The second World (Jeana x Bucky)

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    • The second World (Jeana x Bucky)

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      @Jeana


      Mit einem leicht müden Blick, schwinge ich den Besen. Die großen Mengen an Staub konnte ich kaum an einem Tag wegmachen. Und dann auch noch aufräumen. Das war also meine Strafe.Den alter staubiger, alter Keller des Schultempels aufzuräumen. Das war ganz schön viel Aufwand für nur eine Person. Das Licht der einzigen noch intakten Glühbirne flackerte manchmal, es war und überall standen Kisten, alte rituelle Gegenstände, Vasen und Kunststücke aus vergangener Zeit. Die Bodendielen knirschten beim drauftreten und alles fühlte sich beengt und staubig an. Ich wünschte ich wäre nicht allein, doch das ließ sich nicht ändern. Ich schnappte mir einen Karton aus der hintersten Ecke und trug ihn nach vorne. Es war anstrengend und ständig musste ich durch den aufgewirbelten Staub niesen. Als wäre ich noch nicht genug gestraft, geht auch noch die letzte verbleibende Lichtquelle kaputt. Ich musste eine Neue holen. Der Hausmeister hatte sicher welche. Ohne etwas sehen zu können, tapste ich mich vor. Doch die Dunkelheit erschwerte es mir. Als ich mich fast schon an der Tür wähnte, stolperte ich über einen Karton und viel zu Boden. Die knarrenden Bodenlatten aus Holz zersplitterten unter meinen Gewicht und fiel einen guten Meter in die Tiefe. Kurz hielt ich mir eine Bein. Doch mehr als eine Schramme trug ich nicht davon. Ich stand auf und blickte mich um. Eine Art geheimer Raum ohne Fenster, begegnete mir. Nur eines lies mich teile des Raums erkennen. Es war ein leuchtender Edelstein über einer Tür. Es schien so als würde das Licht von der anderen Seite angestrahlt und so rüttelte ich an der Türklinke. Das Schloss war als und rostig und so ließ sich auch die Türklinke nur schwer betätigen. Doch als ich kräftig daran zog, öffnete sich die Tür.

      Einige Minuten später wachte ich wieder auf. Mein Blick geht zum blauen Himmel. "Wo bin ich?", murmele ich vor mich her, während ich mich an den Kopf fasse. Ich konnte mich an die letzten Minuten nicht mehr erinnern. Ich war im Keller gewesen, doch jetzt bin ich draußen? Mein Blick wanderte umher und ich sah mich auf einem Ritualistisch wieder. Um mich herum waren einige seltsame Männer. Sie trugen komische Roben und blickten mich verdutzt an. Es war unangenehm. "Was guckt ihr denn so?", fragte ich etwas peinlich berührt. Sie antworteten mir nicht. Einige von ihnen berieten sich. "Es ist eine junge Frau?", "Was hat das zu bedeuten?", "Ist sie die Rettung?", hörte man einige von ihnen tuscheln. Was für eine Rettung sollte ich sein? Ich verstand nichts.
      "Wir müssen dem König davon berichten.", forderte ein Mann, der eher ritterlich auf mich wirkte, während sich die Leute in den Roben weiter beraten. "Bring sie weg.", erklang es von einem der höhergestellten Typen in den Roben. So traten seine Priesterlehrlinge zu mir und hievten mich an den Armen hoch. "HEY, lass das.", meckerte ich sie an. Doch ich konnte mich nicht gegen sie wehren. Es waren zu viele. Widerwillig folgte ich ihnen in eine Unterkunft in der sie mich einsperrten.

      Ich wusste nicht wo ich war oder was sie von mir wollten. Eigentlich war ich ziemlich überfordert. So kauerte ich mich auf den billigen altmodischen Bett hin und überlegte was passiert sein könnte. Alles sah so alt aus. War das ein Schauspiel eines Mittelalterclubs? Doch alles wirkte so real. Die Kleidung, das Zimmer, ihr Verhalten. Einen ganzen Tag ließen sie mich in der Unterkunft ehe ich mich zur Flucht entschied. Einer der Wachen hatte die Tür nicht verschlossen, als sie mir Essen brachten. So schlich ich mich aus der Tempelanlage heraus.
      Sie hatten keine Wachen an Ein- und Ausgang und wirkten sehr gläubig. Die Dekoration und die Skulpturen glichen denen, die ich im Keller fand. Ein merkwürdiger Ort.

      Außerhalb des Tempels angekommen, wusste ich nicht wohin. Ich folgte der Straße ein gutes Stück weit. Doch nirgendwo war eine Stadt oder andere Menschen in Sicht. Es war mittlerweile auch Nacht und mir wurde kalt. Meine Müdigkeit übermannte mich und beschloss mich an einen nahe gelegenen Baum zu legen und mich etwas auszuruhen. Vielleicht war das alles nur ein Traum und wenn ich aufwachen würde, wäre alles wieder in Ordnung.. vielleicht.

      Doch als ich am nächsten Tag die Augen öffnete, bemerkte ich, dass ich immer noch im Freien ein. Und mich jemand fand. Es war wohl ein junger Mann in grüner Kleidung.
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      Es war ein Tag, wie jeder andere auch. Ich lag auf einer Wiese in einer Waldlichtung und genoss gerade die Sonne. Die Vögel sangen mit ein Lied und ein paar Rehe hatten sich zu mir gesellt, um ein wenig Frieden zu finden. Viele wollten meine Magie ausnutzen, nur weil sie schon fast ausgestorben sei. Man könne ja die Tiere und Pflanzen damit manipulieren, aber was sollte das bringen? War Frieden nicht viel Wichtiger? Meine Augen fielen zu. Es war gerade so angenehm warm und niemand wusste, wo ich gerade war. Endlich hatte ich mal meine Ruhe, doch diese sollte ich nicht lange genießen können.
      Die Tiere schreckten auf und liefen davon, was wohl bedeutete, dass ich besser auch verschwand. Also richtete ich mich auf und sah in die Richtung, woher der Schreck kam. Ich hatte weder ein Geräusch noch einen gefährlichen Geruch wahrgenommen. Das konnte nur bedeuten, dass üble Magie am Werke war. Dabei sollte es doch heute mal entspannter sein. So eine Schande. Ich folgte den Rehen in den Schutz des Waldes hinein, versteckte mich jedoch in den Baumkronen und beobachtete die Lichtung eine Weile. Nichts und Niemand tauchte auf… das war seltsam. Mit einem Satz sprang ich hinab und beschloss dem ein wenig auf die Spur zu gehen. Den ganzen Tag war ich unterwegs und konnte nichts finden. Nachts rastete ich ein wenig in einer Höhle.
      Für einige mag das vielleicht komisch klingen, aber ich kuschelte mit ein paar Bären. Na gut… ich hatte sie vor den Jägern beschützt, was diese ganze Geschichte erklärte, aber komisch sah das definitiv aus.

      Am nächsten Morgen ging ich weiter durch den Wald. Ich hatte bereits einige Straßen überquert, aber an der Hauptstraße wurde ich fündig. Eine junge Dame lag verträumt an einen Baum gelegen. Ihre Kleidung wirkte ein wenig seltsam… noch nie zuvor hatte ich soetwas gesehen, nicht einmal in den Königshäusern. Sie lag hier völlig hilflos am Rand und schien keine Siegel oder ähnliches zu besitzen, was sie als Magierin oder als Gildenmitglied gekennzeichnet hätte.
      So Jung und Unschuldig wie sie aussah, war sie bestimmt eine gefundene Beute für Wegelagerer. Das wäre ein bisschen Schade. Ihre wundersame Kleidung ließ sich vielleicht auf eine Art Magie zurückführen, aber auf keine Geläufige. Naja… wenn jemand bei ihr war, war sie wenigstens vor Schandtaten geschützt. So stellte ich mich zu ihr und wartete einfach ab, bis sie ihre Augen aufschlug. Als sie sich langsam regte, drehte ich mich in ihre Richtung und sah auf sie hinab. Mittlerweile hatte sich ein Vogel auf meiner Schulter niedergelassen. Er berichtete mir von ein paar Leuten, die auf dem Weg zum König waren, aber hatte auch nicht viele Informationen. Ob sie etwas damit zu tun hatte? Nur ungern würde ich mich mit dem König und seiner Magierarmee anlegen… Genug davon. Ihre Augen öffneten sich und schienen mich ein wenig zu mustern.
      „Ah! Ihr seid wach… Ich nahm mir das Privileg auf euch aufzupassen während ihr schlieft. Ein paar Wegelagerer hätten euch leicht überfallen können. Seid ihr wohl auf?“

      Kunst ist es, aus dem größten Pech noch ein kleines Glück zu machen.
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      Noch ganz verschlafen blickte ich den Mann an. Er sprach von Wegelagerern. Für einen Moment war ich verwirrt. Doch als ich realisierte immer noch an diesem seltsamen Ort zu sein, packte ich mir vor Schreck an den Kopf. "Es war also doch kein Traum.. Aber wie komm ich denn zurück. Oh man ey. Immer passiert das mir.", murmelte ich vor mich her. Der Mann sah mich nur fragend an und mir fiel auf wie unhöflich ich eigentlich war. Ich versuchte mich an seine Worte zu erinnern. Er schien auf mich aufgepasst zu haben.
      "Danke. Fürs Aufpassen.", entgegnete ich ihm mit einem Lächeln. Ich war mir nicht sicher, ob der Mann mich verstehen würde, wenn ich von meinem Problem erzählen würde. Es war alles so komisch hier. Doch ich wollte es versuchen. Auch wenn ich es vorsichtig formulieren sollte. "Sag mal. Wo sind wir hier? Und was für Wegelagerer meinst du?"
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      Ein Traum? Ich verstand nicht ganz, was diese junge Dame dort murmelte, aber ein Traum war das hier ganz bestimmt nicht. Wohin wollte sie zurück? In der einen Richtung lag die Hauptstadt in der anderen… ob sie aus einem der anderen Königreiche kam? Nein… solche Kleidung hatte ich in keinem der Reiche sehen können. Verwundert musterte ich sie noch einmal. Ob sie eine Wunde am Kopf hatte? Dann jedoch wurde es noch komischer. Sie wusste nichteinmal, wo sie war.
      „Fürs Aufpassen keine Ursache… Wir sind hier in Jomon… Ich nehme an ihr wart in Richtung der Hauptstadt unterwegs – Heiyan. Und welche Wegelagerer ich meine? Das kann man nie genau wissen. Gerade in solchen Wäldern, wie diesem, gibt es immer gute Verstecke für Wegelagerer. Diese hätten euch eure Goldmünzen abnehmen können oder aber Schandtaten mit euch tun können. Ihr hattet Glück, dass ich in der Nähe war… Aber sagt.. Seid ihr aus dem Nachbarkönigreich? Solch sonderbare Kleidung habe ich noch nie gesehen…“
      Ich musste gestehen, dass ich mir Mühe gab, ihre Fragen zu beantworten. Ich hockte mich neben sie und fasste an ihren Rock, ohne ihn dabei unsittlich anzuheben. Der Stoff fühlte sich sehr weich an, konnte also vermutlich teuer sein. Schnell ließ ich jedoch wieder ab, um sie nicht in Unbehagen zu treiben, und richtete mich wieder auf.
      Es war schon seltsam, dass sie scheinbar nicht wusste, wo sie war, aber eine Kopfverletzung konnte ich nicht erkennen.

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      "In Jomen?", fragte ich. Den Namen hatte ich noch nie gehört. Auch Heiyan kam mir nicht bekannt vor. Wo bin ich denn hier nur reingeraten. Ob ich ihm wirklich erzählen soll, wo ich herkomme? Allerdings schien er nett zu sein. Ich beobachtete ihn, während er meinen Rock berührte. Meine erst vorsichtige Haltung wich zurück, als ich merkte, dass er wirklich fasziniert von dem Stoff ist. Die Klamotten hier waren anders. Vermutlich kannte er das einfach nicht. Bin ich etwa durch die Zeit gereist?

      Ich verschränkte meine Arme und hielt kurz inne. Egal ich versuche es einfach.. "Ich komme aus einer Stadt namens Kyoto. Du kennst sie nicht zufällig? Sie liegt in Japan.", erklärte ich ihm mit einem hilfesuchendem Ausdruck im Gesicht. "Ich bin durch eine Tür gegangen und auf ein Mal war ich bei so komischen Leuten in Roben, die mich festhielten... Eigentlich will ich nur heim.", fügte ich mit leichter Enttäuschung und einem Schnauben hinzu.
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      Ich sah zu ihr, als sie Luft holte und mir irgendetwas von Kyoto und Japan erzählte. Das waren alles Fremdwörter für mich und das zeigte auch mein Blick, allerdings wurde ich bei Leuten in Roben hellhörig. Konnte das der Grund sein, dass die Tiere aufschreckten? Hatten einige Magier mal wieder versucht etwas zu beschwören, was außerhalb ihrer Macht lag?
      „Hmm.. das könnte es sein…“, murmelte ich in Gedanken vor mich hin. Wenn sie aber der Grund war, dass die Tiere aufschreckten, musste sie doch starke magische Kräfte besitzen, oder? Vielleicht kam sie ja wirklich aus einer anderen Welt, immerhin gab es viele Theorien über diverse Welten außerhalb unserer Macht.
      „Huch! Entschuldigt holde Dame… Ich kenne kein Kyoto und auch kein Japan… Aber deine Geschichte klingt, als könnte es zu den aktuellen Geschehnissen passen.“, setzte ich eine mögliche Erklärung an.
      „Seit einiger Zeit herrscht hier sehr dicke Luft zwischen unserem Königreich und dem Nachbarreich. Hinzu kommen unerklärliche magische Phänomene… Ich nenne es mal beherzt unsere Welt… Unsere Welt ist dem Ende nah und die Männer in Roben, die du gesehen hast, haben vermutlich eine Lösung gesucht, aber ich kann dir dazu auch nichts genaueres sagen. Eins steht fest! Ihr gehört wahrscheinlich nicht hier her… Ich würde also vorschlagen, dass ihr eine ähnliche Tür sucht, durch die ihr gegangen seid, und diese durchquert!“
      Das war der einzige logische Ansatz, der mir einfiel.

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      "Hmmm also bin ich in einer anderen Welt...Hmm. Ja das würde Sinn ergeben.", überlege ich laut. Die anderen Klamotten, dass er Japan nicht kennt, die komische Umgebung. Aber wie komme ich wieder in meine Welt? Und wie genau bin ich eigentlich hier her gekommen? Ich seufzte. Das wird so schnell doch eh nix.
      "Danke für deine Hilfe. Ich glaube ich verstehe jetzt alles ein bisschen besser.", antwortete ich freundlich, während ich mich zum Dank verbeugte. Ich ging einen Schritt näher auf den jungen Mann zu und hielt ihm die Hand zum Handschlag hin. "Ich bin übrigens Mia Nishima. Schön dich kennenzulernen."
      Doch während sich mein gegenüber vorstellte, entdeckte ich aus der Richtung aus der ich kam bereits wieder die komischen Robenträger. In meinem Gesicht war mein Unbehagen zu erkennen. Sie bemerkten wohl heute früh, dass ich geflohen bin und wollte mich einfangen. Ich wollte mir nicht ausmalen, was diese Leute mit mir vor hatten. Vorsichtig begab ich mich einige Schritte zurück und machte den jungen Mann auf die kleine Gruppe von 3 berittenen Priestern aufmerksam. "Sie sind bestimmt hinter mir her. Du hast mich nicht gesehen, ja?"
      Mit meinem Zeigefinger vor den Lippen signalisierte ich zusätzlich, dass er zweigen sollte, während ich mich hinter einem Baum in Sicherheit und außer Sichtweite brachte.
      Wie erwartet kamen die Priester an uns vorbei. Ihre Pferde schnaubten und blieben auf Befehl der Priester stehen. "Seid gegrüßt Bursche, hab ihr eine junge Dame in sonderlicher Kleidung entdeckt?", fragte einer noch sehr höflich von seinem Pferd herab, während ein anderer mehr Sorgenfalten auf seiner Stirn verzeichnete. Sie entdeckten das plattgedrückte Grass am Baum und einer stieg ab, um sich die Sache genauer anzusehen.
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      Sie bestätigte meine Vermutungen und kam einen Schritt auf mich zu, um sich vorzustellen. Mia Nishima… Dieser Name klang wirklich schön. Ich hielt ihr ebenso meine Hand entgegen und stellte mich vor.
      „Ich bin sehr erfreut, eure Bekanntschaft zu machen. Mein Name ist Akira Haibara“, meinte ich, doch ehe ich fortsetzen konnte hatte sie etwas bemerkt und versteckte sich hinter einem Baum. Sie wollte von mir, dass ich schwieg, doch war ihr Versteck nicht gerade das Beste. Jeder Dorftrottel würde sich hinter einem Baum verstecken.
      Als die Reiter bei mir ankamen und mich nicht erkannten, war ich hoch erfreut. Meine Kette wurde immerhin auch gut von meinem Umhang verdeckt. So verneigte ich mich vor den Männern zu hohem Ross.
      „Seid gegrüßt werte Herren. Das kommt ganz darauf an, was ihr als sonderbare Kleidung versteht…“
      Ich richtete mich auf und bemerkte, wie einer auf die platte Stelle im Gras zusteuerte. Ich lächelte freundlich zu den Männern und machte hinter meinem Rücken ein paar Handzeichen. Der Baum, hinter dem sich die junge Dame versteckte, schien sie zu verstecken, ohne, dass die Herren etwas mitbekamen. Noch dazu tauchte ein Wolf auf, der sich auf die platte Stelle legte und den Herren anknurrte, welcher diese untersuchen wollte.
      „… Erst letztens sah ich eine Dame, die die Kleidung eines Narren trug. Das empfand ich als höchst sonderbar.“, setzte ich meinen Satz fort.

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      Der Priester der vom Pferd stieg, stoppte als der Wolf erschien und ihn anknurrte. Durch sein Gesicht zog sich eine lange Narbe. Er war bestimmt schon vierzig und wirkte eher grimmig. Mit einem skeptischen Blick sah er Akira an. Der junge Mann kam ihm irgendwoher bekannt vor. Und diese provokante Aussage gefiel ihm gar nicht. "Ist dem so? Wo habt ihr die gesehen und In welche Richtung verschwand sie?", fragte der ältere Priester, um den Jungen zu testen.

      Ich wollte das ein oder andere Mal schauen was passiert. Doch der Baum selbst schien mich davon abzuhalten. Ich konnte lediglich dem Gespräch der anderen lauschen. Ich kniete mich hin und lehnte mich an den Baum.

      "Nito, lass den Jungen.", meckerte einer der anderen Priester. Doch Nitos Blick weilte weiter auf dem Jungen. Irgendwie deutete alles darauf hin, dass dieser Nito der Anführer dieser kleinen Gruppe war. Er zupfte sich kurz an seinem kleinen Ziegenbart und beschloss, dass die Antwort des Jungen ausschlaggebend für sein weiteres vorgehen war.
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      Als ich angesprochen wurde, wo ich die Dame denn gesehen hätte, lächelte ich. Tatsächlich war das nicht lang her und sie würden definitiv einen Beweis dafür finden.
      „Sie war in Richtung Hauptstadt unterwegs. Scheinbar wollte sie sich am Hofe des Königs bewerben, aber die anderen lachten nur. Eine Frau kann doch kein Narr sein wurde gerufen.“
      Ich lachte ein wenig und sah zwischen den anderen hin und her. Ob sie mir glaubten oder nicht war ihre Sache, aber gelogen war keine meiner Aussagen. Ich verneigte mich dann jedoch.
      „Nun denn, edle Herren. Ich werde meines Weges gehen, wenn ihr es mir gestattet“
      Wäre ich im Hause meiner Eltern geblieben, dürfte sich niemand mir in den Weg stellen. Meine Eltern zählten immerhin zu hochrangigen Adligen. Nur dem König und seiner Gefolgschaft wäre es erlaubt. Heutzutage hatte ich zwar noch den Rang eines Adligen, aber wurde behandelt wie ein Söldner, weil ich darauf bestand. Meine Magie hielt ich größtenteils geheim, aber es war dennoch ein Gerücht, dass ich die Natur bändigen könne.
      Ich verabschiedete mich von den Herren und wich ein wenig von dem Wolf zurück, um in eine andere Richtung zu gehen. Ich verschwand also wieder im Wald. Der Baum würde die Fremde so schnell nicht gehen lassen und ich verflüchtigte mich in den Baumkronen, als ich außerhalb der Sicht war.

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