Amnesia [Anexis x Nash]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen zurück!
    Wir freuen uns riesig wieder online zu sein. :) Leider kam es bei der Aktualisierung einiger Komponenten zu größeren Inkompatibilitäten, welche in Handarbeit einzeln behoben werden mussten.
    Damit hat sich für die Nutzung des Forum folgendes verändert:
    Bisherige Links zu Beiträgen sind nicht mehr gültig, da sich die Link-Struktur geändert hat. Wir arbeiten daran, dass auch alte Links wieder funktionieren, können aber noch nichts versprechen.

    Liebe Grüße
    Euer ARC-Team

    Hinweis: Solltet ihr Probleme haben Seiten im Forum aufzurufen (Fehler 404 z.B.), aktualisiert die Seite! Ihr habt noch die alte Version zwischengespeichert.

    • Amnesia [Anexis x Nash]



      Quelle


      ┍━━━━━━━✿━━━━━━━┑
      Genre: Romanze, Drama, SoL
      Rollen:
      X - @Nash
      Y - @Alicees
      Vorstellung
      ┕━━━━━━━✿━━━━━━━┙


      X ist mit ihren Eltern in Japan, um ihren Urlaub zu genießen. Zusammen in dem Bus mit anderen Reisenden, fahren sie in der Nähe eines Hügels. Doch an jenem Tag regnete es stürmisch und wie es kommen musste, erlebten alle einen Unfall. Der Aufschlag beförderte X fast in die Bewusstlosigkeit, doch sie konnte sich gerade rechtzeitig aus dem Bus ziehen. Aufgrund ihrer Unaufmerksamkeit kam sie dem Rand der Straße zu nahe und rutschte den Hügel herunter. X kämpfte um ihr Bewusstsein, welches wegzugleiten droht, während sie sich von der starken Strömung weg spülen lässt. Doch auch hier stieß sie gewaltig ihren Kopf und verlor ihr Bewusstsein.
      Y lebt in einem großen Dorf, weiter weg von der Großstadt, und geht seinen friedlichen Leben nach. Der verliebte Junge ging eines Tages nach Hause, benutzt diesmal jedoch einen Umweg, als er X gestrandet fand. Sofort rief er den Krankenwagen an. Als X ihr Bewusstsein nach ein paar Tagen wieder erlang, mussten alle feststellen, dass sie ihr Gedächtnis verloren hatte. Da Y sie gefunden hat, schlug man vor dass er vorübergehend bei ihm bleiben solle, bis sie ihr Gedächtnis wieder erlangt. X, deren Kultur ihr fremd ist und deren Sprache nicht versteht, kommt somit in Y und seine Eltern Obhut.
      Wird X jemals ihr Gedächtnis wieder erlangen? Würden sie trotz den vielen Barrieren sich näher kommen? Oder bleibt er weiterhin in ein seiner Klassenkameradin verliebt, die nicht die zu sein scheint, die jedem vorgibt?
      Rpg Bildersuche Hilfe: |
    • Aliya

      Das Wetter gefiel Aliya. Es war weder zu warm, doch zu wolkig. Die perfekte Temperatur den ganzen Tag sightseeing zu gehen. Dass sie endlich ihren Abschluss in der Tasche hatte und nun einige Tage damit verbringen wird, dieses neue Land zu sehen, konnte sie noch gar nicht wirklich realisieren. Sie hatte schon immer etwas von Japan gehört und in Videos gesehen, was sie durchaus neugierig gemacht hatte. Sie hatte den Wunsch irgendwann geäußert einmal in ihrem Urlaub in Japan verbringen zu wollen. Für einen Touristen vielleicht nicht das günstigste Ziel, dennoch wollte sie diese Reise einmal im Leben veranstalten. Und nun war sie hier, zwei Tage schon, und nun fuhren zum nächsten Ort. Wir würden mit anderen Touristen fahren, da die Fahrt dann durchaus günstiger sein wird. Bisher hatte Aliya viele Köstlichkeiten probieren dürfen, nur zu schade, dass sie die Sprache nicht kannte. Nicht einmal ein Wort verstand sie, doch bisher bekam sie es irgendwie hin herumzukommen, ohne ein Wort auf japanisch zu können.
      Sie saß am Fenster und starrte etwas gedankenverloren aus dem Fenster. Ihre Eltern saßen hinter ihr. Da die Fahrt noch lange dauern wird, entschloss sich Aliya ihre Augen ein wenig zu schließen.
      Als sie diese wieder öffnete, wusste sie für einen Moment nicht was sie aus den Schlaf gerissen hatte. Aliya rieb sich den restlichen Schlaf aus den Augen und sah aus dem Fenster. Es war wohl das harte Prasseln des Regens gegen ihrem Fenster. Die Blondine war überrascht von dem schnellen Wetterwechsel. Doch wie lange hatte sie geschlafen? Aliya war ein wenig besorgt, denn sie erkannte an den Bäumen, die sich im Sturm unnatürlich bogen, dass es sehr windig war. Auf ihrer Seite konnte sie nicht erkennen, dass sie auf eine sehr schmale Straße fuhren. Eigentlich war Aliya immer zuversichtlich und machte sich nie wirklich Sorgen, um ihre Sicherheit, da sie immer der Meinung ist, dass ihr nie was schreckliches passieren wird, doch in diesem Moment verspürte sie eine leichte Verunsicherung. Aliya war dabei sich zu ihren Eltern zu drehen, als jemand anfing zu schreien. Was danach passierte, konnte sie mit eigenen Worten nicht ganz beschreiben. Sie wusste nur, dass im nächsten Moment sie ein lautes Hupen wahrgenommen hatte, was sofort von einem Schlag von der Seite gefolgt wurde. Ihr wurde es augenblicklich schwarz vor den Augen. Als sie ihr Bewusstsein wieder gewann, dröhnte ihr Kopf und ihr Körper schrie vor Schmerz. Für einen Moment dachte Aliya sie hätte ihre Körperteile verloren, doch sie spürte ganz leicht, wie sie ihre Finger bewegen konnte. Es vergingen wenige Momente, bis sie ihre Umgebung richtig wahrnehmen konnte. Weiterhin prasselte der Regen auf sie, doch diese fühlten sich wie Nadelstiche an. Rauch stieg ihr in die Nase und Glassplittern bohrten sich zusätzlich noch in ihre Haut. Ich muss hier weg, kam es ihr als Gedanke, woraufhin sie versuchte aufzustehen. Doch ihr Körper schrie sie förmlich an, dass dieser sie nicht tragen konnte. Tränen kamen hoch. „Mama? Papa?“, krächzte sie, doch keine Antwort. Trotz den warnenden Signalen, die ihr Körper an sie sendete, schaffte sie es auf irgendeine Weise aus dem Bus zu kommen. Auf der Straße kroch sie ein wenig weg vom Bus, doch der Regenschauer wollte ihr keine klare Sicht geben. Somit sah sie den Straßenrand nicht und fiel den Berg runter.
      Ihr Körper der ohnehin immense Schmerzen wahrnahm, wurde hin und her geworfen. Ihr Verstand konnte all dies nicht schnell genug wahrnehmen, so hatte sie keine Chance sich an etwas festzuklammern. Im nächsten Moment fiel sie dann ins Wasser. Ihr Körper war steif, sie schmeckte Blut und sie konnte kaum sehen. Doch sie wurde von dem starken Strom des Flusses weggetrieben. Mit ihrer letzten Kraft versuchte sie ihren Kopf über Wasser zu halten, doch irgendwann stieß sie mit ihrem Kopf an etwas an und verlor ihr Bewusstsein.

      Ein Piepen Drang durch ihr Bewusstsein. Doch Aliya konnte ihre Augen nicht öffnen. Sie fühlten sich so schwer wie Blei an, genauso wie ihr restlicher Körper. So lag sie einige Momente, bis sich ihr Verstand gelegt und klarer wurde. Als sie sich etwas beruhigt hatte, machte sie Anstalt ihre Augen zu öffnen, doch diese waren wie zugeklebt. Nun fragte sie sich was geschehen war. War sie tot? Doch wie kam sie zu dieser Frage? Was war geschehen, dass sie sich fragte, ob sie tot sei? Aliya hatte keine Antwort darauf. Doch in der Dunkelheit gefangen zu sein, gefiel ihr keineswegs, daher versuchte sie weiterhin etwas bewegen zu können. Als sie dann Stimmen wahrnahm, die etwas weiter weg von ihr zu sein schienen, aber immer lauter wurden, versuchte Aliya rigoros ihre Augen zu öffnen. Zu ihrer Überraschung schaffte sie dies mit großer Mühe. Eine weiße Decke. Das war das erste, was sie zu Gesicht bekam. Als sie ihren Blick nach rechts wandte, erblickte sie ein Teil eines Fensters. Mehr nicht. Sie musste um Hilfe bitten. Anscheinend hatte jemand ihr Wunsch abgelesen, denn sie hörte wie sich eine Tür öffnete, nur leider konnte sie ihren Kopf noch nicht frei bewegen.
      Rpg Bildersuche Hilfe: |
    • Akio Asachi

      Es war ein entspannter Tag. Der letzte Tag vor den Ferien. Ein Tag, an dem alle gut gelaunt waren, an dem alle den kommenden Tagen entgegen lachten und an dem selbst die Lehrer weniger ernst waren. Die letzte Stunde ging vorbei, ein Abschlussbild drr gesammte Klasse gemacht und schließlich jeder verabschiedet. In zwei Wochen würde man sich wieder sehen. Aki verschränkte die Arme hinter dem Kopf und unterhielt sich mit einem Klassenkameraden, als er das Schulgelände verließ. "Wir sehen uns. Meld dich, wenn dir langweilig ist." Aki nickte ihm zu. Von Himari hatte er sich bereits verabschiedet. Das Wetter ließ wirklich zu wünschen übrig, dafür, dass der Tag so schön hätte sein können. Es regnete. Perfekt für Akio um am Fluss entlang zu gehen. Ein anderer Weg als der, den er sonst ging. Doch er konnte sich nicht entgehen lassen zuzusehen und zuzuhören, wie dir Tropfen auf die Wasseroberfläche prallten.
      Vermutlich hätte das ganze tatsächlich schön werden können. Wenn da nicht ein Mädchen im Fluss trieb? Ohne zu zögern ließ Akio seinen Rucksack fallen kraxelte den naturbelassenen aber nicht steilen Pfad zum Fluss hinunter und machte sich daran den Körper aus dem Fluss zu bergen. "Ach du scheiße.", murmelte er, hiefte sie den Pfad hinauf und kramte sein Handy aus dem Rucksack. Sofort war der Krankenwagen gerufen. Es dauerte nicht lange, bis beide von eben jenem eingesammt wurden. Der Tag hätte so schön werden können. Für jeden.

      Im Krankenhaus unterhielt sich Akio mit dem zuständigen Arzt. Ein bekannter der Familie. "Also... Ich schlage vor, dass die junge Dame erst einmal bei euch unter kommt. Ihr habt schließlich Platz. Wir wissen nichts von ihr... Wobei... Heute gab es einen Unfall mit einem Reisebus, auf der engen, alten Straße etwas höher am Berg. Sie sieht nicht so aus, als ob sie hier aus der Gegend kommt... Eher... Europäisch vielleicht. Oder aus den Staaten. Irgendwann wird sicher jemand kommen, der nach ihr fragt.", redete der Arzt Akio gut zu. "Ich kann sie sicher erst einmal mitnehmen, wenn sie stabil ist..." Aki zog dein Handy aus dem Rucksack und rief seine Eltern an, um sie darüber zu informieren. Natürlich hatten sie nichts dagegen. Wie könnten sie auch? Dann folgte er dem Arzt, als er das Zimmer betrat. "Sieht so aus, als ob sie langsam zu sich kommt.", stellte der Arzt fest. Fast schon neugierig sah Aki an ihm vorbei, um einen Blick auf das blindhaarige Mädchen werfen zu können. Ob sie wirklich bei dem Unfall dabei gewesen war? "Aki, lass doch bitte etwas frische Luft rein, das hilft beim wach werden." Aki nickte und folgte der Anweisung des Arztes. Dabei achtete er darauf die junge Frau nicht direkt anzusehen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Aliya

      Aliya nahm nur nebensächlich wahr, wie zwei Gestalten das Zimmer betraten. Viel mehr kreisten ihr Gedanken um die nicht vorhandenen Erinnerungen, die ihr ihre Fragen beantworten würde. Wo war sie? Wieso war sie hier? Was war passiert? Doch kein Erinnerungsfetzen wollte zu ihr kommen. Es machte ihr Angst. Nichts kam ihr in den Sinn, nur ihren Namen und Alter. Mehr nichts. Egal wie sehr sie versuchte an etwas zu erinnern, sie konnte es schlichtweg nicht. Langsam ergriff sie die Panik, ihre Gedanken rasten und ihre Verwirrung sichtlich im Gesicht zu erkennen. Als dann die Gesichter in ihr Blickfeld rutschten, beruhigte die sich. Sie würden ihr sicherlich helfen können. Wenn sie seine Kleidung ansah, würde sie darauf tippen, dass er ein Arzt war. Doch sein Gesicht war ihr fremd, seine Merkmale ihr unbekannt. Auch das was er sagte, verstand sie nicht. Sie beherrschte deren Sprache nicht. Nun doch etwas wieder verunsichert, versuchte sie sich aufzusetzen, doch ihre Arme zitterten noch ein wenig. Mit Mühe bekam sie es irgendwie hin sich hinzusetzen. Mit einem sichtlichen Fragezeichen im Gesicht sah sie die zwei Personen an, die im Raum waren. Ein älterer Herr und ein Junge, der jünger als sie zu sein schienen. Aliya sah zu, wie er das Fenster aufmachte und sofort spürte sie die frische Luft auf ihre Haut. Tief atmete sie ein. Etwas erfrischendes, welches sie minimal etwas beruhigte.
      Aliya sah den Mann an, als er mit ihr redete. Doch egal wie lange sie ihn anstarrte, sie konnte einfach nichts verstehen. Er schien ihre Ratlosigkeit zu bemerken, denn er machte Handbewegungen, die sie selbst immer noch nicht verstehen konnte. Entschuldigend blickte sie an. Auch sie würde sich gerne mit ihm kommunizieren, doch ihr war bewusst, dass sie nichts erreichen wird. Etwas frustriert biss sie sich auf die Lippe, ehe sie diese aufeinander presste. Sie konnte nur ihre Schultern zucken. Auch der Mann schien zu erkennen, dass er mit seiner Handlung nicht viel erreichen kann, denn Aliya konnte ihn leider nicht verstehen. Verloren sah sie zwischen den Menschen hin und her.

      Rpg Bildersuche Hilfe: |
    • Aiko Asachi

      Aki drehte sich nun zu der jungen Frau um und lächelte erleichtert, als sie es geschafft hatte sich aufzusetzen. "Nun. Es sieht alles erst einmal schlimmer aus als es ist.", fing der Arzt an zu erklären. "Sie hat Prellungen, allerdings ist nichts gebrochen. Und falls sie bei dem Unfall beteiligt war grenzt es fast schon an ein Wunder, wenn man bedenkt wo du sie gefunden hast." Er ssh kurz Aki an, dann Aliya. Der Arzt atmete lang gezogen aus, als er ihre Ratlosigkeit sah. "Ich schätze sie spricht kein Wort japanisch. Aki, versuch du es mal auf englisch. Du bist ja vermutlich fitter als ich." Etwas überfordert sah Aki den bekannten der Familie an. Aki war sicherlich einiges, aber nicht besonders begabt eas Englisch anging. Lesen, schreiben und verstehen ging zwar gut, aber seine Aussprache ließ einiges zu wünschen übrig. "Es wäre gut wenn du sie fragen könntest wie sie heißt, woher sie kommt und was passiert ist. Und ob sie alleine hier ist oder Angehörige dabei sind." Erwartungsvoll sah der Arzt zu Aki welcher langsam nickte. "Eh...", began Aki zögerlich, während er den Satz in seinem Kopf zusammen bastelte. "So... Eh... Your name?", fragte er schließlich eher schlecht als recht. Dann zeigte er auf den Arzt. "Tsuba Miamoto", versuche er der blonden Frau den Arzt vorzustellen. "Aiko Asachi.", sagte er, als er auf sich zeigte. Und nun hoffte er, dass sie verstand das um Namen ging und zeigte vorsichtig auf sie, auch wenn es eventuell unhöflich wirkte. Doch Aki wusste sich nicht anders zu helfen. Gespannt sah er zu ihr um ihre Reaktion zu sehen. "Wenn du mehr weißt kannst du ihr beibringen, dass sie mit dir geht fürs erste." Miamoto drückte Aki sein Klemmbrett in die Hand, auf dem er alles, was er herausfinden konnte notieren sollte und verließ eilig den Raum, als sein Pieper los ging. Etwas verzweifelt sah Aki ihm hinterher. Wie sollte er das bitte anstellen?
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Aliya

      Aliya sah den Junge an, als wäre er ein Alien. Sie verstand für einen Moment nicht, was er ihr sagen wollte, obwohl sie ihn verstanden hatte. Trotz Akzent und holprige Aussprache. Nach und nach nannte er Dinge, die wohl Namen zu sein schienen. Aliya brauchte eine Weile bis ihr Verstand hinterher kam und sie sich räusperte. Ihr Hals war trocken und es fühlte sich ein wenig unangenehm zu sprechen, doch immerhin wollte sie ihm ihr Namen verraten. „Aliya“, antwortete sie ihm leise. An ihren Nachnamen konnte sie sich nicht erinnern, was ihr doch große Sorge bereitete. Doch der Abgang des älteren
      Herren, lenkte sie ab. Er schien dem Jungen etwas übergeben zu haben, denn es dauerte nicht lange, bis er aus dem Raum ging. Nun mit dem Jungen alleine, der zu einem gewissen Grad die Sprache wie sie sprechen konnte, wusste Aliya nicht so recht was sie mit sich selbst anstellen soll. Sie wusste, dass er sie schlecht verstehen wird, wenn sie versuchen würde mit ihm zu sprechen, doch hatte sie wirklich keine andere Wahl? „Wo bin ich?“, fragte sie ihn dann langsam und hoffte, dass er ihre Frage ansatzweise verstand. Aliya versuchte ihre Finger ein wenig zu bewegen. Ein wenig steif, doch besser als sie es erwartet hatte. Auch ihre Zehen schien es nicht anders zu ergehen. Ein wenig erleichtert, dass es ihr wohl doch etwas besser ging als sie erwartet hatte, schloss sie für einen Moment ihre Augen.
      Rpg Bildersuche Hilfe: |
    • Akio Asachi

      Aki sah Aliya vorsichtig an, selbst verunsichert von der Situation. Kurz schrieb er das auf, was scheinbar ihr Name war. Er hob kurz den Finger, legte das Klemmbrett und den Stift auf die Fensterbank und ging zum Waschbecken im Raum, wo er einen Pappbecher aus dem Spender zog und ihn mit Wasser füllte. Mit diesem ging er zurück zu dem Krankenbett und sah sie erstaunt über die nächsten Wörter an. "Eh..." Er hielt ihr den Becher hin, wobei er sich unsicher war, ob sie tatsächlich etwas halten konnte. Es dauerte etwas, bis er sich sicher war, was Aliya gefragt hatte. Dann nannte er ihr den Namen des Dorfes (mir fällt keiner ein aaah) und achtete darauf ihn langsam und deutlich auszusprechen. "In Japan.", fügte er hinzu und notierte sicherheitshalber ihre Frage und seine Antwort. Wer weiß wie wichtig es werden würde was sie da fragte. Müsste sie nicht eigentlich wissen, wo sie war? Mit wahrscheinlich unglaublich vielen Fehlern in der Aussprache fragte Aki schließlich "Bist du alleine hier?" und betrachtete sie für einen weiteren Augenblick. Er mochte sich garnicht vorstellen, was sie auf dem Berg erlebt hatte und was genau passiert war das sie bei ihm am Fuß des Berges im Fluss gelandet war. Nichts, was er irgendwem wünschte.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Aliya

      Aliya betrachtete den blondierten Junge, der seinen Finger gehoben hatte und sich in Richtung Waschbecken bewegte. Aliya hatte gar nicht bemerkt, dass sich dort Pappbecher befanden. Aliya erfuhr sogleich was er damit vorhatte. Da er nun vor ihr stand, versuchte Aliya ihre Finger bewegen. Sie fühlten sich etwas steif an und ihre Finger schienen etwas zu brennen, was wohl an den Wunden an ihren Fingern lag und die Schnitte, die sich mittlerweile etwas verheilt habe. Doch sobald sie wohl etwas gröber anfassen würden, würden sich diese Wunden wohl öffnen. Sie musste daher vorsichtig sein. Sicherlich war ihr Körper voller Schnittwunden, so nahm sie es jedenfalls an, denn ihre Arme waren ebenso von viele von ihnen übersäht. Vorsichtig nahm Aliya das Becher näher an sich und nahm einen Schluck daraus. Es erfrischte ihre Kehle, die sich etwas trocken angefühlt hatten, als hätte sie seit Tagen nichts getrunken. Wie lange sie hier wohl gelegen hatte?
      Aliya Blick wanderte zum Jungen hoch, der ihr ihre Frage beantwortete, doch der Name sagte ihr nichts, genauso wenig was danach folgte. Das Wort Japan hatte sie gehört, doch sie konnte nicht auf einer Karte das Land zuordnen. Es lag ihr praktisch auf der Zunge, doch es wollte ihr nicht in den Sinn kommen. Frustriert sah sie in den Becher. Das Zimmer kam ihr plötzlich sehr beengend vor und ein Klos bildet sich in ihrem Hals.

      Aliya wandte ihren Blick wieder auf den Jungen, als er ihr erneut eine Frage stellte. Sie neigte leicht den Kopf und fing an zu denken. Doch als ihr nichts einfallen wollte, zuckte sie mit den Schultern. „Ich weiß es nicht“, gab sie offen zu. „Ich weiß vieles nicht“, murmelte sie dann und starrte wieder ins Wasser. Sie wusste nicht mit ihr anzufangen.
      Rpg Bildersuche Hilfe: |
    • Akio Asachi

      Aki sah die Blondhaarige verwundert an. "Du weißt vieles nicht?", wiederholte er vorsichtig und setzte sich auf den Stuhl, der neben dem Krankenbett stand. Auf dem Klemmbrett schrieb er genau das auf. "Du weißt vieles nicht... Was weißt du denn? Etwas über dich? Das würde sicher helfen...", versuchte er ihr zu erklären, wobei er die Frage relativ schleppend hervor brachte. Flüssige Aussprache hörte sich anders an. Akio zog den kleinen Tisch auf Rollen ganz nah an das Bett, sodass Aliya ihn hoffentlich erreichen würde, wenn sie den Becher wieder abstellen wollte. "Wie fühlst du dich? Ich habe dich bei uns aus dem Fluss gefischt und dich her gebracht...", fing Akio schließlich an. "Herr Miamoto... Der Arzt. Wenn es dir besser geht... Er hält es für eine gute Idee, wenn zu mir und meinen Eltern kommst, wenn es dir besser geht." Aki stutzte. Dann lachte er etwas peinlich berührt. "Das... Klingt wahrscheinlich seltsam... Ehm... Du kannst nicht hier bleiben bis dich jemand findet und deswegen..." Aki rang um Worte und sah nachdenklich an die Decke. "Meine Eltern werden nachher her kommen, damit sie nicht ganz fremd sind..." Aki hatte keine Ahnung, wie er das einer fremden am besten erklären sollte. Schließlich geschah es nicht jeden Tag, dass man im Ausland einen Unfall erlebt und auf einmal in eine Familie kommen soll, während man weder weiß wo man ist, noch wohin man gehört. Aki versuchte das ganze Gespräch mit zu schreiben, wie es vom zuständigen Arzt gewünscht war.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Aliya

      Aliya rang mit sich, als er ihr die Frage stellte. Je mehr sie sich die Fragen stellte, desto weniger Antworten hatte sie. Sie hatte sich vieles gestellt, doch ihr wollte nichts in den Sinn kommen, was sie mehr und mehr beunruhigte. Sie hoffte sich, dass sie in diesem Gespräch etwas mehr über sich herausfinden kann. Vielleicht würde ihr etwas einfallen. Angestrengt hörte sie dem Jungen zu. Sie konnte nicht jedes Wort verstehen und vieles erriet sie, doch im groben und ganze hatte sie ihn verstand. So kam es ihr jedenfalls vor. Dass sie zu ihm kommen wird, kam ihr etwas eigenartig vor, doch sie bezweifelte, dass sie hier so lange bleiben konnte, bis jemand sie abholte. Sie wusste ja nicht einmal wer sie abholen sollte. Ihr war es eigentlich unwohl einen Fremden zu folgen, denn wer wusste schon was mit ihr Geschenke konnte, doch wenn der Arzt sagte, dass sie ihm folgen sollte, hoffte sie dass ihr nichts passieren wird. Aliya wusste nicht einmal was sie mit sich selbst anstellen sollte. Sie nickte dem Jungen nach einer Weile dankend zu und legte den Becher zur Seite mit langsamen Bewegungen. „Ich weiß nur meinen Namen“, gab sie dann schlussendlich zu und sah ihn verunsichert an. Das nun laut auszusprechen hatte nun ein ganz anderes Gewicht auf sie, als es in ihrem Kopf herumschwirren zu lassen. Sie biss sich auf die Zähne und sah mit zusammen gezogenen Augenbrauen auf ihre Hände. Langsam stieg das Brennen in ihr Gesicht, schlussendlich dann in ihre Augen. Sie redete sich zwar ein nicht anzufangen mit weinen, jedoch drohten Tränen sich in ihre Augen zu sammeln.
      Rpg Bildersuche Hilfe: |
    • Akio Asachi

      Er sah die junge Frau verwundert an. "Garnichts?", wiederholte er und nickte langsam. Den Satz schrieb er auf japanisch für den Arzt mit auf. Der junge Mann sah, dass es der Fremden mit der Erkenntnis, dass sie nichts wusste natürlich nicht gut ging. Etwas verloren beobachtete er sie etwas und war sich unschlüssig, was er nun machen sollte. Schließlich kannten sie sich kaum. Er entschied sich dafür eine Hand an ihren Arm zu legen, diesen vorsichtig zu streicheln und leise "Das wird sicher wieder" zu sagen. Wobei er von dem allem keine Ahnung hatte. Könnte das alles besser werden? Bestimmt.
      Akio legte das Klemmbrett auf die Fensterbank und sah zur Tür, als diese auf ging. Der Arzt und seine Eltern betraten das Zimmer. Er winkte ihnen sacht zu und begrüßte sie schließlich. "Konntest du etwas herausfinden?", erkundigte sich der Arzt direkt. Akio holte das Klemmbrett und hielt es ihm entgegen. Dann schüttelte er leicht den Kopf. "Außer ihren Namen... nichts. Sie sagt, dass sie nichts weiß.", erklärte er dem Arzt auf japanisch. Dieser nickte nur. "Nun gut." Er stellte sich vor das Krankenbett und sah Aliya an. "Es sieht aus, als ob sie unter einer Amnesie leidet. Vermutlich durch ihre Umstände verursacht. Die Polizei bearbeitet den Fall des Unfalls gerade. Dann wird sich hoffentlich zeigen, ob sie zu den Opfern gehört." Zwar sah der Arzt die Frau an, jedoch war jedes Wort an Akio und seine Eltern gerichtet. Schließlich verstand die verletzte Frau ihn nicht. "Akio...", sagte er leise und forderte ihn dann auf das ganze Aliya näher zu bringen. "Eh-" Akio ging näher zu ihrem Bett. "Also... Herr Miamoto sagt, dass du eine Amnesie hast und deswegen alles vergessen hast, Wahrscheinlich durch deinen Sturz...", versuchte er der Frau zu erklären und hoffte, dass er die richtigen Worte gefunden hatte.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Aliya

      Nun doch bedrückt, schüttelte sie nur den Kopf, als der Junge nicht zu glauben schien, dass sie sich an nichts mehr erinnern konnte. Es stimmte sie durchaus traurig, doch leider musste sie es sich eingestehen. So sah sie mit traurigen Augen zu, wie er etwas auf einem Stück Papier schrieb. Natürlich fragte sie sich, was er sich genau niederschrieb, doch es schien etwas Wichtiges zu sein. Sie lächelte ihn nur gepresst an, als er versuchte sie zu trösten. Es war lieb von ihm gemeint, doch trotzdem spürte sie eine gewisse Last auf sich. Wer wollte denn gern ihre Erinnerungen nicht mehr besitzen? Jeder hatte wahrscheinlich Erinnerungen, die er gerne vergessen würde, doch gänzlich sie zu verlieren, war dann doch nicht in ihrem Sinn.
      Aliya ließ ihren Blick zur Seite schwenken, als sie hört, wie sich die Tür öffnete. Der Arzt von vorhin und weitere zwei fremde Gestalten betraten den Raum. Ob diese die Eltern von dem Jungen waren? Sie erinnerte sich, das sie vorerst bei ihm leben wird, bis sich alles gelegt hatte. Eine andere Wahl hatte sie nicht. Doch wenn sie die Erwachsenen do ansah, kamen sie ihr nicht gefährlich vor. Im Gegenteil: sehr harmlos. Natürlich konnte das Aussehen jeden Täuschen, doch
      Aliya glaubte daran, dass ihr Bauchgefühl ihr das richtige vermittelte.
      Aufmerksam schaute sie zwischen den sprechenden Personen hin und her, versuchte zu verstehen was sie dort sagten, doch sie beherrschte ihre Sprache nicht. Also verstand Aliya nichts von dem, was sie dort sagten. Ein wenig hoffnungslos sah sie dann schlussendlich den Jungen an, der der einzige hier zu sein schien, der mit ihr kommunizieren konnte. Sie hing an seinen Lippen, als könnte sie sonst die Wörter verpassen. Amnesie. Daran hatte sie auch gedacht, doch es nun direkt zu hören, schockierte sie doch ein wenig. Es schien mit ihr etwas passiert zu sein, sodass sie diese Amnesie sich zugezogen hatte. Ein Sturz? Ein Traumata? Wohl eher ein Sturz, wenn sie sich nun ihre körperliche Verfassung betrachtete. „Wie lange kann ich mich damit rechnen, dass ich meine Erinnerungen wieder habe?“, fragte sie den Jungen ein wenig hoffnungsvoll. Ob jemand auf sie wartete? Aliya wollte nun endlich ihre eigene Geschichte kennen und sich nicht mit sämtlichen Fragen auseinandersetzen.
      Rpg Bildersuche Hilfe: |
    • Akio Asachi

      Aki drehte sich zu dem Arzt um, der bei seinen Eltern stand. "Herr Miamoto... Sie fragt, wie lange es dauern wird bis sie sich wieder erinnern kann." Der Arzt sah zu der Frau und lächelte seicht. Eine unbehagliche Stille legte sich in den Raum. "Das... Wird sich zeigen. Einige bekommen ihr Gedächtnis nach einigen Stunden wieder... Andere nicht." Er trat zu Aki und legte ihm eine Hand auf seine Schulter. "Es... Tut mir leid das du ihr das beibringen musst. Aber du machst das gut Akio. Und... Sieh es als deine erste Berufserfahrung.", versuchte er den jungen Mann etwas aufzumuntern und ihm Mut zuzusprechen. Akio nickte langsam und sah wieder zu Aliya. "Herr Miamoto sagt, dass sich das noch nicht genau sagen lässt. Einige bekommen ihr Gedächtnis nach einigen Stunden wieder, andere...", Aki biss die Zähne zusammen. Konnte er wirklich so plump sagen, dass andere ihr Gedächtnis nicht wieder bekommen? "Andere nicht.", sagte er schließlich leise und merkte, wie schockiert er selbst über die Nachricht war. Sofort merkte er die Hand seiner Mutter auf seiner Schulter, die ein warmes Lächeln trug. "Du machst das gut Aki.", sagte sie leise und drückte seine Schulter kurz.
      "Erzähl ihr, dass es einen Unfall gab. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie daran beteiligt war ist... Praktisch unschlagbar. Es spricht alles dafür.", forderte der Arzt den jungen auf. Akio nickte vorsichtig. "Es... Gab einen Unfall mit einem Reisebus auf dem Berg. Herr Miamoto vermutet, dass du... Naja... Daran beteiligt warst. Und wenn das Stimmt bist du tief gefallen, bis du in unserem Fluss gelandet bist." Akio kämpfte darum mit seiner Stimme konstant zu bleiben, er merkte, dass es ihm allein bei der Vorstellung was sie durch gemacht haben musste nicht gut ging und hatte Angst ihr etwas falsches zu sagen. Doch vermutlich war es richtig, dass sie davon erfuhr.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Neu

      Aliya

      Aliya sah zu, wie der Junge dem Arzt ihre Frage übersetzte. Sie würde lügen, wenn sie nun behaupten würde, dass sie keine Angst hatte. Denn das hatte sie allemale. Was, wenn sie niemals ihr Gedächtnis bekommen werden? Würde sie hier stecken bleiben? Was war mit ihren Eltern, dessen Gesichter sie nicht kannte? Ein ungutes Gefühl machte sich in ihrem Bauch breit und sie wurde langsam nervös, da sie keins der Wörter verstand, die der Arzt zu dem Jungen sprach. Mit aufeinander gepressten Lippen sah sie ihn dann an, als er anfing mit ihr zu sprechen. Trotzdem es starken Akzent und kleine grammatikalischen Fehlern, verstand sie nur zu gut was er zu ihr sagte und ihr mitteilen wollte. Sie krallte, trotz dem Brennen, sich an die Bettdecke und starrte sie ebenso an. Sie musste sich beherrschen, nicht anzufangen zu weinen. Den Menschen um sie herum, die sie nicht kannte, wollte sie solch ein Bild nicht geben. Viel zu sehr war es ihr unangenehm.
      Aliya sah hoch, als der Junge wieder zu Worte kam. Ein Unfall? Das würde ihre Verletzungen erklären, so hatte sie auch vorhin den Gedanken gehabt. Aber das nun zu Ohren zu bekommen, traf sie anders. Dennoch wusste Aliya nicht so recht was sie damit anfangen sollte. Sie war vielleicht in einem Unfall verwickelt worden, doch da sie sich an nichts erinnern konnte, brachte ihr diese Information nicht allzu weit. „Und nun?“, fragte sie ihn nun unsicher.
      Rpg Bildersuche Hilfe: |