The smell of lotus flower [Auxi & Domino]

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    • The smell of lotus flower [Auxi & Domino]

      Willkommen in der Taverne Fremder. Setzt Euch ans Feuer, wärmt Euch auf.
      Ihr wollt etwas über dieses Land wissen? Dann will ich Euch die wichtigsten Dinge erzählen, die Euch dabei helfen werden, zu überleben. Es gibt vier Clans, welche das Land zwischen sich aufgeteilt haben, welche regieren und die Lebensbedingungen bestimmen. Zwar besitzen einige kleinere Clans noch Territorien, doch im Spiel um die Macht, um Politik und Krieg sind sie zu vernachlässigen. Maßgeblich sind die Taten der Schlangen, der Wölfe, der Drachen und des Lotus.

      Der Lotusclan ist bekannt für seine mächtigen Magier, wenngleich sie einem verderbten Pfad der Magie folgen, der ebenso schrecklich wie geheimnisvoll ist. Sie hüten ihre Geheimnisse argwöhnisch und den meisten Außenstehenden ist der Zutritt zu ihren innersten Kreisen absolut verwehrt. Bereits seit Jahrhunderten werden sie von Fürst Y angeführt, der dem Lotusclan zu unglaublicher Macht und unglaublichem Einfluss verholfen hat. Er ist ein strenger, grausamer aber sehr effektiver Herrscher. Intrigen sind am Hofe des Lotus an der Tagesordnung, doch von jenen lässt er sich nicht zu Fall bringen, gilt er doch als der mächtigste Magier des Landes. Sein wahres Alter ist allerdings vollkommen unbekannt und nur wenige wissen, welchen Ritualen er sich unterziehen muss, um sein ansehnliches Äußeres zu erhalten. Der Lotusclan ist seit über einem Jahrhundert eng mit dem Schlangenclan verbündet, während die Fehde mit dem Wolfsclan auch noch 30 Jahren noch immer andauert.

      Der Wolfsclan ist ein raues Volk, welches im vollkommenen Einklang mit der Natur lebt. Sie verachten fast jegliche Magie, lediglich die Druidinnen, die von den Waldgottheiten mit magischen Fähigkeiten gesegnet wurden und das Wissen des Clans wahren, sind hoch angesehen. Darüber hinaus kämpfen sie eher körperlich und lieben es Hausforderungen zu meistern sowie ihren Mut unter Beweis zu stellen. Das Zusammenleben mit Wolfrudeln ist bei ihnen alltäglich und es gibt Gerüchte über schreckliche Wesen, di ein ihren Wäldern herumstreifen, doch das sind lediglich Gerüchte. Einst gab es einen Krieg zwischen den Wölfen und dem Lotus, doch mithilfe ihrer Magie und ihren Verbündeten den Schlangen, dauerte dieser lediglich ein Jahr – danach schuftete der gesamte Clan in den Schieferminen im Territorium der Magier. Sie müssen unvorstellbare Qualen erlitten haben, doch nachdem bereits eine ganze Generation als Sklaven aufgewachsen war, gelang es ihnen vor 30 Jahren schließlich, sich unter der Führung Graurückens gegen ihre Aufseher zu erheben und sich zu befreien. Ihr Hass auf den Lotus währt noch immer, doch Graurücken ist ein Fürst, der sich ohne Zweifel mit Männern wie Shinja oder Caelan messen kann. Seit allerdings vor 10 Jahren seine einzige Tochter verschwand, steht der Clan ohne Erbin da.

      Der Schlangenclan entstand einst aus dem Drachenclan. Nach mehreren Tragödien, die den Clan dazu zwangen seine Heimat zu verlassen und ihn dezimierten, veränderte sich die Mentalität der Angehörigen. Einstmals waren sie auf Ehre bedacht, darauf dem Clan zu dienen, ihm Ehre zu bringen und wenn es sein musste auch für ihn zu sterben. Es gibt unzählige Geschichten über den Mut und den Stolz der Drachen, doch diese gehören nicht an diese Stelle. Das oberste Ziel der Schlangen ist es, zu überleben, wozu ihnen jedes Mittel recht ist. In den Tavernen der Schlangen tummeln sich Schwertkämpfer, Banditen und Räuber, Abschaum würden manche sagen. Nachdem Prinz Kenji vor 15 Jahren seinen Vater, Fürst Oja, ermordete und daraufhin ins Exil floh, entstand ein Machtvakuum. Dieses nutzte Shinja, ein enger Vertrauter des verstorbenen Fürsten, um sich die Führung des Schlangenclans zu eigen zu machen. Er ist hart und grausam, unbarmherzig und dennoch nicht nur autoritär sondern auch führungsstark.

      Der existierende Drachenclan ist noch recht jung. Er wurde vor gut 10 Jahren gegründet, als Kenji aus seinem Exil zurückkehrte, es allerdings vorzog nicht zum Schlangenclan zu gehen, sondern den alten Wegen wieder treu zu werden. Daher verhalf er dem Drachenclan zu neuem Leben. Einige einflussreiche Personen, die ihrem Prinzen immer die Treue gehalten hatten, darunter Otomo und Garrin, schlossen sich ihm an und er schaffte es innerhalb recht kurzer Zeit sein Territorium auszubauen und den Clan zu vergrößern. Derzeit befinden sie sich in Bündnisverhandlungen mit dem Wolfsclan, um ein gewisses Machtgleichgewicht zu dem Lotus und den Schlangen herzustellen.

      X ist die Tochter des Anführers des Wolfsclans und einer Druidin und die Erbin ihres Vaters. Dank ihrer Mutter ist sie zudem in Naturmagie begabt. Im Alter von 14 Jahren wurde sie, bei einem Streifzug durch die Wälder von einigen Soldaten des Schlangenclans verschleppt. Dort wurde sie zur Kurtisane ausgebildet, verhielt sich zunächst still, um eine passende Gelegenheit zur Flucht abzuwarten, welche allerdings auch nach 10 Jahren noch nicht kam. Unterdessen ist sie allerdings zu einer begehrenswertesten Frauen des ganzen Hofes geworden.
      Y hingegen ist ein mächtiger Hexenmeister, welcher bereits seit Jahrhunderten den Lotuclan führt. Da der Lotus und die Schlangen seit jeher recht freundschaftliche Bande hegten, besucht er auf Einladung den Hof des Schlangenfürsten. Dort wird ihm X als Gesellschafterin für seine persönlichen Bedürfnisse zugeordnet, welche selbstverständlich die Gelegenheit sieht, Rache für das Leiden ihres Volkes zu nehmen. Doch ob dieser Anschlag wohl gelingt?

      @Auxi

      Steckbriefmindestangaben:

      Name:
      Alter:
      Zugehörigkeit:
      Fähigkeiten:
      Aussehen:

      "Fear of death is worse than the death itself"
      by Shuichi Akai

      "Lächle. Du kannst sie nicht alle töten."

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    • Dahlia | 24 Jahre alt

      Zugehörigkeit:
      Was meine Clanzugehörigkeit angeht, so ist das ... kompliziert, um es milde auszudrücken. Geboren und aufgewachsen bin ich beim Wolfsclan, dort ist meine Familie, meine Freunde, meine Heimat und wenn ich von 'meinem Clan' spreche, dann meine ich auch stets den Clan, den ich - zumindest theoretisch - irgendwann einmal anführen soll. Ob es jemals dazu kommen wird, ist letztlich eine ganz andere Frage. Dank der Entführung, die mich von zehn Jahren beim Schlangenclan landen ließ, komme ich allerdings auch nicht umhin, mich mehr oder weniger den Schlangen zugehörig zu fühlen. Auch, da meine Lehrmeisterin meinen Charakter wohl auch entscheidend prägte, sie sich meiner annahm. Trotz aller negativen Erfahrungen, die ich habe machen müssen, so muss ich dennoch zugeben, dass es auch unter den Schlangen Personen gibt, denen ich eine gewisse Zuneigung entgegenbringe. Vielleicht mutiere ich mittlerweile aber auch einfach nur selbst zu einer Schlange.

      Fähigkeiten:
      Bereits seit Geburt an besitze ich jene Fähigkeiten, die den Frauen meines Clans zum Geschenk gemacht wurden, die jene auszeichnen, die zu Druidinnen ausgebildet wurden. Ich beherrsche die Magie, die die Natur uns verlieh, doch ebenso wie die Natur kann diese wild und gefährlich sein, wenn man nicht lernt mit ihr in Einklang zu leben und sie zu beherrschen. Da ich in meiner Ausbildung noch nicht so weit war, diese Kontrolle gemeistert zu haben, habe ich sie seit meiner Entführung aus Furcht vor den Folgen nicht mehr eingesetzt. Jeder sagte ich habe das Potential eine mächtige Druidin zu werden, doch mir ist klar, dass dieses Geschenk bei Anwendung mich selbst töten könnte.
      Abgesehen von meinen angeborenen magischen Fähigkeiten, gibt es da natürlich noch andere Dinge, die ich gelernt habe. Die Kunst der Verführung, die Kunst mithilfe meines Körpers das zu bekommen was ich will. Ich weiß meine Waffen einzusetzen, um jemanden zu töten, ob es nun mit Gift oder mit etwas handfesterem wie meinem Fächer oder einer Haarnadel ist. Allerdings würde ich jedem in einem direkten Kampf unterliegen, bin ich doch rein auf Attentate spezialisiert. Da Heilung und Tod allerdings Hand in Hand gehen, habe ich auch ein großes medizinisches Wissen, denn oftmals entscheidet die Dosis ob es sich um Medizin oder ein Gift handelt.

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      "Fear of death is worse than the death itself"
      by Shuichi Akai

      "Lächle. Du kannst sie nicht alle töten."

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    • Nelumbo Lotus | Ende 20

      Zugehörigkeit:
      Viele meiner Anhänger und meiner Feinde würden meinen: ICH BIN der Lotusclan. Dient selbst dieser mir nur als treues Werkzeug, doch nicht nur mir, sondern auch meinen sieben Geschwistern. Wir sind die acht Unsterblichen. Eine Bruderschaft, die den meisten auf dieser Welt unbekannt ist und unsterblich sind ihre Mitglieder auch nicht, mit einer Ausnahme. MIR.

      Fähigkeiten:
      Ich habe bereits verraten, dass ich zu einer Bruderschaft gehöre und ich ein wahrlich Unsterblicher bin. Zu glauben, ich würde verraten, wie ich mir diese angeeignet habe, würde von gewaltiger Naivität zeugen, oder simpler Dummheit. Reicht es den nicht zu wissen, dass ich eine neue Art von Magie geschaffen habe, die meine Untergebenen meistern, um sich die Welt untertan zu machen?

      Oder liegt Euer Interesse in meinen weltlichen Fähigkeiten? Soll ich euch Symposium abhalten, in dem ich euch über meine philosophischen Begegnungen mit Männern berichte, die von der Welt noch mehr verstanden wie ich? Soll ich mit meinem Schwert vor Eurer Nase herumfuchteln, um zu zeigen welch fantastischer Kämpfer ich geworden bin? Lange Zeit verbrachte ich damit, an mir zu feilen und zu schleifen und ich hatte eine Ewigkeit und diese hat mich gelernt meine Fähigkeiten nicht alle einfach zu offenbaren, weil mich jemand darum bittet.
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    • Lotusclan



      Die Wurzeln dieser Blumen sitzen tief in der Vergangenheit dieses Kontinents. In einer Zeit als es keine Clans, sondern nur lose Stämme gab, führte Nelumbo das Clansystem ein und begann die Stämme des Westens unter eine Führung zu zwingen. Viele andere Männer mit Visionen folgten seiner Idee und gründeten ebenso Clans. Namhafte Clans wie der Greifenclan, der Blutaxtclan und Bärenclan sind schon längst nur mehr Legenden oder Unbedeutend, einzig der Lotusclan und der Drachenclan sind überlebende der ersten Ära.
      Solange der Lotusclan auch schon auf diesem Kontinent verweilt, seine Mitglieder haben sich nie ergeben, sie haben nie einem anderen gedient, sie betteln nicht. Sie Knien nicht.
      Orte:
      Lebendsee - Hauptstadt

      Mitglieder:
      Nelumbo Lotus - Clanführer
      Eva Zelorius - Leibgarde

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    • Geopolitische Geschichte:
      Die Geschichte des Lotusclanist wohl die älteste Geschichte der bekannten Clans. Es ist nicht viel bekannt über den Kontinent, bevor Nelumbo, der sich den Beinahmen: Der Lotus gab, den ersten Clan gründete. Selbst vieles aus den ersten Jahren ist in der Zeit verloren gegangen, bis die Bibliothek von Lebendsee gegründet wurde. Darin sammelt sich das Wissen um die Geschichte der bekannten Welt östlich von Lebendsee. Der Beginn des Lotusclan soll laut Historikern mit einem Kult und keinem Clan begonnen haben. Acht Magier sollen die ursprünglichen Gründer des Kults gewesen sein, wie diese die ersten losen Stämme, die in diesem Gebiet lebten, vereinigt haben, ist ungewiss, doch irgendwann verschwanden alle Gründer des Kults, außer Nelumbo dem Lotus, der seinen Namen schlicht in Nelumbo Lotus änderte und den Lotusclan gründete. Er begann damit Menschen in Magie zu unterrichten und führte ein striktes und diszipliniertes Militärsystem ein, mit dessen Hilfe er begann den Lotusclan zu vergrößern und verschiedene Stämme zu vereinen. Mit der Zeit sprach sich diese Entwicklung auf dem Kontinent herum, sodass das Zeitalter der Clans begann. Ordnen konnte man die Clans in drei Kategorien: Die Blumenclans, geführt vom Lotus. Die mystischen Clans, geführt vom Drachenclan und die Waldclans, geführt vom Bärenclan. Diese drei ‚Bündnisse‘ waren eher lose Gruppierungen, die sich in ihrer Kultur ähnelten, aber keineswegs füreinander einstanden.
      Im ersten großen Krieg behauptete sich der Lotusclan gegen den Greifenclan. In diesem konnte der Lotus sich die nördliche Gebirgskette sichern, indem der Greifenclan verdrängt wurde. Der verbündete Clan der Greifen, der Entclan, konnte aus dem Wald östlich der Gebietskette vertrieben werden und der Lotusclan konnte sich bis zum toten Fluss ausbreiten, an dem er begann Wachtürme und Festungen zu errichten.
      Das Auge des Lotus blickte nun gen Süden, entlang des toten Flusses, der durch den toten Wald floss. Im südlichen Wald lebte der stärkste Clan des Waldes, der Bärenclan. Da die Lotuslegionen besser im offenen Feld kämpften, in dem sie ihre Formation beibehalten konnten, war eine Eroberung des Waldes schwierig. Die Waldclans bekämpften sich seit jeher selbst, um mehr Gebiete zu erhalten, sie versklavten sich, waren sich selbst Feinde, doch sie hatten erlebt, was mit dem Greifen passiert war und schlossen sich zu beginn der Waldkampagne des Lotusclans zusammen, weshalb ein rasches Vorrücken nicht möglich war. Tatsächlich beendete Nelumbo Lotus diese, ohne ein Gebiet einnehmen zu können. Der Stolz der Bären, sollte zu ihrem Untergang werden. Sie glaubten den Lotus besiegt und dass dieser bei jedem Versuch den Wald zu erobern scheitern würde, doch es gab viele Wege einen Krieg zu führen. Nelumbo begann Handel mit den Waldclans zu führen und wickelte langsam, aber sicher einige Clans um den Finger. Bei seiner nächsten Kampagne starb der Kriegsfürst der Bären, noch bevor ein Legionär des Lotusclans einen Fuß in den Wald setzte. Während des Kriegsrats wurde dieser von anderen Waldclans ermordet, denen ein eigener Clan im Lotus angeboten wurde. Sie kämpften als Verbündete des Lotus gegen die anderen Waldclans und sollten als Dank diese Ländereien behalten dürfen. So entstand die südliche Grenze entlang des toten Flusses, an dem wieder Grenzposten errichtet wurden. Dort traf man auch auf eine antike Ruine, die als Festung dienen sollte.
      Als die mystischen Clans sich gegenseitig bekämpften, nutzte der Lotusclan die Gelegenheit und fiel in deren Gebiete ein und rückte bis zum Wyvernfluss vor und nahm die Gebiete beinahe bis zur Waldgrenze im Süden ein. Seither haben sich die Grenzen des Lotusclan nicht mehr verändert.
      Der größte Verbündete des Lotusclan ist in dieser Zeit der Schlangenclan. Dem Drachenclan stehen sie neutralgegenüber, während der Wolfsclan, der nun der stärkste Waldclan ist, als feindlich von der Lotuslegion eingestuft wurde.

      Rohstoffe:
      Heute ist der Lotusclan ist der einzige Clan der, seit der Antike seine Stellung als Großmacht nie verloren hat und sich noch immer als solchen großen Einfluss auf den Kontinent. Einer der Gründe sind die Rohstoffvorkommen, die sich dieser Clan in seiner Geschichte aneignen konnte. Während die Hauptstadt selbst um einen großen See gegründet wurde, der als einzige Quelle des Mondfisches gilt, einer Delikatesse, die sich größter Beliebtheit erfreut, doch deren Fang streng reglementiert ist, ist der nordöstliche Wald ein zuverlässiger Lieferant an lebend Holz. Lebendholz wird niemals morsch und ist äußerst resistent gegen Umwelteinflüsse, weshalb es sich besonders für die Infrastruktur des Landes eignet. Die nördlichen Gebirge sind nicht nur Lieferant von Stein, Eisen und Mithral, das an sich schon kostbar ist, sondern dort befinden sich auch Goldminen, die nie zu versiegen scheinen. Diese gehören dem Lotusfürsten höchstselbst, was ihn zum reichsten Menschen des Kontinents macht, da Gold auf dem ganzen Kontinent als Währung etabliert wurde. Im südlichen Wald gibt es auch kleine Vorkommen an Schwarzholz, das nur die Hälfte von normalem Holz wiegt, aber gleich hart ist. Die größeren Vorkommen befinden sich im Gebiet des Spechtclans, entlang der Handelsroute, die zum Wolfsclan führt, weshalb sie rege Handelsbeziehungen mit diesem aufrecht halten, um ihre eigenen Waldbestände nicht zu gefährden. Adamant handeln sie mit dem Drachenclan, obwohl dieser kaum etwas des seltenen Metalls herausrückt. Walöl, Perlen und andere Luxusgüter bekommen sie vom Schlangenclan, wobei diese nicht unbedingt immer die Rohstoffe selbst abbauen, sondern auch des Öfteren von ihren Nachbarn abzweigen.

      Militär:
      Die Lotuslegionen sind die wohl stärkste militärische Macht auf dem Kontinent, dies rührt auch daher, dass jeder Mann seine Dienste darin verrichten muss, egal ob adelig oder nicht. Zudem werden auch die Offiziere nicht vom Adel bestimmt, sondern durch Errungenschaften und Krieg. Die Grundausbildung ist streng und verlangt höchste Disziplin. Dreimal monatlich gibt es Übungsmärsche über 16 Kilometer, auf dem das Tempo gewechselt wird, um Eilmärsche und Rückzüge zu beüben.
      In Gefechtsübungen übt man den offenen Kampf, die Abwehr gegen unerwartete Angriffe und Überfälle. Der Waffendrill und Formaldienst zur Stärkung der Disziplin waren ebenso eigenständige ständige Trainingsbegleiter. Die Ausbildungswaffen waren Holzschwerter und Schilde aus Weidegeflechten, die deutlich schwerer waren als die eigentlichen Waffen. Gemeinsam eingezogene Rekruten wurden auch gemeinsam ausgebildet zu Gruppen von je 8 Mann. Zudem nahm man ihnen die Möglichkeit zu regelmäßigem Kontakt mit Frauen. Beziehungen zu Frauen aus dem Heer waren untersagt und Zuwiderhandlung wurde streng bestraft. Die Gruppe bekam immer zu hören, sie wären auserwählt zu einer Eliteeinheit anzugehören. Sie wurden von ihren Ausbildern und Vorgesetzten brutal gedrillt und so wurden sie zu hervorragend durchtrainierten Männern, die im Bedarfsfall ebenso brutal und grausam sein konnten, ohne zu zögern. Untereinander waren sie eng verbunden, da ihnen andere emotionale Verbindungen untersagt waren und stolz auf die Einheit, der sie angehörten.
      Eine Legion besteht aus 3600 schweren Infanteristen und 120 berittenen, sowie Gruppen von Söldnern, die als Aushilfstruppen bezeichnet werden. Im Moment verfügt der Lotusclan über vier aktive Legionen. Die erste und zweite Legion sind in der Hauptstadt stationiert, die dritte Legion ist entlang der Befestigungen am toten Fluss stationiert und die vierte Legion Entlang der Grenze, an der Schlangenclan, Waldclans und Lotusclan aneinander treffen.
      Zusätzlich existiert noch die Leibgarde des Fürste, eine Spezialeinheit von 160 Mann.

      Politik:
      Es wäre selbst für Fürst Nelumba anmaßend zu versuchen ein solch großes Gebiet allein beherrschen zu wollen. Während der Bärclan die Strategie verfolgte, jeden Clan selbstbestimmt zu lassen, solange sie sich durch Gewalt und Furcht unterwerfen lassen und der Drachenclan sich als Föderation mit den anderen mythischen Clans zusammentat, die alles gemeinsam entscheiden wollten, ging der Lotus eine andere Richtung. Der Lotus verlangte Lehenstreue. Während das Motto des Lotusclans: Wir knien nicht, lautet, mussten alle Fürsten, die vom Lotus erobert wurden vor ihm Knien. Der Lots vergab die Titel der Vasallenclans, die Hierachisch ebenso Vasallenclans haben durften. Es wurde ein Senat gegründet, der aus dem Fürsten und den sieben einflussreichsten Vasallen bestand. Sie entschieden gemeinsam, wie es für den Lotus vorranging. Formal waren sie nur Berater, da der Fürst immer das letzte Wort hatte, doch würdigten die Senatoren, dass dieser dies nicht oft tat. Einzig wenn er keinen Nutzen für den Lotusclan oder Korruption im Verdacht hatte, konnte es im Senat ungemütlich werden, weshalb die Senatoren und der Adel begannen auf anderen Wegen, wie der Bestechung anderer Fürsten, um an Sklaven zu kommen, versuchten ihre Ziele durchzusetzen, wenn sie wussten im Senat keine Chance zu haben. Dem Senat anzugehören, verlieh viel Prestige im Volk und beim Adel, doch zum Senator schaffte man es nur, wenn man sehr einflussreich war. Dies wiederum erlangte man nur mit der Gunst des Fürsten, den auch wenn für Außenstehende innerhalb des Lotusclan Friede herrschte, innerlich kämpften die Fürsten um Macht und Einfluss. Der Vorteil war, dass darunter das Volk nicht mit Blut zahlen musste, aber leicht ausgebeutet wurde, weshalb der Lotusfürst immer wieder mit kleinen Eingriffen Abhilfe schaffen muss. Der letzte bekannte Eingriff war die Versklavung des Wolfclans. Zwar gab es mehr Gründe für diesen Angriff, doch einer war, dass zu schnelle Wirtschaftswachstum des Landes. Es waren einfach zu wenige Menschen, für zu viele Arbeitsposten notwendig, weshalb ein rasches Eingreifen nötig war. Mit Gesetzen und Reglementierungen, konnte dieses Wachstum gebremst werden und gerade als es stabil war und der Adel begann die Arbeiter schlecht zu entlohnen und auf die Straße zu schicken, weil sie genügend Sklaven zur Verfügung hatten, gelang diesen sich zum größten Teil zu befreien. Nun leiden sie wieder unter einem Arbeitskräftemangel, der sich aber beheben lässt, indem sie Bürger anstellen, die aber nicht für umsonst arbeiten.
      Zudem interessant: Es gibt NUR den Lotusclan. Die anderen Fürsten besitzen nur Häuser, die dem Lotusclan angehören.

      Adelshäuser:
      Lotus:
      Der Lotus ist das älteste Haus des Lotusclan. Offiziell gibt es keine Kinder des Fürsten, doch diejenigen, die sich mit besonderen Taten von der Masse erheben kommen in den Genuss von ihm adoptiert zu werden, sollten sie es wünschen und dürfen von da an den Namen des Hauses Lotus tragen. Ein Name der viel Prestige mit sich bringt, doch nicht vererbt wird, jedoch den Grundstein für Macht und Einfluss legt, sowie die Erlaubnis des Fürsten ein eigenes Haus zu gründen und so als Stammvater oder Mutter einer eigenen Dynastie zu gelten.

      Die sieben Häuser der Senatoren:
      Haus Schwertlilie
      Haus Silberdistel
      Haus Geisterorchidee
      Haus Flieder
      Haus Amaryllis
      Haus Jasmin
      Haus Rose

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    • Schlangenclan



      Einst kämpften und lebten sie unter dem Banner des Drachen, einem Weg der Ehre folgend, doch eine Reihe von Naturkatastrophen und Kriegen vernichtete den Clan beinahe vollständig. Ein kleiner Teil des Clans konnte fliehen, trauernd um jene, die zurückgeblieben waren, um ihnen die Flucht überhaupt zu ermöglichen. Ehre brachte nur den Tod. Das war die Erkenntnis, die die Überlebenden für sich gewannen und sahen sich dazu gezwungen umzudenken. Sie verwarfen das Konzept der Ehre und widmeten sich ausschließlich dem Streben danach, zu überleben. Infolgedessen wählte sie die Schlange, mit der sie sich nun sehr viel besser identifizieren konnten, als Symbol. Der Schlangenclan verrohte zunehmend, sodass die gefürchtete Armee des Clans letztlich doch nur aus Banditen, Räubern und Schlägern besteht. Nichtsdestotrotz ist sie dennoch effizient und vielleicht gerade wegen der fehlenden Skrupel derart gefürchtet.
      Jahrhundertelang wurde der Schlangenclan von der Dynastie der Oja geführt, direkte Nachfahren des letzten Fürsten des Drachenclans. Kaum jemand vermutete wohl, dass diese Linie jemals einem anderen Herrscher den Thron der Schlange überlassen würde. Nachdem also der letzte Fürst Oja starb und sein jüngster Sohn Kenji - den man schon immer den Dachen nannte - ins Exil flüchten musste, weil er für den Mord verantwortlich gemacht wurde, bestieg sein ältester Sohn Taro den Schlangenthron. Doch er war nicht nur ein schwacher Herrscher, sondern ein kompletter Narr. Nur wenige Monate nach dem Tod seines Vaters starb der neue Fürst bei einem Reitunfall und der Weg war frei für einen Mann wie Shinja. Seit 15 Jahren regiert er den Clan nun bereits mit seiner Härte und seiner grausamen Effizienz. Es ist kaum zu leugnen, dass er es geschafft hat, den Clan auch in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten.

      Orte:
      Schlangenholm - Hauptstadt

      Mitglieder:
      Shinja - Fürst
      Vetkin - General, oberster Befehlshaber
      Utara - ranghöchste Geisha, Geliebte des Fürsten

      Dahlia - Geisha, Utaras Schülern

      "Fear of death is worse than the death itself"
      by Shuichi Akai

      "Lächle. Du kannst sie nicht alle töten."