My sweet teacher (Uki & Kolenta)

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    • My sweet teacher (Uki & Kolenta)



      Yamato Routa:

      Das grelle Licht der Sonne blendete mich und hinterließ kleine blaue Punkte vor meiner Linse, immer wenn ich blinzelte. Wir kamen gerade aus der Pause, einer meiner Jungs hatte einen Arm um mich gelegt und die anderen fünf liefen uns nach. Ich war nie alleine, wenn ich in der Schule war. Entweder aß ich mit meinen Freunden oder die Mädchen aus meiner Klasse, beziehungsweise meiner parallelklasse, verfolgten mich. Wie oft ich einem Mädchen einen Korb gegeben hatte wusste ich schon nicht mehr. Ich wusste nur, dass mich dieses Geschlecht seit meiner Kindheit schon nicht interessierte. Sagen würde ich es auf keinen Fall und hatte als Tarnung bereits mit einem Mädchen eine Beziehung geführt und ebenfalls mit ihr geschlafen. Einen hoch hatte ich dabei nur bekommen weil ich an ihn gedacht habe... woher ich wusste, dass ich nicht auf frauen stand war mir bewusst, weil ich bis heute für meinen damaligen Nachbarn schwärmte. Er hatte immer auf mich aufgepasst und ich habe jede Sekunde mit ihm genossen. Umso niedergeschlagener war ich, als er weg zog und mich alleine zurück ließ. Ich erzählte nun einfach allen, dass ich mich nicht binden wollte, meine Freiheit genoss und wurde dafür weiter bewundert.

      Am letzten Tag hatten wir erfahren, dass wir einen neuen Lehrer bekommen würden. Mir konnte es egal sein. Meine Noten waren gut und ich kam eigentlich bei jedem Lehrer gut mit. Ich spielte mit meinen Stift in der Hand und kippelte dabei mit meinem Stuhl. Mein Platz war ganz hinten in der Ecke, damit ich meine Ruhe hatte.
      Und dann kam er rein, ich sah auf und weitete meine Augen. Dieses Gesicht, welches sich so sehr in meine Fantasien eingebrannt hatte, würde ich sofort erkennen. Ich kippte mit dem Stuhl nach vorne, sodass er wieder auf all seinen Vieren stand und starrte einfach nur nach vorne. Ob er mich überhaupt erkennen würde? Schließlich war ich das letzte Mal noch zehn Jahre alt...


      @Ukizilla
      Nimm das Leben nicht so schwer,du kommst da eh nicht lebend raus
      <3
    • Kotaro Kobayashi:

      Einige Jahre war es schon her als meine Eltern mir mitten in der Schulzeit von ihrer bevorstehenden Scheidung erzählt hatten und mich quasi keiner von ihnen wirklich "gebrauchen" konnte. Beiden war ihre Arbeit immer schon wichtiger gewesen und da mit der Scheidung das Projekt Familie gescheitert und beide scherten sich nicht mehr um mich. Man hatte mich zu meinen Großeltern abgeschoben und ich hatte von jetzt auf gleich alle meine Freunde verloren. Doch dies war nun Jahre her und ich freute mich drauf wieder jungen Menschen zu helfen, anders als meine Eltern wollte ich niemanden im Stich lassen. "Guten Morgen, Klasse. Mein Name ist Kotaro Kobayashi und bin ab heute euer Lehrer für Englisch und Japanische Literatur." Noch während ich sprach fing ich an meinen Namen an die Tafel zu schreiben und hörte hinter mir Gemurmel was ich nicht ignorieren konnte und so lachte ich die Schüler, die sich grade unterhalten hatte an. "Ja, ich bin noch recht jung und nicht viel älter als ihr, aber dennoch bin ich euer Lehrer und erwarte Respekt." Kurz verweilten meine Augen auf einem nur all zu bekannten Gesicht. Yamato saß ziemlich weit hinten und dennoch hatte ich ihn wiedererkannt. SO lange war es her und doch hatte er sich nicht sonderlich viel verändert. Mir war sein Name schon gleich in der Klassenliste aufgefallen und doch hatte ich nicht vorgehabt es an die große Glocke zu hängen. Entweder hatte er sowieso keine Erinnerungen mehr an mich oder aber es würde ihm sicher peinlich sein, dass er mit einem der Lehrer per du war.
      Wie kann man nur so hirnlos sein?



    • Yamato Routa

      In mir kamen tausend Gefühle auf und ich wusste nicht genau wie ich reagieren sollte. War es Freude? Wut? Ich wusste es nicht, nur das ich sehr unsicher wurde. Als sich unsere Blicke trafen zog ich meine Augenbrauen zu einem grimmigen Gesicht zusammen und schaute schnell aus dem Fenster. Solange ich noch keinen Entschluss gefasst hatte, wie ich auf ihn reagieren sollte, würde ich ihn ignorieren. Ich hörte bis hier, dass die Mädchen tuschelten, wie hübsch er war. Sie freuten sich wohl sehr, dass er in ihrem Alter war.
      Beim Unterricht würde ich wohl das nötigste mit machen, aber ansonsten raus halten. Amelie, unsere klassensprecherin meldete sich und wartete darauf, drang genommen zu werden. Kurz darauf stand sie auf und lächelte lieb "dann heiße ich sie als klassensprecherin an unserer Schule herzlich willkommen " Sagte sie beinahe schon nett und süß. Nach diesen Worten setzte sie sich und hinmelte den neuen Lehrer weiter an.
      Ich klappte einfach mein Buch auf, an der wir das letzte Mal stehen geblieben waren. Mir war das alles hier einfach zu doof
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    • Kotaro Kobayashi:

      Ich hatte Yamato angelächelt und als er nun die Augenbrauen zusammenzog und den Blick abwandte wurde ich unweigerlich etwas traurig. Ich hatte ja schon befürchtet, dass es ihm in diesem Alter unangenehm sein würde einen Lehrer zu kennen und ich musste mich zusammennehmen nicht laut zu seufzen. Stattdessen erhob sich nun nach einigen Augenblicken eine Schülerin, die sich als Klassensprecherin vorstellte und ich schenkte auch ihr ein Lächeln. "Ich danke dir und der gesamten Klasse. Aber dann wollen wir uns mal dem widmen wieso ich hier bin. Please open your books on the last page you worked on."
      Danach setzte sich der Unterricht fort und ich versuchte nicht immer wieder zu Yamato zu sehen und mir Gedanken darum zu machen, ob ich es noch mal versuchen sollte in aller Ruhe mit ihm zu reden. Immerhin war ich damals ziemlich schnell weg gewesen und hatte ihm nicht mehr alles erklären können, außerdem war er noch so jung gewesen. Die Stunde lief gut voran bis die Klingel sich meldete und den Unterricht beendete. Ich schrieb noch schnell die Hausaufgaben an die Tafel und wartete bis die Schüler den Raum verließen. Ich selbst packte noch die Sachen zusammen.
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    • Yamato Routa

      Ich wich seinem Blick aus, auch um nicht dran genommen zu werden. Hauptsächlich kritzelte ich eigentlich nur in meinen Notizen herum und war kaum konzentriert.

      Die stu de dauerte ewig, doch irgendwann waren wir erlöst. Statt wie alle anderen einzupacken blieb ich sitzen und starrte auf meinen Tisch. Schlussendlich schmiss ich meine Sachen einfach in meinen Rucksack "Yamato kommst du!?" Kam es irritiert von einen meiner Kumpel. Ich winkte ab "gleich ja.. wartet nicht auf mich" murrte ich. Meine Reaktion kam wohl unerwartet, doch verließen nun auch die anderen den Raum. Ich schulterte meine Tasche und ging zu Kotaro zum Pult. Ich legte ihm eine Liste mit den Wünschen der Klasse hin. Unsere klassensprecherin hatte diese Idee gehabt und ich sollte sie dem neuen Lehrer überreichen. Da wusste ich ja noch nicht wer es sein würde. "Das sind Dinge womit die meisten noch Probleme haben..." Erklärte ich ihm kurz. Es war ja schließlich unser abschlussjahr. "Eine andere Schule hättest du dir nicht aussuchen können oder?' Brach es nun aus mir raus und ich hasste mich direkt dafür. "Ach vergiss es" murrte ich hinterher und ging zum Raum Ausgang
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    • Kotaro Kobayashi:

      Ich wurde immer nervöser als ich sah wie sich die Klasse leerte und nach und nach alle gingen außer Yamato. Wollte er nun mit ihm reden oder war es nur ein Zufall? Ich merkte wie ich dennoch immer langsamer wurde damit meine Sachen zu packen. Auch wenn ich Angst hatte, so war ich auch sehr neugierig. Als ich dann auch noch seinen Namen hörte wie jemand ihn rief und Yamato diesem kurz danach wegschickte wusste ich, dass ich wirklich bleiben sollte.
      Wenig später stand er vor meinem Pult und gab mir einen Zettel, den ich etwas zu mir zog und nickte. "Okay.", brachte ich kaum hörbar hervor und beschloss, dass ich ihn mir nachher ansehen würde, die Schüler konnten immerhin nichts dafür. Als er mich dann jedoch anfuhr, dass ich ausgerechnet hier war zuckte ich zusammen und meine Augen weiteten sich. Mein Herz zog sich zusammen. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, ich hätte nicht drauf gehofft ihn hier zu treffen. Dennoch war er nicht der einzige Grund hier zu sein. Ich ging ihm hinterher und musste mich zusammennehmen ihn nicht am Arm festzuhalten. "Yamato... ich ... ich bin nicht hier wegen dir und dies ist nun mal mein Zuhause.", meinte ich nun kleinlaut.
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    • Yamato Routa

      Ich musste kurz lachen "dein zu Hause? Deswegen konntest du so einfach abhauen oder wie!?" Es saß tief, dass er plötzlich weg gewesen war. Das er dafür nichts konnte, war mir damals nicht bewusst gewesen, aber ich hatte meine Gefühle bis heute nicht runter schlucken können. Ich war verletzt gewesen. Mit meinen Eltern hatte ich nie guten Kontakt gehabt und Kontakt war die einzige Person, die mir etwas bedeutet hatte.
      Ich sah zu ihm und zog meine Tasche enger an meinen Körper "solange du die Klasse nicht einfach so verlässt wie mich damals kann es mir ja egal sein" murmelte ich bedrückt. Mir war der Abschluss wichtig und dem Rest der Klasse auch. Da ich mich schlecht fühlte ihn so angeschnauzt zu haben wollte ich nicht so den Raum verlassen. "Der Unterricht war gut" Lobte ich ihn einfach "Ich muss zum nächsten raum" winkte ich nun ab, um aus dieser Situation heraus zu kommen. Ich verließ mit schnellen Schritten das Klassenzimmer und war vollkommen aufgewühlt. Ein Mädchen, welches mich ansprach, ignorierte ich total und rempelte sogar einen anderen Schüler an. "Pass doch auf!" Platzte es sofort aus mir heraus, da ich meine Gefühle nicht zusammen bekam. Der jüngere Mitschüler sah mich erschrocken an, fast schon wie Kotaro gerade. Ich wollte einfach nur im erdboden versinken
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    • Kotaro Kobayashi:

      Die Worte und Vorwürfe saßen. Also ob es mich damals nicht hart getroffen hätte alles und jeden zu verlieren. Yamato, meine Eltern und meine Freunde. Besonders der Jüngere hatte mir sehr viel bedeutet und ich hatte mich immer sehr gefreut, wenn Yamato bei mir gewesen war. Doch nun war es scheinbar vorbei und alles versaut. Ich erkannte deutlich die Wut und den Frust in seinen Augen und wusste, dass es nun nichts bringen würde mit ihm zu reden. Vielleicht würde ich ihm irgendwann mal alles in Ruhe erklären können. „Auch für mich war es nicht leicht.“, murmelte ich nachdem er aus der Tür raus war. Mir entwich ein seufzen und ich fragte mich, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war wieder ausgerechnet hier her zu kommen und ich hinterfragte meine Gründe dafür. Langsam fuhr ich mir mit der Hand durch die Haare. Was dachte ich mir nur? Yamato war nun ein Teenager und ich zu lange kein Teil seines Lebens mehr und nur sein Lehrer. Noch dazu hatte er sicher eine Freundin, so erwachsen wir er nun war. Er hatte sich scheinbar weiterentwickelt, im Gegensatz zu mir. Ich konnte nicht anders als weiter darüber nachzudenken.

      Ryo Shinjo:

      ich war schon als einer der Ersten aus der Klasse raus und erst nachdem die anderen mir gesagt hatten, dass Yamato nicht kommen würde war ich wieder in Richtung der Klasse gegangen. Als ich sah wie er drauf was und einen jüngeren Schüler anfuhr joggte ich zu ihm und ging nun neben ihm her. „Ich weiß: Schule suckt, aber ey… lass den kleinen doch leben.“, scherzte ich wie üblich und dennoch machte ich mir Sorgen um ihn.
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    • Yamato Routa

      Seine Worte hatte ich nicht mehr vernommen und hatte mich jetzt auf den jüngeren fokussiert. Dieser sammelte schnell seine Sachen zusammen, die auf den Boden gefallen waren. Es tat mir ja leid, aber ich konnte mir gerade keine Entschuldigung heraus quälen, danach war mir ganz und gar nicht zu Mute. Ryo kam auf mich zu. Kurz schnaupte ich und folgte meinem Kumpel. 'Dann soll er die augen auf machen" knurrte ich nur weiter, während sich meine Hände noch immer in meine Hänkel des rucksackes krallten.
      Wir gingen zum anderen Klassenraum, auf dem Weg versuchte ich meine Wut zu unterdrücken "wie findest du den neuen Lehrer?" Fragte ich vorsichtig und blickte langsam zu ryo hinüber, um seine Reaktion zu erfassen. Auf den Rest der Klasse schien er ein positives Bild gemacht zu haben. Die Mädchen waren sofort hin und weg und die Jungs mochten wohl kotaros lockere Art. Ryo kannte ich seit ich auf dieser Schule war. Wahrscheinlich würde ich ihn als meinen besten Freund bezeichnen. Er war immer für mich dar und verstand mich besser als die anderen Jungs aus unserer Truppe.
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    • Ryo Shinjo:

      Noch während ich dabei stand machte Yamato den jüngeren Schüler fertig und so kannte ich ihn eigentlich gar nicht. Sicher hatte jeder mal einen schlechten Tag, doch in dem Maßen war es neu für mich. Ich beschloss nur neben ihm weiter zu gehen und erstmal zu schweigen, denn immerhin half es meistens die Menschen zum Reden zu bringen. Und da kam eine Frage mit der ich nicht gerechnet hatte. Der neue Lehrer? Meine Augenbraue wanderte leicht nach oben und ich fragte mich wieso es ihn so interessierte. Vielleicht ging es Yamato ja dabei darum, ob dieser Wechsel ihm die Noten versauen würde. Kurz überlegte ich und hob dann die Arme und zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung. Scheint locker drauf zu sein und ist eben jung, aber ey: Wieso stehen alle Weiber jetzt schon auf den? So gut sieht er nicht aus und so der Streber. Die hätten mit mir das viel bessere Los gezogen oder?" Ich hoffte sehr, dass ich bald wieder eine Beziehung haben würde, aber jetzt mit dem neuen Lehrer würden sie alle für diesen Schwärmen.
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    • Yamato Routa

      Ich wurde irgendwie wütend als ich hörte wie ryo über ihn sprach. Wenn ihn jemand schlecht machte, dann war ich es...aber es wäre komisch wenn ich dementsprechend reagieren würde. Ich zuckte kurz mit den Schultern "meinst du? Neben dir wäre ein Waschbär wohl sogar das bessere los" scherzte ich und schupste ihn leicht gegen die Schulter "Beziehungen sind doch sowieso zu anstrengend. Sollen sie doch auf diesen trottel stehen" murrte ich dann kurz wieder. War ich eifersüchtig? Eventuell...aber auch nur ein wenig! Zumindest redete ich es mir ein.
      Ich wollte so gerne nach Hause, aber es standen noch drei Stunden vor uns. Ich seufzte bei diesem Gedanken. "Wollen wir nicht Schwänzen. Ich habe kein Bock mehr" ryo wusste, dass ich sowas niemals ernst meinen würde. Dafür waren mir meine Noten wirklich zu wichtig, vor allem so kurz vorm Abschluss. "Haben die Jungs heute nach der Schule was geplant? Steht irgendwas an?" Fragte ich dann interessiert. Häufig trafen wir uns gemeinsam im Park, im Cafe oder in der spielehalle.
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    • Ryo Shinjo:

      Als Yamato mir den Spruch mit dem Waschbären an den Kopf warf griff ich mir kurz ans Herz um dramatisch zu zeigen wie sehr es mich traf, dann jedoch lachte ich und hörte ihm weiter zu. Langsam legte ich meinen Arm um seinen Schulter und grinste ihn an. "Wie sehr würde es mein kleines Herz erfreuen, wenn du es mal ernst meinst mit dem Schwänzen und Beziehungen... ja fuck. Aber Sex ist geil!" Für diese Aussage bekam ich gleich einen finsteren Blick einer meiner Mitschülerinnen, die mich gehört hatte, doch ich scherte mich eh kaum um sie. "Aber echt jetzt: Die Penner haben alle was vor, also bleibt es am Ende wie immer an dir und mir hängen. Wir könnten gerne abhängen und ich weiß zu gut, dass mein Bruder sich erst neues Bier besorgt hatte und es bei uns Zuhause steht, falls du willst. Aber auch Spielhalle klingt super. Wobei ich derbst pleite bin." Leise lachte ich erneut und wusste, dass es so typisch für mich war. Doch trotz allem war ich immer bei allen meiner Trainings und Spiele.
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    • Yamato Routa

      Ich verdrehte schmunzelnd die augen, als er auf so dramatisch tat. Genau aus solchen Gründen verstand ich mich gut mit Ryo. Bei seinen nächsten Worten musste ich wirklich lachen "vergiss es. Außerdem sind es deine Noten die ein fehltag nicht verkraften würden" Ich hob den Finger um meine Worte zu unterstreichen. "Und mit Weibern kann ich ich ohne Beziehung schlafen" fügte ich schnaubend hinzu.
      Ich sah zu ihm, als er das Bier erwähnte. "Klingt gut! Ich sehr dich irgendwann schon auf der Straße sitzen, weil du kein Geld mehr hast Ryo..." Kurz wuchelte ich ihm durch die Haare. "Dann beklauen wir deinen Bruder. Wir müssen ja auf seine Gesundheit achten " lachte ich
      Es war wohl die beste Idee, seine Gefühle weg zu trinken. Vielleicht ging es mir dann zumindest heute Abend besser.

      Die Stunden bräuchten ewig und ich wurde unruhig. Solange er in meiner Nähe war, konnte Kotaro schließlich auch in diesen Raum kommen, mir auf dem Flur begegnen oder ähnliches. Wieso ausgerechnet diese Schule!?
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    • Ryo Shinjo:

      Leider hatte Yamato Recht: Meine Noten waren echt im Keller und ich musste wirklich aufpassen, dass ich den Abschluss schaffen würde. Ganz schwänzen würde ich nie im Leben, aber die paar Stunden hätten wir uns ruhig sparen können. Lächelnd stahl ich mich in die Klasse und auf den Platz wo ich die nächsten zwei Stunden nur damit verbrachte irgendwelche Dinge auf meinem Block zu kritzeln. Soweit verlief alles ruhig und die Pausen ebenfalls. Nun kam es zur letzten Stunde und hier sollten wir nun eigentlich den alten Sack Tadashima in Mathe haben, doch als die Tür aufging kam der Neue rein. Ich wusste nicht wieso, aber irgendwie benahm sich Yamato komisch seitdem der Kerl heute morgen aufgetaucht war und so beäugte ich die Sache auch etwas genauer.

      Kota Kobayashi:

      Die nächsten zwei Stunden hatte ich zu tun mich um die jüngsten Klassen zu kümmern, ehe ich dann spontan Vertretung machen sollte. An sich kein Thema, immerhin gab es für diese Sachen vorbereitete Arbeitsblätter, die ich den Schülern nur geben musste und dann eben aufpassen, dass sie nicht abhauten. Als ich nun jedoch las um welche Klasse es sich handelte lief mir gleich ein kalter Schauer über den Rücken. Ich hatte mich gefreut meinen besten Freund und kleinen Bruder wiederzusehen, doch seit ich ihn heute morgen gesehen hatte spielten meine Gefühle verrückt und dann hatte er auch noch so angefahren. Nun jedoch war ich hier an der Schule und ob er wollte oder nicht: Ich würde hier bleiben müssen für zumindest einige Zeit.
      Ich riss die Tür auf und betrat den Raum, die Arbeitszettel über der Schulter. "So schnell sieht man sich wieder. Mister Tadashima ist leider verhindert und somit soll ich euch die Arbeitszettel geben und aufpassen." Ich fing an die Zettel zu verteilen und hoffte nur, dass mir keiner Fragen dazu stellen würde, denn immerhin war Mathe schon immer mein Schwachpunkt gewesen.
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    • Yamato Routa:

      Irgendwie brauchte der Lehrer heute ziemlich lange. Gerade er kam sogar meist 5 Minuten zu früh, wahrscheinlich um uns länger quälen zu können. Ich hatte wie immer alles brav aufgeblättert und hatte die Hausaufgaben mit Leichtigkeit geschafft. Mathe war wohl eines meiner steckenpferde, schließlich handelte es sich um Formeln, die man einfach nur anwenden musste.
      Ich schaute weiter in mein Buch, bis die Tür aufging und ich diese Stimme hörte. War das sein verdammter Ernst!? Ich sah grimmig nach vorne und schnaubte. Das Ryo das ganze beobachtete merkte ich nicht. Sofort veränderte sich meine Körperhaltung. Ich rutschte in meinen Stuhl nach unten und verschrenkte die Arme. Schon war meine Laune wieder im Keller.

      Wir bekamen Zettel ausgehändigt, doch dachte ich nichtmal daran, diese zu bearbeiten. Sonst war ich immer als erster fertig, aber wieso sollte ich mich hierbei bemühen. Meine Klassenkameraden schienen jedoch zu verzweifeln und man hörte immer wieder stöhnen und ein "hä?"
      Bei diesen Reaktionen schaute ich mir die Aufgaben an und schnalzte mit der Zunge, schwer waren die nun wirklich nicht.
      "Ich kapier gar nichts..." murrte ein Schüler und sah etwas hilflos zum Lehrer nach vorne. Dann war kotaros Aufmerksamkeit zumindest bei einem anderen Schüler.
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    • Kota Kobayashi:

      Auch wenn ich versuchte es zu vermeiden, so wanderte mein Blick immer wieder zu Kota, der scheinbar beschlossen hatte nicht wirklich am Unterricht teil zu nehmen. Sollte eigentlich auch nicht mein Problem sein, aber dennoch konnte ich nicht anders als mir Sorgen um ihn zu machen. Noch hatte ich es nicht geschafft seine Noten anzusehen und sogleich bekam ich wieder ein schlechtes Gewissen ausgerechnet in seinem letzten Jahr hier aufgetaucht zu sein.
      Als nun jedoch die Stimmen der Schüler immer lauter wurden, dass sie die Aufgaben nicht verstanden riskierte ich einen genaueren Blick auf das Aufgabenblatt und mir ging es leider ähnlich. Ich fing an die Aufgaben ebenfalls zu lösen, doch kam auch ich nicht wirklich weiter und die Fragen der Schüler wurden mehr. Verlegen kratzte ich mich am Hinterkopf. „Tja… hat schon einen Grund wieso ich Lehrer für Sprachen geworden bin. Ich kann euch da auch nicht helfen. Mathe ist mir zu gradlinig. Es gibt meiner Meinung nach im Leben nicht nur „richtig“ und „falsch“ wie in Mathe. Dinge können richtig scheinen und dann doch alles kaputt machen und umgekehrt.“ Ich verstummte als ich merkte, dass ich voll abgedriftet war vom Thema und sogleich schoss ein Arm nach oben. „Haben Sie eigentlich eine Freundin?“ Mit vielem hatte ich gerechnet, aber damit nicht. Sogleich merkte ich wie meine Wangen leicht warm wurden. „Ähm... ich denke nicht, dass es etwas ist, dass ich mit euch bereden sollte.“ Toll, Mathe und Beziehungen: Zwei Sachen in denen ich echt mies war.
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    • Yamato Routa:

      Ich spielte mit meinem Stift in meinen fingern und hörte nebenbei zu, was so gequatscht wurde. Als plötzlich die Frage an den Lehrer gerichtet wurde horchte ich tatsächlich auf und sah auch nach vorne. Leider war die Antwort ernüchternd und er gab nichts preis. Eigentlich sollte es mich ja nicht interessieren, schließlich war ich über ihn hinweg...Eigentlich. Da meine Klasse aber irgendwie nicht aufhörte merkte ich, wie verlegen es kotaro machte, darüber zu sprechen. "Anstatt den Lehrer sowas zu fragen, solltet ihr eher versuchen die Aufgaben zu lösen" murrte ich dann irgendwann laut. "Oh man Yamato...dann zeig du uns doch wie die Aufgaben gehen" - "keine lust" murrte ich weiter. "Komm schon! Du bist doch in allen so gut" nun hatte ich die Aufmerksamkeit wirklich wieder auf mich gelenkt. Zumindest hatte somit mein Plan funktioniert, kota aus der Schusslinie zu holen. Ich stand seufzend auf und nahm das Blatt mit zur Tafel. "Passt aber auf" Ich war etwas mieser gelaunt als sonst, das lag aber such nur an einer person. Dennoch wollte ich gerade ihn nicht so doof darstehen lassen. Ich ging die Aufgaben Schritt für Schritt durch und Beantwortete die Fragen, die auftauchten. Bei manchen fragte ich mich, ob sie überhaupt lesen konnten "...und deswegen ist x gleich sieben..."
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    • Kota Kobayashi:

      Das war der längste Tag für mich und dabei war es erst mein Erster. Schon jetzt fühlte ich mich gestresst und verzweifelt, denn bei jedem Satz merkte ich wie sauer Yamato war und es schien nicht die Art „Wut auf Alles“ zu sein, die sonst einige Teenager befiel. Das ganze Verhalten von ihm und auch seine Tonlage war aggressiv und verwundert verfolgte ich das Gespräch zwischen meinen Schülern, die ihn wirklich überredeten ihnen zu zeigen wie es ging. Bei ihnen war er also nicht so abweisend. Seine Wut war offensichtlich gegen mich gerichtet und so lehnte ich mich gegen eine Wand möglichst weit weg von ihm als er an die Tafel kam. Dennoch beobachtete ich seine Bewegungen genau und als ich die Lösung sah und auf den Zettel schaute, der bei den Aufgaben gelegen hatte musste ich schmunzeln. „Ist also nicht jeder ein solcher Versager wie ich in Mathe. Gut gemacht, Routa.“ Zu gerne hätte ich ihn wie in alten Zeiten einfach bei seinem Vornamen angesprochen, aber so wie er drauf war wagte ich mich hiermit schon recht weit nach vorne.
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    • Yamato Routa

      Bei seinem Lob lief es mir eiskalt den Rücken runter. Innerlich freute sich was in mir, doch das konnte ich nicht zeigen. Wieso musste er mich jetzt loben und dann natürlich er mich beim Nachnahmen...wobei ich eohl auch wütend geworden wäre, hätte er mich Yamato genannt.
      "Stimmt wohl" murmelte ich und ging zu meinem Platz "yamato! Du kannst den Lehrer doch nicht beleidigen " kam es direkt perplext von einen der Mädchen. "Tz...dann sollte er seinen Job besser machen" fauchte ich zurück. "Warum bist du so aggressiv?" Dieser Spruch gab mir den Rest "ich bin nicht aggressiv!" Schrie ich den jungen fast schon an, der das gesagt hatte. Alle schreckten etwas zusammen und sahen mir erschrocken an. Ich schnaubte und packte meine Sachen zusammen. Denken tat ich eigentlich nicht mehr, ich handelte nur noch, so wie es für mich nicht üblich war. "Wo willst du hin?" Fragte jemand zögerlich "nach Hause? Was denkst du denn? In diesen saftigen lernt man doch eh nichts " mit diesen Worten schulterte ich meinen Rucksack und verließ das Klassenzimmer. Alle Mitschüler waren mehr als irritiert, da ich sonst ruhig aber nett und freundlich war. Hinzu kam, dass ich mit einer der besten war und nie negativ auffiel
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    • Kota Kobayashi:

      Die Szene vor meinen Augen entwickelte sich so schnell, dass ich gar nicht wirklich schaffte einzugreifen. Sicher lag es auch an meiner Erfahrung und ein besserer Lehrer hätte schneller gehandelt, doch ich schaffte es nicht. Stattdessen konnte ich ihm nur nachsehen und irgendwas in meiner Brust zog sich zusammen. Sicher auch, weil er mich fast schon als unfähigen Lehrer darstellte, doch viel mehr, weil er mich überhaupt anfuhr und mied. Es tat weh ihn so distanziert von mir zu sehen und mir entwich ein Seufzen als auch noch ein zweiter Schüler aufsprang und Yamato hinterherlief. Ganz sicher handelte es sich bei ihm um einen Freund und vielleicht war es wirklich besser, wenn er nicht einfach alleine war und so ließ ich es zu. Stattdessen konzentrierte ich mich wieder auf die anderen Schüler. "Nun beruhigen wir uns alle wieder. Ich denke, jeder hat mal einen schlechten Tag... ihr anderen hingegen habt noch eine Menge aufgaben zu lösen, nun da euch gezeigt wurde wie." Durch meine Worte schwächte sich das Gemurmel nur minimal ab, aber viel mehr konnte ich nicht tun.

      Ryo Shinjo:

      So hatte ich Yamato echt noch nie gesehen und selbst mir machte es ziemlich Angst ihn so aggressiv zu sehen.Dennoch wusste ich auch und zu gut, dass wenn man Menschen in Rage ansprach, es meistens nicht sehr gut verlief. So wartete ich kurz ab und als er nun ging stand ich sogleich auch auf. Bei mir wunderte es keinen und scheinbar waren alle froh, dass ich Yamato nicht alleine ließ. Schnell rannte ich hinaus und da er noch nicht viel weiter war fand ich ihn schnell. "Oh Boy, was war das denn? Also... du weißt: Wenn du reden willst bin ich da, aber ey... auch wenn nicht ist alles gut." Ich ging neben ihm her und wartete. Wenn er nicht reden wollte war es auch okay.
      Wie kann man nur so hirnlos sein?