Unleash the beast (Saki x Jeana)

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    • Unleash the beast (Saki x Jeana)

      >>>Vorstellung<<<

      Zuko

      „Herzlichen Glückwunsch“, waren die letzten Worte des Wächters, als er Zuko zum Taxi führte. Mittlerweile war er ein ausgewachsener junger Mann. Seine ganze Jugend hatte er hier hinter Mauern und Gittern verbracht. Man hatte ihm ein Set Kleidung gegeben, sodass er nicht nackt herumlaufen musste, aber was brachte das schon. Auch einen Ausweis stellte man ihm aus und man gab ihm ein bisschen Geld, sodass er wenigstens eine Woche über die Runden kam. Viel war das aber auch nicht. Es war der 20. Februar und draußen war es noch kalt.
      Zuko stieg in das Taxi und der Fahrer fuhr los. Er kannte das Ziel, doch Zuko wusste gar nichts. Wohin sollte er nur? Er hatte niemanden mehr auf dieser Welt. Die Briefe, die ihm sonst immer Hoffnung gaben, waren nun schon seit einiger Zeit nicht mehr. Als Kind war er klug, hatte sogar einige Klassen übersprungen. Aber was brachte ihm das jetzt? Zuko schwieg die ganze Fahrt über. Erst als das Taxi inmitten einer fremden Stadt zum stehen kam, wechselten die beiden ein paar Worte.
      „Was schulde ich Ihnen?“
      „Nichts… das Gefängnis hat alles bezahlt. Hoffentlich haben Sie was daraus gelernt… und jetzt… raus hier!“
      Der Taxifahrer war recht unfreundlich und schmiss Zuko einfach raus.
      Der blonde Mann stand nun allein in mitten von einer Strömung von Menschen. Alle hatten es so eilig. Viele keiften ihn an, dass er nicht im Weg stehen sollte. Er stolperte ein wenig an den Rand und beobachtete die Leute. Sie wussten alle nicht, wer er war. Keiner kannte hier seinen Namen. Sein Magen knurrte und er suchte ein kleines Restaurant auf, wo er sich die billigste Mahlzeit zum Mitnehmen geben ließ, um sich dann auf einer Bank am Rande eines Parks zu setzen.
      Er begann zu lachen. Sein Lachen war nicht schön und die Leute um ihn herum suchten schnell das Weite. Er lachte. Er zog sich an den Haaren während er einfach lachte. Tränen flossen, doch er lachte.
      „Was ist aus mir geworden?“, fragte er sich selbst, als es aufgehört hatte. Einige Zeit war nun vergangen, die Sonne ging langsam unter. Auf den Straßen war weniger los, doch Zuko fror. Wo sollte er hin? Er wollte die Straße überqueren, bleib dann aber einfach stehen. Sein Blick war auf den Boden gerichtet, seine Augen waren leer. Er hatte nichts und niemanden. Langsam sah er sich um. Er wusste nicht wo er war. Niemand hatte ihm sagen können, was er tun sollte. Was hatte es also für einen Sinn?

      @Saki

      Kunst ist es, aus dem größten Pech noch ein kleines Glück zu machen.
    • Saranga

      "Nein. Ich bin nicht sauer. Für wen hältst du mich denn?" ertönte, als die gläserne Doppeltür eines mehrstöckigen Gebäudes auf ging und eine junge Frau heraus trat. Ihr Handy hatte sie zwischen Ohr und Schulter geklemmt, während sie sich noch ein paar Blätter in die Tasche schob. Hatte sie noch einige Aufträge durch zu gehen und umzusetzen, doch das würde sie zuhause ebenso machen können. Es war nicht das erste Mal, dass sie sich Arbeit mit nach Hause nahm. Auf ihren Lippen ein Lächeln, während sie mit ihren Freund telefonierte, welcher tausendmal nachfragte, ob es wirklich in Ordnung war, wenn er heute den Abend mit Arbeitskollegen verbringen würde.
      "Hey. Ich hab dir doch schon einmal gesagt, dass ich nicht eine dieser Kletten bin, die jeden Abend einen Anspruch auf ihren Freund haben will, oder? Ich treff mich doch auch mit Freunden, wieso solltest du das also nicht?" unterbrach sie ihn mit einem leisen Lachen im Unterton, während sie ihr Handy nun wieder in die Hand nahm.
      "Jaaa. Ich vertraue dir. Hab Spaß mit deinen Kollegen. Wir haben auch noch so viele andere Tage und Abende füreinander..... Ja... Ja ist gut. Dann schreib mir eben, wenn du Zuhause bist..... Nein, du musst mir keine Beweisbilder schicken, dass du wirklich mit ihnen weg bist..... Neien. Und jetzt sieh zu, dass du Spaß hast. Ich leg jetzt auf... Ja... Ja ich leg jetzt auf.... Ich liebe dich auch."
      Und mit diesen Worten steckte sie ihr Handy nun in die Jackentasche. Ein leises Seufzen entwich ihr, das Lächeln schwand jedoch nicht. Ja, sie konnte wirklich von Glück sprechen so jemanden wie Kan zu haben. Andere hatten eher damit zu kämpfen, sich Sorgen darum zu machen, ob sie betrogen wurden. Doch bei ihm hatte Saranga das erste Mal das Gefühl jemandem wirklich vertrauen zu können.
      "Spinner." lachte sie leise zu sich selbst, schüttelte den Kopf und ging die Straße entlang, um nach Hause zu gelangen. Dort würde sie erst einmal etwas Essen. War der Mittag heute eher spärlich ausgefallen. Und danach würde sie sich ein heißes Bad gönnen und ihre Beine ausruhen, welche in den Schuhen doch langsam zu schmerzen begannen. War sie doch auch den ganzen Tag über auf den Beinen gewesen und konnte die Minuten an ihren Händen abzählen, wie lange sie sitzen konnte.
      Leise summend und vor sich hin lächelnd blieb Saranga schließlich an einer der Ampeln stehen. Ihre Hände am Gurt ihrer Tasche und darauf wartend, dass sie los gehen konnte, ehe ihre Augen einen jungen Mann erblickten. Leicht neigte sie ihren Kopf zur Seite, beobachtete ihn ein wenig. Irgendwie kam er ihr merkwürdig vor. Beinahe.... verloren. Ein wenig runzelte sie die Stirn, neigte den Kopf von zur anderen Seite und sah schließlich wieder auf die Ampel, welche ihr deutete, dass sie nun gehen konnte.
      Langsam setzte sie sich in Bewegung. Ihre leichten Absätze klapperten auf dem Teer der Straße, ehe sich der Ton auf dem steinernen Fußweg änderte und neben dem jungen Mann verstummte.
      "Entschuldigung?" sprach sie den jungen Mann an, ein Lächeln auf den Lippen. "....Ist alles in Ordnung? Haben Sie sich verlaufen oder wollen sie wo bestimmtes hin?"
      ╔═.✵.════════════════╗
      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"



    • Neu

      Zuko

      Da nicht viel los war, fiel es ihm auf. Der Klang von hochhackigen Schuhen auf dem Boden, welche sich ihm nährten und tatsächlich neben ihm verstummten. Eine weibliche, angenehme Stimme erklang. Wie schön sich diese Stimme doch anhörte. So sanft und freundlich, als hätte man dieser Person noch nie Leid zugefügt. Langsam hob sich der Blick des blonden jungen Mannes. Er sah in ihre Richtung. In seinen Augen wirkte sie wie ein Engel. Das lange braune Haar, diese rehgleichen Augen und noch dazu diese porzelanartige Haut.
      Verlaufen? Irgendwo hin? Nein… Zuko hatte kein Ziel.
      „Nichts…ist in Ordnung“, sprach er nach einiger Zeit mit einer gebrochenen und rauen Stimme. Seine war definitiv nicht so schön, wie die der Dame.
      „Die Welt ist ein einziger Scherbenhaufen und ich stehe ohne Ziel, ohne Bleibe, ohne Jemanden, stehe ich einfach nur da.“, er hob seinen Blick gen Himmel. Seinen Atem konnte man sehen, so kühl war es. Kaum jemand hatte ihn angesprochen, doch diese Dame tat es. Wieso? Niemand interessierte sich doch für den nächsten. Warum aber sie?
      Seufzend senkte er wieder den Blick. Sein Leben war sinnlos. Am besten erging es ihm im Gefängnis, auch wenn er dort behandelt wurde, wie ein Monster. Dort war es jedoch warm, man bekam regelmäßige Mahlzeiten und man hatte hin und wieder Beschäftigung. Hier draußen hatte Zuko nichts und niemanden. Seine Familie hatte er schon lange umgebracht und somit auch die Möglichkeit eines warmen Zuhauses. Geld hatte er nicht viel und auch keine Ausbildung. Seine Schule wurde damals schon unterbrochen, also war er für die Gesellschaft Abfall.
      Ihr sanftes Lächeln und ihre angenehme Stimme gaben Zuko jedoch ein wenig Hoffnung. Niemand kannte ihn hier. Niemand würde ihn wie ein Monster behandeln. Zuko versuchte ein Lächeln aufzusetzen, doch gelang es ihm nicht. Schon lange hatte er es verlernt.

      Kunst ist es, aus dem größten Pech noch ein kleines Glück zu machen.
    • Neu

      Den Kopf neigte die Brünette leicht zur Seite, als sie den jungen Mann vor sich musterte und auf seine Antwort wartete, die etwas auf sich warten ließ. Die Finger ihrer Hände umschlangen locker den dünnen Henkel ihrer Tasche, welche sie über der Schulter hängen hatte, als sich die Stimme des Blonden meldete und sie diesem ins Gesicht sah. Das Lächeln, was sie bis dato noch auf den Lippen hatte, schwand langsam, als er sprach und eine leichte Traurigkeit spiegelte sich in ihren Augen.
      Keine Bleibe und keine Person, die er hatte? Das klang in ihren Ohren schrecklich. Doch wie ein Obdachloser sah der junge Mann vor ihr nicht aus. Hatte er sein Zuhause verlassen und war weggerannt? Kannte sie doch viele aus ihrem Bekanntenkreis, die es Zuhause nicht mehr ausgehalten hatte. Egal ob durch Dinge, an die man lieber nicht denken mochte oder einfache Streitereien, die das Fass zum überlaufen brachte.
      Und sein Lächeln, dass er versuchte ihr gegenüber zu bilden, enttarnte sich sofort als aufgesetzt. Eine Maske, um alles andere überspielen zu wollen. Es muss ihm schreckliches widerfahren sein, wenn er selbst schon dachte, dass die Welt nur ein Scherbenhaufen zu sein schien.
      Leicht zog Saranga die kalte Luft in ihre Lungen und dachte nach. Wog die Gedanken ab und wusste selbst nur zu gut, dass es naiv und dumm war auch nur daran zu denken, was sie gleich aussprechen würde. Doch sie konnte diesen Mann bei diesen Temperaturen nicht einfach hier stehen lassen. Er würde erfrieren, wenn er noch länger hier stand und nicht in eine wärmere Umgebung kam.
      So stieß sie die zuvor eingesogene Luft leise aus und lächelte erneut, bevor sie sich gerade aufrichtete. "Nun... Sie können erst einmal zu mir mit kommen, wenn Sie wollen. Dort können Sie sich aufwärmen und sehen, wo Ihr Weg Sie als nächstes hinführt." sprach sie mit ihrer freundlichen Stimme und dem ebenso freundlichen Lächeln auf ihren Lippen, welches sie ihm schenkte. Sie konnte ihn nicht einfach hier stehen lassen.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"