"The wilderness, my bully and me" ⇉Nash & Alea⇇

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    • "The wilderness, my bully and me" ⇉Nash & Alea⇇

      "The wilderness, my bully and me"
      @Nash - @Alea CroniX
      Vorstellung
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      Mit ihrem großen Backpack Rucksack, der das junge Mädchen um einen guten Meter überragte und es schon fast ein Wunder war, dass sie nicht nach hintenüberfiel, lief Trixi gerade übers Rollfeld und steuerte eines der kleinen Flugzeuge an. "D-FCAE, D-FCAE, D-FCAE…" murmelte sie immer wieder vor sich hin und schob sich ihre Brille mit ihrem Zeigefinger am Nasenbügel wieder zurecht. Im Kopf ging sie noch mal alles durch, was sie eingepackt hatte. Ein paar Hosen und T-Shirts, Unterwäsche, Socken. Alles für den Sommer ausgerichtet. Ganz wichtig ihre Zweitbrille auch, wenn sie das Modell schrecklich fand. Ein weiteres Paar Chucks, ihre Kulturtasche mit all dem wichtigen Inhalt. In ihrer leichten Weste hatte sie ihr Smartphone und die Kopfhörer, so wie ein paar Kaugummis für den Flug. Beatrix wollte den Sommer ihre Verwandten in Kanada besuchen. Sie lebten eher abgeschieden in den Wäldern und mussten eine gute Stunde Autofahren um sie bei einem winzig kleinen Flughafen abzuholen. Aber sie fand es spannend ein mal nur mit dem nötigsten auszukommen. Vielleicht konnte sie an diesem abgelegenen Ort auch endlich die Highschool ganz vergessen und sich mehr aufs College freuen. Und vor allem gab es dort keinen Theon. Ein egoistischer Kerl, der sie immer wieder dumm anmachte und dabei hatte sie ihm doch gar nichts getan. "Bestimmt hat er einfach nur Spaß daran, wenn sich andere schlecht fühlen!" dachte sie nur mit einem Schnauben und konnte sich grade wieder darüber aufregen. "Ganz ruhig Trix. Das ist jetzt alles hinter dir." beruhigte sie sich wieder mit ein paar tiefen Atemzügen und lief weiter. "Hey, du da. Bist du Beatrix Philmore?" wurde sie von einem Mann mittleren Alters angesprochen. "Eh. Ja." kam es noch immer etwas verwundert von ihr und lief langsam auf den Unbekannten zu. "Super! Ich bin Dave, der Pilot, der dich in die kanadischen Wälder bringen soll. Wir warten schon etwas auf dich." erklärte er und machte eine winkende Bewegung mit dem Arm, dass sie ihm folgen sollte. Der blonde Pilot brachte sie an eines der Flugzeuge, das auch die Aufschrift "D-FCAE" trug und sich somit als ihre Transportmöglichkeit herausstellte. "Sie sagten "Wir" Mister Dave. Gibt es außer mir also noch einen Passagier?" fragte sie neugierig, da sie nicht damit gerechnet hatte Kompanie zu haben. "Ja und bitte nenn mich nur Dave, sonst fühl ich mich so alt." lachte der Angesprochene. "Du kannst dich mit dem Jungen bekannt machen, nach dem du eingestiegen bist. Wir wollen dann auch bald los. Deinen Rucksack bitte unter dem Sitz hinter dir legen, damit er sich verstaut ist." erklärte Dave und half Trixi noch beim Einstieg. Sie musste etwas den Kopf einziehen als sie in das Flugzeug schlüpfte und verstaute zuerst, wie angewiesen ihr Gepäck und ließ sich danach auf ihren Sitz fallen. Sie konnte es kaum glauben, kribbelte es schon vor Aufregung in ihrem Bauch und vor lauter Vorfreude ein paar Wochen in den idyllischen Wäldern Kanadas zu verbringen, mit nichts mehr als die Natur um sie herum. Trix hatte fast schon ihren Sitznachbar vergessen und sah zu dem anderen Passagier herüber, nur um mitten in der Bewegung zu erstarren. "Das kann nicht wahr sein. Das ist der reinste Albtraum!" Sie sah aus als hätte sie einen Geist gesehen und kalter Schweiß lief ihr über den Rücken. Von all den Menschen musste es ausgerechnet ihr Bully Theon sein, der neben ihr saß. Die Freude war schlagartig dahin und ihre Laune sank in den Keller.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Theon

      Er wusste nicht mehr genau was ihn dazu bewegt hatte sich in den Flugzeug zu setzen. Waren es seine Eltern gewesen, die ihn dazu bewegt hatten oder seine Großeltern, die ihn endlich mal wieder sehen wollten aber zu alt waren diese lange Strecke hinter sich zu lassen? Solange sie Internet bei sich hatten, hatte Theon nichts dagegen von Zuhause in den Urlaub zu gehen. Er hatte das Glück, dass seine Großeltern liebe Menschen waren und ihm fast alles erlaubten. Sie mögen zwar in manchen Aspekten etwas konservativ sein, doch generell waren sie offen. So hatten sie nichts dagegen, dass er viel am Handy war, solange er genug Zeit mit ihnen dann verbrachte. Er hatte sie lieb, keine Frage, doch Brettspiele zu spielen, gehörte nicht u seinen Hobbys. Dass nach diesem Sommer College losging munterte ihn nicht wirklich auf, denn er hatte vorerst die Nase voll von Schule. Das strenge Aufstehen und Pauken war nie etwas für ihn gewesen, viel mehr war er mit seinen Freunden unterwegs oder am Handy zocken. Was er studieren wollte? Theon hatte keinen blassen Schimmer, doch zu seinem Glück drängten seine Eltern ihn nicht. Doch darüber wollte er sich keine Gedanken machen, denn zuerst wollte er den lang ersehnten Urlaub genießen.
      Theon hatte nicht auf die Uhr geschaut, wann er aufgestanden war. So wie oft verschlief er und seine Eltern hatten ihn hektisch zum Flughafen gefahren. Auf den Weg zum Flughafen wurde er langsam wach und fragte sich, ob er überhaupt alles gepackt hatte. Solange er sein Handy hatte, sollte nichts schief gehen. Den Rest konnte er sich immerhin noch kaufen.
      Im Flugzeug sitzend fragte er sich, wann der Pilot losfliegen wollte. Er erfuhr nicht viel später, dass er nicht der einzige Passagier war. Er war ein wenig gespannt darauf, wer das Mödchen war. Vielleicht war es eines, welches in sein Alter war. Somit würde der Flug nicht allzu langweilig werden, auch wenn er offline Spiele sich heruntergeladen hatte.
      Er hatte seinen Blick aus dem Fenster gerichtet, den er dann davon weg richtete, als er hörte wie Schritte ihm näherten. Was, oder eher gesagt wen, er vor sich sah, überrascht ihn und er konnte einen genervten Seufzer nicht sehen. Die allbekannte rotblonde Haare. „Und hier habe ich gedacht es wäre ein hübsches, fremdes Mädchen, welches mitfliegen würde“, konnte er sich den Kommentar nicht verkneifen. Super, nun saß er im gleichen Flugzeug wie das Mädchen, welches er ohnehin jeden Tag in der Schule sah. Eigentlich wollte er die Schule vergessen und nun sah er ein Gesicht, was genau das Gegenteil bewirkte. Er stützte seinen Ellbogen auf die Armlehne und schielte zu ihr herüber. Auch sie schien nicht vor Freude zu strahlen. „Und ich hatte mich schon auf den Flug gefreut“, seufzte er und verdrehte die Augen. Theon war nicht jemand, der vortäuschen konnte sich zu freuen, jemand zu sehen, den er eigentlich nicht wirklich leiden konnte. „Willst du Wurzel schlagen, oder können wir endlich los fliegen?“
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    • Beatrix
      Trix biss sich auf die Unterlippe und sank in ihren Sitz, machte sich ganz klein, wäre am liebsten darin versunken und unsichtbar geworden. Sie war nicht fähig, auf seine gemeinen Worte etwas zu erwidern, drehte nur ihren Kopf weg und sah aus dem Fenster. "Ruhe auf den billigen Plätzen!" fuhr der Pilot den vorlauten Kerl an und setzte auch schon sein Funkheadset auf. "Schnallt euch jetzt lieber an. Sonst wird es noch länger dauern." brummte er und sah kurz zu den beiden Jugendlichen. Als er sich sicher war, dass die beiden die Sicherheitsgurte angelegt hatten, startete er die Motoren des Flugzeugs und rollte auf die Startbahn, sobald der Tower ihm dafür die Freigabe erteilte.
      Hastig schnallte sich Trixi an und versuchte den Typ neben ihr so weit es ging zu verdrängen. "Du musst nur den Flug aushalten. Dann siehst du ihn nie mehr wieder." rief sie sich immer wieder ins Gedächtnis und beobachtete lieber, wie das Flugzeug langsam auf die Piste rollte. "Es geht los!" grinste auch schon Dave und beschleunigte die Maschine. Der Start war überhaupt nicht mit dem eines Jumbojets zu vergleichen oder einer Boeing747, ein Vibrieren ging durch das ganze Flugzeug, ließ die Sitze leicht wackeln und das junge Mädchen wurde durch die Beschleunigung leicht in den Sitz gedrückt. Wieder kribbelte es in ihrem Bauch vor Aufregung und gespannt sah sie aus dem Fenster, erkannte wie immer schneller sie wurden und als sie dann abhoben, machte sich dieses einzigartige Gefühl kurz in breit. Es durchzog ihr ganzes Inneres, es war angenehm und gleichzeitig auch nicht. Sie konnte es nicht richtig beschreiben, vielleicht so ähnlich, wie wenn man in einem Aufzug schnell nach oben fährt und dann dieses Prickeln im Bauch hat, wenn er ankommt und abbremst. Einen besseren Vergleich fiel ihr dazu nicht ein. Doch war des so viel intensiver bei diesem Start des kleinen Flugzeugs.
      Der Pilot zog kurz eine kleine Schleife über den Flughafen und richtete dann das Flugzeug gen Norden. Die Motoren dröhnten etwas bis ins Innere des Flugzeugs und so beschloss Trixi, sich ihre Kopfhörer aufzusetzen und Musik zu hören. Das monotone Dröhnen sorgte auch dafür, dass sie ganz schläfrig wurde und langsam einnickte.
      Unsanft wurde sie aus dem Schlaf gerissen, als das Flugzeug abrupte Auf- und Abbewegungen machte. "Mist! Wo kommt denn dieses Unwetter auf einmal her." schimpfte der Pilot und kämpfte mit seinem Steuer gegen die schiere Kraft des Windes an, der das kleine Flugzeug wie ein Spielzeug hin und her warf. Wegen des Unwetters war es schlagartig dunkel geworden und als der erste Blitz kurz alles in ein fast unheimliches Licht hüllte, rollte auch schon gleich der Donner krachend herein. Sie waren mitten in einer Gewitterzelle und Dave versuchte alles um sie da raus zu manövrieren.
      Panisch legte Trix ihre Hände auf die Ohren, von denen der Kopfhörer heruntergerutscht war und schloss die Augen. Sie hasste Gewitter, vor allem das laute Donnern bereitete ihr mehr als ein Unbehagen. Wimmernd kauerte sie sich auf dem Sitz zusammen, den Tränen schon nahe. Da knallte es erneut, wie ein Peitschenschlag zerriss der Blitz die Luft, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Grollen. Ihr entkam ein spitzer Aufschrei und die Angst machte sich in ihrem Körper breit, lies ihn erzittern und schnitt ihr die Luft fast ab. Das war ein Albtraum. Es musste ein Albtraum sein. Anders war für sie diese Situation nicht mehr realisierbar. Erneut durchzuckte die Dunkelheit eine blauweiße Stromader, die das Flugzeug erfasste und durchzuckte. Es gab wieder einen Knall und eines der Triebwerke loderte auf. "Shit!" hörte man Dave fluchen, der dann gegen die Armaturen schlug. Die Instrumente waren nach dem Blitzeinschlag ausgefallen und so musste er blind weiter fliegen. "Wir müssen runter." ließ er die anderen wissen und ging mit der Maschine runter. Sie waren schon mitten über den kanadischen Wäldern und eine Notlandung zwischen Bäumen war unmöglich, war das der sichere Tod. Dennoch musste er tiefer gehen, da auch das Gewitter nicht ungefährlich war, wie man sehen konnte. Nur wenige Meter über den Baumwipfeln hinweggleitend, steuerte er den Flieger weiter. Da war doch ein See in der Nähe, er hatte es doch zuvor auf der Karte gesehen. Doch das Unwetter hat sie weit von ihrer eigentlichen Route abgebracht, dass er sich nicht mehr richtig orientieren konnte. Wenn er doch nur ein Gewässer finden würde, dort konnte er eine Wassernotlandung wagen. Sie würden es nicht mehr lange schaffen in der Luft zu bleiben, rauchte der eine Motor und war aus gefallen und der andere stotterte nun auch immer wieder auf. Und plötzlich war der Wald unter ihnen verschwunden und sie überquerten einen See. Der Pilot schaltete schnell, rief noch "Festhalten!" nach hinten und ging in einen schnellen Sinkflug über. Der See würde auch bald wieder enden und wenn er die Maschine nicht vorher zum Halten brachte, würden sie gegen eine Wand aus Bäumen zerschellen. Er hatte keine andere Wahl und musste diese kleine Chance ergreifen. Wie ein hüpfender Stein setzte der Flieger auf der Wasseroberfläche auf und schüttelte die Insassen durch.
      Trixi krallte sich in ihren Sitz und betete zu Gott, dass sie das heil überstehen würde. Sie hielt schon die ganze Zeit die Augen geschlossen, konnte sie dem unvermeidbaren einfach nicht ins Auge blicken. Sie wollte nicht sterben. Wieder setzte der Bauch des Flugzeugs auf die Wasseroberfläche auf und der Ruck warf sie beinahe aus dem Sitz, wenn sie nicht angeschnallt wäre. Dann passierte alles plötzlich ganz schnell, aber auch irgendwie in Zeitlupe. Sie bekam kaum mit, dass der Flieger in die angrenzenden Bäume des Sees kracht und es so zum Stehen brachte. Sie wurde einfach nur hin und hergeworfen, verlor dabei ihre Brille, schlug ihren Kopf unsanft gegen den Sitz vor ihr an und war ganz kurz verwirrt. Ihre Logik setzte aus und ihr ganzer Körper schaltete auf den Überlebensmodus, als sie das zweite Triebwerk brennen sah. Immer noch leicht benommen schnallte sie sich ab und taumelte zum Ausgang. Dabei fiel ihr Blick auf den Piloten Dave, dessen Kopf Blut überströmt war und schlaff in seinem Sitz hängte. In das Cockpit ragten massive Zweige rein von den Bäumen, die das Flugzeug gestoppt hatten. Wie in Trance sah sie wieder zum Ausgang und versuchte diesen zu öffnen, doch der Rahmen war leicht verzogen durch den Crash, dass sie die Tür nicht so einfach aufdrücken konnte. Mit ihrem ganzen Körper warf sie sich gegen das Aluminium, doch es tat sich nicht viel. Da fiel ihr wieder ein, dass sie ja nicht alleine war und richtete ihr Wort an Theon, der hoffentlich noch am Leben und bei Bewusstsein war. "Theon..." hörte sie ihre Stimme wie aus einem Off, als würde sie nicht selbst sprechen. "Mach die Tür auf!"
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    • Theon

      „Jaja“, brummte der Junge nur missmutig und winkte ab, ehe er seinen Nlick wieder aus dem Fenster schweifen ließ. Solange sie nicht auf die Idee kam ihn zu nerven, würde er sich auch nicht an sie wenden. Er verspürte weder die Emergie, noch die Lust sie piesacken zu wollen. Das war ihm heute doch zu anstrengend. Es war schon schlimm genug, dass er so lange nicht online spielen konnte. Während sein Blick über das Gelände hinter dem Fenster schweifen lief, wartete er auf den Start. Dieser passierte viel schneller, als er gedacht hatte und somit wurde er auch in den Sitz gedrückt, was ihn kurz an die Armlehne krallen ließ. Es fühlte sich viel wackeliger und instabiler an als wenn er mit einem großen Flugzeug fliegen würde. Für einen kurzen Moment stellte er sich vor, wie das Flugzeug abstürzen würde, doch er wimmelte den Gedanken schnell ab und konzentrierte sich an die an ihm vorbeizuschießen Landschaft. Es dauerte nicht lange bis sie auf in der Luft waren. Theon fühlte sich in einem großen Flugzeug deutlich wohler als in solch eines, doch es flog nichts anderes in die Richtung, in der er fliegen musste. Außer natürlich er wollte mit dem Suto elend lang fahren bis er bei seinen Hroßelterm ankam. Es war deutlich schneller dieses Flugzeug zu benutzen, anstatt einen Umweg zu gehen. Das Flugzeug wackelte noch ein Stückchen, ehe es sich stabilisierte. Ruhig atmete er aus, betrachtete die Landshcfat unter ihm, ehe er sein Handy aus seiner Tasche holte und ein Spiel anfing. Da er eine powerbank bei sich hatte, konnte er problemlos während dem ganzen Flug auf dem Handy spielen. Mit einem paar Tippen und ein paar Minuten, befand sich Theon inmitten des Spiels und vergaß somit seine Umgebung und die Zeit.
      Als er dann aufsah, sah er, wie der Himmel dunkler wurde. Wenn er richtig daran erinnerte, sollte es noch Tag sein. Mit einem genaueren Blick bemerkte er, dass es schlichtweg um das Wetter handelte. Dicke graue Wolken füllten den ansonsten blauen Himmel und der Wind ließ das Fligzeug beinahe in de Schlaf wiegen. Theon machte sich Sorgen, denn solch ein Wetter hieß nichts Gutes, nicht bei diesem leichten Gewicht des Flugzeuges. Doch er versuchte sich keine weiteren Gedanken darüber zu machen. Also wandte er sich wieder an sein Handy, bis er plötzlich im Winkel seines Blickfeldes einen Blitz bemerkte. Der Wind schien stärker zu sein, das Unwetter wütete über ihnen hinweg. Theon kam nicht drumherum als sich Sorgen zu machen. Er entschied sich das Handy wegzulegen. Auch das Mädchen neben ihm, das aufgewacht war, schien die Lage bemerkt zu haben.
      Je länger die Zeit verging, desto mehr fürchtete Theon um sein Leben. Die Lage sah nicht gut aus und sein Herz fing an einige Takte schneller zu schlagen. Ob er zu viele Filme angeschaut hatten? Doch er sah, wie der eine Motor nicht funktionstüchtig war. Sie würden sterben. Theon krallte sich beängstigt an in die Armlehne und biss sich so sehr auf die Zöhne, bis es anfing zu schmerzen. Noch zuvor verlief alles so lange, doch plötzlich überschlug sich alles und alles geschah blitzschnell. Theon konnte sich nicht rechtzeitig vorbereiten, da schlug sein Kopf mit solch einer Wucht gegen etwas, dass er fast das Bewustssein verlor. Sein Kopf dröhnte, sein Körper fing an an allen Stellen zu schmerzen und im nächsten Moment wurde ihm kurz schwarz vor die Augen.
      Stille und dann ein Piepen. Theon war verwirrt und wusste nicht mehr was geschehen war. Seine Sicht war etwas vernebelt und sein Körper schmerzte weiterhin unglaublich. Er brauchte einige Momente, bis er wieder klar sehen konnte. Zwar machten ihn starke Kopfschmerzen noch zu schaffen, doch zu seiner Erleichterung bemerkte er, dass er noch alle seine Körperteile bewegen konnte. Mit einem Brummen schnallte er sich ab und stützte sich an irgendetwas ab. Theon brauchte eine Weile, bis er sein Gleichgewicht wieder fand. Ehe er sich alles zusammen reimen konnte, hörte er wie jemand sein Namen aussprach. Stimmt, er war nicht alleine. Sie waren gestürzt. Auf wackeligen Beinen kam er der Stimme näher und brauchte einen Moment, bis er verstand was sie von ihm wollte. „Sehe ich so aus wie Hulk?“, zischte er ihr zu und versuchte mit sein Gewicht die Tür zu öffnen, was nicht so ganz klappte. Er brauchte ein paar weitere Anläufe, bis er spürte wie allmählich die küKraft zurückkam. Die Schmerzen spürte er weiterhin, doch er konnte nun mehr Kraft einsetzen als zuvor. Er biss seine Zähne zusammen und mit aller Kraft drückte er es auf. Schmerz ließ ihn zusammenzucken, doch er versuchte es zu ignorieren, stolperte etwas nach vorne, ehe er wieder sein Hleichgewicht wieder fand. Frische Luft durchströmte seine Lunge, doch das Wetter wollte ihm keine Ruhe gehen. Er rieb sich die Augen und sah sich um. Grün, Bäume und Plflanzen. Wo waren sie gelandet?
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    • Sobald Theon die Türe aufgedrückt hatte, stolperte Trixi ihm nach. Das Erste, was sie machte, war tief Luft zu holen. Erst dann nahm sie ihre Umgebung wirklich wahr, mehr oder weniger. Noch immer war der Himmel bewölkt und es begann langsam zu regnen. Es blitzte auch noch immer wieder, doch ertönte der Donner erst einige Sekunden später. "Das Gewitter zieht weg." stellte sie erleichtert fest, was sie aber nicht davon abhielt bei jedem Blitz etwas zusammen zuzucken. Mit großen Augen sah sie sich um, waren sie mitten im Wald an einem See gelandet.

      Leider konnte sie diesen Anblick keine Sekunde genießen, da sie aus dem Regen wollte und wusste, dass sie hier feststeckte. So lief Trix weiter und suchte irgendetwas, wo sie unterkommen konnte. Auf die Schnelle konnte sie keine Höhle aus machen, daher schritt sie einfach weiter am See entlang und mehr Richtung Wald. Das Adrenalin klang langsam ab, was noch durch ihre Adern gepumpt wurde und nun kühlte das junge Mädchen etwas aus, was Wind und Regen noch mehr begünstigten. Immer wieder rieb sie mit ihren Händen ihre Oberarme, um sich wenigstens etwas warmzuhalten. Andauernd kniff sie ihre Augen zusammen, um was in der Ferne erkennen zu können und fixierte den Blick auf etwas, dass ihrer Meinung nach ein Unterschlupf sein könnte. Je näher sie kam, desto schärfer wurden die Konturen und konnte dann auch bald erkennen, was sie entdeckt hatte. Es war zwar keine Höhle aus Stein oder in einer Felswand, doch diese Wurzeln, durch die Laune der Natur wie ein kleiner Unterstand geformt, würden ihr genug Schutz vor der Witterung geben. Aufseufzend sah sie sich dann sich nach Theon um, war sie ja kein Unmensch und würde ihn auch dazu holen, doch leider konnte sie wegen ihrer Kurzsichtigkeit ihn gerade nicht wirklich entdecken. "Theon?" rief sie zögerlich nach ihrem ehemaligen Mitschüler und sah sich etwas um.

      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
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    • Theon
      Theon brauchte eine Weile, um sich zu sammeln. Dass das Mädchen von ihm wegging, interessierte ihn weniger. Sie würde ihm wohl nicht helfen können und wissen in welchem Wald sie gelandet waren. Da fragte sich Theon wo der Pilot blieb. Ein wenig besorgt ging er wieder rein und zu dem Piloten nach vorne. Es konnte gut sein, dass er nur sein Bewusstsein verloren hatte und man ihn retten konnte. Doch als Theon ihn erblickte, wusste er instinktiv, dass keine Hilfe benötigt war. Wieso auch, wenn er schon längst verstorben war? Der Anblick ließ sein Frühstück fast wieder hochkommen, weswegen er wieder rasch aus dem Flugzeug kletterte und sich an einem Baum abstützte. Er ließ sich auf den Boden fallen und legte seinen Kopf in den Nacken. Weiterhin plagten ihn Kopfschmerzen, die nicht weggehen zu wollen scheinen. Theon versuchte mit tiefen Atemzügen die Kopfschmerzen auf irgendeiner Weise zu lindern, jedoch klappte es nicht so gut, wie er es sich erhofft hatte. Immerhin hatte sich der Schleier in seinem Kopf gelegt und er konnte seine Wahrnehmeung, trotz Kopfschmerzen, klar wahrnehmen. Sie waren am See und ein riesiger Wald umgab ihn. Ein unbekannte Ort. Theon war schlecht in Geographie gewesen, weswegen er nicht einmal ansatzweise wusste in welcher Gegend er sich nun befand. Wenn der Wald klein war, würde er mit einem Tages Marsch hier rausschaffen. Wenn er Pech hatte, würde er hier festsitzen, bis jemand auf die Idee kam ihn hier zu suchen. Sicherlich musste irgendwann die Info angekommen sein, dass dieses Flugzeug abgestürzt war, oder? Existierte nicht etwas wie eine Black Box? Theon hatte den Begriff einmal in irgendein Video gehört, welches er vor langer Zeit angeschaut hatte, doch an mehr erinnerte er sich nicht.
      Seufzend schloss er für einen Moment seine Augen. Auch wenn sein Körper an mehreren Stellen vor schmerz pochte, richtete er sich trotzdem auf. Hier sitzen und Däumchen drehen würde ihn nicht weiterhelfen. Bevor er ein Plan schmiedete wie er am besten aus diesem Wald kam, musste er sich einen Unterschlupf suchen. Denn er wollte sich nicht ausmalen was sich am Abend hier im Wald herumlungerte. Daher machte er sich auf den Weg und versuchte in der Nähe etwas zu finden. Denn im schlimmsten Fall, müsse er wohl beim Flugzeug etwas finden. Nach einer Weile erblickte er auch Beatrix, die genau in dem Moment sein Namen zu sagen scheint. Ein Blick reichte, bis er verstand worauf sie hinweisen wollte. Was ein Zufall, dachte er sich. "Was? Hast du dein Augenschein beim Absturz verloren, oder warum sagst du meinen Namen, wenn ich doch hier bin?"
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    • Kurz zuckte Trix zusammen, als die Stimme von dem Jungen recht nah bei ihr erklang. Sie grummelte kurz auf und nickte leicht. "Ja. So zusagen. Meine Brille ist während des Absturzes verloren gegangen und meine Ersatzbrille ist in meinem Rucksack, der sich aber noch im Flugzeug befindet." erklärte sie und sah zu dem rauchenden Frack. "Hoffentlich hört das Unwetter bald auf. Dan können wir schauen, ob wir noch was aus dem Flieger retten können." murmelte sie mehr zu sich und krabbelte dann unter die Wurzeln. "Jetzt bloß nicht daran denken, dass hier auch Käfer und Spinnen sind." dachte sie sich und kauerte sich etwas zusammen. Trixi zog ihre Beine an und rieb ihre Hände aneinander. Etwas wurde ihr auch schon wärmer, da sie aus Wind und Regen heraus war und immer wieder bewegte sie ihre Finger und Hände, damit diese warm blieben. Es war auch komisch so nah Theon gerade bei sich zu haben. Doch was blieb ihr anderes übrig? Außerdem hätte sie, ohne ihn, die Flugzeugtüre bestimmt nicht aufbekommen. Eine Zeit lang saß sie nur schweigend da, beobachtete den Regen, der auf den See einprasselte und das Wasser dadurch unruhige Wellen schlug. "Danke. Wegen der Türe." sprach sie den Jugendlichen neben an, wagte es aber nicht ihn dabei anzusehen. "Ist deine Schulter okay?" fragte sie dann noch, war eine Verletzung in der Wildnis etwas weitaus Gefährlicheres, als man sich manchmal dachte. Langsam klang auch der Regen ab und leichte Nebelschwaden lagen nun über dem See. Es war schon Nacht, konnte man vereinzelt ein paar Sterne zwischen den Wolken erkennen. Sie überlegte kurz, ob man es wagen konnte zum Flugzeug zu gehen, aber ganz ohne Licht, wie mit einer Taschenlampe, war das doch nicht so einfach. Ihr Handy! Das hatte eine Taschenlampenfunktion. Hastig tastete sie danach, doch konnte es nicht finden. Bestimmt war es bei dem Aufprall aus ihrer Tasche gerutscht und ob es jetzt noch heile war, bezweifelte sie auch. Trixi wurde auch schon langsam schläfrig, fielen ihr immer wieder die Augen zu. Irgendwann übermannte sie auch die Erschöpfung und der Schlaf, dass die Rotblonde im Sitzen einnickte.
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    • Theon

      Nun hatte er wohl eine halb blinde Person bei sich, das konnte nichts Gutes heißen. Theon hatte das Glück, dass er noch gute Augen besaß und nicht auf Sehhilfen angewiesen war. Er stellte es sich als sehr lästig vor. Immer etwas auf der Nase zu haben und die Gläser zu reinigen, auch wenn man nicht aus Versehen daran kommt. Ein Brille würde ihm definitiv nicht stehen, das wusste er. Theon hoffte ebenfalls, dass sie schnell wieder zum Flugzeug gehen können, damit sie ihr Hab und Gut zusammen suchen konnte. Es beunruhigte ihn dass alles verpasst und beschädigt war. Er wusste nicht wie kalt die Gegend werden konnte, und ob es nötig war die nassen Kleider trocknen zu müssen. Theon hatte nichts zum Essen eingepackt, weil er dies als nicht nötig gesehen hatte, was er nun bereute. Wie lange sie hier wohl bleiben mussten? Paar Tage? Wochen? Immerhin konnten sie im schlimmsten Fall aus dem See trinken, das war das Wichtigste.

      Theon sah wie Beatrix hinein krabbelte, zog Theon kurz seine Augenbrauen zusammen, ehe er ihr folgte. Eine andere Wahl hatte er nicht, entweder er blieb dann hier im Trockenen oder er würde stundenlang nach einer neunen Unterkunft suchen. Und da er sich hier nicht auskannte, wollte er nicht in die Gefahr laufen sich zu verlaufen und am Ende kein Unterschlupf finden zu können. Daher war es schlauer hier zu bleiben, in der Nähe des Flugzeuges. Zwar war es hier nicht windig und trockener, doch trotzdem fühlte er sich unwohl und wünschte in sein Bett zu sein. Was geschehen war, hatte er immer noch nicht so ganz verarbeitet.
      Theon war im Gedanken, als Beatrix ihn wieder ansprach. Kurz war er verwirrt was sie meinte, bis ihm wieder einfiel worauf sie ansprach. „Ja, kein Problem“, brummte er nur. Schmerzen tat es immer noch, doch er war kein Weichei und würde die Schmerzen aushalten. Der Schmerz würde über die Zeit abklingen, darin war er sich sicher. Theon starrte weiterhin nach draußen und mit der Zeit spielten die vorherigen Ereignisse vor seinen Augen ab. Er ballte seine Hände und biss sich auf die Zähne. Wie konnte das geschehen? Wieso? Musste man nicht vorher die Wettervorhersage überprüfen? Theon wusste nicht weiter. Nicht wo sie waren und wie er hier rauskam. Auf den faulen Hintern zu sitzen, würde keine gute Idee sein. Er konnte nicht hundert Prozent sagen, dass man von diesem Unfall erfahren wird und Hilfe dann kommt. Nach und nach befand er sich im Gedankenstrudel und während er währenddessen das Wetter beschaute, wurde auch er langsam müde. Es wäre besser gewesen, wenn sie in Feuer machen würden, doch der Platz reichte nicht dafür aus und das ganze Holz war nicht trocken genug. Morgen müssten sie sich unbedingt aufwärmen, damit sie nicht krank wurden.
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    • Im Schlaf lehnte sich Trix etwas an Theon an und wurde am nächsten Morgen von dem frühen Vogelgezwitscher geweckt. Verschlafen rieb sie sich die Augen und ihr ganzer Körper tat weh. Im ersten Moment realisierte sie noch nicht, wo genau sie war, doch dann schoss die Erinnerung wie einer der gestrigen Blitze durch ihren Kopf. Sofort wollte sie aufspringen und knallte dabei gegen die Wurzeln, die über ihr waren. "Autsch!" grummelte sie mit schmerzverzerrtem Gesicht und rieb sich die angeschlagene Stelle. Immer noch mit einem leisen Jammern kroch sie aus dem kleinen Unterschlupf hervor, um sich etwas zu strecken und gleichzeitig auch umzusehen. Der Ort war sehr idyllisch und friedlich und wären die Umstände besser gewesen, hätte man sich hier bestimmt gut entspannen können. Doch Trixi war alles andere als entspannt. Sie tänzelte kurz etwas hin und her und sah zu ihrem ehemaligen Schulkameraden, der wohl noch schlief. Da huschte sie auch schon ins Dickicht, um ihre Notdurft zu verrichten. Zum Glück war der Wald dicht genug, dass man sie vom Seeufer aus nicht sehen konnte. Erleichtert kam sie wieder aus dem Wald heraus und ging ans Wasser, um ihre Hände darin etwas abzuwaschen. Dabei konnte sie ein paar Fische im See erkennen. "Okay. Verhungern müssen wir schon mal nicht." dachte sie sich und sah sich dann weiter etwas um. Am anderen Ende des Ufers gab es eine kleine Felsformation, die man in der Nacht nicht erkennen konnte. Vielleicht gab es dort ja auch eine Höhle, die sie nutzen konnten. Aber zuerst sollten sie ihre Sachen aus dem Flugzeug holen. Kurz hielt sie noch inne, ob sie Theon wecken sollte, aber entschloss dann erstmal alleine zum Wrack zugehen. Sie sollte es doch schaffen ihren Rucksack da herauszuholen. Doch je näher sie dem Flugzeug kam, desto mulmiger wurde ihr. "Der Pilot." fiel es ihr wieder ein, hatte er den Absturz nicht überlebt. Kurz zuckten vor ihrem inneren Auge die Bilder des blutüberströmten Mannes auf und ein Schauer kroch ihr die Wirbelsäule hoch. "Stell dich nicht so an! Wenn du vielleicht Ärztin werden willst, musst du so einen Anblick verkraften können!" ermahnte Trixi sich selbst und schritt weiter auf den Flieger zu. Vom weiten konnte sie dann erkennen, dass sich etwas im Cockpit bewegte und beschleunigte ihre Schritte. "Oh mein Gott! Lebt er etwa doch noch?" kam es ihr in den Sinn und rannte fast schon zum Flugzeug. Doch der Anblick, den sie dann sah, ließ ihren Atem stocken. Ein riesiger Vogel* mit rotem Kopf, ähnlich wie eines Truthahns saß auf der Kopflehne und pickte an dem Schädel des Piloten herum. Sie konnte erkennen, dass er etwas aus dem Schädel holte und es auffraß. Auch der Vogel bemerkte die junge Erwachsene und kreischte sie an, ehe er sich weiter an seinem gefundenen Fressen labte. Rückwärts laufend stolperte sie wieder zu der Baumhöhle und blieb vor dem Eingang stehen. "Dave wird gerade aufgefressen." murmelte sie in Schock, wusste sie gerade nicht, was sie tun sollte und hatte immer wieder diesen gierigen Blick des Vogels vor den Augen, der im Kopf des Mannes rumpickte.

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      *Truthahngeier
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
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      Quelle
    • Theon
      Theon hatte einen eigenartige Traum gehabt. Worum es sich handelte und wieso ausgerechnet dieser komisch war, konnte er auch nicht sagen. Doch sein Gefühl sagte ihm, dass dieser Traum sich von seinen üblichen Träumen erheblich unterschied. Ob es wohl daran lag, dass er einen sehr schweren und gefährlichen Flug hinter sich hatte? Gut möglich, dass sein Gehirn das Geschehen verarbeitet hatte. Vielleicht sollte Theon froh darüber sein, dass er sich nicht mehr an den Traum erinnern kann. Seine Lider fingen an ein wenig zu zucken, ehe er diese zögerlich aufschlug und bemerkte, wie es hell geworden ist. Er hatte wohl durchgeschlafen, doch er merkte noch wie die Kälte sich an seinen Knochen festhielt. Er musste sich unbedingt umziehen und sich ein wenig aufwärmen. Doch ob er trockenes Holz dafür finden würde, wusste er auch nicht. Theon wusste nicht einmal wirklich wie man ein Feuer anmachte, doch darüber würde er sich später Gedanken machen. Er rieb sich den Schlaf aus den Augen und kreiste seine Schultern. Er war nicht wirklich in einer gemütlichen Position eingeschlafen, weswegen so einige Stellen sich verspannt anfühlten. Hoffentlich würden sich die Stellen entlasten, wenn er sich dehnte und sie massierte. Erst nachdem er aus der kleine Höhle aus Baum krabbelte, bemerkte er Beatrix bei ihm. Dass sie etwas gesagt hatte, hatte er nicht mitbekommen. Theon richtete sich auf und streckte sich und fing an ein paar Dehnübungen zu machen. Beatrix hatte nichts bei sich und tat auch sonst nichts, daher nahm er an, dass sie sich noch um nichts gekümmert hatte. Das bereitete ihn sofort schlechte Laune. "Schon lange wach?", meldete er sich diesmal. Vielleicht war sie erst jetzt aufgestanden und hatte noch keine Gelegenheit gehabt sich um etwas zu kümmern. Mit einem Seufzer stand er wieder auf und sah sich herum. Im Tageslicht sah es hier deutlich harmloser und schöner aus als im Ungewitter gestern. Es wäre wohl ein guter Ort um zu campen, jedoch kein guter Ort um mit dem Flugzeug abzustürzen. Es war beinahe lächerlich wie ruhig und schön es hier aussah, wenn man bedachte, dass sich nicht weit von ihr entfernt ein abgestürztes Flugzeug befand. Theon merkte wie leer sein Magen war, doch um Essen machte er sich im Moment keine Sorgen. zu seinem Glück gab es hier Wasser, wovon er bestimmt trinken konnte. Natürlich musste er schauen ob dieser überhaupt sauber genug war. Es brachte ihm auch nichts dreckiges Wasser zu trinken, von dem er krank werden würde. "Wir sollten zum Flugzeug gehen."
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    • "Nicht lange." antwortete sie auf seine Frage hin und sah dabei auf ihre Schuhspitzen. Ihre Chucks waren völlig durchnässt und mussten dringend getrocknet werden. Sie hatte zum Glück ein zweites Paar in ihrem Bag Pack, doch alleine wollte sie nicht zum Flugzeug. Daher war sie doch recht froh, dass auch Theon meinte, sie sollten zum Flieger gehen. Sie lief hinter ihm her, dabei wanderte ihr Blick immer wieder zum Cockpit, doch aus der Entfernung, konnte sie nichts erkennen. Als sie dann direkt vor dem Wrack standen, konnte sie den gruseligen Vogel nicht mehr entdecken und atmete daher erleichter auf. Die Türe zum Flugzeug stand offen und auch das ganze Ding sah ziemlich ramponiert und verbeult aus. Erst jetzt im Tageslicht konnte man die verrußten Maschinenteile sehen, entstanden durch den Blitzeinschlag und das Feuer. Auch konnte man genau erkennen, wie sich die Äste der Tannen in die Frontscheibe gebohrt hatten. Sie hatten wirklich Glück gehabt, dass sie hinten saßen. Vorsichtig betrat Trix den Flieger und hielt nach ihrem Rucksack Ausschau, dabei fand sie auch ihre Brille. Ein Glas war zersprungen, dennoch hob sie das Gestell auf und steckte es in ihre Westentasche. Unter dem Sitz hinter ihrem Platz war das Gepäckstück immer noch gut zwischen Sitz und Boden eingeklemmte. Sie kniete sich gleich hin und versuchte den Bag Back wieder hervorzuholen. Mit etwas Bastelarbeit gelang ihr das auch und trug das gute Stück aus dem Flugzeug. Doch sie stand sofort wieder auf und kehrte in die Maschine zurück. Sie wusste, dass es eigentlich, wie auch bei Autos, einen Erste-Hilfe-Kasten geben musste. Doch wo war dieser? Beatrix suchte vorsichtig die anderen Sitze ab, doch konnte unter diesen nichts finden. Vielleicht war er weiter hinten und da fiel ihr Blick auch auf eine schwarze Kiste. Langsam und bedacht bewegte sie sich zwischen den Sitzen durch und ertastete die Kiste. Sie besaß zwei einfache Klappverschlüsse, die sie aufspringen ließ und so den Inhalt freilegte. Darin waren zwei Rucksäcke zu finden; ein roter mit der Aufschrift "Notfall" und dann ein einfacher in Schwarz. Neugierig nahm sie beide an sich und klettere mit denen aus dem Wrack. "Sie mal, was ich gefunden habe." teilte sie Theon mit und leerte schon mal den Inhalt den schwarzen Rucksack aus. Zum Vorschein kamen ein paar Tüten mit Trockenessen, zwei Wasserflaschen, zwei Metalldosen, eine Taschenlampe, ein rotes Seil und ein Messer mit einem Feuerstein.
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    • Theon

      Sie war also nicht lange wach gewesen, da verräuchert seine Ungeduld und Wut, die sich angestaut hätte wäre sie länger wach gewesen. Da beide noch nichts getan hatten und es erstmal wichtig war das ganze Gut zu sammeln und zu schauen, was sie damit anstellen können. Am besten wäre es dann danach nach einem richtigen Unterschlupf zu finden, damit sie für die Nacht einen trockenen Platz haben und wo sie ein Feuer machen konnten, ohne dass der Unterschlupf niederbrennt. Doch vorerst hatten sie etwas anderes vorgehabt, um Weiteres konnte er sich später Gedanken machen. Also lief er stumm neben ihr her zum Flugzeug. Die Unfallstelle nun im Tageslicht zu sehen, wirkte auf ihn ganz anders ein, als zuvor. Dass er den Sturz überlebt hatte, überraschte ihn. Da konnte er wirklich nur von Glück reden. Sie beide hatten mehr Glück gehabt als der Pilot, den Theon am liebsten nicht zu Gesicht bekommen wollte. Er hatte sowieso nichts im Magen gehabt, da wollte er seinen Magen nicht dazu veranlassen etwas hochgetragen zu lassen wenn nichts dort war. Das Flugzeug war nicht mehr reparierfähig, jedenfalls nicht mit ihrem Können und fehlenden Materialien. Es graute ihm die Vorstellung, wie es hätte anders verlaufen, wenn der Pilot nicht so gelandet ist wie er es gestern getan hatte. Wäre er nun tot? Oder wären sogar alle am Leben gewesen? Doch Theon wollte sich nicht mit Szenarien auseinandersetzen, die niemals eintreten werden. Er war nur heilfroh am Leben zu sein.
      Kurz atmete er tief ein und betrat nach Beatrix das Flugzeug. Ohne Worte miteinander zu wechseln, suchte er nach dem Gepäck, welches er auch schnell fand. Eine große Tasche und einen Rucksack. Das Display seines Handys ist kaputt aber schien noch irgendwie funktionsfähig zu sein. Doch er sah sofort, dass er kein Empfang hatte. Er seufzte, es fing schon einmal gut an. Er hob seine Tasche auf und versuchte es durch den Spalt zu ziehen, wo er feststeckte. Nach längerem Hin und her ziehen schaffte er es endlich und war es aus dem Flugzeug. Vielleicht sollte er nach weiteren Dingen umschauen, die womöglich nützlich sein könnten.
      Während dem Suchen hörte er wie das Mädchen nach ihm rief. Überrascht sah er auf und erblickte den Inhalt der Rucksäcke. Mit runzelnder Stirn sah er sich alles an. „Immerhin Essen“, murmelte er. Das sollte für ein paar Tage ausrechen, wenn sie sparsam damit umgingen. Sicherlich gab es hier Früchte und Fische womöglich. Theon wusste nicht wie man Fallen baute, weswegen er wohl ehe reicht daran dachte einen Hasen zu fangen. „Meine Sachen habe ich rausgetan, lass uns die Sachen sammeln und sie draußen hinlegen damit wir einen Überblick haben was wir zur Verfügung haben“, entschloss er und zeigte auf den Inhalt. „SaMemel alles was du findest.“
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    • Trix nickte bei seinem Vorschlag, der nicht schlecht war, hatte sie selbst schon daran gedacht. Aber müssten sie dafür auch den toten Piloten untersuchen, ob er etwas Nützliches noch bei sich trug? Der Gedanke nur die Leiche anzufassen, ließ sie kurz erschauern. "Ich zieh mir nur schnell ein paar trockene Sachen an und lege meine Klamotten zum Trocknen hin." meinte sie schnell zu Theon und schnappte sich ihren Rucksack. Dieser war zum Glück wasserdicht, was sie ihren Vater zu verdanken hatte, da er immer etwas überfürsorglich war, wenn es um Ausrüstungen allgemein ging. Als Erstes ging sie ein paar Schritte weiter weg und setzte sich auf einen der trockenen großen Steine. Sie kramte ihre zweiten Chucks heraus und ein frisches Paar Socken. Sollte sie auch ihre Hose wechseln und das Oberteil? Prüfend glitt sie mit ihrer Hand über den Stoff und sie musste schon feststellen, dass dieser immer noch leicht feucht war. Mit einem kleinen Seufzer suchte sie sich auch noch eine Hose und ein Sweatshirt heraus, wechselte schnell obere und dann untere Bekleidung und zum Schluss schlüpfte sie in die trockenen Socken und Schuhe. Auf ein paar weiteren Steinen legte sie dann ihre nassen Sachen hin, damit die Sonne sie trocknen konnte. Schnell eilte sie dann wieder zurück zum Flugzeug und suchte ein paar der losen Aluminiumteile auf, um sie auf einem Haufen zu stapeln. "Wie wäre es, wenn wir auch ein paar der Sitze auseinandernehmen? Dann hätten wir wenigstens eine weiche Unterlage zum Schlafen." schlug sie noch vor. "Die Gurte könnten wir bestimmt auch gut gebrauchen. So als Seile." überlegte Trixi laut weiter. Als Erstes würde sie jetzt einfach die Gurte abschneiden, das bekam sie noch alleine hin. Wie sie das mit den Sitzen am besten machten, mussten sie dann sehen. Die Rotblonde nahm das große Messer an sich und stieg wieder in den Flieger. Dort begann sie mit den letzten Sitzen und trennte überall die Sicherheitsgurte ab, die sie sich allesamt auf die Schulter lag. Wieder ausgestiegen betrachtete sie die Türe zum Cockpit. Der zweite Sitz hatte auch noch einen Gurt und vielleicht fand sie ja dort vorne etwas. Aber zuerst legte sie die anderen Gurte bei Seite, ehe sie wieder vor der Türe stand. Vorsichtshalber legte sie das Messer weg, nicht, dass sie sich noch selbst damit verletzte. Das wäre sehr fatal. Einmal tief durchatmend packte sie dann den Griff und versuchte die Türe zu öffnen. Doch dieses klemmte etwas, da auch hier der Rahmen verzogen war. Mit aller Kraft zog und zerrte sie daran, bis schließlich die Türe doch aufsprang und sie durch den Schwung auf ihren Hintern fiel. "Autsch..." grummelte Trix etwas und rieb sich ihre vier Buchstaben, nach dem sie wieder aufgestanden war. Mit einem leichten Zögern trat sie dann an das Cockpit heran, nur um sich schnell wieder abzuwenden. Der Anblick der Leiche, an der sich wohl einige Bewohner des Waldes bedient hatten, war schon schrecklich, aber der Gestank, die sie von sich gab, war noch schlimmer. Sie würden auch mit einem Gurt weniger klarkommen, oder?
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    • Theon

      Verstehend nickte er ihr zu. Auch wenn es nicht wirklich der richtige Zeitpunkt dazu war, fiel ihm ein, dass es wohl das erste Mal gewesen ist, dass sie mehr oder weniger normal miteinander redeten. Ansonsten ging er doch harsch mit ihr in der Schule um oder stritten sich, wobei es wohl eher daraus hinauslief, dass er über sie scherzte. Leiden konnte er sie dennoch nicht, doch momentan stand etwas Wichtigeres auf dem Spiel. Da konnte er wohl für einige Momente sich zusammen reißen und sich um sein Überleben kümmern. Da schüttelte er seinen Kopf, um seine Gedanken zu entwerten und wandte sich an seinen Teil des Flugzeuges. Es wäre vielleicht eine Idee kleine Gegenstände ebenso nach draußen zu bringen, die sie für etwas benutzen konnte. Wofür genau, wusste e selbst nicht genau, doch vielleicht hatte Beatrix eine Idee, schließlich war sie die Streberin von ihnen. Es wäre aber eine gute Idee, wenn er sich später ebenso umzog und vorher noch einmal schaute was in seiner Tasche trocken und was noch nass war. Er hatte nichts dagegen seine Kleider durchgehend für eine Woche anzuziehen, doch ihm war es wichtig, dass sie ihn warm hielten und trocken waren. Wer wusste schon wann Hilfe ankommt und ehe er in das Risiko hineinlief krank zu werden, wollte er dies verhindern. Doch da Beatrix sich zuerst umziehen wollte, beließ er sein Plan und schob es auf später. Bisher war es nicht kalt genug, sodass er davon krank wird, doch unangenehm war es alle Male.
      Seufzend wandte er sich an eine schmale Tür, die vor ihre Sitzen waren. Mit zusammengezogen Augenbrauen betrachtete er dies, doch nachdem er die Hantel runterdrückte, schien sie nicht aufgehen zu wollen. Auch nachdem er seine unverletzte Schulter dagegen prallen ließ, wollte sie sich nicht öffnen. Bei seinem zweiten Versuch schaffte er es. Zu seiner Freude erblickte er zwei Decken, die relativ dünn waren, aber dennoch besser waren als nichts. Er nahm diese an sich und legte sie draußen hin. Die ganze schmale Kissen, die sie am Anfang bekommen haben, waren ein wenig zerfetzt, doch man könnte sie ebenso benutzen. Auch diese beförderte er nach draußen.
      Als er wiede hineinkam, schlug Beatrix etwas vor, worüber er nicht lange nachdenken musste. „Ja wäre gut, ich ziehe mich derzeit um.“ Was sie mit den Gürtel anstellen sollte, wusste Theon momentan nicht, doch vielleicht würden sie später sich als nützlich herausstellen. Er verließ das Flugzeug und öffnete seine Tasche. Alles war nass gewesen, außer ein Pullover und eine Hose. Zwar waren sie nicht vollkommen trocken, doch deutlich trockener als seine jetzigen Kleider. Er ging. Den Sachen ein wenig in den Wald und zog sich dort um. Am liebsten würde er am Feuer sitzen. Theon konnte nicht einschätzen wie lange seine Kleider brauchen werden um in der Sonne zu trocknen. Im schlimmsten Fall würde er sie zerreißen, wenn sie den Stoff benötigten. Seufzend breitete auch er seine Kleider aus und legte sie auf die Steine hin. Als er dann zum Flugzeug zurückkehrte, war Beatrix Rücken zu ihm gewandt. Er konnte von dort aus nicht erkennen was sie machte. „Bist du fertig?“, fragte er sie.
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    • Etwas erschrocken drehte sich Beatrix zu Theon um, als dieser sie ansprach. "So gut wie. Es fehlt eigentlich nur noch das Cockpit. Aber…", sie biss sich auf die Unterlippe und schielte zum vorderen Teil des Flugzeugs. "Wir sollten vielleicht vorher nach einer Höhle oder so suchen?" kam es ihr zögerlich in den Sinn. Es wäre dumm, die ganzen Sitze auszubauen und dann doch keine Verwendung für sie zu haben. Sie brauchten erst einen Unterschlupf der groß genug für sie war und trocken. "Bestimmt finden wir was auf der anderen Seite des Sees." vermutete Trix und zeigte auf die Felsen, die sich ihnen gegenüber am anderen Ufer erhoben. Außerdem wollte sie sich jetzt nicht mit dem Cockpit und der Leiche befassen, steckte der Geruch noch immer in ihrer Nase. Zudem erschauerte sie innerlich nur bei dem Gedanken eine Leiche vielleicht plündern zu müssen. "Nach Feuerholz und so können wir dabei auch Ausschau halten. Solange es hell ist und das Wetter gut, sollten wir das machen." meinte sie und lief langsam zum anderen Ufer. Sorgen um ihre Sachen machte sie sich nicht, wer sollte diese schon stehlen. Während sie am See entlang lief, hob sie immer wieder trockene Äste auf und sah sich die Bäume etwas genauer an. Sie klaubte all ihr Wissen zusammen, das sie über das Feuermachen gelesen oder gesehen hatte. Denn mehr als ein Messer mit einem Feuerstein hatten sie nicht. Doch das sollte doch eigentlich ausreichen. Die Sonneneinstrahlung war gerade auch zu schwach, dass sie ihre Brille dafür nutzen konnte. Vielleicht sollte sie auch mal langsam ihre Ersatzgläser aufsetzen, doch gerade kam sie auch ohne Sehhilfe klar. Am anderen Ufer angekommen erschienen die Felsen noch viel größer und auch schärfer, wie vom Weiten. Vom See abgewandt konnte man auch eine Vertiefung in der Felswand erkennen. Die Felsen senkten sich schräg darüber, dass sie der eigentlichen Höhle wie ein Vordach dienten. "Hoffentlich ist da nichts drin." dachte sie sich und blieb vor dem Eingang stehen, der vielleicht gerade mal 1,5 Meter hoch war. "Glaubst du, da lebt schon ein Tier drinnen?" fragte sie an Theon gewandt und versuchte etwas in der Tiefe zu erkennen. Sie war etwas verwundert über ihn, hat sie eigentlich damit gerechnet, dass er die ganze Zeit über sie herziehen würde, aber um ehrlich zu sein hatte er bestimmt andere Dinge im Kopf, als sie zu ärgern. Ging es hier ja gerade um ihr Überleben in der Wildnis.

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    • Theon
      Theons Blick ging an ihr vorbei und betrachtete den vorderen Teil des Flugzeuges. Er wusste wieso sie zögerlich antwortete, das Cockpit war momentan auch nicht ein Ort, an dem er gerne sein wollte. Er erinnerte sich noch frisch daran wie er gestern den Pilot gesehen hatte. Auf einen weiteren Anblick konnte er gern verzichten, doch andererseits wollte er aufgrund seines Ekels nichts verpassen, was ihnen in der Wildnis weiterhelfen könnte. Ob er das Radio auf irgendeine Weise raus reißen und reparieren konnte? Theon besaß jedoch leider keine Kenntnisse über solch einen Fall, daher wusste er auch nicht, ob es sinnvoll war das Radio in Angriff zu nehmen. Aber irgendwann mussten sie ein Blick in dem Raum werfen. Zwar hatte er einige Leichen durch Computerspiele gesehen, doch so etwas real vor sich zu haben, war doch ein ganz anderes Erlebnis. Wenn es sein musste, würde Theon sich schon durchringen können, doch vorerst war die Erkundung im vorderen Teil nicht lebensnotwendig. Viel wichtiger war eine gescheite Unterkunft, die Beatrix auch danach ansprach. Beatrix schien auch zu wissen wo sie suchen sollten. Auch den genannten Ort hatte Theon im Blick gehabt, weswegen er dem Vorschlag nichts auszusetzen hatte. Am See war eine gute Idee, da sie einen kürzeren Weg zur Wasserquelle hatte, wobei sie auch im Hinterkopf behalten mussten, dass Tiere ebenso dort trinken könnten. "Das Holz muss trocken sein, sonst bringt das Feuer wenig", warf er ein. Wenn sie Glück hatten, würden sie etwas finden. Wenn nicht, dann hatten sie großes Pech. Denn am Abend konnten sie die Kleider weiterhin trocknen und es würde ihnen genügend Wärme durch die Nacht spenden.
      So lief er ihr hinterher, wobei er einen gewissen Abstand zu ihr behielt. Es war besser, wenn sie eine größere Fläche absuchten. Auf den Weg dorthin fand Theon einige Beeren, die er sich später näher ansehen konnte, doch abgesehen davon fand er nur vereinzelte Stöcke, die nur etwas feucht waren. Wenn er sie trocken schnitzte, sollte es trotzdem funktionieren, oder? Theon besaß keinerlei Wissen über das Überleben in einem Wald, weswegen er sich ein wenig verloren fühlte. Doch viel Zeit zu grübeln hatte er nicht, da beide schon an der Höhle ankamen. Vorsichtig blickte er hinein, wagte ein Schritt nach innen, bleib jedoch stehen. Auf Beatrix Frage hin, sah er sie an: "Sehe ich so aus, als könnte ich Tiere riechen?" Kopfschüttelnd versuchte er etwas im tiefen Inneren der Höhle etwas zu entdecken. "Wie wärs wenn du als Erste reingehst? Mit deinem lauten Kreischen wissen wir, oder der ganze Wald, ob hier was ist." Was eine dämliche Frage von ihr gewesen.
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    • Bei seinen gehässigen Worten biss sich Trix auf die Zunge. Da hatte sie sich wohl zu früh gefreut. Er war immer noch eklig zu ihr, selbst in solch einer Situation. "Ich hab nur nach deiner Einschätzung gefragt." murmelte sie leise vor sich hin und hob dann ein paar kleinere Steine auf. Vor der Höhle in die Hocke gehend warf sie dann einen rein und lauschte. Allzu tief war sie nicht, konnte man deutlich hören wie der Stein mehrmals aufschlug und zum Liegen kam. Sie warf noch einen zweite und dritten Stein hinein, wobei der dritte beim Aufkommen sich komisch anhörte. So dumpf. Ohne sich darüber Gedanken zu machen, warf sie noch ein paar größere Steine hinterher, war das gerade ihr Ventil, um sich von Theon und seinen gemeinen Worten abzulenken. "Wieso ist er immer so fies zu mir? Ich hab ihm doch nie was getan?" dachte sie sich und pfefferte die Steine einfach nur so von sich. Da ertönte plötzlich ein Fauchen und Kratzen und schnell wich Trixi von dem Höhleneingang zurück. Sie hörte wie Krallen über den steinigen Boden scharten und als sie wieder zur Höhle sah, kam ein Dachs heraus. Der musste wohl gerade darin geschlafen heben oder so und schien nicht sehr erfreut über die Ruhestörung zu sein. Kurz schüttelte sich das Tier das Fell und lief dann in den Wald. Erleichtert sah sie dem Tier nach, hätte es auch ein Stachelschwein oder Stinktier sein können und damit hätte sie keine Freude gehabt. "Ich hol jetzt die Taschenlampe." sprach sie mehr zu sich selbst damit sie die Höhle auch richtig untersuchen konnten. Mit schnellen Schritten stapfte sie zurück und kramte die Taschenlampe aus dem Rucksack. Prüfend schaltete sie diese ein Mal an und glücklicherweise ging der Lichtstrahl auch an. Da entdeckte sich am Griff auch die kleinen Solarpaneele, womit sie die Lampe immer wieder aufladen konnten. So kam sie dann wieder zur Höhle zurück und leuchtete in das Innere hinein. Ein paar Blätter und Zweige waren darin, so wie Tierdreck, doch kein weiterer Bewohner war zu entdecken.
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    • Theon

      Theon seufzte nur genervt, als sie ihm erklärte wieso sie ihm die Frage gestellt hatte. Er hatte genauso wenig Ahnung von dieser Umgebung und der survival Thematik wie sie, wie konnte sie von ihm eine Antwort fordern? Würde er behaupten, es würde sich kein Tier darin befinden und am Ende stellte es sich heraus, dass er Unrecht behielt, würde die Schuld auf ihn fallen. Theon verstand manchmal das Mädchen nicht. Genervt von ihr, lehnet er sich gegen die Höhle mit seiner Schulter und sah ihr stumm zu, wie sie die Steine ins Innere warf. Den Gedanken dahinter verstand er, daher sprach er nicht gegen ihr Verhalten, doch nach einer Weile wurde er selbst ungeduldig. Theon machte seinen Mund auf und wollte Beatrix sogleich fragen wie lange sie wohl noch die Steine reinwerfen wollte, bis auch er die Geräusch wahrnahm und einen Schritt nach hinten tat. Es passierten wenige Momente, bis etwas aus der Höhle kam. Mit einem Fragezeichen im Gesicht, betrachtete Theon das Tier. Ein Dachs. Sie waren relativ harmlos, wenn man sie nicht ärgerte, oder? Theon kannte darauf keine Antwort. Doch das sollte keine Rolle spielen, denn das Tier lief in den Wald. Auch wenn der Dachs relativ harmlos aussah, befürchtete er ein aggressives Verhalten, dem er nicht ausgesetzt werden möchte.
      Theon ließ Beatrix vortritt und wartete darauf, bis sie aus der Höhle trat. Wenn sie die Taschenlampe benutzte, war es sinnvoller wenn sie reinging. Theon bezweifelte, dass die Höhle so groß war, sodass er sich verlaufen könnte, doch er wollte nicht das Risiko eingehen im Dunkeln auf etwas zu treten, was er hätte besser in Ruhe lassen sollen. Also wartete er und wartete, bis Beatrix die Höhle betrat. Auch hier wartete er mehr oder weniger geduldig, bis Beatrix ihm ein Zeichen gab. Da es ihm dann doch zu lange dauerte, entschloss er sich kurzerhand, ih rau folgen.
      Aufmerksam versuchte er jede Ecke erkennen zu können. Sonderlich sauber war dieser Ort nicht, doch mit einem Stock, einige Blätter und einem Gurt könnte man daraus einen Besen machen. Er rümpfte die Nase. Sie mussten hie unbedingt sauber machen. „Wir sollten das alles hier ausräumen, bevor wir unsere Sachen hierher bringen“, gab er Beatrix von seinem Vorhaben Bescheid. „Blätter, Stock und Gurt für einen Besen? Wie war’s damit?“, fragte er sie. Vielleicht hatte sie eine bessere Idee.
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    • Wieder vor der Höhle stehend sah sie kurz zu Theon auf, als er von der Idee sprach einen Besen zu basteln. "Ja. Kann man machen, es könnte aber auch nur genug Tannenreisig dafür reichen." zuckte sie nur mit den Schultern. Ein Feuer war gerade wichtiger, als eine saubere Höhle. "Du kannst ja die Höhle sauber machen und ich versuche mich daran ein Feuer zu machen." schlug sie dann zögerlich vor. Bestimmt traute er ihr das nicht zu. Trixi hatte ja selbst etwas Zweifel daran, doch sie musste es wenigstens ausprobieren. Daher hatte sie ganz bewusste ihre Worte so gewählt, um keine falschen Hoffnungen zu wecken. Am besten er hatte einfach gar keine Erwartungen an ihr. Sie bewegte sich dann Richtung Wald und suchte etwas, dass man als Zunder nutzen konnte. Leider hatte es ja zuvor geregnet, da würde es schwer finden etwas Geeignetes zu finden. Sofort sah sie wieder zur Höhle zurück. "Die Blätter!" schoss es ihr durch den Kopf und eilte noch einmal schnell zurück. Sie krabbelte erneut hinein und griff nach den einzelnen Blättern. Sie waren alle sehr trocken, genau das wonach sie suchte. So viel Blätter wie sie tragen konnte sammelte sie ein und kroch wieder hervor. Vor der Höhle war der Boden auch noch aus Stein und dort legte sie die trockenen Blätter erstmal hin. Hier bei den Felsen war die Chance auch größer trockene Äste zu finden, da diese Felswand etwas den Regen abgeschirmt hatte. Beatrix fand auch ein paar dünnere Zweige und sogar ein paar dicke als sie etwas herumsuchte. Das Gehölz legte sie zu den Blättern und ging dann zurück zu ihren Sachen, um das Messer mit dem Feuerstein zu holen. Ob Theon zuschauen wollt? Schnell wimmelte sie den Gedanken ab, es konnte ihr doch egal sein. Mit dem Messer bewaffnet, kam Trix noch eine weitere Idee. Schnell suchte sie in ihrem Rucksack nach ihrem Geldbeutel. Als sie diesen in den Händen hielt, nahm sie einige der ein Dollarscheine heraus und legte die Brieftasche wieder zurück. Wieder bei ihren Zweigen und Blättern angekommen, faltete sie mit zwei Scheinen eine Art Korb und bröselte darin die Blätter hinein. Danach zerriss sie die übrigen Scheine in ganz kleine Fetzen und legte sie dazu. Am Anfang war es komisch, Geld zu zerreißen, doch was konnte sie mit den Dollars hier draußen schon anfangen? Nichts. Daher sollten sie wenigstens eine brauchbare Funktion bekommen. Als das Körbchen aus Papier genug Schnipsel und Blätterbrösel hatte, kniete sie sich vor dem Haufen hin und holte das Messer mit dem Feuerstein hervor. Sie besah sich den kurzen schwarzen Stab, der dabei war, noch mal genauer um musste feststellen, dass das gar kein Stein war, sondern Stahl. Prüfend glitt sie dann mit Messerrücken an dem Stahl entlang, wollte sie sich ja nicht versehentlich selbst schneiden und bei einem gewissen Kraftaufwand und Schnelligkeit, spürten nur so die Funken. "Also gut. Probieren wir es aus..." murmelte sie vor sich hin, um sich etwas Mut zuzusprechen und versuchte die Funken in ihr kleine Gebilde zu feuern. Immer wieder rieb sie mit dem Metall auf dem Stahl, dass ein ganzer Funkenregen erzeugt wurde und danach blickte sie zu dem selbstgemachten Zunder. "Nichts..." stellte sie nach dem ersten Versuch fest, doch das hielt sie nicht ab es weiterzuprobieren und nach dem fünften Versuch konnte sie ein feine Rauchschwade erkennen. Vorsichtig blies sie hinein und auf einmal gingen die Dollarschnipsel in Flammen auf. Ganz vorsichtig legte Trix einen dünnen Ast nach dem anderen darauf. Sie musste aufpassen, dass sie die Flamme nicht gleich wieder erstickte. Doch bald konnte man das typische Knistern hören und so legte sie etwas dickere Äste dazu. Schon mit etwas Stolz legte sie das Messer wieder beiseite und stellte dann fest, dass sie vom Halten des Feuerstahls sich eine kleine Blase geholt hatte. Doch das war es wert gewesen.
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    • Es gefiel Theon nicht, dass man ihm sagte, was er zu tun hatte, auch wen es von Beatrix so nicht formuliert wurde, doch er sah darüber hinweg, da er ungern offen gestehen wollte, dass er keinerlei Ahnung hatte wie man ein Feuer startete. Bevor er sich zur Lachnummer machte, ließ er lieber die Arbeit bei ihr, denn beim Säubern konnte er nicht viel falsch machen. Den Tipp von ihr würde er annehmen. Es wäre wohl schnell zu erledigen, als mit den Blättern, die er dann umständlich hätte zusammen binden müssen. Er gab es ungern zu, doch er bevorzugte ihre über seine eigene Idee. Er müsste nur später nach diesen schauen, doch das würde er wohl schnell finden, wenn man bedankte, dass sie sich in einem Wald befanden. Selbst Theon wusste nicht, ob sie es schaffen würde ein Feuer starten zu können, doch vielleicht würde sie mehr Glück haben als er. So nickte er ihr zu, wissend, dass sie ihn nicht sehen konnte, und wandte sich von ihr ab. Er war auf sich allein gestellt und nahm sich vor nicht ihre Hilfe anzunehmen. Einen Besen zusammen zu basteln, würde wohl nicht schwer sein. So verließ Theon die Höhle und suchte sich Äste in der Nähe heraus, die lang genug waren. Er war nicht sonderlich erpicht darauf sich in Bückhaltung zu finden. Es dauerte eine Weile, bis er einige gefunden hatte, die von der Länge her ihm gut passten. Nun musste er nur Tannenreisig finden, die von der Größe her ihn nicht überwältigen würde. Theon musste dafür etwas tiefer in den Wald gehen, wovor er jedoch etwas bedenken hatte, schließlich war der Dachs darin verschwunden. Vorsichtig und leise ging er weiter, sich den Ästen aus, die ihm den Weg versperrten und stieg über große Steine. Ab und an hob er Äste auf, um die Größe zu überprüfen und warf sie wieder auf den Boden, wenn diese zu kurz oder zu lang waren.
      Als Theon eine handvolle Äste gefunden hat, die relativ stabil waren und lang genug, ging er zu den Gurten, die Beatrix abgezogen hatte. Wer hätte gedacht, dass diese einmal sinnvoll sein konnten. Er holte sich ein paar und setzte sich mit seinen Materialien auf einen großen Stein am See. Abgesehen von dem Flugzeug Wrack und der Tatsache, dass sie hier draufgehen konnten, er ließ sich von der Sonne wärmen, betrachtete die Äste und brachte sie in eine bestimmte Ordnung an, die in seinen Augen optimal war. Dann holte er die Tannenreisig und hielt es über ein Stück über das Ende der Äste hin, während er versuchte mit dem Gurt es daran zu befestigen. Es um die Stücke zu wickeln, war keine sonderlich große Schwierigkeit, jedoch ein Knoten zu machen, oder es soweit zu befestigen, damit nichts verrutscht, war deutlich herausfordernder. Als es nach dem dritten Versuch nicht klappte, seufzte Theon frustrierend. Ihm wäre ein Seil deutlich lieber. Er legte die Äste zur Seite, stützte sich an den Händen ab und richtete sein Gesicht in Richtung Sonne. So verblieb er einige Minuten, bis er sich dazu entschloss sich erneut heranzutasten. Nun mit etwas mehr Geduld, versuchte er nochmals und nach dem zweiten Versuch hatte er es nun endlich. Er hatte es irgendwie geschafft den Gurt fest genug anzubringen. Er wollte nicht daran denken wie er den Gurt abbekommen sollte später.
      Er lief zurück zu der Höhle, in der er das Feuer erblicken konnte. Sie hatte es tatsächlich geschafft. Vielleicht, sollte sie es wieder machen, sich anschauen, im Fall alle Fälle. Doch um nicht zu lange zu starren, nahm er seinen zusammen gebastelten Besen zu sich und fing den Dreck aus der Höhle zu bringen. Es wäre durchaus angenehmer gewesen, wenn jemand erträglicheres bei ihm gewesen wäre, doch er konnte nichts mehr an der Situation ändern. Er hoffte nur, dass schnell Hilfe kam und er seine Ferien genießen konnte. Er hatte nicht vor hier lange zu bleiben.
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