A demonking supporting Hero [Saitama & Caili]

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    • A demonking supporting Hero [Saitama & Caili]

      Ein Krieger in einer Dunkel Silbernen Rüstung nährte sich langsam dem riesigen Tor zum Thronsaal.
      In dem Gang hallten leise der summende Klang von Mana und Explodierender Magie aus der Richtung, von wo der Krieger herkam.
      Seine Begleiter kämpften wagemutig gegen Kreaturen, die bei weiten stärker waren als normale Monster. Das waren Wesen, was menschliche Städte, ohne mit der Wimper zu zucken in wenigen Momenten in Asche verwandeln konnten.
      Und Hinter dem riesigen, Meter hohen Tor befand sich diejenige, die selbst über diesen hochrangigen Dämonen stand.
      Der in Silber gerüstete Krieger legte beide Hände gegen das Tor. Sein Herz pochte. War das Nervosität gewesen? Angst? Oder doch die Aufregung, dass alle Vorbereitung und Arbeit, nun endlich Früchte tragen wird? Sei es drum. „Dann wollen wir mal“, murmelte der Krieger für sich und drückte das 5 Meter hohe Tor mit bloßer Gewalt offen.
      Plötzlich kam ihm eine Hitze entgegen, die selbst der von seiner Schmiede Konkurrenz machte. Der geräumige Thronsaal war beeindruckend und einschüchternd zugleich.
      Es schien fast so, als seien sie in einem Vulkan gewesen. Flüsse aus Lava, welche durch den Saal gingen, blutrote Pflastersteine, die einen an einem Teppich erinnerten und am Ende diesen glühenden Teppich war die Eigentümerin dieser Hölle eines Thronsaales. Die Herrscherin von Feuer und Eisen, Dämonenkönigin Ayavashta Maxima.
      Langsam trat der Krieger ein.
      Ohne den Blick von der jungen, aber gefährlichen Dame zu lassen ging er stumm auf sie zu. Erst als am Anfang der Treppen zum Thron stand fing der Krieger an zu sprechen.

      „Seid gegrüßt, Dämonenkönigin. Unser erstes Aufeinandertreffen, nicht wahr? Mit solch einer brennenden Leidenschaft mich hier zu erwarten. Ich bin geschmeichelt“, scherzte er über die Hitze des Thronsaales.
      „Solch eine dramatische und entscheidende Begegnung. Der Held gegen den Dämonenlord. Gut gegen Böse. Mann gegen Frau. Der Finale Kampf der alles entscheiden soll. Seid ihr nicht ebenso gespannt wie ich? Na ja, ich würde gerne etwas plaudern, aber dafür fehlt es etwas an Zeit. So viel Leid passiert überall auf der Welt, dass man nur noch mit Tränen in den Augen darüber lachen kann.
      Ob dem nun ein Riegel vorgeschoben wird oder nicht, entscheidet dieser Tag, dieser Moment“, langsam zog der Krieger sein Schwert. Von außen schien es nicht mehr als ein normales Eisenschwert zu sein. Ein Kenner würde aber sehen, dass alles was er trug von einer Qualität und einem Material war, was sämtliche andere Ausrüstung wie nasses Papier aussehen ließ.
      Er betrachtete seine Klinge für einen Moment bevor der Krieger seinen Blick zur Königin warf.
      „Es ist Zeit Geschichte zu schreiben und einen Schritt in eine neue Zukunft zu wagen“, kam es entschlossen.

      Er beugte sich langsam nach unten. Ein Bein aufgesetzt, das andere knieend. Das Schwert legte er neben sich zur Seite und senkte den Kopf.
      „Mein Name ist Norman Raider, beschworener Held der Allianz der Menschlichen Königreiche. Versklavt und verdammt jeden Wunsch des absolut schwachsinnigen Adels der Menschen zu erfüllen.
      Befreit diesen gebeutelten Krieger von seinem Fluch und ich verspreche euch meine Dienste“, hallte es in dem Saal. Innerlich wünschte er sich, nicht solche schon fast peinlich dramatischen Worte wählen zu müssen, aber letzten Endes will er einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Zwar sprachen die paar Tausende von Dämonen Leichen und die Kämpfe mit den Dämonenlord eine andere Sprache, aber er war zuversichtlich. Nun galt es auf ihre Reaktion zu warten.

      // Auch wenn ich sagen würde, dass ich Rache an den Menschen nehmen würde, wer würde es so direkt dem Helden selbst glauben der Jahrelang für die Menschheit gekämpft hat?
      Könntest du dich ein bisschen beeilen? Deine engsten Freunde? Diener? Was auch immer werden gerade mit meinem Equipment abgeschlachtet. Dass die dreckigen Prinzessinnen Wind sowohl von meinem Herstell-Talent, als auch von den von mir verschonten Generälen bekam, war das absolute Worst Case Szenario. Jetzt werden sie mit ihrer exakten Schwäche fertig gemacht. Ironischer Weise kämpfen die Zwillingsprinzessinnen gegen deine Zwillinge...und mit meiner Handlung hier widersetze ich mich einem direkten Befehl...Ich kann zwar ne Weile mich widersetzen, aber selbst dann kann ich keinem Menschen ein Haar krümmen. // dachte sich Norman ungeduldig während er auf die Entscheidung der Königin wartet.

      @Saitama @Cailemia
    • Ayavashta Maxima

      Wie es von der Dämonenkönigin erwartet wurde saß sie auf ihrem Thron, darauf wartend, dass der Held der Menschen sich seinen Weg bis zu ihr hin gebahnt hatte, auch wenn es ihr so gar nicht gefiel, dass dieser dafür zunächst einen General nach dem anderen überwinden musste.
      Zu gerne hätte sich Ayavashta dem Helden und seiner Gruppe direkt gestellt, um mehr Blutvergießen und Tote abzuwenden, sie wollte keinen einzigen von ihren treuen Begleitern verlieren, doch wusste sie auch, dass sie hier nicht sterben durfte. Die Menschen durften nicht gewinnen, egal, was es kostete.
      Die Dämonenkönigin konnte die Schritte des Helden in ihren Ohren nach hallen hören, wie er einen Raum nach dem anderen hinter sich ließ, während ein Mitglied seiner Gruppe nach der anderen zurückgelassen wurde, um die Generäle zu beschäftigen und auch deren Kämpfe konnte sie hören, gar sehen, wenn sie es wollte.
      Das Schloss, dieses Land, war ihr Revier und es gab hier nichts, was sich ihr hier verbergen könnte.

      Endlich, begann Ayavashta langsam ungeduldig zu werden, öffnete sich das große Tor des Thronsaals und der ganze Raum wurde noch ein ganzes Stück heißer, von ihrer Wut und ihrem Hass getränkt. Am liebsten hätten sich die Rothaarige direkt auf den Helden gestürzt, ihn getötet und damit den Kampf schnell hinter sich gebracht, doch sie wusste, dass diese Ungeduld, diese Überstürzung am Ende ihr Leben kosten könnte und so blieb sie mit einem kalten, nichts sagenden Ausdruck auf ihrem Thorn sitzen, während ihre Augen vor Hass glühten, während sich der Held gar schmerzhaft langsam seinen Weg zu ihr bahnte und sie hoffte seine Füße mögen an dem Pflasterstein verbrennen.
      Fragend hob Ayavashta die Augenbraue, als der Fremde am Anfang der Treppe zu sprechen begann, während ihr jedes einzelne Wort als unnötig vor kam, gar lächerlich, was dem Helden ein spöttisches Grinsen einbrachte.
      Welche Narren diese Menschen doch waren. Gut gegen Böse? Glaubten die Menschen wirklich auf der guten Seite dieses Krieges zu stehen, wenn es soetwas überhaupt gab? Ayavashta war nicht naiv genug, um an soetwas zu glauben, sie glaubte auch nicht, auf der guten Seite zu stehen. Das hier war ein schrecklicher, erbarmungsloser Krieg, kein lächerliches Märchen.
      Dennoch ließ sie den Menschen reden, behielt aufmerksam ihre Augen auf ihm, darauf wartend, dass er den ersten Schritt, oder gar einen Fehler machen würde, als dieser begann sein Schwert zu ziehen und Ayavashta tat es ihm gleich.
      Die Dämonenkönigin erhob sich von ihrem Thron, erschuf mit einer schnellen Handbewegung den Griff eines Schwertes, welches sie in der Hand trug und von dem aus sich der Rest des Schwertes aus einer Flamme heraus bildete, als wäre es gerade in diesem Moment geschmiedet worden und ein Geruch von Eisen und Schwefel breitet sich aus.
      Ihr Griff wurde ein Stückchen fester, als sie die entschlossenen Worte des Helden vernahm, doch zu ihrer Überraschung erwartete sie kein Angriff, den sie zu parieren vermochte, keine Falle schnappte zu, nein, stattdessen wurde sie Zeuge von einem Schauspiel, mit welchem sie nie im Leben gerechnet hätte.
      Der Held kniete. Der Held legte sein Schwert zur Seite. Und gab Worte von sich, die Ayavashta kaum glauben konnte. Selbstverständlich glaubte sie ihm nicht.
      Er war der Held der Menschheit, Norman Raider, an dessen Händen das Blut tausender Dämonen klebte. Selbst die Dämonengeneräle vermochte er zu besiegen und es grenzte gar an ein Wunder, dass keiner von ihnen ihr Leben nach einer Begegnung mit diesem Menschen hatte lassen müssen.

      „... versuchst du Zeit zu schinden? Hoffst du, dass deine Freunde zu dir aufschließen können?“, war es die einzige Möglichkeit, die ihr in diesem Moment als logisch erschien. Ein versklavter Held, wie konnte sie diesen Worten einfach ohne weiteres Glauben schenken, wenn doch so viel auf dem Spiel stand?
      Sie sollte ihm hier und jetzt den Kopf abschlagen, doch stattdessen zögerte Ayavashta und legte dem Helden nur ihr Schwert an den Hals, zwang ihn dazu aufzublicken und ihr Blick fiel auf das Halsband, das an seinem Hals lag. Und wenn er doch die Wahrheit sprach? Es war ein Risiko, keine Frage, aber es konnte genauso gut eine Chance sein. Hilfreiches Wissen und Kampfkraft, dass den Verlauf des Krieges zu ihrem Gunsten ändern könnte.
      Die Dämonenkönigin betrachtete das Halsband, schien über ihre Entscheidung nachzudenken, auch wenn ihr selber sehr gut bewusst war, dass ihr kaum Zeit blieb, wenn sie keinen ihrer Generäle verlieren wollte, sie wusste nur zu gut, dass diese Kämpfe nicht gerade gut für sie verliefen, doch was sie eigentlich tat, war das Halsband zu analysieren, nach Magie an dem einfach wirkenden Gegenstand zu suchen und zu ihrer Überraschung musste sie feststellen, dass ein hochrangiger, mächtiger Sklavenzauber auf diesem lag.
      Die Menschen wären doch wohl kaum so dumm ihm soetwas nur für einen dämlichen Plan wie diesem um Zeit zu schinden anzulegen... oder?
      „Steh auf.“, befahlt Ayavashta dem Helden letztendlich und ließ die Waffe neben ihrem Körper hängen, wagte jedoch nicht sie verschwinden zu lassen und ging einen Schritt näher an den jungen Mann heran, um ihren Finger an das von Magie getränkte Halsband zu legen.
      „Es wäre ein leichtes für mich diesen Zauber umzuschreiben, mich zu deinem Meister zu machen. Nenn mir einen guten Grund, warum ich das nicht tun sollte.“, begegnete die Dämonenkönigin Normans Augen und versuchte darin zu lesen.
    • Norman Raider

      Die melodramatischen Worte des Kriegers, die mehr als Belustigung als ernsthaftes moralische Steigerung Diente erfüllten ihren Zweck.
      Sie ihm jetzt schon sympathisch, dachte sich der Krieger ernst bei der ersten hälfte, sarkastisch als die klinge an seinem Hals lag .
      Der Anblick von frisch geschmiedeten Waffen erfüllte Norman mit einer Leichtigkeit, das er teils vergisst dass sie ihn gerade drohte.
      Konzentration.
      Zwar wollte er etwas sagen, aber der Zeitpunkt war etwas zu ernst gewesen um schlechte Witz zu reißen.
      " Im Gegenteil. So schneller wir sind desto eher schaffen wir es alle Generäle zu retten. Könige legen meistens viel Wert auf Formalitäten und der erste Eindruck ist wichtig, nicht war?", grinste er vielsagend.
      Als sie offensichtlich in ihren Gedanken versank und die Klinge von seinem Hals nahm, neigte er nur den Kopf schief und schwieg.
      Sie war die Herrscherin aller Dämonen. Natürlich war es schwierig ihm zu glauben, da er die Effektivste Waffe gegen sie war.
      Sein Leben könnte sie gerne nehmen, aber nur solange diejenigen die es verdient hatten ihre gerechte Strafe erhielten. Und bevor das nicht geschehen war, musste ihre Klinge warten.
      Als sie dann aus ihrer Gedankenwelt erwachte und ihn befehligte auf zu stehen gehorchte er. Als sie dann drohte sie als seinen neuen Meister zu überschreiben, lachte er auf.
      "Gerne, nur zu. Für mich würde ein kaum einen Unterschied machen. Meinen Vorschlag meinte ich ernst. Ich Diene dir so oder so, wenn du einen Sklaven Zauber dafür brauchst um dein Gewissen zu beruhigen, gerne. Du lässt dir aber eine Gelegenheit dadurch entgehen", zuckte er von sich selbst überzeugt mit den Schultern.
      "Ich bin der einzige der dir ebenwürdig ist Kräfte technisch. Darüber hinaus kenne ich die menschlichen Strategien, die Kultur, und weiß wie krank ihre Gedanken sein können. Dein Regierungsstyl kenne ich nicht, aber ich wäre ein Berater der dir in alle möglichen Angelegenheiten helfen könnte. Als Sklave könnte ich weder Kritik noch Widerspruch geben. Selbst wenn du in eine Falle geraten würdest durch die Hinterhältigen Strategien der Menschen, müsste ich mich jedes mal gegen den Zauber selber stellen um auch nur einen guten Ratschlag zu geben was deiner Idee widerspricht. Und auf Dauer zerrt solche Gegenwehr an meinen Kräften. Um genau zu sein, diese Gegenwehr von mir war es was deine Generäle in den späteren Kämpfen gegen mich überleben ließ.
      Wie auch immer du dich entscheidest, Ayavashta war dein Name? ...man ist das ein Zungenbrecher, kann Aya sagen? Ich mach es einfach.
      Wie auch immer du dich entscheidest Aya, wir sollten uns beeilen.
      Falls du mir nicht glaubst dann überschreib es als mein neuer Meister, lass mich aber meine Rache...ich meine die ehemaligen Begleiter von mir aufhalten", ließ bewusst einen Teil seines Hasses gegen seines Gleichens zeigen.
      Wenn man genau beobachtete könnte man sehen, dass sämtliche seiner Muskeln angespannt waren, als würde er gegen etwas ankämpfen was seine Bewegungen versuchte zu Kontrollieren.
      "Die ersten die wir antreffen sind die Zwillingsprinzessinnen. Sie haben beide ein Amulett was sie Immun gegen Illusionen werden lässt.
      Jeder meiner Begleiter hat etwas was ihnen einen gewaltigen Vorteil gegen die jeweiligen Generäle gibt. Das sind leider weiter Dinge, die sie mich gezwungen hatten für sie her zu stellen. Daher beeil dich Aya", betonte er nochmal die Dringlichkeit.
      Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen dass er etwas für die Generäle übrig hätte.
    • Ayavashta Maxima

      Misstrauisch beobachtete die Dämonenkönigin den Helden während seines Monologes und stellte fest, dass er für ihren Geschmack viel zu viel redete und dann wagte er es auch noch so unverschämt zu sein und ihr unerlaubt einen Spitznamen zu verpassen, aber sie hatten im Moment beim besten Willen besseres zu tun und Norman – was für ein eigenartiger Name und er machte sich über ihren lustig? - hatte recht. Ihnen blieb keine Zeit.
      Kleine lilane Funken, Blitze, entstanden an der Stelle, an der Ayavashta das Halsband berührte, als würde es sich gegen ihren Einfluss zu wehren versuchen, doch so hoch das Lvl dieses Items auch war, so fiel es in wenigen Minuten zerbrochen und rauchend zu Boden, als der Zauber gebrochen wurde und es war deutlich zu sehen, wie der Einfluss des Gegenstandes von dem jungen Mann abfiel, als die Anspannung seine Muskeln verließ.
      Die Dämonenkönigin brauchte keine Sklaven, aber das bedeutet auch nicht, dass sie dem Helden so einfach vertraute. Aber auf eines konnte die Rothaarige vertrauen: auf den Hass, der sich in seinen Augen spiegelte, als er von seinen Begleitern sprach.
      „Dann wollen wir doch mal sehen, ob du die Wahrheit sprichst.“, stieß sie mit dem Fuß gegen das Schwert des Helden, das noch immer auf dem Boden lag, damit dieses in die Luft sprang und die Dämonenkönigin es einfach in der Luft fangen und dem Helden mit dem Griff nach vorne reichen konnte, darauf wartend, dass er seine Waffe wieder in die Hände nahm.
      Darauf hoffend dass dieses Schwert in kürze das Blut seiner Freundezu schmecken bekommen würde.

      „Beeilen wir uns.“, gab die Dämonenkönigin von sich und schritt an Norman vorbei die Treppe hinab, in schnellen Schritten, um die Generäle vor ihrem sicheren Tod zu bewahren.
      „Erzähl mir mehr von deinen Begleitern und ihren Schwächen.“, verlangte Ayavashta von dem Helden, erwartend dass er ihr folgte, während sie sich beeilten in den Raum zu kommen, in welchem die Illusionszwillinge just in diesem Moment gegen die Zwillingsprinzessinnen kämpften.

      Riku & Roku

      Die beiden Zwillinge hatten große Mühe mit ihren Gegnern fertig zu werden, denn da ihre Illusionen nicht funktionierten, wie sie leider schnell hatten feststellen müssen, gab es nicht viel, dass sie den beiden Magierinnen entgegen bringen konnten, außer sich im Nebel zu verstecken und ihren Angriffen auszuweichen, während Riku hin und wieder Dolche warf und Roku seine Schlangen verteilte, in der Hoffnung, versteckt im Nebel würden die Prinzessinen sie nicht bemerken.
    • Norman Raider

      Als sie ihren Finger auf sein Halsband legte spürte er am ganzen Körper wie es versuchte die Dämonin abzustoßen. Der Schaden an dem Halsband spürte er, als wäre es sein eigener Körper. Was für eine widerliche Funktion, dachte er sich während er sich die Zähne zusammenbiss. Schmerz war ihm nichts fremdes, aber das fühlte sich an als würde man ein Tumor ohne Betäubung raus reißen.
      Erleichtert schnaufte er auf als das Halsband zerbrach und zu Boden fiel.
      Er fasste sich an der Stelle wo das Halsband bis gerade eben noch war. Innerlich
      Als die Königin ihm seine Klinge überreichte, nahm er es nickend entgegen. Plötzlich veränderte sich die Form seiner Rüstung und seines Schwertes, fast als wäre beides Flüssigmetall. Das Breitschwert verformte sich zu einem schwarzen Katana. Die silberne Rüstung verformte sich zu einer ebenfalls schwarzen Rüstung mit Drachen Muster, fast als wäre ein Siegel gelöst worden. Es schien als wollte er in einem geschwächten zustand Kämpfen, falls es doch zu einem Kampf gekommen wäre mit dem Dämonenlord.
      Für sie hätte es als Respektlos und Arrogant vorgekommen können, wenn man aber weiter dachte könnte man seine Absicht dahinter genauer verstehen.

      "Zu Befehl meine Königin", kam es stimmtechnisch so ernst als würde er sich weitere Späße erlauben. Das spielerische Grinsen würde weiter das Necken Untermauern. Es verschwand aber schlagartig als er unterwegs zum ersten General über seine Gefährten anfing zu sprechen.

      "Die ersten die wir gleich treffen sind die Zwillingsprinzessinnen der Allianz der Königreiche, Lili und Lina. Lili ist eine Magierin konzentriert auf destruktive Magie, und Lina eine Magierin konzentriert auf Beschwörungen. Die beiden waren diejenigen die mich Beschworen hatten und...naja sagen wir es so, ich habe keine Positiven Erfahrungen mit ihnen. Beide haben ein Komplex wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommen. Ignoriert zu werden treibt beide zur Weißglut.
      Lili ist brutal, hat ein kurzes Temperament und sieht alles was keinen Adelstitel besitzt als Untermenschen an, ja sogar Dreck hat in ihren Augen mehr Wert als einfache Bürger.
      Lina ist im vergleich ihrer Schwester äußerst indirekt und Manipulativ. Von außen Lieb, freundlich und zuvorkommend, innerlich aber ist sie tot. Sie sieht nur Vor- und Nachteile in zwischenmenschliche Beziehungen und ändert je nach Person mit der sie spricht ihre Persönlichkeit. Wenn kein Vorteil mehr für sie ergibt trennt sie den Kontakt oder lässt die Person direkt beseitigen.
      Um sie schnellst möglich aus zu schalten muss man ihnen die Stäbe wegnehmen oder zerstören und ihre Münder versiegeln, damit sie ihre Magie nicht mehr wirken können.
      Um sicher zu gehen das die Beschwörung von Lina nicht Außer Kontrolle geraten während sie gefesselt und geknebelt ist muss man sie Bewusstlos schlagen. Beide haben destruktive Kräfte und Mana um eine ganze Armee im Alleingang zerstören zu können, haben aber nicht die feine Technik um stumme Magie nutzen zu können.
      Wie bereits erwähnt, haben beide ein Amulett was sie Immun gegen Illusionen macht. Diese beiden sind die einzigen, die ich unter keinen Umstand sterben lassen möchte. Der Genuss des Todes dürfen sie unter gar keinen Umstand erfahren. Genauso wenig dürfen sie nicht völlig mental gebrochen werden. Sie sollen erleben wie alles was sie je geliebt und erbaut haben zu staub zerfällt",
      kam es emotionslos von Norman. Ein stiller Hass loderte in ihm der so tief war, dass keine Emotion die er zeigen könne dem je gerecht würde.

      "Dann nach kommt ein Dieb und Sklavenhändler. Sein Name ist Igor. Geschickt mit Dolchen, versteckten Waffen und Verbrauchsgüter wie Bomben und Fallen. Er kämpft gegen die Lamia Ylan. Er ist der Oberhaupt des Sklavenhandels aller menschlichen Königreiche, daher wirst du und viele anderen Dämonen vermutlich ein Hühnchen mit ihm zu rupfen haben, ich mit eingeschlossen. Er hatte...sagen wir einige enge Freunde von mir in seine Geschäfte verwickelt. Ein notgeiler Perversling mit einem Sexualtrieb eines, verzeih den vergleich, in Aphrodisiakums gebadeten Orks. Er unterscheidet nicht nach Rassen solange sie ein schönes Gesicht und ein femininen Körper besaßen.
      Nicht desto trotz besitzt er ein Geschäftssinn wie kein zweiter und kämpft so dreckig das es keinen Vergleich außer andere Menschen geben kann. Wenn wir ankommen müssen wir uns vor Fallen in acht nehmen. Selbst mitten in einem Kampf kriegt er sowas ohne Probleme hin zu verteilen.
      Um ihn zum fliehen zu bringen braucht es nur ein paar Physisch stärkere Gegner, sprich einfache Überzahl.
      Um ihn aber außer Gefecht zu setzen braucht es eigene Fallen. Ironischer Weise rechnet er selber selten mit Fallen mitten in einem Kampf wo er selber beteiligt ist, daher meidet er Persönlich meistens Kämpfe. Wieso genau kann an eine Mischung von Arroganz und Konzentration nicht getroffen zu werden sein. Meine Persönliche Ansicht ist er der schwierigste Gegner um in die Finger zu bekommen. Er hat selbst Gegenstände um aus magischen Griffen oder großflächige angriffe zu entgehen und in dem Rauch oder den staub des Angriffs würde er entkommen. Wir benötigen die Kooperation von Ylan oder den Zwillingen um ihn zu fassen. Ylan, falls sie es schafft, bereitet eine Falle an seinem Ausgang vor oder die Zwillinge oder ich verursachen Unbemerkt ein Illusion um ihn direkt in eine Falle zu locken.
      Zusätzlich hat er ein Dolch von mir was die Geschwindigkeit jedes anderen Wesens gewaltig reduziert, neben dem Eisfeld effekt was sehr gefährlich für Lamias ist. Ich und Ylan können ihn ablenken, während du und die Zwillinge eine Falle vorbereiten. Er darf nicht ungestraft entkommen", erklärte er seine Strategie um den Sklavenhändler zu fassen. Eine Strategie gegen die Prinzessinnen, die ihre ersten Gegner waren, ließ er aber aus.

      "Die Prinzessinnen sind Taktisch gefährlich, an sich aber leicht zu fassen und...ah wir sind fast da. Über die anderen erzähl ich nach dem Kampf", sagte er Ayavashta an.

      Während dessen bei Lili und Lina Mensk...


      "Wenn ich gewusst hätte das Dämonen so schwach sind, hätte ich diese Invasion vor Jahren begonnen!", lachte die erste der Geschwister während sie >>Feuerball<< immer und immer wieder rief um die Schlangen weg zu sprengen.
      Der Explosionsradius jedes einzelnen der Zauber war lächerlich groß gewesen, aber ohne ihre Ziele genau sehen zu können warf sie ihre Zauber in alle Himmelsrichtungen. Der Nebel was nicht durch Windmagie weg geblasen konnte schien sie etwas zu irritieren.
      "Unterschätz nicht unsere Feinde Lili. Zwar haben wir ihre größte Waffe aus geschaltet, aber das sind immer noch Dämonen Generäle", hörte man von der zweiten Prinzessin.
      Beide Prinzessinnen waren blonde Schönheiten mitte 20
      Lili trug ihr langes Haar in einem Twintail, während ihre Schwester ihr Haar als ein Ponytail trug. Beide trugen ein Mittellange Kleidung die man, wenn man auf der Erde wäre, unter der Kategorie Lolita unter ordnen würde. Lili´s Kleid war in einem stürmischen rot gefärbt, während Lina ihres in einem ruhigen Ozean tiefen blau gefärbt war, entsprechend ihrer Persönlichkeiten.
      Die Beschwörung an ihrer Seite war ein 3 Meter riesiger Wolf, was ein Biest war was künstlich mit einem Windelementar verschmolzen wurde. Dieses graue Biest trug ein ähnlich schwarzes Halsband wie das von Norman. Mit einem kaum hörbaren flüstern befehligte sie das Tier. Plötzlich konnte man ein Ohrenbetäubendes Heulen vernehmen welches mit dem Windgetragen und verstärkt wurde, was jeden in dem Raum bis auf die Prinzessinnen betäuben würde.
      "Such sie, mein Junge und reiß sie in Stücke", befahl Lina emotionslos dem Biest, was die Witterung aufnahm. Sprang multiple Male in den Nebel, konnte aber Niemanden finden.
      "Ts, nutzlos", befahl sie es zurück an ihre Seite und überließ Lina das Ausräuchern der Generäle. Die gelegentlichen Messer und schlangen wurden entweder weg gesprengt oder von dem Wolf gestoppt.

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    • Ayavashta Maxima

      Die Dämonenkönigin nickte, während sie Normans Worten lauschte und deutlich mehr über die Zwillinge erfuhr, als wohl nötig gewesen wäre, aber es war offensichtlich, dass sie ihm ziemlich zugerichtet hatten, wenn er so über diese sprach. Nicht einmal Ayavashta selbst wäre jemals auf die Idee gekommen eine beschworene Person aus einer anderen Welt zu einem Sklaven zu machen, wie konnte man nur so grausam sein?
      Nicht nur wurde er aus seinem alten Leben, seiner alten Welt in eine neue, vollkommen unbekannte gegen seinen Willen gezogen, sondern hatten diesem auch noch seiner Freiheit beraubt, bevor er überhaupt wusste, was geschehen war.
      Und die Menschen nannten sie ein Monster, musste sie mit einem spöttischen Lächeln feststellen.
      „Keine Sorge. Ich habe nicht vor einen deiner Kameraden zu töten... zumindest noch nicht.“, fügte sie hinzu, nachdem der nun wohl ehemalige Held Worte von sich gab, die direkt aus dem Mund eines Dämons hätten stammen können.
      Er wollte sie also leiden sehen.... was?
      Natürlich war die Gruppe des Helden der Dämonenkönigin nicht gänzlich fremd, sie hatten viel zu viel Schaden in ihren Reihen angerichtet, um verborgen zu bleiben und Norman hatte nicht gerade eine unbekannte Mannschaft um sich geschart, wahrscheinlich unfreiwillig, wenn er sich gegen diese gestellt hat.
      Zwei Prinzessinnen, das Oberhaupt des Sklavenhandels, eine Priesterin mit großem Einfluss in der Kirche, eine Organisation der Menschen, die ihrer Meinung nach viel zu viel Macht besaß und mit Freuden verkündete, dass die Dämonen und Monster die Personifikation allen Übels waren, Schuld an allem schlimmen in dieser Welt waren und selbstverständlich war sie, Ayavashta, welche an der Spitze dieser Wesen stand, das pure böse Schlechthin. Ihnen wurden sogar Hungersnöte oder Naturkatastrophen in die Schuhe geschoben, obwohl sie selbstverständlich nichts mit diesen Dingen zu tun hatten.
      Ein General der Menschen, dessen Armee ihr bereits vor seinem Beitritt zur Heldengruppe Probleme gemacht hatte und ein Abenteurer, welcher sich einen Namen gemacht hatte.
      Und Ayavashta zweifelte nicht, dass die Hände jeder einzelnen von diesen Persönlichkeiten in dem Blut ihres Volkes getränkt waren.

      Als Norman begann über Igor zu sprechen zogen sich die Augenbrauen der Dämonin zusammen und es war deutlich, dass sie weder diesen Namen noch diese Person mochte. Sie hatte mehr als nur ein Hühnchen mit diesem Mistkerl zu rupfen und freute sich schon fast darauf ihn in ihre Hände zu bekommen. Norman hatte Recht, er durfte ihnen auf keinen Fall entkommen.

      Ayavashta nickte, als sie die große Tür erreichten, hinter welcher die Zwillinge gegen die Prinzessinnen kämpften und sich diese öffnete, ohne, dass die Dämonenkönigin sie berühren mussten und sogleich wurden die beiden von einem dichten Nebel begrüßt, in welchem sie sich gerade noch gegenseitig sehen konnten, doch störte sie dieser Nebel nicht besonders, als ihre Augen zu glühen begannen und sie kein Problem damit hatte das Mana der Anwesenden Personen durch den Nebel hindurch zu sehen.
      Sie konnten den Kampf, welcher sich im Nebel verbarg, zwar nicht sehen, aber die Kampfgeräusche deutlich hören, welche im Nebel sogar noch lauter klangen und nur langsam verhallten, als ein lautes Feuerball!Ertönte und Ayavashta ihre Hand ausstreckte, um dem Zauber entgegen zu treten und das Feuer zu absorbieren.
      Es war lächerlich zu glauben, dass sie durch ihr eigenes Element zu verletzten war, aber die Dämonenkönigin wollte ihrem Begleiter nicht zu viel zeigen. Sie hatte noch immer die Befürchtung, dass sich das alles als eine Falle entpuppen würde, so lächerlich dieser Gedanke mittlerweile auch war. Aber sie wäre ein Narr Norman so einfach und schnell zu vertrauen.
      Bevor sich die Prinzessinnen fragen konnten, wieso die Explosion ausblieb, konnte die Rothaarige die Signatur der Amulette erkennen, welche Lilli und Lina vor den Illusionen schützten und formte ihre Hand zu einer Pistole, um die Amulette mit schnellen und gezielten Flammen zu zerstören.
      Es war ein leichtes mit den Beiden fertig zu werden, wenn sie wusste, womit sie es zu tun hatten.
      „Überlassen wir den Rest den Zwillingen.“, gab Ayavashta von sich, während sie sich mit verschränkten Armen gegen eine Wand lehnte und ihren Generälen telepathisch mitteilte, dass sie ihre Illusionen jetzt nutzen können sollten.
      Sie zweifelte keine Sekunde daran, dass die Zwillinge bereits wussten, dass sie und der Held den Raum betraten hatten, immerhin war der Nebel ihr Werk. Hier entging ihnen nichts.

      Die Zwillinge wichen gerade den riesigen Krallen des Wolfes aus, ehe sie die Stimme der Dämonenkönigin in ihren Köpfen vernahmen und sich gegenseitig zunickten. Zwar lächelten sie nicht, doch das Leuchten in ihren Augen machte deutlich, dass sie sich darauf freuten, endlich nicht nur weglaufen zu müssen.
      Riku und Roku verschwanden, als würden sie eins mit dem Nebel werden, hüllten sich in Illusionen, um vollkommen verborgen zu bleiben, ehe das Brüllen eines Monsters durch den Raum hallte, lauter und größer, als das des Wolfes, welcher daraufhin zu wimmern begann.
      Der Nebel um die Zwillingsprinzessinnen begann sich zu lichten. Sie waren umzingelt von einer Horde von Monstern und Bestien, welche allesamt die jungen Frauen als ihre Beute auserkoren hatten. Es handelte sich hierbei zwar nur um eine Illusion, doch waren die beiden Zwillinge Riku und Roku so gut in ihrem Fach, dass es genauso gut die Realität sein könnte, sie gehörten nicht umsonst zu den Reihen der Generäle.
      Selbst der Schmerz, den die Monster den Frauen zufügten, auch wenn es nur Kratzer und blutende Wunden waren, als würden die Dämonen mit den Prinzessinnen nur spielen, war von der menschlichen Wahrnehmung nicht zu unterscheiden, ehe jeweils ein Monster nach dem Bein einer Prinzessin griff und diese direkt in ihre persönliche Hölle zog.
      Es handelte sich nur um einen Vorgeschmack, einem Bruchteil von dem, was Riku und Roku die Zwillinge erfahren lassen könnte, doch da Ayavashta sie gebeten hatte den Geist der Beiden nicht zu zerstören, hielten sie sich zurück.

      Während die beiden Prinzessinnen in ihren Albträumen gefangen waren, war es ein leichtes die beiden zu fesseln und zu knebeln. Der Wolf war dabei kein Problem, da Lina nicht mehr über die geistliche Kraft verfügte ihre Beschwörung aufrecht zu erhalten und der Wolf verschwunden.
      Der Nebel war verschwunden, hatte sich gelichtet und aufgelöst, da der Kampf vorbei war und die Zwillinge den Nebel nicht mehr brauchten und ihre neugierigen und fragenden Blicke lagen auf Norman, dem Helden, der aber offensichtlich nicht hier war, um gegen sie zu kämpfen.
      „Später.“, gab Ayavashta von sich und legte Riku und Roku ihre Hand auf den Kopf, die ein Stückchen kleiner waren als sie, da sie keine Zeit für große Erklärungen hatten.
      Während die Zwillinge kaum etwas abbekommen hatten, nur ein paar kleine Brandwunden hier und da, fürchtete die Dämonenkönigin um das Leben ihrer anderen Generäle.
      Haltet durch, wir kommen.“, setzte sie sich mit ihnen Verbindung, hoffend, dass ihre Worte sie ermutigen würden etwas länger durchzuhalten, nicht aufzugeben, so aussichtslos der Kampf im Moment auch sein mag.

      „Wir müssen gehen und Ylan retten. Riku, Roku, ihr müsst mir helfen eine Falle für einen hinterhältigen Dieb zu kreieren, das kriegt ihr doch hin, oder?“, war ein Nicken alles, was sie als Antwort bekam, doch das reichte ihr vollkommen.
      „Ich verlass mich drauf, dass du ihn ablenkst und Ylan beschützt, werter Held.“, gab Ayavashta ihre letzten Worte vor Sarkasmus triefend von sich, nachdem sie zu Norman aufsah und sie konnten sich endlich auf den Weg machen der Lamia zur Seite zu stehen.
    • Norman Raider

      "Danke", kam es nur von Norman als Aya vergewisserte, dass sie Niemanden direkt töten würde.
      Nach einigen Momenten fügte er aber doch noch etwas hinzu. " Das sind keine Kameraden. Peiniger, Abschaum der Menschheit, wenn es hoch kommt Begleiter, aber absolut keine Kameraden", betonte er mit Nachdruck, woraufhin er melancholisch seufzte. Man konnte ihm ansehen, dass es eine Schmerzhafte Erinnerung geweckt hatte. Er schüttelte die Gedanken aus seinem Kopf und fuhr anschließen seine Erzählung über Igor fort.
      Die Wut bei seiner Erzählung über Igor stand ihr im Gesicht geschrieben. Ob es etwas persönliches war wie bei ihm oder doch für ihr Volk allgemein konnte er schlecht einschätzen, er selber tendierte aber für ersteres.
      Das sie den Mistkerl genauso leiden lassen wollte wie er brachte ein Grinsen auf sein Gesicht.

      Als sie dann angekommen waren und sich das Tor von selbst öffnete kam ihnen eine dicke Nebelwand entgegen, samt eines Feuerballs.
      Er war drauf und dran gewesen die Flammen mit seinem Schwert zu zerschneiden, aber seine Begleitung hatte sich schon darum gekümmert. Das Aufleuchten der Augen der Königin entging ihn nicht. Etwas beneidete er die Biologisch weiter und vielschichtig entwickelten Dämonen, während er durch ein kaum zurück verfolgbaren Mana-Sona die Umgebung scannte.
      Als er die Hand hob um auf die Amulette mit Magie zu zerstören, war seine Begleitung erneut schneller gewesen.
      "Guter Schuss", pfiff er positiv überrascht ihre Präzision.
      Je höher die Manakapazität desto schwieriger war die Kontrolle. Wie ein Loch in einem Staudamm strömt das Mana heraus bei jemanden mit hohen Reserven, weswegen man sehr viel Zeit aufwenden musste um seine Magie präzise einsetzen zu können. Wenn man aber die Zeit aufwendet, dann wird man um ein Vielfaches gefährlicher.
      Die Prinzessinnen zum Beispiel haben dieses Level von Beherrschung, weswegen sie primär großflächige Magie nutzten.
      Desto beeindruckender war es das die Herrscherin der Dämonen, mit magischen Kräften die ein normal sterblicher nur von Träumen konnte, solch eine Kontrolle zeigte.
      Als sie dann sich zurück lehnte und es ihren Generälen überließ, entwich sämtliche Spannung seinem Körper und gesellte sich, mit einem kleinen Abstand dazu.
      Er Verstand, dass sie sowohl ihre Kräfte schonen mussten als auch kaum Zeit hatten, und die Zwillinge am effizientesten waren sie unbeschadet ein zu fangen. Nicht desto trotz schmerzte es ihn innerlich , die Verzweiflung und Panik nicht selber verursachen zu dürfen, aber das war die logischere Option. Wie gewohnt schluckte er sein Verlangen runter und beobachtete stumm die Prinzessinnen.

      Lili & Lina

      Es schien alles wunderbar zu laufen, als plötzlich zwei konzentrierte Schüsse ihre Amulette zerstörten.
      Waren es die Generäle? Nein, bis her gab es nur Schlangen und Dolche die sie Vergeblich nach ihnen warfen.
      Einer der anderen Generäle? Nein, sonst würde es von der anderen Richtung kommen. War es dann...?! Lina schluckte nervös als sie dann von einem Ohrenbetäubenden Brüllen paralysiert wurden.
      Bevor sie sich versahen waren sie völlig umzingelt.
      "Lina...Was machen wir..?", vernahm man die Stimme einer der verängstigten Schwestern. Lina biss sich auf die Lippen. Reale Illusionen waren etwas, wogegen sie ohne den Talisman nicht kämpfen konnten. Jegliche angriffe gingen hindurch, aber deren Angriffe führten reale Schmerzen zu. Und egal wie großflächig sie angriffen , sie konnten nicht wissen ob sie etwas trafen.
      "Nimm den Kristall, wir müssen hier raus", befahl die kalkulierte Schwester. Beide holten einen Teleport-Kristall heraus um zu entkommen, aber er reagierte nicht.
      "Eine abgeschirmte Zone?! Aber Norman hat uns vergewissert....nein...", realisierte Lina etwas während die Monster auf sie zu kamen.
      "Halt sie mir von Leib, ich muss unseren Vater warnen. Norman hat es irgendwie erneut geschafft uns zu widerstehen" "Was?!", schreckte Lili auf, während sie von Wolfen zerkratzt wurde.
      Diverse Flächendeckende Magie benutzte sie um die Kreaturen zu mindest für einen Bruchteil einer Sekunde auf zu halten, wurde aber plötzlich von eines der Monster gepackt und in dem Nebel mit einem kreischen verschleppt.
      In der Zeit konnte Lina einen Bogen samt Magischen Pfeil herbei beschwören, diesen spannte sie während sie den Schmerz der Monster ertrug, Sie Schoss hoch in die Lüfte, wo der Pfeil halb hindurch schlüpfte als wären die Mauern Wasser, wurde aber von etwas aufgehalten.
      Norman hatte einen Finger leicht erhoben, was eine konzentrierte Astral Barriere erbaut hatte was nicht größer als eine Handfläche war. Diese kleine Barriere hatte aber ausgereicht um den nicht Physikalischen Boten auf zu halten.
      "Also doch...Ich hatte deine Ruchlosigkeit und Geduld völlig falsch eingeschätzt Norman. Diese Runde geht an dich Held... Nein, Dämonenlord und deinem neuen Schoßhündchen", schüttelte sie Fassungslos den Kopf nach ihrem rufen in den Nebel. Anschließend ließ sie mit sich machen da sie wusste, dass weiterer widerstand Zwecklos war.

      Norman Raider

      "Gefährlich die kleine", schüttelte er den Kopf wie schnell sie erkannt hatte, dass er sie verraten hatte. Wie auch immer er aber versuchte sich selber von seiner Sorge zu überzeugen, das diabolische Grinsen verriet ihn.
      Besonders als der Nebel sich auflöste und er die Beckenbewegungen und Tränen an den Prinzessinnen mit eigenen Augen erkennen konnte, musste er eine Hand über seinen Mund legen, weil er sonst noch Unhöflicher als ohnehin der Königin gegenüber war. Und er wollte nur bewusst sie necken.

      Die großen, fragenden Augen der Zwillinge durchbohrten den ehemaligen Helden, aber das übernahm ebenfalls Aya.
      "Sie hat recht, Erläuterungen würden zu lange dauern. Bin aber aktuell euer Freund, bis Aya es sich anders überlegt", erläuterte er halb scherzend.
      Wie sie dann ihre Generäle die Köpfe tätschelte erinnert ihn etwas an eine größere Schwester. Ihr besorgter Gesichtsausdruck zwang den Helden aber wieder in die harte Realität gedanklich zurück zu kehren.
      "Selbstverständlich, meine Herrscherin", verbeugte er sich leicht.

      "Im übrigen hat Igor auch einen Gegenstand der Illusionen neutralisiert und , wenn getroffen, weitere Illusionen für eine bestimmte Zeit blockiert. Es hat einen großen Flächenbereich, durch die komplikationen es her zu stellen und den Preisen hat er aber nur eines davon. Ich werde ihn dazu zwingen dieses gegen mich zu benutzen . Dafür müsste ich aber voraus laufen, um Zeit zu sparen. Falls ihr mir nicht traut, könnte ich euch statt dessen tragen und ihr wartet anschließend in sicherer Distanz . Der Explosionsradius ist 30Meter, also am Eingang des nächsten Raumes sollte es weit genug sein", schlug er vor.
      Norman war sehr selbstsicher gewesen, dass er Zeit sparen würde wenn er beeilte, selbst mit 3 Leuten im Schlepptau. Der Grund weswegen er es vorhin unterließ war, dass er sie über die nächsten seiner ehemaligen Begleiter informieren wollte.

      "Um die restlichen Kämpfe dann nach kurz zu halten: Die Lichtmagie der Priesterin wirkt nicht nur für Untote wie Gift, sondern auch bei allem Nichtmenschlichen. Hat was mit ihrer Psyche zu tun. Die Theorie erspare ich euch. Ist an sich aber Interessant weil es von vorherigen Annahmen abweicht.
      Die Magieimmunität kommt von ihrem Armreif. Ich muss sie Ohnmächtig schlagen, alles andere dauert zu lange wegen ihren Barrieren und Verstärkungsmagie. Von den Schäden die sie verursachen würde ganz abgesehen.
      Von Zarka muss dann die Heilige Magie entfernt werden, sonst verbrennt sie von innen aus zu Asche. Durch ihre Rasse müsste sie es aber größenteilig widerstehen können, ein Risiko will ich aber nicht eingehen. Verunreinigungen, Physisch und Magisch, und Finsternis als Kombination ist am effektivsten als Behandlung.

      Der Abenteurer hat ein Helm was Zielsuchende, magische Geschosse beschwört. Der Helm ist äußerst robust, Illusionen oder magisches Bombardierung sollte ausreichen um ihn aus zu schalten. Nahkampf vermeiden wegen seiner rohen Physischen Kraft und seinen Instinkten als Veteran.

      Beim General ähnlich wie bei den Zwillingen. Nur das Lichtschild was Barriere und Licht Effekte verursacht sind effektiv gegen Valor. Arm abschneiden oder Griff zerstören um den Schild nutzlos werden zu lassen reicht aus. Er hat gute physische und magischen Widerstand, mangelt aber an entscheidenden Schaden", gab er der Dämonenkönigin die Kurzfassung um mit den anderen Kämpfern fertig zu werden. Weitere Details würde er später klären, wenn nötig.
    • Ayavashta Maxima

      Die Dämonenkönigin brauchte Normans Dank nicht, sie tat es nicht für ihn, sondern alleine, weil sie der selben Meinung wie er war. Dass keiner von ihnen einen einfachen, schnellen Tod verdient hatte, ganz abgesehen davon, dass die Informationen und das Wissen dieser Personen ihnen einen nützlichen Vorteil verschaffen könnte.
      Solange er nicht vergaß sie aus zuhören, würde Ayavashta dem Helden erlauben seine ehemaligen Begleiter nach Herzenslust zu foltern, aber das war eine Angelegenheit, die es später zu klären gab.
      Erstmal mussten sie dafür Sorgen, dass kein einziger von ihnen entkam.
      „Abschaum klingt gut.“, gab die Rothaarige belustigt von sich, während sie Norman so über seine Heldengruppe sprechen hörte. Aber Helden war wohl kein einziger von ihnen. Nicht einmal nach den Maßstäben der Menschen, musste sie zu ihrer Verwunderung feststellen.
      Der Held hatte die Menschen aufgegeben, und das war alleine ihre eigene Schuld.

      „Das ist das mindeste, was man von einem Dämonenkönig erwarten können sollte.“, gab Ayavashta aufgrund seines Lobes nur desinteressiert zurück. Es war in ihren Augen selbstverständlich, nichts, wofür sie Lob verdient hätte. Sie hatte nicht umsonst all diese Jahre hart an sich selbst und ihre Fähigkeiten gearbeitet und da sie nicht an die Lebensspanne eines Menschen gebunden war, hatte sie deutlich mehr Zeit gehabt diese zu perfektionieren.
      Dennoch galt sie noch als jung in den Augen eines Dämons und man konnte nur erahnen, zu was sie alles in der Lage sein würde, wenn weitere hundert Jahre vergingen, sollte sie weiter an sich arbeiten, verstand sich, aber vielleicht würde es dank der Unterstützung des Helden keine weiteren hundert Jahre brauchen, bis der Krieg beendet und gewonnen war.
      Aber auch sie musste zugeben, dass Norman ebenfalls über eine ausgezeichnete Präzession verfügte, denn auch ihr entging der Pfeil nicht, welchen der ehemalige Held mit einer unglaublich kleinen Barriere aufzuhalten vermochte.

      Ayvashta schüttelte den Kopf.
      „Das wird nicht nötig sein, geh vor. Das gibt uns die Zeit uns eine Falle zu überlegen und uns unbemerkt auf die andere Seite zu schleichen, wenn der Dieb mit dir und Ylan beschäftigt ist.“, ließ sich die Dämonenkönigin auf den Plan des Helden ein.

      Lamia Ylan

      Ylan hielt sich mit einer dünnen Schicht von Mana warm, um nicht an der Kälte und dem Schneesturm, welcher der Dolch des Diebes in dem Raum beschworen hatte, zu erfrieren, doch ihr war bewusst, dass sie damit nur auf Zeit spielte, denn ihr Mana war begrenzt und sie bezweifelte, dass dieser Sturm so schnell aufhören würde, ganz zu schweigen davon, dass der Dolch ihre Bewegungsgeschwindigkeit einschränkte.
      Dennoch ließ sich die Lamia von letzterem nicht so einfach besiegen, nutze ihre Geschicklichkeit und Erfahrung und präzisere Bewegungen mit ihrem Speer auszuführen, jegliche unnötige Bewegung, die ihr nur Zeit kosten würde, sich sparend und die Dolche des Diebes im letzten Moment mit ihrem Speer aufhaltend.
      „Du siehst müde aus, wieso ruhst du dich nicht etwas aus?“, nutzte Ylan jeden Moment, in dem der Dieb unaufmerksam werden könnte, um ihre melodische Stimme gegen diesen einzusetzten, doch es war offensichtlich, dass ihm bewusst war, was sie versuchte.
      Doch auch Ylan konnte auf Zeit spielen und je müder der Diebe werden würde, desto einfach würde es werden, seine mentale Barriere zu durchbrechen.
      Die Frage war nur, ob Ylan so lange durchhalten würde.
      Obwohl sie sich ganz gut schlug – sie hatte nicht umsonst zahlreichen Dämonenkönigen als General gedient – hatten ihr die zahlreichen Fallen des Diebes bereits zugesetzt und sie blutete aus zahlreichen Wunden, die das Kämpfen nicht einfacher machten.
      Zu gerne wäre die Lamia an einem Ort geblieben, um zu verhindern in eine Falle des Diebes zu treten, doch sie hatte keine andere Wahl, als in die Offensive zu gehen, wenn sie nicht an der Kälte erfrieren wollte.
      Ylan gab einen genervten Laut von sich, als eine Rauchbombe ein weiteres mal ihr die Sicht versperrte, egal, wie sehr sich ihr Haar wand und regte, in dem dichten Rauch war für einige Momente nichts zu erkennen, ehe es zu spät war und sie die Waffen ihres Gegner ins ihrem Schweif spürte, ein zischendes Geräusch aufgrund des Schmerzes von sich gebend und ihren starken Schweif hin und her schüttelnd, um den Dieb los zu werden, doch nutzte die Lamia die Chance um ihren Schweif zu nutzen und Igor damit gegen die nächst beste Wand zu schleudern.
      Auch wenn sie deutlich im Nachteil war, so war sie doch nicht zu unterschätzen.
    • Norman Raider

      "Zu Befehl", nickte er. "Könnte etwas seltsam wirken, aber ist eine weitere Maßnahme um ihn Unvorsichtig werden zu lassen. Fragt besser nicht", erläuterte er.
      Er seufze einmal kurz, bevor eine Hand auf seine Brust legte. Einiges an Mana Ansammlung, dumpfe Geräusche und ein schmerzerfülltes schnaufen später kam dann Rauch aus unter der Rüstung hervor. Weitere Bewegungen mit dem Finger in der Luft folgte, als dann seine Rüstung verschwand. Es enthüllte nicht nur unzählige Narben, sondern auch frische Wunden von Flammen und klingen. Die hälfte seines Armes war im Grunde eine einzige Brandwunde. Schnittwunden an den Seiten, Rücken, ein tiefer Schnitt Quer durch die Brust und mehrere Einschusslöcher an den Schulter, als hätte ein konzentrierter Hitzestrahl ihn mehrmals durchlöchert. Offensichtlich sollte es Wunden mit dem Kampf gegen die Dämonenkönigin darstellen.
      Für ihn waren das Wunden, welche er mit Heilmagie problemlos regenerieren könnte, aber diesen Detail ließ er aus.
      Anschließend verschwand in einer Staubwolke.

      Igor

      Der ältere Herr, der zwischen 40 und 50 sein könnte, ließ nicht ab von seinem Ziel ab. Während das Schoßtier der Prinzessinnen sich um die Herrscherin der Dämonen kümmerte und alle anderen Problemfälle von den restlichen Begleitern beschäftigt wurden, konnte er sich Zeit lassen. Er leckte sich die Lippen, bevor die Lamia sich wieder auf ihn stürzte. Sein Dolch wurde abgeblockt und die Worte der gefährlichen Schönheit hallten in seinem Kopf.
      "Deine Fürsorge ist rührend. Möchtest du wirklich nicht einfach mitkommen? Ich würde mich sogar persönlich um dich kümmern" grinste der lätere Mann sie breit an, bevor er dann eine Rauchbombe mit der freien Hand zündete und ihr weitere Stiche zufügte.
      Sein verlangen würde nicht so leicht durch Hypnose oder der ähnlichen beeinflusst werden. Wenn, dann würde es ihn nur weiter anspornen.
      Bevor er den Dolch wieder rechtzeitig raus ziehen konnte, wurde er gegen die Wand geschleudert. Er keuchte schmerzerfüllt auf und fiel zu Boden, rollte aber schnell zur Seite und baute wieder Distanz auf.
      Etwas Blut floss aus seinem Mund. Mit seiner Zunge leckte er es von seinen Lippen. "Wild. Stolz. Das macht es nur noch erfüllender dich ein zu fangen. Ich kann unser Training kaum erwarten", kicherte er belustigt.
      Das ganze herum springen strapazierte aber tatsächlich seine Ausdauer. Aber lange musste er nicht mehr durchhalten. Der Stich gerade eben sollte viel Körpertemperatur entnommen haben. Er musste aufpassen, dass er sie nicht versehentlich töten würde. Sie war aber ein General. Ihr Durchhaltevermögen trotz der kälte war erstaunlich. //Noch ein paar Schritte und...jetzt!// lockte er sie erneut in eine Falle. Dieses Mal aber keine Sprengungen oder Projektile, sondern Ranken. Um genau sein, Ranken der aggressive Eis-Rose. Es war bekannt gewesen seine Opfer mit ihrer sanften, fast hypnotisierenden klängen an zu locken, nur um dann mit ihren Eisranken ihr Opfer zu fesseln und die kälte der Umgebung den Rest geben zu lassen. Anschließend würden wilde Eis-Rosen sämtliche Nährstoffe von ihren Opfern absorbieren.
      Diese Eis-Rosen waren aber künstlich gezüchtet, versteckt unter dem Schnee und Eis, ohne die süßen Klänge. Dafür waren ihre Ranken beschleunigt und robuster.
      Der Anblick der Ranken, der jede Stelle ihres Körpers packte, intime Stellen mit inbegriffen, ließ ihn etwas sabbern.
      "Nicht gut. Erst die Arbeit, dann das vergnügen", wischte er sich den Speichel von den Lippen und ging langsamen Schrittes auf sie zu.
      Ihr winden in den Ranken zeigte ihm, dass sie noch lange nicht aufgegeben hatte. Da sie ihr Mana auf die Aufrechterhaltung ihrer Körpertemperatur konzentrierten musste, sollte sie aber aus seiner perspektive keine Reserven haben um die Pflanze zu verbrennen. Ansonsten würde er einfach weiter ihre Kräfte mit weiteren Fallen aus schöpfen, wenn sie es schaffen sollte sich zu befreien. Nicht desto trotz musste er sie weiter schwächen, mindestens zur Bewusstlosigkeit.
      Als er dann nah genug war, holte er zum Stich aus in den Schlangenkörper, als er dann plötzlich einen Widerstand spürten.
      Eine Schwarze Klinge hatte den Schneeweißen Dolch zur Seite gedrückt.
      Ein Körper, bedeckt mit Wunden und Narben, was der Besitzer der Waffe war, nutzte rohe Gewalt um Igor durch den Raum zu schleudern.
      Der Schurke flog einige Meter, bevor er mit einem Salto im Schnee landete.
      "Huh, dich hätte ich nicht so früh erwartet", kniff Igor die Augen irritiert zusammen.
      "Hey, was soll ich sagen? Ich bin einfach gut", kam es selbstsicher von dem verwundeten Normen.
      Nach einem Schnippen zerfielen die Ranken in kleine Stücke.
      "Angeber", kommentierte Igor unzufrieden.
      "Was machst du überhaupt? Solltest du uns nicht helfen die restlichen Dämonen zu...ah, die Prinzessinnen haben es wohl nicht geschafft", lachte der Dieb auf und zeigte mit dem Finger Richtung Normans Halses.
      "Was ich nicht verstehe, jetzt wo du frei bist, wieso beschützt du einen Dämonen? Du hast doch gesehen wie viel Leid sie der Menschheit angerichtet haben. Sollte dein Gerechtigkeitssinn nicht einsetzen?", fragte er ihn aus.
      Igors Blick schweifte auf die Lamia, die von einem warmen Licht umhüllt wurde, was die kleineren Wunden schloss und von den größeren die Blutung stoppte.
      " Die Dämonenkönigin hatte mich in ihren letzten Atemzug gebeten, ihre Generäle zu retten. Sie hatte tapfer gekämpft daher konnte ich es nicht abschlagen. Darüber hinaus kann ich dich und die anderen nicht ausstehen", hörte man von Norman, während Igor von der Blut Lust des Helden erschauderte. Die Wunden an Norman´s Körper und die langsame Heilung zeigte Igor aber, dass er am ende seiner Kräfte sein musste.
      Dann viel ihm aber etwas ein. " Ah stimmt, ich erinnere mich. Du hattest ja eine meiner Waren geholt. Die Kleine war ramponiert, frisch vom Dämonen Kontinent. Das du sie für mich aber wieder zusammengeflickt hast war nett von dir. Selbst die Versklavung hast du annulliert. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit mich bei dir zu bedanken. Und was für ein wildes Ding sie war. Das beste sogar war, sie war noch jungfräulich gewesen. Du hattest einfach nicht die Eie...", plötzlich schoss eine Flugklinge auf ihn zu, dass der alte Mann gerade so mit einem Spagat auswich.
      "Da hab ich einen Nerv getroffen mh?", grinste der alte Mann, der nervös schluckte.
      "Gib es zu. Du willst sie für dich selber haben, stimmt?", wurde sein Grinsen breiter. Plötzlich streifte die Schwarze Klinge von hinten ihn. Igors Reflexe waren regelrecht übermenschlich, dachte Norman verärgert.
      Vor den Augen von Igor lösten sich Norman und die Lamia in Rauch auf. Um genau zu sein in Nebel.
      "Du warst ja genau so ein Problem wie diese Dämonenzwillinge. Das du so viel Mana noch übrig hast, heißt du musst noch ein paar Potions haben. Sollte dir aber nicht helfen. Im übrigen, die ersten konntest du nicht retten, nicht war?", grinste Igor. Seiner Vermutung nach wurden die Zwillinge von den Prinzessinnen besiegt und anschließend von dem Kreuzfeuer des Kampfs mit dem Dämonenlord erfasst. Es war richtig, sich auf zu teilen. Ansonsten wäre er eventuell ebenso drauf gegangen.

      Er holten, während er den dutzenden Klingen aus den Nichts gerade so auswich, ein seltsames Auge in Größe eines Kinder Kopfes raus.
      In der Hand zerquetschte er es. Plötzlich füllte ein helles Licht den Raum und enttarnte Norman von seiner Illusionen, der hinter dem Schurken stand. Igor rammte dann den Dolch in den Bauch von Norman und wollte ihn zu einem Eisblock erstarren lassen aber...die spitze konnte Norman`s Haut nicht durchdringen.
      "Du willst mich verarschen, oder?!", schien der Händler verzweifelt. Er schaute zur Lamia als dann er wieder eine Falle aktivieren wollte. Einige Sekunden später wartete er aber es geschah nichts.
      Der Schurke sprang zur Seite und versuchte weitere Fallen zu aktivieren, aber es passierte nichts.
      "Wie hast du...?" " Es ist nicht schwer für einen Verzauberungsexperten die Verbindungen und Zünder zu zerstören. Ein Mana Impuls in der richtigen Frequenz macht deine so tollen Fallen unbrauchbar", zuckte Norman anteilslos mit den Schultern.

      Den Moment der Unaufmerksamkeit könnte die Lamia nutzen, um einen Kritischen Treffer zu Landen.
      "Pah...verdammt...", nahm er eine Uhr aus seinem Inventar und verschwand plötzlich. Igor tauchte einige Meter weiter wieder auf, mit der Uhr in der Hand zerbröselnd.
      " Die Zeituhr war ein Einzelstück...fuck", rannte er Richtung Ausgang, unterwegs einige Rauchbomben nach hinten werfend.
      Plötzlich lief er gegen eine unsichtbare Wand.
      Eine Barriere.
      Und ein Blitzzauber von Norman schien kurz davor ihn zu erwischen. Plötzlich tauchte er hinter der Barriere auf und eine Halskette von ihm zerbröselte in Stücke.
      So passierte es mehrere Male, bis er sich plötzlich umdrehte und ein Gewaltiger Eisstrahl aus dem Dolch kam, gezielt auf die Lamia.
      Norman, der Igor fast erreicht hatte, verschwand erneut und tauchte vor der Lamia auf, den Strahl mit seinem Katana blockend.
      //Diese Funktion...wie hat er sie heraus finden können?!... gewiefter alter Mann // dachte sich Norman, dessen Arme samt der Klinge einfroren. Lange hielt es ihn nicht auf, aber verschaffte Igor genug Zeit den Ausgang zu erreichen. Den Flucht Kristall hatte er schon mehrmals versucht zu nutzen, aber vergeblich. Nicht desto trotz hatte er fast das Tor erreicht, als eine Steinwand ihn den Weg versperrte.
      "Glaubt nicht das ihr mich aufhalten könnt!", warf Igor dann ein weitere Kugel. Es sah wie ein Edelstein aus, was mit Mana überladen wurde.
      Plötzlich wurde alle Magie in einem Bereich deaktivierte, weswegen die Steinwand wieder in den Boden sank.
      "Aya, dein Auftritt!", grinste Norman diabolisch.
      Igor verstand nicht, lief aber trotzdem weiter.
    • Ayavashta Maxima

      Es fühlte sich eigenartig an, dass der Held ihren Befehlen folgte, aber ein Stückchen war sie auch dankbar für diese Entwicklung der Dinge, da es bedeutete, dass sie vielleicht alle Generäle retten könnten. Auch wenn Norman überhaupt in erster Linie Schuld daran war, dass ihre Generäle sich in solcher Gefahr befanden, aber diesen Gedanken schob sie fürs erste zur Seite.
      Dieses Mal schenkte auch die Dämonenkönigin dem jungen Mann einen fragenden Blick, ehe sich sein Werk unter der Rüstung offenbarte und sie sich fragte, wieso er so weit ging um diese Leute einzufangen. Spürte er denn keine Schmerzen?
      „Das war ich nicht.“, seufzte Ayavashta, als der fragende Blick der Zwillinge von dem Helden zu ihr gingen, was bedeuten musste, dass es sich bei diesen Wunden um keine Illusionen handeln konnte.
      Doch dann verschwand er und die drei machten sich ebenfalls auf den Weg zum nächsten Raum.

      Lamia Ylan

      Dieser alte Mann nervte sie wirklich. Obwohl er ihrem Charme doch auf die ein oder andere Art und Weise verfallen zu sein schien, schaffte es ihre Stimme nicht zu ihm durchzudringen und das nervte die Lamia gewaltig, doch sie erinnerte sich daran ruhig und bedächtig zu sein, konnte sie sich in dieser brenzligen Situation doch keine Fehler erlauben, doch genau das tat sie, als sie direkt in eine Falle ging, die ihr deutlich mehr zu schaffen machte, als der Rest.
      Ylan versuchte wenigstens ihre Hände frei zu bekommen, oder den Speer so auszurichten, dass sie die Ranken zerreißen könnte, doch stattdessen fiel ihr dieser aus der Hand und sie musste sich entscheiden, ob sie ihre Wärmebarriere aufgeben wollte, um stattdessen die Ranken zu verbrennen, doch dann wäre ihr Mana schon bald aufgebraucht und die Lamia wusste nicht, wie lange sie dann noch hätte durchhalten können, doch bevor sie diese Entscheidung treffen konnte, holte der Dieb aus. Ylan wartete auf den Schmerz, doch er kam nicht, als die Eisranken mit einem Mal verschwand und die Lamia verwirrt zu Boden fiel.
      War Ayavashta etwa... nein, es war eine männliche Stimme, die sie gehört hatte.
      Sie richtete sich wieder auf und griff nach ihrem Speer, während der Dieb mit dem Fremden beschäftigt war, hielt jedoch kurz davor inne, als sie Worte vernahm, welche sie lieber nicht gehört hätte. Sie erinnerte sich an diese Stimme.
      Was sollte das heißen... mit ihrem letzten Atemzug? Ayavashta war doch nicht etwa... oder?
      Die Lamia erinnerte sich an die Worte der Dämonenkönigin, welche sie vor kurzem in ihrem Geist gehört hatte, doch die Stimme klang stark, nicht wie die Stimme einer Sterbenden. Auf der anderen Seite konnte sich Ylan sehr gut vorstellen, dass sie sich für diese letzten Worte zusammengerissen hatte, damit sie und die anderen sich keine Sorgen machten... aber wie sollte sie akzeptieren von dem Mann gerettet zu werden, der Ayavashta getötet hatte?!
      Zu gerne hätte sie ihm ihren Speer in den Rücken gestochen, dachte sogar einige Momente darüber nach, entschied sich jedoch dagegen, da sie wusste, dass es einerseits sicherlich ihr Todesurteil sein könnte, als auch den letzten Wunsch der Dämonenkönigin missachtet hätte... sie hatte schon so viele von ihnen sterben sehen, langsam sollte sie doch daran gewöhnt sein... oder?

      Ylan beschloss mit dem Helden zu kämpfen, zumindest fürs erste. Sie fürchtete auch um die anderen, und wenn er Ayavashta tatsächlich versprochen hatte sie alle zu retten, dann war sie bereit ihm dabei zu helfen.
      Die Lamia nahm ihren Speer wieder fest in die Hände, auf eine Chance wartend, sich bei dem Dieb zu rächen und endlich fand sie eine und rammte ihren Speer direkt in die Seite des alten Mannes, die sofort blutete und sie hätte ihn auch mit ihrem Schweif erwischt, wenn er nicht im letzten Moment verschwunden wäre.

      Ayavashta Maxima
      „Nenn mich nicht so!“, rief die Dämonenkönigin und seufzte genervt, als sie ihren neuen Spitznamen hörte und sie tauchte samt Zwillinge aus einer Nebelwand nahe des Ausganges auf, auf welchen der Dieb geradewegs zu rannte, doch es war zu spät, nun noch zu verschwinden. Dafür hatte sie gesorgt.
      Ein magischer Zirkel erschien unterhalb des Diebes. Zu groß, als das er noch daraus hätte fliehen können und eine Barriere bildete sich um Igor, welche schnell mit einem Gas gefüllt wurde, das den Dieb schnell müde werden ließ, ehe er letztendlich einschlief, bevor er ein weiteres Item, das er bereits zur Hand genommen hatte, einsetzen konnte.
      Das war schon fast zu einfach, fand die Dämonenkönigin, welche ebenfalls eine Kuppel aus Feuer um den Dieb errichtet hatte, welche aussah wie ein großer Vogelkäfig, für den Fall, dass er in der Lage gewesen wäre der Magie zu entkommen, doch war er sich offensichtlich zu sicher gewesen und Ayavashta war froh, dass die verräterischen Worte des Helden sie nicht verraten hatte.

      „Ayavashta~~!“, spürte die Dämonenkönigin mit einem Mal die Arme der Lamia um sich gelegt und sie fragte sich verwirrt, was Ylan zum weinen gebracht hatte. Hatte Norman irgendetwas komisches gesagt? Oder war gar der Dieb an ihren Tränen Schuld?! Dann hätte sie nur noch einen Grund mehr dafür zu Sorgen, dass er sich wünschen würde zu sterben.
      „Du le~bst!“, fügte die Lamia dann hinzu, was sie verwirrt die Stirn runzeln ließ, während Roku den Unterarm der Lamia tätschelte, als würde er versuchen sie dadurch zu trösten.
      „Natürlich lebe ich, wieso sollte ich auch nicht? Wenn ich gestorben wäre, dann hättest du es doch merken müssen.“, seufzte Ayavashta, ehe sie Ylan ebenfalls umarmte und ihr den Kopf tätschelte, damit sie sich schnell wieder beruhigte. Doch sie konnte es ihr nicht verübeln, wenn sie wirklich dachte, dass sie gestorben war. Sie selber hätte sicherlich ähnlich reagiert.
      „Aber... ich war so geschockt, dass...“, stammelte die Lamia schluchzend, ehe sie sich wieder von der Dämonenkönigin löste und sich schniefend die Tränen aus den Augen wischte, um sich schnell wieder zu beruhigen.
      „Moment... Aya?“, schien Ylan der neue der Spitzname der Dämonenkönigin erst jetzt aufzufallen und sie warf dem Helden einen ungläubigen Blick zu. Wenn Ayavashta lebte, dann musste das bedeuten, dass alles, was er gesagt hatte, eine Lüge gewesen war.
      Also wieso... half er ihnen dann? Obwohl sie froh war, dass es nur Lügen waren und es Ayavashta und den Zwillingen offensichtlich gut ging.
      „Dafür haben wir keine Zeit, Ylan. Er ist jetzt auf unserer Seite und wir müssen weiter, die anderen retten. Vielleicht solltest du dich lieber ausruhen...“, schüttelte die Lamia bei diesen Worten jedoch sofort den Kopf.
      „Mir geht es gut!“, wollte sie versichern, doch Ayavashta entging nicht, dass sie noch immer von der Kälte zitterte und sie gab ein weiteres Seufzen von sich, ehe sie ein rotes glühen annahm, welches den gesamten Schnee und das Eis in diesem Raum sofort zum schmelzen brachte und auch die Temperatur in dem Raum deutlich erhöhte.
      „Ruh dich aus, wärm dich auf. Das ist ein Befehl. Wir haben den Überraschungseffekt auf unserer Seite und Norman kennt die Schwächen unserer Gegner, es ist besser in einer kleineren Gruppe zu agieren.“, war deutlich, dass die Lamia am liebsten wieder widersprochen hätte, aber dieses Mal überlegte sie es sich anders.
      „Zu Befehl, meine Königin.“, lächelte Ylan, ehe Ayavashta sich an den Helden wandt.
      „Wie siehts aus? Schaffst du es die Priesterin alleine bewusstlos zu schlagen, oder sollen wir sie ablenken?“, erkundigte sich die Dämonenkönigin bei dem Helden, dessen Fähigkeiten sie noch nicht recht einzuschätzen wusste, um einen weiteren Plan zu schmieden, der ihnen so wenig Zeit wie nur möglich kosten würde. Sie konnte fast schon selber spüren, wie die heilige Magie der Priesterin den Engel von innen heraus verbrannte, wenn sie sich auf Zarka konzentrierte. Als wäre es ihr eigener Schmerz.

      Der gefallene Engel Zarka

      Zarka war überheblich gewesen. Die Gruppe des Helden hatte eine Priesterin zurückgelassen, welche sie,einen Engel, aufhalten sollte, obwohl sie doch eigentlich wissen sollten, dass sie nicht mit Heiliger Magie zu besiegen sein würde, obwohl sie mittlerweile gefallen war. Sie war naiv gewesen, sich ihres Wissen sicher, nur noch daran denkend, dass sie sich beeilen musste um dem Rest der Eindringlinge zu folgen, doch dann zerschellte eine ihrer Barrieren nach der anderen, als wäre es nur Papier oder dünnes Glas gewesen, und egal, welchen Zauber der gefallene Engel aufsagte, schien es, als würden diese die Priesterin nicht einmal berühren und sie begann sich zu fragen, welchem Monster sie da gerade entgegen stand.
      Es erinnerte sie an einen früheren Kampf gegen den Helden, doch war es nicht er, gegen den sie zu kämpfen hatte.
      Dann geschah es. Ein Speer aus purer Lichtmagie durchbohrte sie und ein markerschütternder Schmerzensschrei hallte von den Wänden der Halle, während Zarka zu Boden sank und sie sich voller Panik fragte, was gerade geschehen war.
      Zarka hatte nicht einmal daran gedacht, auszuweichen, da sie sich sicher war, dass heilige Magie ihr keinen Schaden zufügen würde, doch genau das Gegenteil geschah.
      Mehr aus Instinkt als einem ausgeklügelten Plan bildete sich der Mantel, der sie ständig umgibt, zu in den selben Farben gefärbten Flügel, die etwas anders wirkten, wie man sich die Flügel eines Engels eigentlich vorgestellt hätte, ganz nach dem Vorbild des Mantels, ehe sie sich in die Lüfte erhob, um Distanz zu ihrer Gegnerin aufzubauen.
      Der Lichtspeer löste sich auf, doch der Schmerz blieb weiterhin erhalten, Zarka spürte ein brennen in ihrem Inneren, als würde Gift durch ihre Venen fließen, doch sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, was dies verursacht haben könnte.
      Eines stand fest: sie sollte sich lieber bemühen kein weiteres Mal getroffen zu werden.

      Der Engel spuckte Blut direkt auf den kalten Steinboden, zu erschöpft von dem Kampf um auch nur aufzublicken.
      Sie verstand es nicht. Egal welchen Zauber sie auch anwendete, welches Element sie sich aussuchte, es war, als würde sich ihr Zauber auflösen, direkt in dem Moment, in dem er eigentlich die Priesterin hätte treffen sollen.
      Während der Raum von zahlreichen Steinschlägen und Meteoriten bereits in Trümmern lag, hatte die Priesterin keinen einzigen Kratzer davon getragen und ein spöttisches Lächeln legte sich auf die Lippen des Engels, während sie hörte, wie die Schritte ihrer Gegnerin immer näher kamen, fast schon schmerzlich langsam.
      Also war das, wie sie sterben sollte? Durch die Hand einer Gläubigen? Ob die Götter ihr damit sagen wollten, dass sie sie nicht hätten verraten sollen? Unsinn, schalte sie sich selbst.
      Sie zweifelte keine Sekunde daran dass sie diese Szene genossen, als würden sie den Höhepunkt eines Schauspieles betrachten.
      Haltet durch, wir kommen, hallten mit einem Mal die Worte der Dämonenkönigin selbst durch den Kopf des Engels und das Lächeln verschwand. Zarka biss die Zähne zusammen.
      Ich kann jetzt nicht aufgeben, sprach sie sich in Gedanken selber Mut zu und zwang sich aufzublicken, nach einem Ausweg zu suchen, während ihre in Mitleidenschaft gezogenen Flügel sich wieder zu bewegen begannen, doch sie würde Zeit brauchen, sie wieder in Gang zu setzen.
      Mit einem Mal fiel ihr ein Kratzer an der Priesterin auf und sie fragte sich, woher dieser hätte kommen können, wenn sie doch... das Geröll! Natürlich! Ein Stein musste sie gestreift haben!
      Der Engel nahm all ihre Kräfte zusammen, um einen Bogen und Pfeil aus Licht entstehen zu lassen und diesen auf die Priesterin zu richten, doch statt ihn auf sie zu schießen, richtete sie sich im letzten Moment nach oben und ließ damit die Decke einstürzen, in der Hoffnung, ihre Gegnerin würde darin begraben werden.
    • Norman Raider

      Norman kicherte amüsiert über Ayavashta's erneut äußerst Ernste reaktion, während sie zusammen mit den Zwillingen den Bastard einfung.
      Die Interaktionen waren zu Herzzerreißend gewesen zwischen der Lamia und der Königin.
      Das Gespräch schien schon wieder fast in seine Richtung zu gehen, aber die Königin vertagte es erneut auf später und befahl ihr sich aus zu ruhen.
      Er warf der Lamia einen um verzeihung betenden Blick zu, als dann aya sich an ihn wandte wegen der Priesterin.

      "Ihr könntet theoretisch helfen, die Folgen wären aber verheerend.
      Wie drücke ich es am besten aus... Untote fühlen sich in Giftigen, verpesteten Orten am wohlsten, können sich dort am leichtesten erholen und usw. Die Umgebung ist aber Schädlich für die meisten lebenen Wesen und können dauerhafte Schäden verursachen.

      Die speziellen heiligen kräfte der Priesterin funktionieren ähnlich. Alles in einem immer größer werdenden umfeld wird von der bloßen Anwesenheit der Priesterin gesegnet. Speziell ihr heiliger Segen tötet und schadet nicht nur Untote wie normale heilige, sondern sämtliche Arten von nichtmenschen.
      Sprich, wenn einer der hier Anwesenden auch nur in der nähe der Priesterin kommt, würde ihr Segen euch von innen herraus einäschern, stellt es euch wie ein tötliches Giftgas vor was sich immer weiter ausbreitet. Da es heilige flammen sind die Rassen spezifisch ist, würde deine Kontrolle und Resistenz gegen hitze keine Rolle spielen, Ayavashta. Sie ist die Trumpfkarte der Kirche. Wieso sie ausgerechnet migekommen ist und nicht die Hauptstadt schützt, überlass ich eure Fantasie", drückte er sich kryptisch aus

      "Die Priesterin ist weder schnell noch physisch stark, aber allein ihr
      allgegenwertiger Segen ist tödlich. Wenn man noch von ihrer Magie getroffen wird in ihrem jetzigen zustand, dann würden selbst mächtige Dämonen und Monster dem nicht wiederstehen können. Wenn man 48 Stunden ihr aus dem weg gehen könnte, würde der effekt verblassen und sie wäre wieder für 1 Monat eine normale Priesterin.
      Zum Glück oder pech kämpft Zarka gegen sie. Weil sie einst ein Engel war, kann sie dieser ruchlosen Magie etwas wiederstehen.

      Eigentlich wäre es ein passender Kampf, bloß aus der distanz kann man nur mit projektielen kämpfen, da ihr Armband alle Magie annuliert.

      Nachdem ich die Priesterin bewusstlos geschlagen habe und der gesegnete Boden auf ein Minimum reduziert dadurch wird muss ich Zarka aber dringend behandeln. Spezielle Finsternismagie muss benutzt werden, damit die heiligen Kräfte entfernt werden.
      Selbst experten in dunkler Magie bräuchten zu lange wegen den speziellen Eigenschafften, daher müsst ihr dann während meiner Behandlung euch um die restlichen Abschaum, also meine ehemaligen Begleiter kümmern", gab er mit einer ernsten Miene zu.

      "Der Abenteurer nach der Priesterin ist im Nahkampf speziallisiert. Zwar hat er Wurfäxte die zu ihn zurück kommen, aber die kann man einfach zerstören. Physisch ist er äußerst stark, aber nicht immer der hellste in der Birne.
      Tükkisch bei ihm ist seine Fähigkeit Wut in Stärke um zu wandeln. Illusionen sollten wunderbar funktionieren, aber ab einen bestimmten Punkt würde die Wut seinen Körper übernehmen. Da könnt ihr nur seine Arme und Beine wegsprengen mit Magie.

      Sein Gegenstand, ein Helm, verursacht Zielsuchende, Magische Geschosse alle paar sekunden. Der Schaden ist minimal davon, sind aber viele und kann aber genug ablenken, um einen entscheidenden Schlag zu verursachen.

      Keine Sorge falls ihr übertreiben solltet. Er regeneriert, nachdem seine Rage zu ende ist, seinen Kompletten Körper neu, ist aber bewusstlos und kann sich zusätzlich eine Weile nicht bewegen.

      Der Menschliche General ist der einfachste. Wie gesagt, schild-griff weg sprengen und ihn Valor überlassen. Valor ist glaub ich sogar mit seinen Schwerkünsten der einzige, der den Kampf auch ohne unsere Hilfe gewinnen könnte. Der Schild schwächt ihn, aber auch ohne seine Schatten kräfte könnte er den General mit genügend Zeit aus schalten. Die Technik des Generals ist im vergleich keine große Sache. Der General ist aber hartnäckig und hat hohe resistenzen, daher sollte jemand nach ihnen sehen", kam es ungallant von Norman, während er erneut mit den Fingern auf etwas zu drücken scheint in der Luft, bevor wieder seine Rüstung an ihn materialisierte.

      Er klopfte sich ein paar mal auf die Brust, so tuhend als ob er die Rüstung zurecht schieben würde. Mana sammelte sich erneut darunter, diesesmal aber statt verkrampft schien er etwas entspannter zu sein.

      "Ich lauf wieder vor. Ahh... fast vergessen", hielt er sich in letzter Sekunde noch von ab.
      Norman hielt die Hand raus, richtung wo Igor lag. Plötzlich erhob sich der Eis- Dolch und schwebte langsam aus einem der Löcher des Flammengitters und fiel ein Meter weiter vom Gitter entfernt zu Boden. Anschließend bröckelte die Klinge und zerbrach in unzählige einzelteile.
      "Jetzt aber. Bis gleich", verschwand er erneut in einer Staubwolke.


      Helena Lightheart

      Die Priesterin, mit ihren sanften lächeln, ging gemäßigen Schrittes auf die Ketcherin zu.
      Ihr lächeln war sanft, aber ihre Augen vermittelten einen amüsiert, sadistische Blutlus.
      Egal was auf sie zukam, sei es Mauern, Meteoriten, Flammen, konzentrierte Wasser strahlen, Eis, Blitze, alles wurde annuliert und das Mana in der Luft zerstreut.
      Eine der gerölle striff die Priesterin zwar, aber sie spürte es noch nicht einmal.
      "Sünder können vergeben werden, wenn sie sich erneut dem Licht zuwenden. Ungläubige, können die richtige entscheidung treffen und uns anschließen aber...Jemand, der das Licht verloren hat, muss es erneut empfangen. Aber wenn diese Güte weiter verschmäht wird, muss die Seele direkt gerettet werden.
      Eine Dienerin, die den Herrn persönlich traf, sollte so etwas verstehen. Aber alleine die Tatsache, dass du mit diesen Seellosen Insekten kooperierst, die nicht mehr als wilde Bestien sind, zeigt mir, dass du ebenfalls deine Seele verloren hast an diese Dinger. Das einzige, was ich tun kann ist, deine Hülle frieden zu geben", sagte sie zwar mit einer traurigen Stimme an, aber ihr Lächeln erinnerte von der breite her an die eines Dämons.
      Sie bildete ein Lichtspeer, was für einen Moment in der Luft hang. anschließend schoss es in den Magenbereich des gefallenen engels.
      "Ketzern und seellosen ist weder das leben, noch ein Recht an nachkommen zu gewähren.
      Die Erste Richtung ist das Leib, was kein Leben mehr gebären darf. Dann die Zunge, was nur Schmutz, verderben und versuchung gibt. Dann die Hände, die kreationen des bösen erschafft.
      Dann kommen die Beine, die das Gewicht der Sünden nicht mehr stemmen werden.
      Dann, erst dann, wird der Schöpfer dir das Licht des Lebens nehmen!", sagte die Priesterin vorraus, wie sie die gefallene hinrichten wollen würde. Daraufhin würde das brennen, was der Engel spüren würde nur noch auf die Gebärmutter konzentrieren wollen, als sei dass wie angekündigt das erste Ziel.
      Nach ihrer Ansprache kam die Gefallene aus ihrem versteck, ihre Flügel flatternd.
      Die Priesterin hebte die Arme nach vorne, als wolle sie sie umarmen, oder zum angriff einladen wollen.
      "Den Seellosen sei keine Hoffnung vergönnt. Komm und verzweifle an die Kräfte, die mir der allmächtige Herr verlieh!", lud sie sie ein. Plötzlich flog der magische Pfeil nicht auf sie zu, sondern auf die Decke, was unzähliges an riesigen Geröll auf sie fallen ließ.
      Unmengen an Staub wirbelte durch die Luft.
      Ein normaler Mensch wäre schon bei Felsen von nur 1/4 der größe dieser zerquetscht worden, so viele würden selbst hochrangigen Abenteurern den gar aus machen.
      Einige Sekunden der Ruhe. Plötzlich bebte es unter dem Meter hohen Haufen aus Geröll und staub. Ein Feld, was sich 3 Dimensional ausbreitete, schob langsam die Felsen zur Seite.
      Im Kernn dieses feldes war die Siliuette einer Frau anfang 30 zu erkennen.
      Die Priesterin schien nahezu in Ordnung zu sein. Das fließende Blut, was von ihrem Kopf floss und das Weiß ihrer Robe Rotfärbte, schien immer weniger zu werden.
      Die Wunde schloss sich in Sekunden und das Restblut, was an ihrer Kleidung klebte, verdampfte in weißen Flammen.
      "Hinterhältige Taktiken...nichts anderes zu erwarten von eimem Seellosen Wesen!", erschienen plötzlich um den Engel herrum 5 weitere Lichtlanzen, deren spitzen in Richtung der gefallenen Zeigte.
      "Deus Vult", hörte man sie sprechen in einer Fremden Sprache. Die lanzen summten , als würden sie gleich abgefeuerten werden.
      Aus heiteren Himmel hörte man eine Männliche Stimme, dessen Richtung man nicht identifizieren konnte:
      "Gott befehligt absolut gar nichts", tauchte nun der Besitzer der Stimme neben dem Engel auf.
      "Norman! Du bist hier, das heißt du hast dein Schicksal..." "Ich entscheide mein Schicksal oder in welchen Händen ich es lege. Nicht du und vor allem nicht dein Gott", verschwand der Held, tauchte vor der Priesterin auf und schlug mit solch einer Gewalt in ihr Magen, dass ein Krater an der Wand auf der anderen Seite auf tauchte wo sie aufschlug. Bei dem Treffer verschwanden die Speere, aber das Licht der Barriere der Heiligen schien noch immer zu leuchten.
      "Ich hab zwar gesagt, dass ich sie bewusstlos Schlagen werde, aber ihre Barriere ist verdammt wiederstandsfähig", murmelte der Held in finsterer Rüstung , fragend wie er damit umgehen soll ,vor sich hin.
      "Gehts einigermaßen Zarka? Halt noch etwas durch. Wir kriegen dich wieder in Ordnung", nickte er ihr zu und wandt den Blick zu dem Leuchtenden etwas in der ferne zu.
    • Ayavashta Maxima

      „Mit anderen Worten: im Moment kann nur ein Mensch gegen sie kämpfen. Also bist du wohl der einzige, der Zarka retten kann.“,seufzte sie und es war deutlich, dass ihr dieser Gedanke nicht gefiel.
      Hätte sich der Held nicht auf ihre Seite geschlagen, hätten sie den Engel womöglich verloren. Wenn die Priesterin wirklich so schlimm war, wie Norman sagte, so hätte selbst die Dämonenkönigin am Ende ihr Leben verlieren können. Egal, ob sie die Priesterin vorher hätte besiegen können oder nicht. Und sie konnten beim besten Willen keine zwei Tage warten.
      „Gut, dann kümmern wir uns um die anderen beiden und überlassen diesen Kampf dir.“, nickte Ayavashta letztendlich, auch wenn sie bezweifelte, dass die anderen Beiden ihre Hilfe wollen würden.
      Der Abenteurer klang schon fast wie der perfekte Gegner für Sanguis. Ein Idiot, der nichts mehr als rohe Gewalt im Kopf hatte und sich von seiner Wut und Gefühlen im Kampf leiten ließen... er hätte genauso gut den Blutdämon beschreiben können, fand Ayavashta.
      Fragend blickte die Dämonenkönigin in die Richtung, in welche der Held seine Hand ausgestreckt hatte und sah dabei zu, wie er den Eis-Dolch von dem Dieb entfernte und zerstörte, was sie dazu brachte die Augenbrauen zusammen zu ziehen.
      Eine solche Waffe hätten sie nutzen können, wieso zerstörte er sie also? Doch bevor sie die Möglichkeit hatte ihn das zu fragen, verschwand Norman auch bereits ein weiteres mal und sie hoffte inständig, dass es für den Engel nicht zu spät war.

      Der gefallene Engel Zarka

      Der Schmerz um ihre Magengegend brannte höllisch, es war der schlimmste Schmerz, den der Engel in ihrem Leben verspürt hatte, doch obwohl ihre Hände zitterten, gab sie ihr bestes, Pfeil und Bogen aufrecht zu erhalten, den Schmerz ignorierend so gut es ihr möglich war, in der Hoffnung, sie könnte der Priesterin damit den Garaus machen.
      Aber natürlich kam es anders und die Erleichterung über den Tod ihrer Gegnerin blieb aus, als sie bereits von einer Reihe von Lichtspeeren umgeben wurde und ihr damit der Fluchtweg in die Luft versperrt worden war. Von außen gesehen hätte man meinen können, dass die Priesterin das Monster war, nicht sie.
      „Lieber bin ich ein seelenloses Wesen, als den Göttern so blind zu folgen, wie du es tust. Lieber gehöre ich zu den Dämonen, als zu den Menschen.“, gab der Engel etwas, was sie als ihre letzten Worte glaubte, mit schmerzerfüllter Stimme von sich und hielt die Hand um ihren Bauch, der noch immer brannte und schmerzte wie die Hölle.
      Wenigstens werde ich dann von diesen Schmerzen erlöst, dachte sie sich und ein spöttisches Lächeln legte sich auf ihre Lippen, als sie daran dachte, wie lächerlich die Menschen doch eigentlich waren, waren sie doch der Grund, wieso sie sich den Dämonen angeschlossen hatte, statt für die Menschen zu kämpfen.
      Nun, für eine Weile war sie auf der Seite der Menschen gestanden, hatte die Lügen die geglaubt, dass die Dämonen es waren, die ausgelöscht gehörten, hatte für diese gekämpft, sie beschützt, ehe sie Zeuge davon geworden war, welch Sünder die Menschen eigentlich waren.
      Sie bereute nur, das Leben eines rechtschaffenen Generals genommen zu haben, bevor sie die Lügen durchschaut hatte und sie fragte sich, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war, seinen Platz eingenommen zu haben um dafür Buße zu tun.
      Ob sie den Dämonen auch nur etwas hatte helfen können?
      Nun war es wohl egal, dachte sie sich, während sie die Augen schloss, die Worte der Priesterin und damit das Summen der Speere vernahm, den Tod erwartend und sie war sich sicher, dass es kein einfacher werden würde.
      Gerne hätte sie sich bei Ayavashta entschuldigt, dass sie nicht hatte durchhalten können, doch mit einem Mal ertönte die Stimme eines Mannes und der Engel öffnete wieder ihre Augen, nur um den Helden persönlich neben sich zu sehen. Verwirrt und verwundert starrte sie ihn an, unsicher, was diese neue Entwicklung zu bedeuten hatte, als sie Zeuge davon wurde, wie Norman die Priesterin angriff und damit die Lichtspeere um Zarka herum verschwanden.
      „... wieder in Ordnung? Bist du dir da sicher?“, zweifelte der Engel an den Worten des Helden, da sie das Gefühl hatte von innen heraus zu verbrennen. In ihren Augen war es nur eine Frage der Zeit, bis tot umkippen würde. War das das wir von dem die Dämonenkönigin gesprochen hatte? Dennoch gab sie sich große Mühe sich wieder zu erheben, stand auf ihren wackeligen Beinen, während sie einen Arm um ihre Bauchregion hielt und ihre Flügel bewegte, um etwas Gewicht von den ramponierten Beinen zu nehmen.
      Auch Zarka wandte ihren Blick zur Priesterin, ehe sie ein weiteres Mal Pfeil und Bogen aus Licht erschienen ließ, welche jedoch deutlich stärker schwankten, als das Paar davor. Dennoch wollte der Engel nicht einfach nur nutzlos weiterhin auf dem Boden sitzen und nur auf ihren Tod zu warten.
      Wenn sie schon sterben müsste, dann würde sie dafür Sorgen, dass sie die Priesterin mit in den Tod nahm.
      Sie zielte oberhalb der Wand, dort, wo die Priesterin aufgeschlagen war, um diese zu zerstören und ihre Gegnerin begraben zu lassen, da es das einzige war, wie sie ihr Schaden zufügen konnte.

      Blutdämon Sanguis

      „Bleib bloß weg.“, grummelte der Dämon genervt, vergessend, dass er diese Worte an die Dämonenkönigin gerichtet in seinen Gedanken hätte aussprechen müssen, damit diese ihn hörte, aber wenn er ehrlich war, dann war es ihm auch recht egal, ob sie ihn hörte oder nicht.
      Dennoch wollte er nicht, dass sie sich in seinen Kampf einmischte, wo es doch gerade angefangen hatte Spaß zu machen!
      Ein breites Grinsen lag auf den Zügen des Dämons, während Blut aus Wunden, die er sich teilweise selbst zugefügt hatte, um über mehr Blut zu verfügen, an ihm herunter tropfte und Sanguis hob seinen Arm in die Lüfte, damit das Blut sich in Form von Kugeln vom Boden löste, welche um ihn herum schwebten, ehe der Blutdämon diesen Arm energisch auf seinen Gegner richtete und das Blut in Form von blitzschnellen Projektilen auf diesen zuraste.
      Sanguis lachte Vergnügt auf, ein dunkles, verrücktes Lachen, das von den Wänden ihres Kampffeldes hallte, während das Blut gegen die magischen Geschosse seines Gegners prallten und damit wieder zu der roten Flüssigkeit wurde, welche die Steinplatten des Boden benetzten.
      Im nächsten Moment spürte der Dämon einen brennenden Schmerz im Rücken, welcher dafür Sorgte, dass ihm das Lächeln für einen Moment verging, doch es war nur ein Moment, ehe das Blut aus der neuen Wunde zu messerscharfen Stacheln wurde, die den Abenteurer verletzten, bevor hatte zurückspringen können.
      „Komm schon! Mehr, mehr... dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei!“, lachte Sanguis voller Freude über den Kampf, ehe er sich nach vorne beugte und mit einem schnellen Tempo auf den Abenteurer zuraste, doch seine Hände wurden im letzten Moment von dem Bastardschwert des anderen aufgehalten und Blut rann an den Handflächen des Dämonen herab, da er das Schwert mit bloßen Händen aufgehalten hatte, bevor es ihn verletzten konnte.
      Die beiden begannen mit bloßer Stärke um die Oberhand zu kämpfen und der Dämon konnte geradezu sehen, wie sein Gegner immer wütender wurde und er dadurch begann zurückgedrängt zu werden, weshalb Sanguis im letzten Moment los ließ und nach Hinten auswich, mit einem breiten Grinen im Gesicht, als ein weiteres Mal die Geschosse auf ihn zurasten, doch dieses Mal ließ er sich treffen, um nur noch mehr Blut zum kämpfen zur Verfügung zu haben.
      Der Schmerz, das Brennen der zahlreichen Wunden schien ihm nichts auszumachen, war er doch daran gewöhnt, da es schlicht und einfach seine Art zu kämpfen war.
      Er war mehr wie ein Biest, als ein ausgeklügelter Kämpfer.
    • Norman Raider

      Es schien schlimmer gewesen zu sein als erwartet. Sein grober Scan ließ aber erkennen, dass die Priesterin es auf bestimmte Organe abgesehen hatte.
      ">>Als erstes das Leib was kein Leben gebären darf<< ...diese fanatische, unmenschliche Religion konnt ich nie aus stehen", kratzte er sich genervt am Hinterkopf, während vor seinen Augen der Priesterin die Decke auf den Kopf viel.
      Trotz ihrer verfassung konnte Zarka einen weg finden, das Antimagiearmreif zu umgehen. Sie war definitiv nicht auf den Kopf gefallen, lobte er sie in gedanken.Eventuell lag es daran, dass er sie schon einmal mit diesen Armreif bekämpft hatte.
      Dieses mal fing die Barriere den geröll komplett auf, was aber ein paar risse verursachte.
      "Kannst du nicht einfach liegen bleiben?", hallte es rüber zur Priesterin. Er wollte sie nicht töten. Ironischer weise musste gerade sie rechenschaft abgeben, die von den meisten Menschen als heilige gefeiert wurde.
      Dem Schwert fuhr er Mana ein. Ein hoher Ton, in einer frequenz was kein Menschliches Wesen hören konnte, hallte von dem schwarzen Katana.
      Der Held verschwand wieder, tauchte direkt vor der Priesterin auf, die ihre Handfläche nach vorne richtete und kurz davor war einen Zauber ab zu feuern. Mit einem kurzeb Hieb flog der ausgestreckte Arm blutig von ihrem Besitzer. Die Barriere war in 2 Geschnitten dadurch und löste sich auf. Plötzlich fing die Priesterin mit der anderen Hand den abgetrennten Arm, und der Zauber wurde vervollständigt.
      "Excidium", kamen die Worte als dann aus dem aufgefangenen Arm ein Strahl entsprang, was alles in ihrem weg auslöschte.
      Dem empfänger dieses Angriffs nahm seine Klinge in Beide Hände und wappnete sich. Für mehr hatte er in der Bruchteil der Sekunde die er hatte keine Zeit.
      Der Strahl traf auf das Katana. Es spaltete den Strahl in 2 . Die Beiden Seiten, hälften, die an dem Engel verfehlten, ließen nichts in ihrem weg zurück. Die Wand, auf dass die 2 hälften trafen, konnte es ebenfalls nicht aufhalten.
      Die wucht dieses Zaubers ließ das gesamte Schloss erschüttern.
      Erst, als die Energien nachließen, konnte man den ausmaß der zerstörung betrachten.
      2 riesige gräben was von der größenordnung an die von Festungen erinnerten, waren entstanden. Die befestigten und verstärkten Wände des Schlosses hatten 2 gewaltige Löcher, so dass man angst um einen Einsturz des gesamten Festung bekommen könnte.

      Norman, der diesen Angriff gerade so mit seiner Klinge abblocken konnte, schaute runter an seine zittrigen Hände. Es hielt das Kataner, wovon Bruchstücke herunter vielen wie Kirschblüten.
      "Danke für unsere Gemeinsame Zeit, Partner. Ohne dich, würde ich nicht hier stehen", biss er sich anschließend auf die Lippen, bis Blut heraus tropfte.
      Die Priesterin vor ihm, die völlig erschöpft keuchte, schaute ihn fassungslos an. Ihr abgetrennter Arm hatte sie wieder befestigen können, aber für irgendetwas weitere hatte sie keine Kraft. Selbst stehen konnte sie nicht mehr.
      Norman bewegte den Griff ohne Klinge nach vorne. Wie wasser bewegte sich der Raum selbst um den Griff. In diese flüssigen raum ließ er den Rest seines wirklich einzigen Kameraden hinein. Anschließend normalisierte es sich wieder.
      Plötzlich Pakte er die Priesterin am kragen und hob sie zu sich hoch. Wut und Hass brannten in seinen Augen, doch mit nur einem Schlag in den Magen ließ er die Frau wie ein Müllsack zu boden Fallen. Sie verlor das bewusstsein.
      Der Schmerz, den der gefallene Engel bis jetzt spürte, schien ein wenig nach zu lassen.
      Der Held drehte sich zum gefallenen Engel und eilte zu ihr. Ohne ein Wort der Erlaubnis zu fragen, hebte er sich hoch und trug sie auf seinen Armen.
      "Du wirst noch gebraucht Zarka. Aya...ich meine Ayavashta will unter keinen Umstand ihre Generäle verlieren. Wieso ich euch jetzt helfe kann ich während der Behandlung erzählen, wenn du möchtest. Erstmal muss ich deinen Hintern hier aber übern Berg bringen", lachte er kurz auf, nur um dann mit ernster Miene sie in den nächsten Gang zu tragen. Wie aus dem nichts holte er eine Art Medizintasche herraus, was aber gefüllt war mit dämonischen und verfluchten Materialien. Er legte den Engel vorsichtig ab und kramte in der Tasche. Ein Dolch, was aus Knochen bestand kam hervor. Damit Schnitt er sich in die Hand und schrieb mit seinem Blut ein Ritualkreis und diverse Runen. Anschließend legte er sie vorsichtig in die Mitte.
      Stück für Stück stellte er 13 Objekte, jedes unförmiger ung grotesker als das andere, auf die 13 Symbole.
      "Damit du die behandlungsmethode verstehst: ich werde gleich die verfluchten Kräfte der Objekte an die Stellen schicken, wo sich die heiligen Flammen bewegen. Mit diesen Energien saug ich die Flammen auf und verlagere es auf die Objekte. Weil du ein Engel bist konnte dein Körper bisher den Flammen wiederstehen, aber genau deswegen wird auch das eindringen der Flüche etwas...zwicken wie Nädel, die etwas tiefer sich reinboren", erläuterte er, während er alles vorbereitete.
      Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren setzte er sich auf das 2te Ritualkreis, was mit dem ersten verbunden war im Schneidersitz.
      "Es wird gleich pech schwarz werden. Ist ein Teil der behandlung, um dich schneller erholen zu lassen und um die Flammen leichter zu finden", erläuterte Norman Sachlich, als dann wie angekündigt eine schwarze Kuppel sich über sie legte.
      Von Norman hörte man finsteres geflüster in einer Sprache, die maximal Nekromanten kennen könnten.
      Zarka würde einen Stich spühren in ihrer Magengegend.
      "So, jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit. Ich kann schonmal anfangen über das wieso und weshalb zu reden.
      Ich bin ein beschworener Mensch aus einer anderen Welt. Um mich an ihren Willen zu binden, haben mich die Prinzessinnen mit einen Versklavungszauber belegt. Ich musste Dinge tun und Sachen erleben, die jeden anderen um den Verstand gebracht hätten. Vielleicht bin ich schon Wahnsinnig und ich merke es nicht, wer weiß. Was ich weiß ist aber, dass die Grausamkeit der Menschen in dieser Welt in solch einem Umfang ist, dass jegliche Art von Vergebung fast an ihnen verschwendet ist.
      Es wird dort zur Grausamkeit erzogen, denn jeder der anders denkt oder einen Hauch von güte zeigt, wird bestraft.
      Ich persönlich will meine Rache. Nicht nur an den jeweiligen Personen, sondern an jeglichen Entscheidungsträger.
      Mich Aya...die dämonenkönigin an zu schließen ist ein Risiko, ganz klar. Für euch, da ich euch verraten könnte. Für mich, da ich eventuell selber drauf gehen könnte und meine Rache nicht bekomme. Wäre ich das Risiko aber nicht ein gegangen, dann wäre ich noch immer das Schoßtier von den Menschen", würde Norman erzählen, falls er gefragt werden würde wieso er ihnen half.
      Darüber hinaus wollte er Zarka von ihren Schmerzen ablenken.

      "Was ist mit dir? Ist vielleicht ein zu sensibles Thema, aber warst du nicht auch vorher auf der Menschen Seite? Was hat dich dazu gebracht die Seiten zu wechseln? Wenn es zu persönlich für dich ist, musst du mir nichts erzählen", meinte er ehrlich als dann er schritte hörte, vermutlich Aya und die anderen.

      Roy Siegmund

      Der Abenteurer verstand einfach seinen Gegenüber nicht. Er jagdte ihn mit den Magischen geschossen, er Schlug auf ihn mit seinem 100 Kilo schweren Bastard Schwert ein in einem toten Winkel und er...lachte? Forderte nach mehr?
      Dieses Arrogante Monster. Er verletzte sich sogar selbst und ließ sich von den Geschossen und manchen schwüngen des Schwertes treffen.
      Er schaute , aus der perspektive von Roy, auf ihn herrab?!
      "Glaubst du, du bist mit deiner Blutberherrschung etwas besseres, du masochistischer Bastard!? Dich reiß ich in Stücke!", brüllte der Krieger verärgert. Die mehreren Wunden an seinem eigenen Körper schienen ihm nicht aus zu machen. Man könnte sogar fast sagen, das seine bloße muskulatur den meisten Schaden abgeblockt habe. Zusätzlich nutzte der Krieger seine Körperliche verstärkungsmagie, was die einzige Magie war die der beherrschte, um seine Geschwindigkeit zu steigern. Mit einem auf die nächste Sekunde tauchte der Krieger vor dem Blutdämon auf, würde dessen Kopf packen und es in einer hohen Geschwindigkeit an der Wand entlang schleifen lassen. Anschließend würde er ihn hochwerfen und wie einen Baseball durch den Raum auf die andere Seite werfen.
      Blutlarchen unter ihm und an der Wandverteilt. Es wirkte so, als würde es sich Bewegen, lebte der Mistkerl noch?
      Wunderte sich der Krieger, der in die Staubwolke in der ferne schaute.
    • Der gefallene Engel Zarka

      Der Engel sank wieder zu Boden, als ihre Flügel und Beine sie nicht mehr halten konnten, da sie ihre letzten Kräfte für diesen einen letzten Angriff zusammen gekratzt hatte und ein weiteres Mal musste sie Blut spucken, welches eine ungesunde Farbe angenommen hatte, als sie kurz vom Boden aufblickte, da sie einen eigenartigen Ton vernahm, welcher vom Schwert zu kommen schien und Zarka hatte keine andere Wahl, als an Ort und Stelle zu ruhen und den Rest des Kampfes nur noch zu beobachten, so gerne sie auch geholfen hätte, aber abgesehen davon, dass sie ohne ihre Magie ziemlich nutzlos war, war sie nicht mehr dazu in der Lage auch nur noch aufzustehen.

      Der Kampf war vorbei. Zarka konnte kaum glauben, dass sie vom Zauber der Priesterin, welcher einen Großteil des Schlosses verwüstet hatte, verschont geblieben war und sie merkte gerade, wie das Brennen in ihrem Inneren etwas nachgelassen hatte, doch zu ihrem Leidwesen verschwand es nicht vollständig. Bedeutete das, sie würde doch sterben? Hatte die Priesterin am Ende doch gewonnen?
      Doch gerade als sie diese Gedanken hegte, wurde sie vom Boden gehoben und vernahm die fast schon tröstenden Worte des Helden, was sie nur noch mehr verwunderte.
      Beim letzten Mal hatte er ihr die Chance gegeben zu fliehen und nun rettete er sie? Er war wirklich ein eigenartiger Held, aber wenn man seinen Worten trauen konnte, dann schien er einen guten Grund dafür zu haben und wenn die Dämonenkönigin mit seiner Hilfe einverstanden war, dann würde sie das auch sein.
      „Das klingt nach ihr.“, seufzte der Engel und hätte bei seinem unverschämten Witz wohl mitgelacht, wenn sie nur die Kraft dafür hätte, lehnte sich jedoch stattdessen gegen den Helden und ließ sich von diesem tragen, während sie die Augen schloss, um etwas an Kraft zu sammeln.

      Zarka gab sich Mühe den Worten von Norman zu folgen, während sie sich Mühe gab, nicht einfach aufzugeben und in die Bewusstlosigkeit zu gleiten.
      „Verstehe...“, war alles, was sie dazu zu sagen hatte und der Engel nickte. Letztendlich sollte sie froh sein, dass die Priesterin sich dazu entschieden hatte gegen sie zu kämpfen, sie wollte gar nicht erst wissen, ob die anderen auch nur den Hauch einer Chance gegen diese heiligen Flammen gehabt hätten, von denen der Held sprach. Sie war sich sicher, dass sie die Flüche schon aushalten würde.
      Alles war besser als hier und jetzt so zu sterben, diese Genugtuung wollte sie weder den Göttern noch der Priesterin geben.
      Dennoch krümmte sich der Engel etwas, als der versprochene Schmerz einsetzte, doch da sie in kompletter Dunkelheit gehüllt war, war sie die einzige, die davon Wind bekam. Niemand konnte sie sehen, also brauchte Zarka auch nicht mehr auf stark zu machen und stattdessen konzentrierte sie sich auf ihre Atmung, um sich von den Schmerzen abzulenken und es half auch, dass sie sich auf die Worte des Helden konzentrieren konnte.
      „Verstehe... wie es aussieht, hatte ich wohl Glück, meinen Fehler früh erkannt zu haben.“, gab Zarka mit einem spöttischen Schnaufen von sich, welcher ihrem früheren Ich galt. Zu persönlich... was? Der Engel hatte kein Problem damit, dem Helden ihre Geschichte zu erzählen. Es war nichts besonderes, nur die Fehler eines naiven Engels, aber wenn er sie hören würde, würde sie sie mit ihm teilen.
      Dennoch musste sie erst einmal ein paar tiefe Atemzüge nehmen, ehe sie sicher war, dass ihre Stimme stark genug wäre, um die Geschichte überhaupt erzählen zu können.
      „Auf der Seite der Menschen... ja, das war ich wohl einmal. Ich habe den Himmel, wie ihr es nennt, das Reich der Götter verlassen, weil ich all diese grausamen Kriege und Tode nicht mehr ertragen habe... ich wollte etwas tun, doch die Götter wollten nicht helfen, viel mehr erfreuten sie sich über das Schauspiel.
      Aber wie auch immer... vielleicht kannst du es dir denken, aber zuerst habe ich den Lügen der Menschen geglaubt. Dass die Dämonen es waren, die Schuld an dem Krieg hatten, dass sie das grausame Volk in dieser Situation war und habe ihnen meine Hilfe angeboten. Natürlich haben sie diese sofort voller Freude angenommen, immerhin stieg ein Engel persönlich zu ihnen herunter, um zu helfen. Zuerst... habe ich mich wohl gefühlt. Man hat mich gut behandelt, geradezu angebetet und endlich hat mir jemand zugehört, als ich von dem wahren Charakter der Götter berichtet habe... aber im Nachhinein glaube ich nicht, dass mir auch nur einer von ihnen geglaubt hat.
      Wahrscheinlich hast du die Geschichten schon gehört, ich habe mich der Armee angeschlossen und ganze Truppen der Dämonen fast schon alleine in die Flucht geschlagen, im Glauben etwas gutes zu tun, den Menschen zu helfen, weil sie es wert wären beschützt zu werden... dann trafen wir an der Front auf einen Dämonengeneral.“, konnte Zarka sich die Erinnerungen an diesen Tag in den Kopf rufen, als wäre es erst gestern passiert. Niemals könnte sie den Tag, der alles geändert hatte, einfach vergessen.
      „Sein Name war Trian, aber das ist auch egal. Wir waren eindeutig im Nachteil, einer nach dem anderen ist gestorben, bis ich ihnen in meinem Gut willen eine Chance zur Flucht verschafft hatte. Ich wollte alleine gegen den General kämpfen, die einfachen Soldaten hatten nun einmal keine Chance.
      Er war schon ein komischer Kerl. Es war, als wollte er mehr reden, als kämpfen, aber natürlich habe ich ihm nicht zugehört. Wieso sollte ich auch? Er war ein Dämon, er tötete Menschen, in meinen Augen gehörte er eindeutig zu Bösen und letztendlich war ich es, die ihn töten konnte. Sonst wäre ich wohl heute nicht mehr hier, was?
      Doch als ich zurück zu den Zelten gegangen bin, um den Hauptmännern und Generälen voller Freude von meinem Sieg zu berichten... habe ich Worte gehört, die sicherlich nicht für mich bestimmt waren.
      Während die Menschen mich in meiner Anwesenheit behandelt hatten, als wäre ich eine Göttin selbst, sprachen sie hinter meinem Rücken über mich. Sie machten sich darüber lustig wie Naiv ich war, wie einfach es war mich zu manipulieren... bezeichneten mich als Waffe, neben anderen Sachen, die nun nicht unbedingt wichtig sind. Wie auch immer, um es kurz zu halten: Trian hatte Recht gehabt. Die Menschen waren abscheuliche Kreaturen und ich bin zurück auf das Schlachtfeld geflogen, bin geflohen... ich will gar nicht wissen, was sich Ayava.... Aya hast du sie gennant? Ich hätte nicht erwartet dass jemand so unverschämt wäre dem Dämonenkönig einen Spitznamen zu verpassen. Es hat sie sicher nicht gefreut.“, gab der Engel lachend von sich, ehe eine Pause in ihrer Erzählung eintrat, während sie versuchte ihre Gedanken wieder zu Ordnung und sich daran zu erinnern, wo sie stehen geblieben war, „Achja... die Dämonenkönigin persönlich ist aufgetaucht, während ich verzweifelt versucht hatte ihren Dämonengeneral Wiederzubeleben, aber natürlich war es zu spät gewesen. Ich hätte es ihr nicht Übel genommen, wenn sie mich an Ort und Stelle getötet hätte, du hättest die Wut und den Hass in ihren Augen sehen müssen!
      Doch stattdessen hatte sie mir tatsächlich Angeboten seinen Platz einzunehmen... ein Angebot, das ich unmöglich hatte ausschlagen können. Nun... das ist wohl die Geschichte, wie ich den Menschen den Rücken zugekehrt habe. Ich will gar nicht wissen, welche Geschichten sie sich zusammengereimt haben.
      Von einem Moment auf den nächsten von der Beschützerin der Menschen zum Dämonengeneral. Unglaublich, wenn man so darüber nachdenkt, nicht wahr? Aber das ist sicherlich nichts gegen deine Leiden, Held... ich kann nur froh sein, dass man mich nicht versklavt hat.“, beendete sie ihre Geschichte und setzte sich auf, da sie die ganze Zeit über im liegen erzählt hatte, um es ihrem geschundenen Körper einfacher zu machen.

      Ayavashta Maxima

      Nachdem der Held aus der Halle der Lamia verschwunden war, war sie an die Wand rechts von dem Ausgang getreten und hatte ihre Hand gegen diese gelegt, woraufhin sich ein neuer Gang bildete, durch welchen sie sie den Kampf des Engels und der Priesterin umgehen und eine Abkürzung nehmen konnten.
      Sie hatten keine Zeit darauf zu warten, dass sich Norman darum kümmerte, bevor sie ihren Weg fortsetzen könnten. Es war schwer für die Dämonenkönigin festzustellen, ob Sanguis bereits zu einem blutenden Etwas verkommen war, oder ob es ihm noch gut ging, in seinem Rahmen, verstand sich. Er würde wohl so oder so noch kämpfen und Ayavashta würde es merken, wenn er starb. Das tat sie immer.

      Der Blutdämon Sanguis

      „In Stücke reißen...? Klingt gut.“, wirkte der Dämon zunächst, als müsste er über die Worte seines Gegners nachdenken, ehe sein breites, mörderisches Grinsen zurückkehrte. Er konnte es kaum erwarten dem Abenteurer das Fleisch von den Knochen zu ziehen!
      Gerade als er begann sich voller Vorfreude darüber zu freuen, wurde sein Kopf gepackt und gegen die nächstgelegene Wand gestreift, was nur noch mehr Blut auf dem Schlachtfeld verteilte, so dass man sich Sorgen machen müsste, dass der Dämon an Blutverlust umkippte oder gar starb, aber er schien das nicht im geringsten vorzuhaben.
      Langsam richtete er sich wieder auf, nachdem er auf die andere Seite des Raumes geschleudert worden war und konnte das Lachen einfach nicht unterdrücken, als das Blut um den Abenteurer herum sich zu Stacheln und Klingen bildete, ihn dazu zwang ihnen auszuweichen und Sanguis hatte sichtlich Spaß daran Roy damit durch den Raum zu jagen, da ihm nicht einmal ein Moment blieb, um das hart gewordene Blut mit seiner Waffe zu zerstören, doch bevor der Abenteurer merken konnte, was der Blutdämon eigentlich vor hatte, war dieser plötzlich hinter ihm und begann mit einem vergnügten „Buh!“ seinen Unterarm abzureißen, nachdem er diesen gepackt hatte.
      Selbst, als die magischen Geschosse auf ihn einprasselten, ließ er nicht los und er erfreute sich sichtlich an dem Schrei des Abenteurers, da sein Grinsen ein Stückchen breiter wurde, wenn dies überhaupt möglich war.

      Die vorher weißen Haare des Blutdämons waren bereits vollkommen in einem tiefen rot gefärbt, hauptsächlich seinem eigenen Blut verdankend, welches an seinem Gesicht herunter tropfte und ihm damit auch komplett die Sich versperrte, ihn wortwörtlich rot sehen ließ, doch das war egal.
      Sanguis hatte schon lange angefangen alleine aus Instinkt zu handeln, denken tat er schon lange nicht mehr.
      Der Dämon kicherte, nachdem er seine Beute hatte und sprang ein paar Schritte nach hinten, ehe er mit der Hand, welche nicht den Arm des Abenteurers hielt, Gesten vollführte und das aus der großen Wunde fließende Blut von Roy sogleich für einen weiteren Angriff nutzte, ohne diesem eine Verschnaufpause zu geben.
      Ein Stück hatte er damit schon, was sollte er wohl als nächstes abreißen... ein Bein? Den Kopf? So viele lustige Möglichkeiten, dachte sich der Dämon lachend in der Euphorie des Kampfes.

      Ayavashta Maxima

      „Wa-? Können die nicht wenigstens mein Schloss stehen lassen, wenn sie schon hier eindringen und mir das Leben zur Hölle machen müssen?!“, regte sich die Dämonenkönigin über die Verwüstung auf, welche der Zauber der Priesterin im Schloss angerichtet hatte, doch sie würde sich später darum kümmern müssen. Hoffentlich hielten die Wände solange durch. Und wenn ihr geliebter Thron zerstört wurde, würde sie jemandem den verdammten Hals umdrehen!
      Im nächsten Moment wurde ihr die Richtung der Magie bewusst und sie betete fast schon dafür, dass Ylan nicht in die Schussbahn gekommen war. Sie war unglaublich froh diesen Teil des Schlosses evakuiert haben zu lassen, bevor die Gruppe des Helden eingetreten war, so dass nur sie und die Generäle in Lebensgefahr schwebten, aber sie waren daran gewöhnt. Man könnte glatt sagen, es gehörte nun einmal zur Job Beschreibung.
      „Ich geh ja schon, ich geh ja schon...“, wurde Ayavashta im nächsten Moment von den Zwillingen dazu gedrängt weiter zu gehen und sie rannten den neu erschaffenen Gang entlang, welchem eindeutig der Feinschliff fehlte, aber die Dämonenkönigin hatte sowieso nicht vor, diesen Gang beizubehalten.
      Sie konnte das Lachen des Blutdämonen bereits hören und sie wurde fast noch wütender bei dem Gedanken, wie er in dieser ganzen Situation nur seinen Spaß haben konnte.

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    • Norman Raider

      Norman lauschte geduldig ihre Geschichte. ">>Der wahre Charakter der Götter<< mh? Also existieren sie wirklich", kam es etwas genervt von ihm.
      Zwar hatte er Theorien wegen den Götter ,bis auf diejenige die ihn die Kräfte verlieh, aber deren tatsächliche Existenz und die Möglichkeit, dass sie Einfluss nehmen könnten, machte ihn Sorgen. Solange sie aber da oben blieben und nur indirekt mit ihren Segen sich einmischten, sollte es erträglich bleiben //ich sollte Maßnahmen mir überlegen//, entschloss sich Norman, der anschließend weiter lauschte.

      "Es ist fast wie ein Fluch. Jedes mal, wenn ein Mensch an irgend eine Form von Macht gelangt, nutzen sie diese Scharmlos aus. Je mehr Macht, desto grausamer werden sie...nein wir..", korriegierte er sich seufzend, nach seinem Kommentar bei der Stelle mit dem Verrat in ihrer Geschichte. Viel besser war er auch nicht gewesen. In den paar Jahren die er freiheit spüren konnte, hatte er nur an seine Rache gedacht. Er war zwar nicht über Leichen gegangen, aber sein verlangen nach stärke war nicht anders gewesen.Die Aktzeptanz hatte schon lange bei ihm eingesetzt. Er durfte sich nicht als etwas besseres stellen.
      "Es gibt gute Menschen, aber sie sind mehr in der Minderheit. Der Großteil wird einfach zum Egoismuss erzogen", schüttelte er den Kopf, auch wenn keiner von beiden den anderen sehen konnte.
      Als der Spitzname zu sprach kam, könnte man förmlich die freude in seiner Stimme hören.
      "Nicht erfreut? Sie ist fuchsteufelswild geworden! Zuerst hat sie es ignoriert aber inzwischen muss man Angst haben das ihr keine Ader Platz. Oder mich aufspießt. Je nachdem. Aber es macht so viel Spaß sie auf zu ziehen damit, dass ich es einfach nicht sein lassen kann. Nach der Rettungsaktion wird sie mir vermutlich den Hintern versohlen wollen, aber 100%tig ist es mir Wert", lachte er ebenfalls auf.
      "Vielleicht bin ich es nur, aber eine gewisse kälte seh ich in ihr. Von wegen weil sie der Oberhaupt von allen Dämonen ist, dass sie keinen hat der oder die auf Augenhöhe mit ihr reden kann. Wie ich bisher aber beobachtet habe lag ich damit nur halb richtig. Ihr Generäle seit ihr wichtig, fast wie eine Familie. Vielleicht richtung einer Mutter die sich um ihre Kinder sorgt, wie genau kann ich an dem jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, nur das es mehr als ein Herrscher-Diener verhältnis ist", sprach er in einem sanften Ton von der Königin.
      "Verzeih meine Unterbrechung. Erzähl bitte weiter", entschuldigte er sich und horchte den Rest der Geschichte.

      "So unglaubwürdig ist das nicht. Du hast was in der Birne. Die meisten Magier wären zum Beispiel verzweifelt, wenn sie gegen Antimagie kämpfen müssten, du hast aber einen Weg drum herrum gefunden.
      Du warst Weise genug um dich nicht von uns Menschen und unserer Idiologien völlig Gehirnwaschen zu lassen. Du konntest dich abwenden. Manch andere hätten immer wieder ihnen vertraut weil man die grausamkeit nicht glauben könnte", erzählte er indirekr mehr über sich als über sie.

      "Nur weil eine Seite objektiv mehr gelitten hat, heißt es nicht dass es weniger schlimm für die andere Seite war. Du brauchst nicht wegen mir nicht schlecht fühlen", kam es gelassen von ihm.
      "Ich bin froh jemanden kennen gelernt zu haben, die ähnliches erlebt hat. Wir Verräter der Menschheit müssen zusammen halten!", lachte er erneut auf.

      Die Schritte die er gehört hatte, waren wohl von der anderen Seite der Wand gewesen. Da er anderweitig beschäftigt war konnte er es schlecht herraus finden, er vermutete aber Aya und die anderen.
      Man konnte es ihr noch nicht mal übelnehmen, dass sie einen Umweg machte. Die heilige Kontamination im Raum hinter ihm war so schlimm, dass es später zu einem dauersperrgebiet erkärt werden müsste. So viel heilige Energien...würden sich eigentlich zum anbauen von Feldern Perfekt eignen. Die Idee müsste er im Hinterkopf behalten.

      Ein Prüfender Blick auf die Verfluchte objekte sagte ihm, dass sie zu fast 1/3 fertig waren, denn 4 der Objekte waren schon in Flammen auf gegangen.
      "Es geht vorran. Haben schon 1/3 geschafft. Die kritischte Phase wäre überstanden. Du solltest langsam wieder etwas bewegen können, würde aber davon abraten", machte er ihr klar, dass sie nicht voreilig sein dufte.
      "Sie hat dir böse mitgespielt didse Möchtegern-heilige. Deine Gebärmutter hat sie angekockelt. Nach dieser Reinigung? Verunreinigung? Ach, nach der Behandlung müsste man nochmal die spezifischen Schäden heilen.
      Als dein provesorischer Arzt muss ich dir also mitteilen, dass du sämtliche sexuelle aktivitäten eine Woche ruhen lassen musst, egal wie nötig sie erscheinen mögen", kam der letzte teil mit einer spielerischen Stimme von Norman , der ein amüsiertes Grinsen im Gesicht trug.

      Roy Siegmund

      Konzentriert ,die Position des Dämons zu erkennen in der Staubwolke, wurde er von unzähligen Blutkonstrukten überrascht. Diese Waffen gingen ununterbrochen auf ihn los. Wenn er eines mit seinem Schwert versuchen würde zu zerschmetterte, wurde er von 2 weiteren erwischt werden. Aktuell war er in der Defensive und musste ausweichen und mit seinem Schwert blocken.
      In dieser unaufmerksamkeit tauchte plötzlich das Monster hinter ihn auf und riss mit einer Leichtigkeit die er nie zuvor sah einen seiner Arme raus.
      "Arrrrrhhh!!", schrie der Krieger mit furchtbaren schmerzen auf und versuchte mit seinem Schwert ihn noch zu erwischen, aber er war schon wieder zurück gezogen und ließ seine Blutkonstrukte für ihn kämpfen.
      Die treffer der magischen Projektiele schienen ihn nicht zu kümmern.
      "....Arrrrrrhhh!", brüllte der Krieger ein weiteres Mal auf.
      Dieses Mal war es kein Schmerzensschrei, sondern ein Kampfschrei einer Bestie.
      Die Kratzer und Schnitte der konstrukte kümmerten ihn nicht mehr.
      Als er in diesen Verstandslosen zustand geriet, fing plötzlich der Abgetrennte Arm, den der Blutdämon in der Hand hielt an sich zu bewgen. Um genau zu sein, packte es den Hals des Dämons und würde versuchen, diesen zu zerquetschen. Während dessen stürmte der Hauptkörper mit einer beträchtlichen Geschwindigkeit auf den Dämon zu. Die Konstrukte auf den Weg schnitten Stücke des Fleisches des Kriegers weg, dabei wurden sie aber auf den Weg vom bloßen Körper zerschmettert.
      Als er kurz vor dem Dämon angekommen war, steckten dutzende dieser Konstrukte im Körper des Kriegers fest.
      Neben den Würgenden Arm würden die Geschosse weiter zufällige Körperstellen anvisieren.
      Der Berserker aus reiner Wut holte mit einen mächtigen schwung seines Schwertes aus während der Bewegung und würde bei einem treffer den Dämonen Diagonal in 2 Schneiden.

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    • Der gefallene Engel Zarka

      „Natürlich existieren sie. Die Götter, meine ich. Sonst würde es wohl kaum Engel wie mich geben.“, machte sie dem Helden deutlich. Sie konnte ihm nicht verübeln, dass er nicht daran geglaubt hatte, da sich die Götter in ihre Welt nicht einmischen durften. Zarka wusste nicht, wieso dem so war, aber es schien wohl irgendeinen guten Grund dafür zu geben, wieso sie sich nur in kleinem Maße in diese Welt einmischen durften und dieses Privileg nutzten sie alleine, um der Langeweile zu entfliehen. Zumindest war es so mit mit den Göttern, die sie kannte.

      „Gute Menschen... was? Wenn ich ihnen begegnet wäre, wäre ich vielleicht alleine für diese Menschen auf ihrer Seite gewesen...“, kam es nachdenklich von dem Engel, ehe sie die Freude in Normans Stimme vernahm und nicht anders konnte als belustigt darüber zu lachen, was jedoch recht kurz ausfiel, da sie das Gefühl hatte dadurch den Schmerz nur noch stärker zu spüren.
      Wie eine Familie... was? Sicherlich hatte der Held nicht Unrecht, denn auch der Engel fühlte sich wohl unter den Generälen und der Dämonenkönigin, die sie ohne zu zögern aufgenommen hatten, obwohl sie doch jemanden aus genau dieser Familie umgebracht hatte... aber Zarka hatte nie den Mut gehabt diesen Umstand anzusprechen oder nach dem Warum zu fragen.
      Vielleicht war es die Tatsache, dass sie das Gefühl hatte im Sterben zu liegen, die diese Frage wieder aufkommen ließ, doch es war niemand hier, der ihr diese Frage beantworten könnte.
      Der Engel nickte, obwohl ihr Gegenüber es nicht sehen konnte und setzte ihre Erzählung fort.

      „Versuchst du gerade mich aufzuheitern? Heute passieren wirklich nur eigenartige Dinge.“, gab der Engel mit einem belustigten Laut von sich. Heilige Magie hatte es geschafft sie in diesen Zustand zu bringen, sie war nicht in der Lage gewesen etwas mit ihrer Magie auszurichten, der Held erschien, um sie zu retten und dann versuchte dieser auch noch sie aufzumuntern.
      Wenn sie jetzt starb, so hatte sie wohl nun alles erlebt, was?
      „Verräter der Menschheit... mit gefällt dieser Titel. Klingt gut.“, lächelte Zarka und stimmte dem Helden damit zu, auch wenn sie in diesem Moment nicht den selben Enthusiasmus aufzubringen vermochte.

      Überstanden? Tatsächlich fiel dem Engel erst jetzt auf, dass der Schmerz schon deutlich besser geworden war und sie nun mehr die Wunden von ihrem Kampf spürte, als das Brennen in ihrer Bauchregion, auch wenn es noch nicht ganz verschwunden war, so schien es doch mit jeder Minute einfach zu werden und langsam zu verblassen.
      „Danke, ich werde es versuchen.“, kam es amüsiert von dem gefallenen Engel, welche in diesem Moment sicherlich ganz andere Prioritäten hegte, als ihr Sexleben.

      Der Blutdämon Sanguis

      Breit grinsend beobachtete der Dämon, wie der Abenteurer in einem – wie es dem Dämon vorkam – verzweifelten letzten Angriff mit einem lauten Schrei auf ihn zuraste und Sanguis hatte große Freude ihm nur noch mehr Stacheln und Klingen in den Weg zu stellen, welche ihn jedoch nicht zu kümmern schienen, was dem Blutdämon ein amüsiertes Kichern entlockte.
      Versuchte der Abenteurer etwa gerade ihn nachzumachen? Wie amüsant.
      Mit einem Mal spürte er, wie sich etwas in seiner anderen Hand bewegte und verwundert wollte er in dessen Richtung sehen, als der Arm bereits aus seiner Hand entwich und er spürte, wie ihm der Hals zusammen gedrückt wurde.
      Instinktiv packte der Dämon die Hand mit beiden Händen, versuchte gar verzweifelt in einem Kampf um Leben und Tod den Arm des Abenteurers los zu werden.
      Er ließ den Arm schwungvoll zu Boden schmettern, während er nach Luft rang, doch als Sanguis wieder aufblickte, sah er sich einer Klinge entgegen, die er nicht mehr aufhalten können würde, geschweige denn auszuweichen.
      Dennoch kehrte das breite Grinsen zurück. Sanguis hatte keine Angst zu sterben und dieser Kampf hatte ihm großen Spaß gemacht. Wenn hier sein Weg zu ende ging, dann war es wohl so. Der Dämon bereute nichts.

      Ayavashta Maxima

      Doch das Schwert traf den Dämonen nie. Es schmetterte gegen eine Barriere aus purer Magie, an welcher das Bastardschwert des Abenteurers in seine Einzelteile zerbarst und die Dämonenkönigin schickte sogleich einige riesige Feuerbälle hinterher, welche direkt auf den ungeschützten Rücken von Roy trafen, doch stellte Ayavashta fest, dass das wohl nicht mehr nötig gewesen wäre.
      Der vollkommen zugerichtete Abenteurer kippte einfach um, schien all seine Energie verbraucht zu haben und ein Teil seines Körpers begann sich wieder zu regenerieren, wie Norman es ihr berichtet hatte.
      Er würde das ganze Wohl überleben.

      „Ich hab doch gesagt, du sollst bloß weg bleiben!“, hörte sie sogleich die nervige Stimme des Blutdämons schreien und die Dämonenkönigin schritt gelassen auf den ebenfalls zugerichteten Dämonen zu und sie hielt es fast für ein Wunder, dass er noch nicht umgekippt war.
      Sanguis blickte sie etwas irritiert an, als würde er sich fragen, was sie jetzt schon wieder vor hatte, als Ayavashta mit voller Wucht mit ihrem Bein ausholte und den sowieso schon verletzten Dämon einfach trat. Und das nicht nur einmal.
      „Hah?! Wegbleiben?! Hattest du etwa vor zu sterben oder was?! Wag es nicht sowas nochmal zu sagen! Ich will es nicht hören!!“, gab die Dämonenkönigin genervt und wütend von sich, während sich der Dämon wegen der Schmerzen wand. Es war offensichtlich, dass auch er an seiner Grenze war und mit diesem letzten Angriff getötet worden wäre, wenn sie nicht eingegriffen hätte.
      Sonst hätte er ihre Tritte einfach ignoriert.
      „Schon gut, schon gut! Hör auf, das tut doch weh!“, war es nun an dem Blutdämon genervt zu sein und Ayavashta schnaubte, als sie das Gefühl hatte, ihrer Wut genügend Luft gelassen zu haben und dass Sanguis es wenigstens etwas verstanden zu haben schien, ehe sie seufzte und ihre Hände mit der Handfläche nach vorne in seine Richtung streckte, um den Dämon zu heilen, zumindest so weit, dass er sich bewegen können würde, da ihnen einfach die Zeit für mehr fehlte.
      „Folge dem Gang, aus dem wir gekommen sind und such dir jemanden, der dich wieder zusammenflicken kann. Ich hoffe nur Valor ist es besser ergangen als dir...“
      „Aber der Kerl ist noch nicht tot...“, zeigte er etwas kleinlaut, fast schon wie ein Kind, dass noch mit seinem Lieblingsspielzeug spielen wollte, auf den bewusstlosen Abenteurer.
      „Ich habe gesagt keine Widerrede!“
      „Nein, hast du nicht.“
      „Gut, dann sage ich es eben jetzt! Du sollst ihn nicht töten. Wehe er atmet nicht mehr, wenn wir wieder zurück sind.“, zog die Dämonenkönigin streng ihre Augenbrauen zusammen, hoffend das Sanguis verstanden hatte und sich an ihre Worte haltend würde, ehe sie sich zu den Zwillingen drehte, welche bereits damit fertig waren den Abenteurer anständig zu fesseln, damit er ihnen nicht doch entkam.
      Sie würde dafür Sorgen, dass ihn jemand abholte, genauso wie Igor, damit sie es sich erst einmal im Kerker gemütlich machen konnten. Sie fragte sich, ob Norman die Priesterin wohl bereits besiegt hatte?
      Da sie seit der großen Zerstörung keine Kampfgeräusche mehr vernommen hatte, musste es wohl so sein und Ayavashta schloss kurz ihre Augen, nur um mit einem Lächeln festzustellen, dass es Zarka langsam besser ging. Sie würde überleben. Jeder einzelne von ihnen.
      Alleine der Schatten blieb nun übrig... und sie hoffte sehr, dass er diesen Kampf nicht als ehrenvolles Duell ansah... und wenn doch, dass er ihr verzeihen würde, wenn sie sich einmischte.

      Der Schatten des Dämonenkönigs, Valor

      Valor musste zugeben, dass sein Gegner nicht schlecht war.
      Er bewies sowohl eine gute Führung mit dem Schwert, als auch ein taktisches Talent, wie er seine Umgebung für den Kampf nutzte und nicht nur einmal konnte der General vorhersagen, aus welchem Schatten er als nächstes auftauchen würde, so dass er sich bereits einer Klinge entgegen sah, die er meist nur knapp zu parieren wusste, in anderen Momenten verwundete ihn die Klinge seines Gegners gar.
      Aber nicht nur das, dank des Schildes des Generals, welcher stetig ein helles, blendendes Licht von sich gab, war die Anzahl der Schatten, von denen er hin und her springen konnte, begrenzt und das Licht machte ihn zu schaffen, da er den Schatten deutlich schwächte.
      Er war deutlich im Nachteil, und doch hatte es der General noch immer nicht geschafft Valor zu besiegen, obwohl sie die ersten waren, die ihren Kampf begonnen hatten.
      „Wie ist euer Name?“, wollte letztendlich der Schatten wissen, als ein weiteres Mal ihre Schwerter gegeneinander prallten und der jeweils andere versuchte seinen Gegner zurück zu drängen.
      Der General war ein guter, ehrenvoller Gegner, wie Valor fand und er hatte es sich zur Gewohnheit gemacht sich die Namen von genau solchen Persönlichkeiten zu merken.
      Ein Tribut an einen starken Kämpfer, sollte dieser in diesem Kampf fallen. Und bisher waren sie alle gefallen... abgesehen von einem.

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    • General Harald Pendragon

      "Harald Pendragon. Deiner war Valor, nicht wahr? Euer ruf als begnadeter Kämpfer eilt euch vorraus", lobte er seinen Gegner der nur einige Kratzer bis her davon trug. Im Vergleich waren an ihm wesentlich mehr dieser dünnen Schnittwunden vorhanden, welcher aber sichtbar verheilten.
      Das Kräfte Messen ließ der General seinem Gegner gewinnen indem er zur Seite sein Gewicht verlagerte, was im normalfall den Gegenüber zum taumeln bringen würde und ihm eine gelegenheit gab, aber diese Gelegenheit nutzte er nur um mit seinem Schild einen Schlag auf den Schatten zu geben, was diesen nur etwas noch hinten schupsen würde.
      "Wenn es nur uns gäbe, würde dieser Kampf über Tage hinweg dauern, mein werter Feind Valor. Da aber unsere Herrscher auf uns warteten, sollten wir beide es hier und jetzt beenden", sagte er an als er plötzlich den Licht Schild in die mitte des Raumes warf und seine Klinge mit beiden Händen packte.
      Der ältere Herr zwischen 40 und 50 war ein völlig Normaler Mann. Keine besonderen magischen Fähigkeiten, kein spezielles angeborenes oder erworbenes Talent und auch keinerlei Segen einer höheren Macht.
      Nur sein Verstand, seine Klinge und seine Erfahrung.
      Und gerade das machte ihn zum gefährlichsten Gegner für den Schatten.
      Die Konzentration des Generals war bis auf das absolute Maximum gespannt.
      Valor mit seiner Erfahrung könnte vor seinem inneren Auge sehen, das wenn er auch nur einen Bruchteil einer Sekunde seine Aufmerksamkeit auf das noch immer aktive Schild hinter sich legen würde, dass er in 2 geteilt würde. Hinterhältig wenn der Gegenüber hinterhältig war. Ehrbar wenn es sein Gegenüber war. Diese Situation spiegelte exakt den Charakter des Kriegers vor dem Schatten wieder.
      Durch den Stundenlangen Schlagabtausch konnte der General aber auch den Charakter des Schattens erspüren. Wenn dieser Krieg nicht gewesen wäre, hätten sie eventuell Freunde werden können, dachte sich der General.
      Diese naive und doch ehrvolle Klingenführung des Feindes Gegenübers erinnerte ihn an die eines Rekruten, der vor 10 Jahren ihm direkt Unterstellt wurde. Ein wenig Ahnung hatte der Junge zwar gehabt, aber ihm fehlte an den ersten Monaten den Willen zum töten. Eine gefährliche Eigenschaft für jemanden, der ohne wenn und aber Dienen musste.
      Dies hatte sich aber eines Tages Schlagartig geändert. Wieso und weshalb konnte der General nicht genau verstehen. Das mentale Training schien ihn zuerst eher zu brechen als zu fördern, wobei es eigentlich umgekehrt die Wut über die Ungerechtigkeit wecken sollte.
      Nur wer das Gefühl benutzt zu werden verstand, konnte das selber benutzen von Lebewesen verstehen und sich zügeln, so dachte der General.
      Eines Tages aber begannen die Augen des jungen Rekruten zu brennen. Es war ein stilles Feuer, versteckt und auf seine Chance wartend, aber es war unmissverständlich da gewesen. Wenn seine Umgebung den Jungen wie einen Menschen behandelt hätten und ihn auf Augenhöhe gesehen , hätten sie diese Flammen ebenso sehen können wie es der General tat. Aber das konnten sie nicht.
      Und durch den Ehrgeiz und die harte Arbeit, die der Junge leistete ,konnte der General nicht über's Herz bringen es seinen Vorgesetzten weiter zu tragen.
      Heute war diese kleine Flamme aber ein Inferno, was brannte wie die Sonne selbst, was aber hinter Wolken versteckt war. Heute müsste der Tag sein, wo die Wolken es nicht mehr schaffen könnten die Sonne zu verstecken, dachte sich der General, der ein zufriedenes Grinsen im Gesicht hatte.
      Wenn Valor sich in Stellung gebracht hätte, würde der General als erster auf den Schatten zugehen und seinen finalen Schlag durchführen. Wenn der Schatten nicht ebenso alles geben würde, könnte es böse für es ausgehen.

      Norman Raider

      "Ha..ha...Schiiii !! Ha schiiii !!", nieste auf einmal der Held 2 mal hintereinander.
      "Redet da jemand über mich?", wunderte sich Norman, der ein Taschentuch aus seinem Inventar holte.
      Wenn er schon dabei war, holte er 3 Armgroße Statuen heraus. Kleine Golems waren es gewesen die alle gleich aussahen.
      Mit einer Handbewegung ließ er sie zum Leben erwachen.
      "Tick, Trick und Track? Fesselt die Priesterin im Raum hinter uns, nimmt ihr den Armreif ab und bringt es zu mir", gab Norman den befehl, als er ihnen ein Seil in die Hand drückte, woraufhin sie sich auf den Weg machten.

      "Ich heitere dich nicht auf, ich spreche die fakten aus. Das Ding da hinten ist ohne übertreibung jemand die als Waffe erzogen wurde um Aya und euch Generäle aus zu löschen, falls der Held, also ich das nicht tue. Eine Absicherung wenn man es so sagen könnte. Und sie wurde noch mit meinem geschmiedeten Gegenstand weiter verstärkt, also die Antimagie Geschichte. Gepaart mit dem Spezialfall ihrer Magie und dem Ritual um diesen Segen zu bekommen ist sie das reinste Monster", versuchte er seinen aufmunterungsversuch klein zu reden.

      "Appropo, dich könnte vielleicht interessieren wieso sie überhaupt in der Lage war dir Schaden an zu richten. Das ist sogar eine neue Erkenntnis in der Magieforschung:
      Wir wissen, das bestimmte Rassen besonders anfällig gegen bestimmte Arten von Elementen sind. Feuersalamander gegen Wasser, Kraken gegen Elektrizität usw.
      Bei dem Lichtelement und Untoten hatte man bis her das gleiche angenommen.
      Das ist aber falsch. Es ist nicht effektiv wegen des Elements, sondern weil in den Köpfen von heiligen drinnen ist, dass Untote ihre Feinde sind.
      Anders ausgedrückt, der hass des nutzers von Heiligmagie macht es so wirkungsvoll, nicht das Element selbst.
      Bei Paladine, heilige Krieger die ebenfalls lichtmagie zusammen mit ihren Waffen schwingen, konnte man den selben effekt beobachten. Ihre Angriffe sind gegen ihren verschworenen Feinden, meistens eine bestimmte Rasse oder bestimmte Person um ein vielfaches effektiver.
      In dem Fall der Priesterin hat sie eine Schraube locker in ihrem Kopf und hasst alles Nichtmenschliche, was nicht den Göttern dient. Da du in ihren Augen ein absoluter Verräter bist, nicht persönlich nehmen, hatte ihre Lichtmagie einen effekt wie der auf Untote. Deine allgemeine resistenz, weil du ein himmlisches Wesen bist hat aber nicht desto trotz gegriffen. Eingentlich völlig wiedersprüchlich, und doch faszinierend, auf einer Forscher basis natürlich. Der Schmerz war vermutlich kaum zu ertragen", erzählte Norman begeistert, ertappte sich aber selbst wie unsensibel es von ihm war und kam am ende seiner erzählung etwas runter.

      "Jetzt scheint es wesentlich schneller zu gehen. Wir sollten bald fertig sein. Ich würde dich dann noch mit regenerative Magie behandeln wollen um auf nummer sicher zu gehen, wenn du es erlaubst versteht sich", sagte Norman an, der nochmal auf die Objekte schaute. 10 von 13 waren durchgebrannt.
    • Der Schatten des Dämonenkönigs, Valor

      „So ist es. Man nennt mich den Schatten des Dämonenkönigs, Valor. Lasst mich das Lob zurückgeben, Harald Pendragon. Ihr seid ehrenvoller und starker Gegner, eine Schande, dass wir auf gegenseitigen Seiten stehen müssen.“, gab der Schatten von sich, doch er würde keine einzige Sekunde zögern, seinen Gegner zu töten, sobald er die Gelegenheit dazu erhielt.
      Valor hatte noch immer nicht die Schande vergessen, sein Duell gegen den Helden verloren zu haben und doch noch immer nun hier zu stehen, am Leben. Er sehnte sich nach einer Revanche, doch hielt er es für eine Möglichkeit, dass heute der Tag sein könnte, an welchem sein langes Leben enden würde. Dennoch wollte Valor siegen.
      Dem Schatten entging nicht, dass der General das Kräftemessen absichtlich verlor, es war eine Finte, auf welche Valor nicht bereit war hereinzufallen und stattdessen ließ auch er mit seinem Schwert von seinem Gegner ab und wich einen Schritt zurück, um sich sogleich wieder in Kampfstellung zu begeben, seinem Gegenüber keine Möglichkeit gebend, seine perfekte Verteidigung zu durchbrechen.
      „Gut gesprochen!“, stimmte er dem General mit Enthusiasmus in der Stimme zu und ließ sich keine Sekunde von dem Schild ablenken und legte stattdessen seine gesamte Konzentration und Aufmerksamkeit auf seinen Gegner, bereit diesen Kampf zu gewinnen.
      Das Licht schwächte ihn, es machte seine Bewegungen langsamer, als sie hätten sein müssen und seine Schläge schwächer, als er es gewohnt war, doch alleine an den Augen des Generals konnte er ablesen, dass er keine Chance erhalten würde sich von dem Effekt des Schildes zu befreien.
      Er würde sterben, würde er es auch nur versuchen.
      Und dann setzte sich Harald Pendragon in Bewegung, um seinen finalen Schlag auszuführen und der Schatten setzte alles daran, diesen abzuwehren, durchzuhalten und den Moment, nachdem sich sein Gegner verausgabt hatte, zu nutzen, um mit einem Gegenschlag zu antworten.
      Sicherlich hätte Valor durch einen der nun doch zahlreichen, durch die Position des Lichtschildes erzeugten Schatten fliehen können, Distanz aufnehmen, um seine eigenen Angriffe durchzuführen, doch war dies keine Taktik, die ihm in diesem Moment in den Sinn kam.
      Er schuldete es seinem Gegner sich ihm direkt zu stellen und das tat er auch.

      Ayavashta Maxima

      Die drei erreichten den nächsten Raum, in welchem die beiden Kämpfenden ihre letzten Angriffe gegeneinander prallen ließen, ein Kampf der Stärke und Techniken, beim dem es sich Außenstehende zwei mal überlegen würden, sich einzumischen.
      Doch zum Glück der Dämonenkönigin brauchte sie das nicht zu tun, denn ihr Blick fiel auf den Lichtschild, welcher auf dem Boden lag und den Schatten schwächte.
      Genervt biss Ayavashta die Zähne zusammen. Wie konnte es ein fairer Kampf sein, wenn sich sein Gegner speziell auf den Kampf gegen den Schatten vorbereitet hatte?!
      Die Dämonenkönigin wusste nicht, ob Valor gerade dabei war zu gewinnen oder zu verlieren, doch das Risiko würde sie nicht eingehen und richtete letztendlich ihren Finger, die Hand wie eine Pistole geformt, auf den verhassten Gegenstand und zerstörte diesen mit einigen, wenigen präzisen Schüssen.
      Töte ihn nicht.“, versuchte Ayavashta die Gedanken des kämpfenden Schatten zu erreichen, unsicher, ob er sie in seinem jetzigen Zustand überhaupt hören können würde, schienen die Kämpfenden weder die Anwesenheit der Drei, noch das verschwundene Licht bemerkt zu haben, doch es dauerte keine Minute, als der Schlagabtausch der Beiden in einer großen Staubwolke mündete und die Drei richteten ihren Blick auf diese, versuchten durch den Rauch zu blicken, zu erkennen, wer der Beiden noch stand, als eine Gestalt sich aus dem Staub erhob... und es war kein anderer als Valor, wie Ayavashta lächelnd feststellen musste.

      Der gefallene Engel Zarka

      Lächelnd beließ es der Engel einfach dabei. Eigentlich war es ja egal, ob er sie aufheitern wollte oder nicht, doch das Gespräch mit dem Helden hatte sie von ihren Schmerzen abgelenkt und das war genug, um dafür dankbar zu sein.

      „Kein Grund mich so in Schutz zu nehmen. Ich bin ein Verräter, und ich bin stolz darauf. Und ja, der Schmerz war wirklich unerträglich... ich hab schon gedacht, ich müsste sterben.... Danke.“, brachte sich Zarka letztendlich dazu ihren Dank auch in Worte zu packen.
      „Mach, was du für richtig hältst. Wenn du ein Feind wärst, hättest du mich wohl kaum vor dem sicheren Tod gerettet... unter diesen Umständen ist es schwer zu glauben, dass du ein Mensch bist.“
    • General Harald Pendragon

      "...Gut gekämpft...Valor...", kamen noch von dem älteren Mann, bevor er blutend zu Boden ging. Er hatte eine riesige Wunde in der Brust gehabt. Die rote Flüssigkeit floss durch den sauberen Schnitt in seiner Rüstung, und doch hatte er den normalerweise tötlichen Schlag überlebt.
      Wenn man ihn nicht versorgen würde, dann würde der Mann aber sterben.

      Norman Raider

      "Das freut mich das du so denkst. Aber ohne mir noch eine reinzuhauen für das was ich dir und den anderen an getan habe würde es sich nicht richtig anfühlen. Ich hoffe einfach das ich Aya soweit bekomme", lachte er erneut auf.
      "Kein Mensch mh?...", hängte er sich bei dem Gedanken auf.
      Während dessen brannte das letzte verfluchte Objekt aus und die schwarze Kuppel löste sich auf.
      Vor ihr erschien der Held, der im Schneidersitz in einem Ritualkreis aus seinem eigenen Blut saß.
      Mit ein paar Handzeichen ordnete er die Blutformation neu an. Das könnte sie etwas an Zanguis technik erinnern.
      Plötzlich füllte ein heilendes Licht ihren Körper mit solch einer Potenz, das ihre Wunden in wenigen Sekunden verschwanden.
      Als das geschehen war stand er langsam auf und streckte sich gemütlich. Schon bald kamen seine 3 kleinen Golems mit dem Armreif. Die Geschöpfe deaktivierte er, legte die ins Inventar und zerquetschte das Armband in seiner Hand.
      "Komm, schauen wir nach wie weit Aya und die anderen sind", würde er dem Engel aufhelfen wollen und mit ihr durch die Gänge gehen.
      Bei dem Bereich, wo der Abenteurer gefesselt lag, würde Norman ihm den Helm abnehmen und diesen Unterwegs mit einigen Runenschriften zerstören. Sich wundernd wo der Blutdämon sein würde, schaute er durch den zweiten Gang, konnte in dem Dunkeln spontan aber niemanden erkennen.
      "Ach, dem verrückten Sanguis wird es schon gut gehen. Ich frag mich ab wann er es mich bereuen lassen will. Dem Blutlarchen zu urteile hoffe ich einfach, dass er zu verausgabt ist um direkt auf mich los zu gehen", kam es gelassen von Norman, mehr sich selbst fragend als den Engel neben sich.
      Ein paar verachtungsvolle Blicke zu dem Bewusstlosen später, sich offenbar etwas zurückhalten wollend, würde er sich zum letzten abteil begeben.
      Er würde Zarka mit einem breiten Grinsen signalisieren leise zu sein und zu warten, bevor er seine komplett Präsens löscht und sich in Luft auf löst.
      Im nächsten Moment würde er gefährlich nahe hinter der Herrscherin auftauchen, den zwillingen, die ihn eventuell vor seinem auftauchen erkennen könnten signalisierend, leise zu sein.
      "Ah! Ihr seid also schon fertig!", kam es laut hinter Ayavashta, in der hoffnung sie zu errschrecken.
      "Meinen Auftrag Zarka zu retten und um mich um die Priesterin zu kümmern habe ich ausgeführt, Gebieterin Aya. Ich erwarte neue Bef...Ah hey Valor, lange nicht gesehen. Wie ich sehe hast du es auch geschafft , mein Alter. Ich wusste doch, das so ein Lichtschild dir nicht so leicht den Wind aus den Segeln reißt!", unterbrach er seinen Bericht zu Ayavashta um den Schatten freundlich zu begrüßen, völlig bewusst dass er ihn jederzeit angreifen könnte.

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    • Der Schatten des Dämonenkönigs, Valor

      Verwundert blickte Valor auf, als er die Dämonenkönigin erkannte, während er sein Schwert zurück in seine Scheide legte, da der Kampf gewonnen und damit beendet war.
      „Wieso seid ihr hier?“, hatte er nicht gemerkt, als sie mit den Zwillingen in den Raum gekommen war, er musste wohl sehr auf diesen Kampf konzentriert haben und er schalte sich dafür, da dies bedeutete, dass ein zweiter Gegner im jeden Moment zum Verhängnis hätte werden können.
      Auf der anderen Seite bezweifelte er, dass er es sich hätte leisten können, mit dem General als seinen Gegner, groß auf seine Umgebung zu achten.
      Er schüttelte den Kopf, da er wieder begann in Gedanken zu versinken und ihm fiel der zerstörte Schild auf, welcher wohl das Werk der Drei gewesen sein musste. Moment...
      „Ihr habt doch nicht... eure Majestät! Ich muss doch bitten, sie können sich doch nicht einfach in ein ehrenhaftes Duell einmischen!“, fürchtete der Schatten den Gedanken, dass er den General nur besiegen hatte können, weil der Effekt vom Schild verschwunden war, auch wenn das so genau wohl nie jemand sagen können würde.
      „Ehrenhaft? Was ist denn bitteschön ehrenhaft daran, wenn du nicht mit deiner vollen Stärke kämpfen kannst?!“, konterte Ayavashta und der Schatten blinzelte sie verwirrt an, ehe er begann über die Worte der Dämonenkönigin nachzudenken.
      Sie hatte nicht unbedingt unrecht... dennoch missfiel ihm der Gedanke, dass sie sich eingemischt hatte.
      Sein Gegner hatte sich schlicht und einfach gut vorbereitet, war das wirklich etwas schlechtes?

      Ayavashta Maxima

      Die Dämonenkönigin seufzte, als Valor begann erst einmal über ihre Worte nachzudenken, als müsste er es wirklich so ernst nehmen. Der Kampf war vorbei, konnten sie es nicht einfach dabei belassen?
      Ayavashta wandte sich stattdessen dem General zu, welchen die Zwillinge bereits gefesselt hatten, während sie mit dem Schatten gestritten hatte und sie streckte ein weiteres Mal ihre Hände aus, um die Wunde des Menschen zu notdürftig zu heilen.
      Nur so sehr, dass es ihn nicht töten würde. Zwar missfiel es ihr, einen Feind zu heilen, doch sie hatte wohl keine andere Wahl, wenn sie nicht wollte, dass er starb. Und den berühmten General, dessen Elitetruppe den Dämonen große Probleme bereitete, zu verlieren wäre schade, wenn man bedachte, was er alles wissen musste.

      Der gefallene Engel Zarka

      „Du willst, das Aya dir eine verpasst? Ah... nun.... viel Glück?“, wusste der Engel nicht recht, was sie dazu sagen sollte. Sie konnte sich gut vorstellen, dass es kein allzu schweres Unterfangen werden würde. Immerhin hatte Norman genug getan, um Ayavashta wütend zu machen, ihn gar zu hassen.

      Das Licht blendete Zarka, als die Dunkelheit mit einem Mal verschwunden war und als sie sich daran gewöhnt hatte, beobachtete der Engel, wie der Held die Blutformen neu anordnete und mit einem Mal spürte sie eine Wärme sich in ihrem gesamten Körper ausbreiten, als der Schmerz von einem Moment auf den nächsten verschwand, als hätte es ihn nie gegeben.
      Verwirrt starrte Zarka auf ihre Hände, welche zuvor noch mit zahlreichen Kratzern übersät gewesen waren, ehe sie ihre Flügel bewegte und feststellen musste, dass sie wieder fliegen konnten.
      Sie fühlte sich, als hätte der Kampf gar nicht erst stattgefunden.
      Dann sah sie sich einer ausgestreckten Hand entgegen, nickte und ließ sich von Norman aufhelfen, ehe sie ihre Flügel wieder wie einen Mantel um ihren Körper legte und mit dem Helden durch den Gang schritt.

      Auch Zarka blickte sich in dem mit Blut übersäten Raum um. Dem Anblick zufolge musste es ein schrecklicher Kampf gewesen sein und der Engel wunderte sich bei dem Anblick des Abenteurers, wie dieser überhaupt noch leben konnte, ehe sie Norman reden hörte und von dem gefesselten Mann aufblickte.
      „Hm? Ah... ich würde mich nicht darauf verlassen...“, gab der Engel von sich, da sie wusste, welches Monster Sanguis sein konnte. Wenn er es wirklich wollte, dann würden ihn seine Wunden sicherlich nicht davon abhalten Norman anzugreifen. Obwohl er ihn in seinem derzeitigen Zustand wohl kaum besiegen können würde.

      Sie waren nicht mehr weit von der Halle entfernt, in welcher Valor seinen Kampf hatte, als sie das Grinsen des Helden vernahm und ihn verwundert anblickte, ehe dieser verschwand und Zarka blickte in die Richtung, in welche er wohl gegangen sein musste.
      Was er wohl vor hatte?

      Ayavashta Maxima

      Die Zwillinge Riku und Roku wandten ihre Blicke fragend in die Richtung des von Illusionen verborgenen Helden, doch sagten sie nichts und auch die Dämonenkönigin bemerkte Norman nicht, ehe es zu spät war und Ayavashta erschrak sich, indem sie zusammen zuckte und einen erschrockenen Laut von sich gab, der fast schon als quietschen hätte durchgehen können.
      Und es war offensichtlich, dass sie alles andere als froh über diese Begrüßung war und man konnte fast schon den Rauch sehen, der aus Wut aus ihrem Kopf stieg, während sie versuchte sich zusammen zu reißen, ihr Auftreten zu wahren, doch als sie ihn ein weiteres Mal den neuen Spitznamen sagen hörte, obwohl sie ihm doch klar und deutlich gesagt hatte, dass er sie nicht so nennen soll, war es, als ob eine Sicherung durchbrannte und sie drehte sich kurzerhand um, den Schwung für einen Kick in den Magen des Helden nutzend.
      „Hab ich dir nicht gesagt, dass du mich nicht so nennen sollst?!“, kam es wütend von ihr und sie schnaufte genervte und verschränkte die Arme vor der Brust, nicht bewusst, dass sie damit den Schatten – welcher für einen Moment so schnell geworden war, das ungeübte Augen glaubten, er sei verschwunden – davon abgehalten hatte Norman den Kopf von den Schultern zu lösen. Nicht, dass dieser das jemals zugelassen hätte.
      „Eure Majestät.... was hat das zu bedeuten...?“, erkundigte sich Valor verwirrt, die Situation nicht recht verstehend, jedoch auch nicht seine Waffe zurückziehend.
      „Der Held hat die Menschen verraten. Aber wieso gehen wir nicht zu den anderen, dann kann man es allen auf einmal erklären.“, gab Ayavashta nur als kurze Erklärung, welche nicht bereit war ein zweites oder drittes Mal erklären zu müssen, wieso Norman nun mit und nicht gegen sie kämpfe, „... wo steckt eigentlich Zarka?“