Royal Drama {Uki & Alea}

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    • Royal Drama {Uki & Alea}

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      Votstellung

      Starring @Ukizilla as "Alexandra I. von Lesolay" & @Alea CroniX as "Ludwig III. von Lunaria"



      0d08da7061badab9788d3d16f44436c9.jpg7cd250e5ad81adfe6060b53be338f4e5.jpgDie Sonne kitzelte den jungen Mann an der Nase, als diese sich unbarmherzig einen Weg durch die dicken Vorhänge suchte, um den neuen Tag anzukündigen. Das Wetter war schön, die Vögel zwitscherten, man sollte meinen, dass man da doch mit einer guten Laune aufstehen würde. Doch nicht Ludwig. Sobald er seine Augen aufschlug, bildete sich schon eine tiefe Falte auf seiner Stirn und zog ein Gesicht, wie sieben Tage Regenwetter. Denn heute war der Tag, an dem er zum Palast "Unité" reisen musste. "Was für ein lächerlicher Name!" schnaubte er in Gedanken auf. Er war nicht damit einverstanden, dort wohnen zu müssen, mit einer Person, die er weder kannte, noch bei sich haben wollte. Einig waren sich nur seine Eltern und das Herrscherpaar von Lesolay. Miss mutig stand der Prinz von Lunaria auf und wusch sich sein Gesicht in der Morgenschüssel. Es klopfte auch bald an seiner Türe und ein Page erkundigte sich, ob er ihm beim Ankleiden helfen sollte. Dies beantwortete Louis mit einem bösen Blick, sodass der arme Bursche, ganz schnell wieder verschwand. Er war doch kein Kind, das Hilfe beim Anziehen brauchte! Seine einfach aber dennoch elegante Robe am Körper trat er auf die Flure des Schlosses und machte sich auf zum Speisesaal. Die Doppeltüren standen schon offen und das üppige Frühstück verströmte sein herzhaftes Aroma. "Guten Morgen Louis." grüßte ihn seine Mutter Sophia und gleich neben ihr saß auch sein Vater, Ludwig II."Benimm dich vor der Prinzessin von Lesolay. Wir wollen uns nicht blamieren." gab der König gleich streng von sich und kaute weiter auf seinem Essen herum. "Dann schickt nicht mich dort hin, sondern jemand anderes. Ihr wisst ganz genau, was ich von dieser arrangierten Ehe halte!" kam es empört von dem jungen Mann. "Macht doch einen zweiten Sohn. Der kann dann Alexandra ehelichen." fügte er beißend an und setzte sich an das andere Ende der Tafel, um den größtmöglichen Abstand zu seinen Eltern zu haben. "Zügel deine Zunge! Noch bin ich hier König und da hast du zu gehorchen!" schimpfte der Monarch und haute mit seiner Faust auf den Tisch, dass die Gläser und das Geschirr nur so klirrten. "Beruhige dich mon cher. Lass mich das regeln." sprach die Königin ihren Mann ruhig an und legte ihre Hand sanft auf seine. "Louis, wir haben das doch jetzt mehrmals besprochen. Diese Heirat dient zur Stärkung unseres Landes. Nicht nur unsere Streitmacht vergrößert sich dadurch, sondern auch unser Einfluss. Nicht zu vergessen, wie der Handel florieren wird, wenn wir endlich einen Meereszugang haben." sprach die Mutter gefasst aber bestimmt zu ihrem Sohn. Der Dunkelhaarige rollte mit den Augen. Es war immer die gleiche Ausrede; denk an das Volk und dein Land. Das tat er doch schon. Ludwig engagierte sich sehr in Politik, besuchte die verschiedenen Städte des Landes und versuchte Probleme vor Ort zu lösen. Er sprach sich für eine Erweiterung der Infrastruktur aus, damit auch kleine Dörfer einen Anschluss zu den großen Orten bekamen. Reichte das nicht? Musste er wirklich sich selbst opfern, für das wohl von Lunaria? Doch es half nichts, die Vereinigung der Königreiche durch eine Heirat war beschlossene Sache, sobald Prinzessin Alexandra die Welt erblickt hatte. "Wieso konnte sie nicht ein Junge werden? Dann hätten wir den Schlamassel nicht." Mit einem kurzen Kopfschütteln verscheuchte er diesen Wunschgedanken und schnappte sich einen der grünen Äpfel. "Ich breche auf. Es dauert einen ganzen Tag zu Ross, bis ich "Unité" erreiche. Und ich sollte doch nicht die Prinzessin warten lassen." verabschiedete sich Louis gehässig von seinen Eltern und würdigte sie keines Blickes mehr. Er wusste, dass dieses Verhalten sehr kindisch war, doch gerade wollte er nicht erwachsen sein. Sein Vater wollte ihm noch etwas hinterherrufen, doch Königin Sophia hinderte ihn daran. "Gib ihm etwas Zeit. Wir haben uns auch nicht von Anfang an gut leiden können." beschwichtigte sie ihren Mann und erinnerte ihn an ihre Vermählung, die auch nicht freiwillig war. Mit einem nicken, lies er den Jungen ziehen und widmete sich wieder seinem Frühstück.
      Den Apfel essend schritt der junge Prinz zu den Stallungen, wo schon ein Ritter auf ihn wartete, mit zwei gesattelten Pferden. "Ich finde schon alleine den Weg zum Palast." versicherte er dem Kämpfer mit stoischer Miene und schwang sich sogleich auf das Ross. "Netter Versuch, aber meine Aufgabe ist es euch sicher nach "Unité" zu begleiten." erwiderte der Mann und ritt dem Prinzen nach, als er sein Pferd schon davon galoppierte.
      Die Reise war ereignislos. Louis rastete, wenn er Hunger bekam und hing während des Ritts einfach nur seinen Gedanken nach. Er beschloss einfach Alexandra zu ignorieren. So hatte er seine Ruhe und wahrte dennoch sein Gesicht. Die Dunkelheit war schon hereingebrochen und zwang die beiden Reiter in einem kleinen Gasthaus zu nächtigen. Die Besitzer machten ein großes Aufheben, als sie erfuhren, dass Prinz Ludwig bei ihnen zu Gast war und scheuchten ihre Mitarbeiter nur so durch die Gegend. Louis war das ziemlich egal, er brauchte keine besondere Behandlung und würde sich auch mit einem einfachen Bett zufriedengeben, doch der Wirt bestand darauf. So willigte er mit einem Seufzer ein und man richtete extra ein edles Nachtlager für ihn her. Nach einem sättigenden Abendmahl lag der Prinz in dem viel zu weichen Bett und malte sich aus, wie es wäre einfach in der Nacht zu verschwinden. Doch auch das war nur Wunschdenken, denn sein Verantwortungsbewusstsein würde ihn daran hinder. Vielleicht nur als eine Art Warnung und um seinen Eltern einen Schrecken einzujagen. Doch selbst das brachte der Prinz nicht übers Herz. Egal wie sehr sie sich manchmal stritten, er liebte seine Eltern und er wusste auch, sie liebten ihn und wünschten ihm nur das Beste. Mit diesem recht positiven Gedanken entschwand der junge Mann in den Schlaf. Am nächsten Morgen würde er dann recht früh beim Palast ankommen.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alea CroniX ()

    • Viele Prinzessinnen wussten nicht mal wie man sich selbst anzog und auch Lexi hatte dafür eigentlich eine Magd und dennoch hatte sie es schon von klein auf gelernt um einfach unabhängiger zu sein. So hatte sie es auch heute genutzt. Schon ganz früh ehe die Sonne aufging hatte sie sich heimlich ein einfaches Kleid übergeworfen und war in den Garten raus. Weiter konnte und durfte sie nicht, doch hier in der Stille der Nacht hatte sie die Sterne angesehen und hatte gehofft und gebetet, dass ein Stern vom Himmel fallen würde und diese bescheuerten Ludwig auf den Kopf fallen würde. Doch so viel Glück hatte sie nicht und langsam verdrängte die Sonne die Dunkelheit und ihre Laune wurde immer schlechter. Währenddessen suchte man sie wie wild schon im Schloss, denn immerhin war die Reise lang und die Prinzessin musste immerhin noch hergerichtet werden. Nachdem sie schon seit Tagen erst mit ihren Eltern gestritten hatte um das Outfit und dann darum, dass sie reiten wollte und keine Kutsche, herrschte zuletzt einfach nur Schweigen zwischen ihnen. Lexi konnte ein Sturkopf sein.
      Doch da es nur den Garten gab als Zuflucht war die Flucht aussichtslos und irgendwann wurde sie gefunden. "Prinzessin Lexi, verstecken Sie sich doch nicht immer.", kam es tadelnd von Magda, ihrer Magd, als diese sie endlich gefunden hatte und Lexi seufzte als Antwort. "Magda, ich will das alles nicht und damit ist es beschlossen.", knurrte sie, doch als Antwort tauchten einige Wachen auf und sie wusste, dass es nun hieß sich zu fügen. Statt einen Frühstück gab es nun für sie edle Kleidung. Sie wurde gewaschen und geschmückt, man zog ihr ein Kleid mit Korsett an und dazu machte man ihr die Haare. All die Dinge, die sie unpraktisch fand und hasste, ebenso wie der Part, der nun kam. Man steckte sie in eine Kutsche und Magda stieg mit ihr ein, ehe man sie mit einer Wache losschickte.
      "Kann ich nun wenigstens was essen? Wenn ich schon nicht wirklich atmen kann will ich wenigstens nicht auch noch verhungern.", murrte sie, doch bekam sie nur ein entschuldigendes Lächeln von Magda. Die Anweisung war von ihrem Vater gekommen: Wenn man sie lange genug hungern ließ würde sie keine Kraft haben den Prinzen gleich an die Gurgel zu springen oder gar eine Flucht versuchen und so machte sich die Kutsche auf den Weg. Sie fuhren den Rest des Tages und während Magda schlief starrte Lexi aus dem Fenster der Kutsche als der neue Morgen langsam anbrach. Diese Idee konnte doch nur von ihrem Vater sein, dass sie einfach durchfuhren und man sie hungern ließ und sicher nur damit sie auch schön brav blieb und man auch hoffentlich vor dem Prinzen ankam. Status und Ansehen. Bei dem Gedanken schnalzte Lexi mit der Zunge und passend dazu kam das Schloss in Sicht. Hier sollte sie also wohnen von nun an.
      Die Kutsche fuhr unaufhaltsam vor und Lexis Herz wurde immer schwerer. Nur nichts anmerken lassen und wenn sie Glück hatte, dann würde der Prinz nicht auftauchen oder sich weigern. Noch bestand Hoffnung und immerhin würde man sich aus dem Weg gehen können und das Schloss hier hatte auch Personal um sich die Zeit zu vertreiben. So war es auch kein Wunder, dass man die Tore öffnete, denn immerhin erwartete man sie ja schon.
      Wie kann man nur so hirnlos sein?




    • Ludwigs Begleiter weckte ihn am Morgen, dass sie bald weiter mussten. Noch etwas verschlafen kämpfte er sich aus dem Bett und zog sich richtig an. Der Wirt hatte auch ein großes Frühstück für und den Ritter gerichtet. Es kam zwar nicht an die Auswahl wie im Schloss an, doch man hatte sich wirklich größte Mühe gegeben. So ließ es sich Louis schmecken und bedankte sich bei den Leuten. Er ließ ihnen auch einige Goldmünzen da, die mehr als genug waren, um für den Aufwand aufzukommen. So machten sich die beiden wieder auf den Weg zum Palast "Unité". Es dauert auch nicht lange, als das große Anwesen in Sicht kam. Man öffnete das Tor und vor dem Eingang stand auch schon eine Kutsche. "Willkommen Prinz Ludwig." hieß ihn auch schon eine Wache willkommen als er von seinem Pferd abstieg. Sein Begleiter tat es ihm gleich und brachte die Reittiere zu den Stallungen. "Prinzessin Alexandra ist auch schon da." wurde er informiert und ein Page führte ihn in den Palast, an die vielen verzierten Türen vorbei, bis er vor einem Raum stehen blieb. "Dies ist Euer Gemach. Man wird Sie für das Mittagessen mit der Prinzessin von Lesloay abholen." sprach der Mann ihn an, öffnete für ihn noch die Türe und verbeugte sich, ehe er auch wieder ging. Louis trat in den großen Raum ein, der durch Fenster, die bis zu m Boden gingen, hell belichtet wurde. Ein prachtvolles Bett stand mitten im Raum, in das mindesten fünf Leute hineingepasst hätten, ohne sich zu berühren. Eine weitere Türe führte in ein luxuriöses Badezimmer aus weisen Marmor. Er setzte sich aufs Bett und blickte aus dem Fenster hinaus. Hinter dem Palast lag ein großer See, der grünlich schimmerte und ein großer Garten war auch angelegt worden, mit unendlich vielen Rosen und anderen Blumen. Als ob er jetzt hier warten würde, bis man ihm zum Mittagessen rief. Er öffnete die Terrassentüre, die sich gleich neben den Fenstern befand und trat ins Freie. Er musste zugeben, dass dieser Ort wirklich malerisch und idyllisch war. "Nur um abzulenken, weshalb ich wirklich hier bin." schnaubte er innerlich auf und lief Richtung Wasser und Garten.
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    • Auch wenn "Unité" ein schönes Schloss war, so war es dennoch nicht ihr Zuhause und würde es auch ganz sicher nie werden. Lexi verzog den Mund als sie nur an den albernen Namen dachte und als die Kutsche zum Halt kam schreckte Magda aus ihrem Schlaf hoch. "Oh, wir sind schon da.", murmelte sie und beide Frauen warteten nun eigentlich bis die Wachen die Kutschtüren öffnen würden, doch die Blonde wurde es schon schnell leid und riss die Tür einfach auf um hinaus zu gehen. "Aber MyLady.", kam nun der Einwand, doch Alexandra ignorierte es einfach. Sie hatte lange genug still gesessen und wollte nur raus. "Mir egal. Und wenn der dumme Prinz auftaucht... dann soll er eben warten." Stattdessen lief sie in den Garten raus und Magda seufzte und kümmerte sich stattdessen um die Ankunft.
      Lexi schlich nun durch den Garten und sah sich um, ehe sie sich gähnend auf dem Gras ausstrecke und in den blauen Himmel sah. Der See war wunderschön, ebenso wie der Garten selbst. Sie vergaß die Zeit und wusste nach einigen Momenten nicht wie lange sie schon hier gelegen hatte und ob sie nicht in der Zwischenzeit kurz weggenickt war als sie Schritte hörte und laut seufzte. "Ich hab doch gesagt, dass ich meine Ruhe will und der dumme, arrogante Prinz mich nicht nerven soll. Von mir aus: Schmeißt ihn doch in den See.", meinte sie, in der Annahme, dass es eine ihrer Wachen oder Magda war, die nach ihr sehen wollten.
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    • Die friedvolle Ruhe wurde plötzlich von einer Frauenstimme gestört, die obendrein nichts Nettes zusagen hatte. Ludwig schritt in die Richtung und entdeckte eine junge Dame, die im Gras lag. Er kam ihr langsam näher und stellte sich absichtlich so hin, dass sein Schatten auf sie geworfen wurde. Er stand direkt bei ihrem Haupt und blickte zu der frechen Person herunter. "Und was ist, wenn dieser arrogante Prinz nicht baden gehen will?" fragte er zynisch und betrachtete die Frau etwas genauer. Ohne Zweifel war sie von Adel und er brauchte nur eins und eins zusammenzählen, um zu wissen, dass es sich bei ihr um Prinzessin Alexandra handeln musste. "Ganz schön loses Mundwerk für eine Prinzessin." fügte er noch an.
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    • Langsam sah Alexandra einen Schatten sich auf sie legen und nach und nach wurde ihr bewusst, dass es sich ganz sicher nicht um einen ihrer Gefolgsleute handeln konnte. Auch wäre das Personal des Schlosses sicher nicht so frech ihr gegenüber und somit war ihr schon klar wer es war noch bevor die Person sprach. Kurz zuckten ihre Mundwinkel bei seinen Worten und doch ließ sie sich nicht viel ansehen. Stattdessen öffnete sie die Augen und setzte sich langsam auf um den Mann ihr gegenüber anzusehen. Leicht legte sie den Kopf schief und schmunzelte. "Eine freche Zunge kann man im Zaum halten. Aber ganz schön hässliches Gesicht für einen Prinzen, naja... was will man auch erwarten vom Prinzen von Lunaria." Die sagte sie natürlich um ihn zu verletzen, denn sie hatte wirklich eine lose Zunge. Eigentlich hatte sie noch nicht all zu viel von seinem Gesicht sehen können, denn immerhin blendete die Sonne sie, aber er war wirklich sehr groß, fast schon riesig. Wobei Magda es sicher "stattlich" nennen würde.
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    • Ludwigs Augenbraue zuckte etwas, als sie ihn beleidigte. Er selber würde nicht behaupten, dass er der schönste ist, doch so schlecht sah er doch nicht aus. Unglaublich, dass ihre Worte ein wenig an seinem Ego kratzten. "Ich hatte gedachte, dass die Frauen aus Lesolay hübsch sind. Aber vielleicht seid Ihr einfach auch nur die Ausnahme, die die Regel bestätigt." konterte er sofort und drehte sich auf dem Absatz um. Doch bevor er ging, hatte er noch etwas loszuwerden. "Ich wusste gar nicht, dass Prinzessinnen so tierlieb sind. Vielleicht habt Ihr deshalb eine dicke Spinne in euer Haar gesetzt." Da war gar keine Spinne, doch er brauchte eine Retourkutsche. "Und mit so jemanden soll ich hier leben? Da ziehe ich ja lieber in den Krieg..." dachte sie Louis und schritt langsam davon. Vielleicht konnte er noch einen spitzen Schrei einer verschreckten Prinzessin hören.
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    • Wenn sie sein Gesicht hätte näher sehen können, dann hätte Lexi es noch mehr als Sieg für sie verbucht als so schon. Sicher war er nun sauer und fühlte sich wie alle Prinzen, die sich für was besseres hielten, auf den Schlips getreten. Noch immer zierte ein Lächeln ihr Gesicht bis sie seine Worte hörte und ihre Mundwinkel langsam sanken und dann besaß er noch die Frechheit einfach wegzugehen. Lexi kochte vor Wut und wollte ihm nun schon den Hals umdrehen. Sie und nicht hübsch? Das war die Höhe und ein Kerl wie er konnte sich glücklich schätzen, dass er sie heiraten sollte. Nachdem er nun anfing wegzugehen zog sie wieder einen Schmollmund und hatte sich schon vorgenommen ihn nicht mal mehr mit einem Kommentar zu würdigen, doch dann sagte er es mit der Spinne und unweigerlich zuckte sie zusammen. Ein Schauer lief über ihren Rücken, denn sie hasste Spinne, doch nun zu schreien oder aufzuspringen würde ihn nur in die Hände spielen und so versuchte sie sich zu beruhigen. "Wer so ein Biest wie euch heiraten soll muss auch tierlieb sein!", rief sie ihn nach und als er nicht mehr ganz so nah war sprang sie auf und wusselte sich durch die Haare. "Den Kerl bringe ich echt noch um.", knurrte sie leise zu sich selbst und machte sich nun auch wieder in Richtung des Schlosses auf. "Nicht mal richtig vorstellen kann er sich. Unhöflich und hässlich."
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    • Louis drehte seinen Kopf kurz nach hinten und konnte gerade so noch erkennen, wie Alexandra mit ihren Händen durch ihr langes Haar fuhr und nach einer nicht vorhanden Spinne suchte. Der Prinz lachte in sich hinein, ging die Runde, seiner Meinung nach an sich. Als Biest beschimpft zu werden, traf den Dunkelhaarigen nicht so sehr. Doch bald würde er mit der Prinzessin wieder vorlieb nehmen müssen. Und das in Gegenwart von Essen. Sein Appetit war jetzt schon vergangen. Er lief wieder zurück zu seinem Gemach und ignorierte die junge Frau einfach weiter. Im Zimmer angekommen, schloss er wieder die Terrassentür und setzte sich aufs Bett. "Von wegen hässlich. Der werde ich es zeigen..." nagten die Worte noch immer an ihm. Er stand wieder auf und besah sich seinen Kleiderschrank in dem die feinsten Roben hingen. Ausnahmsweise würde er sich in den feinen Zwirn zwängen, nur damit die Prinzessin in diesem Sinne keine Argumente mehr hatte. Dass Schönheit dabei im Auge des Betrachters lag, ignorierte er gekonnt.
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    • Noch immer vor sich hin grummelnd war Lexi ebenfalls zurück gekehrt, wenn man es so nennen konnte. Da sie vorhin einfach gleich Richtung See abgehauen war hatte sie sich nicht mal ihre Gemächer zeigen lassen und schritt nun etwas verloren durch die Gänge. So kompliziert würde es schon nicht sein und es war sowieso ein Wunder, dass so nicht gleich einen von den Bediensteten in die Arme gelaufen war. „Wo steckt eigentlich Magda, wenn man sie braucht?“, murrte sie noch immer vor sich hin, denn diese Begegnung hatte ihre Laune noch weiter sinken lassen. „Lady Alexandra, hier seid Ihr also.“, ertönte nun die erleichterte Stimme von ihrer Magd hinter ihr und Lexi musste zugeben, dass sie auch erleichtert war. Sie ließ sich von Magda auf ihr Zimmer bringen, dass dicht bei dem des Prinzen war und zu der Verwunderung ihrer Bediensteten stellte die Prinzessin die Forderung, dass Magda ihr Haar und Aussehen richten sollte und sie sich für das Essen sogar umziehen wollte. Die Magd quiekte kurz vor Freude, da sie zwar ein Zusammentreffen der Prinzessin mit dem Prinzen in Sinn hatte, jedoch nicht von einer Beleidigung als Grund ausging. Magda dachte natürlich an liebe. Lexi jedoch wollte dem Kerl nur zeigen wie gut sie aussah und ihn seine Worte bereuen lassen. Sie war definitiv die Hübscheste von Lesolay. So machte sich die Prinzessin wenig später rausgeputzt auf den Weg zum Speisesaal und hoffte, dass er gleich vor ihren Augen am besten ersticken würde.
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    • Louis stand gerade vor seinem Bett, auf dem er ein paar Kleidungsstücke ausgelegt hatte. Mit der Hand am Kinn betrachtete er die einzelnen Stoffe und entschied sich dann einfach das jeweilige Stück, das ihm am besten gefiel und er vermutete, dass es auch Frauen gefallen würde, anzuziehen. So schlüpfte er in eine schwarze, enganliegende Hose und in ein weites Hemd in dunkelblau, mit silbernen Verzierungen, die bewirkten, als ob er einen Nachthimmel am Körper tragen würde. Das Hemd besaß nur drei obere Knöpfe, in der Form von silbernen Sichelmonden, zum Schließen, die er aber offen ließ. Auch die Ärmel waren recht weit und endeten in enganliegenden Manschetten in dunkelblau mit je einem Sichelmond als Knopf. Ein breiter, schwarz glänzender Gürtel, mit einer silbernen Schnalle in der Mitte, brachte alles in Figur. Dann legte er einen leichten Umhang über seine Schultern, der innen auch wie ein unendlicher Sternenhimmel wirkte und außen das tiefe Schwarzblau der Nacht trug. Eine silberne Borte hielt ihn den Umhang zusammen und die Schulterparteien wurden auch mit silbernen ineinander verschlungenen Ornamenten verziert. Dazu trug er lederne Stiefel in Schwarz, die ihm nicht ganz über die Waden reichten. Die Hose hatte er natürlich in die Stiefel gesteckt. Akribisch besah er sein Äußeres im Spiegel von allen Seiten und fuhr sich dann mit seiner Hand durchs Haar, damit dieses etwas frech ab stand. Zufrieden nickte er und es klopfte auch bald darauf an seiner Türe. Das Mittagessen wurde angerichtet und er sollte sich in den Speisesaal begeben.
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    • Selbstsicher war Lexi nun. Sie hatte ihre Korsage fester nachziehen lassen, ihre Haare saßen wieder und auch in dem Kleid wirkte ihre Oberweite perfekt. Ihre Mutter hatte immer drauf geschworen, auch wenn die Prinzessin selbst bis jetzt immer nichts davon gehalten hatte. Das Kleid war nun ein helles Blau und sie freute sich wirklich drauf wie dumm er aussehen würde. Leider hatte das Personal bei ihm geklopft und Lexi hatte sich auch grade auf den Weg gemacht. So sah sie nun schon, dass sein Zimmer direkt bei ihrem lag und am liebsten hätte sie nun schon gekotzt. "Oh, ein wirklich schönes Outfit, dass ihr da tragt. Ich mag die Farben.", meinte sie mit einem freundlichen Lächeln, nur um direkt danach hinterher zu setzen. "Aber leider machen nicht alle Kleider Leute. Ich denke bei einen Kerl wie Ihnen kann selbst so feiner Zwirn nichts mehr retten." Noch immer Lächelte sie höflich und zuckte mit den Schultern. Sie fühlte sich als Gewinnerin des Ganzen. Dass sie sich ebenfalls neu angezogen hatte, nur auf seine Worte hin, schob sie schnell beiseite.
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    • So bald Louis aus seinem Zimmer heraustrat, begegnete er auch schon der Prinzessin von Lesolay. Ihr Zimmer musste wohl gleich in der Nähe sein, was ihm nicht wirklich gefiel. Vielleicht sollte er sich später erkunden, ob er ein Zimmer am anderen Ende des Palastes beziehen konnte und wenn es der Pferdestall ist, ihm wäre das tausendmal lieber. Ihr bissiger Kommentar konnte der Prinz nicht einfach so stehen lassen und hatte auch gleich eine gut verpackte Erwiderung bereit. "Vielen Dank für euer Kompliment, welches ich nur zurückgeben kann. Euer Kleid ist auch sehr schön anzusehen und kaschiert das restliche unansehnliche an euch." kam es schlagfertig vom Dunkelhaarigen, der darauf an Alexandra vorbeistolzierte und sich Richtung Speisesaal bewegte. Mit solch kindischen Sprüchen würde er leicht fertig werden. "Auch ganz schön plump von ihr. Von einer Prinzessin hätte ich mehr Redegewandtheit erwartet." dachte sich Louis und betrat den riesigen Saal, in dessen Mitte eine eher kleine Tafel gedeckt war. Nun, es mussten daran ja auch nur zwei Personen sitzen.
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    • Natürlich ließ der Prinz ihre Aussage nicht unkommentiert und Lexi grinste nur. Immerhin war der Kerl kein Weichei, einerseits gut und andererseits würde es ihr ihren Plan erschweren. Ein Weichei hätte viel schneller gekniffen was die Hochzeit anging, wenn sie ihn etwas in die Mangel nimmt. Wirklich intelligent schien er jedoch nicht zu sein, denn immerhin konterte er nur mit einer Kopie ihres Spruches. "Dann solltet ihr statt einem Umhang lieber einen Schleier in Betracht ziehen.", sagte sie nur noch und beschloss nun ihn zu ignorieren. Sie würde also in Zukunft härter rangehen müssen um ihn loszuwerden, doch nun hieß es endlich etwas zu essen. Sie betrat den Speisesaal und schon jetzt lief ihr fast das Wasser im Mund zusammen. Diese Vorfreude konnte nichts wirklich trüben, auch wenn ihr eine große Tafel oder noch besser ein Einzelplatz lieber gewesen wäre. Ihn einfach zu ignorieren wäre zu leicht, auch wenn sie dies sicher einfach hätte machen können, doch dann würde sie ihn nicht los und diese Ehe stattfinden. Noch hoffte Lexi auf einen Weg hier raus. Zielstrebig ging die Prinzessin zu einem der Stühle. Mal sehen, ob er Manieren hat, auch wenn sie dies nicht dachte.
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    • Ludwig gab nur einen Pfft-Laut von sich, als er den Kommentar der Prinzessin hörte. Beim Speisesaal überlegte er kurz, ob er der Vorlauten einen Stuhl anbieten sollte. Doch alles in ihm sträubte sich dagegen. Ehre, dem Ehre gebührt und sie hatte bis jetzt keine besonders gut Figur gemacht. So schritte er auf einen der freien Plätze zu und setzte sich einfach hin. "Da Ihr selber meintet, ich solle mir euren Anblick ersparen, überlasse ich es euch, euren Stuhl zu verrücken. Aber wer so ein loses Mundwerk hat, muss es wohl gewohnt sein, eher mehr selber zu machen." konnte sich Louis nicht den bissigen Kommentar verkneifen. Was war überhaupt ihr Problem? Er wollte sie genauso wenig heiraten, wie sie ihn. Glaubte sie etwa ihn zu beleidigen, würde die Hochzeit aufhalten? Das lag kaum in seinen Händen. Aber er würde immer zurückfeuern, wenn sie ihre spitzfindige Zunge nicht im Zaum hatte. Er ließ sich dann etwas vom Braten und Gemüse auf seinen Teller servieren und schenkte sich vom Rotwein ein, der in einer Karaffe aufbewahrt wurde. Manierlich aß es von dem Essen, an dem nichts auszusetzen war. Er sollte sich ja hier wohlfühlen, doch Alexandra machte ihm das sehr schwer. Er hätte es bevorzugt sie einfach nur zu ignorieren. Doch schien sie auf Streit aus zu sein. Nun wohl an, den konnte sie haben, wenn sie das Echo vertrug.
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      Ruhig hatte Lexi gewartet auf den Prinzen und dass dieser sich mal seinem Titel entsprechend benahm, doch natürlich tat er es nicht und ging stattdessen mit einem schnippischen Spruch an ihm vorbei. Natürlich brauchte sie keinen Mann um ihren Stuhl zu verrücken und doch nervte es sie. Lexi zog sich den Stuhl selbst zurecht und nachdem sie saß murmelte sie leise: "So, so... kann also nicht mal seinen Mann stehen." Sie hoffte, dass er es hörte und dennoch war es ihr auch egal. Stattdessen genoss sie das Essen und nippte etwas am Wein. Sie war zwar Wein zum Essen gewohnt, aber war sie auch kein all zu großer Freund davon, denn immerhin veränderte es auch die Wahrnehmung und den Geschmack. Der Rest des Essens verlief ruhig und immerhin wies der Prinz gute Tischmanieren auf. Nachdem sie fertig war erhob sie sich einfach. "Falls ihr mich entschuldigen würdet, Prinz." Sie würde sich scheinbar noch mehr wappnen müssen und immerhin hatte sie am Anfang gedacht mit ihrem Personal zu reden und nicht mit ihm. Dennoch hatte er sich so angegriffen gefühlt, dass er gleich angefangen hatte dumme Sprüche zu bringen. In ihren Augen war nur er Schuld.
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      Louis ignoriert den Spruch der Prinzessin, der leise über ihre Lippen kam. Er schenkte jetzt gerade dem Essen mehr Beachtung, was es auch verdient hatte. Als sie ihr Mahl beendet hatte und dann auch den Tisch verließ, ohne einen weiteren bösen Spruch, nickte er nur und tupfte sich mit einer Stoffserviette den Mund ab. Er schenkte sich noch ein weiteres Glas vom Rotwein ein und trank dieses in einem Zug aus. Nicht dass er wegen dieser Alexandra noch zum Trinker wurde, da nur so ihre Gegenwart erträglicher wurde. "Gibt es hier einen Raum, wo ich mit einem Degen trainieren könnte?" stellte er die Frage an die hiesige Belegschaft. "Ja, Sir. Soll ich Euch hinführen?" trat ein älterer Diener vor und verbeugte sich kurz. "Gewiss." stimmte Ludwig zu und erhob sich aus seinem Stuhl, um dem Mann zu folgen. Er wurde an das andere Ende des Palastes geführt und als man eine Tür für öffnete, erblickte der Prinz einen großen Raum. In diesem befanden sich nicht nur ein paar Degen, die an der Wand hingen, sondern auch ein Spieltisch stand im Raum, auf dem Schachspiel bereitstand. Interessiert besah er sich die vielen Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben und zog auch bald einen der Degen aus der Halterung. Er wog die Waffe in seiner Hand und fing an, ein paar Figuren und Angriffe zu voll führen. Vielleicht konnte er sich so etwas abregen.
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      Lange hätte sie es nicht mehr ausgehalten. Lexi schaffte es noch grade eben in ihr Schlafzimmer als sie sich auch schon auf das Bett fallen ließ und nach Magda rief, die sogleich herbeieilte. „Magda, ich dreh durch. Befrei mich von dem dummen Korsette. Ich kann nicht mal mehr atmen und da bekomm ich endlich was zu essen vorgesetzt und dann kann ich kam was runterkriegen. Dazu noch die Gesellschaft.“ Inzwischen hatte sie sich auf den Bauch gedreht und Magda, die dies schon von ihrer Herrin kannte, hatte sogleich angefangen die Schnürung am Rücken zu lösen. „Aber, aber. Der Prinz ist sicher nur nervös und eingeschüchtert davon mit so einer hübschen Dame zu reden. Vielleicht solltet Ihr Euch mit ihm unterhalten und Ihn näher kennenlernen. Immerhin ist er Eure große Liebe.“ Lexi entwich ein verächtlicher Laut. Magda stand auf solchen Kitsch, doch sie dachte nicht an Liebe auf den ersten Blick und Bestimmung. Es war ihr einfach zuwider. Stattdessen zog sie sich nun endlich eine bequeme Bluse und Hosen an, etwas, dass ihre Eltern schon immer missbilligten hatten. Doch Lexi fühlte sich so wohler als in einem engen Korsette und mit einem gezwungenen Lächeln. „Ich geh den Palast erkunden.“, meinte sie nur und war damit weg. Wie es der Zufall so wollte, kam sie wenig später an eben jenen Raum, in dem der Prinz war und nachdem sie die Tür geöffnet hatte sah sie ihn beim Training. In der Hoffnung, dass er sie noch nicht gesehen hatte, wollte Lexi eigentlich grade wieder gehen, doch war sie zu fasziniert von seinen Bewegungen. Auch wenn sie es nicht zugeben würde, so musste sie zugeben, dass er sich gekonnt bewegte.
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      Ein Ausfallschritt nach vorne, mit dem Degen zugestochen und eine Drehung zum Ausweichen vollführte gerade Louis und kam wieder zum Stehen, den Degen senkrecht vor sich haltend. So zur Tür gewannt, entging ihm nicht, dass er beobachtete wurde. "Guten Tag Prinzessin Alexandra. Wollt ihr mich etwa nicht nur verbal herausfordern, sondern auch die Klinge mit mir kreuzen?" fragte er etwas überheblich und senkte die Waffe wieder. "Eure neue Kleidung steht euch auch viel besser. Sehr passend an euch." stellte er mit feinem Hohn fest, als Ludwig sah, dass sie kein Kleid mehr an hatte, sondern Bluse und Hose. Seine Herausforderung war wohl ernst gemeint, da er sie etwas in die Schranken weißen wollte. Und wenn eine Frau schon in Männerkleidern herumläuft, dann rechnete er auch damit, dass sie weitere Aktivitäten nach ging, die eher untypisch für eine Prinzessin waren.
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      Kurz verzog Lexi den Mund. Wenn sie sich nicht irrte war es das erste Mal, dass er sie richtig Ansprach mit ihrem Titel und ihrem Namen, doch grade dies gefiel ihr nicht. Ihm jedoch anzubieten sie bei ihrem Spitznamen zu nennen war ihr noch mehr zu wider und so sah sie ihn nur finster an. Als er dann auch noch immer mehr über ihre Kleidung herzog schnaubte sie schließlich verächtlich und hatte ihre Arme vor ihrer Brust verschränkt. "Oh Prinz Ludwig. So scharf wie Eure Zunge ist muss ich mich da eher vor dieser in Acht nehmen als vor Eurem Schwert? Oder ist es wie alles an Euch nur viel heiße Luft?" Mit diesen Worten hatte sie ihre Arme runtergenommen und sie auf den Weg zu den Degen gemacht. Auch wenn sie nun schon wusste, dass er sicher alleine schon durch seine Stärke Vorteile hatte, so hoffte sie doch, dass seine Größe ihm hier zum Nachteil wurde und sie wendiger war als er. Kurz wog sie den Degen in ihrer Hand und begutachtete ihn. Gut war er, aber nicht so fein wie sie es hoffte. Sie waren eben nicht für sie ausgerichtet. Stattdessen nahm sie nun den Degen und stellte sie wortlos vor Ludwig um ihn gemäß den Regeln zu bekämpfen. Wenn dann richtig.
      Wie kann man nur so hirnlos sein?