Die Tyrannin und der Abenteuer

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    • Die Tyrannin und der Abenteuer

      Zenia ist eine eiserne und strenge Königin. Sie gilt als gefürchtete und strenge Frau in ihrem Land die streng jedoch Fair regiert. Schon seit dem Tag in dem sie im Palast war, hielt sie eine distanzierte Haltung gegenüber allein ein. Jedoch am meisten gegen alle adligen sowie besonders dem König.
      Doch kaum einer Kennt die Wahre Geschichte wie Zenia zu dem wurde der sie war. Die eiserne Schlangenkönigin. Nur Gerüchte ranken um ihre Ankunft in den Palast bis hin zu mysteriösen Tot des Königs der durch den Biss einer Schlangen angeblich starb.
      Y hingegen war ein lustiger Geselle der gerne mit seinen Freunden umher zog und Spaß hatte. Mit ihren Fähigkeiten und der Magie schafften sie immer über die Runden zu kommen. Doch in der Großstadt verärgerte einer von Y´s Freunde einen mächtigen Adligen indem er mit seiner Tochter schlief und durch eine Intrige sowie die Bestechung der Soldaten kam der Freund in den Kerker.
      Y war somit klar, dass wen er seinen Freund Retten will, musste er mit der eisernen Schlangenkönigin reden. Dies schaffte er auch. Jedoch bot sie ihm einen Deal an. Er hatte 2 Monate sie zu überzeugen dass sein Freund ein guter Kerl war und nicht wie die neue Version der Adligen Familie dass er sie geschändet hatte.







      Beginn: [Die Begegnung]

      Es war ein stressiger und anstrengender Morgen für Zenia. Schon beim aufstehen begann ihre Rechte Hand Anastasia die anstehenden Dinge vor zu lesen die an dem Tag zu erledigen wahren, während sie sich richtete.
      So ging es erst zu einer Besprechung mit den Agrarministern, anschließend zum Tee mit den Adligen des größten Stoffimperium und dann zur Anprobe für die Eröffnung des neues Waisenhauses in der Hauptstadt. Da danach ging es in den Garten zum Training mit Vuk wo sie für den Antritt der neuen Ritter vorbereitete.
    • Nicolas Foremar

      Der Tag begann, wie die Nacht geendet hatte.
      Stürmisch, kalt und mit einem Hauch von Wein in der Luft. Nicolas Foremar regte sich unter den groben Decken des Morgens und bemerkte ein Gewicht auf seiner Brust. Etwas schweres, unwiderstehliches mit dem Geruch von Erbrochenem und leider auch eines lieblichen Parfums.
      Seufzend öffnete er die Augen und blinzelte den hereinblickenden Tag hinfort. Durch das Fenster des schmächtigen Zimmers, eher eine Kammer als alles andere, schien die Sonne des Morgens in sein Gesicht und erhitzte das bleiche Gesicht des Abenteurers. Als er an seiner nackten Brust hinab sah, erblickte er dort zwischen Brusthaaren und einer Narbe den Scheitel eines blonden Schopfes, das mit einer Metallapparatur versehen war, aus der es leicht pumpte. Ein Schädelimplantat.
      Er hasste diese Dinger, wenn er ehrlich war. Sie ersetzten Blutgefäße und erlaubten, dem Empfänger, eine längere Zeit hindurch selbsständig zu leben. Auch wenn das biologische Leben längst geendet hatte. Er schob den schweren Kopf von seiner Brust (was mit einem lästigen Grunzen quittiert wurde) und bäumte sich auf die Ellenbogen auf.
      Der Raum war schäbig. Als er die Münzen auf dem Beistelltisch sah, seufzte er über sich selbst. Das ist dein Leben, Nicky. Huren und schlechte, unrentable Aufträge. Hallelujah!
      Noch ehe er sich aus dem Schatten des Bettes erheben konnte, wurde die Tür gegenüber des Bettes aufgerissen.
      Nicolas entfuhr ein unmännlicher, hoher Schrei, während er die Decke (ein staubiges, fleckiges Spültuch offenbar) rasch hinaufriss, um seine Blöße zu bedecken.
      Ein blonder Schopf trat ins Sichtfeld und eine atemberaubende Figur dazu. Ruby. Gott, wie er diese Frau begehrte. Sein Leib hungerte recht nach ihr. Doch ihr Gesicht wies keinerlei Freude oder Erkennen er Situation auf. Vielmehr erkannte Nicolas auf Rubys GEsicht SChweißperlen und Hast.
      "Stell dich nicht so an", kommentierte sie und lehnte sich lässig an den Türrahmen. "Ich habe bereits alles gesehen was es zu sehen gibt! Und dein Schwanz ist wirklich nicht ansehnlich..."
      "Er ist wunderschön! Und du hast keine Ahnung, was du verpasst, du Banausin! Willst du mal sehen? Willst du?"
      Die Empörung war ihm anzuhören. Und gerade war er bereits kurz davor, aus dem Bett zu springen und seine zweifelhafte Männlichkeit zu beweisen, da hob Ruby ihre Hände zur Beruhigung.
      "Beruhig dich, du Karnickelfürst!", sagte sie. "Ich hatte vergessen, dass du offenbar noch 14 Frülinge alt bist. Egal, wir haben zu tun! Zieh dir was an, was dein Würstchen halbwegs kleidet und schwing deinen Hintern nach draußen! Silas hat Probleme."
      Nicolas zog die Augenbrauen hoch.
      "Was meinst du damit?"
      Silas hatte immer Probleme. Vor allem weil er seine Finger nicht bei sich halten konnte und immer wieder Dinge stahl, die andere als überaus wertvoll erachteten.
      "Er hat sich diesmal mit Adeligen angelegt, der Vollidiot. Man hat ihn festgenommen und zum Palast gebracht!"
      "Wen hat er diesmal verärgert?"
      Ruby zuckte die Achseln.
      "Keine Ahnung. Vermutlich die Königsfamilie, wenn ich sein Glück bedenke. Würde ihm ähnlich sehen, von denen zu stehlen. Er hält sich selbst ja für einen Rächer der Schwachen."
      "Gut, ich ziehe mich an und komme."
      Ruby nickte und drehte sich um.
      "Und Ruby!"
      Ein kurzer Schwenk des Kopfes zurück und sie blickte in eisige Augen von Foremar.
      "Mein Gemächt wird nicht verniedlicht! Damit das klar ist!"
      Ein kurzer Wutschnauber der jungen Frau beendete das Gespräch.
      "Bin ich nur von Idioten umgeben?", fragte sie lautstark, ehe sie die Tür zuknallte.
      Nicolas eilte sich, sich anzuziehen und ließ die Hure in ihrem Bett zurück. Es war zeit, seinen Freund zu suchen.
      If the war by heavens gate released desire
      In the line of fire someone must have known
      That a human heart demands to be admired
      But in the Center of the Universe, we are all alone
    • „So Vuk. Ich bin förmlich eingeschlafen bis jetzt und genervt von allem förmlichen und dank den Kindern wieder wach. Das heißt ich muss Druck los werden. Bist du bereit gegen mich an zu treten mein lieber?“, begann Zenia als sie samt Schwert auf dem Übungsplatz gegenüber ihres treuen Begleiters ihre Position ein nahm. Durch ihr Strecken wahr ihre Verspannung deutlich durch ein paar lauten Knacksern zu hören.
      „Natürlich. Nur dass ich dich heute besiegen werde Zenia.“, versuchte Vuk spielerisch seine Gegnerin ein zu schüchtern. Ihm war bewusst, dass auch wen er Zenias Beschützerin war, sie Tricks kannte um ihren Gegner zu besiegen. Sie trainierte auch dafür trotz dessen mindestens alle 2 Tage dafür. Noch heute war es überwiegend Zenia die die meist gewann.
      „Trotz der Wilden Nacht mit Anastasia?“, konterte nun Zenia grinsend und sah dabei zu der nun verlegen werdende Anastasia die ihre Nase nun in ihre Unterlagen steckte.
      „Woher weist du das schon wieder?“, fragte Vuk nun in Position begebend.
      „Tja.“
      So begannen die beiden den Wettkampf bis beide gestört wurden durch ein Geschrei. Zenia hörte auf und sah zu den Wachen die einen Gefangenen brachten. Zenia seufzte und verdrehte die Augen. Während Anastasia ging und nachsah was dort los war trainierte Vuk weiter.
      Als Anastasia kam sagte Zenia nur: „Erst werde ich duschen dann geht es weiter!“ seufzend ging sie das Training beendend sich erst richten
    • Silas / Nicolas

      Silas Trigg galt im Allgemeinen als Herzensbrecher.
      Der Sohn eines Fürsten war relativ großgewachsen und sein rötliches Haar leuchtete regelrecht in der Sonne, als eine der Stadtwachen ihn regelrecht hinter sich her schliff. Die Handschellen schnitten scharf in sein Handgelenk und Silas war es so, als habe er mit allem hier nichts zu tun.
      "Ich verstehe wirklich nicht, was das alles soll!", rief er gut hörbar über den Hof des Schlosses gezerrt wurde. "Ich meine, natürlich bin ich unwiderstehlich und jeder von euch darf auch mal, aber ich meine: Müssen die Handschellen sein?"
      "Du redest dich um Kopf und Kragen, Bursche!", sagte Palas, der Hauptmann, der das Seil führte, an den die Handschellen gebunden waren. "Wenn du deine Finger bei dir gehalten hättest, wäre das ganze vielleicht nicht derartig eskaliert!"
      "Was heißt bei mir behalten?!", fragte Trigg empört. "Habt Ihr sie mal gesehen? Wer dort die Finger bei sich hielte, ist ein Mönch!"
      Und er kannte die Mönche von Umbar, die auf ihren kargen Felsen lebten. Luft und Liebe hatte man ihm gepredigt. Selten so einen Blödsinn gehört. Wein, Weib und Gesang war es da schon eher, wenn er darüber nachdachte.
      "Ich konnte es doch nicht wissen...", schmollte er, während die Wache anhielt.
      Trigg bekam dies nicht einmal mit, sodass er in den Rücken des Hauptmannes lief.
      "Autsch!"
      "Sie sagte Euch ihren Namen, Bursche!", giftete der Hauptmann unter seinem Helm und dem eisenbeschlagenen Mantel, der entfernt an einen Trenchcoat erinnerte.
      Die Waffe an seiner Seite, eine moderne Steinschlosspistole, lachte Trigg an, doch er besann sich eines Besseren. Offenbar war in einem Königsschloss. Hier zu stehlen kam einem Kapitalverbrechen gleich, das man besser nur in Ausnahmefällen beging.
      "Namen...", murmelte er und verzog das Gesicht. "Namen sind schall und Rauch."
      "Aber nicht, wenn die Namen die einer Adelsfamilie sind!"
      "Sie war eine Frau und ich ein Mann!", rief er. "Unsere Liebe war echt! Auch wenn sie nur fünf Minuten hielt!"
      "Fünf?"
      "War nicht mein bester Tag", gab Trigg zu und seufzte. "Jedenfalls wusste ich nicht, dass sie die Tochter von...die Tochter von..."
      "Familie Mescaran! Die Tochter von Olwyn Mescaran."
      "Ja, so denn auch diesem!"
      "Und ihr Name ist Aethwyn!"
      "Ein wirklich schöner Name, Sir", gab Trigg zu, ehe er sich das erste Mal umsah. "Sagt..Wo bin ich hier eigentlich?"
      "Im SChloss der Königin, die Euch gleich verurteilen wird, Bursche!"
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    • Mit einem Mantel kam die Königin hinzu und setzte sich auf den Thron. Den Kopf schüttelnd fragte sie: „Sehr charmant. Redet von großer Liebe doch kennt nicht einmal den Namen. Noch dazu einer der Mescaran Töchter. Da war Daddy sicher nicht glücklich. Besonders sein Liebling Olwyn. Was ist deine Verteidigung? Wie kam es zu Stande zu ehlender Schürzenjäger?! Und ich rate dir deine Wort mit bedacht zu wählen!“ während sie sprach schlängelte sich ihr Liebling um ihre Schulter und ließ sich streicheln
    • Silas

      Silas kämpfte nicht mehr mit den Fesseln, nachdem er zur Königin hinauf sah. Es erschien vielmehr nutzlos, sich des Schicksals zu erwehren, das man für ihn vorgesehen hatte. Auch wenn er sich noch immer im Recht sah.
      Die Königin sprach beinahe spöttisch in seinen Ohren.
      Und auch wenn er keine Ahnung hatte, was ein 'daddy' war, richtete er sich hinter dem Soldaten auf, der jetzt den Platz auf die Königin eröffnete und trat unter Aufsicht einen Schritt vor.
      "Ich habe keine Verteidigung, Eure Hoheit", begann er mit lauter, deutlicher Stimme zu sprechen. "Ich liebe und lebe meinem Gusto entsprechend und vermag keine Schuld darin zu erkennen, der Liebe zu frönen wenn sie sich mir willig darbietet, Euer Durchlaucht. Ich bin mitnichten ein elender Schürzenjäger noch ein Wüstling. Ich bin ein Jäger wahrer Liebe und als solcher erachte ich es beinahe als meine Pflicht, eine holde Maid zu beschlafen, wenn sie es denn gewillt ist, ebenfalls zu tun!"
      Der Soldat zu seiner Rechten wirkte beinahe ein wenig betroffen und verkniff sich ein Kichern. Doch der Blick auf die Schlangen war nicht das, was Trigg für sich hoffte. Die Lage war äußerst bedenklich und bedurfte rascher Anpassung, damit er hier heraus kam. Er hoffte innerlich, dass Nicolas bereits den Weg zum Schloss eingeschlagen hatte.
      "Sagt: Steht es unter Strafe, in diesem Lande eine Tochter eines Adeligen - von der ich zur Zeit meines Freiens nichts wusste - zu freien?
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