Aderlic [Ukizilla&Tristale]

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    • Aderlic [Ukizilla&Tristale]

      Seit unzähligen von Jahren herrscht das Königreich Aderlic über das Land all der Wesensarten, die sich zu einer großen Gemeinschaft verbündet haben. Selbst nach all diesen Jahren kommt es noch immer zu Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Völkern und Wesensarten - Vorurteile, Hass und Unterdrückung lassen sich selbst in den nobelsten Gebieten auffinden.
      Doch nachdem sämtliche Aufstände von ihnen niedergeschlagen wurden und ihnen bewusst wurde, welch großen Kräfte ihnen zur Verfügung standen, begannen die Machtkämpfe gar innerhalb des Herrscherhauses. Im Jahre 1594 ihrer Herrschaft regierte Azlar und unterdrückte die Bewohner Aderlics mit eiserner Faust. X ist der Königssohn des machtgierigen Herrscher, für ihn galt diese Ungerechtigkeit nicht. Als Sohn des großen Herrschers Azlar war es ihm verboten, das Königspalast zu verlassen, dennoch tat er dies Nachts, um die Welt außerhalb der bekannten Wände zu erleben, immerhin kannte er die Welt außerhalb des Palastes nicht. Der Prinz befand sich in einem heiratsfähigen Alter, einige Bewerberinnen waren auch bereits erschienen, er jedoch lehnte jede Einzelne ab. Bis die Tochter (Z) eines Generals aus Erytrea, der im engen Kontakt zum König steht, ihr die Möglichkeit gab, X kennen zu lernen. X jedoch interessierte sich nicht für diese habgierigen und arroganten Adel Frauen, viel mehr für die schöne Elbe, die einem prachtvollen Gemälde glich, die er auf seine Erkundungstouren kennen lernt. Y, eine einfache junge Frau die in einem abgelegenen Häuschen, gemeinsam mit ihrem Onkel lebt und einer Rebellengruppe angehört. Dieser war einst ebenfalls ein General, brachte ihr den Umgang mit Dolch und Bogen bei, nachdem ihre Eltern ermordet wurden und ihre Erziehung übernahm. X gab sich für einen Wohlhabenden aus, Y glaubte seine Worte. X und Y kamen sich näher, begannen Gefühle für einander zu entwickeln, nur war X gezwungen Z zu heiraten.
      Was X nicht wusste war, das Y in Wahrheit eine wahre Prinzessin war, die rechtmäßige Herrscherin von Erytrea. Der General, Vater von Z brachte die gutmütige Königsfamilie zum Einsturz und ermordete das Königspaar, jedoch hatte man die Tochter nie gefunden und setzte den habgierigen Bruder des Königs an den Herrscherposten. Auch Y war ihre wahre Identität nicht bewusst, sie war zu jung, um sich an dieses grausame Geschehen zurück zu erinnern, nur ihr Onkel Silas wusste, wer Y tatsächlich war.
      @Ukizilla
    • Erst vor ein paar Wochen hatte Preston den Weg gefunden und noch hatte er ihn wenig genutzt. Er wollte ein guter Sohn sein, was ihn abhielt seinen Vater zu hintergehen, doch da er auch ein guter König werden wollte musste er mehr über das Volk erfahren. Nur die gefilterten Ansichten des Hofes waren scheinbar nicht genug. Leise seufzte er als er sich nun erneut raus schleichen wollte. Preston hatte sich extra Sachen angezogen, die nicht so auffällig waren und ihn nicht als Prinzen preisgaben. Dennoch erkannte man ihn sicher noch als wohlhabend und dagegen konnte er nun mal einfach nichts machen.
      Nachdem er aus der anderen Seite in einer abgelegenen Ecke raus kam strich er sich noch mal die Klamotten glatt, ehe er beschloss sich umzusehen. Es war später Nachmittag und dennoch waren die Straßen noch ziemlich geschäftig, nachdem er sich in Richtung des Marktplatzes geschlichen hatte und mit einem Lächeln ließ er den Blick nun schweifen. Sie hatten so wenig und doch so gute Laune, zumindest einige von ihnen. Aber auch die Kinder schienen sich zu amüsieren während sie spielend an ihm vorbei liefen. Ging es dem Volk so gut wie sein Vater behauptete oder doch so schlecht wie er teilweise gehört hatte? Er hatte schon die unterschiedlichsten Sachen gesehen, doch genau konnte er es nicht sagen, immerhin wurde er wie ein Außenstehender beäugt.
      Wie kann man nur so hirnlos sein?



    • Der Tag ging zu neige, wie immer schlossen erst die Blumenstände und Bäckereien, während Kinder spielten oder ihren Eltern halfen. In den Tavernen wurde es immer lauter und die Straßen waren noch voller Leben und auch Aiztralis hatte sich in einem der Tavernen befunden in dem ein Barde spielte und die Seiten seines Instrumentes erklingen ließ. Aber es war kein freundliches Lied das er sang auch wenn der liebliche Klang seiner Stimme anderes signalisierte. Hasspredigen gegen Wesen mit Hörner, spitzen Ohren oder felligen Beinen oder gar Gesichter.
      Menschen, dieses Volk war noch viel schlimmer, dachte sich Aiztralis und hielt kein Blatt vorm Mund als sie begann dem Barden Beleidigungen entgegenzuschreien, wie auch viele andere Wesen die wütend grölten. Solch eine feindselige Differenz ist nicht ungewöhnlich in den Tavernen, es war auch nicht unüblich das nicht nur die Fäuste flogen.
      "Lasst euch nicht mehr Blicken, Ihr Spitzohriges Pack!", wütete ein hoch gewachsener Mann der die Holztür der Taverne aufstieß und einige der Aufsässigen, mitsamt Aiztralis, hinauswarf die geradewegs aus der Taverne stolperte und gegen einen Körper prallte. Ihre Kleidung nun vom staubigen Boden befleckt und die dunkle Kapuze ihres Mantels vom Kopf gerissen die eigentlich ihr silbriges Haar und die Spitzen Ohren versteckten, als sie zu Boden fiel, blickte sie auf ihre Hände die brannten nachdem sie zu Boden fiel. "Euch sollte man steinigen.", murmelte sie wütend.
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      Preston hatte die Kapuze seines Mantels in sein Gesicht gezogen, denn auch wenn man ihn hier nicht kannte wollte er auf Nummer sicher gehen. Noch immer wanderte sein Blick durch die Gegend als er nun Stimmen in seinem Rücken hörte und kurz darauf hörte wie Leute aus einer Kneipe geworfen wurden. Diese Worte ließen ihn schon zusammenzucken, denn solche Aussagen waren es, die sein Vater mochte, er jedoch verabscheute diese Art von Hass. Für ihn war es einfach nicht richtig. Er trat eine Schritt näher ran und schon im nächsten Augenblick landete eine Frau auf den Knien vor ihr und sogleich ging Preston in die Hocke und hielt ihr seine Hand hin. "So unhöflich sollte man nicht mit einer Dame umgehen. Ich werde euch aufhelfen.", bot er mit einem Lächeln an. Sein Blick ruhte auf ihrem Gesicht, dass ihn sogleich gefangen hatte. Noch nie hatte er eine Elbe gesehen und noch dazu sah diese Frau vor ihm wunderschön aus.
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      Diesen Umgang war Aiztralis gewohnt und mit jedem weiteren mal wuchs ihre Wut gegen die Menschen. Aber es war nicht die Stimme des hoch gewachsenen Mannes die sie im nächsten Augenblick hörte, sondern die eines anderen jungen Mannes dessen Stiefel vor ihr stehen blieben und dann seine Hand die er ihr zur Hilfe ausstreckte. Für einen Moment zögerte sie, legte aber dann ihre zierliche Hand in seine und zog sich mit Hilfe des Fremden auf die Beine. "Hab Dank." und schon wich ihre Hand wieder aus seiner, die noch immer brannte, kaum stand sie wieder und blickte zum Fremden hinauf. Seine Kapuze war tiefer ins Gesicht gezogen weshalb sie nicht erkennen konnte welchem Volk er angehörte. Ein Mensch glaubte Aiztralis jedoch nicht gegenüber zu stehen, diese Ignoranten hätten ihr niemals geholfen, wohl eher bespuckt. "Es spielt keine Rolle ob Dame oder nicht, meine Ohren sind Ihnen Grund genug.", erklärte sie dann knapp während sie sich den Dreck von der Kleidung klopfte. Auch die anderen Männer die hinaus geworfen wurden richteten sich vom staubigen Boden auf und brüllten. "Passt lieber auf Euren Barden auf bevor er den Schweinen zum Fraß vorgeworfen wird!", brüllte ein Gehornter während andere Wesen an ihnen vorbei spazierten und dem Schauspiel kaum Aufmerksamkeit schenkten, abgesehen von einem stummen Blick.
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      Sicher hatte Preston es vorgehabt die Lebewesen in seinem Reich besser kennenzulernen, aber auch hatte er sich vorsichtig geben wollen und ihnen nicht so nah kommen wollen. Jedoch hatte er dieses Unrecht nicht ignorieren können und am liebsten hätte sich der Prinz nun gleich diesen Wirt vorgenommen, doch dann wäre die ganze Maskerade umsonst gewesen. Ihm waren ihre Verletzungen nicht entgangen und so griff der junge Mann unter seinen Mantel um ihr ein Taschentuch zu reichen. "Ihr solltet vorsichtig sein mit euren Wunden. Nicht, dass sie sich noch infizieren. Und vielleicht hilft es auch, wenn ihr euch nicht mehr in diese dreckige Spielunke begebt." Nun musste er leise lachen. Er hätte sowieso nie gedacht eine Frau in so einer Art Etablissement zu sehen, doch scheinbar war seine Weltansicht sowieso nicht so ganz auf dem Laufenden. Preston nahm seine Kapuze langsam runter und lächelte sie nun direkt an. "Ich bin übrigens Preston." Kaum waren die Worte raus dachte sich der Prinz, dass er lieber seinen zweiten Vornamen hätte nennen sollen, doch nun war es zu spät.
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      Dieser Umgang war keiner, den Aiztralis nicht kannte. Der Großteil der Menschen hasste jedes Volk das sich von ihrem unterschied und da gehörten auch die Elben dazu, auch wenn sie den Menschen noch am Ähnlichsten aussahen. Selbst wenn sie zuvor Freunde waren. Fanden sie heraus das ihre Ohren spitz und nicht rund waren, so würden sie sie in Zukunft meiden. "Das wäre wohl noch mein kleinstes Problem, ich bin es nicht anders gewohnt. Das ist nur eine Kleinigkeit.", antwortete Aiztralis und nahm das Taschentuch dankend entgegen und nutzte es um den Dreck von ihren Händen zu tupfen. "Wäre mir zuvor bewusst gewesen welch idiotischer Barde dort spielt hätte ich niemals auch nur einen Fuß hinein gesetzt.". Sein plötzliches Lachen, das sie nur leise hörte, ließ sie verwirrt zu ihm hinauf blicken. Aber als er seine Kapuze von seinem Kopf streifte und sie erst seine Gesichtszüge genauer erkannte, sein schwarzes dichtes Haar und dann seine... runden Ohren. Da wurde es ihr sofort bewusst. "Macht Ihr Euch über mich lustig?", zischte sie ihn wütend an und ignorierte die Tatsache das er sich ihr vorstellte. Er war doch immerhin auch nur ein Mensch, auch wenn sie nun zugegeben irritiert war über seine erst freundliche Hilfe. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen das er ihr freundlich gesinnt war.
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      Scheinbar war es hier draußen doch normal, dass es den Elben nicht so gut ging. Ihre Worte zumindest ließen drauf schließen, dass so etwas hier öfter passierte und Preston fing an sich zu fragen was stimmte. Er kannte einige Gerüchte und doch hatte sein Vater stets behauptet, dass die Elben und anderen Wesen sich nur aufspielen wollten und hinter seinem Thron her waren. Doch die Verhaltensweise der jungen Frau änderte sich schlagartig als er sich vorgestellt hatte und Preston schob es darauf, dass sie vielleicht erkannt hatte wer er war und zuckte unweigerlich etwas zusammen und zurück von ihr. "N-nein, ich ..." Er wedelte abwehrend mit den Händen. "Es kam mir nie in den Sinn Euch zu verarschen. Ich wollte nur nett sein und mich hier umsehen, weil ich mich hier nicht auskenne und so...." Er holte tief Luft. Wovor hatte er nur so viel Angst? Selbst wenn sie wusste, dass er der Thronprinz war, dann würde sie ihn doch ganz sicher nicht einfach so angreifen.
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