Der Preis der Unsterblichkeit [Alea Cronix u. Lysios]

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    • Der Preis der Unsterblichkeit [Alea Cronix u. Lysios]

      Der Preis der Unsterblichkeit

      Vorgeschichte:
      Immer schon ist es eine Eigenart von Göttern gewesen, dass sie ihre Unterhaltung in ihren Geschöpfen fanden.
      Zu niedlich waren diese Menschlein mit ihren nichtigen Existenzen. Kürzer als einer ihrer Atemzüge verweilten sie auf der Erde und schon waren sie vergessen. So viele Tragödien, so viele Emotionen, sie brachten so viel Mühe auf in dem Wimpernschlag ihres Daseins. Und doch würde es ihnen nicht gelingen Unsterblichkeit wie die der Götter zu erlangen. Zu schwach, zu weich, zu zerbrechlich waren die Menschen.

      So zumindest dachten die Götter, vom Olymp herabschauend, lange Zeit. Wer hätte ahnen können, dass diese winzigen, zerbrechlichen Geschöpfe so viel hartnäckiger und erfindungsreicher gewesen sind, als sie selbst es je für möglich gehalten hätten? Sie fanden ihre eigenen Wege unsterblich zu werden. Die Menschen nahmen eine Feder und Papier, mischten Tinte und schrieben ihre Worte, Gedanken und Geschichten nieder. Ihr Echo zog sich somit plötzlich durch die Zeit, ohne jemals zu verhallen und zu ersticken.
      Und schneller als sie selbst es begriffen, waren es plötzlich die Menschen, deren Schatten sich über die Städte hoben und auf dessen Fundament unglaubliche Bauten und Völker errichtet wurden. Die Götter wurden ihnen ferner und ferner fanden bald keinen Weg mehr hinab von ihrem Olymp. Ihr steinerner Thron, auf den sie so stolz gewesen sind, wurde schon bald ihr Verließ. Ein Gefängnis, das ihnen zu verlassen unmöglich geworden war.
      Denn es war der Glauben der Menschen, der es diesen unsterblichen Kreaturen möglich machte unter ihren Kindern zu wandeln. Ihre Wege zu kreuzen, Teil ihrer Geschichte zu werden. Und so geschah mit ihnen, was mit vielen Göttern vor ihnen geschehen war; sie verschwanden aus den Herzen der Menschen, verloren ihre Anhänger, die Jahre der Unachtsamkeit und der erhabenen Gleichgültigkeit forderten ihren harten Tribut.

      Einzig Hades, der Herr und Verwalter der Unterwelt erkannte das Potential der Menschen rechtzeitig. Zu lange, zu intensiv hatte er sich mit ihren Leben beschäftigt, um nicht zu erkennen zu was sie in der Lage sein würden. Und so formte er als einziger eine Geschichte, die er den Menschlein zuflüsterte, um sich selbst am Leben zu erhalten. Er ließ sein Reich nicht in Vergessenheit geraten. Zeichnete den Menschen in Träumen und Prophezeiungen Bilder seiner Welt und trug somit seinen Namen durch die Generationen und alle Völkergruppen. Selbst wenn sie ihm fremdartige Namen gaben, so störte es den Herrn der Unterwelt nicht. Denn er blieb bestehen und entfloh einem Dasein als Gefangener. Er behielt seine Freiheit, seine Macht und seine Fähigkeit unter den Menschen zu wandeln.

      Als er nun vor den Toren des Olymps einkehrte, Jahrhunderte nachdem er seine Brüder und Schwestern zuletzt gesehen hat, wurde er empfangen mit Neid, Verachtung und Verzweiflung. Sie wollten nicht mehr eingesperrt sein und beschimpften ihn was sein Begehr sein mochte, ob er seine Brüder und Schwestern nun auch mit Spott strafen wollte. Doch Hades hatte anderes im Sinn. Er kam in freundlicher Absicht, so seiner Ansicht nach zumindest. Denn war er mächtig geworden, ein fester Bestandteil der menschlichen Herzen, nicht mehr fortzudenken aus ihren Geschichten. Und so bot er den armen Göttern des Olymps einen Deal an.
      Ähnlich wie er selbst es getan hat, bot er ihnen neue Namen, neue Geschichten, neue Existenzen an. Er hatte die Macht sie neu zu erfinden, sie zurück in die Herzen der Menschen zu bringen; als seine Diener. Inzwischen hatte er selbst so viele Namen. So viele Geschichten. Da fiel es ihm nicht schwer noch ein paar mächtige Kreaturen aus den Schatten ihrer ehemaligen Existenzen zu erschaffen. Zunächst war der Protest groß, das würde ihm nur so passen, dass ausgerechnet er ihr Herr werden sollte. So wendete Hades sich wieder ab, wenn sie sich so entschieden hatten. Es war ihm bewusst, dass er lediglich ein wenig warten musste und schon bald erhörte er das klägliche Flehen der ersten Götter, die sein Angebot doch annehmen wollten. Kurz darauf folgten die nächsten und bald hatte er beinahe alle seine ach so mächtigen Brüder und Schwestern unter sich gescharrt. Seine Macht wuchs und wuchs.

      Nahezu alle Olympianer gaben schließlich seinen Versprechungen nach. Nahezu. Einzig eine Handvoll Götter widerstand diesem Deal. Sie wollten aus eigener Kraft Anhänger finden, ihre Zeichen und Worte durch die Wolken flüstern und die Herzen kleiner Menschlein erreichen. Ob es ihnen jedoch gelingen würde zu alter Kraft zurückzufinden stand in den Sternen.

      @Alea CroniX
    • The Olympians

      Griechische Göttin: Hera
      Neue Existenz: Der Engel Uriel

      Kurze Zusammenfassung:
      Hera stand seit Anbeginn ihrer unsterblichen Existenz an der Seite von Zeus und litt stetig unter seiner Herrschaft. Viel mehr allerdings noch unter der ehelichen Verbindung zu dem Göttervater. Schon lange hatte sie seine Eskapaden und unbändigen Hunger, den niemandes Leib zu stillen vermochte, leid und wünschte sich seinen Fall. Jedoch blieben ihre Sabotageversuch, um die Zeus genau Bescheid wusste - sie machte keinen Hehl bezüglich ihrer Verachtung - leider vergebens und so fristete sie ihr Dasein auf dem einsamen Thron, den sie ihr eigen nannte.
      Als die Menschen begannen die Götter zu vergessen war sie wenig gerührt von diesem Umstand. Sie sah sich auch zuvor schon als Gefangene und realisierte ohnehin zügig, dass ihr Stand als Göttin im Schatten ihres Gatten unterzugehen drohte. Sie war auch diejenige, die die anderen Olympianer besänftigte und beisammen hielt so gut sie konnte, als sie sich alle ihr Verließ teilten.
      Hera ist auch die erste gewesen, die Hades mit seinem Angebot aufgesucht hatte, doch die stolze Göttin weigerte sich dagegen erneut im Schatten eines Mannes zu stehen und lehnte seine Verheißungen ab.

      Aussehen:


      Griechischer Gott: Hermes
      Neue Existenz: Erzengel Gabriel

      Kurze Zusammenfassung:
      Der listige Gott war weit mehr als nur der göttliche Bote, im Gegenzug zu dem, was viele Menschen annahmen. Seine Passion war das Sammeln von Wissen. Und davon besaß er mehr als genug. Nirgens war man sicher vor seinen alles vernehmenden Ohren. Nirgens konnte man auch nur ein leises Husten verlauten hören, ohne dass er sofort davon wusste und bald schon die Information um die schwindende Kraft des besagten Gottes die Runde machte. Er wählte die Menschen, denen er Schutz gewahr weise und empfand besonders Gefallen an den Dieben der Menschen.
      Das schlimmste also für ihn ist nicht die Vergessenheit selbst gewesen, sondern die Tatsache, dass er es nicht kommen sehen hat. Zu spät realisierte er Hades brillanten Plan, der in der Unterwelt sicher vor seinen Ohren und Augen gewesen ist. Doch kaum wurde ihm bewusst was er vollbracht hatte, begann Hermes selbst die selbe Taktik vorzubereiten. Niemals würde er sich dem Herrn der Unterwelt beugen, niemals würde er akzeptieren in die Abhängigkeit eines Herrschers zu verfallen.

      Aussehen:

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    • The Underworlder

      Griechischer Gott: Hades
      Neue Existenz: Der Teufel/Lucifer

      Kurze Zusammenfassung:
      Es ist niemals ein Geheimnis gewesen, dass Hades unglücklich mit seiner Position gewesen ist. Während seine Brüder und Schwestern in der Sonne und den Lobgesägen badeten ist er lediglich ein überarbeiteter Verwalter gewesen. Seine Aufgaben verboten ihm ein Dasein in Entspannung und Freude. Er konnte nicht mit den anderen zusammensitzen, die kleinen Menschlein beobachten und sich an ihren Eigenheiten erfreuen. Nein, stattdessen wurde er gequält mit ihren Schreien und dem Klagen. Während die anderen Götter nach Lust und Laune zu den Menschen kamen, kamen die Menschen ohne Unterlass und ohne eine Möglichkeit dies zu unterbinden zu ihm.
      Dieser Umstand ist es letztendlich gewesen, der es ihm erlaubt hat zu erkennen, was den anderen entging: langsam aber sicher wurden die Menschen zu ihren eigenen Göttern. Sie benötigten die Verehrung nicht mehr. Sie lösten ein Rätsel des Lebens nach dem anderen. Es gab weniger und weniger „Wunder“ in ihren Augen und mehr und mehr erkannten sie schlichtweg die Regeln und Gesetze ihrer Welt.
      Zunächst ist er lediglich daran interessiert gewesen ein wenig „nachzuhelfen“ bei den Erinnerungen an ihn, bis er realisierte, dass es um das Vergessen schlimmer stand als er dachte und bald schon alle seine Brüder und Schwestern verlassen wären.
      Blitzschnell breitete er seine Griffe in die Welt aus und schuf neue Glauben, neue Völker und erlangte wahre Unsterblichkeit. Hera, war die erste Olympianierin, der er anbot ihn in die Unterwelt zu begleiten. Keinesfalls ist er erpicht darauf gewesen Zeus‘ Platz einzunehmen. Er hatte lediglich geschaffen, was ihm zuvor gefehlt hat; ein Thron, der Hera würdig gewesen ist. Doch sie lehnte ihn ab wie in längst vergangenen Tagen bereits und so ließ er sie zurück, bot aber jedem von ihnen einen Platz, der mit ihm kommen wollte.

      Aussehen:


      Griechische Göttin: Aphrodite
      Neue Existenz: Lilith

      Kurze Zusammenfassung:
      Aphrodite war die Liebe, die Lust und die Leidenschaft. Nicht nur war sie das schönste Wesen, sie nährte sich auch von der Bewunderung. Sie gab Frauen liebend gerne ihren Segen und erst richtig glücklich wurde sie, wenn es dank ihr ein Blutbad um die Liebe gab. Immer schon ist etwas in ihr gewesen, das sie stets in Dionysos Arme trieb. Ihre Leidenschaft war nur einen Katzensprung vom Wahnsinn entfernt, besonders in Momenten unglaublicher Ekstase. Umso unerträglich wurde ihr ihre eigene verblasste Gestalt, als die Menschen ihr den Rücken kehrten. Die Zeit als Schatten hat sie tief gezeichnet und als Hades ihnen die Hand bot gehörte sie zu den ersten, die seinem Angebot schneller folgten, als ein verliebtes Herz schlagen konnte.
      Und erst, als Hades ihr ihren neuen Namen anvertraute und sie zur sündigen Begierde wurde, blühte sie wahrlich auf und entfachte ihr gazes Potential. Wieder ist sie das schönste Wesen, schön genug, um die kleinen Menschen erblinden zu lassen und sie labt sich genussvoll in dieser Macht. Sie liebt sich, sie verehrt sich, sie vergöttert sich. Und so lässt sie sich auch von Männern verehren und verspeist genüsslich ihr Herz, erfüllt von Gefühlen für sie.

      Aussehen:
    • The Olympians

      Griechischer Gott: Zeus
      Neue Existenz: Gott/Elohim

      Kurze Zusammenfassung:
      Der Gottvater ist für seine Güte und Stärke mehr als bekannt. Den Menschen war er immer wohl gesinnt. Wobei diese Zuneigung schnell in Liebestollheit wandeln konnte. Selbst eine Zurückweisung konnte ihn nicht daran hindern, sein Objekt der Begierde sein zu machen und nutze dafür List und Tücke. Um so mehr traf es ihn, obwohl er so regelmäßig unter den Sterblichen wandelte, dass er nicht rechtzeitig bemerkte, wie sich die Menschen von seinem Glauben loslösten. Als dann auch bald sein Bruder Hades im Olymp auftauchte und ihnen eine Lösung darbrachte, hätte er ihn am liebsten wieder hinausgeworfen. Doch stand seine Gunst zu den anderen Göttern unter keinem guten Stern. Daher ließ er auch die ziehen, die Hades folgen wollten, doch er würde niemals einen Bund mit seinem Bruder eingehen, kannte er einfach seine Verschlagenheit.

      Aussehen:
      Zeus ist zwar in der Lage sich in alles zu verwandeln, doch erscheint er meist in diesen beiden Gestalten
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      Griechische Göttin: Athene
      Neue Existenz: Erzengel Michael

      Kurze Zusammenfassung:
      Die mutige Göttin Athene war schon immer eine Schutzgöttin für den Kampf, die Strategie und die Weisheit, aber auch für Kunst und Handwerk. Sie hielt immer schützend die Hand über die Menschen und war zutiefst gekränkt, als sich diese von ihr abwandten. Doch als selbst die Bewohner von der Stadt Athen, ihre treusten Anhänger ihr den Rücken kehrten, wurde ihr zum ersten Mal richtig bewusst, wie dramatisch die Lage für die Götter im Olymp war. Zu Beginn war sie sehr stolz auf die Menschen, da sie nach der Wahrheit strebten und immer bessere Errungenschaften ausgetüftelt hatten. Doch führte dies auch dazu, dass ihr Glaube an Götter und ihre Wunder schwand. Und so wurde die Weisheit für, die sie stand und auch verehrte, ein zweischneidiges Schwert. Als Hades dann mit dem Angebot kam, ihnen wieder eine Gestalt zu schenken, an die die Menschen glaubten, schlug sie dieses aus. Sie ist eine emanzipierte und stolze Göttin und war davon überzeugt, dass man sich den Glauben der Menschen verdienen musste.

      Aussehen:
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      Griechischer Gott: Apollon
      Neue Existenz: Erzengel Raphael

      Kurze Zusammenfassung:
      Gerade als Orakelgott liegt die Schmach bei Apollon schwer, dass er nicht voraussehen konnte, welches Schicksal den Göttern zuteilwurde. Auch er verzichtete auf Hades’ Angebot und eiferte lieber Athene und Hermes nach, die schon gezeigt hatten, dass die Menschen ihrer nicht abgeneigt waren und zum Teil ihren Glauben sogar mit offenen Armen empfingen. Und er, Gott des Lichts und der Heilung, Schirmherr der musischen Künste und Weissagung, sollte es doch auch schaffen, dass man wieder an ihn glaubte. Vielleicht begegnet er auch endlich seiner langersehnten wahren Liebe, von der in unzähligen Liedern gesungen und in Gedichten gereimt wird. Denn Apollon ist trotz seiner Musen immer noch sehr einsam und ob sein Herz eine weitere Zurückweisung verkraften würde, wagte er zu bezweifeln.

      Aussehen:
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      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle

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    • The Underworlder

      Griechischer Gott: Ares
      Neue Existenz: Beelzebub/Baal

      Kurze Zusammenfassung:
      Der Gott des Krieges war einer der ersten, der sich Hades anschlossen. Gerade jetzt, wo es noch mehr Zwiespalt unter den Menschen gab als je zu vor, wollte er nicht fehlen. Die Klänge der Schlachten waren wie Musik für ihn, vertont mit dem Klirren der Waffen, dem Brechen von Knochen, und der Schreie des Schmerzes. Wieder erstarkt durch die Zwietracht der Menschen, nahm er sich auch heraus, immer wieder die Erde zu besuchen, um Streit unter ihnen zu sähen. Von dem Blut, das vergossen wurde, labte er sich am Ende, voller Hass und Wut kreierten sie für ihn den edelsten Tropfen.

      Aussehen:
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      Griechischer Gott: Dionysos
      Neue Existenz: Asmodeus

      Kurze Zusammenfassung:
      Auch der Gott des Weines und der Freude, aber auch der Ekstase und des Wahnsinns, war dem Angebot Hades nicht abgeneigt. Er ist der Einzige der Götter, der auch vom Tod gekostet hat und danach wieder auferstand. So wusste er darum, wie wichtig es ist, das Leben in vollen Zügen zu genießen und sich auch seinem niedersten Gelüsten hinzugeben. Diese frohe Botschaft verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Menschen, die sich so sehr nach schönen Momenten und Dingen sehnten und Dionysos war mehr als gewillt ihnen dies zugeben.

      Aussehen:
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      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
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    • The Mortals

      Name: Chriseis
      Alter: 22
      Glauben: Sie glaubt an die Wissenschaft

      Vorgeschichte:
      Aufgewachsen ist die junge Chriseis in einem Tempel, in den sie als 5-jähriges Mädchen geschickt wurde. Sie ist stets verhaltensauffällig gewesen. Strafarbeiten waren bei ihr ein nahezu tägliches Ritual. Sie hat alle Lehren hinterfragt und verlangte nach weit mehr als die Priesterinnen ihr geben konnten. Wer allerdings genau das hatte, um ihre Neu- und Wissbegierde zu befriedigen war der Dorfarzt, der als einziger Mann die Erlaubnis erhielt den Tempel zu betreten. Wann immer jemand krank geworden ist oder sich einen Knochenbruch zuzog wartete sie bereits an den Toren auf ihn. Während er arbeitete folgten ihre strahlenden Augen aufmerksam seinen Händen und wie selbstverständlich begann sie ihm die Tinkturen und Gebräue aus seiner Tasche zu reichen, merkte sie sich schließlich von jedem seiner Besuche genau welche Flasche was enthielt.
      Mit vierzehn sollte sie schließlich ihren Eid schwören und ihr Leben endgültig dem Tempel versprechen. Doch in der Nacht vor ihrer Zeremonie flüchtete sie aus dem Tempel und brach in Tränen vor der Pforte des Arztes zusammen. Sie flehte ihn darum an sie aufzunehmen und sie zu unterrichten. Der kinderlose Mann ließ sich schließlich von ihrem Bitten und Flehen überzeugen und zog mit ihr zusammen sogar in eine große Stadt, wo sie mehr Möglichkeiten für ihr Studium haben würde.

      Sonstiges:
      - Seit 3 Jahren dient sie mit ihrem Mentor nunschon in einer Kaserne an der Front. Weibliche Medizinerinnen waren immer noch eine Seltenheit sondergleichen und so musste sie anfänglich mit viel Spott umgehen. Man wettete auf ihren Sterbezeitpunkt und konnte ihr kaum mehr als einen Monat, vielleicht zwei geben. Wenn sie überleben sollte, dann würden ihre Nerven die Leiden des Krieges nicht überstehen erzählte man sich. Doch Chriseis bewies sich als tapfer. Sie stand ihren männlichen Kollegen in nichts nach und kümmerte sich Gewissenhaft um die Soldaten. Sie beweist eine mentale Stärke, die sehr vielen der Männern unangenehm ist und sie sich deswegen von ihr fernhalten, wenn sie können.
      - Um von den Männern besser akzeptiert werden zu können, schnitt Chrieis sich ihre langen Haare ab. Etwas, das im Tempel strengstens verboten war, da ein langer und fester Zopf aus Haaren für die Verbundenheit zu den Wesen der Unterwelt darstellt. Zudem fing sie an Hosen und Hemden wie die Männer zu tragen

      Aussehen:


      Name: General Theodorus von Athen
      Alter: 31
      Glauben: Seine Familie dient seit ewigen Zeiten dem Großherrn Beelzebub

      Vorgeschichte:
      Theodorus Familie gehört zu den einflussreichsten in Athen. Die ehemalige Hauptstadt der Anhänger von Athene liegt schon lange unter seinen Füßen begraben und nur noch aus Lehrbüchern kennt er diesen Namen. Fühlt allerdings keinerlei Verbindung zu den Schutzgöttern seiner Vorfahren. Auch wenn sein Haus unter der Flagge Beelzebubs steht, weiß er doch wer sein wahrer Herr und Meister ist: der Krieg. Anders, als es von Außen den Anschein hat, ist Theodorus nichts in seinem Leben geschenkt worden. Seine Brüder sind beide eine Enttäuschung für die Familie gewesen. Der eine ist durchgebrannt mit einer Dirne und der andere fand seine Bestimmung in einem fernen Volk, das er nur durch Zufall während einer Schlacht passiert hat und schloss sich ihren Sippen und Bräuchen an, die Asmodeus gelten.
      Als dann auch nur deutlich wurde, dass Theodorus mit einem sehr schwachen Augenlicht gestraft wurde verloren seine Eltern gänzlich den Glauben an ihre Nachkömmlinge. Etwas, das Theo nicht auf sich sitzen ließ. So lange, wie er die Möglichkeit hatte verschlang er eine Schrift nach der nächsten, er hegte Briefkontakt mit Hauptmännern und Kriegshelden doppelt so alt wie er es gewesen ist und lernte die Kunst des Kampfes und der Jagd, während er einer kompletten Erblindung immer näher kam. Theodorus lernte sich auf seine anderen Sinne zu verlassen und ist trotz seines Handicaps nicht zu unterschätzen. Weder als Stratege, noch als Kämpfer.

      Sonstiges:
      - Seit einigen Jahren nun schon hat sich sein Augenlicht nicht weiter verschlechtert. Starkes Sonnenlicht schadet seinen Augen immer und löst ein Brennen und Stechen in seinen Augen aus, von dem er sich lange nicht beruhigen kann, wenn er direkt mit Sonnenlicht in Verbindung kommt. Doch ist er in einem gemäßigt beleuchteten Raum, so kann er die Umrisse um sich herum wahrnehmen und unter Anstrengung und wirklich dichter Nähe kann er sogar Details ausmachen. Wenn er entspannen möchte, trägt er stets eine Augenbinde, um sich keinen störenden oder Kopfschmerz verursachenden Umständen auszusetzen.
      - Seine Kollegen nehmen Rücksicht auf den General. Bei Strategiebesprechungen werden Figuren benutzt, die die verschiedenen Truppenstärken repräsentieren und extra für ihn haben einige der niederen Soldaten diese Holzfiguren in sehr grellen Farben bemalt. Und es hat sich so eingebürgert, dass diese stets nachgezeichnet werden, wenn die Farbe droht zu verblassen.
      - Auch wenn er selbst nicht mehr in der Lage ist zu lesen, so genießt er die Kunst noch immer. Manchmal lässt er sich aus verschiedenster Literatur vorlesen. Neuerdings hat er sogar angefangen wieder zu musizieren. Ein Vergnügen, dass er als Kind fallen gelassen hat, als ihm plötzlich die Zeit, die er hatte um die Erwartungen seiner Eltern zu erfüllen entrann.

      Aussehen:

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    • The Mortals

      Name: Emilios
      Alter: 23 Jahre
      Glaube: Er glaubt an keine Götter

      Vorgeschichte:
      Prinz Emilios ist der erstgeborene und einzige Sohn des Hauses Xenos. Diese haben den Glauben an jegliche Götter abgelegt und rufen daher ihre Ahnen. Die Vorfahren der Familie Xenos haben schon viele starke Herrscher und Krieger hervorgebracht, dass es nur für sie logisch ist, dass nicht ein Gott sie so mächtig gemacht hat, sondern sie dies aus eigener Kraft erlangt haben.
      Emilios ist nun schon im heiratsfähigen Alter und seine Eltern drängen ihn immer mehr sich endlich eine Braut auszusuchen. Doch bei jeder Vorstellung lehnt er die Bewerberinnen ab, und dabei werden seine Ausreden immer fadenscheiniger. Denn was die Familie Xenos nicht weiß, ist, dass sein Interesse dem männlichen Geschlecht gilt. Doch wenn das seine Eltern herausfinden, wäre die Schande groß, würde das bedeuten, dass mit ihm die Blutlinie seines Hauses ein Ende finden würde. Täglich immer mehr unter Druck gesetzt, weiß der Prinz weder ein noch aus und verfällt schon in Depressionen und diese düsteren Gedanken verführen ihn immer mehr, den Weg des Freitods zu gehen.

      Sonstiges:
      - Emilios war sich schon mit sechzehn Jahren bewusst, dass er Männer liebte. Er hatte eine Affäre mit einem der Diener, die ihm immer beim Ankleiden halfen. Eines Tages wurden sie in flagranti erwischt, doch stellte man e so dar, als ob der Diener sich an ihm vergangen hatte. Darauf erhielt dieser die Todesstrafe und Emilios war es nie mehr wieder möglich einen Mann zu lieben, da er immer mit der Angst lebte, auch ihn zu verlieren.
      - Aus dem Hause Xenos gingen schon einige anders Liebende hervor. Doch wurde dies immer durch Scheinehen vertuscht, da man glaubte, dass diese Eigenart das Ansehen der Familie Xenos schmälern würde. Somit hat auch Emilios keine Ahnung, dass er keine Ausnahme ist.

      Aussehen:
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      Name: Leandra
      Alter: 21 Jahre
      Glaube: Sie glaubt an Gott und ihren Schutzpatron Erzengel Gabriel

      Vorgeschichte:
      Leandra ist eine der ersten Priesterinnen im Tempel Gottes. Mit achtzehn Jahren trat sie dem Orden des Engels Gabriel bei und legte ein Schweigegelübde ab. Ihre heilige Aufgabe war es all das Wissen, dass sie las oder erzählt bekam in sich zu sammeln. Viele Pilger, die erst kürzlich den Glauben zu Gott gefunden hatten, reisten zu diesem Tempel, um Leandra eine Frage zu stellen, denn sie galt als eine Art Orakel. Nach der gestellten Frage ging die Frau in sich und antwortete nur mit ihrer Mimik, denn es war ihr verboten ihr Wissen in Form von Schrift zu teilen. Doch schienen ihre Antworten immer etwas Wahres in sich zu haben, dass die Anzahl der Pilger Tag zu Tag mehr wurden. Ansonsten ging sie ihren Studien nach oder meditierte, für immer in den schützenden Mauern des Tempels.

      Sonstiges:
      - Leandra ist wie alle anderen Priesterinnen jungfräulich
      - Musik liebt die Schweigende über alles und spielt gerne auf der Harfe
      - Ihre Familie genießt durch ihre Tochter ein recht hohes Ansehen. Sie sind ihr daher sehr dankbar, waren sie zuvor bettelarm.

      Aussehen:
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      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle
    • The Neutral

      Griechischer Gott: Hephaistos
      Neue Existenz: Namenloser Held der Antike

      Kurze Zusammenfassung:
      Als vaterloser Krüppel hat Hephaistos es unter den Olympianern gewiss nicht leicht gehabt. Er wusste genau, dass seine bloße Existenz allein Athenes Perfektion geschuldet gewesen ist und Heras Wunsch ein ebenso perfektes Kind zur Welt zu bringen. Seine Missbildung jedoch hatte dazu geführt, dass seine Mutter ihm ein elendiges Dasein ersparen wollte und vom Olymp in den vermeintlichen Tod stürzte. Doch Hephaistos schien niemand kaputt zu bekommen. Er überlebte den furchtbaren Sturz, selbst missgebildet floss doch das Blut der Götter in seinen Adern. Aus eigener Kraft heraus stärkte und richtete er seinen Körper wieder her und kehrte als Gott zu seiner Mutter auf den Olymp zurück. Noch immer galt er hier jedoch als abscheulich. Aphrodite fand besonders keinen Gefallen an dem Schmied und ließ ihn dies auch im Überfluss spüren. So verlor Hephaistos schnell den Wunsch nach anderweitigen romantischen Beziehungen. Stattdessen verbiss er sich in seine Arbeiten und schuf wundervolle Relikte.
      Als die Menschen ihn vergaßen führte er einfach sein Tagewerk weiter. Und da er niemanden mehr hatte, den er beschenken konnte, warf er seine Werke hinab, wir Hera es einst mit ihm getan hatte. Niemals hat er sich etwas dabei gedacht, doch nach und nach fand man seine fantastischen Schmiedekünste und gänzlich ohne das Zutun von Hades oder aber Zeus wurde aus Hephaistos eine ganz eigene Legende und die Menschen fingen an sich abenteuerliche Geschichten um diesen Meister aller Schmiede zu erzählen. Seither ist der Gott auch mit seinen Werken verbunden und schafft es auf die Erde zu den Menschen zu gelangen, so lange er in der Nähe seiner Künste bleibt.

      Aussehen:

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