Set your heart straight [Aska vs Aku]

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    • Set your heart straight [Aska vs Aku]

      Spiking my way straight to your heart


      Oikawa Tooru - Hübsch, Schlau, Sportlich und ein Arschloch
      So kennen ihn die meisten, doch tatsächlich weiß nicht wirklich jemand, was in dem Hirn des jungen Ausnahmesportlers eigentlich vor sich geht.
      Neben seinem Hobby, seinem Beruf, seiner einzigen Bestimmung Volleyball gibt es allerdings auch nicht so viel anderes, für das er sich interessiert. Warum auch, alles was er machen will ist Bälle schlagen und Iwaizumi auf die Nüsse gehen. Achja, vielleicht genießt er die weibliche Aufmerksamkeit ein bisschen zu sehr. Nicht, dass er es sich nicht leisten könnte. Andere Hobbies? Gar andere Menschen beachten? Nicht so sein Ding, weshalb vermutlich auch seine letzte Freundin ihm einen Schlusstrich vor die Füße geknallt hatte.
      Und nun? Eigentlich wollte er sich jetzt nur noch auf Volleyball konzentrieren, immerhin war Tobio-chan nicht mehr nur der "Einsame König" geworden, sondern tatsächlich ein voll funktionstüchtiges Mitglied. Eigentlich wollte er mehr arbeiten, sich nicht abhängen lassen von seinem talentierterem Kohai, doch als Takeru und er nach Tobio's kleiner Einlage auch noch Ayana treffen weiß er nicht mehr so wirklich wo sein Kopf stehen soll. Auf dem Feld oder doch in der Liebe?

      Besetzung:
      Oikawa Tooru - @Aska
      Kazumi Ayana - @Akuma

      TRASHIKAWA HERE I COME ~Aku



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    • Kazumi Ayana. Der letzte Wettbewerb in dieser Saison war zum Greifen nah und doch so fern. Ayana hatte schon einige Kämpfe dieser Art bestritten und doch ging es hier um einiges mehr. Nicht nur um 100.000 Yen als Preisgeld, sondern auch um die Eintrittskarte in mehrere Fortbildungen, exklusive Wettbewerbe und natürlich die Aufmerksamkeit "der" Jury schlecht hin. Es ging also um sehr viel. Um etwas, was ihre Karriere positiv als auch negativ gleichermaßen beeinflussen konnte und ausgerechnet dieses eine Mal konnten ihre Eltern wegen einer Geschäftsreise nicht mitkommen. Die Schwarzhaarige war keinesfalls böse oder gar frustriert mit ihren Eltern, doch sie hätte gerade jetzt ein bisschen Unterstützung gebrauchen können. Der Wettbewerb war weit weg, sie wäre lieber mit dem Auto angereist, als ihre wertvollen Instrumente durch die Bahn zu schleifen und eben ein bisschen seelische Unterstützung, ein wenig Zuspruch in den Minuten vor ihrem Auftritt wären schön gewesen. Nur lief das Leben bekanntlich nicht immer so, wie man es gerne haben wollte.

      Also stand sie nun alleine vor dem riesigen Veranstaltungsgebäude schwerbepackt mit sowohl Violinen als auch Gitarrenkoffer in voller Auftrittsmontur mit schwarzem kurzen Kleid und hübschem, aber nicht allzu auffälligem Make-Up. Natürlich war sie auch, wie immer, viel zu früh, was ihrer Nervosität nicht gerade half. Eigentlich war die junge Musikerin nicht anfällig für das allbekannte Phänomen Lampenfieber, doch wer würde nicht sich fast in die Hose machen, bei den Preisen die auf dem Spiel standen. Ihr ganzes Leben stand hier auf dem Spiel! Bei dem Gedanken wurde ihr noch mulmiger, weshalb sie bedacht auf ihr Handy sah. Mit mehr als 4 Stunden zum Zeit vertreiben entschloss sie sich kurzerhand, ihre Fähigkeiten noch einmal zu erweitern und wanderte ein wenig umher, bevor sie einen geeigneten Ort für ihr Vorhaben fand.
      Die Brücke, auf der sie sich nun befand, wurde nur von Fußgängern benutzt, daher würde sie keinen Verkehr aufhalten und niemanden in Gefahr bringen. Außerdem schien das Ambiente nett, es war generell ruhig und die Menschen um sie herum waren weder gehetzt noch komplett gelangweilt. Ayana legte den schweren Koffer auf ihrem Rücken ab und öffnete ihn so, dass der leere Teil für Trinkgeld in Richtung Publikum zeigte, bevor sie ihre Violine aus ihrem schützenden Koffer befreite und anfing jene zu stimmen. Gerne hätte sie stattdessen Gitarre gespielt, jedoch war ihr bewusst, dass in der Öffentlichkeit eine Akustikgitarre eben keine so gute Akustik hätte. Man würde sie ohne Verstärker kaum hören und sie sie sich zusätzlich noch einen Stuhl suchen müssen. So konnte sie nach nur kurzer Zeit anfangen im Stehen die Menschen um sie herum zu bezirzen. Erst begnügte sie sich damit einige langsame und einfache Stücke zu spielen, bevor sie ihr eigentliches Wettbewerbs-Programm abrief.

      Schnell hatte sich um sie herum eine kleine Menschenmenge angesammelt, welche ihr aufmerksam zuhörten, doch das ließ sie kalt, sie bekam es, wenn überhaupt, nur am Rande mit, denn nun hatte sie sich in ihre eigene kleine Welt versetzt, die nur sie betreten konnte. Gleichzeitig wollte Ayana aber ihr Publikum auch mitnehmen, auf eine kurze Reise durch die Zeit nehmen. Wie immer steckte sie daher ihre volle Konzentration in ihr kleines Schauspiel, ließ ihren Gefühlen und ihrer Lust freien Lauf und beendete ihre kleine Vorführung mit einem ordentlichen Crescendo.

      Als sie wieder die Augen eröffnete hatte sie allerdings nicht erwartet ein ihr nur allzu bekanntes Gesicht zu erblicken. Oikawa Tooru? Wie auch hätte sie ihn nicht erkennen können? Meist hatte sie in der Schule zwar erst die Schreie der Fangirls gehört, bevor sie ihn zu Gesicht bekommen hatte. Die wenige Zeit, die sie in der Schule verbrachte, hatte Ayana allerdings das Vergnügen in der gleichen Klasse zu sitzen wie er und hatte sich, mehr oder weniger unfreiwillig, seine Züge genauestens eingeprägt. Ein bisschen neugierig war sie ja schon, schließlich sah er nicht schlecht aus. Um so eine große Fangemeinde zu erreichen reichte aber doch nicht nur gutes Aussehen oder? Leider hatte sie bisweilen zu wenig Zeit besessen um dem gefälligen Lächeln auf seinen Lippen auf den Grund gehen zu können. Nun aber schien der junge Mann nicht so wirklich seiner Schulpersönlichkeit treu zu sein, so beurteilte sie zumindest seinen Gesichtsausdruck. Warum auch, schließlich befanden sie sich hierbei an einer ganz anderen Stelle, nicht mal in der richtigen Präfektur. Ohne groß drüber nachzudenken schenkte sie ihm selbst ein strahlendes Lächeln und winkte ihm mit ihrer rechten Hand, in welcher sich zudem ihr Bogen befand, leicht zu. Vielleicht erkannte er sie ja auch?


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    • Oikawa Tooru. Noch immer nagte dieses Ekelhafte Gefühl des Versagens an Ihm. Zerfraß ihn langsam von innen heraus. Das Interhigh Turnier war vorbei und wieder hatten sie es nicht geschafft, Wakatoshi Ushijima zu besiegen. Es kam ihm so vor als hätte er die ganze Zeit umsonst wie ein verrückter Trainiert .Wieder hatten sie nicht einmal den Hauch einer Changs. Das ganze Team hatte unter dieser herben Niederlage gelitten, da sie so viel geübt und alles gegeben hatten und doch wieder einmal Verloren. Er gab sich die Schuld daran, das sie es wieder nicht geschafft hatten. Er hätte mehr Trainieren müssen. Noch Härter, noch Intensiver, viel mehr Pläne schmieden müssen, gegen solch einen Feind. Vielleicht lag es aber auch daran das er sich nicht genug Spiele von Wakatoshi angeschaut hatte, oder ihn noch nicht gut genug durchschaut hatte? Aber selbst wenn, was machte er sich den da vor? Hier hatte eindeutig wieder einmal Kraft gegen Strategie gewonnen. Sie hatten alles ausgespielt was sie im vergangenen Jahr gelernt und Trainiert hatten, aber es half nichts. Gegen solch eine unmenschliche Kraft hatten sie einfach keine Changs gehabt. Selbst ihr dreier Block war an diesem Übermensch gescheitert.

      Oikawa raufte sich seine Braunen Haare und fluchte leise vor sich hin, jetzt hatten sie nur noch eine Changs. Eigentlich zogen sich nach dem Interhigh Turnier die Dritt Klässler zurück und überließen den Erst- und Zweit Klässlern das Feld, doch sie alle hatten Endschieden am Frühlingsturnier noch einmal Teilzunehmen und ihre Niederlage so auszugleichen. Aufgeben kam nicht in frage, jetzt erst recht nicht. Zu allen Überfluss und Stress, hatte auch noch vor kurzen seine Freundin Schluss mit ihm gemacht. Es lag nicht nur daran das der Lockenkopf fast seine ganze Zeit für Volleyball aufbrachte, nein... Sie kam auch mit seinen Verehrerinnen nicht klar. Sie besaß sogar die Frechheit Ihm zu unterstellte, sie zu betrügen. Klar flirtete er gern mal hier und da, aber er war kein Mensch dafür jemanden zu Betrügen. Im Gegenteil, eigentlich war er ein Treuer Typ, der auf das was er Liebte achtete. Doch so wie es aussah hatte er auch in diesem Punkt versagt. Momentan fühlte sich der Volleyballspieler wie ein riesen großer Versager.

      Als es an seiner Zimmertür klopfte, wanderten seine braunen Augen von seiner Zimmerdecke rüber zur Tür "Ist auf" rief er rüber und setzte sich in seinem Bett aufrechthin. Die Tür schwang leise auf und sein kleiner Neffe Takeru stand im Rahmen. Da viel ihm auch wieder ein, das er ihm versprochen hatte ihn heute zu seinem Training zu begleiten. Sein Blick wanderte kurz über die Tür wo er eine Uhr hängen hatte und stellte fest, das er durch sein Grübeln völlig die Zeit vergessen hatte. "AHHH Takeru-chann ich hab völlig die Zeit außer acht gelassen ... Tut mir leid, wir können sofort los." lächelte er den kleineren verspielt an, doch dieser sah nur leicht genervt zum Älteren zurück "Beeil dich mal ... Tooru wir kommen sonst zu spät" Mit gefalteten Händen Endschuldigte sich der Zuspieler noch mal und schnappte sich schnell sein Handy vom Schreibtisch und verließ zusammen mit seinem Neffen das Haus.

      Sie waren eine weile unterwegs und hatten sich ein wenig unterhalten, als er ein rufen hinter sich vernahm. Etwas Erschrocken, zog er seine Augenbrauen hoch und drehte sich zu der Unverwechselbaren Stimme. Was zum Geier wollte den Tobio von ihm? Doch da verbeugte sich der Jünger auch schon vor ihm und .... Fragte er ihn grade wirklich um ... Hilfe? Tss wenn der Denkt das ich ihm helfe noch besser zu werden hatte er sich geschnitten. Doch sein kleiner Neffe machte ihm da ein Strich durch die Rechnung, zu seinem Übel verriet er auch noch seinem Kohai das seine Freundin mit ihm Schluss gemacht hatte. "Takeru was erzählst du den da? Stimmt doch gar nicht" dabei Quengelte er wie ein kleines Kind, bevor er seinem Familienmitglied sein Handy in die Hand drückte "Takeru-chan mach ein Bild von mir und Tobi-chan wie er sich vor mir verbeugt" der kleine Schien nicht begeistert tat aber was sein Onkel von ihm wollte, bevor sich Oikawa wieder zu seinem Rivalen drehte und ernst ansah. "Hast du mal daran gedacht das du dem Knirps die Bälle spielst wie ER sie brauch? und nicht du für richtig hälst? Nicht du machst das Spiel, sondern der, der Angreift und solange du das nicht verstehst, wirst du immer der Einsame König bleiben" damit drehte er sich wieder zu Takeru und sie gingen weiter. Immerhin mussten sie nun wirklich los.

      Aber ob er wollte oder nicht, es beschäftigte ihn den ganzen restliche Weg über. Er verstand sich nicht und noch weniger verstand er Tobio. Er hatte soviel Talent und nutzte es nicht. Außer dem Zwerg an seiner Seite, kannte er niemanden der mit den Schnellen Zuspielen seines Kohais klarkam oder sogar mitkam. Auf einer Art machte es ihn wütend, soviel Talent zu verschwenden, andererseits könnte er sich Ohrfeigen seinen Rivalen noch weiter in die Richtige Richtung zu verhälfen. Manchmal war wirklich einfach zu weichherzig. Beim der Sporthalle für das Kinderteam angekommen, verabschiedet er sich von Takeru und setzte sich auf die Zuschauertribüne. Von hier oben hatte er einen guten Blick auf die Kinder und seinen Neffen und konnte ihn so auch etwas anfeuern.
      Es lenkte ihn ein wenig von seinen Gedanken ab und ließ ihn etwas endspannen. Das Training dauerte ungefähr zwei Stunden, danach wartete er vor der Halle auf Takeru, eh sie sich wieder auf den Heimweg machten. "Das war ein gutes Training du hast Fortschritte gemacht" lobte er seinen Neffen und kniff ihn kurz in die Wange. Was diesen nur grummeln ließ und seine Wange rieb. Tooru grinste wieder vor sich hin, bis beide eine zarte Melodie vernahmen. Neugierig wie sie beide nun mal waren, folgten sie der Melodie und kamen etwas später bei einer großen Menschenansammlung an.

      Erstaunt sah Tooru zu dem Mädchen, welches vor der großen Ansammlung ein Herrliches Spiel ihrer Violine präsentierte. Er konnte gar nicht anders, als seine Seelenspiegel zu schließen und sich von ihr Musik Mitreisen zu lassen. Verträumt hörte er ihr eine weile zu, bis sie ihr Stück beendete. Erst da öffnete er wieder seine Augen und sah sie Intensiv an. Sie kam ihm irgendwie bekannt vor, nur wo her? Intensiv dachte er nach und musterte sie noch einmal von oben bis unten, bis es ihm wieder ein viel. Stimmt sie ging auf seiner Schule, wenn er sich nicht ganz irrte, sogar in seine Klasse ? .... ach wie hieß sie noch mal ? sie war so selten im Unterricht ... denk nach Tooru .... A...A....Aya....ahhhh jetzt. Ihr Name lautet Kazumi Ayana. Er wusste gar nicht das sie so gut Musik machen konnte. Als sie ihn mit einem umwerfenden Lächeln anlächelte konnte er nicht anders als acht zu grinsen und ihr ebenso zu Winken. Anders währe es auch unhöflich gewesen, wie er fand. Er nahm die Hand seines Neffen und beschloss spontan zu ihr rüber zu gehen und etwas in ihren Koffer zu legen und ihr einmal Hallo zu sagen.
    • Kazumi Ayana. Überraschenderweise hatte Oikawa sie anscheinend nicht nur erkannt sondern tat es ihrer kleinen Geste gleich und schenkte ihr ein atemberaubendes Lächeln. Okay, jetzt verstand sie die ganzen Mädchen ein bisschen mehr. Wie konnte man bitte schön so gut aussehen? Das war ja schon beneidenswert! Manch einer würde vielleicht erwarten, dass Ayana sich nicht sonderlich um Aussehen oder ähnliches kümmerte, doch auch wenn die junge Dame oft unterwegs war, so war sie eben genauso eine Teenagerin wie jede andere ihren Alters. So gehörte zum Teenager-Dasein eben auch das schwärmen für umwerfend aussehende Männer wie Oikawa.
      Als dieser sich auch noch mit seinem kleinen Anhängsel auf sie zu bewegte wurde ihr auch noch bewusst, dass Oikawa nicht nur besonders hübsch, sondern auch noch besonders groß war. Fast einen ganzen Kopf größer, so würde sie schätzen, da sie auch wenn er nicht genau vor ihr stand ordentlich nach oben sehen musste. Nicht schlecht, nicht schlecht. Fast musste sie schmunzeln, unterdrückte aber jenen Reflex und verbeugte sich dankbar, als jener junge Mann ihr ein kleinen Obulus schenkte.

      "Vielen Dank." strahlte sie ihn an und nahm die Violine von der Schulter um diese wieder einzupacken. Es war bald Zeit für ihren Wettbewerb, also sollte sie sich doch irgendwann mal auf den Weg machen. "Ich hab nicht erwartet dich hier zu sehen. Ach...ich weiß ja gar nicht ob du mich überhaupt kennst. Mein Name ist Kazumi Ayana, ich gehe mit dir in eine Klasse, auch wenn ich nicht oft da bin." Mit der Verlegenheit wurde sie etwas rot als sie lachte. Schließlich würde sie es ihm nicht übel nehmen, wenn er sie nicht wirklich erkannt hatte oder ihren Namen vergessen hatte. So wenig, wie sie in der Schule war nahm sie es nicht mal den Lehrern übel. "Was führt dich denn hier her?" schob sie neugierig noch hinterher, erpicht darauf, die Konversation nicht direkt sterben zu lassen.



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