Two Sides of Magic (SirTrash; Alicees)

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    • Two Sides of Magic (SirTrash; Alicees)

      Vorstellung

      Alexander Ferrel
      Stein. Überall Stein. Entweder hatten die Bücher die er lesen sollte, um sich das Magisterium vorzustellen, gelogen was der Prunk der Magie angeht oder sie haben renoviert. Allerdings in die andere Richtung. Zwar war der Boden in dem langen Höhlengang den sie beschritten nachdem sie aus dem, nicht so magischen Bus, ausgestiegen sind mit einer flachen Oberfläche versehen, aber mit seinen teuren Markensneakers die er trug war der etwas längere Fußmarsch tiefer hinein, nach einiger Zeit Schmerztreibend. „Hätte man uns nicht Bescheid sagen können?“, warf er dem Hinterkopf mit weißen Haaren entgegen, „Ich meine, dann hätte man sich wenigstens Wanderschuhe oder sowas anziehen können.“ Das sein Unterton ein klein Rüppelhaft klang legen wir mal beiseite. Bei der Prüfung hätte man den beiden doch ein wenig mehr Unterweisen können. Apropo die beiden. Er schaute ein wenig zur Seite. Das Weiß-Silberhaarige Mädchen was mit erwählt wurde von Master Sagari unterrichtet zu werden lief neben ihn. Jetzt. So aus der Nähe sah sie gar nicht danach aus als würde sie wissen das sie magische Fähigkeiten hatte. Zu mindestens in seinen Augen. Das dieses Mädchen, wie war nochmal ihr Name? Kada…Kassandra…Nein…Kassia. Genau Kassia war es. Das dieses Mädchen eine Gleichhohe Punktzahl wie er erreicht hatte.

      Master Saragi blieb urplötzlich stehen. Fast wäre er, aufgrund seine Blicks zur Seite, fast in ihn gelaufen. „Das ist ab dem heutigen Tag eure Unterkunft.“, grummelte dieser halb vor sich hin und winkte mit dem Arm vor einer Tür, die Mehr Messing als alles andere war. Die Tür öffnete sich. Zum Vorschein kam ein großer Kreisrunder Raum. Recht groß. Er wirkte wie die große Kuppel einer Kathedrale und hatte einen großen Kamin der bereits flammenzüngelnd vor sich hin prasselte. In der Mitte ein Ovaler Tisch aus eine Art Glattpolierter Quarzgestein gehalten von einem einzelnen Stalagmiten der ein sanftes Licht ausstrahlte was aus seinem Inneren kam und den Tisch rein praktisch gesehen aufgespießt hatte. Darum waren 2 Sessel und ein Sofa platziert die sehr gemütlich aussahen. Links waren noch steinerne Bücherregale die wie gewollt aus der steinernen Wand wuchsen. Und unter dem Tisch ein Kreisrunder Teppich mit den Mustern der 4 Elemente Feuer, Wasser, Wind und Erde aufgestickt. Alles in allem Luxuriöses wie er dachte. Zu mindestens den Luxus den man mit Stein aufbringen konnte. „Nicht schlecht. Zwar nichts im Vergleich zu meinem Zimmer daheim, aber trotzdem nicht schlecht.“, redete Alexander schon fast mit sich selbst ohne zu merken das Master Saragi ihm einen Argwöhnischen Blick zuwarf und eine seiner buschigen Augenbraue hochgezogen hatte. „Erwarte bloß kein Champagner.“, gab dieser ihm als Antwort entgegen. Jetzt zog auch Alex eine Augenbraue hoch und schaute Kassia an. Wie sie wohl darauf reagierte? Wenn er richtig raten würde wäre das hier alles totales Neuland.

      @Alicees
    • Kassia "Kaz" Willow

      Wie fasziniert legte Kaz immer wieder eine Hand an die Steinwand neben ihr und glitt mit ihrer Hand darüber. Früher war sie oft im Wald unterwegs gewesen, hat Ruinen besucht und sich in jede kleine Höhle hineingezwängt. Aber in so einer Höhle, falls man es noch Höhle nennen durfte, war sie noch nie gewesen. Alexanders gemecker über den Weg riss ihre Aufmerksamkeit von der Steinwand weg zu dem anderen auserwählten Schüler. Ihr Blick war etwas zweifelnd. Die Aussage ließ den Jungen neben ihr wirklich verwöhnt wirken. "Wanderschuhe? Für einen ebenen Weg?", fragte Kaz und lachte leise. Vermutlich war sie einfach andere Umstände gewohnt. Ihr Blick wich kurz zu seinen Schuhen. Sie sahen gemütlich aus. Und teuer. Nun blickte sie kurz auf ihre eigenen Schuhe und überlegte, wie die Firma ihrer Noname Treter wohl hieß. Sie wusste es nicht. Mit einem seichten Lächeln im Gesicht betrachtete sie nun die Decke des Ganges. Und lief fast an Master Saragi vorbei. Zum Glück merkte sie es rechtzeitig und blieb auf dessen anderen Seite stehen, als ob sie es so geplant hätte.
      Mit großen Augen beobachtete Kassia, was der Mann da tat. Sie musste fast schon aufpassen, dass ihre Augen vor staunen nicht einfach herausfielen, als der Mann mit seinem Arm wedelte und sich die Tür öffnete. Das ganze wurde nicht besser, als sie sah, was sich hinter der Tür befand. Das Gesamtbild des Raumes erschien ihr so passend und stimmig. Es fügte sich perfekt zu dem ein, was sie bis jetzt gesehen hatte. "Si... sicher, dass das für uns gedacht ist? Das sieht so... Schön aus. Und gemütlich, dafür, das das meiste aus Stein ist.", fragte sie den Master etwas zögernd. Tatsächlich war das wohl das erste Mal, dass sie eine Unterkunft als Luxuriös beschreiben würde. Es gab nichts vergleichbares was sie kannte. Und ihr Zuhause oder ein Hotel in dem sie mal gewesen war kamen nicht einmal im Ansatz an diesen Raum dran.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Alexander Ferrel
      Klar war hier kein Champagner zu erwarten, das war ihm schon bewusst als sie durch den Gang staksigerten. Es war ja auch eher wie eine Neumoderne Neandertalhölle eingerichtet. „Dir fallen ja gleich die Augen aus dem Kopf wenn du so weiter staunst.“, meinte er zu Kassia und grinste etwas überheblich. Master Saragi schien die kleine Stichelei gar nicht zu Interessieren. Stattdessen stellte er sich nun den beiden Gegenüber. „Doch Doch Miss Willow“, sagte dieser und musterte sie kurz ,“dies wird ab jetzt eure Unterkunft sein solange ihr hier am Magisterium seit. Links und Rechts sind eure jeweiligen Zimmer. Euer Gepäck wurde bereits auf eure Zimmer gebracht.“ Nicht sonderlich erstaunt darüber nickte Alexander. Vorrausschauend wie immer. Das war wohl das geringste. Hätten sie auch noch ihr Gepäck mitschleppen müssen hätte er gestreikt. „Wie sieht es den mit Essen aus?“, schoss er einfach drauf los. Nicht aus Interesse, eher das sein Magen schon Achterbahn fuhr vor Hunger. „Auf den Weg hier hin habe ich nirgendwo die Versammlungshalle gesehen.“ Was auch stimmte. Überall wo die drei hergelaifen waren war keine anderen Menschensseele oder Räumlichkeiten gesehen gewesen. Als hätte Master Saragi sie extra so geführt das sie keinen anderen Lehrlinge sehen sollten. „Ihr isst heute hier. Gemeinsam.“, antwortete der Griesgram und wischte, wie als würde er Spinnenweben davonscheuchen wollte, Richtung Tisch.

      Wie ein Schleier, der über den Kopf einer Braut lag, hob sich etwas durchsichtig schimmerndes über den Tisch hinweg und gab einen reich gedecktes Mahl preis. Luftmagie. Eine Art Illusion. Alexander dachte kurz nach. Als würde er genau wissen was er dachte. Doch statt den ihnen bekannten Nahrungsmitteln erschienen…Flechten, Tellerrunde Pilze die wie Pizzen geschnitten waren, komisch gefärbte Getränkeähnliche Flüssigkeiten in Krügen die blubberten als würden diese Kochen. Alexander schaute etwas verkniffen. Gut. Er hätte jetzt nicht erwartet das es wie zuhause Kaviar und gekochten Hummer gab, aber das? Auch seine Augen ließen es nicht aus gleich aus ihren Höhlen hüpfen zu wollen. „Was ist das den?“, fragte er regelrecht angewidert und schaute kurz zu Kassia rüber ob sie genauso verwirrt über diesen Anblick von angeblichen Essen war. „Schauen sie nicht so Mister Ferrel, sie müssten doch bestimmt darüber Bescheid wissen das es hier kein Silberbesteck gibt oder?“, stichelte nun auch der Master und gab ein kurzes verzücktes Lächeln.

      Seine Gedanken durchrasten etwas was man als Vorahnung abstempeln konnte. Jeden Tag würde es solch ähnliches…Futter geben und gleichzeitig wog das Gewicht des Berges auf das Gemüt. Auch gab es hier keine Sonne als auch kein Empfang auf dem Handy, als er beim Gang vorhin auf sein Handy schaute. Also hatte er auch keine Chance ein Lieferservice oder Catering bestellen zu können. So langsam wurde ihm alles klar. Es war mehr oder weniger so wie die Bücher es beschrieben, aber noch ein wenig zu sehr weit her geholt. „Esst euch satt und richtet euch ein. Morgen geht es direkt mit der ersten Unterrichtseinheit los und vergesst eure Armbänder nicht.“, gab der Master noch als Hinweisfinger auf zwei Lederarmbänder auf einen kleinen Beistelltisch gedeutet. Beide hatten eine kleine Eisenplatte eingelassen und eiserne Verschnörkelungen. Der Beweis das sie im Eisenjahr waren, so weit er es wusste. „Ich werde euch morgen pünktlich zum Frühstück abholen. Seit fertig.“ Mit diesen Worten drehte Master Saragi den Absatz und ging wehenden Gewandes aus der Unterkunft ehe sich die schwere Messingtür schloss. Der Blick von Alex glitt auf Kassia. Er hoffte irgendwie inständig das etwas zu dem Zeug etwas sagte und eventuell wusste ob es wirklich essbar war. Aber erwarten tat er nicht viel.
    • Kassia "Kaz" Willow

      Die fast weißhaarige verzog bei Alexanders Kommentar das Gesicht. Wenn ihn das hier nicht beeindruckte wollte sie sie sich gar nicht erst vorstellen, was er eigentlich gewohnt war. Vermutlich konnte sie es sich nicht einmal vorstellen. Mit ihrem staunendem Lächeln ging Kaz vorsichtig zu einem der Bücherregale und fuhr mit ihren Fingern über den Stein, aus dem sie gemacht wurden. Sie fand keine Lücke zwischen der Wand und dem Regal. /Also wurde es aus der Wand heraus gemeißelt?/, überlegte sie. Als sie hörte, dass sie hier alleine, ohne die anderen Schüler kennenzulernen essen sollten sah sie verdutzt zu Master Saragi. Sie würde also niemanden neuen kennenlernen? Außer natürlich... Ihr Blick ging, mit einem wenig amüsierten Gesichtsausdruck, zu Alex. Sie atmete tief durch. So schlimm würde es schon nicht werden. Dann folgte sie Alexanders Blick zum Tisch.

      Staunend sah sie dem Schauspiel auf dem Tisch zu. Ihre Augen wurden wieder groß, als ob sie nicht glauben könnte, was sie da sah. Tausend Fragen schossen ihr durch den Kopf, doch nicht eine schaffte es aus ihrem Mund heraus. Ihre Erfahrung mit Magie war gleich Null. Alles, was sie hier sah war aufregend, war neu. Wie für ein kleines Kind, das seine Welt kennenlernt. Das staunen verschwand allerdings, als sie sah, was sich nun auf dem Tisch befand. Spontan wünschte sie sich einfache Nudeln mit einem einfachem gekauftem Pesto, was ihre Mutter oft kochte, wenn es wirklich schnell gehen sollte. "Das... kann man essen?", fragte sie unsicher und sah rüber zu Alexander. Kaz dachte, dass sie gerade im falschen Film war, doch Alexs Blick beruhigte ihr Gemüt. Vielleicht würde er das 'Essen' auf dem Tisch gerade mit einer Schale Schlamm vergleichen. Oder etwas giftigem. Ehe sie es sich versah verabschiedete sich ihr Mentor bereits und die Tür fiel zu.

      Langsam ging Kaz zu dem Tisch in der Mitte, auf dem das 'Essen' stand. "Naja..", begann sie und atmete tief ein. "Sie würden uns nicht umbringen wollen damit. Oder?" Mit fragendem Blick sah sie zu Alexander. So sicher war sie sich selbst nicht, immerhin waren sie hier ziemlich abgeschottet und die anderen Schüler durften sie scheinbar nicht kennenlernen. Zumindest jetzt nicht. Mit zusammengezogenen Augenbrauen betrachtete sie eins der blubbernden Getränke. Kaz könnte schwören, dass sie so etwas das letzte Mal in der Schule im Chemieunterricht gesehen hatte. "Öfter mal was neues.", murmelte sie, dann drehte sie sich um und ging zu dem Beistelltisch, auf dem die Armbänder lagen. Um sicher zu gehen, dass sie das nicht vergessen würde nahm sie vorsichtig eines davon und legte es um ihr rechtes Handgelenk, um es anzulegen. Erst jetzt wurde ihr bewusst, dass sie mit einem fremden Jungen hier alleine 'wohnen' müsse. Der Gedanke gefiel ihr nur bedingt. Doch es war, wie es war. Zumindest für den Moment. Jeder hatte seinen Rückzugsort, also sollte es schon irgendwie funktionieren.
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    • Alexander Ferrel
      Wie er es sich gedacht hatte. Mal wieder. Auf dem Effekt der Luftmagie hin erstarrte das Gesicht seiner Mitschülerin zu einem Staunen. So langsam glaubte er wirklich nicht mehr daran das sie auch nur ein Quäntchen Ahnung von Magie hatte, geschweige den Erfahrung damit hatte. Was seine Vorahnung, das sie an sich nur mit Glück hier reingekommen war, bestärkte. Und als dann ihr Lehrer die Räumlichkeit verließ und den beiden sich überlass, zusammen mit diesem…Essbaren, lockerte sich seine Anspannung. Auch er ging zu den Armbändern rüber und schnappte sich das zweite, welches er sich um das rechte Handgelenk schnallte. Mit einem leisen Klicken schnappte der Verschluss zu. Es saß wie abgemessen. So langsam gab es ihm das Gefühl als hätte das Magisterium die Schüler schon vorher bespitzelt und im Schlaf jegliche Körpermaße genomme. Dieses Gefühl ließ ihn innerlich erschaudern. „Sag mal…“, fing er an und lehnte sich mit einer Hand auf den Tisch ab, welche er gleich wieder wegnahm, da ihm das Essen immer noch nicht ganz geheuer war. „…deinen Reaktionen nach zu urteilen hast du noch nicht sonderlich viel mit Magie zu tun gehabt oder?“ Ob es ihm wichtig war oder nicht war mal dahin gestellt, aber das jemand mit solch einen, ihm nach zumute, geringem Wissenstand an Magie eine gleiche Punktzahl hinlegte wurmte ihn.

      Nebenbei machte er dann doch eine rege Entscheidung die mehr sein Magen verursachte als sein gesunder Verstand. Er riss ein kleines Stück von einem der ‚Pizzapilze‘ ab und steckte das Stück zögerlich in den Mund, während er Kassia weiter anblickte als würde er wissen was sie auf seine Frage antworten würde. Doch zu seinem erstaunen, was ihm sehr verwunderte, kam statt einem erwarteten Würgereflex eine Art Geschmacksexplosion. Das schmeckte wirklich gut. Etwas mehr erstaunt davon löste er seinen Blick von Kassia und schaute auf den Pilz. Es schmeckte nach frisch gebackener Salamipizza. Unglaublich Gute Salamipizza, wessen Qualität die der Häuslichen Küche weit übertraf. Sein Magen verlangte nach diesem kleinen Bissen nach mehr. Also nahm er den nächstbesten freien Teller und räumte sich von allem Möglichen welches ihnen geboten wurde auf diesen. Es häufte sich schon auf dem Teller, bis er dann wieder Kassia anschaute. „Also vergiften wollen die uns wohl nicht.“, hängte er dann noch kurz hinten dran, ehe er einfach weiter aß, ohne wirklich auf seine eigentliche gepflegten Tischmanieren zu achten.

      Nicht seinem Stil nach zu urteilen verspeiste er relativ fix die aufgeladenen surrealen Köstlichkeiten. „Niemand hat erzählt das das so gut schmeckt.“, murmelte er leise vor sich hin als er seinen leeren Teller wieder abstellte. Die Flechten schmeckten nach Cranberrypastete und das brodelnde Getränk nach Zitronengrastee und Apfel. Doch auch, nach dem er sich ein ganz gute Menge an Essen auf den Teller geschaufelt hatte, nahm die Menge gefühlt nicht ab. Als würde immer wieder, wenn man nicht hinschaute, jemand nachlegen. Er schaute sich bei dem Gespräch nebenbei noch ein wenig mit einem prüfenden Blick um. Über der Tür am linken Zimmer war sein Name in den Granitgestein gemeißelt und leuchtete sanft vor sich hin damit man es besser erkennen konnte. Hier würde er also erstmal bleiben. Fünf Jahre. Das schaffte er schon.
    • Kassia "Kaz" Willow

      Überragt von der Frage ging der Blick des Mädchens von ihrem Handgelenk zu dem Jungen über. "Um ehrlich zu sein..." Kaz lachte etwas nervös und kratze sich an ihrer Wange. "Um ehrlich zu sein weiß ich garnicht so wirklich, was ich bei dieser Prüfung gemacht habe. Ich wusste auch bis dahin nicht das es Magie gibt.", erklärte sie schließlich und zog unschuldig die Schultern hoch. "Für dich scheint das alles aber nicht ungewöhnlich zu sein. Oder du bist einfach schwer zu beeindrucken." Skeptisch beobachtete Kassia Alex, wie er einen der Pilze probierte. Das er sich überwinden würde und einfach etwas davon probieren würde hatte sie nicht erwartet. Eigentlich ging sie eher davon aus den Vorkoster für ihren Mitschüler zu spielen. Es erstaunte sie, dass es scheinbar ganz gut schmeckte. Somit nahm Kaz sich ebenfalls einen Teller, nahm sich etwas von der vermeintlichen Pizza, nahn sich ein Glas voll blubberndes Getränk und setzte sich an den Tisch. Was sie noch mehr erstaunte als der Geschmack des Pilzes, welcher wirklich nach einer leckeren Pizza schmeckte, war, wie Alexander aß. Herr Sehr-Hohe-Ansprüche hatte wohl entweder großen Hunger, vergaß wie man ordentlich aß oder genoss es hier keiner strengen Aufsicht zu unterliegen.

      "Schmeckt wirklich gut!", kommentiere Kaz, als sie das erste Stück Pizzapilz in ruhe gegessen hatte und sich nun ein zweites nahm. "Schmecken die Flechten auch?", fragte sie zögernd, bevor sie sich schließlich einfach eine nahm und hinein biss und ihre Antwort zu schmecken bekam. Diese Unterkunft war einfach zu gut um wahr zu sein. Kaz hatte mit nichts dergleichen gerechnet. Eher mit einem typischen Internat, indem keiner Einzelzimmer hatte und die Einrichtung einer Jugendherberge glich.

      Kassia war relativ schnell satt. Auch wenn das Essen so lecker war, und sie für immer hätte weiter essen können, signalisierte ihr Körper ihr deutlich, dass es jetzt besser wäre aufzuhören. Wie so oft bekam sie leichte Bauchschmerzen, die sie allerdings nicht weiter störten. Ihr Blick galt dem Tisch, dessen Gedeck nicht leer werden wollte. Ein großes Fragezeichen zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab. "Verschwindet das von selbst, wenn wir fertig sind? Oder müssen wir das weg räumen?" Kassia sah sich suchend um, entdeckte aber keinen Ort, an dem sie die Sachen von Tisch hätte hinstellen können. "Alexander...richtig?" Kassia trank einen schluck Blubbertee. "Was weißt du über Magie?", fragte die 18 jährige, in der Hoffnung etwas zu erfahren was für sie Sinn gab und sie nicht mehr komplett in Unwissen dastehen ließ.
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    • Alexander Ferrel
      „Also doch mehr Glück…“, nuschelte Alex in sich hinein und hielt nachdenklich sein Kinn, bis er sich wieder besonn und aus den Gedanken wieder zurückkehrte. „Ich? Nein. Beeindruckt kann man das nicht nennen. Ich bin in einer angesehenen Magierfamilie aufgewachsen. Die Ferrels sind schon seit Jahrhunderten im Präsidium aktiv.“, hochpreiste er sich schon fast selbst und lehnte sich an den Rand des Tisches, während er hochtreibend erklärend die Hand hin und her schwenkte. Fast schon Arrogant hob er dabei die Nase in die Höhe wobei seine verwuschelten dunklen Haare leicht in sein Gesicht fielen. Er machte sich nie viel daraus wie seine Haare lagen, aber auch wollten sie nie wirklich so wie er wollte und hatte es irgendwann aufgegeben. Noch einmal wandte er seine grünen Augen auf Kassia, wobei ihn jetzt erst ihre beiden verschieden farbigen Augen auffielen. Nachfragen tat er es jetzt nicht, aber Neugierde tat sich auf das es doch recht selten auftrat. Auf die Frage hin ob das essen von selbst verschwand, zuckte er nur mit den Schultern. „Das kann ich dir leider auch nicht sagen. Beziehungsweise habe ich nichts dergleichen gelesen das Dinge einfach verschwinden. Aber wer weiß…“, er setzte eine geheimnisvolle Mine auf, „…vielleicht kommt heute Nacht ein Kobold vorbei und nimmt alles und dich mit.“ Erst noch in diesen Gesichtszügen versteift, neckte er sie. Wirklich Kobolde gab es ja nicht. Aber da sie sich kein Stück auskannte, so stand es jetzt fest könnte er doch ein kleines Späßchen machen.

      „Ja Alexander ist richtig. Aber da wir ja jetzt zusammen in einer Lehrlingsgruppe sind erübrige ich mal und du kannst mich gerne Alex nennen.“ Das war in seinen Augen schon eine Besonderheit. Selbst seine Eltern nannten ihn nur bei vollen Vornamen oder wenn sie sauer waren sogar bei vollen Namen was ihn ein paar unangenehme Erinnerungen hochkommen ließ. Doch etwas in seinem Inneren juckte ihn in seinen Fingerspitzen. Seine Eltern Sie waren ja nicht hier um ihn zu beobachten. Könnte er hier vielleicht etwas lockerer sein? Doch noch saß der Stock noch zu tief in seinem Rücken. „Was ich über Magie weiß?“, wiederholte er sich vergewissernd die gestellte Frage und setzt sich nun auch auf einen Stuhl.

      „Magie ist das was wir mit unserer Macht ausrichten können. Magie wird durch Macht ausgeübt.“, erklärte er schon fast hochtrabend weil er grade die Magie so faszinierend fand. „In jedem Magier steckt dieses Fünkchen Macht welches er nutzen kann um die Elemente anzurufen.“ Er hob die Hand auf halbe Höhe und eine kleine Feuerkugel flammte schwach flackernd in seiner Handfläche auf und versprühte kleine Fünkchen wie geschlagenes heißes Eisen. „Und jedes Element hat ein Gegengewicht. Das Feuer wie das hier zum Beispiel Wasser.“ Er hielt die Flamme über den Krug mit dem Getränk und zog die Macht aus der Flüssigkeit, das Feuerchen löschte sich Umgehens und verschwand mit einem kleinen zischen. „Und um das zu beherrschen sind wir hier. Am Magisterium. Das Vorzeigeobjekt des Kollegiums.“ Grade kam es ihn vor als würde nicht Master Saragi, sondern er Kassia unterrichten. Und das, so schätzte er, würde noch öfters vorkommen wie es ihm beliebte. Er seufzte leise aus, als er sich etwas entspannte.
    • Kassia "Kaz" Willow

      "Also... Bist du hierher gekommen, weil deine Familie hier ne große Rolle spielt?", schmiss sie skeptisch in den Raum. Ein Dreamteam: Ein Junge, der hier ist weil es sich für seine Familie scheinbar so gehört und ein Mädchen, dass nichtmal weiß, wie sie hier gelandet ist. Was sollte da schon schief gehen? Ihre Gedanken wurden von dem Wort 'Kobolde' unterbrochen. "Ko... Kobolde?!" Erschrocken sah sie zu Alex. "A-aber die gibt es bestimmt nicht! Und wenn doch..." Sie zeigte auf ihre Zimmertür. "Die kommen da doch nicht rein, oder?" An Fabelwesen hatte sie nie wirklich geglaubt. Eigentlich war sie sogar der festen Überzeugung, dass es sie garnicht gab. Aber das dachte sie auch von Magie und wurde hier bereits nach den ersten Minuten eines besseren belehrt. Warum sollte es also keine Kobolde geben, wenn es Magie gab?

      Alexs Vortrag über Magie kam ihr als Ablenkung recht gelegen. Mit großen Augen sprang sie von ihrem Sitz auf und lehnte sich mit beiden Händen auf den Tisch, als der Junge eine Flamme in seiner Hand auftauchen ließ. "Tu dir nicht weh! Ist... Die überhaupt heiß?" Dafür, dass er funkendes Feuer über seiner Hand hatte wirkte seine Haltung wirklich entspannt. Oder war er einfach nur abgestumpft? Wie gefesselt sah Kaz zu, wie das Feuer gelöscht wurde und klatschte in die Hände, als ob sie gerade einem Straßenkünstler bei einem Trick zugesehen hatte. "Unglaublich", flüsterte sie. Das sie so etwas auch konnte war für sie ausgeschlossen. Woher sollte sie das auch können? Selbst für diesen klein aussehenden Trick bräuchte es bestimmt viel Übung. Und da Kazs Familie einiges war, aber bestimmt nicht magisch, hatte sie nicht das Glück, solch Wissen und Können in die wiege gelegt bekommen zu haben. "Wie hast du das gemacht?", wollte sie dann doch neugierig wissen.
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    • Alexander Ferrel
      Amüsiert Lächelnd nahm er die Reaktion auf die genannten Kobolde vergnügt auf. Nahm sie die Aussage wirklich grade für voll? Ihre Reaktion löste aber auch in ihm etwas aus. Vergnügen der Gesellschaft. Eine Art Lockerung seiner Seele die immer noch auf dem Hohen Podest seiner Eltern stand, wie ein Schatten in derer nur um eines Tages genauso zu werden wie sie. Kurz, aber auch wirklich nur kurz, wog er sich in die Begebenheit das er in ihr eine Person sah mit der man ‚Spaß‘ haben könnte, auch wenn sie noch nicht genau wusste ob sie hierhin gehörte. Auch eine Art Trauer tat sich auf nie wirklich Freunde gehabt zu haben, weil er stets von einem Privatlehrer vorbereitet wurde und dem Spaß entging der ihm vorbehalten war. Zum Beispiel draußen zu spielen, sich dreckig zu machen und vergnügt zu lachen. Er schüttelte den Kopf. „Nur nicht weich werden.“, dachte er sich und konzentrierte sich wieder auf das hier und jetzt. „Nein nein.“, lachte er knapp und winkte ihre Sorgen ab, „Wirklich Kobolde gibt es nicht. Ich denke es wurden Elementarier abgerichtet um hier Ordnung zu halten.“ Ob sie wusste was Elementarier sind bezweifelte er.

      Wie begeistert sie allerdings von dem kleinen Feuerball war ließ ihn eine Augenbraue hochziehen. Heiß? „Nein heiß ist es nicht. Nur für andere. Das liegt daran weil ich dieses Feuer habe entstehen lassen. Du kannst es als eine Art Zugehörigkeit des eigenen Körpers sehen.“, erklärte er. Sogar recht ruhig. Weder Sarkastisch oder abgeneigt weil sie so wenig wusste. „Eigentlich ist dieser kleine Feuerball eher als eine Art Lampe zu sehen und spendet Licht im Dunkeln. In der Prüfung sollten wir ja auch Macht ausüben. Bei dem Feuer musst du nur an die Eigenschaften des Feuers denken. Was es ist und was es braucht. Feuer ist heiß und spendet Wärme und Licht. Also habe ich meine eigene Körperwärme dafür genutzt und das Feuer dadurch angerufen um es zu erschaffen.“ Er deutete auf seine Handfläche. „Konzentrier dich einfach auf einen kleinen Punkt auf deiner Handfläche und versuch dieses Gefühl zu finden wie man Magie verwendet. An die Wärme in der Haut. An dieses Kribbeln im Hinterkopf oder Fingerspitzen. Jeder fühlt was anderes.“, erklärte er dann noch um ihr ein wenig den Weg der Magie zu beschreiben. Was er allerdings vergaß war zu erklären wie man es auch wieder stoppte. Stattdessen schaute er sie einfach erwartungsvoll an um zu hoffen das sie es eventuell verstanden hätte und nicht ganz Unfähig war.
    • Kassia "Kaz" Willow

      Erleichtert von der Nachricht, dass es Kobolde nicht gab, entwich Kaz ein seufzen. Glück gehabt. Hätte es sie doch gegeben hätte Kassia ihre komplette Welt hinterfragen müssen. Noch mehr, als sie es jetzt schon tat. "Achja klar... Elementarier, an die hätte ich auch kommen können.", antwortete Kaz, offensichtlich gespielt als ob sie genau wusste, wovon Alex da redete. Früher oder später würde sie wohl sehen, was es damit aufsich hatte.

      Aufmerksam hörte sie Alexanders Erklärungen zu. "Ich verstehe... In diesen Prüfungen war ich garnicht wirklich bei mir. Ich habe die Sachen einfach gemacht, ohne zu wissen wie.", erklärte Kaz zögernd. Für sie hatte sich das ganze eher nach einem Traum angefühlt. Erst, als sie hierher kam wurde ihr bewusst, dass es wohl mehr als ein Traum gewesen war. Bei Alexanders Erklärung, wie das funktionierte öffnete sie ihre Hand und sah die Mitte ihrer Handfläche an. Noch nie kam sie auf die Idee darauf zu achten, wie warm ihre Handfläche war. Doch jetzt spürte sie es, klar und deutlich. Dann suchte sie nach einem Gefühl. Welches genau wusste sie nicht. Bis sie es schließlich fand, ein kribbeln im Magen, welches sich beim genaueren drauf achten durch den ganzen Körper zog. Es war schwach und umso mehr das Kribbeln sich von ihrer Körpermitte entfernte, umso schwächer schien es zu werden. "Eine Kugel.", flüsterte Kaz. Mit diesem Wort formte sich eine Kugel, wie aus Feuer, in ihrer Hand. Erst erschrak sie. Welcher normale Mensch würde nicht erschrecken, wenn er auf einmal Feuer in der Hand hielt? "Eine Kugel!", sagte sie nun etwas lauter mit einem begeistertem Grinsen im Gesicht und hielt sie in Alexs Richtung, als ob sie ihm die Kugel präsentieren wollte. Auch wenn es für ihn vermutlich eine der leichtesten Übung war. "Sie ist wirklich nicht heiß..", stellte Kaz fest und betrachtete die Kugel. Es dauerte nicht lange, bis Kassia feststellte, dass die Kugel langsam größer wurde. "Eh... Sie... wächst?" Hilfesuchend sah sie zu Alex. Wie sollte sie diese Kugel kontrollieren? Einfach so lange 'Hör auf zu wachsen!' denken und sich auf sie konzentrieren, bis sie tatsächlich aufhörte?
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    • Alexander Ferrel
      Etwas Missgünstig zog er die Augenbraue hoch als die Weißhaarige mit vorgespielten Wissen prahlte. Aber das ließ er außen vor und ignorierte die Tatsache das, wenn man ihr einen vorsetzen würde, eher weniger wüsste was es ist. Außer natürlich sie hatte so viel Glück wie bei der Prüfung und würde es dann tatsächlich noch richtig erraten. Prüfend schaute er ihr bei dem Versuch eine Feuerkugel zu erschaffen dabei zu. Wie sie konzentriert ihre Handfläche anstarrte, und nach diesem Gefühl suchte welches man bekam wenn man Magie nutzte. Das erinnerte ihn ein klein wenig an ihn selber bei seinen ersten Versuchen Magie zu wirken. Damals fand er es in seinen Händen wieder. Wie es kribbelte und schon fast die Hände betäubte. Ihr schien es, zu seinen erstaunen, recht schnell geklappt zu haben. Schon nach einer kurzen Weile formte sich eine rot-orange leuchtende Feuerkugel in ihrer Handfläche. „Siehst du? Klappt doch.“, sinnierte er mit einem Unterton welches darauf hinweisen sollte was für ein toller Lehrer er doch sei.

      Doch schnell vergrub sich sowohl die Begeisterung Kallias, als auch die Voreingenommene Haltung von Alex. Der Feuerball, den sie recht gekonnt erschaffen hat, nahm an Größe zu. Langsam. Wie ein Luftballoon. „Ähh~ du kannst ihn jetzt wieder löschen.“, versuchte er sie zu ermahnen, doch begriff schnell das er gar nicht erklärt hatte wie. Und das jetzt, wo es schon zu spät war, zu erklären würde zu lange dauern. Auch wegen der Übungszeit. Und wenn er es versuchen würde, hätten sie in Nullkommanichts eine kleine Haussonne. Sein Gesicht fing langsam an rot zu werden von der Hitze die das Feuer erzeugte und schon seinen Stuhl zurück und richtete sich auf. „Verdammt! Äh…“ Er schaute sich um. Wirklich Wasser war nicht vorhanden, also musste wohl das Getränk her. Der Feuerball war schon groß genug weshalb er keine Zeit hatte Wassermagie zu wirken. Aus Reaktion und ein klein wenig Panik hob er den Krug an, holte aus und schüttete mit Schwung den Inhalt über das Feuer.

      Was dann geschah würde den beiden eine Menge Arbeit bescheren. Die kleine Halbsonne, die sich über ihre Hand zusammenbraute, platzte. Sie explodierte nicht. Sie platzte wie ein Heißluftballoon. Schwarzer Rus platzte in eine schwarzen Wolke heraus und füllte den Raum. Alex der Ungünstigerweise stand wurde auf sein Po umgeschmissen. Das es wegen dem Kamin nicht zu einer Staubexplosion kam war alles. Als sich der Ruß legte schaute er wieder auf und nahm den Ärmel den er sich zum Schutz vor dem Mund gehalten hatte weg. Alles war schwarz Grau vor Ruß. Auch er. Er wischte sich die Augen und Nase frei ehe er aufsah und nach Kassia Ausschau hielt. „Kassia? Alles in Ordnung?“, rief er und blinzelte durch seine Rußversehenen Wimpern.
    • Kassia "Kaz" Willow

      "Alex?!", fragte sie noch einmal panisch mit der Kugel in ihrer Handfläche, ohne zu wissen, was sie damit machen sollte oder wie es wieder weg ging. Sie achtete darauf genug Abstand zu ihrem Mitschüler zu haben. Wenn sie sich richtig erinnerte, war die Kugel nur für sie nicht heiß. "Tu was?", langsam hatte sie eher Angst vor der Kugel, als dass sie sie faszinierend fand. Das nächste was sie sah, war wie Alex einen Krug hob und mit dessen Inhalt die Kugel löschte.

      Schützend hob Kaz ihren Arm vor ihr Gesicht und hustete. Was war passiert? Vorsichtig nahm sie ihn herunter um die Situation betrachten zu können. Alles war schwarz. Das einzige, was von ihrer Hautfarbe, Haarfarbe und ihren Klamotten noch die normale Farbe hatte war der Streifen in ihrem Gesicht, über das sie ihren Arm gelegt hatte. Dann sah sie zu Alex, welcher verrust auf dem Boden saß. "Ich eh.. ich glaube schon." Prüfend sah sie ihre Hände an. Es schien noch alles an ihr dran zu sein. "Und bei dir?", fragte sie, als sie ein sich die Hände sauber klopfte und an sich herab sah. Natürlich sahen ihre Klamotten nicht besser aus. "Das... war ein wenig... Unerwartet?", versuchte Kaz die richtigen Worte zu finden. "Ich glaub ich hab noch ne Menge zu lernen." Als ob das nicht von Anfang an klar gewesen war.
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      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Alexander Ferrel
      „Puh…“, seufzte er erleichtert als sich Kassia als unverletzt bekannte. „Das war knapp…“, sagte er dann noch etwas kleinlaut hinterher. Er schaute sich nochmals genauer um. Alles war voll mit Ruß. Selbst die Decke sah aus als hätte man hier falsch renoviert. Das Essen, der Teppich und das Gesamte Mobiliar war Schwarz. Doch statt das sich Wut oder Zorn auftat brodelte etwas in ihm auf was er nie wirklich gefühlt hatte. Belustigung. Klar war es eine gefährliche Situation gewesen, aber jetzt. „Du siehst aus wie die Tochter eines Köhlers.“, scherzte er Ironisch und prustete los, bis es sich in ein lachen verwandelte. Ein herzliches Lachen. Als würde er wieder 10 sein und mit Schneebällen um sich warf. Die ganze angestaute Freude die er hätte in seiner Kindheit gehabt haben könne löste sich. „Der erste Tag…“, sprudelte er unter seinem Lachen hervor, „…und dann sowas.“ Weiter amüsiert grinsend, was seine Zähne drum brachten unter dem Schwarz hervorzustechen, stand er auf und schüttelte sich auf das sich der Ruß rieselnd von seiner Kleidung löste. „Das wird in Erinnerung bleiben. Das steht schon mal fest.“

      Weiter sich das Schwarze Gekrümmel von den Schultern klopfend schaute er sich nach dem Bad um, welches er als Tür zwischen den beiden Zimmer auffand. „Ich glaube wir sollten wohl besser hier sauber machen.“, warf er mal in den Raum. Sicher. Wenn Master Saragi das sehen würde, würde er natürlich fragen was passiert sei und es würde ein Riesen Aufstand verursachen. „Tut mir Leid.“, entschuldigte er sich bei ihr als er ihr ein ausgewrungenes Handtuch reichte welches er aus dem Bad mitbrachte und womit sie sich erstmal das Gesicht sauber machen könnte. „Ich hätte dir besser erklären sollen wie man es auch wieder mit dem Gegenwicht löschen kann. Ich mache das hier sauber. Geh du doch erstmal in die Wanne und befrei dich von dem allen.“ Er musterte sie kurz. „Natürlich tut mir das auch wegen deiner Kleidung leid. Wenn ich nur wüsste wie man Kleidung mit Magie reinigen könnte würde ich dir das gerne anbieten.“ Während er sprach begann er bereits den Tisch mit einem Handtuch von dem Staub zu befreien.
    • Kassia "Kaz" Willow

      Verdutzt sah sie zu Alexander, welcher anfing zu lachen. "Hee! Du würdest auch so aussehen, wenn das Ding in deiner Hand geplatzt wäre!" Nun fing sie auch an zu lachen. "Sei froh das wir uns nich so gut kennen, sonst würde ich persönlich dafür sorgen, dass du auch so aussiehst!", kam es lachend aus ihr hervor. Dann versuchte sie, so gut es ging, sich von dem Rus frei zu klopfen. Dann nahm sie das Handtuch dankend entgegen. "Nicht so wild... Mit viel Glück lerne ich das ganze noch." Kurz zog sie die Schultern hoch und rieb sich mit dem feuchten Handtuch das Gesicht frei. "Das mit der Kleidung ist nur halb so Wild. Ich hab nicht so teure Sachen wie..." Kaz zeigte mit einem Finger auf seine Schuhe. "Um die solltest du dir eher Gedanken machen.", sagte sie grinsend und sah sich noch einmal im Raum um.

      "Lass mir etwas zum sauber machen übrig. Ich bin schließlich mit Schuld." Mit den Worten ging Kaz ins Badezimmer und schloss die Tür hinter sich. Kurz betrachtete sie sich in dem Spiegel, welcher ähnlich wie das Bücherregal, einen Rahmen aus der Steinwand hatte. Sie sah wirklich unmöglich aus, sich so schmutzig zu machen hatte sie nicht einmal in den Wäldern hinbekommen. Seufzend begann sie sich Wasser in die Wanne einlaufen zu lassen und zog sich schließlich aus. Als sie in dem dampfendem Wasser lag betrachtete sie ihre Hand, mit der sie die Kugel geschaffen hatte. Wie unreal sich das alles in ihrem Kopf anfühlte. Sie ließ ihre Hand unter Wasser tauchen und schloss die Augen. Automatisch suchte sie erneut nach dem Kribbeln in ihrem Bauch, welches sie vorhin hatte. Es dauerte, doch sie fand es. Aus Angst noch etwas anzustellen hielt sie das Gefühl allerdings nicht fest. Eigentlich wollte sie nur sicher sein, sich das ganze nicht eingebildet zu haben. Doch es war da.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Alexander Ferrel
      „Nein danke. Ich glaube noch dreckiger können wir nicht werden.“, machte er noch einen letzten Scherz ehe die Tür des Badezimmers sich schloss und Kassia verschwand. So teuer wie…deine. Das wollte sie wahrscheinlich sagen, aber tat sie anscheinend nicht. Einen kurzen Moment hielt er noch Inne ehe er sich leise seufzend auf das Sofa plumpsen ließ und dieses kurz Aufstaubte. Wie konnte er das nur so weit kommen lassen? Er war doch das Vorzeigeobjekt seiner Eltern gewesen. Eigentlich hätte er eingreifen können. Nein. Er hätte es gemusst. Stattdessen hatte er aus reiner Verzweiflung gehandelt. Dennoch musste er jetzt schmunzeln. Das Lachen tat gut. Mit einem Ruck richtete er sich wieder auf und schaute an die verrauchte Decke der Höhlenkuppel. Er straffte seine Schultern und hob eine Hand der Decke entgegen. Ein kleiner Windstoß, nicht viel, aber genug um den Ruß von der Decke zu fegen zog sich dieser entlang und das ein Schwarzes Ungetüm von Wolke setzte sich nieder und…färbte ihn wieder in vollkommene Dunkelheit. „Na das hat ja super geklappt.“, nuschelte er leise fluchend vor sich hin und wischte sich wieder das Gesicht frei was mehr oder weniger funktionierte weil alles verschmierte. Nun sah er sogar noch schlimmer aus.

      Nach einem kleinen Weilchen hatte er das gröbste entfernt gehabt. Noch hier und da waren Flecken von dem Unfall zu sehen aber in Allem sah es nicht mehr so schlimm aus wie vorher. Er dafür nicht besser. Sein Scherz über ihr Zustand könnte nun auf ihm zutreffen. Ein wenig erschöpft wischte er sich über die Stirn. Die Sorge über seine Klamotten hatte er ganz verschoben und es juckte ihn auch nicht mehr. Dafür war es eh schon zu spät. Die schwarzen Streifen in seinem Gesicht sahen aus als hätte er eine alten Kohlekeller gesäubert und das Handtuch was vorher weiß war, war Schwarzgetränkt. Das Essen hatte er soweit es ging im Kamin entsorgt. „Hoffen wir mal das es nicht auffällt.“, musterte er die dahinkokelnden Flechten und Pilzstücke. Seine Lederjacke hatte er ausgezogen, weil ihm zu warm wurde und hatte sie über einen Stuhl geschmissen. Das Langarm-Shirt hochgekrempelt. Mehr wie eine Putzkraft könnte man nicht aussehen. Oder Tatortreiniger. Das Handtuch hatte er sich über die Schulter geschmissen und zog seine Wange über den nun rauen Stoff. Erschöpfung machte sich in ihn breit wie eine anbahnende Erkältung. Er hatte viel Magie benutzt und nun kamen die Nachwirkungen dessen. Erleichtert seufzend setzte er sich auf einen Sessel und nach einer kurze Weile, ohne das er es gewollt hatte, nickte er ein.
    • Kassia "Kaz" Willow

      Eigentlich genoss Kaz es zu baden. Wie oft hatte sie zuhause das Bad für mehrere Stunden blockiert, nur um sich komplett einzuweichen? Und wie oft hatte sie von ihrer Mutter dafür Ärger bekommen? Bei der Erinnerung musste sie einfach lächeln. Auch wenn es in ihrem Zuhause oft drunter und drüber gegangen war, sie hätte sich keine bessere Familie wünschen können. Man konnte sich auf alle verlassen und hatte nie das Gefühl gehabt alleine zu sein. Während sie sich wusch und den Rus von Haut und Haaren entfernte, musste sie weiter über ihre Familie nachdenken. Wann würde sie sie das nächste Mal wieder sehen? Ob sie in den Ferien wohl zu ihnen durfte? Und wenn ja, wie wäre es dann wieder gehen zu müssen? Sie seufzte leise. Dann stieg sie aus der Wanne und begann sich mit einem Handtuch abzutrocknen. Erst jetzt ging ihr auf, dass sie keine neuen Klamotten mitgenommen hatte. Kaz wickelte sich in dem Handtuch ein und prüfte drei Mal, ob es wirklich sicher saß. Dann öffnete sie die Badtür ein Spalt und sah sich nach Alexander um. Er saß auf einem Sessel und hatte die Augen geschlossen. Schlief er etwa? Dann sah sie sich in dem Raum um, welcher sauber aussah. Wie hatte er das in der kurzen Zeit geschafft? Auf Zehenspitzen schlich sie durch den Raum, hinüber zu ihrem Zimmer.

      Sie öffnete ihre Zimmertür und war überrascht. Tatsächlich befand sich ihr Gepäck bereits im Zimmer. Ohne sich weitere Gedanken zu machen legte sie ihre verrusten Klamotten erst einmal auf den Boden. Sie musste sich keine Gedanken darüber machen, ob sie nicht eventuell schmutzig werden würden. Eine Steigerung von Schmutzig gab es bei den Klamotten sowieso nicht mehr. Dann zog sie sich neue Klamotten an und ging zurück in den gemeinsamen Raum, zu dem Sesseln, auf dem Alexander saß. "Vielleicht solltest du auch ein Bad nehmen.", fing sie an. "Du siehst nämlich nicht besser aus. Als ob du in einem Kohlekeller warst. Oder den ganzen Rus mit deinem Körper weg gewischt hättest." Noch einmal sah sich Kaz um. "Wie hast du das so schnell in der kurzen Zeit hinbekommen?", fragte sie schließlich, ohne wirklich darauf zu achten, ob Alex immer noch schlief oder Anzeichen machte das er ihr zuhörte.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Alexander Ferrel
      Zuckend wachte er auf. Aber nicht dort wo er eingeschlafen war. Er war in seinem Zimmer. Zuhause. Das große Anwesen erstreckte sich beim Anblick durch das Panoramafenster auf seiner Linken. Er war verwirrt. War er nicht grade noch im Magisterium gewesen und hatte mit Kassia eine Heiden Sauerei veranstaltet? Kurz bezweifelte er ob er wirklich im Magisterium gewesen sei und alles nur ein Traum war. Die Zimmertür ging Schwungvoll auf und seine Mutter betrat den Raum. „Alex?“, flüsterte sie als würde sie versuchen wollen ihn nicht aufwecken zu wollen. „Bist du wach? Die Schule fängt gleich an.“ Noch mehr von der Tatsache verwirrt das seine Mutter persönlich vorbei kam um ihn für die ‚Schule‘ zu wecken, richtete er sich rasch auf. „Mutter?“, fragte er, „Was machst du hier?“ Immer noch war er mit dem Kopf im Magisterium und dessen Höhlesystem. „Was meinst du mit hier mein Schatz?“, antwortete sie, trat an ihm heran und strich ihm über die Haare. „Du bist noch müde. Aber schnell, die Schule fängt gleich an und draußen vor dem Tor wartet schon deine Mitschülerin.“ Was wurde hier gespielt? Jetzt noch mehr zweifelte er an allem. An das Magisterium, an Magie und alles was dazu gehörte. Wie sie geheißte sprang er aus dem Bett ins Bad, machte sich fertig, schnappte sich alles und hechtete zum Tor vom Anwesen. Dort stand wirklich ein Mädchen. In Collegekleidung. Es war Kassia. „Kassia?“, fragte er auch hier. Wie konnte sie den auch… „Ehm ja? So heiße ich.“, kicherte diese als sie das fragliche Gesicht von Alex sah. „Mensch bist du verschlafen. Jeden Morgen das selbe.“, schimpfte sie scherzhaft und ging mit ihm zusammen die Straße runter. Es fühlte sich so real an. Als würde sein bisheriges Leben nur ein Traum gewesen war. Doch schon nach kurzen Fußmarsch fing sein Blick an schwarze Ränder zu bekommen als würde sich langsam ein tiefschwarzer Schatten über seine Sicht schieben. Diesen richtete er seitlich auf Kassia die plötzlich stehen blieb und ihn anstarrte. „Wie hast du das so schnell in der kurzen Zeit hinbekommen?“, fragte sie einvernehmlich. „Was?“, wollte er noch fragen als sich sein Blickfeld ganz Schwarz färbte.

      Als er seine Augen wieder öffnete stand auch hier Kassia vor ihm, doch war er wieder im Magisterium. In seinen dreckigen Klamotten und schaute total verschlafen drein. Er war wieder zurück. Er hatte einfach nur geträumt, auch wenn es sich realer anfühlte wie gewohnt. Der Traum hatte ihn irgendwie gefallen. „Ich…was? Ja…ich habe Luftmagie benutzt.“, nuschelte er als Antwort und richtete sich auf. Er war total verspannt. Kassia hingegen sah recht munter aus. Und sauber. Frische Kleidung, roch nach Sauberkeit. „Da bin ich wohl kurz eingeschlafen.“, schmunzelte er schuldig und kratzte sich schuldig am Hinterkopf. „Ich hoffe du hast warmes Wasser übrig gelassen.“, scherzte er dann und stemmte mit künstlicher Missgunst im Gesicht die Hände in die Hüfte. „Naja…“, machte er dann wieder einen Ansatz eines Satzes, „…sag mal…Kaz..“ Huch? Wo hatte er das jetzt her? Achja. In seinem Traum hatte er sie zwischenzeitlich so genannt. „…Kassia…“, berichtigte er sich, „…wo kommst du eigentlich her? Also…wo wohnst du?“ Damit wollte er einen eventuellen Zusammenhang finden. Vielleicht war es kein einfacher Traum den er gehabt hatte. Aber was wusste er schon über Visionen. Eigentlich war das Schwachsinn.