Struggle of Honour [Fury & Sohira]

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    • Struggle of Honour [Fury & Sohira]





      Es war ein sonniger aber dennoch kühler Morgen gewesen als Alexis auf einem der Berghügel kurz vor Palm City zum Stehen kam. Sie konnte gar nicht mehr sagen wie lange sie eigentlich unterwegs gewesen war. Von London hierher zu kommen war schon ein großes Stück und wie oft sie a unterwegs für Pausen oder Übernachtungen angehalten hatte, konnte sie auch nicht mehr wirklich sagen. Irgendwann hatte Lexi aufgehört mitzuzählen, da es keinen Sinn mehr machte. Sie brauchte ihre Konzentration für andere Dinge. Dennoch konnte sie stolz von sich selbst aus sagen, dass sie es endlich in die Stadt geschafft hatte. Auch mit ihrem Wagen gab es keinerlei Probleme. Wieso denn auch? Schließlich hatte sie vorher noch alles kontrolliert gehabt. Jedoch hatte sieein anderes Problem gehabt: den Wagen, welchen sie mit einem Anhänger hinterherschleppte, war dafür das komplette Gegenteil zu Ihrem gewesen. Die Karroserie war komplett hinüber und auch der Motorbereich gehörte komplett erneuert. Alexis hatte zwar in ihrer Heimat schon etwas angefangen gehabt darin einige Dinge neu einzubauen, doch brauchte sie noch bestimmte Teile, welche man hörte gut in Palm City zu erhalten, was auch einer der Gründe dafür war überhaupt hierher zu kommen. Laut ihren Informationen, welche sie unterwegs aufgeschnappt hatte, gab es hier auch eine kleine Werkstatt, in welche sie vielleicht den Wagen abstellen und daran schrauben konnte aber sie bekam auch die Information, dass der Mechaniker dort nicht gerade der Freundlichste war, was ihr aber eher weniger Sorgen bereitete. Alexis war schon immer einer der Menschen gewesen, die gut mit anderen auskam. Sie war stets freundlich und hilfsbereit, respektierte aber auch die anderen, wenn sie in Ruhe gelassen werden wollten. Sie war noch nie aufdringlich geworden. Schließlich waren Probleme gerade das Letzte was sie brauchte. Die blondhaarige hatte schon genug hinter sich gehabt. Die Meisten wären an ihrer Geschichte sicher zerbrochen aber sie wollte der Welt nicht zeigen, wie schnell man sie auf den Boden bringen konnte. Dafür war Alexis auch nicht die Person. Sie war lieber die Frau, welche stets aufstand, egal wie weit das Leben sie versuchte nach unten zu drängen.
      Ohne noch groß in Gedanken versunken zu bleiben, stieg sie wieder in den Wagen, startete den Motor und blickte nochmals kurz aufs Navigationsgerät, welches ihr anzeigte in etwa noch 10min zu der Werkstatt zu brauchen. Der Mann, der ihr diese Informationen gegeben hatte, war wirklich freundlich gewesen und ohne, dass sie fragen musste, überreichte er ihr noch einen kleinen Zettel mit der Adresse von dieser drauf. Daher war der Rest nur mehr ein Kinderspiel gewesen diese zu finden. Noch einmal warf sie einen Blick auf den Seitenspiegel und Rückspiegel, bevor sie sich zurück auf die Straße aufmachte und weiterfuhr. Der Verkehr war wirklich flüssig gewesen und es waren überraschenderweise gar nicht soviel Autos unterwegs. Eigentlich hat sie immer gehört gehabt, dass es hier untertags recht dicht war und auch viele Stau's vorhanden waren aber heute schien sie wohl ein Glückstag zu haben, weshalb sie, wie gesagt, in knapp 10min auch bei der besagten Werkstatt ankam. Aber vielleicht war es auch einfach deswegen, weil es doch etwas außerhalb der Stadt lag.
      Als sie den Wagen davor parkte und ausstieg, war sie sich nicht sicher gewesen ob diese Adresse auch wirklich stimmte. Es sah von außen ziemlich verlassen aus und auch als sie zur Türe ging und dort anklopfte aber niemand reagierte, glaubte sie langsam, dass diese schon lange verlassen war. "Na toll und was jetzt?" murmelte sie leise zu sich selbst. Eigentlich hatte sie gehofft gehabt hier unter zu kommen aber wie es schien, müsste sie sich wohl doch was anderes suchen. Daher begab sie sich zurück zum Wagen, holte ihr Handy aus der Tasche und suchte im Internet nach einer anderen Werkstatt aber jede andere hatte in der Nähe keine Unterkunft gehabt und somit müsste sie ständig hin und her fahren. Genau etwas was sie eigentlich vermeiden wollte. Mit einem Seufzen ließ sie das Handy sinken und probierte es erneut an der Türe doch wieder meldete sich niemand auf ihr Klopfen.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • "So ein verfluchter Dreck !!" Fluchte Johnny lautstark durch seine Werkstatt. Auf der Bühne hatte Johnny gerade einen 69er Chevrolet Camaro SS, ein wahrer Klassiker unter den Muscle Cars. Diesen sollte er für einen seiner Kunden auf Herz und Nieren prüfen. Der Camaro sollte ein Geburtstagsgeschenk für den Sohn werden, da dieser in 6 Monaten 18 wird. Johnny kannte den Vater bereits aus alten Racer Zeiten, bereits früh in der Jugend fuhren Beide bereits unzählige Rennen gegeneinander. Doch mit der Zeit wird man halt älter und manchmal auch ein wenig reifer. Auch er hatte bereits längst mit dem Rennen fahren aufgehört. Die Karosserie des Camaro war ziemlich gut in Schuss gewesen, halt nur die üblichen Kleinigkeiten des Alltags aber immerhin keine größeren Durchrostungen. Selbst der Lack war noch in einem recht guten Zustand gewesen. Nur der alte V8 Motor machte Johnny ziemlich viel Kopfzerbrechen. Dieser lief ziemlich unrund und auch fehlte es dem 5,7 Liter V8 Small Block eindeutig an Leistung und Vortrieb. Das hatte Johnny bereits bei einer ersten Probefahrt gespürt. Doch bereits die erste Diagnose lies nichts gutes vermuten. Ein Zylinderkopf war defekt gewesen, so das gleich zwei der vier Zylinder keine Kompression mehr hatten. Das würde auf jeden Fall schon mal den sehr unrunden Lauf und die mangelnde Leistung erklären. Johnny hoffte inständig das es sich dabei blos um eine defekte Zylinderkopfdichtung handelte und nicht noch um einen defekten Zylinderkopf. Das würde den Preis für eine Instandsetzung nur noch mehr in die Höhe treiben. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug glich der Motorraum dem einer Ölsardine. Es gab wirklich keine einzige Stelle an der sich im Motorraum kein Öl befand. Da Johnnyauf Grund des defekten Zylinderkopfes eh den Motor komplett ausbauen musste, würde er im Zuge dessen auch gleich sämtliche Dichtungen und Simmerringe ersetzen. Nach einer ersten Bestandsaufnahme nahm Johnny sein Handy in die Hand und wählte die Nummer seines guten Freundes und ehemaligen Rivalen. Er erklärte ihm die einzelnen Fakten und gab zu verstehen das die Reparatur mehrere tausend Dollar kosten würde. Lange musste Johnny nicht auf eine Antwort warten, bis sein Freund zusagte. Als Johnny dan später auflegte und sich im selben Augenblick eigentlich eine Zigarette anzünden wollte, konnte er plötzlich zweich Scheinwerfer sehen die auf seinen Grundstück halt gemacht hatten. Seine Werkstatt befand sich etwas weiter hinten, hinter dem Wohnhaus. Wodurch er immer einen guten Überblick darüber hatte wer momentan sein Grundstück betrat oder es verlies. In aller Ruhe zündete Johnny seine Zigarette an und beobachtete die Situation aus sicherer Entfernung. Den von Außen konnte man Johnnys Werkstat unmöglich sehen und gleich gar nicht wenn es bereits so spät am Abend gewesen ist. Instinktiv griff der ehemalige Rennfahrer nach seiner Pistole, welche er stehts in seiner Nähe legte. Immerhin hatte auch Johnny einige Feinde da Draußen, er war also nur Vorsichtig gewesen. Mit behutsamen Schritten ging der Mechaniker durch sein Haus an der Vordertür. Wo bereits eine junge Frau wartete. Johnny wusste nicht wer sie ist und es war ihm eigentlich auch ziemlich egal. Einen kleinen Spalt öffnete er die Tür und sprach mit sehr brummiger Stimme zu der Fremden Frau vor seinem Haus. "Verflucht, was willst du ? Hast du schon mal auf die Uhr geguckt wie spät es ist ?" Motzte Johnny sie recht mürrisch an. Dabei konnte er allerding einen Blick auf das Gespann etwas weiter hinten erhaschen. noch bevor die Frau wirklich antworten konnte fuhr Johnny gleich fort. "Oh man, dein verfluchter ernst ?! Sieh zu das du diesen Schrotthaufen von meinen Grundstück entfernst, sonst rufe ich die Bullen." Sprach Johnny ziemlich verärgert. Unangemeldeten besuch konnte er einfach nicht leiden und schon gar nicht von irgendwelchen jungen möchtegern Fahrern, die Aufgrund ihres gefährlichen Halbwissens ihre Karre ruiniert haben. Johnny konnte zwar durch die Abdeckung das Auto selbst nicht sehen, doch er konnte sich sehr gut vorstellen was die junge Frau von ihm wollte. Und da war sie nicht die erste gewesen die deswegen seine Werkstatt aufsuchte. Doch wie Johnny nun einmal so war, suchte er sich stehts selbst seine potenziellen Kunden aus. Und da machte er für wirklich Niemanden eine Ausnahme, Geld spielte für ihn dabei überhaupt keine Rolle.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"
    • "Was mache ich denn jetzt?" sprach sie eher mehr zu sich selbst als zu jemand anderes. Wie denn auch? Außer ihr war hier doch keine Menschenseele noch gewesen und viele Auto's fuhren um diese Uhrzeit ja auch nicht gerade vorbei. Sich hier in der Gegend eine Bleibe zu suchen wo sie schlafen könnte, war auch nicht gerade in ihren Augen sicher gewesen. Klar, den Wagen der abgedeckt auf dem Anhänger stand, könnte zwar keiner klauen, da dieser so gut möglich auf ihre Weise abgesichert war aber dennoch wollte sie es auch nicht gerade herausfordern. Hatte der Typ, der sie darauf aufmerksam gemacht hat, nicht gesagt, dass er bestimmt da sein würde? Warum machte dann keiner auf? Oder war es noch viel zu früh gewesen? "Wenn er kein Morgenmensch ist, würde es mich nicht wundern" meinte sie dann noch auf eine sarkastisch Weise und wollte sich gleich schon zurück zu ihrem Wagen aufmachen um sich was Neues zu überlegen als plötzlich jemand die Türe zu dem Gebäude aufmachte und ein großer Mann, geschätzte Meinung mit 2 Wochebart mit langen Haaren und Zigarettengeruch vor ihr erschien. Selbst sein Ton war nicht gerade der Freundlichste gewesen aber wie denn auch? Es war ja nicht die übliche Zeit um jemanden aus dem Bett zu scheuchen, daher konnte Alexis es ihm gar nicht übel nehmen.
      Gerade als die blondhaarige dabei war ihre Situation zu erklären, sprach der Mann vor ihr schon weiter und machte eine Bemerkung auf den Wagen welcher sich auf ihren Anhänger befand: Schrotthaufen. War das wirklich sein Ernst gewesen? Er kannte sie doch gar nicht und auch wenn der Wagen nicht gerade im besten Zustand war....es war definitiv kein Schrotthaufen gewesen. Alexis investierte jede freie Minute in den Wagen um diesen zu reparieren. Alleine schon wegen ihres Bruders willen aber was verstand der Mann vor ihr schon?
      "Entschuldigen Sie für die Störung" Alexis versuchte trotz seiner unhöfflichen Art freundlich und respektvoll zu bleiben um ihre Situation wenigstens zu erklären warum sie so früh schon an seine Türe klopfte. "Ich weiß, es ist noch recht früh aber ein Mann namens Michael meinte, dass ich jederzeit zu Ihnen kommen könnte" dabei zeigte sie ihm den Zettel, welchen sie erhalten hatte mit seiner Handschrift. Auf dem war auch noch oben links der Name seines Dinners drauf gewesen um zu zeigen, dass sie auch nicht lügte. "Mein Name ist Alexis und ich bin hier um nach einer Werkstatt zu finden der ich vertrauen kann. Er meinte dabei, dass Sie dafür der beste Mann sein würden. Ich möchte Sie nicht darum bitten diesen.....Schrotthaufen" kurz hielt sie inne während sie auf den Wagen auf den Anhänger deutete" zu reparieren. Ich würde mich selbstverständlich selbst darum kümmern" versuchte sie ihre Situation dem Mann vor sich verständlich zu machen aber so wie er immernoch dreinsah glaubte sie nicht, dass er darauf eingehen wird. "Ich brauche nur ein paar Ersatzteile....mehr nicht" sprach sie weiter. "Ich bitte nicht um Ihre Hilfe bei dem Wagen. Nur einen Ort wo ich diesen reparieren kann. Und sobald das erledigt ist, verschwinde ich auch wieder" vielleicht hatte sie ja so die Chance eine Möglichkeit bei ihm Unterschlupf zu bekommen, wenn er wüsste, dass sie auch bald wieder verschwinden würde?


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Mit skeptischen Blick nahm Johnny den Zettel selbst in die Hand. Er brauchte nicht wirklich lang um zu bestätigen das dieser tatsächlich von Michael stammte, diese schreckliche Handschrift zusammen mit den ganzen Rechtschreibfehlern würde Johnny überall wieder erkennen. "Michael, du verfluchter Mistkerl." Knurrte Johnny leise vor sich her. Michael war ebenfalls ein guter Kumpel für Johnny aus früheren Tagen gewesen. Zusammen hatten die Beiden ziemlich viel erlebt auf der Straße. Doch hierbei ging es um weit mehr als nur einen einfachen Gefallen unter Freunden. Den Johnny stand tatsächlich noch in der Schuld von Michael. Und diese Schuld galt es jetzt endlich nach fast 20 Jahren zu begleichen. Den vor genau fast 20 Jahren gab es ein riesiges illegales Nachtrennen in Palm City. Niemand weiß noch genau wie viele Fahrer wirklich daran teilgenommen hatten, doch es mussten hunderte gewesen sein. Und irgendwie drangen diese Informationen bis zu Polizei durch, welche gerade in Palm City für ihr hartes durchgreifen bekannt war. Unmittelbar nach dem Rennen gab es ein riesiges Polizeiaufgebot und als Johnny gerade die Flucht antreten wollte rammte ihn einer dieser gepanzerten Rhinos von der Straße. An den Rest konnte sich Johnny allerding nur noch etwas schwammig erinnern. Der Crash war so heftig das Johnny sofort bewusstlos wurde, als er Stunden später aufwachte fand er sich bei Michael wieder. Dieser hatte ihn in mitten des riesigen Chaos aus dem Auto geschleppt und in Sicherheit gebracht. Das vergaß Johnny nie in seinem Leben. Als Johnny so in seinen alten Erinnerungen schwelgte ging sein prüfender Blick erneut auf die junge Frau vor ihn. "Sag mal, fährt Michael immer noch seinen alten 71er Plymouth Cuda 340 ?" Michael liebte dieses Auto, vermutlich sogar mehr als seine eigene Frau. Danach seufzte Johnny ein wenig vor sich her, er hatte einfach keine Wahl. "Okey, okey stelle deinen Schrotthaufen einfach dort hinten neben die Werkstatt. Wenn du willst kann ich mir das Morgen mal kurz anschauen. Die Hebebühne kannst du allerdings noch nicht nutzen, da steht aktuell ein wichtiges Kundenfahrzeug drauf, welches ich zuerst fertig machen muss. Hast du den schon eine Unterkunft für die Nacht ?" Wieder seufzte Johnny etwas vor sich her. "Ach was solls, vermutlich hast du das eh nicht. Wenn du willst kannst du oben das zweite Schlafzimmer beziehen. Morgen kann ich dich ja ein wenig rum führen. Aber eines will ich gleich zu Begin an klar stellen, der hintere Teil der Werkstatt ist absolut tapu und das ist mein voller Ernst. Und bilde dir ja nichts ein, wenn du nicht so einen guten Draht zu Michael hättest, dann hätte ich dich schon längst vom Grundstück gejagt." Anschließend legte Johnny seine Pistole weg und öffnete die Tür ganz, so das die Frau eintreten konnte. "Wie heißt du eigentlich ? Ist ganz schön mutig von dir so ganz allein als Frau in der Nacht durch die Wüste zufahren und an fremde Türen zuklopfen. Glaub mir hier draußen gibt es ganz schön viele durchgeknallte Spinner."

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    • Michael sagte ihr schon, dass sie mit dem Zettel vermutlich bei ihm weiterkommen würde anstatt einfach so blindauf loszufahren, da er kein Vertrauen in irgendjemanden setzt, die plötzlich einfach so vor seiner Türe erscheint und meint eine Werkstatt zu suchen. Und genau so kam es auch als sie sein Gemurmel wahrnahm. Dennoch sagte er ihr aber auch, dass sein Kumpel keine andere Wahl haben wird und das sie auf seine Worte vertrauen solle.
      Was war zwischen den beiden, dass der Mann vor ihr vermutlich sie nicht einfach wegschicken konnte? Eigentlich wollte sie damit nicht bezwecken, dass er vielleicht damit dem anderen was schuldig war und somit gezwungen wurde sie aufzunehmen. Jemanden zu Last fallen war das Letzte was Alexis wollte. Michael meinte, dass sie sich keine Sorgen zu machen bräuchte aber dafür war sie einfach ein zu gutherziger Mensch. Andere sagten ihr schon, dass es der blondhaarigen irgendwann zum Verhängnis werden würde und vielleicht war das Schicksal ihrer Familie damit gemeint gewesen. Aber ansonsten dachte sich nicht einmal daran sich nur ansatzweise unterkriegen zu lassen. Egal was noch kommen würde...Alexis fand bis jetzt immer einen Weg aus allem das Beste daraus zu machen und auch hier in Palm City würde sie ihren Weg finden.
      Durch die ganzen Gedanken in ihrem Kopf, zuckte sie ein wenig zusammen als der Mann vor sich wieder das Wort ergriff und wissen wollte ob Michael immer noch seinen 71er Plymouth Cuda 340. Wenn sie ehrlich war, fiel ihr wirklich so ein alter Wagen seitlich neben dem Dinner immer wieder auf, als sie dort vorbeikam. "Ja, er kam jeden Tag mit ihm zur Arbeit" sprach sie ruhig und wieder hkam die Stille zwischen ihnen auf. Alexis hasste es wenn zwei Menschen sich gegenüber standen aber keiner was sagte. Da wusste man nie, was schlimmer war: Die Stille die hier war oder das Schweigen? Doch was sollte sie noch sagen? Alle Bitten ihrerseits wurden ausgesprochen, daher war es nur noch seine Antwort gewesen die ihr fehlte. Natürlich würde sie auch wieder gehen, wenn er sie nicht hier haben wollte. Dies würde sie auf jeden Fall respektieren. Wie konnte man sich wo wohl fühlen, wenn man wusste, dass die andere Person sie nicht wollte? Zu ihrer Überraschung jedoch, ging er darauf ein und meinte, dass sie ihren 'Schrotthaufen' hinten neben der Werkstatt hinstellen konnte aber, er sich diesen auch ansehen kann aber die Hebebühne nicht verwenden kann, da noch jemand anderer wichtiger war. "Keine Sorge, es hat keine Eile" meinte sie dann mit einem sanften Lächeln. Sie schraubte schon lang genug an dem Mustang GT, sodass ein paar Tagen, Wochen oder Monate auch keine Rolle mehr spielten. Zum anderen würde sich Alexis sowieso auch weiter selbst um den Wagen kümmern. Sie brauchte nur die passenden Teile dafür von ihm, mehr nicht. Den Rest würde sie selbst schon schaffen aber ihm jetzt auch dagegen zu sprechen, war in ihren Augen nicht richtig am Platz. "Nein, darum wollte ich mich gleich danach kümmern. Kennen Sie hier vielleicht in der Nähe etwas Gutes?" meinte sie noch zu ihrer noch nicht gefundenen Unterkunft und nutzte dabei gleich die Gelegenheit ihn danach zu fragen. Dadurch er sicher von hier war, kannte er die Umgebung bestimmt in und auswendig und hatte solch eine Ahnung wo es vielleicht gemütlich sein könnte. Zu ihrer Überraschung bot ihr jedoch dann das zweite Schlafzimmer oben an, mit dem sie so gut wie gar nicht gerechnet hatte. Er ließ sie einfach hier schlafen ohne wirklich zu wissen wer sie war? Sicher, dass Michael den richtigen Mann beschrieben hatte und nicht doch jemand anderes meinte? Gleich darauf machte er sie auch noch drauf aufmerksam sich auf gar keinen Fall in den hinteren Bereich der Werkstatt zu begeben und er dies alles auch nur tat, da sie sich gut mit Michael verstanden hatte. Natürlich würde Alexis das akzeptieren und respektiert es auch. Schließlich war sie alleine schon mal für seine Gastfreundschaft dankbar gewesen und da sie sein privates Leben und Reich hier auch nicht schaden wollte, würde sie es nicht wagen ohne seiner Erlaubnis dorthin zu gehen. Ihre Neugierde war noch nie wirklich groß gewesen, daher würde dies auch kein Problem darstellen. Nachdem er die Türe mehr öffnete um sie anschließend reinzulassen, nickte diese zum Dank und begab ich ein wenig nach innen um sich kurz umzusehen. E war schlicht eingerichtet und auch nicht besonders viel vorhanden. Selbst Dekorationen waren nicht gerade wohl sein Ding gewesen aber da es für sie nur eine Übergangslösung we bevor sie wieder verschwand, konnte sie sich damit zufrieden geben. "Ich heiße Alexis....Alexis Jameson" stellte sie sich erneut vor auch wenn sie vorher schon ihren Namen erwähnt hatte aber dies schien er wohl gekonnt ignoriert zu haben. "Michael meint, dass man Ihnen vertrauen kann. Somit habe ich da keine Gefahr gesehen" sprach sie offen aus als sie sich zu ihm wandte. Sie war Michael auf jeden Fall dankbar gewesen für das was er getan hatte. Bei ihrer Ankunft in seiner Stadt, war sie ziemlich angeschlagen gewesen. Neben seinem Dinner gab es kleine Motels, welche ihm noch zusätzlich gehörten und gab ihr ein Zimmer um sich auszuruhen. Am nächsten Tag hatte sie dann mit einer schweren Grippe zu kämpfen gehabt, weshalb sie gut eine Woche im Bett bleiben musste. Währenddessen kümmerte sich Michael um sie woraufhin sie sich beide dann auch anfreundeten. Dabei erfuhr er von ihrem Vorhaben weshalb er ihr schließlich diesen Ort vorschlug was sie am Ende auch hierher brachte. "Sie sind Johnny, richtig? Michael hat des Öfteren Ihren Namen erwähnt gehabt" lächelte sie freundlich während sie sich wieder umsah. "Vielen Dank auch für Ihre Gastfreundschaft. Ich weiß das wirklich zu schätzen" Sie wollte ihm damit deutlich machen zu zeigen, dass sie nicht wie jeder anderer hergelaufene Typ war der dies auch für sich ausnutzte. Nein! Wenn würde sie ihm auch helfen, egal bei was um ihre Dankbarkeit damit zu zeigen.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Als die Frau auf seine kleine Zwischenfrage einging und meinte das Michael immer noch seinen alten Plymouth Cuda 340 fuhr. Ging durch Johnnys Gesicht ein kleines aber kurzes Lächeln. Er und Michael kannten sich nun wirklich sehr lange und so überraschte es ihn nicht wirklich, Michael liebte dieses Auto wirklich sehr. Im Anschluss lies Johnny etwas Platz, so das die Frau eintreten konnte. Johnny war noch nie wirklich ein Mann der großen Worte gewesen und somit fiel auch die Begrüßung eher kühl aus. Generell misstraute er allen Menschen die er nicht noch von früheren Zeiten kannte und seit dem seine Frau gestorben war zeigte sich diese Eigenschaft umso mehr. "Da Michael für dich birgt will ich mal nicht so zu dir sein. Es ist zwar kein Hotel aber für ein paar Nächte wird es schon reichen." Meinte Johnny anschließend. Er konnte es in ihren Augen sehen das ihr sofort die eher schlichte Innenausstattung auffiel. Was jedoch hier Draußen nicht gerade selten war. Die Landschaft außerhalb von Plam City war eher karg gewesen und glich eher der einer Steppe. Die Landwirtschaft prägte hier eher das Bild, es gab nur wenig Bäume im Umland und die einzelnen Dörfer waren auch recht klein gewesen. Die jungen Leute zog es meist in die Stadt und die alten verweilten auf dem Land. Auch Johnny liebte die Einsamkeit auf dem Land, er hatte die Schnauze voll von dem wilden Treiben in der Stadt. Trubel und mehr als genügend Partys hatte Johnny in seinem Leben oft gehabt und so genoss er auch einfach gern mal die Einsamkeit und die Stille. Als die junge Frau sich dan im Anschluss noch mit ihren Namen vorstellte, wollte Johnny nicht so unhöfflich erscheinen und nannte zumindest seinen Vornamen. " Schön, du kannst mich Johnny nennen." Sprach er mit trockener Stimme und lies dan Alexis ein wenig allein damit sie sich mit der ihr neuen Ungebung ein wenig vertraut machen konnte. Etwas später schien Johnny ein wenig entspannter zu sein als noch zuvor. Selbstverständlich traute er der jungen Frau noch nicht wirklich über den Weg, doch da sie von Michael geschickt wurde ging er dieses Risiko bewusst ein. Michael würde schließlich nicht jeden belieben Streuner zu ihn schicken. Jedoch hoffte Johnny das Michael nicht zu viel mit ihr über ihn geplaudert hatte, denn im Gegensatz zu Johnny konnte sein Freund manchmal eine wirkliche Plaudertasche sein. Nach einiger Zeit kam Johnny noch einmal bei Alexis vorbei, da er nicht wusste was die junge Frau im Schlafzimmer so trieb klopfte er ersteinmal an der Tür bevor er anfing mit sprechen. "Noch eines solltest du wissen, an deiner Stelle würde ich über Nacht die Türen und Fenster stehts geschlossen halten. Hier Draußen auf dem Land treiben sich so manche finstere Gestalten rum und ich habe echt keine Lust auf ungebetene Besucher." Danach begab sich Johnny wieder nach unten und legte sich dort auf die Couch, schenkte sich noch ein bis zwei Schluck von dem schottischen Whisky ein und schlief danach einfach ein. Das wiederum war für Johnny nichts wirklich ungewöhnliches gewesen, seit dem Tod seiner Frau hatte er das gemeinsame Schlafzimmer nicht wieder betreten und es war auch sonst immer abgeschlossen gewesen. Die Nacht war kurz und der nächste Morgen folgte rasch, zumindest für Johnny und das obwohl es bereits 10:00 Uhr war. Nur das Bellen des Hundes vom Nachbargrundstück schaffte es ihn aufzuwecken. Mit schweren Schritten schleppte sich Johnny zu Haustür voran. Dort davor stand bereits ein recht großes Paket für ihn bereit, es musste sich dabei höchstwahrscheinlich um die ersten ersatzteile für den Camaro auf der Hebebühne handeln. Selbstverständlich kannte Johnny auch den Postboten, somit war es üblich gewesen das dieser die Pakete einfach nur vor der Tür abstellte. Wer sollte hier schon etwas klauen, schließlich war man hier mitten im Niergendwo und die wenige Nachbarschaft im Ortb kannte sich gegenseitig mehr als genug. So gleich machte sich Johnny auf den Weg in die Werkstatt um weiter an den Camaro für seinen Kunden zuarbeiten. Dabei hatte Johnny völlig vergessen das er ja eigentlich seit gestern Abend einen Gast im Haus hatte.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"
    • Alexis war für seine Gastfreundschaft wirklich dankbar gewesen aber ob sie irgendwann mal mit ihm richtig warm werden konnte, stand so ziemlich offen in den Sternen. Was das Gefühl anderer Leute betraf, hatte dies sie noch nie enttäuscht weshalb sie ihm auch gleich ansehen konnte, dass er so ziemlich auf Abstand ging was nur möglich war. Überraschte es sie? Nicht wirklich, denn Michael selbst hatte sie schon vorgewarnt gehabt, dass es vermutlich so sein wird. Der Mann vor ihr war lt. dessen Aussage einfach nicht der Typ der gleich jemanden vertraute. Lexi war jetzt auch nicht gleich die Frau, welche jeden ins Herz schloss, denn sie erst ein paar Minuten kannte, aber sie wusste sich dennoch freundlich zu verhalten anstatt gleich jemanden das Gefühl zu geben nicht willkommen zu sein. Als er schließlich zur Seite trat sodass sie eintreten konnte, begab sie sich in das Gebäude und sah sich ein wenig um wobei die schlichte Einrichtung nicht zu übersehen war. Für die blondhaarige so gut wie kein Problem. Sie brauchte keine teure Einrichtung um sich wo wohl zu fühlen. Wenn es passte, dann konnte sie sich gut damit abfinden. "Ich werde Ihnen so wenig wie möglich zur Last fallen und schauen, dass ich schnell was Eigenes finde" lächelte sie ihm wieder zu. Alexis wollte auf keinen Fall hier für immer Lager schlagen müssen. Kurz darauf stellte sie sich auch schon erneut vor wobei es auch nicht lange dauerte um seinen Namen zu bekommen, welchen sie aber von Michael ja schon kannte. Als er ihr dann auch noch zeigte wo sich hier was befand, nickte sie ihm dankbar zu und wurde erstmal alleine gelassen. Diese Chance nutzte sie auch gleich um zurück zu ihrem Wagen zu gehen und einen kleinen Koffer aus dem Kofferraum zu holen, wo ihre Sachen verstaut waren. Sie hatte nicht besonders viel mitgenommen gehabt, da sie eigentlich nicht damit rechnete hier lange zu bleiben. Um ehrlich zu sein war dies auch noch nach wie vor ihr Plan. Sobald die Ersatzteile für den Mustang eingebaut waren, würde sie auch schon wieder von hier verschwinden. Wohin es dabei gehen soll, wusste sie nicht aber irgendwann würde sie schon den Platz in dieser Welt für sich finden. Danach parkte sie noch ihren Wagen mit dem Abschlepper neben die Werkstatt wo Johnny vorher gemeint hatte, schaute nochmals das alles wirklich Sicher war, sodass dieser über Nacht nicht gestohlen werden konnte. Aber wer sollte dies auch machen? Alleine mit dem Mustang würde niemand fahren können. Es fehlten so einige Teile im Motorbereich um diesen überhaupt starten zu können und wer es auf kaputte Autos abgesehen hat, war in ihren Augen so oder so nicht normal. Nachdem da alles erledigt war, begab sie sich zurück in das Schlafzimmer, welches ihr netterweise zur Verfügung gestellt wurde und sah sich hier ein wenig um. Es war genauso wie alles andere, sehr schlicht eingerichtet. Einfache Bilder an der Wand gehängt, ein Bett, zwei Nachkästchen und ein kleiner Kasten wo man Klamotten verstauen konnte sowie ein Fenster mit einfachen Vorhängen dazu. Auch wenn er nicht gerade den Anschein machte, so wusste er zumindest ein Zimmer gemütlich zu gestalten. Plötzlich klopfte es an der Türe woraufhin sie ihren Blick in die Richtung wandte als Johnny eintrat. Finstere Gestalten? Versuchte er das gerade wirklich Ernst zu meinen oder erlaubte er sich ein kleinen Scherz? "Danke für den Tipp" meinte sie nur weiterhin freundlich und verkniff es sich lieber das Fenster zu öffnen, was sie eigentlich gleich als Nächstes machen wollte. Welche finstere Gestalten hatte er gemeint? Etwa Kojoten? Oder Insekten? Bei dem Gedanken konnte sie sich ein amüsantes Lächeln nicht verkneifen.
      Irgendwann war sie selbst in der Nacht eingeschlafen auch wenn diese eher unruhig verlief. In der ersten Nacht in einem fremden Bett hatte sie noch nie wirklich gut geschlafen gehabt weshalb sie am nächsten Tag bereits um 08.27 Uhr wieder auf den Beinen war. Im Gebäude war es noch recht still gewesen. Ob Johnny noch schlief? Nachdem sie sich im Badezimmer fertig gemacht hatte, sich frische Klamotten anzog, nahm sie ihre Tasche und begab sich nach unten wo sie den Mann schlafend am Sofa vorfand. Irgendwie sah er so viel friedlicher aus als wenn er munter war. Um ihre Dankbarkeit zu zeigen hier schlafen zu dürfen, schaute sie im Handy nach einer naheliegenden Bäckerei um Frühstück und Kaffee für die beiden zu holen. Hoffentlich trank er einen, denn damit wollte sie auch nicht ins Fettnäpfchen treten. Schnell wurde eine gefunden und somit machte sie sich auch schon auf den Weg nach draußen, achtete darauf stets keinen Lärm zu machen, ging zu ihrem Wagen, welchen sie vom Anhänger ablöste, startete den Motor und machte sich auf den Weg, welches ihr Handy ihr ansagte. Die Bäckerei lag etwas Stadteinwärts weshalb es gute 15 Minuten dauerte bis sie dort ankam. Drinnen bestellte sie dann auch schon ein paar unterschiedliche Kipferl sowie 2 Kaffee, welche in eine Becherhaltung reingegeben wurden und die Kipferl in eine kleine Tüte. Bezahlt und dankend ging sie wieder zurück zu ihrem Wagen woraufhin im nächsten Moment schon weitere laute Automotoren zu hören waren, die sich ihr näherten. "Na wenn haben wir denn da?" sprach der junge Mann hinter dem Steuer eines Chevrolet Corvette C6. "Wohl neu in der Stadt was?" Alexis fiel gleich dieses arrogante Lächeln in dessen Gesicht auf "Und wenn?" kam es aus ihr etwas kühler. "Wie kann sich eine junge Frau wie du eigentlich solch ein teuren Wagen leisten? Scheint ja nicht billig zu sein?"....."und du? Hast du ihn selbst gebaut oder hat Papi aushelfen müssen?" kam es frech aus ihr heraus. Solche Typen hasste sie einfach wie die Pest und ohne auf eine weitere Antwort zu warten, stieg sie mit dem Frühstück in ihren Wagen und wollte wieder losfahren als sich er und seine Leute mit den Autos in den Weg stellen. Ein Seufzer entglitt ihren Lippen als er sich mit der Corvette neben sie stellte "Ziemlich mutig für einen Neuling" war seine Stimme gereizt gewesen "präge dir das gut ein: Ich bin die Nummer 1 und wenn du bleiben willst, dann musst du dir den Aufenthalt hier auch verdienen"..."und das soll was bedeuten?" kam es genervt aus ihr heraus "Ein Rennen. Nur wir beide. Heute um Mitternacht bei der Roosevelt-Brücke" mit diesen Worten stieg er aufs Gas und fuhr mit seinen Leuten dahinter auch schon weg bis er schließlich außer Reichweite war. "Na ganz toll. Kaum in einer neuen Stadt, schon gibt es Probleme" murmelte sie zu sich selbst und machte sich anschließend selbst zurück auf den Weg in die Werkstatt. Sie müsste Johnny fragen wo sich diese Brücke befand um heute Mitternacht dorthin zu finden. Eigentlich hielt sie von Rennen nichts und hatte sich geschworen an keinem mehr teilzunehmen aber nicht zu erscheinen würde wahrscheinlich nur alles verkomplizieren. Nach guten 15 Minuten war sie wieder zurückgekehrt und als sie eintrat, konnte sie Geräusche aus der Werkstatt wahrnehmen. Anscheinend war Johnny wieder wach weshalb sie sich gleich mit dem Frühstück zu ihm begab. "Guten Morgen" begrüßte sie diesen und stellte die Sachen auf einen kleinen Tisch ab. "Ich habe Kaffee und Kipferl besorgt. Ich hoffe du magst etwas davon" meinte sie noch und nahm dann einen der Becher zu sich um einen Schluck drauß zu machen.


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    • Währenddessen war Johnny bereits tief in seiner Arbeit versunken. Das war typisch für ihn, einmal damit angefangen konnte ihn so schnell nichts davon ablenken. Allerdings war es auch wirklich nötig gewesen, die Karosse des Camaro war wirklich in einem noch schlechteren Zustand gewesen als zu Beginn angenommen. Dabei gab es besonders am Unterboden so gut wie keine Stelle die nicht von der braunen Pest befallen ist. Sicherlich würden die ganzen Schweißarbeiten mehrere Wochen andauern. Was eindeutig schlechte Neuigkeiten sind, denn der Termin für die Übergabe rückte immer näher. Und Johnny war bekannt dafür gewesen das seine Arbeit genau zunehmen und auch pünktlich zuliefern. Während er sich also an die eher undankbare Arbeit machte ging sein Blick gelegentlich immer mal wieder zu dem Mustang rüber, welcher unter einer Plane vor der Werkstatt stand. Erst jetzt fiel ihm ein das er ja eigentlich einen Gast seit gestern Abend hatte. Gesehen hatte er sie jedoch seit dem noch nicht wieder. Nach einer Weile konnte Johnny es einfach nicht sein lassen und warf einen ersten prüfenden Blick auf das Fahrzeug. Doch schnell machte sich Ernüchterung bei ihm breit. "Wie ich es geahnt habe, ein einziger Schrotthaufen." Grummelte Johnny leise vor sich her. Denoch machte er sich daran eine wirklich lange Liste an benötigten Ersatzteilen zu erstellen. Dabei fiel ihm auf das der Motor zumindest schon einmal komplett war, es schien sogar so als wäre dieser erst regeneriert worden und das noch nicht einmal wirklich schlecht. Jedoch war an der Karosserie deutlich mehr Arbeit nötig gewesen. Zum einen fehlte einfach mal die Hälfte, doch das größere Problem war der eigentliche Rahmen gewesen, denn dieser war völlig verzogen. Das Fahrzeug musste also definitiv auf die Richtbank und dafür musste der Motor wieder raus. Im nächsten Augenblick hörte Johnny auch schon wie ein Wagen auf sein Grundstück fuhr. Es handelte sich dabei um die junge Frau, welche gestern Abend noch bei ihm eingekehrt war. "Morgen..." Erwiderte Johnny es eher ein wenig widerwillig. Ohne groß Zeit zu verlieren schnappte er sich anschließend die Tüte mit den Kipferln aber lies jedoch den Kaffee stehen. "Den Kaffee kannst du haben, ich bevorzuge da eher etwas stärkeres." Sprach er und deutete auf die Flasche Jim Beam hin, die ein wenig weiter hinten stand. Im Anschluß übergab Johnny Alexis noch eine detaillierte Auflistung von Ersatzteilen, welche an ihrem Mustang fehlten. Obwohl das Wort Liste wohl nicht ganz treffend war, es war wohl eher ein halbes Buch gewesen. "Hier das brauchst du alles..." Sprach Johnny weiter und übergab Alexis die sogenannte Liste. "... und da wäre noch etwas. Dein Hauptsrahmen ist komplett verzogen, wenn du den Wagen so wieder zusammen baust, wirst du noch nicht einmal vernünftig geradeaus fahren können." Danach wandte sich Johnny wieder dem Camaro auf der Hebebühne zu. "Am besten du besorgst dir die Teile bei Louis in Downtown von Palm City. Er ist zwar ein Italiener durch und durch aber soweit eigentlich ganz ok. Sag ihm das ich dich schicke, dann gibt er dir vielleicht einen kleinen Rabatt, denn ganz billig wird das sicherlich nicht alles werden." Louis war ebenfalls ein alter Bekannter von Johnny gewesen, auch sie hatten des öfteren in der Vergangenheit Rennen gegeneinander gefahren. Doch im Gegensatz zu Johnny, hatte sich Louis im Laufe der Zeit sehr verändert. Von seinem vollen Haar war nicht mehr viel übrig und durch das gute Essen seiner Frau hatte der Italiener auch einiges an Gewicht zugenommen. Aber seine Liebe zu der Marke Alfa Romeo war beständig wie eh und jeh. Johnny kannte sonst wirklich Niemanden der so verrückt nach italienischen Fahrzeugen ist.

      "Ich kann mich Allem stellen, selbst dem Tod, solange mein Geist frei ist !"

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    • Das 'Morgen' was Johnny an den Tag legte, zeigte Alexis deutlich, dass er in der selben Stimmung wie gestern geblieben war, was somit den Tag nicht gerade einfacher machen würde. Zuerst dieser angeberischer Typ in seinem noch so tollen Corvette und nun auch noch einen eher launischen Johnny, der ihr aber netterweise ein Unterschlupf angeboten hatte, auch wenn er nicht gerade nach solch einen Typen aussah. Ob es aber die richtige Entscheidung war Michael's Vorschlag zu folgen war noch eine Frage in ihrem Kopf gewesen, welche fürs Erste unbeantwortet bleiben würde. Alexis versuchte nichts desto trotz aber das Beste daraus zu machen, begonnen bei Frühstück kaufen wobei er aber nur die Tüte mit den Kipferl sich schnappte und meinte, dass sie den Kaffee behalten könne da er eher was Stärkeres bevorzugte und auf die Flasche Jim Bean deutete, welche Lexi gleich entdecken konnte. //Klar, weil Alkohol ja auch als super Frühstück gilt//, schoss es ihr nur durch den Kopf um einen Streit mit ihm zu vermeiden. Ob er wohl ein Alkoholiker war? Wenn ja, hätte Michael sie doch davor gewarnt, oder? Andererseits....so warm ist sie ja mit dem Besitzer des Motels damals auch nicht geworden und anscheinend gab es noch so einiges was sie wohl von selbst über Johnny herausfinden werden würde. Überrascht blickte sie anschließend auf die Liste welche er ihr übergab mit all den Ersatzteilen, welche sie wohl für den Mustang GT noch benötigte um diesen komplett zu bekommen. Hatte er etwa einen Blick darauf geworfen und wenn ja, wann? Etwa als sie noch in der tadt war um den beiden was zu kaufen? Alexis war ehrlich gesagt wirklich überrascht darüber gewesen, dass er sich überhaupt die Mühe machte um ihr alles zusammen zu schreiben. Eigentlich dachte sie eher, den Wagen auf die Bühne zu stellen und selbst noch zu notieren was sie brauchte, denn schließlich hatte sie da selbst schon genug Erfahrung gehabt aber, dass Johnny dies wirklich tat? "Ähm, danke" brachte sie für diesen Moment nicht mehr raus während sie den weiteren Worten horchte als er meinte, dass ihre Hauptrahmen noch komplett verzogen war und so nicht normal fahren könne "Das weiß ich aber ich hatte bisher leider kein Glück gehabt die passenden Teile zu finden" seufzte sie etwas aus. Genau das war doch ihr eigentlicher Grund gewesen hier nach Palm City zu kommen. Dies, so sagte man es, war hauptsächlich die einzige Stadt gewesen an dem man wirklich alle Teile bekam. Egal für welches Modell. Danach folgte sie ihm schon zu dem Camaro, welchen er gerade dabei war wohl zu reparieren. Es war ein wirklich schöner Wagen gewesen. Alexis hatte schon immer eine kleine Schwäche für kleine Sportwagen gehabt. Dennoch galt ihre Aufmerksamkeit weiterhin den älteren Mann als er meinte, dass sie bei Louis in Downtown vorbei schauen konnte. "Das werde ich machen, danke für die Hilfe" bedankte sie sich dabei und hob dabei auch kurz die Liste um sich auch gleich dafür zu bedanken während sie ihn dabei zusah wie dieser den Wagen auf der Bühne weiter repariert "Was ist eigentlich mit dem Camaro?" wollte sie wissen während sie sich auf einen freien Stuhl setzte der im Raum stand. Vielleicht konnte sie sich ja noch was von ihm abschauen was das betraf? Schließlich hatte sie großteils alles von ihrem Bruder gelernt aber mit der Zeit merkte sie selbst auch, dass jeder auf eine andere Art und Weise die Autos repariert. Umso mehr sie davon aufschnappt, umso besser vielleicht? "Sag mal, wo befindet sich eigentlich die Roosevelt-Brücke?" fragte sie neugierig nach. Da sie noch nie in Palm City war, war es gar nicht mal so übel gewesen mit jemanden zu wohnen, der die Stadt vermutlich in und auswendig kannte. Aber ob es so klug war ihm vielleicht den Grund dafür zu sagen? Wie würde er wohl darauf reagieren wenn sie ihm erzählen würde, was vorher in der Stadt passiert war? Aber vermutlich war es ihm sowieso nur egal gewesen. Johnny machte so oder so den Eindruck als würde er sich nur für sich selbst interessieren, daher war es auch nicht wichtig ihm dies zu sagen.


      "Live your Life......you only have this one chance !"