That Guy [Michiyo & Nat]

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    • That Guy [Michiyo & Nat]





      @Michiyo

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      Heute feierte Kenshin seinen 26 Geburtstag und er war schon eine Woche vorher rumgelaufen und hatte seine selbst kreierten Einladungen verteilt, dieser verdammte Perfektionist. Natürlich hatte sein bester Freund Itaru auch eine bekommen. Die beiden waren schon Freunde gewesen seitdem sie denken konnten. Ihre beiden Mütter waren auch Freunde, waren fast gleichzeitig schwanger geworden und so weiter eben. Jede von beiden hatte einen Sohn bekommen. Natürlich hatte das die beiden noch mehr verbunden und auch wenn Kenshins Familie dann mal umgezogen war, da sich die Eltern getrennt hatten und dann sich die besten Kindheitsfreunde auch noch aus den Augen verloren, fanden sie sich ganz durch Zufall wieder in der selben Oberschule. Dort wurde ihnen schon klar, dass nie wieder etwas zwischen ihre Freundschaft kommen sollte und so war es auch bis heute. Da Kenshin ein kleiner Party- und Bargänger war, feierte er seinen Geburtstag in der Discothek in der er früher seine Freundin kennen gelernt hatte und in die er auch seinen Kumpel öfter schon mitgenommen hatte. Diese nannte sich 'Feel' und war nicht so laut dass man sich überhaupt nicht unterhalten konnte.

      Das Feel hieß es oft, war ein Ort für magische Dinge, was Liebe betraf. Immer wenn man auf deren Seite ging um etwas zu Buchen: Ein größeres Fest zum Beispiel konnte man ihren Slogan auf der Startseite lesen.

      Feel Dich Magisch - Feel Dich Frei


      Man musste gestehen, die Bude lud sofort immer zum Tanzen ein. Musik wurde für jeden Musikgeschmack gespielt, die Getränke und der Eintritt waren jetzt nicht so überteuert dass man es sich zusammensparen musste hierher zu kommen. Das sanfte Licht der vielen Laser regte Fantasien an und ließ Gesichtszüge sanfter und anziehender wirken mit der Absicht vielleicht für Safer Sex ein Kondom auf den Toiletten zu lösen. Das die Tanzfläche wieder rappelvoll war, machte es unmöglich sich zu blamieren wenn man nicht tanzen konnte.

      Heute hatte Kenshin nur eine kleine aber übersichtliche Gruppe eingeladen. Denn auch wenn der bebrillte junge Mann gerne feierte, mochte er große Gruppen nicht also konnten sich die, die eingeladen waren glücklich schätzen und wirklich geehrt fühlen. Da würde Itaru heute auch ein paar neue Gesichter kennen lernen. Doch dieser besagte beste Freund fehlte ja noch auf der coolen Fete. Kenshin saß am Tisch, den er für alle gebucht hatte und da er sich etwas Geld zu Seite gelegt hatte; wurden ja heute alle eingeladen egal was sie tranken. Natürlich hielten sich die Gäste zurück, denn keiner wollte als Säufer oder Gierschlund gelten, aber Kenshin war das eigentlich nicht wichtig. "Bist du sicher, dass ihm nichts passiert ist?" fragte eine grünhaarige, süße Person neben Kenshin die sich etwas unsicher und besorgt an seinem Arm festhielt. Die Blicke der beiden trafen sich. "Aber ja.." er legte die Hand auf ihre um sie zu beruhigen und die junge Frau biss sich leicht besorgt auf die Unterlippe. Sie wusste ja, dass Kenshin, ihr Freund und Itaru sich lange kannten, aber sie machte sich wirklich um alles und jeden Sorgen. Der Hobbygamer war seinem besten Freund überhaupt nicht böse, denn er wusste ja, dass es oftmals nicht an Itaru selbst lag, dass er zu spät kam. Es lag sicher an seiner Verlobten die sicher wieder nicht wusste, was sie anziehen soll oder wie sie sich schminken sollte.

      Man konnte sagen was man wollte, aber Kenshin mochte die junge Frau nicht wirklich. Sie passte nicht zu Itaru und dieser wusste natürlich dass Kenshin sie nicht besonders gern mochte und war umso dankbarer, dass er sie akzeptiert hatte und sein bester Freund so ein guter Schauspieler war das seine Geliebte es nicht merkte. Auch wenn er sie nicht leiden konnte würde er nie etwas tun, was seine Beziehung gefährden würde. Im Gegensatz zu Itaru's Flamme konnte Itaru, Mizuki schon leiden, denn wer konnte das nicht? Sie war einfach Zuckersüß. Es gab kaum einen Menschen der sie nicht leiden konnte. Doch wen hatte das Geburtstagskind heute eigentlich eingeladen?

      Nun da wäre einmal seine bessere Hälfe, Mizuki, die er seit der Oberschule gedatet und an seiner Seite hatte. Die beiden waren das absolute Traumpaar und überall bekannt weil sie sich gegenseitig soviel Liebe schenken konnten und dies auch noch so offen und ehrlich meinten. Sie wurden oft um ihre Liebe beneidet. Mittlerweile waren sie nun schon 10 Jahre ein Paar, lebten auch schon seit 2 Jahren zusammen in einer großen 5 Zimmer Wohnung und gerade war die junge Frau dabei ihren Bachelor in Sportwissenschaft zu machen. Kenshin selbst arbeitete Vollzeit als Mediendesigner und verdiente sich eine goldene Nase damit Logos und Slogan für Firmen zu entwickeln und zu erstellen. Oder auch damit deren Werbungskonzept auszuarbeiten. Mizuki hingegen ähnelte in einem Punkt seinem besten Freund, denn sie wollte Sport zu ihrem Leben machen und dies war auch ein Grund warum Itaru sie wahrscheinlich gut leiden konnte. Er konnte sich von ihr immer die neusten Tipps und Tricks holen. Später würde die junge Frau gerne mal mit ihrem Schwimmteam indem Kenshin aus Spaß mitmachte mal an den Nationalmeisterschaften teil nehmen wollen. Das wäre Mizuki's Traum.

      Natürlich durfte jetzt auch die große Schwester von Kenshin nicht fehlen, die gerade bei Mizuki und Kenshin ein Hausgast seit einer Woche war. Immer wenn ihr kleiner Bruder: ihr ein und alles Geburtstag feierte, reiste sie an. Denn Kenshin und seine Familie lebten immer noch in Japan. Doch Kira, seine große Schwester war wegen eines tollen Arbeitsangebotes auf die Insel Hokkaido ausgewandert und lebte nun in der Großstadt Kushiro-Shi. Dort hatte sie auch ihren Freund Itachi kennen gelernt und jetzt wollte die junge Frau natürlich überhaupt nicht mehr zurück. Deswegen machte sie mindestens zweimal in Jahr Urlaub in Japan. Zu dem Geburtstag ihres Bruders und dann noch zu Weihnachten, da Kira ein totaler Weihnachtsnarr war und ihre Familie gerne und viel Weihnachtsstress hatte und das ganze Haus schmückte. Ihr Freund Itachi war ein einfacher Florist der sich in der Großstadt Kushiro-Shi mit seinem Blumenladen beachtliches Geld verdiente. Er hatte sich mit Kira eine kleine Wohnung genommen und immer wieder bekam Kenshin von ihm zum Geburtstag ein süßes kleines Gesteck, dass mehr Wärme und Liebe in sich trug als er im ganzen Jahr bekommen konnte. "Ich hab dir dein Geschenk zuhause auf den Esstisch gestellt" kam von Itachi nun sachte schmunzelnd, der sich heute mal seinen leichten Kinnbart abrasiert hatte. Unglaublich wieviel Ruhe der junge Mann ausstrahlte während er nun mit seinem Daumen, über seine Schulter hinter sich auf die Tanzfläche deutete. "Da ist ja wirklich ganz schön was los.." sein Blick galt einigen Tanzwütigen die gerade zu einem Song von David Guetta ihre Hüften schwangen. "Oh ihr könnt aber ruhig schon tanzen gehen" kam nun von Kenshin zu seinen Gästen.

      "Das wäre unhöflich. Wir warten." ein dunkelblauhaariger Mann konnte diese kurzen und knappen Worte aus seinen schmalen Lippen pressen. Er tanzte nicht so gerne. Sein Name war Izaya Kosuma und er war ein sehr guter Arbeitskollege von dem Kenshin sehr beeindruckt gewesen war als er ihm mal behilflich war bei der Eingewöhnung in seiner neuen Firma. Er erinnerte sich gerne zurück an den Tag als Izaya sein Mentor wurde. Seine hohe Fingerfertigkeit und das schnelle Tippen hatte ihn komplett die Sprache verlieren lassen, noch dazu mochte Izaya ebenfalls Sport genauso wie Itaru und deswegen wollte er auch unbedingt dass sich die beiden kennen lernten. "Soll ich uns mal ein paar Drinks holen?" erklang nun eine helle und sonnige Stimme während der braunhaarige Wuschelkopf auf die Bar hinter sich deutete. Dieser Kerl war Jiraiya, der jüngere Bruder von Izaya und warum er hier war war ganz einfach zu beantworten. Er war durch einen Zufall an Kenshin rangekommen. Izaya hatte ihn gebeten mit ihm etwas mehr Sport zu machen, da er sonst immer so unausgelastet wäre und hatte ihn mit ins Schwimmteam geholt. Es gefiel Jiraiya so gut, dass er blieb. Irgendwann in der Pause unterhielten sich Kenshin und Izaya über Games. Oder besser gesagt versuchte Kenshin dem jungen Izaya irgendwie seine Leidenschaft schmackhaft zu machen und Jiraiya hörte zufällig mit und stieg dann ganz casual in das Gespräch ein. Er teilte ein und die selbe Leidenschaft mit dem Brillenträger. Sie trafen sich öfter mal zum Zocken und dann, irgendwann war eine tolle Zockerfreundschaft geboren. Das der braunhaarige, quirlige Kerl um einiges jünger war, war Kenshin in diesem Fall egal, denn er war ein wahrhaftig guter Gamer!

      "Das ist eine gute Idee!" kam nun von dem Geburtstagskind ehe er Jiraiya freundlich zunickte. "Okay dann sagt mir was ihr möchtet und ich hole es euch" die zwei Frauen sahen sich an. "Eistee Pfirsich.." kam wie aus einem Mund. Kurz musste Jiraiya darüber lächeln. - "Ich nehme ein Bier" kam von Itachi der leicht vorsichtig die Hand hob und Izaya sah seinen Bruder ernst an, wie er es immer tat. Das selbe.." - "uuund das Geburtstagskind?" fragte Jiraiya nun grinsend. "Hm.. ich nehme...glaub ich auch Bier.." der Jüngste im Bunde deutete auf die Männer. "Bier.. " und dann deutete der hübsche Junge auf die Frauen. "Eistee pfirsich - geht klar!" schon war er losgedüst zur Bar um die Getränkebestellung aufzugeben. Natürlich war den Andrang so groß, dass es etwas dauerte bis die Getränke ausgeschenkt wurden und er wirklich alle beisammen hatte. Als er so an der Bar stand konnte sich de junge Mann gerade mal so seinen Blick über den Raum schweifen lassen und der Blick wurde sanftmütig und er musste kurz schmunzeln. "So bitteschön!" kam von dem hübschen weißhaarigen Barkeeper. Der junge Mann blickte nun etwas auf das Tablett und atmete einmal tief hoch während er das Tablett mit den sechs Getränken vorsichtig anhob und langsam zum Geburtstagstisch in der großen Nische hinüber ging. Er stellte das Tablett ab und teilte die Getränke aus wobei sich von jedem bedankt wurde. Kurz nippte Jiraiya an seinem Energiedrink dass er sich bestellt hatte und wieder sah er sehnsüchtig auf die Tanzfläche.

      "Nun geh schon" kam von Kenshin. Der junge Bursche blinzelte verwundert und sah den bebrillten Mann an der ein sachtes, herzliches Lächeln auf den Lippen trug. "Izaya hatte mir schon mitgeteilt dass du es nicht lange in einer Gruppe aushältst und dass du lieber auf der Tanzfläche bist.. also geh schon.. ob jetzt einer mehr oder weniger auf den letzten wartet ist nicht weiterhin wichtig.." - "Aber.." dabei blickte mit einem Gefühl erwischt worden zu sein und leichter Verlegenheit im Gesicht auf das Getränk in seinen Händen. ".. es ist unhöflich.." Kenshin winkte ab. "I-wo.. ich habe euch das ja allen vorher schon vorgeschlagen. Ihr seid hier um mit mir meinen Geburtstag zu feiern und was wäre ich für ein Gastgeber, wenn ich euch hier festhalten würde? Hab Spaß" die Augen des jungen Wuschelkopfes begannen zu leuchten ehe er nur eifrig nickte und seinen Drink noch abstellen konnte während er schon in der zur Musik tanzenden Menschenmenge verschwand. Es war recht eng aber ein paar gute Moves würde er auch hier hinbekommen. Kenshin musste leicht lachen als er mitbekam wie sich Jiraiya wie ein Löwe auf seine Beute stürzte. Sein Bruder schüttelte nur leicht den Kopf. Die anderen gesellten sich alle zu Kenshin an den Tisch und schon begann eine lauschige Runde in der jeder mit jedem sprach und sich so besser kennen lernte. Nur Izaya's jüngerer Bruder war wohl auf dem Tanzflächen Bermudadreieck verschwunden.






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    • Aufgewühlt und nervös schielte Itaur immer wieder auf seine Armbanduhr, die er am linken Handgelenk trug. Er war viel zu spät dran. Wenn er eine Eigenschaft nicht leiden konnte war es Unpünktlichkeit besonders wenn es um einen wichtigen Anlass wie den Geburtstag seines besten Freundes ging. Eigentlich hatte der fünfundzwanzigjährige versprochen früh da zu sein, damit sie nochmal die Ruhe vor dem Sturm genießen und unter sich anstoßen konnten. Leider musste sich Itaru eingestehen, dass auf die Pläne, die er mit seiner Verlobten Minami machte, nicht wirklich verlass war. Vor dem Vorfall, der die Beziehung in die Brüche trieb, war alles ganz anders gewesen und sehnlichst wünscht er sich die glücklichen Tage zurück doch das war nun sein Alltag. Ständige Diskussionen, die in hitzige Streiterein ausateten weil beide viel zu gereizt waren, sich jedes Wort, jede Handlung gegenseitig übel nahmen. Beide hatten den Verlust ihres Kindes noch nicht ganz verarbeitet und jeder seinen eigenen Ansatz damit umzugehen.

      Während Itaru versuchte alles zu retten, sein Leben weiter zu genießen, einen Lichtblick am Ende des Tunnels zu sehen verlor sich Minami in der Dunkelheit, verließ kaum das Haus und war ständig am weinen. Zu oft hatte sie ihm vorgewurfen ihr Kind nicht geliebt zu haben, zu schnell stürze er sich auf die nächsten positiven Dinge im Leben. Er musste raus, sich ablenken, nicht ständig damit konfrontiert werden was hätte sein können. All die negativen Gedanken brachten ihn nicht weiter, brachte seinen Sohn nicht zurück. Hätte er sich nicht unter seine Freunde gezwungen, gezwungen weiter zu machen, hätte er sich selbst dabei verloren. Mittlerweile konnte er mit dem Thema viel besser umgehen nur die zerbrochene Beziehung schien sich nicht zu erholen. Die Feier wäre die erste Veranstaltung gewesen, an der die beiden seit der ganzen Sache als Paar teilgenommen hätten aber natürlich zog ihm das Schicksal mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Seine Verlobte weigerte sich, schloss sich weinend ins Schlafzimmer und befahl ihm zu gehen, sich endlich seinem neuen Leben ohne sie und ihr gemeinsames Kind zu widmen. Es brach ihm das Herz, er konnte ihr ihre Verzweiflung nicht vorwerfen doch jedes Mal zog sie ihn mit sich zurück in dieses dunkle Loch aus dem er sich so hartnäckig rausgekämpft hatte. Schon lange beschlich ihn der Wunsch die Beziehung zu beenden, sah er keinerlei Hoffnung mehr auf eine funktionierende Zukunft. Seinem besten Freund Kenshin konnte er zum Glück immer alles anvertrauen, so wusste er vermutlich warum sich der beste Freund verspätete. Trotzdem hatte er ein schlechtes Gewissen, ausgerechnet an seinem Geburtstag gerieten die beiden wieder in eine heftige Auseinandersetzung.

      "Nächste Haltestelle..." sprach eine weibliche Computerstimme, die aus den Lautsprechern der Bahn summte. Wäre er wie geplant mit Minami gefahren hätten sie das Auto genommen, sie trang seit ihrer Schwangerschaft keinen Alkohol mehr und hätte ihn fahren können doch er musste seine Pläne kurzfristig umdesponieren. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln brauchte Itaru um einiges länger, ganz abgesehen von der Verspätung, die er durch den Streit schon aufzuholen hatte. Als die Bahn zum stehen kam und sich die Türen öffneten, sprang der dunkelhaarige als erster raus und joggte das Gleis entlang. Er beeilte sich, wollte jedoch auch nicht komplett durchnässt ankommen. Mit schnellem Schritt lief er die letzten Meter zu einer der Lieblingsdiskotheken Kenshins, das Free. Obwohl Itaru nicht unbedingt ein Partylöwe war, fand er das Free doch ganz cool. Die Musik stimmte, spielte nicht nur Mainstream sondern bot eine wilde Mischung für jeden Geschmack. Auch die Barkeeper waren geschult und konnten schmackhafte alkoholische und non-alkoholische Getränke zaubern, sogar einige leckere Snacks konnte man sich bestellen. Alles in allem waren die Freunde noch nie enttäuscht von einem Besuch im Free.

      Als er endlich das Schild der Bar vom weiten erkannte, fuhr er einen Gang runter, verlangsamte seinen Schritt und atmete tief aus. Durch das ganze Gehetzte war er doch gut außeratem und dass obwohl er unglaublich sportlich war. Vor der Tür blieb er einen Moment stehen, hielt kurz inne und nahm einen letzten Atemzug der frischen Luft ehe er den Türsteher begrüßte und eintrat. Der Club war laut und voll, vergleichsweise angenehm leiser als andere Diskos trotzdem war die laute Musik das erste was er vernahm. Die Lichter flackerten wie wild zum Beat und die Tanzfläche schien in Flammen zu stehen, so wie darauf getanzt wurde. Noch bevor er einen Schritt in das Getümmel machen konnte blieb sein Blick auf der Tanzfläche hängen. Im Funkeln der Lichtershow tanzte ein etwas kürzerer Mann und nahm dabei den halben Raum in Anspruch. Es war nicht der außergewöhnliche Tanzstil des Wuschelkopfs sondern eher die unglaubliche Energie die er dabei ausstrahlte, die Itaru für einen flüchtigen Moment in seinen Bann zog. Mit einem breiten Grinsen ging der Bursche zur Musik ab, machte nicht den Anschein auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken was andere von ihm hielten und genau dieser Anblick zauberte Itaru das erste Mal seit seinem Steit ein dickes Lächeln aufs Gesicht. Seine Ausstrahlung steckte Itaru direkt an und ließ ihn freudig schmunzeln ehe er den Kopfschüttelte um sich aus der Trance zu befreien.

      Einmal um die Ecke in die offene Niesche des VIP-Bereichs, die man mieten konnte, war Itaru deutlich verspätet endlich angekommen. "Heeey!" grüßte er mit gehobener Hand in die Runde ehe er seinem besten Freund die Hand zum abklatschen reichte, den größeren an sich heran zog um ihm eine Umarmung zu schenken. "Alles gute mein Bester!" flüsterte er ihm dabei ins Ohr. "Entschuldigt vielmals die Verspätung..." fing er in die Runde an, suchte nach den passenden Worten um den Satz zu beenden, verzog aber nur die Mundwinkel zu einem unzufriedenen Ausdruck und schüttelte den Kopf um Kenshin mitzuteilen, dass er es nicht geschafft hatte seine Diferenzen mit Minami für einen Abend auszuräumen. "Was hab ich verpasst?" fragte er als er sich auf einen freien Platz auf der Sitzbank senkte und das Glas vor sich in die Hände nahm. Es war ein kleines Kristallglas gefüllt mit Energydrink, was er sonst auch immer trank um wach zu bleiben. Da jeder am Tisch sein Glas vor sich stehen hatte ging er davon aus, dass sein bester Freund ihm bereits sein Getränk bestellt hatte. Durstig spülte er die Flüssigkeit seine Kehle herunter ehe er das Glas wieder absetzte und sich bedankte. Als er dabei die Blicke der anderen bemerkte schaute er fragend in die Runde. "Was? Hab ich was falsch gemacht?" fragte er unsicher lächelnd und schaute von einer Person zur anderen.

      Bevor eine Antwort kam, realisierte er, dass ihm ein Gesicht in der Gruppe fremd war. "Oh wie unhöflich von mir! Itaru, freut mich." sprach er selbstbewusst und streckte Izaya dabei seine Hand entgegen. Erklärte sich damit die Blicke der anderen.
      A heart's a heavy burden.

    • Kenshin war sehr erfreut als sein Bester eintraf. Noch erfreuter war er innerlich dass Minami heute nicht dabei war. "Danke und keine Sorge" folgten beim Geburtstsgskind in einem Satz. Mizuki wank Itaru leicht erleichtert lächelnd zu. Sie hatte sich wohl schon wieder Sorgen gemacht? "Da bist du ja" kam von Kira grinsend und Itachi nickte ihm nur zu. Alle setzte sich und gerade wollte Kenshin anfangen Itaru aufzuklären über dass was er verpasst hatte da exte sein bester Freund schon Jiraiyas Drink. Etwas verwundert und perplex blinzelte Kenshin und die anderen sahen etwas dümmlich aus der Wäsche. "Ähm naja mein guter.." Kenshin strich sich leicht unbeholfen über den Nacken. Doch dann wandte sich der junge Mann schon dem Fremden zu der als einziger immer die selbe Gesichtsregung behielt. Ihm war es auch nicht peinlich dass er den Drink seines kleinen Bruders trank wo dieser schon mal runter getrunken hatte. "Izaya Kosuma" er nahm sie Hand von Itaru während sein Blick durch die leicht beschämt Menge ging. "Ich kläre dich auf.." gab er kühl von sich während er sein Bier schwenkte. "Du hast gerade.." Dabei trafen sich ihre Blicke. "...ein bereits angebrochenes Getränk meines Bruders geext" die anderen fingen nun zu lachen an. "Ach Gott das kann doch mal passieren" ergriff Mizuki für ihn Partei. "Woher hätte er das denn wissen sollen?" Kenshin nickte. "Macht euch nichts draus passiert oft sowas.." alle nickten. "Sollen wir dann mal die Tanzflächen rocken?" Fragte Kira und zeigte auf die Tanzfläche. "Hab ja keine Wahl oder?" Seufzte Itachi "nein" sie zog ihren Partner sofort auf die Fläche. Kenshin sah zu Itaru während er sich auch erhob. "Komm Schatz lass uns auch tanzen" mizuki nickte leicht verlegen. Kurz wandte er sich auch zu itaru runter. "Keine Sorge spätestens wenn alle betrunken sind haben sie es wieder vergessen" ermutigte er ihn. "Kommt ihr auch?" Fragte Kenshin der seiner Freundin folgte und Izaya schüttelte leicht den Kopf.

      Gerade als die Pärchen sich auf die Tanzfläche schwangen kam der kleine Wuschelkopf aus der Menge und steuerte direkt auf dei Vip Nische zu in der Itaru und Izaya saßen. Er war völlig aus der puste. "Das war super" teilte er sich mit während seine Hände in seinen Hüften lagen. "Du bist durchgeschwitzt" stellte sein Bruder fest. "Ja das bin ich" Dabei lachte er leicht verlegen. Das passierte ihm immer. Er vergaß immer zu trinken und dann passierte das. Gerade als er zu seinem Glas greifen wollte blinzelte er verwundert. "Hey.." kam von ihm ehe sich die Blicke von Itaru und Jiraiya trafen. "Na? Hats wenigstens geschmeckt?" Fragte er nun mit einem schelmischen Grinsen ehe er zur Bar drehte. Kurz seufzte er ehe er dann zu dem Neuankömmling blickte. "Den nächsten Teilen wir uns!" Dabei ging er nun zur Bar. Izaya sah seinem Bruder hinterher während sein Blick wieder zu Itaru ging.

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    • "Oh wie dumm von mir, das tut mir leid!" entschuldigte er sich in der Runde für das versehntlich geleerte Glas und rieb sich verlegen den Hinterkopf. Mit einem Mal standen die Paare auf und steuerten auf die Tanzfläche zu. Itaru blieb zurück, neben ihm der blauhaarige Izaya. Der Mann mit der düsteren Miene, machte dem fünfundzwanzigjährigen ein wenig Angst und gerade als er das Gespräch mit ihm eröffnen wollte um die angespannte Stimmung zu lockern, stolzierte auch schon ein junger Bursche herbei. Schweiß getränkt und leicht außer Atem kam der braunhaarige Wuschelkopf zu ihnen in die Nische. Es war der selbe junge Mann, dem Itaru beim hereinkommen aufgefallen war. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen unterhielt sich der Kerl mit Izaya. Die beiden schienen sich also zu kennen. Nachdem er zwischen den beiden Männern hin und her blickte trafen sich die ihre. In die rot-braunen Augen seines Gegenübers blickend lief ihm die Wärme ins Gesicht und seine Wangen zierten ein leichtes Rosa. Zu seinem Glück war es recht dunkel im Lokal, wodurch er hoffen konnte, dass dies keinem auffiel. Warum war er plötzlich so schüchtern? Er hatte nie ein Problem unter Menschen zu sein geschweige denn jemand neues kennenzulernen.

      Als der kleinere dann auch noch vergeblich nach seinem Getränk suchte wurde ihm einiges klar. "Ach das ist dein Bruder!" sprach er während er den Blick auflöste um sich kurz Izaya zu widmen. "Ja tut mir total leid. Ich trinke sonst auch immer Energydrinks und dachte Kenshin hätte mir bereits ein Getränk bestellt. Der nächste geht auf mich!" verkündete er dem jüngeren während dieser sich abwandte und zur Bar steuerte. Sein anspielender Kommentar sorgte nur dafür, dass Itaru erneut verlegen daher schaute und unsicher kicherte.
      In der Menge verschwindent machte sich der kleine zur Bar und Itaru erwiderte den Blick Izayas. "Das..war ein Scherz oder?" fragte er diesen weil er selbst nicht einschätzen konnte ob er die Aussage ernst gemeint hatte.

      Recht fix kamen die Paare zurück und setzen sich zu den beiden verbliebenen. "Na Tanzfläche zu voll?" fragte er in die Runde und erhielt mit einem Nicken antwort von seinem besten Freund. Seufzend ließen sie sich auf die gepolsterte Bank fallen und bestellten bei dem Kellner neue Getränke. //Komisch, er hätte doch auch einfach etwas bestellen können statt zur Bar zu laufen// dachte sich Itaru während er in die Richtung blickte, in der der Wuschelkopf verschwunden war. Die weibliche Stimme einer der Anwesenden riss den jungen Mann aus seinen Gedanken und brachte ihn wieder in den VIP-Bereich. Es war Kira, die aufgeweckt vorschlug ein Spiel zu spielen. Die Menge einigte sich auf Wahrheit oder Pflicht, in dem natürlich auch der Alkohol fließen sollte. Mit neuem Sprit versorgt sammelten sie sich am Tisch auch Jirayia war endlich erfolgreich zurückgekehrt.

      In die Mitte des Tisches legten sie eine leere Bierflasche, diese sollte bestimmen wer an der Reihe war. Itaru griff, nachdem er darum gebeten wurde, als erster nach der Flasche und gab ihr mit einer Bewegung aus dem Handgelenk einen leichten Stups. Das Glas drehte sich auf der Holzplatte und blieb schließlich auf seinem besten Freund Kenshin, der Pflicht wählte stehen. "Mensch was für ein Zufall." lachte er ihm entgegen ehe er seinen Hand ans Kinn legte und ein laut denkendes Geräusch von sich gab. "Hmmm was nehme ich denn da?" grinste er und tat natürlich nur so als würde er angestrengt seine Wahl in betracht ziehen. "Wie wärs wenn du deiner Frau einen schönen Lapdance gibst?" fragte er ohne eine Antwort erhalten zu wollen. Natürlich hatte dieser die Wahl entweder zu tun was ihm vorgeschlagen wurde oder sein Glas komplett zu leeren. Itaru wusste, dass Kenshin sich bei ihm rechen würde, wenn die Flasche auf ihn fallen sollte aber die Wahrscheinlichkeit war schließlich gering, dass ausgerechnet er danach entscheiden durfte was Itaru tun musste. Grinsend wartete er auf die Entscheidung seines Freundes und verschränkte die Arme vor seinem Körper.
      A heart's a heavy burden.

    • "So ich dreh mal" sprach er noch leicht erheitert. Die Flasche drehte sich und wieder. Alle Blicke lagen gespannt auf der Flasche während sie immer langsamer wurde und bei Kira stehen blieb. Kenshin musste nun leicht grinsen. "Ach so ein Zufall" Kira legte ihre Hände nun auf ihre Wangen. "Oh neeein! " machte sie gespielt und sah zu ihrem Bruder. "ich nehme auch Pflicht" - "Gut dann ruf die 5 Person in deinem Handy an und sag ihr dass du sie liebst.." - "Äh.. okay" kam nun von Kira während sie nun die 5 Person anrief und diese einwählte. Sie hielt sich dazu ein Ohr zu um vernehmen zu können wann jemand am anderen Ende abhob. Plötzlich hob jemand ab und Kira machte auf Lautsprecher und man hörte eine ältere Frau. "Hallo?" Itachi musste su heftig lachen dass er mit den Stuhl nach hinten wegkippte und liegen blieb. Kira leerte ihren Schnaps auf Ex und sprach nun ins Telefon. "Hallo, ich bins ich wollte dir nur sagen dass ich dich liebe" die Menge musste sich das Lachen wirklich verkneifen. "Kira liebes bist du betrunken?" fragte die Frau. "Äh.. nein noch nicht aber nach dieser Aktion schon.." die Stimme am Telefon lachte. "Dann bis in einer Woche" - "Ja tschüss liebes" es wurde aufgelegt. Kenshin sah verwundert zu Kira hoch die leicht verlegen das Handy wegsteckte. "Wer war das?" - Plötzlich richtete sich Itachi nun endlich von seinem Lachkrampf auf ehe er unter seinem schallenden Gelächter hervorbrachte. "Meine Mutter" dann begannen plötzlich alle herzlichst zu lachen. Jiraiya musste sich die Tränen wegwischen und sich den Bauch halten. Nur Izaya saß immer noch da und rieb sich etwas genervt die Schläfe.



      Kira musste selbst etwas lachen und drehte nun die Flasche. Wieder alle Blicke gebannt auf ihr liegend wurde sie langsamer und hielt schließlich an und das Opfer war. "Jiraiya..." kam fies grinsend von Kira. "Wahrheit oder Pflicht mein lieber?" als dieser schließlich Pflicht wählte dachte Kira kurz scharf nach ehe sie ihm nebenher einschenkte und ihm sein gefülltes Schnapsglas wieder reichte. Dieser rümpfte leicht die Nase während er das Glas weg exte. "Mach die für dich attraktivste Person hier in der Gruppe an.." sie grinste fies. Jiraiya blinzelte etwas verwundert. "Ähm.. okay.." der junge Mann erhob sich plötzlich von seinem Stuhl während die anderen ihm gebannt im Blick behielten. Zuerst dachte man er würde zu Kenshin gehen doch dann hielt er bei seinem verspäteten Freund Itaru an und beugte sich leicht zu ihm vor während er seine Arme um seinen Hals legte. Mizuki lief hochrot an und musste die Hände vor die Augen legen und selbst Izaya guckte dämlich aus der Wäsche als Jiraiya Itaru sanft über die Wange strich. "Hey.." erklang ein sanftmütiges Raunen von ihm so dass es Mizuki selbst einen Schauer über den Rücken laufen ließ obwohl sie nichts sehen konnte. Jiraiya's Augenlider senken sich so dass er ihn ansehen konnte aber sein Blick durchaus verwegen wirkte. Kira musste sich das Lachen verkneifen und die beiden Männer am Tisch waren kurz davor wieder loszubrüllen. Dabei löste er nun sein Arm der vorher noch um Itarus Hals lag um mit dieser freien Hand sein Kinn leicht anzuheben damit er seinem Blick nicht mehr ausweichen konnte "Ich find dich..." kam leise und kaum hörbar über seine rosigen Lippen. "...heiß" Dabei betonte er den Buchstaben H so hart dass er dabei mehr Atem ausließ als normal und die heiße Luft die von Jiraiya ausging nun die Lippen von Itaru traf. Irgendwie schien er extrem nah zu sein. So nahe dass er ihn auch hätte küssen können! Nach diesem prickelnden Szenario erhob sich der junge Mann nun sanft schmunzelnd und erst jetzt löste sich sein Blick von dem schwarzhaarigen Schönling und er nahm wieder Platz. Kira selbst schien auch etwas heiß geworden zu sein ehe sie sich kurz räusperte. "Haha, na Holle die Waldfee" kam von ihr nun lachend ehe nun Jiraiya die Flasche drehte und diese danach auf Itachi zeigte. Jiraiya wünschte sich von ihm dass er dem seinem Bruder einen Heiratsantrag machte der nun doch etwas peinlich berührt die Hand ins Gesicht legte. Dabei war wieder das Eis gebrochen. Kenshin selbst merkte jedoch dass etwas mit seinem Freund nicht stimmte. "Alles klar bei dir?" Fragte dieser nun besorgt und leise flüsterte nach.

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    • Gespannt schaute Itaru auf die sich drehende Flasche während diese immer langsamer wurde ehe sie komplett zum stehen kam. Es traf den hübschen jüngling in der Runde und Kira hatte sich relativ schnell für seine Aufgabe entschieden. Als er hörte, was seine Pflicht war grinste er mit zusammengezogenen Augenbrauen, schaute fragend daher während sein Blick zwischen den beiden hin und her wanderte. Jirayia erhob sich und steuerte auf in seine Richtung. //Na wirds Kenshin?// dachte er sich und verfolgte ihn mit seinem Blick. Völlig verblüfft stellte er fest, dass der braunhaarige jedoch genau vor ihm stehen blieb, statt sich seinem Sitznachbar zuzuwenden. Verwirrt schaute er zu ihm hinauf, in diese Honig braunen Augen die anscheinend keine Anstalten machten von ihm abzulassen.

      Bevor er es kommen sah lagen auch schon die Arme des jungen um seinen Hals und plötzlich verschnellerte sich der Herzschlag des schwarzhaarigen. //Was...// sogar in seinen Gedanken stotterte er nur und konnte keinen klaren fassen. Die Finger von Jirayia wanderten über die markanten Kanten seines frisch rasierten Gesichts. Itaru verspürte eine unglaubliche Anspannung und hielt den Atem an während die Fingerspitzen des Jungen über seine Haut wanderten. Er kam ihm so nah, dass er schon fast glaubte er würde zu einem Kuss ansetzen. Spürte seinen heißen Atem auf seiner Haut, seinen Lippen während er die Worte vor sich hin hauchte. Der süße Geruch des Energydrinks gepaart mit einem Spritzer einer Alkoholnote stieg ihm in die Nase und roch genau wie das schmackhafte Getränk, dass er den ganzen Abend lang trank. Die Blicke der beiden ruhten nur aufeinander, die Kulisse um sie herum blendete Itaru komplett aus weil er in seinem Bann gefangen war. Wieder spürte er wie die Hitze in sein Gesicht lief, seine Wangen erneut in Rosa zierte. Gerade als Jirayia ihm noch ein Ticken näher kam schluckte der fünfundzwanzigjährige schwer, versuchte damit seine plötzlich trockene Kehle zu befeuchten. Er fühlte sich als hätte er eine Ewigkeit in der Wüste verbracht, drustig suchend nach Wasser während der junge Mann die Oase zu sein schien.

      Mit einem Mal entfernte sich der Wuschelkopf wieder, ging zu seinem Platzt zurück und ließ Itaru sprachlos zurück. Endlich zwang er seinen Körper wieder dazu zu Atmen und nahm einen tiefen Atemzug ehe er ausatmete. All die Anspannung die sich so schnell in ihm sammelte, pustete er davon während seine Augen immer noch die von Jirayia fixierten. Plötzlich riss ihn sein Freund aus seinem Gedankenchaos. "Hmm?" war das erste was er geistesabwesend von sich gab. "Du..hast das gesehen oder? Der..der hat das ernst gemeint!" Er wandte sich flüsternd zum Geburtstagskind. Zu seinem Glück ging das Spiel weiter und somit lag die Aufmerksamkeit nicht auf dem jungen Mann und der eben entstandenen Situation. Ohne darauf zu achten wo diese stehen blieb wandte er sich zu Kenshin und wartete verwirrt auf eine Antwort. Die Röte war ihm noch immer anzusehen.

      "Izaya" sprach es aus dem Schwager des Geburtstagskindes als der Flaschenhals auf den blauhaarigen zeigte. Seine Miene ungerührt von dem Fakt dass er an der Reihe war schaute er den Mann an. "Pflicht." gab er schlichtweg von sich und wartete auf seine Aufgabe. Kira die aufgeregt in das Ohr ihres Partners flüsterte lächelte breit worauf hin ihr Mann die Worte aussprach. "Klär dir die Nummer des Barkeepers!" obwohl Itachi die Pflicht aussprach war es Kira, die Izaya zuwinkerte ehe dieser sich erhob um Taten folgen zu lassen.

      Nachdem er zurückkehrte und der Flasche einen Stups gab war nun Mizuki an der Reihe. "Oh!" stieß es nur überrascht aus ihr heraus. "Ich nehme Wahrheit." lächelte sie unsicher und winkte mit ihrer zarten Hand vor ihrem Gesicht. "Hast du schon mal etwas geklaut?" fragte die tiefe und kühle Stimme Izayas woraufhin die Freundin von Kenshin rot anlief. "Nein! Sowas würde ich nie tun!" gab sie ganz panisch von sich. Alle fingen an zu Lachen weil sie sich so schreklich süß schämte diese Frage beantworten zu müssen. Auch sie drehte wieder an der Flasche. "Ich schon wieder." sprach Kenshins Schwester freudig als der Flaschenhals auf sie zeigte. "Vergiss nicht mit wem du nach Hause gehst!" zwinkerte sie ihrem Partner zu und kicherte dabei frech. Itachi stieg mit ins gelächter ein ehe er auch ihr die Frage stellte "Wahrheit oder Pflicht?". "Na da ich eben schon Pflicht hatte.." antwortete sie und unterbrach ihren Satz um an ihrem Snapsglas zu nippen. "Müsste doch jetzt mal eine Wahrheit kommen." liebevoll lächelnd sah sie zu ihrem Mann herüber. "Hast du schonmal das Haus verlassen ohne Unterwäsche zu tragen?" fragte er und die Antworte folgte schnell und eindeutig. "Ja!" Gelächter brach erneut aus.

      Wieder begann das leere Bier sich auf dem Tisch zu drehen. Immer langsamer und langsamer bis sie schließlich zum stehen kam. "Itaru!" schrie Kira schon ganz freudig weil auch ihr nicht entgangen war, wie unbehaglich der dunkelhaarige die vorherige Situation fand. Wie er sich unsicher und verlegen an ihren Bruder wandte. Fies grinsend kniff sie ihre Augen zu kleinen Schlitzen zusammen und nahm nun die Rache für ihren Familienangehörigen. "Du hast die Ehre Jirayia einen Knutschfleck verpassen zu dürfen!" ihr schmunzeln verwandelte sich zu einem Grinsen, dass sich über beide Ohren zog. Sofort wanderte Itarus Aufmerksamkeit zu seinem besten Freund als hätte er ihm irgendwie aus der Situation helfen können. Mit einem großen Schluck leerte er das vor ihm stehende Schnapsglas. Am liebsten hätter er noch ein weiteres geext, vielleicht auch zwei. Tief ausatmend erhob er sich von seinem Platz, wanderte zu dem jungen Kerl rüber und setzte sich neben diesen.

      "Ich hab noch nicht genug Alkohol intus für dieses Spiel." flüsterte er dem braunhaarigen ins Ohr. Er schloss die Augen, nahm noch einen weiteren tiefen Atemzug ehe er sie wieder öffnete und seinem Gegenüber tief in die Augen schaute. Mit zitternder Hand legte er sanft seinen Zeigefinger an das Kinn von Jirayia. Noch immer blickte er tief in seine Seele und schob langsam seinen Kopf von sich um an seinen Hals zu kommen. //Mach einfach Itaru..je länger du zögerst desto komischer wird es.// sprach er sich selbst Mut zu. Die Augen schließend näherte er sich dem freigelegten Körperteil. Der liebliche Geruch seines Parfums schmiegte sich um seine Nase. Der leckere Duft ließ ihm ein wenig schwindlig werden doch vielleicht war es auch nur der Alkohol, der ihm einen Trick spielte. Sanft legte er seine Lippen auf die Haut des jüngeren. Der salzige Geschmack seines klebrigen Schweißes ruhte noch immer auf dem Tanzbär. Sich nochmal lösend, leckte er über seine Lippen und biss sich anschließend leicht auf die Unterlippe. Alles was er hörte war das laute Hämmern seines Herzens in seiner Brust. Einen flüchtigen Kuss drückte er auf Jirayias Halsschlagader ehe er sich schließlich festsaugte um ihm den Knutschfleck zu verpassen. Als er von dem jüngeren abließ blieb an der Stelle ein dunkel roter Bluterguss und mit einem rosa Schleier auf den Wangen schaute er ihn an. Wusste nicht ob er bleiben oder möglichst schnell flüchten sollte. Schließlich löste er den Blickkontakt, räusperte und erhob sich. "Dreht ihr mal für mich, wenn jetzt jede Runde so läuft brauche ich einen weiteren Drink." sprach er lachend in die Runde und versuchte sich nichts anmerken zu lassen. Mit schnellem Schritt stiefelte er nicht zur Bar sondern auf das Herrenklo. Glücklicherweise war er dort alleine.

      "Was zur Hölle!" grummelte er während er sich mit ausgestreckten Armen über dem Waschbecken stützte. Den Wasserhahn aufdrehend, spritzte er sich kaltes Wasser ins Gesicht, versuchte dabei seine gerötete Haut vor der Hitze zu retten. "Shiiiiit..." fluchte er immer noch halb flüsternd. Mit beiden Händen rieb er sich das Gesicht und zog seine Haut hinunter. "Du bist besoffen, geh nach Hause! Komm zu dir!" sagte er nun lauter zu seinem Spiegelbild und klatschte sich dabei auf die Wangen.
      A heart's a heavy burden.

    • Nachdem Jiraiya seine Pflicht eingelöst hatte grinste Kenshin nur während er sich auf dem Tisch abstützte und da wandte sich auch schon sein Bester zu ihm mit einer Sorge die Kenshin nicht verstehen konnte. Er lachte kurz darauf. "Naja es war schon sehr überzeugend" musste Kenshin gestehen. Doch lange blieb keine Zeit nach zu denken denn das Spiel ging weiter. "Selbst wenn es echt war.. du hast doch Minami und stehst voll auf sie also mach dir wegen so einem spielchen keine Sorge.. " flüsterte er seinem nervösen Freund zu. "Du bist eben ein Hecht" das war wohl eher auf sein Aussehen bezogen worden denn nach Fisch roch Itaru überhaupt nicht. Jiraiya's Nase hatte den angenehmen Körpergeruch von ihm auch kurz gerochen und auch sein Aftershave für nach der Rasur und er roch wirklich außergewöhnlich gut. Kein Wunder dass er ihm optisch so verfallen war. Vielleicht würde er irgendwann heute Abend dem jungen Mann noch mal etwas näher kommen können. Ja, vielleicht war dies möglich. Bis dahin konnte er nur das tun, was er immer tat. Sein Leben genießen und leben. Das Spiel ging immer weiter und weiter und schließlich war Itaru an der Reihe, der junge Mann den Jiraiya so Heiß fand laut seiner Aussage. Grinsend saß der braunhaarige neben seinem Bruder und hörte Kenshins Schwester ehe sein Lächeln etwas verzweifelt wurde. Es verschwand während sich der Kopf automatisch nun nach rechts drehte und Izaya aufstand um Itaru Platz zu machen.

      Alles passierte ab diesem Moment für den Schüler in Zeitlupe, denn er konnte sein eigenes kleines Herz hören wie es immer schneller schlug und das Blut, dass normalerweise etwas ruhiger durch seine Adern floss jetzt plötzlich schneller transportiert wurde. Unsicher und etwas fragend wurde der Blick während sich kaum merklich die Lippen des jungen Mannes leicht öffneten, da er Angst hatte er würde am Erstickungstod sterben, wenn er nicht durch diese kleine Öffnung zu etwas Luft kommen würde. Er hörte die flüsternden Worte von dem Mann der sich Itaru nannte und der das wirklich durchziehen wollte. Wieder trafen sich die beiden Tore zur Seelen und wichen nicht von einander. Als würden sie kurzzeitig tief in die anderen eintauchen wollen und schon konnte er seinen Finger auf seinem Kinn spüren. Sein Atem wurde kaum merklich schneller und sein Körper schien zu einer Marmorstatue zu werden. Bis auf sein Kopf der leicht zur Seite geneigt wurde um besser an den Hals zu kommen. Mit leicht rosigen Wangen erklangen kurz mal kleine Worte aus seinem Mund. "Ah.. warte.." Denn er hatte zuvor ja auf der Tanzfläche gewütet wie ein Orkan und roch sicher nicht wie eine bunte Blumenwiese oder schmeckte jetzt so lecker wie ein Stück Lasagne. Sein Körpergeruch war jedoch durch den minimalen Schweißanteil etwas markanter geworden und somit konnte man diesen nun auch schmecken. Hätte er gewusst, dass man heute dieses vermaledeite Spiel gespielt werden würde in der Adult Version hätte er sich sicher nicht so gehen lassen! Doch seine kaum hörbare Aussage war wirklich nur für Itaru wenn überhaupt für jemanden hörbar und da war es schon zu spät.

      Das diese Situation auch Jiraiya unangenehm war konnte er nicht verstecken und sie anderen waren eigentlich nebenher gar nicht so stark auf die beiden fixiert wie man dachte, denn sie alberten herum und hin und wieder wurde auch mal auf die beiden gesehen ob Itaru das wirklich durchzog oder ob er doch einen Rückzieher machen würde. Izaya war so ziemlich der einzige der immer wieder hinblickte und dann aber von Kira zwischendurch gefragt wurde. "Achja, könntest du deine Aufgabe erfüllen?" der junge Mann zog einen Zettel aus seiner Tasche mit einer Telefonnummer und schrieb dem jungen Barkeeper über Whatsapp. Dieser zog wirklich sein Handy und grinste kurz in seine Richtung. "Wahnsinn.. wie hast du das gemacht?" fragte Kenshin. "Er mag Männer.." dabei musste Kenshin nur grinsen und auch Kira kurz. Das gerade während diesesn Spektakels kaum einer auf die beiden achtete war Jiraiya nur Recht, denn so konnte er doch versuchen sich zu beruhigen und der Druck war nicht so groß.

      Der kleine, zärtliche Kuss der weichen Lippen des älteren ließ Jiraiya kurz schwer ausatmen. Doch nur der, der nah genug an ihm dran war bekam es wirklich mit. Als sich Itaru an ihm festsaugte zuckte der junge Mann leicht schmerzverzerrt zusammen, denn ein Knutschfleck war jetzt nicht so ein Ding dass er gerne mochte, jedoch ließ er es über sich ergehen. Die Augen beinahe fast kurz zusammengekniffen blickte er in Itaru's Richtung oder da wo er seinen Körper sehen konnte um einen Kontakt mit ihm aufzubauen. Da löste sich der junge Mann auch mit leicht rosigen Wangen und kurz erwiderte Jiraiya den Blick ehe er ihn nur beruhigend versuchte anzulächeln. Auch wenn er etwas benommen vom Alkoholkonsum war so war es eines seiner schönsten Lächeln die er je hervorgezaubert hatte. Als Itaru dann so schnell verschwand blickte ihm Jiraiya nur kurz hinterher und sah dann in die Runde. Er fasste sie an die leicht schmerzende Stelle und sah zu den anderen. "Das war aber echt nicht ohne.." gestand er ehe die anderen nun auch zu Lachen begannen. Izaya's Blick folgte Itaru ehe er sich wieder neben seinen Bruder gesellte.

      Das Spiel ging noch einige Zeit so weiter bis sich alle wieder erhoben um tanzen zu gehen. Izaya wurde von Kira mit auf die Tanzfläche gezogen. Er wirkte nicht gerade begeistert, aber wann war er das schon mal? Jiraiya selbst musste man nicht auffordern, denn er so oder so sofort als Erster im Getümmel. Immer wieder faszinierte er nicht nur die Leute die mit ihm hier waren sondern er wurde auch von anderen Mädchen angesehen und es wurde getuschelt und von anderen Kerlen wurde er gemustert. Meistens hatte der junge Oberschüler die Augen geschlossen wenn er tanzte, weil er meistens ja alleine tanzte und sich so besser in die Musik reinfühlen konnte. Noch einmal verließ er die Gruppe um sich einen Energiedrink zu holen und plötzlich traten zwei hübsche Mädchen an den Wuschelkopf ran der sich an den Bar gelehnt hatte und sich nun leicht aufrichtete. Eine der beiden lehnte sich nun leicht zu ihm vor ehe sie ihm etwas ins Ohr flüsterte. Man konnte nur von der Ferne beobachten, dass der junge Mann sein Getränk weg exte und von beiden Mädchen an jeweils einer Hand genommen wurde und dann in eine große Gruppe von ein paar feiernden Ladies gebracht wurde um mitten unter ihnen zu tanzen. Er empfand das alles nur als Spaß und das war es auch aber sie wollten einfach einen hübschen Jungen in ihrer nähe haben. Kira wurde als erstes auf das Rudel von Jiraiya aufmerksam. "Jetzt seht euch diesen Stecher an! Zuerst Itaru und jetzt das!" dabei mussten alle lachen nur Mizuki lächelte verlegen. Kenshin wandte sich an Itaru. "Ich wusste gar nicht, dass der kleine so ein Weibermagnet ist.."

      Irgendwann fand natürlich alles ein Ende und der junge Mann verabschiedete sich von der Mädchengruppe die ihn eigentlich gar nicht gehen lassen wollte. Doch Jiraiya zog sich nun etwas müde in den V I P Bereich zurück den Kenshin für heute für die kleine Gruppe gemietet hatte. Es war ein kleiner Raum hinten bei der Bar, der für alles gemietet werden konnte. Er wollte sich etwas erholen von diesen ganzen Eindrücke und dabei konnte er keine laute Musik gebrauchen. Leise Musik kam aus einer Musikanlage hier im Raum und es war eher Chillstepmusik. Der junge Mann schloss nun kurz die Augen als er sich auf das Sofa fallen ließ das im Raum stand. Doch nach ungefähr zehn Minuten spürte er eine andere Präsenz hier im Raum. Er war nicht mehr alleine und so legte er seinen Kopf in den Nacken und erblickte Itaru. Schon wurde er aufmerksamer. "Hallo auch" schallmaite es ihm fröhlich aber auch etwas müde entgegen.
    • Nachdem sich Itaru etwas beruhigt hatte und das kühle Nass mit Papiertüchern von sich tupfte, ging er wieder raus in die Menge um seine Freunde auf der Tanzfläche zu entdecken. Kurz grübelnd schaute er rüber zu ihrem Tisch, der nun Menschen leer war. Seufzend stolperte auf diesen zu nur um sich noch ein Snapsglas einzufüllen und dieses mit einem Zug zu leeren. Der pure Alkohol brannte in seiner Kehle und mit geschlossenen Augen verzog er das Gesicht. Eigentlich mochte er den Geschmack und Konsum von Spirituosen nicht sonderlich aber seitdem seine Beziehung in die Brüche ging schloss er sich häufiger seinen Freunden beim Trinken an, betäubte damit den restlichen Schmerz den er noch irgendwo tief vergraben verspürte.

      Seine Freunde beobachtend machte auch er sich auf den Weg zur Tanzfläche und gesellte sich an die Seite von Kenshin. Diesen lächelte er an und begann auch seinen Körper zum Takt der Musik zu bewegen. Er war alles andere als ein schlechter Tänzer doch sein Alkoholpegel sorgte hier und da mal dafür, dass seine Bewegungen nicht mehr all zu geschmeidig wirgten. Jirayia hingegen war nichts anzumerken, er tanzte genau so fröhlich und unbesorgt wie er es auch schon tat als Itaru ihn zum ersten Mal sah. Wie auch zuvor zog er nicht nur den schwarzhaarigen, sondern auch alle anderen in seinen Bann. Diese Energie, die er Ausstrahlte war einfach ansteckend. Schnell zog er nicht nur die Freundesgruppe in seinen Zauber, sondern lachte sich auch einige Mädels an. Selbst den Geschwistern Kira und Kenshin war dies sofort aufgefallen. "Hmm" grummelte es aus Iratu nur als Antwort hervor bei dem Anblick. Augenverdrehend wandte er sich ab und gab sich nicht die Blöße, die fast schon sabbernden Frauen dabei zu beobachten wie sie sich um den jungen Mann sammelten. Er versuchte sich abzulenken, indem er sich einfach wieder auf den Beat der Musik konzentrierte und mit geschlossenen Augen am grooven war. Leider hörte er die Geschwister noch immer kichern und tuscheln über den jüngsten in der Runde. Genervt atmete er aus, schaute auch noch einmal in die Richtung des Wuschelkopfes nur um Kopfschüttelnd von Dannen zu ziehen. Er steuerte auf die Bar zu, zwengte sich dabei durch die Menschenmassen, die sich um diese sammelte und orderte einen weiteren Shot. Diesen erhalten, spülte er ihn mit einem Schluck hinunter und verzog wieder das Gesicht. Sein Blick wanderte erst zu seinem besten Freund und dann doch wieder zu dem braunhaarigen, der in der Mitte einer Traube voll Frauen abdancte. Mit einem Handzeichen gestikulierte er dem Barkeeper ihm nachzuschenken ehe er das Schnapsglas wieder leerte. //Was ist nur los mit mir?// fragte er sich während er seinen Kopf in seine Händen legte. Für einen Moment fühlte es sich so an als würde sich alles um den jungen Mann herum drehen. Er brauchte eine Pause, überlegte ob er an die frische Luft gehen sollte wanderte jedoch einfach in den VIP-Bereich. Erst als er sich auf dem Sofa fallen ließ bemerkte er, dass er nicht alleine dort war, sondern Jirayia plötzlich zu ihm sprach. "Na Womanizer? Wo hast du deine Bräute gelassen?" grummelte es aus ihm während er die Haut zwischen seinen Brauen zusammenkniff um die Spannung auf seinem Kopf zu lockern.

      Er drehte sich auf seine Seite, blickte den Burschen dabei an und lehnte seinen Kopf an die Rückenlehne der hohen Sofanische. Sein Blick fiel müde zusammen, die Augen leicht gerötet von den flackernden Lichtern, hatte er einen Schlafzimmerblick drauf, der nicht nur Ruhe sondern irgendwie auch etwas ernstes ausstrahlte. Er war Jirayia sehr nah, konnte wieder den Geruch seines Schweißes, der sich mit seinem Deodorant vermischte, wahrnehmen. Den Duft aufsaugend nahm er einen tiefen Atemzug. "Sorry wegen des Knutschflecks.." murmelte er dem jüngeren entgegen, legte dabei seinen Daumen auf dessen Hals und streichte sanft über die immernoch lilafarbene Stelle, an der seine Lippen geklebt hatten. Sein Finger ruhte noch immer auf seiner pochenden Halsschlagader als sich die Blicke der beiden trafen. Mit einem Mal machte sein Herz wieder einige Sprünge, pumpte rasend schnell das Blut durch seine Adern. Seine Pupillen weiteten sich bei dem Anblick seines Gegenübers und das Hämmern in seiner Brust wurde immer lauter in seinen Ohren. Von seinen Glubshern ablassend, erwischte er sich dabei wie er ihm flüchtig auf seine tiefrot durchbluteten Lippen schaute und seine eigenen dabei mit seiner Zunge befeuchtete. "Warum sitzt du hier ganz alleine?" hauchte er ihm flüsternd zu und sah ihm dabei wieder in die braunen Honigtöpfe. In ihm beriete sich immer mehr der Druck auf seiner Brust aus, das Gefühl nach Atem zu ringen wurde immer größer, als würde Jirayia ihm die Luft rauben.
      A heart's a heavy burden.

    • Mit leicht rosigen Wangen verdeckte Jiraiya nun seine Augen mit der Hand und rutschte kurz in die Couch hinein als würde er sich vor ihm verstecken wollen nach dieser Aussage"Ah.." stöhnte er kurz gequält. "...sag sowas doch nicht" danach entfernte er seine Hand wieder von seinen großen, treuen Augen. "Ich bin froh wenn die denken dass ich nicht mehr da bin. Es war zwar lustig aber nach der Zeit kann es mit Frauen wirklich anstrengend sein" gestand er bevor der Jüngere wieder Haltung annahm als sich der andere zu ihm setzte. Er musterte ihn kurz ehe er seinen Blick sah. Er sah müde aus und auch irgendwie traurig. Jedoch würde Jiraiya nich einfach so mit der Tür ins Haus fallen wenn es nicht gewünscht war. Auch wenn er nicht wusste was er hatte sah sein Blick irgendwie sexy aus das musste der Kleine sich eingestehen und dass er ihm so nahe war, war nicht gerade förderlich. Als Itaru sich nun entschuldigte rieb sich dieser kurz leicht verlegen lachend über die Stelle. "Ah das.." Dabei nahm er seine Hand wieder weg und lächelte ihn kurz entgegen ehe er seine Hand wieder sinken ließ. In diesem Moment passierte etwas womit er nicht gerechnet hatte. Sein Gegenüber erhob die Hand und strich mit dem Daumen über die Stelle. Dies löste bei Jiraiya ein leichtes Kribbeln in seinem Inneren aus und kurz schienen seinen Augen noch größer zu werden. Nun trafen sich ihre Augen ehe ein sachtes Funkeln über Jiraiyas Blick trat. "Ich wollte etwas Ruhe" gestand er. Als er dann auch noch den wechselnen Blick von seinem Gegenüber bemerkte zwischen seinen Augen und seinen Lippen packte er all den Mut zusammen und legte seine Hand auf die von Itaru. "Falls du es bereust.." sprach er nun leiser und langsamer werden. Fast schon gar mit einer sehr starken Anziehung in der Stimme "...das mit dem Fleck.." Plötzlich passierte etwas womit man nicht rechnete. Der haselnussbraune Bursche sammelte all seine Kraft, umschloss während er den Satz beendete das Handgelenk des anderen während er diesen mit einem fixten und starken Handbewegung und viel Kraft in seine Richtung zog so dass Itarus Körper seinen ganzen Halt verlor und er ihm noch näher war. Es war als würde mit einem leichten Schwung der ganze Mann bewegt worden. Dass sich ein Arm nun um die Schultern des Schwarzhaarigen schloss um ihn zu halten und zu stabilisieren ging so schnell dass man gar nicht anders reagieren könnte. Hätte ihn jiraiya mit seinem Körper nicht abgefangen. Für das dass er müde war hatte er ganz schön viel Kraft!
      Nun kam die andere freie Hand zum Einsatz und hob sanft sein Kinn ab während der hübsche Oberschule seine Augen halb schloss. Jetzt hatte er ebenso einen verruchten Schlafzimmerblick auf seinem Gesicht wie sein Partner hier. Erst jetzt wurde weiter gesprochen "...ich bereue nichts.." Seine Augen schlossen sich beinahe zur Gänze und seine Lippen schienen sich denen von Itaru zu nähern. Doch plötzlich ging sein Kopf etwas weiter nach hinten und die Lippen des jungen Mannes der gerade hier die Führung übernommen hatte schienen sich einen anderen Platz suchen zu wollen. Kurz darauf würde der Überrumpelte die weichen und warmen Lippen des anderen auf seinem Hals verspüren können die komischerweise nach unten wanderten mit jedem Kuss um sich in seiner Halsbeuge einen Platz zu schaffen. Das eine Hand hielt nun vorsichtig den Kopf des Anderen fest während die andere noch um seine Schultern geschlungen war. Da Jiraiya wirklich richtig gelebt hatte was solche Dinge betraf wusste er auch wo es empfindliche Stellen am Körper gab und somit gewährte er nun seiner Zunge nun die Beuge des anderen zu erkunden und zu liebkosen. Die halsbeuge war eine der empfindlichen Stellen am Körper und aucher hatte es oft ausprobiert. Verblüffenden Weise hatte es geklappt!
      Nachdem er ihn genug hatte 'Leiden' lassen setzte sich die Zunge in Bewegung und gemeinsam mit den Lippen auf Wanderschaft und zwar nach oben. Als jiraiya oben angekommen war küsste er ihm zärtlich über die Wange an der Seite wo er hochgewandert war bis er schließlich zu den Lippen gelangte. Er stoppte. Hatte er plötzlich Schiss bekommen? Oder hatte er genug Zärtlichkeiten mit itaru ausgetauscht? Für einen Mann war der Junge relativ Zärtlichkeiten und da er einen Mann gegenüber hatte war es viel einfacher seine egrogenen Zonen zu finden da man fast die selben hatte. Doch nicht jeder war gleich. Seine Lippen schlossen sich während er nun mit beiden Händen die Positionen änderte. Sie legten sich wie vorher bei den Spiel in der Nische auf seine Wangen. Nur das es da eine gewesen war und jetzt beide Wangen diese Nähe fühlen durften. Das ein Kuss etwas besonderes war musste man niemanden sagen, dass konnte jeder selbst erahnen. Somit hauchte der junge Mann nun vorsichtig beginnend von einen Mundwinkel bis zur Mitte zarte kaum spürbare Küsse auf ehe sich eine Lippen leicht an öffneten um die Unterlippe von Itaru zwischen seine eigene zunehmen. Das passierte alles in solch einer Windeseile dass man gar nicht realisierte was da gerade für ein Gefühlschaos auf einen einbrach. Selbst auf jiraiya prasselte ein Schwall voller Gefühle jedoch schien er diese besser zu ordnen als sein Gegenüber.
    • Unerwartet verlor Itaru das Gleichgewicht und stolperte seinem Gegenüber entgegen. Dieser fing ihn galant auf ehe er begann den angetrunkenen Mann zu liebkosen. Schwer ausatmend legte er seinen Kopf zur Seite, bot ihm so viel Platz auf seinem Körper wie er freigeben konnte. "Ahh.." rutschte es stöhnend aus ihm hervor als er nicht nur die Lippen des Jungen, sondern auch seine Zunge auf seiner empfindlichen Stelle spürte. Mit geschlossenen Augen war er ihm ganz und gar verfallen, seine Atmung wurde dabei immer unruhiger - ungeduldiger und wollte mehr und mehr davon. Das Herz in seiner Brust war mittlerweile so am pollern, dass er befürchtete einem Infarkt zu unterlegen, raste es so schnell wie nie zuvor. Die Berührungen des anderen prickelten auf seiner Haut und die Hitze stieg ihn im ins unermessliche. Als sich Jirayia von seiner Halsbeuge abwendete und stattdessen sein Gesicht in seine beiden warmen Hände legte, wünschte sich ein Teil von ihm, dass der junge Mann nicht aufhören würde. Da spürte er auch schon wieder seine Lippen auf seinem Gesicht. Hungrig nach mehr von diesem köstlichen Geschmack, kam er ihm einige Zentimeter entgegen und wollte ihm seine Lippen ungeduldig aufdrücken. Im selben Moment öffnete er seine Augen einen Schlitz weit um die Schönheit seines Gegenübers zu betrachten, da überkam es ihn. Völlig erschrocken rauschte er nach hinten, ans andere Ende des Sofas. //FUUUUUUCK!!!// schrie jede Faser in seinem Körper. Hatte er gerade seine Verlobte betrogen und das ausgerechnet mit einem Mann? Sein Puls rastete komplett aus und panisch blickte er in den verwirrten Gesichtsausdruck Jirayias. Außersich verschnellerte sich sein Atem und machte sogar den Anschein als würde er jeden Moment hyperventilieren. "Ich..bin.." fing er an zu stottern und wusste dabei nicht was er eigentlich sagen sollte. "Scheiße verdammt, ich bin vergeben!" schrie er sich selbst an "und du..du bist ein Mann!" fügte er mit verwirrtem Ausdruck hinzu. "Du..Ich..ich muss gehen!" stammelte er ihm zu, erhob sich taumelnd um zu gehen. Seine Knie spielten ihm dabei einen Streich, waren buttrig weich wie Wackelpudding. Wieder stürmte er schwankend ins Männerklo und ließ somit den Burschen alleine in der Nische zurück.

      Mit ausgestreckten Armen lehnte er über dem Waschbecken, nahm kontrollierte Atemzüge um sich selbst irgendwie zu beruhigen - natürlich vergeblich. Alles um ihn herum drehte sich und mit einem Mal wurde ihm schreklich übel. //Was passiert mit mir? Bin ich so besoffen?// innerlich fluchte er ununterbrochen, stellte alles in Frage weil er nicht verstand was da gerade geschah. "Was zur Hölle tust du da." lallte er vor sich hin und schüttelte seinen Kopf. Noch immer hatte er seinen Herzschlag nicht unter Kontrolle und auch seine Atmung drehte am Rad. Letztlich überkam ihn die Übelkeit und er verzog sich in eine der Kabinen, wo er sich übers Klo beugte. Hustend kniete er auf dem Boden, entleerte seinen Mageninhalt ehe er sich endlich beruhigte. //Verflucht nochmal..// fauchte er Gedankenversunken. Es war nicht der Alkohol, der ihm den Magenverdrehte, sondern die bloße Panik, die sich in ihm nicht lösen wollte.

      Obwohl er angewidert von sich selbst war, atmete er doch erleichtert aus, betätigte die Spülung und erhob sich um sich am Waschbecken das Gesicht zu säubern. Das kalte Nass auf seiner Haut löschte ein wenig die Hitze auf seinen roten Wangen. Erst als er auf seine Hände bilckte, realisierte er, dass er am ganzen Körper zitterte und noch immer deutlich erregt war. "Ich muss nach Hause.." murmelte er und zögerte nicht länger. Raus aus der Tür, scannte er den Raum um nach seinem besten Freund zu suchen. Er hoffte innig, ihn irgendwo alleine vorzufinden - oder zumindest fernab von Jirayia. Schnell fand er Kenshin, der sich mit Izaya unterhielt. Ausgerechnet mit Jirayias älterem Bruder stand er da. Nichts destotrotz musste er sich zumindest von dem Geburtstagskind verabschieden. Mit gesenktem Blick schlenderte er den beiden entgegen, sah kurz zu Izaya ehe er seine Aufmerksamkeit beschämt von ihm abwendete und zu seinem Freund sprach. "Ich muss los aber euch noch viel Spaß!" hielt er sich so kurz wie möglich, gab Kenshin einen Handschlag woraufhin er ihn für eine flüchtige Umarmung an sich zog. Mit fragenden Blicken ließ er ihn stehen und verließ das Feel.

      Draußen klatschte ihm die kalte Abendluft ins Gesicht und ließ seinen Alkoholpegel noch mal so richtig reinknallen. Erschöpft fuhr er sich durchs kurze Haar und bestellte sich ein Taxi. Ursprünglich hatte er geplant mit der Bahn zu fahren doch in diesem Zustand schien ihm der Gedanke nicht mehr all zu klever. Er wollte einfach so schnell wie möglich ins Bett. Wie er Nanami das Ganze erklären sollte war ihm ein Rätsel und nur noch eine Kirsche auf all den Dingen, die ihm in diesem Moment Kopfschmerzen bereiteten.

      Laut stolperte er in die Wohnung, ließ dabei ausversehen seine Schlüssel fallen und stieß beim Aufheben gegen die Kommode. "Maan.." fluchte er im Flüsterton als plötzlich das Licht im Flur erstrahlte. "Nanami.." hauchte er ertappt und blickte sie schuldbewusst an. "Zu tief ins Glas geschaut?" begrüßte sie ihn mit ernster Miene ehe sich ihre Augen weiteten. "Sind das Knutschflecke auf deinem Hals!" schrie sie ihn entsetzt an und Itaru kam nicht drum herum ihr in diesem Zustand noch alles beichten zu müssen. Er erzählte ihr wie sie ein Spiel gespielt hatten und wie er in dem Zuge einem jungen Mann näher kam. Von dem Flirt und auch von dem Knutschfleck, den er Jirayia verpassen musste. Gerade als er ihr von der Situation in der VIP Lounge erzählen wollte, wimmelte die Blondine ihren betrunkenen Verlobten ab. "Männer unter sich." verdrehte sie die Augen und war sichtlich genervt von den Erzählungen. "Ich will ins Bett, schlaf auf dem Sofa deinen Rausch aus und dann reden wir vielleicht nochmal." gab sie kühl von sich und ließ ihn im Dunkeln stehen.
      A heart's a heavy burden.

    • Wie magisch die Momente auch waren, war es doch nur im Gegensatz zum Leben ein kleiner Augenblick des Lebens den Jiraiya mit Itaru so teilte. Er wusste dass er ihn nicht ewig hier halten konnte und er wollte es auch gar nicht halten, sollte er nicht einverstanden sein damit. Doch der Körper des Älteren sprach für Jiraiya eine eindeutige Sprache und dies hatte er eigentlich noch nie wirklich falsch verstanden. Da war dieser Moment indem der junge Mann mit Itaru seinen ersten wirklichen Kuss teilen würde und er sollte anscheinend sogar von Itaru selbst ausgehen, doch dieser realisierte nun erst die Situation und etwas schon entglitt er Jiraiya vollkommen. Er war zu weitgegangen und hatte ihn wohl so erschrocken, dass der Wuschelkopf wieder das Gefühl hatte er hätte einen Fehler gemacht und jemanden so verstört dass er ihn selbst als ein Monster betrachtete. Die Arme ließ er nun sinken und wartete stumm auf die Worte die Itaru versuchte ihm gegenüber zu äußern. Wieder passierte alles so schnell und dabei kam es dem Braunhaar vor als würde es alles in Zeitlupe passieren. "Scheiße verdammt, ich bin vergeben!" kam es von seinem Gegenüber und erst jetzt realisierte er, dass er gerade der böse Verführer gewesen war und gerade als er sich ein Herz fasste sich aufrichtig zu entschuldigen folgte der nächste Schlag in sein Gesicht "und du..du bist ein Mann!". Die Augen des jungen Mannes weiteten sich nun leicht ehe er relativ schockiert sitzen blieb und kurz erstarrte als hätte ihn gerade der Blick der Medusa höchstpersönlich versteinert. Immer wieder hallte der Satz in seinen Ohren, in seinen Gedanken und brachte Bilder hervor die er eigentlich vergessen wollte, die er verdrängen wollte.

      "Ihh geh weg, du bist ein Junge" - "ich bin doch nicht schwul" - "Fass mich nicht an sonst werd ich noch krank!" - "Schwuchtel!" in dieser Trance der Vergangenheit in der er kurzzeitig gefangen war konnte er plötzlich mit einem Kopfschütteln ausbrechen und auch der Satz seines gegenüber trug dazu bei. Schon fing er sich etwas und löste sich aus der Schockstarre. Er musste etwas sagen "Warte!" rief er dem jungen Mann hinterher ehe dieser schon am ihm vorbeiflitzte. "Es tut mir leid!" rief er ihm laut hinterher. In der Hoffnung das er ihn noch vernommen hatte. Ein etwas geknickter Jiraiya blieb zurück der nur schwer seufzte und zur Tür sah wo man die V I P Lounge verlassen konnte, durch die Itaru gerade noch nach draußen gestürmt war. Nicht immer hatten seine Anmachen funktioniert und natürlich hatte er schon oft Schlimmeres erlebt, dagegen war dies hier noch höflich, aber es war irgendwie anders gewesen. Itaru war so zwiegespalten, als ob er nicht wüsste wo er seinen Platz auf dieser Welt hätte. Kurz musste Jiraiya traurig schmunzeln während er sich erhob. Er hoffe inständig dass Itaru noch seine Entschuldigung vernommen hatte, denn jetzt plagte ihn das schlechte Gewissen vielleicht schuld daran zu sein eine schöne Ehe vielleicht sogar mit Kindern zerstört zu haben. Nun verließ er diesen Ort zügig und behielt diese Begegnung als schöne Erinnerung. Somit stieß er nun zu den anderen. Kenshin lief ihm mit Izaya über den Weg. "Hey alles klar bei dir?`" fragte Kenshin besorgt. Jiraiya nickte nur. "Ja ich bin nur etwas müde und ich habe morgen Schule.." Izaya nickte leicht. "Gehen wir?" fragte er seinen kleinen Bruder und dieser nickte ebenfalls als ZUstimmung kurz. "Feier noch schön Kenshin" Kenshin nickte nur lächelnd zurück und wank den beiden zu als die nun nach draußen gingen. Sie fuhren mit dem Taxi nach hause, dass vor der Tür stand mit ein paar anderen. Stillschweigend fuhren sie einige Zeit bis sie zuhause ankamen und die Tür von Izaya aufgesperrt wurde.

      "Sag mal.." kam etwas gedrückt vom Jüngeren. Izaya blickte nun fragend zu ihm hinutner. "...bin ich ein schlechter Mensch?" - "Hm..." kam von Izaya als er die Tür zur Wohnung öffnete. "Nein, du vögelst einfach nur mit zu vielen Menschen" Jiraiya lief hochrot an er nun etwas außer sich Gestikulierte. "Das hab ich nicht gemeint!" dabei wurde sein Gesichtsausdruck nachdenklich. "Ich habe mich nur gefragt ob ich.. schlecht bin wenn ich etwas mit einer Person habe die vergeben ist ohne dass ich weis dass sie es ist.." Izaya legte seine Jacke ab und sah ihn verwundert an. "Du schlimmer Finger.." kam ziemlich kühl und gelassen von ihm. "H..hey!" keifte Jiraiya zurück. "Fühlst du dich denn verantwortlich?" so ließ der junge Mann seinen Bruder stehen und verschwand in die Dusche. Er dachte nach und erst als die Dusche anging realisierte er dass sein Bruder einfach kackendreist vor ihm Duschen gegangen war. Somit ging er nun die Wendeltreppe nach oben in sein Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Die Worte seines Bruder hallten in seinem Kopf. Dabei zog er nun seine Sachen aus bis auf die Boxershort und suchte sich ein schlabbriges T-shirt raus, dass er sich über den Kopf zog ehe er sich aufs Bett plumpsen ließ. Die Arme hinter dem Kopf verschränkte und an die Zimmerdecke starrte als würde dort die Antwort stehen. "Fühle ich mich denn schuldig?" fragte er sich selbst und während er so nachdachte, wurden seine Augenlider immer schwerer und schon war er im Traumland angekommen.

      Der nächste Tag begann etwas hektisch. Jiraiya wachte um 7 Uhr in der Früh auf griff nach seinem Wecker und stellte diesen nun etwas verschlafen wieder auf den Nachttisch um wieder in sein Bett zu kriechen. Doch als er realisierte, dass er gestern einfach so weggedöst war sprang er aus dem Bett. "Wah, scheisse!" sofort stand er breitbeinig neben dem Bett und lief sofort aus dem Zimmer. Beinahe wäre er in seinem Übermut die Wendeltreppe hinuntergekullert ehe er sich gerade noch am Geländer fangen konnte und normal hinunterstiefelte nur um dann unter die Dusche zu springen und sich in 5 Minuten alles abzuwaschen, was er gestern so mit sich getragen hatte. Das Parfum das sich mit seinem Körperduft vermischt hatte, die Gedanken und Berührungen die er gestern gemacht hatte und auch den Geruch und Geschmack des anderen Mannes der sein Blut in Wallungen gebracht hatte. Zähne geputzt, Haare geföhnt und gekämmt, angezogen: das alles passierte in einer halben Stunde und natürlich zog er seine schwarze Schuluniform über. Während sein Bruder anscheinend in der Küche etwas fabrizierte und unwissend seinen braunen Schulranzen packte, weil er sich schon sowas gedacht und frei hatte. Jiraiya kam fix und fertig aus dem Badezimmer indem er noch das Badfenster öffnete. Izaya saß in der Küche und hatte ein Stück Toast mit Butter beschmiert und dieses hatte er im Mund als er gerade über einem Buch hing um zu lesen. Schon kam Jiraiya zu ihm und sah den Schulranzen fertig gepackt und auch sein Pausenbrot daneben. "Danke! Bis später!" rief er ihm zu ehe er das Pausenbrot in den Ranzen packte und dann schon zur Tür lief um nochmal kehrt zu machen und sich von seinem Bruder noch ein Stück Toastbrot mit Butter in den Mund stecken zu lassen. "Pfanke!" kam von ihm nuschelnd während er nun endlich loslief. Die Kopfhörer wurden dieses mal nicht in seine Ohren gesteckt denn er musste sich beeilen dass er die Ubahn noch erreichte. Nachdem er diese endlich erreicht hatte und endlich etwas durchatmen konnte, hatte er keine Lust diese Kopfhörer wieder rauszukramen. Immer wieder holten ihn die Gedanken wieder ein von gestern. Immer wieder kamen die Erinnerungsfetzen wieder hoch und er wusste nicht ob er sich darüber freuen sollte oder eben nicht. Seine Hand umschloss den Henkel seiner braunen Tasche fester bis er aufhorchte und seine Haltestelle hörte an der er auch wie gewohnt ausstieg.

      Das was gestern passiert war, war alles so unwirklich und er konnte es noch gar nicht richtig fassen. "Kosuma- san Guten morgen!" erklang von der Klassensprecherin eine sanfte Stimme. "Morgen!" kam grinsend von ihm während er seine Tasche nun wieder lässig schulterte. "Wie war dein Wochenende?" fragte sie ihn als die beiden auf dem Schulhof standen und schon gesellten sich noch 2 Mädchen und ein Junge zu ihnen. "Es war sehr aufschlussreich und interessant ich war auch einer Geburtstagsfeier mit meinem Bruder." - "Oh wirklich? wie cool!" kam von einem der beiden Mädchen und die andere musterte ihn genaurer. "Hey Kosuma-san, was hast du da am Hals?" der Junge beugte sich leicht zu Jiraiya vor ehe er leicht grinsen musste. "N Knutschfleck?" Jiraiya hatte komplett vergessen, dass er ja immer noch dieses eine Mal von Itaru trug und schon kamen seine ganzen Erinnerungen im Schnelldurchlauf wieder hoch. "Oh..?" fragte er nun ehe er an sich hinunter sah als könnte er den Knutschfleck an seinem Hals selbst sehen. Etwas verlegen legte er seine Hand darauf und lächelte. "..Ja" die Mädchen kicherten leicht und der Junge schüttelte nur leicht den Kopf. "Du lässt ja echt nichts anbrennen.." etwas beschämt und auch verlegen lachte Jiraiya selbst. "Naja.. " kam schüchtern von ihm während der junge Mann gegenüber von ihm die Hände in die Hosentaschen steckte und ein Mädchen sich traute Jiraiya zu fragen. "War sie wenigstens süß?" - Da waren sie wieder ; Die Bilder, die Szenen aus seinen Gedanken mit Itaru. Sein Lächeln, seine verwunderten und verlegenen Blicke. Sein Geruch, die Nähe, der Geschmack seiner Haut..der schnelle Atem und das Herzklopfen.. Jiraiya blickte nachdenklich und sachte schmunzelnd zu Boden. "Ja.." erklang sanftmütig und hingerissen von ihm. "..sehr sogar.."

    • Ein lautes Klingeln riss den fünfundzwanzig jährigen aus wenig erholsamen Schlaf. Seinen Arm zum Handywecker ausstreckend wachte er auf, wobei jeder seiner Fasern schmerzte. Das schmale Sofa im Wohnzimmer war alles andere als gemütlich gewesen. Nicht nur sein Körper fühlte sich an wie ein Stein, sondern auch sein Kopf dröhnte und die Augen konnte er kaum weiter öffnen als einen Mini Spalt weit. "Boah" gröhlte es aus ihm während er sich die Stirn rieb. "Nie...wieder...Alkohol!" Murmelte er grummelig vor sich hin während er die Säure in seiner Speiseröhre quasi noch schmecken konnte. Mit einem Mal fiel ihm ein woher dieses Gefühl kam, wie er den Abend zuvor überm Klo hin, sich all seinen Inhalten entleerte und warum er dies tat. Voller Scham fing sein Herz erneut an zu rasen. "Minami.." flüsterte er und fragte sich was er gestern mit ihr besprochen hatte. Fluchend sprang er auf beide Beine, suchte nach ihr und fand eine leere Wohnung vor. Ein einsamer Zettel lag auf dem Küchentisch, die Worte "Bleibe heute bei Nuri." darauf geschrieben. "Fuck..." Enttäuscht rieb er sich durchs Gesicht. Dass sie bei ihrer besten Freundin blieb war kein gutes Zeichen. Anscheinend hatte er ihr bereits alles gestanden. Kopfschüttelnd riss er sich aus seinen Gedanken, stiefelte ins Badezimmer und gönnte sich erstmal eine kalte Dusche. Während das kalte Wasser auf seine Haut prasselte, durchlebte er durch Flashbacks den gestrigen Abend erneut. Das Wasser, dass er sich ins Gesicht spritzte nachdem er Jirayias Hals liebkosen musste und dies nur alle zu vergnüglich tat. Mit dem ausgestreckten Arm gegen sie Wand gelehnt blickte er zu Boden, ließ seine Haare mit der Flüssigkeit vollsaugen und hing völlig lustlos da. Das Gesicht des jungen Mannes, der ihn den Abend verzaubert hatte schoss ihm dabei immer wieder vor Augen. "Hör auf!" Murmelte er in seine fallenden Haare dich vergeblich. Wieder erinnerte er sich an die sanften Küsse, die Jirayia ihm schenkte - erinnerte sich daran wie er ihm stöhnend unterlag. "Hör auf!!" schrie er nun durch die ganze Wohnung, schlug dabei mit seiner Faust auf die hart geflieste Badezimmerwand. "AAAAAAAHH!!!" brüllte er, jedoch nicht vor Schmerz sondern aus Frustration.

      Das Blut seiner Hand tropfte auf die Fliesen, vermischte sich mit dem Wasser ehe es im Abfluss verschwand. Deprimiert drehte er den Hahn zu, wickelte sich ein Handtuch um die Hüfte und steuerte aufs Waschbecken zu. Sich die Zähne putzend blickte er in sein Spiegelbild und vernahm dabei die kleinen Flecke auf seinem Hals. Ruhig spuckte er ins Becken und starrte in den Abfluss. Sein Atem verschnellerte sich, sein Herz raste und das Blut in ihm kochte. Aus dem Nichts warf er seine elektrische Zahnbürste wütend quer durch den Raum, bekleckerte dabei alles mit der daran klebenden Zahnpasta. Im selben Moment begann er hysterisch zu lachen. //Das ist ein Witz, ein blöder scheiß Witz.// dachte er sich als er sich wieder gefangen hatte und aufhörte zu lachen. Wieder in sein Spiegelbild blickend hielt er einen Moment inne. "Ich...bin.." stammelte er, schaffte es nicht die Gedanken auszusprechen. Sein Kopf begann sich zu schütteln, von einer Seite zur anderen. "Nein, das ist...das kann nicht sein!" er schaute sich selbst tief in die Augen. //Sag es einfach wo ist das Problem? Ich! Bin! NICHT! Schwul! Sag es!!// befahl er sich selbst und starrte in sein Anblick. Sein Körper gehorchte ihm nicht, brachte kein Wort heraus. Seufzend ließ er seine Wut ein wenig fallen, schwenkte eher zur Verwirrung und Traurigkeit um. Viel zu viel war in der letzten Zeit in seinem Leben passiert und nun das. Er hatte es gerade geschafft nicht mehr ständig an den Verlust zu denken und nun zweifelte er an seinem gesamten Leben. Verzweifelt verließ er das Badezimmer, zog sich an und packte seine Tasche für die Arbeit. "Brauche einen Drink! 18 Uhr egal wo - nur nicht im Feel!!" tippte er in sein Handy und drückte auf senden. Die Nachricht schickte er an seinen guten Freund, der neben Kenshin Itarus engster Begleiter war. Sasori antwortete sofort "Na da sag ich nicht nein!" und stimmte dem Treffen zu. Erleichtert stopfte der dunkelhaarige das Handy in seine Potasche und verließ die Wohnung.

      Er ging wie immer den kurzen Weg zur Arbeit zu Fuß. Musste dabei an der Firma seines besten Freundes vorbei. Noch bevor er diese erreichte wanderte er an der weißen Mauer der Oberschule seiner Heimatstadt vorbei. Sich nichts dabei denkend blickte er kurz auf den Schulhof ehe seine Aufmerksamkeit wieder nach vorne gerichtet war. Am Eingang vorbei blieb er plötzlich stehen, eilte einige Schritte rückwärts zurück und versteckte sich hinter der Mauer um seinen Kopf hervor zu stecken. Seine Augen trügten ihn nicht, es war tatsächlich Jirayia den er dort in der Mitte von paar Mädchen und einem anderen Jungen stehen sah. "Unmöglich!" staunte er mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen. Sein langsamer Schritt wurde immer schneller bis er letztendlich los rannte. Statt zu seiner Arbeit bog er in die andere Richtung und steuerte genau auf die Eingangstür von Kenshins Arbeitsplatz zu. In Windeseile war er durch das ganze Gebäude gestampft bis er endlich seinen besten Freund fand. Dieser blickte ihm lächelnd entgegen, sah fragend durch die Wäsche während sich Itarus Hände zu Fäusten ballten. Als er ihn endlich erreichte, packte er den größeren am Kragen, zog ihn nah an sich heran und brüllte ihn frustriert an. "Wie alt ist Jirayia?!?!" hallte es durch die Büroräume und auch Izaya blickte zu ihnen als er den Namen seines Bruders hörte. Itaru zitterte völlig aufgekratzt am ganzen Körper, sein Atem raste schon wieder und für einen Moment hatte er sogar mit den Tränen zu kämpfen. Wutentbrannt biss er die Zähne zusammen, spannte dabei seinen Kiefer stark an und presste die Frage erneut, diesmal ruhiger durch seine Beißer. Dieses Verhalten, das Auftreten sah dem fünfundzwanzig jährigen so überhaupt nicht ähnlich. Hatte er sich noch nie mit jemandem geprügelt und auch noch nie Dinge durch die Gegend geworfen.

      Als er die Blicke der Mitarbeiter auf sich spürte ließ er von seinem Freund ab, zitterte immer noch aufgewühlt und wartete auf eine Antwort. Wenn blicke hätten töten können hätte Kenshin ein deutliches Problem gehabt.
      A heart's a heavy burden.

    • Es klingelte bald und die Schüler fanden sich heute ausnahmsweise mal nicht in den Räumen ein sondern ihnen wurde vom Klassenlehrer jeweils ein Zettel in die Hand gedrückt. Das hatte Jiraiya ganz vergessen; diese Woche war Prakitkumbeginn und da wurden vom Lehrer einfall willkürliche Praktikumsplätze verteilt. Neugierig las der hübsche junge nun den Zettel. Was stand da? "Kellner" las er laut und las auch die Adresse. Kurz nachdem der den Zettel erhalten hatte musste er sich auf den Weg machen zu dieser Adresse. Es war ein Lokal namens "Pierre"und ja Jiraiya wusste sogar wo sich dieses befand. Es war nicht weit entfernt von seinem Zuhause und deswegen stieg er nun in die U-Bahn und versuchte mit etwas Musik den Kopf frei zu bekommen. Hinten auf dem Zettel stand eine Benotungsliste für den Praktikant. Das hieß er musste sich dieses Mal ordentlich Mühe geben und sich ins Zeug legen. Denn schließlich hatte der junge Mann nicht mehr lange Zeit obwohl er gerade erst 18 geworden war drängte sie. Das Schuljahr war bald vorbei und dann musste er wissen wie er seine Brötchen verdienen wollte. Nach einer halben Stunde Fahrt kam er bei dem Lokal an und trat in dieses ein. "Guten Tag, ich müsste mich bei Frau Hawagauia melden" eine ältere Frau mit Brille putzen die Gläser am Tresen während diese nun mit prüfenden Blick zu dem Oberschule kam. Sie nahm den Zettel entgegen. "Ich bin Susi Hawagauia" kam von ihr. "Mira!" Rief die strenge ältere Lady nun zu einer jungen Bardame und Kellnerin die sofort zu ihnen kam. "Das ist ähm.." sie las nochmal den Namen. "Jiraiya Kosuma..Er arbeitet heute bei uns, zeig ihm alles was ein Kellner zu tun hat und dann bewertest du das hier gerecht" sie unterschrieben den Zettel und gab ihn dieser Mira in die Hand. Mira musterte Jiraiya leicht lächelnd ehe sie ihre Hände in die Hüften stemmte. "Also gut hübscher, ich geb dir deinen Arbeitskleidung und dann kannst du mal das ganz Lokal durchfegen und Tischeputzen und so weiter.." sie brachte ihn in die Umkleide und suchte ihm die passende Kleidung raus ehe sie ihm diese in die Hand drückte. "Heute Abend kommen viele Leute.. Wir öffnen um 16 Uhr bis um 2 Uhr in der Nacht..das heißt alles muss sauber und gepflegt aussehen" - "Geht klar!" Kam von jiraiya motiviert. Ihm wurde noch ein Spind zugeteilt ehe er sich in ruhe umziehen durfte und schon eilte er zur Arbeit. Wie gut dass er immer schon gerne gearbeitet hatte also gingen ihm die Arbeiten bis zum Abend leicht von der Hand. Ab 16 Uhr wurde es dann richtig spannend denn er durfte bedienen; das hieß bestellungen entgegennehmen, kassieren,Getränke und Speisen bringen...

      Kenshi selbst hatte nich damit gerechnet seinen besten so bald wieder zu sehen. Gerade saß er herrlich im Stuhl ehe er sich erhob und aus seinem Lächeln seinen Kumpel zu sehen plötzlich ein verwunderte Gesicht wurde. Itaru packte ihn am Kragen "dir auch einen guten Morgen!" Kam zuerstmal etwas genervt von kenshin der sich von itaru losriss und seinen Kragen richtete. "Wie alt jiraiya ist?" Fragte er nach. Kurz dachte der junge Mann angestrengt nach. "War er nicht vor kurzem noch ..17?" Dabei rieb er mit der Hand über sein Kinn. So oft die beiden Miteinander auch zocken vergaß er sein Alter dabei oft. Izaya der gerade Kenshin seine ausgefüllten Dokumente brachte meinte nun relativ ruhig. "18" Kenshin sah nun zu seinem Arbeitskollegen der sich dann an seinem Computer setzte und seine Brille aufsetzte. "Jiraiya ist 18 geworden vor einem Monat...er ist auch jetzt in der letzten Schulstufe" Kenshin schnippte mit dem Finger. "Danke beim guter!" Währenddessen ging Izays wieder an die Arbeit irgendwelche unverständlichen Codes einzugeben. "Also Jiraiya ist 18 warum fragst du? Und was ist überhaupt mit dir los?"
    • //Siebzehn!// Die Zahl klingelte in seinen Ohren während sein Herz nahezu stehen blieb und aufhörte zu schlagen. //Ich geh noch ins Gefängnis oder werde als Pädophiler abgestempelt!// weinte er innerlich als es dann auch schon Achtzehn aus dem Mund von Izaya hieß. //Achtzehn!// immer noch weinte er gedanklich. //Ob es das jetzt besser macht?// Am liebsten wäre er allen beiden an die Kehle gegangen hätte irgendwo sein gesamtes Gefühlschaos abgeladen doch die beiden konnten nichts dafür, wussten ja nicht einmal was an dem Geburtstag zwischen den beiden vorgefallen war. Plötzlich dämmerte es ihm. Natürlich! Sie hatten doch im Spiel erst den Grundstein für das gesamte durcheinander gelegt! "Und da haltet ihr es für angemessen solche Spiele mit uns zu treiben!" Keifte er beiden entgegen während sich seine Zähne gefühlt zu kleinen Fangzähnen eines Hais formten. An Ort und Stelle beide geköpft, dass hätte er gern getan. "Verflucht noch eins ihr könnt doch sowas nicht machen!" Fauchte er ehe er sich zu seinem besten beugte um ihm etwas zu zuflüstern. "Ich hab dir doch gesagt der Junge nimmt das noch alles ernst! Was soll das? Soll ich einem Oberschüler den Kopf verdrehen?" richtete er an ihn obwohl er ganz genau wusste, dass es der Jüngling war der ihm den Kopf verdreht hatte und für all diese Verwirrung in ihm sorgte. Mit Kenshin zu diskutieren hätte nichts weiter gebracht also verabschiedete er sich seufzend und bedröppelt und stiefelte beleidigt davon.

      Auf der Arbeit konnte sich der fünfundzwanzig jährige kaum konzentrieren. Immer wieder flogen ihm Bruchstücke durch den Kopf wie die niedrige Zahl seines Alters oder auch einfach seine Worte. Wie er ihm zuhauchte, dass er seinen Knutschfleck nicht bereute... Den Blick den er dabei auf seinem Gesicht trug. //Nein Schluss damit!// Schimpfte er mit sich selbst und befahl seinem Hirn ihm endlich zu gehorchen. Sehnlichst schaute er dem Treffen mich Sasori entgegen. Vielleicht würde ihm sein homosexueller Freund helfen können einen klaren Gedanken zu fassen oder ihm zumindest Rat zu geben. Der Arbeitstag verging schleppen aber irgendwann hatte er seine Stunden erbracht. Da sie sich direkt verabredet hatten, schaffte es Itaru nicht sich vorher nochmal Zuhause umzuziehen also musste er in seinem Hemd und der eleganten Stoffhose in die Bar. Lediglich seine Krawatte löste er und stopfte er sich in seine Tasche. Auf dem Weg zum Lokal Pierre rief ihn plötzlich Minami an. Völlig überrascht ging er ans klingelnde Telefon nur um ihren schimpfenden Tonfall zu vernehmen. "Nie funktioniert hier irgendwas! Mach dass es wieder läuft!" Keifte sie ihn an und legte auf bevor er auch nur ein einziges Wort verlieren konnte. Bedrückt seufzte er. Er wusste genau wovon sie sprach. Nicht lange zögernd rief er seinen besten Freund an, der ihm normalerweise bei all seinen Technik Problemen half, bat ihn darum einmal in die Wohnung zu fahren und Minami zu helfen. Dabei warnte er ihn noch vor, dass sie in besonders schlechter Verfassung war. Den Grund dafür hielt er natürlich fürs erste geheim. Als Kenshin ihm versprach eine Lösung zu finden, widmete sich Itaru wieder seiner Verabredung und bog im selben Moment in die Straße des Restaurants. Sasori wartete dort schon auf ihn und gemeinsam nahmen die beiden Männer im Inneren Platz. Als erstes bestellten die beiden ihre Drinks bei einer jungen, freundlich lächelnden Kellnerin. "Bier" zwinkerte Sasori diese zu während Itaru nur "Gin!" von sich gab. "Oh die harten Geschütze. Was ist denn da los?" wanderte die Aufmerksamkeit des größeren wieder auf seinen geknickten Freund. "Du wirst es niemals glauben.." fing dieser an zu berichten und lehnte sich dabei ein wenig zu seinem Gegenüber während er seine Stimme senkte. "Ich hab einfach mit einem Mann rumgemacht." beendete er flüsternd die Zusammenfassung des gestrigen Abends. Sasori, der sich wirklich zusammenriss bis sein Freund zuende erzählt hatte konnte nun nicht länger inne halten und prusterte erheitert los. "Was ist daran so lustig? Hör auf zu lachen!" Zickte er sein Gegenüber an woraufhin das Lachen für einen flüchtigen Moment verstummte ehe es dann viel lauter wieder ertönte. "Okay okay..und jetzt sag mir was dich wirklich bedrückt." Kicherte dieser mit tränenden Augen und wischte sich diese mit einem Finger weg. Noch während die beiden in ihrem Gespräch versunken waren näherte sich erneut eine in schwarz gekleidete Person, die die Getränke auf einem Tablett lieferte. Itaru der sich dankend an diese wandte erstarrte fast vor Schreck bei dem Anblick dem es ihm bot. Für eine Sekunde gefeierte das Blut in seinen Adern und ein kalter Schauer zog über seinen Rücken. //Du willst mich doch verarschen.// Dachte er sich ungläubig, vermutete schon, dass ihm seine Augen einen Streich spielten als er da doch tatsächlich Jirayia sah, der die Getränke servierte. Mit einem Mal stieg ihm die Hitze bis zum Siedepunkt und sein Kopf lief purpur rot an. Das konnte doch nicht war sein. //Stalked der mich?!?// Starrte er sein Gegenüber verblüfft an und vergaß dabei komplett zwischendurch Mal zu blinzeln. Am liebsten wäre er im Boden versunken. Wie lange Stand er schon da? Hatte er etwa gelauscht worüber sie sich unterhielten? "Was ist denn aufeinmal mit dir?" fragte Sasori ihn als er verwirrt feststellte, wie rot sein Freund angelaufen war. "Ach was Kosuma!" Platzte es aus ihm heraus als er den Schwimmer erkannte. "Warte.. wie war doch noch gleich dein Name..hmm du bist der kleinere, dann bist du doch Jirayia!" Dachte er laut nach und freute sich als er sich sicher war, die richtige Antwort gefunden zu haben. Itaru der vollkommen fassungslos war, dass sich die beiden kannten sackte in sich zusammen und hätte sich am liebsten unterm Tisch verkrochen. //Soll ich was sagen? Soll ich's lieber lassen?// verunsichert blickte er verlegen und beschämt auf den Tisch statt Jirayia eines Blickes zu würdigen. Zu groß waren seine Schuldgefühle für die gestrige Nacht.
      A heart's a heavy burden.

    • Das Itaru so panisch wurde sah ihm überhaupt nicht ähnlich und für kenshin war das gestern eigentlich alles sehr lustig gewesen. Auch weil sein Zockerkumpel da gewesen war und auch soviel Spaß gehabt hatte. Deswegen verstand er auch nicht wirklich die Reaktion von seinem Besten Freund. " Nun mal langsam mit den jungen Pferden" kam von Kenshin ruhig während er nun seinen Freund verwirrt ansah. "Sag mal ist etwas vorgefallen gestern?" dabei sah er Izaya nun ebenso fragend an der nur die Schultern zuckte. "Falls du dir Sorgen machst um Jiraiya.. der Vögelt mehr als du in der Woche atmest also mach dir um den keinen Sorgen der kann sowas gut trennen.." Kenshin lief hochrot an ehe sie sich die Ohren zuhielt. "Das sind eindrücke die ich gar nicht wissen wollte.." als sich Itaru dann so plötzlich verabschiedete hob Kenshin nur etwas verwirrt die Hand während er wieder an die Arbeit ging. Er würde seinen Kumpel sicher nochmal darauf ansprechen müssen, aber jetzt nicht...

      Wie schon erwähnt durfte Jiraiya helfen die Leute zu bedienen und staunte nicht schlecht als er nun die beiden schon bei der Tür reingehen sah. Kurz lächelte er bei dem Anblick des Schwarzhaarigen ehe er nun leicht verlegen wurde und sich sofort bei der Theke duckte. Er schien Angst zu bekommen und wieder kamen die Bilder in seinen Kopf wie auch die Aussagen von ihm. Dass er vergeben war und er doch ein Mann sei als wäre es etwas abstoßend unnormales. "Kosuma ?" Fragte der junge Barkeeper der nun der nehmen ihm die Gläser putzen während seine Kollegen die Bestellung der beiden aufnahm. Sie brachte den Zettel zu Kosuma und blickte etwas verwundert zu dem Jungen hinunter. Dabei sah sie nun fragend den Barkeeper an der nur die Schultern zuckte. "Alles okay?" Fragte sie nun als sie um die Theke rumging und sich zu ihm hinunter hockte. Sie hob sei Kinn an und sein Blick wurde traurig. "Ist ..jemand den du nicht bediene willst hier?" Fragte sie vorsichtig und Jiraiya nickte kurz ehe sich Tränen in seinen Augen sammelten. "So ging mir auch mal..ich musste meine Exfreund mit deiner neuen Flamme bedienen..." meinte sie und Jiraiya sah sie nun verwundert an. "Ja und ich meine Exfreundin die Schwanger geworden war nachdem sie mir fremd gegangen war" Dabei putzen der Blonde seine Gläser mit etwas mehr schmuckes. Jiraiya wischte sich die kommenden Tränen weg. Jeder hatte sein Päckchen hier zu tragen. "Wenn du dich dem stellst glaub mir dann wirst du stärker sein denn je" Dabei legte sie ihre Hände auf seine Schultern und sah ihm fest in seine warmen, braunen Augen. Der junge Mann fasste somit wieder neuen Mut und ein Schmunzeln kam über seine Lippen. "Weist du was ich immer mache wenn mir jemand auf den Geist geht? Oder ich jemanden habe den ich nicht bedienen will weil ich mit dem Vergangenheit habe?" Der Junge sah sie fragend an. "Ich bin einfach über Höflich und tu so als wäre mir das vergangene Schnuppe, das nervt die dann immer mega und wenn die hier raus gehen dann denken die oft nach darüber und das ist lustig" Jiraiya musste kurz leise lachen. "Also los geht's!" Die beiden erhoben sich und der Barkeeper stellte dem jungen Mann die Getränke auf ein Serviertalbett. Er fixierte den Tisch und versuchte auch Itaru auszublenden obwohl das überhaupt nicht wirklich möglich war und er innerlich Herzklopfen des Todes verspürte. Somit stellte er mit ruhiger Ankündigung die Getränke auf den Tisch. Natürlich merkte er den Blick von Itaru und auch dass dieser ihn gerade anglotzte wie ein Autobus. Innerlich musste er grinsen während er sich etwas verlegen und mit Schwung das Talbet an dei Hüfte klemmt und mit einer Hand festhielt. "Es ist voll unangenehm..wenn Ihr mich so anstarrt..." kam verlegen von Jiraiya der sogar zu Itaru sprach. Er erwartete keine Antwort und jetzt erst schenkte er dem Blondschopf Aufmerksamkeit. "Ozawa ...Sasori oder?" Fragte er nun vorsichtig nach. "Der Schnellste Schwimmer von den Sharkdivers" er lächelte. Er hatte Sasori immer für seine Größe beneidet. Izaya hatte seinen Bruder immer bestärkt dass die Größe nicht wichtig war und vor allem beim Schwimmen ein Großer mehr Kraft brauchen würde als ein kleiner Kerl und er deswegen leichter vorrankommen würde. Izaya selbst konnte Sasori nicht besonders leiden. Er war immer relativ abwertend gewesen zur ganzen Gruppe wenn er gewann war es ganz schlimm, dann stellte er das verliererteam als Looser da. Das Izaya und Sasori sich die Gewinne immer abluchsten war normal, doch der kleine schien dem großen Kerl ein Dorn im Auge denn Jiraiya war schnell und wendiger als beide und nun teilten sich zwei Spitzenbrüder mit einem gigantischen Spitzenkerl aus einem anderen Team immer den ersten Platz. Dabei blickte Jiraiya zwischen den beiden hin und her. Das würde dann wohl also sein Partner sein oder wie? "Heute ausgehen mit deinem Partner?" fragte er nun freundlich ehe er sich kurz verbeugte und tat als wär nie etwas gewesen. Er wartete nicht mal auf die Antwort sondern verschwand einfach um sich seinen Aufgaben zu widmen.
    • //Der Vögelt mehr als du in der Woche atmest! Der Vögelt mehr als du in der Woche atmest!// prädigte Itaru wie ein Mantra vor sich hin um sich von seinem Herzrasen abzulenken und sich selbst die Situation schöner zu reden. //Du bist ihm vollkommen egal, der bemerkt dich nicht mal, vielleicht hat er ja schon vergessen wer ich bin.// - puste Kuchen. Der junge Kellner wandte sich beim sprechen direkt an den schwarzhaarigen und da war all seine Meditation wie weggeblasen. Statt ihn weiter anzustarren schaute er in sein sich langsam befüllendes Glas, blendete dabei aus wessen Hand dies tat. Dass Sasori mit dem Jüngling auch noch freudig plauderte und diesen wohl kannte machte das ganze nur noch unangenehmer für ihn. Der abschließende Kommentar des braunhaarigen ehe er von Dannen zog brachte Itaru wieder vollkommen aus dem Konzept während Sarosi hingegen wieder laut losbrauste. "Spinnst du?!?" rief er ihm völlig schockiert hinterher und lief erneut hoch rot an.

      "Habt ihr euch irgendwie alle verbunden mit den Schwulenwitzen heute? Liegt es daran, dass du mit mir unterwegs bist?" fragte er ganz locker und immer noch kichernd. Er kannte Itaru schon nun seit über zehn Jahren, dabei hatte er nie das Gefühl gehabt, dass Itaru irgendeine andere Orientierung haben könnte als hetero. Natürlich hatte der Blonde sich ab und an vorgestellt wie es sein würde, wenn Itaru in seiner Liga spielen würde aber da dort nie ein Funken zu sein schien, ließ er die Fantasie schnell fallen. Itaru, dem immer noch rot leuchtend die Hitze ins Gesicht geschrieben stand, hatte einen so traurigen Blick angenommen, den Sasori das letzte Mal gesehen hatte als er ihm vom Verlust seines Kindes erzählte. "Was ist los!" flüsterte ihm der Blonde zu, sah mit einem Mal unglaublich besorgt aus. "Hab ich was falsches gesagt?" Wieder raste es in dem fünfundzwanzig Jährigen, sein Blut kochte und verzweifelt wusste er nicht wohin mit seiner Wut, seinem Frust und seiner Angst. "Sehe ich verdammt nochmal so aus, als würde ich Späße machen?" mit diesen Worten wandte er sich seinem Gegenüber zu, schenkte nun ihm seine Aufmerksamkeit und nicht länger dem Tisch vor sich. Seine Augen waren feucht und die Tränen sammelten sich bereits in seinem unteren Lid. "Itaru..." stieß sein Begleiter ungläubig und etwas überfordert mit der Situation, immer noch flüsternd hervor. Bevor die Tränen fließen konnten kippte der verwirrte Mann sein volles Glas in einem Zug in sich hinein, legte dabei seinen Kopf in den Nacken. Genau so schnell wie er sein Getränk geleert hatte erhob er sich. "Warte wo gehst du hin?" fragte es panisch aus der Richtung seines Freundes doch der schwarzhaarige ignorierte ihn gekonnt und stiefelte auf die Bar zu. Gezielt wandte er sich an die Kollegin von Jirayia und mied den jüngeren. "Hi.. entschuldige bitte. Darf ich dich um einen Gefallen bitten?" fragte er mit einer so leisen, verletzten Stimme, dass es schon fast klang als würde er flüstern. "Könntest du mir bitte jedes Mal, wenn mein Drink leer ist einen neuen bringen, bis ich sage, dass ich genug hab?" fuhr er sanft fort, nahm dabei seine schwarze Kreditkarte zwischen zwei Finger und hielt ihr diese mit zitternder Hand hin. "Ach und die Getränke von meinem besten Freund übernehme ich natürlich auch. Danke dir." murmelte er ehe er sein Glas noch vor Ort auffüllen ließ, auch dieses in einem Schwung leerte und mit einem neuen Getränk zurück zu seinem Platz ging.

      Sasori, der das Ganze von der Ferne beobachtet hatte sah seinen Freund nur noch besorgter an. "Du hast schon noch auf dem Schirm, dass du nicht gerade Trinkfest bist?" als er als Antwort nur das leere Starren des schwarzhaarigen abbekam fuhr er fort. "Okay also nochmal von vorne. Du hast auf Kenshins Geburtstag mit einem Mann rumgemacht? Zum ersten Mal...Hast Minami betrogen...Mit einem Mann und...fandest das Ganze..?Geil?" fasste er fragend zusammen und erhielt wieder nur einen ernsten Blick von seinem Gegenüber. "Und der Mann...?" begann er nur um von Itarus kratzender Stimme unterbrochen zu werden. "Jirayia." gab er kühl von sich und haute direkt das nächste Glas weg. "Okay mach mal halblang das sind keine Shotgläser die du da trinkst!" wurde der Blonde nun ernster und nahm ihm das Kristall aus den Händen. "Scheiße.." murmelte er dann um auf das eigentliche Thema zurückzukommen. "Mmmh!" stimmte ihm Itaru genervt zu und legte seinen Kopf in den Nacken und verdeckte sein Gesicht mit seinen Händen. "Ich bin so am Arsch." stöhnte er unzufrieden in diese. "Und deine Hand?" erkundigte sich Sasori als er sah, dass er Schürfwunden auf seinen Knöcheln hatte. "Badezimmerwand." murmelte er immer noch in seine Hände, wischte sich druch die Haare und setzte sich wieder aufrecht an den Tisch. "Du hast sie doch nicht mehr alle! Ist sie gebrochen?" nicht lange auf eine Antwort wartend, streckte er größere sich aus und griff nach seiner Pfote um diese genauer zu inspizieren. "Nein ich denke nicht." "Du zitterst!" "Meinst du das weiß ich nicht?" diskutierten die beiden ehe der blonde von ihm abließ. "Und was mache ich jetzt mit dir?" Sasoris Stimme klang klagend und alamiert. "Hör zu ich weiß, dass das gerade viel ist und du vermutlich nicht weißt wo dir der Kopf steht aber davon das du eine Flasche nach der nächsten in dich rein kippst wird sich an deiner Sexualität nichts ändern." öffnete er ihm die Augen. "Sag das nicht so!" flüsterte Itaru und schaute dabei besorgt zu beiden Seiten um zu prüfen ob noch jemand die beiden hörte.

      "Du willst mich doch verarschen!" schaute Sasori seinen Kollegen an wie ein Auto. "Dir ist bewusst, dass ich schwul bin ja? Das ist überhaupt nichts schlimmes." wies er ihn zurecht. "Ich bin aber nicht schwul!" keifte er ihn mit zusammengebissenen Zähnen an. "Nein bist du auch nicht. Du bist offensichtlich auf beiden Ufern unterwegs oder haben dir die sieben Jahre mit Minami nicht gefallen?" schockiert und stillschweigend starrte Itaru in die grünen Augen, die er vor sich hatte ehe er nach einer kurzen Weile anfing seinen Kopf zu schütteln. "Das war nur ne einmalige Sache. Ich war betrunken und der ganze Druck mit Minami. Das hat nichts zu bedeuten. Ich hab einfach für einen Moment nicht nachgedacht..." er verstummte wieder als ihm keine weiteren Ausreden einfielen. "Ja ich glaube das ist der springende Punkt. Du hast mal nicht nachgedacht, sondern einfach gemacht was sich für dich richtig angefühlt hat! Und von wegen das hatte nichts zu bedeuten, so wie du dich benimmst. Schau dich doch mal an du bist komplett neben der Spur! Wäre es irgendeine Blödelei gewesen, die dir nichts bedeutet würden wir hier gar nicht sitzen. Ich muss dir das doch nicht ernsthaft sagen, verdammt du hast eben fast angefangen zu heulen als der kleine hier war." die beiden keiften sich gegenseitig an. Sasori der nicht verstand warum Itaru nicht der Wahrheit ins Gesicht schauen wollte, versuchte seinem Freund die Augen zu öffnen und ihm die Angst zu nehmen während der schwarzhaarige Sturkopf alles abstritt.
      A heart's a heavy burden.

    • Kenshin selbst hob ab als sein Freund ihn angerufen hatte. Dieser war gerade am Sachen zusammen packen da er ja Verreisen wollte um seinen Geburtstag nochmal nachzufeiern. Kira und Itachi kamen da natürlich mit und sie würden heute noch losfliegen. "Das Internet geht nicht?" fragte er nun nach. "Ähm.. ich selbst hab jetzt keine Zeit mehr hinzugehen, aber ich kümmere mich darum dass jemand zu ihr geht ja?" dabei legte er nach seiner Verabschiedung auf ehe er Izaya eine Whatsapp schrieb er sollte bitte zu dieser Adresse fahren nach der Arbeit und sich das Internet ansehen. Der junge Mann war gerade dabei seinen letzten Code zu schreiben, während er die Nachricht las und nur einen Daumen hoch darauf postete. Nebenher schrieb er seinem Bruder, dass er erst später nachhause kommen würde, da er noch länger Arbeiten müsse. Nachdem er wieder aus der Firma kam und der letzte war außer der Putzfrau stieg er in sein Auto und fuhr zu der genannten Adresse. Er klingelte und die Tür wurde ihm geöffnet und er ging die Treppen hoch in den ersten Stock ehe er vor einer Tür stand die die richtige Nummer trug. Sie wurde geöffnet. "Guten Abend, ich soll mir das Internet ansehen.." kam kurz und knapp von Izaya.

      Hin und wieder bekam Jiraiya kleine Sprachfetzen mit und zu gerne hätte er Mäuschen gespielt doch sein Praktikum empfand er hier als wichtiger. "Sag mal.. worum gehts bei dieser schwarzhaarigen Schnapsdrossel da?" fragte der Barkeeper während er die nächsten Getränke für die Gäste bereit stellen. Natürlich war es dabei so leise dass keiner ihn wirklich vernahm außer der hübsche Junge neben ihm. Mit leicht rosigen Wangen. "Sagen wir einfach.. wir haben rumgemacht.. und jetzt hat er Schuldgefühle.." - "Ja aber es wäre doch nicht so, dass du auf den so ganz stehst oder?" als er dem Barkeeper den Wein rechte und dieser ihn anlachte lachte er nur leicht zurück ehe er nachdenklich wurde. Es war anders gewesen und es war magisch. Die ganze Aura von Itaru hatte ihn von Anfang an mehr als nur beeindruckt und optisch war er so oder so immer schon sein Fall gewesen. Wieder flogen die Erinnerungen in seinen Kopf während er die Getränke und die Speisen an die Tische brachte und manchmal von Frauen und Mädchen dafür sogar Trinkgeld bekam. Manche zwinkerten ihm sogar zu oder steckten ihm mit einem Schein die Handynummern zu. Natürlich war Jiraiya beliebt doch konnte es sein, dass er in dieser einen Nacht sein Herz ein Stück weit an jemanden verloren hatte, den er nicht bekommen konnte? Nicht mal für eine Nacht? Nicht mal für mehr als für einen Moment? Immer wieder zog er ihn zu Itaru. Seine Gedanken kreisten völlig um diesen Mann. Es war wie wenn er er gefesselt ins Wasser geworfen werden würde und dieser Mann sein Retter gewesen war.

      Er war seine Luft zum atmen geworden und das verlangen wurde in ihm geschürt. Während er hin und wieder zu den beiden hinüber blickte stellte er sich vor wie er einfach durch den Raum auf Itaru zugehen würde, ihn am Kragen packte und ihm einen Kuss auf hauchte, den er letzten vergessen hatte ihm zu geben, doch dies alles passierte nur in Gedanken, denn niemals würde der junge Mann etwas zerstören wollen selbst wenn er sich vielleicht schon selbst zerstörte. Während er fröhlich seine Arbeit machte wurde er zur Kellnerin gerufen. "Danke für deine tolle Unterstützung du bist für heute fertig und ich hoffe wir konnten dir einen Einblick in unsere Arbeitswelt vermitteln Die junge Kellnerin ihn und füllte den Bewertungsbogen positiv aus. Sie schrieb auch dazu dass er mit einer schwierigen Situation super professionell umgegangen war. Danach überreichte sie ihn Jiraiya. "Hier für die Schule morgen. Ich hoffe du kommst uns mal besuchen Kosuma-san" dieser nickte nur erfreut "Ich werde auf jeden Fall mal euer Gast sein." dabei lächelte die junge Frau ehe der Wuschelkopf plötzlich einen Schein die Hand drückte. "Würden Sie mir einen Gefallen tun?" die junge Frau nickte ehe er ihr etwas ins Ohr flüsterte und schon nach hinten ging um sich umziehen. Er würde wohl bald das Lokal verlassen. Die junge Frau brachte nun zwei Stück von den feinsten Schokoladentorte die sie hier hatten und diese war wirklich zum niederknien. "So bitteschön" kam von ihr während sie Sasori eine hinstelle und danach Itaru. Als beide sie fragend ansahen schmunzelte sie leicht. "Die sind von unserem Praktikant.. er hat gemeint wenn sie schon trinken sollten sie auch was im Magen haben.." dabei sah sie zu Itaru da die Nachricht eher an ihn gerichtet war dann blickte sie Sasori an. "Und dass er beim nächsten mal nicht gegen sie verliert" dabei verneigte sie sich höflich und ging nun zu den anderen Gästen um zu fragen ob alles in Ordnung war. Jiraiya war gerade eifersüchtig gewesen, dass war ihm bewusst geworden als er Zeit hatte um darüber nachzudenken aber er musste Itaru doch nicht dafür bestrafen dass sie eine tolle Zeit hatten ganz egal wie es ausgegangen war. Er bereute es nicht un würde es wohl immer wieder so machen.
    • Verwirrt blickten die beiden Männer zur Kellnerin, die ihnen Kuchen vor die Nase setzte und die Nachricht überbrachte. Schon wieder dieser Name, schon wieder dieser Junge, der Itaru keine Ruhe gab. "Tzee." tsischte der schwarzhaarige angeheitert und schüttelte stur den Kopf. //Was geht es ihn an wie viel ich trinke und ob ich was esse oder nicht?// schimpfte er gedanken versunken als sich Sasori plötzlich erhob. "Bin kurz für kleine Königstiger." entschuldigte er sich und huschte davon. Statt auf die Herrentoilette zuzusteuern, verfolgte er den Wuschelkopf, den er gerade das Lokal verlassen sah. "Kosuma!" rief er ihm hinterher und joggte ihm ein paar Schritte entgegen um ihn aufzuhalten. Als er endlich vor dem kleineren stand grinste er ihn zähnezeigend an. "Ich halte dich nicht lange auf aber würdest du mir bitte erklären was da zwischen euch abgeht?" fragte er den Jüngling, der eigentlich seinen Feierabend genießen wollte. "Itaru ist selten so...aufgebracht." zögerte er als er nach dem richtigen Wort suchte. "Glaube du hast meinem besten Freund ziemlichen ärger bereitet." lachte er nun. "Vielleicht könnt ihr ja mal in Ruhe miteinander quatschen und euch einfach versöhnen?Hier wie wärs, du gibst mir deine Nummer und ich leite sie an Itaru weiter?" sprach er während er ihm einen kleinen Zettel und Stift reichte. Hastig raste er wieder davon, er konnte schließlich nicht all zu lange weg bleiben, wenn er nicht wollte, dass man dachte er hielt eine längere Sitzung auf der Schüssel ab.

      Als es in ihrer gemeinsamen Wohnung klingelte, raste Minami genervt zur Tür nur um völlig überrascht den gutaussehenden Blauhaarigen zu entdecken. "Oh..wer sind Sie denn? Kommt Kenshin gar nicht?" fragte sie ohne das es sie wirklich interessierte, der Mann vor ihr war sowieso viel heißer als der beste Freund ihres Verlobten. Aus dem Nichts fühlte sie sich zu dem Mann hingezogen, er ließ irgendwas in ihr entfachen, dass sie in der letzten Zeit mit Itaru und ihrem Verlust glaubte verloren zu haben. "Herein spaziert mein hübscher!" zwinkerte sie diesem zu, zeigte ihm den WLAN Router und verschwand eilig ins Schlafzimmer. Dort bürstete sie sich ihr blondes Haar, zog sich frische Klamotten mit ordentlich Ausschnitt an und tupfte sich etwas Lippenstift ins Gesicht. "Und haben Sie schon den Fehler gefunden?" fragte sie während sie sich von hinten an den jungen Mann drückte, ihre Brüste dabei seitlich an seinen Arm presste und ihn ganz unschuldig mit offenem Mund ansah. Mit allen Mitteln versuchte sie den Riesen zu verführen. Umgarnte ihn, machte ihm Komplimente und fasste ihn hier und da an den Arm oder an die Brust, einmal streichelte sie sogar über seinen knackigen kleinen Po. "Oh entschuldige es ist so eng hier." versuchte sie sich raus zu reden ehe sie sich wieder auf ihn stürzte. "Ist es heiß hier drin? Magst du vielleicht deine Jacke aussziehen?" fragte sie während sie zeitgleich an seinem Oberteil zupfte um ihm dieses von den kräftigen Oberarmen zu ziehen. Der kühle Typ schien nicht gerade begeistert zu sein und ging nicht wirklich auf ihre Anspielungen ein, wirkte sogar eher verängstigt. "Ich hab auch noch ein Problem im Schalfzimmer, schau dir das doch auch noch an!" schlug sie fröhlich vor und zog ihm am Arm hinter sich her und wollte ins Bett stürzen. Schnell fand sich eine Lösung für das Internetproblem und sie bemühte sich eifrig den Kerl bei sich in der Wohnung zu halten, warf sich ihm um den Hals. Nachdem es ihn in die Flucht verschlagen hatte schmollte Minami diesem nur hinterher und trauerte der Staubwolke, die er hinterlassen hatte hinterher.

      Der Abend neigte sich auch für die beiden Männer zum Ende und deutlich alkoholisiert, stolperte Itaru in seine Wohnung. Während er die Tür öffnete und diese hinter sich ins Schloss fallen ließ, staunte er verwirrt auf seine Verlobte. "Minami?" lallte er und konnte seinen Augen nicht glauben als sie entgegen seiner Erwartung im Flur stand statt wie angekündigt bei ihrer Freundin zu sein. "Shh" unterbrach sie ihn und ging auf ihn zu um ihm einen Kuss auf die Lippen zu drücken. Völlig verwirrt erwiderte er diesen nur halbherzig und drückte sie sanft von sich. "Was machst du?" blickte er doof aus der Wäsche. "Nicht reden!" befahl sie ihm und begann den schwarzhaarigen von seinen Klamotten zu befreien. Obwohl er ein wenig kleiner war als der Schwimmer, der Minami besucht hatte, stimmte zumindest die Frisur fast. Sie hatten nicht viel Ähnlichkeit aber vielleicht war es genau das was die Blondine anzog. Sich über den Mann schmeißend und diesen liebkosen stolperte sie mit ihm ins Schlafzimmer, wo sie den Lichtschalter betätigte um den Raum in Dunkelheit zu hüllen. So fiel es ihr leichter sich ihr Gegenüber vorzustellen. Viele Küsse platzierte sie auf seinem Körper, seinem Hals, seiner Brust und schließlich seinen Lippen. Es war das erste Mal seit langem, dass sich das Paar so nah kam. Da der fünfundzwanzig Jährige mit der Situation überfordert war und nicht schnell genug einsteigte, presste sie ihn auf die Matratze und übernahm das Ruder. Etwas verzeifelt fummelte sie an dem Gürtel ihres Partners ehe sie ihn schließlich komplett entkleidete. "Minami.." flüsterte dieser nur. Immer und immer wieder "Minami." erinnerte er sich an die Person, mit der er dort lag als könnte er das Bild von Jiraiya in seinem Kopf löschen. "Minami.." flüsterte er erneut, diesmal in einem ernsteren Tonfall. Er drehte sich und drückte die zarte Person nun unter sich. Gierig küsste er sie, steckte ihr seine Zunge tief in den Hals. Er wandte sich ihrer Halsbeuge zu und küsste auch dort jeden Zentimeter doch alles vergeblich. Verzweifelt schmiss er sich neben sie auf seinen Rücken und starrte an die schwarze Decke. "Tut mir leid.." murmelte er beschämt und faltete seine Hände sind Gesicht. "Du bist zu nichts zu gebrauchen Itaru!" schrie sie ihn an und stürmte erst aus dem Zimmer und schließlich aus der Wohnung. //Das kann nicht wahr sein...// "AAAAAAH" brüllte er durchs ganze Haus. Noch nie zuvor hatte er ein Erektionsproblem gehabt.

      Niedergeschlagen schaltete der schwarzhaarige das Licht an und bagann seine Klamotten vom Boden zu sammeln. Als er seine Jacke aufsammelte fiel dabei ein kleiner Zettel aus der Tasche und verwundert griff er nach diesem. //Was ist das?// grübelte er genervt, er hatte echt anderes im Kopf als sich um den Müll in seinen Klamotten zu kümmern. Mit seinem Daumen faltete er das Stück Papier auf um Sasoris sauklaue darauf zu entdecken. "Jiraiyas Nummer ;-)" stand dort geschrieben während eine andere Handschrift die Zahlen platziert hatte. Als er die Worte laß, machte sein Herz einen kleinen Satz und mit hastigen Fingern tippte er die Nummer in sein Kontaktbuch nur um dann auf sein Profilbild zu sehen. Da war er, es war tatsächlich seine Nummer! Der kleine niedliche Wuschelkopf mit den honig-braunen Augen. Vertieft in diesen warmen Anblick realisierte er nicht mal wie er ausversehen auf die Anrufen-Taste gekommen war und ihn die bekannte Stimme des jüngeren grüßte. "Hab mich verwählt!" rief er hektisch ins andere Ende der Leitung ehe er auflegte. //Hab mich verwählt?!?! Bin ich jetzt vollkommen bescheuert, der kennt doch meine Stimme!!!// wieder schimpfte er mit sich selbst und warf das Handy wütend auf die Matratze.
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    • Jiraiya selbst hatte seine Tasche gepackt und war nun in der Schuluniform unterwegs nach Hause. Doch plötzlich wandte sich der junge Wuschelkopf verwundert um als er seinen Namen hörte und sah Sasori der auf ihn zukam. Kaum merklich seufzte er innerlich ehe er sich zu ihm umdrehte. Als er nun aus gefragt wurde wurde erleicht rosig auf den Wangen. "Ach wir waren beide auf einer Geburtstagsfeier von seinem besten Freund und haben da etwas rumgemacht.. Zuerst.. war es wegen eines dummen Spiels ...und dann ..wars irgendwie komisch anders.." Dabei wurde sein Gesicht leicht traurig ehe sein Gesicht wütend wurde. "Hätte ich gewusst dass er vergeben ist hätte ich ihn nicht ... naja egal.." als der Mann ihm gegenüber nun nach seiner Handynummer fragte nickte dieser kurz ehe er nun einen Zettel und einen Stift vorgehalten bekam und seine Nummer drauf schrieb. Er fand die Idee gut sich zu versöhnen vielleicht könnte er dann damit abschließen. "Hier" Dabei hob er nun kurz die Hand zum Abschied ehe er davonging. Als er auf sein Handy blickte hatte der junge Mann eine Benachrichtigung in WhatsApp von Izaya der meinte er wäre noch nicht zuhause wenn er heim kommen würde. Er hatte wohl vergessen dass er heute einen Praktiumstag zu absolvieren hatte. Somit war der jüngere Früher zuhause als sein großer Bruder und sprang sofort unter die Dusche. Er musste sich abreagieren und vergessen was war. Vielleicht hat er mit seiner lieben Geste wieder zuviel gemacht. Vielleicht sollte er ihn einfach in Ruhe lassen. Es wäre wohl wirklich wohl das beste so.

      "Ich bin ein Arbeitskollege von Kenshin.. er ist verhindert deswegen hat er mich gebeten sich euer Internet anzusehen darf ich rein kommen?" Als er eingelassen wurde sah er sich als erstes mal um. Ihn wurde der Router gezeigt und der junge Mann hockte sich davor hin und wirkte sofort konzentriert ehe er seinen kleinen Laptop auspacken und versuchte diesen mit dem W-lan zu verbinden. Es funktionierte nicht wirklich. Deswegen versuchte er den Router nochmal neu einzustellen. Die junge Frau fragte ihn. "Er verbindet sich nicht...." sagte er leise. "Das bekommen wir schon.." doch weiter sprach er nicht als er zu seinem Arm blickte und dann etwas verwundert zu ihr. Zuerst dachte der hübsche Mann noch dass es nur einunabsichtlicher Zufall gewesen war dass ihre Brüsten an ihn gedrückt wurden doch als die Komplimente folgten bedankte er sich etwas verlegen während er sich wieder versuchte auf die Arbeit zu konzentrieren. Das er bei diesem alten Router Kabel neu stecke musste und so weiter war gar nicht so einfach wenn so ein sexdurstige Frau um ihn herumschwänzelte. Nicht weil es ihn an turnte sonder weil es für ihn einfach unangenehm war und er sich deswegen nicht konzentrieren konnte. Seine Brust wurde berührt und auch sein Hintern. Irgendwann hatte er das W-lan wieder zu laufen gebracht. "Eurer Router müsste mal erneuert werden ..aber es geht jetzt wieder" als er ins Schlafzimmer gebeten wurde folgte er ihr kurz ehe er merkte dass es falsch gewesen war. "Äh.." kam nur von ihm als sie sich ins Bett begab. "Ich werde jetzt mal gehen.." er deute auf die Tür ehe sie ihm den Weg abschnitt und ihm um den Hals war. Scharf die Luft einziehen presste er die Lippen aufeinander ehe er sie von sich ab schaltet und er regelrecht aus der Wohnung flüchtete. Sofort als er aus der Wohnung verlassen hatte um im Auto saß musste er mal realisieren was gerade passiert war. Er schrieb Kenshin eine WhatsApp "dieser besuch kostet dich was..." als er sich wieder gefangen und beruhigt hatte fuhr er los. Nachdem er bei der Tür rein kam saß Jiraiya am Sofa und kuschelte mit dem großen flauschikissen dass er von einem Freund bekommen hatte. "Hallo!" Kam lächelnd von ihm. "Hi.." - "wasn los?" Fragte der jüngere nun nach. "Mich hat grad so eine sexdurstige hexe angegriffen.." Jiraiya musste leicht lachen "lach nicht das war unangenehm..." meinte er genervt. Sofort sprang er unter die Dusche.
      Plötzlich begann das Handy auf den Tisch vor Jiraiya zu vibrieren und dieser blickte nicht mal wirklich darauf wer anrief sondern der Film war so spannend dass er einfach abhob. "Ja hallo?" Klang seine Stimme so fröhlich wie eh und je. Als er plötzlich angeschrieben hatte dass sich jemals verhält hatte realisierte er erst wen er da womöglich am Rohr gehabt hatte. Etwas verwundert blinzelte der Junge nun. "Hä?" Er speichert die Nummer ein und ging ins WhatsApp. Die andere Seite schien ihn auch eingespeichert zu haben sonst würde er sein Profilbild nicht sehen können. Es war wirklich allen Ernstes Itaru gewesen. Er wollte ihn anrufen aber lies es. Stattdessen schickte er ihm ein Foto von sich selbst wie er mit einem großen sehr flauschig aussehenden Kissen kuschelte um ihn zu ärgern. Es sah zuckersüß aus. Noch dazu schrieb er nun auch noch unter das Bild eine freche Nachricht. "EIMELDUNG an den 'Verwählten' Mein Knutschfleck müsste erneuert werden ;) xD" natürlich war es nur Spaß.

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    • Nachdem auch er in unter die Dusche gesprungen war, wickelte er sich ein Handtuch um die Hüfte und schaute auf sein blinkendes Handy. Es war eine Nachricht von Jiraiya, die auf seinem Display aufpoppte. Für einen Moment zweifelte ob er sie tatsächlich öffnen sollte und legte sein Handy erstmal zur Seite, wuschelte sich mit einem anderen Handtuch durch die nassen Haare und legte sich dieses anschließend um den Nacken. Neugierg öffnete nun doch die Nachricht und schmunzelte als er das Bild sah. Mit ausgestrecktem Arm knipste auch er ein Bild von sich und betrachtete dies anschließend. //Hab ich gerade ernsthaft ein halb nacktes Foto von mir geschossen und wollte es wirklich dem Jungen schicken?// lachend schüttelte er den Kopf. "So weit kommts noch." schmunzelte er und schmiss das Handy neben sich. Was er nicht bemerkte war, dass er dabei auf den Senden-Button gekommen war und ihm doch das frisch geduschte Bild geschickt hatte. Fertig im Badezimmer, setzte er sich ins Wohnzimmer und scrollte gelangweilt durch seine Konversationen, tippte dabei auch auf den Chat mit dem Jüngeren. Fassungslos riss er die Augen weit auf. "Shit!" brüllte er in dieses. //Wie rette ich mich jetzt aus dem Schlamasel?// er grübelte während sein Puls immer schneller wurde. "Vom Kuscheln mit nem Plüschi, wirst du aber kein besserer Sportler ;-) Was den Knutschfleck angeht - Laut deinem Bruder sollte es kein Problem für dich sein, jemanden zu finden, der ihn dir auffrischt." schickte er ohne groß darüber nachzudenken hinterher und bereute es direkt. //Ich klinge wie ein eifersüchtiges kleines Kind, dem das Spielzeug weggenommen wurde!// wie immer war er streng zu sich selbst und hinterfragte jedes einzelne Wort. "Während du dich um deine Kuscheleinheiten kümmerst werde ich morgen erstmal diesen stählernen Körper mit ner Runde Basketball in Form halten." wieder schüttelte er verneinend den Kopf. "Das kann ich nicht abschicken." murmelte er vor sich hin während er die Worte wieder löschte.

      "Da will wohl jemand wieder Wahrheit oder Pflicht spielen! Damit kann ich dir leider nicht dienen - das einzige was ich morgen spielen werde ist Basketball." schickte er ab bevor er es noch länger hinterfragen konnte. Im nächsten Zug öffnete er die Konversation mit Minami und schrieb auch ihr. "Wir müssen reden." //und senden...//.
      Die beiden hatten einiges zu klären, besonders was das für eine Aktion gewesen war und woher der plötzliche Sinneswandel. Itaru war sich immer unsicherer ob die beiden tatächlich noch die Kurve kriegen würden. Ihre gemeinsame Zukunft lag seit der mislungenen Schwangerschaft auf Eis und das Ganze Gefühlschaos machte es beiden nicht leichter.
      "Danke übrigens für den Kuchen." tippte er noch an Jiraiya gerichtet ehe er sich ins Bett legte um alleine in den Schlaf zu driften.

      Am nächsten morgen machte sich der fünfundzwanzig jährige an die Arbeit und ließ den Tag vergleichsweise ruhig angehen. Da nichts spektauläres anstand verging die Arbeitszeit nur schleppend aber immerhin hatte er etwas worauf er sich freuen konnte. Nach Feierabend würde er die letzten Stunden vor Sonnenuntergang dafür nutzen sich ein wenig auf dem Platz zu bewegen und ein paar Körbe zu werfen. Ob Jiraiya seine Anspielung verstand und auch kommen würde? Es gab in ihrer Stadt nur einen vernünftigen Freiplatz, an dem Itaru häufiger spielte, wenn das Wetter es zuließ.

      Noch im Anzug erreichte er den leeren Platz, hatte ihn ganz für sich allein. Als erstes musste er aus seinen Arbeitsklamotten raus. Der schwarzkopf zog sich also das Hemd aus und auch die Hose, bis er dort in Boxershort stand. Sich gerade die weite Basketballhose über die vier Buchstaben ziehend, vernahm er immer näherkommende Schritte. Oberkörperfrei wandte er sich der Geräuschquelle zu und lächelte dem Wuschelkopf zu. "Ach was!" rief er ihm entgegen, ganz als hätte er gar nicht damit gerechnet, dass er auch kommen würde.
      A heart's a heavy burden.