The everyday life of gamers

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    • The everyday life of gamers


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      Suzuku Karyo

      „Bitteschön.“, stellte Suzuku ohne ein weiteres Wort zu sagen einen Kaffee to go auf Tadashis Schreibtisch ab, welchen er ihm von seiner eigenen Pause mitgebracht hatte, und lehnte sich währenddessen gegen seinen eigenen Schreibtisch, welcher neben seinem Freund stand, um seinen eigenen Kaffee zu trinken.
      „Wie siehts aus? Sehen wir uns nachher in Sanctuary oder musst du Überstunden machen?“, erkundigte er sich und warf dabei einen fragenden Blick auf den Stapel von Dokumenten auf Tadashis Tisch, sich fragend, ob er damit heute fertig werden könnte, wenn es den überhaupt sein Tagespensum war.

      Nanami Karyo

      Nanami war erleichtert, als die Vorlesung endlich beendet war. Ihr Kopf schwirrte nur so von zahlreichen Informationen, Fachwörtern und Definitionen, schien der Professor der Biochemie Vorlesung nicht einmal eine Pause zum Atmen zu machen und Nanami war wirklich froh, dass der Professor dem Kurs seine Skripte und Folien online zur Verfügung stellte, sonst hätte neben ihrem Kopf sicherlich auch ihr Handgelenk geschmerzt.
      Nun konnte sie aber endlich mit eine paar Freundinnen in die Cafeteria gehen und sich eine wohlverdiente Pause gönnen.

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~@Alea CroniX
      @Midori
      @NicolasDarkwood
    • Jon Cattermole

      Jonathen Cattermole hasste Montage. Im Grunde auch Dienstage und Freitage, aber Montage waren ihm besonders zuwider. Der letzte Sonntag war ihm noch in lebhafter Erinnerung, da er erst vor gefühlten sechs Stunden geendet hatte. Wenn er George in die Finger bekam würde er ihm den Begriff "schnelle Quest" neu erläutern müssen. Am besten mit Fäusten oder einem stumpfen Gegenstand.
      Nun stand er vor seinem Kurs in der Universität und ärgerte sich über sein noch akzentbehaftetes Japanisch. Wer auch immer ihm dazu geraten hatte, mit seinem Schwager eine Zeit im Ausland zu verbringen...
      "Nun, Ladies und Gentlemen", begann er und breitete theatralisch die Arme aus. "Ich danke Ihnen für das Auftauchen in meinem Kurs "Psychologie 301". Dennoch wiederhole ich meine Bitte vom Beginn: Vergessen Sie alles, was Sie über Psychologie zu wissen glauben. Als Hausaufgabe bitte ich Sie, eine Ausarbeitung zu den Grundbegriffen der 'Angst' und des 'Triebes' nach den Definitionen von Kierkegraad und Freud unter Berücksichtigung der Verankerung dieser Grundtriebe in unserem Hirn. Bis nächsten Montag!"
      Anschließend lächelte er freundlich in die Runde und fuhr sich durch die dunklen Haare.
      Auf seinem Telefon leuchtete eine NAchricht auf.


      George Collins

      George zog die letzte Schraube an dem Querlenker des Transporters fest und nickte dem Besitzer freundlich zu.
      Immer noch fand er es erstaunlich, wie gut er seine mangelnden Sprachkenntnisse vertuschen konnte. Außer einfachen Sätzen bekam er kaum etwas verwertbares zu stande. Aber Autos waren eine universale Sprache.
      Er griff nach seinem Telefon und grinste.
      "Heute Abend Lust auf 'ne schnelle Quest, Jonny-boy?", sendete er seinem Schwager und lachte. Gott, würde er das Jonny-boy hassen...
      Und mit Feuer und Schwert kamen sie übers Meer
      Um mit Feuer und Schwert, uns zum Kreuze zu bekehren
      Doch wir waren Götter, wir waren Krieger
      Und wir haben uns gewehrt mit Feuer und Schwert
    • Tadashi Hiro

      Tadashi sah kurz auf, als ein Kaffeebecher vor ihm auftauchte. Er war so konzentriert bei der Arbeit gewesen, dass er gar nicht bemerkt hatte, wie Suzuku wieder ins Büro zurückkam. "Oh, vielen Dank." lächelte er seinen Kollegen und Freund an und machte nun auch mal eine Pause. Der junge Polizist streckte sich etwas und versuchte seine steifen Schultern etwas zu lockern, in dem er diese kreisend hin und her bewegte. Vorsichtig nahm er den Becher mit dem heißen Getränk in die Hand und schlürfte etwas vom Kaffee. "Nein. Heute keine Überstunden. Das hat noch etwas Zeit." antwortete er und klopfte auf den Papierstapel auf seinem Tisch. "Außerdem fängt das Spiel gerade erst an Spaß zu machen, nachdem wir endlich auch mal zusammen Quest absolvieren können." Damit trank er noch etwas von dem koffeinhaltigen Getränk und setzte sich wieder an die Berichte und Anzeigen. "Du bist du etwa schon mit deinem Papierkram fertig?" fragte Tadashi Suzuku und schrieb fleißig weiter.



      Gabriel Salvador

      Sobald Professor Cattermole die Vorlesung für beendet erklärte, schnappte sich Gabriel seinen Rucksack und stopfte wahllos seine Unterlagen hinein. Einen Aufstöhnen konnte man durch Reihen gehend vernehmen, war die Mehrzahl der Studenten nicht sehr glücklich über die Hausaufgabe. Er wiederum zuckte nur mit den Schultern und machte sich auf den Weg zur Cafeteria. Er fand es ziemlich spannend in die Psyche eines Menschen vorzudringen und was sie alles mit einem machte, vor allem unterbewusst. Den Rucksack geschultert machte er sich auf den Weg in die Mensa und stellte sich schon mal in der Schlange an, um eines der leckeren Pausenbrote zu ergattern.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle
    • Kimi Fujimoto
      Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen kraulte Kimi eine kleine, weiß-braune Hündin am Kinn, die soeben eine Impfung bekommen hatte. "Das hast du super gemacht" lobte sie das ängstliche Tier und fuhr mit ihrer Hand in eine ihrer Taschen, in denen sie einige Leckerlis hatte. Eines davon zog sie heraus und hielt es der Hündin hin, die es erst skeptisch begutachtete, ehe sie sich dann doch dazu entschied, es zu fressen. Kurz darauf schien die Angst schon gar nicht mehr so schlimm zu sein.
      Zufrieden streichelte Kimi ihr über den Kopf und überreichte die Leine der Besitzerin. "Sooo, das war es schon! Sie dürfen sich vorne an der Theke noch einmal melden und dann können sie wieder los." meinte sie mit einem freundlichen Ton in der Stimme.
      Die meisten hier in der Praxis waren wirklich in Ordnung - zumindest waren sie tierlieb, das hatten sie mit Kimi selbst gemeinsam.
      Nachdem die Patientin gegangen war, zog sich Kimi mit einem "Ich bin dann mal in der Mittagspause" zurück in eines der hinteren Zimmer, wo sie eine Kochnische, einen Tisch und Sitzgelegenheiten hatten.

      Rei Sugihara
      Mit müden Augen saß Rei an seinem üblichen Platz während der Vorlesung.
      Die Hände hatte er auf seinen Handflächen aufgestützt, während er der leider sehr monotonen Stimme seiner Dozentin lauschte. Trotzdem war Rei durchaus am Thema interessiert, da sie gerade Kindheitspädagogik als Schwerpunkt gesetzt hatten. Ihn interessierten die unterschiedlichen Bindungstypen, welche das Verhalten eines Kindes von klein auf prägen. Als die Vorlesung mit einem freundlichen "Wir sehen uns dann wieder nächste Woche, in neuer Frische!" beendet wurde, raffte er sich auf und streckte sich erst einmal. Anschließend warf er seinen Rucksack über die Schulter, fuhr sich durch das helle Haar und machte sich auf den Weg in die Cafeteria. Er freute sich schon auf das Essen, seufzte aber, als er an die Warteschlange denken musste. Je nachdem, wie spät man aus dem Saal kam, hatte man eine relativ lange Wartezeit vor sich.
      In der Cafeteria angekommen ließ Rei einen kurzen Augenblick lang seinen Blick umherschweifen, ehe er auch schon eine ihm bekannte Statur entdeckte. Mit einem seichten Grinsen auf den Lippen schob er sich hinter Gabriel und legte ihm eine Hand auf die Schulter. "Naaa?" machte er mit zur Seite geneigtem Kopf, während er seine freie Hand an den Gurt seines Rucksacke legte, damit ihm der nicht von der Schulter fallen würde.
      Millions of people can believe in you and yet none of it matters if you don't believe in yourself


    • Suzuku Karyo

      „Und wie. Nicht, dass ich es nicht genießen würde dir im PvP in den Hintern zu treten, aber es ist doch schöner gemeinsam Dungeons und diese Welt zu erkunden. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was das neue Update sonst noch alles so mit sich gebracht hat.“, stimmte Suzuku Tadashi zu und nickte dabei, ehe es um sein Arbeitspensum ging und er mit den Schultern zuckte.
      „Noch nicht, aber ich kann das Zeug fast nicht mehr lesen und brauch erst mal eine Pause. Es ist gefühlt immer der gleiche Mist.“
    • Tadashi Hiro

      "Wer tritt hier wem in den Hintern?" schmunzelte Tadashi und leerte dann seinen restlichen Kaffee in einem Zug. "Wie wäre es dann heute Abend mit einer Quest? Ich bin gespannt, was es für neue Items gibt." schlug er Suzuku vor. Er warf dann einen Blick auf die Uhr und tippe mit einem kleinen Seufzer weiter die handgeschrieben Berichte in den PC ab. "Noch knapp zwei Stunden. Dann mach ich Feierabend." ließ er seinen Kollegen wissen und war dann wieder ganz vertieft in seine Arbeit. Sein Finger flogen nur so über die Tastatur und schnell war ein Text nach dem anderen geschrieben.

      Gabriel Salvador

      Nichts ahnend legte sich plötzlich eine Hand auf seine Schulter, über dies Gabriel dann schaute und Rei erblickte. "Du machst es dir ja mal wieder leicht." lachte er leise, da sich sein Freund einfach zu ihm gesellt hatte und so schon um einiges weiter vorne stand, wie die anderen die sich brav hinten anstellten. "Und wie war deine Vorlesung?" erkundigte er sich und rückte etwas auf, als es in der Schlange voranging. Als Gabe dann endlich Zuge war, kaufte er sich ein Teriyaki Sandwich und dazu eine Flasche Eistee. Sobald er bezahlt hatte, ging er ein paar Schritte und sah sich in der Cafeteria um. "Ganz schön voll. Siehst du irgendwo einen freien Platz?" wandte er sich an Rei.
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    • Rei Sugihara
      Als Gabriel meinte, dass er es sich mal wieder leicht machte, grinste Rei bloß noch breiter. "Naja, man muss ja sehen, wo man bleibt", meinte er mit einem amüsierten Ton in der Stimme, während er sich hinter Gabriel hinterherschob, als sich die Schlange nach vorn bewegte. "Meine Vorlesung war wirklich gut. Wir sind gerade bei der Kindheitspädagogik und haben heute die Bindungstypen erarbeitet. Ein super spannendes Thema. Wie war es bei dir?", erkundigte Rei sich schließlich, während er mit seinem Blick die Theke absuchte. Er schob sich nach vorn und kaufte sich schließlich ein Pulled-Pork Sandwich und einen Milchkaffee, bevor er sich zurückzog und sich ebenfalls in der Cafeteria umsah. Mittlerweile hatte Rei einen guten Blick für noch ein, zwei freie Plätze. "Hmm, mal sehen.." murmelte er, ehe er einen Tisch am Rande erblickte, an dem noch ein paar Plätze frei waren. "Da hinten am Fenster könnten wir uns noch dazu setzen, komm" meinte er und schlängelte sich gleich an den anderen vorbei.
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    • Suzuku Karyo

      Er kommentierte die Aussage seines Freundes nur mit einem amüsierten Laut, da ihm sehr gut bewusst war, dass Tadashi sich immer zurück hält, wenn die beiden sich privat in einer PvP Arena gegenüber stehen, um die Fähigkeiten zu messen. Der Schadensoutput, den Tadashi während seiner Quests und dem erobern von Dungeons zustanden bringt, war mehr als genug Beweis und auch, dass er Spieler, die besser waren als Suzuku, zu besiegen wusste. Aber das war auch nicht weiter schlimm, da er selber kein Hardcore Gamer war und ihm weniger wichtig war, ob er gewann oder nicht, sondern ihn reizte eher der Spaß am Spiel.
      Umso besser, dass er den gesamten Umfang nun endlich auch mit seinem besten Freund erleben konnte.
      „Ich hab gehört manche Items sollen ziemlich OP sein, auch wenn sie recht selten sind. Vielleicht wird das ja im nächsten Update generft. Mich interessieren vor allem die neuen Bereiche, am Ende eines Dungeons soll es einen Ort geben, an dem es immer Nacht ist mit strahlenden Sterne und manchmal sogar Meteorschauern, wenn man Glück hat!“, strahlten die Augen des sonst so stillen jungen Mannes bei diesem Gedanken. Wieso reisen wenn man gar fantastische Welten wie diese hautnah erleben konnte?
      „Bei der Quest bin ich auf jeden Fall dabei.“, stimmte er letztendlich zu und nickte, ehe er sich wieder an seinen Schreibtisch setzte um sich ebenfalls in die Arbeit vertiefen zu können, um möglichst in zwei Stunden ebenfalls fertig sein zu können.
    • Jon Cattermole

      Die Schlange vor ihm in der Mensa war erbrechend lang.
      Es gab nicht viele Professoren der Universität, die sich in die Mensa zum Essen begaben. Zumindest fielen ihm keine Kollegen auf. Er hatte immer noch Schwierigkeiten mit den Gepflogenheiten hier vor Ort und zuckte immer leicht zusammen, wenn ihn jemand ansprach. So konnte man die Intelligenz des Mannes vergessen, der die übrigen Studenten und die Professoren beinahe um eine Haupteslänge überrragte.
      Als er an der Reihe war, bestellte er sich ein einfaches Sandwich mit (er hatte ehrlich gesagt keine Ahnung was drauf war)-Creme und einem schrecklich chemisch schmeckenden Fruchtsaft. Er mochte diese leichte Chemie-Note in seinem Getränk sehr und gab sich nicht die Blöße seine Umweltsünde mit anderen zu teilen.
      Schweigend setzte er sich in eine Ecke der Mensa und begann leidenschaftslos in sein Sandwich zu beißen. Ei. Bei allen Sieben Teufeln, er hasste Ei. Er musste an seine Frau denken und grinsen. Sie hatte Ei geliebt und ihm jeden Morgen Rührei vorgesetzt. Sture Frau...
      Neugierig blickte er sich um und sah einige seiner Studenten. Manche nickten ihm zu (was er erwiderte) und andere begannen angeregt zu tuscheln. Er fragte sich, was sie wohl sprachen...
      Und mit Feuer und Schwert kamen sie übers Meer
      Um mit Feuer und Schwert, uns zum Kreuze zu bekehren
      Doch wir waren Götter, wir waren Krieger
      Und wir haben uns gewehrt mit Feuer und Schwert
    • Gabriel Salvador

      Rei hatte wohl ein Adlerauge, dass er es immer schaffte noch ein paar freie Plätze in der vollen Cafeteria zu finden. Gabriel folgte ihm und setzte sich dann auf einen der beiden leeren Stühle. An dem Tisch saß eine ganze Gruppe von Studentinnen, die gerade fröhlich miteinander plauderten, als die Jungs sich zu ihnen setzten. "Hallo. Dürfen wir uns zu euch setzen und uns an eure reizende Gesellschaft erfreuen?" fragte Gabe und zwinkerte der Gruppe zu, worauf ein paar der Mädchen anfingen zu kichern. "Klar. Ihr stört uns nicht." antwortet eine Blondine für ihre Freunde und tauschte sich weiter mit ihren Freunden aus.
      Während Gabriel sein Sandwich auspackte, beantwortete er noch Reis Frage von vorhin. "Ganz gut. Professor Cattermole ist zwar recht eigen, doch ich finde, dass er seine Vorträge sehr interessant gestaltet und dazu anregt Probleme aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Auch, wenn die verlangte Hausarbeit viele zum Aufstöhnen gebracht hat." erzählte er seinem Freund mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. "Und was hast du heute noch so vor?" erkundigte er sich bei dem Weißhaarigen mit den violetten Augen.

      Tadashi Hiro

      In den PvPs mit Suzuku hielt sich Tadashi immer etwas zurück. Er ist sein Freund und ihm war bewusst, dass er nicht so viel Zeit in das Spiel investierte, wie er es tat. Doch bis zu dem neuen Update war es ihnen nur möglich gewesen gegeneinander zu spielen und Freude daran sollte nicht darunter leiden, dass immer nur einer Gewann. Tadashi vermutete auch, dass sein Freund schon längst wusste, dass er bei den Kämpfen gegen ihn nie wirklich "all out" ging. Doch nun konnten sie ja endlich richtig zusammen spielen und gemeinsam die neuen Regionen erkunden und gegen Monster kämpfen. "Ich hab auch von einer Schneeregion gehört, wo es Polarlichter geben soll." ließ er Suzuku wissen und tippte dabei weiter.
      Nach langen zwei Stunden war endlich die Zeit für den Feierabend gekommen und der Stapel an Dokumenten auf seinem Schreibtisch hatte sich mehr als halbiert. Sich streckend schob Tadashi seinen Stuhl etwas zurück und grinste seinen Kollegen zufrieden an. "Wir sehen uns also später in Sanctuary!" hob er seine Faust Suzu entgegen für einen "Fist bump". Danach stand er auf, packte alles in eine Umhängetasche und verließ das Revier, um endlich nach Hause zugehen.
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      Monkey D. Ruffy


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    • Rei Sugihara
      Wie sonst auch hatte der Weißhaarige gekonnt einen freien Platz entdecken können, auf den die beiden anschließend zusteuerten.
      Charmant wie immer fragte Gabriel die Mädchengruppe, die bereits am Tisch saß, ob sie sich zu ihnen setzen durften, um sich an ihrer reizenden Gesellschaft erfreuen zu können. Natürlich hatten die Mädchen nichts gegen zwei gut aussehende, junge Männer und ließen sie kichernd mit am Tisch sitzen.
      Rei grinste bloß breit vor sich hin. "Ein gelernter Charmeur" meinte er an Gabriel gewandt, ehe er seinen Worten lauschte. Sein Professor in Psychologie schien etwas eigensinnig zu sein, konnte seine Studenten allerdings wohl dazu bringen, einen Perspektivwechsel einzunehmen und sich für die Themen zu interessieren.
      Als sie jedoch das Thema wechselten und Gabriel wissen wollte, was er heute noch so treiben würde, stützte er seine Ellbogen auf dem Tisch auf. "Naja, eigentlich haben meine Pläne ursprünglich anders ausgesehen, aber Joshua hat mich dazu überredet mit ihm dieses VR-MMORPG zu spielen. Sagt dir Sanctuary etwas? Naja, scheint so als wäre das mein Plan für später. Wie sieht es bei dir aus?", stellte er die Gegenfrage, ehe er zu essen begann.
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    • Jon Cattermole:

      Jon beendete sein Mittagessen zügig und beobachtete die Schüler. Er hatte ein gutes Gesichtsgedächtnis, sodass er zumindest ein paar seiner Studenten erkannte. Manche winkten ihm freundlich zu, andere sahen schnell weg. Erstaunliche Reaktion. Es war alles so anders in Japan. Hier trug man seine Gefühle nicht zur Schau und Höflichkeit wurde im Übermaß groß geschrieben.
      Er räumte gerade seine Platte zusammen, da setzte sich schwungvoll ein massiger Mann mit breitem Grinsen und schwindendem Haar zu ihm.
      Arisugawa, dachte Jon. Zumindest an seinen Namen konnte er sich erinnern. Leicht neigte er den Kopf, ehe der Ältere auch schon zu sprechen begann.
      "Herr Cattermole, wir haben uns gefragt, ob Sie nach dem Unterricht gerne mit uns zu Abend essen möchten? Die jüngeren Professoren tun dies in aller Regelmäßigkeit. Wir essen, trinken ein wenig und anschließend geht es noch zu irgendeiner Aktivität. Wie siehts aus? "
      Das Grinsen schmerzte Jon in der Seele.
      Japanisch konnte er mittlerweile recht gut, aber diese Dialekte...Immer wieder verstand er Worte falsch oder adaptierte Slang-Sprache für sich, damit er irgendwie Anschluss fand.
      "Ich...Es tut mir sehr Leid, Herr Arisugawa, aber ich habe heute Abend eine Verabredung mit meinem Popo."
      "Was?", Professor Arisugawa machte große Augen und schlug mit der Hand auf den Tisch, sodass sich viele Schüler umdrehten. "Sie haben WAS???"
      "Eine Verabredung!", ereiferte sich Jon und sprach lauter. Vielleicht keine gute Idee. "Mit meinem Popo! Es ist ein hartes Geschäft!"
      Einen Moment lang herrschte Stille und Jon entschied sich das entsetzte Gesicht von Arisugawa zu ignorieren und aufzustehen. Bevor er die Mensa verlassen wollte, erinnerte er sich an seinen Höflichkeitskurs vor der EInreise.
      "Ah!", seufzte er und drehte sich noch einmal um. "Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und fröhliche Würste!", sagte er mit dem breitest möglichen Grinsen.
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    • Gabriel Salvador

      "Mit Freundlichkeit kommt man im Leben einfach weiter." erwiderte Gabe mit einem Schmunzeln und biss dann etwas von seinem Sandwich ab. Kauend hörte er Rei zu, der ihm von seinen Plänen für den restlichen Tag erzählte. Sein Essen hinuntergeschluckt, legte er seine Stirn in Falten und tat so, als würde er überlegen. "Sanctuary? Hmm, nein. Noch nie davon gehört." gab er dann von sich und musste innerlich doch etwas lachen. Das Spiel kannte er nämlich nur zu gut. Vor sechs Monaten hatte er sich aus Interesse angemeldet, da er von anderen Mitstudenten hörte, wie sie darüber redeten und ziemlich begeistert waren. Durch unauffällige Gespräche, fand er auch heraus, welche Namen ihre Charaktere haben und interagierte später mit seinem Avatar mit ihnen. Es faszinierte Gabe irgendwie, dass manche Studenten sich genau so im Spiel gaben, wie sie es auch normalerweise warn und andere gerade zu eine180 Grad Wendung machten. Langsam wurde es zum Hobby seine Freunde insgeheim zu analysieren und zu beobachten, welche verborgenen Seiten sie hatten, die nur in diesem Spiel zum Vorschein traten. Er selber wurde von ihnen nicht durchschaut. Wahrscheinlich, weil sein Charakter weiblich ist und viele automatisch glauben, dass dann dahinter auch eine weibliche Person steckt.
      "Ich werde mich wohl erstmal etwas an die Hausarbeit für den Psychologie-Kurs setzen, damit ich wenigstens schon mal angefangen habe." antwortet der er Rei auf seine Frage. "Du kannst mir ja von diesem Spiel erzählen, wie so war." bot er dann seinem Freund an und aß weiter von seinem Sandwich. Die Mittagspause würde auch bald wieder vorbei sein und dann hatte er noch einen Kurs bevor er nach Hause gehen konnte. Als aus einer Ecke doch etwas lautes Gelächter ertönte, kam Gabe nicht drumherum sich dort hin umzudrehen. Er sah gerade noch wie sich sein Psychologieprofessor Mister Cattermole verbeugte und dann auch wieder aus der Mensa verschwand. Auch in der Vorlesung betonte er Wörter manchmal etwas falsch oder verwechselte sie, dass sein Gesagtes sich sehr lustig anhörte. Wahrscheinlich war das auch jetzt wieder passiert. Doch das sollte sich auch bald legen, je länger der Professor da war, würde auch sein Japanisch besser werden. In Ruhe aß er dann weiter, trank von seinem Eistee und entspannte noch etwas, ehe es Zeit für den nächsten Kurs wurde.
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      Monkey D. Ruffy


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    • Nanami Karyo

      Die junge Studentin hatte sich mit ihren Freundinnen an einen Tisch in der Cafeteria gesetzt und lauschten den Gesprächen der Anderen, während sie sich über ihr Essen her machte, welches sie gleich nach dem ersten Bissen wieder zum Leben erweckt hatte und ein weiteres Mal – wie jeden Montag oder Mittwoch oder jeden anderen Wochentag, an dem sie mal wieder zu frühstücken vergaß oder schlicht und einfach verschlief – schwor sie sich ihren Wecker eine Stunde früher zu stellen, doch kein einziges Mal hatte sie diesen Entschluss jemals in die Tat umgesetzt.
      Die paar Male, wo sich Nanami tatsächlich dazu durchringen hatte können, hatte sie noch ein fünf Minuten geschlafen, wodurch sie erst recht verschlief, aber kehren wir doch zurück in die Gegenwart, wo sich gerade eine lustige Szene ereignete, als ein ausländischer Professor offensichtlich eigenartige Dinge von sich gab und während auf ihren Zügen nur ein schiefes Lächeln lag, da sie nicht so gemein sein wollte darüber zu lachen, kicherten oder lachten die anderen am Tisch in sich hinein, nachdem der Schock über das gesagte verarbeitet worden war.
      Man konnte ja sagen, was man wollte, aber die Aussprache und Wahl der Worte des Professors war wirklich... unglücklich, um es freundlich auszudrücken.
      Nanami verschluckte sich gerade an ihrem Reise, als sie das Wort Sanctuaryvom selben Tisch hörte und griff schnell nach ihrem Wasser, um nicht daran zu ersticken. Natürlich war ihr bewusst, dass es viele Studenten gab, die dieses Spiel spielten, immerhin war es zur Zeit recht beliebt und das neue Update hatte einen weiteren Hype veranstaltet, auch wenn ihr persönlich die Erweiterung nicht gerade gefiel.
      Der Studentin hatte die Feindschaft zwischen den Engeln und den Dämonen gefallen. Die Schlachten zwischen den beiden Rassen, welche immer wieder über den Tag hinweg stattfanden, hatte ihr immer großen Spaß gemacht und nicht selten flohen die Engel einfach vor ihr, nachdem sich Nanami endlich einen Namen in diesem Spiel gemacht hatte, sie hatte dafür aber auch mehr als genug Stunden investiert.
      Natürlich war sie gespannt auf all die Neuerungen, die neue Story – auch wenn es etwas Schade war, dass neue Spieler die alte wohl nicht erleben können würden, nun, da der Krieg zwischen Dämonen und Engel loreteschnisch beendet war, der einen großen Teil der Story ausgemacht hatte - und sie freute sich besonders darauf die versprochenen Götter zu verdreschen und ihren Namen wieder in allen Bestenlisten zu sehen.
      „Oh, ist etwas gutes passiert?“, riss eine Stimme Nanami aus ihren Gedanken und sie blickte die Mitstudentin verwirrt an, „Du lächelst so, das sieht man selten bei dir, Nanami. Hast du dich etwas verliebt?! Komm schon, wer ist es?!“
      „Ah... ähm.... nein...“, wurden die Wangen der Biologiestudentin rötlich, während sie verlegen versuchte einen Weg aus dieser Frage herauszufinden, während ihr tatsächlich ein Gesicht in den Kopf schoss. Tadashi Hiro, ein Freund ihres großen Bruders, der immer schon nett zu ihr gewesen war und bevor sie sich versah, hatte sie sich bereits in ihn verliebt, auch wenn ihr Bruder ihr immer wieder sagte, dass er zu allen so war oder dass er gar nicht so nett war, wie er immer tat, aber was wusste er schon?!
      Doch Nanami konnte auch nicht zugeben, dass sich gerade vorgestellt hat, wie sie mit ihrem Charakter Lillith einen Gott mit ihrer Peitsche köpfte.
      „Ich hab... gerade eine Hausarbeit abgeben können und bin nur froh, diese Last endlich von mir zu haben!“, schaffte sie es letztendlich sich eine gute Ausrede einfallen zu lassen und ihre Freundin musterte sie zunächst zweifelnd, ehe ein enttäuschtes „Achso?“ von ihr kam und sie sich stattdessen einem anderen Gespräch zuwandt, da Risa gerade über ihren neuen Freund berichtete und Nanami seufzte kaum merklich erleichtert auf, ehe auch sie sich dem anderen Gespräch zu wand und ihr Essen fortsetzte.
      Sie konnte es kaum erwarten sich das VR-Gerät aufzusehen und wieder in Lillith zu schlüpfen, wo sie vor nichts und niemandem Angst haben musste. Schon gar nicht davor, was anderes über sie dachten.
    • Rei Sugihara
      Auf Gabriels Bemerkung hin, dass man mit Freundlichkeit im Leben weiterkam, schmunzelte Rei. "Richtig, richtig" murmelte er daraufhin, ehe er seinen Plänen lauschte. "Ist wohl besser so, das sollte ich mit meinen Hausarbeiten wohl auch lieber so machen. Ist nicht so ein Stress hinterher" meinte er und nickte. "Klar, wenn du an Videospielen interessiert bist erzähle ich dir gerne davon" grummelte er weiterhin, während er gleichzeitig zu essen versuchte.
      Die Mittagspause war meist rasch vorbei und er hatte noch einen Kurs vor sich, bevor er nach Hause gehen konnte. Daher musste er sich wohl oder übel mit seinem Essen beeilen, damit er noch ein paar Minuten Ruhe haben konnte.
      Als aus einer anderen Ecke des Saals Gelächter ertönte, hob er den Blick und sah sich einen Moment lang um. Einer der Professoren mit Dialekt schien noch Schwierigkeiten mit seinem Japanisch zu haben, doch das konnte Rei ihm nicht verübeln. Es war immer schwierig, die Sprache anderer Länder lernen zu müssen, wenn man dort nicht aufgewachsen war.
      Mit einem leichten Schmunzeln widmete er sich schließlich seinem Trinken, bevor er einen kurzen Blick auf seine Armbanduhr erhaschte.
      Das Gerede der Mädchen am Tisch schien er zu ignorieren, als es darum ging, ob sich eines der Mädchen verliebt hatte.
      Rei schaltete bei solchen Gesprächsstoff gerne ab, da er sich damit nicht unbedingt befassen wollte.
      Er hatte selbst schon einige Beziehungen hinter sich gehabt, die nur nie von langer Dauer gewesen waren. Bisher hatte es sich nie wirklich gut und zufriedenstellend angefühlt, weshalb er sich keinen weiteren Druck machen wollte und erst einmal einfach sein Dasein genießen wollte. Würde sich irgendwann etwas ergeben, dann würde das eben so kommen. Und falls nicht, eben nicht.
      Wieso sich darüber den Kopf zerbrechen, wie manche Mädchen, die dauernd irgendwelche 'Crushs' auf irgendwelche Typen hatten?
      Mit einem herzhaften Gähnen streckte sich der Weißhaarige noch einmal, bevor er seinen Rucksacke auf seinen Schoß zog.
      "Ich würde sagen, dann mal auf zur letzten Vorlesung für heute, oder?" meinte er mit einem schelmischen Grinsen an Gabriel gewandt, bevor er seinen Stuhl nach hinten schob, um sich aufzurichten.
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    • Gabriel Salvador


      Auch Gabriel hörte mit halbem Ohr mit, was die Mädchen am Tisch so tuschelten, was er nur belächeln konnte. Er selber war gerade in keiner Beziehung, hatte einfach keine Lust darauf. Außerdem war es schwerer unter Männern und Frauen den richtigen Partner zu finden. Nein, nein. Da blieb er lieber Single und hatte ein paar unverbindliche Begegnungen mit beiden Geschlechtern. Das war viel stressfreier. Sein Getränk leer getrunken stand er mit Rei auf und schulterte seinen Rucksack. "Auf zum Endspurt." stimmte er ihm zu und schob seinen Stuhl wieder an den Tisch. "Meine Damen, wie immer ist es ein wahres Vergnügen bei euch zu sitzen." sprach er nun zu den Studentinnen und deutete dabei eine leichte Verbeugung an. "Habt noch einen schönen Tag." lächelte er freundlich in die Runde und verließ mit seinem Freund den Tisch. "An Videospielen allgemein bin ich eigentlich nicht so interessiert, aber ich hör gerne zu, was andere darüber erzählen und wie sie sich in dieser Welt verlieren. Das ist schon sehr interessant." erklärte er Rei beim Verlassen der Mensa und warf noch beim Vorbeigehen an einem Mülleimer seine leeren Verpackungen weg. "Wo musst du denn noch hin? Ich hab jetzt noch "Medienpsychologie "." sprach er ihn an während sie nebeneinander herliefen. "Und bei deinem Spiel, was genau musst du da denn manchen? Wählst du einen Charakter von vielen aus, oder erstellst du einen eigenen?" fragte Gabe und stellte sich etwas ahnungslos. Wenn Rei sich heute in Sanctuary einen Avatar erstellt, wollte er herausfinden, was es für einer werden könnte, damit er nach ihm Ausschau halten kann. Doch da sich täglich immer wieder neue Mitspieler anmeldeten, brauchte Gabriel schon ein paar Anhaltspunkte, sonst würde er ihn unter den ganzen Level eins Spielern nicht wiedererkennen. Er wollte unbedingt sehen, ob er im Spiel der Rei blieb, wie er ihn kannte oder ob eine verborgene Seite aus ihm hervorbrach.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle
    • Jon Cattermole:

      Mit Eile und Hast eilte er aus der Kantine und fragte sich insgeheim, ob die Aussprache und die Sprache generell sein einziges Problem in diesem Land war.
      Durch seine Größe stieß er an fast jede Tür in seiner Wohnung und jeder Raum erschien ihm winzig. Selbst den Großteil seiner Schüler überragte er um Haupteslänge und kam sich mehr und mehr wie ein Alien vor. Er stellte sein Tablett in die vorgesehene Ablage, nicht ohne dem Mitarbeiter dort einen schönen Tag zu wünschen ("ich wünsche Ihnen einen schönen Frosch!"), was ihm einen erneuten missbilligenden Blick einbrockte.
      Er verstand die Welt nicht mehr.
      Jon hatte nur zwei Vorlesungen an diesem NAchmittag und eilte sich, diese zu beenden. Als der Nachmittag ohne weitere Vorkommnisse hereinbrach, packte er seine Sachen zusammen, nur um einen Anruf von George, gerade beim Packen zu erhalten.
      "Jooooooonnyboy??", krähte dieser Halunke in die Sprechmuschel. "Wo bist du? Ich warte hier schon seit Stunden!!"
      Er seufzte.
      "Das kann nicht sein. Deine Schicht endete um drei Uhr. Wir haben halb 4 und ich habe einen Job, der mich zeitlich bindet, wie du weißt."
      "Entschuldigung, dass ich nicht zum Ritter geschlagen wurde, Eure Lordschaft! Kannst du nicht einfach sagen: 'Sorry, bin zu spät!' ?"
      Jon kicherte und klemmte sich seine Tasche unter den Arm.
      "Ich vermag Eurer Bitte nicht die Zustimmung zu erteilen. Das heißt Nein!"
      "Das hast du geklaut!", schrie sein Schwager in den Hörer. "Das ist aus einem Film! Ich weiß es!"
      Jon lachte noch einmal und beeilte sich, seinen Abgang zu beschleunigen. "Ich komme in einer halben Stunde. Log uns schon mal ein. Bin gleich da!"
      Und mit Feuer und Schwert kamen sie übers Meer
      Um mit Feuer und Schwert, uns zum Kreuze zu bekehren
      Doch wir waren Götter, wir waren Krieger
      Und wir haben uns gewehrt mit Feuer und Schwert
    • Rei Sugihara
      Während Gabriel sich von den Mädchen verabschiedete, mit denen sie eben noch am Tisch gesessen hatten, schenkte der Weißhaarige ihnen ein sanftes Lächeln und hob zum Abschied die Hand. "Bis demnächst" meinte er freundlich, wandte sich dann Gabriel zu und verließ mit ihm dem Tisch. Dieser erzähzlte ihm, dass er an Videospielen im Allgemeinen eigentlich kein Interesse hatte, fand es aber wohl interessant, dass sich einige darin verlieren konnten. Klischeehaft für einen Studenten der Psychologie. Als er kurz darauf fragte, was er jetzt noch vor sich hatte, musste Rei tatsächlich kurz überlegen. "Ich habe jetzt noch eine Vorlesung zur Berufsethik. Bin schon gespannt - da wird nämlich gerne diskutiert. Wird also wahrscheinlich nicht langweilig" merkte Rei an, grinste breit und lief entspannt neben Gabriel her.
      Da Gabriel anschließend wissen wollte, was er in dem Spiel so machen musste, antwortete er ihm brummend. "Man erstellt seinen eigenen Charakter komplett individuell. Man übernimmt also keine vorgegebenen Charaktere. Dabei gibt es die Standard Klassen, die man eben so von MMOs kennt. Also sowas wie Krieger, Magier und so weiter. Früher habe ich ganz gerne Magier gespielt, ich versuche mich wahrscheinlich mal wieder als einer. Pyromanie hat mich irgendwie immer besonders fasziniert." meinte er mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht, das irgendwie müde wirkte - also eigentlich so, wie er meistens wirkte. Auf dem Campus angekommen sah Rei sich schließlich kurz um. Er musste für seine Vorlesung in das Gebäude nebenan, weshalb er sich jetzt von Gabriel verabschieden würde.
      "Na dann mal noch viel Spaß bei deiner Vorlesung. Wir sehen uns oder hören uns! Wenn du Lust hast demnächst mal auszugehen oder so, meld' dich!" meinte er mit freundlichem Gemüt und machte sich auf den Weg zu seinem Hörsaal.
      Nach dieser Vorlesung würde er sich auf den Weg nach Hause machen können.
      Millions of people can believe in you and yet none of it matters if you don't believe in yourself


    • Gabriel Salvador

      Verstehend nickte er als Rei ihm die Grundlagen von Sanctuary erklärte. "Ein Pyromane also. Das hört sich doch sehr spannend an." dachte sich Gabe und würde heute Abend nach einem Feuermagier oder ähnlichem Ausschau halten. "Mach ich. Am Wochenende ist hier auf dem Campus sogar eine Studentenparty, zu der sogar auch nicht Studierende kommen dürfen." fiel ihm wieder ein. "Wir können ja mal zusammen vorbeischauen, ob das was geht." grinste er seinen Freund mit einem verschlagenen Grinsen an. Mit einem Winken verabschiedete er sich von Rei und lief auf das gegenüberliegende Gebäude zu, wo seine Vorlesung stattfinden würde.
      Die Stunde war recht kurzweilig, da die Themen an sich sehr interessant waren und im Nu war auch schon die Zeit verflogen. Gabe schnappte sich seinen Rucksack und machte sich auf den Nachhauseweg. Er wohnte alleine in einer kleinen aber feinen Zweizimmerwohnung. Dort angekommen warf er seine Sachen auf einen Stuhl und machte sich erst ein Mal was zum Essen. Währende nebenbei seine Nudel kochten, setzte er sich an die Hausarbeit für Psychologie. Später würde er dann in Sanctuary abtauchen.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


      Quelle
    • Suzuku Karyo

      „Wozu einen teuren Ausflug zum Nordpol planen, wenn man die Lichter auch in Sanctuary sehen kann?“, gab Suzuku mit einem Lächeln als Kommentar zu den Worten seines besten Freundes von sich, während er in die Tasten haute, bevor er sich letztendlich auf seine Arbeit konzentrierte.
      Es war keine sonderlich spaßige Arbeit, Papierkram, Berichte schreiben, Dokumente ansehen und überprüfen, aber es war nun einmal eine Arbeit, die von jemandem gemacht werden musste und wenn Suzuku ehrlich war, war ihm das deutlich lieber, als draußen in einem gefährlichen Einsatz herum zu laufen, dafür war er einfach nicht gemacht, wie er fand.

      „Bis später.“, erwiderte er die Verabschiedung von Tadashi lächelnd mit seiner eigenen Faust, ehe auch er die letzten Zeilen in seinen Computer eintippte, sicher ging, dass alles gespeichert war und diesen letztendlich herunterfahren ließ, um nach seiner eigenen Tasche zu greifen und sich auf den Weg zum Bahnhof zu machen, um mit dem Zug nach Hause zu fahren.
      Auf dem Weg griff er nach seinem Handy, um dieses nach Nachrichten zu checken und etwas durch das social Media zu scrollen.
      Ob seine Schwester wohl schon von den Vorlesungen zurück war?

      Nanami Karyo

      Während sich die anderen Mädchen am Tisch mit Worten oder einem winken von den beiden Studenten, welche gerade den Tisch verließen, verabschiedeten, brachte Nanami nur ein hastiges Nicken zustande, unsicher ob sie überhaupt auch gemeint war oder es vielleicht einfach hätte lassen können, nicht, dass sie sich einen komischen Blick oder ähnliches einhandelte... aber ein Nicken sollte schon niemandem auf die Füße treten... oder?
      „Hm? Oh, wir sollten langsam los Nanami, ich will bei Professor Hinamoris Vorlesung lieber nicht zu spät kommen.“, gab eine Freundin von ihr von sich, nachdem diese einen Blick auf ihre Armbanduhr geworfen hatte und das riss die Biologiestudentin aus ihren Gedanken.
      „Oh... du hast recht.“, gab Nanami nur kurz von sich und beeilte sich den Rest von ihrem Essen in sich hineinzustopfen, ehe auch sie ihre Sachen zusammenpackte und dem Anderen Mädchen zur Vorlesung folgte.
      Auf dem Weg begann ihre Freundin über verschiedene Dinge zu reden, dem neuen Konditor, der in der Nähe des Bahnhofs aufgemacht hatte, wie sie Risas neuen Freund nicht ausstehen konnte und ähnliches, doch auch wenn Nanami nicht immer der selben Meinung wie die andere Studentin war, lächelte sie nur und nickte ihr hin und wieder zu, damit die andere wusste, dass sie ihr zuhörte.

      Erschöpft ließ sich die Studentin auf das Sofa fallen, als sie endlich die heutigen Vorlesungen hinter sich gebracht hatte und Zuhause angekommen war. Sie seufzte, ehe ihr ein angenehmer Geruch in die Nase stieg und Nanami sich sogleich auf den Weg in die Küche machte, wo ihr großer Bruder wohl bereits zu kochen angefangen hatte.
      „Brauchst du Hilfe?“, bot sie ihm sogleich an und begutachtete neugierig, was es heute Abend wohl zu essen gab.
      Heute waren es wohl Nudeln.
      „Du könntest die Pilze in die Soße tun, sie sollten auf dem Tisch stehen.“, wies Suzuku sie an, während dieser die Soße hin und her rührte und darauf aufpasste, dass sie ihm nicht verbrannte.
      Die Biologiestudentin warf einen Blick auf den Tisch und fand die zurechtgeschnittenen Pilze, ehe sie tat wie gebeten und die Pilze in die Soße gab, woraufhin der Geruch des Essens nur noch appetitlicher wurde.
      „Hab ich ein Glück, dass du früher Daheim warst als ich.“
      „Du hast Glück überhaupt einen großen Bruder zu haben, der in der Nähe deiner Uni wohnt.“, gab der Angesprochene mit einem belustigten Lächeln von sich.
      „Natürlich, natürlich, du bist der beste große Bruder überhaupt~!“, gab Nanami übertrieben von sich, während sie nach den Tellern griff, um den Tisch zu decken.
      „Höre ich da etwa Sarkasmus?“ - „Ich würde es niemals wagen!“, erwiderte die Studentin grinsend.

      Suzuku Karyo

      Nach einem angenehmen Abendessen mit seiner kleinen Schwester konnte sich der junge Mann endlich in sein Zimmer zurückziehen und das VR Gerät zur Hand nehmen. Er lächelte bei dem Gedanken, endlich die sagenumwobene Welt von Sanctuary mit seinem besten Freund erkunden zu können, es war schon etwas anderes mit Freunden aus dem realen Leben zu spielen.
      Mit diesen Gedanken legte er das Gerät an und klickte auf den Button, der es anschalten würde, ehe er in eine ganz andere Welt eintauchte.

      Celeste streckte sich erstmal, um sich wieder an den digitalen Charakter zu gewöhnen, auch wenn er keine extremen Unterschiede zu seinem Körper in seinem realen Leben hatte, dafür hatte der junge Mann gesorgt. Er hatte weder nicht Willen gehabt größer, noch kleiner zu sein als er es in der Realität war. Es war schon etwas ungewohnt gewesen, dass die sonst so kleine Nanami in diesem Spiel einen Kopf größer war, aber so oft spielte er auch gar nicht mit ihr.
      Sie waren verfeindete Rassen – auch wenn das nun nach dem Update keine Rolle mehr spielte – und zu seiner Überraschung hatte sie sich zu einer richtigen Hardcore Spielerin entwickelt und damit konnte Celeste beim besten Willen nur schwer umgehen, der das Spiel lieber genoss und Spaß am erkunden hatte.
      In Sanctuary war es gerade dunkel und der Magier richtete seinen Blick auf die beiden in rot und grün gefärbte Monde im sonst Sternen behangenen Himmel, dessen Anblick er mitten in einer kleinen Stadt der Engel für einen Moment genoss, ehe er sich daran erinnerte, dass er Tadashi schreiben sollte, dass er online war und drückte mit dem Finger auf in seinem Blickfeld erschienene Tasten – etwas was ihn immer wieder daran erinnerte, dass diese Welt eigentlich ein Spiel war – um dem Dämon eine private Nachrichten zukommen zu lassen.
      Hey, bin online, wo sollen wir uns treffen? Hast du schon eine Quest raus gesucht?“,tippte er in das Feld, während er sich auf den Weg zum einem Teleportationsstein machte, damit er schnell und einfach den Ort wechseln konnte.
      Wirklich praktisch, er würde sich wünschen, dass so etwas auch im echten Leben gab. Zug fahren war deutlich anstrengender.