Sometimes family isn't just blood [AnnieMyu&TheBentoFox]

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    • Sometimes family isn't just blood [AnnieMyu&TheBentoFox]

      Sometimes family isn't just blood
      drama - romance - yaoi/boylove - slice of life

      Starring:
      - Gabriel Sinclair
      - Kaden Sinclair
      - Sean Flynn
      - Taylor Parker

      Gabriel Sinclairs Leben sollte von einem Tag zum nächsten kippen - und nicht mehr damit aufhören. Er hatte die Frau seines Lebens, einen Sohn, den er mehr hätte nicht lieben können und einen Job, der ihn erfüllte.
      Und dann passierte es. Ein Regenfall, ein grelles Licht und als er im Krankenhaus aufwachte, wusste er nicht, welches Gefühl am dominantesten sein sollte: Die endlose Trauer mit dem Erfahren, das seine Frau es nicht geschafft hatte.. oder die Erleichterung, das sein Sohn mit einem gebrochenem Arm und einem Schreck davon gekommen war.
      Ein Autounfall, so zufällig wie er nur sein konnte, als ein anderes Auto in ihre Seite fuhr und er und Kaden nur Glück hatten, das sie nicht auf der Fahrerseite saßen. Das Erlebnis war nun 2 Jahre her, aber es war nie wieder das Selbe - das war es wieso er seinem Sohn zu seinem 18. Geburtstag seinen Wunsch erfüllen wollte, den Gabriel nicht verstand.

      Er wollte umziehen. Weg aus ihrem Haus, ihrer Vorstadt, in der jeder jeden kannte - und hin in eine Stadt, die sich für Gabriel anfühlte, als würde sie ihn mit der Größe ersticken. Aber wer war er ihm den Wunsch abzusprechen? Gabriel.. wäre sicher für immer dort geblieben. In den 4 Wänden, die ihn an seine Liebste erinnerten und all die Probleme, die sie durchgestanden hatten, aber vielleicht war ein Neuanfang.. gut.
      Für sie beide.

      Dabei wusste er nicht, dass in Kadens Kopf es nicht darum ging aus dem Haus zu kommen oder um einen Neuanfang. Der Verlust seiner Mutter hatte in ihm viele Fragen ausgelöst. Was passiert nach dem Tod? Wo geh ich hin? Wo komm ich her? Was mache ich mit meinem Leben? Was könnte ich bereuen? Und obwohl er erst 16 Jahre alt gewesen war, wusste er in dem Zeitpunkt, das.. er nicht zu spät sein wollte, wie bei seiner Mum. Er wollte nicht zu spät sein um mit ihr in den Freizeitpark zu gehen, wie sie es mit ihm schon seit Jahren wollte, aber immer etwas dazwischen kam.
      Und sein neuer 'Freizeitpark'.. war die Tür seines Vaters. Seines leiblichen Vaters.

      Es wurde nie ein Geheimnis darum gemacht, dass der Junge adoptiert war, seine Eltern haben ihm so viel Liebe geschenkt, wie man nur bekommen konnte - vielleicht gerade weil sie anders keine Kinder bekommen konnten. Und von allen.. suchten sie sich Kaden aus. Den Asthmatiker, für den viele Familien, die ein Kind wollten, nicht genug Geld hatten um ihn ausreichend behandeln zu lassen regelmäßig - und genau dieses Kind fand bei Lorelei und Gabriel ein Elternpaar, das bereit war ihm alles zu schenken, was er brauchte. Egal, wie sehr sie dafür arbeiten mussten.
      Aber die Fragen hörten nicht auf, Kaden wollte wissen, wer seine leiblichen Eltern waren. Verstehen, wieso er weggegeben wurde. Nicht aus Wut, nicht aus Reue... Er wollte nur nicht erst fragen, wenn es zu spät war. Noch 10 Jahre warten bis er seine gebürtigen Eltern traf um dann zu hören, dass sie vielleicht genau wie seine Mutter.. verstorben waren.
      Und so ging er mit 18 zum Amt. Ließ sich den Namen seines Vaters suchen, da der seiner Mutter nicht angegeben war.. und überredete seinen Adoptiv-Vater zum Umzug.

      Eine neue Stadt, neue Schule, neue Freunde - und die Überraschung, da Kaden seinem Vater nicht erzählte, dass er seinen.. anderen Vater aufspüren wollte. Die Geschichte von Vater, Vater und Sohn.

    • Kaden Sinclair
      "Und du bist sicher, dass du den Fahrplan verstanden hast?" - "Mhm.. Ich denke schon." - "2 Stationen nach Norden, dann in die 4 bis du die Schule siehst." - "Das krieg ich hin, Dad!" - "..Sicher, dass ich dich nicht bringen-" - "Dad..!" - "Okay, okay.. Ich hab dich lieb, ja?" - "Ich hab dich auch lieb.. Bis heute Abend!"

      "............U.. Uhm......"
      Er.. hatte es nicht hinbekommen. Es fing damit an, dass die Straßenbahn mit der er angefangen hatte 5 Minuten zu spät war. Dann fuhr er - wie gewollt - die 2 Stationen nach Norden, sah die 4 wegfahren, die er laut seinem Vater nehmen sollte, suchte also am Fahrplan, wann sie wieder fuhr und stellte fest, dass die 4 zu oft fuhr, oder?! Alle 10 Minuten? War jede 4 die richtige?? Sie war doch noch gar nicht am Ziel angekommen, wie sollte sie denn dann schon wieder fahren?!
      Um fair zu sein: Kaden kam aus einer kleinen Vorstadt von einer gefühlt noch kleineren Kleinstadt. Dort fuhren keine Straßenbahnen sondern Busse und diese wirklich jede Stunde, weil es ein Bus war, der seine Runde fuhr. Und schon war er definitiv verwirrt und starrte vielleicht.. etwas zu verbissen und überfordert den Plan an, als würde er ihm gleich sagen, wo er hin musste. Ob das funktionierte. Ob sein Vater vielleicht mit 'die 4' das Gleis meinte und nicht die Bahn..? Auf der 4 fuhr die 6 und die fuhr jede halbe Stunde, das machte mehr Sinn, oder?.. Vielleicht war Linie 4.. nur.. eine Kurzstrecke? Dann funktionierten die 10 Minuten.. Wenn es nur 2 Stationen waren?
      ...Lohnte sich dafür eine Bahn? Die könnte man doch auch laufen..!.. Vielleicht war die Schule auch gar nicht soweit von hier? Konnte man laufen?!
      "..Arggh- K-Komm schon..! Du kannst das!", sprach er sich selbst offen Mut zu, stellte seinen Rucksack ab und.. wusste, dass er es nicht schaffte. Er sah den Straßenbahnplan und wusste nicht mal, in welcher Straße die Schule war. Und hier am Gleis wen fragen?.. WÜRDE er gerne! Aber.. die Leute waren alle so auf sich fixiert und so schnell von A nach B laufend, sie schienen als würde Kaden mit seiner Frage stören. Würde er zumindest irgendwen mit der selben Schuluniform sehen..! Dann würde es ja auch funktionieren! Aber.. hier waren viele Schuluniformen und alle sahen sich in seinen Augen ähnlich. Was nicht.. hilfreich war.
      Aber er konnte auch nicht seinen Dad anrufen um ihn nochmal zu fragen! Er würde sofort den Weg zur Arbeit abbrechen, ihn holen, mit ihm fahren und das jeden Tag, das wusste er. Er liebte ihn ja, aber er.. übertrieb manchmal einfach. Und den Teufel würde er tun, dass er an seinem ersten Tag mit seinem Dad kam! Genauso wenig wie Gabriel an seinem ersten Tag zu spät kommen sollte, also.. wurde die Schule gegoogelt. Und der Straßenname auf der kleinen Karte gesucht, die-... keine.. Straßennamen hatte, sondern nur Zahlen der Linien.
      "A-Ach komm schon..!" Und ja, langsam wurde es spät. Also er war extra.. früh los, immerhin musste er zum Rektorat erst einfach und alles.. aber wenn er noch lange hier stand, kam er wirklich zu spät und das an seinem eigenen Tag!!
      Also der dritte und letzte Plan, den viel mehr hatte er nicht. So öffnete er die Schule auf der Karte.. ging ein Schritt zurück.. und hielt sein Handy vor sich. An den Plan der Straßenbahnen und JA.. versuchte so durch die Strukturen der Karten den Punkt zu finden um seine Bahn zu finden. Also- Er war schon kreativ mit den Lösungsansetzen! Auch wenn es für manche sicher befremdlich aussah, was er da tat.. Aber hey. Man musste sich ja irgendwie selbst helfen, okay??
    • Taylor Parker

      ,,Taylor Parker wenn du heute wieder mit einer 4 nachhause kommst dann-"
      - ,,Naaaah Mooom~ Es wird bestimmt eine 3~" - ,,Das will ich für dich hoffen! Das ist dein letztes Jahr, versau es nicht!" Er wusste, dass seine Mom ihn über alles liebte, okey? Sie machte sich eben Sorgen- was MEHR als verständlich war! Im letzten Jahr hatte der leicht rebellische Junge wirklich gerade so bestanden... Was ihm natürlich reichte! Aber er hatte eben keinerlei... Ziele. Keine Perspektiven, nichts. Er wusste nicht was er später machen wollte und dann schlechte Noten? Seine Eltern wussten eben, dass er es schwer haben würde, sie wollten ja nur das beste für ihn. Selbst sein Dad der wegen der Arbeit in der Woche bis Freitag immer unterwegs war fragte jeden Tag nach wie es bei ihm in der Schule lief. Klar nervte es irgendwann, dass würde wohl jedes Kind irgendwann nerven, aber Taylor verstand sie beide. Es gab sogar eine Zeit, wo er wirklich aktiv mehr lernen wollte, damit die beiden eben etwas Ruhe finden konnten und sich nicht immer sorgten aber.. lernen war echt anstrengend, okey?
      Wie fast immer war er recht früh an der Bahn und holte gerade sein Handy und die Kopfhörer hervor um etwas Musik zu hören, als ihn das "A-Ach komm schon..!" etwas blinzelnd aufsehen ließ. Sacht legte er den Kopf schräg, als er das komische Bild des schwarzhaarigen Jungen sah, welcher wohl nicht so wirklich mit der Karte arbeiten konnte?... Er war bestimmt nicht von hier, dass sah man nach 5 Sekunden. Zumal er die gleiche Uniform wie er trug- nur wesentlich ordentlicher als er selbst- und Taylor eigentlich jeden kannte an der Schule und... sein Gesicht hatte er definitiv noch nicht gesehen. Da war er sich sehr sehr sicher. ,,Mhm..." Sein Blick ging etwas zur Uhr, die Bahn zur Schule würde in etwa 6 Minuten würde die nächste Bahn kommen, die Frage war jetzt ob er ihm half oder... ihn noch etwas beobachtete und wartete bis er selbst klar kam. Wenn er wirklich neu war musste er ja irgendwann selbst klar kommen, dachte er sich zwar aber... jeder der Taylor kannte, wusste, dass er ihn nicht einfach stehen lassen würde. Ja, er sah es sich einen Moment noch an ob er selbst drauf kam, aber sehr schnell stand er schon mit einem ,,Verlaufen?" hinter dem schwarzhaarigen, schmunzelte ihn nur etwas über dessen Schulter an.
      ,,Du musst nur die 4 nehmen, die kommt hie recht oft, also selbst wenn du eine verpasst schaffst du es mit der nächsten trotzdem pünktlich... also, außer du nimmst die 41 und 51. Bei 41 könntest du es mit viel Glück und rennen noch schaffe, die 51 aber wird nicht gehen." Er erhob sich wieder ein wenig und deutete auf die 31, also die Bahn die jetzt kommen würde. ,,Die ist eigentlich perfekt, da bist du zumindest nicht zu früh da, dass kann auch echt ätzend werden... grade wenn es kalt ist und die Schule die Türen noch nicht offen hat, brr, da zittere ich ungelogen alleine vom Gedanken daran." Er schüttelte sich lachend ein wenig, eh er schon hinter den Jungen auf die Bahn deutete, welche ihnen entgegen kam. ,,Da ist sie schon. Wenn du immer mit der fährst werden wir uns wohl öfter sehen." Mit den Worten grinste er nur, hob dabei etwas zum Abschied die Hand. ,,Schönen ersten Tag~" Denn ja... er war sich sehr sicher, dass es sein erster Tag sein würde.
      .... Es wäre sehr peinlich, wenn es nicht so war-
      In der Schule angekommen begrüßte er einfach jeden der auch ihn grüßte, lief bis in seinen Klassenraum wo er schon ein ,,Guten Morgen, Taylor~" von... Taylor hörte. Eine blonde, wirklich hübsche, aber auch wirklich nervende Schulkameradin von Taylor. Das einzig gute daran das sie den gleichen Namen hatten war wirklich, dass sie nicht in der gleichen Klasse waren. Trotzdem war sie immer in dem Raum, weil sie sich NATÜRLICH Freundinnen in seiner Klasse gesucht hatte... Er war nur froh als das Vorklingeln kam und sie eben gehen musste als die Lehrerin nach drinnen kam. Er saß wie eigentlich jedes Jahr ganz hinten am Fenster und hatte ehrlich gesagt schon beim ,,Guten Morgen ihr lieben!" abgeschaltet, aber... ,,Bevor es gleich los geht wird euch eine neue Mitschülerin vorgestellt! Also auch wenn es noch kein Unterricht ist, setzt euch bitte damit wir sie willkommen heißen können." ... Aber das... das klang interessant. Zwei neue Leute an einem Tag, mhm?
    • Kaden Sinclair
      "Verlaufen?" - "Ah-!.."
      Zuerst sah er nur hinter sich.. und dann doch sehr plötzlich hoch, da der junge Mann, der ihn ansprach doch etwas.. groß war. Zumindest für ihn. Und erst als Kaden den Mund öffnete und.. NICHTS heraus kam, merkte er selbst, dass er anscheinend seine Zunge völlig verschluckt hatte und nickte nur sehr leicht.
      ..Er würde es.. nicht 'verlaufen' nennen, aber er war dankbar, dass überhaupt wer auf ihn aufmerksam wurde! Und ihm.. wirklich erklärte mit welcher Bahn er fahren könnte. Was anscheinend.. viele.. waren.. was Sinn machte, die Schule sollte drei Mal so groß sein, wie seine alte. Sie war sicher ein Zentrum! Und so sah er von dem Jungen wieder auf die Karte und versuchte ihm zu folgen.. und JA, auch mit den neuen Anhaltspunkten die Schule vom Stadtplan erneut auf die Bahngleise anzugleichen, aber das war vergebene Liebesmüh..
      "4.. 41.. Nicht 51.. Mh?" - "Die ist eigentlich perfekt, da bist du zumindest nicht zu früh da, dass kann auch echt ätzend werden... grade wenn es kalt ist und die Schule die Türen noch nicht offen hat, brr, da zittere ich ungelogen alleine vom Gedanken daran." - "Pf-"
      Da.. war es doch sehr schnell passiert, dass Kaden ein wenig über den großen Jungen schmunzelte und sich eine Hand vor den Mund hielt um nicht zu lachen, mit einem "Ich werde versuchen es mir zu merken." zu nicken und.. naja- Kaden stieg hier ja nur UM.. Also.. wenn er seinen Zug verpasste, ging diese Bahn gut um nicht zu früh-früh zu sein.. aber wenn er nicht zu spät wäre, würde er für ihn ja nur länger am Bahnhof warten und-
      "Da ist sie schon. Wenn du immer mit der fährst werden wir uns wohl öfter sehen." - "O-Oh- Uhm.." - "Schönen ersten Tag~" - ".............Ah-! Danke!!"
      ..Er war WIRKLICH groß!! Und JA, das brachte ihn vielleicht erneut ein wenig dazu ihn anzustarren, weshalb sein Danke.. definitiv etwas zu spät kam, aber er trotzdem schnell in den selben Zug schlüpfte - wenn auch in einen anderen Waggon. Wieso?.. Naja, er war gerade nett zu ihm gewesen, das war kein Grund ihn gleich irgendwie zu stalken oder so! Außerdem.... es war.. schmerzhaft offensichtlich, dass es sein erster Tag war, huh?
      Ü-Überhaupt, er war so groß und Kaden war im letzten Jahr! War er jünger als er und RIESIG?? Oder waren hier alle so groß?? Oder- Okay, gut, zuhause waren auch die meisten größer als er um fair zu sein.. aber-......
      ......................Moment, wenn er sagt, sie würden sich dann öfter sehen, hieß das, er WOLLTE, dass sie sich öfter sehen und er hätte bei ihm einsteigen sollen?! War das ein Kontaktangebot?!
      Ja, mit diesem Gedanken hatte er sich die gesamte Fahrt auf Trab gehalten, direkt überdenkend, ob gerade jemand versucht hatte nett zu ihm zu sein in der neuen Stadt und er.. wirklich gefühlt nur 5 Worte gesagt hatte. Etwas, was ihn schwer aufseufzen ließ. Solange.. bis er die Schule schon von Weitem sah. Und sie sah wirklich.. RIESIG aus, größer als auf den Fotos! Und-.. mit vielen Gängen, die hoffentlich besser ausgeschildert waren als die Bahnen hier.
      Spoiler: Waren sie nicht, aber das Sekretariat war zumindest einfach zu finden und die Dame dort brachte ihn gerne zum Rektor.. welcher offensichtlich zu lange mit seinem Vater geredet hatte. Wie er drauf kam?
      "Gut, also das hier ist dein Stundenplan und hier ein Lageplan von der Schule, deine Räume habe ich mir die Freiheit genommen zu kennzeichnen." - "....Danke..." - "Morgen hast du Sportunterricht, dein Lehrer weiß Bescheid wegen deinem Asthma, also wenn du eine Pause brauchst, sag es einfach. Wegen deiner Benotung-" - "Das geht schon..! Ich meine, ich werde keine.. Bestnoten kriegen, aber ich will fair benotet werden wie alle anderen."
      Wobei er das nächste Gespräch wirklich nicht brauchte. Das hatte er mit seinem Vater oft genug darüber, dass 'fair' es für wen eingeschränktes nur war mit Hilfeleistungen.. aber es war ein Jahr. Außerdem war Kaden schon ganz aufgeregt seine Sportsachen mal für Schule benutzen zu dürfen!
      ..Trotzdem konnte ihm niemand erzählen, dass sein Vater nicht seine Finger im Spiel hatte, als er den markierten Raumplan bekam. Als wenn den jeder Schüler bekäme, oh Mann.. Aber.. egal, das würde ihn nicht aufhalten jetzt! Er hatte ja schon wen kennen gelernt, also konnte die Schule doch nur gut werden, richtig?! Dachte er. Dachte er wirklich.
      "Mhm.. eigentlich sollte sie schon- *klopf klopf* Ah!"
      Dachte er solange bis er mit dem Rektor vor der Tür stand und sozusagen 'weitergereicht' wurde an eine Dame.. die.. beim Tür öffnen schon gestartet hatte mit einem "Wir haben uns schon gewundert, wann sie unser neues Mädchen-.." und natürlich abrupt abbrach als sie.. Kaden sah. Kaden, der nur etwas angespannt seine Augen schloss einen Moment. Das war nicht das erste Mal. Definitiv nicht. Aber...... hatte.. sie wirklich das gerade vor seiner neuen Klasse an seinem ersten Tag so gesagt..?!
      "O-Oh.. Uhm- Verzeihung, Rektor, wir sollten eigentlich eine Dame namens Kaden kriegen, sagt meine Liste..?" - "..Ich bin Kaden.." - ".........Oh- Ohh! Oh Gott, t-tut mir Leid, entschuldige bitte! Ich-" - "Kein Problem, das passiert mir.. öfter, haha!", lachte Kaden es ein wenig ab, noch immer VOR der Tür stehend, bevor sich die Lehrerin, die sichtlich etwas peinlich berührt errötet war zur Klasse wandte.
      "G.. Gut. Gut, also wir bekommen heute einen neuen Mitschüler und-.. Kaden, wieso stellst du dich nicht selbst einfach vor, mh? Bitte, komm doch rein!"
      Das tat er auch. Er ging langsam in die Schritte, lächelte seiner neuen Lehrerin etwas.. zugegeben leicht frustriert zu, drehte sich zur Klasse und..
      BADUMM
      ......Und erstarrte. Erstarrte, während sein Blick über die.. VIELEN Schüler ging. Das waren nicht nur.. 11.. Das waren.. mindestens 20, 24 vielleicht!! Und das in so einem Raum, der so eng wirkte mit so vielen Schülern, wie bekamen hier alle überhaupt Luft?! Und so.. stand er da. Sein Mund erneut offen und.. kein Wort rausbringend, weil er sichtlich einen Moment überfordert war von den ganzen Eindrücken. Etwas, woraus ihn seine Lehrerin mit einem "..Kaden?" brachte. Schnell hatte der sichtlich etwas errötende Kaden seinen Körper leicht ausgeschüttelt und eine Hand angehoben mit einem "Ich-!.. Ich.. bin Kaden." -...wie wohl jeder jetzt verstanden hatte..- als holprigen Start, nur mit einem "U..nd.. uhm.." wirklich nicht.. ganz.. wissend wohin mit sich.. während sich eine Hand leicht in seinen Rucksackgurt krallte.. bis er ihn sah.
      Den Jungen von der Bahn, der ihm geholfen hatte. Und er war sich sicher, dass er auch sah, wie Kaden ihn entdeckte, so wie sich beinahe sofort vor Erleichterung etwas seine Schultern entspannten. Naja.. sie kannten sich nicht, aber zumindest war da EIN bekanntes Gesicht!! Und dann von wem, der nett zu ihm gewesen war.. also..
      "Tut mir Leid, ich habe nicht erwartet, dass ihr so.. viele seid!"
      Also konnte er ein wenig seine Nervosität ablachen und hoffte auch etwas über die.. kleine Scham hinweg zu kommen, während er mit einem "Aber ich freue mich darauf mein restliches Jahr mit euch zu verbringen!" diese klein Tortur gerne beenden wollte, als ein Junge von der Seite ihn skeptisch etwas angrinste.
      "So viele? Kommst du vom Land, oder was?" - "Mh? Uhm.. Land nicht, aber definitiv ländlicher als das hier.", antwortete er doch sehr spontan, bevor er die Hand der Lehrerin spürte an seiner Schulter, die nach hinten auf die freien Plätze nickte.
      "Gut, setz dich doch bitte, wenn du fragen hast, zöger nicht sie zu stellen, ja? Und.. es tut mir wirklich Leid."
      ..Sie würde sich noch öfter dafür entschuldigen, mh? Aber mit einem Lächeln nickte Kaden leicht und sah auf die freien Plätze. Es waren 3. Die letzte Reihe ganz links an der Tür.. vor vorletzte Reihe in der Mitte.. und.. der Platz neben dem Jungen, der so nett zu ihm gewesen war. Und NEIN, Kaden wusste nicht, wohin er sollte. Ob es nicht total aufdringlich war sich jetzt einfach neben ihn zu setzen, nur weil er einmal an der Bahn mit ihm geredet hatte..! Wer wusste schon, vielleicht war er nett gewesen, weil er dachte, er würde ihn nicht wieder sehen?!.. Also so vielleicht?
      Und wenn er nicht ganz hinten saß.. so mitten drin.. würde er sicher mehr Leute direkt kennen lernen, oder? Also machte es.. Sinn. Vor allem, weil ganz hinten die Schränke waren, auf denen Kaden die kleine Staubschicht nicht erkennen musste, um sie deutlich zu spüren, je weiter er durch die Reihen ging. Er steuerte.. WIRKLICH den Platz in der Mitte an. Und die anderen sahen es auch, sahen ihn schon regelrecht erwartungsvoll an. Und Kaden?
      .............Kaden fasste einen Moment an den Stuhl. Sah sich um. Sah erneut zu dem Jungen von der Bahn... und ging doch weiter zum Platz neben ihn. Es war nahe am FENSTER und auch gut, okay? Und außerdem.. war er nett gewesen, er fühlte sich an seiner Seite jetzt schon sicherer zwangsweise als bei den ganzen neuen Gesichtern, wobei viele etwas enttäuscht drein blickten, während das Mädchen rechts von Kadens neuen Platz mit einem "Haha, gewonnen~" grinsend den Triumph über den Neuen feierte. Was Kaden gar nicht mitbekam, der sich setzte und eigentlich nur den Jungen mit dem orangen-ähnlichem Haar anlächelte.
      "..Vielleicht sehen wir uns auch ohne die Bahn öfter, hehehe.." - "Gut, wir fangen dann an!"

    • Taylor Parker

      ... Mhm?... Sah er jetzt... irgendwie Geister? Langsam erhob sich sein Kopf, der längst den Weg auf seinen Tisch gefunden hatte um eben einfach zu chilln. Der erste Tag war sowieso immer schrecklich langweilig, immerhin ging es da nur darum die Stunden zu verteilen und Kurse zu finden. Heute lief alles ein wenig anders, nach der Typischen Einführung mit Wiederholung der Sicherheitsregeln und allem drum und dran würden sie ihre Zettel bekommen und dann los laufen um sich nicht nur für extra Kurse sondern auch für AG's ein zu schreiben... woran Taylor bei beidem Keim Interesse hatte. Wann sollte er das denn machen? Er hatte die Band, er konnte nicht einfach mal noch-.... Gut, dass er keinen Bock hatte spielte sicherlich auch eine große Rolle. Aber eben weil das heute alles auf dem Plan war hatten sie recht früh schluss, dass war das einzig positive für Taylor an diesem Tag... bisher.
      Denn als die Tür aufging und... Kaden reinkam... legte sich nur wieder ein kleines schmunzeln auf seine Lippen, als er den Kopf abstützte und eigentlich nur darauf wartete, bis der Kleine ihn sah und erkannte. Kaden... war ein wirklich schöner Name. Er hatte ihn noch nie gehört, aber es war irgendwie witzig das sie beide Namen hatten, die man mit Mädchen verwechseln könnte, mhm? Das schmunzeln wurde nur etwas größer, als er schließlich sah wie die Augen des anderen seine trafen und er sich zumindest etwas zu entspannen schien. Auch wenn von allen es eben Oscar war, der wieder seinen Kommentar abgeben musste, reagierte er doch recht ruhig was mehr als gut war. Er kam also aus einer Art Kleinstadt, da war es kein Wunder, dass die Pläne hier ihn verwirrten. Taylor SELBST war immer wieder irritiert wenn sich mal am Plan was änderte und er war hier aufgewachsen!
      Als er sich einen Platz aussuchen sollte sah Taylor nur immer wieder zwischen dem Jungen und dem Platz neben sich hin und her, hoffend das er den Wink verstand. Am Ende... wusste er nicht, ob es nun das war was ihn dazu gebracht hatte sich zu ihm zu setzen... aber er tat es! Also sollte ihm der Rest wohl egal sein. Und als Taylor dann schließlich zu ihm hinüber sah?
      "..Vielleicht sehen wir uns auch ohne die Bahn öfter, hehehe.." Er... hörte die Lehrerin nicht mal mehr. Er wusste nicht was es war, ob es dieses Lachen war oder das Licht welches geradezu perfekt auf ihn schien... aber für einen Moment war er wie gebannt. Sah ihn nur an und musste sogar etwas schlucken. Ihm war... vorhin gar nicht aufgefallen wie süß er für einen Jungen war, oder?... Durfte er einen Jungen süß finden?! ,,Ja... scheint-" -,,Taylor, darf ich?!" .... Es war klar das er ermahnt wurde in der Sekunde in der er seinen Mund auf machte und zugegeben, er schmollte ein wenig, als die Lehrerin ihm seinen Namen verriet und er eben nicht die Chance dazu bekam, aber gut.
      Statt mit ihn zu reden schrieb er einfach etwas auf seinen Block, nur um das Stück Papier dann ab zu reißen und dem Neuen gefaltet auf den Tisch zu legen, als sich die Chance ergab.

      >>Witzig das wir beide 'Mädchennamen' haben, mhm? Lass uns nachher zusammen durch die Schule gehen, ich zeig dir alles, ja?<<

      Und das erste was Kaden sah als er eben zurück zu Taylor sah war ein Schmunzeln, gefolgt von einem kleinen zwinkern, eh sie sich doch lieber auf das gesagte konzentrieren sollten. Naja oder... Kaden. Weil er hörte das alles ja schon zum gefühlt 100sten mal.
      Wie erwartet waren die ersten Stunden also ziemlich mühselig, umso entspannter wurde er als endlich die Kurszettel ausgeteilt wurden und er wusste, dass sie gleich einfach durchs Schulhaus laufen konnten und-
      ,,Hey Kaden, sollen wir dich rum führen?" ... Hah? ,,Einen Kurs aussuchen ist nicht das Problem, aber die Räume zu finden ist sicher nicht einfach wenn man-... Taylor?" Die Mädchen welche Kaden anscheinend für sich beanspruchen wollten... hatten gar keine Chance, als Taylor schon aufgestanden war und wie verständlich auch die Tasche ihres Neuzugangs nahm und sich über die Schulter warf. ,,Ich führe ihn schon rum, ich hab zuerst gefragt, ätsch~" Er streckte ihnen nur die Zunge raus, was die Mädels etwas Schmollen ließ. ,,Das ist ja wohl seine Entscheidung mit wem er-" - ,,Wollen wir?" - ,,L-Lass mich doch wenigstens Ausreden!!!" Nein. Tat er nicht. Er gab ihnen nicht mal wirklich Aufmerksamkeit, denn die lag auf dem neuem Schüler welcher wirklich viel interessanter war als all die anderen Gesichter die er schon jeden Tag die letzten Jahre sah.
    • Kaden Sinclair
      ... "Ja... scheint-" - "Taylor, darf ich?!"
      Sofort zuckte Kaden ein wenig vor Schreck in sich zusammen, als die Ermahnung kam. Bevor.. er wieder leicht zu dem Jungen sah, der anscheinend Taylor hieß.. und etwas schmunzelte bei seinem Schmollen, mit seinen Lippen ein stummes 'Tut mir Leid' formend. Und gerade fing Kaden an sich einen Block und seine Stifte rauszuholen um sich das Wichtigste mitzuschreiben, als auf eben diesem Block.. ein anderer Zettel landete. Von.. Taylor.
      "Mh?" Fragend sah er auf von dem Zettel zu ihm und zeigte fragend auf sich selbst. Naja, könnte ja auch sein, dass er wollte, dass er ihn weitergab, ja?! Aber.. er war für ihn. Und ließ Kaden sichtlich schmunzelnd -mit einem vorsichtigen Blick auf zur Lehrerin- den kleinen 'Brief' öffnen. Keine Sekunde später hörte man sehr leise das unterdrückte Lachen.. und kurz darauf sah man das erfreute Nicken hin zu Taylor. Erster Tag und er connected mit wem!! Zwar durch.. Hilflosigkeit am Bahnhof und durch Mädchennamen, aber hey!! Er war glücklich. Erleichtert. Aufgeregt! Immerhin nahm sich ihm direkt wer an, das war doch nicht selbstverständlich!
      "Hey Kaden, sollen wir dich rum führen?" - "Eh? Oh, also eigentlich-" - "Einen Kurs aussuchen ist nicht das Problem, aber die Räume zu finden ist sicher nicht einfach wenn man-... Taylor?"
      ..Vielleicht war es hier doch etwas selbstverständlicher, so wie mit dem Anbeginn der Pause sich direkt das unerwartete nächste Angebot zeigte, was sichtlich den Jungen, der gerade durch die Kursliste gehen wollte, etwas.. überforderte? Überraschte? Ihn kalt erwischte?
      So oder so, das war egal, als Kaden versuchte seine Tasche über die Schulter zu werfen.. und sie nie dort ankam. Stattdessen landete sie auf Taylors.
      "Ich führe ihn schon rum, ich hab zuerst gefragt, ätsch~" - "Du musst meine Tasche nicht tragen.. Ic-" - "Das ist ja wohl seine Entscheidung mit wem er-" - "Wollen wir?" - "L-Lass mich doch wenigstens Ausreden!!!"
      Und Kaden? Kaden sah einen Moment zwischen den Taylor und den Mädchen hin und her, weil er so zwischen den Stühlen stand.. bis.. er lachte. Mit seinem Fingerknochen leicht vor dem Mund, aber doch deutlich hörbar, bevor er sich zu den Mädchen drehte und leicht seinen Kopf neigte mit einem "Entschuldigt bitte.. Aber danke für das Angebot!" - und danach ganz Taylor gehörte. Er kannte ihn zumindest von der Bahn UND er hatte ihn als erstes gefragt! Fakt! Und Kaden hatte zugesagt also.. keine Frage eigentlich, dass er mit Taylor den Raum verließ. Selbstverständlich packte er nicht die kleine 'Karte' aus.. Er hatte ja Taylor und er wollte nicht vor ihm bevorzugt wirken, okay?!
      "Danke!.. Also wegen dem Rumführen und am Zug.. Ich wusste nicht, ob du es noch gehört hast, ich war etwas überfordert.. Die Stadt ist so laut und jeder so auf Zack! Ich wollte aber nicht unhöflich wirken..", erklärte er sich etwas.. pff- ja, spät während sein Blick über die Türnummern ging und er sie mit den Nummern auf seinem Stundenplan verglich. Aber..
      "Man muss hier viel den Raum umziehen, hm? Zuhause hatte ich mindestens 9 von 10 Fächern in ein und dem selben, aber.. Ich werde wohl nicht verloren gehen! Ich meine, wenn ich als einziges noch im Raum bleibe, weiß ich, dass ich was falsch gemacht hab, oder? U- Oh!", lachte er ein wenig und entdeckte dann auf der Kursliste relativ weit unten die AG's. Und darunter..
      "Ihr habt eine Theater-AG!.. Aber die ist bestimmt auch viel voller als bei mir zuhause, oder? Ich meine- Die Klasse ist ja schon riesig! Und wenn dann aus allen Jahrgangsstufen die AG's gefüllt werden..? Eure Aula muss riesig sein, oder?!"
      ..Man sah sicher an seinem aufgeregten Blick mit dem er Taylor regelrecht ansprang, dass er sie sehen wollte. Das war wohl.. pff- keine Frage. JA, er sollte sich seine Klassenräume angucken, aber- Prioritäten, okay?!
      "Wir haben zuhause immer die Stücke an der offenen Luft aufführen müssen, weil der Proberaum schon klein war.. keine Chance, das da noch die halbe Schule reingepasst hätte zum Zusehen.. Aber es war schön!......... W-Was nicht heißt, dass es hier nicht sicher auch schön ist!! Ich meine nur- Im Internet sah die Schule kleiner aus und-und-uhm........... Magst du Theater?"
    • Taylor Parker

      Taylor winkte den Mädchen nur zu, eh er beide Hände in die Hosentasche nahm, gar nicht wirklich daran denkend Kaden den Rucksack wieder zu gehen. "Danke!.. Also wegen dem Rumführen und am Zug.. Ich wusste nicht, ob du es noch gehört hast, ich war etwas überfordert.. Die Stadt ist so laut und jeder so auf Zack! Ich wollte aber nicht unhöflich wirken.." - ,,Regel Nummer eins in der Großstadt: Jeder ist auf sich fixiert. Ergo ist unhöflich sein... nichts unnormales. Aber keine Sorge, ich habe es gehört." Es wunderte ihn nicht das es in seiner kleinem Stadt ganz anders zuging. Die Menschen hier waren... ehr auf sich fokussiert. Was Taylor persönlich sehr gut fand, so hielten sich andere zumindest aus den eigenen Angelegenheiten raus. Aber er konnte sich auch vorstellen, dass das ziemlich ungewohnt für ihren Neuzugang war.
      Taylor wusste zugegeben nicht wirklich wo er bei dem Jungen zuerst antworten sollte. Erst waren sie bei den Räumen und das sie oft umziehen mussten, dann sah er das es eine Theater AG gab an der er anscheinend interessiert war und wollte dann die Aula sehen und erzählte das er an seiner Schule wohl auch im Theater war, eh schließlich... "Magst du Theater?" eine Frage kam auf die er sehr automatisch antwortete. ,,Nicht wirklich."..... Und gleich etwas abwinkte, weil das doch sehr unsensibel war nachdem er ihn so aufgeregt von alledem erzählt hatte. ,,Also... ich mag Theater. Schon. Irgendwie. Kommt auf das Stück an, schätze ich. Vielleicht mag ich es auch einfach nicht weil die Theater AG seit Jahren will das ich ihnen beitrete, keine Ahnung." Er lief eine kleine Kurve und legte dabei auch kurz den Arm locker um Kaden, damit er ihn in die Richtung zur Aula führen konnte. Immerhin wollte er die doch sehen, oder? ,,Tatsächlich sind nicht so viele in der Theater AG wie man denken könnte. Es gibt unglaublich viele AG's, es steht nicht mal alles da drauf... die Schulband zum Beispiel, aber einfach, weil die eigentlich immer wieder besetzt wird." Ein wenig grinste er, einfach weil er... Ja nicht gleich alles von sich verraten musste, mhm? So blieb er noch ein wenig.. interessant. So zumindest sah er das. ,,Was übrigens die Räume abging... halt dich da einfach an mich bis du klar kommst, mhm? Immerhin kennst du mich jetzt doch schon, da kannst du auch mit mir zusammen von Raum zu Raum laufen." Einen Moment grinste er noch, er er mit ihm nur um die Ecke durch zwei geöffnete Türen ging und ,,Tadaaa~" sie in der Aula waren die -pff- wahrscheinlich das 10fache von dem war, was Kaden gewohnt war. Also ja, hier drin hatten definitiv genug Leute-
      ,,T-Taylor?!" - ,,Oh Gott willst du in deinem Letzten Jahr zu uns?! Wirklich?!" - ,,W-Wir machen es dir auch einfach mit den Texten! Nur Lieder! Wir-" - ,,Hey Hey, ganz ruhig, ich führe nur meinen neuem Freund herum~" Womit sein Arm nochmal um Koda ging, er ihm grinsend entgegen zwinkerte und ihn etwas in die Richtung der anderen schob welche... sicht lich enttäuscht waren und nur einer nach den anderen seufzten. Vor ihnen waren gerade 3 Jungs, eben die drei die die AG so zu sagen führten, weswegen Taylor sich auch nochmal etwas zu dem schwarzhaarigen beugte. ,,Eigentlich sind es mehr. Es sind... so... Wie viele seit ihr grade Eric?" -,,Normalerweise sind wir 15!" - ,,Und mit den heutigen Neuzugängen?"- ,,.... 15... A-Aber es war auch noch niemand hier!!! Sie kommen sicher noch!" - ,,Ahhh... die AG geht echt den Bach runter..." - ,,Jetzt sei doch nicht so pessimistisch, Even! Das wird schon noch!" Taylor schmunzelte nur ein wenig, als er nur darauf wartete das der kleine Schwarzhaarige etwas sagte. Klar, sie waren vielleicht eine große Schule... aber so mies es vielleicht klang, niemand hatte wirklich Interesse an der.. Theater AG...
    • Kaden Sinclair
      "Nicht wirklich." - "..Ouh.."
      Das.. war ja nicht schlimm! Sie konnten sich auch ohne Theater-AG anfreunden. Auch wenn sein Blick kurz trüb wurde beim Gedanken, nicht mit seinem neuen Freund-
      "Also... ich mag Theater." - "Mhm!?" - "Schon. Irgendwie. Kommt auf das Stück an, schätze ich. Vielleicht mag ich es auch einfach nicht weil die Theater AG seit Jahren will das ich ihnen beitrete, keine Ahnung." - "Und du will-Ah!"
      ..Es war für ihn etwas selbstverständliches, dass er leicht rot auf den Wangen wurde als Taylors Arm sich um ihn legte. Auch wenn.. es nur zum Navigieren war- Führte Taylor nicht sowieso ihren Weg?! Kaden wäre doch nicht ohne ihn weiter.. gelaufen..... Stadtkinder, huh?...
      Kaum hatte Kaden höflich den Arm von ihm abgestreift, sah er neugierig zu seinem neuen Freund auf, der weiter erzählte. So viele AG's.. Da machte es wohl Sinn. Es waren sicher dann alle AGs recht klein!
      "Das ergibt Sinn.. und ich meine, eine Schulband kann ja gar nicht so riesig sein, sonst wäre es ja ein halbes Orchester.", lachte Kaden ein wenig und.. JA, bekam definitiv etwas große dankbare Augen, als er hörte, dass Taylor ihm mit dem Räumen helfen würde. A-Also da war es definitiv egal, dass er wohl nicht so.. sehr Theater mocht-
      "Tadaaa~" - "W-Wow! Das ist ja..!.." - "T-Taylor?!"
      ..Während der kleine Teil der AG große Augen von Taylor bekam, konnte Kaden sich gar nicht satt sehen oder hören. So viel Platz.. dieser zarte Hall..! Das war -..für ihn- ja fast so groß wie ein echtes Theater!.. Also ein kleines, aber-!
      "Hey Hey, ganz ruhig, ich führe nur meinen neuem Freund herum~" - "Ah- T-Taylor..!"
      Verlegen wurde Kaden aus seiner Welt gerissen mit dem nächsten Arm um sich, zu dessen Besitzer er leicht errötend aufsah und.. nur noch ein Stück mehr errötete bei dem Zwinkern. Also.. zumindest bis er mit einem "O-Oh..!" den Fremden entgegengedrückt wurde regelrecht und.. naja das Schicksal irgendwie seinen Lauf nahm.
      "Eigentlich sind es mehr. Es sind... so... Wie viele seit ihr grade Eric?" -"Normalerweise sind wir 15!" - "Und mit den heutigen Neuzugängen?"- ".... 15... A-Aber es war auch noch niemand hier!!! Sie kommen sicher noch!" - "Ahhh... die AG geht echt den Bach runter..." - "Jetzt sei doch nicht so pessimistisch, Even! Das wird schon noch!" - "15?! Das sind doch mehr als genug, wenn alle anpacken!"
      Und als Kaden den ersten Schritt von Taylor weg und auf die Jungs vor sich zu machte mit diesem begeisterten kleinen Strahlen, das definitiv nicht mehr aufzuhalten war. Kaden legte den Kursplan auf einen Stuhl neben sich und hob seine Hände begeistert vor seine Brust, das tuend.. was er am Besten konnte wohl. Reden über Dinge, die ihn begeisterten.
      "Wir waren an meiner alten Schule 13 und wenn man nur 7 überreden kann auch auf der Bühne zu stehen, dann sind es nur kleine Änderungen, die ein Stück komplett machen können! Macbeth zum Beispiel! Wenn man einen Macbeth, eine Lady Macbeth und einen König Duncan hat, dann kann man die Söhne auch nur mit einem Schauspieler besetzen! Die meisten in unserem Alter kennen die Original-Geschichte doch sowieso nicht mehr! Genauso wie die drei Hexen! Wenn man nur eine hat und man einen guten Bühnenmaler findet, könnte man die anderen zwei einfach stumm machen und auf eine Extraleinwand mit raufzeichnen! Mit dem richtigen Toning und Licht fällt es gar nicht auf, außerdem ist es gerade für Schüler der Unterstufe viel leichter zu verfolgen, wenn es nicht so viele Sprechrollen sind! Klar, man muss dann deutlich mehr Energie in die Kostüme legen um trotzdem viele Reize für Zuschauer zu haben und natürlich gute Musik, aber man muss das Rad ja nicht neu erfinden! Es gibt im Internet viele Inspirationen und es gibt hier doch einen Näh-Club! Ohne die Clubs zusammen zu setzen, können sie doch super zusammen arbeiten, wenn sie die Zeit finden.. Immerhin sagt Taylor, es sind viele AG's, da gibt es sicher ein paar, die sich über Kooperationen freuen! Nicht wahr?!"
      Und.. DANN stoppte er endlich langsam, von den drei Jungs vor ihm, die... sichtlich sprachlos waren von dem Enthusiasmus vor ihnen.. rüber zu Taylor.
      "Dich scheinen doch viele zu mögen, oder nicht?! So viele, wie dich ansehen, wenn du rumläufst im Flur!? Selbst wenn du nicht das Theater so sehr magst um mitzumachen, könntest du doch wie eine Art Vermittler andere Clubs fragen! Und du hast doch gesagt, ihr habt eine Schulband, oder nicht?! Wenn sie nur zu offiziellen Anlässen spielen eigentlich, freuen sie sich doch sicher zu spielen, während man die Bühne umbaut - immerhin dauert das mit 16 Leuten doch etwas!" - "16?!" - "Auch wenn ich es cooler fände, wenn wir in einer AG wären.. aber wir können so trotzdem Spaß haben zusammen, oder?! Und zu einem coolen Jungen wie dir, sagt eine geschlossene Gruppe wie die Schulband bestimmt auch, ja!" - "Die Schulband.. sagt zu Taylor 'Ja'? Was-" - "P-Psht!! Er will in die AG, wir hatten lange niemand neuen, versau den Moment nicht!!"

    • Taylor Parker

      Nicht nur die Jungs vom Theater waren sprachlos von dieser Euphorie. Auch Taylor stand da und blinzelte etwas, als er dem Neuen zuhörte wie er davon schwärmte ein Stück auf zu führen von dem er noch nie gehört hatte. Wie er den anderen wirklich Mut machen wollte und sogar andere Clubs mit diesem verbinden wollte... Er hatte keine Ahnung ob es daher kam das er eben aus einer kleinen Vorstadt kam, aber er war irgendwie sehr anders als die anderen. Es waren öfter welche zu ihnen gezogen, aber die waren waren ehr zurückhaltend und schüchtern aber... er?... Wenn ihm etwas Freude machte konnte man ihn wohl nicht mehr aufhalten.
      "[...]Und du hast doch gesagt, ihr habt eine Schulband, oder nicht?! Wenn sie nur zu offiziellen Anlässen spielen eigentlich, freuen sie sich doch sicher zu spielen, während man die Bühne umbaut - immerhin dauert das mit 16 Leuten doch etwas!" - "16?!" - "Auch wenn ich es cooler fände, wenn wir in einer AG wären.. aber wir können so trotzdem Spaß haben zusammen, oder?! Und zu einem coolen Jungen wie dir, sagt eine geschlossene Gruppe wie die Schulband bestimmt auch, ja!" Taylor sah ihn an und... konnte nur einen Moment sich eine Hand vor den Mund halten und ein wenig zur Seite sehen. Er... bildete sich das doch nicht ein, oder? Kaden war... doch wirklich irgendwie süß... nicht? Das konnte doch nicht nur er sehen... ,,Also... ich bin mir sicher, dass ich die Schulband überreden könnte... aber ich weiß nicht ob die Musik die gespielt wird wirklich in ein Theater passt..." Einen Moment schmunzelte er, eh sein Blick wieder auf Kaden ging und er die Hände in die Hosentaschen steckte. Er hatte sich etwas beruhigt aber... uff... sein Kopf war zugegeben noch immer ein wenig wirr. ,,Ich kann ja mal den Leadsinger fragen..." ........ ,,Er hat ja gesagt." Sein Grinsen wurde nur noch breiter, als er etwas mit den Schultern zuckte und die Katze damit wohl aus dem Sack war. ,,Naja... Du solltest dir merken, dass ich immer für eine Überraschung gut bin~" ... Oder eben das er nicht alles von sich gleich erzählt, dass konnte er hslten wie er wollte. Aber so wirklich... ging es ihm nicht aus dem Kopf. Wollte er wirklich so sehr, dass sie in eine AG gingen?... Konnten sie dann nicht in eine andere?! Das- Uff... aber zugegeben er... dachte das erste mal wirklich darüber nach und das nur wegen ihm. Nur weil er komischerweise ihn nicht enttäuschen wollte. Und da er eh sonst in keinen Kurs ging...
      ,,Und du hast recht, mit 17 Leuten ist der Theater Kurs schon gut dran."-,,.... 17?!?!?! Da- WAS?!" - ,,Du du du trittst uns auch bei?! Nach all den Jahren?! Wie-Wieso bist du nicht schon vorher-" -,,Naja, ihr habt mir nie ein gutes Angebot gemacht..." Die drei Jungs wollten ALLE anfangen zu diskutieren ber... ganz ehrlich? Sie waren nur froh, dass Taylor anscheinend in ihre AG kam, sa würden sie nichts riskieren. ,,Hier müssen wir uns einschreiben, mhm?" Fragte er nach und tat dann eben auch genau das, mahnend aber zu den drei Jungen sehend. ,,Ich werd keine ewig langen Texte üben. Teilt mich einfach im Hintergrund mit ein."... Natürlich schmollten sie! Sie wollten Taylor ja eben wegen seiner Stimme! Aber nein, sie sagten nichts. Schmollten eben und gingen doppelt sicher das sie unterschrieben hatten, ehe Taylor mit einem Kopfnicken Kaden eben deutete das er ihm folgen sollte. ,,Die AG ist jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag... Mittwoch wird für mich schwer weil ich da eigentlich mich mit der Band treffe, aber das packen wir schon." Zur Not würden sie es etwas verschieben, dass ging ja alles. ,,Na komm... ich zeig dir noch ein wenig die Schule, ja?"
      Und das tat er auch. Von der Bibliothek zu den einzelnen Räumen, er zeigte ihm wo es zur Cafeteria und in de Schulhof ging, sogar wo die Sporthalle war.. und beobachtete ihn dabei genau. Wann er aufgeregt wurde, hörte jedem seiner Worte zu... und würde natürlich auch wenn er ihm jetzt alles zeigte mit ihm zusammen überall hin gehen. Zumindest bis er klar kam oder... vielleicht andere Freunde fand, mhm? Er konnte sich nicht vorstellen, dass er nicht schnell Freunde finden könnte. So offen wie er ja doch zu sein schien... ,,Komm mit, ich zeig dir was..." nickte er ihn zu einer Tür welche zum Dach führte, auf das er auch einfach mit ihm hoch ging. Klar war es... eigentlich nicht erlaubt. Aber das Dach war eingezäunt und IMMER offen, also so sehr konnte es die Lehrer dann ja nicht stören. Oben angekommen setzte er sich auf den Boden und klopfte neben sich etwas, sah dann mit Kaden etwas über die Dächer. Die vielen Häuser und Gebäude, den kleinen Park den man in der Nähe erkennen konnte.. ,,Es ist sicher ganz anders als deine Schule aber... ich bin mir sicher du wirst klar kommen." Kam es von ihm, eh er lächelnd wieder rüber zu ihm sah. ,,Wieso seit ihr eigentlich umgezogen? Also... ich bin nur neugierig. Du musst es mir nicht sagen."
    • Kaden Sinclair
      "Also... ich bin mir sicher, dass ich die Schulband überreden könnte... aber ich weiß nicht ob die Musik die gespielt wird wirklich in ein Theater passt..." - "Hat nicht jede Band auch das ein oder andere ruhige Lied?! Außerdem freut sich sicher die ganze Schule, wenn sie involviert sind.. Komm schon, Taylor!" - "Ich kann ja mal den Leadsinger fragen..." - "Ja?! Das wär-" - "Er hat ja gesagt."
      Und damit.. sah man deutlich die Verwirrung in Kadens Augen als er Taylor nur etwas anblinzelte. Gefolgt von einem sehr verspäteten "....Hah?", als er nur nach und nach verstand, was das genau.. bedeutete. Und bei der Erkenntnis nur deutlich errötete mit einem erneuten "H-Hah?!", das bei dem breiten Grinsen seines Gegenübers nicht gerade leiser wurde.
      Er.. war der Sänger in der Schulband, wo man gar nicht rein kam? Und jetzt, wo er genauer drüber nachdachte... Er war beliebt.. Und die Stecker an seinen Ohren passten ins Klischee.. und..
      "...Ohhhhhhhhhh..." - "Und du hast recht, mit 17 Leuten ist der Theater Kurs schon gut dran." - "Erst recht mit 17- Warte, wirklich?!" - ".... 17?!?!?! Da- WAS?!" - "Du du du trittst uns auch bei?! Nach all den Jahren?! Wie-Wieso bist du nicht schon vorher-" - "Naja, ihr habt mir nie ein gutes Angebot gemacht..."
      Und da.. konnte Kaden nur ein bisschen triumphal sich das Grinsen verkneifen. Der begehrte Lead-Sänger, der nicht in die Theater-AG wollte, trat bei, weil Kaden gute Ideen hatte!.. Dachte er. Dass es an.. Kadens Person lag, das ahnte er noch gar nicht, auch wenn er sich trotzdem geschmeichelt fühlte und gerne seinen Namen direkt unter Taylors setzte..
      Taylor Parker.. und Kaden Sinclair.. in der Theater-AG.. Man könnte sie wirklich für Mädchen missverstehen, hm?
      "Ich werd keine ewig langen Texte üben. Teilt mich einfach im Hintergrund mit ein." - "Es gibt viele große Rollen, die mehr durch ihren Akt als durch den Text glänzen! Und gerade bei weniger Text ist es sehr wichtig, wie du ihn rübe- Ah- ja!"
      Bevor Kaden sich wieder hochfahren konnte, bemerkte er natürlich das Nicken und winkte seiner neuen AG noch einmal zu, bevor er mit ihm.. ging.
      "Die AG ist jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag... Mittwoch wird für mich schwer weil ich da eigentlich mich mit der Band treffe, aber das packen wir schon." - "Oh.." - "Na komm... ich zeig dir noch ein wenig die Schule, ja?" - "Ja! Und- Ich meine, wenn du willst und das geht, kann ich dir in der Band mit Tragen helfen, dann geht alles sicher schneller! Ich will ja nicht, dass du Probleme kriegst und gestresst bist.. überleg es dir!"
      Aber.. JA, er freute sich. Er freute sich unendlich wie an seiner alten Schule in einer AG zu sein, die er mochte - und das sogar mit seinem ersten Klassenfreund! Und wenn er seine Hilfe annahm, könnten sie zusammen von der Klasse zur Band gehen, Kaden könnte auf ihn draußen- Kaden würde auf ihn draußen warten, sie konnten zusammen in die Aula und am Ende teilten sie sich ja sogar ein Teil der Zugfahrt! Von so viel Glück.. hatte er kaum sich getraut zu träumen an seinem ersten Tag hier, aber Taylor.. war toll. Er zeigte ihm gefühlt ALLES, wenn auch.. zumindest es Kaden vorkam, als gäbe es hier sehr weniger Toiletten, aber diese riesige Cafeteria war für ihn unglaublich. Der Schulhof, der gefühlt größer war als sein altes Schulgebäude - wovon er natürlich ganz begeistert Taylor erzählte -, die Bibliothek, in der er definitiv die Manga-Abteilung vermisste, aber.. es war eben eine Schulbibliothek.. und ja, vielleicht kamen von Kaden auch Fragen, die für Taylor komisch wirkten. Zum Beispiel die Frage, ob sie beim Raumwechsel alle auf den selben Plätzen blieben oder das von Raum zu Raum unterschiedlich war. Wo das Krankenzimmer war. Wie er laufen sollte, wenn er sich doch mal verlief um etwas zu finden, was er kannte - wobei da die Antwort 'Treppen runter bis zum Ausgang' irgendwie sehr naheliegend war im Nachhinein.. und ganz zum Schluss..
      "Komm mit, ich zeig dir was..." - "Oh, eh-.. Da-.. Da war eigentlich ein Schild mit-..", deutete Kaden bei den Treppenstufen auf das Schild 'Betreten verboten', was gekonnt ignoriert wurde und den Neuen doch etwas schwitzen ließ, zugegeben. Er wollte nicht an seinem ersten Tag Ärger bekommen, aber.. ganz ehrlich? Gleichermaßen wollte er nicht wie ein Angsthase vor Taylor dastehen. Das war es wohl, was ihn hauptsächlich dazu brachte ihm weiter zu folgen, bis.. ihm der Atem wohl stoppte.
      "..Woow..!.. W-Wow!!", kam es von ihm, als er über das ganze Gelände sehen konnte.
      "I-Ich kann sogar die Bahnstation sehen!" - "Es ist sicher ganz anders als deine Schule aber... ich bin mir sicher du wirst klar kommen." - Ich hoffe es, es ist wirklich.. RIESIG!", lachte er ihm etwas entgegen, und sah gar nicht zu Taylor auf im ersten Moment, weil er so gebannt vom Ausblick war. Zumindest solange bis er.. ansprach.. worauf er eigentlich gefasst sein sollte und trotzdem fühlte sich Kaden irgendwie kalt erwischt.
      "Wieso seit ihr eigentlich umgezogen? Also... ich bin nur neugierig. Du musst es mir nicht sagen." - "Ah-Uhm-..", stammelte er erst etwas vor sich hin und sah Taylor beinahe erschrocken an. Was.. dumm war, wie gesagt, er war der Neue, natürlich wurde er das gefragt. Aber eine Antwort hatte er.. sich nicht wirklich überlegt. Weshalb er sich etwas am Kopf kratzte und sichtlich darüber nachdachte, wie er antworten sollte. Sie kannten sich gerade ein paar Stunden, war es da komisch das so zu erzählen? Dass er seinen Vater suchte? Etwas.. zu privat, oder?!
      "Ich... uhm.... Es ist.. etwas kompliziert, und ich möchte noch nicht ins Detail gehen, okay? Also-! Irgendwann bestimmt, aber ich meine, wir.. haben uns gerade erst kennen gelernt. Aber lass mich dir sagen, dass meinem Dad und mir der Tapetenwechsel sicher gut tut! Es geht.. ein wenig um einen Neuanfang. Und ich meine, die Schule ist renommiert, mein Dad hat direkt einen Job im Krankenhaus bekommen, also.. jetzt oder nie, mh?"
      ..Das war nicht gelogen, es waren eben viele Gründe. Aber er wollte nicht direkt von Tag 1 der adoptierte Junge mit der verstorbenen Mutter sein, wenn man.. das verstand? Zuhause hatte er so viel Mitleid bekommen, worüber er sich natürlich freute. Es war lieb. Aber... er wollte.. eben das nicht mehr. Zumindest für eine Weile, wollte er 'normal' sein. Nicht, dass er sich sonst unnormal fühlte, aber es fühlte sich einfach falsch an damit direkt hausieren zu gehen, wo sie sich kaum kannten.
      "Außerdem wollte ich schon immer mal in eine große Stadt mit Freizeitpark! Wo ich herkomme, war nie einer in der Nähe, ich bin furchtbar aufgeregt ihn irgendwann hier zu besuchen! Und wusstest du, dass ihr 7 Theaterhäuser hier habt?! Also.. wenn man die Werkstätten mit dazu zählt, zugegeben, aber ich tu es! Das ist doch unglaublich!! Und du? Kommst du von hier?"
      Ja, die logische Konsequenz dazu, dass er ihn noch nicht genug kannte, war.. mehr kennenlernen. Auch wenn die Pause nicht mehr lange war, und-
      "Oh..! Und wo.. wir gerade sowieso alleine sind..", unterbrach er ihn doch noch einmal kurz und lehnte sich.. etwas näher zu ihm, im Begriff ein wenig zu flüstern. "Ich muss nach der Schule woanders hin.. Kannst.. du.. vielleicht mir nochmal helfen..? Die.. Bahn.. also-..."
      ..Viel weiter musste er sicher nicht sprechen. Offensichtlicher Weise hatte er ja Probleme mit ihr! Er war sich kaum sicher, ob er nach Hause fand, aber.. es war Tag 1 und er wollte nicht länger warten. Deshalb war sein Anhänger in seiner Hosentasche an seinem Asthma-Spray...... Er wollte hiernach.. direkt zur Adresse seines leiblichen Vaters und Nägel mit Köpfen machen.
    • Taylor Parker

      Es war mehr als okey, dass er nicht wirklich darüber reden wollte. Es stimmte ja, sie kannten sich nicht mal 5 Stunden, da musste er ihm ja nicht alles erzählen. Taylor war wohl der letzte der einem sowas übel nahm, weswegen er auch nur verstehend nickte und lächelte. ,,Ein Tapetenwechsel kann immer mal gut tun, ich hoffe das es euch beiden gut ergehen wird." Wenn er nur noch seinen Dad hatte.. vielleicht waren seine Eltern frisch geschieden? Irgendwie sowas? Er wollte nicht voreilig über ihn denken, weswegen er den Gedanken auch gleich abschüttelte und ihm stattdessen zuhörte wie er.. davon erzählte in einen Freizeitpark zu gehen, mhm? Und die Theater fand er logischerweise auch toll... Das sollte er sich vielleicht merken. [...] "Und du? Kommst du von hier?" - ,,Naja"- "Oh..! Und wo.. wir gerade sowieso alleine sind.." ... Es wäre auch eine Kunst bei ihm wirklich zu Wort zu kommen, mhm? Pff.. schmunzelnd beugte er sich selbst etwas zu ihn, als wäre es ein Geheimnis das er ihm erzählen wollte. "Ich muss nach der Schule woanders hin.. Kannst.. du.. vielleicht mir nochmal helfen..? Die.. Bahn.. also-..." - ,,... Nach der Schule? Du meinst... gleich?" Er schob den Ärmel seiner Jacke hoch, deutete auf seine Uhr. Eine... Uhr der man ansah, dass er sie schon lange hatte. Das Glas war an einer Stelle aufgeplatzt, er hatte nur mit einer Feile etwas die Kanten entfernt, weswegen man an der Stelle jetzt die Ziffern nicht mehr wirklich erkennen konnte. Sie hatte Kratzer und das Leder war nicht das beste, aber es war nunmal das letzte Geschenk seines Großvaters und das wollte er in Ehren halten... Auch wenn sie so kaputt war bereits. Darüber waren mehrere Armbänder, auch auf der anderen Seite Trug er einige... wenn schon Klischee dann richtig, oder? ,,Wir haben heute schon Mittag schluss, also in etwa einer halben Stunde. Das ist am ersten Tag immer so, da geht es echt nur um die Einführung und die AG's und da wir das alles erledigt haben können wir uns dann auch gleich los machen." Er steckte seine Uhr wieder weg, erhob sich dann auch wieder ein wenig um seine eigentliche vorherige Frage zu beantworten. ,,Und da ich von hier komme und mich gut auskenne... helfe ich dir natürlich gern. Ich bin hier aufgewachsen, ich kenne nichts anderes eigentlich.. Ich war oft bei meinen Großeltern, sie leben auf einem Dorf, so richtig Bauernhof mäßig. Das war damals immer sehr cool." Ein wenig grinsend schüttelte er den Kopf und strich sich über das orangene Haar, den Kopf etwas dabei schräg legend als die Hand in seinem Nacken lag. ,,Wir können ja noch ein wenig durch die Schule laufen... Wo musst du denn hin?" Er ließ sich die Adresse geben, hob aber als er diese hörte nur eine Augenbraue. ,,In die Gegend willst du? Soweit ich weiß wohnen da nur Reiche Schnösel... aber geht klar, wir können die 7 nehmen, dann fahr ich mit dir mit. Ich kann mit der auch zu einer Haltestelle bei mir in der Nähe, dass geht schon klar. Dann verläufst du dich wenigstens nicht, mhm?~" Ein kleines Lachen kam über seine Lippen, als er mit ihm schließlich wieder Richtung Tür ging und.. ,,Ich bin fast jede Pause hier. Ab und an sind hier zwar auch Leute aber.. es ist immer recht entspannt. Wenn du mal nicht weißt wohin kannst du mich gern besuchen..."
    • Kaden Sinclair
      "... Nach der Schule? Du meinst... gleich?" - "Eh? Es ist doch erst-... Es ist fast 12!"
      ..Für Kaden eben undenkbar so früh Schluss zu haben, okay?! Aber er erklärte Taylor ihm auch schnell. So.. lief es hier am ersten Schultag also immer. Nichts, was Kaden noch einmal erleben würde um fair zu sein, es war immerhin sein letztes Jahr, aber die Überraschung war offen zu sehen. Ob.. er so früh überhaupt zuhause wäre? Wenn er arbeitete und später kam, wäre es weird, wenn Kaden vor seiner Wohnung.. auf ihn wartete, richtig?! Und ja, das machte Kaden etwas unsicher, ob er es direkt tun sollte, aber.. er wollte es. Er wollte es wissen, er wollte ihn sehen. Weshalb er nur Taylor etwas zunickte erst, stumm und etwas nachdenklich, bevor er doch etwas lachte als er hörte, dass Taylor zu seinen Großeltern oft in einem Dorf war.
      "Dich kann ich mir kaum auf einem Dorf vorstellen..!", schmunzelte er, denn so wie Taylor aussah? Selbst die alte Uhr hatte eine Ästhetik, die.. naja irgendwie nur in einer Stadt funktionierte, oder? Und so offen wie er auftrat und alles.. Er wirkte wie ein 'zu nettes' Stadtkind, wenn das Sinn machte!
      "Wir können ja noch ein wenig durch die Schule laufen... Wo musst du denn hin?" - "Oh, eh.. hier!"
      Natürlich hatte er die Adresse aufgeschrieben und so reichte er Taylor nur den Zettel und.. blinzelte sichtlich irritiert, als er hörte dort wohnten reiche Schnösel. Wieso er irritiert war? Naja.. wieso.. sollte ihn jemand weggeben, der Geld hatte? Doch nur.. weil sie dann kein Kind wollten, richtig? Und wenn Kaden dann vor der Tür stand..?.. Ob.. das so.. gut ankam..? A-Aber er hatte ja seine Adresse abgegeben beim Amt, er durfte ihn doch also.. sehen, richtig?!.. Oder wusste.. er das vielleicht gar nicht mehr? Es waren immerhin 18 Jahre.. Oder vielleicht war die Adresse gar nicht so aktuell, wie er dachte..
      All die Gedanken schwirrten in seinem Kopf, während er aber Taylor doch sehr dankbar war, dass er sogar mit ihm fahren wollte. Etwas, was er natürlich mit einem "Das wäre großartig!" direkt annahm und ihn erleichterte. Auch, dass er mit.. sowas wie einem Freund den Weg nicht alleine machen musste. Und Taylor würde ihm sicher auch erklären, wie er von dort nach Hause kam, so nett wie er war?! Und ganz zum Schluss..
      "Ich bin fast jede Pause hier. Ab und an sind hier zwar auch Leute aber.. es ist immer recht entspannt. Wenn du mal nicht weißt wohin kannst du mich gern besuchen..." - "Sehr gerne, Taylor.."
      Damit endete der 'Schultag'. Taylor führte ihn weiter rum und zeigte ihm ein paar AGs, in die Kaden offensichtlicher Weise nicht eingetreten war - zusätzliche Kurse würde sich Kaden zuhause überlegen. Die Liste musste er ja nicht direkt abgeben. Aber dann ging es nur noch in diese Gegend, wie angekündigt ließ er sich von Taylor noch erklären, wie er von hier nach Hause kam - also ja. Natürlich sagte er ihm seine Adresse grob - und verabschiedete sich mit einem Lächeln, einem kleinen Nicken und einem "Vielen Dank für den Tag..! Ich weiß nicht, was ich ohne dich getan hätte, hehe.. Wir sehen uns morgen, ja? Vielleicht.. schon am Bahnsteig." und machte sich auf den Weg. Nach 10 Schritten übrigens sich umdrehend und zurück laufend im Versuch Taylor zu finden noch, aber natürlich war die Bahn direkt weiter gefahren, also.. keine Ahnung, was er sich gedacht hatte.
      "Ah.. Ich.. kann ihn morgen auch noch nach seiner Nummer fragen!"
      Also machte er sich auf den Weg.
      Auf den Weg in die Gegend mit den.. großen Häusern, die er nicht erwartet hatte zu sehen. Den teilweise älteren Menschen, die ihn beinahe streng begutachteten im Vorbeigehen - wobei Kaden sehr froh war, dass er ja sehr ordentlich gekleidet war in seiner Uniform..
      Und er lief eine Weile bis.. er das Haus fand, in dem sein Erzeuger wohl wohnen sollte. Überall standen Garagen, so dass er keine Einsicht hatte, ob jemand zuhause war. Immerhin stand kaum ein Auto auf der Straße.. Und ja, er wurde.. nervös. Unsicher. Auch als er den Anhänger aus seiner Tasche gekramt hatte und sich umgehängt hatte in der Hoffnung es würde.. etwas einfacher machen.


      Und ja, er stand.. eine ganze Weile vor der Tür und traute sich nicht zu klingeln. Der Nachname stimmte.. Dran stand 'Flynn'.. Sean Flynn. Er war so aufgeregt gewesen hier her zu ziehen und ihn kennen zu lernen und doch bereute er es in diesem Moment etwas. Was, wenn er ihn gar nicht sehen wollte? Wenn er ihn nur wegschickte? W-War Kaden überhaupt bereit dafür, dass seine Traumvorstellung von seinen leiblichen Eltern platzte? Da er sie nicht kannte, konnten sie ihn nicht enttäuschen. Er hatte sich Eltern vorgestellt, die sich ihn nicht leisten konnten und nur das Beste für ihn wollten und.. froh wären zu wissen, dass Kaden in seinen neuen Eltern das Beste gefunden hatte und glücklich war. Aber das hier.. sah.. nicht aus wie.. naja, dieses Klischee von einem Paar aus dem 'Brennpunkt'. Auch wenn es vor 18 Jahren anders hätte aussehen könnten, aber.. hier war viel Arbeit hinein geflossen. Vielleicht hatten sie schon eine neue Familie, neue Kinder und Kaden.. störte?
      Und er war so weit weg von seinen alten Freunden. Er war.. alleine. Natürlich hatte er Taylor nicht mitnehmen können, sie kannten sich kaum, aber gerade wäre.. Kaden.. doch gerne nicht alleine dabei, wie er sich in seinen Rucksack krallte und schwer schluckte. Und als zufällig ein Hund hinter ihm bellte und der Junge aufschreckte.. war es wie der Startschuss. Ohne nachzudenken drückte er die Klingel und-.. JA, überlegte vielleicht doch wegzulaufen. Dafür öffnete sich die Tür aber deutlich zu schnell und ließ Kaden erst einmal........ stumm bleiben.
      ERNEUT öffnete sich sein Mund und kein Ton kam raus im Versuch etwas zu sagen, nur dieses "U-Uhm.." und ein.. Schlucken.. und ein kurzes Kopfschütteln, während er sich NOCH fester an die Träger seines Rucksacks krallte und sich verbeugte, wobei der Anhänger natürlich offen vor ihm hinunter hing.
      "G-Guten Tag! Ich.. uhm.. Ich heiße.. Kaden Sinclair.. und.. suche.. Sean.. Flynn?"
      Kurz darauf ging sein unsicherer Blick wieder nach oben. Ob.. er das war? Er sah so jung aus. Wobei sein Dad war auch nicht so alt, oder?.. Aber er war ja schon etwas älter gewesen bei seiner Adoption.. Also müsste sein leiblicher Vater doch älter sein als Gabriel. In der Norm zumindest. Hier kam er noch nicht drauf, dass.. er DESHALB freigegeben wurde zur Adoption. Weil sie vielleicht.. zu jung gewesen waren. Wie erwähnt, Kaden hatte sein eigenes kleines bröckelndes Bild, wieso er nicht gewollt gewesen war.

    • Sean Flynn

      ,,Nein... Nein nein, ich meinte nicht-... Sie müssen die Datei nochmal neu öffnen... Es bringt nichts wenn sie nur das Fenster schließen, sie müssen das Programm runter fahren und dann nochmal neu-.... Ich kann ja nichts dafür das der Fehler aufgekommen sind, ich bin nur für die Problembeseitigung da.." Erschöpft strich sich Sean über sein Gesicht, während er dem wütenden Kundem am Hörer zuhörte. Leider blieb sowas nicht aus, wenn niemand anderes in der Firma Zeit hatte oder eben ein schwierigeres Probmem anstand... wobei er das abstürzen des Programms als solches definitiv nicht hinstellen würde. Es war gerade mal Mittag und Sean war es schon satt, der große Vorteil am Homeoffice war eben wirklich das er in seiner Jogginghose und einem einfachen Shirt zuhause rumsitzen konnte ohne das es jemanden-
      *DingDong*
      ....... So viel dazu. ,,Sir... Sir sie- Ja ich... ich verstehe ich-.... Sie werden weiter geleitet, auf wiederhören." Und damit legte Sean wirklich einfach auf, weil nope, er hatte keinen Bock mehr auf einen Typen der ihn die ganze Zeit nur ausmeckerte, also nutzte er das Klingeln seiner Tür einfach mal um eben auf zu legen. Er war nur unglaublich verwirrt, weil er kein Paket oder ähnliches erwartete und wer sollte sonst an seiner Tür klingeln?... Das seine Verwirrung noch größer werden könnte, hätte er definitiv nicht gedacht. Doch als er... einen Jungen vor seiner Tür sah? Es sei ihm verziehen, dass er nicht so schnell schaltete, wie man es vielleicht denken sollte.
      "U-Uhm.." - ,,... Kann ich di-" Und erst... Als er es sah. Erst als sich der Junge verbeugte und er... die Kette sah... da weiteten sich wie gebannt seine Augen. Wie in Trance. Es war als... würde die Zeit einen Moment stehen bleiben, als ihm klar wurde... das das seine Kette war. Diese Kette, die er damals seinem Sohn... gelassen... hatte... und das hier... das war... wirklich..? "G-Guten Tag! Ich.. uhm.. Ich heiße.. Kaden Sinclair.. und.. suche.. Sean.. Flynn?" Er... suchte... ihn. Er ist zu ihn gekommen, er- ,,... Du...." Er bekam nichts heraus, kein Wort. Kein einziges Wort war von ihm zu hören, als er den Jungen einfach nur... ansah. Die Beine. Den Körper. Die Arme. Die Haare... die Augen... er war... klein wie sie damals. Er hatte... genau solche Augen wie sie... die kleinen Hände... Bis auf die Haare sah er genau so aus wie seine Mutter. Also... nur eben männlich, logisch. Aber er hatte so viele Merkmale von ihr...
      ,,Ich... ehm.." Er räusperte sich einen Moment. ,,Ich... bin Sean Flynn. Und du... bist..." Er hob nur seine Hand und deutete erst mit den Finger auf den Jungen, dann auf sich selbst, eh er.... nur nach drinnen deutete. ,,Wir sollten.. vielleicht nach drinnen gehen? Hier draußen müssen wir ja nicht reden also... Ja komm... komm bitte rein." Er hielt ihm die Tür auf, schloss sie als er... wirklich rein kam. Sein Sohn. Sein... Sohn... er kam wirklich nach drinnen. Er kam wirklich... O-Oh Gott das war SEIN SOHN!!
      ,,A-Also komm rein! Hier also... ins Wohnzimmer, dass Sofa! Das-.. Ja. Setz dich. Ich kann dir was zu trinken machen oder- Du kommst aus der Schule, nicht? Hast du Hunger? Ich hab noch... Instant Nudeln, ich könnte dir welche machen, ich kann dir-... Willst du ne Cola?" Als wirklich bei ihm ankam, dass DAS DA sein Sohn war... da brannte bei ihm eine kleine Sicherung durch. Er lief hin und her und wollte erst trinken holen dann essen dann wieder trinken, es war ein schreckliches durcheinander und das dann nicht nur in seinem Kopf. ,,Ehm... Warte, hier!" Und dann hatte er ihm plötzlich... alles mögliche gebracht. 5 verschiedene Sorten Instant Nudeln-Nein, er hatte momentan nicht wirklich etwas anderes da- und zu trinken Wasser, Cola, einen halb leeren O-Saft und noch etwas Eistee, was er alles zusammen etwas unkoordiniert auf den Tisch legte und *paff* neben ihm auf dem Sofa Platz nahm. Ihn nur ansah... und... ,,Du... bist... mein Sohn... was?" Fragte er das wohl offensichtliche nach und... schluckte schwer, während seine Hand durch sein Gesicht fuhr. ,,Also das Heim... hat den Brief mit meiner neuen Adresse damals wirklich bekommen ich... hatte schon Sorge er kam nicht an oder-... Naja hätte auch sein können du willst mich nicht sehen du-... Kaden... du durftest den Namen also behalten das... ist schön. Das ist mehr als... schön... icj- Ich rede zu viel. Entschuldige, bitte, du hast sicher 100 Fragen also... okey also... Frag. Ich hab mich auf diesen Tag und hoffentlich jede Frage... vorbereitet..." .... Es sei ihm verziehen das er sich kurz über die Augen wischte, okey? Das hier war... nicht einfach. Und er wusste nicht WAS er fühlen sollte! Es war... einfach unglaublich viel. Und er musste wahrscheinlich selbst erstmal... runter kommen. Und diese Situation erst mal verarbeiten.

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    • Kaden Sinclair
      "... Du...." - "..Ent..schuldigen Sie, ist.. das das richtige Haus? Ist er da?"
      ..Für ihn eine logische Frage, vor allem, da sein Gegenüber selbst nichts mit ihm anzufangen schien. Oder? Er wusste.. nicht ganz wie er diese Spannung in der Luft verstehen sollte, während er noch versuchte das Alter des Mannes vor ihm zu schätzen. Was sollte man sagen, Kaden.. kam mehr nach seiner Mutter. Es gab nicht viel an ihm, was er wiedererkennen konnte, umso mehr stoppte sein Herz als der Mann wieder.. sprach. Und sich vorstellte.
      "Ich... ehm.. Ich... bin Sean Flynn. Und du... bist..." BADUMM "O-Oh!.. Oh-.. O.. Oh.. J-Ja, ich.. uhm.. W-Wenn es gerade nicht gut ist, kann ich wann anders-" - "Wir sollten.. vielleicht nach drinnen gehen? Hier draußen müssen wir ja nicht reden also... Ja komm... komm bitte rein."
      Und ja, er.. zögerte. Natürlich zögerte er, er kannte den Mann vor sich ja eigentlich gar nicht! Aber ganz ehrlich? Als sein Blick hinter sich auf die neugierigen tuschelnden Nachbarn ging, war hinein zu gehen um privat zu reden irgendwie das geringere Übel. Wenn er wirklich Sean Flynn war, würde ja auch nichts passieren, richtig? Gabriel hatte ihm zwar beigebracht nicht zu Fremden ins Auto oder Haus zu steigen, aber.. das hier.. war ja irgendwie auch sein Vater. Da war es sicher eine Ausnahme! Es war nur.. verwunderlich. So groß das Haus von Außen war, es wirkte Innen so.. leer. Wie eine schöne leere Hülle. Er sah sich natürlich im Wohnzimmer direkt neugierig um, bemerkte vor allem den Plattenspieler und.. wie wenig Bilder zu finden waren. Gitarren an deren Stelle. Viele Bücher, keine Fotoalben. Man sah, dass er alleine wohnte. Es gab keine Bilder von seiner.. Mum. Also war.. sie nicht hier, mh? Wie.. enttäuschend..
      "A-Also komm rein! Hier also... ins Wohnzimmer, dass Sofa! Das-.. Ja. Setz dich. Ich kann dir was zu trinken machen oder- Du kommst aus der Schule, nicht? Hast du Hunger?" - "Oh n-nein, ich-" - "Ich hab noch... Instant Nudeln, ich könnte dir welche machen, ich kann dir-... Willst du ne Cola?" - "Machen Sie sich keine Umstände w-!" - "Ehm... Warte, hier!" - "Mister-!...... Flynn..."
      ...Gut, klar, er hatte ihn ziemlich überrumpelt, das war eigentlich keine Frage. Es waren immerhin 18 Jahre und jetzt stand Kaden hier ohne Anruf, ohne alles.
      ..Er hätte wirklich zumindest versuchen können seine Nummer zu kriegen, oder?! Aber naja, da der Mann schneller weg war als er gucken konnte, blieb Kaden nichts übrig außer.. sich zu setzen. Seinen Rucksack abzulegen. Und.. zu warten. Darauf zu warten, wie sein leiblicher Vater ihn beinahe in Essen und Trinken versuchte zu ersticken-
      "O-Oh, das-.. wäre.. nicht nötig.. gewesen, wirklich.", versuchte Kaden etwas abzuwinken, nahm aber der Höflichkeit halber zumindest den O-Saft und schenkte sich ein kleines Glas ein. Zur.. Hälfte, weil er ja gar nicht wusste, wie lang er.. blieb?
      "Es.. tut mir Leid, ich wollte.. Sie nicht so überfahren.." - "Du... bist... mein Sohn... was?" - "Ah-.. Mhm."
      Ein wenig.. nickte er.
      "Ich habe die Adresse.. vom Jugendamt und die wohl vom Heim. Ich hatte keine Nummer, a-aber ich hätte natürlich trotzdem nicht einfach so auftauchen dürfen aus dem Nichts, aber-.. Ja.."
      Er hatte Sean wirklich überrumpelt. Der arme Mann wusste ja gar nicht, wo er anfangen sollte - Kaden hatte ja wenigstens Vorbereitungszeit! Immerhin wusste er ja, was er tat, auch wenn er nicht wusste, was ihn erwartete. Und ihn erwartete jemand.. der nicht einmal gewusst hatte, ob er seinen Namen hatte behalten dürfen? Als Kaden im Heim landete, hatte.. er ihn also wirklich nie mehr gesehen, mh?.. Oder sehen wollen?..
      "[...] Entschuldige, bitte, du hast sicher 100 Fragen also... okey also... Frag. Ich hab mich auf diesen Tag und hoffentlich jede Frage... vorbereitet..." - "Bevor ich.. meine Fragen stelle, möchte ich, dass Sie wissen, dass ich nicht.. naja.. böse bin oder sauer. Ich bin nicht hier um Sie zu verurteilen, ich habe keinen Grund. Ich.. bin.. bei tollen Eltern aufgewachsen. Und sie lieben mich mindestens so sehr, wie ich sie liebe, ich habe keinen Groll.. okay?"
      Kaden hoffte.. dass das ein wenig die Spannung einfach aus der Situation nahm, auch wenn er natürlich aufgeregt war. Aber irgendwo.. war das vor ihm eben ein fremder Mann. Sein Vater war gerade auf Arbeit und würde heute Abend mit ihm Essen, wie jeden Tag seines Lebens. Aber natürlich hatte er fragen und.. er wusste auch gar nicht richtig, wo er anfangen sollte, weshalb er ein klein wenig mit seinen Fingern aneinander spielte und versuchte.. Sean nicht zu sehr anzustarren. Auch wenn er wollte und neugierig war, aber er wollte eben nicht unhöflich sein..!
      "Mein.. also-.. Mein.. 'anderer Dad' weiß noch nicht, dass ich hier bin. Ich wollte erst etwas.. uhm.. die Situation.. klären und ihm keinen zusätzlichen Stress machen. Wir sind gerade erst hergezogen und er.. steht noch ziemlich unter Strom, h-haha!.. Ich habe.. auch keinen Anspruch an Sie oder meine leibliche Mutter. Sie.. wohnen nicht zusammen, oder? Ich hab nur Ihre Adresse bekommen, deshalb dachte ich-.. Nicht.. so wichtig. Ich bin heute hier u-und ich weiß, ich komm so aus dem NICHTS gerade für Sie, also- Reden Sie nur so lange und so viel, wie Sie sich wohl fühlen. Es macht mir nichts aus nochmal zu kommen, das hier ist nicht so weit von meiner Schule entfernt! Ich möchte.. nur wissen.... was passiert ist. Wieso habt ihr.. mich weggegeben? Ich weiß, ihr hattet sicher eure Gründe und ich bin nicht.. böse, egal welche es sind. Ich möchte es nur.. verstehen."
      Das.. war.. ein guter Einstieg.. oder vielleicht auch gar nicht, weil es schon irgendwie direkt war.
    • Sean Flynn

      "Bevor ich.. meine Fragen stelle, möchte ich, dass Sie wissen, dass ich nicht.. naja.. böse bin oder sauer. Ich bin nicht hier um Sie zu verurteilen, ich habe keinen Grund. Ich.. bin.. bei tollen Eltern aufgewachsen. Und sie lieben mich mindestens so sehr, wie ich sie liebe, ich habe keinen Groll.. okay?" - ,,... O... key. Das... beruhigt mich. Beides!... Ich binn froh das du bei tollen Eltern aufgewachsen bist. Das war eine meiner größten Sorgen all die Jahre..." Man sah ihm die Erleichterung an, als er nur seufzte und seine Schultern ein wenig entspannte. Es hätte auch ganz anders kommen können, okey?!... Aber als er dann weiter sprach und... von seiner Mutter anfing... er wusste nicht ob man es ihm sofort ansah, aber der Kloß in seinem Hals wurde definitiv größer... aber es war klar, dass er es wissen wollte. Es war ja auch sein Recht es zu wissen, keine Frage. Deswegen... schüttelte Sean auch etwas den Kopf als er meinte, er würde zum reden wieder kommen. Es sollte hier definitiv nicht nach ihm gehen, der Junge war es, welcher... ein Recht darauf hatte alles zu erfahren.
      ,,Also erstmal... lass das... 'Sie', okey? Ich bin... Sean. Für mich ist es okey wenn wir beim... 'du' bleiben, ja?" ... Er war noch nicht SO alt, oder? Aber naja der kleine... hat wohl wirklich ein gutes Elternhaus genossen. So gut erzogen wie er wirkte.
      ,,Okey also... die Geschichte ist irgendwie lang aber... eigentlich auch nicht, weil ich nicht viel Zeit mit dir oder deiner Mutter hatte. Wir beide waren 17 als ich sie auf einem Konzert kennen le- I-Ich spiele Gitarre! Ich war mal in einer Band, weißt du?" Er deutete nur auf die Gitarren hinter sich in der Hoffnung... vielleicht irgendwie cool zu wirken? Wenn das überhaupt... etwas brachte. ,,Naja ich... ich war damals kein sehr guter Kerl. Also- Ich war nicht kriminell oder so! Aber die Musik war für mich das wichtigste... und ich bin ehrlich, ich habe die Angebote der Frauen die mich toll fanden gern angenommen. Du bist ja.. 18, du weißt ja sicher was ich meinte." ... Natürlich kannte er seinen Geburtstag. Er stand sogar in seinem Kalender, also wusste er auch, dass der Junge bereits 18 war. Älter als er damals, als sie ihn bekamen... Wow... ,,Jedenfalls mochte.. deine Mutter mich. Ihr Name war Susie, das hübscheste Mädchen der Schule. Klug, freundlich, hilfsbereit... aber das alles fand ich erst heraus als sie mir verkündete, dass sie schwanger war. Wir waren nicht mal ein Paar, es sollte eine einmalige Sache sein und.. naja.. Ich hab anscheinend das Kondom nicht richtig gecheckt oder so-... Ich weiß es nicht. Fakt war, es war passiert und gabz ehrlich?... Ich war 17. Natürlich war ich nicht bereit. Ich sah nur das ich meine Band aufgeben musste, einen Job finden müsste, mich um ein Kind kümmern müsste obwohl ich selbst eines war, aber... meine Susie? Oh sie... war ein Engel. Sie hat sofort mir meine Ängste genommen, mir versichert das keine Verpflichtungen auf mich zukommen, sie wollte nur das... ich es wusste. Das ich wusste, dass ich Vater werde. Und vielleicht ab und an vorbei komme damit du mich auch kennen lernst." Sie WAR ein Engel. Jede andere Frau hätte es vielleicht ausgenutzt und währe ihm mit Anwälten hinterher gerand um an Zuschläge zu kommen, die einer Mutter ja irgendwo zustehen, aber nicht... sie. Nein... nicht Susie. Aber leider wurde die Geschichte.. nicht fröhlicher.
      ,,... Es waren nicht mal 8 Monate in denen sie mir zeigen konnte wie schön das Leben hätte werden können. Sie zeigte mir... so viel Liebe. So viel schönes, dass ich von meinem Elternhaus nicht kannte. Und ihres? Tze... wirklich, sie hatte es nicht besser als ich. Die hatten zwar Geld, aber das machte sie nicht zu einer glücklichen Familie. Ich weiß wohl am besten, dass Geld nicht glücklich macht... und auch nicht alles käuflich ist.." Und das sie dann zu einem... ziemlich schweren Teil kamen merkte man daran das Sean nur schluckte und den Blick vonndem Jungen abwannte, während er begann mit seinen Fingern zu spielen. ,,... Deine Geburt war... kompliziert. Nicht nur Gast du dich in letzter Sekunde gedreht, deine Nabelschnur sie... hing auch um deinen Hals. Die Ärzte meinten es sei zu spät für einen Keiserschnitt gewesen, was ich bin heute nicht glaube. Wir waren früh genug da, ich war bei ihr gewesen. Ich wäre so gern mit im Kreißsaal gewesen, aber ihre Eltern wussten das zu vermeiden, sie war... ganz alleine gewesen... Ich gebe bis heute den Ärzten die Schuld, dass sie nicht mehr da ist. Es hätte alles viel schneller gehen können, aber sie haben sich zu viel Zeit gelassen. Waren zu unvorsichtig weil Susie sich eben nichts hat anmerken lassen. Es wäre alles.. Gut gegangen... hätten sie nur ein wenig mehr Acht auf sie gegeben..." Der Gedanke... machte ihn bis heute fertig. ,,Naja bis... du das warst. Ich weiß das sie dich noch einen Moment auf der Brust hatte, du konntest ihren Herzschlag noch einmal hören, sie wollte... sie unbedingt sehen." Mit den Worten stand er auf und ging zu seinem Bücherregal, nahm das Bild von diesem. Das auf dem er... wirklich gerade erst geboren war. Er betrachtete es, schmunzelte dabei nur schwach. ,,Du warst... so klein. Ich weiß noch wie sie mir dich damals gegeben haben, auf meine Brust, ich hab mein Shirt ausgezogen damit du die Nähe spüren konntest.. Also- Natürlich nach all deinen Untersuchungen. Ich war froh das du schnell wieder über den Berg warst, dass haben wir... deiner Mutter zu verdanken. Sie bat die Ärzte alles zu tun damit du leben kannst... und ich war total zwischen den Welten. Ich hatte zwar Susie verloren aber... sieh dich an..." Und damit setzte er sich wieder neben ihn, reichte ihm das Bild. ,,Du warst so... perfekt. Du hattest da schon deine schwarzen Haare und unglaublich blaue Augen, die auf dem Bild natürlich nicht zu sehen sind. Ich war.. bin... schrecklich traurig wegen Susie... aber sie hat damals eine Entscheidung getroffen und ich wusste, dass sie es getan hat damit du ein gutes Leben haben kannst. Damit du eine Chance hast, nicht wie... sie und ich... und wenn es nach mir gegangen wäre... ich hätte... alles für dich aufgegeben. Ich wäre arbeiten gegangen und hätte mir den Arsch aufgerissen nur um dir ein gutes Leben bieten zu können aber.. Ich wusste... das ich es alleine nicht schaffen würde. Mit Susie? Klar... da hätte ich nicht gezögert aber.. ohne sie? Weder meine noch ihre Eltern hätten mich unterstützt du... hättest kein gutes Leben bei mir alleine gehabt. Ich wusste das..." Sein Blick wurde sehr schnell wieder trüb, als er ihn wieder ansah. ,,Deswegen... habe ich dich weg gegeben. Damit du eine Chance hast... und es war gut so. Meine Eltern haben mich zum Militär geschickt für einige Jahre, als ich wieder kam hasste ich in einer verstunkenen Wohnung wo ich die Kakerlaken an der Decke zum einschlafen zählen konnte!... Das was ich jetzt habe, habe ich mir mit viel Mühe aufgebaut. Mit unglaublich viel Arbeit die mich von allem ablenken sollte, damit ich nicht in diesem Loch bleibe und immer an das 'was wäre wenn' denke..." Er wollte ihm definitiv nicht sagen wie unglücklich er war oder was er alles bereute, dafür war er nicht hier und er sollte auch kein schlechtes Bild sofort von ihm bekommen! Sonst... kommt er vielleicht wirklich nicht wieder... jetzt wo er den Kontakt wirklich wollte? Da würde Sean.. alles tun um ihn... nicht wieder zu verlieren. ,,Als ich dich abgab... hab ich ihnen alles hinterlegt. Ich habe ihnen sogar gesagt wenn ich umgezogen bin in der Hoffnung, dass du mich irgendwann kennenlernen willst. Ich wusste ja nicht, ob dir deine......" .... Autsch.. ,,.. Deine Eltern... ob sie dir je sagen, dass du adoptiert bist. Ich hatte Sorge du erfährst es nie und ich lerne dich nie kennen oder das dir was passiert und ich erfahre es nie oder-oder das du mich gar nicht sehen WILLST weil... wer bin ich schon? Ich hab dich.. nur gezeugt. Ich bin ein Fremder. Mir ist das mehr als bewusst... ich hätte dich gern wieder zu mir geholt, aber als Single? Ich hätte dich nie bekommen. Und außerdem warst du.. schon bei deinen.. Eltern als ich anrief und nach dir fragte... W-Was gut so ist! Wenn sie so tolle Leute sind, ist das mehr als gut! Genau das.. wollte Susie ja für dich. Ein gutes Leben.. und ich bin froh, dass ich ihr ihre zwei letzten wünsche erfüllen konnte. Das und... eben deinen Namen. Sie liebte.. diesen Namen sehr." Sein Blick ging hinunter auf die Kette. ,,Ich bin auch froh das du die Kette bekommen hast... ich wollte dir wenigstens irgendwas von mir mitgeben, sie sollte dich schützen wie sie mich oft geschützt hat..." Langsam ging sein Blick wieder auf und... er lächelte sanft, als er in die Augen seines... Wow... Sohnes sah. ,,Du bist so erwachsen... ich fasse es nicht... I-Ich hab leider kein Bild von ihr zur Hand, aber wenn du wieder kommst verspreche ich, ich suche ein Bild von deiner Mutter! Du siehst... genauso aus wie sie. Die Nase, die Augen, selbst deine Hände!... Bis auf die Haare, die hast du von mir. Sind sie auch so schrecklich strohig wenn du mal das falsche Shampoo benutzt?" Da hörte man sogar ein kleines Lachen von ihm, als er demonstrativ seine Haare etwas in die Hand nahm und aufstellte. ,,Nunja das.. war es. Es tut mir Leid das es.. nur noch mich gibt. Das ist vielleicht etwas enttäuschend aber... Wie ich-..... Ich bin so froh das du hier bist. Ich habe mich immer gefragt wie du.. wohl aussiehst... U-Und wie es dir ergangen ist! Bitte-... Bitter erzähl ein wenig von dir. Wie war... dein Leben? Ich möchte... wirklich so viel wie möglich erfahren... Kaden..." ... Es war noch immer so surreal das... das... wirklich sein Sohn war...
    • Kaden Sinclair
      Wie.. schnell die Stimmung kippen konnte. Gerade noch lächelte und nickte er nervös, als sein leiblicher Vater ihm das 'Du' anbot und dann hörte er.. eine Geschichte, die er sich.. zumindest nicht so vorgestellt hatte. Es war eben ein.. Unfall gewesen von zwei Menschen, die beinahe noch Kinder gewesen waren. Kinder, die sich.. mit der Schwangerschaft zu verlieben schienen.. und mit.. Kadens Geburt trennen mussten. Und vor allem, dass das hieß, dass Kaden.. zwei Mütter verloren hatte. Seine leibliche aber nicht einmal kennenlernen durfte. Natürlich wurde Kadens Blick trüb. Natürlich ging er.. enttäuscht auf den Boden. Er.. hatte sich keinen Ersatz für Lorelei gewünscht und Kaden war auch nicht 'zu spät' gekommen. Aber das Gefühl war.. so durcheinander.
      Auch wenn er Seans Groll gegenüber den Ärzten nicht verstehen konnte. Wie sollte er? Er war bei einem Arzt aufgewachsen, den er so fürsorglich erlebt hatte, wie es nur möglich war auf Erden. Natürlich hatte er kein schlechtes Bild von ihnen. Aber er schwieg. Er schwieg und ließ ihn erzählen in dem Wissen, das er selbst eine Weile bräuchte um.. wirklich zu realisieren, was er da eigentlich hörte. Dass eine 17-Jährige junge Frau sich für das Leben von Kaden entschied und selbst nichts erleben konnte. Dass er jetzt älter war als seine leibliche Mutter jemals. Aber all die Jahre.. hatte dieser Mann gewartet, ob Kaden käme. Mit.. einem Bild.. von ihm als Baby, das den Bildern im Heim sehr ähnlich sah. Nur dass da jemand war, dem er ähnlich sah..
      Aber es war auf eine Art auch schön. Schön zu sehen, dass sein leiblicher Vater ihn nicht vergessen hatte. Egoistischer Weise auch, dass er keine neue Familie hatte. Dass es ihm wichtig gewesen war, dass Kaden es gut hatte.. was er definitiv hatte! Und auch.. zu sehen.. dass er das Bild von ihm als Baby so liebte einfach. Liebte wie ein Vater.
      Auch wenn Kaden heute natürlich erwachsener war.. aber er.. hatte sich bemüht.. um ihn. Und hatte ihn einfach.. nicht zurück bekommen können, als es.. besser wurde in seiner Situation. Weil.. Gabriel.. und Lorelei.. ihn da schon zu sich genommen hatten.
      "Als ich dich abgab... hab ich ihnen alles hinterlegt. Ich habe ihnen sogar gesagt wenn ich umgezogen bin in der Hoffnung, dass du mich irgendwann kennenlernen willst. Ich wusste ja nicht, ob dir deine..... Deine Eltern... ob sie dir je sagen, dass du adoptiert bist. Ich hatte Sorge du erfährst es nie und ich lerne dich nie kennen oder das dir was passiert und ich erfahre es nie oder-oder das du mich gar nicht sehen WILLST weil... wer bin ich schon? Ich hab dich.. nur gezeugt. Ich bin ein Fremder. Mir ist das mehr als bewusst... ich hätte dich gern wieder zu mir geholt, aber als Single? Ich hätte dich nie bekommen. Und außerdem warst du.. schon bei deinen.. Eltern als ich anrief und nach dir fragte... W-Was gut so ist! Wenn sie so tolle Leute sind, ist das mehr als gut! Genau das.. wollte Susie ja für dich. Ein gutes Leben.. und ich bin froh, dass ich ihr ihre zwei letzten wünsche erfüllen konnte. Das und... eben deinen Namen. Sie liebte.. diesen Namen sehr."
      Ja, er.. war.. bei seinen Eltern. Das.. musste schmerzen, oder? Ihn.. heute zu sehen.. und zu wissen, dass Kaden andere Menschen als seine Eltern sah? Einen anderen Mann als seinen Vater? Es war.. schwer bei der Realisation von all diesen Dingen nicht den feuchten Augen nachzugeben. Es war eine.. traurige Geschichte. Und JA, JA, er war traurig, dass er sie nicht kennenlernen konnte! Er war traurig.. und erleichtert, dass Sean.. ihn so sanft anlächelte, was Kaden beinahe etwas verlegen schmunzeln ließ. Er sah.. seiner Mutter so ähnlich?.. Sein Gesicht.. seine Hände.. und sofort ging sein eigener Blick hinunter auf diese. Er kam also.. sehr nach ihr, mh..?
      "[...] Bis auf die Haare, die hast du von mir. Sind sie auch so schrecklich strohig wenn du mal das falsche Shampoo benutzt?" - "Von dir hab ich das also..!", erwiderte Kaden leicht das Schmunzeln und strich sich durch sein volles Haar. Und dabei.. auch.. unauffällig über seine Augen. Er wollte es wissen und er wollte.. jetzt stark sein, das Leben war eben wie es war.. Also räusperte er sich und nickte leicht um.. ihm das zu erwidern. Und auch von seinem Leben zu erzählen.
      "Ich erinnere mich nicht an die Zeit im Heim.. Ich war.. 5, glaube ich, als Gabriel und Lorelei - also.. meine Adoptiv-Eltern - mich mitgenommen haben. Er war damals noch Medizin-Student und ist heute ein sehr guter Arzt und sie war Grundschullehrerin. Mir wurde.. noch als ich sehr klein war Asthma diagnostiziert. Und wenn Sie-.. wenn du sagst, die Nabelschnur hatte sich um meinen Hals gelegt.. macht das vermutlich auch Sinn. Damit war ich bei Gabriel aber gut aufgehoben, auch wenn er.. etwas übervorsichtig sein kann. Aber er meint es gut!", schmunzelte Kaden etwas und holte aus seiner Hosentasche sein Asthma-Inhalator heraus um ihn Sean zu zeigen. "Ich bin in einem Vorort von einer sehr kleinen Stadt aufgewachsen. Croven. Jeder kennt jeden und es war sehr schön.. Auch wenn mein Name für viel Verwirrung gesorgt hat! Auch heute dachte meine Lehrerin erst, dass ein neues Mädchen in die Klasse kommt, also danke dafür?!", lachte er leicht und steckte das Spray wieder weg. "Aber es ist okay, ich.. mag meinen Namen eigentlich. Und was.. könnte ich erzählen, uhm..?.. Ich.. habe an meiner alten Schule viel Theater gespielt. Ich bin auch hier an meiner neuen Schule heute mit Taylor - einem Jungen in meiner Klasse, der auch in einer Band ist! - eingetreten und ich freue mich unheimlich drauf! Es sind nicht so viele, aber schon mehr als in meiner alten Schule! Es ist schön die Stücke zum Leben zu Erwecken, die ich lese, weil.. ich vermutlich genauso viel lese wie du."
      Mit einem Finger deutete er das dicke Bücherregal und zuckte leicht mit den Schultern, bevor.. er sich langsam die Kette abnahm und sie in der Hand etwas vor sich hielt und.. oh Mann.. Es.. tat noch weh. Verstorbene Liebste brauchten wohl einfach.. lange.. um zu verheilen im Herzen..
      "Als ich 14 war, hab ich sie bekommen. Meine.. Mutter.. also Lorelei.. hat sie mir gegeben und mir erklärt, dass ich adoptiert bin und wieso. Die Menschen, mit denen ich aufgewachsen bin, konnten selbst keine Kinder bekommen und.. so kamen wir zusammen. Sie sind wirklich sehr gut zu mir gewesen, also.. Du musst keine Schuldgefühle oder sowas haben.. Ich würde mich auch freuen, wenn du meinen Dad- Also.. meinen.. anderen Dad kennenlernst irgendwann.. aber.. also-.. Hier.. wiederholt.. sich die Geschichte wohl ein wenig, mh?.. Vor 2 Jahren ist Lorelei auch.. verstorben. Wir waren alle zusammen auf dem Rückweg von der Klinik, weil ich zu meinen Tests musste.. und da ist ein LKW in uns hinein gefahren. Direkt in die Fahrerseite, wo sie-.. Naja. Deshalb kannst du.. sie nicht treffen leider. Aber glaub mir, sie war toll! Sie hatte immer ein offenes Ohr und hat Dad etwas zurück geschraubt, wenn er in seinem Ordnungswahn etwas zu sehr aufging.. Aber auch das meint er gut! Er will nur nicht, dass ich mit meinem Asthma Probleme bekomme.. Aber seit sie nicht mehr ist.. ist Gabriel sehr still geworden. Sehr streng. Sehr.. ängstlich einfach und ich versteh das! Aber deshalb, habe ich ihm nicht gesagt.. wo ich hingehe. Und wieso ich hier in die Stadt möchte.. Ich wollte ihn nicht damit.. erschrecken, dass ich dich treffen möchte. Und von zuhause hätte ich nicht einfach in den Zug steigen können.. und überhaupt, ihm tut es auch gut nicht mehr in unserem alten Haus zu sein! Aber eigentlich wollte.. ich.. dich einfach treffen. Eigentlich dich und.. meine.. leibliche Mutter.. aber... Mütter haben wohl.. keine einfache Zeit.. um mich herum, mh?.. Sie war.. von einen Tag auf den nächsten.. nicht mehr da. Und da habe ich verstanden, wie schnell die Welt sich eigentlich dreht. Und dass ich.. wenn ich nicht bald handle.. vielleicht die Chance verpasse euch kennen zu lernen. Es war nicht so, dass sie es mir je verboten hätten, Gabriel wäre sicher irgendwann auch bereit gewesen, aber ich.. wollte nicht länger warten. Und du.. scheinst sehr nett zu sein, ich bin mir sicher, dass ihr euch gut verstehen werdet! Also.. wenn du möchtest, heißt das.. Ich kann mir vorstellen als.. naja.. mein.. Erzeuger.. ist es sicher seltsam, wenn du meinen.. anderen Dad kennenlernst.. Aber-... Ich möchte ehrlich sein, ihm würde ein Freund auch wieder gut tun.. Wie du in deiner Arbeit untergegangen bist zur Ablenkung.. kommt er aus der dauerhaften Sorge um mich gar nicht mehr heraus. Und ich hoffe, dass.. wir ihm das ein wenig abnehmen können. Und wenn es nur ein freier Tag ist, an dem er sich nicht um mich sorgt, wenn er denkt, dass ich bei dir 'sicher' bin. Was nicht heißt, dass ich nicht auf mich aufpassen kann!!......... Auch wenn.. die Bahnpläne hier sehr verwirrend sind, ehrlich gesagt.."
      Ein wenig schmunzelte er und steckte den Anhänger in seine Jackentasche mit dem Blick auf zu Sean. Vielleicht stellte sich Kaden es zu.. einfach vor, ja. Aber er wollte Gabriel helfen. Gabriel helfen und.. seinen Vater kennenlernen. Am Liebsten noch in Verbindung zu einander..!
      "Deshalb würde.. ich mich freuen, wenn du bei Zeit mit uns zu Abend essen würdest. Das ist unser Familienessen, wir sehen uns in der Mittagszeit ja nicht.. und es würde alles.. irgendwie leichter machen, wenn ihr euch kennenlernen würdet. Ich möchte nicht, dass er sich fühlt, als würde ich ihn durch meinen 'richtigen Vater' ersetzen wollen. Ich wünsche mir.. dass wir uns einfach alle verstehen. Gabriel ist.. für mich mein Vater, ja. Aber.. du doch auch irgendwie.. und vor allem jetzt, wo wir hier wohnen.. fände ich es sehr schön, wenn wir noch einmal anfangen könnten."
      ...
      "Und ehrlich gesagt glaube ich, dass dir auch ein Freund ganz gut tun würde.. No offence."
      Mit einem kleinen Grinsen deutete er auf die halbe Küche, die ihm als Gast angereicht wurde und nahm endlich einen kleinen Schluck des O-Safts. Sean wirkte eben auch nicht.. wirklich wie jemand, mit vielen Freunden. Vor allem, wenn er selbst sagte, er hat sich in Arbeit ertränkt..
      "Ich würde mich freuen, wenn du drüber nachdenken würdest. Gabriel ist wirklich ein sehr netter Mann. Und.. ich weiß noch nicht ganz, wie er darauf reagiert zu hören, dass wir uns getroffen haben - vor allem, weil ich es nicht erzählt habe..... aber nach dem ersten Schreck bin ich mir sicher, dass er der Letzte ist, der sich quer stellt. Er wollte.. genauso immer nur mein Bestes. Genau.. wie Susie und du."
    • Sean Flynn

      Er war wie gebannt, als er seinem.. SEINEM SOHN- Gott, darauf kam er wirklich nicht klar-... Als er auf jeden Fall von seinem Leben erzählt. Das er Asthma hatte... wusste Sean nicht. Ihm war klar, dass er Gesundheitliche Probleme haben würde, aber was? Das konnte er ja nicht wissen. Ihm wurde ja nichts gesagt und ein Baby kann man schlecht auf sowas diagnostizieren... aber er hörte ihn weiter zu. Wie gut sich seine Eltern im ihn gekümmert hatten... das er es wirklich gut bei ihnen hatte und Sean konnte nicht erleichtert genug sein, als er all das hörte. Auch wenn er auf die Aussage mit seinem Namen nut die Hände unschuldig hob, ,,Das geht nicht auf meine Kappe!" Etwas schmunzelnd sagte und dann wieder weiter zuhörte. Das er das Theater mochte und sogar hier schon einen neuen Freund hatte! Sie beide... lasen gern Bücher, dass waren mit den Haaren schon zwei Gemeinsamkeiten! Und ja daran... hing er sich etwas auf. Immerhin hatte er seinen Sohn -seinen Sohn uff- gerade erst kennengelernt und schon 2 Gemeinsamkeiten entdeckt! Das war doch super!
      Die gute Stimmung... kippte aber, als Sean erfuhr, dass auch seine Adoptivmutter gestorben war. Ein Verkehrsunfall... und dann hörte er noch das seine richtige Mutter schon lange nicht mehr lebte... Gott, es tat Sean so leid. Das alles. Auch wenn er wusste, dass es das nicht musste. Kaden... hatte ein glückliches Leben. Auch wenn da dieser tragische Unfall war, der das Leben von ihm und seinem.. Vater... sicherlich auf den Kopf gestellt hatte, er schien trotzdem... glücklich. Und das war... das allerwichtigste. Das es ihm gut ging. Das Gespräch ging von da an aber in eine Richtung die Sean zugegeben etwas nervös machte. Sein Vater wusste von alledem nichts.. er wusste nicht das er hier war.. und sie sind nur.. umgezogen, weil Kaden ihn so sehr sehen wollte? Kennenlernen wollte?... Hieß das... er-
      "Deshalb würde.. ich mich freuen, wenn du bei Zeit mit uns zu Abend essen würdest. [...] Ich wünsche mir.. dass wir uns einfach alle verstehen. Gabriel ist.. für mich mein Vater, ja. Aber.. du doch auch irgendwie.. und vor allem jetzt, wo wir hier wohnen.. fände ich es sehr schön, wenn wir noch einmal anfangen könnten." - ,,... Ich.... Ich-"-"Und ehrlich gesagt glaube ich, dass dir auch ein Freund ganz gut tun würde.. No offence." .... Er kannte ihn kaum eine Stunde und wurde schon frech. Sean hob nur eine Augenbraue, lachte aber leise über seinen Sohn. "Ich würde mich freuen, wenn du drüber nachdenken würdest. Gabriel ist wirklich ein sehr netter Mann. Und.. ich weiß noch nicht ganz, wie er darauf reagiert zu hören, dass wir uns getroffen haben - vor allem, weil ich es nicht erzählt habe..... aber nach dem ersten Schreck bin ich mir sicher, dass er der Letzte ist, der sich quer stellt. Er wollte.. genauso immer nur mein Bestes. Genau.. wie Susie und du." - ,,... Dein Vater klingt nach einem sehr guten Mann." War was er dazu sagte, als er seufzend sich etwas zurück lehnte. Klar war es schwer, es wäre gelogen, wenn er was anderes behauptete, aber... ,,Und er... ist dein Vater. Ich bin... der Mann der geholfen hat dich zu Zeugen. Gabriel ist... der der dich erzogen hat und für dich da war in all den Jahren, ich bin nicht in der Podition um mich als deinen Vater zu bezeichnen... aber das ist okey. Ich.. ich hoffe..." Und damit hob er... SEHR langsam seine Hand um sie beinahe zittrig auf die des Jungen zu legen, etwas mit dem Daumen darüber zu streichen. ,,Ich hoffe natürlich das... Jetzt wo ihr hier seid... wir einiges vielleicht nachholen können. Ich meine ich... habe unglaublich viel verpasst und.. ich wünschte ich hätte für dich da sein können aber... ich bin auch so froh, dass du gute Menschen in deinem Leben hattest und hast. Ich bin so unglaublich froh das... Du so ein toller junger Mann geworden bist. Wirklich. Und ich bin so glücklich dich wieder in meinem Leben zu haben." Das Lächeln auf seinen Lippen war... nicht definierbar. Natürlich war er glücklich, aber man sah eben auch, dass es ihm schwer fiel wirklich zu lächeln. Einfach weil all diese Emotionen in ihm hoch kamen und er nicht so wirklich wusste, wohin mit sich... aber er versuchte es zumindest. ,,Ich würde ihn gern kennenlernen.. wenn er dazu bereit ist. Ich werde mich nicht hinstellen und euch aufzwingen oder sonstiges, wenn er es vielleicht doch nicht will akzeptiere ich das aber.. Du bist... in meinem Haus immer willkommen. Ja?" Und damit zog er seine Hand langsam wieder weg weil... so gern er ihn berühren wollte... umarmen wollte... er wusste auch, dass es für ihn sicher unglaublich komisch sein musste. Er... kannte ihn ja nicht. Es war nur verständlich.
      ,,Hast du jetzt-" *delüdüüü delüdüüü* Einen Moment seufze Sean, hob nur einen Finger um Kaden an zu deuten das er warten sollte, während er zu seinem Arbeitsplatz ging und sein Headset aufsetzte. ,,Ja?.... Ich hatte ihm die Situation schon erklärt... Das ist mir egal, ich habe gesagt das wir keine Verhandlungen eingehen, er hat unser Angebot und das-" und noch während dem reden... sah er Kaden an. Er war einen Moment still, während er im Ohr hörte wie sein Kollege seinen Namen Wiederholte, aber... ,,Ich werde mir Urlaub nehmen. Für etwa eine Woche.... doch, ich bin mir sicher das ich das kann, ich nehme sonst nie spontan Urlaub. Informieren Sie jeden das ich bis nächsten Montag nicht erreichbar bin, wiederhören." Und damit... legte er auf. Und fuhr auch ohne Umschweife seinen PC runter, legte das Headset weg. ,,Hast du.. noch Zeit? Wir könnten essen besorgen oder meinetwegen ein Eis? Es gibt mega gutes Softeis in der Stadt." Ein wenig schmunzelte er, deutete auf die Treppe. ,,Ich würde nur kurz nach oben gehen und mir was ordentliches anziehen und dann könnte ich dich auch gleich nachhause fahren.. Was meinst du? Lust noch ein wenig Zeit mit mir zu verbringen? Wir haben immerhin viel nach zu ho-.. Da fällt mir ein.." Er überlegte einen Moment, als er nur grinste. ,,18 Wünsche. Du hattest 18 Geburtstage also... hast du 18 Wünsche. Sag sie mir nur, egal was es ist. Ein Ausflug oder irgendwas, was du schon immer haben wolltest, ganz egal. Wir holen... Jetzt alles so gut nach, wie wir können... Ja? Und wenn dein Dad Lust hat auch zu dritt..." Denn natürlich würde er es nicht wagen ihn für sich zu beanspruchen. Niemals.
    • Kaden Sinclair
      "... Dein Vater klingt nach einem sehr guten Mann." - "Ist er.." - "Und er... ist dein Vater. Ich bin... der Mann der geholfen hat dich zu Zeugen. Gabriel ist... der der dich erzogen hat und für dich da war in all den Jahren, ich bin nicht in der Podition um mich als deinen Vater zu bezeichnen... aber das ist okey. Ich.. ich hoffe..."
      Man sah offen, wie Kaden vor kleinem Schreck zusammenzuckte, als Sean seine Hand nach ihm ausstreckte. Er zuckte zusammen, aber.. zog sie nicht weg. Er würde ihm ja nicht plötzlich etwas tun, darum ging es auch überhaupt nicht - Kaden war nur nicht wirklich.. emotional auf die Berührung vorbereitet? Machte das Sinn? Aber.. es.. war.. nicht schlimm. Ganz und gar nicht. Und trotzdem.. seltsam. Er wusste natürlich, dass das da.. der Mann war, von dem er abstammte - aber er kannte ihn trotzdem kaum. Das würde wohl.. etwas Zeit brauchen um normal.. zu werden.. Auch dass Kaden sich erneut mit einem kleinen Erröten anhören musste, was für ein toller Mann er geworden wäre. Das sagte er jemandem, der froh war, die 1.60m überschritten zu haben! Aber Sean.. Sean freute sich wirklich ihn zu sehen. Das war mehr.. als er erhofft hatte.
      "Ich würde ihn gern kennenlernen.. wenn er dazu bereit ist. Ich werde mich nicht hinstellen und euch aufzwingen oder sonstiges, wenn er es vielleicht doch nicht will akzeptiere ich das aber.. Du bist... in meinem Haus immer willkommen. Ja?" - "J.. Ja. Ja, ich.. Ja." - "Hast du jetzt-" *delüdüüü delüdüüü*
      Kaum war Sean aufgestanden, erwischte Kaden sich dabei wie er sich selbst über die Hand strich, die er eben gehalten hatte. Was für ein.. aufwühlender Tag.. Er sollte.. es selbst erst etwas verarbeiten. Und morgen dann mit Gabriel sp-
      "Ich werde mir Urlaub nehmen. Für etwa eine Woche.... doch, ich bin mir sicher das ich das kann, ich nehme sonst nie spontan Urlaub. Informieren Sie jeden das ich bis nächsten Montag nicht erreichbar bin, wiederhören."
      Oh und WIE groß Kadens Augen wurden, das konnte sich keiner vorstellen. Er hatte ja nicht gerade ein Geheimnis draus gemacht, dass das mit Kaden zu tun hatte mit dem Blick! Und JA, das ließ.. sein Herz definitiv höher schlagen. Weil das wirklich hieß, dass er sich Zeit für ihn nahm. Direkt. Ohne Umschweife. Einfach so.. Obwohl ER ihn ja auch.. kaum kannte..
      "Hast du.. noch Zeit? Wir könnten essen besorgen oder meinetwegen ein Eis? Es gibt mega gutes Softeis in der Stadt." - "O-Oh- Eh- Jetzt?!" - "Ich würde nur kurz nach oben gehen und mir was ordentliches anziehen und dann könnte ich dich auch gleich nachhause fahren.. Was meinst du? Lust noch ein wenig Zeit mit mir zu verbringen? Wir haben immerhin viel nach zu ho-.. Da fällt mir ein..18 Wünsche. Du hattest 18 Geburtstage also... hast du 18 Wünsche. Sag sie mir nur, egal was es ist. Ein Ausflug oder irgendwas, was du schon immer haben wolltest, ganz egal. Wir holen... Jetzt alles so gut nach, wie wir können... Ja? Und wenn dein Dad Lust hat auch zu dritt..." - "Freizeitpark!!"
      ..Ja, zuerst hatte er noch Bedenken, weil er nicht sicher war, wie lange Gabriel heute arbeitete. Zuerst wollte er drüber nachdenken, ob es so gut war, wenn sie noch weggingen, bevor er Heim ging. Aber als er von den Wünschen hörte? SOFORT war Kaden vom Sofa aufgesprungen und hatte Sean beinahe mit funkelnden Augen erstochen, während er einen Schritt auf ihn zu- BAM "Ah-!"
      ..Und gegen den Couchtisch machte, wo er gerade so sein Glas festhalten konnte, damit nichts nass wurde und er.. eigentlich sofort weiter sprach.
      "I-Ich will in den Freizeitpark, davon hab ich Taylor heute schon erzählt! Meine Mum- A-Also- Also Lorelei-" ..Es war komisch vor ihm 'meine Mum' zu sagen, okay..? "-wollte mit mir mal fahren, aber.. wir kamen nie dazu, zu weit weg und dann der Unfall und-.. J-Ja, aber hier gibt es einen großen, ich hab ihn schon im Internet gesehen! Wir wollten damals fahren, wenn ich groß genug für die Attraktionen bin und- Ich meine.. ich bin zumindest noch ein wenig gewachsen und- I-Ich wünsche mir, dass wir in den.. Freizeitpark gehen."
      Fühlte er sich wie ein Kind, als er ihn so beinahe anbettelte? Oh ja. Und als er es bemerkte, wurde er auch.. deutlich etwas rot und fuhr sich verlegen leicht durch die Haare mit einem leichten Blick zur Seite um etwas zurück zu rudern.
      "A-Also, wenn.. du willst. Und Da-.. Gabriel es erlaubt. Wobei ich hoffe, dass er mitkommt! Und uhm-.. Ich meine-.. A-Also nicht jetzt offensichtlich, jetzt können wir gerne ein Eis und dann sollte ich sowieso bald nach Hause, bevor er merkt, dass ich nach der Schule eben nicht direkt dorthin bin.. aber irgendein Wochenende vielleicht..?.."
      In den Freizeitpark mit.. seinem Vater.. und seinem Erzeuger anstatt seiner Mum.. Er konnte sie natürlich nicht ersetzen, aber der Gedanke, das sie alle zusammen gingen vielleicht? Das machte.. ihn.. glücklich. Sehr soga-!
      "Ah-! A-Aber ja, zieh-zieh dich ruhig um! Ich- Ich warte hier und-.. uhm.. räume.. vielleicht schon mal auf.."
      ...Was keine Frage war, so wie er eigentlich sofort nach den Getränken griff und in die Küche brachte. Was leicht war, er hatte ja gesehen, wo Sean.. hergekommen war mit den Sachen.
      Was Kaden nicht wusste? Gabriel wartete schon zuhause, weil er extra da sein wollte, wenn Kaden von seinem ersten Tag nachhause kam. Und noch war es nicht so spät, da wunderte er sich noch nicht, wo er blieb. Dafür.. würde.. er es definitiv mitbekommen, wenn er nicht vom Bahnhof, sondern aus einem Auto käme..
    • Sean Flynn

      "Freizeitpark!!" - ,,A-Ah! Kaden, vor-... sicht..." Er seufzte nur, lächelte aber als er merkte das ihm nichts passiert war. Er wollte also in den Freizeitpark, mhm? Nichts, was Sean ihm nicht erfüllen konnte. Gerade wenn er es eigentlich mir seiner Mutter machen wollte war es ja beinahe eine Ehre, dass er nun ihn so aufgeregt fragte. Mit diesen strahlenden Augen und dem... Lächeln.. Wie aufgeregt er war... man konnte ihn wirklich nichts abschlagen, ober? Sean konnte es sich beim besten Willen nicht vorstellen... "A-Also, wenn.. du willst. Und Da-.. Gabriel es erlaubt. Wobei ich hoffe, dass er mitkommt! Und uhm-.. Ich meine-.. A-Also nicht jetzt offensichtlich, jetzt können wir gerne ein Eis und dann sollte ich sowieso bald nach Hause, bevor er merkt, dass ich nach der Schule eben nicht direkt dorthin bin.. aber irgendein Wochenende vielleicht..?.." - ,,Nun wie du gehört hast habe ich frei.. noch ist schönes wetter, wenn du dieses Wochenende schon willst? Aber ich kann eigentlich immer, ich... Hab immer Zeit. Sag einfach bescheid." Und auch wenn er ihn vom Aufräumen abhalten wollte... er hatte nicht wirklich die Chance, als Kaden schon voll dabei war. Also ging er nach oben, um sich eine richtige Hose und einen dünnen Pullover an zu ziehen und auch gleich wieder runter zu laufen. Er schnappte sich die Schlüssel seines Wagens, zog die Schuhe über und deutete dann Kaden ihm zu folgen damit sie... Eis essen gehen konnten. Das erste mal zusammen Eis essen... Wow. Viel zu spät natürlich, aber Hey, lieber so als nie oder?
      Sean bestellte sich ein Erdbeer-Joghurt-Eis, so wie eigentlich immer wenn er sich mal eines holte, aber auch nur eine kleine Portion damit er schnell wieder in den Wagen konnte. Wenn Gabriel nichts von alledem wusste wollte Sean ja auch nicht, dass er zu spät oder so nachhause kam. Das würde nicht gerade ein gutes Bild auf ihn werfen... deswegen wollte er definitiv den Jungen schnell wieder nachhause bringen. Es war natürlich schade, dass sie nicht mehr so viel Zeit zusammen hatten, aber Hey sie... hatten jetzt eigentlich alle Zeit der Welt. Und das wollte Sean ihn nochmal verdeutlichen, als sie anhielten und er mit einem ,,Bevor du aussteigst..." Kaden eben aufhielt sich schon zu verabschieden, nur um stattdessen kurzerhand einen Zettel zu nehmen-... Gut, er nahm den Kassenbon von dem Eisladen, aber egal!.... Auf jeden Fall schrieb er seine Nummer darauf und überreichte sie ihm. ,,Damit du mich immer erreichen kannst. Ich hab ja jetzt frei und wenn du nach der Schule was unternehmen willst oder spontan ich dich abholen soll irgendwann mal, sag es nur und ich komme. Schreib mir wenn dir danach ist oder.. ruf an ich... will nur mit dir im Kontakt bleiben, wenn du das auch willst." Und das... hoffte er einfach mal. Der Junge war extra mit seinem Vater hier her gezogen, also ging Sean einfach mal davon aus das sie sich öfter sehen werden! ,,Und rede mit deinem Dad, ja? Ab besten heute schon. Ich will nicht, dass du es ihm verheimlichst. Er hat das Recht zu erfahren, was sein Junge am Nachmittag so treibt, nicht?" Sean schmunzelte einem Moment und... naja dann... kam eben ein komischer Moment. Ein Händedruck zum Abschied? Eine Umarmung war definitiv noch nicht drinnen, das wusste er... aber Hände schütteln? Sollten sie einfach... nichts tun? ,,Also ja... rede mit ihm und... sag mir morgen oder so wie es gelaufen ist und ob er mich treffen will. Ich habe wie gesagt... Zeit."
    • Kaden Sinclair/Gabriel Sinclair
      "Bevor du aussteigst..." - "Mh?.. O-Oh-!" - "Damit du mich immer erreichen kannst. Ich hab ja jetzt frei und wenn du nach der Schule was unternehmen willst oder spontan ich dich abholen soll irgendwann mal, sag es nur und ich komme. Schreib mir wenn dir danach ist oder.. ruf an ich... will nur mit dir im Kontakt bleiben, wenn du das auch willst."
      Was.. für ein Tag. Eben noch in der Schule und kaum ein Wort rausbekommend und dann.. saß er im Wagen seines leiblichen Vaters mit einem halb leeren Schokoladen-Eisbecher und.. seiner.. Telefonnummer auf dem Bon, die er sich erst einmal durchlas und dann leicht nickte, während er sie in seine Jackentasche zu seinem Anhänger packte.
      "Werde ich.. Sonst können wir ja nicht in den Freizeitpark!", lachte er ihm leicht entgegen und war eigentlich schon dabei seine Tasche zu greifen, aber..
      "Und rede mit deinem Dad, ja? Ab besten heute schon. Ich will nicht, dass du es ihm verheimlichst. Er hat das Recht zu erfahren, was sein Junge am Nachmittag so treibt, nicht?" - "J-.. Ja, das-.. Ja.. mache.. ich auch."
      Etwas verlegen hielt er sich selbst den Nacken, immerhin war es schon.. weird, dass er einfach gegangen war ohne es seinem Dad zu sagen. Gerade wenn.. Kaden öfter ihn sehen will.. musste er es ihm erklären. Ganz in Ruhe..
      "Also ja... rede mit ihm und... sag mir morgen oder so wie es gelaufen ist und ob er mich treffen will. Ich habe wie gesagt... Zeit."
      Zumindest war das der Plan. Ganz in Ruhe und bei Zeit und entspannt.. ein Plan, der nicht aufging, weil Gabriel schon skeptisch aus dem Fenster gesehen hatte, als der fremde Wagen vor seinem Haus zum Stehen kam. Und noch bevor Kaden etwas sagen konnte - oh, und das wollte er! - öffnete sich mit einem Mal einfach die Wagentür vom Beifahrersitz mit einem "Kaden!!" und einem Arm, der eben diesen mit seinem "W-Warte-! Dad-!" einfach aus dem Wagen zog. Zum Glück hatte sich Kaden schon abgeschnallt!! Aber.. er hatte keine Zeit das Eis noch zu greifen, das einfach im Fußraum seines Sitzes auf den Boden fiel, während der Schwarzhaarige regelrecht aus dem Wagen stolperte und zu.. seinem Dad aufsah. Der ihn nur kurz regelrecht abscannte mit dem 'Arzt-Blick' - bevor er ihn hinter sich drückte und sich direkt an Sean richtete mit einem "Wer sind Sie?! W-Was fällt Ihnen eigentlich ein?! Wissen Sie überhaupt, wie alt er ist?!" und damit wohl.. SEHR offen zeigte, dass Gabriel wirklich nur in Worst-Case-Szenarien dachte. Denn naja.. ein dunkler Wagen, ein ältere Mann und was Gabriel aus dem Fenster gesehen hatte, war.. eben wie er sich zu Kaden rüber gebeugt hatte. Er hatte den ZETTEL gar nicht gesehen, wobei es in Frage stand, ob das was gebessert hätte..
      ......Wenn er wüsste, wie verwerflich DER Gedanke war, wenn man wusste, dass das sein leiblicher Vater war..? Was Kaden natürlich versuchte zu erklären!
      "W-Warte, Dad, beruhig dich, er ist nicht-!... W-Worauf willst du überhaupt hinaus, er hat mich doch nur das Hause gefahren?!"
      ..Und auch offen zeigte, dass Kaden definitiv naiv war, VOR ALLEM, wenn ER wusste, dass das da sein anderer Vater- Oh Mann..
      "Wieso bist du überhaupt zuhause? Ich dachte, du wärst noch-" - "Ich bin früher gegangen und das jawohl glücklicher Weise! Geh rein, das Essen ist schon im Ofen und-und-und SIE!" Natürlich richtete er sich offen an Sean. "Sie können nicht einfach irgendwelche fremden Jungs in ihren Wagen nehmen, seien Sie froh, dass ich keine Polizei-!" - "Das ist Sean Flynn!!" - "...............W-... Wa-..s..?"
      Und damit.. stoppte er. Natürlich kannte er den Namen. Er stand ja auf Kadens Geburtsurkunde in seinem Schrank. Und dabei wurde auch der Griff um Kadens Arm lockerer als er nur verwirrt zwischen Kaden und Sean hin und her sah und.. je schneller er es tat.. desto eher.. sah.. er die Ähnlichkeit. Sie war nicht markant, mit dem Schönheitsfleck würde man Kaden wohl eher mit Gabriel verbinden, so sehr kam Kaden nach seiner Mutter.. aber.. sie war vorhanden. Und ließ ihn beinahe alles aus dem Gesicht verlieren, gar nicht wissend.. WEN von beiden er überfordert ansehen sollte, als sein Blick aber bei Kaden stoppte, weil.. eben dieser sprach.
      "Bitte beruhig dich.. Er hat mich nur nach Hause gefahren, es ist nichts passiert.. Es geht mir gut, okay? Wir haben nur.. geredet." - "...W.. Wi..?.." - "Er.... wohnt in der Stadt. Uhm-..... Z-Zufälle gibt's, huh?!" - "....." - "..Gut.. Ja.. Ich- Ich wollte es dir sagen, okay?.. So nachdem ich.. ihn getroffen habe. Und weiß, wie er drauf ist, aber er ist wirklich sehr.. nett. Er- D-Dad!!"
      Paff
      .....Gut, also- Es war vielleicht seltsam, aber Kaden hatte damit irgendwie gerechnet, ja. Noch während er versuchte es irgendwie.. naja klein zu reden.. verleierte sein Vater ein wenig seine Augen und.. kippte kurzerhand nach hinten etwas weg, gerade noch so sich von Kaden halten lassen könnend, welcher etwas aufstöhnte, weil-.. Kaden war eben auch nicht stark, okay?!.. Er konnte ihn nur genug halten um ihn auf den Boden zu setzen, wo dem Älteren wirklich nur noch das Adrenalin irgendwie davon abhielt ohnmächtig zu werden vor Schock. Immerhin musste er noch seinen Sohn beschützen!!..... Mit völlig weichen Knien, die ihn nicht mehr hielten und einem kurzen Moment, in dem ihm schwarz vor Augen wurde.
      "Dein..? E-Er ist dein...? A-..ber.. ich bin.. dein..?.." - "Atmen, Dad.. Es ist alles okay, ich meine, wir.. wollten.. Sean doch sowieso irgendwann kennenlernen, nicht?" - "..A... Aber..?.." - "Wieso.. dann nicht jetzt? I-Ich weiß, ich hätte dich fragen sollen, aber-" - "H-Hättest du! Was, wenn dir was passiert wäre..? W-Was, wenn er dich gekidnappt hätte o-oder-oder gar nicht mehr dort gewohnt und-und irgendein Triebtäter dich- D-Du kannst doch nicht einfach..!" - "Daad.. Es ist alles okay.. Nichts ist passiert und.. ich meine, ich hätte ja nicht geklingelt, wenn sein Name nicht an der Tür gestanden hätte..? Ich bin doch gut erzogen, mh? Alles gut, ganz ruhig..", lachte er leise ein wenig über diese.. beinahe Panikattacke seines Dads, einfach weil.. wie gesagt. Seit Lorelei nicht mehr da war.. neigte er doch SEHR zur Übertreibung, wobei er es hier sogar irgendwie verstand. So am ersten Tag fand er seinen Sohn im Wagen bei einem fremden älteren Mann? Also-.. Ja.
      "Nochmal, okay..? Dad.. das.. ist Sean. Sean, das.. ist Gabriel, mein uhm.."
      ..Es WAR komisch vor Sean Gabriel als seinen Dad vorzustellen, okay?!.. Und bei dem Auftritt.. hoffte er ein wenig auf Seans Verständnis für den Schock eines Vaters, der VÖLLIG überrumpelt wurde einfach. So.. aus dem NICHTS.
      "Mein.. Dad."
      Und Gabriel? Gabriel sah vom Boden nur.. auf zu.. Sean. Und wusste... nicht, was er sagen sollte. Denken sollte. Er wusste ja auch gar nicht, was Sean vielleicht DACHTE oder von Kaden wollte, o-ob er bei diesem wundervollen lieben Jungen sich in den Kopf setzte, ihn ihm wegzunehmen. Weg von dem Mann, der nur noch ihn hatte und ihn so sehr liebte und-und-