Under the spell of the black widow ╣Schmutzengel & Alea CroniX╠

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    • Under the spell of the black widow ╣Schmutzengel & Alea CroniX╠

      Headline crated by Cooltext
      mit @Schmutzengel &@'Alea CroniX'

      Vorstellung


      Der Mann unter ihr auf dem Bett keuchte schwer. Sein Körper bäumte sich in einem letzten Kraftakt auf und erschlaffte. "Fuck! Das hat viel zu lange gedauert." dachte sich Fiamma und wischte sich erschöpft den Schweiß von der Stirn. "Und was für eine Schweinerei er hinterlassen hat." stellte sie fest, als sie etwas Warmes an ihrem Körper herunterlaufen spürte. Mit einem Stöhnen stieg sie von dem Mann herunter und betrachtete das kurze Messer, das in ihrer Seite steckte, woran das Blut herunterrann. Der Typ hatte sich ganz schön gewehrt, als sie ihm den Würgedraht um die Kehle gelegt hatte und mit aller Kraft zudrückte. "Er war wohl noch nicht betrunken genug." kam ihr der Gedanke und schnappte sich die Sektflasche, um selbst daraus den letzten Schluck zu nehmen. Dabei rann etwas vom Alkohol ihr seitlich vom Kinn herunter und bahnte sich einen Weg an ihrem Hals entlang. Die Flasche geleert, warf sie diese zu dem Toten aufs Bett und wischte sich mit dem Ärmel den Mund ab. Sie hasste es Aufträge an einem öffentlichen Ort auszuführen. Die laut dröhnende Musik aus dem Club war selbst in dem abgelegenen Séparée zu hören. Sie zuckte nur mit den Schultern, so konnte man auch die Hilfeschreie nicht gleich vernehmen. Es gab immer Vor- und Nachteile. Das Zimmer glich einem Schlachtfeld, ging der Kerl vorher ihr ganz schön an die Wäsche. Das war aber nicht allzu verwunderlich, wenn sie ihm doch gesagt hatte, sie fände ihn "heiß" und wäre "gerne alleine" mit ihm. Wieso wollten Männer immer so schnell zur Sache kommen? Man kann doch noch reden und trinken. Es hatte viel von ihrer Überredungskunst gebraucht, bis er endlich von ihr abließ und Zigarren und Wodka hervorholte. Ein Stuhl lag am Boden, so wie viele Kleidungsstücke und ein paar Scherben. Hatte der Geschäftsmann im Eifer des Gefechts ein paar Gläser umgeworfen. Der Typ hatte sich mit den falschen Leuten angelegt und nun hatte er den Preis dafür zahlen müssen. Um was es dabei ging, war Fiamma egal. Sie wurde dafür bezahlt ihren Job zu machen und nicht Fragen zu stellen. Sie schnappte sich den offenstehenden Wodka und eine Zigarre. Fia sah auf die Klinge, die noch immer in ihrem Körper steckte. Es war zum Glück eine simple Fleischwunde, und keine lebenswichtigen Organe wurden dabei verletzt. Erst zündete sie die Zigarre an und paffte ein paar Mal an dieser. Das Ende hatte sie einfach abgebissen und auf den Boden gespuckt. Sobald die Zigarre richtig aufglühte, kippte sie den hochprozentigen Alkohol auf das Messer und ihre Wunde, wobei es jetzt schon etwas brannte. Das würde aber nur schlimmer werden, sobald sie die Klinge entfernt hatte. Die Auftragsmörderin biss sich auf die Zähne, als sie das scharfe Metall herauszog und drückte gleich danach die brennende Zigarre darauf. Ihr Gesicht verzog sich vor Schmerzen und weiterer Schweiß rann ihr von den Schläfen. Diese improvisierte Erstversorgung sollte für den Anfang reichen. Fiamma schleppte sich in das angrenzende Bad zum Séparée und schloss hinter sich die Türe ab. Sie stieg auf den geschlossenen Toilettendeckel und drückte eines der Deckenelemente hoch. Aus dem Versteck zog sie eine dunkle Sporttasche heraus und ließ sie einfach zu Boden fallen. Die Platte wieder verschlossen, setzte sie sich hin und kramte aus ihrer Tasche einen kleinen Erste-Hilfebeutel. Mit einem richtigen Desinfektionsmittel säuberte sie die Wunde und legte sich einen großen Wundverband an. Dann stand sie auf und besah sich in dem großen Spiegel über dem Waschbecken. Die blonde Perücke, die sie sich aufgesetzt hatte, war verrutscht, doch das machte nichts, da sie diese jetzt eh abzog. Darunter kam ihr echtes Haar hervor, das in seinem dunklen violett doch sehr auffiel. Aber Fia mochte ihr Haar, daher würde sie es niemals färben oder dergleichen. Sie löste den Zopf, der ihre Mähne noch zusammen hielt und gleich darauf fiel ihr Haar wie ein Wasserfall über ihren Schultern. Sie entledigte sich ihrem alten Outfit, einem aufreizenden roten Cocktailkleid, stopfte es in die Tasche mit der Perücke und zog sich eine dunkle Jeans an. Zum Glück war sie tief genug geschnitten, dass sie nicht auf ihre Wunde drückte, die sich oberhalb ihrer Hüfte befand. Ihr Oberteil war eine eher einfache Bluse in Weiß, die aber mit dem tiefen Ausschnitt, der ihren roten Spitzen-BH etwas hervorblitzen ließ, sehr aufregend wirkte. Ihre goldenen Armbänder ließ sie unter den Manschetten verschwinden. Sie sah sich noch mal um, ob sie auch nichts vergessen hatte und ging dann ans Badezimmerfenster. Leider war es zu hoch, um einfach so aus dem Gebäude zu verschwinden, doch so konnte sie schon mal ihre Tasche loswerden. Diese aus dem Fenster geworfen, fiel sie zwischen die vielen Müllsäcke und versank darin, dass man sie nicht sofort entdeckte. Mit ihrem neuen Aussehen las sie im Séparée noch ihre schwarzen Highheels auf und schlüpfte schnell in diese rein. Sobald sie die Türe vorsichtig öffnete, wummerte die Partymusik noch viel lauter ihr entgegen. Ein flüchtiger Blick reichte, um zu erkennen, dass sich niemand auf dem Flur befand. Schnell verließ sie das Zimmer, das nur mit einer Schlüsselkarte geöffnet werden konnte, die sich bei dem Toten befand. Rasch lief Fia wieder runter zur Tanzfläche, die in dem schwummrigen Licht des Nachtclubs eingehüllt war und nur durch die blitzenden Lichter kurz erhellt wurde. Sie mischte sich unter die Menschen und fing an, mit ihnen zu tanzen, wobei sie eigentlich eher auf der Suche war. Sie brauchte jemanden, mit dem sie den Club verlassen konnte. Wenn es sein musste, auch recht schnell. Ohne Fragen zu stellen und bereit war, sie mit zu sich nach Hause zu nehmen. Die Auswahl schien groß, doch nicht jeder war dafür geeignet. Sie musste jemanden finden, bevor man nach dem Geschäftsmann suchte und seiner blonden Begleitung.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alea CroniX ()

    • Die Musik dröhnte in den Ohren der feierwütigen Gäste, betrunken von der guten Stimmung und vom Alkohol warfen sie ihre Körper über die Tanzfläche, passend zum Beat der Melodie. Die Tanzfläche war riesig, allerdings schien sie für die Menge nicht groß genug zu sein. Abseits der Tanzfläche waren die Stehplätze zu finden und es gab auch einige Sitzplätze, doch die waren rar und hart umkämpft. Die Ledersitze waren bequem und der kleine Tisch bot genug Platz für Gläser und Flaschen. Man könnte meinen, das solch einen Platz zu halten eine äußerst wichtige Aufgabe wäre und nur jemand mit einem Killerinstinkt könnte solch einen Platz vor gierigen und betrunkenen Partyzombies verteidigen...
      Einsam auf verlorenen Posten, ohne Waffen und ohne Ausweg, da saß er - Cain.
      " Hey! Uhmmm, hier ist besetzt!.. Ja.. sorry " eine unsichere Stimme, die kaum die Lautstärke der Musik durchbrechen konnte kämpfte sich zu den Ohren eines Pärchens durch, welche sich auf einem der Plätze fallen lassen wollte. Cain deutete auf die Handtasche die dort dekorativ aufgestellt war und scheuchte sie dann weg. Er konnte nicht hören was geantwortet wurde und Lippenlesen war nicht seine stärke, nichtsdestotrotz erkannte er die Worte "Leck mich!". Sie gingen und Cain atmete erleichtert auf. Wieder hatte er es geschafft diesen Platz zu verteidigen, war er ein Held? Ein Wohltäter? Nein! Niemand würde ihn hierfür ehren, er war eher eine dunkle Figur, die aus den Schatten heraus agierte und ... "Kacke! Ich bin soooo blau" eine weibliche Stimme unterbrach den Gedankengang des jungen Mannes und sie wurde auch direkt streng und irritiert beäugt. "Ich war gerade beschäftigt.. einen Moment.." Das Mädchen sah ihn sprachlos an während Cain wieder in die Ferne starrte. "So!" der Junge hatte seinen Gedanken abgeschlossen und schaute sich um. "Wo sind Marco, Ephi und Raupe? " fragte Cain etwas verwirrt. Marco, Ephi und Raupe waren seine drei besten... waren drei gute Bekannte von ihm. Das Mädchen neben ihm, ihren Namen kannte er nicht, Raupe hatte sie spontan mit angeschleppt aber sie war lustig drauf, glaubt Cain zumindest. "Was?!" quieckte die schrille Stimme direkt in das Ohr von Cain. "Wo sind die Anderen? Die! Anderen!" Das Mädchen nickte nur leicht und tippte sich mit dem Zeigefinger auf die Nase. "Nase pudern! Du verstehst". Unnötig anzumerken, dass Cain nicht verstand. Er lehnte sich zurück in den weichen Sitz und verschränkte seine Arme. Mit den richtigen Leuten wäre dies hier vielleicht ganz lustig oder wenn er nicht der Fahrer für Alle wäre aber der einzige Nüchterne in einem Käfig voller Betrunkene zu sein hatte auch nur bedingt seinen Charme. "Wann fahren wir nach hause?"... "Häh?! was?!". Cain seufzte und verdrehte die Augen während er die Armel seines weißen Shirts hochkrempelte. In den letzten Monaten hatte der Junge ordentlich Muskeln bekommen und durch seine Diät waren diese auch gut zu erkennen, er präsentierte sich gerne etwas mehr. "Nach hause! Wann?!" fragte Cain ein weiteres mal. "Na noch lange nicht Alter! Was'n los mit dir?" von der Seite ertönte eine kräftige Männerstimme. Enge Jeans, pinkes Hemd, volltätowierte Arme und die Haare nach hinten gekämmt. Raupe war der Typ Mensch der immer eine Sonnenbrille trug, selbst in der Disko, völlig überzeugt von sich. Zu gern protzte er mit seiner goldenen Uhr, nur Cain wusste, dass dies eigentlich eine Fälschung war. Rolex am Arsch! "Es macht keinen Spaß, warum muss ich immer fahren und nüchtern bleiben?" sichtlich angefressen klangen Cains Worte mehr wie ein Fauchen. "Cain! Ey, jetzt zieh uns mal nicht runter! Du brauchst einfach nur einen kleinen Muntermacher" Raupe ließ vor der Nase von Cain ein kleines Tütchen baumeln, im Inneren waren kleine bunte Pillen zu sehen. In den Augen war aber keine Begeisterung zu sehen, sondern Entsetzen. Sofort schlug er Raupe das Tütchen aus der Hand und es verschwand unter dem Sitz. "Eeeey! Bist du völlig bescheuert?!" rief nicht nur Cain, sondern auch seine Begleitung um Chor. Das Mädchen sprang sofort hinterher und fiel vor dem Sofa auf die Knie. Sie trug eine schwarze Lederhose, die glänzte so schön. "Findest du's Babe?" rief Raupe und sah Cain tadelnd an. "Nicht cool man! Nicht cool!" ... " Das hier ist nicht cool! Das sind Drogen! Bist du völlig bescheuert?" Cain wollte davon definitiv nichts wissen und er stand auf und wollte gehen. Ein fester Griff am Arm hielt ihn aber davon ab. "Cain... ey Madison... ganz kurz" Cain drehte sich zu Raupe und sah wie sein Fuß auf dem Hintern seiner Freundin gestellt war. "Hehe, Bergsteiger" lachte Raupe. Ein dummer Witz, wovon es heute schon zu viele gab. Auf so etwas hatte Cain keine Lust mehr und er sprang die kleine Stufe hinunter die Tanzfläche von den Sitzplätzen trennte. Nun rannte er aber geradewegs in Ephi rein. "Sorry! Oh... Ephi! Ich gehe, sucht euch ein Taxi aber das ist einfach scheiße" kotzte er sich sofort bei seinen Freund Ephi aus. "Ey! Damn Cain. Was ist passiert? Hat dich wer angemacht, soll ich ihm auf's Maul hauen? " brummte Ephi sofort und rieb sich die Nase. Cain schüttelte seinen Kopf und sein zerzaustes Haar gleich mit. Seine Brille hatte er zuhause gelassen, er brauchte sie ohnehin nur zum Fernsehgucken und strenggenommen auch für's Auto fahren. Er zog seine schwarze Weste glatt und seine Hände glitten in seine Hosentaschen. Es diente mehr zur Kontrolle, alle paar Minuten seine Taschen zu checken ob auch alles vorhanden war, war eine kleine Marotte des junge Mannes. Er zog sein Geldbeutel und gab Ephi etwas Geld. "Für das Taxi... ich möchte echt nicht mehr" seufzte er nur noch leise und klopfte Ephi entschuldigend auf seine Schulter. Dann zog er an ihm vorbei. Jetzt noch schnell zum Tresen, vielleicht könnte er ein Glas Wasser bekommen bevor er dann wirklich losfuhr. Mitten durch die Tanzfläche ging es für Cain und dabei sah er viele wirklich hübsche Frauen. Alle lösten sie sich von ihrem Alltagsstress, einige vielleicht etwas zu sehr aber wer war Cain, dass er das beurteilen konnte. Durch die Menge zu quetschen war in der Theorie der schnellere Weg, erwies sich in der Praxis aber als selten dämlich. Oft genug wurde er angerempelt und er ist wohl auch in eine Pfütze Alkohol getreten, zumindest hoffte er, dass es Alkohol war. Dann rempelte er jemanden an, völlig unbedacht und abgelenkt von seinen Schuhen. Er drehte sich um und hob entschuldigend seine Hände. "Verzeihung! Ich bin echt ungeschickt.. Ich muss nur schnell vorbei" rief er der Dame mit den violetten Haaren entgegen. Cain ertappte sich dabei, wie er sie etwas zu lang anstarrte aber er konnte sich nicht helfen, sie hatte irgendwas außergewöhnliches an sich. Waren es die Haare? Ja! Nein... nicht nur. Die Kleidung? Hübsch aber auch nicht das was ihn so bannte. Der BH der aus dem Ausschnitt herausblitzte? Ne, so oberflächlich war er doch nicht. Dann musste es ihr Gesicht sein. "Uhh, verzeihung.. Oh Gott ich bin untröstlich" rief er erneut, als er vor ihr einfach stehenblieb und sie länger anstarrte als akzeptabel war.
    • Es war einfacher, mit den vielen Gästen mitzutanzen und sich so, durch die Menge fortzubewegen, als zu versuchen sich einfach durchzukämpfen. So bewegte sich Fiamma gerade Richtung Ausgang, als sie mit jemanden zusammen stieß. Sie wurde weder pampig, noch schaute sie böse. Sie musterte den Mann nur vor ihr, der sich auch gleich entschuldigte. Das vermutete sie zumindest, so wie der die Hände hob. Denn dank der lauten Musik und dem dröhnenden Bass, konnte man sich auf der Tanzfläche sicherlich nicht unterhalten. Er weckte sofort ihr Interesse. Nicht wegen seiner recht schicken Kleidung, mit weißem Hemd und schwarzer Weste, oder seinen kräftigen Unterarmen, die man dank der hochgekrempelten Ärmel gute erkennen konnte. Es waren seine Augen, die ihre Aufmerksamkeit hatten. Sie sahen wach und konzentriert aus, nicht wie die meisten anderen, glasig, rot und mit einem Schleier, von zu viel Alkohol oder anderen Mittelchen. Charmant lächelte sie den Dunkelhaarigen an und schüttelte leicht den Kopf, als Zeichen, dass sie ihn nicht verstand und tippte noch dazu auf eins ihrer Ohren. Er schien ein guter Kandidat zu sein, der sie hier schnell rausbringen konnte. Doch dafür brauchten sie eine Umgebung, wo man sich weites gehenden unterhalten konnte, ohne sich gegenseitig ins Ohr zu schreien. Ungeniert nahm sie seine Hände in ihre und führte ihn tanzend zur Bar, die der nächstgelegene Ort war um eine Unterhaltung zuführen. Da sie nicht nur rückwärts laufen wollte, lies sie eine Hand von dem Mann wieder los und dreht ihren Rücken zu ihm, damit sie sehen konnte, wo lang sie am besten gehen mussten. Damit er aber auch schön brav bei ihr blieb, legte sie seine Hände an ihre Hüfte, die sich rhythmisch mit der Musik mitbewegten. Sie ließ ihm gar keine Wahl, mit ihr mitzukommen und endlich an der Bar angekommen, steuerte sie einen freien Platz am Tresen an. Dabei hielt sie ihn immer noch an einer Hand fest und zog den Fremden mit sich. Beim Ausschank war es dann doch etwas leiser, dass man zwar sich zu seinem Gesprächspartner rüberbeugen musste, aber dafür nur mit einer etwas erhobenen Stimme sprechen musste und nicht schreien. Fia sah erneut den Mann an und beugte sich dann ganz dicht an sein Ohr. "So. Hier kann man sich besser unterhalten." sprach sie ihn an. "Was wolltest du mir denn sagen? Mich vielleicht auf einen Drink einladen?" fragte sie kokett und lehnte sich dann wieder etwas zurück, um ihr gegenüber in die Augen sehen zu können. Sie war sich ziemlich sicher, dass der Kerl nüchtern war. Vielleicht wurde er zum Fahren verdonnert, was ihr nur in die Karten spielen würde, um von hier schnell zu verschwinden. Jetzt musste sie nur noch ihren unwiderstehlichen Charme spielen lassen.
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    • Wäre Cain einfach mit dem Fluss des Tanzes mit geschwommen anstatt gegen an zu kämpfen, dann wäre er definitiv entspannter durchgekommen. Doch das spielte jetzt gerade keine Rolle, er war tatsächlich dabei sich mit einer Frau zu unterhalten. Sie schien ihn nämlich nicht einfach abzuwinken. Als der Mann mit Händen und Füßen seine Entschuldigung gestikulieren wollte, wurde er von ihr auch schon an die Hand genommen und wie ein kleiner Junge, der vom Spielplatz gezogen wurde, von der Tanzfläche geführt. Das schwache Licht der Diskothek kaschierte sehr gut seine roten Wangen und er streichelte ihren Handrücken sehr zart mit seinem Daumen. Diese Damenhand war wirklich sehr weich und auf den ersten Blick wirkte sie auch sehr zart. Welches Handwerk sie damit nachging sollte er nicht wissen und selbst wenn, glauben würde er es ihr niemals.
      In seinen Gedanken legte er sich den nächsten Satz zurecht, denn Sie schien ihn etwas abseits der dröhnenden Mucke zu führen. Nun bewegte sich Cain auch etwas zu der Musik. Seine Schulter warf er hoch und runter und die Knie sank er leicht auf und ab. Es war als Tanzen zu identifizieren. Zu Orientierungszwecken wurden seine Hände an ihre Hüfte positioniert und er hielt mit einem angenehm festen Griff ihre Hüfte. Man konnte spüren, wie er nicht sehr fordernd war und etwas nervös, was man als süß deuten konnte. Er suchte mit Blicken allerdings nach seinen Freunden, nicht um nach ihren Zustand zu schauen sondern eher um zu zeigen, was für ein Glück er gerade hatte. Vielleicht war es auch besser, das er seine Freunde nicht sah, so konnte er die Geschichte ausschmücken und sich etwas besser darstellen.
      Am Ausschank angekommen ließ er sie los und setzte sich neben ihr auf den Hocker. Er lächelte sie an und strich sich sein Haar, welches strähnig vor seinem Gesicht hing, etwas zur Seite. Seine Augen wirkten dunkel, beim genauen Hinsehen oder wenn das Licht besser fiel, konnte man aber erkennen, dass sie Lila waren. Sie beugte sich vor und als ihr Atem sein Ohr berührte überkam ihn eine Gänsehaut. Cain war ein ziemlich aufgewecktes Kerlchen und er versuchte bewusst ihren Duft einzuatmen. Sie roch sehr gut allerdings war der Duft mit einer Prise Schweiß gepaart, das war hier aber nicht verwunderlich. Er hörte ihre Worte und ließ sich seine Irritation aber nicht anmerken. Er behielt den Augenkontakt und begann zu sprechen. Seine Worte gingen unter und er beugte sich vor, so wie sie es getan hatte. " Was möchtest du trinken? " fragte er sie dann "... ich trinke aber nur Wasser" schickte er hinterher und zog sich dann wieder zurück. Danach deutete er ihr mit seinen Händen, dass er noch fahren muss und deswegen nichts trinken konnte. Er kam ihr danach wieder näher: "Wie ist dein Name? " fragte er interessiert. Beim vor- und zurückbeugen schielte er unbemerkt in ihren einladenden Ausschnitt und seine Hand tippte auf den Tresen und tat damit sein Interesse an einer Bestellung kund.
    • Bingo! Fias Intuition hatte sie nicht im Stich gelassen. Der Mann bei ihr schien wirklich mit dem Auto da zu sein. Und auch wenn er sie zu einem Getränk einlud, blieb er bei Wasser. Er gehörte wohl zu der vernünftigeren Sorte Mann und war auch eher zurückhaltend. Das hatte sie schon bei seinem eher sanften Griff an ihren Hüften bemerkt und auch wie er ihre Hände gestrichelt hatte. Das war mal was anderes für sie, als die handgreiflichen Männer, die sich gerne nahmen, was sie wollten. Sie legte ihren Kopf leicht schief und überlegte, was sie denn schon alles heute an Alkohol hatte. Etwas Schampus und Wodka, da sollte ein weiterer Drink nicht schaden. Der Dunkelhaarige schien doch nicht ganz so schüchtern zu sein, erkundigte er sich jedenfalls auch gleich nach ihrem Namen. Um ihm auf beide Fragen zu antworten, lehnte sie sich wieder vor und legte dabei stützend ihre Hand auf seine Brust ab. "Ich hätte gerne einen Cosmopolitan und mein Name ist Fia. Wie heißt du?" fragte sie auch nach seinem Namen und anstatt sich wieder zurückzulehnen, verharrte sie an seiner Brust. Um sich akustisch zu verstehen, mussten sie sich sowieso zu dem je andern herüber lehnen. Dann konnte sich auch gleich in seiner Nähe bleiben. Neckisch kratzten ihre Fingernägel über den Stoff seiner Weste und so bemerkte sie auch nicht, wie sich der Barkeeper ihnen näherte. Dieser machte sich dann mit einem lauten "Hey! Was darf's sein?" bemerkbar. Sofort setzte sich Fia wieder auf und sah zu dem Barmann. Ihr Hand glitt dabei sehr langsam von der Brust des Mannes, der nun seinen Getränkewunsch mitteilen konnte.
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    • Die Hand an seiner Brust fühlte sich wirklich gut für den jungen Mann an. Doch es sorgte auch davor das er etwas nervöser wurde und seine Gedanken fingen an sich auf jede Situation vorbereiten zu wollen. Er starrte sie einen Moment lang an, als sie mit ihm sprach und begann dann zu lächeln und zu antworten: "Cosmopolitan. Alles klar!" er sah sich kurz um und näherte sich ihrem Gesicht dann wieder etwas. " Fia ist ein interessanter Name, ist das eine Abkürzung?... Uhh.. ich bin Cain. Cain Madison Collins. " Stellte er sich lächelnd vor. Die Brust war wirklich gut definiert, da war jemand aber definitiv noch im Studio bevor es zur Disko ging. "Bist du ei... " Der Barkeeper unterbrach die Frage von Cain und etwas überrascht sah er den Barkeeper an und stammelte seine Bestellung. Dann räusperte er sich, beugte sich vor zum Barkeeper und sprach klar und deutlich. "Einen Cosmopolitan und ein Glas Wasser... den Cosmopolitan aber bitte ohne Eis" sprach er selbstbewusst die Bestellung aus, die er in Gedanken so gut geübt hatte. Nun galt seine gesamte Aufmerksamkeit aber wieder der Dame an seiner Seite. Cain widmete sich vollständig Fia, er nahm ansonsten niemanden war. Es interessierte ihn aber auch einfach niemand sonst. Diese Frau mit dem violetten Haar hatte ihn von der ersten Sekunde an verzückt und er genoss den Augenblick. Nun stützte er sich mit einer Hand an dem Tisch zu seiner Rechten ab und beugte sich zu ihr herüber " Manchmal werfen sie Eis mit in den Cocktail und das macht einfach keinen Sinn und schadet dem Geschmack... Oh, was ich gerade fragen wollte.. Bist du ganz alleine hier? ". Er kannte es aus etwas 'billigeren' Diskos oder Kneipen, wo sie den Cocktail mit Eiswürfel verwässerten und das war deutlich spürbar. Es verfälschte den Geschmack und hob den Alkohol mehr hervor und dieser Drink hatte ja gerade den Vorteil, das man dort kaum Alkohol schmeckte. Ein gefährlicher Drink für eine gefährliche Frau.
    • Der Fremde verriet ihr gleich seinen kompletten Namen, etwa dass sie eher ungern tat. Jedenfalls wenn es um den Nachnamen geht, da log sie immer. Cain bestellte ihnen dann ihre Getränke, wobei er sich zu Beginn damit etwas schwertat. Doch beim zweiten Anlauf verstand der Barkeeper ihn und wandte sich mit einem Nicken ab. Seine leichte Unbeholfenheit amüsiert Fia schon etwas, dass ihr rechter Mundwinkel etwas nach oben zuckte. Dann drehte er sich wieder zu ihr und lehnte sich zu ihr vor. "Wie galant von dir." antwortete sie, als er ihr erklärte, dass er ihren Cosmopolitan ohne Eis bestellt hatte. In diesen Drink gehört auch kein Eis, das wäre ja schon eine Unverschämtheit. "Fia ist die Abkürzung für Fiamma." erklärte die Violetthaarige und legte ihr Fingerspitzen auf die von Cain. Sie tat so, als wollte sich auch nur am Tresen abstützen, doch war die Berührung volle Absicht. Sie näherte sich wieder seinem Ohr und beim Sprechen streiften ihre vollen Lippen ganz leicht dieses. "Ich bin alleine hier. Aber gerade habe ich angenehme Gesellschaft gefunden. Ich hoffe, du bist auch solo unterwegs." Fia ließ diese Aussage erst einmal wirken, kam auch schon wieder der Barkeeper zu ihnen und servierte ihnen das Glas mit Wasser und den rötlichen Drink mit einer Cocktail-Kirsche darin schwimmend. Sie nahm das Glas an sich und prostete Cain zu. Mit Wasser sollte man ja nicht anstoßen. Das Glas an ihre Lippen gesetzt, nippte sie kurz daran, doch konnte sie keinen auffälligen oder komischen Geschmack aus machen. In ihrer Branche musste man immer Vorsicht walten lassen, dass man nicht betäubt oder gar vergiftet wurde, so wie sie es manchmal tat. Da es sich aber hier um einen normalen Drink handelte, trank Fia auch schon die Hälfte aus und leckte sich anzüglich mit ihrer Zunge geschmeidig über ihre Lippen. Sie stellte das Glas wieder vor sich ab und sah mit einem intensiven Blick Cain in seine schon fast Indigo farbigen Augen. Sie mochte Purpur und all seine Farbnuancen aus offensichtlichen Gründen.
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    • Cain musste sich etwas zusammenreißen, er fing ständig an zu viel in jede Aktion zu denken. Er musste mal entspannen und symbolisch dafür nahm er einen sehr tiefen Atemzug. Der Junge spürte dann aber die Finger der Dame auf Seinen und das kontrollierte Luft holen war Geschichte. Er stieß die Luft in mehreren Schüben aus und lächelte Fia dann etwas unbeholfen an. Fiamma war wirklich ein Name, den er so noch nie gehört hatte. Wie konnte eine einfache Berührung mit den Fingerspitzen den jungen Mann so aus der Fassung bringen? Ihre Lippen berührten sein Ohr und sein Körper zuckte leicht vor Schreck. Cain wollte mutig sein und als sie ohnehin schon so nah war wagte er es: Er legte seine Hand an ihre Hüfte. Fia konnte etwas Druck auf ihrer Seite spüren, es war eine kräftige Hand dessen Daumen sie wohlwollend streichelte. Cain hatte es getan und ihre Nähe erwidert ohne, seiner Meinung nach, zu aufdringlich zu sein. Die Pause wirkte sehr gut und half Cain auch sich wieder zu ordnen. Er sah zu den Getränken, welche etwas hektisch serviert wurden und sofort griff der junge Mann in seine Hintertasche und zog seinen Geldbeutel, dabei musste er sich auch etwas aus der Nähe dieser äußerst interessanten Dame zurückziehen, seine Hand fuhr dabei in einer fließenden und streichelnden Bewegung über ihr Bein. Geplant oder nicht, das war wirklich sehr geschickt gewesen. Schnell war der passende Schein gefunden und die Rechnung sowie das Trinkgeld wurden beglichen. Man hatte hier auch die Möglichkeit erst in Ruhe zu trinken und dann zu zahlen aber Cain hatte es lieber, wenn die Finanzen direkt geklärt werden. Er hob sein Glas und trank das Wasser schnell aus, das Glas war wirklich klein und der Preis dafür unverschämt. "Ich glaube, man zahlt mehr, wenn man versucht klar zu bleiben" scherzte er und sah Fia dann wieder in die Augen. Der Fokus lag wieder auf ihr. "Ich bin auch in guter Gesellschaft und bin auch allein hier. Ich war der Fahrer aber die nehmen sich ein Taxi" erklärte er. Die Pause hatte ihm gut getan, denn so verstrickte er sich nicht in der endlosen Erklärung, dass er ja mit Freunden hier waren, er sich mit ihnen gezankt hatte und bla bla blaah. "Ich war aber auch schon mit einem Bein draußen, weil es mir zu langweilig wurde aber jetzt... mit einer solchen Dame bleibe ich definitiv noch eine Weile. Es sei denn, du möchtest mit zu mir kommen.." Der letzte Satz wurde gefolgt von einem kichern, denn der fiel ihm aus Nervosität aus seinem Mund.
    • "Er versucht wenigstens mutig zu sein." dachte sich Fia, als sie die Hand von Cain vernahm, die sich an ihre Hüfte gelegt hatte und über ihre Haut strich, die durch die hochgerutschte Bluse entblößt wurde. Ihr war bewusst, dass nicht jeder Kerl sie ansprechen würde, strahlte sie schon eine einschüchternde Aura aus. Einschüchternd im Sinne, dass man sich nicht gut genug für Fia fühlte. Doch da musste sich der Dunkelhaarige auch schon wieder von der Dame lösen, um die Rechnung zu begleichen. Sachte streifte seine Hand ihren Oberschenkel, als er nach seinem Portmonee griff. Er wirkte irgendwie wie ein Welpe auf sie, ein Jungtier, das immer wieder versuchte wacker zu sein und dann plötzlich sich doch wieder zurückzog. Aus ihm könnte noch ein sehr interessanter Typ werden, wenn er sein Scheu ganz ablegen würde. Doch es gab ja auch Frauen, die so etwas süß fanden. Nicht aber Fia, sie nutzte sowas einfach nur für sich aus. So wie jetzt. Bei seinem kleinen Scherz verzog sie kaum die Miene. Es gab Momente, da spielte sie ein Lachen vor, doch dies war keiner. Ganz kurz verengten sich ihre Augen, als Cain meinte, dass er eigentlich schon auf dem Heimweg war. Besser konnte es kaum noch kommen. Ein Kerl, der sie mitnehmen würde und anscheinend so sehr Gentleman war, dass er nichts tun würde, was sie nicht wollte. Das Kichern überhörte sie einfach, war das weniger attraktiv und war zu vernachlässigen, mit der Aussicht hier verschwinden zu können. Bevor Fia antwortete, trank sie ihren Cosmopolitan aus, wobei auch die entkernte Kirsche mit Stängel in ihrem Mund verschwand. Dann zog sie diesen verknotet wieder heraus und legte ihn ins Glas. Wieder lehnte sie sich dem Dunkelhaarigen entgegen, legte ihre Hand erneut auf seine Brust ab und näherte sich seinem Ohr. "Dir wurde es hier zu langweilig? Nun, wenn du mich mit zu dir nimmst, kann ich dir sagen, dass es mit mir eher kurzweilig ist." verriet sie ihm und ließ ihre Finger über seine Brust rauf und runter gleiten. Leicht grinste sie bei der Aussage und hauchte ihm dann noch provokant, ihren heißen Atem gegen seinen Hals.
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    • Das waren Zeichen die selbst Cain deuten konnte. Sie wollte mit zu ihm! Den Stängel mit der Zunge so zu verknoten war ein Talent, welches bei den Männern immer gut ankam, so ertappte auch Cain sich dabei, wie er ihre Lippen anstarrte und sich selbst kurz über Seine leckte. Er rutschte von dem Hocker und reichte ihr seine Hand um ihr ebenfalls galant von der Sitzgelegenheit zu helfen. Ihre Berührungen taten ihm sehr gut und der heiße Atem würde dem jungen Mann noch sehr lange im Gedächtnis bleiben. Das Cain aber einfach nur ein Hilfsmittel und wandelndes Alibi für diese mysteriöse Frau war, war ihm nicht klar, wie denn auch?
      "Hast du in der Garderobe eine Jacke hinterlegt, die wir noch holen müssen?" fragte er Fia etwas lauter und sah sich kurz nach dem Ausgang um. Ebenso suchte er nach seinen Freunden, doch in diesem Getöse war überhaupt nichts zu erkennen, davon abgesehen, dass es ohnehin gerade sehr dunkel war und nun auch noch künstlicher Nebel auf die Tanzfläche gesprüht wurde. Cain hatte seine Jacke im Auto gelassen, er musste daher also nichts abholen oder noch erledigen. Nun war er auch froh darüber, dass er seine Kollegen dazu gebracht hatte, all ihr Zeugs mitzunehmen, ansonsten wären die Rücksitze wieder zugemüllt mit Taschen, Jacken und diversen Bierflaschen. Nein nein, das wäre kein guter Eindruck den Cain bei diesem Prachtexemplar von Frau machen wollte. Er hielt das zarte Händchen und streichelte wie gewohnt und dennoch unbewusst ihren Handrücken mit seinen Daumen. Vorsichtig zog er sie an sich heran, lächelte etwas gewitzt und charmant und lotste sie dann langsam durch die Menge und Richtung Ausgang. Seine freie Hand und seinen Körper nutzte er um Fia vor Gerempel abzuschirmen und sich durch die Menschenmasse zu graben. Vielleicht nahm er ihre körperliche Unversehrtheit etwas zu ernst aber an der Grenze zwischen Bartresen und Tanzfläche schienen die Gemüter deutlich furioser zu sein und weniger auf irgendwem zu achten. Das letzte was Cain wollte war ein Ellenbogen ins Gesicht... schon wieder.
    • Ihr letzte Satz war wie ein Startschuss und so kam Bewegung in Cain. Er stieg vom Barhocker und reichte ihr seine Hand, um auch Fia herunterzuhelfen. Sobald sie ihre in seine legte, umschloss er sie und streichelte mit seinem Daumen wieder über ihren Handrücken. Dabei konnte sie nicht sagen, ob er das bewusst oder doch eher unbewusst tat. An der Garderobe hatte sie nichts abgegeben. Doch hinterm Club wartete eine Sporttasche, die noch aus dem Müll gefischt werden sollte. "Nein. Dafür habe ich einen anderen kleinen Trick, wie man seine Sachen verwahren kann." antwortete sie ihm. Sie musste die Tasche heute noch mit nehmen, sonst war die Gefahr zu groß, dass man sie doch noch fand. Cain führte sie dann durch die tanzende Menge und versuchte sie auch von dieser abzuschirmen. Da kassierte er auch schon einen Schlag eines Ellenbogens ins Gesicht. Fiamma konnte sich dieses Trauerspiel nicht mehr länger angucken und übernahm selbst die Führung. Sie suchte sich gekonnt einen Weg durch die Tanzenden und schlängelte sich ohne weitere Probleme bis zum Ausgang durch. Im Foyer angekommen, wo es nun um einiges ruhiger war, drehte sie sich zu dem Dunkelhaarigen und nahm sein Gesicht in ihrer Hand. Es leicht hin und her bewegend schüttelte sie doch etwas amüsiert den Kopf. "Pass besser darauf auf. Allein ein hübsches Antlitz kann einem schon Tore und Türen öffnen." erklärte sie ihm und tätschelte leicht seine Wange ehe sie weiter ging, dabei seine Hand immer noch haltend. Im Freien holte Fia erst einmal tief Luft und füllte ihre Lungen mit der frischen Nachtluft. "Ich muss noch etwas holen." ließ sie Cain wissen und sah sich aufmerksam um. Doch bis jetzt war alles sehr ruhig. "Wo hast du denn dein Auto geparkt?" wollte sie dann wissen, damit sie auch gleich ihre Tasche suchen konnte.
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    • Im Foyer angekommen rümpfte Cain sich die Nase und fasste sich kurz an die Wange, das war wirklich ungeschickt gewesen. Fia hatte die Führung übernommen und plötzlich fand er sich vor ihr wieder und spürte ihre Hand an seiner Wange. Mit prüfenden Blicken wurde sein Zustand aufgenommen aber mehr als eine kleine Rötung war nicht zu erkennen. "Ich werde deinen Rat beherzigen" flüsterte er nur leise während sich seine zugekniffenen Augen an das Licht hier gewöhnten. Ein etwas unnötiger Vorgang, denn einen Moment später waren sie ganz draußen. Cain ließ die Hand los die ihn so schön hielt und streckte sich, dabei knackten einige seiner Gelenke. Die Luft sog er scharf ein. Mehrere Sekunden ein, mehrere Sekunden aus, Nase rein, Mund raus. Es war ein belebendes Gefühl und die kühle Nacht vitalisierte Geist und Körper. Erst jetzt konnte er die dicke Luft in der Diskothek auch einschätzen und er fragte sich, wie er es dort solange ausgehalten hatte?
      Sein Blick fiel wieder auf seine Begleitung. Jetzt wo es nicht mehr dröhnend laut war und man sich auch nicht anschreien brauchte, konnte er die schöne Stimme von Fiamma hören und wurde etwas rot, sie klang wirklich toll. "Hinter der Disko auf dem Parkplatz" lies er sie wissen. Die Diskothek teilte sich einen Parkplatz mit einer Fast-Food-Bude, das war eine gute Kombination, denn nichts war im betrunkenen Zustand besser als ein fettiger Burger und man musste nur zweimal stolpern und war schon da. Ebenso ein schöner Nebeneffekt: Der Parkplatz war meist leer, weil die feierwütige Meute nur selten mit dem Auto vorbeikam, dafür standen aber umso mehr Taxis drum herum. "Soll ich mitkommen oder treffen wir uns am Auto? Ich fahre einen alten Mustang" lächelte er ihr entgegen mit seiner ruhigen Stimme. Der Mustang war ein Geschenk von seinem Vater und Cain war sehr stolz auf dieses metallische Gefährt. Es war in einem matten Grau lackiert allerdings war die Zeit nicht sehr gnädig zu dem alten Fahrzeug. An der Karosserie waren mehrere Roststellen, er hatte einige Kratzer und die Felgen sahen auch aus, als könnten sie eine Reinigung vertragen.
    • Kurz spielte Fia mit dem Gedanken Cain ihre Tasche aus dem Müll fischen zu lassen. Doch falls etwas Unerwartetes passieren sollte, wäre es besser alleine zu sein. "Geh schon mal vor und lass den Motor schon mal laufen, damit ich dich gleich finden kann." entschied Fiamma und wollte schon loslaufen. Doch sie drehte sich noch ein Mal zu dem Dunkelhaarigen und flüsterte ihm etwas zu, ehe sie in der Seitengasse verschwand, die auch zum Parkplatz führte. "Keine Angst. Ich laufe dir nicht weg." hatte sie mit ihrer samtenen Stimme ihm zu geraunt. Doch am nächsten Morgen würde sie verschwunden sein, so als hätte es sie gar nicht gegeben. Um die Gebäudeecke gebogen, spähte sie kurz hoch zu den Fenstern. Es waren keine Schatten dahinter zu sehen, also wagte Fia es sich den schwarzen Müllsäcken zu nähern. Diese bestanden aus dickerem Material und so stank es hier auch nicht wie auf einer Deponie oder Kloake. Ein paar der Säcke auf die Seite geschoben, kam auch gleich ihre Sporttasche zum Vorschein. Schnell packte sie diese und drückte sich sofort gegen die Hauswand. Sie hatte ein Geräusch vernommen und suchte Deckung im Schatten des Gebäudes. "Wie, er ist tot? Und wo ist die Blonde, die vorher mit ihm zusammen war? Die hat doch auch das Séparée schon im Voraus angemietet." hörte sie eine nervöse Männerstimme. "Sucht sie am besten. Die muss noch im Club sein." ertönte nun eine zweite Stimme, die hörbar ausatmete. Da landete auch schon ein Zigarettenstummel vor Fias Füßen auf dem Boden. Vom Fallwinkel konnte es sich nicht um das Badezimmerfenster handeln, also standen diese Männer an einem anderen. Verdammt. Wie war noch mal der Raum geschnitten? Fenster im Bad und ein weiteres im Séparée. Dort mussten sie sein. Fia hielt beinahe schon die Luft an um keine Mucks von sich zugeben. Es fühlte sich nach einer Ewigkeit an, als sie das typische Geräusch eines schließenden Fensters vernahm. Und selbst dann wagte sie es noch nicht, sich zu rühren. Innerlich zählte sie drei Minuten runter und lief dann auf den Parkplatz. Nur nicht hektisch oder gar rennen, so etwas erregt nur unnötige Aufmerksamkeit. Im fahlen Licht der Laternen hielt sie dann nach dem Mustang Ausschau. Es war höchste Zeit, um zu verschwinden.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
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    • Das klang nach einem guten Plan, so hatte Cain auch die Möglichkeit ein paar Kleinigkeiten wegzuräumen. Er nickte lächelnd und hörte dann ihr flüstern, bis jetzt hatte er noch gar nicht daran gedacht, dass sie auch einfach gehen konnte. "Das ist gut zu wissen! Ich warte am Auto" rief er ihr zu und schlug anschließend eine andere Richtung ein. Auf seiner Seite waren viele der Clubgänger, einige brauchten die frische Luft, Andere wiederum einfach nur eine Zigarette oder was zu essen. Ziemlich beflügelt von den Ereignissen dieses Abends stolzierte er zu seinem Auto, dabei kam er nicht drum herum einige Szenarien in seinem Kopf abzuspielen, was diese Nacht ihm noch so bescheren könnte. Eins war aber klar: Er musste sich bemühen und ihr Interesse an ihm vertiefen.
      An seinem Auto angekommen friemelte er die Schlüssel hervor und schloss das Auto auf. Es war ein sehr altes Model und dieses Auto musste noch von selbst ab- und aufgeschlossen werden. Auch die Fenster musste man noch in guter alter Manier runterkurbeln. Er öffnete die Tür, setzte sich hinein und schnallte sich dann an. Was Fia alles an Ärger mitbringen würde war ihm nicht bewusst. Der Motor war mit einer geschmeidigen Bewegung des Handgelenks angeschaltet und sofort röhrte das metallische Biest laut auf. Es war der kräftige und dominante Klang eines alten Muscle-Cars welcher auch für Fiamma zu hören war. Cain kontrollierte einmal den Innenraum, schaltete dann die Sitzheizung für den Beifahrersitz ein und entriegelte die Seitentür, so würde sie auch gleich einsteigen können. Es gab sogar Rücksitze, da das Auto aber nur zwei Türen hatte musste man die Vordersitze mit einem Griff am Hebel nach vorne klappen. Es dauerte gar nicht so lange und dann erkannte er Fia schon auf ihn zukommen. Er öffnete die Tür und machte mit einer simplen aber ziemlich auffälligen Lichthupe auf sich aufmerksam.
    • Sie vernahm auch schon das recht laute Geräusch eines laufenden Motors und kurz darauf wurde mit der Lichthupe ihr der Weg gewiesen. "Hoffentlich hat das keiner gesehen." dachte sich Fia bei dem kurzen Aufblenden der Scheinwerfer. Doch eigentlich konnte ihr das auch egal sein. Wenn man nach dem Auto fanden würde, wäre sie ja nicht der Besitzer. Und zu dem wurde ja nach einer blonden Frau gesucht, in einem roten Cocktailkleid. Die Türe stand schon offen, als sie beim Mustang ankam und warf zuerst ihre Tasche in den Wagen, ehe sie sich neben Cain Platz nahm. "Netter Wagen." kommentierte sie und schnallte sich an. Sie interessiert sich nicht für Autos, ihr waren die Marken und der andere Schnickschnack egal. Ihr waren die alten Autos einfach nur lieber, da man diese besser knacken konnte und noch kurzschließen. Mit den modernen Autos ging das nicht mehr so gut. Aber selbst da gab es Mittel und Wege. "Wie aufmerksam, dass du extra für mich die Sitzheizung anmachst." bemerkte sie die wohlige Wärme, die das Polster ausstrahlte. Sie hätte darauf auch verzichten können, doch Cain bemühte sich wohl sehr um sie. Der Arme, wenn er doch nur wüsste, dass all seine Bemühungen umsonst sind. Kurz warf Fia einen Blick in den Außenspiegel, doch auch jetzt konnte sie niemanden sehe. Doch sie ahnte nicht, dass man schon ein Auge auf das Auto geworfen hatte. Doch bis die Polizei sich bei der gemeldeten Adresse einfinden würde, war sie schon längst weg. "Hast du etwas Musik?" fragte sie den Fahrer, da ihr gerade nicht zum Reden zumute war.
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    • Er sah wie sie die Tasche hineinwarf und warf einen neugierigen Blick darauf, danach sah er Fia hinzusteigen. "Ah, danke. Ziemlich altes Auto aber ich mag's" sagte er und klopfte auf das Armaturenbrett. Es war ein Fahrzeug welches sich sehr leicht kurzschließen ließ. Keine High-Tech Elektronik, alles sehr altmodisch. Die Sitzheizung und die Anlage waren vermutlich das neumodischste an diesem alten Stück. "Eine Sporttasche?.." fragte er sie dann aber etwas verwirrt. "... Sehr ungewöhnlich, warst du vor der Disko beim Sport?" fragte er sie. Es ging ihn nichts an, was in der Tasche war, es war nur etwas merkwürdig, dass sie eine dabei hatte und dass sie diese auch nicht in der Garderobe abgegeben und aufbewahrt hatte. Schulterzuckend legte er den Rückwärtsgang ein, parkte aus und fuhr dann langsam vom Parkplatz. Man musste hier noch etwas aufpassen, denn die Betrunkenen waren teils unberechenbar. "Musik? Ja.. klar " Er zog sein Handy aus der Hosentasche und gab schnell den Pin ein. Er konnte sich seinen Pin nicht merken aber er kannte die Fingerbewegung, die es brauchte, um es zu entsperren. Das Handy konnte er über Bluetooth mit der Anlage verbinden und nun reichte er ihr sein Handy, mit der geöffneten Musik-Streaming App. "Freie Musikwahl" lächelte er. "Ich höre sonst eher Metal und für den Sport hin und wieder Hardstyle. Ich find da die stumpfen, sich immer wiederholenden Bässe sehr aufputschend" sprach er während er konzentriert auf die Straße schaute. Fahrten bei Nacht waren immer etwas anspruchvolles.
    • Dankend nahm Fia dies als Ausrede an, als Cain fragte, ob sie vorher noch beim Sport gewesen war. "Genau. Ich hatte einfach keine Lust hin und her zur fahren und so Zeit zu vergeuden. Man kann sich ja auch im Studio duschen und genug Spiegel gibt es dort auch." sprach sie das Thema an. "Außerdem wurde mir schon mal aus der Garderobe was geklaut. Daher vertraue ich den Leuten dort nicht mehr." fügte sie eine recht logische Erklärung an, weshalb sie ihre Tasche nicht abgegeben hatte. Dass sie eigentlich niemanden wirklich vertraute, war eine andere Geschichte und, dass man auch ihr nicht vertrauen sollte, würde der junge Mann noch lernen müssen. Sie nahm das Handy entgegen und suchte nach einem bestimmten Interpreten in der Suchfunktion. "Du magst also Bass. Vielleicht gefällt dir ja das Lied? Der Bass hier ist besonders intensiv." verriet sie Cain und war doch etwas auf seine Reaktion gespannt. Auf dem Display erschien der Künstlername "Two Feet" mit dem Song "Twisted". Sobald das Lied begann, fuhr der tiefe Bass einem sofort in den Bauch und sorgte dafür, dass man sich ganz kribbelig fühlte. Das Handy steckte sich die Violetthaarige auch einfach in den Ausschnitt und legte ihre Hand einfach auf den Oberschenkel des Fahrers ab, wobei sie immer wieder leichten Druck mit ihren Fingern ausübte. Mehr tat sie noch nicht und dabei kannte sie noch ein paar andere Lieder, die einen noch mehr einheizen konnten. Vielleicht brauchte sie diese noch, um sich später in Stimmung zu versetzen. Aber vielleicht schaffte das auch der Dunkelhaarige. Wenn es um Intimität ging, kamen oft ganz neue Facetten eines Charakters ans Licht.
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    • Eine Hand war am Lenkrad während die andere immer zwischen Gangschaltung und Lenkrad hin und herwechselte. Cain war ein wirklich sicherer Fahrer. Er hörte ihr dennoch aufmerksam zu als sie erklärte, warum sie die Tasche lieber irgendwo versteckte, als sie der Garderobe anzuvertrauen. Es machte Sinn und da brauchte man auch nicht weiter nachbohren. "Ah, ich verstehe. Das ist ätzend, wenn auf die Wertsachen nicht ordentlich aufgepasst wird... deswegen verstaue ich sowas lieber im Auto" antwortete er ihr und hörte dann die Musik. Es fing schonmal gut an und mit einer Handbewegung war die Lautstärke auch angepasst. Cain hatte den Bass immer weit hochgedreht und das war spürbar, die Musik selbst war aber noch leise genug, um sich zu unterhalten.
      Ihre Hand auf seinem Schoß zu spüren war schön und wenn seine rechte Hand von Gangschaltung auf Lenkrad wechselte nahm er sich hin und wieder eine Sekunde um seine Hand auf ihre zu legen und sie zu streicheln "Das Lied schockt, macht wirklich Laune" er warf einen kurzen Blick auf das Display der Anlage um sich den Namen abzulesen und warf seinen Blick dann in einer schwungvollen Kopfbewegung wieder auf die Fahrbahn. Im Verlauf des Lieds blieb seine Hand immer öfter an ihrer Kleben und auch das Streicheln wurde fester aber keinesfalls unangenehm. " So 12 bis 15 Minuten, dann müssten wir bei mir sein. Kaum Verkehr, das geht eigentlich ziemlich schnell dann " erklärte er ihr. Je näher sie aber seinem Zuhause kamen umso mehr stieg die Anspannung. Er musste diese interessante Dame verführen, bis jetzt ging es überraschend leicht und sie schien deutliches Interesse an ihm zu haben, gegenteilig war es sowieso der Fall. Wenn der naive Cain nur wüsste warum sie es ihn so leicht machte.
    • Wäre Fia eine normale Frau, würde sich ein Kribbeln durch ihren Körper ziehen, jedes Mal, wenn Cain seine Hand auf ihre legte und sie streichelte. Man konnte sich definitiv in ihn und seine sanfte Art verlieben. Er machte alles richtig, war nicht zu aufdringlich, aber ließ einen spüren, dass er mehr als nur einfaches Interesse an einem hatte. Ja, wäre sie eine einfache Discobesucherin gewesen, hätte sie bestimmt Gefühle für den Dunkelhaarigen entwickelt. Doch Fia war keine normale Frau. Sie war eine Auftragskillerin, bekannt unter dem Namen "Black Widow". Ihre Opfer wurden verführt und dann getötet. Mit Gift, Würgedraht oder einem Schuss aus einer schallgedämpften Waffe. Ob Cain das gleiche Schicksal ereilen würde? Das wusste Fiamma gerade selber nicht so genau. Und sie ertappte sich immer wieder dabei, das sanfte Streicheln des Dunkelhaarigen doch etwas zu genießen. Liebevolle Berührungen gab es in ihrem Leben nicht so oft. Es bestand vor allem aus Dominanz, Brutalität und schmutzigen Geschäften. Diese kurze Autofahrt war wie ein kurzer Urlaub für ihre verdorbene Seele. Sie schwieg einfach nur, lauschte dem nächsten Track, mit dem Titel "Fire in my Head" vom selben Künstler und lehnte ihren Kopf etwas an Cains Schulter an. Eine Nacht konnte sie sich doch gehen lassen, oder? Wem würde sie schon damit schaden? Ihm sicherlich nicht. So drehte sie ihre Hand um, die auf seinem Schoß lag und griff nach seiner Hand, dass sich ihre Finger ineinander verschränkten. Dass sich ihr Körper doch so sehr nach zärtlichen Berührung sehnte, war nur logisch. Jeder wollte Zuneigung erfahren, auch eine Mörderin.
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    • Von diesem Doppelleben ahnte Cain überhaupt nichts und so war ihm auch nicht bewusst, dass er sich, wenn er das Arschloch raushängen lassen würde, in großer Gefahr befand. Aber so etwas gab es doch nicht in der richtigen Welt, das ist doch alles nur Stoff für Filme und Geschichten.
      Er schenkte ihr ein Lächeln welches seine Zuneigung aber auch seine Nervosität widerspiegelte und als ihre Hand drehte und sich die Finger ineinander verkeilten machte sein Herz einen großen Hüpfer. Hatte dies das Potential um mehr zu werden als nur ein einfacher Flirt oder würde es nur auf eine Nacht hinauslaufen? Cain war keiner von den Typen, die Frauen abschleppten und am morgen darauf mit Taxigeld in der Hand aus der Wohnung warfen. Vermutlich würde Cain ihr Frühstück ans Bett bringen. Keine Worte sollte in diesem Augenblick der Nähe gesprochen werden, Cain erkannte es. Die Musik war sehr angenehm und sorgte für eine romantische Stimmung. Auf der Fahrbahn war es komplett dunkel, bis auf die Lichter der Laternen, welche das Innere des Autos alle paar Sekunden aufhellten. An einer roten Ampel lehnte er auch seinen Kopf sanft gegen Ihren und ließ sich für einen Augenblick komplett fallen. "Wir sind gleich da, Fia" flüsterte er ihr leise zu und nahm seine linke Hand vom Lenkrad um ihr eine Strähne aus dem Gesicht zu streifen und hinter das Ohr zu schieben, danach strich er kurz sehr zart und liebevoll über ihre Wange. Die Ampel schaltete auf Grün und er musste wieder auf die Straße schauen.
      Sie befanden sich etwas abseits der Stadtmitte, und sie fuhren in eine hübsche Allee. Cain hatte kein Haus, das konnte er sich nicht leisten aber eine Wohnung in dieser recht schönen Gegend. Viele Jahre hatte Cain mehrere Jobs gleichzeitig gebuckelt, um sich seine Herzenswünsche erfüllen zu können. Aktuell hatte er nur eine Arbeit, eine Vollzeitstelle im Supermarkt 15 Minuten zu Fuß entfernt.
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