Summon a Demon [BL] (Ischarias & Runa)

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    • Summon a Demon [BL] (Ischarias & Runa)


      Belial

      Manchmal frage ich mich, wie naiv Menschen sein können. Ein Buch, das solange und gut gehütet verschlossen war einfach zu öffnen. Es geht mir nicht aus dem Kopf. Ich spüre wie mit jeder Stunde, die vergeht meine Kräfte stärker werden. Wie lange war ich wohl an dieses Buch gebunden gewesen? Nun es erscheint in Anbetracht meiner neuen Lage gleichgültig zu sein, denn ich befand mich nun in der vorteilhaften Position in der Welt der Menschen zu sein. Nach Ewigkeiten des erzwungenen Schlafs konnte ich nun endlich wieder leben ... Der Grund, warum ich aus diesem Buch herauskam lag jedoch nicht an dieser albernen Beschwörung, die der junge Mann aufgesagt hat. Es lag an dem Umstand des Buches selber. Fies grinste ich aus dem Schatten heraus auf das Bett, in dem mein Befreier schlief.

      Ob ich genug Kraft gesammelt hatte, um mich ihm zu offenbaren? Aus dem Schatten heraus, der ich war starrte ich auf schwarze, fast durchsichtige Hände. Ich schloss die Augen und manifestierte meine Kräfte darauf mir eine lebende Hülle zu schaffen. Leben generiert man jedoch nicht aus dem Nichts heraus. Man braucht etwas Lebendiges um davon zu zehren. Ich riß die Augen auf und starrte auf den schlafenden Jungen. "Nicht er", geisterte ein Gedanke durch meinen Kopf. Ich ballte meine durchsichtigen Hände zu Fäusten, ehe ich mich in den Schatten zurückfallen ließ. Ich spürte in dem Haus mehr Menschen als nur ihm. Ich musste ihm dankbar für seine Dienste sein.

      Mein körperloser Schatten glitt durch die Decke des Zimmers in die Etage darüber. Wieder ein Schlafzimmer, wie vorhersehbar, sinnierte ich im darüber liegenden Schlafzimmer. In der Wohnung schlief ein kräftig gebauter Mann, der etwa Ende 20 war. Ich grinste diabolisch und ließ mich als Schatten über den schlafenden Mann gleiten. Er versuchte zu schreien, doch der dunkle Schleier, der ich war, erdrückte seinen Schrei und ich zog langsam all seine Energie aus ihm. Nach einer Minute lag auf dem Bett nur noch eine schwarze, vertrocknete Leiche. Keineswegs ein Verlust, den ich bereue.

      Ich glitt durch den Fußboden wieder in das Schlafzimmer meines Befreiers, schloss die Augen und konzentrierte mich mit der gesammelten Energie darauf meinen Körper wiederherzustellen. Es dauerte nicht lange und ich öffnete die Augen und sah meine leicht rote Haut und die kleinen Krallen an meinen Fingern. Mein Blick glitt an mir herunter und ich stellte zur Zufriedenheit fest, dass ich genug Energie aus dem Menschen gesaugt hatte. Mein Körper war vollständig wieder hergestellt. Nicht, dass ich das unbedingt brauchte. ich könnte auch körperlos meine Pläne verwirklichen, doch fiel es mir so einfacher mit dem Menschen, der mich befreite in Kontakt zu treten.

      Apropos Zufriedenheit. Ich hörte ein erschrockenen Menschen und sah, dass mein Befreier wach geworden war. Er blickte mich mit aufgerissenen Augen an. Ich legte den Kopf leicht schief und grinste dann. "Habe ich dich geweckt? Das tut mir leid, Mensch", säuselte ich und senkte den Kopf leicht, sodass meine Hörner aus dem Schatten ins Mondlicht ragten. Dann beugte ich mich zurück und ging ein paar Schritte ins Licht. "Ich hoffe, ich habe dir keine zu große Furcht eingejagt?". grinste ich und spüre seine leichte Angst. Angst war für mich wie Nahrung für den Menschen. Ich mochte sie und genoß tatsächlich die aktuelle Lage.

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