Falling Angel [ Nat & Katsuki ]

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    • Falling Angel [ Nat & Katsuki ]

      Vorstellung

      Regeln. Alles seid der Existenz der Menschen drehte sich um Regeln. Die Menschen - egal welche Epoche -lebten schon immer nach einem System. Ohne Regeln und ohne Gesetzte funktionierte ein oftmals harmonisches Miteinander nicht. Jeder Mensch, sei er noch so klein oder noch so alt, hatte sich nach einem bestimmten System zu fügen.
      Oftmals waren es auch einfach ungeschriebene Regel. Man nannte es auch die Moral. Die sittlichen Normen der Gesellschaft. Grundsätze und Werte.
      Dinge, die man eben nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte. Sowohl die Menschen, als auch der Himmel hatte Regeln. Regeln die von niemand anderes stammten, als von Gott persönlich. Es waren eher kleinere Regeln, neben den Geboten die den Engeln auferlegt wurden. So wurde es ihnen zum einen absolut untersagt sich dem Menschen zu offenbaren und zu zeigen. Die anderen Regeln, waren dem der Menschen gar nicht mal so anders.

      Als Gott die Engel erschuf, wollte er eine Schöpfung die so rein und ehrlich war, dass er genau diese Charaktereigenschaften in jedem Engel tief verankerte. Das hatte zur Folge, dass keiner seiner Engel in der Lage war zu Lügen. Selbst wenn sie es wollten, könnten sie es einfach nicht. Doch hin und wieder gab es auch bei den Engeln mal die ein oder andere Ausnahme. Eines dieser Ausnahmen war der gefallene Engel Luzifer.
      Und wenn man schon bei dem Thema Ausnahmen war, so konnte der Engel Nathaniel sich ebenfalls nicht frei von Fehlern sprechen. Nathaniel war eines dieser Schöpfungen die gerne mal aus der Reihe fielen. Tag für Tag, Jahr für Jahr, Epoche für Epoche. Es gab nichts was der Engel nicht bereits gesehen hatte. Was zur Folge hatte, dass der Schwarzhaarige Engel sich öfters mal langweilte, und dazu neigte Unfug zu betreiben. Zu seinem bedauern blieb so etwas im Himmel natürlich nicht lange unbemerkt, weshalb er von Gott persönlich dazu verdonnert wurde auf unbestimmte Zeit als Schutzengel auf der Erde zu walten. Normalerweise war es Nathaniels Aufgabe die Seelen zu reinigen, ehe diese zurück auf die Erde wanderten und dort 'Wiedergeboren' wurden. Aber jetzt hatte ein anderer seinen Job.

      Seufzend hob der schlecht gelaunte Engel seinen Kopf in Richtung Himmelsdecke. // Vielen Dank auch Vater...//, dachte er grimmig während der Himmel über ihn zu weinen begann. Dicke plätschernde Tropfen fielen von der grauen Wolkendecke, und knallten zu Boden. Nun war er ein Schutzengel auf Erden. Viele anderer seiner Brüder und Schwester schienen diesen Job ja durchaus gerne zu machen, doch Nathaniel nicht. Er war einst ein Schutzengel gewesen. Zwar war dies eine völlig andere Epoche gewesen, doch wirklich Spaß hatte es ihm nicht bereitet. Doch die Erde hatte sich verändert. Ihre Technologie war mittlerweile um ein vielfaches weiter. Doch wirklich intelligent erschien ihnen die Menschen immer noch nicht. Sie führten noch immer Kriege. Wie dumm konnte eine Spezies eigentlich sein? Sich selbst zu bekämpfen, aufgrund von Hautfarbe, Herkunft oder auch Hab und Gut.

      "Na dann wollen wir mal..", murmelte er zu sich selbst und straffte seine Flügel. Nathaniel hatte eigentlich absolut keine Ahnung wo er sich gerade befand. Er blickte sich um, es war eine verlassene Wohnsiedlung. Mehrere einsame Gassen trennten die Wohnblöcke voneinander. Keine nette Gegend, wie es ihm schien. Doch sein Schutzbefohlener musste hier ganz in der Nähe sein. Er konnte es spüren. Er kannte weder den Namen noch das aussehen. Es war vielmehr Instinkt. Wenn er vor der Person stehen würde, wüsste er einfach dass sie es ist die er beschützen musste. Mit mürrischer Miene spazierte der Engel also die Straße entlang. Niemand der Menschen nahm ihn war. Und wenn liefen sie einfach durch ihn hin durch. Er war weder sichtbar für die Menschen noch war sein physischer Körper greifbar. Doch mit seinen Kräften war er durchaus in der Lage Dinge zu bewegen.

      Während der 1 Meter 96 große Hühne sich weiter auf den Weg machte, huschte sein Blick immer mal wieder in die leeren Gassen in denen sich ein paar Obdachlose ihren Rückzugsort gebaut hatten. Nathaniel empfand Mitleid mit diesen Wesen. Auch wenn er ihre Beweggründe nicht kannte.
      Je weiter er ging, desto stärker wurde das Gefühl in ihm dass er bald bei der Person angelangt war. Mit gerunzelter Stirn blickte er sich um während er einfach auf eine offene Kreuzung zu ging um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Er hätte natürlich auch umher fliegen können, aber dazu hatte er gerade keine Lust.
      Während einer seiner Hände sich in seine Hosentasche schob, hing der andere Arm locker neben seinem Körper herab. //Wo bist du...//, dachte er grübelnd während sein Blick umher ging. Und gerade als er sich umgedreht hatte stand sie da. Sie schien wohl gerade um die Ecke eines Wohnblocks gekommen zu sein. Eine junge Frau mit langem schneeweißen Haar zeigte sich ihm. Doch dass was ihn so verwirrte war nicht ihre äußere Erscheinung, es war vielmehr der Blick den sie hatte. Er hätte schwören können dass sie ihn direkt ansah. Direkt in seine blutroten Augen, die vor Intensität und Verwirrung förmlich zu leuchten schienen. Noch immer befand sich Nathaniel auf der Straße, einer wohl bemerkt befahrenen Straße, doch sein Blick war nur auf seine Schutzbefohlene gerichtet, die seinen Blick erwiderte.
      Kurz drehte er sich einmal flüchtig um, nur um zu sehen ob sich hinter ihm etwas befand das ihren Blick auf sich zog, doch da war nichts. Aber es konnte unmöglich sein dass sie in der lage war ihn zu sehen. Er hatte sich doch noch gar nicht manifestiert.

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      .......
    • "Schluss für heute.." erklang ihre sanfte und etwas müde Stimme als sie ihren Notizblock zuschlug und anfing ihren Bleistift wieder in die Ringe von diesen zu stecken. Das hielt eigentlich relativ gut, wenn man den richtigen Bleistift hatte. Somit erhob sich die zierliche Frau und streckte sich einmal dem Himmel entgegen während sie dabei innerlich etwas erleichtert stöhnte, als wäre ihr gerade bei dieser Bewegung einiges an Last von den Schultern gefallen und in der Wiese liegen geblieben. Warum sie hier war und warum sie etwas einfaches wie eine Parkbank, einen Stein, ein Tier oder eine Person zeichnete war einfach zu beantworten. Es war Lio's Leidenschaft und wo konnte man sich besser einen Anreiz holen, wenn man ausgebrannt war als in der Natur? Oder zumindest im Park. Jetzt erst fuhr sie sich einmal durch ihr Haar und setzte sich in Bewegung. Sie musste eigentlich nicht weit gegen. Ihr fester Freund Angelo wohnte eigentlich nur ein Blocks weiter entfernt. Doch da er sich sein Geld nicht mit ganz so legalem verdiente musste man immer etwas vorsichtig sein, wenn es darum ging, dass sie seine Freundin war. Es konnte soviel passieren und man konnte sogar Entführt werden. Doch darüber dachte die junge Frau nicht wirklich nach. Gerade als sie um einen Häuserblock bog und einfach so freie Sicht auf die Straße hatte, erblickte sie eine eigenartige Erscheinung. Einen Mann mit Flügeln? ~ Oh, nein ist schon wieder Karneval oder sind Cosplayer wieder in? Und warum steht er mitten auf der Straße? Adrenalinjunkie vielleicht?~ fragte sie sich etwas nachdenklich während sich ihre Blicke trafen.

      Das er ihren Blick bemerkt hatte und sich dann umdrehte um hinter sich zu sehen, ließ sie fragend ihre Brauen hochziehen. ~Einfach ignorieren, sonst kommt er noch her..~ somit störte sie sich nicht mehr an dieser eigenartigen Begegnung, schüttelte sachte ihre Kopf um diesen eigenartigen Gedanken los zu werden um dann einfach mit vorbildlichem Links und Rechtsblick die Straße zu überqueren. Doch das brachte relativ wenig, denn die Straßen waren tückisch und Liora ein wahrer Pechvogel. Also kam nun auch ein Auto auf sie zu dass noch kurz bevor es sie frontal erwischte abbremsen konnte. "Ey! Kannst du nicht aufpassen?!" brüllte ein mies gelaunter Typ aus dem Auto. Die schönen, blauen Augen waren noch größer geworden als die Weißhaarige das Auto erst zu spät bemerkte und schon dachte, dass es jetzt um sie geschehen war. Als sie jedoch angeschnauzt wurde holte sie die Realität wieder ein. "Sorry, aber bist du nicht auch etwas zu schnell gefahren?" fragte sie ihm nun während der Kerl einfach an ihr vorbeifuhr. Kurz musste Lio lachen, denn sie hatte ihn eiskalt mit seinen eigenen Waffen geschlagen und auch wenn sie fast das Zeitliche gesegnet hätte, schien sie immer noch relativ gute Laune zu haben. Somit verschwand sie in der nächsten Seitengasse, kramte aus ihrer Hosentasche ihre Kopfhörer raus um beim nach hause gehen etwas Musik zu hören. Jedoch hatte sie so ein komisches Gefühl seitdem sie in der Gasse war. Als würde sie irgendwer verfolgen.

      Etwas unbemerkt drehte sich den Kopf leicht zur Seite um aus den Augenwinkeln nach hinten zu blicken und was sie sah verblüffte sie. Ein Flügel?! ~ Der Cosplaytyp.. verfolgt der mich etwa?~ Das musste die junge Frau testen und somit bog sie nun in der nächsten Gasse einfach mal ab obwohl sie eigentlich in die andere Richtung gemusst hätte. Nochmal folgte ein prüfender Blick über die Schulter. Er war immer noch da. "Hm.." kam kurz nachdenklich ehe sie nun nochmal in eine andere Gasse einbog und ein Treppe hinunterlief. Mit einer galanten Drehung konnte sie sehen, dass er ihr immer noch folgte. Langsam bekam sie es etwas mit der Angst und biss sich nachdenklich auf ihre Unterlippe ehe ihre schon vorher etwas zügigeren Schritte in Laufen verwandelten. Einmal links rum und einmal rechts rum ehe sie nun in etwas aus der Puste war und sich in einer kleinen Seitengasse sicher war sie hätte ihn nun doch abgeschüttelt. Doch da bog er wieder zu ihr ein. ~ Das kann doch wohl nicht sein!~ dachte sie mit geweiteten Augen ehe sie nun einfach in seine Richtung ging und kurz vor ihm stehen blieb, ihre Kopfhörer von ihrem Kopf zog und den jungen Mann mit den blutroten Augen und den Flügeln einfach mal musterte. Sie wirkte etwas genervt. "Sag mal warum folgst du mir denn die ganze Zeit? Kannst du das bitte lassen?"


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    • Nein es war einfach ausgeschlossen dass sie ihn sehen konnte. Das musste er sich eingebildet haben. Gerade als die Junge Frau sich in Bewegung setzten wollte, flog er mit einem kräftigen Schwung seiner Flügen direkt zu ihr hin. Gerade noch Rechtzeitig um das fahrende Auto zu bemerken dass auf sie zu fuhr. Er wollte gerade schon selber Einschreiten und das Auto zum stoppen bringen, als der Fahrer dort drin selber rechtzeitig abbremste. Zufrieden und halb erleichtert entfloh ihm ein Seufzen. Es wäre kein guter Start gewesen direkt schon am Anfang zu versagen. Komplett lautlos ließ er sich also wieder auf seine Füße gleiten, während die Frau vor ihm sich wieder in Bewegung setzte. Mit gelassenen Schritten folgte er der Weißhaarigen. Wo wollte sie hin? Mit skeptischen Blick folgte er ihr in die Gasse.
      War sie eine dieser lebensmüden Menschen? Die Gefahren förmlich anzogen? Er hoffte doch nicht.

      Sie waren gerade in die Gasse eingebogen als sie ihren Kopf leicht zur Seite neigte und nach hinten blickte. Wieder hatte er das Gefühl dass sie ihn ansah, aber das konnte einfach nicht sein. Sie richtete ihren Blick wieder nach vorne und bog um die nächste Ecke ab, schnellen Schrittes folgte er ihr. Was wollte sie hier? Auch wenn Nathaniel nicht viel Ahnung vom Menschlichen Leben hatte, so wusste er dennoch dass diese Umgebung kein guter Ort für eine zierliche Frau wie sie war. // Wo zum Teufel will sie hin?//, fluchte er in Gedanken. Ja auch Engel konnten fluchen. Da er um einiges größer als sie war, und somit auch längere Beine wie sie hatte, fiel es ihm leicht mit ihr Schritt zuhalten. Während sie also bereits aus der Puste war, empfand er keinerlei anstrengung dabei.

      Doch plötzlich blieb er stehen. Mit großer Verwunderung beobachtete er wie sie auf ihn zuging und kurz vor ihm stehen blieb. Immer stärker zogen sich seine dunklen Augenbrauen zusammen während er den Blick auf sie herab richtete. Erst als sie ihre Worte an ihn richtete, hob sich einer seiner geschwungenen Brauen empor.
      "Wie bitte?", entkam es ihn perplex. Erneut drehte er sich um, um sich zu vergewissern das auch wirklich niemand hinter ihm stand.
      "Redest du mit mir?" Doch die Frage hätte er sich auch sparen können, denn die Augen seines Gegenübers fixierten ihn gnadenlos und genervt. Aber hier musste doch ein Fehler vorliegen. Kurz blickte er einmal an sich herab. Nein ganz sicher, er war in seiner Engelsgestalt. Es war den Menschen nicht möglich ihn zu sehen, wie also konnte sie ihn erkennen?

      "Hmm...", machte er und beugte sich ihr ein wenig entgegen sodass sie fast Nasenspitze an Nasenspitze waren. Das rot seiner Augen erglomm leicht während er sie zurück musterte. Das erste was ihm dabei auffiel war diese merkwüdige Aura die sie umgab. Jetzt wo er ihr so nah war konnte er es fast schon spüren. Wie eine zweite Haut umgab es sie. Ein ungutes Gefühl machte sich in dem Engel breit. "Da stimmt was nicht...", murmelte er zu sich selber ehe er sich zurück beugte und seine Flügen straffte. Er schloss die Augen und konzentrierte sich. Alle Engel, als auch Gott höchstpersönlich, waren in der Lage über bestimmte Frequenzen miteinander zu kommunizieren. Es war nicht so dass er einfach in ihre Köpfe eindringen konnte, es war viel mehr wie eine Art Woky Toky. Seine Gedanken wurden auf einer gewissen Frequenz geleitet, und nur die Engel, die zufällig gerade genau hinhörten, bekamen seinen "Ruf" mit.

      //Kann mich jemand hören? Ich glaube es gibt hier ein Problem...//

      // Nathaniel? Was ist los? //

      //Nate? Seid wann bist du denn auf der Erde?//, hörte er eine zweite stimme sagen.

      // Das spielt jetzt keine Rolle. Sagt mal ist bei euch auch etwas komisches passiert? Gibt es eventuell Probleme mit unserer Astralebene?//

      // Nein. Alles wie immer //

      // Ohh... hast du da oben wieder Ärger verzapft?//, hörte er die zweite Frauenstimme lachen in seinem Kopf.

      // Warum was ist los?//

      // Hmm okay. Egal ich meld mich später nochmal...// Mit diesen Worten brach er den Funk zu den anderen ab und öffnete wieder seine Augen. Das ganze Gespräch seiner Gedanken hat nich länger 20 Sekunden gedauert, weshalb die Junge Frau vor ihm noch immer genervt da stand.

      "Du kannst mich also wirklich sehen. Interessant", murmelte er und verschränkte die Arme zu einer festen Einheit.

      "Nun... ich würde auch lieber andere Dinge tun als dir den ganzen Tag zu folgen, aber wie es aussieht haben wir beide wohl keine andere Wahl", brummte er ein wenig genervt zurück. "Die Frage ist nur, warum du in der Lage bist mich zu sehen...Hast du vor kurzem eine Nahtod Erfahrung gemacht oder bist einen Deal mit dem Teufel eingegangen?", fragte er skeptisch.

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      .......
    • Liora stemmte ihre Hände etwas in ihre Hüften und zog ebenso fragend wie ihr Gegenüber die beide Brauen hoch. Als sich der 'Cosplayer' nun umdrehte um zu sehen ob sie wirklich mit ihm sprach huschte ihr ein leichtes Schmunzeln über die Lippen während sie leicht den Kopf schüttelte. Irgendwie war es ja süß, dass er sich nicht ganz sicher war ob die Weißhaarige ihn nun angesprochen hatte doch als seine Frage erklang blinzelte sie selbst etwas verwundert. "Ja selbstverständlich rede ich mit dir. Ist doch keiner hier außer du und ich oder?" fragte sie nochmal um seine Zustimmung zu erlangen während sie ihren Blick nochmal kurz von ihm abwandte um sich selbst zu vergewissern, dass wirklich niemand hier in der Gasse war außer sie und er und sie nciht doch einen Fehler machte. Das genervte verschwand in ihrem Blick, denn wie konnte sie jemanden böse sein? Sie war einfach ein zu gutherziges Wesen und er schien ja auch nicht von bösartiger Natur. Zumindest hatte sie das Gefühl, dass dem nicht so war. Als er nun seinen Satz murmelte nickte sie nur leicht. "Offensichtlich, du läufst mir die ganze Zeit hinterher oder interpretiere ich das falsch?" doch anscheinend schien Lio ihn komplett falsch verstanden zu haben, hatte dieser Mann gar nicht mit ihr gesprochen sondern wohl mit sich selbst.

      Als sie nun keine Antworte erntete seufzte sie nur leicht genervt und schon folgte die nächste Aussage. "Natürlich kann ich dich sehen. Du bist doch nicht gerade unscheinbar mit deinen Flügelchen da" dabei machte sie eine leichte geste zu diesen um diese mit ihren zierlichen Fingerspitzen streifen zu wollen, jedoch ging ihre Hand durch diese hindurch und somit weiteten sich die Augen der jungen Frau. Der Mann.. er war.. nicht.. echt?! "Was ist denn das?" kam nun fragend und etwas nervös von ihr ehe sie ihre Hand zurück zog und auf ihre Handfläche blickte und dann zu dem Kerl ihr gegenüber. "Du bist.. nicht.. echt?" fragte sie nun unsicher ehe ihr leicht schwindlig wurde und sie sich an den Kopf fasste. "Nahtod, was? Was redest du denn da bitteschön?" etwas nervös ging die junge Fau mit starken Gestikulationen im Kreis um sich abzureagieren und um nicht dem Wahnsinn komplett zu verfallen, wie sie dachte, dass sie dies gerade täte. "Ich wäre mal fast gestorben ja... und wurde wieder belebt und seitdem habe ich weiße Haare und keine farbe meht darin ja.. aber das ist schon eine Zeit lang her.." das seitdem bei ihr komische Dinge im Leben passierten sagte sie lieber nicht und dabei fuhr sie sich schwer seufzend und die Augen schließend durch ihre Haare. "Ach, ich weis auch nicht.." nachdem sie tief ausatmete, fiel ihr eisblauer Blick wieder auf ihn. "Ich dachte schon du wärst so ein Vergewaltiger im Cosplayengelskostüm..wär mir ehrlich gesagt auch irgendwie lieber gewesen.. als ein nicht greifbarer Kerl.. naja bis auf den missbrauchteil.." das sie selbst schon mal solch einen erlebt hatte, ließ sie wieder außen vor. "Hör mal..ich habs im Leben eh schon schwer genug..so mit allem..also wär eigentlich ganz nett.. wenn ich nicht auch noch einen.." dabei blickte sie auf seine Flügel. "...naja..." sie sollte sie ihn nur nennen. "...eine unsichtbaren Taubenmann sehen würde" dabei faltete sie ihre Hände bittend zusammen. "Also.. ähm.. auf auf und davon?" fragte sie mit einem niedlichen und unschuldigen Unterton. Ihr leicht bittender Blick sah wirklich niedlich aus. Besonders mit diesen großen, hundeartigen blauen Augen, die wohl wirklich bis in die Seele des Engels drangen.


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    • Misstrauisch hob der Schwarzhaarige Engel sein Kinn empor während er etwas herablassend auf den Erdling hinab blickte.
      Es war also in der Tat so. Sie konnte ihn sehen. Als die Frau vorhin dann noch auf seine "unscheinbaren" Flügel deutete, streckte er diese demonstrativ etwas aus, zumindest soweit es ihm in diese Gasse möglich war. Als ihre Hand jedoch durch ihn hindurch fuhr, konnte er sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen. Mit seinen Kräften war also alles in Ordnung. Abschätzend musterte der Engel sie, fast befürchtete er schon sie würde gleich eine Panikattacke bekommen so entsetzt blickte sie drein. Als er dann das mit der Nahtoderfahrung hörte, nickte er nur einmal. Das könnte eventuell die Ursache dafür sein dass sie Imstande war ihn zu sehen.

      "Hmm. Interessant...", murmelte er nachdenklich während seine Augen sich ein klein wenig schmälerten. "Das könnte eventuell der Grund dafür sein dass du mich sehen kannst", murmelte er. Dann zog er verwirrt die Stirn kraus. "Was um alles in der Welt ist ein 'Cosplayerengelskostüm'? " fragte er dann und legte den Kopf dabei etwas schief. Und während sie sich so in Rage redete bemerkte er erneut diese dunkle Woge die sie umgab. Er nahm sich bereits jetzt schon vor, dem ganzen mal auf den Grund zu gehen. Denn eines wusste er instinktiv, es hieß nichts gutes. Es nagte an ihr wie ein Blutegel. Sein gerade noch Nachdenklicher Blick legte sich allmählich wurde stattdessen durch ein freundliches Lächeln ausgetauscht. "Ich bin ein Engel", offenbarte er ihr die Wahrheit. Lügen konnte er ohnehin nicht. // Tzz. Taubenmann... soweit ich weiß gibt es so etwas noch nicht einmal//

      Während sie sprach dachte er bereits über seine nächsten Worte nach. Sollte er ihr gestehen weshalb er da war? Er konnte es sowieso nicht ändern dass sie ihn sah, also müsste er ihr wohl oder übel die Situation erklären. "Nun. Leider ist das nicht ganz so einfach..." fing er seufzend an und blickte sich kurz einmal um. "Ich bin dein Schutzengel. Du wurdest mir zugeteilt. Ich kann also nicht einfach verschwinden", erklärte er es ihr ruhig. "Ich hab mir das ganze auch nicht ausgesucht", fügte er dann noch etwas grimmiger hinzu ehe sich ein freches verschmitztes Grinsen auf seinen Lippen bildete. Leicht provozierend beugte er sich ihr entgegen. "Du hast mich also wohl oder übel an der Backe" Ihr Blick erinnerte ihn an ein anderes Lebewesen, welches das auf vier Beinen lief, doch ihm wollte der Name absolut nicht einfallen. Gott hatte einfach zu viele Schöpfungen und er interessierte sich einfach viel zu wenig dafür. Er wollte gerade noch etwas sagen, als seine inneren Alarmglocken los gingen.

      "Na komm, wir sollten vielleicht wo anders weiter reden...hier ist es nicht sicher", sagte er mit ernsterer Miene und warf einen Blick in die hintere Gasse. "Na los", drängte er sie und deutete ihr weiter zu gehen. "Nun, wenn du schon in der Lage bist mich zu sehen, wäre es vielleicht von Vorteil wenn du mir deinen Namen verrätst" Während sie gemeinsam die Gasse verließen warf er ihr einen Seitenblick zu.
      "Mir selbst gab man den Namen, Nathaniel", stellte er sich ihr vor.

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    • Der Grund ihrer Nahtoderfahrung sollte der Grund sein warum sie nun einen Mann mit Flügeln sehen konnte? Etwas nachdenklich blickte sie zur Seite und nickte nur leicht. Vielleicht war das wirklich der Grund gewesen, denn schließlich sah sie auch eine kleinen Hausgeist der immer wieder mal auf besuch zu ihr kam. Doch das musste sie doch nicht noch breit treten. Vor allem durfte so etwas sicher von im Himmel bekannt sein, wenn er wirklich ein Engel war würde er darüber sicher doch bescheid wissen. "Mein Schutzengel also.." wiederholte sie seine Aussage ehe sie den hübschen Mann vor sich leicht musterte. "Nathaniel.. schön" kam nun leicht schmunzelnd von Liora. "Ich heiße Liora.. aber ich dachte, dass wüsstest du vielleicht schon" dabei zuckte sie mit den Achseln während sie sich in Bewegung setzte und einige Gassen und Treppen wieder zurück huschte, die sie eigentlich nur wegen ihm betreten hatte um ihn abzuschütteln. Die beiden kamen nun in eine etwas noblere Gegend in der sich Liora nun zu einem großen Mehrparteienhaus bewegte und dort an der Tür den Schlüssel herauskramte. Mittlerweile war sie bei ihrem Freund untergekommen und wohnte schon über ein halbes Jahr hier. Das es ihr besser gefiel, wenn Lucas nicht zuhause war, fiel zuerst nicht auf. Die Treppe ging es nun hinauf während noch eine Tür mit einem dafür speziellen Schlüssel aufgesperrt wurde. Es war die Eingangstür der Wohnung. Die Wohnung die sich dahinter befand war unglaublich schön und heimelig eingerichtet. Sie war sehr sauber und somit zog Liora ihre Schuhe aus. Plötzlich kam der jungen Frau ein kleines Wesen entgegen. "Br-Br-Brrrrr-Br!" schien es mit ihr zu schimpfen. "Ja entschuldigung Carlos.." sie lächelte leicht und hockte sie zu einem Kater hinunter der um das Eck gebogen war und nachdem er sich seine Streicheleinheiten geholt hatte sofort auf Nathaniel aufmerksam wurde. Tiere wie auf kleine Kinder konnten Engel, Dämonen und sonstige Wesen viel leichter sehen als der ausgewachsene Mensch.

      Die beiden betraten nun den großen Wohnbereit in der sich ebenso eine kleine Bar befand und auch eine Küchenzeile die natürlich einen Anschluss an die kleine Theke mit der Bar hatte. "Möchtest du was trinken?" fragte sie den Engel, als hätte sie einen Gast hier ehe sie ihre Hand schockiert auf ihren Mund legte, der sich erschrocken zu einem O formte. "Entschuldigung! Kannst du überhaupt etwas .. trinken? Oder geht das dann einfach durch dich hindurch?" fragte sie nun vorsichtig. "Das kann doch wohl nicht angeh'n Schneewittchen!" erklang plötzlich eine jüngere Stimme im Raum. Neben dem Schutzengel erschien nun ein Mann mit einer Maske im Gesicht. "Ich glaub es nicht, dass du mir fremdgehst.." dabei deutete er auf Nathaniel und schien unter seiner Maske zu schmunzeln. "Nathaniel.. das ist Darius.. der Hausgeist.." dieser zog die Maske nun leicht grinsend von seinem Mund und neigte den Kopf leicht freundlich zur Seite. "Wusste gar nicht, dass du jetzt einen Flattermann hast.." - "Er ist ein Schutzengel Darius.. sei lieb.." Der Verstorbene beäugte Nathaniel leicht ehe er die Nase rümpfte. "Hätte gern gewusst wo meiner war.."


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    • Während er ihr folgte hörte er ihr ruhig zu. Seine Hände verschwanden derweil in seinen Hosentaschen.
      "Nun es ist nicht so dass wir da oben jegliche Daten über Menschen anlegen. Für uns spielt es keine Rolle wie alt ihr seid oder wie eure Namen lauten", erklärte er ihr ruhig während sie langsam in einer anderen Wohnsiedlung ankamen. Geduldig wartete er bis die Wohnung aufgeschlossen hat, ehe er diese mit ihr betrat. Kaum hatte er einen Fuß in ihre Wohnung gesetzt, lief ihnen auch schon eines dieser seltsamen Fellknäule über den Weg. Mit gerümpfter Nase beäugte er das Vieh. Nathaniel war kein Fan von dieser Schöpfung. Er wusste um ihrer Eigenarten und wie hinterlistig sie doch sein konnten. //Katzen...//, dachte er grimmig während er das Fellknäul skeptisch beobachtete. Aus welchen Gründen auch immer, hat Gott ihnen die Gabe vermacht dass sie in der Lage waren Übernatürliches zu erspüren, somit wunderte es ihn nicht dass die Katze ihn bemerkte.


      Er folgte ihr weiter in den Wohnbereich als er auch schon die Präsenz eines Geistes spürte. Neugierig blickte er sich in der Wohnung um.
      Auf ihre Frage hin, drehte er sich verwundert zu ihr herum. Einer seiner Mundwinkel zog sich etwas hoch. Engel brauchten keine Nahrung oder Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Zwar konnte er in seiner menschlichen Form durchaus etwas trinken, allerdings war dass nicht von Nöten. "Ich verspüre so etwas wie hunger und durst nicht", erklärte er ihr ruhig. "Aber ich weiß deine Gastfreundschaft zu schätzen", sagte er schiefgrinsend ehe er sich ihr näherte. "In meiner jetzigen Form könnte ich ohnehin nichts zu mir nehmen"

      Er wollte gerade noch etwas sagen als eine weitere Stimme sie unterbrach. Sofort glitt sein Kopf zur Seite, wo er auch schon den Hausgeist entdeckte. Mit nachdenklicher Miene näherte er sich dem jungen Mann. Stillschweigend legte er seine Stirn in Falten. // Hmm...Was genau hält dich an diesem Ort? Ich könnte ihr durchaus den Gefallen tun seine Seele in den Himmel zu schicken...// Während er nachdachte musterte er den Geist. Und ohne groß auf die Worte des Geistes drauf einzugehen wandte er sich wieder Liora zu. "Ich könnte ihn fortschicken wenn du das möchtest" sagte er ruhig und warf ihr einen fragenden Blick zu. Das Wort Flattermann ignorierte er gekonnt, auf die Provokation des Geistes ging er nicht drauf ein.

      "Nun... ich versuch mal direkt auf den Punkt zu kommen", änderte er dann direkt das Thema. "Dass du mich sehen kannst, hat für uns beide natürlich einen riesigen Vorteil. Zum einen werde ich schneller mit der Arbeit hier fertig und kann zurück in den Himmel. Und zum anderen bist du deine Probleme los...", während er sprach steuerte er einen kleinen Barhocker an auf welchen er sich setzte. "Wir müssen dein Leben wieder in den Griff kriegen, doch dazu muss ich erstmal von dir wissen was genau da alles falsch läuft. Und dann muss ich noch raus finden was das dunkle Zeug um dich herum zu bedeuten hat", während er sprach gestikulierte er mit seinem Finger herum. Bei seinem letzten Satz deutete er auf sie, und zog kleine Kreise in der Luft.

      "Also Lioria..", er schnurrte ihren Namen fast schon. "Erzähl mir von dir", forderte er sie auf während er die Arme verschränkte.

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    • Darius selbst wirkte eher wenig begeistert von dem neuen Begleiter seiner Angebeteten. Natürlich wusste er das er tot war, aber man durfte ja wohl noch träumen oder? Nachdem er seine etwas bissige Bemerkung gemacht hatte verschwand der junge Verstorbenen einfach wieder und somit waren nur mehr Liora, Nathaniel und Carlos im Raum. "Lass nur. Er hat mir mal gesagt, dass er erst geht wenn sein Wunsch erfüllt ist und solange hängt er an mir dran.." dabei stellte sie sich selbst ein Glas Wasser auf die Theke. "Er hatte ihn mir aber nie gesagt..also kann ich dir nicht sagen, was er genau für einen Wunsch hat. Aber falls es dich beruhigt ich habe ihn schon öfter gefragt ob er ein Licht sehen kann.. und er meinte es wäre permanent da und würde ihn verfolgen." dabei musste sie leicht kichern ehe sie kurz an ihrem Glas nippte. Nachdem es nun etwas unangenehmer wurde löste die junge Frau leicht betrübt ihren Blick und bis sich kurz nachdenklich auf die Unterlippe. Irgendwie wäre es ihr lieber gewesen, wenn ein Engel so etwas schon im Vorhinein wüsste, dann müsste sie die ganzen Geschichten nicht wieder aufwärmen. "Ich bin einfach ein Pechvogel..scheint so zu sein." zwang sie sich ein schwaches Lächeln auf ihr blasses Gesicht, dass sie auch Nathaniel schenkte. Dieses helle, mutige Strahlen in ihrem Lächeln war durchaus echt auch wenn es von Traurigkeit etwas gedrückt wurde, konnte es einen durchaus bezaubern.

      "Von meiner Familie weis ich nicht wirklich was. Ich meine die ist gar nicht mehr existent und Geschwister dürfte ich ebenso keine haben.." sollte sie denn wirklich alles erzählen? So richtig alles, alles? Auch dass sie damals missbraucht worden war? "Ich habe eher viel Negatives erlebt und zwar als ich 10 Jahre alt wurde fing das so etwas schleichend an .. und naja dann hatte ich mir so sagen wir mal ein bisschen ein Leben aufgebaut und in einem Jahr schien alles plötzlich den Bach runter zu gehen. Ich war auf der Straße und habe mir mein Essen mit Drogen verdient und muss jetzt bei meinem Freund wohnen, der es eigentlich relativ gut hier hat.. also die Wohnung ist sehr schön.." dabei sah sie sich kurz im Raum um. Doch warum sprach sie so gedrückt von ihrer Beziehung? War diese denn nicht zufriedenstellend? Das ihr Freund sie schon einmal betrogen hatte, wusste Liora natürlich nicht zumindest hatte sie dem Volksmund der ihr das verklickert hatte nciht geglaubt. Sie hielt ihn wirklich für die Unschuld vom Lande obwohl er sich mit Drogen relativ viel finanzierte. Natürlich ging er auch arbeiten und seine Freundin sollte zuhause kochen, putzen, einkaufen, die wäsche machen und auch da sein wenn er angenehme Stunden mit ihr verbringen wollte. Oftmals war die Weißhaarige froh wenn sie einfach nur in der Badewanne liegen und nichts tun konnte. "Ich wollte eigentlich ..Kunstwissenschaften studieren..aber irgendwie wurde daraus nichts..und meinen Job verlor ich eben auch öfter mal weil ich relativ müde bin. Ich weis gar nicht warum.. ich gehe eigentlich bald genug schlafen aber ich bin dann öfter mal in der Arbeit eingeschlafen.. und das wollte mein Chef nicht mehr.." das sie einschlief weil ihr jemand die Energie aussaugte konnte Liora nicht wissen. Sie hatte in einem kleinen Cafe an der Theke gearbeitet und wenn man da einschlief, warf das kein gutes Licht auf den Laden soviel war klar.


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    • Nathaniel nickte einmal und respektierte ihren Wunsch. Somit würde er den Geist nicht anrühren. Er kannte das Schicksal von Geistern. Oftmals geisterten sie Jahrtausende lang an einem Ort herum bis sich Schicksalhafte Zufälle ereigneten und sie erlöst wurden.
      Diese Geister fanden leider oftmals nie allein zurück in den Himmel. Aber nach Einschätzung des Engels schien es dem Geist hier ja an nichts zu mangeln. Und sonderlich alt erschien er ihm auch noch nicht. Seiner Kleidung nach stammte er noch aus diesem Jahrhundert.

      Bei dem Wort Pechvogel zuckte kurz einer seiner Mundwinkel. Nun gut, wenn man ihn schon beorderte auf die Frau aufzupassen, dann mit Sicherheit nicht weil sie eine Glückssträhne in ihrem Leben hatte. Aufmerksam hörte er ihr zu, während seine Karmesinroten Augen auf ihr ruhten. Als er das mit den Drogen hörte, hob sich einer seiner geschwungenen Brauen. "Nimmst du noch immer Drogen?" unterbrach er sie kurz ehe er ihr weiter zuhörte.
      Als sie ihm erklärte dass sie ständig müde war, wurde sein Blick wieder etwas nachdenklicher. Er legte sich eine Hand unters Kinn und dachte nach. Heute Abend wenn sie schlafen würde, würde er für einige Stunden kurz verschwinden. Am besten würde er sich mit Duma treffen und sie mal fragen. Er musste unbedingt raus kriegen was dieses komische Ding um ihr herum war. Er konnte es nicht definieren da er mit so einer Materie noch nie in Kontakt gekommen war.
      "Mhm.." machte er nur nachdenklich während er ihr zuhörte. "Gut verstehe...", die kurze Zusammenfassung reichte ihm. Hätte sie ihn nicht gesehen, würde er ohne hin nicht von all ihrem Problemen wissen. "Mal schauen was sich machen lässt", sagte er seufzend und verschränkte die Arme erneut.er
      "Du sprachst von einem Freund. Wo befindet er sich gerade?", während er fragte blickte er sich nochmal im Raum um.
      Langsam erhob er sich vom Hocker und schlenderte durch die Wohnung. Als er neben dem Kater herlief, fauchte dieser einmal kurz. Genervt blieb er stehen und blickte zum Kater herab. "Ich könnte dich pulverisieren du kleines Geschöpf, also sei lieber nett zu mir", knurrte er den Kater giftig an ehe er weiter durch den Raum spazierte und sich alles an sah. Ohne wirklich zu fragen ob er es durfte spazierte er einfach in die anderen Räume hinein. Er besah sich das Schlafzimmer als auch das Badezimmer.
      "Also, was steht heute auf dem Plan? Hattest du heute schon etwas vor?", fragte er dann neugierig. Immerhin würde er sie nun eine ganze Weile begleiten. Wenn sie also keine Pläne hatte, konnte er das auch für sie übernehmen.

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      .......
    • "Ich nahm nie Drogen.." kam ziemlich schnell nach seiner Frage aus ihrem Mund. "...ich habe sie nur verkauft.." eigentlich war es so gewesen, dass sie von ihrem Freund immer wieder mal darum gebeten wurde und gesehen hatte, wieviel Geld es einspielte, wenn man ein paar lächerliche Gramm an den richtigen Mann brachte. Dass sie damals mit dem Feuer gespielt hatte, war ihr bewusst und deswegen hatte sie sich irgendwann wieder dagegen entschieden dies zu tun. "Aber ich habe aufgehört sie zu verkaufen.. " gestand sie nun beschämt während ihre zierliche Hand über ihren Nacken fuhr, als wäre sie ein Monster. Eines der schlimmsten Menschenwesen auf diesem Planeten Erde. "Mein Freund.. ich weis nicht" zuckte sie mit den Achseln. "Aber ich denke er müsste sich gerade auf der Arbeit befinden.." dies war immer die Gelegenheit ihr Können zu erweitern. "Nun ja.. ich wollte eigentlich etwas üben um besser im zeichnen zu werden." Mit diesen Worten wandte sich Liora von Nathaniel ab und ging nun zu einer Kiste die im Wohnraum stand und eher wie ein alter, gebrauchter Koffer wirkte. Sie zog einen Bleistift, Radiergummi und einen Zeichenblock aus diesem ehe sie sich zu dem Engel umdrehte und sich auf dem Teppich im Wohnzimmer setzte, während ihre zierliche Hand sich um den Block schlang und die junge Frau sich niedlich und konzentriert auf die Unterlippe biss. Sie starrte wie verbissen auf den Block vor sich und ihre linke Hand begann sich über das Papier zu bewegen. Hin und wieder trafen die eisblauen, strahlenden Augen den Blick des Engels ehe sich dieser wieder auf das Blatt Papier wandte. Es wechselte so schnell hin und her. In dieser Zeit sprach sie nicht und schien nicht mal richtig zu atmen. Sie hatte eine Muse gefunden. "Du bist wirklich ein wunderschönes Wesen.." raunte sie schon fast hervor. Der leicht erotische Tonfall in ihrer Stimme war ihr definitiv nicht bewusst, aber dennoch war er da und deutlich zu hören. Erst nach zwanzig Minuten schüttelte Liora ihre Hand mit dem Bleistift leicht aus und streckte den Arm leicht von sich weg. Sie ließ den Notizblock von sich auf den Boden fallen und seufzte leicht angestrengt aus ehe sie lächelnd und zufrieden auf ihr Kunstwerk sah. Was sich da auf dem Papier abbildete war definitiv ein männlicher, wunderschöner Engel mit großen, weißen Schwingen und einem sehr interessanten Blick. Es war tatsächlich Nathaniel auf dieser Malerei und es sah gar nicht mal schlecht aus. Die Führung ihres Stiftes war wirklich perfekt ausgeführt und glich dem Original wie ein Zwilling.


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    • Nathaniel nickte leicht bei ihrer Antwort. Es erleichterte ihn etwas das zu hören. Zwar hatte sie mit dem verkauf von Drogen noch immer eine Straftat und Sünde begannen, aber das war ihm bei weiten lieber als wenn sie diese auch noch konsumiert hätte. Er hatte schon genug Menschen gesehen die den Drogen verfallen waren. Oder wie viele von ihnen letztlich daran starben.
      Als er hörte dass sie damit jedoch aufgehört hatte, zog sich einer seiner Mundwinkel hoch. "Das ist gut. Der erste Schritt in die richtige Richtung" Das ihr Freund sich auf der Arbeit befand, vernahm er mit einem kurzen Nicken ehe er erneut auf dem Stuhl Platz nahm.
      Als er hörte was sie vor hatte erwiderte er nichts. Solange sie das Haus nicht verlassen würde, konnte er sich scheinbar zurück lehnen.
      Denn die Wahrscheinlichkeit das ein Flugzeug in die eigene Wohnung kracht oder man rein zufällig stolpert und aus dem 3 Stock durchs Fenster fliegt, war schon sehr gering. Nicht unmöglich, aber gering.

      Mit ruhigen Blick sah er der jungen Frau dabei zu wie sie eine Kiste ansteuerte und etwas daraus hervorholte. Zeit war für den Engel bedeutungslos. Er lebte schon so viele Jahre dass es ihn mittlerweile gar nicht mehr störte die "Zeit" abzusitzen.
      Eine ganze Weile hatte sein Blick auf der weißhaarigen jungen Frau gelegen. Während sie sich ihrer Zeichnung voll und ganz hingab, dachte Nathaniel nach. Er versuchte noch immer herauszufinden was es mit diesem dunklen Schleier um sie herum auf sich hatte.
      Das er noch diese Nacht bei seinen Geschwistern um Rat fragen würde, stand bereits fest. Sein Gefühl sagte ihm dass es nichts gutes war, und meistens behielt er damit recht. Also wäre es das beste es schnellst möglichst loszuwerden.
      Erst als Liora etwas sagte, wurde er wieder ins hier und jetzt zurück befördert. Die ganze Zeit über hatte er wie erstarrt dagesessen.
      Einer seinen dunklen Augenbrauen hob sich bei ihren Worten leicht. Dass sie ihn als überdurchschnittlich schön empfand war nur normal.
      Engel waren irdische Wesen. Sie waren wahrhaft Götter in den Augen der Menschen. Ihr äußeres Erscheinungsbild war nahe zu perfekt. Von Kopf bis Fuß. Selbst ihre Stimme hatte etwas übersinnliches an sich und klang fast schon melodisch. Ihre Bewegungen und Schritte waren anmutiger als die eines Menschen. Sie waren schlicht weg atemberaubend in ihrer Gesamtheit.

      Das Liora ihm also ein Kompliment machte, schmeichelte ihn zwar, doch wirklich wundern tat es ihn nicht.
      Mit einem amüsierten Lächeln blickte er zu ihr, während sie sich weiter ihrer Zeichnung widmete. Ihren leicht unterschwelligen verführerischen Tonfall hatte er natürlich bemerkt gehabt. "Früher, im alten Griechenland...als die Welten zwischen Götter und Menschen noch nicht so stark getrennt waren wie jetzt, gab es eine Zeit in der sich einige Engel mit Menschen zusammen taten. Sie zeugten Kinder mit ihnen, die sogenannten Nephilim. Ein Naphil ist halb Mensch halb Engel...ein...naja überaus mächtiges Wesen, sagen wir es mal so. Doch leider war diese Schöpfung von Gott nicht vorgesehen, und somit wurde es irgendwann verboten das Engel und Mensch zusammen Kinder zeugten" erzählte er ihr ein wenig von den alten Geschichten. "Genauso wie es uns eigentlich verboten ist unsere Menschliche Gestalt anzunehmen", plauderte er munter weiter.

      Nach etwas über 20 Minuten schien sie wohl endlich fertig zu sein. Neugierig wie ihre Zeichnung wohl aussehen würde, erhob sich der Engel vom Stuhl und schlenderte auf sie zu. Er legte seinen Kopf etwas schief um ein Blick auf das Bild zu erhaschen ehe er es erblickte.
      Das war eindeutig er. Die Zeichnung war wirklich gut. Vor allem gefielen ihm die kleinen Details in seinem Gesicht. Sie war wirklich sehr aufmerksam. Schmunzelnd warf er ihr einen Blick zu. "Lässt sich sehen", grinste er ihr zu ehe er die Hände zurück in die Hosentaschen beförderte. Beiläufig fiel ihm auf, dass die Sonne bereits am untergehen war. " Wie sieht es eigentlich Freunden aus? Gibt es Leute die dich unterstützen? Hast du irgendjemanden der dir im Notfall unter die Arme greifen kann? Und damit meine ich nicht deinen Freund"

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    • Es war nie so gewesen, dass sie Drogen gebraucht hatte um fliegen zu können oder ihrem Schicksal eine Zeit lang zu entfliehen. Sie hatte es nie gebraucht. Liora war immer stark genug gewesen, dass sie es ohne Drogen oder sonstige Berauschung geschafft hatte. Selten war sie auch betrunken gewesen, aber das war eine andere Geschichte. Als sich die zierliche Frau mit den weißen Haaren daran machte auf einem Notizblock eine neue Kreation zu entwerfen, hörte sie Nathaniel auch noch aufmerksam zu. Er erzählte von Kindern, die anscheinend zwischen Engeln und Menschen entstehen konnten. "Ein Naphil also.." kurz blinzelte sie nachdenklich. "Ist es denn nicht egal wen man liebt?" fragte sie nachdenklich. "Liebe sollte doch frei und schön und nicht an Gesetze gebunden sein .. oder?" war denn das eine völlig falsche Ansicht die sie hatte?

      In den letzten Jahrhunderten, war es Liora doch so vorgekommen, als hatte die Menschheit sich in der wichtigsten Sache des Erdball so gewandelt und so dafür gekämpft, dass alles angenommen wurde und auch wenn die Welt schon toleranter geworden war, so war es immer noch nicht perfekt und würde dies auch nie werden. "Mittlerweile gibt es doch so viele Arten von Liebe. Da fragt man sich doch warum solch eine Sache noch den Wesen verwehrt ist, die eigentlich am meisten davon profitieren sollten und es auch zu geben haben.." sprach sie da etwa gerade von Engeln? "Ich bin der Ansicht; Gerade Engeln sollte es doch gewährt werden.. denn sie unterstützen soviel. Raphael, der Heiler, Michael der Beschützer und Kämpfer, Gabriel der Überbringer.. alles besondere und wichtige Aufgaben. Man mag mich vielleicht richten für meine Worte, aber warum darf ein Mensch, ein unvollkommenes Wesen, dass nichts weiter tut, als vor sich hin zu vegetieren und Fehler zu machen lieben und ein Engel nicht?" dabei packte sie nun ihr Notizbuch zur Seite und strich sie kurz nachdenklich durch die Haare. "Und es gibt ja nicht nur die Liebe die man zu einem Partner empfindet. Es gibt so vielseitige Liebe. Die anderen Formen der Liebe wie die Nächstenliebe zu eurem Nächsten empfindet ihr doch auch oder? Zu euren Brüdern und Schwestern und sogar zu euren Schützlingen..solltet ihr sie wirklich kennen.. zumindest stelle ich es mir so vor.. und dann soll euch die schönste Liebe verwehrt sein?" dabei erhob sie sich nun und streckte sie leicht. "Vergiss es..ich rede und denke zu viel.." sie war schon eine eigenartige Frau. Sie war wahrlich von Tod gestreift und hatte zu viel Wissen aufgesammelt. Doch jetzt wo sie es hatte, konnte sie es nicht mehr abgeben und wollte es verstehen.

      Die junge Frau trat ans Fenster und sah hinunter auf die Straße. "Nun ich habe eine Freundin, aber ich sehe sie kaum. Sie hat viel zu tun, arbeitet, hat einen Freund und das schon seit Jahren und denkt auch übers heiraten nach. Eigentlich hat sie alles..irgendwie.." leicht schon sich traurig die Unterlippe von Liora nach vorne. Kaum merklich aber es passierte. "Manchmal beneide ich sie aber ich gönne es ihr" sie blickte zu ihrem Engel und ihre Worte waren tatsächlich wahr. Wie konnte man zur selben Zeit Neid und doch auch Freude empfinden?!


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    • Ihre Frage darüber ob es nicht egal war wen man liebte, warf ein paar Fragen in ihm auf. Natürlich sollte man meinen das Liebe die Lösung aller war. Würde jeder Mensch auf Erden nur genug Nächstenliebe empfinden und weniger Hass und Neid, würde es mit Sicherheit weniger Krieg geben. Doch Gott hatte Regeln, zumindest was die Welten zwischen Engeln und Menschen betraf. Ein Leben in Co Existenz würde schlichtweg nicht funktionieren. Der Mensch war schon immer so das er gerne über alles die Macht und das Wissen verfügte. Engel, Magie, das waren Dinge die für viele Menschen ein Aberglaube waren. Es war einfach unerklärbar für sie. Wenn sie es nicht mit Wissenschaft und Formeln erklären konnten, gab es Dinge einfach nicht in ihren Augen.

      "Für euch Menschen schon...aber selbst in eurer Welt gibt es Grenzen. Oder wie würdest du es sehen wenn ein 50 Jähriger Mann diese Worte einer 11 Jährigen sagt?" Es war ein morbider Vergleich das wusste er, und er wusste auch genau wie sie es eigentlich gemeint hatte.
      Aber er wollte ihr dennoch aufzeigen dass dies nicht ganz so einfach war.
      "Gott möchte einfach nicht das unsere Welten sich vermischen...Die genauen Gründe dazu kenne ich auch nicht. Aber ich hinterfrage sie auch nicht" Denn alles was Gott tat hatte einen tieferen Sinn.

      Er lauschte ihrer Frage und zog leicht einen Mundwinkel hoch. Ihm gefiel ihre Ansichtsweise. Sie war eine kluge junge Frau, das erkannte er langsam. Ganz vorsichtig näherte er sich ihr ans Fenster heran. "Wir Engel können die selben Emotionen wie ihr empfinden. Auch verspüre so etwas wie Liebe..." auch wenn sie vielleicht nicht gleichzusetzen war mit dem Gefühl welches man verspürte wenn man einen Partner hatte. Nathaniel liebte natürlich alle seine Geschwister, und er liebte Gott. Einst hatte er sogar einmal so etwas wie Anziehung gegenüber eines Menschen empfunden. Es war zu der Zeit als er das erste mal auf die Erde durfte.
      Seine Granatroten Augen ruhten auf ihren ebenmäßigen Gesicht. Gespannt hörte er ihr zu, wobei sein Blick hin und wieder auf ihren sprechenden Mund fiel. Sie besaß schöne, volle rosige Lippen. Generell war sah sie ziemlich gut aus, das musste er sich eingestehen.
      "Ich denke das ist nur normal dass man so empfindet...", sagte er dann er dann ruhig. " Aber mach dir keinen Kopf, wir kriegen dein Leben auch wieder in den Griff. Du wirst sehen" Entschlossen legte er seine Hand auf ihre Schulter. Es war das erste mal, dass er sie bewusst berührte. Beim ersten Mal hatte sie nur versucht seine Federn zu berühren.

      Exakt 5 Stunden später fand sich der Engel Nathaniel auf dem Sofa im Wohnzimmer wieder. Seid geschlagenen 36 Minuten wartete er jetzt schon ungeduldig dass sie aus dem Badezimmer kam. Über ihre Idee das sie ganz alleine auf eine Feier -Oder wie sie es nannte Club - gehen wollte, war er absolut nicht begeistert. Doch diese störrisch sture Frau ließ sich ja nicht umstimmen. 'Das ist eine total coole Kostüm Feier' hatte sie ihn überzeugen wollen. Kostümfeier. Als ob er wüsste was sowas wäre. Und natürlich würde er sie begleiten, doch es hätte ihm deutlich besser gefallen wenn sie einfach mit ihrem süßen Arsch daheim geblieben wäre und nicht noch Nachts ihr Glück auskosten musste. Er wollte gerade schon einfach nachsehen gehen ob sie nicht doch vielleicht Ohnmächtig geworden ist als sich die Tür öffnete und sie....//Was...?//

      Völlig perplex starrte er auf ihr Outfit. War das ein Heiligen Schein!? Und sind das Engelsflügel!? Von null auf hundert hatte er sich hingestellt und nicht eine Sekunde den Blick von ihr genommen. Ganz langsam wanderten seine Augen über ihr Gesicht, zu ihrem Hals, den leichten Goldschmuck den sie trug...über ihr Dekoultee, welches das Outfit nur all zu deutlich zu Geltung brachte. Engel hin oder her, auch in ihm steckte nur ein Mann. Er konnte nicht anders als ihr einmal kurz auf die Brüste zu starren ehe sein Blick an ihrer Weißen Toga weiter herab glitt. Es war ein recht kurzes Kleid, dass kam noch hinzu. Völlig verwirrt blinzelte er ehe er sich die Flügen ansah.

      "Wieso siehst du aus wie Engel?", fragte er verdutzt und stand nun genau vor ihr. Skeptisch musterte er sie von oben bis unten.
      Ohne das er auch nur den Hauch einer Chance hatte, kamen sündhafte Gedanken in ihm hoch. // Untersteh dich jetzt daran zu denken!// Ermahnte er sich in Gedanken während er sich seufzend über den Nacken fuhr. Nickend und leise in sich hinein murmelnd tigerte er einmal um sie herum. "So...willst du wirklich los gehen? Ganz sicher?"

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    • Das sich Liora wirklich Mühe mit dem Kostüm für heute Abend gemacht hatte und deswegen so stur war hielt sie Nathaniel gar nicht vor. Woher sollte er das denn wissen? Eigentlich hatte sich Liora auf einen schönen Abend mit ihrer besten Freundin gefreut, doch diese hatte ihr kurz darauf abgesagt. Solch ein Pech hatte Liora öfter mal und sie konnte einfach nur etwas traurig darüber seufzen. Doch sie ließ sich nicht davon beirren. Dann ging sie eben alleine dort hin und auch wenn es ihrem Schutzengel nicht schmeckte, sie wollte dorthin. Schließlich hatte sie für heute Abend ihr Kostüm schon lange angefertigt und hatte es kaum erwarten können es anzuziehen!

      Deswegen verzog sich das weißhaarige Fräulein irgendwann in ihr Schlafzimmer, kramte das sorgfältig eingepackte Kostüm raus um dann dort rein zu schlüpfen während sie noch nach draußen rief. "Nicht spicken!" Auch wenn der Schwarzhaarige ihr Schutzengel war und solche Gedanken sicher nicht hatte, da er kein Mensch war, war es sicherer das rauszurufen. Sie wollte nicht plötzlich hier nackend vor ihrem Schutzengel stehen auch wenn es dem vielleicht wieder rum egal gewesen war, aber ihr nicht!

      Nach einer gefühlten Ewigkeit trat nun doch das zierliche Mädchen aus dem Zimmer und huschte an ihrem Engel vorbei der etwas dämlich aus der Wäsche guckte. "Was denn? Ich hatte das vor deiner Ankunft ausgesucht!" dabei wurde ihr Blick leicht verlegen ehe sie sich nun im Spiegel betrachtete in der sie hier und da noch etwas an ihrer Hüfte und an ihrer Brust zupfte. Jetzt erst fiel Liora der Blick des Engels auf. "Was denn?" murrte sie mit einem leicht unsicheren Unterton. Sie fühlte sich so oder so schon unwohl, dass sie einen Engel vor ihm verkörpern sollte. "Starr nicht so.." brummte sie nun mit roten Wange während sie zur Seite wegblickte.

      Als er ihr nun die Frage stellte wurde sie aus ihrer Verlegenheit gerissen. "Weil ich .. Engel nun mal gerne mag und bevor ich als Dämon gehe, was mir noch zur Auswahl stand bin ich lieber als Engel Liora unterwegs" verkündete sie stolz dabei grinste sie leicht stolz und atmete stolz merkbar ein und aus ehe sie nun Nathaniel beobachtete der nun um sie rumtigerte. "Natürlich! Ich hab doch nicht umsonst Monate daran gearbeitet um es dann nicht anzuziehen?" dabei kam nun plötzliche Unsicherheit in ihr hoch ehe sie ihre Hand unsicher an ihr Herz legte. "Sieht es denn jetzt wirklich so blöd aus?" fragte sie ihn nun mit ehrlichen Bedenken.


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    • Unfähig zu verstehen wieso man sich als Dämon verkleiden sollte blickte er sie mit gerunzelter Stirn an.
      "Das waren deine Alternativen? Ein Engel oder ein Dämon?" Nachdenklich kratze er sich an die Schläfen während sein Blick erneut runter an ihrem Kostüm wanderte. Nun, so sahen die Engel da oben aber ganz und gar nicht aus. Und schon gar nicht liefen seine Schwestern in solch freizügigen Kleidern rum. Ohne sich wirklich einer Schuld bewusst zu sein blieb sein Blick an ihren Ausschnitt hängen.
      Erst als er ihre Aufforderung vernahm löste er blinzelnd den Blick.
      Das Outfit war teuflisch. // Das kann ja noch lustig werden...// dachte er theatralisch ehe er ihre Frage vernahm.

      Er konnte in ihren Augen die klare Unsicherheit sehen. War ihr seine Meinung wirklich so wichtig? Sollte sie doch anziehen was sie wollte. Er war doch immerhin nur ihr Schutzengel. Eigentlich dürfte sie ihn ohnehin nicht sehen, somit er hätte er ohnehin keinen Einfluss darauf gehabt. Er wäre bloß zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um schlimmere Eventualitäten zu verhindern. Das war sein Job, deswegen war er hier. Oder nicht?

      Nachdenklich verschränkte er seine Arme vor der Brust während er sie mit hochgezogener Augenbraue anblickte.
      "Es steht mir zwar nicht zu eine Meinung zu deinem Kostüm zu bilden aber..." Er machte eine lange Pause, dachte nach wie er sich am besten einer jungen Dame gegenüber ausdrückte. // Es sieht natürlich gut aus...das ist hier gar nicht der Punkt...//
      Nach reiflicher Überlegung entschied er sich jedoch ihr das Kostüm nicht madig zu reden. Sieh sah bezaubernd aus, das war nicht gelogen. Auch wenn er es eindeutig zu freizügig fand. "Du siehst gut aus" fügte er dann mit einem kleinen Lächeln hinzu, seine Stimme senkte sich etwas. Er klang fast schon sanft.

      "Also dann...bringen wir es hinter uns", murrte er ein wenig. Er wartete noch kurz bis sie ihre Sachen hatte die sie mitnehmen wollte ehe er mit ihr zusammen die Wohnung verließ. Auf den Weg durch die Wohnung warf er dem Fellknäul noch einen finsteren Blick zu.
      Er würde niemals Freundschaft mit dem Ding schließen.
      "Also...was ist das für ein 'Cub' wo wir hingehen? Ich war noch nie in einem. Was erwartet mich da ?" Während sie das Treppenhaus runter liefen warf er ihr kurz einen fragenden Blick über die Schulter. Seine großen Flügel streiften dabei jedesmal die einzelnen Treppen beim herunter gehen. Während er ihr zuhörte und sie das Haus verließen nickte er ein paar Mal als Zeichen das er ihr zuhörte.

      "Und du willst da wirklich alleine hingehen? Oder sind dort auch Leute die du kennst?", fragte er dann neugierig weiter. "Sind dort alle so angezogen wie du? In Engel und Dämonen Kostüme?" fragte er weiter skeptisch während sie sich auf den Weg machten. Ganz locker ging er neben ihr her, während jeder dem sie auf dem Bordstein begegneten einfach durch ihn hindurch lief. Obwohl er sich mit ihr am Unterhalten war, lag seine ganze Aufmerksamkeit auf die Umgebung. Er hatte den Verkehr im Blick, die Leute die sich nach einigen Meter doch nochmal umdrehten und ihr hinterher pfiffen bei dem Outfit. Schweigend nahm er alles hin, auch wenn ihm diese Reaktion der Männer absolut nicht gefiel. Er sah die Gier in ihren Augen und er wollte sich gar nicht ausmalen was in den Köpfen solcher Menschen nur sich ging.

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    • "Ein Club ist ein Ort an dem sich Menschen treffen um Spaß zu haben." erklärte Liora ihm während sie neben ihm durch die Straßen lief. "Oftmals läuft da laute Musik und die Leute tanzen, trinken oder lernen andere Menschen kennen. Ich selbst gehe da eigentlich nur zum Tanze hin und zum Spaß haben, aber jeder wie er will" dabei zuckte sie kurz heiter mit den Achseln. Sie ging die Treppe nach unten, denn der Club war nicht wirklich weit von der Wohnung von ihrem Freund entfernt. "Naja heute ist das Motto: Zeige dein Inneres. Eine Kostümparty. Entweder du kommst als Dämon oder Teufelchen oder eben als Engel und bevor ich mich als Dämon verkleide, dachte ich ich gehe als Engel. Vor allem schätze ich das Diane als Teufel gehen wird" Wer wohl Diane war? Kurz darauf trafen die beiden am Club ein. "Diane ist eine alte Bekannte aus der Arbeit die auch gerne Cosplayt und deswegen wird sie wohl hier sein." plötzlich vibrierte ihr Handy und sie blickte in das Whatsapp. Eine neue Nachricht und sie stammte wirklich von dieser berüchtigten Diane. "Sie ist da.." schmunzelte Liora nur kurz. Nachdem sie ihren Ausweis gezeigt hatte, durfte sie endlich eintreten und was Nathaniel hier erwartete war wohl sicher anders als alles was er sich vorgestellt hatte.

      Mitreißendes Licht, dass in den verschiedensten Farben des Regenbogens in einem dunklen von Musik durchfluteten Raum abwechselnd leuchtete und eigenartige Bewegungen vollführte. Ja, die Laser konnten einen schon mitreißen. Es war relativ warm hier drinnen und somit gab auch Liora ihre Tasche bei der Garderobe ab. Sie richtete sich ihre Kleidung und sah kurz lächelnd zu Nathaniel. Irgendwie war es schade, dass sie ihn nicht berühren konnte, denn sie hätte ihn sofort mit auf die Tanzfläche gezogen. Sie liebte es einfach sich zur Musik zu bewegen. Erst als man richtig in den Raum trat erblickte man Silhouetten die sich zur Musik bewegten. Manche rhythmischer als andere und manche sogar eng umschlungen und sich beinahe auffressend. Der Bass dröhnte laut in den Ohren der jungen Frau und hier vernahm man, wenn man Liora mal zu Gesicht bekam das Strahlen ihres Herzens sogar in ihrem Gesicht. Es schien für sie tatsächlich ein Ort der Freiheit zu sein. Tanzen war eine ihrer Leidenschaften und auch wenn sie es nur in dunklen, befüllten Räumen tat. Sofort startete sie begeistert von der mitreisenden Musik auf die Tanzfläche. Sie schloss ihre Augen und ließ sich einfach von den Tönen die in ihren Ohren erklangen treiben während die sanfte Laser ihren anmutigen Bewegungen schmeichelten. Mal vergessen, was sie betrübt. Einfach mal richtig seine Emotionen mit seinem Tanz zum Ausdruck bringen. Einfach ein unglaubliches Gefühl für Liora und so schlecht sah ihre improvisierte Tanzeinlage gar nicht mal aus. Natürlich wurden einige Menschen auf die Weißhaarige aufmerksam. Manche tuschelten und andere schmunzelten nur verwegen.


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    • Ein Ort um Spaß zu haben, hallte es in seinem Kopf wieder. Wieso hatte Nate das Gefühl dass es an diesem Ort nur so vor Sünden wimmeln würde. Im gemütlichen Tempo folgte er ihr hinein, während alle anderen Menschen einfach durch seinen nicht astralen Körper hindurch liefen. Dröhnende Bässe fluteten sein Gehör als er den Club mit ihr betrat. Eine Lichtershow in den verschiedensten Farben, bunte Strahler die den doch so dunklen Club ein stückweit erhellten. Ziemlich skeptisch als auch neugierig blickte er sich um - dabei immer seinen Schützling jedoch im Auge behaltend. "Dann lass uns diese Diane mal suchen", rief er ihr etwas lauter über die Musik hinweg zu.
      Kurz kam ihn der Gedanke dass es nicht einmal auffallen würde wenn er sich hier manifestieren würde. Der Club war ziemlich voll und die meisten der Gäste schienen bereits stark angetrunken zu sein. Jeder zweite hier hatte ein Getränk in der Hand das mit Alkohol versetzt war, das wusste er auch ohne daran zu nippen.

      Auf der Tanzfläche angekommen konnte er schmunzelnd beobachten wie Liora sich zur Musik bewegte. "Und das nennt ihr tanzen?"
      Was taten all diese Menschen hier? Hatten sie einen epileptischen Anfall? Ihre Arme und Beine zuckten teilweise unkontrolliert umher. Einige von ihnen begannen sogar zu hüpfen und rissen ihre Arme dabei hoch. Nate's Stirn legte sich etwas in Falten als er das ganze beobachtete. Nein, das war kein tanzen. Das konnten die Menschen doch nicht ernsthaft als Tanz betiteln. Auch wenn man es kaum glauben mag, aber auch im Himmel kannte man Tänze.
      Er selbst kannte bereits Epochen in denen Tänze eine Symbolik darstellen sollte. Früher tanzten die Leute wenn sie von Gott wollten dass er es regnen ließ. Sie tanzten um die Fruchtbarkeit ihrer Frauen. Sie tanzten als eine Art Paarungsritual. Bereits im alten Ägypten tanzten die Menschen um den Königen zu gefallen. Um sie zu belustigen und zu unterhalten. Nate kannte viele tänze. Aber keiner von ihnen sah so aus. Seufzend verschränkte er die Arme während sein Blick an ihren Hüften hängen blieb die sich zum Takt der Musik hin und her bewegten.
      Er konnte nicht leugnen dass sie wirklich sehr reizend aussah. Und er konnte ebenfalls nicht leugnen dass es ihn störte wie sie von manchen Kerlen angesehen wurde. Wie sie wohl reagieren würde wenn er sich jetzt einfach manifestiert? Wenn er sie an den Hüften packen würde und sie zu sich ziehen würde? Amüsiert wanderte einer seiner Mundwinkel bei dem Gedanken hoch. Etwas gelangweilt stellte er sich ein paar Meter weit weg von ihr und lehnte sich an eine Säule. Von hier aus konnte er sie immer noch gut beobachten.
      Immerhin war sein einziger Job sie vor Ernsthaften Dingen zu beschützen. Einer seiner Augenbrauen hob sich als sich ein seltsames Gefühl in ihm meldete. Es war genau das Gefühl dass bei einem Schutzengel auftrat wenn bald ein Unheil geschehen würde. Suchend glitt sein Blick umher. Zeitgleich bemerkte er dass ein Kerl der sich wohl als Monster oder Dämon verkleidet hatte auf Liora zu ging und ihr etwas ins Ohr zu flüstern schien. Kannte sie den Typen? Mit Adlersaugen beobachtete Nate die Situation, bereit jeden Moment einzugreifen.

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    • "Ja natürlich! Na gut es ist vielleicht kein Walzer oder Tango, Samba oder Foxtrott, aber ich finde es ist der wichtigste Tanz von allen" jeder Tanz hatte eine gewisse Vorgabe, eine Schrittfolge und einen bestimmten Zweck, aber jeder hatte einen Tanz. Einen ganz besonderen der eben nicht bei jedem gleich gut aussah und vielleicht nicht so anmutig wie der einer Ballerina war, oder so schlagfertig wie der, Wikinger früher und auch nicht so mystisch wie der, der alten Völker. Aber es war ein Tanz des Herzens. Eine Art sich selbst Ausdruck zu verleihen. Ein Tanz bei dem man keine Vorlagen kannte, bei dem es keine Regeln gab, bei dem man einfach frei sein konnte, genauso wie man war. Auch Liora war jetzt kein anmutiger Schwan auf der Tanzfläche, aber sie selbst war mit sich selbst zufrieden, was ihr Herzenstanz preis gab. Die Bewegungen passten zu ihrer zierlichen Gestalt und waren feminin genug um dem anderen Geschlecht zu gefallen, was sie jedoch eigentlich nur bedingt vor hatte. Sie war hier um sie den Frust und die Trauer von der Seele zu tanzen und ihre freie, tanzende Art ließ es zu ihre Seele zu heilen. Hin und wieder schloss sie die Augen und schien ganz und gar die Musik zu fühlen. Auf deren Strom sie sich treiben ließ. Manche Frauen wie auch Männer beobachteten die Weißhaarige. Voller Neid oder waren einfach nur angetan von ihr. Plötzlich trat ein junger Mann auf sie zu, der sich als Dämon verkleidet hatte und Liora's Augen öffneten sich als sie das Gefühl hatte es käme jemand näher. "Du kannst super deine Hüften schwingen, möchtest du mir das noch wo anders beweisen?" raunte dieser in ihr Ohr ehe Liora etwas erschrocken die Augen weitete und mit großen Augen den Kopf schüttelte, dazu ihre Hände eine leicht abwehrende Gestik zeigten. Ihr Blick wirkte mitleidig aber auch sehr freundlich. "Nein danke" kam von ihr ehe sich der junge Mann nur leicht nickend verzog. Als er sich von ihr abwandte, verfinsterte sich sein Blick wieder. Was hatte er vor. Er ging zur Bar, bestellte einen Drink um unbemerkt ein Pulver in dieses zu füllen, dass er aus einer kleinen Kapsel entfernt hatte. Erst jetzt gab er dem Barkeeper etwas Geld und auch diesen Drink ehe er sich zu dem Barkeeper neigte um ihm etwas zuzuflüstern. Dieser selbst, machte sich auf den Weg zu Liora die nun etwas verwundert den Drink entgegen nahm und diesen fragend mit ihren zierlichen Fingern umschloss. Unsicher sah sie sich um ehe ihr der ''Dämon'' kurz freundlich zuwinkte. Sie selbst nickte nur leicht bedankend zurück.


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    • Ein kleines Schmunzeln umspielte seine Lippen als der Engel ihr zuhörte. Er wollte sie keines wegs verspotten, doch recht amüsant fand er dieses Gezappel, was einige hier taten schon. Während Lioria also unter vollen Körpereinsatz anfing ihre Hüften zu bewegen und zum Takt des Liedes zu tanzen, beobachtete Nate sie ein wenig. Er würde lügen wenn er behaupten würde, dass es nicht auf eine gewisse art und weise gut aussah. Die Bewegungen ihrer Hüften, und die Art und weise wie sie hin und wieder ihr Becken bewegte, erinnerte ihn jedoch ganz stark an etwas anderes. An etwas dass auch einem Engel nicht fremd war. Doch wirklich entspannen konnte er nicht.

      Das Warnsignal welches ihn beschlich verschwand nicht. Im Gegenteil, seine Alarmglocken läuteten immer stärker, weshalb er den Typen mit dem Liora sprach, nicht aus den Augen ließ. Was wollte er? Seine Sinne waren zwar schon deutlich besser als die eines Menschen, aber bei der Lautstärke, fiel es auch ihm ziemlich schwer etwas zu verstehen.
      Mit Adlersaugen blickte er zu den beiden hin. Es wäre nicht dass erste mal dass sich eine vermeidliche Bedrohung doch noch auflöste.
      Er beobachtete die Gestik von Lioria, wie sie geschockt drein blickte und nur hastig den Kopfschüttelte. Scheinbar schien sie irgendetwas auf seine Frag zu verneinen. Vielleicht wollte er mit ihr tanzen? Oder aber er wollte ganz andere Dinge von ihr...
      Sein Blick verfinsterte sich, und er war mehr als nur froh als der Kerl sich wieder von ihr entfernte und in Richtung der Bar verschwand. Kurz ging er wieder auf Liora zu. "Was wollte der Typ?" fragte er sie neugierig, während er beobachtete wie die verschiedensten Lichter auf ihrem Gesicht herum tanzten, und ihre Augen in allerlei Farben leuchten ließ.

      Als der Kerl dann mit einem Getränk wieder kam, guckte Nathaniel nur skeptisch. "Sagtest du nicht etwas davon dass wir hier eine Freundin von dir treffen würden? Wo bleibt sie?" Er würde sich wohler fühlen wenn sie in Begleitung wäre, und nicht wie Frischfleisch auf der Tanzfläche stehen würde. Zwar wollte er ihr dass nicht so genau aufs Auge binden, aber sie konnte ruhig merken dass er sich sorgte.
      Immerhin war dass sein Job.

      "Bist du sicher dass du etwas von einem Fremden annehmen möchtest? Er könnte Gift in den Drink gegeben haben" Auch in den damaligen Zeiten gab es schon Gifte die ihre Opfer betäubten. Oftmals hatte man damals von Tieren die Gifte entnommen.
      Von den ganzen Drogen die es in diesem Jahrhundert gab, hatte er zwar weniger Ahnung, aber ganz fremd waren sie ihm nicht.
      Immerhin hatten sie im Himmel genug Seelen, die nur allein deswegen gestorben waren.

      Sorry, but I don’t trust anything that bleeds for five days and doesn’t die
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    • Liora selbst blickte zu dem Getränk hinunter und schon blinzelte sie leicht verwundert als sich Nathaniel wieder in ihre Sachen einmischte. Er war erst seit Kurzem bei ihr und irgendwie schien er sie mit seiner Besorgnis schon etwas zu nerven. "Naja.. er wollte wohl Sex" gestand sie ehe sie sich leicht verlegen auf die Unterlippe biss. Gerade wollte sie an dem Getränk das erste mal nippte, bis Nate sie wieder unterbrach und das jungem Mädchen nun leicht lächelnd seufzend den hübschen Engel kurz musterte. "Ich weis nicht wo sie ist und es ist mir auch eigentlich egal weißt du..sie ist doch eine bekannte und keine Freundin..also nenn' sie nicht immer so" brummte Liora kurz ehe ihr Blick nochmal zu dem Glas glitt und die Predigt des Engels weiterging. "Besteht nicht der Sinn des Lebens darin zu leben und nicht immer über alles nachzudenken und sich vor allem zu fürchten?" stellte sie ihm nun als Gegenfrage und stellte dabei das Glas auf die Theke. Vielleicht hatte ihr Schutzengel Recht oder vielleicht war er auch viel zu vorsichtig. Kurz seufzte sie leise ehe sie das Glas wieder anhob und leicht an diesem nippen wollte. Doch wieder wurde sie gestört und dieses mal durch eine Hand die unsanft auf ihrem Rücken aufschlug. "Liora, altes Haus!" etwas unvorbereitet torkelte die Weißhaarige nach vorne und verschüttete viel von ihrem Getränk auf ihrer Kleidung ehe sie nur noch eine Minimalen Inhalt des Glases weg exte bevor dieser auch noch verloren ging. "Hoppla entschuldigung süße" kam nur kurz kichernd von einer gefärbten Blondine mit braunen Augen die sich freizügiger war als Liora und das ging eigentlich kaum noch. "Bist du hier ganz alleine sag mal?" fragte sie nun die Weißhaarige die nur etwas nickte. "Ach jetzt bin ich ja da Süße. Vielleicht finden wir ja mal etwas brauchbares Frischfleisch für dich" dabei zwinkerte sie ihr zu und spielte sich umsehend mit ihrem Strohhalm in ihrem Drink.



      All you need is a nice smile <3