeln müsse!"
      "Hör mir zu! Sie wollen dich und deinen Bruder als Späher entsenden um den Shoku als den Deus zu identifizieren! Noel du musst umgehend zum Kommandanten gehen und mit ihm reden, das ist Selbstmord!"
      "Nicht für den Helden von Slep..", entwich es mit gefasster Stimmlage den Lippen des gleichgültig wirkenden Mannes, der die Sorge seiner Navigatorin zu ignorieren wusste. "Aber du bist kein Held, Noel! Du bist Du! Es steht dir frei deinen Dienst zu quittieren oder eine Mission abzulehnen, wenn sie für dich zu gefährlich erscheint. Ich werde mit den Kommandanten reden und eine gemeinsame Offensive mit den Zweigstellen in Europa beantragen!"
      "Innerhalb dieser Zeit könnte der Deus die andere Hälfte Europas zerstört haben. Uns bleibt keine Zeit für die Planung einer gemeinsamen Offensive, vor allem wird der Kommandant diesem immensen Kostenaufwand nicht zustimmen, insofern nicht die Bestätigung eines Agenten kommt. Sollte es sich um etwas Anderes als einen Deus handeln, dann wäre die ganze Planung für den Arsch und die Unterstützer Sleps würden an der Kompetenz des Unternehmens zweifeln. Man engagiert keine Profis, wenn sie am Ende nur Anfängerarbeit leisten..."
      "Jetzt hör dir doch mal selbst zu! Du kannst unmöglich glauben das du in der Lage bist mithilfe deines Bruders einen Deus entgegenzutreten und ihn zu bezwingen! Das ist fanatisch Noel, das wird deinen Tod bedeuten, verstehst du das nicht? Ich, nein wir wollen dich nicht verlieren, du Idiot!"
      "Denkst du wirklich das Ich mich mit dem Deus anlegen werde? Ich hab noch zu viel in meinem Leben geplant, als dass ich es einfach über Bord werfen würde.."
      "Aber es ist dennoch zu gefährlich.. Lass es deinen Bruder erledigen, der hat Erfahrung mit solchen Dingen!"
      Und schon ummantelte der Zorn die Gesichtszüge des Silberhaarigen Mannes, dessen Stimme nun düsterer und ernster zu seiner Navigatorin sprach. "Hast du kein Vertrauen zu deinem Captain, Navigatorin Loewe?"
      Was folgte war ein einfaches Geräusch durch den Kommunikator, eines das einem Missverständnis zu verschulden war, welches sich nicht so einfach durch Worte ausdrücken ließ. Als jedoch Yuri erneut ihren Willen fand ihrem Captain eine Antwort zu geben, öffnete sich die Tür zur Trainingshalle. Caim war es, der erneut mit strengem Blick zu Noel starrte und diesen mit einer einfachen Kopfbewegung dazu anwies ihm zu folgen. "Beeil dich! Und vergieß nicht zu viele Tränen, du wirst sie schon wiedersehen!"
      "Tch.." Der Silberhaarige ballte seine Hand zur Faust und wandte sein Gesicht vom Blondhaarigen Helden ab, als dieser ihn mit seinen azurblauen Augen förmlich zu durchlöchern schien. Dieser herablassende Blick, dieser befehlshabende Ton und unterschwellige Arroganz. Inzwischen hatte sich Naval seinem neuen Unterling angenommen und begann ihn einige Dinge zu erklären. "Schätze der Captain sieht wohl Dinge in dir, bei denen mir das Verständnis fehlt um sie nachzuvollziehen. Lass mich dich also ein paar Dinge erklären bevor wir ein weiteres Trainingsintervall starten.. Also Kadett, dadurch das du diesen Kampf verloren hast, startest du als unterster Rang, wirst also nur als Unterstützung zu Missionen mitgenommen die ausschließlich durch unsere Einheit vollführt werden. Dein Training wird auf dein derzeitigen Status angepasst, niemanden bringt es am Ende etwas wenn du dich maßlos überforderst und auf dem Schlachtfeld am Ende ein Klotz am Bein bist. Deine Vergütung wird ausreichen um dir eine kleine Wohnung zu besorgen, den Monat mit Essen und Trinken auszukommen, allerdings wirst du Freizeitaktivitäten wohl vergessen können. Erledige deine Dinge gut und du wirst in höhere Ränge aufsteigen um mehr Geld und mehr Anerkennung zu verdienen und ab Rang 8 bist du schließlich in der Lage auch als Unterstützungen anderer Einheiten an Missionen teilzunehmen. Solltest du widererwartend Rang 5 erreichen, dann wirst du sogar selbst in der Lage seinen als Missionsanführer anzutreten und kleinere Missionen mit einer Gruppe von bis zu 4 Leuten zu vollführen. Sind vielleicht etwas viel Informationen auf einmal, doch lass sie dir durch den Kopf gehen und in Ruhe sacken. Hast du irgendwelche Fragen, kannst du dich jederzeit an einen deiner Kameraden wenden. Hier ist kein Platz für Ignoranz, Überheblichkeit oder Missgunst, wir alle akzeptieren einander und helfen uns gegenseitig anstatt uns auszustechen und wer gegen die Regeln verstößt, der fliegt aus der Einheit.."
      "Hört zu Männer! Auch wenn er momentan nicht vor Ort ist, wird Leutnant Akito Sumeragi für die nächste Zeit das Kommando über die Vermillion Einheit übernehmen! Mir wurde eine private Mission zugeteilt, dessen Ziel noch ungewiss ist, worauf Ich für unbestimmte Zeit nicht auf der Avalon sein werde. Benehmt euch und kümmert euch um den Neuling, habt ihr mich verstanden? Simon, sobald ich zurückkehre erwarte ich das du in den 10ten Rang aufgestiegen bist. Enttäusch mich nicht!"
    • Ich war ein wenig verwundert über die sanften Worte des Kapitän , erst recht als er dann plötzlich weg ging. Musste irgendwas passiert sein . Das war also einer der stärksten. Ich müsste wirklich noch viel an mir arbeiten dort mithalten zu können.

      Aufmerksam höre ich mein anderen Vorgesetzen zu. Das ich niedrig starte war zu erwarten gewesen. Zumindest das Geld reichte und nur bei dieser Einheit auf Mission zu gehen machte mir nichts aus. Das mit den angepassten Training freute mich am meisten. " Vielen Dank für die Informationen. Ich werde die Regeln befolgen und mein bestes geben euch zu unterstützen. " Sagte ich höflich und das er nicht viel von mir hält konnte ich ihn anhören. Besonders bei dem Satz womit er gestartet war. Trotzdem vertraute ich diesen Leuten hier. Das musste ich auch ansonsten könnte man nicht überleben.

      " Ich werde sie nicht entäuschen sir! " Erwiedere den Kapitän. Schade das er weg musste. Gerade wo ich ihn angefangen hatte zu mögen. Aber er würde das sicher schaffen und ich müsste bis dahin aufsteigen. Die Erklärung und Verabschiedung hatten mir ein wenig Zeit zum durchatmen gebracht. Ich durfte auch kurz was essen gehen da die Kräfte zu nutzen nicht nur erschöpft sondern auch die Fettreserven und den Blutzucker der verfluchen Kinder angreift. Deswegen hatten solche auch oft spezielle Riegel mit auf Mission.

      Einige Waffen hatten für Kampf unbrauchbare Kräfte wie heilen aber auch beeinflussen von Pflanzen und Tieren. Das hatte den Vorteil das zumindest hier keine Nahrungs Knappheit herrscht. Nach dem Essen war ich auch zurück beim Training. Währenddessen hätte Akito , als aktueller Anführer der Einheit, eine Nachricht von Marie bekommen die die Vorteile aber auch Besonderheiten der verfluchten Kinder angeht. Sie waren ein nützliches Werkzeug aber brauchten eben ein paar Extras. In den Infos stand unteranderem die Dinge über den Anzug und das Erwachen so wie das mit dem Essen.

      Wenn mir nichts anderes gesagt werden würde , würde ich anfangen mich mit Cornwell vertraut zu machen. Das es die Form ändern konnte hatte ich verstanden und auch das es wohl weitere Klingen rufen konnte. Aber wie genau wusste ich nicht. Ohne Gefahr war die Verbindung schwächer. Mit Konzentration konnte ich es wieder breit und groß werden lassen aber auch noch kleiner . Doch das war ehr langsam. So müsste ich wohl vor dem Kampf entscheiden welche Form ich nutzen wollte.
    • "Der Captain muss was?"
      Die Stimme des Rothaarigen Mannes wirkte überrascht, als er wortwörtlich auf seinem Sofa aufschreckte und die Zeitung zur Boden fallen ließ. "Tut mir Leid, das wir dich trotz deines freien Tages einberufen müssen. Es war jedoch Noel's aufrichtiger Wunsch das du in seiner Abwesenheit seinen Pflichten nachkommst! Dennoch sind diese Informationen geheim, versprich mir das du niemanden davon erzählen wirst!"
      Akito drückte die Rückseite seines Daumens gegen seine Lippen und biss sich auf die Fingerkuppe, während seine Gedanken bei den Worten verweilten die Yuri ihm soeben übermittelt hatte. Ein Deus? Das war unmöglich, der letzte Deus den sie sahen war... Als die Gedanken die Bestie zu erfangen schienen, ummantelte eine unnachgiebige Schwärze die Umgebung um den Rothaarigen Mann und ließ vor seinen Augen ein verzerrtes Fragment seiner Vergangenheit in einer Art Stummfilm erscheinen. Ein Junge, kaum 12 Jahre alt, mit einem Mädchen an der Hand welcher über die Trümmer der zerstörten Stadt seinen Weg in Sicherheit suchte, während das ohrenbetäubende Dröhnen der Sirenen in der nahen Umgebung niederhallte und eine gesichtslose Gestalt sich vor ihm aufbäumte. Ein Knacken, ein simples Geräusch das der 90 Grad Verwinkelung jenes Nackens der Kreatur entfleuchte, gefolgt vom unwillkürlichen Aufwirbeln wurmartiger Kreaturen unter der blassen, perlweisen Haut, waren die einzigen Dinge die der Junge noch vernahm zumindest bis ein weiterer Wimperschlag am Horizont einen Helikopter zu entpuppen vermochte. "Bruderherz!", ertönte es in einer verzerrten Stimmlage hinter dem Jungen, doch als sein Gesicht sich zurück zu dem Mädchen wandte vernahm er wie dieses durch eine Ansammlung von pechschwarzen Schemen und kreuzen zu verschwimmen begann. "A-"
      Der Junge sah auf als eine unbekannte Frequenz im Hintergrund zu ertönen vermochte. "Aki-"
      Ein weiteres Mal äußerte sich die Frequenz und nahm die verzerrte Stimme einer Frau an, bis diese sich als Yuri zu entpuppen vermochte. "Akito!"
      Kaum war sie da, schon verschwand die Dunkelheit und wich einem geschockten Gesichtsausdruck dahin, zwang den Rothaarigen Mann schließlich seine Hand gegen seine Stirn zu drücken um den stechenden Schmerz in seinem Kopf Ausdruck zu verleihen. "Ngh..", schon ging er auf die Knie nieder und verharrte in dieser Position, bis sich die Stimme der Frau ein weiteres Mal zu äußert vermochte. "Ist alles in Ordnung?"
      Ein schlichtes Nicken war zu vernehmen, während Akito sich die Schweißperlen von der Stirn wischte und mit gequälten Augen auf den Boden starrte. "J-Ja, geht schon wieder."
      "Wieder ein Rückfall?.. Ich verstehe das es schwer für dich sein muss, doch momentan musst du darüber stehen. Wir brauchen dich im Moment, Captain Sumeragi!" Es war ungewohnt in einem solchen Ton angesprochen zu werden, es bereitete dem schwerem Herz des Mannes mehr Unbehagen als Freude und dennoch war er sich seiner Verantwortung bewusst. Er drückte sich auf seinen Oberschenkeln ab, erhob sich aus seiner misslichen Lage und begab sich ohne zurückzublicken in Richtung der Eingangstür seiner Wohnung. Während er den Türknauf umfasste, fixierten die scharlachroten Augen seine zittrigen Hände an. Ein tiefer Atemzug beeinflusste schlussendlich die emotionale Instabilität des jungen Mannes und umwob die Unsicherheit in seinem Herzen mit einem Mantel der gespielten Akzeptanz, die ihm abverlangt wurde. Ein kurzer Blick in den Spiegel hinter sich, raubte jeglichen Glanz aus seinen schmaler werdenden Augen während die Gestalt im Spiegel zwar er selbst doch nicht in seiner herkömmlichen Form war. Blasses Haar, gar schon perlweiß, scharlachrote Augen doch verziert von Pupillen die eines Raubtieres glichen und eine groteske Veränderung seines Armes die sich in Form einer Klaue äußerte, sich jedoch bis zu seiner Schulter hinaufzog und eher einem Monster zu ähneln vermochte. Betrübt wandte er seinen Blick von seinem Spiegelbild ab, welches ihn ein weiteres Mal einen Streich zu spielen schien und seine ohnehin schon erschütterte Psyche in einen noch tieferen Abgrund hinabdrängte, während er nun doch nach einem Moment der Stille die Türschwelle übertrat und binnen der Mittagspause zu seinen Kameraden in der Trainingshalle aufschloss. Nachdem Akito schließlich den Raum betreten hatte, salutierte die Gruppe ein weiteres Mal bevor sich der Rothaarige schließlich zu Wort meldete. "Ich weiß das der Captain mich außerwählte seine Position während seiner Abwesenheit einzunehmen, doch bitte unterstützt mich in dieser Rolle soweit es geht und unterstützt euch gegenseitig sodass er keine zerbrochene Einheit bei seiner Wiederkehr vorfindet! Meiner Unerfahrenheit geschuldet werden wir die Vermillion Einheit dementsprechend vorerst in 2 Zweige einteilen, der eine wird von mir geleitet und die Führung des zweiten wird Naval übernehmen. Simon.. Darf ich dich so nennen? Dir liegt es frei wem du dich anschließen möchtest, hab jedoch bitte Verständnis das wir dich vermutlich doch mehr in unsere Missionen einbinden müssen als es vorläufig geplant war.. In Ordnung, wenn es dann keine weiteren Fragen gibt und mir die Kompetenz fehlt über das Training des Captains zu wachen, würde ich vorschlagen das ein jeder seinem individuellen Training nachgeht bis wir eine Nachricht von der Zentrale bekommen und eine neue Mission ansteht!"
      Nachdem die Gruppe ihren Tätigkeiten nachging, gesellte sich Akito schließlich zu Simon und bat ihn ein weiteres Mal zur Konversation. "Ich bekam den Bericht über deine Besonderheiten, doch war nicht in der Lage all diese Fachbegriffe völlig zu verstehen die mir diese Marie aus der Forschungsabteilung zusandte. Würdest du mir eine kurze Zusammenfassung geben, was es mit dem Begriff 'verfluchte Kinder' auf sich hat? Im Anhang sendete sie mir im Übrigen eine Mitteilung und bat mich darum dir zu übermitteln das sie Punkt 18 Uhr auf dich im Hauptquartier warten würde um nähere Untersuchungen zu deinem Körper und der Waffe Cornwell durchzuführen!"
    • Ich hörte unseren temporären Kapitän aufmerksam zu uns hatte mich im inneren enrschieden mich seiner Hälfte anzuschließen. Der andere Junge war sicher fähig aber irgendwie fühle ich mich besser bei der Entscheidung des echten Kapitän zu bleiben. Individuelles Training war auch das was mir am allermeisten bringen würde. Zumindest bis ich Cornwell halbwegs nutzen konnte.

      " Ich werde dort sein ! Und eine Erklärung ist lein Problem Sir ! " Sagte ich lächelnd und stand stramm " verfluchte Kinder entstehen meistens wenn schwangere Frauen in Kontakt mit den Wesen kommen und überleben. Was genau passiert weiß ich nicht aber die Kinder haben danach besondere Kräfte. Meistens nichts großes zumindest bis zum Erwachen. Außerdem wechselt bei starken Gefühlen die Augenfarbe und sie haben meist eine Steigerung in den Körperlichen Fähigkeiten. Allerdings sind sie in der Allgemeinheit verhasst. Zu den Besonderheiten die wichtig für Einsätze sind das Erwachen , der Anzug und das Essen. Erwachen Verstärken verfluchte Kinder wenn sie eine Waffe bekommen. Das durchlebe ich gerade. Dabei tritt Energie aus den Körper aus was die betroffene Person sehr erschöpft. Dafür ist der Anzug. Er wirkt wie eine Isolierung und fängt die Energie auf und gibt sie zurück. Und zu guter Letzt Verbrauchen verfluchte Kinder besonders beim Einsatz der Kräfte viele Nährstoffe. Man kann es mit Treibstoff vergleichen. Deswegen ist beim Training regelmäßig Essen wichtig und in Einsätzen die speziellen Riegel " erklärte ich es nach mein Wissen und wesentlich weniger komplett als Marie. Nun die Vorschriften verlangen von ihr auch es professionell und detailliert zu erklären.

      Danach würde ich mich entfernen und weiter Trainieren bis 17 Uhr. Nicht nur war ich dann an meiner Grenze angekommen sondern musste mich auch auf den Weg machen zu den Termin mit Maria. Nach einer kurzen Dusche und ein Essen to go war ich pünktlich beim Hauptquartier. Maria begrüßte mich glücklich und wenn ich sie sah musste ich lächeln. Ein anderes verfluchtes Kind zu treffen was so eine gute Ausstrahlung hatte war wirklich etwas besonderes. So folgte ich ihr zu einer kleinen Kammer . Es gab dort zwei Art Kapseln. " In die eine legst du dich rein und in die andere kommt deine Waffe " erklärte sie und so tat ich genau das. Nun zuvor musste ich mich in ein Nebenraum umziehen. Den für die Untersuchung musste meine Energie auströmen was ja eigentlich durch den Anzug verhindert wird. Schließlich war alles bereit. Es kribbelte überall und es war unbequem. Eigentlich auszuhalten aber es war dich anstrengend eine Stunde dort drin zu sein. Besonders da es mir länger vorkam. Schließlich wurde ich erlöst und kam wackelig aus der Kapsel. " Das sind wirklich interessante Ergebnisse ~ " sagte Marie und nickte zufrieden. " Wir teilen dir morgen genaueres mit. " So schickte sie mich nach Hause. Mir tar echt alles weh aber ich war ein weiteren Schritt näher gekommen mein Ziel zu erreichen und das Versprechen zu halten. Das war das Ende für meinen ersten Tag im neuen Training.
    • "Ein fucking Deus, ist das nicht eine hervorragende Nachricht? Und dann werden wir Brüder uns darum kümmern, man bin ich aufgeregt! Nach diesen elenden Gewürm in letzter Zeit, fehlt mir echt die Herausforderung.."
      Der Silberhaarige Captain der Vermillion Einheit konnte den Enthusiasmus seines älteren Bruders nicht teilen, rollte stattdessen mit den Augen und lief etwas abseits von ihm in der Richtung des Shuttles, von welchem aus sie einen Helikopter zum Auftragsort nehmen würden. Während sein Blondhaariges Gegenüber bereits eine Deus vernichtet hatte, war dies das erste Mal für Noel eine solch monströsen, einzigartigen Gestalt gegenüber zu stehen und es sollte sich als ein einprägsames Erlebnis für ihn und seine derzeitigen Fähigkeiten offenbaren. "Sei nicht so nervös, Noel! Jetzt ist die Möglichkeit gekommen mir zu beweisen, dass du ein waschechter Vermillion bist und diesen Namen in Anbetracht deines mangelnden Fortschrittes keine Unehre bereitest! Zeig mir mal aus welchem Holz zu geschnitten bist, kleiner Bruder. Solltest du mich jedoch enttäuschen, dann erwarte keine Hilfe von mir im Kampf!"
      Noel vermochte es mit der Zunge zu schnalzen, wandte seinen erzürnten Gesichtsausdruck von seinem Begleiter ab, doch wandte sich genauso schnell wieder zu Wort wie der Laut seiner schnalzenden Zunge verblasste. "Wer wird eigentlich unser Aufseher sein?"
      "Aufseher?", entwich es dem Blondhaarigen Mann in einem überheblichen Tonfall, bevor dieser auf den etwas Kleineren der beiden hinab sah und seinen Mund ein weiteres Mal öffnete um zu Worten anzusetzen. "Ah die, die über diesen komischen Ding mitteilen wo sich wie viele Feinde befinden, nicht wahr? So was gibt es bei dieser Mission nicht.. Wir, die S-Klasse, müssen in der Lage sein ohne Beihilfe anderer Personen die Präsenz der Shoku zu erahnen!"
      "...", es entwichen keine Worte aus den Lippen des Silberhaarigen Captains, obgleich der Wille zum ausführen dieser da war doch vermutlich auf taube Ohren stoßen würde. Inwiefern wäre es eine Benachteiligung die Hilfe anderer anzunehmen, die zwei Paar Augen darboten um etwaige Fehler in Anbetracht eines blinden Punkts sehen zu können und für das Wohlbefinden der gesamten Gruppe sorgen konnten? Noel wollte sich nicht eingestehen ein Profi, gar eine S-Klasse zu sein, wenn es bedeuten würde seine Kameraden damit im Stich zu lassen nur weil seine Arroganz ihn dazu trug sein eigenes Wohl zu sichern. "Das unterscheidet uns beide von einander, Bruder.. Du arbeitest alleine, hast nur für dein eigenes Wohlbefinden zu sorgen, doch Ich bin Captain und habe die Leben meiner Kameraden in meinen Händen liegen."
      "Sicher, weil du allein nicht stark genug bist und dich auf Andere verlassen musst. Wäre dein Potenzial, gar deine Stärke größer ausgeprägt so gäbe es keine Kameraden, die du in Gefahr bringen könntest da du der Einzige wärst der sich in Gefahr befinden würde. Aber du.. bist einfach zu schwach!"
      Die azurblauen Augen sahen mit Missgunst auf den Blondhaarigen Mann hinab, welcher bereits auf dem Sitz im Helikopter Platz nahm und seinen Blick mit einem überheblichen Grinsen entgegnete. "Hoo~ Gruselig. Hör mir zu, Junge. So etwas wie Freundschaft, hilft einen im Angesicht der Verzweiflung nicht, verstanden? Solltest du irgendwann einem Shoku des 10.Ranges begegnen, wirst du mir mit einem schmerzlichen Nicken zustimmen und bereuen meinen Worten kein Gehör geschenkt zu haben. Ich bin dein älterer Bruder, selbst wenn ich nicht so wirke, so will Ich nur das Beste für dich! Wenn es bedeutet, dich in deinen Untergang zu schicken und dir die harte Wahrheit auf den Silbertablett zu servieren, dann sei es drum. Kein Anderer wird dir mir einer solchen Ehrlichkeit die Tatsachen niederlegen, hasse mich dafür wenn du willst doch meine Absichten sind nicht bösartig."
      So entfleuchte dem Blondhaarig, robusten Mann lediglich ein simples Schulterzucken bevor der Silberhaarige mit einem erneuten schnalzen mit der Zunge erwiderte und ihm gegenüber auf der breiten Sitzfläche Halt fand.
      "Konzentriere dich auf deine Aufgabe und nicht auf deine Freunde, Noel. Sonst wirst du heute dein Ende finden!"
      In einem lautem Geräusch ertönten die Rotoren des Helikopters und übertönten die letzten Worte des Silberhaarigen Mannes die für einen kurzen Moment jenes Auge seines Gegenübers weiten ließ, welches nicht von einer Augenklappe bedeckt war.

      Und so verging der Tag der die Ruhe vor dem Sturm darstellen sollte, denn im Anbruch der Morgendämmerung ertönte die liebliche Stimme Yuris in einer verbitterten Tonlage in den Ohren der Mitglieder des Vermillion Squads, darunter auch Simon der neu dazugestoßen war.
      "Heute Morgen ereilte uns eine Mitteilung vom Hauptquartier, aus der Offensive gegen den Deus. Unser Captain, Noel Vermillion..."
      Die Stimme der Frau wirkte verbittert, gar verheult in Anbetracht der Worte die sie vermitteln musste. "..wird fortan der Status 'verschollen' erteilt. Ein... ein Suchtrupp wurde entsandt, doch sollte der Captain innerhalb von 24 Stunden nicht aufgefunden werden so..."
      Erneut stockte die Stimme der sonst so professionell wirkenden Person, die ihren Kommunikator für einige Sekunden ausschaltete und dann erneut verbittert einen Satz von sich gab. "..als 'verstorben im Kampf' unter den Verlusten in der Schlacht gegen den Shokus gelistet werden.. und auf der Gedenktafel im Zentrum Platz finden. Bitte.. trefft euch im Trainingsraum. Ich werde vor Ort sein und euch die nächsten Schritte persönlich erklären." Ohne auch nur ein weiteres Wort zu erwähnen, schloss sich die Kommunikation und hinterließ ein stilles Schweigen unter den Mitgliedern der Vermillion Einheit die jene Botschaft jeder für sich vernahmen und verdauen mussten. Doch nach einer Weile der Entblößung, einer Weile der Realisierung jener zwiespältigen Botschaft die das jähe Ende der Vemillion Einheit bedeuten konnten, fanden sich nach einer Weile zum Nachmittag die Mitglieder der Einheit im Trainingsraum wieder.