Ruf der Rache (Cailemia x Ayona)

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    • Ruf der Rache (Cailemia x Ayona)

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      Emira

      River hatte sich nun schon seit 2 Wochen nicht mehr gemeldet. Er war nicht zu erreichen. Wie vom Erdboden verschluckt und die junge Frau machte sich langsam ernsthafte sorgen, begleitet von Wut, dass er sie alleine gelassen hatte. Das er sie dazu brache sich Sorgen zu machen. Bei den Dingen die er früher getrieben hatte und die er nicht mehr tun wollte, war nie ganz auszuschließen, dass er nicht irgendwo umgebracht und dann verscharrt worden war.
      Den ganzen Morgen hatte sie sich in der Uni nicht anständig konzentrieren können, weshalb sie um ihre Stichpunkte glücklich war, die sie mit geschrieben hatte. Sie war abwesend und in ihren Gedanken gewesen. Es kam selten vor aber heute war sie es.
      Nach der Uni musste sie in der Praxis. Die bezahlung war nicht gut, da sie nur eine Assistentin war, doch die praktische Erfahrung würde sie schneller zu ihrem Ziel bringen. Noch zwei Jahre müsste sie lernen bis zu den Examens Klausuren und dann hätte sie es geschafft. Vorraussichtlich sie hätte das Geld bis dahin zusammen und sie wäre nicht schon durch die viele Arbeit und dem wenigen Schlaf zusammen gebrochen. Das alles wäre einfacher, wenn der Job als Kellnerin in dieser schäbigen Bar nicht so ätzend gewesen wäre. Aber ihr Chef hörte nie richtig zu. Er meinte es wäre völlig normal, wenn die Gäste auch einmal zu packen wollten. So als wäre sie ebenfalls eine Ware.
      Schon öfter war sie kurz davor gewesen zu künidgen, doch sie war auf das Geld angewiesen.
      Sie wollte nicht wie ihre Brüder enden, die den Knast schon besser von innen kannten als die Freiheit. Cole war der Ruhigere von ihnen beiden, der gelassene und durchdachte. Er war nur wieder im Gefängnis gelandet, weil der coup schief gelaufen war. Weil einer seiner Kameraden vorher schon geschnappt worden war und die anderen für eine mildere Strafe verfiffen hatte.
      River war Psychpatisch veranlagt, die erkannte man jedoch kaum hinter seiner Lebensfreude und Freundlichkeit. Er war derjenige, der sich schon, seit sie denken kann, um Emira gekümert hatte. Derjenige dem sie etwas näher stand, auch wenn sie beide ihrer Brüder liebte.

      Nachdem dann auch der letzte Patient gegangen war, war es schon wieder viel zu spät gewesen.
      Emira musste sich beeilen um Pünktlich zu der Bar zu kommen, in der sie arbeitete. Ihr Chef hasste unpünktlichkeit und auch wenn sie nicht glaubte, dass er sie Feuern würde, so hatte sie dennoch Angst.
      Unmotiviert und übermüdet kam sie dann aber gerade so pünktlich in der Bar an. Heute stand sie glücklicherweise nur hinter der Theke und schenkte die Getränke mit sicherem Abstand aus.

      @Cailemia
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      Diyonisus Luperus

      Die Beine verschränkt auf seinem Schreibtisch liegend, betrachtete der junge Mann einige Dokumente und Fotos, während er sich eine Zigarette gönnte und genüsslich den Rauch aus seinen Lungen drückte, um entspannt in seinen teuren Ledersessel zu sinken.
      „Eine Schwester... was?“, legte sich ein grausames Lächeln auf die Züge des Mafiabosses, als ihm bewusst wurde, dass sich auf den Stapel von Lügen, die ihm seine einst rechte Hand aufgetischt hatte, damit nur noch größer wurde.
      „Keine Familie... wie? Was für ein verdammter Mistkerl.“, nahm er die Beine vom Tisch und setzte sich in seinem Tisch auf, ehe er die Dokumente auf den bereits überfüllten Tisch fallen ließ, bei welchen es sich um einen Bericht um die Bewohnerin des Hauses handelte, welches River täglich besucht haben zu schien, geschmückt mit zahlreichen, heimlich geknipsten Fotos, die ihm ein Bild von der jungen Frau verschafften.
      Er erhob sich von seinem Stuhl, blickte durch die riesigen Fenster aus seinem Büro hinaus, hinunter auf die zahlreich besuchten Straßen, auf den Straßenlärm und Chaos, hinab auf all diese kleinen Menschen, die ihm von seiner Position aus wie Ameisen vorkamen.
      Er war zu naiv gewesen, diesem Arschloch zu vertrauen, doch sowas würde ihm kein zweites Mal passieren, da war er sich sicher. Er würde River dafür büßen lassen. Auf die ein oder andere Weise.
      „Soll das heißen von dem Mistkerl fehlt weiterhin jede Spur?“, wandte der blonde sein Wort an seinen fähigen Angestellten, der ihm den Bericht zukommen lassen hatte, ohne vom Fenster aufzusehen.
      „Ich fürchte...“, wurden die Worte des anderen von einem Schuss unterbrochen, welcher nur knapp am Kopf des anderen vorbei ging und Diyonisus gab einen genervten Laut von sich.
      „Strengt euch gefälligst besser an, wen euch euer Leben lieb ist!“, schrie er wütend durch den Raum, ehe er die noch vom Schuss warme Waffe wütend auf seinen Tisch knallen ließ, gefolgt von seinen Händen und sein Blick fiel ein weiteres Mal auf ein Foto von Rivers Schwester, welches deutlich zeigte, was für ein lebensfroher Mensch das kleine Ding sein musste, als ihm eine Idee kam.
      „... dann wirst du wohl für ihn hinhalten müssen, Emira.“

      Das Lokal war nichts, woran der CEO eines Millionenkonzerns gewöhnt war. Viel zu abgeranzt, herunter gewirtschaftet und auch der Alkohol wirkte alleine schon billig, ganz zu schweigen von den ungewaschenen Kunden, die Diyonisus Sinn für Ästhetik störten, legte er doch von Klein auf einen großen Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild.
      Doch all das war vergessen, konnte ignoriert werden, als er seine durchdringenden Augen auf seine Beute richten konnte.
      Er musste zugeben, dass Emira in Natur noch schöner war, als die Bilder es vermuten ließen. Er konnte verstehen, wieso River sie versteckt hatte, könnte eine Schönheit wie sie doch eine riesige Summe auf dem Frauenmarkt einbringen, doch wenn River ein anständiger Kerl gewesen wäre, hätte er seine Schwester für ihn beschützen können.
      Stattdessen war er nun hier, um sie für seine Rache gegen ihn einzusetzen und dieser Gedanke brachte ihm ein breites, gefährliches Lächeln.
      Er wusste noch nicht recht, wie er es anstellen sollte. Er hatte so viele Möglichkeiten, doch erschien es ihm zu einfach sie zu töten oder einfach zu verkaufen. Nein, Diyonisus wollte, dass sie Leiden musste, für jede einzelne Lüge, für jede einzelne vermasselte Lieferung, die River ihm eingebracht hatte. Er wollte sie aus diesem Milieu raus halten? Nun, dann würde Diyonisus sie wohl direkt rein ziehen.
      „Ich nehm das teuerste, was dieses Lokal zu bieten hatte.“, setzte sich der Mann an die Theke, wo Emira die Getränke ausgab und zündete sich eine Zigarette an, während er sie mit den Augen eines Raubtiers beobachtete.
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      Emira

      Sie hatte gerade einen Bourbon an einen Herr ausgeschüttet, es war ein billiger Fusel und so sollte er vermutlich auch schmecken. Es kam selten vor, dass sie selbst Alkohol trank. Alkohol vernebelte nur die Sinne und machte Gute Menschen zu eher weniger guten Menschen. Sie kannte die Folgen von Alkohol nur zu gut. Die agressivität die sie mit sich brachte. Nicht nur, weil sich hier ständig irgendjemand betrunken prügelte, sondern auch, weil ihr Vater dem Alkohol zugeneigt war.
      Sie konnte sich nicht einmal daran Erinnern ob sie diesen je ohne eine Flasche Bier in der Hand gesehen hatte. Ihm war die Hand oft ausgerutscht. Es kam zwar nicht oft vor, dass er sie geschlagen hatte, aber dafür umso öfter, dass er sie einsperrte. Ob es daran lag, dass er ihren Anblick nicht ertrug oder einfach nicht die Lust hatte sich um seine Tochter zu kümmern wusste sie nicht.

      Sie lehnte sich an die Bar und stützte ihren Kopf auf ihrem Handrücken während sie zu der blonden Sängerin rüber schaute. Ihre Stimme war rauchig und abgewracht. Das Kleid was sie trug kurz und anzüglich. Ihre Augenringe waren überschminkt, doch das Blau schimmerte trotzdem unter dem Make up hervor. Sie kannte Tiana schon länger. Sie hatte eine wirkliche Schöne Stimme gehabt und auch von ihrem Aussehen waren die Männer immer betört gewesen. Doch sie fing an Drogen zu nehmen. Einmal in diesem Teufelskreis kam man nicht mehr dort heraus. Ihr damaliger Freund hatte sie damit täglich versorgt und auch ihm war das ein oder andere mal die Hand ausgerutscht. Das hatte man an ihren Blessuren und Hämatomen deutlich gesehen.
      Nachdem er sie dann verlassen hatte, verlor sie sich völlig. Sie schien alleine in dem letzten Jahr 15 Jahre geältert zu sein.

      Aus den Augenwinkeln bemerkte sie einen neuen Kunden und sie richtete sich auf als er etwas bestellt. 'Das teuerste in diesem Laden hier' Hatte er sich den nicht umgesehen? Wenn er guten und teuren Alkohol wollte, dann war dies wohl nicht der passende Ort. Sein komplettes Erscheinungsbild passte nicht hier her. Während er eher elegant gekleidet war, stammte die Kleidung der anderen Gäste eher vom Flomarkt. Die junge Frau schmunzelte ehe sich ein sanftes lächeln auf ihren Lippen bildete. Am liebsten hätte sie aufgelacht und ihm gesagt, dass er das was er suchte, sicherlich nicht hier finden würde, doch ihr Chef würde sie einen Kopf kürzer machen, wenn sie einen Kunden vergraulte, der förmlich nach Geld roch.
      Sie schnappte sich sich eine Flasche Whisky und mixte es mit Plum bitter. Anschließend schüttete sie es in ein Glas, nahm einen Würfelzucker mit der Zange und tat diesen ebenfalls in das Glas. Anschließend verfeinerte sie es mit Orangenzesten.
      Mit einem freundlichen Gesichtsausdruck stellte sie das Glas vor den Fremden.
      "Einen Old Fashioned, ich glaube der passt zu ihnen" sagte Emira während dessen.
      Ein Old Fashioned war zu gemacht, schlecht schmeckenden Alkohol ein wenig erträglicher zu machen, allerdings wussten das nur die wenigsten.
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      Diyonisus Luperus

      Ein amüsiertes, geradezu spöttisches Lächeln legte sich auf die Züge des Mannes und er gab einen kurzen, belustigten Laut von sich, als die Frau hinter der Decke mit dieser Wahl geradezu frei heraus sagte, dass der Alkohol hier schlecht war und übel schmeckte.
      Vielleicht war es auch eine Anspielung auf seinen eleganten Kleidungsstil, welchen man im 19.Jahrhundert wohl öfter begegnet wäre als im Zeitalter von Jeans und T-Shirt, aber Emira wirkte nicht, als würde sie ihn damit beleidigen wollen, also beließ er es dabei.
      „Dagegen scheint dieses... verzeihen sie meine Wortwahl, heruntergekommener Lokal nicht gerade zu einer hübschen, jungen Frau wie ihnen zu passen. Darf ich fragen, wieso sie sich einen Laden wie diesen hier antun?“, sah Diyonisus damit das Eis zwischen den beiden gebrochen und sprach offen heraus, legte dabei seinen Charm auf und nutzte sein Charisma, um mit ihr in ein Gespräch zu kommen.
      Zwar war der Bericht über Emira gründlich und detailreich, dennoch viel es ihm schwer zu glauben, dass die Schwester eines solchen Schwerverbrechers wie River nicht auch das ein oder andere schmutzige Geheimnis trug. Selbst wenn sie nicht seine Schwester gewesen wäre, Diyonisus weigerte sich zu glauben, dass es einen solchen Gutmenschen wie sie in dieser verdorbenen Welt tatsächlich geben sollte.
      Nun, er hatte alle Zeit der Welt, Emira würde ihm schon nicht davon laufen, dafür würde er schon Sorgen.
      Führte sie womöglich eine Affäre mit dem verheirateten Chef, oder einem anderen Angestellten, der sie an das Drecksloch hier band? War es Schwarzgeld oder im Hinterzimmer durchgeführt arbeiten? Wie Diyonisus wusste mangelte es der Frau an Geld.
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      Emira

      Die junge Frau legte ihren Kopf schief als der Mann belustigt wirkte. War es, weil sie sich die Freiheit genommen hatte ihm einfach irgendetwas zu mischen oder lag es daran, dass sie etwas falsch gemacht hatte.
      Fragend zog sie ihren Pferdeschwanz ein bisschen Fester und wollte sich schon umdrehen, als der Mann zu sprechen Begann. Er machte ihr ein Kompliment und beleidigte im gleichen Atemzug diesen Laden hier, dass er abschätzig über diesen Laden redete machte ihr nichts. Sie mochte ihn auch nicht, aber es war damals der einzige Laden gewesen, der Flexible Arbeitszeiten angeboten hatte. Es war in Orndung wenn sie erst nach der Praxis kam und dafür länger blieb um noch aufzräumen. Das sich hier meistens nur Zwilichtige Gestalten aufhielten konnte sie nicht abstreiten. Sie war immer froh, wenn sie nur hinter der Theke arbeiten musste, denn nur all zu oft hatte man sie einfach auf den Schoß gezogen.
      Wüsste River, dass sie hier arbeitete, dann würde er sie entweder an den Haaren hier raus zerren oder jeden Abend selbst hier sitzen um auf seine kleine Schwester auzupassen, doch sie hatte es ihm nie erzählt.
      Sie blickte den Fremden durch ihre langen Wimpern an und blinzelte ein paar mal, während sie überlegte was sie ihm erzählen sollte. Sie wollte ihm nicht gleich ihr Leben anvertrauen, weshalb sie sich entschloss sich kurz und knapp zu Halten.
      "Es ist nur ein Nebenjob um ein wenig Geld zu verdienen und dieser Laden ist der einzige mit Fexiblen Arbeitszeiten."
      Sie nahm sich einen der Lappen und wischte über die Theke auf der Alkohl verschüttet wurde und nun etwas klebte. "Ihr wirkt aber auch nicht wie ein Mann, der sich öfter in solchen Läden aufhält." sprach sie nun auch ihre Beobachtung aus.

      Ein Mann am Ende der Bar fing an zu Pfeifen und in seine Hände zu klatschen. "Wird man hier in diesem Drecksladen auch mal Bedient" rief er genervt. Emira ließ sich nicht beirren und behielt ihr Lächeln. "Entschuldigt mich" sagte sie zu dem Gut gekleideten Mann vor ihr und Warf sich ein Handtuch über die Schulter während sie zu dem Unhöfflichen Betrunken rüber ging. "Was kann ich ihnen bringen" fragte sie und er deutete eine zwei mit seinen Fingern an. "Zwei was?" fragte sie noch immer freundlich. Sein Blick war auf ihrem Auschnitt hängen geblieben und er löste seinen Augen erst von ihr, als sie ihn erneut ansprach. "Zwei Tequila Shots" Die Brünette nickte, nahm zwei Kurze Gläser und schüttete den Tequila hinein. Sie legte zwei Zitronen scheiben jeweils auf das Glas und stellte den Salzstreuer daneben. "Bitteschön, das wären dann 5 Euro" meinte sie noch immer freundlich. "Der Mann legte einen 10 Euro Schein auf den Thresen, zwinkerte ihr zu und säuselte: "Der Rest ist für dich süße" Unbeirrt nahm sie das Geld und steckte es in die Kasse. Sie konnte Trinkgeld immer gut gebrauchen, doch diese Anmachen waren einfach nur lästig. Vor allem, weil sie nicht einmal die Zeit für einen Freund hatte, geschweige denn für ein Date.
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      Diyonisus Luperus

      Flexible Arbeitszeiten... was?, dachte sich der CEO seinen Teil dazu und nahm einen Schluck von seinem Alkohol, während die Aufmerksamkeit der Frau von einem anderen Kunden auf sich gezogen wurde, ohne das Diyonisus die Augen von ihr nahm und somit die Szene beobachtete.
      Es war für ihn kein ungewöhnlicher Anblick, hübsche Frauen hatten es in dieser Welt nun einmal nicht leicht, doch da es keinerlei Anzeichen von Gewalt zu geben schien, nahm er stattdessen einen weiteren Zug von seiner Zigarette, ehe er sicher sein konnte, dass er wieder Emiras Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte.
      „Ich hatte ein Meeting in der Nähe und dieser Laden war der erste, der mir ins Auge gefallen ist. Ob ich diese Entscheidung bereue oder nicht, weiß ich noch nicht. Wenigstens kann man sich hier wohl mit einer hübschen Dame unterhalten.“, setzte er das Gespräch fort, als wären die beiden nie unterbrochen worden.
      „Oh, Verzeihung, ich wollte nicht wie ihre Sonstige Kundschaft klingen.“, legte Diyonisus ein entschuldigendes Lächeln auf, da er sich denken konnte, dass sie es mittlerweile nicht als Kompliment ansah auf ihre Schönheit reduziert zu werden, „Dürfte ich fragen, wieso es die flexiblen Arbeitszeiten sein müssen? Haben sie einen Hauptjob oder studieren sie gar?“
      Der Mafiaboss wusste selber, dass er sich etwas aus dem Fenster lehnte, aber er war niemand, der das Risiko scheute.
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      Emira

      Die Frau blickte sich noch einmal um ob nicht noch ein Kunde zu Bar kommen würde, doch die meisten schienen in einem Gespräch vertieft zu sein, andere lauschten der Blonden Sängerin gespannt. Vermutlich hätte sie mehr Zuschauer, wäre sie nicht mit einem Mal so abegestürzt. Sie hätte ihr zu gerne geholfen. Doch Tiana ließ dies nicht zu. Zudem waren Emiras erfahren mit Drogen nicht die besten. Drogen hatten ihre Eltern umgebracht und ihren Bruder Cole einen Aufenthalt im Gefängnis. Dieser dumme Idiot.
      Bei dem Gedanken an ihn machte sie sich eine kleine Randnotiz in ihrem Kopf, dass sie ihm bald wieder schreiben müsse.
      Das Lächeln auf ihrem Gesicht entschwand nicht, auch nicht bei seinen Bemerkungen. Sie war es gewöhnt angeflirtet zu werden und ebenfalls war sie es gewohnt ein glaubhaftes Lächeln aufzusetzen, auch wenn sie am liebsten hier alles hingeschmissen hätte. Sie hatte einen Traum und den wollte sie unter keinen Umständen aufgeben. In zwei Jahren würde alles besser laufen.
      Sie hob eine Braue, als der Mann von einem Meeting zu schwadronieren begann. "Eine Meeting" wieder holte sie seine Worte nachdenklich. "Hier in der Gegend?"
      Sie tauchte ein paar Gläser in das Spülwasser und begann diese Sauber zu machen. Aus irgendeinem Grund hatte sie das Gefühl, dass dieser Man gefährlich war. Er strahlte diese gewisse Präsenz aus, die Selbstsichere Arroganz. Alleine wie er den Rauch aus seinem Mund bließ, als würde ihm dieser Laden gehören.
      Sie ging nicht weiter auf seine Antwort ein, denn im Grunde ging es sie auch nichts an und es interessierte sie auch nicht, da sie den Mann wohl kaum wieder sehen würde.
      "Etwas von beidem" Antwortete sie Knapp auf die darauf folgende Frage. Sie musste ihm ihre Armut nicht unter die Nase reiben, auch wenn er es sich vermutlich denken konnte. Aber sie war stolz.
      Sie schenkte ihm erneut ein kurzes lächeln und trocknete dann die Gläser ab.
      "Kann ich ihnen sonst noch etwas bringen?"
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      Diyonisus Luperus

      „Genau. Ein Geschäftsessen, um genau zu sein, privater Natur.“, antwortete der Mann knapp und auch wenn es eine Lüge war, so würde sie wohl nicht so schnell auffliegen, da es in der Gegend tatsächlich Wohnhäuser gab, auch wenn man ein Stück laufen oder mit dem Auto fahren musste.
      Er wäre nicht der Boss einer Mafia, wenn er sich nicht spontan Lügen aus den Ärmeln fischen konnte. Er konnte wohl kaum zugeben, dass er eigentlich hier war, um sie zu sehen, oder?
      Diyonisus erwiderte das Lächeln, auch wenn sie ihm damit im Grunde hinter vorgehaltener Hand zum gehen aufgefordert hatte, wenn er nichts mehr brauchte.
      „Hätten sie nach ihrer Schicht heute noch etwas vor?“, erkundigte er sich mit einem charmanten Lächeln, auch wenn er nicht erwartete eine positive Antwort zu erhalten.
      Ein Versuch war es doch immer wert, nicht wahr? Diyonisus wusste selber sehr gut um sein gutes Aussehen und seine charmante Art und eine Frau wie Emira würde wohl kaum ein zweites Mal eine solche Chance erhalten.
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      Emira

      Er redete einfach weiter, so als hätte er schon lange niemanden mehr gehabt mit dem er geredet hatte, doch so schätzte sie ihn nicht ein. Es gab viele Männer, die einfach zum reden her kamen und die meisten fassten ihre Freundlichkeit jedesmal falsch auf. Genauso wie er es in diesem Moment tat.
      Sie hielt in ihrer Bewegung inne. Die Hand mit dem Handtuch in dem Whiskey Glas vergraben. Seine Frage war direkt und sie würde diese Freundlich ablehnen. Nicht nur, weil sie dafür so oder so keine Zeit hatte, wenn sie gegen zwei oder Drei Uhr Morgens hier raus kam und 5 Stunden später schon wieder in der Uni sein musste, sondern auch, weil ihr seine Dunkle Präsenz nicht gefiel. Dieses Feuer in seinen Augen, welches nur beim anblicken jemanden schon vernichten konnte.
      Sie bemerkte, dass sie ihn einfach nur Wortlos angeschaut hatte und schüttelte dann den Kopf, während sie das Glas zuende abtrocknete und in das Obere Regal stellte. Dabei musste sie sich auf ihren Zehenspitzen abdrücken um dort heran zu kommen.
      "Es tut mir leid, aber das wird nicht möglich sein, außerdem treffe ich mich niemals mit Kunden" Für einen Kurzen Augenblick zog sie die Stirn Kraus, drehte sich aber sogleich auch um. Das Handtuch faltete sie und legte es dann neben den Wasserhahn, während sie sich fragte was dieser Mann von ihr wollte. Sie wusste, dass sie nicht unattraktiv war, aber sie hatte niemanden was zu bieten, weder Geld noch Zeit.
      Sie war immer unterwegs und die Zeit die sie übrig hatte verbrachte sie eigentlich mit ihrem Bruder.
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      Diyonisus Luperus

      Der Mann lehnte sich mit einem wissenden Lächeln zurück, offenbar hatte sein Charm in dieser kurzen Zeit nicht gereicht, aber was solls.
      „Ich verstehe. Nun, ich musste es zumindest versuchen, nicht wahr? Behalten sie denn Rest.“, drückte Diyonisus seine Zigarette in einem Aschenbecher auf der Theke aus, ehe er einen hundert Euroschein auf der Theke liegen ließ und sich zum gehen erhob.
      „Vielleicht sehen wir uns ja einmal wieder, Emira.“, betonte er ihren Namen besonders mit einem schiefen Lächeln, hatte sie ihm während des gesamten Abends doch nicht einmal ihren Namen genannt, aber ob sie es nun ignorierte oder es ihr Angst machte, konnte ihm recht egal sein, da er am Ende sowieso bekommen würde, was er wollte.

      „Wir warten.“, gab er die Befehle, nachdem er wieder in das Auto gestiegen war und kramte eine Flasche Wein hervor, um sich die Wartezeit etwas zu versüßen und den Geschmack des billigen Alkohols los zu werden.
      Hätte sie sich auf das Angebot eingelassen, hätte Diyonisus brav gewartet, sie wie ein Gentleman abgeholt oder gar in diesem muffigen Lokal auf sie gewartet, ihr die Hoffnung auf einen schönen, angenehmen Abend beschert, bevor er sie dazu gebracht hätte in das Auto zu steigen und damit zu seiner Gefangenen zu werden.
      Nun musste die Hübsche wohl auf den guten Teil verzichten und er und seine Männer würden das arme Mädchen entführen müssen, sobald sie ein paar Schritte nach draußen tat. Aber es war ihre eigene Entscheidung gewesen, nicht wahr? Nichts, weshalb sich Diyonisus schuldig fühlen müsste, selbst, wenn er könnte.
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      Emira

      Sie hatte zuerst nicht gesehen wie viel Geld der Fremde ihr hingelegt hatte, besonders, weil sie für den Moment wie erstarrte war, als er ihren Namen, mit dieser gefährlichen Stimme, aussprach, als sie es sah, war es schon zu spät und er war in der Türe veschwunden. Sie nahm das Geld und wollte ihm hinterher laufen, da sie nicht vorhatte soviel anzunehmen, doch ein Gast räusperte sich schon um etwas zu bestellen. Und sie konnte sich keine weiteren Gedanken machen.

      Tiana verstummte nach einer Weile, man konnte ihr die Müdigkeit ansehen und es an ihrer Stimme hören, da die Zuhörer sowieso das Interesse an ihrer Stimme verloren hatten und einer Sogar ein wirklich gemeines Kommentar von sich gegeben hatte, war es ihr auch egal gewesen. Ihre Körper zitterte und sie leckte sich über ihre aufgesprungen Lippen um diese zu befeuchten. Sie war natürlich drauf und die Wirkung der Drogen ließen langsam nach. Ihr Körper gierte nach mehr und sie folgte seinem stummen Befehlt. Unbeholfen stieg sie die Stufen von der kleinen Bühne und Verschwand im Mitarbeiter Bereich.

      Die Gäste am heutigen Abend waren echt Hartnäckig und es dauerte Ewigkeiten bis auch wirklich alle das Lokal endlich verlassen hatten. Sie hatte immer wieder die Gläser gespült und eingeräumt, nun machte sie sich daran, die Stühle hoch zu stellen. In der Ecke entdeckte sie dann doch noch einen ziemlich betrunkenen Party Gast. Es war der unhöfliche Mann mit den Tequlia Shots gewesen. Er schlief. Ein seufzen glitt von ihren Lippen und sie stellte die restlichen Stühle hoch. Anschließend ging sie zum Telefon und wählte die Nummer eines Taxi unternehmens. Sie bestellte dem Betrunkenen ein Taxi und begann dann den Raum zu fegen.
      Nachdem sie mit alledem Fertig war, war es kurz nach drei. Die Brünette Schnappte sich ihren Mantel und zog ihn an, während sie gleichzeitig nach dem Schlüssel der Bar krampte um diese Abzuschließen.

      Behutsam trat sie auf den Betrunken zu und schüttelte ihn sanft an der Schulter. "Hey ihr da, wir machen jetzt zu, ich habe euch ein Taxi gerufen." Der Betrunkene murmelte etwas unverständliches und versuchte aufzustehen aber er fiel wieder nach hinten. Ohne zu überlegen griff sie nach seinem Arm und half ihm auf. Emira legte den Arm des Fremden um ihren zierlichen Hals und versuchte ihn hinaus zu schleppen. Er ließ sich Hängen und es kostete die Dame viel Anstrengung. Er zog sie einmal fast mit auf den Boden.
      Draußen angekommen stand dort noch kein Taxi, aber sie konnte den Armen Kerl auch nicht alleine hier sitzen lassen, so würde er nie nach Hause kommen. Sie lehnte ihn gegen die Wand der Bar und sperrte in der Zwischenzeit ab. Das Schloss war ein Witz und jeder der wollte hätte einbrechen könne.
      Als sie sich umdrehte fuhr auch schon das Taxi vor. Sie griff nach der Hand des Mannes und öffnete die Taxi Türe um diesen hinein zu schieben. Zuvor hatte sie sich schon seine Geldbörse geben lassen und nach seinem Ausweis gekramt. Sie las dem Taxifahrer die Adresse vor, legte ihm das Portmonai dann auf den Schoß und schloss dann die Taxi Türe damit er den Mann nach Hause fahren konnte. "Immer das selbe" murmelte sie ehe sie sich selbst zum gehen wandte.

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      Diyonisus Luperus

      Nach Stunden schien sich der Laden endlich zu leeren und schon bald konnte er Emira entdecken, welche einen Betrunkenen in ein Taxi hievte. Kannten sich die beiden? Oder war diese gute Seele wirklich so freundlich einen Fremden auf diese Weise nach Hause zu schicken? Wäre es Diyonisus gewesen, hätte er ihn einfach nach draußen schmeißen und auf der Straße schlafen lassen, war es doch seine eigene Schuld betrunken zu sein. Sollte er doch selbst sehen, wie er wieder nach Hause kam oder wann.
      Aber gut, der Mafiaboss hatte wichtigeres zu tun.
      Er wies seine Männer an der Frau hinterher zu fahren und in einer stillen, leeren Umgebung ein paar Meter weiter stehen zu bleiben, damit er die Tür öffnen und Emira hinein ziehen konnte, sobald sie nah genug heran getreten war.
      „So sehen wir uns wohl wieder, was?“, lächelte Diyonisus und obwohl sein Lächeln freundlich wirkte, waren seine Augen alles andere als das.
      „Ich würde ihnen raten sich nicht zu wehren und schreien ist ebenfalls zwecklos, das Auto ist selbstverständlich schalldicht.“, wies er die Frau an, welche er auf seinen Schoß gezogen hatte um sie an Taille und Handgelenk, welches er gegriffen hatte, um sie rein zu ziehen, fest hielt und man konnte spüren, dass der Kampfsport nicht umsonst gewesen war.
      Diyonisus wies seine Angestellten an weiter zu fahren, nun, da er hatte, was er wollte.
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      Emira

      Die Straßen waren leer und sie war die einzige die sich dort aufhielt. Um diese Uhrzeit waren selten welche draußen, weshalb ihr das Auto Auffiel, welches etwas weiter langsam hinter ihr her vor und sie Anschließend überholte. Man konnte nicht leugnen, dasss des hier eine wirklich Kriminelle Gegennd war, doch bis jetzt war ihr hier noch nie etwas geschehen. Man kannte ihren Bruder Cole und jeder wusste, dass er seine Metoden hatte jemanden kalt zu machen. Bevor er für längere Zeit in den Knast gegangen war, hatte er sie ebenfalls öfter besucht und das ein oder andere mal hatte sie ihn mit diesen Leuten hier gesehen.

      Es kam ihr seltsam vor, als dieses Auto wenige Meter vor ihr zum stehen kam, doch sie hatte nicht die geringste Angst, weshalb sie unbeirrt weiter lief. Sie zog ihren Mantel dichter ansich als ihr im nächsten Moment klar wurde, dass weder Cole noch River hier waren. Aber hier durfte man nicht schwach sein, Schwäche bedeudete den Tot.
      Sie stieß einenen Schrei aus, als eine starke Hand sie packte und ins Auto zog, so schnell hatte sie gar nicht ragieren könne wie die Auto Türe auch schon wieder zu fiel. Verwirrt blicket sie sich um und versuchte sich zu Bewegen, doch große Warme Hände langen Auf ihrer Taille und ihrem Handgelenk, was ihr wenig Bewegunsfreiraum gab. Panik breitete sich in ihr aus und dann vernahm sie die bekannte Stimme. Langsam und Vorsichtig drehte sie den Kopf in seine Richtung. Seine Augen wahren nicht mehr so charismatisch wie in der Paar. Sie waren wild und kalt. Kurz bevor das Raubtier seine Beute zerfleischte.
      Ich versuchte mich los zu reißen doch sein Griff war unerbittlich. Seine Anmerkung das sich zu wehren Zwecklos sei ignorierte sie in dieser Ungerechtigkeit. "Was soll das?.." stieß sie aus, während sie versuchte sich mit ihren Füßen von ihm runter zu drücken. Ging er so schlecht mit einer Abfuhr um?
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      Diyonisus Luperus

      „Hmmm...“, gab der Mann nachdenklich von sich, seine sadistische Ader auslebend, während er die arme Frau dabei beobachtete, wie sie sich zu wehren versuchte, obwohl ihr doch bewusst sein musste, dass es zwecklos war. Selbst wenn sie sich hätte los reißen können, was sollte sie tun? Sich aus dem fahrenden Auto schmeißen? Den Fahrer ablenken und damit womöglich einen Unfall fabrizieren, der auch ihr Leben in Gefahr bringen würde? Nun, egal welche Dummheiten in diesem kleinen, hübschen Kopf vor sich gingen, Diyonisus gab ihr keine Möglichkeit diese auszuleben.
      Er überlegte, ob er ihr den Grund für ihre Entführung einfach so verraten sollte oder ob es nicht amüsanter wäre, ihr die Möglichkeit zu geben sich ihre eigenen, furchterregenden Gedanken dazu zu machen? Der eigene Kopf war immerhin meist schlimmer, als die Realität es vermochte.
      „River... sagt dir dieser Name etwas, meine teure?“, flüsterte er ihr ins Ohr hinein, während er seinen Arm fester um ihre Taille nahm und sie damit näher an sich zog, um ihre verzweifelten Fluchtversuche zum stoppen zu bringen.
      Aufmerksam beobachtete er Emira, wollte auf gar keinen Fall ihre Reaktionen verpassen.
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      Emira

      Anstatt das sein griff sich durch ihre Windungen lockerte und sie sich los reißen konnte wurde sein griff nur noch fester und fast schon Schmerzlich. Er zog sie näher an sich, als sein heißer Atem ihr Ohr streiften und ihr ein Eiskalter Schauder über den Rücken lief. Ihr Körper begann zu zittern wie Blütenblätter im Wind. Was zur Hölle wollte dieser Fremde von ihr. Sie hatte sich nie etwas zu schulden kommen lassen, sie war stehts aufrichtig, freundlich und Hilfsbereit gewesen, während sie ihren Träumen nachjagte. War das der Dank? Wo war Gott in diesem Moment, warum sah er jedesmal weg, wenn den guten Menschen schlechte Dinge passierte.
      Als er ihren Bruder erwähnte hielt sie in ihren Versuchen inne. Ihren Blick aus dem Fenster gerichtet. River? Was hatte er nur wieder angestellt? Anscheinend nichts gutes, doch wenn er glaubte sie würde ihm nur das kleinste Bisschen über ihren geliebten Bruder verraten, dann hätte er sich mächtig getäuscht.
      Vorsichtig schüttelte sie den Kopf. "Der Name sagt mir rein gar nichts.." log sie, dabei versuchte sie ihre Stimme fest klingen zu lassen, doch selbst wenn diese ein wenig zitterte, sollte dies wohl in ihrer Sitatuion nicht verwunderlich sein. Sie biss sich auf ihre Lippe und hoffte er würde ihr glauben.
      Sie hatte ja keine Ahnung, was er alles wusste. Wer er war und wie nahe er ihrem Bruder stand. Aber er kannte sie auch nicht. Sie hatte schon vieles durchgemacht, aber noch nie einen ihrer Brüder verraten und sie hatte es auch bei diesem furchteinflößendem Fremden nicht vor.
      "Und jetzt lasst mich hier raus.. Ihr habt keinerlei Rechte mich einfach so mit euch zu nehmen.. das ist.. das verbietet das Gesetz." Meine Aufmerksamkeit wurde von der Scheibe gelenkt, als ein unterdrücktes lachen von vorne aus dem Auto drang.
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      Diyonisus Luperus

      „Das Gesetzt... was?“, gab Diyonisus mit einem breiten Grinsen von sich, ehe er sich zurücklehnte und damit wieder Abstand zwischen die beiden brachte und ebenfalls lauthals vergnügt zu Lachen begann. Die Hand, die zuvor noch ihr Handgelenk festgehalten hatte, hielt er sich nun gegen die Stirn und er konnte sich nur schwer wieder in den Griff bekommen.
      „River... hast du das deinem Bruder auch so gesagt? Nur Schade, dass er nicht auf dich gehört hat, sonst wärst du wohl nicht hier, Schätzchen. Das Gesetzt zu brechen ist mein täglich Brot, Kleines. Eine Entführung ist für mich nichts, auch wenn ich das normalerweise nicht persönlich vor nehme, aber du bist etwas besonderes.“, lehnte er sich wieder nach vorne und flüsterte ihr grinsend die letzten Worte in das Ohr.
      „Du wirst an seiner Stelle die Fehler deines Bruders wieder gut machen, ja? Nicht, dass du eine andere Wahl hättest, Emira. Oder willst du uns vielleicht verraten, wo sich dein lieber Bruder aufhält, wenn du es denn weißt? Dann könnten wir das ganze ganz einfach beenden und du kannst wieder schön brav in deine Uni gehen und Tiermedizin studieren.“, machte Diyonisus deutlich, dass er mehr über diese Frau wusste, als sie ahnte.
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      Emira
      Er begann ebenfalls zu lachen und ihre Furcht wisch mit einem Mal zur Wut. Er behandelte sie wie einen Gegenstand, den man einfach irgendwo herunter nehmen konnte, bei dem es egal war ob man ihn klaute oder nicht. Sie biss sich auf ihre Unterlippe und vermied es in das Gesicht ihres Entführers zu schauen.
      Aber als er aussprach, dass er wusste, dass River ihr Bruder war erstarrte sie. Ihr Herz begann in ihrer Brust so schnell und so Hart zuschlagen, als würde es ihr jedem Moment aus dem Brustkorb springen. Ja.. sie hatte River oft gesagt, dass er mit Kriminellen Machenschaften nicht weit kommen würde, dass sie es nicht ertragen würde, den letzten Menschen in ihrer Nähe auch noch zu verlieren. Cole und River hatte sie immer gelehrt stark zu sein und sich nichts gefallen zu lassen.
      Wieder spürte sie seinen Atem an ihrem Ohr. Die bedrohlichen Worte, die er ihr zuflüsterte. Und was meinte er damit, dass sie dafür den Preis zahlen würde? Er konnte doch nicht Rivers Taten wieder gut machen, in dem er sie bezahlen ließ.. Wie stellte er sich das verdammt nochmal vor. Er ließ ihr aber eine Option, er sagte er würde sie gehen lassen, wenn sie ihm verriet wo ihr Bruder steckte, dabei würde sie dies selber zu gerne wissen.
      Ihr Kiefer mahlte bei dem Gedanken und ihre Augen loderten vor Abscheu über diesen Gedanken. "Ich würde euch niemals verraten wo mein Bruder ist, selbst wenn ich es wüsste." Spuckte sie ihm die Worte schon fast entgegen.
      Ein Schock kam selten allein, denn er schien soviel über sie zu wissen. Das war doch.. das war doch nicht normal.
      Ohne wirklich groß darüber nachzudenken verpasste sie ihm eine Ohrfeige. "Du hast mich ausspioniert?.. Das ist doch krank" sagte sie dabei und kämpfte sich jetzt nun von der unangenehmen Position seinen Schoßes hinunter. Dabei griff sie nach der Autotüre um diese Aufzumachen. Sie würde selbst bei 200 km/h hinaus springen.