We became the Extras of our own Story! [Minacat & Stuffie]

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    • We became the Extras of our own Story! [Minacat & Stuffie]

      Vorstellung
      @Minacat

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      "Mmmmhh!", Jeanne liebte dieses Dessert! Ihre Magd verwöhnte die Neunjährige nahezu täglich mit den leckersten Süßspeisen, die es auf dem ganzen Kontinent gab!
      Wenn es nach ihr ginge, könnten sie ruhig mehr Dienstmädchen einstellen, die ihr immer so etwas zubereiteten .. aber sie konnte sich schon glücklich schätzen, überhaupt eine Magd zu haben.
      Ein Jahr war es her gewesen, seitdem Jeanne - oder besser gesagt Jae-Yejin - sich in dieser Welt wiedergefunden hatte und alles getan hatte, um ihr zu entkommen. Jetzt hatte sie sich aber schon so sehr an dieses Leben gewöhnt, dass sie hin und wieder selbst vergaß, dass sie eigentlich gar nicht Jeanne war und schon gar nicht ein Kind.
      Jetzt war beispielsweise wieder so ein Moment.
      "Lady Jeanne", ihr Hausmädchen, "Heute ist so ein herrliches Wetter. Wollt Ihr nicht vielleicht einen Spaziergang wagen?"

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      "Nein, nein.", Jeanne winkte mit der Hand, in dem sie den Löffel hielt, ab, "Ich will heute zu Hause spielen. Vielleicht lese ich auch ein Buch oder zwei."
      "Es ist mir fraglich, wieso ihr den Sonnenschein so abneigt .. aber wie Ihr wünscht."
      Mit einem höflichen Lächeln verbeugte sich das Hausmädchen und verließ das Speisezimmer.

      Jeanne blickte ihr für einen kurzen Moment stumm nach, ehe sie den nächsten Löffel ihres Desserts zu sich nahm.
      Das waren die Situationen, an denen sie sich wieder erinnerte. Erinnerte, nicht hierher zu gehören.

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      'Sie wusste nicht, an welchem sonnigen Tag es genau war, aber in der Geschichte trafen die Prinzen im Kindesalter auf die Extras. Und die Fournier Schwestern würden einen eher negativen Eindruck hinterlassen, weil die originale Jeanne zu dem Zeitpunkt super naiv und weinerlich war und die originale Mary die ganze Zeit nur quatschte und nicht den Mund hielt. Natürlich waren Jae-Yejin und ihre damalige Arbeitskollegin Louisa vollkommen anders - auch jetzt als 'Kinder' .. aber es war besser, keinem der Prinzen über den Weg zu laufen. Niemals. Das würde nur Schwierigkeiten nach sich ziehen ... und eine Lösung für das Problem, dass sie irgendwann sterben würden, hatten sie im allen Überfluss auch noch nicht.

      Moment .. jetzt wo sie so über Louisa nachdachte .. wo zur Hölle trieb sie sich gerade herum?!


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      Was trieb eigentlich die Jüngere Fournier Schwester?
      Das war immer zu eine gute Frage, anstatt wie die Original Mary Zeit damit zu verbringen herum zu schnattern, Schmuck und Teure Kleider auszuprobieren trieb es die frühere Autorin Louisa ständig auf kleine Erkundung Touren wenn sie mal nicht irgendwo herum lag um zu dösen.
      Die Adel-Sache war einfach nicht ihr Ding, sie hatte nicht so Hart geschuftet um am Ende in ihrem eigenen Werken das Öde Leben zu führen welches gerade eher als Friedvoll angesehen wollte.
      Jae-Yejin konnte ruhig weiter ihre Dessert verputzten und wegen der Sicherheit einschränken! Sie zog es aber in die Welt hinaus!
      Schließlich war sie die Autorin dieser Geschichte und wüsste bestimmt schon mit jeder Situation umzugehen.
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      Draußen hatten die Fournier Familie einen prachtvollen Apfelbaum in ihren großen Garten stehen, zwar zierte es sich nicht für den Adel aber die bald schon Älterer werdende Mary hatte eigen Händig einen vollen Korb Äpfel gepflückt.
      Das war eben der kleine Abenteurer welche sie hier finden würde aber es war besser als nichts...
      Im Schatten des Baumes, biss sie in einen der Saftigen Äpfel und genoss das schöne Wetter. Natürlich war die Sonne nicht das beste für ihre Porzellanweißen Haut aber die Beine aus dem Schatten streckend fühlte sich Louisa wie im Urlaub.
      Innerhalb fühlte sie sich wirklich gestresst, fast wie damals von ihren Verlegern...Hier könnte sie endlich mal Freizeit genießen welche ihr über Jahre verwehrt gewesen waren da sie sich an so viele Kapitel setzten musste zu schreiben...
      Endlich kein Flackender Bildschirm vor ihren Augen und das klimpern der Tastaturen.
      Nur Sie, ihre Äpfel und ein gutes Buch aus ihrer Privaten Bibliothek.
      Believe Me ~

    • Jeanne

      Langsam löffelte das junge Mädchen ihr Dessert zu ende. Mary würde schon nichts anstellen, was sie unnötig früher in Gefahr bringen würde ... so viel gesunden Menschenverstand konnte sie immerhin von der Autorin dieser Geschichte erwarten, oder?
      ... Oder?


      Hastig sprang Jeanne von ihrem Platz auf und blickte aus dem Fenster. Ihre damalige Kollegin und nun Schwester würde doch wohl nicht wieder einen Abstecher ins Dorf wagen!
      Puh.. auf dem Vorhof schien sie nicht zu sein. Die Blondine hatte aus dem Speisezimmer heraus einen wundervollen Ausblick auf den Garten vor ihrem Anwesen und somit auch auf den kleinen Pfad, der ins Innere des Dorfes führte.
      Oh man, vielleicht war Jeanne einfach zu paranoid. Sie sollte Louisa vertrauen - immerhin wusste sie ja am besten, zu welchem Zeitpunkt die Fournier Schwestern in etwa auf die Prinzen trafen.
      Tief durchatmend klopfte sich Jeanne also ihr Kleid faltenfrei und verließ das Zimmer, um durch die hohen Gänge des Anwesens zu spazieren. Ja, es war eine gute Idee, ihre Schwester einfach machen zu lassen. Viel zu oft versuchte Jae-Yejin alles zu kontrollieren und das war echt anstrengend.
      Beiläufig ließ das Mädchen ihren Blick aus einem der Fenster des Ganges schweifen-

      Und da sah Jeanne sie. Mary, unter dem Apfelbaum ihrer Familie.
      "Scheiße, Mary!", fluchte die Blondine unter ihrem Atem und krallte sich augenblicklich an die Fensterbank - sie wusste doch ganz genau, dass der Garten ihrer Familie keinen Zaun hatte! Theoretisch konnte jeder zu ihr spazieren!
      Für einen kurzen Moment wägte Jeanne ab, wie realistisch es war, dass ausgerechnet jetzt einer der Prinzen dort vorbei kam, doch als sie etwas rotes im Sonnenlicht schimmern sah, wich ihr jegliche Farbe aus dem Gesicht.

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      "M-Mikael?!"



      Mikael

      Auch wenn es ihm seine Eltern nie ganz erlauben wollten, schlich sich Mikael bei so einem bezaubernden Wetter gerne hinaus in die weite Welt - oder besser gesagt: in das Dorf nebenan! Natürlich liebte er sein Königreich. Lange, gepflegte Steinwege, geschmückt mit gigantischen Springbrunnen, in denen das Wasser wie Diamanten nur so glitzerte, üppig, grüne und gesunde Bäume, die sanften Schatten spendeten, Straßenmusiker, die die Menschen mit ihren harmonischen Liedern bezauberten ...
      Aber es zog Mikael immer wieder und wieder hinfort. Insbesondere hier ins Nachbardorf Nocére - klein, unscheinbar .. und doch irgendwie mysteriös. Oh, und da war dieser prächtige Apfelbaum! Jedes mal, wenn er herkam, stibitzte er sich eines der Früchte, ehe er seinem eigentlichen Abenteuer nachging.
      Aber was was das?
      Langsam blieb der Junge stehen und blickte auf den Baum hinauf. Er trug keinen einzigen Apfel.. hatte man sie etwa alle gepflückt?
      Enttäuscht ließ der Prinz den Kopf hängen, bis er etwas weiter weg einen wunderschönen, rot glänzenden Apfel auf der Wiese liegen sah. Sofort leuchteten seine hellen Augen fröhlich auf und er rannte darauf zu, um ihn aufzuheben, doch als er sich gerade beugte, um ihn zu greifen, bemerkte er von der Seite eine Gestalt. Er drehte den Kopf zu dem Mädchen mit dem weißen Haar und der porzellanweißen Haut ....
      Prompt überkam ihn ein kalter Rückenschauer!
      "Ei-Ein Geist?!"
    • Mary

      Anfangs war die Schriftstellerin genervt davon gewesen das sie keine so bedeutsame Rolle in dieser Welt spielten doch nun genoss sie diese ruhe...Sie hätten auch als arme Bauern oder sogar Knechte hier Leben können.
      Im schlimmsten fall vielleicht sogar Ritter welche im Krieg fielen!
      Doch jetzt waren sie beide wieder jung, der Traum jeder Frau die zu der 30 zu ging oder nicht?
      Dennoch konnte es Mary kaum erwarten mindestens Achtzehn Jahre Alt zu werden, so hatte sie viel mehr Freiheiten als Kind wurde viel zu oft über einen bestimmt!
      Andererseits waren sie dann in einem Heiratsfähigen Alter...Sollten sie natürlich solange Überlebt haben, aber darüber konnten sie sich zusammen mit ihrer damaligen Kollegin genug Gedanken machen wenn es soweit war.
      Wie auch immer es würde ein ruhiges Leben werden....
      "Ei-Ein Geist?!"
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      "Was...?", entwich es Mary aus ihren Gedanken gestört und dabei blinzelnd ihre Augen öffnen.
      Das eben war doch eine Kinderstimme oder?
      Hach...Mit Kindern kam sie überhaupt nicht zurecht, ihr dritter Ex-Freund hatte einen Sohn gehabt und immer direkt in ihrer nähe angefangen zu weinen!
      Auch wenn sie sich selbst in dem Körper einer Sieben Jährigen befand war es ihr nicht möglich Kindern nahe zu kommen.
      Besonderes mit ihrem Aussehen...Zugeben sie hatte sich etwas außergewöhnliches gewünscht, diese langweiligen Standard Leute im Hintergrund war nicht Realtisch gewesen aber musste Jae-Yejin direkt jemand mit so heller Haut Colorieren? Damals hatte sie diese Mary auch scherzhalber als Geist betitelt...Jetzt kommen irgendwelche Kinder vorbei und betitelten sie als Geist?
      Die Sonne war zu hell als das sie den Jungen vor sich genau erkennen konnte aber spielte es eine Rolle? Der Knips störte ihren Urlaub!
      Sie war gewillt die Wangen auf zu plustern und ihn zu ignorieren...
      Aber wer wäre sie wenn sie sich nicht einen kleinen Spaß erlaubte?

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      "Ganz genau..."; wisperte sie düster hervor mit ihrer kindlichen Stimme.
      "Ich bin der Geist eines Toten Mädchens...An einem Nebligen, grauen Herbst-Abend habe ich hier im Garten gespielt obwohl es mir meine Eltern verboten haben...Das Gras raschelte unter meinen Schüchen, ansonsten war es Todesstill...! Ich kletterte auf denn Apfelbaum und streckte meine Hand nach dem rötesten, prachtvollen Apfel aus--"
      Dabei streckte auch Mary ihre Hand in die Richtung des Jungen.
      "---Und dann fiel ich hinunter! Brach mir das Genick und erst als der Hahn zur Frühen Morgenstunden Krähte fand man mich hier unter dem Apfelbaum liegen! Nun...Jage ich jedem heim der es wagt unerlaubt diesen Garten zu betreten!"
      Mary konnte mit stolz behaupten es war eine gute kleine Horror Geschichte welche sie sich aus denn Ärmel geschüttelt hatte.
      Bestimmt Pinkelte sich dieser Rothaarige Junge gleich ein...!
      ....
      .......
      .........
      Moment.
      Rothaarig?
      Stärker blinzelnd hatte sich Mary denn anderen endlich deutlich angesehen.
      Er war gar keiner der Nervigen Kindern aus der nähe das war...
      Mikael?!
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      Erschrocken sprang sie auf und stolperte dabei entsetzt mit dem Rücken zurück zum Apfelbaum.
      "W-w-wahh!", stieß sie aus als stünde gerade vor ihr ein gespenst!
      Was hatte sie da gerade getan?!
      Warum war er hier?!
      Das Mikael in seiner Kindheit gern auf Abenteurer Reisen war hatte sie doch sogar selbst erfunden!
      Ihre Gedanken überschlugen sich Panisch daran das mit Jeanne ausgemacht hatte das Treffen mit ihm und auch Leonardo so gut es ging zu vermeiden um nicht wie die Extras zu Enden wie es geplant war...
      Und jetzt erzählte sie einem Zukünftigen Gewalttätigen Herrscher Frédeya so einer Horror-Geschichte?!
      Er wird sie Köpfen lassen! Zweiteilen! Auf den Scheiterhaufen verbrennen!!
      "E-es...es...tut mir...so Leid das...das war nur Spaß!", stammelte Mary nervös und griff sich mit den Händen ins Gesicht. Sie wollte die Zeit zurück drehen!
      Vielleicht sollte sie einfach Weglaufen und hoffen das sich niemand an dieses Erlebnis erinnern würde.


      Believe Me ~

    • Mikael

      Als das Mädchen langsam die Hand nach ihm ausstreckte und von ihrem grausamen Schicksal erzählte, zog sich alles in dem jungen Prinzen zusammen.

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      Es war wirklich ein Geist! Ein echter, toter Geist!!
      Auch wenn er Abenteuer liebte und sich immer nach etwas Unerwartetem sehnte, hatte er niemals damit gerechnet, auf etwas paranormales zu treffen! Waren das die Gefahren, vor denen seine Eltern ihn immer gewarnt hatten? War Mikael jetzt verflucht?! Oder würde er jetzt sogar sterben?!?!
      Gerade wollte der Rothaarige eine Entschuldigung stottern, als die Unbekannte ihm plötzlich zuvor kam.
      Nicht nur entschuldigte sich das Geistmädchen, es wirkte auf einmal noch erschrockener als Mikael selbst.
      Für einen kurzen Augenblick stand der Prinz nur dort und starrte sie an, ehe sich allmählich ein Lächeln auf seinen Lippen bildete.
      Noch nie hatte ihn jemand so herein gelegt! Schon gar nicht jemand in seinem Alter. Meistens waren alle Kinder um ihn herum sehr vorsichtig, wie sie mit ihm sprachen - was Mikael nie so ganz verstehen wollte - und nur selten machte jemand Späße mit ihm. Wahrscheinlich hatte die Fremde erst jetzt erkannt, wer er war .. aber das sollte egal sein!

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      "Das war ja der Wahnsinn!", stieß Mikael dann freudestrahlend aus, "Ich habe dir das echt geglaubt! Gehörst du zu einer Schauspiel-Familie?"
      Neugierig trat er ein paar Schritte näher an sich heran und sah die Weißhaarige mit großen Augen an.
      "Wie lautet dein Name?"



      Jeanne

      "W-W-Was...."
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      "Was macht sie da?!?!"
      War Mary jetzt vollkommen durchgeknallt?! Anstatt so schnell wie möglich das Weite zu suchen, machte sie Mikael Angst?!
      Taumelnd stieß sich Jeanne von dem Fenster ab und legte sich eine Hand auf die Stirn. Ihr unbeschwertes, luxuriöses Leben stand hier auf dem Spiel! Sie .. Sie musste etwas unternehmen! Aber was?!
      Die Blondine analysierte zügig alle Ideen, die ihr durch den Kopf schossen, ehe ihre Beine sie die Treppen hinunter und in den Vorgarten führten.
      Ok, das war der Plan: Jeanne würde um das Haus herum laufen, als wäre sie gerade aus dem Dorf gekommen. Sie würde Mary rufen und ihr mitteilen, dass sie dabei helfen musste, den Einkauf auszupacken. Und et voila - Mary wäre wieder im Haus und Mikael würde abziehen und alles vergessen, was gerade passiert war.
      Gerade, als Jeanne loslaufen wollte, um in den Garten zu gelangen, stolperte sie über eines der großen, dekorativen Steine, die ihre Eltern vor ihrem Haus aufgestellt hatte! Ehe sie sich versah, lag sie schon auf dem Boden, Knie und Handflächen zerkratzt.
      "Boa diese beschissenen Steine!", zischte sie und richtete sich auf. Das passierte ihr nicht zum ersten Mal. Sie sollte ihrem Dienstmädchen anweisen, diese Mistdinger in den See zu werfen, ganz ehrlich.
    • Mary

      Vielleicht sollte sie einfach nie wieder das Haus verlassen?!
      Gerade noch mit dem Plan im Kopf die wildesten Flucht versuche durch zu gehen erklang eine unerwartet wenig verärgerte Stimme:
      "Das war ja der Wahnsinn!"
      Bitte was...?
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      Sprachlos öffnete Mary ihren Mund und Blickte in die Neugierigsten Augen ihres Lebens.
      Hatte er gerade wirklich Wahnsinn gesagt? Ihm...Hatte es gefallen?!
      Sie wusste nicht wie sie reagieren sollte und schaffte es endlich ihren Mund zu schließen um langsam, dann aber hastig ihren Kopf zu schütteln.
      Irgendwo durch zog sie immer noch die große Angst zugleich war sie irgendwo geschmeichelt das ein Kind ihre Geschichte so feierte, weil es so glaubwürdig rüber gekommen war...
      Nun schauspielern konnte ihre Schwester und sie ja perfekt schließlich mussten sie ein Komplett neues Leben schauspielern.
      Unsicher etwas von dem Rothaarigen und Zukünftigen Hauptprotoganisten zurück weichen versuchte sie fieberhaft sich eine gute Ausreden einfallen zu lassen.
      Vielleicht hätte sie doch besser Lügen sollen, eine Schauspiel Familie...An sowas erinnerte sich der Prinz später bestimmt nicht!
      Doch nun hatte sie schon mit dem Kopf geschüttelt und Sprachlos wie ein Fisch!
      "M...M..", begann sie und ihre Augen wanderten suchend herum.
      Margeriten zu ihren Füßen...Sie waren schon dabei zu verblühen mit dem beginn des Herbstes.
      "Margret!", stieß sie dann rasch den Ausgedachten Namen aus.
      Nun ob es so klug war das auch mit M begann...?
      Doch spielte das jetzt noch eine Rolle? Sie musste besser sehen dieses Treffen schnell zu beenden bevor er wirklich verärgert über sie sein würde...
      "A-also ich...Bin eine einfache Bauerstochter und rede gern Unsinn, j-jawohl!"
      Dabei drückte sie ihre Faust an den Kopf, so das man förmlich das Blonk vernehmen konnte und dabei streckte sie Kindisch die Zunge raus. "Ja, ich bin ein Holzkopf!"
      Hastig dann abwinkend und dabei denn Zeigefinger heben setzte sie schnell fort: "Oh, daher solltest du lieber abstand halten, Dummheit ist ansteckend! jaja...ich sollte besser gehen!"
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      Leonardo

      "....Beschissen?"
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      Eigentlich war der kleine Prinz an so einem schönen Tag in der Kutsche seiner Familie Unterwegs. Doch gerade hatte es ein unerwarteten halt geben. Während der Kutscher gerade zum Haus ansteuern wollte um einen der Bediensteten zu fragen ob sie helfen konnten die Kutsche wieder zu richten hatte der blonde Junge sich etwas die Beine vertreten wollen.
      Eigentlich hatte der wohl behütete kleine Prinz nicht wirklich Lust gehabt heute durch das Land zu Fahren...Doch nun war er hier und wollte die Zeit Todschlagen.
      Die Stimme aber eines Mädchens hatte seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
      So hatte er ein Wort aufgeschnappt das er noch nie zuvor gehört hatte...
      Beschissen...
      Sein eher Müder Blick wich zu den Steinen die als solche bezeichnet wurden....
      Doch aus der Neugier her sich dem Blonden Mädchen am Boden nähern war ihm aufgefallen das sie sich verletzt haben musste.
      "...Tut es sehr weh?", fragte er mit zärtlich, leiser schüchterner Stimme und dabei sich zu ihr runter hocken.
      Er war schon als Kind Bildschön, das wusste er zwar aber trotzdem war er noch irgendwo ein eher zurückhaltender Junge.
      Er wollte helfen...Aber wie?
      Denn Kopf schief legend begann er sogar die Augenbrauen zusammen zu ziehen.

      Believe Me ~

    • Mikael

      Als das Mädchen zurückwich, trat Mikael wieder direkt ein paar Schritte näher an sie heran, als wäre es das natürlichste auf der Welt.
      "Margret?", wiederholte er weiterhin mit einer so fröhlichen Ausstrahlung, dass es beinahe ansteckend war, "Diesen Namen habe ich noch nie gehört!"
      Bevor er sich aber selbst vorstellen konnte, behauptete Margret aufeinmal, dass sie ein einfaches Bauernmädchen war und viel Unsinn erzählte. Zu seiner Überraschung demonstrierte sie ihr Gesagtes damit, sich selbst gegen den Kopf zu klopfen.
      'Oh, daher solltest du lieber Abstand halten, Dummheit ist ansteckend!'
      Mit geweiteten Augen starrte Mikael sie an und er konnte nicht anders, als dann auch schon aufzulachen.
      "Das ist doch Quatsch. Dummheit ist nicht ansteckend und wer so gut schauspielern kann, wie du, kann auch gar nicht dumm sein."
      Margret war ja witzig! Aber so toll er diese Unterhaltung auch mit ihr fand, bemerkte er das ungewollte Gefühl, nicht willkommen zu sein. Sie machte es .. sehr offensichtlich. War es wirklich deshalb, weil sie wusste, dass er ein Prinz war? Fürchtete sie, dass ihr etwas geschehen würde, wenn sie etwas falsches sagte? Wieso wussten so viele nicht, das seine Familie niemals grundlos Menschen bestrafte?
      Die Weißhaarige wirkte, als wolle sie sich von ihm abwenden und wahrscheinlich war es das Richtige, sie einfach gehen zu lassen, aber ...

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      "Du hast ein sehr schönes Kleid an, dafür, dass du eine einfache Bauerntochter bist."
      Nur ein bisschen ... Mikael wollte nur noch ein bisschen mehr mit ihr reden. Er wollte nicht, dass sie Angst vor ihm hatte oder dachte, sie wäre keine ebenbürtige Spielpartnerin. Tatsächlich wirkte sie viel interessanter, als die ganzen Königskinder der Verwandtschaft, mit denen er manchmal spielen sollte.
      "Und das Haus, in dem du wohnst, ist auch sehr groß. Ihr müsst sehr wohlhabende Bauern sein."



      Jeanne

      Gerade klatschte sich Jeanne den Dreck aus den Händen, als sie plötzlich eine Stimme neben ihr vernahm.
      'Tut es sehr weh?'
      Langsam, als stände neben ihr womöglich ein Raubtier, drehte die Blondine ihren Kopf in die Richtung des sanften Klanges.
      Strahlend, blonde Engelshaare, helle himmelsblaue Augen, ein süßes, makelloses Gesicht ...
      Sie wusste sofort, um wen es sich handelte, schließlich hatte sie ihn gezeichnet ...

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      ... Leonardo.

      Ohne auf seine Worte zu reagieren, stand Jeanne einfach nur da und starrte den Jungen an.
      Das .. war jetzt nicht wahr, oder? Das musste ein Albtraum sein?!
      Wie viel Pech musste man haben, um beide Kronprinzen am selben Tag, zur selben Uhrzeit am selben Fleck anzutreffen?!
      Als wäre Mikael nicht schlimm genug, kam jetzt auch noch Leonardo dazu!

      "Du.."
      Vollkommen von der Angst und dem Frust geleitet, dass gerade alles - aber auch wirklich alles - den Bach hinunter ging, konnte Jeanne ihre wahren Gefühle nicht verstecken und fragte den Jungen nahezu bedrohlich,
      "Was .. machst du hier?"

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    • Mary

      Auch wenn das lachen des Zukünftigen Prinzen so angenehm Klang war sich die damalige Schriftstellering bewusst das dieser auch in der Lage war...Leben auszulöschen.
      Sie selbst hatte es niedergeschrieben...Je länger sie mit ihm Sprach desto näher brachte sie das festgelegte Ende für ihre Schwester und sich!
      Daher sollte sie sich schnell abwenden...Und gehen.
      "Du hast ein sehr schönes Kleid an, dafür, dass du eine einfache Bauerntochter bist."
      Mary hielt inne...Obwohl er noch so Jung war hatte er so eine Aufmerksames Auge?
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      Was war das für ein Gefühl...?
      Irgendwie fühlte sich Mary seltsam schuldig als würde sie dem kleinem Mikael allein auf einer Straßenecke aussetzten.
      Wie ein kleiner Welpe der einem noch freudig Schwanz wedeln nach Blickte...
      Sie hatte es so oft mit Jeanne besprochen...
      Sollte sie auf die Prinzen Treffen sollte sie alles daran legen ihnen aus dem Weg zu gehen.
      Aber irgendwo war es doch besonderes dem zu begegnen welchen man erschaffen hat?
      Wie viele Tage sie an seinem Charakter Konzept gesetzten hatte, sich in sein Kopf versetzt hatte und sich Gedanken darüber gemacht hatte wie die Art sein sollte wie er sprach...Er war ihm näher als jeder Anderer in ihrem Leben.
      Seine Lieblingsfarbe, sein Leibgericht...Alles solche Dinge die eigentlich nicht wichtig für die Hauptgeschichte waren sie sich aber dennoch Gedanke drüber gemacht hatte...
      Die Leser und Leserinnen sollten wirklich spüren das ein besonderer ausgearbeitet Charakter hinter Mikael steckte und kein Machtgieriger Endfünfziger Herrscher.
      Er hatte Gefühle, wünsche, Träume und Verlangen!
      Und jetzt gerade....
      ...war er doch einfach nur ein unschuldiges Kind!
      Also konnte es gar nicht so schlimm sein wenigstens diese einen Tag mit ihm Zeit zu verbringen!
      Ehrlich zu sein...Wäre nicht diese Angst vor ihrem kommenden Ende hatte sie sich sehr gefreut ihn näher kennenzulernen.
      Obwohl das gar nicht nötig war, gefühlt kannte sie ihn schon ewig seit sie das erste mal an ihn Gedacht hatte in die Geschichte einzubringen.

      Somit drehte sich Mary doch noch einmal zu ihm herum...
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      "Och, du hast mich erwischt!", scherzte sie mit einem breiten strahlenden Lächeln im Gesicht.
      "Aber wie du schon bemerkt hast, ist mein Haar so weiß das die Anderen Kindern mich tatsächlich für ein Gespenst halten...Daher denke ich mir gerne kleine Späße aus aber du bist wohl zu clever dafür!"
      Ihr Blick glitt kurz rüber zum Haus eher sie denn Kopf geschlagen neigte:
      "Wohl wahr...Aber verrat es meiner großen Schwester nicht, eigentlich sollte ich Fremden nicht Verraten wo wir wohnen!". tat sie unschuldig Kindisch und Blinzelte paar mal dabei.
      "Auch wenn du ein Kind bist..."
      Ihre Augen lagen zusammen mit ihrem Lächeln wieder bei ihm.
      Dann wurde ihr Lächeln frecher:
      "Aber sag mal...Du bist bestimmt doch nicht Grundlos hier."
      Dabei nickte sie zu dem Korb in welchen sie die Apfel welche sie Gepflückt hatte gesammelt hatte.

      Leonardo

      Noch nie hatte der schüchterne Kronprinz in solche Augen geblickt...Die ihn so ansahen als hätte er ein Verbrechen begangen!
      Eigentlich hatte er sich sorgen um das andere Kind gemacht...Doch nun hatte er das Gefühl selbst Schuld an ihren Sturz zu sein.
      Mit dem versuch zu erklären was er hier machte begann aber seine Atmung schnappartiger zu werden.
      Seine Unterlippe bibberte und die ersten großen Tränen sammelten sich in seinem Blauen Augen!
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      "I...ich...ich...hng...ich...", jaspte er eingeschüchtert und begann dabei auch sehbar zu zittern.
      "T-tut mir...leid...I-ich wollte...ich...", stammelte er mit unterbrechenden Schluchzen dazwischen.
      Er wusste nicht einmal was er falsch gemacht hatte...
      Warum schaute sie ihn so Böse an?
      Sein Blick hatte er gesenkt doch als er versuchte aufzublicken rollten die Tränen ihm wie ein Wasserfall über die Rundenwangen.
      Bis her hatte ihn doch immer jeder gemocht? Warum sah sie ihn dann so an?!
      "U-unsere Kutsche...ist...ich...", brach er noch heraus bevor er zu weinen begann.
      Sich mit dem Ärmel über die Augen wischen versuchte der kleine Thronerbe diese zu Verbergen. Sein Großer Bruder würde ihn dafür auslachen das er so weichlich war!
      "H-hab mir nur...sorgen gemacht...ich...wollte dich nicht verärgern.", schniefte der Blonde Junge.
      Believe Me ~