Unwanted engagement (SirTrash x Ayona)

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    • Unwanted engagement (SirTrash x Ayona)

      Yuna:

      Der Schock saß ihr immer noch in den Knochen. Der Anblick der Toten war grausam und abscheulich gewesen. Schuldgefühle machten sich in ihr Breit, denn sie waren ihren Wegen gestorben. Die Soldaten aus Montalar waren wegen ihr gekommen und töteten diese Armen Bürger. Man hatte ihr gesagt sie solle sich nicht schlecht fühlen, es würden noch viele ihret wegen sterben, doch diese Information machte es nicht besser.
      Sie hatte dieses behütete und glückliche Leben im Kloster geführt und wäre am liebsten auch dort geblieben.
      Aber nun saß sie in dieser Kutsche. Auf dem Weg zu ihrem Verlobten. Den sie schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte und damals war er ein Kind gewesen. Sie beide waren Kinder gewesen. Ihr Herz klopfte laut vor Nervosität während sie sich fragte, was für ein Mann er wohl geworden war. Aber selbst wenn er ein Tyrann war, so war es ihre Oberste Pflicht ihn zu heiraten.
      Ihre Mutter hatte damals das Bündnis sorgfältig ausgehandelt. Sie meinte, sie wünsche sich ein besseres Leben für sie. Sie wünsche sich, dass sie jemanden Mächtigen heiraten würde, damit auch sie an mehr Macht gelangen würde.
      Macht.. Sie alle hatten nur das eine im Sinn. Reichte ihnen denn nicht ein Königreich, welches sie regieren konnten?
      Montalar hatte es aus dem selben Grund auf die junge Königin abgesehen. Weil sie einen legitimen Anspruch auf den Thron von Montalar hatte. Das sie diesen Thron nicht wollte.. Das interessiert niemanden

      Yuna lehnte sich in der Kutsche zurück und schob den Vorhang von dem kleinen Fenster beiseite um hinaus zu blicken. Es war schöner als in ihrer Erinnerung. Die Gut gepflegten Felder. Sie grünen Wiesen mit bunten Blumen, die Wälder, welche tief und Dunkel wirkten. Bis auf der Wald lud alles auf einen Spaziergang ein. Sie konnte von weitem das Schloss schon erkennen und erneut wurde ihr Herzschlag schneller.
      Es war die Furcht, an dem Fremden Ort wieder völlig alleine zu sein, auf sich gestellt zu sein. Ihr Leben wieder völlig umzukrempeln.
      Auch wenn Ihre Hofdamen ebenfalls dort sein würden, selbst diese hatte sie seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.

      Die Kutsche rappelte einmal kurz und kam dann zum Stehen. Sie waren angekommen. Die Türe wurde geöffnet und einer der Wachen streckte ihr eine Hand entgegen. "Eure Hoheit"
      Zögerlich ergriff sie seine Hand und stieg aus der Kutsche. Ein warmer Windzug streifte ihr sanft durch die langen Haare und sie blickte sich um.

      @SirTrash

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ayona-Chan ()

      Beitrag von Ayona-Chan ()

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      Takami Dagmari
      Er stand mit, hinter dem Rücken verschränkten, Armen an einer Scharte des Schlosses welches in Dagmari als nie Einnehmbar galt. Er war nervös, aber nicht weil seine Verlobte endlich vollkommen das Schloss beziehen würde. Nein. Es war die Sicherheit Ihrers um welche er sich Sorgen machte. Die Überfälle saßen immer noch im Nacken des Landes. Kurz musste er angespannt eine Faust bilden bei der Erinnerung an die Bilder die ihm des Öfteren verfolgten. Er wandte sich der Mauerscharte ab, als aus kurzer Entfernung die königliche Kutsche in Sicht kam. Während er die Steinernen Treppen hinabstieg, kamen ihn die Wachen entgegen die die nächsten Ablösen sollten und gaben ihn, jedermann, den königlichen Gruß. Er nickte jedes mal bedächtig und kam in der großen Halle des Hauptgebäudes, des prunkvollen Burgfrieds, an. Hier warteten bereits die beiden Hofdamen die der Königin von Morrighan zugehörten. Warum hielt er ihre Person immer nur als Königin im Kopf. Es war Yuna. Seine Verlobte im Sinne seines Vaters und ihrer Mutter. Seufzend machte er den Gedanken Luft. Von draußen ertönte das klappernde und knirschende Geräusch der Kutsche und er öffnete schwungvoll die große Eingangstür.

      Yuna im Blick, wie sie ausstieg und sich umschaute, war dann doch ein wenig erleichternd. Sie schien weder Verletzt noch irgendwie drapiert von der Reise. Er nickte der Wache zu die ihr geholfen hatte und schritt dann selber auf sie zu. „Yu…Eure Majestät.“, jonglierte er kurz mit der Begrüßung, „Schön dich Wohlauf zu sehen. Ich hoffe die Reise war angenehm?“ Er machte eine kurze, aber würdevolle Verbeugung und schaute dann zum Kutscher hoch. „Ich hoffe die Fahrt verging ohne Probleme.“, versicherte er sich er sich und warf dem Kutscher ein kleines Goldsäckchen zu. „Ihnen zum Dank. Machen sie sich eine angenehme Pause.“ Nun schenkte er seine Aufmerksamkeit wieder Yuna. Sie war hübsch, keine Frage und das fand er schon immer, aber er wusste nicht ob er sein Herz dem Wunschdenken seines Vaters so erwidern konnte. Es war schwierig gewesen darüber zu schweigen. Es war ihm eigentlich zuwider gewesen das sein Vater um seines Herzens Willen zu entscheiden. Aber dann war da die Pflicht und der Ehrgeiz dessen. „Sie sehen wie immer wundervoll aus.“, rang er sich das Kompliment ab, hob sanft ihre Hand und gab ihr aus Guten Hofe einen zaghaften Kuss auf die Hand. Es würde ihm schwer fallen. Das war ihm sicher.

      @Ayona-Chan
    • Neu

      Yuna

      Auch wenn sie es nicht zeigte, waren ihr all diese vielen Menschen, die auf ihre Ankunft gewartet hatten unangenehm. Die Blicke, die begutachtend über die junge Königin schweiften. Sie wusste, dass es normal war und jeder stehts darauf versessen, dass neueste mitzubekommen. Ein Königlicher Empfang verhieß immer etwas gutes, aber sie war es nicht mehr gewöhnt.
      Sie ging die letzte Stufe der Kutsche hinunter und ließ die Hand der Wache los. Diese verbeugte sich kurz und trat dann wieder einen Schritt nach hinten.
      Ein Mann trat auf sie zu und erst im zweiten Moment war ihr klar, dass dies ihr Verlobter war. Und sie war erleichtert, als er die Begrüßte. Ein ehrliches und sanftes lächeln legte sich auf ihre Lippen. "Takami, es ist so lange her.." begann sie leicht aufgeregt. "Nennt mich doch bitte Yuna" fügte sie schnell hinzu und hauchte ebenfalls einen leichten Knicks an.
      Sie kannte die Etikette, doch freute sie sich in diesem Moment einfach mehr, als das die Etikette wichtig gewesen wäre.
      Ihre Blicke schweifte über die anderen, welche mit Abstand aufgestellt wie Säulen auf Reaktionen warteten. Der König nickte ihr zu und sie fragte sich, wo wohl die Königin war. Damals war sie es, die Yuna hier aufgenommen hatte, als ihre Mutter sie fort schickte.

      Seine Frage riss sie aus ihren Gedanken. Die Reise war lang und beschwerlich gewesen. Sie hatte die Königin fiel über die Geschenisse nachdenken lassen und sie weiter mit Schuldgefühlen genährt.
      Sie versuchte ihr lächeln ehrlich aufrecht zu erhalten, doch es erreichte ihre Augen nicht. "Sie war ganz Passabel.. Danke.." Entgegnete sie nur knapp auf seine Frage, doch nicht barsch.
      Ein Kompliment kam aus Takamis Mund und er ergriff ihre Hand um ihr dort einen Kuss hin zu hauchen. Leichte Röte schoss ihr in die Wangen. Noch einmal bedankte sie sich. "Ihr habt euch aber auch wirklich gut gemacht." erwiederte sie sein Kompliment.
      In diesem Moment kamen auch schon ihre Hofdamen bei ihnen an. Sie knicksten und mussten sich zurückhalten, ihrer Königin und ihrer Freundin nach so langer Zeit nicht direkt um den Hals zu fallen.
      Yuna wandte sich von ihrem Verlobten ab und blickte zu den zwei Frauen, ging einen Schritt auf diese zu und schloss sie in eine Umarmung.
    • Neu

      Takami Dagmari
      Auch er musste sich nun ein Lächeln erübrigen. Es war wohl war das beide sich stark verändert hatten seit dem letzten Mal. Er beordete mit zwei deutenden Fingern die zwei Wachen von der Tür. „Bringt bitte Sachen von der Kutsche in mein Gemach.“, befahl er den beiden und diese machten ohne zu trotzen ans Werk. Sein Blick wanderte dabei in das Gesicht seines Vaters, welches sich ein heuchlerisches Lächeln aufmachte. „Als ob du dich so sehr darüber freust als wäre sie ein Teil der Familie, dir geht es nur um das eine.“, dachte er sich, aber behielt es für sich. Als dieser den Mund öffnete tat es ihm Takami gleich um allen eine elendige Ansprache zu ersparen. „Ich denke…“, begann er und spürte wie die Blicke auf ihn gerichtet wurde, „…das ihre Majestät erschöpft von der Reise ist. Lassen wir sie erstmal ankommen und sich von der Reise erholen. Heute Abend wird es dann eine Festlichkeit geben zur Feier ihrer sicheren Überfahrt.“ Das war seit langem eine solch erhebliche Ansage. Ein paar der Bediensteten schauten sich etwas besorgt an und eilten in den Burgfried zurück. Den jetzt gab es einiges vorzubereiten nach seiner Ankündigung. Er schaute nochmal zu Yuna die sich wie in Freundschaft mit ihren Hofdamen umarmte. Er runzelte kurz die Stirn. Nein. In solch Sachen hatte sie sich nicht geändert und Takamis Gesichtszüge wurden etwas weicher. An sich wird sie eine einwandfreie und einfühlsame Königin das stand schon mal fest.

      Nichts desto trotz standen sie immer noch draußen. Das wollte er ändern bevor sie hier wurzeln schlugen. „Yuna. Lass uns reingehen. Du bist sicher dem Anblick der Kutsche überdrüssig.“, sagte er ihr und legte leicht auffordernd die Hand auf ihren Rücken um sie, falls sie überhaupt wollte, in Richtung Eingang zu führen. Und er musste diese geifernden Blicke irgendwie entkommen. Noch immer hechteten die Wachen mit dem Gepäck hin und her. „Mutter wird sich bestimmt auch freuen dich zu sehen.“, ließ sein Mund noch weiterhin überbringen. Das war nicht nur ein Grund um der ganzen Aufregung zu entkommen, sondern auch ein Guter Grund sich anderem zu widmen. Wie zum Beispiel der Ausbildung der Jungen Soldaten.
    • Neu

      Yuna

      Es gab so viel was sie sich zu erzählen hatten, nach all den Jahren war viel passiert und alle hatten sich verändert, nicht nur von Aussehen her. Ihre Hofdamen hatten in der Zeit weiterhin in Morrighan gelebt und waren auch gerade erst angekommen. Sie mussten wissen wie es dort momentan zuging und es interessierte sie brennend. Die junge Königin betrachtete ihr Freundinen voller Neugierde.
      Als der Thronfolger nun das Wort ergriff kam sie nicht dazu ihre Hofdame nur irgendetwas zu fragen, da es sich nicht gehören würde ihm nicht zu zuhören. Alle verstummten und auch sie richtete ihren Blick auf Takami.
      Es stimmte, sie war wirklich sehr erschöpft, nach den ganzen Strapatzen hatte sie nicht wirklich ein Auge zugemacht, doch war ihre Aufregung so hoch, dass sie es bis jetzt nicht einmal bemerkt hatte.

      Nachdem er seine kleine Ansprache dann beendet hatte wandte er sich wiedr zu ihr um. Das lächeln auf ihren Lippen blieb bestehen. Seine warme Hand legte sich sanft auf ihren Rücken und schob sie vorwärts. Yuna nickte auf seine Worte und setzte sich dann in Bewegung. Sie war gespannt wie sich seine Mutter gemacht hatte, jetzt wo er schon von ihr Sprach. Sie war immer eine wirkliche strenge Person gewesen, sie war von der Verlobung am anfang gar nicht einverstanden gewesen, doch hatte sie das fremde Kind lieb gewonnen. Aber ihr Sohn würde natürlich immer an erste Stelle stehen. Familie war für sie alles auch wenn ihre Methoden nicht immer.. nunja schön war.
      "Warum war deine Mutter nicht an der Seite des Königs?" Fragte sie Takami dann.
      Es war nicht unbedingt seltsam, denn es kam nur leider alzu oft vor, dass sie König und Königin auseinander lebten. Sie selbt wünschte sich das nicht von ihrer Ehe.
      Sie stieg die paar Stufen hoch die in das Schloss führten und wurde widermal von der Schönheit überrumpelt. Im Grunde hatte sich hier aber nichts verändert. Bei Gelegenheit würde sie sich alles noch einmal genauer anschauen.
      "Es ist immer noch wunderschön hier.."
    • Neu

      Takami Dagmari


      Das alles verstummt als er anfing seine Ansprache zu halten war schon mal positiv. Auch das anscheinen keiner etwas dagegen hatte, insbesondere sein Vater, war vom großen Vorteil. Somit konnte er mit Yuna, ohne weitere Steine die im Weg lagen, das Gebäude betreten. „Mutter? Ich weiß es selber nicht so genau. In letzter Zeit ist sie stark beschäftigt. Vielleicht plant sie schon die Hochzeit im Voraus.“, sinnierte er dann recht monoton, als wäre es nichts Weltbewegendes. Auch wenn es das war. Zu mindestens für seine Eltern. Er hielt es immer noch für politischen Irrsinn. Als sie dann vollkommen im Gebäude sein war es Vergnügt zu betrachten das Yuna sich trotz den wenigen Veränderungen immer noch für das Interieur begeisterte. „Ja das stimmt wohl. Unsere Bediensteten geben sich alle Mühe es auch weiterhin so ausschauen zu lassen.“, lobte er kurz und knapp ehe er sie die gebogene Treppe hochführte zum Kaminzimmer seiner Mutter die, wie er sich dachte, sich wahrscheinlich dort aufhielt. So wie in letzter Zeit auch. Selbst er sah sie wenig deshalb und schluckte innerlich. Er war ihm nie in den Sinn gekommen sie zu stören außer es war höchster Dringlichkeit. Also klopfte er zweimal kräftig um auch durch die Dick beschlagene Tür gehört zu werden. „Mutter? Yuna ist angekommen. Magst du sie auch begrüße?“


      Als dann nur Yuna hereingebeten wurde war er ein klein wenig verwirrt und zuckte dann mit den Schultern. „Na dann will ich euch mal nicht stören.“, machte er kurz den Deut Richtung, das er dann gehen wollte. War vielleicht auch besser so. Diesen Gesäusel aus dem weg gehen, wie toll die beiden doch als Paar aussahen oder irgendwelche Hochzeitplanerische Gedümpel. Es war ihm eh schon im Vorhinein zu viel gewesen wie nur davon geredet wurde, mit dem ketzerischen Unterton der Machtfindung. Er drehte Yuna den Rücken zu ohne sich wirklich zu verabschieden. Sein Hauptmann müsste eigentlich im Innenhof sein um die Jungen Rekruten zurecht zu rücken. Das würde er sich als Ziel setzen. Vielleicht kämme er so auf andere Gedanken.
    • Neu

      Yuna

      Während sie die Stufen hinauf liefen schaute sich noch einmal alles genau an, sie merkte, dass Takami nicht wirklich von ihrer Anwesenheit begeistert war. Er hatte sich wirklich verändert. Der Junge mit dem sie früher durch das Schloss gelaufen war, war aufgeschlossener gewesen, doch nun legte er sein Gesicht in Falten und wirkte so unglaublich ernst. Sie hatte nicht das Gefühl willkommen zu sein, auch wenn er sich vielleicht versuchte Mühe zugeben.
      er klopfte an ein Zimmer und trat dann ein während die junge Königin wartete bis Takami sie herein wunk und im selben Moment aber auch schon ankündigte zu gehen.
      Sie hatte nicht das Recht ihn aufzuhalten, auch wenn sie gerne noch mit ihm gesprochen hätte. Er verabschiedete sich nicht sondern verschwand.
      Hinter ihm schloss sich die Türe und Yuna drehte sich zu seiner Mutter welche in einem Stuhl vor dem Kamin saß. Bis auf wenige Falten mehr hatte sie sich vom Aussehen kaum geändert. Die Frau mit den weißen Haaren machte einen kurzen Knicks bevor die Königin sie näher heran bat. "Lass dich ansehen" sagte sie und umfasste das Gesicht der Frau. "Groß und schön bist du geworden" Es sollte wohl ein Kompliment sein, doch ihre Stimme klang ein wenig schroff und es lief Yuna Eiskalt den Rücken hinunter und sie beschloss darauf nicht zu Antworten.
      "Es tut mir leid, dass ich nicht zu eurer Begrüßung Anwesend war. Ich habe mich heute etwas unwohl gefühlt, mein Kind." Entschuldigte sie sich. Auch wenn sich in diesem Schloss nicht viel geändert zu haben schien, hatten sich alle die sie kannte wirklich sehr verändert. Die Königin war eins eine freundliche und Führsorgliche Person gewesen, doch nun schien sie mehr oder weniger abwesend, Ironisch, Selbstherrisch.
      "Es ist schon in Ordnung, aber nun sollte ich mich wohl selbst noch ein wenig ausruhen bevor die Festivitäten statt finden" meinte Yuna freundlich und lächelte der Königin kurz zu. Als diese nickte, verschwand sie auch so schnell wie gekommen war.
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      Takami Dagmari


      Als er die beiden vorerst alleine ließ um sich ablenkend andere Sachen zu widmen, ließen ihn die Gedanken dann doch nicht in Ruhe. Was würde seine Mutter wohl von ihr halten oder ihr erzählen? Vielleicht sogar zwingen was die Ehe betraf. Während er die Trittfesten Steinstufen hinunter zu den Barracken lief kreiste ihn der Kopf. Es war vieles passiert und wenn das alles, was geplant war, würde noch mehr auf ihn zukommen. Nicht nur die Pflicht der Ehe. Nein. Sondern auch das behandeln von Intrigen, Machtverteilungen und so weiter. Kurz blieb er vor der Tür nach draußen zum Innenhof stehen. Von draußen erklang das klirrende Aufeinandertreffen von Stahl. Das half ihn ein wenig ins aktuelle Jetzt zurück zu finden und er öffnete die Tür. Die Jungen Rekruten die grade auf den Übungsplätzen sich der Schwertkunst zugute führten, wurden von seinem besten Freund und besten Mann beobachtet und dirigiert.„Raskill mein Freund.“, sagte er locker über Lippen gebracht und legte den Hauptmann eine Hand auf das Kürass. Sein Hauptmann Raskill. Kommt aus dem fernen Osten und hatte sich hier Prima eingelebt und sich hochgearbeitet ehe er sich mit ihm anfreundete.

      „Mein Prinz.“, antwortete dieser mit östlichen Akzent und nickt bedächtig. „Lass das Raskill. Du weißt du kannst mich Taka nennen.“, ließ Takami es erwidern. Raskill war einer der wenigen der ihn so nennen durfte, auch wenn er um einiges Älter war als er. Er hatte ihn damals den Umgang mit dem Schwert gelehrt und das würde er heute auch wieder tun, auch wenn es mehr als Wiederholung dessen galt. „Komm Raskill, wir zeigen den Rekruten wie man es richtig macht.“, belächelte er seine Aussage, legte seine obere Gewandung bis auf sein feines Leinenhemd ab um es an den Ärmeln hochzukrempeln und nahm sich eines der Schwerter vom Waffenhalte.„Aber nicht das du enttäuscht bist, wenn du verlierst.“, vermochte auch nun Raskill zu scherzen, schickte die Rekruten an den Rand des Übungsplatzes und nahm Stellung.

      Nach einer geraumen Zeit, sodass die Mittagssonne schon vorübergezogen war, legten beide die Schwerter nieder. Und wieder mal ein Unentschieden mein Freund.“, belächelte er den Ausgang des Kampfes und wischte sich den Staub und Schweiß von der Stirn. „Aber wie es aussieht…“, so erwähnte er seinen Schneider der bereits mit Sorge der Zeit an der Tür stand, „…muss ich mich wohl entschuldigen. Ich muss mich für die Feier vorbereiten.“ Raskill nickte und gesellte sich wieder zu den Rekruten um diesen weitere Erklärungen zu Befehlen und Formen des Kampfes einzubläuen. Takami schnappte sich somit sein abgelegtes Gewand und schritt wieder zurück ins Schloss um sich von seinem Schneider ankleiden zu lassen. In seinem Zimmer verstand sich.
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      Yuna

      Sie hatte sich, nachdem sie die Türe geschlossen hatte an die Wand gepresst und ein paar mal tief durchgeatmet. Sie schien hier eher weniger Willkommen zu sein und sie fragte sich warum?
      Was hatte sie verbrochen, dass man ihr solch eine Kälte entgegen brachte? Die junge Königin versuchte ihre Kontenance zu behalten, es musste ihr egal sein.. Sie durfte sich darüber keinen Kopf zerbrechen, denn eine Königin durfte niemals Schwäche zeigen oder in Trauer versinken. Sie sollte stehts aufrecht voran schreiten und allen ein Vorbild sein.
      Einer Königin war es nicht gestattet auf ihr Herz zu hören, nur die Vernunft durfte wichtig sein. Und sie brauchte Verbündete, deshalb war diese Allianz so wichtig.
      Sie Atmete noch ein letztes mal tief durch ehe sie den Rücken durchstreckte, ihren Kopf aufrecht hielt und die Stufen wieder hinab stieg.

      Derweil schaute sie sich um und beschloss ihr Altes Zimmer zu besuchen.
      Vorsichtig öffnete sie die Türe zu dem Raum, der früher mal für sie gewesen war. Auch hier schien sich kaum etwas verändert zu haben. Nur die Möbel waren von Staub überzogen und alles wirkte so, als hätte man hier nach ihrer Abreise nichts mehr angefasst. Seltsam.
      Behutsam fuhr sie mit ihren Fingern an den Vorhängen entlang. Strich über die Stuhllehne und nahm dieses Bild auf. Vertrautheit breitete sich in ihr aus und schenkte ihr neuen Mut.
      Nun gut.. die anderen wartete sicher bereits auf sie

      Als sie in ihren neuen Gemächern ankam wartete ihre zwei Hofdamen gespannt, sie löcherten die Königin mit edlichen Fragen und sie tat es ihnen gleich. Es war gut von ihrer Heimat zu hören, auch wenn dort ein stiller Krieg herrschte. Und es versetzte ihr einen leichten Stich. Sie hatte ihre Mutter schon lange nicht mehr gesehen, und dass ihre Freundinen nicht einmal einen Gruß für sie, von ihr hatten, war zutiefst verletzend, doch sie ließ es sich nicht anmerken.
      "So.. die Festlichkeiten werden bald beginnen, sollen wir euch die Haare machen" fragte Lia und strich ihr dabei durch das Haar. "Sie sind schon alle auf euch gespannt. Besonders auf eure Schönheit die in aller Munde ist."
      Yuna lachte leise. "Ich bin wohl genau so, wie auch alle anderen adligen"
      Hannah schüttelte den Kopf. "Nein.. ihr seit eine Seltenheit, Jahre lang versteckt und nun werdet ihr präsentiert. Der König hat sich auf diesen Tag schon lange gefreut."
      "Das klingt ja.. als wäre ich eine Trophäe, die man zu solchen Anlässen auspackt und mit der man angiebt" Yuna schüttelte ebenfalls den Kopf.