Unreal Lover [Maski & Winterhauch]

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    • Unreal Lover [Maski & Winterhauch]


      [Symbolbild]


      | BL | Drama | Romantik | Fantasy | Geist |

      Vorgeschichte:

      X ist ein junge Person, welche eine Vorstellung hat, die sie plagt, nämlich sieht X immer einen sehr gutaussehenden Geist. X stellt sich mit dem Geist eine enge und romantische Beziehung vor. Y, welcher der Geist ist, ist ein verstorbener oder ein imaginärer Freund, indem sich X eben verliebt hatte. Doch plötzlich wird Y real, durch die Gefühle von X, wird der Geist farbiger und erlangt sein sterbliches Leben.

      Roleplayers:

      @Maskenraich = Aisun Cherinsuk {X}
      @Winterhauch = Leo Saelim {Y}

      [Vorstellung]
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      Touching Souls [OPEN]

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Maskenraich ()

    • Datum: 10. Februar 2022

      Aisun Cherinsuk

      Gerade lag Aisun noch im Bett, mittlerweile war es schon 2:35 Uhr und immer noch lag das thailändische Idol wach. Er dachte die ganze Zeit an seinen nun fünf Tage verstorbenen besten Freund Leo, immer noch nicht stand die Beerdigung fest, wann sie nun war und ob Aisun überhaupt zu dieser kommen dürfte, schließlich plante er nicht die Beerdigung Leos, sondern dessen Eltern taten dies. Aisun würde es tatsächlich noch trauriger stimmen, wenn er nicht wenigstens bei der Beerdigung dabei sein könnte, aber das Idol traute sich nicht, Leos Eltern zu fragen, weil es doch irgendwie komisch rüber kommen würde, wenn er diese fragen würde, ob er eine Einladung zur Beerdigung bekommen würde. Aisun vermisste Leo wirklich sehr, schließlich war dieser sein langjähriger bester Freund, den er tatsächlich auch noch anders gern mochte, aber dies konnte das thailändische Idol ihm nie wieder sagen, schließlich starb Leo unerklärlicherweise und jetzt muss Ai damit leben, dass er nie den Mumm dazu hatte, Leo zu sagen, wie sehr er diesen liebte. ,,Verdammt seist du, Tod!'' murmelte Ai wütend und drehte sich nun auf den Bauch, ehe er sein Gesicht ins Kissen drückte und seine Tränen der Trauer freien Lauf ließ. ,,Wieso er und nicht ich?!'' sprach er ins Kissen, ihm wäre es anscheinend lieber gewesen, wenn er selbst starb und nicht sein bester Freund, aber nun war es so und das konnte er nicht ändern.
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    • Leo
      "Without memory, we are blind."

      Erinnerungen waren eine merkwürdige Sache. Mit der Zeit verblassten sie oder veränderten sich. Und alles, woran sich Leo erinnern konnte, war der Lichtkegel eines Scheinwerfers in der Dunkelheit. Er erinnerte sich an Kälte und das es Nacht gewesen war. Und dann, nichts. Es war einfach alles weg. Leo war sich nur bei einer Sache hundertprozentig sicher: Er war gestorben. Es hatte ein wenig gedauert, bis es ihm klar geworden war. Seit geschlagenen zwei Tagen ertrug er es, wie die Menschen, die er liebte durch ihn hindurch sahen. Niemand konnte ihn hören. Der Blondschopf konnte nur untätig mit ansehen, wie seine Familie um ihn trauerte. Und seit er wieder 'aufgewacht' war, fragte er sich nach dem Grund. Und warum er sich nicht daran erinnerte, was passiert war.
      Niedergeschlagen blickte Leo auf seine Hände. Blass und nicht wirklich greifbar. Und dort saß er nun, auf dem Schreibtisch im Zimmer des einzigen Menschen, der ihm ebenso viel bedeutete wie seine Familie. Ai war ein Teil seines Lebens seit er mit 14 Jahren zurück nach Thailand gekommen, um bei seiner Mutter zu leben. Allein der Gedanke an Ai hatte ausgereicht und Leo hatte sich plötzlich mitten in dessen Zimmer befunden. Traurig betrachtete er seinen besten Freund, ehe den Blick senkte. "Es tut mir leid." Flüsterte er leise in den Raum. Es war nur schwer zu ertragen Aisun weinen zu sehen, ohne etwas dagegen unternehmen zu können.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”

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    • Aisun Cherinsuk

      Durch das starke Weinen erhörte Aisun das leise und auch echoartige 'Tut mir leid' von Leo nicht und wenn er es gehört hätte, hätte er sich zwar erschreckt, aber danach hätte das Idol es auf seine Psyche geschoben, dass er die liebliche Stimme seines besten Freundes nur durch seinen Kopf gehört hatte. ,,Wie könntest du nur sterben? Mit wem soll ich denn ab sofort reden? Ich bin doch eine Person, die sich schwer tut, sich jemanden anzuvertrauen...'' sprach Ai nun weiter, langsam nahm er sein Gesicht wieder vom Kissen und drehte sich wieder auf den Bauch, weiterredend zu sich selbst, ,,Ich hatte für dich sogar schon ein Geburtstagsgeschenk, auch wenn du erst am 21. Juni Geburtstag hättest, es war ein Lied, aber das wirst du wohl nie hören..., weil du jetzt im Himmel weilst und ich hier auf der Erde... verdammt ich vermiss' dich so...'' erwähnte er noch und wischte mit seinen Händen vorsichtig über seine eigenen, tränenden Augen, während er auch dazu noch schniffte
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    • Leo
      "Things we lose have a way of coming back to us in the end.
      If not always in the way we expect."
      [Harry Potter and the Order of the Pheonix - Luna Lovegood]

      Ratlos hob Leo den Blick und wagte es kaum seinem trauernden Freund ins Gesicht zu sehen. Allein der Anblick war so herzereißend, das er ihn kaum ertrug ohne wahnsinnig zu werden. Einfach zu verschwinden war allerdings keine Lösung. Leo brachte es nicht über sich Aisun allein zu lassen. Dabei konnte er wohl kaum etwas ausrichten. Völlig lautlos glitt der Blondschopf vom Schreibtisch und bewegte sich ebenso geräuschlos durch den Raum. Erst vor dem Bett blieb er stehen, hörte einfach nur zu. Ein stiller Beobachter ohne Stimme und Körper.
      Das Bett gab nicht einmal unter seiner blassen Gestalt nach, als er sich auf die Bettkante setzte. Leo beobachtete, wie sich Schultern zitternd hoben und konnte dem Wunsch nicht widerstehen, es wenigstens zu versuchen. Aber als seine durchscheinende Hand eigentlich den weichen Stoff des T-Shirts berühren sollte, um sich beruhigend zwischen die Schulterblätter des Trauernden zu legen, ging sie einfach hindurch. "Es tut mir so, so leid." Wiederholte er sanft. "Bitte hör auf zu weinen." Seine verzweifelte Bitte würde wohl kaum auf Gehör stoßen.
      “We all change, when you think about it.
      We’re all different people all through our lives.
      And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
      so long as you remember all the people that you used to be.”

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    • Aisun Cherinsuk

      Immer noch am Weinen, jedoch leiser, vernahm er nun doch ein echoartiges, bekanntes Gerede, wodurch Ai nun leicht zusammen schreckte, ,,Wie, was?" gab er von sich und verkrümmelte sich kurzzeitig unter der Decke aus Angst. Aisun schniffte wieder etwas laut auf, ,,Aisun, das hast du dir eingebildet. Dein Kopf spinnt herum und macht die Stimme deines verstorbenen Freundes Leo nach.. Er kann nicht wirklich mit dir reden, du denkst es dir nur und erhoffst es.." kam es unter der Decke hervor, danach deckte er sich wieder bis zum Kopf ab und streckte seine Arme aus der Decke heraus, nur noch einmal wischte er sich durchs Gesicht, um die Tränen zu verwischen. Danach atmete Ai auf, ,,Ich sollte wirklich endlich schlafen.." meinte er und schloss die Augen.
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    • Leo
      "You endure what is unbearable,
      and you bear it. That is all."
      [Clockwork Princess - Magnus Bane]

      Verwirrt sah Leo auf. Hatte Aisun ihn etwa gehört? Aber das war völlig unmöglich. Prüfend sah er in das erschrockene Gesicht seines besten Freundes. Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimte in ihm auf. Doch was würde es nützen? Offensichtlich konnte Ai ihn nicht sehen. Und trotzdem lehnte sich Leo vorsichtig ein wenig zu Aisun hinab. "Oh verdammt...Kannst du mich wirklich hören?" Der Blondschopf war so nah, dass er die getrockneten Tränenspuren auf den Wangen des anderen sehen konnte. "Ai...?" Leo schämte sich beinahe, wie dringend er gehört werden wollte. Die Isolation der letzten Tage hatte ihm zugesetzt. Er war verdammt zum zusehen, obwohl er nicht einmal wusste, was eigentlich mit ihm passierte. "Ai, bitte..." Es war zwar sinnlos, dennoch versuchte er den Unterarm des anderen zu berühren, aber wieder ging seine Hand einfach hindurch.
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    • Aisun Cherinsuk

      Auch dies vernahm das junge Idol, prüfend öffnete er seine Augen und er erblickte eine durchsichtige Person über ihn, welche seinem verstorbenen Freund ähnelte. Ein Schauer lief nun seinen Rücken runter, ,,D-Das be-bi-bilde ich mi-mir nur ein... das ist nur eine Illusion.. hör auf, Kopf... das kannst du mir nicht antun.." meinte Ai ängstlich und verkrampfte seine Hände in seine Bettdecke und dabei blinzelte der junge Mann oftmals, immer noch war die Leos Gestalt anwesend, ,,Warum gehst du nicht?!" meinte er zu Leo, da er dachte es sei eine Illusion. Ihm gefiel es gar nicht, dass er Leo nun sah, oder besser gesagt wie Leo überhaupt aussah, blutend, verletzt und durchsichtig.
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    • Leo
      "You can't see me, can you?
      You look at me and you can't see me.
      Do you have any idea what that's like?"
      [Doctor Who - The twelfth Doctor]

      Obwohl die Situation völlig verrückt war, fühlte Leo, wie ihn Erleichterung durchströmt. Eine große Last fiel von seinen Schultern und hätte atmen können, hätte er einen tiefen Seufzer ausgestoßen. Aisun konnte ihn nicht nur hören, er konnte ihn sehen. Erst die Angst in den geröteten Augen, von all den Tränen, ließ ihn zurück zucken. Aus dem Augebwinkel erkannte Leo sein verschwimmenes Spiegelbild. Die Jeans hatte Risse, Flecken von Dreck und etwas das verdächtig nach Blut aussah. Das weiße T-Shirt war in einem ähnlichen Zustand. Überall hatte er Schrammen und Kratzer. Das schlimmste aber war das Blut, das ihm die blonden Haare an der rechten Seite des Kopfes verklebt. Ein Rinnsal davon benetzte seine Stirn und tropfte über seine Schläfe. Ai sah nicht ihn, sondern nur das Schreckgespenst, eine verzerrte und schwer anzusehende Version von ihm. Vor Scheck sprang Leo vom Bett zurück. "Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken. Aber du hast mich gehört, du siehst mich. Das konnte bisher niemand. Ich war nur, ich...Ai, bitte. Glaub mir, du wirst nicht verrückt. Ich weiß selbst nicht, was gerade passiert." Ein vorsichtiges Lächeln lag auf seinen Lippen. "Ich verschwinde, wenn du das willst..."
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    • Aisun Cherinsuk

      ,,Das kann nicht sein! Ich hab Hirngespenster, du bist nicht real, ich bilde es mir definitiv ein." meinte das Idol und setzte sich auf, wodurch die Decke runter rutschte und auf seinen Schenkel nun lag, ehe er sich wieder die Augen rieb und zum Geist sah. Dabei versuchte er sich zu erklären, wie das sein kann, dass Aisun ihn sah, denn normalerweise sollte Ai, wenn es vom Kopf ausginge, nur eine schönes Bild seines Kumpels sehen und nicht, das was er hier gerade vor sich sehen hat. Ai hatte Leo zuletzt nur in einem weißen Hemd und einer schwarze Anzugshose gesehen, und das war an Aisuns Geburtstag, weswegen er dieses Bild nicht verstand. ,,Wie kann ich dich so sehen? Blutverschmiert und Verletzt. Ich hab dich zuletzt bei meiner Geburtstagsfeier anders gekleidet gesehen. Wie ist das möglich?" meinte Ai und suchte nach einer Erklärung, ,,Das geht gar nicht, es ist absolut unmöglich. I-I-Ich verstehe das ni-nicht." sagte er noch.
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    • Leo
      "The truth: It is a beautiful and terrible thing,
      and should therefore be treated with caution."

      [Harry Potter and the Sorcerer's Stone - Albus Dumbledore]


      Vorsichtig machte Leo wieder einen Schritt nach vorn auf das Bett zu. Bei jedem weiteren Schritt behielt er Aisun genau im Auge. Das Letzte, das er wollte, war bei seinem besten Freund eine Panikattacke auszulösen. Eine schwierige Angelegenheit, immerhin sah man nicht jeden Tag den Geist seines toten, besten Freundes mitten in seinem Zimmer stehen. Und die Beerdigung hatte noch nicht einmal statt gefunden. Bei dem Gedanken daran, schlich sich ein Funken Verzweiflung in sein Herz. Was würde dann mit ihm passieren? Langsam, bemüht keine hektische Bewegung zu machen, ließ er sich vor dem Bett nieder und legte die zerschrammten Arme auf der Bettkante ab. Die Beine hatte er wie im Schneidersitz unter sich geschlagen. "Weil ich so offensichtlich nach meinem Tod aussah, Dummerchen. Und es tut mir leid, dass ausgerechnet du mich so sehen musst." Leo versuchte sich an einem aufmunternden Lächeln, konnte sich aber nicht wirklich vorstellen, dass es helfen würde. Er würde sich in den nächsten Stunden wahrscheinlich noch gefühlte hundert Mal bei seinem besten Freund entschuldigen. "Wenn ich könnte, würde ich es dir erklären. Aber ich bin genauso ratlos wie du. Offensichtlich hänge ich hier irgendwie fest." Dabei zuckte er leicht mit den Schultern und wirkte fast schon auffällig entspannt, als würde ihm die ganze Situation nicht so sehr zu setzen. Dabei versuchte er nur, Aisun nicht noch mehr zu beunruhigen. "Ich kann mich an fast nicht mehr von diesem Abend erinnern. Nicht einmal mehr an deine Geburtstagsfeier. Woran ich mich erinnere ist die Straße und das Licht der Scheinwerfer. Und das es mitten in der Nacht war. Ich hatte einen Unfall oder?" Dabei senkte Leo traurig den Blick. Dem Blondschopf war schon lange bewusst, dass er etwas Wichtiges verdrängte. Es war nicht fair Aisun danach zu fragen, aber niemand sonst konnte ihm sagen was passiert war. Das eigentlich niemand so genau wusste, was er mitten in der Nacht auf der Straße gesucht hatte, ohne Jacke und sogar ohne Schuhe, war ihm nicht klar. Niemand konnte sich die Umstände erklären. Wie gerne hätte er Ai tröstend in den Arm genommen. Es war typisch Leo, er dachte zuerst an die Gefühle aller anderen und das obwohl er es war, der vor 5 Tagen sein Leben verloren hatte.
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    • Aisun Cherinsuk

      ,,Nenn' mich nicht so, ich mag das nicht und das weißt du, falls du das nicht auch vergessen hast. Sowie was auf der Geburtstagsfeier von mir war, aber das ist jetzt unwichtig." meinte Aisun als Allererstes, danach sprach er weiter, ,,Aber das macht alles kein Sinn.. ich hab dich zuletzt am Ende meiner Feier in Hemd und Anzugshose gesehen, mit deinen wunderschönen, flauschigen Haaren und deinen strahlenden, attraktiven Lächeln gesehen.., als du dich bei mir verabschieden hattest, danach hab ich nur noch eine Nachricht von dir gelesen, dass du nun endlich zuhause wärst und jetzt schlafen gehen würdest, mehr dann auch nicht.."
      Danach verstummte er und kratzte sich am Hinterkopf, was er gerade gesagt hatte, war ihm irgendwie peinlich, als er Leo paar heimliche Komplimente gemacht hatte. Flüchtig sah er an seinem Geisterfreund vorbei und blickte aus dem Fenster, er sah wie es gegen die Fensterscheiben prasselte. Es regnete.
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    • Leo
      “There are so many worse things than death.
      Not to be loved or not to be able to love: that is worse.”
      [Clockwork Princess - Jem Carstairs]

      Fragend hob Leo den Blick wieder. Etwas war auf der Feier vorgefallen? Verwirrt legte sich seine Stirn in nachdenkliche Falten, als versuchte er angestreng die Erinnerung an den Abend wachzurufen. Keine Chance. Sobald er sich zu sehr auf dieses dunkel Loch in seinem Kopf konzentrierte, spürte er einen stechenden Schmerz, als würde es seinen Kopf sprengen. Auch jetzt zuckte der Blondschopf leicht zusammen, ehe er den Kopf schüttelte. Um das Problem konnte er sich später immer noch kümmern. Vielleicht würden seine Erinnerungen auch ganz von allein wieder zurückkommen. Vielleicht aber auch gar nicht mehr. "Das heißt keiner weiß, was passiert ist?" Niedergeschlagen schloss Leo die Augen und versuchte die Ratlosigkeit, die langsam in ihm aufstieg, im Keim zu ersticken. Vielleicht, wenn er Tao hätte fragen können. Bei dem Gedanken an Tao erstarrte Leo für einen kurzen Augenblick. Für Aisun musste er wie das eingefrorene Bild auf einem Fernseher wirken. Seien geisterhafte Gestalt schien ein wenig unschärfer zu werden, ehe Leo sich mit einem Ruck wieder bewegte. Fast hektisch war der Blonde auf die Füße gesprungen. Natürlich! Er war noch gar nicht bei Tao gewesen, vielleicht konnte er dort mehr herausbekommen oder Aisun könnte bei ihm nachfragen. Die Komplimente waren nicht an Leo vorbei gegangen, er hatte sie durchaus gehört, aber versuchte die Worte nicht zu sehr auf sich wirken zu lassen. Leo war nicht blind. Er hatte schon vor langer Zeit bemerkt, dass Ai mehr für ihn empfand als Freundschaft. Aber war nie darauf eingegangen. Aisun war zu wichtig, um ihn zu verlieren, wenn eine Beziehung in die Brüche gehen würde. Und dann war da Tao gewesen, sie hatten sich im Training kennen gelernt und es führte eines zum anderen. Tao war stark, groß und ließ sich von niemandem auf der Nase herum tanzen. Ihre Beziehung war nicht immer nur Sonnenschein und oft etwas holprig, aber sie waren glücklich. Meistens zumindest. Seufzend blickte Leo in den Regen hinaus. Ohne Ai anzusehen sprach er wieder. "Ai? Du musst für mich mit Tao sprechen. Vielleicht weiß er etwas."
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    • Aisun Cherinsuk

      Als Aisun nun den Namen des "aktuellen" Partners von Leo hörte, wäre er am liebsten explodiert, schließlich ärgerte es den thailändischen Idol das Tao überhaupt existierte, denn er schnappte Leo sich vor der Nase Aisuns. Warum er und nicht Aisun? Das Idol gönnte es dem Athleten überhaupt nicht, dass er mit seinem besten Freund zusammen war. Nur weil Tao groß und breit gebaut war plus sich nicht von Anderen einen Bären an sich binden ließ, hieß das nicht, dass er die bessere Entscheidung war, so befand es Aisun. Natürlich befand der Hellbraunhaarige das so, schließlich war er beim Thema "Beziehung von Tao und Leo" immer extrem eifersüchtig und wütend, was eventuell dazu geführt hatte, dass Leo immer weniger mit ihm über Tao sprach.
      ,,Aber nur weil du mich sooo nett fragst, Leo. Ich rede mit ihm. Was genau soll ich Tao fragen?" meinte er und versuchte dabei nicht eifersüchtig und/oder genervt zu klingen, während Aisun auch aus eins seiner Fenster in seinem Zimmer sah.
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    • Leo

      Vielleicht hätte sich der Blondschopf etwas netter ausdrücken können, aber immerhin war er tot. Damit musste man erst einmal klar kommen. Leo verzog leich das Gesicht, als er den genervten Ton heraus hörte. Er hätte nicht Fragen sollen. Aber dieses Mal konnte er auf Aisun keine Rücksicht nehmen. Er hatte im Vorfeld zu seiner Geburtstagsfeier schon einen rießigen Streit mit Tao gehabt, weil er ohne ihn zu der Feier gehen wollte. Um unnötigen Ärger zu vermeiden. Tao wusste, das er ein rotes Tuch für Aisun war. Aber damit konnte er bisher immer recht gut umgehen. "Frag ihn, ob ich nach der Feier noch bei ihm war..." Etwas in seinem Hinterkopf pochte eindringlich. Da war etwas, er konnte sich nur einfach nicht mehr daran erinnern. Das letzte, was Aisun sicherlich hören wollte, war das Leo ausgerechnet nach der Feier noch bei seinem Freund gewesen war. Eigentlich wollte er nie etwas davon wissen, wie es zwischen ihm und Tao lief.
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    • Aisun Cherinsuk:

      ,,Natürlich, kein Problem. Ich erledige das schon. Nur zu deinem Wunsch, nur weil du ihn nicht mehr fragen kannst." meinte Aisun und strich sich durch die Haare, ,,Aber erst in den nächsten Stunden, ich kann schließlich nicht mitten in der Nacht zu deinem Freund fahren und ihn diese eine Frage stellen und vielleicht mit ihm ein Kaffeekränzchen veranstalten." erwähnte Ai dabei noch, bei der Silbe 'deinem Freund' knirschte das thailändische Idol mit den Zähnen, danach rieb er sich kurz seinen Bauch und deckte nun seinen Unterkörper ab, schließlich hieß Ai's Bauchreiben, dass er Hunger hatte und deswegen stieg er nun aus seinem warmen Bett und schlenderte langsam plus gleichzeitig leise zur Zimmertür, ,,Ich gehe jetzt was essen, Leo." Danach machte das Idol sich auf den Weg in die Küche, öffnete dort angekommen, die Kühlschranktür und guckte hinein, was könnte er denn nun essen, tatsächlich hatte Aisun nun Lust auf Nudelsuppe, doch dafür müsste er nun den lauten Wasserkocher aufschalten und dies wollte Ai nun auch nicht, schließlich würde er sonst all' seine Bandkollegen wecken. Also beschloss das Idol nun ein Sandwich zu machen, welches er mit Butter, Salami und Salatblättern mit Tomatenscheiben belegte. Als er das Sandwich nun fertig hatte, räumte Aisun all' die Zutaten wieder weg und biss dann, nachdem er alles weggeräumt hatte, ins Sandwich. Es dauerte nicht lange, bis dieses auch schon wieder vom Teller verschwunden war, danach wusch Ai den Teller in die Spülmaschine und spazierte wieder zurück ins Schlafzimmer von sich, wo auch Leo wieder auf ihn wartete. Als Aisun die Tür geschlossen hatte, ging der junge Mann wieder ins Bett, legte sich hin und deckte sich somit auch wieder zu. ,,So jetzt bin ich wieder da." meinte er dann wieder als er fertig im Bett lag, dabei blickte er den durchsichtigen Leo an.
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